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ARGON 330

DE BEDIENUNGSANLEITUNG

modell# JO302
Variante Ausführung
JO-k

250
JP-k

JO-k or w
300
JP-k or w

JO-k or w
300s JP-k or w
(Wellen-
antrieb)
EINLEITUNG

Wir bedanken uns für Ihre Geländefahrzeugauswahl (nachstehend als


All Terrain Vehicle oder ATV bezeichnet) Jumbotyp der Produktreihe (4
Takt OHC wassergekühlter Motor mit CVT-Getriebe mit Kraftübertragung
über Kette/Welle). Das ATV stellt das Produkt eines Teilnutz- und
Freizeitfahrzeugherstellers dar, das sich durch hohe Zuverlässigkeit
auszeichnet.

Die Absicht dieses Handbuchs besteht darin, die Funktionsmerkmale,


die Anleitungen zur Bedienung und zur Wartung des Produkts und die
damit in Verbindung stehenden erforderlichen Sicherheitsinformationen,
auf zuverlässige Art und Weise zu vermitteln. Bei Fragen im Hinblick auf
den Betrieb, die Wartung und den Kundendienst des Produkts, wenden
Sie sich bitte an das regionale Händlernetz für ATVs, Ihren Fachhändler
oder an Ihre Reparaturdienststelle.

1. Angesichts der fortwährenden Einführung neuer Modelle, dürfen


die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen jederzeit und ohne
Vorankündigung geändert werden. Für weitere Informationen im Hinblick
auf dieses Handbuch oder den damit in Verbindung stehenden
Produkten, wenden Sie sich bitte an das regionale Händlernetz oder
Ihren Fachhändler.

2. Alle die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen beruhen


auf der Grundlage der jüngsten und zur Zeit der Druckgenehmigung
verfügbaren Produktinformationen. Der Hersteller behält sich das Recht
vor Änderungen ohne Vorankündigung und ohne, dass sich für ihn
daraus Verpflichtungen ergeben, vorzunehmen.

3. Dieses Betriebshandbuch stellt einen Teil des Produkts dar.


Bewahren Sie es zusammen mit dem Produkt auf, damit es jederzeit,
selbst wenn das Produkt weiterverkauft wird, zur Verfügung steht.

4. Dieses Betriebshandbuch umfasst alle Produktreihen. Der


Benutzer trägt selbst die Verantwortung dafür herauszufinden, auf was
sich die darin enthaltenen Informationen beziehen.

Verfasst durch: Die Vertriebs- und Kundendienstabteilung der Standard


Motor Corp.
Für das regionale Händlernetz: Der Hersteller (Standard Motor Corp.)
bestätigt lediglich die Existenz des Produkts und aller in diesem Text
enthaltenen dafür notwendigen Bedienungsinformationen. Äußert der
Importeur den Wunsch dazu, die in seiner Sprache verfasste
Betriebsanleitung neu zu verfassen, ist es notwendig dass er sich dazu
vom Hersteller eine schriftliche Ermächtigungsbestätigung einholt, die
ihn dazu ermächtigt, seine eigene Übersetzung des Betriebshandbuchs
(in der entsprechenden Ortssprache) erstellen zu dürfen. Die
Übersetzung der Bedienungsanleitung muss vollständig und sinngerecht
erstellt werden, da der Hersteller andernfalls keinerlei Verantwortung für
sich daraus ergebende Ansprüche gegen eine nicht sachgerechte
Bedienungsbeschreibung, übernimmt.

Alle Rechte vorbehalten. Die unbefugte Nutzung oder Wiederherstellung


dieses Betriebshandbuchs oder Teilen davon ist ohne die vorherige
Zustimmung des Herstellers, Standard Motor Corp.
www.standardmoto.com, keinesfalls unter keinen Umständen erlaubt.

1-1. WICHTIGE SICHERHEITSNACHRICHT

1. LESEN SIE DIESES BETRIEBSHANDBUCH VOR DER BEDIENUNG


DES ATVs SORGFÄLTIG DURCH. VERGEWISSERN SIE SICH, DASS
SIE ALLE DARIN ENTHALTENEN ANWEISUNGEN VERSTEHEN.

2. BEACHTEN SIE DIE AUF DEM ATV ANGEBRACHTEN GEFAHREN-


UND WARNETIKETTEN.

3. ATVs MIT EINEM HUBRAUM ÜBER 90CCM DÜRFEN VON


PERSONEN UNTER 16 JAHREN NICHT BETRIEBEN WERDEN.

4. DAS ATV WURDE NUR FÜR DEN OFFROADEINSATZ KONZIPIERT


(DIE NUTZUNG FÜR DEN STRASSENVERKEHR UNTERLIEGT DEN
GELTENDEN GESETZLICHEN REGELUNGEN)
1-2. WICHTIGE INFORMATIONEN

DIE NICHTBEACHTUNG DER IN DIESEM BETRIEBSHANDBUCH


ENTHALTENEN WARNHINWEISE KANN ZU ERNSTHAFTEN
VERLETZUNGEN ODER ZUM TODE FÜHREN.

Die wichtigsten in diesem Betriebshandbuch in Form von Texten und


Symbolen enthaltenen Informationen werden nachstehend angegeben.

Die Nichtbefolgung der in diesem Betriebshandbuch enthaltenen


Warnhinweise unter dem Titel WARNUNG kann zu ernsthaften
Verletzungen oder zum Tode des ATV Fahrers bzw. einer Person, die
das ATV überprüft oder es repariert, führen.

Die mit ACHTUNG versehenen Aufschriften kennzeichnen die


besonderen Vorkehrungen, die getroffen werden müssen, um einen
Schaden am ATV zu vermeiden.

Die mit HINWEIS versehenen Aufschriften informieren über wesentliche


Sachverhalte.

1-3. WICHTIGER HINWEIS

Das ATV wurde hauptsächlich für den Offroadeinsatz entwickelt und


gebaut. Vor der Verwendung des ATVs müssen Sie sich vergewissern,
dass Sie sich über alle örtlich geltenden gesetzlichen Regelungen und
Vorschriften für die Bedienung eines derartigen Fahrzeugs informiert
haben.

Die mit dem E/e Prüfzeichen versehenen ATVs (ATVs mit Prüfzeichen
nach ECE-Regelung und EG-Richtlinie), die für die Verwendung im
Straßenverkehr zugelassen sind, müssen im Rahmen der Bedienung
eines derartigen Fahrzeugs alle örtlich geltenden gesetzlichen
Regelungen und Vorschriften befolgen. Für weitere Informationen im
Hinblick auf die Benutzung eines ATVs im Straßenverkehr wenden Sie
sich bitte an Zuständige Personen des regionalen Händlernetzes. * diese
können Sie mit allen zutreffenden und notwendigen Informationen, zu
den örtlich geltenden Regelungen für den Straßenverkehr, wie z.B. die
Höhe des erforderlichen Reifendrucks, versorgen.
Die Bedienung eines ATVs unterscheidet sich von der Bedienung
anderer Fahrzeuge wie z.B. Motorräder, Scooters und Autos. Diese kann
unter Umständen größere Gefahren mit sich bringen. Bei der
Nichtbeachtung der Anleitungen, kann das ATV kollidieren oder sich
überschlagen. Dies kann zu ernsthaften Verletzungen oder zum Tode
führen. Das ATV darf nicht ohne eine ordnungsgemäße Schulung oder
sachgerechten Anweisungen in Betrieb genommen werden.

Angaben zur maximalen Leistung, zum maximalen Drehmoment und zur


Höchstgeschwindigkeit des ATVs werden von professionellen Fahrern
als Bezugspunkt verwendet. Das Sport ATV wurde für die
erholungsorientierte Nutzung von ausschließlich fortgeschrittenen
Anwendern entwickelt und unterscheidet sich dadurch in seiner
Bedienung von anderen Fahrzeuge, anderer ATVs, Scooters oder
Motorräder. Die Bedienung des ATVs erfordert spezifische Kenntnisse,
die nur anhand praxisorientierter Übungen erlangt werden können. Es
muss unbedingt gewährleistet werden, dass die Bedienung dieser
Fahrzeuge eingeübt werden kann, damit die erforderlichen Fähigkeiten,
die für die sichere Bedienung des Fahrzeugs notwendig sind, erlangt
werden können. Betreiben Sie das ATV während des Beginns bei
niedrigen Geschwindigkeiten. Solange Sie sich mit der Bedienung des
ATVs nicht vollkommen vertraut gemacht haben, müssen Sie den
Versuch unterlassen das ATV bei Höchstgeschwindigkeiten zu
bedienen.

Bei jeder Anwendung im Leerlauf oder im Rückwärtsgang muss die


Gangschaltungsanleitung befolgt werden. Bei der Anwendung der Lo/Hi
bzw. F-N-R Gangschaltung sollten Sie sich vergewissern, dass das
Fahrzeug vollständig zum Halten gebracht wurde und keine
Beschleunigungen mehr vorgenommen werden. Der Hersteller
übernimmt keine Verantwortung für Fehler von Seiten des Benutzers die
im Hinblick auf die Bedienung des Lo/Hi bzw. F-N-R Schaltgetriebes
gemacht wurden. Vergewissern Sie sich, dass die Kühlwasserzirkulation
im Rahmen des PDI Prozesses für flüssigkeitsgekühlte Motoren
überprüft wird.
INHALTSVERZEICHNIS

TEIL 1 WARN- UND SPEZIFIKATIONSETTIKETIERUNG

TEIL 2 SICHERHEITSINFORMATIONEN

TEIL 3 ORTUNG UND IDENTIFIZIERUNG

3-01. Ortung der Fahrzeugbestandteile

3-02. Identifikationsnummer

TEIL 4 KONTROLLFUNKTIONEN

4-01. Zündschalter

4-02. Neutral- und Rückwärtsganganzeige

4-03. Lenkerschalter

4-04. Gashebel

4-05. Geschwindigkeitsbegrenzer

4-06 Bremspedal

4-07. Feststellbremse

4-08. Kraftstofftankdeckel

4-09. Benzinhahn

4-10. Kaltstarteinrichtung (Choke)

4-11. Sitz

4-12. Zusätzliche Geräte

4-13. Vorder- und Hinterer Gepäckträger

4-14. F-N-R Gangwahlschalter (Vorwärts - Rückwärts)

4-15. LCD Geschwindigkeitsanzeiger

4-16 Seilzugstarter
TEIL 5 ÜBERPRÜFUNG VOR DER INBETRIEBNAHME

5-01. Überprüfung vor Fahrtantritt

5-02. Vorder- und Hinterbremse

5-03. Kraftstoff

5-04. Motoröl

5-05. Antriebsketten- oder Antriebswellenantrieb

5-06. Gashebel

5-07. Zubehör- und Befestigungselemente

5-08. Lichter

5-09. Zündschalter

5-10. Reifen und Reifendruckmessgeräte

5-11. Reifenverschleißgrenzwert

5-12. Batterie

5-13. Geschwindigkeitsanzeiger (Nur Fahrzeuge mit dem E/e


Prüfzeichen)

5-14. Integralbremsanlage (Nur Fahrzeuge mit dem E/e Prüfzeichen)

5-15. F-N-R bzw. Lo/Hi-N-R Gangwahlschaltung

5-16. Die Prüfung des Kühlflüssigkeitsstands und des Kühlsystems

TEIL 6 BEDIENUNG

6-01. Das Anlassen eines kalten Motors

6-02. Das Anlassen eines warmen Motors

6-03. Die Erwärmung des Motors

6-04. Das Schalten auf N

6-05. Das Abbremsen


6-06. Der Einfahrprozess des Motors

6-07. Parken

6-08. Zubehör

6-09. Tragfähigkeit

6-10. ATV mit E/e Prüfzeichen

6-11. F-N-R bzw. Lo/Hi-N-R Gangschaltgetriebe

6-12. Seilzugstarter

TEIL 7 Die ATV Inbetriebnahme

7-01. ATV bezogene Anweisungen

7-02. Das vorsichtige Fahren mit allen dafür notwendigen Anpassungen

7-03. Die Umgebung

7-04. Richtungsänderungen mit dem ATV

7-05. Die Bergauffahrt

7-06. Die Bergabfahrt

7-07. Das Queren eines Hangs

7-08. Das Durchqueren von seichten Gewässern

7-09. Das Befahren von unwegsamem Gelände

7-10. Gleiten und Schleudern

7-11. Rückwärtsschaltung

7-12. E/e Fahrzeugprüfzeichen - Referenzrahmen

TEIL 8 PERIODISCHE WARTUNG UND ANPASSUNG

8-01. Die konsequente periodische Wartung

8-02. Handbuch und Werkzeugsatz


8-03. Periodische Wartungsmaßnahmen
8-04. Motoröl (Viertaktmotor)

8-05. Getriebeölwechsel

8-06. Die Zündkerze

8-07. Die Reinigung des Luftfilters

8-08. Die Einstellung des Vergasers

8-09. Die Einstellung der Leerlaufdrehzahl

8-10. Die Einstellung des Gashebels

8-11. Die Überprüfung der vorderen Scheibenbremse

8-12. Die Überprüfung der hinteren Scheibenbremse - Überprüfung des


Bremsflüssigkeitsstands

8-13. Die Einstellung des Vorderradbremshebelspiels

8-14 Die Einstellung der Feststellbremse

8-15 Die Überprüfung und die Einstellung des Antriebskettendurchhangs


und die Überprüfung der Antriebswelle

8-16. Inspektion und Schmierung der Kabel

8-17. Drehachsenschmierung des oberen und unteren Arms

8-18. Schmierung der Lenkwelle

8-19. Radmontage und Demontage

8-20. Das Auswechseln der Scheinwerferlampen

8-21. Batterieladesystem

8-22. Batterieentfernung

8-23. Sicherung

8-24. Wahlgangschaltung am Getriebe


8-25. Die Prüfung des Kühlflüssigkeitsstands und des Kühlmittelumlaufs
8-26. Fehlerbehebung
TEIL 9 REINIGUNG UND LAGERUNG

9-01. Reinigung

9-02. Lagerung

TEIL 10 AUSKUNFTSDIENST

10-1. Schulung

10-2. Garantie

10-3. Handbuch und Werkzeugsatz

10-4. Ersatzteillisten

10-5. Wartungshandbuch

10-6. Spezialwerkzeuge

10-7. Zubehör

10-8. Wartung

TEIL 11 SPEZIFIKATIONEN

11-1. Spezifikation des Wasserkühlers 300/250

TEIL 12 ANHANG

12-1. Anmerkungen zur Geländezulassung


TEIL 1 WARN- UND SPEZIFIKATIONSETTIKETIERUNG

Lesen und verstehen Sie alle sich auf dem ATV befindlichen
Aufschriften, die ernstzunehmende Informationen im Hinblick auf die
sichere und sachgerechte Handhabung des ATVs umfassen.

Entfernen Sie keine sich auf dem ATV befindlichen Aufschriften. Falls
eine Aufschrift schwer zu lesen oder zu erkennen ist, kann Ihnen Ihr
örtlicher Händler eine Ersatzaufschrift zur Verfügung stellen. (siehe Abb.
1-A1,1-A1.1, 1-A2, 1-A3, 1-A4, 1-A5, 1-A6, 1-A7)
TEIL 2 SICHERHEITSINFORMATIONEN

Die Bedienung eines ATVs unterscheidet sich von der Bedienung


anderer Fahrzeuge wie z.B. Motorräder, Scooters und Autos. Sie kann
unter Umständen größere Gefahren mit sich bringen. Bei einer
Nichtbeachtung der Bedienungsanleitung, kann das ATV mit anderen
Objekten zusammenstoßen oder sich überschlagen. Dies kann zu
ernsthaften Verletzungen oder dem Tode führen.

1. Lesen Sie dieses Betriebshandbuch und die sich auf dem ATV
befindlichen Aufschriften eingehend durch und befolgen Sie die darin
beschriebenen Betriebsverfahren. Die mit dem E/e Prüfzeichen
versehenen ATVs, müssen alle örtlich geltenden gesetzlichen
Straßenverkehrsregelungen und -vorschriften einhalten.

2. Das ATV darf nicht ohne eine ordnungsgemäße Schulung oder


sachgerechten Anweisungen in Betrieb genommen werden.
3. Vergewissern Sie sich, dass die vorgesehene Altersbegrenzung
eingehalten wird: Eine Person unter 16 Jahren darf ATVs mit einem
Hubraum von über 90 ccm unter keinen Umständen in Betrieb nehmen.

4. Die Inbetriebnahme eines ATVs von Personen unter 16 Jahren ist


ohne die Aufsicht eines Erwachsenen strengstens untersagt. Der
fortwährende Betrieb eines ATVs durch ein Kind, das nicht über die
Fahrfähigkeiten verfügt dieses es auf sichere Art und Weise zu bedienen
ist strengstens untersagt.

5. Es ist untersagt Passagiere auf einem ATV zu befördern (die mit dem
E/e Prüfzeichen versehenen ATVs zählen unter Umständen nicht dazu).

6. Die Bedienung eines ATVs auf gepflasterten Oberflächen wie z.B.


Gehwegen, Einfahrten, Parkplätzen, und Straßen sollte so weit wie
möglich vermieden werden (die mit dem E/e Prüfzeichen versehenen
ATVs zählen unter Umständen nicht dazu).

7. Der Betrieb von ATVs im öffentlichen Straßenverkehr ist, selbst wenn


es sich dabei um ungepflasterten Straßen handelt, strengstens untersagt
(die mit dem E/e Prüfzeichen versehenen ATVs zählen unter Umständen
nicht dazu).

8. Bedienen Sie ein ATV niemals ohne das Tragen eines zugelassenen
Helms in Ihrer passenden Größe. Der ATV Fahrer muss Augenschutz
(Schutzbrille oder Gesichtsmaske), Handschuhe, Stiefel, langärmelige
Hemden oder Jacken und lange Hosen tragen.

9. Alkohol oder Drogen dürfen niemals vor oder während der Bedienung
des ATVs eingenommen werden.

10. Das ATV darf niemals bei Geschwindigkeiten, die Ihre Fähigkeiten
überschreiten oder den Umgebungsbedingungen nicht entsprechen
bedient werden. Bedienen Sie es nur bei Geschwindigkeiten, die dem
Gelände, den Sichtverhältnissen, den Betriebsbedingungen sowie Ihrer
bisherigen Erfahrung entsprechen.

11. Die Durchführung von Wheelies, Sprüngen und anderen


Kunststücken muss stets unterlassen werden.

12. Überprüfen Sie das ATV vor seiner Bedienung und stellen Sie sicher,
dass es sich in einem sicheren Betriebszustand befindet.
Befolgen Sie die in diesem Betriebshandbuch beschriebenen
Inspektions- und Wartungsverfahren und -zeitpläne. Während der
Bedienung des ATVs müssen sich die Hände auf den Lenker und die
Füße auf den Fußrasten befinden.

