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Handbuch der Musikpsychologie

Noch zum Lesen:

- Die alltägliche Nutzung von Musik (253)


- Neurowissenschaftliche Grundlagen der Musikwahrnehmung (393)
- Konsonanz und Dissonanz (499)

Wirkungen (638)

- “Fördert (...) die Herausbildung der Sprache”, “unterstützt durch gemeinsames


Musizieren den Gruppenzusammenhalt” (638)
- Die Wirkung von Musik entfaltet sich durch active Beteiligung (Singen, Spielen oder
bewusstes Zuhören) (638).
- Wirkung von Lautstärke und Tempo (Rhythmus): “Die musikalsichen Parameter
Lautstärke und Tempo entfalten eine direkte physiologische Wirkung, da durch die
neuroanatomischen Verschaltungen beim Hören von rhythmischen Impulsen spontane
motorische Reaktionen in Form unwillkürlicher Mitbewegungen ausgelöst werden, die
auch unter der Bewusstseinsschwelle bleiben können. (...) Durch das Wahrnehmen
von Musik werden gleichzeitig neuronale Aktivitäten der Handlungsplanung und
Handlungsinitiierung ausgelöst: Beim Hören von Musik wird die prämotorische
Planung und Vorbereitung von Tanzbewegungen aktiviert, und beim Hören von
Melodien erfolgt eine prämotorische Aktivierung des Kehlkopfs. (...) In der
Musktherapie könnte es erklären, warum und wie sich musikalische Wahrnehmungen
kognitiv strukturierend, emotional stimulierend und motivational aktivierend
auswirken (Köslch, 2005).”, 639
- “Da Musik durch körperlich-psychische Entspannung oder Anregung eine emotional
Regulation ermöglicht, wurde ihr therapeutischer Nutzen lange Zeit fast ausschliesslich
darin gesehen, durch Zuhören physische und psychische Reaktionen auslösen zu
können.”, 643 (rezeptive Musiktherapie)
- Horden (2000), “Musical Solutions: Past and Present in Music Therapy”, in Horden
(ed.), Music as medicine. The history of music therapy since antiquity, p. 4-40.
- Edwards (2005), “Possibilities and problems for evidence-based practice in music
therapy”, The Arts in Psychotherapy, 32 (4), p. 293-301.
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