Sie sind auf Seite 1von 29

25.09.

2019
Unternehmensrecht Klausurenkurs:

Anspruchsgrundlagen
Norm aus dem Vertrag §1062/§1170 iVm (warum anderen zugerechnet) 48/49 ff
Stellvertretung Prokura 49
Warum kann wer klagen
kann KG/Komplementär oder Kommanditist geklagt werden?
ALSO: §38/1 oder §38/4 UGB iVm §1062 iVm §49 UGB

1 und 4 Buch:

§1 Unternehmer
2 Voraussetzungen: Unternehmer und es muss betrieben werden
Unternehmen §1/2: Voraussetzungen 5
Dauer: planmäßige Absicht
Organisation (Vermieter ab 5 Wohnungen)
Selbstständig
marktauftreten
entgeltlich (es genügt Kostendeckung)

§2 Unternehmer (Formunternehmer) AG und GmbH


OG/KG ist kein Formunternehmer
daher qualifizieren ob OG/KG ein §1 Unternehmer ist.

§3 Unternehmer (zu Unrecht eingetragene Nichtunternehmer)


betreibt kein Unternehmer
zu Unrecht eingetragen im FB
handelt unter seiner Firma
Rechtsfolge: wird wie ein Unternehmer behandelt
absoluter Schutz: schlechtgläubiger, gutgläubiger und eigener selbst auch

§369 - §3
Der das Unternehmer eingestellt hat, weiter im FB steht und darunter handelt (Visitenkarten
verwenden) und dann §1 verneinen und dann §3 bejahen.
Ursprünglich richtig und nachträglich unrichtig dann §15/1 und hier aber lex specialis §3
(statt 15/1) anwenden.
Lex specialis ist in §15/4 geregelt und sagt, dass §3 §15 vorgeht.

Firmenbuch Publizitätsprinzip ganz genau anschauen! (und richtige Spezialnorm)


§15/1/2/3

Wahlunternehmer: Freiberufler, Land- und Forstwirte


= §4/2 und 3 sind die geregelt = besondere Rechtsfolge, kein eigener Unternehmerbegriff
je nach Auftreten §8 Einzelunternehmer
und in Wirklichkeit: §1 Unternehmer, weil er Unternehmen betreibt
Besondere Wahlregelung: sind sie eingetragen oder nicht. Wenn nicht, dann vom 1. Buch
§§1-6 anwendbar, aber nicht die Prokura und §15 und auch nicht §38 anwendbar
Bauer verkauft Bauernhof an anderen Bauernhof §38 ff Verträge gehen über, wie kann B2
geklagt werden. §38 ff zu verneinen, weil Bauer nicht im FB eingetragen 4/1/2 daher ist §38
nicht anwendbar
§1409 Schulden gehen über = gesetzliche Übernahme
Folge 1409: nur die Schulden die man kannte oder kennen musste und betragsbeschränkt

Wenn er aber eingetragen ist dann ganzes 1. Buch und dann auch §15 anwendbar, Prokura
und §38

§15 UGB; Firmenbuch:


Selbes wie Schema wie Grundbuch
Publizitätsprinzip unterscheiden, ob: die Eintragung richtiger ODER unrichtig ist
Wenn sie richtig ist, dann gilt das was drinnen steht (§15/2UGB = allgemeines)
im Grundbuch = allgemeines Publizitätsprinzip
positiv/negativ, wenn es unrichtig ist, dann ursprünglich richtig und nachträglich falsch oder
von Anfang an unrichtig (UNTERSCHEIDEN)
ursprünglich richtig: negatives Publizitätsprinzip §15/1 (Grundbuch §1500 ABGB)
von Anfang an falsch: positives Publizitätsprinzip §15/3 (Grundbuch 62ff/63/64 GBG)
immer Variante: wenn Vertrag nicht gültig war und es kommt zum Weiterverkauf
Kettenreaktion

§15/1 UGB:
Zweck: Vertrauen darauf auf die Vollständigkeit wird geschützt, heißt aber nicht, dass es
richtig sein muss, Vertrauen auf das Schweigen des FB
Tatbestand: 3 Voraussetzungen
wortwörtlich: eine eintragungspflichtige Änderungstatsache
1. Falle: Gegenteil: eintragungsfähige Tatsache (Bsp.: Haftungsausschluss nach §38/4 ,nur
wirksam, wenn er eingetragen ist im FB, §15/1 verneinen, weil §38/4 nach dem Wortlaut
keine eintragungspflichtige sondern eintragungsfähige Tatsache ist und kann nicht mit §15/1
geheilt werden)
Begründung: warum muss es eingetragen werden?
Prokura, weniger Erteilung §53/1, wichtiger ist der Widerruf §53/3
auch wichtig bei OG die Vertretungsmacht (ausgeschlossen = eintragungspflichtig nach
§125/4 und Änderung §125) Ausscheiden ist eintragungspflichtig nach §143/2
Man kommt beim Ausscheiden OG/KG zu Nachhaftung §160

§15/1 und §160 Verhältnis:


Ausscheiden eines Gesellschafters (manchmal §160 lex specialis) und manchmal aber
§15/1

Tatsächliches Eintragung ins


Ausscheiden Firmenbuch(deklarativ)

§128
2 Voraussetzungen:
- eine Gesellschaftsverbindlichkeit
- ein Gesellschafter
Grundsätzlich sind Eintragungen nur deklarativ
Ausnahme: §3 und GmbH/AG (entsteht erst mit Eintragung)

Tatsächliches Ausscheiden nur deklarativ, ist kein Gesellschafter und kann nicht
mehr nach §128 geklagt werden, sondern nur mit §160 Nachhaftung
Hier verdrängt §160 den §15/1

Zwischen tatsächlichem Ausscheiden und Eintragung ins Firmenbuch:


Verbindlichkeiten die hier entstanden sind, Eintragung deklarativ, er ist kein
Gesellschafter und §128 nicht mehr anwendbar, §160 auch nicht, weil Verbindlichkeit
bis zum tatsächlichen Ausscheiden entstanden sein muss und daher §15/1 anwendbar.
Eintragen nach §143/2 hätte passieren müssen, daher ist §15/1 anwendbar.
§15/1 immer iVm §128

Nach der Eintragung: das was im Firmenbuch steht gilt, daher §15/2 (EINWAND)
der Rest waren Ansprüche

Warum ist es eintragungspflichtig


§38/4 nicht anwendbar

weder ins Firmenbuch eingetragen wurde noch bekannt gemacht wurde


keine positive Kenntnis (keine Nachforschungspflicht)

Rechtsfolge: der Dritte hat ein Wahlrecht ob er sich darauf beruft oder nicht (nicht der
Gesellschafter)
Falle wer den Anspruch stellen kann

1. Ebene: Dritter hat ein Wahlrecht ob er sich darauf beruft


2. Wird das Wahlrecht überhaupt ausgeübt?
a. Falle: Wahlrecht kann ungünstig sein!
b. Missverhältnis/ungünstiger Vertrag

Variante: Hineinlegerfall
Problembereich: ursprünglich unrichtige Vortatsache
(Bsp.: Prokura wird erteilt aber nicht ins FB eingetragen und später wird sie widerrufen und
auch nicht eingetragen und Prokurist handelt dann – in beiden Fällen Eintragung nur
deklarativ (unabhängig davon ist er Prokurist geworden und die selbes für die Widerrufung)
er ist also eigentlich nicht mehr Prokurist aber Widerruf ist eintragungspflichtig §53/3 und
daher §15/1 Wahlrecht eigentlich ACHTUNG hier §15/1 nicht anwenden, weil ja etwas im
Firmenbuch stehen muss, tut es hier ja gar nicht von Anfang an. Es fehlt also nach dem
Publizitätsprinzip der Rechtsschein des Firmenbuchs.

