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Universität Regensburg Hauptseminar: Neue Methoden der kognitiven Neurowissenschaften Seminarleiter: Prof. Dr. Mark Greenlee Hausarbeit von: Mareike Schulze

23.02.2008

Die Nahinfrarot-Spektroskopie (NIRS)

Abstract

Optische Verfahren und Einordnung der NIRS

Spektroskopie

Grundlagen

Das Lambert-Beersche-Gesetz

Nahinfrarot-Spektroskopie

Grundlagen

Optische Parameter der NIRS

Messmethoden

Physiologische Parameter der NIRS

NIRS und Bildgebung

Evaluation der NIRS

Abstract

Die Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) ist ein noninvasives, optisches Verfahren, welches auf der Basis der Spektroskopie beruht. Es nutzt die Veränderungen optischer Eigenschaften von Hirngewebe zur Darstellung von Hirnaktivität über die Rückführung auf physiologische Parameter. Durch eine Lichtquelle wird das Gewebe mit Licht aus dem Nahinfrarot-Bereich beleuchtet. Man nutzt Licht aus genau diesem Wellenlängenspektrum, da die Eindringungstiefe des Lichts hier besonders gut ist – man nennt es auch das biologische Fenster. Über das Eindringen des Lichts in das Gewebe und die darauf folgende Absorption bzw. Reflektion des Lichts kann man die Hirnaktivität in einem bestimmten Areal messen: Durch Hirnaktivität kommt es zu Veränderungen der relevanten Parameter (Hämoglobin, Cytochrom-C-Oxidase, schnelle optische Parameter), welche durch die Struktur- und/ oder Konzentrationsveränderungen der Chromophore bedingt ist. Somit kommt es eben zu Veränderungen der Absorptionseigenschaften dieser, woraufhin es zu einen spezifische NIRS Antwortmuster kommt. Ein Lichtdetektor misst die absorptions- und streuungsbedingte Intensitätsminderung des Lichts und kann diese über einen Computer bildlich darstellen. Man unterscheidet drei unterschiedliche Messmethoden: Continious-Wave-System, Time-Domain-System und Frequency-Domain-System. Die Zukunft lässt auf die Entwicklung von portablen NIRS Systemen hoffen, die ein Bild kompletter kortikaler Oxygenierungsänderungen erstellen können. Ein klarer Vorteil der NIRS ist, dass dieses non-invasive Verfahren aufgrund der mobilen Apparatur sehr flexibel ist und auch die Untersuchung nicht-kooperativer Patienten erlaubt. Das Verfahren hat eine sehr gute zeitliche Auflösung und eine sehr hohe biochemische Spezifität. Des weiteren ist es sehr sensibel und hat eine große Parameter Spannbreite. Es kann ohne Interferenzen mit anderen Systemen kombiniert werden. Nachteile sind die geringe räumliche Auflösung und die geringe Eindringungstiefe. Außerdem ermöglicht das Verfahren nur eine geringe signal-to-noise-ratio, da das Signal durch extrazerebrales Gewebe verzerrt wird.

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Optische Verfahren und Einordnung der NIRS

Optische Verfahren erfassen Veränderungen optischer Eigenschaften von Hirngewebe (optische Parameter) und führen diese auf physiologische Prozesse im Gehirn zurück (physiologische Parameter). Optische Signale spiegeln also Hirnaktivität wider. Unter optischen Parametern versteht man solche Prozesse, bei denen Photonen mit biologischem Gewebe interagieren. Dazu zählen die Absorption und die Lichtstreuung, welche durch optische Messinstrumente erfasst werden. Von Absorption spricht man, wenn das Gewebe entweder das Licht strahlungsfrei aufnimmt, wodurch sich das Gewebe „energetisch“ auflädt oder wenn die absorbierte Energie aber nach einiger Zeit wieder in Form von Strahlung abgegeben wird, wodurch das Gewebe selbst „leuchtet“. Man spricht in diesem Fall von Fluoreszenz bzw. Phosphoreszenz. Unter Lichtstreuung versteht man, wenn das Licht durch das Gewebe multipel gestreut wird und sich daraufhin eine Photonenwolke bildet. Die physiologischen Parameter bestimmen die optischen Eigenschaften des Gewebes infolge von Hirnaktivität. Man unterscheidet hierbei zelluläre und vaskuläre Prozesse. Unter zellulären physiologischen Prozessen versteht man durch Hirnaktivität hervorgerufene intrazelluläre Veränderungen (z.B. metabolisch) oder Veränderungen an der Zellmembran, welche z.B. elektrophysiologischer Art sein können. Des weiteren wird Hirnaktivität von Veränderungen der zerebralen Blutversorgung begleitet: diese Prozesse nennt man vaskulär. Man unterscheidet weiterhin invasive und nicht-invasive Verfahren. Bei invasiven Methoden wird das Hirngewebe offen gelegt. Diese finden vor allem bei Tierstudien oder bei operativen Eingriffen am Menschen statt. Hilfreich vor allem bei Untersuchungen am Menschen sind aber auch Methoden, bei denen der Schädel nicht geöffnet werden muss. Bei diesen nicht-invasiven Methoden erfasst man optische Signale durch den intakten Schädel. Das Problem hierbei liegt allerdings bei der multiplen Streuung des Licht, wenn dieses das extrazerebrale Gewebe zweimal durchdringen muss. Dies führt zu Verzerrungen der optischen Signale. Das Ziel dieser Methoden liegt daher in einer möglichst genauen Extraktion der optischen Parameter aus dem verzerrten Gesamtsignal. Die Nahinfrarot-Spektroskopie zählt man zu den nicht-invasiven optischen Verfahren im Nahinfrarotbereich, welche auf der Basis der Spektroskopie aufbaut. Nahrinfrarot meint hiermit den Bereich des Infrarotlichts, welcher dem sichtbaren Licht am nächsten ist. Mit diesem Verfahren kann man die globale Hirnaktivität sowie evozierte Hirnaktivität durch Stimulation messen. Im Jahre 1949 entdeckten Hill und Keyes erstmals, dass die optischen Eigenschaften des Kortex von physiologischen Prozessen abhängen. Sie erkannten, dass reflektiertes Licht zerebrale Aktivität widerspiegelt. Die erste in vivo Studie mit NIRS fand 1977 von Jöbis statt. Er untersuchte ein intaktes Katzenhirn, um Veränderungen im zerebralen Sauerstoffgehalt zu erfassen. Ende der 80er Jahre wurden erste kommerzielle NIRS Monitore entwickelt.