13. Auf Gelände mit dem Sie sich noch nicht zuvor vertraut gemacht
haben müssen Sie langsam und vorsichtig fahren.

14. Bevor Sie das ATV auf unbekanntem Gelände bedienen, sollten Sie
das Gelände immer auf Hindernisse überprüfen. Fahren Sie niemals
über große Hindernisse, wie z.B. große Steine oder umgefallene Bäume.
Befolgen Sie beim Überqueren von Hindernissen immer die in diesem
Betriebshandbuch, beschriebenen ordnungsgemäßen Verfahren.

15. Bedienen Sie das ATV niemals auf extrem unwegsamem,


rutschigem oder lockerem Gelände, es sei denn Sie verfügen über das
dementsprechende Können, anhand dessen Sie in der Lage sind das
ATV auf einem derartigen Gelände zu kontrollieren.

16. Vergewissern Sie sich, dass Sie die in Teil 7 dieses


Betriebshandbuchs beschriebenen ordnungsgemäßen Verfahren für das
Wenden, das Bergauffahren und das Bergabfahren befolgen.

17. Bedienen Sie das ATV niemals in schnell fließenden Gewässern


oder in Gewässern, deren Tiefe die in diesem Betriebshandbuch
empfohlene Tiefe überschreitet. Nasse Bremsen können bewirken, dass
das Fahrzeug nicht mehr so gut wie gewöhnlich zum Stehen gebracht
werden kann. Vergewissern Sie sich, dass die Bremsen nach dem
Verlassen des Wassers überprüft werden.

18. Verwenden Sie nur die in diesem Betriebshandbuch angegebenen


Reifengrößen und -arten und sorgen Sie dafür, dass der in diesem
Betriebshandbuch angegebene Reifendruck immer befolgt wird (die mit
dem E/e Prüfzeichen versehenen ATVs zählen unter Umständen nicht
dazu).

19. Änderungen, die eine nicht sachgerechte Installation oder


Verwendung von Zubehör beinhalten, dürfen niemals am ATV
vorgenommen werden.

20. Beim Verladen des ATVs oder bei der Beförderung von Gut darauf,
darf die dafür vorgesehene Tragfähigkeit nicht überschritten werden.
Vergewissern Sie sich, dass Sie bei der Beförderung von Frachten oder
beim Ziehen eines Anhängers langsamer als gewöhnlich fahren und die
in dieser Betriebsanleitung angegebenen Anweisungen befolgen (siehe
Abb. 2-1)

21. Befolgen Sie bei der Verwendung des Leerlauf- oder


Rückwärtsgangs stets die Anleitung für die Gang Wahl. Bei der
Anwendung der F-N-R oder Lo/Hi-N-R Optionen sollten Sie sich
vergewissern, dass das Fahrzeug vollständig zum Halten gebracht
wurde und keine Beschleunigungen mehr vorgenommen werden.

22. Vergewissern Sie sich, dass der Kühlflüssigkeitsstand sich innerhalb


dem Maximum- und dem Minimumstand (Kühlflüssigkeitsbehälter)
befindet. Wechseln Sie bei Bedarf die Kühlflüssigkeit oder fügen Sie
Dauerkühlflüssigkeit hinzu. Wechseln Sie die Kühlflüssigkeit alle 16-20
Monate

23. ATVs die mit dem E/e Prüfzeichen versehen sind oder anderweitig
als straßenverkehrstüchtig gelten. Die für die Verwendung im
Straßenverkehr zugelassenen und mit dem E/e Prüfzeichen versehenen
ATVs, müssen alle örtlich geltenden gesetzlichen Regelungen und
Vorschriften befolgen. Für weitere Informationen im Hinblick auf die
Verwendung eines ATVs im Straßenverkehr wenden Sie sich bitte an
zuständige Personen des regionalen Händlernetzes für ATVs. * diese
können Sie mit vielen zutreffenden und notwendigen Informationen
versorgen, die sich auf die örtlich geltenden Regelungen für den
Straßenverkehr beziehen, wie z.B. den erforderlichen Reifendruck.

Die Bedienung eines ATVs unterscheidet sich von der Bedienung


anderer Fahrzeuge wie z.B. Motorräder, Scooters und Autos.
Sie kann unter Umständen größere Gefahren mit sich bringen. Bei der
Nichtbeachtung der Anleitungen, kann das ATV mit anderen Objekten
zusammenstoßen oder sich überschlagen. Dies kann zu ernsthaften
Verletzungen oder zum Tode führen. Das ATV darf nicht ohne
ordnungsgemäße Schulungen oder sachkundige Anweisungen in Betrieb
genommen werden.

Angaben zur maximalen Leistung, zum maximalen Drehmoment und zur


Höchstgeschwindigkeit des ATVs werden von professionellen Fahrern
als Bezugspunkt verwendet. Das Sport ATV wurde für die
erholungsorientierte Nutzung von ausschließlich fortgeschrittenen
Anwendern entwickelt und unterscheidet sich dadurch in seiner
Bedienung von anderer Fahrzeuge, anderer ATVs, Scooters oder
Motorrädern. Die Bedienung des ATVs erfordert spezifische Kenntnisse,
die nur anhand praxisorientierter Übungen erlangt werden können. Es
muss unbedingt gewährleistet werden, dass die Bedienung dieser
Fahrzeuge eingeübt werden kann, damit die erforderlichen Fähigkeiten,
die für die sichere Bedienung des Fahrzeugs notwendig sind erlangt
werden können. Betreiben Sie das ATV während des Erstbetriebs bei
niedrigen Geschwindigkeiten. Solange Sie sich mit der Bedienung des
ATVs nicht vollkommen vertraut gemacht haben, sollten Sie den Versuch
unterlassen das ATV bei Höchstgeschwindigkeiten zu bedienen.

<WARNUNG>

Das Sport ATV wurde für eine erholungsorientierte Nutzung von


ausschließlich fortgeschrittenen Anwendern entwickelt. Es muss
unbedingt gewährleistet werden, dass die Bedienung dieser Fahrzeuge
eingeübt werden kann, damit die erforderlichen Fähigkeiten, die für die
sichere Bedienung des Fahrzeugs notwendig sind, erlangt werden
können. Bedienen Sie das ATV während des Normalbetriebs bei
niedrigen Geschwindigkeiten. Solange Sie sich mit der Bedienung des
ATVs noch nicht vollkommen vertraut gemacht haben, sollten Sie den
Versuch unterlassen das ATV bei Höchstgeschwindigkeiten zu
bedienen. Im Rahmen des Flüssigkeitskühlungssystems muss
sichergestellt werden, dass alle im Anhang 12-2 angegebenen
Flüssigkeitskühlungsanweisungen befolgt werden.
WARNUNG

Die Bedienung dieses ATVs im Alter von unter 16 Jahren erhöht das
Risiko einer schweren Verletzung oder eines tödlichen Unfalls.

Bedienen Sie diese ATV niemals falls Sie das 16. Lebensjahr noch nicht
erreicht haben.

Die nicht sachkundige Verwendung des ATVs kann zu SCHWEREN


VERLETZUNGEN oder zum TODE führen

TRAGEN SIE IMMER EINEN ZUGELASSENEN HELM UND


ENTSPRECHENDE SCHUTZKLEIDUNG

NEHMEN SIE KEINEN ALKOHOL UND KEINE DROGEN ZU SICH

Bedienen Sie das ATV NIEMALS

• ohne eine ordnungsgemäße Schulung oder sachgerechten


Anweisungen,

• bei Geschwindigkeiten, die Ihre Fähigkeiten überschreiten,

• nach dem Konsum von Alkohol oder Drogen.

• Wenden Sie IMMER eine sachgerechte Fahrweise an, um zu


verhindern, dass sich das Fahrzeug auf Hügeln, auf unwegsamem
Gelände oder in scharfen Kurven überschlägt.

• Zu Ihrer eigenen Sicherheit muss Ihre Bekleidung IMMER einen


Helm, Handschuhe und einen Fußschutz umfassen.

• Benzin ist entflammbar. Beim Auftanken, muss der Motor IMMER


ausgeschaltet und Funken bzw. offene Flammen IMMER auf sehr
großem Abstand gehalten werden.
MACHEN SIE SICH MIT DEM BETRIEBSHANDBUCH VERTRAUT UND
BEFOLGEN SIE ALLE DARIN ENTHALTENEN ANWEISUNGEN UND
WARNUNGEN.
(3) WARNUNG
Ein nicht ordnungsgemäßer Reifendruck oder eine Überladung kann zu
einem Kontrollverlust über das Fahrzeug führen. Ein Kontrollverlust kann
zu schweren Verletzungen oder zum Tode führen.
• Kalter Reifendruck:
Vorderreifen: 0,5 – 0,8 Bar
Hinterreifen: 0,5 – 0,8 Bar

Vergewissern Sie sich, dass der Kühlflüssigkeitsstand vor jeder


Inbetriebnahme überprüft wird. Überprüfen Sie während der
Inbetriebnahme die Temperatur. Werden ungewöhnliche Temperaturen
oder Überhitzungssignale angezeigt, müssen Sie anhalten und
Kontrollen durchführen. Beschleunigen Sie nicht wenn Sie sich in der N
Position befinden! Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für die
oben genannten vom Benutzer begangenen Fehler.

• Die Verwendung des Rückwärtsgangs:


1. Halten Sie das Fahrzeug komplett an und unterlassen Sie jede Art von
Beschleunigung.
2. Bringen Sie den Motor in den Leerlauf. Betätigen Sie die Bremse.
3. Legen Sie den Rückwärtsgang ein.
• Die Bedienung im Rückwärtsgang kann selbst bei niedrigen
Geschwindigkeiten gefährlich sein. Die Lenkung des Fahrzeugs wird
erschwert. Um ein sich Überschlagen des Fahrzeugs zu vermeiden,
müssen ruckartige Bremsvorgänge oder schnelle Lenkvorgänge
vermieden werden. Vergewissern Sie sich, dass alle ATV Fahrer das
Betriebshandbuch und die am Fahrzeug angebrachten Anweisungen
befolgen.
TEIL 3

ORTUNG UND IDENTIFIZIERUNG

3-01. Ortung der Fahrzeugbestandteile (siehe Abb. 3-A, 3-B, 3-C, 3-C.1,
3-Cs)
01. Sitz
02. Kraftstofftankdeckel
03. Scheinwerfer
04. Bremspedal
05. Vorderer Stoßdämpfer
06. Vorderrad
07. Benzinhahn
08. Kaltstarteinrichtung (Choke)
09. Bremsflüssigkeitszylinder
10. Lo/Hi bzw. F-N-R Wählhebel
11. Kühler
12. Sicherungskasten
13. Spindelstarter
14. Zündschalter
15. Feststellbremse (Modellabhängig)
16. Vorderradbremshebel
17. Gashebel
18. Lenkerschalter
19. Vorderradgepäckträger
20. Hinterradgepäckträger
21. Geschwindigkeitsmesser
22. Seilwinde oder Anhängerkupplung – Optionale Vorrichtungen
23. Hinterradbremshebel (Modellabhängig)
24. Antriebswelle

- HINWEIS:

Das von Ihnen erworbene ATV könnte sich leicht von denen in den
Abbildungen dieses Betriebshandbuchs dargestellten ATVs
unterscheiden.

3-02. Identifikationsnummer

Die Zahlen dienen zur Bestellung von Ersatzteilen und als Referenz für
gestohlene ATVs.
3-02-01. Schlüsselzahl: (Siehe Abb. 3-D)

Die Schlüsselkennzahl ist auf dem Schlüssel aufgedruckt (auf der


Schlüsselbedeckung) und dient zur Bestellung eines neuen Schlüssels.

3-02-02. Fahrgestellnummer (Vehicle Identification Number (VIN)) (Siehe


Abb. 3-E)

Die Fahrgestellnummer (Vehicle Identification Number (VIN)) befindet


sich auf dem Fahrgestell.

VORSICHT: Die mit dem E/e Prüfzeichen in Verbindung stehende


Zulassungskennzahl für das Fahrgestell befindet sich auf der rechten
Seite.
3-02-03. Motorenkennzahl: (Siehe Abb. 3-F)

Die Motorenkennzahl befindet sich auf dem Motor.

3-02-04. Aufschrift:

Das Fahrzeug verfügt möglicherweise über unterschiedliche


Identifikationsaufschriften, die jeweils unterschiedlichen
Zulassungsanforderungen unterstehen - Für weitere Informationen
wenden Sie sich bitte an eine zuständige Person Ihres regionalen
Händlernetzes für ATVs

- HINWEIS: Die Art der Zulassung (Um örtlichen Vorschriften zu


entsprechen, muss der Hersteller eine Reihe von
Zulassungsanforderungen erfüllen. Für weitere Informationen dazu
wenden Sie sich bitte an eine zuständige Person Ihres regionalen
Händlernetzes für ATVs).

d.h. Das E/e Prüfzeichen für die Erteilung der WVTA (Typgenehmigung
für das gesamte Fahrzeug) entspricht den EEC Richtlinien und den ECE
Regulierungen.
TEIL 4 KONTROLLFUNKTIONEN

4-01. Zündschalter (siehe Abb. 4-A)

ON 1: Wird der Motor in dieser Position gestartet, bleiben alle


Scheinwerfer ausgeschaltet.

ON 2: Wird der Motor in dieser Position gestartet, schalten sich auch die
Scheinwerfer und Rücklichter gleichzeitig ein.

OFF: Alle Stromkreise bleiben ausgeschaltet. Der Schlüssel kann in


dieser Position entfernt werden. Der Motor kann nicht gestartet werden.

4-02. Neutral- und Rückwärtsganganzeige (Siehe Abb. 4-B) Im


Rückwärtsgang schaltet sich die rote Kontrolllampe ein.
4-03. Lenkerschalter (Siehe Abb. 4-C)

4-03-01. Warnblinkschalter: zum Ein- und Ausschalten der


Warnblinkanlage

4-03-02. Fernlicht-/ Abblendlicht-/Standlichtschalter: der Schalter "HI" -


"LO" - "Parking" Die Fernlichtfunktion wird innerhalb der
Geschwindigkeitsmessanzeige angezeigt.

- HINWEIS: Die Scheinwerfer und Rückleuchten können nur dann


eingeschaltet werden, wenn sich der Zündschalter in der "ON 2" Position
befindet und das Fern- bzw. Abblendlicht funktioniert nur wenn sich der
Motor in Betrieb befindet. Falls sich der Motor nicht in Betrieb befindet
kann nur das Standlicht verwendet werden.

4-03-03. Startknopf: Drücken Sie den gelben Startknopf, um den Motor


zu starten. Sobald der Motor angelassen wurde, muss der Startknopf,
losgelassen werden.

4-03-04. Blinker : Blinklicht für die linke/rechte Seite

4-03-05. Hupe: drücken Sie den gelben Knopf, um die Hupe zu betätigen

4-03-06. Kaltstartvorrichtung (Choke)- siehe 4-11

- VORSICHT: Halten Sie den Startknopf für nicht mehr als vier
Sekunden am Stück gedrückt, da sonst die Startvorrichtung überhitzt
und beschädigt werden könnte. Drücken Sie den Startknopf nicht
während sich der Motor in Betrieb befindet, um somit mögliche Schäden
an der Startvorrichtung oder am Motor zu vermeiden.
4-04. Gashebel (Siehe Abb. 4-D, 4-D.1)

Bei laufendem Motor, erhöht die Betätigung des Gashebels die Drehzahl
des Motors. Die Geschwindigkeit des ATVs wird mit der
Gashebelposition reguliert. Vor dem Start des Motors sollte der
Gashebel überprüft werden, um sicherzustellen, dass er ordnungsgemäß
funktioniert. Stellen Sie sicher, dass sobald der Hebel losgelassen wird,
er wieder seine ursprüngliche Ausgangsposition einnimmt.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Fehlfunktion des Gashebels.

ACHTUNG: Es könnte sich als schwierig erweisen den Gashebel zu


bedienen. Folglich könnte die Beschleunigung oder Verlangsamung des
Fahrzeugs erschwert und das Unfallrisiko somit erhöht werden.

LÖSUNG: Überprüfen Sie die Funktionstüchtigkeit des Gashebels vor


dem Start des Motors. Erweist sich die Funktion des Gashebels nicht als
einwandfrei, muss sichergestellt werden, dass dieser überprüft und sein
Funktionsfehler vor der Inbetriebnahme des ATV behoben wird. Wenden
Sie sich an einen örtlichen Händler oder eine Reparaturstelle falls Sie
nicht in der Lage sind das Problem selbst zu identifizieren oder es zu
lösen.
4-05. Geschwindigkeitsbegrenzer (siehe Abb. 4-E, 4-E.1)

Der Geschwindigkeitsbegrenzer kontrolliert die Funktion des Gashebels


selbst wenn der Gashebel vollkommen durchgedrückt wird. Der Einsatz
dieser Vorrichtung begrenzt die maximal verfügbare Leistung des Motors
und verringert die zur Verfügung stehende Höchstgeschwindigkeit des
ATVs.
! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Unsachgemäße Einstellungen
des Geschwindigkeitsbegrenzers und des Gashebels.
ACHTUNG: Das Gashebelkabel könnte beschädigt sein und zu einer
fehlerhaften Gashebelfunktion führen. Dies könnte zu einem
Kontrollverlust des Fahrzeugs führen, der einen Unfall oder Verletzungen
zur Folge haben könnte.
LÖSUNG: Stellen Sie den Geschwindigkeitsbegrenzer auf nicht mehr als
12 mm ein. Stellen Sie immer sicher, dass das Gashebelspiel auf 4-6
mm eingestellt ist.

4-06. Bremspedal

Das Bremspedal befindet sich auf der


rechten Seite des ATVs. Drücken Sie
das Pedal durch, um die Vorder- und
Hinterradbremse zu betätigen.
4-07. Feststellbremse (siehe Abb. 4-H, 4-H.1)

4-H 4-H

Verwenden Sie die Feststellbremse beim Starten des Motors oder beim
Parken des ATVs. Legen Sie den Hebel nach links um die
Feststellbremse zu aktivieren. Legen Sie den Hebel nach rechts um die
Feststellbremse loszulassen.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Unsachgemäße Bedienung


der Feststellbremse.

ACHTUNG: Wenn die Feststellbremse vor dem Start des Motors nicht
betätigt wurde, könnte das ATV unerwarteter Weise in Bewegung
gesetzt werden. Dies könnte einen Kontrollverlust oder einen
Zusammenstoß verursachen. Falls das ATV ohne die Lösung der
Feststellbremse betrieben wird könnten sich die Bremsbacken
überhitzten. Dies könnte zu einem Verlust der Bremsfunktion führen und
einen Unfall verursachen.

LÖSUNG:

1. Vor dem Start des Motors muss die Feststellbremse angezogen sein.

2. Vergewissern Sie sich, dass die Feststellbremse vor der Anfahrt mit
dem Fahrzeug gelöst wurde.
4-8. Kraftstofftankdeckel (siehe Abb. 4-I).

Öffnen Sie den Kraftstofftankdeckel, indem sie ihn gegen den


Uhrzeigersinn drehen.

