Sie sind auf Seite 1von 86

Edition:  31. August 2009 ©H.Rosegger @ www.plejaden.

de 

Dein Lebensuniversum 
Eine Sammlung,  Zusammenstellung 
und Hypothese 

© Hans Rosegger 2007 
alle Rechte vorbehalten 
www.plejaden.de 

Dise Schrift soll frei verbreitet werden, 
und für jedermann  frei zugänglich sein.

© H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Dank  
An dieser Stelle danke ich allen, die an der Entstehung dieser Schrift mitgewirkt haben, die mate­ 
rialisierten, die noch nicht materialisierten, und jene nie manifesten Kräfte und Energien, die mich 
durch  die  Recherchen  leiteten  und  mir  halfen  das  Unwichtige  vom  Wichtigen  zu  trennen.  Alle 
diejenigen, die mich unterstützt und immer wieder ermutigt haben, diese Arbeit weiter zu führen 
und mir über die Tiefen hinweghalfen, in denen ich angesichts der riesigen Menge Informationen 
alle Lust und Motivation verloren hatte. 
Dank an all die vielen namenlosen Website Erbauer und Betreiber, die es mir ermöglichten intuitiv 
den Synchronizitäten zu folgen und Dinge miteinander in Verbindung zu bringen, deren Relevanz 
mir  teilweise  erst  Monate  später  bewusst  wurde.  Dieser  Zeitversatz  ist  auch  der  Grund,  warum 
viele Quellen nicht mehr nachvollziehbaren waren und so sind deren Informationen nicht im Quel­ 
lennachweis  angegeben.  Doppelten  Dank  an  diese  vielen  anonym  bleibenden  Ursprünge,  deren 
Beitrag  den  eigentlichen  Schatz  in diesen  Texten  bilden.  Sie  sind  wie  die  vielen  hunderttausend 
namenlosen Arbeiter, die einst die Pyramiden errichteten. Ohne sie hätten noch so begnadete Ar­ 
chitekten nichts ausrichten können. Doch wer sich in seiner Arbeit missachtet, kopiert oder falsch 
zitiert fühlt, der möge sich bitte an mich wenden. Ich werde ihn gerne und besonders im Quellen­ 
nachweis  aufnehmen,  denn  es  ist  niemals  meine  Absicht  gewesen,  mich  mit  fremden  Federn  zu 
schmücken.  In meinem  Geist,  baut  sich nur  ein  Bild  aus  all  diesen  Fragmenten  zusammen,  eine 
Vernetzung, die sich offenbaren will. © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Auch  gilt  mein  besonderer  Dank  allen  Channels,  die  mich  immer  wieder  mit  meiner  Intelligenz 
verbunden haben, mir zum richtigen Zeitpunkt die zündende Idee herbeibrachten oder den verwor­ 
rensten Knoten mit unendlicher Liebe lösten. Dank an Kryon, die diesen Prozess parallel begleite­ 
te, an meine physische und geistige Familie hier auf der Erde und meine geliebten Freunde auf den 
Plejaden,  die  mich  still  wissend,    machen  ließen,  mir  stets  zur  Seite  sind  und  mir  so  manchen 
Zweifel nahmen. 
Dank an die mutigen Wissenschaftler unserer Zeit, die in Vorträgen und Essays ihr Wissen preis­ 
gegeben haben und damit dazu beitrugen, die Knoten zwischen der Materie und dem spirituellen 
Geist zu knüpfen. 

Ihr Alle! 
seid geliebt und gesegnet – liebt und segnet

2 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de 

Dein Lebensuniversum  1 

Dank 2 
Gedanken vorab 5 
Die Zirbeldrüse unser "drittes Auge" 9 
Warum ist die Melatoninbildung für unsere Realität so wichtig? 11 
Was also erleben wir als Realität? 13 
Unser Gehirn, unser Freund und Helfer? 14 
Die Relativität der Wahrnehmung 16 
Die Relativität des freien Willens 18 
Was sagt uns die Physik und ihre Forscher? 23 
kristallisiertes Bewusstsein? 23 
Die Dualität der Fourier Transformation 28 
C4 Hömöopathie 30 
Was passiert im C4 Prozess? 31 
Bewusstseinsübertragung 33 
Wir reagieren auf die Abwesenheit bestimmter elektromagnetischer Frequenzen. 41 
Bio­photonen 45 
Gib dir genug Zeit 50 
Mit dem Bewusstsein auf Du und Du 53 
Das Hologramm des Lebensuniversums 59 
Der „beautiful Mind“ Effekt 59 
Das Gegenteil der Schöpfung 61 
Projektion der Zeit 62 
Die Zukunft ist nicht von der Vergangenheit abhängig 62 
Materie als Folge einer Schwingungskompression 64 
Die große Projektion des Bewusstseins 65 
Die Erschaffung der Realität 70 
Quintessenz 72 
Epilog 76 
Erinnere Dich! 77 
Frequenzgleichungen 78 
Erdfrequenzen im Zusammenhang mit dem Poldurchmesser 78 
Frequenzen der Erde 80

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  3 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Die Schumann­Frequenz 81 
Die Wetterfrequenzen (Sferics) 81 
Syntropie / syntropische Felder 82 
Fraktale / Mandelbrotmenge 82 
Doppelblindstudien 83 
Gehirnwellen 83 
Cuius acie penetrat anima ad 85 
Literatur  & Quellen 85 
Internetquellen (2006) 86 

Aktuellere Versionen des „Lebensuniversums“ findet man auf www.plejaden.de. Dort ist ggf. auch 
eine aktuelle pdf Datei zum Download vorhanden.

4 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de 

Gedanken vorab  
Voraussetzung für ein tieferes Verständnis des Lebens ist ein neugieriger Geist, der sich nicht mit 
Bekanntem zufrieden gibt und sich stets erneut für das Neue öffnet. Lass dich niemals dazu verlei­ 
ten, zu sagen: „Ich weiß schon alles!“ Der Verstand wird versuchen es dir weiß zu machen, denn 
er  möchte  verhindern,  dass  seine  Selbstverständnis  und  seine  Sicherheit  angegriffen  wird.  Aber 
das  Erkunden der  Realität  ist  ein niemals  abgeschlossener Prozess.  Solange  sich noch  irgendwo, 
irgendetwas bewegt, solange ist dieser Prozess im Gange. 
Ich habe diesen Text mit dieser Einstellung geschrieben. Nicht um in die Rolle eines Experten zu 
rutschen,  oder  etwas  zu  beweisen,  sondern  um  Neugier  und  eigene  Gedanken  zu  wecken.  Jeder 
von uns lebt in seinem eigenen Gedankengefüge, seinen Gefühlen und Bewertungen und so kann 
auch nur jeder selbst die Entscheidungen fällen, ob in diesem Text etwas für ihn relevantes enthal­ 
ten ist. 
Meine Arbeit bestand darin die vielen Informationen aus Büchern, Vorträgen und dem Internet so 
aufzuarbeiten, dass ihre Gemeinsamkeiten erfassbar werden und  sie dann so anzuordnen, dass es 
für  dich  leichter  ist  Assoziationsketten  zu  bilden  und  deine  eigene  Entscheidung  zu  fällen.  Für 
mich  selbst  haben  sich  durch  die  Arbeit  an  diesem  Text  viele  Kategorien meines  Lebensuniver­ 
sums geändert. Es hat keine dramatischen Wunder ausgelöst, eher ein sanftes, liebevolles Zusam­ 
menrücken.  Was  sich  am  Anfang  der  Arbeiten  als  unvereinbar  und  feindselig  gegenüber  stand, 
begann sich zu wandeln und das Eine schien aus den Gegensätzen hervor. Die individuellen For­ 
men wurden transparent und lösten sich gegenseitig in ihr Gemeinsames auf, ohne dabei die Gül­ 
tigkeit der eigenen, Individualität  zu verlieren. 
Ich bin mir bewusst, dass  diese Arbeit niemals vollständig sein kann. Jedes einzelne Thema ver­ 
tieft sich in unendlichen Verästelungen, auf jeder Ebene sich mit allen anderen Themen bedingend 
und beeinflussend.  Eine Trennung ist nur willkürlich und höchst abstrakt möglich. Daher habe ich 
nach  bester  Einschätzung,  willkürliche  Grenzen  gezogen,  über  die  hinaus  ich  ein  Thema  nicht 
weiter verfolgt habe. Diese Grenzen existieren aber nicht in Wirklichkeit und es ist durchaus mög­ 
lich, dass durch diese Willkür nicht alle Aspekte eines Themas genügend gewürdigt wurden. Ich 
habe auch bewusst darauf aufgebaut, dass wir im Besitz einer gültigen Wissenschaft sind und die 
Logik  unseres  eigenen  Bewusstseins  ausreicht,  die  erforderlichen  Schlussfolgerungen  zu  ziehen. 
Denn  ohne  eine rationale  Basis  und  das  Vertrauen  darauf,  dass  wir  unsere  eigene  Existenz  ohne 
‚fremde’  Hilfe  vollständig  erfassen  und  erkennen  können,  ist  jeder  Versuch  Wissen  zu  schaffen 
ein  Selbstbetrug. 
Ein Wort noch zu den vielen Themen, die hier nicht erwähnt wurden. Ich möchte ihnen die beson­ 
dere und überaus wichtige Rolle zukommen lassen, den Hintergrund darzustellen, vor und in dem 
sich  alle  Gedanken  und  Diskussionen  abspielen.  Diese  Themen  bilden  den  Ergänzungs­  und  Er­ 
weiterungsraum für die Assoziationen, die sich beim Lesen in dir bilden und die darauf warten in 
Deinem Kopf  vernetzt zu werden. 
Diese Schrift ist intuitiv gewachsen und ich habe mich bemüht die Reihenfolge des Wachstums bei 
zu behalten. Deshalb befinden sich am Anfang viele Themen aus Biologie, Physik und Neurologie, 
die  dann  allmählich  in  Themen  aus  Psychologie  und  Esoterik  übergehen.  Erst  mit  dem  Kapitel: 
Die  große  Projektion  des  Bewusstsein,  versuche  ich  eine  Synthese  aller  Themen  und  bitte  dich, 
deine eigenen Erweiterungen und Ergänzungen selbst hinzuzufügen, damit diese Realität zu dem 
Paradies  werden kann, zu der sie einst auserkoren wurde. Und nun wünsche ich dir viel Spaß!

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  5 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Dein Lebensuniver sum 

Vielleicht werden die hier vorgestellten Konzepte dazu führen, dass Du anfängst, eine neue Reali­ 
tät zu erkunden. Eine Realität, die niemals vollständig mit Konzepten ausgedrückt werden kann. 
Aber diese Konzepte können uns auf  etwas hinweisen, was weit über ihre eigenen Grenzen und 
Begrenzungen  hinausreicht.  In  der  Natur  von  Konzepten  liegt  ihre  Unvollkommenheit,  die  stets 
demjenigen, der  sich  mit ihnen  beschäftigt,  die  Freiheit  für  Änderungen  lässt.  Kein  Konzept  der 
Realität ist vollkommen und abgeschlossen.  Doch so wie wir auf eine, in unseren eigenen Augen, 
evolutionäre Entwicklung zurückblicken, so haben sich auch die uns begleitenden Konzepte über 
‚Gott und die Welt’ entwickelt. Auf eine wundersame Weise  waren sie stets unserer Begrifflich­ 
keit und Auffassungsgabe angepasst, oder stellten sich quer, um unserem Verständnis auf ein hö­ 
heres Niveau zu helfen. Auf der Reise unserer Bewusstwerdung geschah alles Mögliche und um 
heute unser volles Potential zu entfalten, ist es sinnvoll, wenn wir uns von den engen Konzepten 
und restriktiven Strategien der Vergangenheit verabschieden, die ausnahmslos alle aus einem ver­ 
alteten Bewusstseinsparadigma stammen. Wir hatten sie unserem Sein gemäß entwickelt,  um uns 
gut zu fühlen und nicht von einer unfassbaren Unsicherheit überrollt zu werden. Wir waren in dem 
sich entwickelnden Bewusstsein gezwungen viele Phänomene in den Bereich der Magie und des 
Unerklärlichen zu verbannen, wollten wir mit den Beobachtungen in unserer eigenen Realität klar 
kommen. 
Werfen  wir  heute  diese  alten  Konzepte  über  Board,  erwarten  uns  möglicherweise  unglaubliche 
Freude  und  Leichtigkeit,  tiefer  innerer  Friede,  Liebe  und  Glück,  aber  auch  Unsicherheit,  Angst, 
Verzweiflung und Ärger. Denn all diese Erfahrungen sind Begleiter eines wachsenden Erfahrens 
der Schöpfung.  Jede dieser Erfahrungen ist gleich wertvoll und gleich bedeutungslos, denn nichts, 
was uns auf unserem Weg begegnet, ist besser oder schlechter als irgendetwas anderes. 
Was hat all dies mit der Realität zu tun? Sehr viel mehr, als ich ursprünglich dachte. Als ich mit 
diesem Text anfing, war ich der Meinung auf ein paar wenigen Seiten zeigen zu können, wie sich 
unsere  Realität  durch  die  komplexen  elektro­chemischen  Vorgänge  in  unseren  Gehirn  ganz  von 
selbst ergibt. Je länger ich mich mit diesem Thema beschäftigte, desto undurchdringlicher wurde 
der Informationswald. Mit ungeheurer Dichte stürmten neue Informationen auf mich ein und kon­