Spektroskopie

Grundlagen

Um die Spektroskopie zu verstehen, muss man erst einige Eigenschaften des Lichts kennen. Farbigkeit entsteht durch Absorption von Licht in bestimmten Wellenlängenbereichen, wobei das restliche Licht reflektiert wird. Da ihm nun ein „Anteil“ fehlt, nimmt man die Komplementärfarbe des absorbierten Bereichs wahr. Das absorbierte Licht überträgt einen genau bestimmen Energiebetrag an das Molekül gemäß der Gleichung E=h*v (mit h als Plancksche Konstante und v als Frequenz des absorbierten Lichts). Dadurch werden bestimmte Elektronen in den Molekülen angeregt. Zuvor befinden sich Moleküle und Atome in diskreten Energiezuständen, die durch die entsprechende Elektronenkonfiguration

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definiert wird. Unter der Voraussetzung bestimmter Bindungen im Molekül (konjugierte Doppelbindungen, Chromophore) können durch die absorbierte Energie Elektronen angeregt werden und es kommt zu Elektronenübergängen zwischen den Orbitalen, also den Elektronenwolken, in denen sich die Moleküle mit höchster Wahrscheinlichkeit befinden. Aus einem Lichtkontinuum können jedoch nur diejenigen Frequenzen absorbiert werden, die der Eigenfrequenz des Moleküls entspricht. Jede Substanz hat also ein spezifisches Absorptionsspektrum.

Das Lambert-Beersche-Gesetz

Die Grundgleichung der Spektroskopie beschreibt das Lambert-Beersche Gesetz. Dieses drückt die absorptionsbedingte Intensitätsminderung von Licht beim Durchdringen einer Probe aus. Die Hauptinteraktion von Licht und Gewebe besteht aus Absorption und Diffusion. Die Wege einzelner Photonen kann man im Küvettenmodell darstellen: Drei von den vier Photonen (1, 3, 4) erreichen den Detektor ohne Absorption oder Diffusion. Photon 2 jedoch wird durch im Medium gelöste Substanzen absorbiert und kann den Detektor nicht erreichen. Aus diesem Grund ist die Lichtintensität I0 größer als die vom Detektor registrierte Intensität.

I 0 größer als die vom Detektor registrierte Intensität. Abb. 1: Absorption von Photonen reduziert die

Abb. 1: Absorption von Photonen reduziert die Lichtintensität I. Dargestellt sind vier Photonen. Photonen 1, 3 und 4 erreichen den Detektor ohne Hindernisse. Photon 2 jedoch wird durch im Medium gelöste Substanzen (Chromophore) absorbiert und erreicht den Detektor nicht. Dadurch ist die ausgehende Lichtintensität I0 größer als die registrierte Intensität I am Detektor.

Beim Durchdringen einer Substanz erreichen also nicht alle Photonen den Detektor. Die Intensitätsminderung ist abhängig von der Konzentration des Chromophors c (-COH), der Weglänge des Lichts durch das Medium d sowie vom Extinktionskoeffizienten ε, welcher die Absorption durch das Chromophor bei der Wellenlänge λ angibt. Genau dieser Zusammenhang wird im Lambert-Beerschen-Gesetz wiedergegeben:

log (I0/I) = ε * c * d

mit log (I0/I): Verhältnis zwischen eingestrahltem und detektiertem Licht

Die Lichtdämpfung ist also proportional zur Konzentration der absorbierenden Moleküle.