Wahlrecht: Sondermeinung Rosinentheorie (unwahrscheinlich)


Wahlrecht kann ausgeübt werden hinsichtlich der einzelnen Rechtsfolgen (Gwl schon,
Schadenersatz nicht)
hM Wahlrecht kann nur hinsichtlich des ganzen Vertrages ausgeübt werden
(da beruft er sich darauf und hier wieder nicht als Beispiel)
Beispiel 1:
A (OG/KG) erteilt B eine Prokura und die wird eingetragen, dann wird sie widerrufen und der
Widerruf wird nicht eingetragen. B schließt danach einen Kaufvertrag mit C.

C gegen A auf Zahlung des Kaufpreises gem. §1062 iVm §49 ff (wenn noch Prokurist)
iVm §15/1 UGB iVm §49 UGB

Voraussetzung Vertrag kommt zustande und, dass ein Prokurist vorliegt und Verhalten der A
zugerechnet werden kann.
Prokura wurde widerrufen und der Widerruf auch ohne Firmenbuch Eintragung ist wirksam,
denn die Eintragung ist nur deklarativ.
Folge: auch ohne Eintragung ist der Widerruf wirksam und daher eigentlich kein gültig
Vertrag
§15/1 eintragungspflichtige Änderungssache 53/3
wurde nicht eingetragen und bekannt gemacht
Dritter hat keine positive Kenntnis (Falle: wenn man zB vom Streit wusste mit dem
Prokuristen)
Rechtsfolge: bei §15/1 hat der Dritte grundsätzlich ein Wahlrecht und dann tut man so wie
wenn Prokura vorhanden wäre, Rechtsschien ersetzt Firmenbuch und der Schein ist wirksam
und der Anspruch besteht also zu Recht
Falle: schlechter Vertrag, grundsätzlich Wahlrecht könnte ausüben, wirksam und Anspruch
würde bestehen aber hier schlechter Vertrag, weil ungünstig wird er sich nicht auf §15/1 und
Rechtsschien berufen und der Vertrag kommt nicht zustande daher besteht Anspruch nicht

Variante:
Prokura erteilt und widerrufen beides wurde aber nicht im FB eingetragen, macht es einen
Unterschied?

C gegen A auf Zahlung des Kaufpreises gem. §1062 iVm §15/1 UGB iVm §49 UGB

Voraussetzung wirksamer Vertrag und Prokura. Die Erteilung und Widerruf ins FB sind
deklarativ beides also zunächst wirksam und Widerruf = keien Prokura kein Vertrag.
§15/1 eintragungspflichtige Änderungssache muss vorliegen, hier wurde aber von Anfang an
nichts eingetragen und kein Rechtsschein entsteht. Erteilung nicht eingetragen und daher
ursprünglich unrichtige Vortatsache und somit §15/1 nicht anwendbar. Und der Vertrag ist
also auch unwirksam.

§15/2 UGB:
Zweck: Vertrauen darauf das Tatsachen die im FB drinnen stehen bekannt sind (heißt nicht,
dass sie auch richtig sind)
Ausnahme: innerhalb der Schonfrist von 15 Tagen und auch ständige Geschäftsbeziehung
oder Extremfällen
häufig ein EINWAND
Beispiel 2:
A erteilt B eine Prokura, widerruft sie, beides wird eingetragen und bekannt gemacht und
nachher handelt B für A.

C gegen A auf Zahlung des Kaufpreises gem. §1062 iVm §49 f

Einwand A:
keine Prokura liegt vor nach §15/2, weil widerrufen und ins FB eingetragen und er
hätte es kennen müssen, Fahrlässigkeit schadet und daher besteht der Anspruch nicht

§15/3 UGB:
von Anfang an unrichtig;
Voraussetzungen:
unrichtige Tatsache
Zurechnung: durch schuldhafte Unterlassung richtigstellen oder durch aktives kausales Tun
Dritter vertraut darauf
Kausalität
kein Verschulden, dass Dritter dies kannte oder kennen musste
Wem wird es nicht zugerechnet: Geschäftsunfähige (noch schutzwürdiger als Dritter)

§38 UGB:
nie in die Anspruchsgrundlage schreiben; immer nur A gegen B
Schema:
1) §38/1
2) §38/4 und dann
3) §1409

§38/1 Unternehmensübergang: es muss unterschieden werden Einzelrechtsnachfolge (man


tritt in alle Rechte und Pflichten ein; Kauf) und Gesamtrechtsnachfolge unu actu
(Umgründungen und Verschmelzung; wichtig: Folgeproblem zB §142)
§142 2 Gesellschafter OG/KG nur mehr einer bleib übrig, da wandelt es sich um in einen
Einzelunternehmen und das ganze Vermögen geht im Wege der Universalsukzession über und
§38/1 nicht anwendbar und er kann aber noch geklagt werden §142 wegen der
Universalsukzession

Unu actu: A gegen B (Anspruchsgrundlage)


Ausscheiden des einen und Eintritt des neuen, dieser haftet als Eintretender nach §130 UGB

Unternehmensübergang: share deal (Anteilserwerb)


asset deal (Vermögenserwerb, man verkauft das Vermögen einzeln)
OG/KG:
grundsätzlich ist ein share deal nicht möglich (Geschäftsanteile können nicht übertragen
werden, weil persönliche Mitarbeit und Haftung)
Ausnahme: entweder im Gesellschaftsvertrag vorgesehen (im Vorhinein Zustimmung, dann
kann übertragen werden) oder nicht eingetragen aber es stimmen ALLE zu
Falle: ein Gesellschafter ist von der Vertretung ausgeschlossen, Verkauf von Teilen
hat nichts mit Vertretung zu tun, es ist ein Grundlagengeschäft und daher Ausschluss
von Vertretungsmacht völlig irrelevant.
Asset deal: Kaufvertrag über das Vermögen und dann Modus (problematisch: Modus muss
einzeln gesetzt werden §431/§427 für jede Liegenschaft)
Besonderheit: Vertrag (Schulden, Forderungen)
Forderungen werden durch Zession übertragen
Schulden werden durch , Gläubiger müssen durch §1405 Zustimmung
§38 Zustimmung nicht erforderlich, S+F werden als Vertrag gesehen und diese gehen ex lege
über.
§38/1 nur anwendbar, wenn Einzelrechtsnachfolge
Universalsukzession §142

§38
Unternehmer muss vorliegen, sonst §38 verneinen und §1409 bejahen
Unternehmenskern und Unternehmensidentität
Erwerb muss stattfinden Einzelrechtsnachfolge Kauf
Falle: Pacht, kein endgültiger Erwerb und §38/5a
Entweder man kauft (schwierig: Mängelrüge Problem, zweites Problem aber:
Einzelunternehmen wird in KG eingebracht; dann mit §38 lösen, Haftung geht über mit allen
Schulden und man übernimmt durch §38, bei §142 ist dies aber nicht der Fall, scheidet einer
aus geht alles über Universalsukzession)
Falle: Gesellschafter werden rausgehaut, wichtiger Grund: Ausschlussklage nach §140
wichtiger Grund: §112, Wettbewerbsverbot, alle verstoßen dagegen dann Klage nach
§140, einer bleibt übrig und dann Folge: §142
Unter Lebenden
Unternehmen muss fortgeführt werden Verkehrsauffassung, aber nicht Firmenfortführen