6 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de 

frontierten mich mit Gebieten unseres Wissens, auf die ich mich erst ganz einlassen musste, um an 
die hier verborgenen Konzepte zu kommen. 
Das  menschliche  Gehirn  verfügt  über  das  Potential,  unsere  wahre  Natur  vollständig  vor  uns  zu 
verbergen. Aber es kann uns auch den unsterblichen Urgrund unseres Seins offenbaren. Es dient 
als Brücke zwischen einem transzendentalen Bewusstsein, das irgendwo in einem, uns nicht weiter 
ergründbaren,  Hyperraum  darauf  wartet  von  uns  entdeckt  und  eingeladen  zu  werden,  und  dem 
alltäglichen Bewusstseins des Kartoffelschälens und Kinder Aufziehens. 
Ob  wir  unsere  Freiheit,  unsere  wahre  Natur  nur  ab  und  zu  erahnen  oder  ob  dies  unser  Leben 
durchdringt  und  verändert,  wird  einzig  durch  die  Funktionen  des  Gehirns  bestimmt.  Es  ist  die 
Brücke zwischen Erde und Himmel und erwacht es einmal, erfüllt es unser Leben mit einer Fülle 
und  Tiefe,  die  wir  uns niemals haben  ausdenken  können.  Ein  wahrlich  erwachtes  Gehirn  ist  die 
Jakobsleiter, die sich zwischen die Welt der Menschen und derjenigen der Engel spannt und auf 
deren Sprossen das goldene Bewusstsein des Menschen herabsteigt. 
Ich wünsche dir, gute Nerven, etwas Ausdauer und viel Phantasie, damit deine Entdeckungsreise 
ein unvergessliches Ereignis in deiner Existenz sein wird. 
Eine von uns allen am wenigsten hinterfragte Tatsache ist die Natur unserer persönlichen Realität. 
Sie erscheint uns solide, sicher und meist auch Vertrauen erweckend. Sie ist stabil und dank unse­ 
res kausalen Denkens auch leidlich vorhersehbar. Wir vertrauen  auf unsere sieben Sinne (fühlen, 
sehen, riechen, schmecken, hören, denken und Intuition) und was sie uns liefern ist real. Der Stein 
ist ein Stein und ein See ist ein See. Ein Tisch ist ein Tisch. Ein Gedanke ist ein Gedanke und ein 
Sonnenstrahl  ist  ein  Sonnenstrahl.  Da  draußen  ist  das  Universum  und  wir  existieren  auf  einem 
Planeten in einem Sonnensystem, das zu einer Galaxie namens Milchstraße gehört, die ihrerseits 
eine unter mehreren Milliarden anderer Galaxien ist. Das Universum ist ca. 13 Milliarden Jahre alt 
und entsprechend groß. So ziemlich jedes unbelebte Objekt unseres täglichen Lebens, ist morgen 
noch am gleichen Platz, an dem es heute ist. Alles in allem eine sehr zuverlässige Welt, mit ein­ 
deutigen Regeln.  © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Für die meisten von uns gestaltet sich die persönliche Realität noch komplexer, in dem sich nicht 
materielle Strukturen, als dichtes Gewebe über die Dinge legen: Liebes­ und Familienbeziehungen, 
gesellschaftliche Beziehungen in Schule, Arbeit und Freizeit und schließlich spirituelle Beziehun­ 
gen und geistige Welten. 
All  das  zusammen  bildet  die  Einmaligkeit  unserer  persönlichen  Existenz  und  vieles  mehr,  weil 
hier aus Platzgründen nicht alles genannt werden kann. All das ist so festgefügt und solide und so 
offensichtlich, dass es nicht nötig erscheint diese Grundlage unserer Existenz  zu überprüfen. Wir 
sind uns so sicher und die Welt beweist uns unsere Realität in jedem einzelnen Lebensaugenblick. 
Welche Frage sollten wir da auch stellen? 
Nun, um die Frage, nach der zu stellenden Frage, beantworten zu können, müssen wir uns mit dem 
beschäftigen, was diese persönliche Realität erlebt: Uns selbst. Auch das ist eine uralte Weisheit. 
Jedoch im Lichte der Erkenntnisse, die unser menschheitliches Bewusstsein in den letzten zwanzig 
Jahren  erhalten  hat,  wird  die  Beschäftigung  mit  so  etwas  Offensichtlichem  wie  uns  selbst,  fast 
unmöglich. Zum einen haben die Quantenphysiker herausgefunden, dass alles was wir als Materie 
erleben eine Form der Energie ist und zum anderen, dass Energie an sich nicht materiell ist. Es ist 
eine Schwingung – Bewegung, eine abstrakte Welle – oder aber auch nur eine Vorstellungsform in 
unserem  Gehirn.  Mit  der  „Loop  Quantentheorie“,  hebeln  sie  alle  bisherigen  Vorstellungen  von 
Raum und Zeit aus und beginnen zu begreifen, dass selbst Raum und Zeit ein Gedankengebäude in 
unserem Gehirn ist. Zu allem Überfluss finden die Biochemiker auf  ihrer Suche nach der Funktio­ 
nalität  des  menschlichen  Körpers  nun  heraus,  dass  es  bestimmte  Stoffe  gibt,  die  massiv  in  die 
Arbeitsweise  unseres  Gehirns  eingreifen  und  es  veranlassen,  den  gewohnten  Realitätsrahmen  zu 
verlassen. Und zwar in einer Weise, die nichts mit einem Traum oder einem gelegentlichen Dro­ 
gentrip zu tun hat. Kommen diese Stoffe in das menschliche Gehirn, verändert sich sein empfind­ 
liches Gleichgewicht derart, dass  es so lange mit seinen Instrumenten eine andere Realität wahr­ 
nimmt, bis diese Stoffe wieder abgebaut wurden.

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  7 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Die Forscher haben heraus gefunden, dass dieser DMT  (N,N­Dimethyltryptamin) genannte Stoff, 
zu jenen wenigen Molekülen gehört, die von unserem Gehirn aktiv durch die Hirn­Blut­Schranke 
transportiert werden. Unser Gehirn scheint süchtig nach DMT zu sein, daher hat der restliche Kör­ 
per  Mechanismen  ausgebildet,  die  irrtümlich  hineingeratene  DMT  Moleküle  augenblicklich  auf­ 
löst. Die Erfordernis dieses Schutzes wird klar, wenn wir in Betracht ziehen, dass in den meisten 
Pflanzen und Tieren DMT in für uns unzuträglichen Größenordnungen vorkommen. Wir würden 
es  also  mit  der  Nahrung  aufnehmen.  Der  Körper hat natürlich  keine  so  effektiven  Schutzmecha­ 
nismen, wenn DMT per Injektion direkt in die Blutbahn gerät. Die Evolution hat wohl nicht unsere 
grenzenlose Neugierde vorhergesehen, die uns veranlasst die natürlichen Begrenzungen des Kör­ 
pers mit Nadeln und ähnlichem Gerät zu durchbrechen. 
Bei den traditionellen Schamanen Südamerikas, wo der Konsum DMT haltiger Pflanzen schon seit 
Tausenden von Jahren zur Kultur gehört und entsprechend rituell begleitet wird, haben sich auch 
Rezepte entwickelt, mit denen der Stoff auf oralem Weg in den Körper gelangen kann, ohne den 
Schutzmechanismen zum Opfer zu fallen. Diese Rezepturen sind natürlich untersucht worden und 
seit langem bekannt. Da ich aber hier nicht zum Drogenkonsum animieren möchte, werde ich nicht 
weiter darauf eingehen. Denjenigen, die sich Psychonauten nennen und stolz darauf sind, in DMT 
und anderen Halluzinogenen etwas gefunden zu haben, dass keine Sucht entstehen lässt, kann ich 
nur empfehlen sich daran zu erinnern, dass der menschliche Körper ein Wunderwerk allerfeinster 
Technologien  ist. Einer Technologie,  die  weit  über  alles  Materielle hinaus,  mit  einer  uns  unvor­ 
stellbaren Präzision abgestimmt wurde. Jede unnötige Medikation, jede Droge, ist für diese perfek­ 
te Balance  eine  globale  Katastrophe.  Und  wenn  sie  nicht  physisch  bemerkbar  ist,  dann  wird  sie 
sich  früher  oder  später  psychisch­geistig  bemerkbar  machen.  Das  Experimentieren  mit  unserer 
Biologie, speziell mit dem Gehirn muss sehr vorsichtig und unter größter Sorgfalt erfolgen, denn 
es definiert unsere Realität und damit das, was wir Mensch nennen. Die große Menge an anstren­ 
genden  Erfahrungen jener Psychonauten, sollte doch schon Warnung genug sein, dass hier auf uns 
eine  große  Gefahr lauert.  Selbst  dann,  wenn  es  bei  den  gleichen  Stoffen  ebenfalls  zu  sehr  ange­ 
nehmen und bewusstseinserweiternden Erlebnissen kommt. 
Das Gehirn ist ein Hologramm, eingefaltet in das Hologramm des Körpers und eingebettet in das 
Hologramm der Seele, welche sich wiederum harmonisch in das holografische Universum einfügt. 
Was  wissen  wir  heute  schon  von  Hologrammen?  Ihre  Funktion  als  vernetzte  Wissensspeicher? 
Ihre transzendenten Eigenschaften und ihre Wirkung auf uns? Wir beginnen doch gerade erst zu 
verstehen, wie unsere Welt aus der Aktivierung von Information entsteht. Und wie wir überhaupt 
eine für sechs bis sieben Milliarden Individuen gleich erfahrbare Welt aufrecht erhalten, ist uns bis 
heute noch ein Rätsel. © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Die vorsichtigen Studien, die bis heute durchgeführt wurden und auch die vorliegenden Reisebe­ 
richte jener Psychonauten, die diese Reisen in bester Absicht gemacht haben, lassen darauf schlie­ 
ßen, dass die von uns allen erfahrene Realität auf einer empfindlichen Balance beruht, die von der 
Zirbeldrüse in unserem Gehirn aufrecht erhalten wird. Jede Abweichung der molekularen Balance 
im Umfeld der Epiphyse, verändert die erlebte Realität. Bis hin zu dem, was wir landläufig unter 
psychotisch  und  schizophren  verstehen.  Eine  Neudefinition  dieser  Begriffe  allein,  könnte  bereits 
zu einem besseren Verstehen der Realitäten führen. Diese traditionell für Abweichungen von der 
allgemein als Realität verwendeten Begriffe, brauchen nämlich einen Bezugswert. Dieser Bezugs­ 
wert ist selbstverständlich die von uns allen kollektiv erlebte Realität dieses Universums, als des­ 
sen  Teil  wir  uns  verstehen.  Dieser  Bezugswert  ist  aber  auch  das  Ergebnis  eines  molekularen 
Gleichgewichts in jedem einzelnen Gehirn. Dies ist kein absoluter Wert, denn wie jeder weiß, ist 
genug Spielraum für ganz persönliche Realitäten innerhalb des ganzen großen Lebensuniversums. 
Kein  Leben  gleicht  einem anderen  vollkommen.  Keine  zwei  Menschen  sind  absolut  gleich  oder 
erleben exakt die gleichen Dinge. Selbst bei eineiigen Zwillingen driften die Lebensrealitäten im 
Laufe der Zeit immer mehr auseinander. 
Um die neuen Informationen zu verstehen sind ein paar biophysiologische Gegebenheiten zu be­ 
achten:

8 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de 

Die Zirbeldrüse unser " drittes Auge"  
Im menschlichen Kopf befindet sich an der Stelle, 
die  seit  alters  her  mit  dem  Kronenzentrum,  dem 
Tausendblättrigen  Lotus,  Keter,  oder  dem  Zent­ 
rum  des  Heiligenscheins,  assoziiert  ist,  eine  be­ 
sondere  Drüse:  Die  Zirbeldrüse  oder  auch  Epi­ 
physe.  Dieses  Organ  liegt  ziemlich  genau  im 
Zentrum des Kopfes und ist ein bedeutsamer Fak­ 
tor  für  unser  Bewusstsein.  Die  Farbe  der  Zirbel­ 
drüse  ist  rötlich­grau  und  ihr  durchschnittliches 
Volumen  beträgt  beim  Menschen  15–40mm 3 .  Ihr 
Gewicht liegt zwischen 0,1 und 0,5g. Die Zirbel­ 
drüse  degenerierte  nach  Annahme  verschiedener 
Wissenschaftler im Laufe der Evolution von ihrer 
ursprünglichen  Größe  von  ca.  3cm  Durchmesser, 
zu  ihrer  heutigen  Größe.  Schon  Rene  Descartes, 
der  Begründer  des  Rationalismus  und  Wegbereiter  des  Computers,  schrieb  über  die  Zirbeldrüse: 
"Es gibt eine kleine Drüse im Gehirn, in der die Seele ihre Funktion spezieller ausübt, als in jedem 
anderen Teil des Körpers". 
Heute sieht man diese Drüse als ein "Auge" an, das in der Lage ist, elektromagnetische Felder zu 
detektieren. Das so zu sagen in einen anderen Frequenzbereich  sehen kann. Durch die Anatomie 
der modernen Medizin wurde bereits festgestellt, dass die vordere Hälfte der Zirbeldrüse die voll­ 
ständige organische Struktur eines menschlichen Auges besitzt, doch weil sie innerhalb des Schä­ 
dels ist, wurde sie bisher für ein degeneriertes Auge gehalten. Ob sie tatsächlich ein degeneriertes 
Auge  ist,  darüber  wird  immer  noch  spekuliert.  Aber  immerhin  hat  die  moderne  Medizin  bereits 
erkannt, dass es an dieser Stelle, mitten im Kopf des Menschen, ein Auge gibt. In den letzten Jah­ 
ren  entdeckten  die  Wissenschaftler  allmählich,  dass  die  Zirbeldrüse  lichtempfindlich  ist.  Jedoch 
wurde  gedacht,  dass  die  Zirbeldrüse  nicht  direkt  lichtempfindlich  ist.  Das  Hormon  Melatonin, 
eines der Hauptprodukte der Zirbeldrüse wirkt als ein körperinterner Repräsentant der Nachtzeit. 
Während der Dunkel­Zyklen, die synchron mit der dunklen Zeit einhergehen, ist die Sekretion von 
Melatonin gesteigert. Diese Lichtinformation erreicht die Zirbeldrüse über einen polysynaptischen 
Weg, der in der Netzhaut beginnt und durch die suprachiasmatische Regionen des Hypothalamus 
(unseren  biologischen  Taktgeber,  die  innere  Uhr)  führt.  In  herkömmlichen  Theorien  wird  ange­ 
nommen, dass die Stäbchen­ und Zapfenrezeptoren, die Sinneszellen in der Netzhaut, alleine für 
die  Aufnahme  der  Lichtinformation  verantwortlich  sind.  In  der  Vergangenheit  wurde  vermutet, 
dass  die  Unterdrückung  der  Melatoninausschüttung  der  Zirbeldrüse  ebenfalls  über  diesen  her­ 
kömmlichen Mechanismus funktioniert. Da die Zirbeldrüse im Schädel verborgen ist, ist es schwer 
sich vorzustellen, dass sie in der Lage ist, direkt auf Licht zu reagieren. Selbst wenn die Zirbeldrü­ 
se lichtempfindlich wäre, ist es aufgrund der Existenz von Lichtsinneszellen in der Netzhaut sehr 
schwer diese Hypothese am lebenden Objekt zu testen. 
Deshalb wurden mehrere Versuche bei Mäusen gemacht, denen die Gene für die Lichtsinneszellen 
der Netzhaut fehlten. Die Versuche ergaben, dass bei Mäusen, denen die Gene für Stäbchen und 
Zapfen  fehlten,  die  lichtabhängige  Produktion  von  Melatonin  in  der  Zirbeldrüse  unbeeinflusst 
blieb. Besonders bemerkenswert ist, das bei Mäusen, denen die genetische Information für Licht­ 
sinneszellen völlig fehlte und die zusätzlich einen Defekt in der optischen Signalübertragung hat­ 
ten, trotzdem die lichtabhängige Produktion von Melatonin in der Zirbeldrüse unbeeinflusst blieb. 
Es ist allgemein bekannt, dass sowohl bei der Nichtfunktion der optischen Signalübertragung als 
auch  beim  Fehlen  von  Netzhautsinneszellen,  die  normale  Sehbahn  nicht  funktioniert.  Es  ist  zur 
Zeit nicht möglich zu erklären, wie die im Schädel verborgene Zirbeldrüse normal auf Licht rea­ 
gieren kann. Die aktuelle Hypothese nimmt das Vorhandensein "unkonventioneller Photorezepto­ 
ren"  an.  Diese  Lichtsinneszellen,  die  weder  Stäbchen  noch  Zapfen  darstellen,  sind  in  der  Lage,