Anhand des Lambert-Beerschen Gesetzes kann man sowohl qualitative als auch quantitative Analysen durchführen. Man kann anhand des Absorptionsspektrums die Art des Chromophors bestimmen (qualitativ) oder, wenn der Extinktionskoeffizient bekannt ist, kann man die Konzentration c eines Chromophors aus der Lichtintensitätsminderung berechnen (quantitativ).

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Nahinfrarot-Spektroskopie

Grundlagen

Als optisches Verfahren wird die Nahinfrarot-Spektroskopie viel in den Neurowissenschaften eingesetzt. Das Verfahren basiert auf der Absorptionsspektroskopie und ermöglicht sowohl qualitative als auch quantitative Analysen. Die Apparatur besteht aus drei Grundbestandteilen. Als Lichtquelle (Emitter) benutzt man entweder einen Laser bzw. eine Leuchtdiode oder eine einfache Halogenlampe. Erstere generieren 2 bis 7 diskrete Wellenlängen, letztere strahlt das gesamte Nahinfrarot-Spektrum aus. Als Lichtdetektor dient eine Photodiode, welche 3-6 cm vom Emitter entfernt am Schädel angebracht wird. Ein Computer wertet die Daten qualitativ und quantitativ aus.

Computer wertet die Daten qualitativ und quantitativ aus. Abb 2.: Grundaufbau des Nahinfrarot-Spektroskopie- Apparats

Abb 2.: Grundaufbau des Nahinfrarot-Spektroskopie- Apparats. Am Schädel des Probanden werden in ca.3-6

cm Abstand der Emitter und der Detektor angebracht. Als

Emitter kann ein Laser, eine Leuchtdiode oder eine einfache Halogenlampe verwendet werden, die allesamt Licht im Nahinfrarotbereich ausstrahlen. Als Detektor

dient eine Photodiode. Zwischen den Dioden ergibt sich

ein halbmondförmiges Messvolumen.

Die NIRS ist ein non-invasives Verfahren. Über das Eindringen des Lichts in das Gehirn und die darauf folgende Absorption bzw. Reflektion des Lichts kann man die Hirnaktivität in einem bestimmten Areal messen. Die Tiefe des Eindringens des Lichts in das biologische Gewebe hängt von der Wellenlänge des Lichts ab. Sichtbares Licht (400-650 nm) und Licht aus dem mittleren Infrarotbereich (über 950 nm) werden in hohem Maße von Hämoglobin (Hb) bzw. Wassermolekülen absorbiert. Zwischen diesen beiden Wellenlängenbereichen liegt der Nahinfrarotbereich (650-950 nm). Licht dieser Wellenlänge hat eine gute Eindringungstiefe, da die Hämoglobin- und Wasserabsorption nur gering ist. Diesen Bereich nennt man biologisches Fenster und genau dieses nutzt von beim NIRS, um auch Bereiche unterhalb des Cortex sichtbar zu machen.

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Abb. 3: Licht im Nahinfrarotbereich hat eine gute Eindringungstiefe in das Gewebe. Licht im Wellenlängenbereich

Abb. 3: Licht im Nahinfrarotbereich hat eine gute Eindringungstiefe in das Gewebe. Licht im Wellenlängenbereich des Nahinfrarots hat den geringsten Extinktionskoeffizienten durch Wasser und Hämoglobin und besitzt dadurch die beste Eindringungstiefe in das Gewebe.

Die Nahinfrarot-Spektroskopie kann man sowohl im Transmissions- als auch im Reflektions- Modus durchführen. Die Transmissionsmethode kann man nur bei Objekten mit geringem Durchmesser wie z.B. einem Unterarm oder einem Kinderkopf durchführen. Es wird hierbei die gesamte Probe durchleuchtet. Bei zu großem Durchmesser wäre bei dieser Methode die Intensitätsminderung durch Diffusion zu groß (siehe Lambert-Beersches Gesetz). Bei größeren Objekten nutzt man besser den Reflektionsmodus (z.B. bei Untersuchungen des Gehirns eines Erwachsenen). Bei dieser Methode wird das Messvolumen durchleuchtet, welches sich zwischen Emitter und Detektor befindet. Lichtquelle und Detektor werden hierfür in 3-6 cm Abstand am Schädel angebracht, wodurch ein halbmondförmiger Umfang der Gewebeprobe zwischen den beiden Fasern entsteht. Je nach Emitter-Detektor-Abstand variiert die Tiefenauflösung: Je größer die Distanz ist, desto größer ist auch der Beitrag tiefer gelegener Schichten. Die gemessenen Änderungen in der Hirnaktivität beziehen sich jeweils auf den Mittelpunkt der Emitter-Detektor- Distanz.

jeweils auf den Mittelpunkt der Emitter-Detektor- Distanz. Abb. 4: Veränderung des Messvolumens durch den Abstand

Abb. 4: Veränderung des Messvolumens durch den Abstand zwischen Emitter und Detektor. Je größer der Abstand zwischen Emitter und Detektor, desto tiefer liegt der Messpunkt im Gewebe.

