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ANAMNESE

I. Vorstellung;
Guten Morgen, mein Name ist Dr. DAG. Ich bin auf dieser station als Assistentarzt tätig und
würde gerne mit Ihnen das aufnahmegespräh führen.
 Wie heißen Sie?
Also, Herr/Frau ......., bitte sagen Sie mir Bescheid oder fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht
verstehen.
 Wie alt sind Sie?
 Wie groß sind Sie?
 Wie schwer sind Sie?
 Wie heißen Ihr Haus Arzt?
II. Aktuelle Anamnese(Jetziges Leiden);
 Was führt Sie zu uns?
 Können Sie mir zeigen wo genau sind die Schmerzen?
 Seit wann haben Sie die Schmerzen?
 Sind die Schmerzen dauerhaft?
 Können Sie mir die Schmerzen genauer beschreiben?
(Sind die drückend, stechend, brennend, krampfartig?)
 Wie sind die Schmerzen aufgetreten plötzlich oder langsam?
 Strahlen die Schmerzen in eine andere Körperregion aus?
 Wie stark sind die Schmerzen auf der einer Schmerzskala? Wobei 1 ist sehr
leicht und 10 ist sehr stark.
 Gibt es etwas, was die Schmerzen verstärkt oder lindert?
 Gibt es Auslösnder Faktoren?
(z.B. trinken, Essen, Bewegung)
 Gibt es Begleitsymptome?
(z.B. Luftnot=Dyspnoe, Übelkeit=Nausea, Müdigkeit=Fatigue,
Schwindel=Vertigo, Erbrechen=Emesis)
III. Vorerkrankungen;
 Haben Sie wichtige chronische Erkrankungen?
(z.B. Bluthochdruck=arterielle Hypertonie, Zuckerkrankheit=Diabetes
mellitus, Blutfettwerte=Hyperlipidämie)
 Haben Sie Probleme mit dem Herz, mit dem Lungen, mit dem Leber, mit
den Kreislauf oder mit der Nieren?
 Hatten Sie schon mal Probleme mit den Nerven, mit den Sinnesorganen
oder Psyche?
 Haben Sie Probleme mit dem Stoffwechsel oder mit der Verdauung?
 Leiden Sie an einer Bluterkrankungen?
 Hatten Sie schon mal bösartige Erkrankungen?
 Hatten Sie schon mal irgendwelche Infektionskrankenheiten?
 Sind Sie geimpft?

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 Wurden Sie schon mal operiert?

IV. Vegetative Anamnese;


 Wie ist Ihr Appetit?
 Haben Sie Gewicht in letzer Zeit zu oder abgenommen?
 Haben Sie Probleme mit dem Stuhlgang?
 Haben Sie Probleme beim Wasserlassen?
 Haben Sie Fieber, Schüttelforst oder Nachtschweiß?
 Haben Sie Erbrechen oder Ubelkeit?
 Haben Sie Schlafstörung?
 Rauchen Sie? Seit wann und wie viel pro Tag?
 Trinken Sie Alkohol? Wie oft und viel?
 Treiben Sie regelmäßig Sport?
V. Medikation und Allergien;
 Nehmen Sie regelmäßig oder gelegentlich Medikamente ein?
 Haben Sie irgendwelche Allergien?
 Nehmen Sie Drogen?
VI. Familienanamnese und Sozialanamnese;
 Leben Ihre Eltern noch? Ja> Sind sie gesund? Nu> Woran sind sie
gestorben?
 Hat Ihre Eltern wichtige Erkrankungen?
 Haben Sie Geschwister? Ja> Sind sie gesund?
 Sind Sie verheiratet?
 Haben Sie Kinder?
 Was sind Sie von Beruf?
VII. Stuhlgang Anamnese;
 Haben Sie Probleme mit dem Stuhlgang?
 Wenn Sie zur Toilette gehen?
 Hat sein Stuhl Form in letzter Zeit verändert?
 Welche Farbe hat Ihre Stuhl?
VIII. Husten Anamnese;
 Seit wann haben Sie diese Hustten?
 Haben Sie Schmerzen in der Brust, wenn Sie Hustten?
 Husten Sie etwas ab, haben Sie Auswurf?
 Welche Farbe hat der Auswurf?
 Husten Sie Blut aus?
IX. Gynäkologische Anamnese;
 Haben Sie einen regelmäßigen Menstruationsyklus?
 Nehmen Sie Pille?
X. Kardiologische Anamnese;
 Haben Sie Schmerzen in der Brust oder Luftnot beim Treppensteigen?
 Strahlen die Schmerzen in den linken Arm, Halse oder Unterkiefer aus?
XI. Multiple Sclerose;
 Haben oder hatten Sie Sehstötrungen?