§38/1
§343 UGB – unternehmensbezogen
Veräußerer haftet noch nach §39 nur für Altschulden bis zum Unternehmensübergang
entstanden sind; nur für jene Schulden die fällig werden innerhalb von 5 Jahren und verjähren
nach 3 Jahren daher 8 Jahre max. ist aber dispositiv und kann somit abgedungen werden.
Erwerber haftet: wer kann geklagt werden und keine Personen genannt? Solidarhaftung und
dann Regress nach §896
Restpartei kann nach §38/2 Widerspruch erheben, befristet 3 Monate ab Mitteilung nach
innerhalb 3 Monate: Verdoppelung der Rechtszuständigkeit es kann an jeden gezahlt werden
§38/4
§38/1 wurde vertraglich ausgeschlossen, nur wirksam bei erhöhter Publizität also im FB
eingetragen.
Wenn es nicht eingetragen wurde, dann ist es nicht wirksam
Wenn es eingetragen wurde (!), dass hier die zeitliche Nähe geprüft werden muss
Tatsächlicher Übergang und Haftungsausschluss wird vereinbart und eingetragen aber 3
Monate später, dann muss man die zeitliche Nähe prüfen (4 Wochen Judikatur) – dann hat es
keine Eintragung gegeben.
keine Eintragung des Haftungsausschlusses ins FB: dann insofern wirksam, als das die Schuld
zwar nicht übergeht aber die Haftung außer es ist eingetragen worden, dann ist die Publizität
gegeben und KEINE Haftung mehr nach §38/4
Vertrag geht nicht über aber Haftung schon; damit das nicht passiert Eintragung ins FB; dann
prüfen ob Haftung nach §1409 übergeht hier aber betragsbeschränkt und Schulden die man
kannte oder kennen musste.

unterscheiden: Schuldübernahme und Haftung

Prüfschema:
§38/1
§38/4
§1409

Veräußerer und Erwerber, V haftet für Altschulden nach §39 (bis zum tatsächlichen
Übergang, aber nur wenn sie fällig werden innerhalb von 5 Jahren und verjähren längstens in
3 Jahren)
Für Neuschulden haftet V nicht, die Schulden die nach der Veräußerung entstehen
E haftet für Neuschulden
E haftet für Altschulden nach §38/1 gesetzliche Vertragsübernahme
§38/1 iVm §1062
wenn es aber vertraglich ausgeschlossen wurde ODER Restpartei Widerspruch
Dann geht der Vertrag nicht über aber die Haftung schon nach §38/4
Wenn aber Publizität, das Haftungsausschluss nicht greift und in FB eingetragen dann kommt
es zu §1409
Bei Pacht gilt dies aber nicht.

In diesem Fall: Beim Wege der Insolvenz gilt dies nicht §38/5, weil sonst würde man ja nicht
erwerben.

Prokura §48 UGB


Formalvollmacht, nur eingetragener Unternehmer kann erteilen, sonst ist es nur
Handlungsvollmacht
Umfang §50, generell alle Geschäfte irgendeines Unternehmens
Formalvollmacht daher nicht beschränkbar gegenüber Dritten §50 (nicht auf Beträge
beschränkbar)
Wenn es aber beschränkt ist: dann Missbrauch der Vertretungsmacht, Vertrag grundsätzlich
wirksam, es muss aber bei Kollusion §879 sittenwidrig und bewusstes Handeln zum Nachteil
des Geschäftsherrn
Immobiliarklausel §49/2: Veräußerung und Belastung ist unzulässig
und keine Grundlagengeschäfte, weil es ja nichts mit Vertretung zutun hat
Erwerbt Restkaufpreishypothek: OG/KG Prokurist kauft eine Liegenschaft, nimmt für den
Kauf einen Kredit auf und belastet die Liegenschaft

Könnte dann ja nicht abschließen, daher teleologisch reduzieren, er erwirbt ja keien


Liegenschaft (belastete) und daher geht das

In der Höhe nicht beschränkbar aber in der Ausübung


Gesamtprokura: nur mit anderem Prokuristen 4 Augen Prinzip, sonst falsus procurator und
schwebend unwirksam
Prokurist handelt mit Organ:

Beispiel 3:
OG, A und B Gesellschafter Prokurist P; Gesellschaftsvertrag: nur A und B gemeinsam oder
Gesellschafter mit P
A und P verkaufen eine Liegenschaft

1. Schritt: ist dies zulässig? A und P unechte Gesamtprokura, weil nicht mit anderem
Prokurist, sondern Organ
Wenn die wie die Prokuristen handeln dürfen, könnte OG ja gleich für sich selbst
handeln
§126/2: Vertretungsmacht bei OG/KG: die Gesellschafter können unbeschränkt
handeln, außer in der Ausübung
Es wäre sonst eine Knebelung
Hier keien Knebelung
2. A und P handeln zusammen, Problem der Immobiliarklausel §49/2, aber dann ja §126
wäre eingeschränkt. Der Prokurist handelt funktionell als Organ ist nicht an die
Klausel gebunden und das Geschäft ist wirksam,
Wenn er daran gebunden wäre, dann wäre bei A die Vertretungsmacht durch Vertrag
eingeschränkt und das würde §126/2 reduzieren und daher teleologisch reduzieren

Widerruf ist immer möglich, es kann nicht ausgeschlossen werden

Beim Auftrag erlischt er gem. 1022 (weil er höchstpersönlich ist)


UGB: Geschäft bei Prokura ist aufrecht und daher §52/2
Handlungsvollmacht aufrecht §58/3

Beispiel 4:
GF ist OG, alle gehen wandern und sind verschollen. Ist dem Tod ähnlich, gesetzlich nur Tod
nicht Handlungsunfähigkeit ist geregelt. Kann man analog verwenden, aber ist eher nicht
gleichzusetzen mit dem Tod)
Auftrag = höchstpersönlich
Handlungsvollmacht:
OG: jemand wird als Geschäftsleiter eingesetzt (keine Prokura nach §49) verstecktes
Problem: Handlungsvollmacht
1) Erteilung (ist gegeben)
1.1) Unterschied Ladenvollmach §56 (wird vermutet, weil sie eine Anscheinsvollmacht ist
§10 KSchG prüfen)
2) Umfang §54, es wird vermutet, dass bei der Handlungsvollmacht gegeben ist, dass alle
Geschäfte gewöhnliche derartige Geschäfte gewöhnlich mit sich bringt
3) Liegenschaft wird veräußert, nicht möglich wie bei Prokuristen, weil kann nicht mehr
können in §54/2
4) verkauft Uhr (bis zu einer Höhe) Vertrauensschutz nach §55, Beschränkungen sind nur
zulässig, wenn sie der Dritte kannte oder kennen musste

4 Buch

§343 Tatbestand
§344 Zweifelsregel

§343/3: natürliche Personen, Vorbereitungsgeschäft ist Unternehmer aber nicht


betriebszugehörig
§345 nicht zwingend Unternehmer
§377 Beide Unternehmer

§934: Aufhebungsrecht
kann abgedungen werden §935
§351 zu Lasten eines Unternehmers kann abgedungen werden (laesio enormis)

Entgeltlichkeitsvermutung 354

Zinsen §356 für unternehmensbezogene Geschäfte 9.2% über Basiszinssatz aber nur bei
subjektivem Verzuge