4-9. Benzinhahn (Siehe Abb. 4 -J)

Der Benzinhahn versorgt den Vergaser mit Kraftstoff aus dem


Kraftstofftank. Der Benzinhahn verfügt über drei Positionen.
OFF: Der Kraftstoff fließt in dieser Position nicht. Drehen Sie diesen
Hebel immer zu, wenn der Motor nicht läuft.
ON: In dieser Position fließt der Kraftstoff zum Vergaser.
RES: Falls Ihnen beim Fahren der Kraftstoff ausgeht, drehen Sie den
Benzinhahn in die Position für den Reservekraftstoff. Füllen Sie den
Tank sobald wie möglich mit Kraftstoff nach. Setzen Sie den Benzinhahn
nach dem Nachfüllen wieder auf die ON Position.
4-10. Kaltstarteinrichtung (Choke) (siehe Abb. 4-K1, 4-K2)

Der Hebel befindet sich auf der linken Seite des Lenkers unter der Hupe
Abb. 4-K1)

Der Start eines kalten Motors erfordert eine reichere Luft-Kraftstoff


Mischung.

Nach links: Um den Choke zu öffnen.

Nach rechts: Um den Choke zu schließen.

ANMERKUNG:

Siehe "6-1 Das Starten eines kalten Motors" im Hinblick auf eine
sachgemäße Inbetriebnahme.
4-11. Sitz (siehe Abb. 4-L1, 4-L2)

Um den Sitz zu entfernen, ziehen Sie zuerst den Hebel für die
Sitzverriegelung nach oben und ziehen Sie dann den Sitz von hinten
nach oben. Um den Sitz einzusetzen, führen Sie die Laschen an der
vorderen Seite des Sitzes in das dafür vorgesehene Gehäuse auf dem
Fahrgestell und drücken Sie es auf der hinteren Seite nach unten.

ANMERKUNG:

Vergewissern Sie sich, dass der Sitz sicher eingesetzt wurde.

4-12. Zusätzliche Geräte:

Nutz-ATVs können als optionale Vorrichtungen über Seilwinde,


Anhängerkupplungen oder Fahnenstangen verfügen.

- HINWEIS: Überprüfen Sie vor der Inbetriebnahme die örtlichen


Vorschriften dazu.

4-13. Vorder- und Hinterradgepäckträger - optionale Vorrichtung

- HINWEIS: Vergewissern Sie sich, dass die


Installationseinleitungen befolgt werden und stellen Sie sicher, dass die
vorgeschlagene Beladebeschränkung von 10 kg für den Vorderrad- und
20 kg für den Hinterradgepäckträger eingehalten wird.
4-14. F-N-R oder Lo/Li-N-R Gangwahlschalter

Das Getriebesystem des ATVs umfasst die folgenden Eigenschaften:

1. CVT Getriebesystem

2. Rückwärtsgang (Vorwärts-Neutral-Rückwärts)

Die Betätigung des Rückwärtsgangs (Das Schalten aus dem


Vorwärtsgang/Leerlauf in den Rückwärtsgang)

1. Halten Sie das Fahrzeug komplett an und nehmen Sie keine


Beschleunigungen vor. Betätigen Sie den Fußbremshebel.

2. Schalten Sie den Wählhebel des F-N-R oder Lo/Hi-N-R


Gangwahlgetriebes von F(Vorwärts) nach (N)Neutral.

3. Schalten Sie ihn weiter nach R (Rückwärts).

VORSICHT: Ohne die Betätigung der Fußbremse kann der Wählhebel


nicht bedient werden und bringt den Motor auf der Stelle zum Stehen.

VORSICHT: Während der Handhabung des Lo/Hi oder F-N-R Getriebes


muss sichergestellt werden, dass das Fahrzeug auf keinen Fall
beschleunigt wird! Der Hersteller weist mit Nachdruck darauf hin, dass
das Getriebe auf ordnungsgemäße Art und Weise bedient werden muss.
Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für Garantieansprüche im
Rahmen einer nicht ordnungsgemäßen Anwendung.

VORSICHT: Aus Sicherheitsgründen ist die Geschwindigkeit beim


Rückwärtsfahren auf 15 km/Std. begrenzt.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Unsachgemäße Handhabung


des Getriebes. ACHTUNG: Das Getriebe wird beschädigt.

LÖSUNG:

1. Während der Betätigung des Wählhebels darf das Fahrzeug auf


keinen Fall beschleunigt werden (insbesondere während es sich in der N
Position befindet)

2. Um ein plötzliches Losfahren zu vermeiden, muss immer dafür


gesorgt werden, dass der Wählhebel sich in der N-Position befindet.
4-15. LCD Geschwindigkeitsmesser (siehe Abb. 4-M)

Anhand der "mode"-Taste am Geschwindigkeitsmesser kann zwischen


dem Gesamt- und dem Tageskilometerzähler gewechselt werden.

Anhand der "adj (adjust)"-Taste kann die Uhrzeit eingestellt werden.


Jedes Mal wenn die Batterie ausgetauscht wird, muss die Uhrzeit erneut
eingestellt werden.

4-16. Seilzugstarter

Bei dem Seilzugstarter handelt es sich um eine Ersatzstartvorrichtung,


die nur eingesetzt werden darf, wenn die Batterie sehr schwach ist.

VORSICHT: Bei einem Ausfall der Batterie funktioniert der Seilzugstarter


nicht. Vergewissern Sie sich, dass die Batterie vor jeder Fahrt voll
aufgeladen wurde.

VORSICHT: Betätigen Sie den Seilzugstarter nicht bei laufendem Motor,


da dies den Motor beschädigen würde.
TEIL 5. ÜBERPRÜFUNG VOR DER INBETRIEBNAHME

5-01. Überprüfungen vor Fahrtantritt:

- Bremse (F&R)
Überprüfung der Betriebsfähigkeit und des Spielraums - bei Bedarf
Anpassungen vornehmen.
Überprüfung der Betriebsfähigkeit und der Bremsbacken — bei
Bedarf Anpassungen vornehmen oder ersetzen.
- Feststellbremse
Überprüfung der Funktionstüchtigkeit und des Kabelspiels - bei
Bedarf Anpassungen vornehmen.
- Kraftstofftank
Überprüfung des Kraftstoffstands vor jeder Fahrt — bei Bedarf
tanken.
- Motoröl
Überprüfung des Motorölstands vor jeder Fahrt — bei Bedarf
nachfüllen
- Kühlflüssigkeitsstand
Überprüfung des Kühlflüssigkeitsstands vor jeder Fahrt — bei
Bedarf mit Dauerkühlflüssigkeit nachfüllen
- Antriebskette
Überprüfung des Kettendurchhangs und ihres Zustands vor jeder
Fahrt - bei Bedarf Anpassungen vornehmen
- Antriebswelle
Überprüfung des Drehzustands der Antriebswelle vor jeder Fahrt -
bei Bedarf Anpassungen vornehmen
- Gashebel
Überprüfung eines ordnungsgemäßen Gaszugbetriebs— bei
Bedarf Anpassungen vornehmen.
- Gangwahlhebel
Überprüfung der Betriebsfähigkeit und des Kabelspielraums - bei
Bedarf Anpassungen vornehmen.
- Räder & Reifen
Überprüfung des Reifendrucks, Abnutzungserscheinungen und
Schäden - bei Bedarf Anpassungen vornehmen oder ersetzen.
- Zubehör- und Befestigungselemente
Überprüfung aller Zubehör- und Befestigungselemente ~ bei
Bedarf Anpassungen vornehmen oder reparieren.
- Lichter
Auf Funktionstüchtigkeit überprüfen — bei Bedarf Anpassungen
vornehmen oder ersetzen.
- Batterie
Überprüfung der Spannungs- und Stromquellen - bei Bedarf neu
aufladen oder ersetzen.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Unterlassene Inspektionen


vor der Inbetriebnahme und unterlassene Wartung des ATVs.

ACHTUNG: Erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls oder eines


Schadens.

LÖSUNG:

1. Vergewissern Sie sich, dass das ATV vor jeder Inbetriebnahme


untersucht wird und stellen Sie sicher, dass sich das ATV in einem
sicheren Betriebszustand befindet.

2. Befolgen Sie stets die in dem Betriebshandbuch beschriebenen


Inspektions- und Wartungsverfahren und -zeitpläne.

5-02. Vorder- und Hinterradbremsen

5-02-01 Bremshebel und Bremspedal

Überprüfen Sie, ob das Bremsenspiel ordnungsgemäß eingestellt ist.


Falls das Spiel sich nicht innerhalb eines ordnungsgemäßen Bereichs
befindet, müssen Anpassungen vorgenommen werden — siehe Teil 8-
12.

5-02-02. Betätigung der Bremsen

Überprüfen Sie die Funktionstüchtigkeit der Bremsen. Sie sollten sich


problemlos bewegen lassen und bei der Betätigung der Bremsen sollte
ein leichter Widerstand zu spüren sein. Ist dies nicht der Fall, muss das
ATV bei einem Ihrer Fachhändler oder in einer Reparaturdienststelle
überprüft werden.
Testen Sie die Bremsen bei einer niedrigen Geschwindigkeit. Falls sich
die Bremsen nicht gut betätigen lassen, müssen diese überprüft werden
— siehe Teil 8-10, 8-11.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Fahren mit nicht


ordnungsgemäß funktionierenden Bremsen.

ACHTUNG: Der Verlust der Bremsleistung, der zu einem Unfall führen


könnte.

LÖSUNG:

1. Vor jedem Fahrtantritt mit dem ATV müssen die Bremsen überprüft
werden.

2. Nehmen Sie das ATV nicht in Betrieb wenn Sie ein Problem mit den
Bremsen entdecken.

3. Wenn ein Problem nicht anhand von Anpassungen behoben werden


kann, muss das ATV bei einem Ihrer Fachhändler oder in einer
Reparaturdienststelle überprüft werden.

5-03. Kraftstoff

Achten Sie darauf, dass sich immer genügend Kraftstoff im Tank


befindet. Aufgrund seiner Konstruktion darf der Motor nur mit bleifreiem
Benzin mit mindestens 95 Oktan aufgetankt werden.

<! WARNUNG 2>: POTENTIELLE GEFAHR — Unsachgemäßer


Umgang mit dem Benzin.

ACHTUNG: Benzin kann Feuer fangen. Sie könnten sich verbrennen.

LÖSUNG:

1. Vergewissern Sie sich, dass der Motor während des Tankens


ausgeschaltet ist.

2. Füllen Sie den Tank nicht bei heißem Motor.

3. Schütten Sie beim Tanken kein Benzin auf den Motor oder den
Auspuffdämpfer.
4. Beim Tanken ist das Rauchen strengstens untersagt. Das Tanken
muss auch in der Nähe von Funken, offenen Flammen, oder anderen
Zündquellen wie z.B. der Zündflammen für Wassererhitzer und
Wäschetrocknern unterlassen werden.

5. Beim Transport eines ATVs mittels eines anderen Fahrzeugs, muss


sichergestellt werden, dass es sich in aufrechter Position befindet und,
dass sich der Benzinhahnhebel in der "OFF" Position befindet.

ACHTUNG: Benzin ist ein Giftstoff. Menschen können verletzt werden.

LÖSUNG:

1. Falls Sie große Mengen an Benzindämpfen einatmen, oder etwas


Benzin in Ihre Augen gelangt, müssen Sie sich umgehend einer
ärztlichen Untersuchung unterziehen.

2. Falls Ihre Haut mit Benzin in Kontakt tritt, müssen Sie dieses Benzin
wieder mit Wasser und Seife abwaschen. Falls Ihre Kleidung mit Benzin
in Kontakt tritt müssen Sie Ihre Kleidung wechseln.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Unachtsamkeit beim


Auftanken.

ACHTUNG: Verschüttetes Benzin kann sich entzünden und schwere


Verletzungen verursachen. Mit zunehmender Hitze expandiert Benzin.
Wenn der Kraftstofftank überfüllt ist, könnte der Kraftstoff aufgrund der
vom Motor oder von der Sonne ausgehenden Hitze, auslaufen.

LÖSUNG:

1. Der Kraftstofftank darf nicht überfüllt werden.

2. Kraftstoff sollte nicht verschüttet werden, insbesondere nicht auf den


Motor oder den Auspuff.

3. Verschütteter Kraftstoff sollte immer aufgewischt werden.


Vergewissern Sie sich, dass der Kraftstofftankdeckel immer
verschlossen bleibt.

4. Füllen Sie den Tank nicht bei heißem Motor.


5-04. Motoröl

Vergewissern Sie sich, dass das Motoröl des Viertaktmotors sich auf
dem richtigen Stand befindet. Fügen Sie bei Bedarf Öl hinzu — siehe
Teil 8-04 dieses Betriebshandbuchs

5-05. Antriebskette (520 * 92) oder Antriebswelle

Überprüfen Sie vor jeder Fahrt die Funktionstüchtigkeit der Kette und
deren Kettenspannung. Schmieren Sie die Kette und passen Sie die
Kettenspannung an — siehe Teil 8-15 dieses Betriebshandbuchs. Der
Antriebswellenantrieb sollte nur in der Händlerwerkstatt gewartet werden
— siehe Teil 8-15 dieses Betriebshandbuchs.

5-06. Gashebel

Überprüfen Sie, ob der Gashebel sachgemäß betrieben werden kann. Er


muss sich problemlos betätigen lassen und muss beim Loslassen in
seine ursprüngliche Position zurückkehren. Führen Sie die für eine
ordnungsgemäße Inbetriebnahme notwendigen Reparaturen durch —
siehe Teil 8-09.

5-07. Zubehör- und Befestigungselemente

Überprüfen Sie vor jeder Fahrt immer wie sicher und fest die Zubehör-
und Befestigungselemente am Fahrgestell angebracht sind.

5-08. Lichter

Überprüfen Sie die Scheinwerfer und die Rücklichter und stellen Sie
sicher, dass sie funktionstüchtig sind.

5-09. Zündschalter

Überprüfen Sie die Funktionstüchtigkeit der Zündschalter


5-10. Reifen und Reifendruckmessgeräte

5-10-01 Reifen
Vergewissern Sie sich, dass immer ein ordnungsgemäßer Reifendruck
vorherrscht. Die EEC Richtlinien für den Straßenverkehr können sich
hiervon unterscheiden
<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Die Inbetriebnahme eines
ATV mit unzulässigen Reifen oder einem unzulässigen oder
ungleichmäßigen Reifendruck.
ACHTUNG: Die Verwendung unzulässiger Reifen für dieses ATV oder
die Inbetriebnahme eines ATVs mit einem unzulässigen oder
ungleichmäßigen Reifendruck kann zu einem Kontrollverlust über das
ATV führen und das Risiko eines Unfalls erhöhen.
LÖSUNG:
1. Die Reifen sollten zugelassen und vom Hersteller dieses Modells
vorgeschlagen sein. Andere Reifenkombinationen werden nicht
empfohlen.
2. Die Reifen sollten auf den in Hinweis- oder Warnaufschriften
empfohlenen Druck eingestellt sein.
- HINWEIS: Überprüfen und regeln Sie den Reifendruck bei kalten
Reifen. Der Druck muss auf beiden Seiten gleich hoch sein. Liegt der
Druck unter dem festgesetzten Mindestwert, könnte dies dazu führen,
dass der Reifen sich unter extremen Fahrbedingungen von der Felge
löst. Bei hohem Druck könnte der Reifen zum Platzen gebracht werden.
Pumpen Sie die Reifen langsam und vorsichtig auf. Ein schnelles
Aufpumpen kann einen Reifen zum Platzen bringen.
- VORSICHT: Ein für den Straßenverkehr zugelassenes ATV muss
möglicherweise über eine andere Art von Reifen mit einem anderen
Reifendruckwert verfügen. Dies unterscheidet sich von Gebiet zu Gebiet!
Der Vertreiber des jeweiligen Gebiets ist für weitere Fragen dazu
zuständig.
3. Beim Aufpumpen gelten die folgenden Werte:
Vorderreifen: 0,5 – 0,8 Bar
Hinterreifen: 0,5 – 0,8 Bar
Die EEC Richtlinien für den Straßenverkehr können sich hiervon
unterscheiden.

5-10-02. Die Reifendruckanzeige (siehe Abb. 5-A)

Bewahren Sie die Reifendruckanzeige zusammen mit dem ATV auf,


damit sie jederzeit griffbereit ist.

1. Regeln Sie den Reifendruck wenn die Reifen kalt sind.

2. Stellen Sie den Reifendruck so ein, dass er dem vorgeschlagenen


Reifendruck entspricht.

- HINWEIS: Säubern Sie die Reifendruckanzeige von Schmutz und


Staub. Messen Sie den Reifendruck immer zweimal und verwenden Sie
immer die zweite Messung.

5-11. Reifenverschleißgrenzwert (siehe Abb. 5-B)


Wenn die Reifenrillen aufgrund von Verschleißerscheinungen auf 3 mm
schrumpfen, muss gewährleistet werden, dass die Reifen gewechselt
werden.

5-12. Batterie

Vergewissern Sie sich vor der Inbetriebnahme des ATVs, dass die
Kapazität der Batterie ausreicht und die Batteriespannung gemessen
wird. Ist die Batterie schwach, laden Sie sie erneut auf oder ersetzen Sie
sie — siehe Teil 8-21.

5-13. Geschwindigkeitsmesser (LCD) (siehe Abb. 5-C)

Vergewissern Sie sich, dass das LCD in sauberen und trockenen


Zustand gehalten wird. Anhand der "mode"-Taste am
Geschwindigkeitsmesser kann zwischen dem Gesamt- und dem
Tageskilometerzähler gewechselt werden. Anhand der "adj (adjust)"-
Taste kann die Uhrzeit eingestellt werden. Jedes Mal wenn die Batterie
ausgetauscht wird muss die Uhrzeit erneut eingestellt werden.
5-14. Integralbremse des linksseitigen Bremshebels und der Fußbremse
(eine Bremse für Vierradfahrzeuge) (siehe Abb. 5-D, 5-D.1, 5-D.2, 5-E,
5-E.1). Vergewissern Sie sich, dass diese ordnungsgemäß eingestellt ist
und voll funktionstüchtig ist.
5-15. Wählhebel des F-N-R bzw. Lo/Hi-N-R Gangwahlgetriebes -

Überprüfen Sie den Seilzug beim Schalten im F-N-R oder der Lo/Hi-N-R
Gangwahlgetriebe. Vergewissern Sie sich, dass sie ordnungsgemäß
eingestellt und voll funktionstüchtig ist.

VORSICHT: ohne die Betätigung der Bremse kann der


Gangwahlschalter nicht funktionieren, weshalb er den Motor auf der
Stelle zum Stehen bringen würde.

VORSICHT: Während der Handhabung des Lo/Hi oder F-N-R Getriebes


muss sichergestellt werden, dass das Fahrzeug auf keinen Fall
beschleunigt wird! Der Hersteller weist mit Nachdruck darauf hin, dass
das Getriebe unter allen Umständen auf eine ordnungsgemäße Art und
Weise betrieben werden sollte. Der Hersteller übernimmt keine
Verantwortung im Rahmen einer nicht ordnungsgemäßen Anwendung.

VORSICHT: Aus Sicherheitsgründen ist die Geschwindigkeit beim


Rückwärtsfahren auf 15 km/Std. begrenzt.

