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Wägesysteme GPA

GENEHMIGUNG

Betriebs-, Wartungs- und Installierungshandbuch

Code 81320031 Ausgabe 15/07/2004


GPA

Inhaltsverzeichnis

Abschnitt Seite
Vorwort ..................................................................................... 1
Definitionen .............................................................................. 3
1. Sicherheitsvorschriften ......................................................... 5
1.1 Hinweis- und Gefahrenschilder......................................... 5
1.2 Allgemeine Sicherheitsvorschriften................................... 5
1.3 Vorschriften für die Wartungsfachleute ............................. 6
1.4 Explosionsgefährliche Umgebungen ................................ 6
2. Kenndaten .............................................................................. 7
2.1 Beschreibung der Wägesysteme Mod. GPA .................... 7
2.2 Hauptbestandteile ............................................................. 8
2.3 Befestigungen ................................................................... 9
2.4 Anwendungen ................................................................... 10
2.4.1 Zugstangen .............................................................. 11
3. Technische Daten .................................................................. 13
3.1 Wägesysteme Modell GPA-C ........................................... 13
3.2 Wägesysteme Modell GPA-NF ......................................... 16
3.3 Wägesysteme Modell GPA-NT ......................................... 18
3.4 Wägesysteme Modell GPA-T ............................................ 19
4. Abnahme, Auslieferung und Installierung........................... 23
4.1 Abnahme .......................................................................... 23
4.2 Auslieferung ...................................................................... 23
4.3 Lagerung........................................................................... 23
4.4 Transport .......................................................................... 24
4.5 Installierung ...................................................................... 24
4.6 Einbau............................................................................... 25
4.7 Erdanschluss .................................................................... 26
5. Schaltungen ........................................................................... 27
6. Wartung .................................................................................. 29
6.1 Vorwort.............................................................................. 29
6.2 In den Werken der Coop Bilanciai
durchgeführte Kontrollen .................................................. 30
6.3 Regelmäßige Kontrollen ................................................... 30

-III-
GPA

7. Glossar ................................................................................... 31
7.1 Glossar der nicht üblichen technischen Ausdrücke ......... 31

-IV-
GPA

Vorwort Zweck dieser Anleitung ist die Erläuterung für den Benutzer der
Vorschriften und grundsätzlichen Kriterien für die Installierung,
den korrekten Einsatz der Wägevorrichtung und die Durchfüh-
rung einer ordnungsgemäßen Wartung durch Texte und Abbil-
dungen.
Für die Betriebssicherheit der Anlage ist in erster Linie der
Benutzer verantwortlich, der sie entsprechend in allen Einzelhei-
ten kennen muss.
Der Benutzer ist dafür verantwortlich, dass die Installierung den
in dieser Hinsicht geltenden Hinweisen entspricht.
Die Anlage darf nur durch Fachpersonal installiert werden, das
diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben muss.
Diese Betriebsanleitung immer griffbereit halten!!!!
Die angegebenen Hinweise strengstens beachten!!!!

Wägesysteme
Mod. GPA
entsprechen der Richtlinie
90/384 EWG.

Wichtig!!
Mit “Fachpersonal” ist Personal gemeint, das aufgrund der
beruflichen Ausbildung und Erfahrung durch die “für die An-
lagensicherheit verantwortliche Person” die Genehmigung zur
Durchführung der Installierung der Anlage, zu deren Einsatz und
zur Durchführung von Wartungsarbeiten erhalten hat.

Wichtig!!
Unter keinen Umständen darf der Benutzer die Anlage irgendwie
verändern.
Bei jedem Fehlbetrieb wenden Sie sich bitte an die nächste
Kundendienststelle.
Jeglicher Versuch eines Ausbaus bzw. einer Veränderung der
Anlage durch den Benutzer oder durch unbefugtes Personal
führt zum sofortigen Verfall der Garantie und befreit den Herstel-
ler von jeglicher Verpflichtung im Falle von Personen- oder
Sachschäden.