§1335 Zinsen dürfen das Kapital nicht übersteigen


§3539

Schadenersatz §347 – objektiver Sorgfaltsmaßstab bei Mängelrüge §377 (versäumt zB)

§349 bei Verschulden auch entgangener Gewinn

§348 Solidarhaftung

§369 Zurückbehaltungsrecht: Anspruch auf Herausgabe §366


EINWAND: §369
B klagt A auf Erstattung der Befriedung nach §371
§369
Tatbestand: 2 Unternehmer (§1 OG und oft versteckt §3)
Forderung aus 2seitig unternehmensbezogenen Geschäft
Fälligkeit
an beweglichen Sachen und Wertpapieren
Im Eigentum des Schuldners (Innehabung) nur dann Zurückbehalten
Ausnahme: bei Mängelrüge
Mit Willen des Schuldner
Keine Verwendungsabrede §369/3 (Sache in Leihe und Miete, kann nicht zurückbehalten)
Kaufvertrag problematisch: beim Werkvertrag, WU muss reparieren und das ist keine
Verwendungsabrede – beim Werkvertrag ist das Zurückbehaltungsrecht zulässig
Zug-um-Zug- Einrede §1052 und Befriedigungsrecht
Konnexität = innerer Zusammenhang (aus demselben Geschäft ist nicht der Fall)

Bei KG: Kommanditist und Komplementär


KG wird angegriffen und möchte §369 geltend machen (selbes Problem Kompensation)
Gesellschafter wird nun geklagt, haben Komm. Und Kompl. Dieses Recht (Komplementär
ja!)
Kommanditist ist nicht vertretungsbefugt nach §170, kann nicht nach außen hin kompensieren
und kann dies eigentlich nicht daher muss er sich an KG wenden.
bei Kommanditist:
keine Vertretungsmacht und nur Geldgeber und kann nicht aktiv nach außen tätig werden,
kann nicht kompensieren nach außen und hat kein Zurückbehaltungsrecht und hat daher ein
Leistungsverweigerungsrecht §1051 kann er geltend machen als Gesellschafter nach §129
Komplementär wird geklagt mit §366 und hat Zurückbehaltungsrecht §369

Ex tunc und ex nunc niemals verwechseln!


Mängelrüge §377:
Annahmeverzug §373 (nicht so wichtig)
Kaufvertrag: VK klagt mit §1062 auf Zahlung
EINWAND 922 ff iVm §932/2/4 kurz erklären
GEGENEINWAND: §377 UGB
GEGENEINWAND gegen §377: einerseits §377/3 und §377/5 und der wichtigste ist
§378/2HS

Für sie muss vorliegen: beiderseitig bezogener Warenkauf §373 (2 Unternehmer) (Kauf und
Tausch wird gleichgestellt über §381, bewegliche körperliche Sache (Grundstücke nicht und
der Geschäftsanteil ist UNKÖRPERLICH)
Geschäftsanteil mangelhaft – geht die Mängelrüge? Nein, aber ganz normal Gewährleistung
kann geltend gemacht werden
Ablieferung, Sachmangel, Abweichen vom Vertragsinhalt und Verletzung der Mängelrüge
1. Ebene Mängelrüge: Untersuchungsobliegenheit, bei großen Mengen Stichproben
Streckengeschäft: unverzüglich weiterleiten
2. Ebene MR: Anzeigeobliegenheit binnen angemessener Frist, 14 Tage, substanziiert werden,
was genau ist mangelhaft
Wann erstreckt sich diese Frist: §377/3 bei verstecktem Mangel
Ausnahme 1: bei Ablieferung wird der Mangel mit wirtschaftlich vernünftigen Mittel nicht
erkannt wird
Ausnahme 2: Mängel die grob fahrlässig verursacht wurden (Zwischenfall im Lager und VK
interessiert es nicht)
Ausnahme 3: Aliudlieferung §378/2HS, genehmigungsunfähig muss nicht rügen, hat nichts
gemein mit ursprünglicher Lieferung, andere Gattung oder Marke
Spezialfall: statt Eisen, Schrott oder Rost: andere Legierung somit Aliud

Wenn Frist versäumt wurde, dann keine Gwl, SE


Mangelfolgeschaden kann geltend gemacht werden

Händlerregress §377b: Absatzkette und Verbraucher am Ende


Frist erst 2 Monate aber Erfüllung
Falle: Absatzkette ist gegeben, aber letzter Abnehmer ist Unternehmer und daher §377b
verneinen.

Offene Gesellschaft:

Warum kann sie geklagt werden §162 iVm §105 ff


Wenn sie ein Unternehmen betreibt dann ist sie Unternehmer
Gründung: Gesellschaftsvertrag geklagt werden, Eintragung ins FB ist konstitutiv
(Normativsystem) davor Vorgesellschaft §123/2
wenn sie davor geklagt wird: GesbR: alle Gesellschafter werden geklagt auch falsus
procurator
Es geht alles über nach Identitätstheorie ex lege
Gesellschafter muss eine Einlage leisten, sonst actio pro socio
Ein Gesellschafter klagt nicht OG sondern einen anderen Gesellschafter im eigenen Namen
nach 1175/2 iVm 1186 iVm 11880
Arbeitergesellschafter bekommen angemessenen Betrag
Bei der OG kein Trennungsprinzip: es haftet Gesellschaftsvermögen und Privatvermögen
kein Verbot der Einlagenrückgewähr (kein Gläubigerschutz)
§112 Wettbewerbsverbot (Fall 1: , Fall 2: nicht beteiligen bei gleichartiger AG als persönlich
haftenden OG
Falle: man beteiligt sich bei GmbH (aber 1 Personen GmbH) dürfte nach der Form nach, aber
er hat ja hier auch Einflussmöglichkeiten, weil GF und daher Wettbewerbsverbot nach Fall 2
analog (Einflussverbot)
Rechtsfolge: nach §113 Schadenersatz, Eintrittsrecht Gewinn realisieren und Ausschlussklage
nach §140, wird vertreten durch Gesellschafter
§113/3 durch die übrigen Gesellschafter, der Betroffene hat ein Stimmverbot, damit keine
Stimmüberbot möglich ist, 3 Monate und verjähren 5 Jahre.
Wenn die anderen aber Kenntnis gehabt werden, §113/3 die Einwilligungsfiktion, nur für den
Fall §112/Fall 2
Falle: Fall 1 §112, Einwilligungsfiktion analog auf Fall 1

ZETTEL:
Geschäftsführung = Innenverhältnis
Vertretung = Außenverhältnis

KG: Kommanditist bei gewöhnlicher Geschäftsführung nicht beteiligt


aber bei außergewöhnlichen schon
Neue Produktsparten: dann außergewöhnlich; Zustimmung aller

Bei außergewöhnlichen müssen alle Gesellschafter Zustimmen aber bei der Vertretung ist dies
anders (OG)

Bei der Vertretung kann bei der KG nur der Komplementär handeln, bei GF im
außergewöhnlichen Bereich auch der Kommanditist

Bordell:
Kommanditist kann er geklagt werden, wenn er Einlage noch nicht bezahlt wurde
bei außergewöhnlichen: alle im Innenverhältnis zustimmen, aber außen wirksam und alle
haften trotzdem

Prokura Innenverhältnis alle zustimmen, Widerruf jeder alleine


Außenverhältnis Einzelvertretung

Beispiel 5:
2 Gesellschafter bei OG, P ist Prokurist und B ist auf Urlaub, A widerruft und ernennt Y