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  9 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

"nicht­bildhafte, nicht­visuelle" optische Signale zu verarbeiten. Es gibt jedoch  keine Beweise für 
diese Annahme und es ist sicher hier noch ein weites Feld wissenschaftlicher Forschung nötig. 
Auf der anderen Seite legen viele Beweise nahe, dass es sein könnte, dass die Zirbeldrüse selbst in 
der Lage ist, Licht direkt wahrzunehmen. Die Wissenschaftler haben die strukturelle Ähnlichkeit 
zwischen der Zirbeldrüse und der Netzhaut bereits erkannt. Die Zirbeldrüse wurde daher einfach 
"gefaltete Netzhaut" genannt, da eine Vielzahl von Genen, die in den Augen zum Ausdruck kom­ 
men, ebenso in der Zirbeldrüse Ausprägungen bewirken.  Die Zirbeldrüse hat nicht nur Lichtsin­ 
neszellen,  sondern  sie  hat  auch  ein  vollständiges  System  zur  optischen  Signalübertragung.  Das 
bedeutet nichts anderes als:  Wenn es einen lichtüberführenden Durchgang gäbe, die Zirbeldrüse 
dazu fähig wäre, Licht direkt wahrzunehmen. Da der biologische Körper nicht für alle Lichtwellen 
undurchlässig ist, kann dies erklären, warum bei Mäusen, denen die genetische Information für die 
Ausbildung  von  Lichtsinneszellen  in  der  Netzhaut  fehlt,  die  lichtabhängige  Unterdrückung  der 
Melatonin ­ Ausschüttung der Zirbeldrüse unbeeinflusst blieb. 
Aber auch neben der geheimnisvollen Eigenschaft der Lichtempfindlichkeit, stellt die Zirbeldrüse 
unter  den  Organen  des    Gehirns  etwas  Außergewöhnliches  dar.  Sie  kommt  nämlich  nur  einmal 
vor,  während  alle  anderen  Gehirnorgane  paarweise  existieren.  Auch  ihre  Anordnung im  Gehirn­ 
system deutet auf eine besondere Bedeutung hin. Sie befindet sich direkt oberhalb eines der wich­ 
tigsten  Nebenkanäle  de  Gehirn­Rückenmark­Flüssigkeit.  Diese  Flüssigkeit  bildet  sich  in  tief  im 
Inneren  des  Gehirns  gelegenen  Hohlräumen,  den  Hirnkammern.  Die  Gehirn­Rückenmark­ 
Flüssigkeit ist reich an Proteinen und Salzen und schützt, wie ein hydraulischer Puffer, das Gehirn 
vor plötzlichen Erschütterungen. Außerdem dient es zum Transport von Nahrungs­ und Abfallstof­ 
fen für das Hirngewebe. Die Anordnung der Drüse erlaubt es so, dass ihre Sekrete über den Trans­ 
portmechanismus  der    Gehirn­Rückenmark­Flüssigkeit  sehr  schnell  bis  in  die  hintersten  Winkel 
des Gehirns gelangen und quasi ohne großen Zeitverzug wirksam werden. Gleichzeitig befindet sie 
sich  ebenfalls  sehr  nahe  an  den  für  Gefühle  und  Wahrnehmung  wichtigen  Hirnzentren.  Diese 
Hirnzentren  stellen  Übergangstellen  dar,  in  denen  die  Sinnesdaten  zu  den  für  die  Interpretation 
zuständigen Stellen im Gehirn geleitet werden. Alle audio­visuellen elektrischen und chemischen 
Impulse müssen durch diese Übergangsstellen hindurch, bevor wir davon etwas erleben. Die Zir­ 
beldrüse ist so angeordnet, dass jedes von ihr abgesonderte Sekret sofort auf diese Übergangsstel­ 
len  gelangt.  Insgesamt ist  sie  vom  Limbischen  System  umgeben,  dass  unser  emotionales  Gehirn 
darstellt und zu unseren ältesten Erbstücken zählt. 
Die Zirbeldrüse produziert eine ganze Reihe von verschiedenen Sekreten. schon lange ist bekannt, 
dass sie die Melatoninproduktion im Körper steuert. Melatonin wird vermehrt in den Dunkelpha­ 
sen des Tages produziert. Licht unterdrückt die Melatoninproduktion. Aus den daraus entstehen­ 
den Kurven wissen wir ob es Tag oder Nacht ist und welche Jahreszeit herrscht. Und es hat einen 
Einfluss  auf  unser  Fortpflanzungsverhalten:  Je  mehr  Melatonin  vorhanden  ist,  desto  mehr lassen 
die  Fortpflanzungsfunktionen nach.  Aus  Forschungen  Anfang des    frühen 19ten  Jahrhunderts  ist 
bekannt,  dass  bei  zu  langer  Dunkelheit,  die  Zirbeldrüse  wächst,  um  dem  Bedarf  an  Melatonin 
gerecht werden zu können. Umgekehrt schrumpft sie bei zu viel Licht ein. 
Noradrenalin  und  Adrenalin  werden  über  Nervenzellen an die  Epiphyse  abgegeben,  die  sie  voll­ 
ständig  umschließen.  Diese  beiden  Neurotransmitter  leiten  die  Produktion  von  Melatonin  ein. 
Jedoch werden von der Zirbeldrüse ausschließlich die Neurotransmitter akzeptiert, die von den sie 
direkt umgebenden Nervenzellen abgegeben werden. Das sonst im Körper vorkommende Adrena­ 
lin oder Noradrenalin hat  keinen Einfluss auf die Arbeit der Drüse. Dies ist insbesondere bemer­ 
kenswert, das die Zirbeldrüse ja nicht aus Hirngewebe gebildet ist und somit sich nicht innerhalb 
der Blut­Hirn­Schranke befindet. Das Sicherheitssystem der Drüse verhindert, dass die Stresshor­ 
mone  des  Körpers  bis  zu  ihr  gelangen.  Dieses  Sicherheitssystem  besteht  aus  den  privilegierten 
Nervenzellen,  die  sie  umgeben.  In  ihnen  werden  die,  vom  Blut  angeschleppten,  Stresshormone 
augenblicklich  abgebaut.  Dieser  Mechanismus  arbeite  so  schnell  und  effektiv,  das  es  bis  heute 
noch nicht möglich ist, die Zirbeldrüse tagsüber zur Melatoninproduktion zu bewegen!

10 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Warum  ist  die  Melatoninbildung  für  unsere  Realität  so 


wichtig?  
Die Epiphyse bildet aus Triptophahn, einer Aminosäure, die in den meisten Eiweißstoffen enthal­ 
ten  ist,  über  einige  Zwischenstufen,  Serotonin.  Serotonin  ist  ein  Neurotransmitter  des  zentralen 
Nervensystems  und  dient  der Epiphyse  als  Grundstoff  um  daraus  Melatonin zu  bilden.  (2)    Das 
von der Zirbeldrüse produzierte Hormon Melatonin gilt heute als „Oberste Kontrollinstanz“, denn 
es  reguliert die biologische Uhr des Körpers und steuert die Ausschüttung aller wichtigen Hormo­ 
ne. Somit steuert Melatonin den biologischen Alterungsprozess insgesamt. 
Der Melatoninspiegel hat seinen Höhepunkt in der Kindheit. Während der Jugend fällt der Mela­ 
toninspiegel langsam ab und löst eine Erhöhung von anderen Hormonen aus, die dafür dem Körper 
signalisieren, dass  er  in  die  Pubertät  kommt.  Während  wir altern, nimmt  unser  Melatoninspiegel 
weiter ab, wobei der steilste Abfall ungefähr vom 50sten Lebensjahr an zu beobachten ist. Mit 60 
produziert unsere Zirbeldrüse nur noch halb so viel Melatonin wie mit 20. So wie der Melatonins­ 
piegel absinkt, beginnen sich die Zeichen des Alterns zu zeigen. 
Doch nicht nur das Erleben von Altern wir durch die Arbeit der Zirbeldrüse gesteuert, ihr Einfluss 
reicht wahrscheinlich weiter, als wir ahnen. 

Melatonin  hat  den  bisherigen  Erkenntnissen 


der  Forschung  zufolge  keinen  oder  nur  sehr 
geringen Einfluss auf die Wahrnehmung unse­ 
re  Realität.  Obwohl  es  eine  sehr  ähnliche 
Struktur  wie  5­Meo­DMT  hat,  ist  es  im  Ge­ 
gensatz zu jenem nicht „psychedelisch“ aktiv. 
Stand  der  Kenntnis  ist  heute,  dass  Melatonin 
sicher  an  der  Steuerung  der  Bluttemperatur 
beteiligt ist. 
Die  chemische  Struktur  von  Melatonin  baut 
jedoch  auf  dem  Serotonin  auf  und  dessen 
chemische Struktur, ist der Struktur des DMT 
sehr  ähnlich..  Die  hier  vertretene  Hypothese  stützt  sich  darauf,  dass  die  Zirbeldrüse  sehr  hohe 
Konzentrationen  an  Methyltransferasen    enthält.  Diese  Enzyme  sind  erforderlich  um aus  Seroto­ 
nin, Melatonin oder Tryptamin das psychedelisch hochwirksame DMT zu erzeugen. 

Die  Methyltransferasen hängen an andere  Moleküle  eine  Methylgruppe  an.  Wenn  dies  an  einem 
Tryptamin ­ Molekül zweimal geschieht, ist Dimethyltryptamin entstanden. Ein stark halluzinogen 
oder  psychedelisch  wirkender    Stoff.  Aufgrund der hohen Konzentration  der dazu  erforderlichen 
Stoffe in der Zirbeldrüse, muss einfach davon ausgegangen werden, dass endogenes DMT in der 
Zirbeldrüse gebildet wird und in die Gehirn­Rückenmark­Flüssigkeit gelangt.

