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06 AP1 Übung

Vermeidungslernen: Fluchtreaktion/-verhalten: Angst wird erst aufgebaut, dann wird Angst abgebaut
indem man dem Schock entflieht
- zuerst Angst und Fluchtreaktion wenn Reiz (Bestrafung) eingetroffen ist: irgendwann Fluchtverhalten
noch bevor Strafreiz eintrifftm weil Flucht erwartungsbasiert: deshalb keine Löschung
- eigentlich wird allerdings durch das Vermeiden ein Löschungs-paradigma generiert
- Löschung des Vermeidungsverhalten: durch Veränderung der Erwartungen (kein Strafreiz mehr
präsentieren) und durch Unterbindung des Vermeidungsverhaltens (z.B. Ratte kann nicht mehr auf
andere Seite springen durch Barriere) und Konfrontierung mit der upgedateten Verstärkungsrealität (kein
Strafreiz mehr)

Gedächtnis

Modales Modell von Atkinson & Shiffrin:


- Input geht zu Sensory Memory = sensorische Reize, alles was man wahrnimmt: wird auf dem Weg zum
Kurzzeitgedächtnis selektiert
- Kurzzeitgedächtnis = aktiver Teil des Denkens: durch Rehearsal kann man es auf Langzeitgedächtnis
abspeichern
- genauso muss man von Langzeitgedächtnis aus Informationen immer wieder ins aktive
Kurzzeitgedächtnis holen, um Informationen auszudrücken (Output)
- Interaktion zwischen Kurzzeitgedächtnis und Langzeitgedächtnis ist hochkomplex

Warum gibt es 3 unterschiedliche Gedächtnisspeicher? Warum muss man sie trennen?


- unterschiedliche Zeiteinheiten des Behaltens von Informationen
- es gibt selektive Ausfälle: z.B. Demenz: Erinnerungen aus Kindheit vorhanden, aber nicht wissen, was
zum Frühstück gegessen
- unterschiedliche Speicherkapazität: Langzeitgedächtnis unbegrenzt, Kurzzeitgedächtnis begrenzt,
Sensorisches Gedächtnis schneller Zerfall einer großen Informationsmenge
- Dekodierung spielt unterschiedliche Rolle

Untersuchung von Sperling von iconic memory erklären. (was hat der gemacht? was war Ergebnis?)
- VP gucken durch so ein Gerät, sehen dort 3x4 (also 12) Buchstaben, sollen danach Buchstaben erinnern
- whole report: VP soll alle Buchstaben erinnern
- partial report: unmittelbar nach Buchstabenpräsentation erscheint hoher/mittlerer/tiefer Ton und sagt
damit an, ob obere/mittlere/untere Zeile berichtet werden soll
- partial report mit Verzögerung (delay): Ton erscheint erst etwas später
- whole report: kurzes Behalten der gesamte Information, aber sogleich rapider Abfall: ca 38% erinnert,
allerdings schwer zu ermitteln, denn während des Berichtens verschwinden weitere Items
- partial report: je länger Verzögerung des Tones ist, desto weniger wird Information erinnert: wenn Ton
sofort erscheint, fast perfekte Wiedergabe des Informations-Parts
- nach 0,1s haben wir bereits nur nach 60% behalten
1. Licht gelangt in System, dort schneller Zerfall (max 1s) weil nur prä-kategoriell
2. Recognition buffer: Information wird kategoriell: Information wird Name zugeordnet, Verwechslungen
(z.B. durch ähnlichen Klang E - I) möglich
3. Rehearsal Prozess um Items weiter zu erinnern
4. rehearsal prozess transportiert Items in auditiven Speicher
5. wenn berichten (aussprechen) ist Translation nötig: Info wird aus recognition buffer geholt und in
motorische Kommandos übersetzt