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 Heben/Hatten Sie Taubheitsgefühl?
 Haben/Hatten Sie Sprahbildsstörungen?
 Haben/Hatten Sie Probleme beim Wasserlassen?
(z.B. Blasenschwäche=Harninkantinez)
 Haben Sie Probleme beim Geschlecktsverker?
(Geschlecktsverker=Impotens)
Gut! Jetzt bin ich fertig. Dann werde ich Sie später körperliche Untersuchen, aber Sie sich keine
Sorgen. Ich möchte sicher seien, dass bei Ihnen alles im Ordnung ist.

Arzt-Arzt-Gespräch; Guten Tag, Herr/Frau ..... Oberarzt/Oberärztin. Heute darf ich Ihnen besonders
interessantene(eien neuen) Fall vorstellen, wenn Sie Zeit haben?

Mannheim, den 26.04.2020

Sehr geehrte Kollegen,

ich berichte Ihnen über die/den 57 jährige/n Patient/in/en X, 1,74 m groß und 85 kg schwer, die/der
sich heute Morgen bei uns wegen drückender, krampfartiger, stechender und dauerhafter
Schmerzen im Epigastrium vorgestellt hat.

 Der/Die Patient/in berichtete, dass die Schmerzen plötzlich und mit der Zeit schlimmer
geworden seien.
 Der/Die Patient/in berichtete, dass die Schmerzen zum ersten Mal vor zwei Monaten
langsam aufgetreten und mit der Zeit schlimmer geworden seien.
 Der/Die Patient/in berichtete, dass er/sie seit einigen Wochen Husten mit Blut Sputum und
Schmerzen in der Brust habe.
 Der/Die Patient/in berichtete, dass er/sie seit 3 bis 4 Wochen Schmerzen und Husten mit
Blut habe.
 Der/Die Patient/in berichtete, dass er/sie die Schmerzen seit einigen Woche habe.
 Der/Die Patient/in berichtete, dass er/sie seit 2 Tagen Husten, Rinitis und Cephalgie habe.
 Darüber hinaus klagte er/sie über Fatigue und Dyspnoe.
 Außerdem sagte der/die Patient/in, dass sich die Schmerzen im Bein, beim Bewegen und
stehen verstärkten.
 Außerdem sagte der/die Patient/in, dass sich die Schmerzen nach dem Essen verstärkten.
 Außerdem sagte der/die Patient/in, dass Sie seit gestern beim Treppensteigen Dyspnoe
verspüre.
 Des Weiteren klagte der/die Patient/in über Nausea, Cephalgie, Lumbalgie, Fatigue und hat 2
mal Emesis.
 Des Weiteren klagte der/die Patient/in über ständiges Frieren und Kälteempfindlichkeit.
 Als Begleitssymtome nannte der/die Patient/in Völlegefühl und Aufstoßen.
 Als Begleitssymtomen nannte der/die Patient/in trockene Haut und
Konzentrationsstörungen.
 Auf der Schmerzskala ordnete der/die Patient/in die Schmerzen mit 5 bis 8 von 10 ein.

 Die Anamnese der Vorerkrankungen ist unauffällig.


 An Vorerkrankungen ist nicht bekannt.
 Die Anamnese der Vorerkrankungen ergab, arterielle Hypertonie die medikamentös
behandelt wird, Seit 15 Jahren Chronische Gastritis.

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 Die Anamnese der Vorerkrankungen ergab, Hyperthyreose die medikamentös behandelt
wird, seit 20 Jahren gastroösophagealer Reflux und vor 10 Jahren kolorektales Karzinom
hatte.
 Die Anamnese der Vorerkrankungen ergab, zwei schwere Grippeninfektionen.
 Die Anamnese der Vorerkrankungen ergab, dass er/sie eine Pneumonie in der kindheit
hatte.
 Die Anamnese der Vorerkrankungen ergab, dass er/sie eine Pneumonie in der kindheit
hatte.
 Die Anamnese der Vorerkrankungen ergab Migräne, arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus
und Depression.
 Die Anamnese der Vorerkrankungen ergab Hypakusis(Schwerhörigkeit) und er/sie litt in der
Kindheit an Bronchitis.
 Bei dem/der Patienten/in wurde in der Kindheit eine Appendektomie durchgeführt.
 Bei dem/der Patienten/in wurde in der Kindheit eine Appendektomie und eine
Tonsillektomie durchgeführt.
 Bei dem/der Patienten/in wurde vor 22 Jahren eine Meniskus Operation durchgeführt.
 Bei dem/der Patienten/in wurde vor 27 Jahren einem Melanom Operation und vor drei
Jahren eine Cholecystektomie durchgeführt.
 Der Impfstatus ist komplett.