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  11 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Die  chemische  Struktur  von  DMT  ist  kein 


Exote  unter  den  im  Körper  vorkommenden 
Molekülen,  sondern  eher  eine  alltägliche 
Struktur.  Umso  überraschender  ist  die  Tatsa­ 
che, dass es bisher nicht gelungen ist DMT in 
relevanten  Mengen  in  der  Gehirn­ 
Rückenmarks­Flüssigkeit  nachzuweisen.  Dies 
kann  vielleicht  darin  begründet  sein,  dass  die 
Epiphyse nicht nur die bereits genannten Neu­ 
rotransmitter bildet, sondern auch Substanzen, 
die  den  Abbau  des  DMT  durch  die  körperei­ 
gene MAO verhindern. Diese Beta ­ Carboline 
verhindern,  dass  die  DMT  Moleküle  im  Kör­ 
per  sofort  zersetzt  werden.  Ebenso  wird  auch  ein  DMT­Antagonist  gebildet,  der  neuesten  For­ 
schungen nach den schönen Namen  „N, N(CH 3) 2 Dmt­Tic­OH“ trägt. Hierbei handelt es sich 
um einen Stoff, der die Fähigkeit der Zellen reduziert, auf DMT zu reagieren (Opioid – Rezeptor ­ 
Antagonist). 
Um dem Vorkommen an endogenem DMT auf die Spur zu kommen, sind wir heute noch weitge­ 
hend auf die Bildung von Hypothesen  angewiesen, deren Grad an Richtigkeit sich erst durch die 
entsprechenden zukünftigen Forschungen herausstellen wird. Nimmt man aber alle Informationen, 
aus  Wissenschaft,  Religion  und  anderen  außergewöhnlichen  Realitätserfahrungen  zusammen, 
entsteht ein durchaus stabiles Denkmodell, mit tiefgreifenden und hoffnungsvollen Implikationen. 
So  kann  man  davon  ausgehen,  dass  DMT  zu  bestimmten  Zeitpunkten  unsers  Lebens  massiv  in 
unsere  Wahrnehmung  eingreift,  weil  es  in  psychedelisch  wirksamen  Mengen  von  der  Epiphyse 
ausgestoßen wird. 
Wir  wissen  heute  schon  mit  einiger  Sicherheit,  wie  das  Betreten  und  Verlassen  unserer  Realität 
geschieht.  Auch  wenn  es  hier  noch  viele  Fragen  zu  beantworten  gibt,  können  wir  in  der  7. 
Schwangerschaftswoche die Entstehung der Zirbeldrüse beobachten und zum ersten Mal im Leben 
des  Embryos,  DMT  in  seinem  Organismus  nachweisen.  Zu  diesem  Zeitpunkt  wird  ebenfalls  die 
Geschlechtszugehörigkeit  des  werdenden  Menschen  erstmalig  sichtbar.  Die  Zellen,  die  später 
einmal die Epiphyse sein werden und für die Konstanz unserer Realität sorgen sollen, wandern zu 
diesem Zeitpunkt, vom Gaumen aus, fast in die geometrische Mitte des Gehirns. Auf diese Weise 
bleibt die Zirbeldrüse als einziges Gehirnorgan, außerhalb der Blut­Hirn­Schranke. Um sie jedoch 
vor ungewollten Molekülüberflutungen zu schützen, wird sie von einer speziellen Schicht Neuro­ 
nen umgeben, die jeden Ansturm von in den Körper gelangten Neurotransmittern von ihr abhält. 
Dieser Aufbau erlaubt es der Zirbeldrüse und den umgebenden Neuronen auch dann noch effektiv 
zu arbeiten, wenn der Blutkreislauf bereits zum Erliegen gekommen ist. Wie es  beim Tod durch 
Herzstillstand, oder bei großen Verletzungen des Blutversorgungssystems vorkommt. 
Bei der Geburt schüttet die Epiphyse der Mutter nachweislich DMT aus, das zusammen mit den 
anderen Endorphinen ihren Stress reduziert. Jedoch ebenfalls durch den verbundenen Blutkreislauf 
zwischen Mutter und Kind in dessen System gelangt. So erlebt das Kind die eigene Geburt unter 
DMT Einfluss, was möglicherweise die Erinnerung an die eigene Geburt ebenso unterdrückt, wie 
die  Erinnerung  der  Mutter  an  die  erlittenen  Schmerzen.    Auch  wenn  am Ende  des  irdischen  Le­ 
bens, die Lebenskraft den Körper verlässt, produziert die Zirbeldrüse, die ja auch noch ohne Blut­ 
kreislauf funktionsfähig ist, die endgültige Menge DMT. Diese letzte Dosis, ist das Katapult, mit 
dem das Bewusstsein diese irdische Realität verlässt. Das  Kronenchakra gilt in allen Religionen 
als das Tor zu einer anderen Realität,  als der Sitz der Seele oder dem Ort der Erleuchtung. 
Aus  den  bisherigen  Forschungsberichten  ist  eindeutig  abzulesen,  dass  zu  keinem  Zeitpunkt  des 
DMT  Einflusses,  das  Bewusstsein  der  erlebenden  Person unterbrochen  war  und  eine  Kontinuität 
dessen  bestand,  was  man  als  ‚ICH  ­  Bewusstsein’  oder  „Selbst“  bezeichnen  kann.  Das  Erleben 
eines unter DMT Einfluss stehenden Menschen ist für ihn vollkommen real und ist von ihm selbst 
nicht  von  der,  von  uns  allengemeinsam  erfahrenen  Realität,  zu  unterscheiden.  Diese  Tatsache

12 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

entzieht uns die Grundlage für die Annahme, dass die von uns allen in großem Umfang gemein­ 
sam erlebte Realität, einen höheren Wirklichkeitswert besitzt, als jene Realität, die während tiefer 
Meditation, Trance oder unter dem Einfluss psychedelischer Stoffe erfahren wird. Selbstverständ­ 
lich können wir die Abweichungen von dem, von uns allgemein akzeptierten Normal messen und 
erforschen, aber alle diese Forschungen stellen nur ein relatives Ergebnis zu einer willkürlich ge­ 
zogenen Grundlinie dar. Einer Grundlinie, die sich aus der Realität ergibt, die der aktuell in unse­ 
rem  Bio­System  herrschenden  molekularen  Balance  entspricht.  Wird  diese  Balance  über  ein  be­ 
stimmtes Maß hinaus verschoben oder gestört, erlebt der betroffene Mensch eine ‚andere’ Realität 
und verlässt damit, dass vom Kollektiv vorgegebene Normal. 
Das, was wir also alle als die normale Alltagswelt erleben, beruht auf der Fähigkeit der Zirbeldrü­ 
se, auf molekularer Ebene zu balancieren. Und zwar genau so, dass die Mischung der Stoffe im­ 
mer so erfolgt, dass keines der Moleküle die Ausgewogenheit stört. Unsere Zirbeldrüse stimmt in 
Bruchteilen von Sekunden eine bestimmte psychedelische Wirkung in uns so ab, dass wir immer 
Ausgewogenheit  sähen,  würden  wir  messen.  Gleichzeitig  ist  dieser  Null­Abgleich  für  uns  das 
sichere  Signal  in  der  ‚wirklichen’  Realität zu  sein.  Andernfalls  könnten  wir  beispielsweise  nicht 
zwischen einer nächtlichen Traumrealität und dem Wachzustand unterscheiden. Überhaupt wäre es 
für uns ohne diese Null­Resonanz, schwierig festzustellen, was für uns Wirklichkeit ist. Denn die 
Sinneswahrnehmungen  werden  durch  die  Aktivitäten  der  Zirbeldrüse  genauso  gefiltert,  wie  die 
Gefühle und die logischen Aktivitäten des Großhirns. Wenn man vor diesem Hintergrund die gro­ 
ßen Weisheitslehren der Menschheit betrachtet, kann man eine Ahnung davon bekommen, warum 
alle diese alten Lehren, vor den illusionären Trugbildern der Welt eindringlich warnen. 

Was also erleben wir als Realität?  
Alles was hier bisher aufgeführt wurde, bezieht seine Wahrheit aus dieser Null­Realität, die wir im 
Regelfall alle miteinander teilen. Während wir hier sind, haben wir normalerweise nicht die Fähig­ 
keit,  gleichzeitig  weit  auseinanderliegende,  andere  Realitäten  wahrzunehmen.  Wir  erfahren  uns 
zwar als „Wanderer durch die Zeit“, die für uns einen gewissen vorhersehbaren Änderungsfaktor 
darstellt, aber andere Realitätsbewegungen wie in die 3 Raumdimensionen sind uns nicht vorstell­ 
bar.  Selbst  in  der  Bewegung  durch  die  Zeit  erfahren  wir  uns  als  passiv,  unfähig  langsamer  oder 
schneller zu sein. Da hilft es uns auch wenig, wenn wir wissen, dass sich relativ zueinander bewe­ 
gende  Realitäten,  in  Bezug  zueinander,  jeweils  eine  andere  Zeit  erfahren,  wie  es  Albert  Einstein 
formulierte. Sehen wir uns als gesund und im vollen  Besitz unserer geistigen Kräfte an,  können 
wir immer nur eine Realität als die wirkliche Realität erleben  ­ auch wenn wir theoretisch unbe­ 
schränkt viele Realitäten  erleben könnten. Treten deutliche Abweichungen von der Null­Realität 
auf, tendieren wir dahin, die betroffenen Menschen aus unserer Gesellschaft auszusondern und sie 
zu einem Fall ärztlicher Fürsorge zu machen. Auf diesem Weg setzt sich die korrektive Kraft zur 
Aufrechterhaltung  der  Balance  bis  in  die  gesellschaftlichen  Systeme  fort.  Selbstverständlich  gibt 
es dafür eine Menge guter Gründe, so wie es für alles einsichtige und logische Begründungen gibt, 
dass  zur    Untermauerung  eines  vorhandenen  Zustandes herangezogen  wird.  Doch  der  Mechanis­ 
mus, der den vorhandenen Zustand hervorbringt, tritt nur in den Regelbewegungen in Erscheinung, 
die er auslöst, um den Status Quo aufrecht zu erhalten. In letzter Konsequenz bedeutet dies, dass 
man ein solches System nur dann ergründen kann, wenn es sich in einem Ausnahmezustand befin­ 
det. 
Die  Erfahrungen,  die  uns  von  Menschen  berichtet  werden,  die  wir  für  psychotisch  oder  schizo­ 
phren halten, stellen solche Ausnahmezustände dar. Sehr ähnliche Erfahrungen stellen sich unter 
Einwirkung  einiger  psychoaktiver  Substanzen  ein,  allen  voran  DMT,  Psilocybin,  LSD  und 
Mescalin. Aber auch die Erfahrungen denen sich Menschen ausgesetzt sehen, die Yoga und Medi­ 
tation praktizieren, unterscheiden sich nicht wesentlich von diesen Ausnahmezuständen. Je nach­ 
dem unter welchen Rahmenbedingungen diese Erfahrungen auftreten, werden sie in unserer Null­ 
Realität entsprechend eingeordnet und gedeutet. Die pathologischen Erfahrungen der Psychotiker 
werden  als  Wahn  klassifiziert  und  jeder  allgemeingültige  Wahrheitsgehalt  wird  ihnen  abgespro­ 
chen. Erfahrungen mit  Drogen aller  Art, mögen  sie noch  so  spirituell  oder  persönlichkeitsverän­

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  13 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

dernd  sein,  werden  üblicherweise  als  Halluzination,  Trip  und  Rausch  gewertet  und  ebenfalls  ab­ 
gewertet.  Einzig  die  Erfahrungen  durch  Meditation,  Yoga  und  anderer  traditioneller  Übungsme­ 
thoden erhalten eine gewisse Anerkennung, solange sie den traditionell überlieferten  Erfahrungs­ 
schatz der jeweiligen religiösen Ausrichtung nicht  sprengen. Es scheint so zu sein, als ob unsere 
Wahrnehmung der Null­Realität darauf optimiert ist, die Regelbewegungen, die zu ihrer Aufrecht­ 
erhaltung dienen, unsichtbar zu machen und so zu verhindern, dass wir diesen Mechanismus einer­ 
seits  erkennen  und  andererseits  hinterfragen.  Betrachten  wir  jedoch  die  Erfahrungsinhalte,  der 
besagten Ausnahmequellen, kommen wir nicht umhin große Gemeinsamkeiten und Übereinstim­ 
mungen  festzustellen.  Das  bringt  uns  natürlich  sofort  in  Konflikt  mit  den  existierenden  Erklä­ 
rungsmodellen  und  Begründungen.  Dieser  Konflikt  ist  nicht  von  intellektueller  Natur,  sondern 
entzündet sich auf der Basis unseres eigenen Selbstverständnisses davon, was  wir für uns selbst, 
unser Leben oder unsere Welt halten. Die bestehenden Erklärungsmodelle sind ja dazu geschaffen 
die  kollektive  Null­Realität  aufrecht  zu  erhalten.  Ein  Konflikt  mit  ihnen,  kann  demzufolge  nur 
dazu führen, den bestehenden Meinungen noch mehr Wahrheit zuzusprechen, oder die Gesamtheit 
der  Konstruktionen  in  Frage  zu  stellen.  Was  letztlich  zu  einem  Erleben  einer  Realität  führt,  die 
mehr  oder  weniger  große  Differenzen  zur  ursprünglichen  Null­Realität  aufweist.  Mit  allen  sich 
daraus ergebenden Pro und Kontras. 