<! WARNUNG POTENTIELLE GEFAHR: Unsachgemäße Handhabung


des Getriebes.

ACHTUNG: Das Getriebe wird beschädigt.

LÖSUNG:

1. Während der Betätigung des Wählhebels darf keine Beschleunigung


vorgenommen werden.

2. Um ein plötzliches Losfahren zu vermeiden, muss immer dafür


gesorgt werden, dass sich der Wählhebel in der N-Position befindet.
5-16. Kühlflüssigkeitsstand und Kühlmittelumlauf

Vergewissern Sie sich, dass der Kühlflüssigkeitsstand im


Ausgleichsbehälter überprüft wird. Sorgen Sie dafür, dass sich der
Kühlflüssigkeitsstand innerhalb dem Maximum- und dem Minimumstand
(Kühlflüssigkeitsbehälter) befindet und ersetzen Sie bei Bedarf die
Kühlflüssigkeit. Ersetzten Sie die neu zugefügte Kühlflüssigkeit immer
alle 16-20 Monate! Verwenden Sie nur Dauerkühlflüssigkeit.

VORSICHT: Überprüfen sie den Kühlflüssigkeitsstand nur wenn der


Motor kalt ist. Öffnen Sie den Kühlerverschlussdeckel niemals während
der Motor warm ist oder noch läuft.

<! <WARNUNG> Vergewissern Sie sich, dass die Kühlwasserzirkulation


bei flüssigkeitsgekühlten Motoren im Rahmen des PDI Prozesses (Pre-
Delivery-Inspection - Überprüfung vor der Auslieferung) überprüft wird.
Falls der Kühlmittelumlauf während der PDI nicht auf sachgerechte Art
und Weise durchgeführt wird, kann der Motor Schäden davontragen. Der
Hersteller trägt für derartige Fehler keine Verantwortung.
TEIL 6. BEDIENUNG

Stellen Sie sicher, dass Sie sich mit allen Inhalten des
Betriebshandbuchs vertraut machen und es verinnerlichen. Falls das
ATV von Ihnen betrieben wird ohne dass Sie sich zuvor mit all seinen
Einstellungen vertraut gemacht haben, könnten Sie die Kontrolle darüber
verlieren und dies könnte zu einem Unfall oder zu Verletzungen führen.

6-01. Der Start eines kalten Motors. (siehe Abb. 6-A)

6-01-01. Aktivieren Sie die Feststellbremse

6-01-02. Drehen Sie den Benzinhahnhebel auf "ON".

6-01-03. Schalten Sie den Zündschalter auf ON1 oder ON2.

6-01-04. Legen Sie den Leerlauf ein

6-01-05. Drücken Sie den Startknopf im Rahmen der folgenden


Kaltstarteinstellungen.

Temperatur unter 5°C(40F) Position 1: vollkommen geöffnet

Temperatur 0-30°C(30-90F) Position 2: halb geöffnet

Temperatur über 25°C(80F) Position 3: geschlossen


6-01-6. Jedes Mal wenn der Motor bei einer niedrigen Temperatur auf
Position I (voll geöffnet) gestartet wird, sollte die Kaltstarteinrichtung auf
Position 2 gebracht (halb geöffnet) werden, um den Motor nach dem
Start aufzuwärmen. Wenn der Motor auf Position 2 (halb geöffnet)
gestartet wird, sollte die Kaltstarteinrichtung halb geöffnet gehalten
werden, um den Motor aufzuwärmen.

6-01-7. Fahren Sie damit fort den Motor aufzuwärmen bis er im Leerlauf
problemlos läuft und setzen Sie die Kaltstarteinrichtung vor der Fahrt auf
Position drei (geschlossen) zurück.

- VORSICHT: Prüfen Sie Teil 6-07 in Bezug auf den Start des ATVs.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Gefrorene Seilzüge bei kalten


Wetterverhältnissen.

ACHTUNG: Die Steuerung des ATV könnte sich als unmöglich erweisen
und dies könnte zu einem Unfall oder einem Zusammenstoß führen.

LÖSUNG: Bei kalten Wetterverhältnissen muss vor der Inbetriebnahme


des ATVs sichergestellt werden, dass alle Seilzüge reibungslos
funktionieren.

6-02. Das Anlassen eines warmen Motors

Beim Starten eines warmen Motors, sollte die Kaltstarteinrichtung nicht


eingesetzt werden. Der Gashebel sollte leicht geöffnet sein.

6-03. Die Erwärmung des Motors

Um die Lebensdauer des Motors zu verlängern, wird es nachdrücklich


empfohlen den Motor vor der Fahrt warm laufen zu lassen. Bei einem
kalten Motor müssen extreme Beschleunigungsvorgänge immer
unterlassen werden.
6-04. Das Schalten auf N (siehe Abb. 6-B)

Der Motor verfügt über eine CVT Schaltung. Laut der Empfehlung des
Herstellers muss die Gangschaltung während des Starts in eine neutrale
Position gebracht werden, um einen Unfall zu vermeiden.

- VORSICHT:

Bei ausgeschaltetem Motor darf das Fahrzeug nicht für lange


Zeitabstände oder über lange Entfernungen gezogen werden.
Vergewissern Sie sich, dass die Schaltung beim Laufen des Motors
sachgerecht geschmiert ist.

- WARNUNG: Beschleunigen Sie niemals wenn sich das Fahrzeug


in der N-Position (Neutral) befindet! Dies könnte dem Motor ernsthafte
Schäden zufügen. Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für die
obengenannten vom Benutzer begangenen Fehler.

6-05. Das Abbremsen:

Beim Verlangsamen oder Anhalten sollte der Gashebel losgelassen


werden und die Bremsen auf sachte und gleichmäßige Art und Weise
betätigt werden.
6-06. Der Einfahrprozess des Motors

Für die Lebensdauer des Motors eines neuen ATVs ist es von
wesentlicher Bedeutung, dass der Einfahrprozess eines neuen Motors
rund 30 Stunden beträgt. Während der ersten 30 Stunden des
Einfahrprozesses des Motors nutzen sich unterschiedliche Teile des
Motors ab und spielen sich so aufeinander ein bis ein reibungsloser
Betrieb stattfinden kann. Für die ersten paar Stunden der
Inbetriebnahme darf das Fahrzeug nicht unnötig mit Lasten belastet
werden. Stellen Sie sicher, dass plötzliche Beschleunigungen und das
Laufen des Motors bei hohen Geschwindigkeiten vermieden werden.
Falls während dieses Zeitraums Anomalien festgestellt werden, muss
einer Ihrer Fachhändler oder eine Reparaturdienststelle zu Rate
gezogen werden.

1. 0-15 Stunden: Vermeiden Sie eine kontinuierlichen Betrieb oberhalb


der Halbgas-Leistung. Kühlen Sie den Motor nach jeder einstündigen
Inbetriebnahme für 5 bis 10 Minuten ab. Variieren Sie die
Geschwindigkeit des ATVs häufig ab. Vermeiden Sie den Betrieb bei
einer einzigen Gashebelposition.

2. 16-30 Stunden: Vermeiden Sie einen länger andauernden Betrieb


oberhalb der 3/4-Gas-Leistung. Schalten Sie die Gänge mittels der
Kupplung, aber fahren Sie nicht jedes Mal bei Vollgas.

3. Nach dem Einfahrprozess: Vermeiden Sie eine länger andauernden


Betrieb bei Vollgas. Wechseln Sie die Geschwindigkeit häufig ab.

- VORSICHT:

Vergewissern Sie sich, dass die erstmalige Wartung zu der der


Ölwechsel, die Reinigung des Ölfilters sowie auch andere Inspektionen
zählen, gemäß Teil 8, nach den ersten 20 Stunden (oder 100 km) der
Inbetriebnahme durchgeführt wird.
6-07. Parken

Suchen Sie sich eine glatte Ebene zum Parken aus. Beim Parken
müssen Sie die Zündung ausschalten und das Fahrzeug in den Low-
Gang einlegen. Stellen Sie den Benzinhahn auf "OFF" ein und ziehen
Sie die Feststellbremse an.

6-07-1. Das Parken am Hang (siehe Abb. 6-D)

Vermeiden Sie das Parken auf Hügeln oder anderen Orten mit
Steigungen. Falls Sie genötigt sind an einer Steigung zu parken, legen
Sie den Motor in den Low-Gang ein, ziehen Sie die Feststellbremse an
und blockieren Sie die Vorder- und Hinterräder mit Steinen oder anderen
Gegenständen.
6-08. Zubehör:

Zubehörteile können die Handhabung und die Kontrolle über das


Fahrzeug beeinträchtigen. Originale Zubehörteile des Herstellers wurden
speziell für dieses ATV entwickelt und daran getestet. Es wird davon
ausgegangen, dass es dem Hersteller unmöglich ist alle anderen
Zubehörteile auszutesten. Sie sind persönlich für die ordnungsgemäße
Auswahl, Installation und Verwendung von nicht, vom Hersteller
stammenden Zubehörteilen, verantwortlich.

1. Entscheiden Sie sich nur für sachgemäß hergestellte Zubehörteile, die


speziell für Ihr ATV entwickelt wurden. In den Geschäftsstellen des
regionalen Händlernetzes oder bei Ihrem Fachhändler lässt sich eine
Vielzahl an originalen, vom Hersteller entwickelten Zubehörteilen,
erwerben.

2. Zubehörteile müssen fest und sicher montiert werden. Vergewissern


Sie sich, dass Zubehörteile keine Lichter blockieren, die Bodenfreiheit
des Fahrzeugs nicht verringern oder den Federweg, die
Steuerungsfreiheit oder andere Steuereinheiten des Fahrzeugs nicht
einschränken.

3. Installieren Sie keine Zubehörteile an Stellen an denen diese die


Bewegungsfreiheit Ihres Körpers, Ihrer Sitzposition sowie Ihrer Fähigkeit
den Lenker zu betätigen, einschränken könnten.

4. Installieren Sie keine elektrische Ausrüstung, die das elektrische


System des ATVs überlasten könnte.

6-09. Tragfähigkeit

Das Sport ATV wurde nicht dafür entwickelt Frachten zu befördern oder
Anhänger anzuziehen. Wenn Sie sich dennoch dafür entscheiden
Zubehörteile für die Beförderung von Frachten oder das Anziehen von
Anhängern hinzuzufügen, müssen Sie die folgenden Punkte beachten.

1. Überschreiten Sie niemals die angegebenen Gewichtsobergrenzen.


Ein überladenes ATV kann sich als unstabil erweisen.

2. Platzieren Sie keine Güter an anderen Stellen des ATVs als seiner
vorderen und hinteren Gepäckträger.
4. Befördern Sie keine Passagiere (Die EEC Richtlinie für den
Straßenverkehr kann davon abweichen)

5. Schleppen Sie keine anderen Fahrzeuge mithilfe einer Leine oder


einem Kabel ab. Verwenden Sie lediglich die Anhängerkupplung und
binden Sie die Fracht auf der hinteren Tragfläche sicher fest.

6. Vergewissern Sie sich, dass die Fracht Ihre Fähigkeit die Vorder- und
Hinterseite des Fahrzeugs zu kontrollieren (Bewegungen im Rahmen der
Handhabung des Fahrzeugs) nicht einschränkt.

7. Fahren Sie langsamer als Sie es ohne Last tun würden.

8. Planen Sie einen längeren Bremsweg ein. Ein schwereres Fahrzeug


benötigt mehr Zeit, um zum Stehen zu kommen.

9. Vermeiden Sie scharfe Kurven, es sei denn Sie fahren sehr langsam.

10. Vermeiden Sie bei der Beförderung von Frachten oder dem
Anziehen eines Anhängers das Fahren auf steilen Hügeln oder auf
unwegsamem Gelände.

- Vorsicht:

Maximale Anhängelast der Anhängerkupplung: 120 kg Stützlast: 16kg

6-10. ATVs mit dem E/e Prüfzeichen

Die mit dem E/e Prüfzeichen versehenen ATVs, die für die Verwendung
im Straßenverkehr zugelassen sind, müssen im Rahmen der Bedienung
eines derartigen Fahrzeugs allen örtlich geltenden gesetzlichen
Regelungen und Vorschriften entsprechen.

6-11. Gangschaltung am F-N-R bzw. Hi/Lo-N-R Getriebe - Für weitere


Einzelheiten siehe 4-15

Die Betätigung des Rückwärtsgangs (Das Schalten aus dem


Vorwärtsgang/Leerlauf in den Rückwärtsgang)

1. Halten Sie das Fahrzeug komplett an und nehmen sie keine


Beschleunigungen vor.
2. Betätigen Sie die Bremse. Schalten Sie den Wählhebel von Lo/Hi bzw.
F(Vorwärts) nach N(Neutral).

3. Schalten Sie ihn weiter nach R (Rückwärtsgang).

VORSICHT: Während der Handhabung des Lo/Hi oder F-N-R Getriebes


muss sichergestellt werden, dass das Fahrzeug auf keinen Fall
beschleunigt wird! Der Hersteller weist mit Nachdruck darauf hin, dass
das Getriebe auf ordnungsgemäße Art und Weise bedient werden sollte.
Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für Garantieansprüche im
Rahmen einer nicht ordnungsgemäßen Anwendung.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Die unsachgemäße


Handhabung des Getriebes.

ACHTUNG: Die Übertragung würde beschädigt werden.

LÖSUNG:

1. Während der Betätigung des Wählhebels darf keine Beschleunigung


vorgenommen werden (insbesondere während der N Position)

2. Um ein plötzliches Losfahren zu vermeiden, muss immer dafür


gesorgt werden, dass der Wählhebel in die N-Position gebracht wird.

6-12. Seilzugstarter

Wenn die Batterie schwach ist, kann der Seilzugstarter als Starthilfe
eingesetzt werden. Betätigen Sie den Seilzugstarter niemals bei
laufendem Motor.
TEIL 7. DIE ATV INBETRIEBNAHME

7-01. ATV bezogene Anweisungen

Das Nutz-ATV wurde für eine erholungsorientierte Nutzung von


ausschließlich fortgeschrittenen Anwendern entwickelt und unterscheidet
sich dadurch in seiner Bedienung von der anderer Fahrzeuge, anderer
ATVs, Scooters oder Motorräder. Die Bedienung des ATVs erfordert
spezifische Kenntnisse, die nur anhand praxisorientierter Übungen
erlangt werden können. Es muss unbedingt gewährleistet werden, dass
die Bedienung dieser Fahrzeuge eingeübt werden kann, damit die
erforderlichen Fähigkeiten, die für die sichere Bedienung des Fahrzeugs
notwendig sind, erlangt werden können.

Legen Sie ein verstärktes Augenmerk auf Warnungen und


Sicherheitsangaben des 1. und 2. Teils dieses Betriebshandbuchs.
Lesen Sie das Betriebshandbuch vollständig und sorgfältig durch und
machen Sie sich vor Fahrtantritt mit der Bedienung der
Steuerungseinheiten des ATVs sehr gut vertraut.

7-02. Fahren Sie vorsichtig und sorgen Sie für eine gute Einstellung aller
Funktionen

7-02-01. Wenn Sie noch unerfahren sind müssen Sie an Schulungen


teilnehmen.

Anfänger müssen von einem bescheinigten Ausbilder geschult werden.


Bedienen Sie das ATV während des Erstbetriebs bei niedrigen
Geschwindigkeiten. Solange Sie sich mit der Bedienung des ATVs noch
nicht vollkommen vertraut gemacht haben, sollten Sie den Versuch
unterlassen das ATV bei Höchstgeschwindigkeiten zu bedienen.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Die Bedienung dieses ATVs


ohne eine ordnungsgemäße Einweisung.

ACHTUNG: Das Risiko eines Unfalls ist deutlich erhöht wenn der ATV
Fahrer nicht weiß wie ein ATV in unterschiedlichen Situationen und unter
diversen Geländebedingungen richtig betrieben werden sollte.

LÖSUNG: Ein beginnender und unerfahrener Fahrer sollte die in seiner


Schulung erlernten Prinzipien regelmäßig einüben.
7-02-02. Ein Kind unter 16 Jahren sollte niemals ein ATV mit einem
Hubraum von über 90ccm bedienen (siehe Abb. 7-A)

7-02-03. Es dürfen keine Passagiere befördert werden. Der Sitz ist so


konzipiert, dass er es dem Fahrer erlaubt seine Sitzposition während der
Bedienung des Fahrzeugs je nach Bedarf zu ändern. Der Sitz eignet sich
nicht für die Beförderung von Passagieren (siehe Abb. 7-B)

Bemerkung: Die mit dem E/e Prüfzeichen versehenen ATVs unterstehen


möglicherweise anderen Vorschriften.
7-02-04. Schutzkleidung (Siehe Abb. 7 -C)

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Die Bedienung eines ATVs


ohne das Tragen eines zugelassenen Motorradhelms, von Augenschutz
und schützender Kleidung.

ACHTUNG: Die Bedienung eines ATVs ohne das Tragen eines


zugelassenen Motorradhelms kann im Falle eines Unfalls zu schweren
Kopfverletzungen oder zum Tode führen. Stellen Sie sicher, dass Sie
einen zugelassenen Helm auswählen, der den Sicherheitsstandards
(z.B. DOT, ANSI, EEC) Ihres Landes/Staats entspricht oder diese
übertrifft. Die Bedienung eines ATVs ohne Augenschutz und
schützender Kleidung kann im Falle eines Unfalls zu schweren
Verletzungen führen.

LÖSUNG: Stellen Sie sicher, dass Sie bei der Bedienung eines ATVs
immer die folgenden Dinge tragen.

1. einen zugelassenen Motorradhelm in Ihrer passenden Größe,

2. Augenschutz (Schutzbrille oder Gesichtsmaske),

3. Handschuhe,

4. Stiefel,

5. langärmelige Hemden oder Jacken und lange Hosen.


7-02-05. Nehmen Sie das Fahrzeug nach dem Konsum von Alkohol oder
Drogen nicht mehr in Betrieb (Abb. 7D).

7-02-06. Vorbetriebliche Inspektion

Vergewissern Sie sich, dass die vorbetriebliche Inspektion gemäß Teil 5


durchgeführt wird.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Die unterlassene


Inspektionsleistung des ATV vor der Inbetriebnahme oder die
unterlassene ordnungsgemäße Wartung des ATVs.

ACHTUNG: Dies könnte die Entstehung eines Unfalls oder eines


Schadens am ATV verursachen.

LÖSUNG: Vergewissern Sie sich, dass das ATV vor jeder


Inbetriebnahme durchgeprüft wird. Befolgen Sie stets die in dem
Betriebshandbuch beschriebenen Inspektions- und Wartungsverfahren
und -zeitpläne.