Widerruf ist nach §116/3 kann das jeder alleine, wirksam §125/1 iVm §116/3
Bestellung: Innenverhältnis alle müssen zustimmen §116/3, im Außenverhältnis aber einer
alleine und somit wirksam und kann zugerechnet werden
Änderung der Vertretungsmacht: nach §126/2, unechte und echte Gesamtvertretung; nur
wirksam, wenn es auch ins FB eingetragen wurde §125/4, wenn es nicht eingetragen wurde
dann (eigentlich ja Einzelvertretung und später wird auf Gesamtvertretung geändert aber ncith
eingetragen) ist die Änderung wirksam, weil Eintragung nur deklarativ, wenn nur einer
handelt hat er keine VM und ist falsus procurator; nach §125/4 iVm §15/1 hat der Dritte ein
Wahlrecht

Haftung OG: OG selbst §105, und jeder Gesellschafter nach §128, wenn
Gesellschaftsverbindlichkeit gegeben ist und er Gesellschafter auch ist

K gegen OG auf Erfüllung gem. §1061 iVm §105 iVm §918


kann aber auch K gegen GES §1061 iVm §918 iVm §128
kann er hier auch Leistung verlangen?
Erfüllungstheorie: kann Leistung verlangen
Haftungstheorie: auf Geld
hM: Vorrang der Naturalrestitution in Leistung sonst in Geld

Primär, unmittelbar, privat, solidarisch für die ganze Schuld


Regress nach §110 UGB
Solidarschuld §896

Eintretender Gesellschafter §130, auch für alle Altschulden und ist nicht beschränkbar
§159, 5 Jahre ab Auflösung und Eintragung ins FB
§160 Nachhaftung des Ausscheidenden Gesellschafters

§160: 3 Ebenen prüfen


1) alle Schulden bis zum tatsächlichen Ausscheiden
2) nur fällig ab 5 Jahren ab Eintragung, (5+3 = 8 Jahre), Verjährung 3 Jahren
Sicherstellung durch §160/3 durch Restpartei meist unbefristet

Spezialfall: Komplementär wird zum Kommanditisten:


wird genauso gelöst, halbes Ausscheiden also durch §160, scheidet aus und steigt wieder ein
und dies genau ist in §160/4 geregelt (Nachhaftung unbeschränkt, auch für
Gesellschaftsverbindlichkeiten bis zur Firmenbucheintragung)

Regress nach §160: §137/4

Einwendungen:
wenn er geklagt wird dann nach §128, hat aber alle Einwendungen nach §129
§129/1 kann Einwendungen der Gesellschaft geltend machen (wenn die OG den Vertrag
schon gewandelt hat oder er selbst das gemacht hat)
§129/2 Gestaltungsrechte der Gesellschaft, hier hat der das Leistungsverweigerungsrecht, will
nur Leistung verweigern, wenn er nicht selbst ausüben kann bzw wenn er von der
Vertretungsmacht ausgeschlossen wird
Alles was die Gesellschaft kann, kann er nach §129 auch
§129/1: wenn bereits geltend gemacht wurde
Prüfungsfall: Gesellschafter klagt Gesellschaft
1) Sozialverbindlichkeiten §110, hier kann nur die Gesellschaft und nicht der Gesellschafter
geklagt werden und von ihr kann er alles verlangen
2) Regressansprüche nach §128, Solidarhaftung §896 muss primär die Gesellschaft klagen
und kann von ihr alles verlangen und von den Gesellschaftern sekundär aber anteilig
3) Dritte: primär Gesellschaft hier bekommt er alles und subsidiär den Mitgesellschafter
anteilig §1062 iVm §128

Ausscheiden:
1) freiwillig ausscheiden: nur wenn alle Gesellschafter zustimmen oder es gibt eine
Kündigungsmöglichkeit (man ist Gesellschafter und wird geisteskrank, kann man
ausscheiden? Wenn die anderen nicht zustimmen, geht es nicht (kann man nicht wegen
Unzumutbarkeit austreten), weil Selbstorganschaft) und eigentlich auch Gläubigerschutz
2) gegen den Willen nach der Ausschlussklage nach §140 (wichtiger Grund: Verstoß gegen
Wettbewerbsverbot §112) ohne wichtigem Grund: Hinauskündigungsklausel im
Gesellschaftsvertrag ist unzulässig – weil Treuepflicht
Falle: nur 1 Gesellschafter bleibt übrig und man kommt IMMER zu §142

§142:
1) OG erlischt, weil 1 Personen OG gibt es nicht
2) verbleibende wird Einzelunternehmer
3) wenn sie erlischt kommt es zur Liquidation, keine Auflösung sondern das Vermögen geht
im Wege der Universalsukzession auf den Verbleibenden über und daher §38 nicht
anwendbar
Tod:
1) 131 wird aufgelöst, außer es ist was anderes vereinbart
2) Eintrittsklausel
3) Fortsetzungsklause
4) Nachfolgeklausel §149
wenn er nicht will: 3 Monate Bedenkzeit und kann umwandeln in Kommanditist

Unterschied zu §38: Nachhaftung


Unternehmenserwerb und bei §160 Firmenbucheintragung entscheidend
Widerspruch bei §38 durch Restpartei
27.09.2019
Übertragung Anteil:
gebunden an die Zustimmung aller §124
Übertragung ist gesetzlich vinkuliert, wenn nicht alle zustimmen dann ist die Folge, dass die
Übertragung schwebend unwirksam ist
Geschäftsanteil wird übertragen: wie Forderung übertragen = Zession
Zession wie viele Voraussetzungen? 3, Modus und Titel (Recht des Vormannes)
Gesetzliche Zustimmung fehlt: strittig was schwebend unwirksam ist
Zib: Kaufvertrag ist wirksam (eigentlich Übergabevertrag) und der Modus ist schwebend
unwirksam
Wenn man gezahlt hat und die Zustimmung von allen fehlt, wenn der Modus nicht wirksam
ist hat man nicht erworben und daher Leistungsstörung und Rückabwicklung
Leistungsstörung: Modus bis zur Zustimmung schwebend unwirksam und daher Verzug
Übertragung erfolgt im Zweiakt.

Erwerber gegen Veräußerer auf Rückzahlung des Betrages gem. §1435 iVm §918

Veräußerer/Erwerber Wechsel (Schulden, Verträge…)


Gesellschafterwechsel
wie ist das mit der persönlichen Haftung §128?
Wie kann der Dritte V/E klagen?
Übertragung: 1 Gesellschafter geht §160 und der Eintretende haftet nach §130. Haftung ist
nicht beschränkbar

1 Gesellschafter steigt aus und überträgt an einen anderen Gesellschafter


Man kann nur einen Gesellschaftsanteil halten
Grundsatz: eine Person kann nur einen Gesellschaftsanteil halten
Mit den 2 Teilen kommt es zur Anwachsung

KG:
Unterschiede Komplementär wird wie Gesellschafter bei OG behandelt
Dritter und KOMP
Selbes Schema wie oben und §161/2 – gesetzlich vinkuliert
Eintreten/Ausscheiden: Zweiakt

Kommanditist überträgt seinen Anteil:


er ist ja nur der Geldgeber
Personengesellschaft: gesetzliche Vinkulierung §161/2 iVm §128
Übertragung erfolgt uno actu  haftet ja nicht mehr, wenn er seine Einlage bereits geleistet
hat
Nachfolgevermerk im Firmenbuch nötig §4/Z6 FBG

Komplementär erwirbt einen Kommanditistenanteil selbst:


