Sie sind auf Seite 1von 1

11 AP1 Übung

3 Prozesse der Gedächtnisleistung:


Encoding - Storage - Retrieval

Encoding: Levels of processing: mit recognition: erst 60 Wörter (entscheiden ob Reim, obs in Satz passt,
ob Groß/Kleinschreibung), dann Gedächtnistest mit recognition: 60 alte, 60 neue Worte (entscheiden ob
alt oder neu)
- Verarbeitungstiefe: schwierig

Encoding: Exp. Morris, Bransford, Franks: inzidentelles Lernen mit 2 Aufgaben (reimt sich das Wort? /
semantische Beurteilung, z.B. hat Katze einen Schwanz?)
- 1 Tag später recognitiontest oder Reimtest (reimt sich dieses Wort auf eines der gestern präsentierten?)
- 1.Platz: Semantisch lernen + recognition, 2. Platz: Reimlernen + recognition, 3. Platz: Reimlernen +
Reimtest, 4. Platz: Semantisch lernen + Reimtest
- also abhängig Enkodierspezifizität: Enkodier- und Abrufsformat müssen übereinstimmen für beste
Resultate

Retrieval:
- Retrieval Cues (Tulving, Pearlstone)
- Kontextabhängiges Gedächtnis (Godden & Baddeley): Spiegelt auch Encodierspezifizität wieder

Storage:
- Gelerntes wird nur behalten, wenn es konsolidiert wird (nach Encoding ist Information noch relativ
fragil, muss erst konsolidiert werden damit es fest wird)
- Liste 1 + Liste 2 lernen: immediate (direkt aufeinander folgend lernen) vs delay (mit Pause dazwischen):
immediate viel schlechter
- Erklärung Konsolidierung: Standardmodell: Permanente Einspeicherung von Inhalten in LTM:
Hippocampus involviert
- Ergänzend dazu: Multiple trace model: Hippocampus ist beteiligt bei Einspeicherung von Inhalten ins
LTM, aber auch bei Abruf älterer Gedächtnisinhalte
- Rekonsolidierung: Updating memories: Erinnerung wird wieder in einen fragilen Zustand gebracht