7-02-07. Fahren Sie nicht bei Geschwindigkeiten, die Ihre Fähigkeiten


übersteigen. Die Inbetriebnahme des ATVs bei Geschwindigkeiten, die
Ihre Fähigkeiten überschreiten, erhöht das Risiko die Kontrolle über das
ATV zu verlieren und dies kann zu einem Unfall führen. Sorgen Sie
dafür, dass Sie das Fahrzeug nur bei Geschwindigkeiten bedienen, die
dem Gelände, den Sichtverhältnissen, den Bedienungsbedingungen
sowie Ihrer bisherigen Erfahrung entsprechen.
7-02-08. Frachten und Zubehör

Seien Sie bei der Inbetriebnahme eines ATVs mit zusätzlicher Ladung
wie z.B. Zubehör oder Frachten, immer besonders vorsichtig. Die
Handhabung des ATVs könnte nachteilig beeinträchtigt werden. Bei der
Beförderung zusätzlicher Ladungen müssen Sie die Geschwindigkeit
reduzieren.

- VORSICHT:

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Eine Überladung dieses ATVs


oder die unsachgemäße Beförderung bzw. das Anschleppen von
Frachten.

ACHTUNG: Kann zu einer Änderung der Handhabungsbedingungen


führen, die einen Unfall hervorrufen könnte.

LÖSUNG:

1. Überschreiten Sie niemals die angegebenen Zuladungsgrenzen für


dieses ATV. Die Fracht sollte ordnungsgemäß verteilt und sicher an das
Fahrzeug befestigt werden.

2. Reduzieren Sie die Geschwindigkeit bei der Beförderung von Frachten


bzw. das Schleppen eines Anhängers. Planen Sie einen längeren
Bremsweg ein.

3. Befolgen Sie immer die Anweisungen des Betriebshandbuchs.

7-02-09. Während der Fahrt

Während der Fahrt müssen beide Füße auf die Fußrasten gestellt
werden. Wheelies und Sprünge müssen unterlassen werden. (siehe Abb.
7-F)
<! WARNUNG 1> POTENTIELLE GEFAHR: Die Entfernung der Hände
vom Lenker oder der Füße von den Fußablagen während der
Inbetriebnahme des ATVs.

ACHTUNG: Die Entfernung der Hände oder Füße wird Ihre Fähigkeit das
ATV unter Ihre Kontrolle zu bringen herabsetzen. Dies könnte dazu
führen, dass der Fahrer das Gleichgewicht verliert und herunterfällt. Dies
könnte den Fahrer verletzen oder einen Unfall verursachen.

LÖSUNG: Während der Fahrt müssen sich beide Hände auf dem Lenker
und beide Füße auf den Fußablagen befinden.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Die Durchführung von


Wheelies, Sprüngen und anderen Kunststücken. (siehe Abb. 7-G)

ACHTUNG: Dabei können Unfälle verursacht werden, zu denen auch


das sich überschlagen des Fahrzeugs gehört.

LÖSUNG: Die Durchführung von Kunststücken wie Wheelies oder


Sprüngen muss stets unterlassen werden.

7-02-10. Änderungen: Nehmen Sie am ATV keine Änderungen, die eine


nicht sachgerechte Installation oder Verwendung von Zubehör
beinhalten, vor. Alle Bau- und Zubehörteile, die dem Fahrzeug
hinzugefügt werden, müssen originale, vom Hersteller entwickelte oder
diesen ebenbürtige Teile sein, die speziell für die Nutzung im Rahmen
dieses ATVs entwickelt wurden und die gemäß den dazu gehörigen
Anleitungen installiert und verwendet werden müssen.
7-02-11. Auspuffsystem: Das Auspuffsystem des ATVs ist während und
nach dessen Inbetriebnahme sehr stark erhitzt. Um Verbrennungen zu
vermeiden, muss die Berührung des Auspuffsystems vermieden werden.
Achten Sie beim Parken des ATV darauf, dass Fußgänger oder Kinder
damit nicht in Kontakt kommen (siehe Abb. 7-H).

7-03. Die Umgebung:

Machen Sie sich mit dem Gelände auf dem Sie Ihr Fahrzeug bedienen
vertraut. ATVs wurden ausschließlich für den Offroadeinsatz entwickelt.
Die Bedienung auf gepflasterten Oberflächen könnte die Handhabungs-
und Steuerungseigenschaften des ATVs ernsthaft beeinträchtigen und
dazu führen, dass das Fahrzeug außer Kontrolle gerät.

7-03-01. Unterlassen Sie die Inbetriebnahme im öffentlichen


Straßenverkehr. Die Inbetriebnahme im öffentlichen Straßenverkehr
kann zu Zusammenstößen mit anderen Fahrzeugen führen (siehe Abb.
7-I, 7-J).
<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Die Inbetriebnahme eines
ATVs im öffentlichen Straßenverkehr.
ACHTUNG: Sie könnten mit einem anderen Fahrzeug zusammenstoßen.

LÖSUNG: Der Betrieb von ATVs im öffentlichen Straßenverkehr ist,


selbst wenn es sich dabei um ungepflasterte Straßen handelt,
strengstens untersagt. In vielen Staaten und Ländern ist es illegal ATVs
im öffentlichen Straßenverkehr zu verwenden.

7-03-02. Machen Sie sich mit dem Gelände auf dem Sie Ihr Fahrzeug
bedienen vertraut. Sie haben möglicherweise nicht genügend Zeit, um
auf ein Gelände zu reagieren mit dem Sie sich noch nicht zuvor vertraut
gemacht haben, wie z.B. mit versteckten Steinen, Unebenheiten oder
Löchern. Bei der Inbetriebnahme des Fahrzeugs auf einem unbekannten
Gelände, müssen Sie langsam und vorsichtig fahren (siehe Abb. 7-K, 7-
L).

Achten Sie auf Löcher, Steine oder Wurzeln, die sich auf dem Gelände
befinden könnten bzw. anderen versteckten Gefahren, die ein sich
Überschlagen des ATVs verursachen könnten.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Seien Sie bei der


Inbetriebnahme des Fahrzeugs auf extrem unwegsamem, rutschigem
oder losem Gelände besonders vorsichtig.

ACHTUNG: Dies könnte den Wegfall der Traktion oder der Kontrolle
über das ATV verursachen, welche einen Unfall, zu dem auch das sich
Überschlagen des Fahrzeugs gehört, verursachen könnten.
LÖSUNG:

1. Unterlassen Sie die Inbetriebnahme des ATV auf extrem


unwegsamem, rutschigem oder losem Gelände bis sie die
entsprechenden Fähigkeiten, die es Ihnen erlauben das ATV auf einem
derartigen Gelände zu kontrollieren, erlernt und eingeübt haben.

2. Seien Sie auf derartigem Gelände immer sehr vorsichtig.

7-03-03. Wenn Sie sich bei der Inbetriebnahme des Fahrzeugs auf
einem Gelände mit schlechten Sichtverhältnissen befinden, wie z.B.
einem Wüstengebiet, sollten Sie eine Warnflagge auf Ihr Fahrzeug
positionieren (Abb. 7-M).

7-03-04. Unterlassen Sie den Betrieb auf Grundstücken, die mit der
Aufschrift "Nicht betreten." gekennzeichnet sind. Unterlassen Sie den
Betrieb auf privaten Grundstücken ohne sich zuvor eine Erlaubnis dafür
eingeholt zu haben. Suchen Sie sich ein großes flaches Gelände, das
frei von Hindernissen und anderen Fahrern ist, aus. Bis Sie sich mit der
Bedienung des ATV vollkommen vertraut gemacht haben, müssen Sie
hohe Geschwindigkeiten meiden.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Das abrupte Gas geben oder


das zu schnelle Loslassen des Kupplungshebels.
ACHTUNG: Das ATV könnte mit den Vorderrädern vom Boden abheben.
Dies könnte das Risiko eines Unfalls erhöhen.

LÖSUNG: Lassen Sie die Kupplung während des Gas Gebens langsam
los.

VORSICHT:

Führen Sie keinen Schaltvorgang durch, ohne den Gashebel vorher


losgelassen zu haben. Beim Verlangsamen oder Anhalten sollte der
Gashebel losgelassen und die Bremsen gleichmäßig betätigt werden.
Bei einem Geschwindigkeitsverlust sollten Sie in einen niedrigeren Gang
schalten. Vergewissern Sie sich, dass die Motordrehzahl ausreichend
gesunken ist, bevor Sie in einen niedrigeren Gang wechseln. Die
unsachgemäße Betätigung der Bremse oder der Gangschaltung kann zu
einem Traktionsverlust der Reifen, zu einem Kontrollverlust über das
Fahrzeug führen.

7-04. Richtungsänderungen mit dem ATV

Bei diesem Modell sind die Hinterräder durch eine Achse starr
miteinander verbunden. Aufgrund des fehlenden Differenzials drehen
sich beide Räder immer mit derselben Geschwindigkeit. Es ist demnach
wichtig sich mit den Eigenheiten bei Richtungsänderungen gut vertraut
zu machen. Dazu zählen auch Richtungsänderungen bei
unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Sie sollten während der
Anfangsphase die Richtungsänderungen bei geringen
Geschwindigkeiten üben

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Nicht ordnungsgemäße


Richtungsänderungen.

ACHTUNG: Das ATV könnte außer Kontrolle geraten und dabei mit
etwas anderem zusammenstoßen oder sich überschlagen.

LÖSUNG: Befolgen Sie die in diesem Betriebshandbuch beschriebenen


Informationen. Üben Sie bei niedrigen Geschwindigkeiten bevor Sie sich
an höheren Geschwindigkeiten wagen.
7-04-01. Abbiegen (Siehe Abb. 7 -N)

Beim Annähern an eine Kurve müssen Sie langsamer fahren und


anfangen den Lenker zu drehen. Stützen Sie sich mit dem Fuß nach
außen hin ab (in entgegengesetzter Richtung des Abbiegens) und
lehnen Sie Ihren Oberkörper nach vorne in Abbiegerichtung hin.
Verwenden Sie den Gashebel, um während des Abbiegens eine
ebenmäßige Geschwindigkeit aufrechterhalten zu können.

Wenn die Fahroberfläche rutschig oder lose ist, kann es hilfreich sein
einen größeren Anteil Ihres Gewichts über die vorderen Räder hin zu
verlagern, indem Sie sich auf Ihrem Sitz nach vorne bewegen.
Unsachgemäße Fahrtechniken, so wie die abrupte Verwendung des
Gashebels, abruptes Bremsen, fehlerhafte körperliche Bewegungen oder
eine zu hohe Geschwindigkeit könne dazu führen, dass das ATV
umkippt. Falls das ATV während eines Abbiegens anfängt zu kippen,
müssen sie Ihren Oberkörper weiter in Abbiegerichtung hin drehen und
dabei gleichzeitig weniger Gas geben und den Abbiegeradius erweitern.
Sorgen Sie dafür, dass Sie höhere Geschwindigkeiten vermeiden.
7-05. Die Bergauffahrt (Siehe Abb. 7 -O)

Wenden Sie ordnungsgemäße Fahrtechniken an, um ein sich


Überschlagen des Fahrzeugs auf einem hügeligen Gelände zu
vermeiden. Vergewissern Sie sich, dass Sie das ATV auf einem flachen
Gelände manövrieren können bevor Sie sich an ein Gelände mit
Steigungen heranwagen und üben Sie zuerst das Fahren auf flachen
Hängen. Probieren Sie schwierige Steigungen erst aus nachdem Sie
eine gute Fahrtechnik erlangt haben.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Das Fahren auf steilen


Hügeln.

ACHTUNG: Das ATV kann sich auf steilen Hügeln leichter überschlagen
als dies auf flachen Ebenen oder kleinen Hügeln der Fall ist.

LÖSUNG:

1. Nehmen Sie das ATV niemals auf zu steilen Hängen in Betrieb.

2. Üben Sie an kleinen Hügeln bevor Sie sich an größere Hügel


heranwagen.

7-05-01. Betreiben Sie das ATV bei niedriger Geschwindigkeit bevor Sie
auf einen Hügel hinauffahren. Beim Hinauffahren auf einen Hügel sollten
Sie sich vergewissern, dass Sie Ihr Gewicht auf die Vorderseite des
ATVs verlagern und dass Sie mit beiden Füße fest auf den Fußrasten
stehen.
<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Das unsachgemäße
Erklimmen von Hügeln.

ACHTUNG: Könnte einen Kontrollverlust der Fahrzeugs oder ein sich


Überschlagen des ATVs hervorrufen.

LÖSUNG:

1. Befolgen Sie die in diesem Betriebshandbuch beschriebenen


ordnungsgemäßen Verfahren für das Erklimmen von Hügeln.

2. Machen Sie sich gut mit dem Gelände vertraut bevor Sie sich an einen
Hügel heranwagen.

3. Erklimmen Sie niemals Hügel mit extrem rutschigen oder losen


Oberflächen.

4. Geben Sie niemals plötzlich viel Gas und führen Sie keine plötzlichen
Schaltvorgänge durch.

5. Überqueren Sie niemals die Spitze eines Hügels bei einer hohen
Geschwindigkeit.

6. Drücken Sie beide Füße fest gegen die Fußrasten.

7-05-02. Wenn sie Beim Erklimmen eines Hügels herausfinden, dass Sie
es nicht schaffen werden bis zur Spitze zu gelangen, müssen Sie das
ATV solange Sie sich noch in der Vorwärtsbewegung befinden (und
unter der Voraussetzung, dass Sie genügend Platz dafür haben),
umdrehen und den Hügel hinabfahren.
7-05-03. Queren eines Hanges: (Siehe Abb. 7-P)

Vermeiden Sie Hügel mit extrem rutschigen oder losen Oberflächen.


Verlagern Sie Ihr Gewicht zur Bergseite des ATVs hin.

7-05-04. Falls der Motor des ATVs abgewürgt wird oder zum Stehen
kommt und Sie der Meinung sind, dass Sie die Hügelspitze noch
erreichen können, führen Sie einen Neustart des Motors durch (sorgen
Sie dafür, dass die Vorderräder des Fahrzeugs nicht vom Boden
abheben). Ist das ATV nicht in der Lage die Hügelspitze zu erreichen,
steigen Sie vom ATV auf der Bergseite hinab, drehen Sie es um und
fahren Sie den Hügel hinab. Falls Sie einen während der Vorwärtsfahrt
einen bemerken, dass sich die Geschwindigkeit zusehends verringert,
ziehen Sie die Feststellbremse an bevor das ATV nach hinten rollt und
steigen Sie auf der Bergseite vom ATV hinab. Drehen Sie das ATV in
Richtung des Hanges um.
7-05-05. Falls das ATV damit anfängt nach hinten zu rollen, dürfen Sie
NIEMALS die Hinterradbremse. Das ATV könnte sich sehr leicht nach
hinten hin überschlagen. (siehe Abb. 7-Q)

Drehen Sie den Lenker stattdessen nach links und steigen Sie sofort
vom ATV auf der Bergseite hinab. Lassen Sie das ATV nach hinten
rollen, denn somit dreht sich das ATV seitwärts zum Hügel hin. Ziehen
Sie die Feststellbremse an und drehen Sie das ATV nach rechts. Stellen
Sie sich auf der Bergseite hin, lösen Sie die Feststellbremse und lassen
Sie das ATV solange rollen bis die Vorderseite Richtung Hang zeigt.
Drehen Sie das ATV schließlich vollständig zur Hangseite

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Den Motor abwürgen,


rückwärts rollen oder das nicht ordnungsgemäße Hinabsteigen beim
Erklimmen eines Hügels.

ACHTUNG: Es besteht die Möglichkeit eines sich Überschlagens des


ATVs.

LÖSUNG: Beim Erklimmen eines Hügels müssen Sie den richtigen Gang
einlegen und immer eine konstante Fahrgeschwindigkeit
aufrechterhalten.
7-06. Die Bergabfahrt (Siehe Abb. 7 -R)

Bringen Sie das Fahrzeug beim Bergabfahren wenn möglich in einen


niedrigen Gang (schalten Sie es nicht in die N-Position). Versuchen Sie
Ihr Gewicht soweit wie möglich zur Hinterseite des ATVs (zur Bergseite
hin) zu verlagern. Bewegen Sie sich auf dem Sitz nach hinten zurück
und halten Sie Ihre Arme gerade. Fahren Sie mit dem ATV, sofern es
Ihnen möglich ist, geradewegs bergab. Vermeiden Sie scharfe Kurven,
da diese dazu führen könnten, dass das ATV umkippt oder sich
überschlägt.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Das nicht sachgerechte


Bergabfahren.

ACHTUNG: Könnte einen Kontrollverlust des Fahrzeugs oder ein sich


Überschlagen des ATVs hervorrufen.

LÖSUNG:

1. Befolgen Sie die in diesem Betriebshandbuch beschriebenen


ordnungsgemäßen Verfahren für das Bergabfahren auf Hügeln.

2. Machen Sie sich mit dem Gelände immer sehr gut vertraut bevor Sie
einen Hügel hinunterfahren. Verlagern Sie Ihr Gewicht nach hinten.

3. Fahren Sie niemals bei hohen Geschwindigkeiten oder im Leerlauf


bergab. Vermeiden Sie das Bergabfahren bei einem Steigungsgrad der
das ATV dazu bringen würde, sich stark seitwärts zu lehnen. Fahren Sie
den Hügel, sofern dies möglich ist, geradewegs hinab.
7-07. Das Queren eines Hanges (siehe Abb. 7-S)

Das Überqueren einer schiefen Ebene erfordert eine bestimmte Art der
Verlagerung Ihres Gewichts, um ein stabiles Gleichgewicht
aufrechterhalten zu können. Vergewissern Sie sich, dass Sie ein
grundsätzliches Fahrkönnen erlangt haben bevor Sie eine schiefe Ebene
durchqueren. Vermeiden Sie schiefe Ebenen mit rutschigen Oberflächen
oder ein unwegsames Gelände aufgrund derer Sie aus dem
Gleichgewicht geraten könnten.

Beim Überqueren einer schiefen Ebene, müssen Sie Ihren Körper zur
Bergseite lehnen. Es ist möglicherweise erforderlich die Lenkung beim
Fahren auf losen Oberflächen zu korrigieren, indem Sie dafür sorgen,
dass die Vorderräder leicht bergauf neigen. Beim Fahren auf Hügeln
müssen scharfe Kurven vermieden werden. Falls das ATV anfängt
umzukippen, drehen Sie, sofern Ihnen keine Hindernisse im Weg stehen,
die Lenkung in Richtung der Hangseite. Sobald Sie Ihr Gleichgewicht
wiedererlangt haben, steuern Sie die Lenkung langsam wieder in
diejenige Richtung in die Sie fahren möchten.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Das unsachgemäße


Überqueren von Hügeln oder das Wenden auf Hügeln.

ACHTUNG: Könnte einen Kontrollverlust des Fahrzeugs oder einen


Überschlag des ATVs hervorrufen.
LÖSUNG:

1. Versuchen Sie niemals das ATV auf einem Hügel umzudrehen, es sei
denn Sie beherrschen bereits die im Betriebshandbuch beschriebene
Wendetechnik.

2. Seien Sie beim Wenden auf Hügeln besonders vorsichtig. Vermeiden


Sie, sofern es Ihnen möglich ist, das seitliche Überqueren eines steilen
Hügels.