 Die vegetative Anamnese ist unauffällig.


 Die vegetative Anemnese ergab, dass er/sie an Inappetenz, Insomnie und Hyperhydrosis
leidet und in den letzten 2 Monaten 5 kg abgenommen hat.
 Die vegetative Anamnese ergab, dass er/sie seit gestern an Inappetenz, Insomnie und
Obstipation leidet.
 Die vegetative Anamnese ergab, dass er/sie an Inappetenz, Hyperhidrose und Insomnie
leidet.
 Die vegetative Anamnese ergab Fatigue und Inappetenz.
 Der/Die Patient/in hat den im letzen Monat vier kg abgenommen.
 Der/Die Patient/in hat den letzten 3 Monaten 15 kg abgenommen.
 Der/Die Patient/in ist Raucherin und trinkt gelegentlich Alkohol.
 Der/Die Patient/in ist Nichtraucherin und trinkt gelegentlich Alkohol.
 Der/Die Patient/in ist Raucher/in, trinkt regelmäßig Alkohol und treibt keinen Sport.
 Herr/Frau ... ist seit 40 Jahren Raucher/in und raucht 30 Zigarette pro Tag. Er/Sie trinkt
einen Liter Alkohol pro Tag und treibt keinen Sport.
 Der/Die Patient/in nimmt Metformin 1000 mg 2x1 pro Tag gegen Diabetes mellitus Typ II,
Lisinopril 20 mg pro Tag gegen arterielle Hypertonie und Simvastatin 40 mg pro Tag gegen
Hypercholesterinämie ein.
 Er/Sie nimmt Diclofenac 100 mg gegen Cephalgie ein.
 Er/Sie hat keine Allergien.
 Er/Sie hat eine Nussallergien.

 Die Familienanamnese ergab, dass seine(Mann)/ihre(Frau) Eltern gestorben sind.

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 Die Familienanamnese ergab, dass seine/ihre Eltern noch am Leben sind. Seine/Ihre Mutter
leidet an arterieller Hypertonie, diabetus Mellitus Typ II und ihr Vater ist gesund.
 Die Familienanamnese ergab, dass ihr Vater an Myokardinfarkt gestroben ist. Die Mutter hat
einem Magenkarzinom.
 Die Familienanamnese ergab, dass ihre Eltern bei einem Flugzeugabsturz gestorben sind. Ihr
Vater hatte Herzprobleme und die Mutter litt Diabetes melitus Typ II hattet.
 Die Familienanamnese ergab, dass ihre Eltern noch am Leben sind. Ihre Mutter leidet an
arterieller Hypertonie und ihr Vater ist gesund.
 Die Familienanamnese ergab, dass ihre Mutter leidet an Diyabetes mellitus Typ II und Vater
an Myokard Infarkt gestroben ist.
 Die Familienanamnese ergab, dass ihre Eltern verstorben sind, die Ursache ist nicht bekannt.
 Die Familienanamnese ergab, dass seine Eltern noch am Leben und gesund sind.
 Der Patient ist nicht verheiratet. Er hat keine Kinder und wohnt allein. Er ist Taxifahrer von
Beruf.
 Der/Die Patient/in ist nicht verheiratet. Er/Sie hat keine Kinder und wohnt allein. Er/Sie ist
Renter von Beruf.
 Sie ist verheiratet und hat zwei gesunde Kinder. Sie ist Steuerberaterin von Beruf.
 Die Patientin ist geschieden und lebt alleine. Sie hat 2 Kinder, die gesund sind. Sie ist
Lehrerin von Beruf.
 Die Patientin ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann. Sie hat 2 Kinder, die gesund sind. Sie
ist Lehrerin von Beruf.
 Die Patientin ist nicht verheiratet und lebt mit ihrem Partner zusammen. Sie hat kene Kinder
und ist Bankkauffrau von Beruf.
 Die Patientin ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann zusammen. Sie hat zwei Kinder.
 Der Patient ist verheiratet. Er hat keine Kinder. Er ist Koch von Beruf.

Die Verdachtsdiagnose lautet:

Die Differenzialdiagnose lautet:

Weitere Untersuchungen:

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Dr.Mahsum DAG

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