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28.04.

2020
An : info@rudolfschmidt.com
Betreff: Artikel “Dialekt als Zweitsprache”

Sehr geehrte Herr Schmidt,


ich schreibe Ihnen wegen den Artikel “Dialekt als Zweitsprache”, der mich sehr interessiert
hat. Ich stimme Ihnen zu, möchte aber mehr über dieses Thema diskutieren.

Meiner Auffassung nach, wenn ein Kind sowohl mit Dialekt, als auch mit Standardsprache
aufwächst, ist das ein riesiges Vorteil für sein Zukunft. Ich bin der Meinung, dass die Kinder
später viel leichter die Fremdsprachen wahrnehmen werden, wenn sie ein Dialekt besitzen.
Besonders im Kindheit ist es für dem Kind leichter entweder die Hochsprache oder das
Dialekt erlernen. Sie sind sehr jung und ihr Gehirn ist bereit um das neue Information zu
erlernen.

Man muss hierbei berücksichtigen, dass obwohl Mehrsprachigkeit (Standardsprache plus


Dialekt) ein großes Vorteil für die Kinder sind, werden leider oft Dialektes Wissens mit
niedrigen sozialen Status verbunden. Dazu möchte ich folgende Beispiele anführen :
besonders die Eltern sind der Meinung, dass der Dialekt schädlich für den beruflichen
Laufbahn ihren Kindern sein kann. Das ist auch meine Meinung, dass der Dialekt auch
Nachteile für berufliches Leben verursacht. Das hängt alles darauf, ob der Mensch den
Dialekt und die Hochsprache wechseln kann. Ich vertrete die Ansicht, dass je nach der
Situation man sich angemessen benehmen solle. Zum Beispiel, wenn es ist an der Arbeit nur
ein Nachteil ein Dialekt zu sprechen, dann solle man nur Standardsprache benutzen um den
Arbeitsplatz zu kriegen. Andererseits kann der Dialekt ein großes Vorteil sein und man wird
für die Kenntnisse extra bezahlt. Früher aber waren nicht die Eltern der Hauptgegner der
Dialekte, sonder die Schule. Später begonnen die Eltern über ihres Kinders Zukunft zu
fürchten. Das hatte folgende Gründe : das Kind wuchs monolingual und entwickelte seine
Sprachkenntnisse nicht auf 100 Prozent.

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Eltern Ihre Kinder auf aller möglicher Weise
unterstützen sollen. Sie sollen darauf achten, dass das Kind sich sowohl in der Hochsprache,
als auch in Dialekt gut zurecht finde. Die Eltern können die Kenntnisse den Kindern durch
tägliches Vorlesen oder Singen ausbilden.

Für mich steht fest, dass ganz viel besonders von den Eltern abhängt. Außerdem denke ich,
es ist sehr wichtig von Kindheit die Sprache(egal welche,- Hochsprache, Dialekt, oder
Fremdsprache) zu entwickeln und auch sie so viel wie möglich zu benutzen. Die Sprache,
oder der Dialekt stirbt aus, wenn er nicht benutzt wird.

Schließlich möchte ich noch hinzufügen, dass die zweisprachige Kinder, also auch solche, die
sowohl einen Dialekt als auch das Hochdeutsche beherrschen, ihre Fähigkeiten stärken und
ihre Gefühle genauer ausdrücken können.
Mit freundlichen Grüßen
Hana Kukharenko