7-08. Das Durchqueren von seichten Gewässern

Mit dem ATV können langsam fließende seichte Gewässer mit einer
Tiefe von bis zu 45 cm durchfahren werden. Vor dem Eindringen in das
Wasser muss ein geeigneter Pfad ausgewählt werden. Fahren Sie nur
an Stellen ein an denen es keine abrupten Senkungen gibt und
vermeiden Sie Steine oder andere Hindernisse die das ATV in Unruhe
versetzen könnten. Fahren Sie langsam und vorsichtig.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Die Fahrt dieses ATVs durch


tiefe oder schnell fließende Gewässer.

ACHTUNG: Die Reifen können abheben und dabei einen


Traktionsverlust der Reifen und Kontrollverlust über das Fahrzeug
auslösen, die einen Unfall hervorrufen könnten.

LÖSUNG:

1. Fahren Sie mit dem ATV niemals durch schnell fließende oder in
Gewässern, deren Tiefe die in diesem Bedienungshandbuch festgelegte
Tiefe überschreiten.

2. Vergessen Sie nicht, dass nasse Bremsen eine geringere


Bremsleistung haben. Testen Sie die Bremsen nach dem Verlassen des
Wassers. Betätigen Sie die Bremse mehrmals, damit die
Reibungsenergie die Bremsbeläge durchtrocknen kann.
7-08-01. Testen Sie die Bremsen nach dem Verlassen des Wassers.
Fahren Sie mit dem ATV solange nicht weiter, bis Sie sich davon
vergewissert haben, dass die volle Bremsleistung wiederhergestellt ist
(siehe Abb. 7-T)

- VORSICHT: (siehe Abb. 7-U)

Nachdem Sie Ihre Wasserfahrt mit dem ATV beendet haben, sorgen Sie
dafür, dass eingetretenes Wasser durch die Überprüfung der Unterseite
des Luftfilterkastens, abgeführt wird. Waschen Sie das ATV mit
sauberem Wasser ab, falls es durch Salzwasser oder Schlamm
verunreinigt wurde.
7-09. Das Befahren von unwegsamem Gelände

Unwegsames Gelände sollte mit Vorsicht durchquert werden. Achten Sie


auf Hindernisse, die dem ATV Schäden zufügen könnten oder die
bewirken könnten, dass das ATV sich überschlägt oder in einen Unfall
verwickelt wird. Drücken Sie beide Füße fest gegen die Fußrasten und
vermeiden Sie Sprünge.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Die unsachgemäße


Handhabung von Hindernissen.

ACHTUNG: Das ATV könnte außer Kontrolle geraten und mit etwas
anderem zusammenstoßen oder sich überschlagen.

LÖSUNG:

1. Vor der Inbetriebnahme auf einem unbekannten Gelände, muss nach


Hindernissen Ausschau gehalten werden.

2. Überqueren Sie niemals große Hindernisse, wie z.B. große Steine


oder umgefallene Bäume. Bei der Überquerung von Hindernissen,
müssen Sie immer die im Bedienungshandbuch beschriebenen
ordnungsgemäßen Prozeduren befolgen.
7-10.Gleiten und Schleudern (siehe Abb. 7-V, 7-W)

Das ATV könnte während der Fahrt auf unwegsamen oder rutschigen
Oberflächen zu schleudern beginnen. Um die Tendenz der Vorderräder
bei lockeren Bodenverhältnissen oder bei Glättegefahr ins Rutschen zu
geraten, zu reduzieren, ist es hilfreich wenn Sie Ihr Gewicht möglichst
weit nach vorne verlagern.

Falls die Hinterräder des ATVs anfangen seitwärts auszurutschen,


lenken Sie vorsichtig in Rutschrichtung ein. Es ist nicht empfehlenswert
die Bremsen zu betätigen oder das Fahrzeug zu beschleunigen bis Sie
die Rutschbewegung wieder in Ihre Kontrolle gebracht haben.
Untersuchen Sie das Gelände vor der Fahrt. Vermeiden Sie immer
extrem rutschige Oberflächen wie Eis.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Das unsachgemäße Gleiten


und Schleudern.

ACHTUNG: Sie könnten unerwarteter Weise die Kontrolle über dieses


ATV verlieren oder die Traktion zurückerlangen. Beides könnte dazu
führen, dass sich das ATV überschlägt.

LÖSUNG:

1. Lernen Sie die Rutsch- und Gleitbewegungen des Fahrzeugs unter


Kontrolle zu bringen, indem Sie diese bei niedrigen Geschwindigkeiten
und auf einem flachen und glatten Gelände üben.
2. Auf extrem rutschigen Oberflächen, wie z.B. Eis, müssen Sie langsam
und sehr vorsichtig fahren, um die Gefahr, die Kontrolle über Ihr
Fahrzeug zu verlieren, zu reduzieren.

7-11. Rückwärtsschaltung (siehe Abb. 7-X, 7-Xs)

1. Halten Sie das Fahrzeug komplett an und unterlassen Sie jede Art
von Beschleunigung.
2. Betätigen Sie die "Bremse" (rechtseitiger Handbremshebel oder
Fußbremspedal) und schalten Sie den F-R Wählhebel von F
(Vorwärts) oder Hi/Lo nach N (Neutral) und dann nach R
(Rückwärts) bzw. R-N-F bzw. R-N-Hi/Lo
3. Fahren Sie nach der Betätigung der Gangschaltung mit niedriger
Geschwindigkeit weiter
VORSICHT: Aus Sicherheitsgründen ist die Geschwindigkeit beim
Rückwärtsfahren auf 15 km/Std. begrenzt.

7-12. E/e Prüfzeichen für straßenverkehrstaugliche ATVs - siehe


Referenzbild

Das mit dem E/e Prüfzeichen versehene Sondermodell, das alle


behördlichen Auflagen für den Straßenbetrieb in Europa erfüllt, umfasst
viele verschiedene Spezifikationen. Vor seiner Inbetriebnahme muss
sichergestellt werden, dass alle örtlich geltenden gesetzlichen
Regelungen befolgt werden.
- VORSICHT: Die ATVs, die für die Verwendung im Straßenverkehr
zugelassen sind, müssen im Rahmen der Bedienung eines derartigen
Fahrzeugs alle örtlich geltenden gesetzlichen Regelungen und
Vorschriften befolgen. Alle Einzelheiten darüber werden ausschließlich
von zuständigen Personen Ihres regionalen Händlernetzes für ATVs zur
Verfügung gestellt (siehe 6-12).

Unterschiedliche Ausführung: Das Fahrzeug verfügt möglicherweise


über einige unterschiedliche Merkmale wie

01. Geschwindigkeitsmesser

02 Spiegel mit E-Prüfzeichen

03. Integralbremse Bremsanlage (Eine Bremse für Vierradfahrzeuge)

04. Die Reifen müssen über ein E-Prüfzeichen verfügen.

05. Das Licht oder die Blinker müssen über ein E-Prüfzeichen verfügen.

06. Auspuffdämpfer mit E-Prüfzeichen für Abgase/Lärm oder andere


Kontrollinstrumente

07. Hupe mit E-Prüfzeichen

08. Andere: COC Papier, Warnaufschrift, Identifikationsaufschrift des


Fahrzeugs, Lenkschloss, Luftrohr, Sitz, Drahtsystem...

- VORSICHT: ATVs, die mit dem E/e Prüfzeichen versehen sind,


verfügen möglicherweise über einen unterschiedlichen Reifendruck,...
die Spezifikation dafür wird ausschließlich von zuständigen Personen
Ihres regionalen Händlernetzes für ATVs zur Verfügung gestellt.

- VORSICHT: ATVs, die mit dem E/e Prüfzeichen versehen sind,


verfügen über unterschiedliche Identifikationskennzahlen,
Identifikationsschilder oder Warnschildern.

- VORSICHT: ATVs, die mit dem E/e Prüfzeichen versehen sind,


verfügen über unterschiedliche Zertifizierungen oder
Fahrzeugdokumenten, die ausschließlich von zuständigen Person Ihres
regionalen Händlernetzes für ATVs zur Verfügung gestellt werden.
! Die Nichteinhaltung der in dieser Betriebsanleitung enthaltenen mit
WARNUNG versehenen Warnhinweise könnte zu ernsthaften
Verletzungen oder zum Tode des ATV Fahrers bzw. einer Person, die
das ATV überprüft bzw. es repariert, führen.

<WARNUNG> Das Sport ATV wurde für eine erholungsorientierte


Nutzung von ausschließlich fortgeschrittenen Anwendern entwickelt. Es
muss unbedingt gewährleistet werden, dass die Bedienung dieser
Fahrzeuge eingeübt werden kann, damit die erforderlichen Fähigkeiten,
die für die sichere Bedienung des Fahrzeugs notwendig sind, erlangt
werden können. Bedienen Sie das ATV während des Normalbetriebs bei
niedrigen Geschwindigkeiten. Solange Sie sich mit der Bedienung des
ATVs noch nicht vollkommen vertraut gemacht haben, sollten Sie den
Versuch unterlassen das ATV bei Höchstgeschwindigkeiten zu
bedienen.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Unsachgemäße Handhabung


des Getriebes. ACHTUNG: Die Übertragung würde beschädigt werden.

LÖSUNG:
TEIL 8 PERIODISCHE WARTUNG UND ANPASSUNG

8-01. Periodische Inspektionen, Anpassungen, und Schmierungen


sorgen dafür, dass das ATV unter den sichersten und besten
Bedingungen betrieben werden kann. Vergewissern Sie sich, dass nur
vom Hersteller erzeugte originale Ersatzteile dafür verwendet werden.
<! WARNUNG >: POTENTIELLE GEFAHR: Die Wartung eines
laufenden Motors.
ACHTUNG: Heiße Oberflächen und sich bewegende Teile können
andere verletzen. Elektrische Bauteile können beschädigt werden.
LÖSUNG: Schalten Sie, sofern Sie keine anderweitigen Anweisungen
erhalten, den Motor bei Wartungsarbeiten aus.
<! WARNUNG>: POTENTIELLE GEFAHR: Das Starten und Laufen
lassen des Motors in geschlossenen Räumen.
ACHTUNG: Auspuffgase sind gefährlich und können innerhalb einer
sehr kurzen Zeit zur Bewusstlosigkeit oder zum Tode führen.
LÖSUNG: Betreiben Sie das ATV nur im Freien oder an Orten mit
ausreichender Belüftung oder Abgas- Absaugeinrichtungen

8-02. Betriebshandbuch und Werkzeugsatz (Abb. 8-A)

Stellen Sie sicher, dass das Betriebshandbuch und der Werkzeugsatz


immer mit dem ATV zusammen aufbewahrt werden. Dazu zählt auch die
Reifendruckanzeige. Dieses Betriebshandbuch und dieser Werkzeugsatz
sind ein Teil des damit Sie bei Bedarf jederzeit zur Verfügung stehen,
selbst dann wenn das ATV weiterverkauft wird.
1). Betriebshandbuch
2). Werkzeugsatz
Die Absicht der in diesem Betriebshandbuch dargestellten Informationen
besteht darin, Ihnen die erforderlichen Informationen zur Durchführung
Ihrer eigenen präventiven Wartungsmaßnahmen und kleinen
Reparaturen, zur Verfügung zu stellen. Der Werkzeugsatz kann in
ausreichendem Maße zur Durchführung von routinierten
Wartungsmaßnahmen und einfachen Reparaturen verwendet werden.
Anspruchsvollere Arbeiten, für die zusätzliche Werkzeuge sowie
eingehende Untersuchungen und Reparaturen erforderlich sind müssen
durch einen dafür zugelassenen örtlichen Händler oder in einer
Reparaturdienststelle durchgeführt werden.
ANMERKUNG:
Wenn Sie während einer Wartungsmaßnahme über keinen dafür
erforderlichen Drehmomentschlüssel verfügen, bringen Sie das ATV zu
einem ihrer Fachhändler oder zu einer Reparaturdienststelle, um die
Drehmomenteinstellungen prüfen zu lassen und um bei Bedarf
Anpassungen daran vornehmen lassen zu können.
<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: ATV mit unsachgemäßen
Änderungen.
ACHTUNG: Die unsachgemäße Installation von Zubehörteilen oder
Änderungen dieses ATVs können die Handhabung des ATVs verändern
und dies könnte einen Unfall verursachen.
LÖSUNG:
1. Nehmen Sie an diesem ATV keine Änderungen, die eine
unsachgemäße Installation oder Verwendung von Zubehör beinhalten,
vor.
2. Alle Zubehörteile, die diesem ATV hinzugefügt werden müssen
originale, vom Hersteller entwickelte oder diesen gleichwertige Teile
sein, die speziell für die Nutzung im Rahmen dieses ATVs entwickelt
wurden und die gemäß den dazu gehörigen Anleitungen installiert und
verwendet werden müssen.
3. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an Ihren Fachhändler oder an
eine Reparaturdienststelle.
8-03. Periodische Wartungsmaßnahmen
Sorgen Sie dafür, dass periodische Inspektionen und
Wartungsmaßnahmen gemäß den Vorschlägen des Betriebshandbuchs
durchführt werden.
1) . "*" sollte bei einem Ihrer Fachhändler oder einer
Reparaturdienststelle in Ordnung gebracht werden.
2) . "I" sollte bei Bedarf überprüft und gesäubert, angepasst, ersetzt
oder geschmiert werden
3) . "C" säubern
4) . "R" ersetzen
5) . "A" anpassen
6) . "L" schmieren
PS1: Viskosität des Motoröls: 10W-40, Ein hochwertiges synthetisches
Öl. Das Motoröl eines Viertaktmotors ist für die Leistung des Motors und
seine Lebensdauer verantwortlich. Das zu verwendende Endantriebsöl
ist SAE#90.
PS 2: Nach der Inbetriebnahme des ATVs an Regentagen, auf sandigen
Oberflächen oder an Schneetagen erfordert der Luftfilter eine häufigere
Säuberung oder muss danach häufiger ersetzt werden.
PS 3: Die Luftfilterröhre müssen unter nassen und matschigen
Bedingungen öfters überprüft werden.
PS 4: Die Bremsflüssigkeit muss alle zwei Jahre ersetzt werden.
PS 5: Die Batterie muss vor jeder Inbetriebnahme des ATVs überprüft
werden. Laden Sie die Batterie bei Bedarf neu auf oder ersetzen Sie sie.
PS 6: Überprüfen Sie die Gangschaltung. Bei Problemen mit der
Schaltung kontaktieren Sie eine Fachwerkstätte.
PS 7: Halten Sie den Kühlflüssigkeitsstand innerhalb dem Maximum-
und dem Minimumstand (Ausgleichsbehälter), ersetzen oder fügen Sie,
sofern dies erforderlich ist Dauerkühlflüssigkeit hinzu. Ersetzten Sie die
Kühlflüssigkeit alle 16-20 Monate! Verwenden Sie nur
Dauerkühlflüssigkeit
PS 8: LCD Geschwindigkeitsmesser: Stellen Sie sicher, dass dieser
einwandfrei funktioniert.
8-04. Motoröl (Viertaktmotor) - Abb. 8-B1, 8-B2, 8-B3

Der Hersteller empfiehlt eine Viskosität von SAE 10W-40. Andere in


(Abb. 8-B4) gezeigten Viskositätswerte dürfen verwendet werden, wenn
sich die in ihrer Umgebung gemessene Durchschnittstemperatur
innerhalb des angegebenen Bereichs bewegt.
- HINWEIS: Das Motoröl eines Viertaktmotors ist zu einem großen
Teil für die Leistung des Motors und seine Lebensdauer verantwortlich.
Ein hochwertiges synthetisches Öl ist sehr zu empfehlen.

- VORSICHT: Vergewissern Sie sich, dass die erstmalige Wartung


zu der der Ölwechsel, die Reinigung des Ölfilters gehört, nach den
ersten 20 Stunden (oder 100 km) tatsächlich durchgeführt wird.

8-04-1. Kontrolle des Ölstandes

1. Stellen Sie das ATV auf eine waagrechte Fläche.

2. Lassen Sie den Motor warmlaufen und stellen Sie ihn danach ab

3. Entfernen Sie den Ölmessstab und wischen Sie ihn mit sauberem
Papier ab. Führen Sie den Ölmessstab in die Einfüllöffnung und
schrauben Sie ihn nicht fest.

4. Nehmen Sie den Ölmessstab wieder heraus und prüfen Sie den
Ölstand.

5. Der Ölstand sollte sich zwischen der Maximum- und


Minimumstandmarkierung befinden. Ist der Ölstand zu niedrig, füllen Sie
Öl nach bis sie den benötigten Ölstand erreicht haben.

6. Starten Sie den Motor erneut und lassen Sie ihn warmlaufen. Falls Sie
während dieses Vorgangs einen Ölleck entdecken, müssen Sie den
Motor auf der Stelle anhalten und dessen Ursache überprüfen.

- VORSICHT: Vergewissern Sie sich, dass keine Fremdstoffe in das


Kurbelgehäuse eindringen.
8-04-2. Ölwechsel

1. Stellen Sie das ATV auf eine waagrechte Fläche.

2. Lassen Sie den Motor warmlaufen

3. Platzieren Sie einen Behälter unter den Motor.

4. Entfernen Sie den Ölmessstab und schrauben Sie die Ablassschraube


auf, um das Öl auslaufen zu lassen.

5. Schrauben Sie die Ablassschraube zurück und ziehen Sie sie fest.
Tauschen Sie unbedingt den O-Ring der Ablassschraube

6. Füllen Sie den Tank mit Viertaktmotoröl auf und schrauben Sie den
Ölmessstab ein

7. Starten Sie den Motor erneut und lassen Sie ihn einige Minuten lang
laufen. Falls Sie während dieses Vorgangs einen Ölleck entdecken,
müssen Sie den Motor auf der Stelle anhalten und die Ursache dafür
überprüfen. Vergewissern Sie sich, dass keine Fremdstoffe in das
Kurbelgehäuse eindringen.

8. Überprüfen Sie den Ölstand. Der Ölstand sollte sich zwischen der
Maximum- und Minimumstandmarkierung befinden.

- VORSICHT: Motorölvolumen: beim Ölwechsel = 1,4 L; bei der


Demontage = 1,6 L

- VORSICHT: Beim Wechsel des Motoröls, ist es erforderlich den


Ölfilter zu überprüfen bzw. zu reinigen.
8-05. Getriebeölwechsel (Kettenantrieb 8-C1, 8-C2;
Antriebswellenantrieb 8-Cs1, 8-Cs2)

1. Stellen Sie das ATV auf eine waagrechte Fläche.

2. Lassen Sie den Motor einige Minuten warm laufen und stellen Sie ihn
danach ab.

3. Platzieren Sie einen Behälter unter den Motor.

4. Entfernen Sie den Öltankdeckel / Ölmessstab und schrauben Sie die


Ablassschraube auf, um das Öl auslaufen zu lassen.