Unser Gehirn, unser Freund und Helfer?  
Das höchste Potential des menschlichen Gehirns ist das innere Wissen um die Natur der  Realität. 
In uns gibt es ein Urwissen darüber, dass unsere Existenz weit über die Grenzen unseres persönli­ 
chen Lebens hinausgeht. Wir wissen auf eine unerklärliche Weise, dass es noch mehr gibt, als das, 
was  uns  üblicherweise  bewusst  ist.  Wir  wissen  trotz  aller  Unbill,  die  uns  unser  Leben  wohl 
manchmal beschert, dass die Wahrheit über das Leben wunderschön, und das alles so ist, wie es 
sein  soll.  Wir haben  auch  ein  Wissen  darüber,  dass  alles  Existierende  zusammenhängt,  eine  un­ 
trennbare,  vollkommene  Einheit  ist.  Es  drückt  sich  darin  aus,  dass  wir  den  Ort  in  dem  wir  uns 
befinden  „Universum“  nennen,  was  so  viel  wie  Einheitlichkeit  oder  auch    „Ein­Vers“,  „Lied“ 
bedeutet. 
Und obwohl wir das alles wissen, verstricken wir uns immer wieder  in innere Konflikte und Aus­ 
einandersetzungen. Es ist unsere Natur, alles was wir wissen in unser Leben zu integrieren. Da gibt 
es  ein  stilles  Licht  in  unserem  Herzen,  das  uns  immer  wieder  auffordert  an  der  Schönheit  des 
aktuellen Jetzt  teilzuhaben. Die innere Stimme lädt uns ein die Freiheit und Ästhetik des Augen­ 
blicks zu genießen. Und hin und wieder gibt es in unserem Leben Augenblicke, in denen wir der 
wahren  Wirklichkeit gewahr  werden.  Dann  verwenden  wir oft  Ausdrücke  wie  Klarheit,  Freiheit, 
Gott  oder  Liebe,  um  diese  Momente  zu  beschreiben,  obwohl  wir  ebenfalls  genau  wissen,  dass 
diese Worte jenem Gefühl der unfassbaren Grenzenlosigkeit niemals gerecht werden können. 
Auch  wenn  wir  diese  zeitweiligen  tiefen  Einsichten  in  die  Realität mit  großer  Tiefe    empfinden 
und genießen, fallen wir doch in der Regel schnell zurück in unsere alten Muster. Wir fangen er­ 
neut  an,  die  Dinge  zu  kategorisieren  und  zu  bewerten.  Wir  pendeln  zwischen  Liebe  und  Schuld 
und Spannung und Entspannung umher und suchen nach der Erfüllung. 
Wir möchten dieser Not entfliehen und tauchen in Ablenkung ein, lassen unsere Sinne abstumpfen, 
verleugnen  die  unbequemen  Erkenntnisse  oder  heischen  nach  Anerkennung  durch  Andere.  Wir 
angeln  nach  Rettungsankern  in  den  alten  Konzepten,  lassen  uns  auf  fadenscheinige  Sicherheit 
versprechende  spirituelle  Glaubenssätze  ein  und  hoffen  damit  der  beängstigenden  Unsicherheit 
unseres Lebens zu entkommen. 
Aber trotz allem beliebt das tief in unserem Innern vorhandene Wissen über die Natur der Realität 
vorhanden. Wenden wir uns nur für einen Moment von den Ablenkungen ab, so können wir sofort 
die  Stimme  unseres  Herzen hören.  Je nach  Verfassung  empfinden  wir  sie  dann  entsprechend als 
Hinweis, Mahnung oder gar Drohung. Manch einer ist versucht hier einen Kompromiss zu finden: 
Wie  wäre es, in dieser klaren Realität zu leben und ebenso die gewohnten Ansichten, das Bestre­ 
ben in den bekannten Konzepten die ersehnte Sicherheit zu finden, aufrecht erhalten zu können? 
Wir nennen das dann Spiritualität oder inneres

14 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Wachstum. Auf diese Weise meinen wir das Beste aus beiden Welten zu verbinden. Wir brauchen 
unsere Sucht nach Konzepten nicht aufzugeben. Nur der Inhalt muss entsprechend dem spirituell 
korrekten Ideal angepasst werden. Wir müssen unser  kindliches Verhalten nicht ändern, bei dem 
wir seit Jahrzehnten Blindekuh spielen. Wir wenden uns an die höheren Instanzen: an das höhere 
Selbst, die kosmischen Instanzen oder gleich an Gott. Wem das zu häretisch und ohne genügende 
Demut ist, der strebt der  perfekten Lehre nach, sucht sich einen aufgestiegenen Meister oder einen 
Guru, dem er seine Unsicherheiten aufbürdet. 
Wir können damit wenigstens so tun, als seien wir spirituell fortgeschritten und fallen wieder auf 
das endlose Glitzerspiel unserer Eigenmächtigkeit herein, die ihren Gefallen daran findet sich vom 
anderen durch was auch immer abzuheben. 
So hat sich in unseren eigenen Augen unser ganzes Leben verändert, doch in Wirklichkeit herrscht 
noch immer derselbe Zustand. Unsere gewohnten Muster haben sich nicht verändert. Sie bleiben 
immer gleich. So haben wir das perfekte Versteck gefunden, in dem wir uns vor unserem Urwissen 
vergraben können. Wir tun einfach so, als wüssten wir bereits alles. Spirituelle Lehren und Prakti­ 
ken können sehr wertvoll sein, und doch stellt unsere Motivation, uns mit ihnen zu beschäftigen, 
oft  das  größte  Hindernis  dar.  Oft  wenden  wir  uns  ihnen  nicht  aus  einem  inneren  Verlangen  zu, 
sondern suchen ein Ventil für den im Inneren tobenden Konflikt. 
Einen inneren Konflikt auszutragen und sich vor der Realität zu verschließen, ist kein wirkliches 
Problem.  Unser  Gehirn  erhält  den  Konflikt  am  Leben,  indem  es  unseren  Rückzug  in  trennende 
Identitäten und trennende Konzepte ermöglicht. Dabei verfolgt es nur die besten und erhabensten 
Absichten  uns  am  Leben  zu  erhalten.  Es  folgt  dabei  einem  Konzept,  das  wir  in  unserer  Be­ 
schränktheit als Besitzer des Gehirns noch nicht realisiert haben: Dieses Konzept besagt, das alles 
eine große Perfektion ist und alle Wesen, Dinge und Geschehnisse zu jeder Zeit genau so sind, wie 
sie sein sollen. 
Einige Pioniere der Quantenphysik sind zu ähnlichen Erkenntnissen gelangt. Darunter Hans Peter 
Dürr,  Burkhard  Heim  und  David  Bohm.  David  Bohm  konzipierte  aus  seinen  Erkenntnissen  die 
implizite und explizite Ordnung. Dabei ist die implizite Ordnung die Basis sowohl der sichtbaren 
materiellen  Welt  als  auch  der  subtileren  Energieformen,  einschließlich  unserer  Gedanken  und 
Gefühle. Sie stellt den Urgrund des Seins dar, der auch  in verschiedenen heiligen Traditionen als 
formloses, unendliches Bewusstsein beschrieben wird, aus dem sich jede Form manifestiert.  Die­ 
ses  Bewusstsein  ist  der  Ursprung  und  die  Substanz  aller  Dinge,  einschließlich  jeder  Identität  – 
auch der unseren.. Es ist in sich vollständig und perfekt, die Quelle aller Liebe, Freude und Weis­ 
heit. Dieses Bewusstsein ist jenseits aller Eigenschaften und Formen und enthält das volle Potenti­ 
al der gesamten Schöpfung. Dieses Bewusstsein, die implizite Ordnung, ist nicht weit entfernt und 
nicht unerreichbar. Es unterliegt keiner Wandlung und ist zeitlos. 
Im Laufe unseres Lebens verändern sich alle Erscheinungen. Alle Atome, aus denen unser physi­ 
scher Körper aufgebaut ist, werden innerhalb von drei Jahren vollständig erneuert. Unsere Gedan­ 
ken und Gefühle, unsere Werte, Rollen und Gewohnheiten, unsere Freuden und Sorgen und unser 
Aussehen verändern sich viele Male im Laufe unseres Lebens. Wenn wir ein altes Foto  von uns 
betrachten, auf dem wir beispielsweise als dreijähriges Kind zu sehen sind, dann wird die Verän­ 
derung  offensichtlich:  Körper,  Gedanken,  Alltagsgewohnheiten,  Weltbild  –  alles  ist  vollständig 
anders.  Wir  sind  im  Vergleich  zu  damals  ein  völlig  anderer  Mensch  und  trotzdem  würden  wir 
sagen: „Das bin ich im Alter von drei Jahren!“ 
Es wäre unwahrscheinlich, dass wir behaupten würden: „Kein Atom von dem Körper auf dem Bild 
ist heute in mir, also muss das ein ganz anderer Mensch sein!“ Uns kommt so eine Aussage eher 
besorgniserregend vor, da wir die Unterschiede als „nicht wirklich bedeutsam“ ansehen. Aber eine 
Instanz, die ebenfalls in uns existiert, hat all diese Veränderungen wahrgenommen und registriert. 
Sie gibt sie uns auf Abruf als Erinnerung wieder. Diese Instanz, dieses unveränderliche Bewusst­ 
sein, ist der Kern unserer Existenz. Daher kommt sie uns profunder vor als all die oberflächlichen 
Veränderungen, die sich durch die Zeit ziehen. Diese Instanz, dieser stille Beobachter, bleibt selbst 
unverändert,  während  Inhalte  und Erfahrungen  kommen  und  gehen.  Er  ist  uns  so nahe,  dass  wir 
ihn häufig übersehen.

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  15 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Aus dieser impliziten Ordnung des reinen, unveränderlichen Bewusstseins entsteht die „explizite“ 
Ordnung,  die  Welt  der  Vielfalt,  der  Formen  und  Gestalten,  der  Lebewesen,  und  Geschehnisse. 
Doch es ist wichtig zu verstehen, dass zwischen der impliziten und expliziten Ordnung kein Ursa­ 
che­Wirkungs­Zusammenhang  besteht,  sondern,  die  explizite  Ordnung,  ein  Ausdruck  der  impli­ 
zierten Ordnung ist. So wie der Wind ein Ausdruck unserer Atmosphäre ist. Er besteht immer aus 
Luft, der gleichen Luft aus der er hervorgeht. Er ist niemals etwas anderes als bewegte Luft. Seine 
Substanz ist Luft. Er ist die explizite, konkrete, fühlbar gewordene Ausformung eines Vorgangs in 
der in ihm implizit vorhandenen Atmosphäre. Wind ist ein konkreter Ausdruck unserer Atmosphä­ 
re, gleichgültig ob er als milder Frühlingshauch oder als zerstörerischer Tornado daher kommt. 
Die implizite Ordnung erzeugt das Explizite durch sogenannte Pilotwellen. Pilotwellen, ein Aus­ 
druck aus  der  Quantenphysik,  sind  vielleicht  die  wissenschaftliche  Erklärung  für  etwas,  was  die 
Mystiker als „Heiligen Geist“ oder Herzensweisheit  bezeichnen. Durch diese Pilotwellen entfaltet 
sich das in der impliziten Ordnung angelegte Potential in der Welt der äußeren Erscheinungen. Sie 
sind der Prozess, der bestimmt, wie sich die Blüte aus der Knospe zu entfalten hat. Fließt die „In­ 
telligenz“ ungehindert aus der impliziten in die explizite Ordnung, erkennt sich das Explizite als 
die gleiche Substanz, das gleiche Bewusstsein wie im Impliziten. Das Explizite ist somit zu einem 
wahren Ausdruck des Impliziten geworden und stellt es im Augenblick dar. Diesem Zustand strebt 
die Intelligenz des Seins entgegen: der vollkommenen Fusion des Impliziten mit dem Expliziten. 
Diese Fusion des Formgebenden mit dem Geformten scheint das Ziel der Evolution zu sein. Den­ 
ken  wir    jedoch  eine  Formulierung  wie  „Ziel  der  Evolution“,  so  drängt  sich  die  Vorstellung  an 
irgendeinen  zukünftigen  Zustand  auf.  Die  Quantenphysik  ermöglicht aber nicht nur  das  wunder­ 
schöne Konzept der Einheit von Schöpfer und Geschöpf, sondern liefert auch den Beweis für die 
Existenz nicht­linearer Zeit. Die Welt der Subnuklearen Teilchen ist nicht an dieselbe Zeit gebun­ 
den, die wir kennen. Hier können sich Teilchen annähernd beliebig in der Zeit vor­ und rückwärts 
bewegen, Wirkungen erzeugen, bevor die ursächlichen Bedingungen dafür vorhanden sind. Es ist 
heute  ziemlich  unumstritten,  dass  es  die  lineare  Zeit,  wie  wir  sie  täglich  erleben  gar  nicht  gibt, 
sondern das es sich hierbei um einen Spezialfall handelt, den wir aufgrund einer inneren Bemuste­ 
rung  erleben.  Die  Wirklichkeit  stellt  sich  unserem  beobachtenden  Verstand  ungebärdig  und  wild 
vor:  die  gesamte  Zeit,  Vergangenheit,  Gegenwart  und  Zukunft, ist  gleichzeitig  da.  Alles  was  je­ 
mals  geschehen  ist,  geschieht  und  geschehen  wird  ist  bereits  passiert.  Unser  Verstand ist  zu  be­ 
schränkt um eine solche Komplexität auch nur näherungsweise zu erfassen. Daher haben wir uns 
dazu entschieden, alles „eines nach dem anderen“ wahrzunehmen und zu verarbeiten. Durch diese 
sequentielle  Verarbeitungsmethode  entsteht  der Eindruck  einer  linearen  Zeit, in  dem  ein  Augen­ 
blick  dem  nächsten  folgt.  Hier  sind  wir  Zuhause  mit  unseren  Gedanken  und  Wahrnehmungen. 
Doch  wenn  die  lineare  Zeit  eine  Erfindung  unseres  Gehirns  ist,  um  uns  auf  dem  bestmöglichen 
Wege am Leben zu erhalten, dann dürfen wir nicht den Fehler begehen, diesem unserem Gehirn 
alles abzukaufen, was es für uns auf der Schippe hat. Denn es schöpft aus dem Fundus alter Erfah­ 
rungen  und  Interpretationen,  die  nicht  selten  quer  zu  den  tatsächlichen  Wirklichkeiten  stehen. 
Wenn  es  keine  lineare  Zeit  gibt,  dann  müssen  wir  uns  eingestehen,  dass  das  Ziel  der  Evolution 
bereits  erreicht  ist.  Das  die  Fusion  der  kreativen  kosmischen  Kräfte  mit  dem  kreierten  Kosmos 
bereits stattgefunden hat und wir uns schlussendlich von dem damit verbundenen Schock erholen 
und langsam der Wirklichkeit gewahr werden. 

Die Relativität der Wahrnehmung  
Um  die  Relativität  der  eigenen  Realität  besser  verstehen  zu  können,  ist  es  erforderlich  zunächst 
einen Blick auf die Wahrnehmung des eigenen Körpers zu werfen. In den 60iger Jahren des 20ten 
Jahrhunderts  wurde  durch  Elektrostimulation  am  offenen  Gehirn  eine  topologische  Reiz­ 
Reaktionskarte  erstellt,  die  eine  Beziehung  zwischen  dem  Gehirn  und  Körperregionen  herstellt. 
Die  Forscher  Feinstein  und  Libet    entwickelten  so,  dass  als  „Humunkulus“  bekannt  gewordene 
Bild des kleinen Menschen im Kopf. Elektrische Reize an den entsprechenden Stellen der Hirnrin­ 
de, erzeugten Wahrnehmungen oder Aktionen in den zugeordneten Körperteilen.

