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Eine Lateinamerikanische Stiftung verurteilt die dauerhafte Abriegelung der

sequestrierten Populationen in Tinduf

Mexiko-Stadt-Die Stiftung Global Africa Latina, die eine Gruppe lateinamerikanischer NGOs
zusammenbringt, verurteilte die dauerhafte Abriegelung der Bevölkerung, die seitens der
Führer der Front Polisario in den Lagern Tinduf entführt wurde.

"Der militärische Würgegriff in diesen Lagern und die Hinterziehung der internationalen
humanitären Hilfe halten die Bevölkerung in ständiger Gefangenschaft fest", stellte die
lateinamerikanische Stiftung in einer am Donnerstag MAP zugekommenen Mitteilung fest.

"Die Panik und die Verzweiflung unter den in den Lagern beschlagnahmten
Bevölkerungsgruppen spiegelt ihr Misstrauen gegenüber den Führern der Front Polisario und
ihr Leiden wider, das sich mit der Ausbreitung der Pandemie verschlimmert", stellt die
Organisation fest, nachschiebend, dass diese sahrawischen Bevölkerungsgruppen bis zum
nächsten Tag "nur überleben wollen".

Quellen in Tindouf zufolge, so die Stiftung weiter, zeigen, dass die beschlagnahmten
Bevölkerungsgruppen über die Gefahr sehr besorgt sind, die die Auslösung eines
Kontaminationsausbruchs in großem Umfang in diesem Gebiet der Gesetzlosigkeit auslösen
kann, in dem Algerien der Front Polisario seine Befugnisse übertragen hat

Dieselben Quellen sind besorgt über die Ausbeutung dieser Pandemie durch die Führer der
Front Polisario und durch ihre Mitarbeiter, die die humanitäre Nahrungsmittelhilfe zu ihrem
Vorteil ausnutzen, während sich die Bevölkerung der Lager Tinduf in Not befindet, ohne
Wasser bzw. Nahrung, unter Berufung auf die Fälle einiger mit Covid-19 kontaminierten
Menschen, „die in engen Isolationsräumen eingekesselt sind, ohne sanitäre Einrichtungen und
Ausrüstung, die für ihren täglichen Bedarf unerlässlich sind“.

Den politischen Gefangenen wird jeglicher Kontakt zu ihren Kindern, Brüdern, Verwandten
oder Freunden unterbunden und sie leiden unter physischer und psychischer Folter, fügt die
Stiftung hinzu.

"Festnahme, Beurteilung, Verurteilung und Hinrichtung scheinen das tagtägliche Szenario zu


sein", damit die Milizen der Front Polisario ihre Kontrolle über die in den Lagern
umgezingelten Bevölkerungsgruppen aufrechterhalten, unter Ausschluss der internationalen
Gemeinschaft", betont die Stiftung.

Für die lateinamerikanische Stiftung wird diese Situation durch den Mangel an medizinischen
Mitteln zur Versorgung der Kranken und zur Erkennung des Virus verschlechtert, ganz zu
schweigen von dem Mangel an Hygiene, Anschluss an Trinkwasser und sanitären
Einrichtungen usw.

Besorgt über diese alarmierende Situation verurteilt die lateinamerikanische Stiftung die
Menschenrechtsverletzungen in den Lagern Tinduf durch die bewaffnete separatistische
Bewegung die Front Polisario und fordert die internationale Gemeinschaft und die
Menschenrechtsorganisationen dazu auf, einzugreifen, um diese Bevölkerung unter Schutz zu
halten, die „mittellos ihrem Schicksal angesichts einer verheerenden Pandemie ausgeliefert
ist“.

Die Stiftung Global Africa Latina ruft die Vereinten Nationen, einschließlich die
Hochkommissarin betraut mit den Menschenrechten, Michelle Bachelet, nachdrücklich dazu
auf, "dem Leid der schutzbedürftigen Bevölkerung Tinduf nachzukommen, die unter dem
eisernen Griff der Tyrannei der Front Polisario und ihrer Mentoren stand und steht".

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com