5. Schrauben Sie die Ablassschraube zurück und ziehen Sie sie fest.
Tauschen Sie unbedingt den Dichtring

6. Füllen Sie das Getriebeöl hinein (SAE 90) und stecken Sie den
Messstab wieder zurück.
7. Starten Sie den Motor erneut und lassen Sie ihn einige Minuten lang
laufen, um sich zu erwärmen. Falls Sie während dieses Vorgangs einen
Ölleck entdecken, müssen Sie den Motor auf der Stelle anhalten und die
Ursache dafür überprüfen. Vergewissern Sie sich, dass keine
Fremdstoffe in das Kurbelgehäuse eindringen.
- VORSICHT: Antriebsketten-/Antriebswellenantrieb -
Getriebeölvolumen: beim Ölwechsel 0,5 l; bei der Demontage 0,51 l
- VORSICHT: Antriebswellenantrieb - Ölfüllmenge des Endantriebs:
beim Ölwechsel 0,5 l; bei der Demontage 0,51 l
8-06. Inspektion der Zündkerzen (Abb. 8-D)

Standard-Zündkerzen für NGK DPR7EA-9


1. Entfernen Sie die Zündkerze.
2. Überprüfen Sie die Zündkerze auf Abnutzungserscheinungen,
abgelagerte Verschmutzungen und Risse.
3. Entfernen Sie die abgelagerten Verschmutzungen mit einer
Drahtbürste.
4. Messen Sie den Elektrodenabstand der Zündkerze: 0,6-0,7mm.
Vor der Installation der Zündkerze, müssen Sie den Elektrodenabstand
mit einer Fühlerlehre messen und diesen an den in der Spezifikation
angegebenen Abstand anpassen. Bei der Installation der Zündkerze
müssen Sie die Oberfläche der Dichtung immer säubern und eine neue
Dichtung verwenden. Wischen Sie Unreinheiten von den Gewinden weg
und ziehen Sie sie gemäß dem für sie vorgesehenen Drehmoment an.
* Elektrodenabstand der Zündkerze: 0,6-0,7 mm.
* Anzugsmoment (Zündkerze): 25 Nm
8-07. Die Reinigung des Luftfilters (Abb. 8-E1,8-E2, 8-E3,8-E4)

Es befindet sich ein Loch an der Unterseite des Luftfiltergehäuses. Staub


und Wasser sammeln sich in diesem Loch an. Sorgen Sie dafür, dass
der Luftfilterkasten regelmäßig ausgeleert wird und der Luftfilter mitsamt
dem Luftfiltergehäuse gesäubert wird.

1. Entfernen Sie den Sitz.

2. Entfernen Sie die Luftfilterabdeckung.

3. Entfernen Sie den Luftfilter.

4. Waschen Sie den Luftfilter mit einem Luftfilterreiniger gründlich ab.


5. Drücken Sie den überschüssigen Reiniger aus dem Filter heraus und
lassen Sie das Filterelement trocknen. Achten Sie darauf, dass Sie den
Luftfiltereinsatz dabei nicht verdrehen.

6. Untersuchen Sie den Luftfiltereinsatz. Ersetzen Sie ihn falls er


beschädigt ist.

7. Tragen Sie etwas Luftfilteröl auf den Luftfilter auf, um ihn zu


befeuchten. Achten Sie jedoch darauf, nicht so viel aufzutragen, dass er
zu tropfen anfängt.

8. Setzen Sie den Luftfiltereinsatz zurück.

9. Montieren Sie den Luftfiltereinsatz und die Teile, die zu seiner


Demontage entfernt werden mussten.

- HINWEIS:

1. Reinigen Sie den Luftfilter alle 20-40 Betriebsstunden. Er sollte


häufiger gereinigt und geschmiert werden, wenn das ATV an extrem
staubigen Orten verwendet wird.

2. Prüfen Sie bei der Reinigung des Luftfilters (1) ob der Lufteinlass in
das Filtergehäuse verstopft ist, (2) die Gummidichtung des Luftfilters
zum Vergaser und (3) ob alle Befestigungselemente luftdicht angebracht
wurden.

3. Bringen Sie alle Befestigungselemente sicher an, um die Möglichkeit


eines Eintritts von ungefilterter Luft in den Motor auszuschließen.

- VORSICHT: Starten Sie das ATV niemals ohne den Luftfilter.

8-08. Einstellung des Vergasers.

Vergasereinstellungen sollten nur von einem zugelassenen Fachhändler


oder einer Reparaturdienststelle durchgeführt werden. Versuchen Sie
nicht derartige Verfahren selbst durchzuführen, es sei denn Sie verfügen
über das entsprechende mechanische Wissen und die dafür
erforderlichen Werkzeuge.
8-09. Einstellung der Leerlaufdrehzahl

Die Einstellung der Leerlaufdrehzahl sollte nur durch einen örtlichen


Händler oder eine Reparaturdienststelle durchgeführt werden.
Versuchen Sie nicht derartige Verfahren selbst durchzuführen, es sei
denn Sie verfügen über das entsprechende mechanische Wissen und
die dafür erforderlichen Werkzeuge.

1. Den Motor warm laufen lassen.

2. Drehen Sie die Luftregulierschraube im Uhrzeigersinn bis sie leicht


festsitzt.

3. Lockern Sie die Gemischregulierschraube, indem Sie sie gegen den


Uhrzeigersinn drehen 1-1/2.

4. Starten Sie den Motor und passen Sie die Leerlauf-Einstellschraube


auf ungefähr 1,400 +/-100 rpm an.

8-10. Die Einstellung des Gashebels (Abb. 8-F)

- HINWEIS: Vergewissern Sie sich, dass die


Leerlaufgeschwindigkeit vor der Einstellung des Gashebelspiels
eingestellt wird.

1. Lösen Sie die Kontermutter.

2. Drehen Sie die Justierschraube solange bis der Spielraum für den
Gashebel 4-6 mm beträgt.

3. Ziehen Sie die Kontermutter fest.


8-11. Die Überprüfung der vorderen Scheibenbremse (Abb. 8-G)

An der Vorderradbremse steht ein Verschleißindikator zur Verfügung,


der den Verschleiß der Bremsbacken anzeigt ohne dass die Bremse
dafür demontiert werden muss. Betätigen Sie die Vorderbremse und
prüfen Sie die Position des Indikators. Falls der Indikator die
Verschleißgrenze erreicht, können Sie ihn bei Ihrem Fachhändler
ersetzen lassen.

8-12. Die Überprüfung der hinteren Scheibenbremse


(Antriebswellenantrieb 8-Hs2)

Das ATV verfügt über eine einzige Bremsscheibe an der Hinterachse.


Überprüfen Sie vor jeder Fahrt die Funktionstüchtigkeit des
Bremspedals. Vergewissern Sie sich, dass die Bremsbacken regelmäßig
überprüft werden. Falls die Bremsbacken an ihre Verschleißgrenze
gelangt sind, müssen Sie Ihren Fachhändler darum bitten die
Bremsbacken zu ersetzen.

Wenn der Bremsflüssigkeitsstand sich dem Minimumstand nähert deutet


dies auf ein Leck im Bremssystem, oder verbrauchte Bremsbeläge hin.
Kontrollieren Sie das Bremssystem vor jeder Fahrt. Verwenden Sie nur
DOT 3 oder 4 Bremsflüssigkeit wenn diese getauscht wird.

-VORSICHT:

1. Sorgen Sie dafür, dass keine Fremdstoffe (Schmutz, Wasser...) in den


Bremsflüssigkeitsbehälter gelangen.

2. Die Bremsflüssigkeit kann den Lack oder Kunststoffgegenstände


beschädigen.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Bremsflüssigkeit, die mit der


Haut oder mit den Augen in Kontakt tritt.

ACHTUNG: Die Bremsflüssigkeit kann Irritationen verursachen.

LÖSUNG: Vermeiden Sie den Kontakt der Bremsflüssigkeit mit Ihrer


Haut oder Ihren Augen. Sollte Bremsflüssigkeit in Ihre Augen geraten
spülen Sie diese sofort gründlich mit Wasser und suchen Sie schnellst
möglichst einen Augenarzt auf.
8-13. Die Einstellung des Vorderradbremshebelspiels.

Der Spielraum des Vorderradbremshebels sollte am Bremshebelgelenk


auf 3-5mm eingestellt werden. Ist der Spielraum falsch eingestellt, so
weist dies auf einen Fehler im Bremssystem hin. Bitte kontaktieren Sie
einen Händler):

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Die Inbetriebnahme mit


unsachgemäß gewarteten oder eingestellten Bremsen.

ACHTUNG: Der Verlust der Bremseigenschaft Ihres Fahrzeugs könnte


zu einem Unfall führen.

LÖSUNG: Vergewissern Sie sich, dass die Bremsen nach der Wartung
problemlos betrieben werden können und der Spielraum sachgemäß
eingestellt ist. Vergewissern Sie sich, dass die Bremsleistung nicht
eingeschränkt wird.
8-14. Die Einstellung der Feststellbremse

8-14-01. Eine Anpassung der Feststellbremse könnte erforderlich sein,


falls die Feststellbremse nicht ordnungsgemäß funktioniert.
1. Lockern Sie die Kontermutter der Feststellbremse.
2. Ziehen Sie die Einstellvorrichtung solange an bis es nur noch sehr
wenig oder gar keinen Spielraum mehr gibt.
3. Ziehen Sie die Kontermutter fest.

8-14-02. Bremshebel, Pedal und Kabelschmierung: Die Schmierung der


Drehachsen jeden Hebels und jeden Pedals.
* Empfohlenes Schmiermittel: Kriechöl oder SAE 10W40 Motoröl
<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Die Inbetriebnahme mit
unsachgemäß eingestellten Bremsen.
ACHTUNG: Die Bremsen könnten eine Funktionsstörung haben, die zu
einer verminderten Bremsleistung führen könnte. Dies könnte das Risiko
eines Zusammenpralls oder eines Unfalls, erhöhen.
LÖSUNG: Heben Sie nach der Einstellung der Feststellbremse den
hinteren Teil des ATVs vom Boden ab und drehen Sie die hinteren
Räder durch. Vergewissern Sie sich, dass es zu keiner
Dauerbremshemmung kommt. Falls eine Dauerbremshemmung bemerkt
wird, muss die Einstellung erneut vorgenommen werden.
8-15. Die Überprüfung und die Einstellung des
Antriebskettendurchhangs und die Einstellung des
Antriebskettenantriebs (Abb. 8-K1, K2, K3)

8-15-01. Inspizieren Sie die Antriebskette während alle Reifen den


Boden berühren. Überprüfen Sie den Kettendurchhang bei dieser
Position. Die normale Vertikalablenkung beträgt ungefähr 30-40 mm.
Falls die Vertikalablenkung die Länge von 40 mm überschreitet, muss
der Kettendurchhang neu eingestellt werden.

8-15-02. Einstellung des Antriebskettendurchhangs

1. Lockern Sie die Hinterrad-Nabenschrauben.

2. Lockern Sie die Einstellsperren auf jeder Seite. Um die Kette fester
anzuziehen, müssen Sie die Ketteneinstellvorrichtung im Uhrzeigersinn
drehen.
Um die Kette zu lockern, müssen sie die Ketteneinstellvorrichtung gegen
den Uhrzeigersinn drehen und das Rad nach vorne drücken. Drehen Sie
jede Einstellvorrichtung gleich stark an, um eine korrekt eingestellte
Achsenausrichtung aufrechtzuerhalten. An jeder Seite des Schwingarms
und auf jeder Ketteneinstellvorrichtung befinden sich Markierungen.
Nutzen Sie sie, um zu überprüfen ob diese ordnungsgemäß eingestellt
wurden.

3. Sorgen Sie nach der Ausrichtungseinstellung dafür, dass die


Einstellsperren und die Hinterrad-Nabenschrauben fest angezogen
wurden.

ANMERKUNG:

Obere Hinterrad-Nabenschraube: 50 Nm

Untere Hinterrad-Nabenschraube: 50 Nm

8-15-03. Säuberung und Schmierung der Antriebskette.

Verwenden Sie nur spezielles Kettenreinigungsmittel, um die


Antriebskette zu säubern. Wischen Sie sie trocken und schmieren Sie
sie gründlich mit Kettenschmiermittel.
8-15s. Überprüfung der Antriebswelle (Abb. 8-Ks1, Ks2, Ks3)

HINWEIS: Lassen Sie diese Überprüfung nur in einer Fachwerkstätte


durchführen.

8-16. Inspektion und Schmierung der Kabel


<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Beschädigte Kontrollkabel
ACHTUNG: Korrosion kann entstehen, wenn die Schutzhülle der
Kontrollkabel beschädigt wird. Die Kabel können auch abgeknickt oder
durchgescheuert werden.
Die Durchführung von Kontrollen könnte eingeschränkt werden und dies
könnte zu einem Unfall oder zu Verletzungen führen.
LÖSUNG: Untersuchen Sie die Kabel häufig. Ersetzen Sie beschädigte
Kabel. Schmieren Sie innen liegende Kabel und Kabelenden. Falls die
Kabel nicht problemlos betrieben werden können, müssen Sie einen
zugelassenen Fachhändler darum bitten sie zu ersetzen.
* Empfohlenes Schmiermittel: Ketten- und Kabelöl oder SAE 10W40
Motoröl
8-17. Drehachsenschmierung des oberen und unteren Arms (Abb. 8-L1).
Schmieren Sie die Drehachsen des oberen und unteren Arms.

Empfohlenes Schmiermittel: Lithiumseifenfett

8-18. Lenkwellenschmierung (Abb. 8-L2)

Verwenden Sie eine Schmierpistole, um die Drehachsen zu schmieren.

Empfohlenes Schmiermittel: Lithiumseifenfett


8-19. Radmontage und -demontage (Abb. 8-M, 8-N)

8-19-01. Demontage

1. Heben Sie das Rad an indem Sie ein geeignetes Gestell unter den
Rahmen setzen.

2. Entfernen Sie die Verstellmuttern des Rads.

3. Entfernen Sie die Radanordnung

8-19-02. Installation

Bei der Montage der Räder müssen Sie den Demontageprozess einfach
umdrehen. Ziehen Sie die Verstellmuttern des Rads gemäß dem für sie
vorgesehenen Drehmoment an. Drehmoment der Verstellmuttern des
Rads: Vorderräder: 45Nm; Hinterräder: 45 Nm
8-20. Wechsel der Scheinwerferlampe (Fig. 8-01, 8-02, 8-03, 8-04, 8-05)

Falls das Scheinwerferlicht durchgebrannt ist, muss dafür gesorgt


werden, dass es mit einer neuen Glühbirne ersetzt wird.

1. Entfernen Sie die Scheinwerferabdeckung.

2. Entnehmen Sie die Glühbirne aus dem Glühbirnenhalter und


entfernen Sie die defekte Glühbirne.
3. Setzen Sie eine neue Glühbirne ein und setzen Sie sie in den
Glühbirnenhalter fest.

4. Montieren Sie die Scheinwerferabdeckung zurück.

<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Die Scheinwerferglühbirne ist


während Ihres Betriebs und unmittelbar nachdem sie ausgeschaltet
wurde stark erhitzt.

ACHTUNG: Falls die Glühbirne während dieses Zeitraums mit einem


entflammbaren Gegenstand in Berührung kommt könnte sie ein Feuer
entfachen. Falls Sie mit ihr in Berührung kommen könnten Sie sich daran
verbrennen.

LÖSUNG: Bevor Sie die Glühbirne berühren oder entfernen müssen Sie
abwarten bis diese abgekühlt ist.
8-21. Batterie - Ladesystem (Abb. 8-P)

Überprüfen Sie die Leistung der Batterie (12A). Bei mangelhafter


Leistung müssen Sie die Batterie neu aufladen oder ersetzen —
erkundigen Sie sich bei Ihrem Fachhändler oder Ihrer
Reparaturdienststelle nach Informationen zur Neuaufladung oder dem
Ersatz einer Batterie.

- VORSICHT:

Bei dieser Batterie handelt es sich um einen wartungsfreien Typ bei dem
das Nachfüllen unnötig ist.

Führen Sie keine Schnellladung der Batterie durch. Verwenden Sie nur
Aufladegeräte für wartungsfreie Batteriearten. Die Batterietemperatur
darf 45°C nicht überschreiten. Beim Wiederaufladen muss die Batterie
aus dem ATV entfernt werden.
8-22. Die Entfernung der Batterie (Abb. 8-P)
Beim Wiederaufladen oder der Aufbewahrung der Batterie muss diese
aus dem ATV entfernt werden.
Das Verfahren:
1. vergewissern Sie sich, dass der Hauptzündschalter ausgeschaltet ist.
2. nehmen Sie den Sitz heraus
3. entfernen Sie die negative Batterieklemme
4. entfernen Sie die positive Batterieklemme
5. nehmen Sie die Batterie heraus
6. lagern Sie die Batterie oder laden Sie sie erneut auf
- VORSICHT:

Bewahren Sie die Batterie an einem kühlen und trockenen Ort auf.
Lagern oder lassen Sie die Batterie nicht an einem Ort liegen, an dem
die Temperatur mehr als 30°C oder weniger als 0°C beträgt.

8-23. Sicherung (15A) (Abb. 8-P)


Um eine Sicherung zu ersetzen (15A) muss dafür gesorgt werden, dass
1. der Hauptzündschalter ausgeschaltet ist
2. der Sicherungshalter geöffnet wird und die alte Sicherung
herausgenommen wird
3. eine neue Sicherung installiert wird und der Sicherungsschalter
geschlossen wird.
- VORSICHT:
Vergewissern Sie sich, dass der Zündschalter vor der Kontrolle oder
dem Ersetzen der Sicherung ausgeschaltet wurde, um einen
versehentlichen Kurzschluss am elektrischen System zu vermeiden.
Falls eine Sicherung oft durchbrennt, bedeutet dies, dass es entweder zu
einem Kurzschluss oder einem Überladen des elektrischen Systems
gekommen ist. Sorgen Sie in diesem Fall dafür, dass das ATV zu einem
örtlichen Händler oder einer Reparaturdienststelle gebracht wird, um dort
genauer untersucht oder repariert werden zu können.
<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Das unsachgemäße Ersetzen
einer Sicherung.
ACHTUNG: Ernsthafte Schäden am elektrischen System, die ein Feuer,
einen Lichtverlust oder den Verlust der Motorleistung verursachen
könnten. Dies könnte zu einem Kontrollverlust über das Fahrzeug oder
zu einem Unfall führen.
LÖSUNG: Verwenden Sie nur die in diesem angegebene Sicherung
(15A).

8-24. Wahlgangschaltung am Getriebe - Für weitere Einzelheiten siehe


4-15
Sorgen Sie für die Überprüfung des Wählerhebelbetriebs auf seine
Funktionstüchtigkeit.
<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Unsachgerechte Übertragung
der Gangwahlschalterbewegung
ACHTUNG: Die Übertragung wird beschädigt werden.

