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Allgemeine Psych.

1: Übung 01

Sprechzeiten nach Vereinbarung

Themen: Lernen, Gedächtnis, Problemlösen, evtl Aufmkerksamkeit


Zeitlicher Ablauf: bis 15 min Wdh., Fragenklärung; 60-70min konkrete Bsp. für Vorlesungsmaterial;
Prüfungsrelevantes zum Thema, Bsp.-Klausurfragen, 5min abschließende Fragen, Diskussion

Quiz:
http://pingo.upb.de/

Online-Demonstration von Paradigmen & Phänomenen:


http://gorilla.sc/
https://www.psytoolkit.org/experiment-library/prp.html

Blankenberger will, dass man beschreiben kann, welche experimentellen Bedingungen konkret nötig
sind, damit bestimmte Phänomen auftreten.

Los geht's... Lernen

- Definition Lernen: Prozess einer relativ überdauernden Veränderung des Verhaltenspotenzials aufgrund
von Erfahrung
- Verhaltenspotenzial: z.B. Totschlag wird erklärt, Potenzial zur Ausführung ist vorhanden, aber nicht
zwingend Ausführung nötig
- relativ überdauernd: z.B. Sprache lernen, aber wenn man lang nicht spricht wieder verlernen
- Erfahrung

- nicht-assoziatives Lernen = keine Verknüpfung von 2 Reizen, drückt sich als Reaktion auf einen
wiederholten Reiz aus: Veränderung der Reaktion auf wiederholte Reizdarbietung
- Habituation: z.B. Uhrticken: man gewöhnt sich dran und reagiert weniger stark darauf (weniger
Reaktion auf einen Reiz), ein Reiz ist anfangs bedeutend, Bedeutung nimmt aber mit wiederholter
Reizdarbietung ab, besonders bei schwachen Reizen
- Sensitivierung: z.B. Lernen bei Baustellenlärm: man ist besonders gestört vom Lärm und reagiert stärker
(mehr Reaktion auf einen Reiz), Reiz wird zunehmend bedeutsamer, besonders bei starken Reizen
- Habituation vs. Sensitivierung hängt ab von: Arrousal (Umgebung), Reizintensität

- neutraler Reiz: keine bestimmte Reaktion


- unkonditionierter Reiz: löst unkonditionierte (unbestimmte) Reaktion (als Reflex) aus
- konditionierter Reiz: war vorher neutral, löst aber mit Kopplung von unkonditioniertem Reiz
konditionierte Reaktion aus (kein Reflex, aber angelernt, deshalb oft abgeschwächt)
- Orientierungsverhalten: auf neutralen Stimulus wird auch spontane Reaktion als Orientierungsreaktion
gezeigt (z.B. Ton: Erschrecken)
- wie kann man experimentell klassisch konditionieren?
- simple reaction: UCS + NS/CS gekoppelt präsentieren

- entspricht klassisches Konditionieren Definition von Lernen?


- Verhaltensänderung: Speichelfluss wird auf ursprünglich neutralen Reiz antrainiert
- relativ andauernd: bei Wdh. zeigt sich Verhaltensänderung, ohne Wdh. gelöscht
- Erfahrung: Erfahrung, dass CS mit UCS verbunden ist

- Erwerb: Wird ein Neutraler Reiz, welcher ausschließlich eine Orientierungsreaktion hervorruft,
wiederholt mit einem unkonditioniertem Reiz gekoppelt, wird aus dem neutralen Reiz ein konditionierter
Reiz, welcher eine konditionierte Reaktion hervorruft.
- Löschung: Wird der konditionierte Reiz ohne Kopplung zum unkonditionierten Reiz präsentiert,
schwächt dieser wieder zu einem neutralen Reiz ab und löst somit auch keine konditionierte Reaktion
mehr aus, sondern nur noch eine Orientierungsreaktion. Dies passiert prinzipiell auch, wenn man US
über langen Zeitraum ohne Kopplung mit CS präsentiert.
- konditionierte Hemmung: (nächstes Mal)
- Diskrimination: (nächstes Mal)
- Generalisierung: (nächstes Mal)