-1-
GPA

Die folgenden Informationen und Abbildungen sind auf das


Ausgabedatum aktualisiert.
Coop Bilanciai arbeitet an einer ständigen Optimierung seiner
Produkte, so dass einige Bestandteile der Anlage eventuell
verändert werden könnten.
Alle in dieser Anleitung enthaltenen technischen Informationen
sind ausschließliches Eigentum der SOC. COOP. BILANCIAI
und sind vertraulich zu behandeln.
Eine auch teilweise Vervielfältigung und Verbreitung der Anlei-
tung ohne schriftliche Genehmigung des Herstellers ist streng-
stens verboten.
Es ist außerdem strengstens verboten, diese Betriebsanleitung
für Zwecke einzusetzen, die nicht direkt mit der Installierung,
dem Einsatz und der Wartung der Wägesysteme verbunden
sind.

-2-
GPA

Definitionen Im Folgenden erhalten Sie eine Aufstellung der verschiedenen


Bedeutungen der im Handbuch enthaltenen Symbole in Bezug
auf die Gefahrenstufen der Textstellen im “Betriebs- und
Wartungshandbuch” des Instruments.

Information oder Be-


GEFAHR!! schreibung eines Ar-
beitsganges, der unbe-
dingt sehr genau befolgt
werden muss, um le-
bensgefährliche Unfälle
zu vermeiden.

ACHTUNG!! Information oder Be-


schreibung eines Ar-
beitsganges, der unbe-
dingt sehr genau befolgt
werden muss, um even-
tuelle lebensgefährliche
Unfälle zu vermeiden.

Information oder Be-


VORSICHT!!
schreibung eines Ar-
beitsganges, der unbe-
dingt sehr genau befolgt
werden muss, um leich-
te Unfälle oder Beschä-
digungen an der Anlage
zu vermeiden.

Information oder Be-


HINWEIS schreibung eines Arbeits-
ganges, der dem Benut-
zer zur optimalen Nut-
zung der Anlage und zur
Verlängerung von deren
Lebensdauer empfohlen
wird. Gleichzeitig werden
Beschädigungen bzw.
Programmlöschungen
vermieden und die metri-
schen Normen bestens
ausgenutzt.

ANMERKUNG Wichtiger Hinweis oder


Vorgang.

-3-
GPA

-4-
GPA

1 Sicherheitsvorschriften

1.1
VORSICHT!!
Hinweis-
und Gefahren- Sorgfältig die max. Grenze der auf dem
schilder Schild angegebenenTragkraft beachten.

1.2 Unbefugten sind Eingriffe am Instrument strengstens untersagt.


Allgemeine Nie höhere Ladungen als die max. Tragkraft auf das Wäge-
Sicherheits- system stellen.
vorschriften Ätzende Substanzen dürfen nicht mit dem Instrument in Kon-
takt geraten.

-5-
GPA

1.3 Jeder Wartungs- oder Reparatureingriff darf ausschließlich


Vorschriften durch Fachpersonal erfolgen. Bevor Sie in Wägesysteme
für die eingreifen, ist es obligatorisch, das elektronische Terminal
von der Versorgung abzuklemmen.
Wartungsfach-
leuchte Nie in der Nähe von Wägesystemen Schweißvorgänge durch-
führen.

1.4 Ist die Anlage für den Betrieb in explosionsgefährlichen Berei-


Explosions- chen bestimmt, so muss diese Voraussetzung im Auftrag
gefährliche angegeben werden.
Bereiche Die Standardanlage ist nicht für den Betrieb in potentiell
explosionsgefährlichen Bereichen vorgesehen.

ACHTUNG!!

Die Anlage nie in explosionsgefährlichen


Bereichen betreiben.
Wenn die Betriebsbedingungen von der
Vorschrift abweichen (Temperatur, Feuch-
tigkeit usw.), wenden Sie sich an die nächs-
te Vertriebs- oder Kundendienststelle.