LÖSUNG:
1. Während der Betätigung des Wählhebels darf das Fahrzeug auf
keinen Fall beschleunigt werden (insbesondere während es sich der N
Position befindet)
2. Um ein plötzliches Losfahren zu vermeiden, muss immer dafür
gesorgt werden, dass der Wählerhebel in die N-Position gebracht wird.
8-25. Die Überprüfung der Kühlwasserzirkulation und ihre
Füllstandskontrolle/Erneutes Auffüllen (Abb. 8-Q1, 8-Q2, 8-Q3)

Wenn der Motor sich abgekühlt hat, wird das ATV auf eine horizontale
Ebene gestellt. Überprüfen Sie den Kühlstand des Kühlwassers im
Ausgleichsbehälter und vergewissern Sie sich, dass er sich zwischen
dem angegebenen Maximum- und Minimumstand befindet. Falls der
Flüssigkeitsstand niedrig füllen Sie Dauerkühlflüssigkeit hinzu bis der
Höchststand erreicht wird

HINWEIS: Sie gesamte Kühlflüssigkeitskapazität beträgt ungefähr


1400ccm +/-20ccm (Kühler = 1100ccm; Speichertank = 300ccm +/-
20ccm)

VORSICHT: Überprüfen Sie den Kühlflüssigkeitsstand nur wenn der


Motor kalt ist.

WARNUNG: Öffnen Sie den Kühlerverschlussdeckel niemals während


der Motor warm ist oder noch läuft.
8-26. Fehlerbehebung
Probleme im Zusammenhang mit dem Kraftstoff, der Kompression, der
Zündung oder der Batterie können einen mangelhaften Start oder einen
Leistungsverlust hervorrufen. Die Fehlerbehebung stellt ein schnelles
und einfaches Verfahren zur Durchführung von Überprüfungen zur
Verfügung. Bei ernsthaften Problemen sollten Sie das ATV jedoch zu
Ihrem Fachhändler oder Ihrer Reparaturdienststelle bringen, um es
genauer untersuchen bzw. reparieren zu lassen.
<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR: Die Überprüfung der
Kraftstoffanlage wenn nebenbei geraucht wird oder wenn sich das ATV
in der Nähe einer offenen Flamme befindet.

ACHTUNG: Der Kraftstoff kann sich entzünden oder explodieren und


ernsthafte Verletzungen oder Sachschäden verursachen.

LÖSUNG: Unterlassen Sie das Rauchen bei der Überprüfung des


Kraftstoffsystems. Sorgen Sie dafür, dass sich keine offenen Flammen
oder Funken in der Nähe befinden. Dazu zählen auch Zündflammen aus
Wassererhitzern oder Verbrennungsvorrichtungen.

8-26-01. Überprüfung des Kraftstoffs: Überprüfung, ob der Kraftstofftank


genügend Kraftstoff enthält; schalten Sie den Benzinhahn aus, entfernen
Sie die Brennstoffleitung

1. überprüfen Sie den Kraftstofffluss – falls nötig ersetzen Sie den


Benzinhahn

2. überprüfen Sie ob sich Schmutz oder Wasser im Kraftstoff befinden—


säubern Sie den Kraftstofffilter und den Kraftstofftank

- Kein Kraftstoff; Füllen Sie den Kraftstoff neu auf und starten Sie den
Motor erneut

- Wenig Kraftstoff; drehen Sie den Benzinhahn auf "RES" und starten Sie
den Motor erneut
8-26-02. Überprüfen Sie die Kompression: Starten Sie den Motor

- wenn die Kompression normal ist — OK


- wenn keine Kompression vorhanden ist — wenden Sie sich an
Ihren örtlichen Händler oder Ihre Reparaturdienststelle

8-26-03. Überprüfen Sie die Zündung: Überprüfen Sie die Zündkerze


und die Elektrode

Zündkerze ist nass — säubern Sie sie— starten Sie den Motor erneut.

1. ausreichende Funken vorhanden - Zündung ist OK

2. keine ausreichenden Funken vorhanden — passen Sie die Mutter der


Zündkerze an oder ersetzen Sie die Zündkerze

3. wenn keine Funken entstehen — wenden Sie sich an Ihren


Fachhändler oder Ihre Reparaturdienststelle

8-26-04. Überprüfen Sie die Batterie: Starten Sie den Motor mittels
Startknopf

Schneller Start des Motors — OK

Langsamer oder schwacher Motorstart — schwache Batterie oder


Ausfall der Batterieladung

1. lockere Batterieverbindung und Ausfall des Wiederaufladungssystems

2. fehlerhafter Laderegler

Motor kann nicht gestartet werden — kaputte Batterie, durchgebrannte


Sicherung, nicht verbundenes Batteriekabel oder fehlerhafte Zündung.

1. Batterie auswechseln und Batteriekabel überprüfen

2. Sicherung auswechseln

3. Zündung überprüfen (siehe 8-25-03)


TEIL 9. REINIGUNG UND LAGERUNG
9-01. REINIGUNG
Reinigen Sie das ATV regelmäßig, untersuchen Sie es auf Schäden,
Verschleißerscheinungen und Öl oder Bremsflüssigkeitslecks. Dies trägt
dazu bei, dass allgemeine Erscheinungsbild und Leistung zu verbessern
bzw. zu erhalten.
1. Verschließen Sie das Ende des Auspuffrohrs, um ein Eintreten von
Wasser während der Reinigung zu verhindern- Vergewissern Sie sich
anschließend, dass der Zündkerzen- und Kraftstoffdeckel fest zugedreht
ist.
2. Falls das Motorgehäuse schmierig ist, muss ein Entfettungsmittel
darauf aufgetragen werden. Tragen Sie das Entfettungsmittel nicht auf
die Kette, Zahnscheiben oder Radachsen auf.
3. Waschen Sie die Reinigungsmittel nach der vorgegebenen Einwirkzeit
vom Fahrzeug ab.
- VORSICHT:
Hochdruckwasser oder -luft könnte gewisse Teile wie z.B. das Radlager,
die Bremsen, Getriebeabdichtungen und elektrische Vorrichtungen
beschädigen.
4. Verwenden Sie kaltes Wasser, um Schmutz zu entfernen. Ist der
größte Teil des Schmutzes einmal entfernt, können alle Oberflächen mit
warmem Wasser und milder Seife abgewaschen werden.
5. Lassen Sie sauberes Wasser über das ATV laufen, und trocknen Sie
alle Oberflächen mit einem Ledertuch, einem sauberen Handtuch oder
einem weichen, saugfähigen Lappen ab.
6. Schmieren Sie die Kette um zu verhindern, dass Sie einrostet.
7. Reinigen Sie den Sitz mit einem Reinigungsmittel für Vinyl-Polsterung,
um dessen Oberfläche geschmeidig und sauber zu halten.
8. Automobilwachs kann für alle lackierten und verchromten Oberflächen
verwendet werden. Vermeiden Sie kombinierte Reinigungswachse.
9. Wenn Sie die Arbeit beendet haben, starten Sie den Motor und lassen
Sie ihn einige Minuten lang laufen. Testen Sie anschließend die
Bremsen.
<! WARNUNG> POTENTIELLE GEFAHR:
Inbetriebnahme mit nassen Bremsen nach dem Waschen.
ACHTUNG: Nasse Bremsen haben die Bremsfähigkeit des Fahrzeugs
möglicherweise verringert und das Unfallrisiko erhöht.
LÖSUNG: Testen Sie die Bremsen nach dem Waschen. Betätigen Sie
die Bremsen mehrmals bei niedrigen Geschwindigkeiten, damit die
Reibungsenergie die Bremsbeläge durchtrocknen kann.

9-02. LAGERUNG.
Bevor das ATV auf lange Zeit gelagert wird (d.h. mindestens 60 Tage)
muss dafür gesorgt werden, dass es auf reparaturbedürftige Schäden
untersucht wird und diese anschließend repariert werden. Zudem sollten
Sie folgende Punkte erledigen.
1. Wechseln Sie das Motoröl und reinigen Sie den Ölfilter.
2. Entleeren Sie den Kraftstofftank und den Vergaser
3. Reinigen Sie die Zündkerze und füllen Sie ungefähr 20-25ccm Motoröl
(SAE 10W40) in den Zylinder. Betätigen Sie den Startknopf einige
Sekunden ohne die Zündkerze einzuschrauben.
4. Reinigen Sie die Antriebskette gründlich durch und schmieren Sie
diese.
5. Schmieren Sie alle Seilzüge.
6. Entfernen Sie die Batterie. Vergewissern Sie sich, dass die Batterie
vor der Lagerung geladen wird. Bewahren Sie die Batterie an einem
kühlen, trockenen Ort.
7. Überprüfen Sie den Reifendruck und setzen Sie das Fahrgestell auf
einen Block, damit sich alle Räder während der Lagerung in der Luft
befinden.
8. Waschen und trocknen Sie das ATV und wachsen Sie alle lackierten
Oberflächen ein.
9. Stülpen Sie eine Plastiktüte über das Auspuffrohr.
10. Tragen Sie kein Öl auf die Gummiteile oder Sitzbezüge des
Fahrzeugs auf.
- HINWEIS:
Falls es noch anstehende Reparaturen gibt, müssen diese vor der
Lagerung des ATVs durchgeführt werden.
TEIL 10. AUSKUNFTSDIENST
10-01. Schulung: Die Schulung, die Fahrausbildung und das ATV
Sicherheitsprogramm werden auch von zuständigen Personen Ihres
regionalen Händlernetzes für ATVs zur Verfügung gestellt.
10-02. Garantie: Für weitere Informationen zur Garantie lesen Sie bitte
die Garantierichtlinien.
10-03. Handbuch und Werkzeugsatz:
Stellen Sie sicher, dass das Betriebshandbuch und der Werkzeugsatz
immer mit dem ATV zusammen aufbewahrt werden. Dazu zählt auch die
Reifendruckanzeige. Dieses Betriebshandbuch und dieser Werkzeugsatz
sind ein Teil des ATV und müssen von Ihnen daher mit dem ATV
zusammen aufbewahrt werden, damit Sie bei Bedarf jederzeit zur
Verfügung stehen, selbst dann wenn das ATV weiterverkauft wird.
Ersatzbetriebshandbücher und Werkzeugsätze sind beim Fachhändler
erhältlich.
10-04. Ersatzteillisten: Ersatzteillisten sind bei jedem Fachhändler
erhältlich. Vergewissern Sie sich, dass dafür nur die vom Hersteller
erzeugten originalen Ersatzteile verwendet werden.
10-05. Servicehandbuch:
Servicehandbücher sind bei jedem Fachhändler erhältlich. Obwohl das
Servicehandbuch für ausgebildete Techniker geschrieben wurde, wird es
von den meisten mechanisch begabten Personen als einfach zu
verwenden befunden, sofern die richtigen Werkzeuge zur Verfügung
stehen und alle Sicherheitsmaßnahmen befolgt werden.
10-06. Spezialwerkzeuge: Spezialwerkzeuge sind in allen
Geschäftsstellen Ihres regionalen Händlernetzes für ATVs erhältlich. Um
vollständige und präzise Einstellungen und Montagen durchführen zu
können, ist die Anwendung sachgemäßer Spezialwerkzeuge erforderlich.
10-07. Zubehör: Zubehörteile sind in allen Geschäftsstellen Ihres
regionalen Händlernetzes für ATVs erhältlich.
10-08. Wartung: Um sicherzustellen, dass die Leistungsfähigkeit des
ATV sich immer auf einem hohen Niveau befindet muss es regelmäßig
gewartet werden. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Informationen
während der Wartungsarbeiten aufgezeichnet werden.
GEWÄHRLEISTUNGS UND GARANTIE
GEWÄHRLEISTUNG UND GARANTIE

Vor der Inbetriebnahme lesen Sie bitte die Bedienungsanleitung gründlich durch, um
sich mit dem Umgang des Fahrzeuges vertraut zu machen. Wir weisen darauf hin,
dass die in der Bedienungsanleitung angegebenen Bedienungs- Pflege - und
Wartungshinweise eingehalten werden müssen um den Gewährleistungs- und
Garantieanspruch aufrecht zu erhalten. Die Einhaltung der Bedienungs- Pflege - und
Wartungshinweise trägt im Wesentlichen zur Erhöhung der Lebensdauer des
Fahrzeuges bei. Ab dem Datum der Übergabe wird eine dem Stand der Technik
entsprechende Fehlerfreiheit des Fahrzeuges in Werkstoff und Herstellung für den
Zeitraum von 2 Jahren (eingeschränkte Garantie) bzw. den gesetzlich geltenden
Gewährleistungszeitraum gewährt. Wartungsarbeiten sind nur bei einer von uns
autorisierten Fachwerkstätte durchzuführen. Bei Schäden die durch unsachgemäße
Handhabung, Manipulation oder auf ein nicht Einhalten der Bedienungs- Pflege - und
Wartungshinweise zurückzuführen sind kann keine Garantie oder Gewährleistung
geltend gemacht werden. Garantie oder Gewährleistung kann nur dann gewährt
werden, wenn ein auftretender Schaden unmittelbar beim Verkäufer oder in einer von
uns autorisierten Fachwerkstätte gemeldet wird. Ein Anspruch auf Garantie
berechtigt den Kunden nur zur Beseitigung des Mangels. Ersatz für mittelbare und
unmittelbare Schäden werden nicht gewährt. Auf verwahrloste Fahrzeuge kann keine
Garantie oder Gewährleistung geltend gemacht werden. Bitte beachten Sie daher
nachstehende Hinweise.
Die Karosserie und die Verkleidungsteile sind regelmäßig von Schmutz zu befreien.
Verwenden Sie dazu keinesfalls einen Hochdruckreiniger, einen starken
Wasserstrahl, scharfe, ätzende oder scheuernde Reinigungsmittel. Dies kann
Oberflächen und Lacke dauerhaft schädigen und Rostbildung fördern. Unbedingt
schonende Pflegemittel verwenden. Ihr Händler wird Sie gerne beraten.
Aluminiumteile oder Teile mit veredelter Oberfläche (verchromte, eloxierte oder
andere veredelte Oberflächen) mit geeigneten Pflegemitteln behandeln, um
Oxidation zu verhindern. Rahmen und Metallteile stets mit geeigneten
Korrosionsschutz zu pflegen um Korrosion zu vermeiden.
Ein ständig im Freien geparktes Fahrzeug muss mit einer Schutzplane abgedeckt
werden, um Verwitterung von lackierten Teilen, sowie Rissbildung an Sitzen und
anderen Kunststoffteilen zu verhindern.
Wenn das Fahrzeug auf nicht befestigten Straßen oder Wegen sowie rennsportlich
zum Einsatz gebracht wird kann keine Garantie oder Gewährleistung geltend
gemacht werden.
Auf unten stehende Teile sowie auf Material, welches für Servicearbeiten verwendet
wird, kann keine Garantie gewährt werden:
Glühlampen / Brems - und Kupplungsbeläge / Filterelemente / Zündkerzen /
Antriebsritzel - Kettenrad und Antriebskette / Reifen
TEIL 11. SPEZIFIKATION

Dimension: 2152mm/ 1100mm/ 1126mm

Sitzhöhe: ~910mm

Radstand: 1270mm

Gewicht: 273kg

Motor: Viertaktmotor OHC-Ventilsteuerung flüssigkeitsgekühlt

Zylinder: Ein senkrecht gehaltener Zylinder (schräg)

Bohrung x Hub: 72,7 x 65,2mm

Hubraum: 288cm3

Vergaser: Keihin oder Walbro

Zündkerze: NGK DPR7EA-9

Anlasser: Elektrischer Anlasser und Seilzugstarter

Zündung: C.D.I.

Generator: ACG Schwungrad-Magnetzünder

Batterie: GTX9A-BS

Motoröl: SAE 10W40

Motoröl: beim Wechsel (1,4L); bei der Demontage (1,6L)

Luftfilter: Nasstyp

Schaltgetriebeöl: SAE # 90; beim Wechsel (0,5L) bei der Demontage


(0,51)

Endantriebsöl: (Antriebswellenantrieb) SAE # 90; beim Wechsel (0,11L)


bei der Demontage (0.13L)

Getriebe: Lo/Hi/N/R Getriebe mit Bremse und einer


Geschwindigkeitsbegrenzung der R-Position von 15 km/h.
Kraftstoff: : Bleifreies Benzin

Kraftstofftank: 14,1 +/-0,1l

Kühler (Wasserkühler) 1100cc Kühlmittel Dauerkühlflüssigkeit

Ausgleichsbehälter: 300cc +/- 20cc Kühlmittel Dauerkühlflüssigkeit

Bremse (F/R) : Scheibe/Scheibe

F Bremsbetrieb: Vorwärts R Handhebel für das Vorderrad

F/R Getriebe: Fußpedal

Reifen: Schlauchlos

Vorderreifen: AT25x8-12

Hinterreifen: AT25x10-12

Fahrgestell: Stahlrohrrahmen

Scheinwerfer (rechteckig Hi/Lo) 12V35/35W

Scheinwerfer (Standlicht) 12 V 5W

Rück-/Bremslicht: 12 V 21/5W

Blinklicht (F&R):12V 10W


TEIL 12. ANHANG
Anhang 12-1: Anmerkungen zur Geländezulassung"
Das ATV wurde hauptsächlich für die erholungsorientierte Offroad-
Nutzung entwickelt. Die Bedienung auf gepflasterten Oberflächen könnte
die Handhabungs- und Steuerungseigenschaften des ATVs ernsthaft
beeinträchtigen und dazu führen, dass das Fahrzeug außer Kontrolle
gerät.
Um die unterschiedlichen örtlichen Vorschriften einhalten zu können,
dürfen die ATVs abgeändert werden und es dürfen zusätzliche Geräte
daran installiert werden, so dass die spezifischen örtlichen
Anforderungen wie z.B. die "Zulassung zum E/e Prüfzeichen für die EEC
Straßenverkehrszulassung, USA EPA Zulassung und andere
Zulassungen, erfüllt werden können." Für weitere Fragen im Hinblick auf
regionale Vorschriften, den ATV Betrieb, die Wartung und den
Kundendienst wenden Sie sich bitte an eine zuständige Person Ihres
regionalen Händlernetzes

MACHEN SIE SICH BEIM KAUF DES ATVs MIT ALLEN


ERFORDERLICHEN REGIONAL GELTENDEN VORSCHRIFTEN
ODER SONDERREGELUNGEN IM HINBLICK AUF DEN OFF UND ON
ROAD BETRIEB VERTRAUT: Die EEC, CE, EPA, UL, und alle anderen
REGELUNGEN ZUM OFF UND ON ROAD BETRIEB müssen den
regional geltenden Regelungen entsprechen. Nehmen sie am ATV keine
Änderungen anhand nicht sachgerechter Installationen, vor wie z.B. die
Entfernung des Auspuffeinsatzes.
VOR DEM BETRIEB EINES ATVs DURCH EINEN ANFÄNGER SOLLTE
DIESER AN EINER DEMENTSPRECHENDEN SCHULUNG
TEILNEHMEN.
LESEN SIE DIESES BEDIENUNGSHANDBUCH VOR DER
BEDIENUNG DES ATV SORGFÄLTIG DURCH. VERGEWISSERN SIE
SICH; DASS SIE ALLE DARIN ENTHALTENEN ANWEISUNGEN
VERSTEHEN.
Zulassungsanmerkungen: (Der Hersteller wendet unterschiedliche
Ansätze an, um die vor Ort vorherrschenden Bedürfnisse zu erfüllen. Für
weitere Einzelheiten wenden Sie sich bitte an eine zuständige Person
Ihres regionalen Händlernetzes für ATVs erhältlich.)