Die Annahme des halbmondförmigen Messvolumens ist allerdings umstritten. Einige Forscher gehen davon aus, dass eine flachovale Gewebeprobe gemessen wird. Zu dieser Annahme kommen sie durch Untersuchungen am Schichtmodell des Kopfes, bei dem die Heterogenität der verschiedenen Schichten berücksichtigt wird (Haut, Knochen, Hirngewebe, zerebrospinale Flüssigkeit etc.) Insbesondere die zerebrospinale Flüssigkeit spielt hierbei eine spezifische Rolle, da sie die Eigenschaften eines Lichtkanals besitzt.

Optische Parameter der NIRS

Im biologischen Gewebe tritt neben der Absorption noch ein weiterer Effekt auf: die Lichtstreuung

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bzw. Diffusion. In der unten dargestellten Abbildung werden vier Photonen dargestellt. Photon 3 erreicht den Detektor auf direktem Weg, wird also von ihm registriert. Photon 2 wird nicht detektiert, da es von den Chromophoren absorbiert wird. Die Photonen 1 und 4 werden durch das Licht gestreuut, wobei Photon 1 den Detektor trotzdem, aber auf verlängertem Weg erreicht, Photon 4 wird nicht vom Detektor erfasst.

Weg erreicht, Photon 4 wird nicht vom Detektor erfasst. Abb.5: Verminderung der Lichtintensität I durch Diffusion

Abb.5: Verminderung der Lichtintensität I durch Diffusion von Photonen. Nicht nur die Absorption, auch Lichtstreuung führt dazu, dass sich die Lichtintensität I vermindert. Der Detektor kann nicht unterscheiden, ob Photonen durch Absorption „verloren“ gegangen sind, ob die durch Lichtstreuung einen längeren Weg zurücklegen bevor sie auf den Detektor treffen oder ob sie auf direkten Weg zum Detektor kommen. Aus diesem Grund muss das Lambert-Beersche Gesetz modifiziert werden.

Durch diesen zusätzlichen Effekt kann der Detektor weder unterscheiden, ob die detektierten Photonen auf direktem oder auf verlängertem Weg auftreffen, noch ob nicht detektierte Photonen absorbiert wurden oder durch Streuung am Detektor vorbei gegangen sind. Somit sind die Voraussetzungen für das Lambert-Beersche Gesetz, welche im folgenden genannt werden, nicht mehr erfüllt:

1) Es muss eine infinitesimale Konzentration vorliegen: Die Lösung ist unendlich verdünnt, da sonst die Gefahr besteht, dass die Konzentration der Lösung unterschätzt würde. 2) Es darf keine Streuung stattfinden.

Durch die Hinzunahme zweier Korrekturtherme kommt man zu einer modifizierten Form des Lambert-Beerschen Gesetzes, welche die beiden Streuungseffekte berücksichtigt. Der erste Streuungseffekt bezieht sich auf die Verlängerung des Weges, den die Photonen zurücklegen bevor sie auf den Detektor auftreffen. Mit verlängertem Weg ist gemeint, dass die Photonen eine weitere Strecke zurücklegen als die geometrische Länge d, sie fliegen also nicht aug direktem Weg zum Detektor. Um diesen Störfaktor in die Berechnung mit einzubeziehen führt man den „differential pathlength factor“ (DPF) ein. Diesen Faktor kann man folgendermaßen berechnen:

DPF = DP/d

mit DP = (c * <t>)/n mit c: Lichtgeschwindigkeit n: Brechungsindex des Gewebes <t>: mittlere Laufzeit der Photonen DP: Weglänge (Wellenlängenabhängigkeit!)

Oft werden konventionelle DPFs herangezogen, jedoch ist es besser, wenn man individuelle DPFs berechnet. Der zweite Streuungseffekt bezieht sich auf den Verlust von Photonen, also Photonen, die den Detektor nicht erreichen, weil sie das Messvolumen verlassen. Um diese Streuung im Lambert-

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Beersche Gesetz zu berücksichtigen, führt man sie Konstante G ein, welche aber nicht quantifizierbar ist.

Das modifizierte Lambert-Beersche Gesetz lautet nun wie folgt:

log (I0/I) = ε * c * d * DPF +G

Aus dieser Modifikation folgt die Annahme der konstanten Streuung, welche die Grundvoraussetzung für die Konzentrationsbestimmung der Chromophore im Gehirn ist. Veränderungen der Lichtintensität können so allein auf Veränderungen in der Absorption und somit auf Veränderungen der Chromophor-Konzentration zurückgeführt werden. Da der Faktor G jedoch nicht quantifizierbar ist, ist keine absolute Berechnung der Konzentration möglich. Kennt man jedoch den DPF, ist eine relative Quantifizierung von Konzentrationsveränderungen möglich.

