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STRAIL / ãçåí~ÖÉ~åäÉáíìåÖ

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K KRAIBURG
STRAIL Verkehrssysteme / Gummiwerk KRAIBURG Elastik Gmbh / D-85429 Tittmoning, Obb. · Göllstraße 8 /
Tel. +49/8683-701 · Fax +49/8683-701-4171 · info@strail.de · www.strail.de
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STRAIL Gleisübergänge sind bereits seit mehr als 20 Jahren weltweit im Einsatz und haben sich
bestens bewährt. Unser Know-how als Gummiverarbeiter und Spezialist für die besonderen
Belange von Bahnbetreibern haben uns zu einem der führenden Hersteller von Bahnübergängen
dieser Art gemacht. Mit STRAIL haben Sie sich für ein technologisch ausgereiftes und alltagstaugli-
ches System entschieden, das über viele Jahre hinweg ein sicheres Überqueren von Gleisen
gewährleistet.

DAS STRAIL - SYSTEM

Material
STRAIL besteht aus vulkanisierten Gummimischungen, die fast ausschließlich aus der
Reifenrunderneuerung stammen.

Gewicht ( S49-Holz )
Innenplatte: ca. 135 kg
Außenplatte: ca. 107 kg
(Gewichtsveränderung je nach Spurweite und Gleisaufbau)

Im Vorfeld muß vom zuständigen KRAIBURG-Außendienstmitarbeiter oder vom DB-


Baubezirksleiter oder von der Gleisbaufirma eine Checkliste vollständig ausgefüllt werden.

# 1 / MONTAGEVORBEREITUNG

Anforderungen, Maßnahmen und Kontrollen vor dem Einbau von STRAIL


¬ Betonschwelle oder planebene Holzschwelle
¬ Rippenplatte nicht eingefräst, bei eingefrästen Rippenplatten besteht die Möglichkeit die
Schwellen durch KRAIBURG planzufräsen.
¬ Gleisschotter bis Oberkante Schwelle auffüllen und verdichten.

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¬ Länge des Bahnüberganges vermessen und Anfang, Ende und Mitte markieren.
¬ Exakte Schwellenteilung innerhalb des markierten Bereichs prüfen und gegebenenfalls her-
stellen (60 cm +0/-5 mm); unbedingt Bandmaß für Maßkette verwenden! Gleis mit den
erforderlichen Stopfgängen auf die richtige Höhen- und Seitenlage bringen. Bei Sonderfällen,
wie zum Beispiel engen Radien, Überhöhungen und Eindeckung zwischen den Gleisen,
grundsätzlich den STRAIL-Berater einschalten!

# 2 / NOTWENDIGE WERKZEUGE

Montagewerkzeug System STRAIL


¬ Einbauhebel für Innenplatten
Wir empfehlen für die Montage der einzelnen Platten den Montagehebel zu verwenden, um
einen sorgfältigen Einbau zu gewährleisten und eine Beschädigung der Platten zu verhindern.
¬ Beizugshebel für Außenplatten
¬ Montagepaste
¬ Gleiswinkel
¬ Innensechskantschlüssel SW 27,
bzw. Drehmomentschlüssel mit Innensechskant-Steckschlüssel SW 27
¬ 2 Stück Vorschlaghammer (Kunststoff)
¬ 2 Stück Spitzstangen, 1 kleine Rüttelplatte für Schwellenfächer
¬ 1 Vibrationswalze für die Herstellung des Straßenanschlußes (Arbeitsbreite mind. 60 cm)
¬ Handhammer 250 g
¬ Kehrbesen
¬ 6 Mann gewährleisten einen reibungslosen Ablauf.
¬ Kürzere Arbeitszeit durch Lagern der Platten nahe am Montageort.
¬ Paletten gerade stehend lagern und nicht aufeinander stellen. Platten unbedingt flach liegend
stapeln. Jegliche Deformation der Platten ist zu vermeiden!