-6-
GPA

2 Kennschilder

2.1 Die Wägesysteme des Modells “GPA” wurden für eine einfache
Beschreibung Installierung und einen simplen Einsatz entworfen.
der Sie sind mit allen mechanischen Zubehörteilen für die
Wägesysteme Kompensation beim Setzen bzw. für die Wärmedehnung
Modell GPA ausgestattet. Mit Ausnahme der unter Abschnitt 2.4.1
genannten Sonderfälle sind keine Zugstangen oder andere
Einrichtungen für die Eingrenzung von Verschiebungen
erforderlich.
Jedes Modul ist mit einer Druckzelle (GPA-C), einer Biegezelle
(GPA-NF) und einer Schnittstelle (GPA-T und GPA-NT) mit
Schutzgrad IP 67 versehen.
Die Module sind mit elektrolytischer oder korrosionsfester
Verzinkung verfügbar und werden in Anlagen in Dreier-, Vierer-
oder Mehrfachstützpunkten installiert.
Jedes elektronische Terminal für die Gewichtsanzeige aus
dem Produktspektrum von der Firma Coop Bilanciai kann
angeschlossen werden.
Die mit dieser Konfiguration ausgestatteten Wägegruppen
weisen eine CE-Typengenehmigung in Übereinstimmung mit
der Richtlinie 90/384 EWG auf.

-7-
GPA

2.2 Zur Erleichterung des Verständnisses dieses


Hauptbestand- Betriebshandbuchs folgt eine Aufstellung der wichtigsten
Bestandteile der Wägesysteme.
teile
2
6
6
2
3 4
4 1 3
5 1
5
Druckwägezelle Biegewägezelle
(GPA-C) (GPA-NF)

6 6
2 2

1 1
4
4
3 3
5 5
Schnittwägezelle Schnittwägezelle
(GPA-NT) (GPA-T)

Abb. 2.2.1 - Hauptbestandteile der Wägesysteme

1 - Untere Platte
2 - Obere Platte
3 - Wägezelle
4 - Anschlusskabel an das Abzweiggehäuse
5 - Befestigungssystem (Abb. 2.3.1)
6 - Befestigungssystem (Abb. 2.3.2)

-8-
GPA

2.3 Platte mit gewinde- Bodenbefestigung Platte mit


Befestigungen geschnittenen durchgehender
Bohrungen Bohrung
1 1
2
2
3 2
3

1 - Sechskant- 1- Sechskant- 1- Sechskant-


schraube schraube schraube
2 - Rondelle 2- Rondelle 2- Rondelle
3- Dübel 3- Mutter

Abb. 2.3.1 - Befestigung der unteren Platte

ANMERKUNG
Die Lösung mit der Platte mit gewindegeschnittenen Bohrungen
ist zu bevorzugen.

Platte mit gewinde- Platte mit durchgehender


geschnittenen Bohrungen Bohrung
3
2

2
1
1
1- Sechskantschraube 1- Sechskantschraube
2- Rondelle 2- Rondelle
3- Mutter

Abb. 2.3.2 - Befestigung der oberen Platte

-9-
GPA

2.4 Die unabhängigen Wägeaggregate werden an Behälter und


Anwendungen Trichter angschlossen. Unter Berücksichtigung der Abbildung
2.4.1 immer das für die entsprechende Anwendung geeignetste
Wägeaggregat auswählen.

Abb. 2.4.1 - Beispiel einer Anwendung

-10-
GPA

2.4.1
Zugstangen 1
2

1 2

Abb. 2.4.2 - Beispiel für den Einbau der Zugstangen

GEFAHR!!

Zur Verbesserung der Stabilität und der


Genauigkeit müssen die Schwingungen
und Vibrationen des Tanks auf ein
Minimum beschränkt werden.
Hohe und enge Behälter oder Behälter,
an denen schwere Geräte außermittig
installiert sind, müssen immer stabil
gesichert sein.
Die Stabilität des Tanks bezogen auf
Windkräfte, seismische Effekte oder
durch den Fahrzeugverkehr erzeugte
Risiken gewährleisten.
Für eine korrekte Befestigung muss die
erste Mutter “1” bis zu Anschlag
festgezogen und mit der Kontermutter
“2” blockiert werden.