Außerdem sind Fluoreszenz, Phosphoreszenz und Doppler-Shift weitere relevante optische Paramenter für die NIRS. Fluoreszenz und Phosphoreszenz ermöglichen die Entdeckung von Molekülen auch bei verschwindend kleinen Konzentrationen anhand fluoreszierender bzw. phosphorisierender Färbungen. Durch sich bewegende Partikel kommt, z.B. von Blutkörperchen, kommt es zum sogenannten Doppler-Shift: Wenn Licht diffundiert ändert sich die Frequenz des Lichts leicht durch sich bewegenden Partikel. Diese Änderung hängt ab von der Geschwindigkeit der sich bewegenden Partikel, der Richtung der Bewegung sowie der Anzahl der Interaktionen der Partikel untereinander. Der Doppler-Shift ermöglicht es, die Bewegungen der Partikel im Material zu bewerten. Über den Laser-Doppler-Flowmetry (LDF) kann man den zerebralen Blutfluss messen.

Messmethoden

Die NIRS Systeme für Menschen unterscheiden sich bezüglich den Prinzipien der Datenbeschaffung (time-resolved vs. continious wave), den technischen Spezifikationen (Anzahl diskreter Wellenlängen vs. Kontinuierliches Spektrum) und der Anzahl der Kanäle der Datenbeschaffung. Das Ziel aller Systeme ist die Erfassung der Streuuung und Absorption in den verschiedenen Schichten. Man unterscheidet zwischen den Continious Wave-Systems, den Time- Domain-Systems und den Frequency-Domain-Systems. Das Continious Wave System ist eine nicht zeitaufgelöste Methode. Die Lichtquelle emittiert kontinuierlich Licht. Als Lichtquelle kann entweder ein Laser bzw. eine Leuchtdiode dienen, welche direkte Wellenlängen emittieren oder eine Halogenlampe, die über das gesamte Nahinfrarotspektrum emittiert. Der gemessene Parameter bei dieser Methode ist die Intensitätsminderung des Lichts. Die Vorteile dieser Methode liegen in der Einfachheit und Flexibilität, sowie der hohen Signal-to-Noise-Ratio. Allerdings leisten oberflächige, extracerebrale Strukturen einen hohen Beitrag zum Signal. Die Trennung von tiefen und oberflächigen Schichten kann jedoch durch eine multiple Quelle-Empfänger-Trennung ausgeglichen werden. Die beiden anderen Methoden gehören zu den zeitaufgelösten Methoden – die gemessenen Veränderungen werden also in Abhängigkeit von der Zeit erfasst. Die Time-Domain-Systems nutzt die Emission von Lichtimpulsen im Picosekundenbereich (10-12 Sekunden) zur Erfassung der Intensitätsminderung des Lichts sowie der Verteilung der Ankunftszeiten der Photonen. Man nimmt an, dass je tiefer die Photonen eindringen, desto länger verweilen sie im Gewebe. Man berechnet die mittlere Flugzeit der Photonen und ermittelt dann den individuellen DPF. Die Frequency-Domain-Systems wurden entwickelt, um einfacher die mittlere Flugzeit der Photonen zu bestimmen. Als Emitter nutzt man hier keine Lichtimpulse, sondern eine

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hochfrequente, sinusiodale Modulation des emittierten Lichts (100-150 MHz). Das detektierte Licht zeigt dann die gleiche Modulation wie das ausgesandte Licht, jedoch phasenverschoben. Gemessen wird bei diesem Verfahren die Intensitätsminderung des Lichts, sowie die Phasenverzögerung, welche proportional zur mittleren Flugzeit der Photonen ist. Diese Berechnungen führt man anhand der Ankunftszeit der Photonen durch. Diese Methode ist wesentlich sensibler bzgl. tieferen Strukturen als die Time-Domain-Systems und haben somit eine bessere Tiefenauflösung. Alle Methoden kann man sowohl im One-Channel Modus als auch mit mehreren Quelle-Ziel- Paaren durchführen.

als auch mit mehreren Quelle-Ziel- Paaren durchführen. Abb. 6: Die verschiedenen Messmethoden der NIRS.

Abb. 6: Die verschiedenen Messmethoden der NIRS. Dargestellt sind die verschiedenen Messmethoden der NIRS. Das Continuous Wave System misst die Intensitätsminderung der Lichtintensität. Das Time Domain System misst die Intensitätsminderung der Lichtintensität sowie die Verteilung der Ankunftszeit der Photonen. Das Frequency Domain System misst die Intensitätsminderung sowie die Phasenverzögerung der Ankunftszeit der Photonen.