Einer führt das Geschäft und andere geben Geld (KOMM)
Gesetzlich vinkuliert + Zustimmung aller
wieder Grundsatz: nur 1 Geschäftsteil und daher Anwachsung
Aber ist er KOMP oder KOMM nun – man bleibt KOMP man dehnt die Haftung aus
KOMM übernimmt einen KOMP Anteil:
er ist wird auch zum KOMP und man dehnt die Haftung aus

Innenverhältnis: Pflichteinlage
Außenverhältnis: Hafteinlage

Wenn bis zur Höhe der Einlage gezahlt wurde, ist er von der Haftung befreit – wichtig für
Gläubiger und ob dies einbezahlt wurde: §171/1 (Satz2) man hat Informationspflicht, denn es
steht NICHT im Firmenbuch drinnen

Gewinn §167:
KOMP bekommt eine Haftungsprovision
Arbeitergesellschafter
KOMM nach Kapitalanteil

Entnahmerecht:
Gläubigerschutz nicht notwendig, weil kein Trennungsprinzip, weil KOMP haftet mit
Privatvermögen
KOMM muss Gläubigerschutz gegeben sein, wenn er Haftung nicht einbezahlt hat darf er
keinen Gewinn entnehmen
Mehr als die Einlage kann der KOMM nicht verlieren
Zukünftige Gewinne: erst wenn die Haftsumme einbezahlt wurde

Wettbewerbsrecht:
Nur KOMP nicht aber der KOMM

§170 KOMM ist von der Vertretung zwingend ausgeschlossen

Haftung: 1062 iVm 161/2 iVm 128


KOMP ist unproblematisch §161/2 iVm §128
KOMM haftet nicht wegen §171/1, wenn Einlage gezahlt
Wenn Haftpflichtsumme geändert wird, muss man sie ins FB eintragen, bsi dahin §174 (lex
specialis 15/1) sonst gilt die alte

§171/1: Haftung für Differenzbetrag

§172/2 Einlagen Rückgewähr, nicht bezahlt aber bekommt Geld

Verluste sind entstanden und daher ist die Einlage gesunken. Verlustauffüllungspflicht §168
für künftige Gewinne dann Einlagenrückgewährt §172/3 und Folge §171/1
§172/3 Differenzhaftung nach §171/1

Nur durch Verluste wird keine Haftung begründet

Wenn alle Zustimmen: §124 (OG) und KG §161/2 iVm §124


Ausscheidende haftet nach 161/2 iVm 160 und der Eintretende §161/2 iVm §130
(Verweisungsnorm KG)
Vor KG = GesbR
Wenn im Namen der Vor KG gehandelt wird, ist der KOMM noch nicht eingetragen und er
haftet beschränkt
beschränkte Haftung wird vorweggenommen, weil man weiß einer haftet nur beschränkt
§176/1
ALSO beschränkte Haftung und nicht unbegrenzt

ZEICHNUNG: BLOCK

KOMP: Tod es erlischt außer es gibt Nachfolgeklausel


KOMM: ist ja nur Geldgeber daher vererblich
Fälle:

1. Bauer

A gegen B auf Zahlung des KP iHv X gem. §1062

Einwand: §§922 ff iVm §932/4 ABGB


Mangel
Annahme
2 Stufen

Gegeneinwand: §377 UGB


Voraussetzungen, 2-seitig unternehmensbezogen
Mangel, Annahme als Erfüllung
2 Teile: Untersuchungsobliegenheit (Stichproben) und in Folge: eine
Anzeigeobliegenheit muss binnen angemessener Frist erfolgen aber hier 6 Wochen
und somit sicher zu spät
versteckter Mangel eher nicht §377/3 daher tatsächlich verspätet
Rechtsfolge: keine Gewährleistung kein Mangelschaden, kein Irrtum keine laesio
enormis
Mangelfolgeschaden kann geltend gemacht werden

Aliudlieferung §378/2. HS
Genehmigung muss für ausgeschlossen gehalten werden, andere Marke oder andere Gattung
ist hier aber nicht der Fall

Zwischenfall: §377/5 Mangel wurde vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht und dann
keine Mängelrüge, weil man nicht davon ausgehen kann das das Geschäft erledigt ist trotz
Annahme
2. Fall: Modeschöpfer

M gegen N auf Herausgabe gem. §366

Einwand Näher: §369 UGB


1. Nur zwischen Unternehmer
1.1. Problem: N ist §1 Unternehmer, M hat eingestellt daher kein §1 mehr, aber er ist
noch eingetragen daher §3, zu Unrecht eingetragener Nichtunternehmer und handelt
unter seiner Firma
1.2. Rechtsfolge: er wird wie ein Unternehmer behandelt
2. Beiderseitig unternehmensbezogenen Geschäft §343 Forderung
3. Fälligkeit
4. Bewegliche Sachen
5. Im Besitz gläubiger
6. Im Eigentum des Schuldners

§369/3: keine Verwendungsabrede

Welcher Vertrag? Werkvertrag  hier aber keine Verpflichtung in bestimmter Weise zu


agieren und die Sache zu verwenden und deswegen ist es unproblematisch
Konnexität ist keine Voraussetzung
Anspruch besteht
Rechtsfolge: §371, einerseits Zug-um-Zug Einrede und er kann sich daraus befriedigen

Komplementär hat diese Möglichkeiten, KOMM kann dies nicht, ist ja von Vertretung
ausgeschlossen und kann somit nur eine Leistungsverweigerung geltend machen mit §129/2
iVm §1052
Fall 3:

a) J gegen OG auf Zahlung des Kaufpreises gem. §1062 iVm §105

a)J gegen A auf Zahlung des Kaufpreises gem. §0162 iVm §128

Tatbestandsvoraussetzungen §128
Gesellschaftsverbindlichkeit + Gesellschafter

b) J gegen B gem. §1062 iVm §130 (iVm §128)

Eintretender B haftet auch für Altschulden, kann nicht abgedungen werden, ist zwingend

c) J gegen C 1062 iVm 160

Für alle Schulden bis zum tatsächlichen Ausscheiden, Frist 5 Jahre nach Eintragung ins FB
und verjähren längstens innerhalb von 3 Jahren

d) J gegen D gem. 1062 iVm 15/1 iVm §128

§128 erklären – D ist tatsächlich ausgeschieden und die Eintragung ins FB ist deklarativ
er ist kein Gesellschafter mehr
§15/1 prüfen – neg. Publizitätsprinzip, eintragungspflichtige Änderungstatsache nach §143/2
nicht eingetragen oder bekannt gemacht und daher hat der Dritte ein Wahlrecht

e) J gegen E gem. §1062 iVm 15/1 iVm §128 !!!!!!!!