16 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Das Bild zeigt den Querschnitt durch das Gehirn vom linken Ohr zur Kopfmitte. Die rechte Ge­ 
hirnhälfte  ist  dazu  spiegelsymmetrisch  anzusehen.  Wie  wichtig  diese  Humunkulus  Karte  bei  der 
Beurteilung von Wahrnehmungen ist, werden wir später noch sehen. 
Die Forscher entdeckten auch, dass es ein bestimmtes Zeitverhalten zwischen dem externen Reiz 
und der internen Wahrnehmung gab, Sie fanden heraus, dass es mindestens einer halben Sekunden 
dauernden elektrischen Reizes bedurfte, um eine bewusste Reaktion auszulösen. 
In dem dazu durchgeführte Experiment wurde eine Gehirnregion stimuliert, die ein Kribbeln in der 
linken Hand auslöste. Gleichzeitig wurde die rechte Hand direkt über die Haut ebenfalls gereizt. 
Der Betroffene musste dann sagen, welchen Reiz er zuerst wahrgenommen hatte.

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  17 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Die Forscher nahmen an, dass In jedem Fall 0,5 Sekunden erforderlich sein würden, um den Reiz 
bewusst wahrzunehmen. Denn sie gingen davon aus, dass diese Zeit immer erforderlich sein wür­ 
de, eine bewusste Erfahrung zu machen. Doch sie erlebten etwas vollkommen Unerwartetes: Beide 
Reize  wurden zum gleichen Zeitpunkt wahrgenommen, wenn der Reiz im Cortex eine halbe Se­ 
kunde  früher  entstand.  Sie  kamen  daher  zu  dem  Schluss,  dass  unser  Bewusstsein  jeden  äußeren 
Reiz  etwa  eine  halbe.  Sekunde  in  die  Vergangenheit  zurück  verlegt  und  so  garantiert,  dass  wir 
synchron zur äußeren Welt wahrnehmen. Auf diese Art und Weise wird die Zeit versteckt, die das 
Gehirn zur Bearbeitung der Sinneswahrnehmung verbraucht! Wir glauben daher, dass wir die Welt 
jetzt so wahrnehmen, wie sie ist. In der gemessenen ‚objektiven’ Wirklichkeit, hinkt jedoch unsere 
Wahrnehmung um ca. eine halbe Sekunde hinter dem „Jetzt“ her und unser Gehirn gaukelt uns die 
Exaktheit  der  Zeitpunkte  einfach  vor.  Mit  einem  anderen  Test  wurde  nachgewiesen,  dass  diese 
Zeitkorrektur tatsächlich durch die Arbeit des bewussten ‚Mind’  geleistet wird. Dabei wurde ein­ 
mal  die  Cortex  Region  und  gleichzeitig  ein  unspezifizierter  Bereich  im  Thalamus  stimuliert,  der 
für die Weiterleitung der Körpersignale verantwortlich ist. Auch hier kam es zum gleichen Tester­ 
gebnis. Kann man aufgrund solcher Messergebnisse davon ausgehen, dass wir die äußere Welt so 
wahrnehmen wie sie ist, oder besitzen wir einen automatischen “Schönmacher”, der uns in einem 
Sicherheitsabstand  hält?  Offenbar  unterscheidet  der  ‚Mind’  zwischen  selbst  ausgelösten  Reizen 
und solchen, die über die äußeren Wahrnehmungsorgane ausgelöst werden und gleicht Asynchro­ 
nitäten bis zu einer Sekunde automatisch aus. 

Die Relativität des freien Willens  
Wie steht es unter diesen Aspekten mit unserem freien, bewussten Willen und sind solche Experi­ 
mente überhaupt geeignet die Wirkungsweise  eines freien Willens zu entdecken. Die Frage nach 
dem freien Willen geht tief  in unsere menschliche Natur hinein, in die Art und Weise wie wir zum 
Universum  und den  Naturgesetzen in  Beziehung  stehen.  Sind  wir  ohne  es  zu  wissen  vollständig 
definierte, hochentwickelte Automaten, die sich anhand physikalischer Gesetze definieren lassen? 
Deren bewusste Gefühle und Absichten ein beiläufiges Phänomen ohne kausale Wichtigkeit sind? 
Oder haben wir eine freie Entscheidung und Wahl unserer Handlungen und Wahrnehmungen, die 
nicht allein aus den Naturgesetzen ableitbar sind? 
Um  diese  Fragen zu  beantworten  bedarf  es  einer  praktikablen  Definition,  was  freier  Wille  über­ 
haupt  sein  soll. Eine  Handlung  aus  freiem  Willen  sollte  demnach  ohne  Fremdeinwirkung,  allein 
aus eigener Entscheidung, aufgrund von Beobachtung und Bewertung erfolgen. Sie sollte mit dem 
Gefühl  verbunden  sein  „es  tun  zu  wollen“  und  der  Zeitpunkt  der  Ausführung  oder  Nichtausfüh­ 
rung muss allein in der Entscheidung des Ausführenden liegen. 
Die bisherigen Experimente ließen diese Definition des freien Willens vermissen. Der Ausführen­ 
de im Experiment hatte keine Wahl als auf die externen elektrischen Reize in seiner Hirnrinde zu 
reagieren.  Er hatte nicht  die  Möglichkeit  über  das  Eintreten  oder  Ausbleiben  des  Reizes  zu  ent­ 
scheiden,  noch  oblag  es  seinem  Willen  die  Auswirkungen  des  Reizes  zu  unterbinden.  Die  ein­ 
fachsten Tätigkeiten wie das Anheben eines Fußes, das Krümmen eines Fingers, oder das bewusste 
Schließen der Augen erfüllen jedoch die Definition des freien Willens. Offensichtlich sind wir der 
Ansicht,  dass  wir  selbst  viele  mit  unserem  Körper  ausgeführte  Tätigkeiten  wollen  und  erleben 
dabei keine Einschränkung unserer Absichten. 
Bewusstsein scheint eine sehr persönliche Angelegenheit zu sein, eine Art erster Ursache, die nur 
von demjenigen erfahren werden kann,  der die Erfahrung macht. In anderen Worten: Das einzige 
Kriterium  für  Bewusstsein  ist  Bewusstsein!  Es  gibt  bis  heute  keine  Möglichkeit  Bewusstsein  im 
Gehirn auf eine messbare Aktivität zu reduzieren, auch wenn es in neueren Forschungen gelungen 
ist,  die  elektrische  Aktivitäten  des  Gehirns  mit  bestimmten  bewussten  Aktionen  wie  Rechnen, 
Sprechen, Malen, Hören zu korrelieren. Auch wenn hier statistische Auswertungen potentiell glei­ 
che  Gehirnbereiche  ausweisen,  so  bleibt  doch  das  Erleben  von  Bewusstsein  ein rein  subjektives
18 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Ereignis. Wie immens subjektiv wir unsere Bewusstheit erleben wird an folgendem Beispiel deut­ 
lich. Es ist die gleiche Situation, einmal aus der „Erlebenssicht“ und einmal aus der Sicht moder­ 
ner neurologischer Erkenntnisse: 

Die Erlebenssicht: 
Wir fahren mit dem Auto bereits seit drei Stunden und der Zielort ist noch weitere drei Stunden 
entfernt. Wir sehen einen Wegweiser zu einem Rastplatz und überlegen, ob wir eine Pause machen 
sollten. Andererseits müssen wir noch weitere drei Stunden fahren und eine Pause würde die Rei­ 
sezeit deutlich verlängern. Aber wir wissen ja, dass zu langes Autofahren die Konzentration redu­ 
ziert und es dann gefährlich wird, also entscheiden wir uns für eine Pause. 

Die „neur ologische“ Sicht: 
Auf  der  Reise  registriert  das  Gehirn,  für  uns  völlig  unbemerkt,  dass  wir  ermüden. Ebenso  unbe­ 
wusst  registriert  das  Gehirn  jedes  Auftreten  eines  Hinweises,  der  es  erlauben  würde  eine  Pause 
einzulegen. Aus Erfahrung kennt das Gehirn das Muster eines Hinweisschildes für einen Rastplatz 
und weiß daher um die Möglichkeit hier eine Pause zu machen. Zur gleichen Zeit wird eine andere 
Gruppe von Neuronen aktiv und überprüft den Reiseplan. Diese Gruppe kommt für uns ebenfalls 
unbemerkt zu dem  Schluss,  dass  eine  Pause  eine  planmäßige  Ankunft    verhindern  würde.  Inner­ 
halb von wenigen Millisekunden entscheidet das Gehirn, für uns immer noch nicht bewusst,  an­ 
zuhalten und gibt dem Körper das Signal die Bremse zu betätigen. Etwa 200 Millisekunden später 
erscheint diese Entscheidung in unserem Bewusstsein und wir sind fest davon überzeugt eine freie 
Entscheidung getroffen zu haben. 
Mitte der 60iger Jahre  erforschten  Lüder Deecke und  Hans H. Kornhuber den Zusammenhang 
zwischen  den  willkürlichen  Bewegungen  von  Händen  und  Füßen,  und  die  damit  verbundenen, 
elektrischen Aktivitäten im Gehirn.. Die große Frage, die sie beantworten wollten war, ob es mög­ 
lich  ist,  mit  einem  EEG  zu  zeigen,  dass    jemand  eine  bestimmte  Aktivität  ausführte,  z.B.  Eine 
Faust machen, oder den Fuß heben etc. Die beiden stießen auf ein ziemlich merkwürdiges Phäno­ 
men: 
Bereits 1 Sekunde bevor Hand oder Fuß sich irgendwie bewegten, zeigten sich deutliche Aktivitä­ 
ten im EEG. Sie bezeichneten ihre Entdeckung mit "Bereitschaftspotential".

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  19 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Das  Bereitschaftspotential  ist  die  Veränderung  des  elektrischen  Feldes  in  einer  bestimmten  Ge­ 
hirnregion, die bereits eine Sekunde vor Eintritt der physischen Aktivität anfängt. 

Libet war von der Entdeckung begeistert und stellte daraufhin eine weitere Frage: Wenn eine ein­ 
fache  Bewegung,  wie  das  Heben  einer  Hand,  eine  halbe  Sekunde  Vorbereitungszeit  im  Gehirn 
erfordert, zu welchem Zeitpunkt entscheiden wir dann die Bewegung auszuführen? Ganz intuitiv 
fühlen wir doch viel weniger als eine halbe Sekunde. Wäre das wahr und die Vorbereitung einer 
Bewegung  startet  viel  früher  als  unsere  Entscheidung diese  Bewegung  auszuführen,  könnten  wir 
dann einen freien Willen haben? 
Libet entwickelte daraufhin ein Experiment das „Timing” einer Entscheidung zu messen. Er wollte 
wissen, wann wir glauben, eine Entscheidung gefällt zu haben und wann das Gehirn anfing eine 
Entscheidung zu fällen. Das Experiment war sehr einfach: Eine Person schaute auf eine Stoppuhr 
und entschied nach Gutdünken, zu welchem Zeitpunkt sie einen Finger heben wollte. Obwohl so 
einfach, lieferte das Experiment drei Ergebnisse: 
1.  ein Elekromyogramm der Fingermuskeln, für den Zeitpunkt des Fingerhebens 
2.  wann die Person glaubte die Entscheidung zum Heben des Fingers getroffen zu haben 
3.  ein EEG, das über die Aktivitäten des Gehirns Aufschluss gab 
Die EEG Ergebnisse zeigten, das der Cortex ein Bereitschaftspotential aufbaute, bereits 350 Milli­ 
sekunden vor dem Zeitpunkt, zu dem die Person glaubte die Entscheidung zum Heben des Fingers 
getroffen zu haben. Dieses Experiment ergab, dass unsere subjektive Einschätzung, wann wir eine 
Entscheidung treffen, deutlich später  eintritt als die Entscheidung selbst. 