Physiologische Parameter der NIRS

Absorptionsveränderungen in biologischem Material werden beeinflusst durch Chromophore (Teil , deren funktionaler Zustand und damit deren optischen Eigenschaften sich in Abhängigkeit von Hirnaktivität verändern). Genau diese Chromophore sind für die NIRS relevant. Ziel ist die Charakterisierung des typischen NIRS-Antwortmusters der relevanten physiologischen Parameter. Es gibt drei physiologische Parameter, die für die NIRS besonders relevant sind: Hämoglobin, Cytochrom-c-Oxidase und schnelle optische Signale (letztere: streuungsabhängig). Andere Stoffe wie Wasser oder Melanin sind für die NIRS weniger relevant, da sie weder ihre Farbe abhängig vom Oxygenierungszustand noch ihre absolute Konzentration während eines Experiments verändern. Hämoglobin (Hb) verändert sein Absorptionsspektrum in Abhängigkeit vom Oxidationsstadium (arterielles vs. venöses Blut) und ist so identifizierbar. Bei Hirnaktivität kommt es zu Änderungen des Verhältnisses von oxidiertem und deoxidiertem Hämoglobin (vaskuläre Informationen). Bei einem typischen NIRS-Antwortmuster kommt es vermutlich zunächst zu einer kurzfristigen Hypooxygenierung, also einem Anstieg des deoxygenierten Hämoglobin und einer Verminderung des oxygenierten Hämoglobin. Allerdings gibt es zu diesem Befund noch kontroverse Studien. Es ist bisher ungeklärt, ob diese Hypooxygenierung generell mit Hirnaktivität verbunden ist, dieser also immer voraus geht oder ob es nur ab und zu der Fall ist, z.B. bei Hypoxie oder Hypokapnie. Nachfolgend kommt es zu einer länger andauernden Hyperoxygenierung, sprich einer Verminderung des deoxygenierten Hämoglobin und einem Anstieg des oxygenierten Hämoglobin parallel zu einem Anstieg des zerebralen Blutflusses. Die Hypooxygenierung ist daher bedingt, dass der fokale Anstieg des zerebralen Blutflusses größer ist als der fokale Sauerstoffverbrauch.

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Anhand des Hämoglobinspiegels ist die Möglichkeit gegeben, neurovaskuläre Koppelung zu untersuchen. Unter neurovaskulärer Koppelung versteht man die simultane Änderung neuronaler und vaskulärer Aktivität mit hoher zeitlicher und räumlicher Korrelation. Die Ursache hierfür liegt im erhöhten Energiebedarf der Neurone bei gesteigerter Aktivität (Sauerstoff und Glucose), der genaue Prozess ist bisher jedoch unbekannt. Dass neurovaskuläre Koppelung vorliegt, kann durch zahlreiche Evidenz als gesichert angenommen werden. Es bleiben jedoch eine Menge Fragen offen:

Wie stark steigt der metabolische Bedarf der Nervenzelle unter Stimulation an? Welches Substrat des Metabolismus stellt die Regelgröße dar (Sauerstoff oder Glucose/ Lactat)? Welche Mediatoren steuern die Koppelung? Gibt es eine frühe Hypooxygenierung? Uvm. Der Prozess der neurovaskulären Koppelung ist die Basis aller bildgebenden Verfahren (z.B. fMRI, PET), welche die vaskuläre Antwort als Prädikator neuronaler Aktivität nutzen. Um die neurovaskuläre Koppelung genauer zu untersuchen, muss man die neuronale und vaskuläre Aktivität zugleich messen. Dies wird derzeit anhand der Kombination von NIRS (vaskuläre Informationen) mit elektrophysiologischen Verfahren (z.B. EEG, EMG) untersucht, wobei letztere neuronale Signale messen (event-related potentials). Cytochrom-c-Oxidase ist das terminale Enzym der oxidativen Phosphorylierung und Marker des intrazellulären Energiemetabolismus. Die spektroskopischen Unterschiede zwischen der oxidierten und reduzierten Form können genutzt werden, um metabolische Veränderungen als Antwort auf funktionale Aktivierung zu entdecken, sprich durch Hirnaktivität kommt es zu einer Änderung des Redox-Zustandes, woraufhin sich das Absorptionsspektrum ändert. In verschiedenen Studien kam man zu einer kontroversen Befundlage, insbesondere bei Studien mit Menschen. In Tierstudien fand man, dass es bei funktioneller Hirnaktivität zur transienten Oxydierung der Cytochrom-c-Oxidase kommt. Es besteht die Möglichkeit des „cross talks“. Dies meint die Tatsache, dass bei falschen Annahmen zur Wellenlängenabhängigkeit des DPF die Änderung in einem Chromophor eine Änderung in einem anderen Chromophor vortäuschen kann. Für Cyt-Ox besteht also die Frage, ob Änderungen des oxygenierten und deoxygenierten Hämoglobin-Konzentration fälschlicherweise eine Änderung des Redox-Zustandes der Cyt-Ox hervorruft. Diese Frage ist essentiell mit der Bestimmung der Pfadlänge der Photonen im Gewebe verbunden, denn der Faktor DPF ist wellenlängenabhängig. Entspricht also die zur Berechnung angenommene Größe DPF nicht dem realen, so entsteht eine Verzerrung. Da die Befundlage zur Änderung des Redoxzustandes kontrovers ist, besteht die Möglichkeit, dass der Parameter ein spektroskopisches Artefakt ist. Hier besteht also noch weiterer Forschungsbedarf. Desweiteren sind schnelle optische Signale von Bedeutung für die NIRS (fast light scattering optical signals). Diese Signale erfassen elektrophsyiologische Information und treten im Millisekundenbereich nach Auftreten der Zellstimulation auf. Stepnoski zeigte in isolierten Nervenzellen, dass Änderungen der Lichtstreuung einhergehen mit Änderungen im Membranpotential während eines Aktionspotentials. Gratton stellte in noninvasiven Studien mit der freqency-domained NIRS schnelle optische Signale dar in Form eines EROS (event-related optical signals). Diese Aufzeichnung gelang bisher jedoch nur einer Forschungsgruppen, es bestehen große Replikationsschwierigkeiten.