# 3 / AUSBAU DES ALTEN BELAGS

¬ Entfernung des alten Straßenbelags ca. 1,8m von Außenkante Schiene


¬ Bei Verwendung von Bordsteinen Aushub des Bodens für die Herstellung des Fundaments ca.
60 cm von Oberkante Schiene, bei Verwendung von Legefundamenten ca. 70 cm.
¬ Gleisbett von allen Materialresten des alten Belags reinigen.
¬ Eventuell Befestigungsmittel nachspannen und abgängiges Kleineisen ersetzen.

# 4 / STRASSENANSCHLUß MIT BORDSTEINEN

Betonfundament mit Ortbeton (längere Sperrzeit nötig)


¬ Die Straße an beiden Seiten des Gleises ca. 1,8 m breit, über die gesamte Länge des Bahn-
übergangs in der erforderlichen Tiefe ausheben (Einbauzeichnung anfordern).
¬ Zur Trennung des Gleisschotters vom Fundament, vor den

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Schwellenköpfen eine Schalung herstellen.


¬ Der nun herzustellende Fundamentstreifen aus Beton B25
oder höherwertig (Höhe ca. 30 cm, Breite ca. 40 cm)
dient als Auflager der Bordsteine. Hierbei ist zu
beachten, daß eine Abbindezeit von mind. 28 Stunden
einzuhalten ist (bei Verwendung von Beschleunigern
entsprechend kürzer).

Betonfundament mit Legefundamenten (schnelle Bauart)


¬ Beim Einbau der Legefundamente ist ein Maß von ca. 28 cm von Schienenoberkante unbedingt
einzuhalten (siehe Einbauzeichnung).
¬ Als Unterbau empfehlen wir stark verdichtetes Mineralgemisch (10-15 cm stark).

# 5 / VERLEGEN DER BORDSTEINE

¬ Anfeuchten des Fundamentes und der Bordsteine.


¬ Aufbringen einer ca. 3 cm starken Mörtelausgleichsschicht
(Mörtelgruppe III) auf das Fundament.
¬ Setzen der Bordsteine mit Hilfe der mitgelieferten
Einbaulehren.
Achtung > Die Lehren müssen exakt an Schiene und
Schwelle anliegen!

Für besonders kurze Sperrzeiten empfehlen wir speziellen frühhochfesten Klebemörtel.

# 6 / MONTAGEVORGANG

¬ Schwellen und Schienen säubern, und den Schwellen-


abstand mit der Maßkette überprüfen.
¬ Beim Einbau der Innen- und Außenplatten jeweils
mittig beginnen und anschließend je von rechts und
links weiterführen.
¬ Zum leichteren Einbau und zum besseren Verpressen der
Platten nach dem Säubern Schienenfuß, Bordsteine,
Schienenformstücke und STRAIL-Platten mit Montage-
paste einstreichen. áååÉå
¬ Bei Holzschwellen: Schwellenschoner allseits bündig im
Auflagebereich der STRAIL-Platten innen (mit mind. 6
mitgelieferten Breitkopfstiften) und außen (mit mind. je
4 Stück mitgelieferten Breitkopfstiften) aufnageln. Da
sich das Material unter starker Sonneneinstrahlung ~ì≈Éå
verwerfen kann, sollte dem Baufortschritt gemäß gena-
gelt werden.
¬ Bei Holzschwellen, für Außenplatten, ohne Bordstein:

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erste Außenplatte mit Schienenformstück einbauen und


