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03 AP1 Übung

Prinzipien Konditionieren: Frequenz, Intensität, Kontiguität, Koningenz, Preparedness, Überraschung

Kontiguität = räumlich-zeitliches Zusammentreffen

Kontingenz = wie gut sagt CS US voraus?: hohe Kontingenz, wenn hohe Wahrscheinlichkeit, dass auf CS
auch der US folgt
- delay conditioning / trace conditioning haben gute Kontingenz, simultaneous conditioning / backward
conditioning haben keine gute Kongingenz

- Kontiguität ist nicht alleine hinreichend: auch Kontingenz muss auch vorhanden sein! (CS/US nicht nur
räumlich/zeitlich beisammen, CS muss US auch voraussagen können!
- "hinreichend" bedeutet: es braucht sonst nichts als das (z.B. wenn Kontiguität hinreichend wäre,
bräuchte man nichts anderes mehr für Konditionierung ; wenn "notwendig": es braucht unter anderem
Kontiguität, aber alleine funktioniert es nicht)
- Kontingenz ist auch nicht hinreichend: zeigt Preparedness des CS (Geschmacks-Aversionslernen: Ratten
verbinden Übelkeit mehr mit Geschmack als mit Ton/Licht)
- Kontiguität + Kontingenz + Preparedness auch nicht hinreichend, denn Blocking: Furchtreaktion bei
Ratten Kontrollgruppe höher (normale Konditionierung Licht + Ton mit Schock: Angstreaktion bei Licht)
als bei Blocking Gruppe (1. Phase Konditionierung Ton + Schock, 2. Phase Konditionierung Licht + Ton mit
Schock: Ratte ist in 2. Phase nicht mehr überrascht von Schock, weil sie Schock bereits mit Ton
verbindet), ALSO: Überraschung auch nötig!

- also Kontiguität weder notwendig noch hinreichend

- suppression ratio: wenn gegen 0 = große Furchtreaktion, wenn gegen 0,5 = niedrige Furchtreaktion
- Berechnung: A = Anzahl der Hebeldrücke vor CS, B = Anzahl Hebeldrücke nach/bei CS: B ist in der Regel
kleiner als A, wenn Hebeldruck dann Schock bedeutet:
B / A+B: Furchtreaktion: 0 / 1+0 = 0 ; keine Furcht: z.B. 40/ 40+40 = 0,5

Blocking:
1. Phase: CS1 + US = UR bzw. CR
2. Phase: CS1 + CS2 + US = CR (allerdings auf CS1 bezogen)
Testphase: CS2 = keine Reaktion / Orientierungsreaktion, CS2 bleibt also im Grunde ein NS
- Wenn bereits ein CS1 mit einem US konditioniert wurde, blockiert dieser die Konditionierung eines
weiteren Stimulus (NS) auf den gleichen US bei gleichzeitiger Darbietung von CS1 und NS.

Rescorla-Wagner-Modell:
- erklärt alle wichtigen Befunde zum klassischen konditionieren
- ΔVn = c (Vmax - Vn)
- Lernzuwachs = ΔV: Δ = delta (steht für Unterschied)
- Vn = Assoziationsstärke am Beginn von trial n
- ΔVn = Änderung der Assoziationsstärke nach trial n
- c = unterschiedliche Lerngeschwindigkeit
- Überraschung = Vmax - Vn (Das was man bisher gelernt hat)