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NIRS und Bildgebung Abb. 7: Das sogenannte EROS, welches von der Forschergruppe um Gratton gefunden

NIRS und Bildgebung

Abb. 7: Das sogenannte EROS, welches von der Forschergruppe um Gratton gefunden wurde. Bei 0 ms wird ein visueller Stimulus in Form eines schwarz weißen Gitters dargeboten. Daraufhin kommt es zu einem Anstieg der mittleren Flugzeit der Photonen, welche ihr Maximum bei 100 ms erreicht. Dieser Befund stimmt mit der Latenzzeit des P100 Signals überein. Dieses Antwortmuster wurde nur festgestellt, wenn der Quadrant des visuellen Feldes stimuliert wird, der zu dem kortikalen Areal projiziert, welches unter der NIRS-Apparatur liegt.

Um mit NIRS cortikal topographische Informationen über die Lokalisation der gemessenen Veränderungen zu erzielen, führt man Untersuchungen mit mehreren Emitter-Detektor-Paaren durch. Durch geeignete Datenanalyse lassen sich so potentiell Bilder der gesamten Kopfoberfläche generieren. Folgende Faktoren bestimmen unter anderem die Qualität eines bildgebenden Systems:

Die Anzahl der am Kopf angebrachten Proben, die Intensität der Quellen und die Sensibilität der Detektoren. Derzeit sind die Systeme noch in der Entwicklung, bei ausreichendem finanziellen und technischen Aufwand ist es aber realistisch, in den nächsten Jahren portable Systeme, die ein Bild der cortikalen Oxygenierungsänderungen mit einer groben Tiefenauflösung zu haben. Die große Herausforderung von NIRS und Bildgebung besteht in der geringen signal-to-noise ratio aufgrund hoher Absorption und Streuung durch extrazerebrales Gewebe. Nicht-funktioniell kann man die NIRS zum Beispiel zur Messung der mittleren zerebralen Sauerstoffsättigung, des zerebralen Blutflusses oder des zerebralen Blutvolumens einsetzen. Diese Methoden finden vor allem im klinischen Bereich ihre Anwendung, z.B. bei Überwachung von Patienten oder zur Feststellung pathologischer Veränderungen. Funktionell wird die NIRS beispielsweise eingesetzt, um Studien über die Hirnaktivität während motorischer, visueller, auditorischer oder kognitiver Aktivität durchzuführen. Bei Untersuchungen dieser Art verwendet man häufig „mulit-site mapping“, sprich man bringt mehrere Emitter-Detektor-Paare am Kopf des Probanden an, so dass man mehrere Hirnareale gleichzeitig überwachen kann. In einer Studie von Obrig et al. bestand das Systempad aus 8 Quell- und 7 Detektor-Proben, wodurch sich 22 verschiedene Kombinationen ergeben, welche alle ein unterschiedliches Messvolumen überwachen. Die typische Messanordnung reicht über ein 5 x 10 cm großes Areal und wird contralateral zur motorischen Stimulation angebracht. Die motorische Aufgabe der Probanden bestand aus der Opposition des Daumens mit den anderen Fingern der Hand. Im Zeitverlauf zeigte sich ein Anstieg des oxygenierten Hämoglobin und ein paralleler Abfall des deoxygenierten Hämoglobin, was dem typischen NIRS-Antwortmuster entspricht.