-11-
GPA

ACHTUNG!!

Die max. Leistung wird dann erreicht, wenn


die Zugstangen in Übereinstimmung mit
oder über der Schwerpunktmitte des vollen
Behälters liegen.
Die Zugstangen müssen die für die
praktische Anwendung geeignetste Länge
aufweisen. Diese Maßnahme ist besonders
vorteilhaft, wenn die Kräfte in senkrechter
Richtung verringert werden.
Die Zugstreben müssen waagrecht
angeordnet werden.
Aus diesem Grunde sollte einer der
Anschlusspunkte senkrecht einstellbar
sein.

Coop Bilanciai übernimmt keinerlei Haftung für nicht installierte


Sicherheitssysteme.

-12-
GPA

3 Technische
Daten

3.1 Die Wägesysteme des Modells GPA-C sind mit Druckwägezellen


Wägesysteme mit einer Genauigkeitsklasse von bis zu 2000 Teilungen OIML,
Mod. GPA-C mit Anschlussgehäuse ausgestattete und werden mit
Mustergewichten in unserem Werk geeicht.
Sie sind mittels Galvanisierung oxidationsgeschützt.
Nr. 4 BOHRUNGEN Ø 14

200

175
15

175

200
A
15

ZUGSTANGE

Untere Platte: Nr. 4 Bohrungen Ø 14 - Bohrungsabstand wie


Oberplatte

Abb. 3.1.1 - GPA-C


Modell Einheitsnenn- Höhe Stückgewicht
tragkraft (mm) (kg)
(kg) A
GPA-C 5000 5000 123 16,9
GPA-C 10000 10000 123 16,9
GPA-C 20000 20000 133 20,9
GPA-C 50000 50000 141 28,9

Die Wägesysteme des Modells GPA-C sind mit


Schwingungsbegrenzern (Abb. 3.1.2) und Sicherungszapfen
(Abb. 3.1.3) ausgestattet.
-13-
GPA

Schwingungsbegrenzer

A Schwingungsbegrenzer A

Abb. 3.1.2 - Schwingungsbegrenzer GPA-C


Die beiden selbstblockierenden Muttern “A” müssen festgezogen sein.
Der Begrenzer ist nicht bei allen einzelnen Gruppen vorhanden,
die Bestandteil einer Wägevorrichtung sind, die aus 4 oder mehr
GPA-C-Gruppen bestehen.
Sicherheitsarretierung

Abb. 3.1.3 - Sicherheitsarretierung GPA-C


Bei der Installierung sind nach Ersatz der Blindzelle mit dem
GPA-C-Aggregat und nach dessen Befestigung folgende Maß-
nahmen erforderlich.
- Die beiden oberen Muttern “B” lockern und in einem Abstand
von ca. 2 mm von der unteren Rondelle blockieren;
- Die Mutter “C” um ca. 3 mm lockern;
- Sicherstellen, dass die Schraube “D” das Teil “E” nicht berührt.
Die GPA-C-Aggregate positionieren und dabei den beiliegen-
den Montageplan berücksichtigen.
-14-
GPA

