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08 AP1 Übung

Gedächtnisspanne: immediate serial recall


UV: Zeit / Anzahl der genannten Items
AV: Anzahl der gemerkten Items
alternative Methode: Bildschirm mit farbigen Quadraten gezeigt, kurz dunkel, dann wieder gezeigt,
manchmal mit Änderung, manchmal ohne Änderung: finde den Fehler!: ca 4 (bis 5) Items

- Gedächtnisspanne ist von der Komplexität der dargebotenen Items abhängig: z.B. farbige Quadrate
wiedererkennen leichter als mehrere Würfel, bei denen die Flächen unterschiedlich schattiert sind

was ist Arbeitsgedächtnis + Unterschied zum STM


- STM = Passiv, kurzfristiger Speicher Informationen werden aus sensorischen Register aufgenommen,
kann diese zwischen 15-20s aufrechterhalten: mit simple span task/immediate serial recall testen
- Working Memory = aktiv, arbeitet mit den Informationen die im STM aufrechterhalten werden, höhere
Dauer weil Aufrechterhaltungsprozesse: testen indem man mit den aufrechterhaltenen Informationen
aus dem STM arbeiten soll: z.B. Zahlenreihe rückwarts aufsagen, Buchstaben in alphabetischer
Reihenfolge wiedergeben
- wir nehmen Informationen auf, halten sie für kurze Zeit aufrecht im STM und machen dann etwas mit
diesen Informationen (bearbeiten sie durch Verknüpfungen zwischen Informationen und ggf. unter
Einbezug von Infos auf LTM) um sie später wirklich erst im LTM abspeichern zu können
- wir können Infos nicht lernen, verstehen, schlussfolgern, wenn wir sie nur im STM stupide
aufrechterhalten

Modales Modell des Gedächtnisses = Unterteilung des Gedächtnisses in sensorisch - Kurzzeit - Langzeit

Modelle zum Working memory


1. - Komponenten-Modell von Baddeley und Hitch: Phonological loop mit store und articulatory control
Prozess ; Central executive, Visuospatial sketch pad
- für sprachliche sowie visuelle/räumliche Informationen: werden von der central executive verknüpft,
Aufmerksamkeit gesteuert/kontrolliert (wichtig für multi-tasking)
- central executive nicht gut erforscht und erklärt = Humunculus: erklärt alles, was bisher noch nicht
erklärt wurde

2. -Revision: Episodic buffer


- erklärt, was bis dahin nicht zu erklären war
- Erklärung für recall bei articulatory supression: episodic buffer als Back-Up-Store
- Erklärung für Verbindung zwischen working memory zu LTM: alle Subsysteme haben Verbindung zu
LTM
- Problem: Episodic buffer erklärt auch (wie central executive) alles, lässt sich somit weder kritisieren
noch empirisch prüfen
3.Cowan: Embedded Processes Model
- alles ist ein Gedächtnissystem: alles ist im LTM: es gibt eine zentrale Exekutive, die steuert den focus of
attention: wie eine Taschenlampe: die Infos, die gerade angeleuchtet werden, sind grad im Working-
memory
- Modell verknüpft mit dem Prozess der Aufmerksamkeit

Experimente für phonological loop


- phonological smilarity effect
- word length effect
- unattended speech effect

Experimente für visuospatial sketch pad


- mentaler Rotationstest: 3-D-Objekte gezeigt in verschiedenen Drehungen: Entscheidung ob Objekte
gleich sind oder nicht: je höher die Drehungsgrade voneinander abweichen, desto länger RT

Wozu central executive?


- bei dual tasking: um zu koordinieren, welches Instrument (phonological loop vs visuospatial sketch pad)
bei welcher Aufgabe bedient werden muss
- attentional controler: weist zu, auf welchen Reiz man sich konzentrieren soll