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Abb. 8: NIRS und Bildgebung (Obrig et al.: Bildgebendes CW-System). Die 8 Quell- und 7

Abb. 8: NIRS und Bildgebung (Obrig et al.:

Bildgebendes CW-System). Die 8 Quell- und 7 Detektor- Proben wurden auf einem 5x10 cm großem Pad angebracht und contralateral zur Stimulation an Schädel befestigt. Die farbige Darstellung zeigt die Änderungen des deoxygenierten und oxygenierten Hämoglobin im Verlauf einer 30 s dauernden Fingeroppositionsaufgabe. Die deoxygenierten Hb Werte wurden mit -5 multipliziert, so dass Rottöne einen Anstieg des oxygernierten Hb und einen Abfall des deoxygenierten Hb zeigen.

Des weiteren wurde von Obrig et al. eine Singe-Trial Studie zur Korrelation von BOLD- Kontraständerungen und simultan gemessenen NIRS-Parametern durchgeführt. Sie stellten eine gute Korrelation zwischen dem Abfall des deoxygenierten Hämoglobin und dem Anstieg des BOLD-Kontrastes fest sowie eine jedoch geringere Korrelation zwischen Änderungen des oxygeniertem Hämoglobin und BOLD-Kontrast. In der Studie sollten die Versuchspersonen einfache Fingerextensionen und -flexionen durchführen. Der BOLD-Kontrast wurde mit fMRI gemessen, der Oxygenierungszustand wurde mit NIRS über den motorischen Regionen für die Finger angebracht.

über den motorischen Regionen für die Finger angebracht. Abb. 9: Single-Trial-Studie von Obrig et al. Es

Abb. 9: Single-Trial-Studie von Obrig et al. Es wurden einfache Fingerextensionen und -flexionen durchgeführt und mit fMRI der BOLD-Kontrast sowie der Oxygenierungszustand mit NIRS gemessen. a) 3- DRekonstruktion des Messvolumens der NIRS, b) sagittale und tangentiale Schichten bei Stimulation der rechten bzw. linken Hand. Die weißen Kreise zeigen die Lokalisation der NIRS-Proben. c) Verläufe des deoxygenierten Hämoglobins bei Durchführung der Fingerbewegungen in der ispsilateralen (dünne Linie) bzw. contralateralen Hand (dicke Linie). Die entsprechenden Verläufe des BOLD-Kontrasts wurde zur besseren Vergleichbarkeit invertiert dargestellt.

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Evaluation der NIRS

Die Nahinfrarot-Spektroskopie ist eine sehr flexible non-invasive Methode, weshalb sie gut am Menschen angewendet werden kann. Die mobile Apparatur ermöglicht die Anwendung am Krankenbett und relative Unabhängigkeit von Bewegungen, so dass man z.B. auch beim Gehen Aufnahmen der Hirnaktivität machen kann oder das Verfahren bei nicht kooperative Patienten wie Kindern oder Demenz-Patienten anwenden kann. Die NIRS besitzt eine sehr hohe zeitliche Auflösung und gute biochemische Spezifität: Man misst die Konzentration biochemisch gut definierter Substanzen und man kann so eine klare Relation zwischen optischen und physiologischen Signalen herstellen. Das Verfahren ist weiterhin sehr sensibel: Durch Fluoreszenz- Methoden können selbst kleinste Stoff-Konzentrationen entdeckt werden. Ein weiterer Vorteile der NIRS ist die große Parameter-Spannbreite: Wohingegen z.B. beim fMRI, PET, EEG und EMG nur exklusive Messungen von vaskulärer, intrazellulärer und elektrphysiologischen Signalen stattfinden kann, kann man mit der NIRS all diese Informationen simultan messen. Desweiteren kann die Methode mit weiteren anderen Verfahren kombiniert werden, ohne dass es zur Interferenz kommt. Positiv vor allem auch für den Forschungsbereich ist weiterhin der geringe Kostenaufwand. Allerdings hat die NIRS nur eine geringe räumliche Auflösung und eine geringe Eindringungstiefe, wodurch nur schlecht Aussagen über tiefer gelegene Strukturen und über genaue Lokalisation gemacht werden können. Durch extrazerebrales Gewebe werden die Signale verzerrt, was zu einer geringen signal-to-noise ratio führt. Außerdem sind nur relative Messungen, also Konzentrationsveränderungen, durchführbar. Man kann mit der NIRS keine genauen Konzentrationsbestimmungen durchführen.

Literatur

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Obrig, H. (2002). Nahinfrarotspektroskopie des Gehirns. http://edoc.huberlin.de/habilitationen/obrig-hellmuth-2002-12-03/HTML/obrig.html [26.11.2007]

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Villringer, A. & Chance, B. (1997). Non-invasive optical spectroscopy and imaging of human brain function. Trends in Neuroscience, 20, 435-442.

http://de.wikipedia.org: „Spektroskopie“, „Nahinfrarotspektroskopie“, „Lambert-Beersches Gesetz“ [26.11.2007]

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