Montageplan

System mit drei Stützpunkten

System mit vier Stützpunkten

Abb. 3.1.4 - Montagebeispiel für GPA-C-Zellen

-15-
GPA

10
10
A

B
Nr. 8 BOHRUNGEN Ø 14

10
10
Modell A B
GPA-C 5000 / 10000 83 123
200

175
GPA-C 20000 93 133
12,5
GPA-C 50000 101 141

12,5 175
= =
200
= =

Abb. 3.1.5 - Blindzellen


3.2 Die Wägesysteme des Modells GPA-NF sind mit Biegewägezellen
Wägesysteme mit geschweißtem Balg mit einer Genauigkeitsklasse von bis zu
Mod. GPA-NF 4000 Teilungen OIML, mit Anschlussgehäuse ausgestattet und
werden mit Mustergewichten in unserem Werk geeicht.
Sie sind in korrosionsfester Ausführung mit entsprechender
Arretierung für den Schutz der Zelle vor Überlastungen hergestellt.
Diese Arretierung “1” muss so eingestellt werden, dass ein
Abstand von 3/10 mm vorhanden ist, wenn jede einzelne Ecke
mit einem Gewicht belastet ist, das der max. Tragkraft der
Ladezelle entspricht.
Bei der Durchführung von Wartungsarbeiten muss geprüft
werden, dass diese Arretierungen keine Materialrückstände
aufweisen.

1 100
11
10

88,5

80

80
20

80
178
140

Untere Platte: Nr. 4 Bohrungen Ø 11 - Achsenabstand der Boh-


rungen 140x80 mm
Abb. 3.2.1 - GPA-NF
-16-
GPA

Modell Einheitsnenn- Stückgewicht (kg)


tragkraft (kg)
GPA-NF 50 50 4,15

GPA-NF 100 100 4,15

GPA-NF 200 200 4,15

Montageplan

System mit drei System mit vier


Stützpunkten Stützpunkten

Abb. 3.2.2 - Montagebeispiel für GPA-NF-Zellen

100
10
60

90
10
10

20
140 10
170

100

80
=

100
80
80
=

Nr. 4 BOHRUNGEN Ø 11

Nr. 4 BOHRUNGEN Ø 11

Abb. 3.2.3 - Blindzellen


-17-
GPA

3.3 Die Wägesysteme des Modells GPA-NT sind mit Edelstahl-


Wägesysteme Schnittwägezellen mit einer Genauigkeitsklasse von bis zu 4000
Mod. GPA-NT Teilungen OIML, mit Anschlussgehäuse ausgestattet und werden
mit Mustergewichten in unserem Werk geeicht.
Sie sind in korrosionsfester Ausführung mit entsprechender
Arretierung für den Schutz der Zelle vor Überlastungen hergestellt.
Diese Arretierung “1” muss so eingestellt werden, dass ein
Abstand von 3/10 mm vorhanden ist, wenn jede einzelne Ecke
mit einem Gewicht belastet ist, das der max. Tragkraft der
Ladezelle entspricht.
Bei der Durchführung von Wartungsarbeiten muss geprüft
werden, dass diese Arretierungen keine Materialrückstände
aufweisen.

147,5

80
100

11
10

100
83

80
80
20

178
Nr. 4 BOHRUNGEN Ø 11
1

Abb. 3.3.1 - GPA-NT

Modell Einheitsnenn- Stückgewicht (kg)


tragkraft (kg)

GPA-NT 500 500 5,2

GPA-NT 1000 1000 5,2

GPA-NT 2000 2000 5,2

-18-
GPA

Montageplan

System mit drei System mit vier


Stützpunkten Stützpunkten

Abb. 3.3.2 - Montagebeispiel für GPA-NT

120
100
10
55

85
10
10

67,5 100
148 27,5

190
80
80

80

Nr. 4 BOHRUNGEN Ø 11

Nr. 4 BOHRUNGEN Ø 11

Abb. 3.3.3 - Blindzellen

3.4 Die Wägesysteme des Modells GPA-T sind mit Edelstahl-


Wägesysteme Schnittwägezellen mit einer Genauigkeitsklasse von bis zu 4000
Mod. GPA-T Teilungen OIML, mit Anschlussgehäuse ausgestattet und werden
mit Mustergewichten in unserem Werk geeicht.