Diese  Ergebnisse  zeigen  deutlich,  dass  unsere  freie  Entscheidung  im  Gehirn  vollkommen  unbe­ 
wusst anfängt, also ein unbewusster Prozess und nicht etwa eine bewusste Entscheidung der An­ 
fang ist. Das widerspricht unserer bewussten Erfahrung und treibt uns in einen existentiellen Kon­

20 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

flikt, denn  wir müssen  anerkennen,  dass  unsere  Erfahrung unglaubwürdig  ist  und  uns anschwin­ 


delt.  Darüber  hinaus  vergehen  von  der  freien  Entscheidung  bis  zur  tatsächlichen  körperlichen 
Ausführung (Elekromyogramm) noch einmal 200 Millisekunden. 
Wie  untrüglich  unsere  Realitätswahrneh­ 
mung ist, dürfte das Spiel mit der visuellen 
Wahrnehmung  sein.  Auf  dem  folgenden 
Bild  entstehen  beim  Betrachten  in  den 
hellen  Schnittpunkten  der  Linien,  schwar­ 
ze  und  graue  Färbungen.  Versucht  man 
diese zu fokussieren, verschwinden sie und 
neue    Punkte  erscheinen.  Da  ein  passives 
Blatt  Papier  das  aufgedruckte  Bild  trägt, 
kann es sich nur um eine sogenannte opti­ 
sche Täuschung handeln. Dieser „Szintilla­ 
tion“  genannte Effekt,  ist  bis heute neuro­ 
logisch nicht erklärbar. 
Wir  sind  in  unserer  Null­Realität  jedoch 
daran  gewöhnt,  in  gewissem  Maße  von 
unserer Wahrnehmung an der Nase herum 
geführt zu werden! Daher kommt uns eine 
optische  Täuschung  als  etwas  nicht  so 
Wichtiges  vor,  die  uns  meistens  sogar 
Spaß bereitet. Doch in Wirklichkeit zeigt sich in ihr, der  aktive Regelvorgang, der die in uns vor­ 
herrschenden Gesetzmäßigkeiten unserer Realität, aufrecht zu erhalten sucht. 
Wie  sehr  sich  allerdings  eine  optische  Auswirkung  auf  unser  Verständnis  der  Welt  auswirken 
kann, zeigt folgendes Beispiel aus der Astronomie: Quasare sind die hellsten Objekte im Univer­ 
sum.  Ihre  enorme  Leuchtkraft  verdanken  sie  gewaltigen  Schwarzen  Löchern  in  ihrem  Zentrum. 
Doch  man  beobachtet  im  Universum  mehr  helle  Quasare  als  es  geben  sollte!  Wie  Forscher  der 
Harvard Universität erst 2002 heraus fanden, sind die Quasare gar nicht so hell, wie sie erscheinen. 
Vielmehr bündeln galaktische Schwerkraftfelder, die genau zwischen uns und den fernen Quasa­ 
ren liegen, die Strahlung der Quasare wie ein Brennglas und erzeugen so die kosmische Illusion 
besonders heller Objekte. 
Solche und ähnliche Fehleinschätzungen unserer Realität, enthalten ein hohes Potential an revolu­ 
tionären  Erkenntnissen,  die  uns  auch heute noch  ein plötzliches  Umdenken  abverlangen  können. 
Etwa wie des Paradigmenwechsels vom ptolemäischen zum kopernikanischen Weltbild, oder der 
Erkenntnis, das die Welt keine Scheibe ist, sondern eine Kugel, von der man nicht herunterfallen 
kann. 
Die  Tücke  der  Wahrnehmungstäuschung  liegt  darin,  dass  wir 
unsere Welterkenntnis und damit Wissen und Gesetzmäßigkeit 
unserer  Welt  ahnungslos  darauf  aufbauen,  die  Wahrnehmung 
als gegeben hinnehmen und arglos nie wieder hinterfragen. 
Es bedarf in aller Regel eines großen Schocks, bevor wir Men­ 
schen unsere fest gefassten Ansichten über das „Wie die Dinge 
im Allgemeinen, wir selbst und die Welt“ sind, wieder hinter­ 
fragen.  Glücklicherweise  liegt  eine  große  Ironie in  der  Tatsa­ 
che, dass Lügen kurze Beine haben und so führen Konstrukti­ 
onen,  die  auf  Täuschungen  aufbauen,  früher  oder  später  zum 
Zusammenbruch  des  gesamten  Aufbaus.  ´Paradigmenshift´ 
wird  das  im  neuen  Sprachgebrauch  genannt  und  ist  auf  vor­ 
nehme Art ausgedrückt, das Zugeben eines Irrtums, an dem man kollektiv und global festgehalten 
hat.

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  21 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Mit einer letzten Täuschung, der in Westeuropa allein 13 Millionen Menschen erlegen sind, möch­ 
te ich dieses Thema beenden und etwas tiefer auf die Begriffe Täuschung und Halluzination ein­ 
gehen. Diese letzte Täuschung, die hier besprochen werden soll nennt sich Tinnitus und ist in der 
jüngeren Vergangenheit merklich oft von Paradigmenverschiebungen betroffen gewesen. Tinnitus 
ist der medizinische Fachausdruck für Ohrgeräusche oder Ohrensausen. Offizielle Schätzungen der 
WHO besagen, dass etwa 10% der erwachsenen Weltbevölkerung unter Tinnitus leidet. Die meis­ 
ten von uns haben dieses Phänomen schon einmal kurz wahrgenommen. Oft wird es als Pfeifen, 
Zischen oder Summen erlebt. Als Ursache kommen eine Reihe organischer Erkrankungen in Be­ 
tracht,  die  aber  in  den meisten  Fällen nicht  diagnostiziert werden.  Beim  überwiegenden Teil der 
Betroffenen werden psychische Faktoren, allem voran Stress, als Auslöser vermutet. 
In der Tinnitus Forschung hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass Tinnitus mit Veränderungen 
im zentralen Nervensystem einhergeht und wir ein besseres Verständnis der beteiligten Hirnstruk­ 
turen und Neurotransmittersysteme benötigen, um zu verstehen was es damit tatsächlich auf sich 
hat. Warum also soll Tinnitus eine Sinnestäuschung sein? Diesen unterschiedlichen Geräuschen im 
Kopf  oder  in  den  Ohren haben  eins  gemeinsam:  Sie  werden nur  vom  Betroffenen  selbst  gehört! 
Damit ist es eine individuelle subjektive Erfahrung, die im Kontrast zur kollektiven Null­Realität 
steht. Das bezeichnen wir in der Regel als Täuschung! Jetzt werden natürlich alle Betroffenen laut 
aufschreien und sich darüber beschweren, dass das, was sie da hören keinesfalls eine Täuschung 
sein kann. Sie hören es doch und es belastet ihr Leben möglicherweise. Ich möchte an dieser Stelle 
mein Mitgefühl für die Betroffenen ausdrücken und sagen, dass es mir nicht daran gelegen ist, ihre 
Wahrnehmung zu schmälern. Das was sie da hören ist tatsächlich da! Und doch ist es im Sinne der 
kollektiven Realität eine Täuschung, denn diese akustische Erfahrung kann nicht durch das Kol­ 
lektiv  mitempfunden  werden. Es ist  weder  möglich  diese  akustischen  Wahrnehmungen abzustel­ 
len, noch sie gezielt zu erzeugen. Von einer organischen Erkrankung jetzt einmal abgesehen, treten 
sie  plötzlich  auf  und  sind  erst  im  Nachhinein  auf  ein  bestimmtes  Ereignis  zu  fixieren.  Was  also 
hört man bei Tinnitus? Ein äußeres akustisches Signal existiert nicht. Eine Reizung der Sinneszel­ 
len  in  den  Ohren liegt  auch nicht  vor.  Das  Hörzentrum im   Gehirn  wird also  intern  so  angeregt, 
dass  es  uns  diese  Töne  signalisiert,  als  ob  wir  sie  hören  würden.  Nach  gängiger  medizinischer 
Definition, handelt es sich damit um eine akustische Halluzination! In der heute akzeptierten Defi­ 
nition einer Halluzination versteht man darunter: 

...  die  Wahrnehmung eines  Sinnesgebietes,  ohne  dass  eine Reizgrundlage  vorliegt!  Das  bedeutet 
zum  Beispiel,  dass  nichtvorhandene  Objekte  gesehen,  oder  Stimmen  gehört  werden,  ohne  dass 
jemand  spricht.  Halluzinationen können  alle  Sinnesgebiete betreffen.  Eine  Halluzination  hat  per 
Definitionem für den Halluzinierenden Realitätscharakter bzw. kann nicht von der Realität unter­ 
schieden werden .... 
Bedeutet das, dass 10% der Weltbevölkerung von permanenten akustischen Halluzinationen befal­ 
len ist, oder eher, dass unser Realitätsbild zu eng für die Wirklichkeit ist? Woran machen wir denn 
unsere Realität fest? Auf welcher Grundlage bauen wir unsere Sicherheit auf, nach der die Welt so 
ist,  wie  wir  sie  hier  und  jetzt  erleben?  Wie  wackelig  und  voller  Fallgruben  unsere  individuelle 
Wahrnehmung  und  die  daraus  abgeleiteten  Überzeugungen  sind,  wurde  in  den  vorherigen  Ab­ 
schnitten beschrieben. Was also bringt uns Menschen dazu, die Welt so wahrzunehmen, wie wir es 
tun und den größten Teil davon auch noch als Kollektiverfahrung mit anderen kommunizieren zu 
können? 
Da es sich bei diesen Fragen um Fragen an die Grundfesten unseres Weltbildes handelt, würde die 
detaillierte  Argumentation  den  Rahmen  dieser  Abhandlung  sprengen.  Trotzdem  erscheint  es  mir 
sinnvoll  einen  kurzen  Ausflug  in  die  aktuellen  Erkenntnisse  der  Physik  zu  machen,  auch  wenn 
dieses Wissensgebiet nur oberflächlich angekratzt werden kann. Es gibt für den Interessierten eine 
Unmenge an Veröffentlichungen, mit denen sich die hier angeführte Argumentation belegen lässt.

22 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Was sagt uns die Physik und ihre Forscher?  
Sie sagen uns, die Welt entsteht, indem wir sie uns so vorstellen wie sie ist! Jetzt, in diesem Mo­ 
ment  erschafft  unsere  Anwesenheit  aus  dem  Quantenpudding  all  die  Dinge,  die  unsere  Realität 
ausmacht: Raum, Zeit, Energie und Materie. Das klingt nach „Science Fiction“, ist aber im traditi­ 
onellen Sinne doch  mehr „Science“. Innerhalb unserer bisherigen Weltsicht können einige dieser 
Effekte  sogar  schlüssig  „bewiesen“  werden,  während  andere  heiß  umstritten  sind.  Die  Quanten 
befinden sich in einem ‚Beobachtungsrahmen’, den wir in absehbarer Zeit nie sehen werden kön­ 
nen. Er ist mindestens eine Million Mal weiter von uns weg als die äußere Grenze unseres Univer­ 
sums, wenn wir es uns fälschlicherweise als einen aufgeblasenen Luftballon vorstellen. Nur in die 
andere Richtung. Während das Universum ein Durchmesser von ca. 13 Milliarden Lichtjahren hat, 
also  ca.  10 24  m,  befindet  sich  die  Quantenebene  in  dem  winzigen  Bereich  unterhalb  10 ­27 m.  Ein 
Atom hat eine Größe von ca. 10 ­10  m und ist im Vergleich zu den Objekten der Quantenebene ca. 
100.000.000.000.000.000 Mal größer. (100 Millionen Milliarden mal größer) 
Ist doch ganz leicht, sich so etwas vorzustellen, oder? Eben nicht. Unsere Wahrnehmung kommt 
mit solchen Größenordnungen nicht klar. Sowohl das Allergrößte, als auch das Allerkleinste,  ist 
in beiden Fällen für uns unsichtbar, weil wir uns keine Vorstellung davon machen können. Doch 
wir wissen, dass es auf die eine oder andere Art so etwas geben muss, auch wenn wir es selbst, nur 
mit einer immens aufwendigen Technologie, erahnen können.  Diese Ahnung ist es, die uns veran­ 
lasst  zu  glauben,  wir  könnten  es  uns  doch  vorstellen.  Diese  Ahnung  ist  die  Gewissheit  über  ein 
Potential, welches uns zur Verfügung steht. Aus diesem Potential stammt die menschliche Kreati­ 
vität,  die  akausal  und  chaotisch  schöpft.  Das  noch  nicht  Seiende  existiert  als  „Pilotwelle“  und 
offenbart sich uns als ein mögliches Potential zur Manifestation in Raum und Zeit. Diese Potentia­ 
le bewegen sich wie die Wogen des Meeres, tauchen auf und verschwinden wieder, wenn sie nicht 
festgehalten werden. Diese Festhalter sind wir. Wir heften uns an diese Wellen und sie kristallisie­ 
ren sich in der Raumzeit aus. Wie wir dies anstellen soll das nächste Konzept darstellen: 

kristallisiertes Bewusstsein?  
Wie so oft bei der Suche nach einzelnen Puzzleteilen, muss man den ausgedachten Weg verlassen 
und einen entgegengesetzten Weg einschlagen. Da unsere Realität ja genau so ist wie sie ist und 
sich in jedem Moment exakt nach den gegebenen und veränderten Gegebenheiten ausrichtet, ist es 
wohl nicht möglich dem Wirken der manifestierenden Kreativität zuzuschauen. Jedoch ist es mög­ 
lich den kreierten Objekten zuleibe zu rücken und sie wieder in das zurück zu verwandeln was sie 
ursprünglich einmal waren: reines Bewusstsein. Einen Anhaltspunkt dafür finden wir in der Quan­ 
tenphysik von Burkhard Heim. 
Dieser Physiker postulierte eine einheitliche  Quantenfeldtheorie, ein mathematisch­physikalisches 
Weltbild,  in  dem  unsere  vierdimensionale  Welt  um  zwei  Struktur  Dimensionen  erweitert  wurde. 
Der deutsche Physiker hat trotz seiner schweren körperlichen Behinderung mit bewundernswerte 
Hartnäckigkeit  seit  1949  an  einem  einheitlichen  physikalischen  Weltbild  gearbeitet,  in  dem  die 
beiden  einander  widersprechenden  Theorien,  die  Relativitätstheorie  für  die  kosmischen  Prozesse 
und  die  Quantentheorie  der  atomaren  Vorgänge,  zu  einem  funktionierenden  Ganzen  zusammen­ 
fließen. Er entwickelte eine der ersten Theorien, in der nun auch Phänomene einen Platz haben, die 
bisher  aus  der  klassischen  Physik  als  nichtexistent  ausgeklammert  wurden:  Die  Entstehung  und 
das  Fortschreiten  des  Lebens,  Geist­Materie­Interaktion,  die  Existenz    von  Geist  und    zeitlosem 
Wissen,  der  Selbststrukturierung  der  Materie  und    nichtlokale  Wechselwirkungen.  Jenseits  der 
Spekulation hat Heim dabei ganz formal zunächst eine mathematische Beschreibung entwickelt, in 
der Quantentheorie und Feldtheorien miteinander vereinigt werden. 
Es  stellte  sich heraus,  dass  diese  Vereinigung nur  in  einem sechsdimensionalen  Raum  erfolgen 
konnte,  der  jedoch  auch  die  klassischen  vier  Dimensionen  Raum  (R3)  und  Zeit  (T)  enthält.