§128 Gesellschaftsverbindlichkeit = Kaufvertrag, aber kein GEsllschafter mehr


Eintritt und Austritt Eintragung deklarativ
Tatbestand nicht erfüllt
15/1 muss vorliegen eintragungspflichtige Änderungstatsache (kein Eintritt eingetragen)
Ursprünglich unrichtige Vortatsache, es entsteht kein Rechtsschein daher 15/1 nicht
anwendbar und somit auch keine Haftung

f) J gegen F gem. 1062 iVm 15/3 iVm §128

§128 erklären, Eintragung deklarativ aber hier 15/3 ursprünglich unrichtige Eintragung,
falscher Rechtsschein und Zurechnung muss gegeben sein durch aktives Tun oder schuldhafte
Unterlassung, Dritter muss gutgläubig sein
Fall 4:

A gegen B und C auf Ausschluss gem. §140

Wichtiger Grund für Ausschlussklage gem. §140 und Verstoß gegen die Treuepflicht
Ausschlussklage können nur die übrigen Gesellschafter erheben, A hat also ein Stimmverbot
Nur einer bleibt übrig §142
OG erlischt, es kommt nicht zur Liquidation, das ganze Vermögen geht im Wege der
Universalsukzession auf den verbleibenden Gesellschafter über und der haftet als
Einzelunternehmer. Kann A weiter geklagt werden? Ja
142 verdrängt 159

VP gegen A auf Zahlung 1062 iVm Wege der Universalsukzession

B und C Abfindung nach §137

Fall 5:

Wettbewerbsverbotsverstoß gem. §112 und Rechtsfolge: §113 (Eintrittsrecht, SE)


SE §113/1,2 iVm §112/1(Geschäfte im Geschäftszweig), 2 (Gleichartige Gesellschaft als
unbeschränkt haftender Gesellschafter)
§112 Fall 2 analog
Analogie weil bei Fall 2 nicht persönliche Haftung, aber man beteiligt sich und man hat
Einflussmöglichkeiten und die gibt es bei GmbH auch, weil er Mehrheitsgesellschafter ist und
hat beherrschenden Einfluss
ZIB: 1 PERSONEN GMBH

Variante: war bereits bekannt: Einwilligungsfiktion §112/3 (3 Monate ab Kenntnis und


absolut 5 Jahre), bei gleichartigen Geschäften analog

Fall 6:

A gegen B auf Regress 12.000 gem. §110 UGB

Primär gegen OG alles fordern (Treuepflicht)


Subsidiär von den Gesellschaftern aber nur anteilig (B 4.000 und C 4.000)

A gegen B auf Aufwandersatz 3.000 gem. §110 UGB

Sozialverbindlichkeit aus dem Gesellschaftsverhältnis und hier kann man sich nur gegen die
OG wenden und nicht Gesellschafter

A gegen B auf Zahlungskaufpreis 600 gem. 1062 iVm 128

Kann primär von OG alles verlangen


Subsidiär von Gesellschaftern nur anteilig
Fall 7:

AG gegen A auf Zahlung 1062 iVm 160

Jene Schäden bis zum tatsächlichen Ausscheiden


Nur für jene Schulden die innerhalb von 5 Jahren nach FB Eintragung fällig werden
Eintragung 10.1.2002
Es ist eindeutig innerhalb der 5 Jahre und geltend gemacht werden längstens innehrlab von 3
Jahren 1486/Z1 (Kaufpreisforderung)
Eigentlich verjährt und Anspruch verneinen

Fall 8:

1)V gegen KG 1062 iVm 161 (Rechtsfähigkeit)

V gegen K auf Zahlung gem. 1062 iVm 161/2 iVm 128

§128 erklären

V gegen KOMM 1062 iVm §171

Anspruch nur mehr in Höhe von 2.000

b) V gegen B (KOMM) auf Zahlung gem. 1062 iVm §171/1

Pflichteinlage geleistet
aber Haftsumme höher und haftet für Differenz in Höhe von 5.000
Verluste: begründen neue Haftung NICHT
Gewinne fallen in Zukunft an zB dann besteht die Verlustauffüllungspflicht nach §168
muss Gewinne stehen lassen, bis Haftsumme wieder gedeckt ist sonst Einlagenrückgewähr
172/3

c) V gegen C auf Zahlung gem. 1062 iVm 171 iVm 173

Eintritt man haftet auch für Altschulden


Ausschluss der Haftung unzulässig 173/2
Pflichteinlage wird nicht gelistet = unwirksam nach §172/2 und daher ist die Haftung nach
§171 noch gegeben in Höhe von 10.000

d) V gegen D gem. 1062 iVm 171 iVm 176/2

wäre eigentlich mit Eintritt eh schon Gesellschafter


e) V gegen E 1062 iVm 161/2 iVm 160 iVm 172/3

Abfindung = Einlagenrückgewähr
Jemand scheitet tatsächlich aus, Nachhaftung nach 160
haftet für alle Schulden bis zum tatsächlichen Ausscheiden und er hat die Pflichteinlage
geleistet und wird von der Haftung befreit nach 171/1 ABER er bekommt ein Abfindung und
das ist eine ELRG und somit lebt die Haftung wieder auf 172/3 aber nur in Höhe der Einlage
also 8.000

f) V gegen F gem. 1062 iVm 15/1 iVm 161/2 iVM 128

128:
Eintragung ins FB nur deklarativ
negatives Publizitätsprinzip nach 15/1 eintragungspflichtige Änderungstatsache 143/2 keien
positive Kenntnis und der Dritte hat ein Wahlrecht

g) V gegen F gem. 1062 iVm 15/1 iVm 161/2 iVm 128

nie im Firmenbuch, muss verneint werden, weil ursprünglich unrichtige Vortatsache, es


entsteht kein Rechtsschein

h) V gegen H 1062 iVm 15/3 iVm 161/2 iVm 128

Fall 9:

GmbH gegen V 1062 iVm 171/1 iVm 174

Solange nicht eingetragen, haftet man weiter und somit 30.000


hat eingezahlt 171/1 und muss für den Fehlbetrag Differenz 21.000 Höhe der Forderung aber
12.000 und somit voll abgedeckt
Fall 10:

Problem1: Computerkauf
Problem 2: Miete

Z gegen S auf Zahlung des Kaufpreises gem. 1062 iVm 171 iVm 176

S = KOMM
Zwischenschulden 176
Voraussetzung Gesellschaftsverbindlichkeit und Gesellschafter
S haftet auch für Zwischenschulden nach 176/2, jene Schulden tatsächlichem Eintritt und
Eintragung. Er ist mit Eintritt Gesellschafter, weil Eintragung deklarativ
Gesellschaftsverbindlichkeit: Computersoftware = Anlagevermögen und daher
außergewöhnliches Geschäft
Innen- und Außenverhältnis unterscheiden: Geschäftsführung INNEN KOMM ist von dieser
ausgeschlossen bei außergewöhnlichen Geschäften §164 iVm 115 (gewöhnlich) und bei AG
Widerspruchsrecht nach 164 iVm 116/2
Außenverhältnis = A ist vertretungsbefugt, weil im Normalfall Einzelvertretung nach §125
und diese erstreckt sich auf gewöhnliche und außergewöhnliche 125 iVm §126/1
KOMM ist aber ausgeschlossen nach §170 und der Vertrag ist wirksam, daher
Gesellschaftsverbindlichkeit
S ist auch Gesellschafter und hat Einlage geleistet und wird von der Haftung befreit 171/1
aber nur in Höhe von 15.000, Einlage ist aber eigentlich 30.000 und somit haftet er noch mit
der Differenz von 15.000
Der Anspruch ist zu bejahen. 15.000 decken 10.000

Achtung aufpassen: manchmal OG wird zu einer KG, weil sie Kommanditisten aufnehmen

K gegen S auf 8.000 gem. 1090 ff iVm 171 iVm 173 (Altschulden)

Der eintretende KOMM haftet auch noch für die Altschulden, KOMM ist aber beschränkt
nach 171/1 auf die Haftsumme, wenn er die Einlage leistet, wird er von der Haftung befreit. S
hat 15.000 als Einlage geleistet. Jetzt hat er noch den Anspruch von oben, 10.000 geleistet
und daher sind noch 5.000 offen, der andere will 8.000 haben und der Anspruch besteht also
nur in Höhe von 5.000, also teilweise.
Fall 11:

X gegen H gem. 1062 iVm 49 UGB

Voraussetzung: Kaufvertrag muss zustande gekommen sein


muss über Stellvertretung/Prokura zugerechnet werden
Prokura unbeschränkbar gem. §50 UGB, er kann also eigentlich alles machen
Daher kommt der KV zustande, es liegt aber eine Einschränkung der Formalvollmacht vor,
Missbrauch der Vertretungsmacht und Geschäft ist wirksam (außer Kollusion)
SE vom Prokuristen 1293 ff ex contractu (intern)

Y gegen OG 1062 iVm 105

X gegen OG 1062 iVm ??