-19-
GPA

Sie können auch in korrosionsfester Ausführung durch


galvanische Behandlung mit entsprechender Arretierung für den
Schutz der Zelle vor Überlastungen hergestellt werden.
Diese Arretierung “1” muss so eingestellt werden, dass ein
Abstand von 3/10 mm vorhanden ist, wenn jede einzelne Ecke
mit einem Gewicht belastet ist, das der max. Tragkraft der
Ladezelle entspricht.
Bei der Durchführung von Wartungsarbeiten muss geprüft
werden, dass diese Arretierungen keine Materialrückstände
aufweisen.
Zudem ist auch ein Schwingungsbegrenzer “2” für den Transport
vorgesehen.
Nach der Installierung die Mutter “A” losschrauben, den Begrenzer
nach unten schieben, um Reibungen zu vermeiden und damit er
eingreifen kann, wenn es zu quergerichteten Belastungen kommt.
Die Mutter “A” wieder festschrauben.
Bei der Durchführung von Wartungsarbeiten muss geprüft
werden, dass dieser Begrenzer keine Materialrückstände
aufweist.

A D
2
20

E
F
B

H
20

G
C

Untere Platte: Nr. 4 Bohrungen Ø G - Achsenabstand HxK mm

Abb. 3.4.1 - GPA-T

-20-
GPA

Modell GPA-T 3000 GPA-T 5000


Einheitsnenn- 3000 5000
tragkraft (kg)
Abmessungen (mm)

A 200 220
B 152 187

C 320 360

D 160 180

E 95 130

F 120 160

G 11 13

H 280 320

K 95 130

L 112 147
Stückgewicht (kg) 14,6 24,2

-21-
GPA

Montageplan

System mit drei System mit vier


Stützpunkten Stützpunkten

Abb. 3.4.2 - Montagebeispiel für Zellen GPA-T

A
= =
20 D 20
10
= =

100
L

Nr. 8
B

BOHRUNGEN Ø 11
G
10
10

20 H 20 K
C
12,5
=

=
E
F
=

=
12,5

Abb. 3.4.3 - Blindzellen

Die Abmessungen sind der Tabelle auf Seite Seite 21 zu


entnehmen.

-22-
GPA

4 Abnahme,
Auslieferung
und Installierung

4.1 Alle Instrumenten der Firma Coop Bilanciai werden sorgfältig


Abnahme kontrolliert und abgenommen. Dieser Vorgang gewährleistet ein in
allen Bestandteilen funktionierendes und zuverlässiges Produkt.

4.2
VORSICHT!!
Auslieferung
Die auf der Instrumentenverpackung ange-
gebenen Hinweise sind strengstens zu be-
achten.
Der Transport und die Lagerung müssen
sehr vorsichtig erfolgen, damit zufällige Stö-
ße und Überlastungen vermieden werden.
Vor der Lieferung wurde das gesamte Material durch die
Firma Coop Bilanciai sorgfältig geprüft. Unter Berücksichti-
gung der Abmessungen kann das Instrument auch in einem
Karton oder an eine Holzpalette verankert verpackt werden.
Bei der Annahme des Instruments sicherstellen, ob es even-
tuelle Transportschäden erlitten hat.
Die Verpackungselemente wie Karton, Nylon und Holzteile
müssen unter Einhaltung der geltenden Normen für feste
Abfälle entsorgt werden.
4.3 Im Falle einer Lagerung von Wägesystemen immer sicherstel-
Transport - len, dass diese beim Transport keine Schäden erlitten haben,
Lagerung und sie an einem für Unbefugte nicht zugänglichen Ort aufbe-
wahren.
-23-
GPA

Ist das Instrument verpackt, muss ein Übereinanderstapeln


von Verpackungen oder von Material mit höherem Gewicht als
die Tragkraft der Wägesysteme vermieden werden.
Berücksichtigen Sie bitte immer die Lagerungsbedingungen,
die für das zugehörige elektronische Terminal gelten.
4.4 VORSICHT!!
Transport
Beim Transport von Wägesystemen muss extrem vor-
sichtig vorgegangen werden, vor allem wenn das Instru-
ment nicht verpackt ist.
Beim Benutzen eines Krans müssem Riemen, Ketten
oder Seile mit geeigneter Tragkraft und unter sachge-
mäßen Bedingungen eingesetzt werden.
Die Firma Coop Bilanciai haftet nicht für Schäden, die
auf einen unsachgemäßen Transport des Instrumentes
zurückzuführen sind.

