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AP2, Montag 08.04.

2019, 14-16 Uhr


2. Sitzung

- ein Stimulus von außen (distal stimulus) wird in einen inneren Stimulus (proximal stimulus)
umgewandelt
- visuelles System: elektromagnetische Energie wird in elektrische Energie umgewandelt
- Elektromagnetische Strahlung in Wellenlängen: nur einen Bruchteil aller Wellenlängen können vom
visuellen System erfasst werden: 400-700nm
- 3 Rezeptorarten: je eine Rezeptorart für kurzwelliges, mittelwelliges, langwelliges Licht
- Rezeptives Feld eines visuellen Neurons = Bereich auf Netzhaut, auf dessen Stimulation Neuron reagiert

Aufbau Auge: siehe Folie 8!


- wichtigster Teil = Netzhaut
- Fovea = Stelle des schärfsten Sehens: wenn ich auf ein Objekt fokussiere, fallen die Lichtstrahlen vom
fokussierten Objekt genau in die Fovea
- um Netzhaut herum Epithelschicht: Rezeptoren auf Netzhaut verbrauchen viele Stoffe, werden von der
Epithelschicht immer wieder aufgefüllt
- Sklera = Schutzschicht im inneren des Auges
- Netzhaut besteht aus Stäbchen- und Zapfen-Rezeptoren: darauf sitzt ein Sehpigment (Opsin), welches
auch ein Retinal enthält (ähnlich wie ein "Vitamin")
- Rezeptoren zeigen weg vom Licht, zeigen in das Innere
- trifft ein Photon auf einen Rezeptor (mit entsprechender Wellenlänge), dann reagiert das Retinal mit
dem Photon: knickt ab, dadurch entsteht im Rezeptor ein elektrischer Impuls
- Reiz wird über verschiedene Zwischenstationen weitergeleitet bis zum Gehirn (Fotorezeptor -
Bipolarzelle - Ganglionzelle - Gehirn)
- Horizontalzellen sollen Impulse/Informationen zwischen den Stäbchen/Zapfen bündeln oder auch
hemmen (laterale Hemmung)
- Stäbchen für Dunkelsehen und Dunkelheitsdifferenzierung (120 Mill.), Zapfen für Farbsehen (6 Mill.),
Stäbchen brauchen nach Bleichung länger (30min) zur Regeneration als Zapfen (6min)

- Fovea: nur ganz ganz viele Zapfenzellen


- blinder Fleck: Rezeptoren müssen Informationen aus dem Auge ins Innere weiterleiten:
"Kabelkanal"/Sehnerv, ca 14-19Grad

- Retinale Ganglienzelle vor den Rezeptoren: sind kreisförmig aufgebaut: wie eine Zielscheibe (Mitte =
On: fällt Licht darauf, wird Ganglionzelle aktiviert ; Seite = Off wirkt inhibitorisch
- On-Off-Mechanismus gut, damit wie verschiedene Helligkeitsabstufungen und Farbstufen
wahrnehmbar sind

-Chiasma orpicum: Sehnerven kreuzen sich: rechtes Auge in linke Gehirnhälft + andersherum
- corpus geniculatum laterale: örtliches Prinzip vom Auge wird auch hier beibehalten = retinotop
(Informationen von den rechten Rezeptoren landen auch im corpus g.l. auf der rechten Seite)
- 6 Schichten: 1./2. Schicht aus M-Zellen (magnozellulär, Infos aus Stäbchen, Bewegung), 3.-6. Schicht aus
P-Zellen (parvozellulär, Infos aus Zäpfchen, Form/Farben)

- visueller Kortex: in Areal 17


- Repräsentation ist auch retinotop
- Zellen repräsentieren streifenförmig, nicht mehr punktförmig
- 3 Zellarten: simple cells ; complex cells ; hypercomplex cells
- simple cells: orientierungsselektiv, Kanten-/Liniendetektor, repräsentieren also Kanten und Ecken von
allen möglichen Objekten
- complex cells: orientierungsselektiv, für größeres komplexeres rezeptives Feld, repräsentieren teilweise
Bewegungsrichtung
- hypercomplex cells: selektiv für Endungen, bewegte Ecken/Winkel, Bewegungsrichtung

Elektromagnetische Energie in Wellenlängen, wahrnehmbares Spektrum


wichtigste Bestandteile Auge
wesentlicher Sehprozess
Fovea, Blinder Fleck
Rezeptoren: Stäbchen / Zapfen
Retinale Ganglienzellen
Corups geniculatum laterale
visueller Kortex, 3 Zellarten