Maß x ermitteln.
¬ Damit die Außenplatte im engebauten Zustand stramm
am Schienenkopf sitzt, wird die Vorspannleiste, mit dem
Abstand x minus 3 mm vom Schienenfuß, verbohrt.
¬ Schienenformstücke einsetzen. Kennzeichnung für
Innenteile und für Außenteile beachten!!!
¬ Einlegen der Sicherungselemente. Das Sicherungselement
umgreift die Schwelle von oben.
¬ Der mittig angebrachte Steg ragt zwischen zwei STRAIL-
Platten und verhindert somit das Wandern der
Plattenreihe.
¬ Um übermäßigen Verschleiß zu vermeiden, sollte das
Sicherungselement nicht direkt unter einer Hauptfahr-
spur (Spurrinne des LKW-Verkehrs) liegen, sondern
dazwischen.
¬ Einlegen der ersten beiden Platten.
¬ Bei Innenplatten den Plattenrand mit dem Einbauhebel
unter den Schienenkopf drücken.
¬ Mit den dafür vorgesehenen Spannstangen (Mittelstück,
rot markiert) verschrauben. Es ist grundsätzlich auf eine
gleichmäßige Verspannung der Platten zu achten.
Optional ist auch die Verwendung eines Drehmomenten-
schlüssels möglich (Drehmoment ca. 100 Nm).
¬ Die Lage der ersten beiden verschraubten Platten mit
einem Gleiswinkel überprüfen und falls erforderlich mit
einem Kunststoffvorschlaghammer korrigieren (90° zur
Schiene).
¬ Bei Straßenanschlüssen mit bituminöser Befestigung
ohne Verwendung eines Bordsteins die Außenplatten
mit dem Beizugshebel an den Schienenkopf andrücken.
¬ Bei Straßenanschlüssen mit Bordsteinen werden die
Außenplatten zuerst am Schienenformstück bzw. am
Schienenfuß eingelegt und dann an der Bordsteinkante
festgeschlagen.
¬ Bei Verwendung einer Vorspannleiste werden die
Außenplatten zuerst in die Vorspannleiste eingelegt und
dann unter den Schienenkopf geschlagen.
¬ Montage der nächsten beiden Innenplatten bzw. der
nächsten Außenplatte.
¬ Diese Platten mit einem Kunststoffvorschlaghammer
zusammenfügen und mit Spannstangen verschrauben.
¬ Beim Einbau der letzten Innenplatte wird zuerst der
Kupplungsabweiser für Nut- bzw. Federprofil aufgesteckt,
bevor die letzten Spannstangen eingeschraubt werden.
¬ Sollte sich zum Bahnübergangsende eine ungerade Zahl
zu verschraubender Platten ergeben,
so sind die letzten drei Platten mit speziellen, 1,8 m langen, Spannstangen (blau gekenn-
zeichnet) zu verschrauben.

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¬ Im Zuge des Baufortschritts sollten Schläge mit dem Kunststoffvorschlaghammer auf die
Plattenoberfläche eventuelle Spannungen lösen.
¬ Zwischen den Bordsteinen und dem Straßenanschluß ist eine ca. 4 cm tiefe Vergußfuge vorzu-
sehen und heiß zu vergießen.

# 7 / STRASSENANSCHLUß MIT ASPHALT

¬ Vor dem Einbau der Außenplatte ist die bituminöse


Tragschicht optimal bis auf Schwellenoberkante einzu-
bauen und zu verdichten (1).
(3)
¬ Nach dem Einbau der Außenplatte ist die Tragschicht (2)
lagenweise einzubauen und zu verdichten (2).
¬ Eine ca. 4 cm dicke Verschleißschicht komplettiert den
Straßenanschluß (3). (1)
¬ Aus Erfahrung favorisieren wir den Einbau von (1)
Gußasphalt.
Im übrigen ist nach den Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaues bei der Erneuerung
von Verkehrsflächen RstO-E (Entwurf 1991) zu verfahren.

# 8 / BAHNÜBERGANG MIT ÜBERHÖHUNG

bei Holzschwellen
¬ Bei Bahnübergängen mit Überhöhung für die Anpassung an die Straßengradiente die STRAIL-
Außenplatten durch Kunststoffkeile, die auf der Schwelle verschraubt werden, anheben bzw.
auf der Gegenseite die Schwellen soweit wie erforderlich schräg abfräsen.

bei Betonschwellen
¬ Sonderkonstruktion

# 9 / AUSBAU ZUR GLEISDURCHARBEITUNG

¬ Für die turnusmäßige Gleisdurcharbeitung in umgekehrter Montagereihenfolge vorgehen.


Der Ausbau erfolgt durch die Entfernung der Spannelemente und Hochkippen der Platten mit
Brechstangen. Beachten Sie, daß das mittlere Plattenpaket an der gleichen Stelle wieder ein-
gebaut wird und markieren Sie diese Stelle. Nach dem Ausbau die Teile reinigen und für den
Wiedereinbau vorbereiten.

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