4.5 HINWEIS
Installierung
Sicherstellen, dass das Tragsystem des Wägesystems
eben, widerstandsfähig und imstande ist, den vorgesehenen
Lasten standzuhalten.
Alle Stützpunkte müssen die gleiche Steife aufweisen, um
ein Kippen des Tanks zu vermeiden, wenn die Ladung
angesetzt wird.
Den Tank an einem Punkt aufstellen, der mit den
Transportvorrichtungen leicht erreichbar ist und vermeiden,
dass die angrenzenden Tanks die Wägevorgänge stören.
Leitern, Rohre, Halterstangen dürfen das Gewicht nicht
verschieben, das immer einwandfrei auf den
Wägesystemen aufliegen muss.
Wenn Leitungen oder Rohre an den Tank angeschlossen
werden müssen, sollte für die Anwendung der kleinste
akzeptierbare Durchmesser eingesetzt und ein
waagrechtes Rohr sowie, wenn möglich, eine
Schlauchverbindung benützt werden.
Das Wägesystem wenn möglich an einer vor
Witterungseinflüssen und Lufstströmen geschützten Stel-
le unterbringen.
Das Wägesystem vor Stößen, Überlastungen oder
Verschiebungen aufgrund von Vibrationen oder
Schwingungen schützen und sicherstellen, dass eventuell
angeschlossene Leitungen oder Zugstangen diese
Vibrationen nicht weiterleiten.

-24-
GPA

4.6 Für nähere Informationen zu den Montageplänen und die


Einbau Einstellung der Sicherheitsarretierungen Querverweis auf Kapitel
“Technische Daten” der spezifischen Gruppe.
Für eine korrekte Montage die Blindzellen benutzen (siehe
Tabelle der einzelnen Gruppen).
Sicherstellen, dass die Stützflächen auf einer Ebene und in der
gleichen Höhe installiert sind.
Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Zwischenlegscheiben
eingebaut und die Stützflächen nivelliert werden.
Die Struktur des Weiteren für eine Befestigung an den oberen
Platten der Wägesysteme befestigen (eventuell mit Hilfe von
Gegenplatten).
Bei einer zugelassenen Anlage die Struktur vorbereiten, um die
eventuellen Mustergewichte für den ersten “Betriebstest” laden
zu können; dieser Vorgang darf nur von befugtem Personal der
Firma Coop Bilanciai durchgeführt werden.
Das Wägesystem aufstellen und dabei die Zellenkabel vor
Störquellen schützen. Hierzu sind entsprechende Kabelkanäle
vorzusehen. Die Kabel dürfen nicht neben elektrischen
Leistungskabeln verlegt werden, damit Fehlbetriebe vermieden
werden.
Die Zellenkabel unter Berücksichtigung des Montageplans
(Abb. 4.6.1) am Verbindungsgehäuse anschließen. Bei
zugelassenen bzw. vorbemusterten Anlagen muss unbedingt
die auf der Zelle und auf der Klemme angegebene Nummerierung
berücksichtigt werden.
Das Terminal in einem Abstand von der Versorgungsquelle
aufstellen, der die Länge des Versorgungskabels nicht
überschreitet.
Andernfalls beim Hersteller ein neues Kabel verlangen.
Das Anschlusskabel des Terminals ist mit Steckverbindern
versehen; sollte es nicht mitgeliefert worden sein, beachten Sie
bitte die Angaben im Handbuch des elektronischen Terminals.
Es ist absolut verboten, Kabel zu durchschneiden bzw. zu
verlängern.
Bei der Auslieferung von mehreren Wägesystemen nie die
Bestandteile der verschiedenen Wägesysteme (Zellen, Terminal,
Abzweiggehäuse) miteinander vertauschen.

