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07 AP1 Übung

Sperling Modell
- VIS: Buchstaben aufnehmen (wird Bruchteil festgehalten)
- Scan: (Infos werden ausgewertet)
- Recognition Buffer: präkategorielles werden zu kategoriell: Buchstaben erkennen
- Rehearsal: um Infos weiter zu erinnern
- AIS = Auditorisches System
- AIS -> Scan = Erinnerungsprozess
- von recognition buffer nach -> t= Translation: um Info in motorische Kommandos umzuleiten (Infos
berichten)

Probleme Sperling:

- Strategieentwicklung bei geblockten Experimenten


- evtl Info nicht nur prä-kategoriell: auch Kategorien könen auseinander halten
- VPn raten oft wenn sie nichts mehr abrufen können: Ergebnisse könnten auch der
Ratewahrscheinlichkeit entsprechen

Wie kann man testen, ob VIS präkategoriell ist?


- Zahlen statt Buchstaben

Wieso sinkt Leistung bei partial report mit steigendem cue delay?
- Information zerfällt im VIS schnell

Averbach & Coriell: bar probe tast


- gleiche Bedingungen wie bei Sperling
- nur: Markierung für 1 Item an einer bestimmten Stelle nach der Anzeige

Short term memory

- Speicherdauer: wenige Sekunden


- Kapazität: / (+/-2) chunks
- phonologische, visuelle, semantische Kodierung

Kapazität messen:
- Zahlenreihen & immediate serial recall: immer um 1 Item erweitern: bis Zahlen nicht mehr in korrekter
Reihenfolge erinnert werden können

Problem immediate serial recall:


- keine echte Erfassung der Gedächtniskapazität: nicht unabhängig von Kontroll-/Rehearsal-Prozessen
sowie Langzeitgedächtnis
- daher Alternativen um Gedächtniskapazität zu messen: Experiment von Luck & Vogel: Bild mit
unterschiedlich farbigen Punkten präsentieren, dann kurz schwarz, dann noch mal das gleiche Bild nur
mit einer Veränderung (z.B. ein Punkt hat andere Farbe)

Speicherdauer messen:
- Brown-Peterson-Paradigma (siehe Vorlesung)

Vergessen durch
- Spurenzerfall
- Interferenz
- gegen Spurenzerfall spricht: proaktive Interferenz: alte Lerninhalte behindern neue (erstes wird gut
behalten, alles darauffolgende schwierig)
-