K gegen VK auf Rückzahlung KP §1435 iVm 934

Laesio enormis definieren. Zwingend gem. §935 eigentlich aber hier 351 zu Lasten eines
Unternehmers kann es abgedungen werden.
prüfen ob es hier anwendbar ist. Unternehmensbezogenes Rechtsgeschäft Folge 345
anwendbar.
Unt. Rechtsgeschäft 343: RG, Unternehmer (§1 OG, zu deren lasten) und beim Betrieb
Privatadresse angegeben: 344 (im Zweifel betriebszugehörig)

Anna befugt abzuschließen? Gesellschafter sind einzelvertretungsbefugt 125, gewöhnlich und


außergewöhnlich 126/1
Kann ja auch anders geregelt werden (mit anderen Gesamtvertretung, unecht etc.)
Beschränkung vom Inhalt her und dies ist unzulässig §126/2
Gesellschafter Grundsatz: Selbstorganschaft
ZIB: BESCHRÄNKUNG

Forderung durch Ausscheiden geltend gemacht werden §160


vor tatsächlichem Ausscheiden
Innerhalb von 5 Jahren fällig
Verjährung innerhalb von 3 Jahren

Kapital/Personengesellschaften:
kein Trennungsprinzip und daher Flexibilität
Nachteil: unbeschränkt persönliche Haftung

Jeder muss eine Einlage leisten muss nicht buchfähig sein, es geht auch Arbeitergesellschafter

Man kann nicht aus wichtigem Grund beenden, weil alle zustimmen müssen und wegen der
Selbstorganschaft und wegen Haftung, außer es ist im Gesellschaftsvertrag eine
Austrittsvollmacht vorgesehen
Was ist nicht möglich? Hinauskündigung im Vornhinein ohne wichtigen Grund
Bei Ausscheiden Abfindung §137/2 aber darf keine Einlagenrückgewähr
Fall 12:

(1) X gegen D auf Zahlung von 3.000 gem. 1062 iVm 171

Voraussetzung Gesellschaftsverbindlichkeit und er muss Gesellschafter sein


PC wird gekauft, Vertrag wirksam zustande gekommen ist
Gewöhnliche Geschäftsführung, nur KOMP nach §114
KOMM 164 iVm 115 nicht
Durch Gesellschaftsvertrag aber im Innenverhältnis möglich, §115 Einzelvertretung und
Widerspruchsrecht
PC Anlagevermögen = außergewöhnlich, 164 sämtliche Gesellschafter beteiligt 164 iVm
116/2 auch KOMM beteiligt
Vertretung 125 (Einzelvertretung von jedem KOMP) nach §170 ist der KOMM aber von der
Vertretung ZWINGEND ausgeschlossen
Sinn §170: OG Selbstorganschaft und da sollen nur die mitstimmen, die persönlich haften
Vertrag kommt nicht zustande und daher muss der Vertrag verneint werden
Kaufvertrag ist also unwirksam

(2) KG gegen D auf Schadenersatz iHv 12.000 gem. 1295 f ex contractu


Gesellschafter einen anderen: actio pro socio 1188

D verstößt gegen die Sorgfaltspflicht und man kann ganz normal Schadenersatz verlangen mit
§1293 ff
Gegen Treuepflicht verstoßen, D ist nicht eingetragen im FB – Eintragung ist nur deklarativ
und er kann daher geklagt werden, Einlage nur 10.000, SE hat nichts mit der Einlage nix zu
tun, weil es diesmal ein Anspruch innerhalb der Gesellschaft ist, 171/1 kommt für den
Schadenersatz nicht infrage

(3) C gegen Y auf Zahlung des Kaufpreises 10.000 gem. 1062

Gesetzliche Zustimmung, Vinkulierung fehlt


Kaufvertrag/Titel ist wirksam
Übertragung Zession, Modus und Titel (Modus ist unwirksam, weil eben für die
Übertragung Zustimmung erforderlich ist nach §124)
Geschäftsanteile sind gesetzlich vinkuliert
Ausnahme: wenn im Gesellschaftsvertrag etwas anderes vereinbart wurde, oder die
Zustimmung nachträglich erfolgt
Modus = Wirksamkeitsvoraussetzung
Y verweigert = Einwand
Modus fehlt: schwebend unwirksam und daher Verzug

Einwand Y: §918
Verzug liegt vor
(4) Z gegen A auf Rückzahlung des KP gem. §1431

Leistungskondiktion 1435 Leistungsstörung


877 Willensmangel
1431, wenn es von Anfang an nicht zustande kommt
Gewinnbezugsrecht wird übertragen §124, gesetzliche Vinkulierung
§124/3 Satz 1 Gewinnbezugsrecht, Mitverwaltung darf man niemanden Dritten übertragen bei
der OG wegen der Selbstorganschaft
§124/3 Satz 2 Vermögensrechtliche Ansprüche sind aber sehr wohl abtretbar, damit sind aber
nur einzelne gemeint (Gewinn von 2001 = stellt Wert dar)
Gewinnbezugsrecht komplett kann nicht abgetreten werden, weil sich Satz 2 nur auf die
einzelnen Ansprüche bezieht
Daher Kaufvertrag unwirksam
Voraussetzung: Leistung und Nichtschuld (124/3 Satz 2)
Fall 13:

X gegen A auf Rückzahlung des Kredits gem. 983

Kredit von 50.000 (ist eigentlich ein Darlehen, weil keine Zinsen)
nicht 2 Anteile, sondern Anwachsung, nicht einer mehrere Anteile bei Personengesellschaften
Einer bleibt übrig §142
KG erlischt – Liquidation unterbleibt – im Wege der Gesamtrechtsnachfolge geht alles auf
den Verbleibenden über und somit Einzelunternehmer
Anspruch besteht

Nicht §38 anwenden!

Variante 1:
Anwachsung, einer bleibt übrig. §142 somit wieder, siehe oben
haftet unbeschränkt
Fehlende Eintragung: 15/1 liegt vor, eintragungspflichtige Eintragungssache, weder
eingetragen noch bekannt gemacht und Dritter hat keine Kenntnis daher hat der Dritte ein
Wahlrecht
B ist noch KOMM und die beschränkte Haftung nach §171/1 in Frage kommen
X beruft sich natürlich auf das Wahlrecht, §142 ist besser

Variante 2:
Kann die Bank A in Anspruch nehmen, ihn trifft die Nachhaftung nach §160
nur für Verbindlichkeiten bis zum tatsächlichen Ausscheiden entstanden sind
binnen 5 Jahren fällig werden und längstens in 3 Jahren verjähren
160/3 Gegenleistung wurde erbracht: Kredit sofort ausbezahlt, Schutz der Restpartei
Problem: hier 160/3 gilt nur, wenn Gläubiger verständigt wurden, wenn sie nicht verständigt
wurden so wie hier, können sie noch weiter was verlangen
Daher kommt es noch zur Haftung