-25-
GPA

Abb. 4.6.1 - Schaltplan für das Anschließen der Zellen

4.7 Die mit jedem einzelnen Aggregat mitgelieferte Erdleiterflechte


Erdanschluss anschließen (siehe Kapitel 3).
Mindestens eines der Aggregate mit einem Erdleiterkabel an die
Erdleitungsanlage des Kunden bzw. an das elektronische Terminal
und eines an die Abzweiggehäuse anschließen (diese Kabel
gehören nicht zu unserem Lieferumfang).

-26-
GPA

5 Schaltungen

Alle Schaltungen befinden sich auf dem elektronischen Terminal


des Instrumentes.
Diesbezüglich im entsprechenden “Betriebs- und
Wartungshandbuch” nachschlagen.

-27-
GPA

-28-
GPA

6 Wartung

6.1 GEFAHR!!
Vorwort
Jeder Reinigungs- und Wartungseingriff
muss bei von der elektrischen Stromver-
sorgung abgeklemmtem Terminal erfolgen.

Um einen konstanten und korrekten Betrieb des Wägesystems


zu gewährleisten und um einen Verfall der Garantie zu vermei-
den, darf jeder eventuelle Ersatz von Teilen ausschließlich durch
Originalersatzteile erfolgen. Alle Wartungseingriffe dürfen aus-
schließlich durch von der Firma Coop. Bilanciai beauftragte
Techniker erfolgen.

HINWEIS

Unter keinen Umständen dürfen die auf


dem Schild enthaltenen Daten, die
Versiegelungs- und Legalisierungsmarken
verändert oder entfernt werden.
Falls dies doch geschehen sein sollte, entfällt
die geltende Garantie sofort und der Herstel-
ler lehnt jegliche Verpflichtung für Material-
schäden bzw. sonstige Verluste ab.

-29-
GPA

6.2 Die von Ihnen bezogene Wägevorrichtung hat in unserem Werk


In den Werken der verschiedene Abnahmeprüfungen und Kontrollen überstanden,
Coop Bilanciai damit sie als Gesamtanlage korrekt eingestellt ist und den
durchgeführte metrischen Normen entspricht.
Kontrollen

6.3 Die Kontrolle sollten in den eingegebenen Intervallen erfolgen:


Regelmäßige
Kontrollen
Vor jeder Arbeitsschicht

- Den äußeren Zustand der Wägesysteme prüfen.

Am Ende jeder Arbeitsschicht

- Die Wägesystem reinigen und eventuell angelagerteRückstände


entfernen.

Regelmäßig

- Den einwandfreien Zustand der Aggregate und des


Anschlussgehäuses prüfen.
- Den einwandfreien Zustand der Anschlusskabel zwischen
Wägeplattform und elektronischem Terminal prüfen.

-30-
GPA

7 Glossar

7.1 STECKVERBINDER Stecker oder Steckdose für die Verbin-


Glossar der dung des Terminals mit den äußeren
nicht üblichen Vorrichtungen.
technischen
Ausdrücke
TEILUNG Min. feststellbare Gewichtsveränderung

SKALENENDE Es handelt sich um die max. Wäge-


tragfähigkeit des Instrumentes, die nicht
unbedingt der max. Tragkraft der Wäge-
plattform entspricht.

IP- - Schutzgrad für Gehäuse und Schutzhül-


le, die elektrische und elektronische Be-
standteile enthalten. Er zeigt den Grad
des Schutzes für elektronische Bestand-
teile gegen das Eindringen von festen
Fremdkörpern (erste Ziffer) und gegen
das Eindringen von Flüssigkeiten (zweite
Ziffer) an.

BENUTZER Der für die Anlagebenutzung Verantwort-


liche, der dieses OPTION H a n d b u c h
durchlesen und die Schaltungen perfekt
kennen muss.

-31-
GPA

OPTION Alles, was nicht in der Standardausrüs-


tung vorgesehen ist.

SERIAL NUMBER Seriennummer

INSTRUMENT Komplette Wägevorrichtung (Wäge-


aggregate + elektronisches Terminal)

-32-
SOCIETÀ COOPERATIVA

BILANCIAI
SOC. COOP. BILANCIAI CAMPOGALLIANO A.R.L.
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