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  23 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Koordinaten:  ( x1, x2, x3  )  + ( x4  )  + ( x5, x6  ) 


Deutung:  Raum  Zeit  Str uktur  
Abkürzung:  R3  T  S2 
Die beiden zusätzlichen Koordinaten x5  und x6  beschreiben einen "Strukturraum" (S2), der unab­ 
hängig  von  Raum  und  Zeit,  Aussagen  darüber trifft  wie  Dinge  in  unserer  Welt miteinander  ver­ 
knüpft sind oder verknüpft werden könnten. Das beeinflusst alle materiellen Vorgänge, denn über 
diese beiden Koordinaten können Dinge in ihrer Reaktion miteinander zusammenhängen, die sich 
an ganz unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten in der Welt befinden. Die Theo­ 
rie  des  sechsdimensionalen  Raumes  Heims  erlaubt  es, nur aus  den  geometrischen  Eigenschaften 
heraus,  die  Elementarmassen aller möglichen  physikalischen Teilchen  zu  berechnen.  Es  existiert 
bis heute kein anderes Modell, das diese Vorhersagen leistet! 
In weiterer Entwicklung seines Konzeptes hat Heim gezeigt, dass dieser sechsdimensionalen mate­ 
riellen Welt ein nichtmaterieller  Hinter gr und gegenübersteht, der  ebenfalls aus sechs Dimensi­ 
onen  bestehen  muss.  Über  die  inneren  Strukturen  in  diesen  zusätzlichen  Dimensionen  lässt  sich, 
aus Sicht der materiellen Welt, nicht mehr sehr viel zurückschließen. Aber aus ihrer Wirkung kann 
man zumindest sagen, dass Dimensionen x7  und x8  einen Bereich der Information oder Ideen be­ 
schreiben (I2), der sozusagen die Grundlage für etwas ist, was sich später als Struktur in die mate­ 
rielle Welt abbildet. 

( x1, x2, x3  ) + ( x4  ) + ( x5, x6  ) (x7, x8  ) +  ( x9, x10, x11, x12  ) 


Raum  Zeit  Str uktur   Infor mation Raum G4 
R3  T  S2  I2  G4 
Die  weiteren  vier  Dimensionen  x9  ­  x12  beschreiben  dann  einen  Bereich,  der  die  „Verursacher“ 
dieser Informationen beherbergt. Über den Aufbau dieses "Geistraums" lässt sich auf der materiel­ 
len Ebene nicht viel mehr aussagen, als dass er aufgrund mathematischer Bedingungen existieren 
muss.  Burkhard  Heim  bemerkte  dazu:  „Gott  allein  weiß,  was  dort  existiert  und  wie  es  dort  aus­ 
sieht". 
Struktur ist schließlich materialisierte Information 
(Burkhard Heim) 
An jedem "äußeren Rand" der Weltdimensionen existiert jeweils ein mindestens vierdimensionaler 
Raum, in dem "Etwas" beheimatet ist. Im Falle unserer materiellen Welt ist das die Raumzeit R3 
+T, in der all das existiert, was in der „Welt“ als Materie, Feld oder physikalische Energie wahr­ 
nehmbar ist. Im G4 können wir diese Strukturen nicht beschreiben, weil sie der direkten Betrach­ 
tung entzogen sind. Je nach persönlicher Präferenz werden wir dort universelle Gesetze, zeitloses 
Wissen oder spirituelle Subjekte ansiedeln. Über die beiden Koordinatenräume I2 und S2  können 
die Räume R3+T und G4 aufeinander einwirken. 

( R3  T )  <­­ S2  <­­ I2  <­­­ G4 


Raum  Zeit  Struktur  Information  Raum G4 

( x1, x2, x3  )  ( x4  )  ( x5, x6  )  ( x7, x8  )  ( x9, x10, x11, x12  ) 

explizite Welt  impliziter Hintergrund 
Eine Wirkung von R3+T (der Materie) auf G4 kann wissenschaftlich nicht untersucht werden, weil 
wir für jene G4 Welt weder Wahrnehmungsorgane, noch Messinstrumente besitzen und uns auch 
nicht vorzustellen vermögen, wie solche Dinge beschaffen sein müssen.

24 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

In unserer materiellen Welt  (R3+T) können wir jedoch messen und beobachten. B. Heim hat des­ 
halb die Steuerung unserer Welt aus dem G4 heraus, mathematisch beschrieben. Er erhielt dabei 
als Ergebnis dieser Steuerung, eine mathematische Beschreibung von zyklischen Wahrscheinlich­ 
keitsamplituden,  die  von  Quantenwissenschaftlern  bei  subatomaren  Vorgängen  tatsächlich  beo­ 
bachtet wurden. Bisher fehlte jedoch jede Idee, die eine Ursache dieses Phänomens erklären konn­ 
te. Nach der Heimschen Theorie könnten aber genau  diese zyklischen Wahrscheinlichkeitsampli­ 
tuden der Schlüssel für das Verstehen sein,  wie  etwas Nichtmaterielles ständig in die Vorgänge 
unserer materiellen Welt hineinwirkt. 
Um den Projektionsvektor zu erkennen, spiegeln wird das Schema einfach und erhalten so: 

G4  I2  S2  T  R3 

Raum G4  Information  Struktur  Zeit  Raum 

( x9, x10, x11, x12  )  ( x7, x8  )  ( x5, x6  )  ( x4  )  ( x1, x2, x3  ) 

impliziter Hintergrund  explizite Welt 
Im G4 Raum erzeugte Ideen, bilden potentielle Wahrscheinlichkeiten  und diese erzeugen wiede­ 
rum Baupläne für potentielle Strukturen, die sich in der zeiträumlichen materiellen Welt manifes­ 
tieren. Vieles deutet darauf hin, das es aber auch eine umgedrehte Projektion, aus unserer Welt in 
diesen  geistartigen  Raum  G4  gibt.  Denn  der  Mensch  als 
lebendes  Wesen  nimmt  ja  mit  seinem  Körper  die  Materie 
(R3) wahr und formt aus dieser Wahrnehmung heraus wie­ 
derum neue immaterielle Gedanken. 
Diese  Rückprojektion  verdreht  die  einfachen  linearen  Zu­ 
sammenhänge in der Art eines Möbiusbandes. Wir erhalten 
dadurch ein System sich gegenseitig beeinflussender Fakto­ 
ren,  die  es  unmöglich machen  eine  kausale  Ursache, noch 
eine kausale Folge zu erkennen. 
Der  implizite  Hintergrund  lässt  die  explizite  Welt  also 
akausal  in  Erscheinung  treten.  Ein  Zustand  an  dem  unser, 
an einfache, lineare Vorgänge gewöhntes Denken versagt. 
Aus dieser Perspektive ist alles, was in der immateriellen Welt existiert ebenso zwangsläufig von 
der materiellen Welt abhängig. Diese gegenseitige Beeinflussung bildet ein Resonanzsystem, eine 
Rückkopplungsschleife, in der es zu den unterschiedlichsten Strukturbildungen kommt. Wird die­ 
ser Gedanke rückgekoppelter Symmetrie weiter verfolgt, dann muss jene G4  Ursprungswelt, der 
Gedanken und Prinzipien, ebenso aus etwas "Raum­" und "Zeit­" Ähnlichem bestehen, das jedoch 
eine höherdimensionale Ordnung hat. Das ergibt sich zwangsläufig aus der mathematischen Kon­ 
struktion einer Abbildungskette, weil Abbildungen oder Projektionen immer nur in Subräume mit 
weniger Dimensionen erfolgen können. Ein Beobachter aus R3, der sich theoretisch in G4 befin­ 
det, könnte Zeit als Information erleben, die sich für die Dauer seines Aufenthaltes dort, fortwäh­ 
rend verwandelt.  Physikalisch gesehen, wäre er jedoch vollständig von der in R3+T gültigen Zeit 
herausgenommen.  In  der  R3  Welt  würde  er  für  seinen  Aufenthalt  in  G4  keine  Zeit  ‚verbraucht’ 
haben. Seine Rückkehr aus G4 würde zum gleichen Zeitpunkt erfolgen, wie seine Abreise. Unsere 
Begriffe versagen meist völlig bei der Beschreibung dieser Welt. 
Burkhard Heim hat versucht, auf Basis der beobachtbaren physikalischen Phänomene, wie durch 
ein Schlüsselloch, in die Welt von G4 zu schauen. Aber aus diesem Blick lässt sich nur  abschät­ 
zen,  dass  die  G4  Welt  voller hochsymmetrischer  Strukturen  stecken muss.  Mathematisch  gibt  es 
keine Möglichkeit, von einer Abbildung oder Projektion auf den Ursprungskörper zu schließen. Es 
wäre, als  wolle  man  aus  dem  Schattenbild an  einer  Wand darauf  schließen,  ob  der  Schatten  von 
einem Ball oder von einem Teller stamme. Aber aus dem zweidimensionalen Umriss des Schattens

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  25 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

ist kein Rückschluss auf die tatsächliche Form des schattenwerfenden Objektes möglich Aus die­ 
sem Grunde bleibt der Aufbau von G4 für den Betrachter aus R3+T physikalisch verschlossen. 

Jetzt wissen wir aber aus der Natur der R3+T Welt, die uns ja existentiell umgibt, dass ein bevor­ 
zugtes Strukturelement in ihr, die Selbstähnlichkeit ist. Diese fraktalen Muster begegnen uns über­ 
all in der Natur. Sei es als Regentropfenmuster auf der Oberfläche einer Pfütze oder als Blatt eines 
Farns. Das  Entstehen solcher fraktaler Strukturen lässt sich 
ebenfalls aus  der Heimschen Projektionskette erklären. Ihr 
Verlauf  erfolgt  immer  mit  einem  ersten  Abbildungsschritt 
aus  G4  in  den  Informationsraum  I2,  über  die  Bildung  von 
mehrdimensionalen  Fourierreihen.  Deren  mathematische 
Beschreibung ist recht anspruchsvoll und wir versuchen es 
an  ein  dimensionalen  Fourierreihen  zu  verstehen,  die  wir 
aus  unserer  Alltagswelt  kennen.  Dabei  ist  das  Phänomen 
typisch,  dass  sich  ein  scharf  abgegrenztes  Ereignis  einer­ 
seits, in etwas Zyklisches auf der anderen Seite übersetzt. 
Das  ist  beobachtbar,  wenn  man  einen  Stein  ins  Wasser 
wirft. Dieses kurze Ereignis erzeugt eine kreisförmige Wel­ 
lenbewegung. Wenn wir uns nun diese Wasserfläche mitten 
in  der  Bewegung  eingefroren  vorstellen  und  den  Kreis 
einmal  längs  durchschneiden,  werden  wir  im  Schnittbild  genau  die  Fourier­Transformierte  des 
kurzen Ereignisses erkennen.

26 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Es ist eine Folge von Wellenmaxima und Minima, die zu beiden Seiten hin kleiner werden. Eine 
solche Folge kann als Fraktalbildung verstanden werden. Mithin wäre also die Bildung von frakta­ 
len  Strukturen  sogar  zwangsweise  ein  Produkt  der  Einwirkung  der  "jenseitigen"  Welt  in  unsere 
und umgekehrt, da diese Projektionsketten immer über so etwas wie „Fourierreihen“ laufen. 
Wie aus der letzten Abbildung ersichtlich ist, breitet sich die entstandene Welle nach beiden Seiten 
der  höchsten  Maxima  aus.  Dies  könnte  ein  Indiz  dafür  sein,  warum  sich  Ereignisse  in  unserer 
materiellen Welt bereits ankündigen, bevor eine von uns beobachtbare Ursache für dieses Ereignis 
überhaupt eingetreten  ist. Die ist jedoch nur in unserer makroskopischen Welt ein Phänomen. In 
der Quantenebene ist dieses, eine sequentielle Zeit verhöhnende, Verhalten  Gang und Gäbe. Wir 
werden also in der materiellen, zeitbehafteten Welt mit den ersten Auswirkungen eines Ereignisses 
konfrontiert, welches selbst erst in unserer Zukunft stattfinden wird. Wir haben also eine „Anten­ 
ne“ für die Potentiale, die aus G4 kommend unserer Realität verändern werden. Diese Wahrneh­ 
mung  tritt  oft  Tage  vor  dem  eigentlichen  Ereignis,  in  Form  von  Zufällen,  die  uns  seltsam  vor­ 
kommen, oder intensiven Träumen. Aus unserem Zeitempfinden heraus sieht es dann so aus, als 
ob wir uns seitlich, von den kleineren Wellen her, dem Zentrum des „Steinwurfes“ nähern. Das G4 
induzierte  Thema  schaukelt  sich  dann  scheinbar  wellenartig  auf,  um  zu  seinem  Höhepunkt  zu 
kommen und verklingt dann wieder in immer kleiner werdenden Wellen. 
Wenn wir uns jetzt weiter fragen, welche Konsequenz hätte demzufolge die Schaffung eines geis­ 
tigen Subjektes in G4 für die Welt T+R3? Was würde eine Idee oder Wünsche, die wir uns in G4 
„in  den  Kopf  gesetzt“  haben,  in  T+R3  bewirken?  Was  sind  die  notwendigen  Folgen,  wenn  sich 
diese Wirkung immer der eben dargestellten Projektionskette bedienen muss? 
Gleich vorweg: Diese Wirkung ist ganz anders, als wir es uns wünschen! Es ist nämlich leider so, 
dass für jede Abbildung einer Fourier­Transformation, eine absolut spiegelbildliche, symmetrische 
Gegenseite entsteht. (Der Einfachheit halber wird sie meist nicht dargestellt.) Das bedeutet: Jede in 
G4  gebildete  Struktur  erzeugt  gleichzeitig  immer  zwei,  sich  spiegelbildlich  gegenüberliegende 
Wirkungen in T+R3. Aber nur eine dieser Wirkungen war von uns beabsichtigt. Die andere ist die 
„Schattenseite  dieses  Prinzips“.  In  dem  wir  „Jenes“ –  unser  Gewünschtes  ­  schufen, müssen  wir 
„Dieses“  –  was  wir  nicht  wünschten  ­  in  Kauf  nehmen!  Diese  Spiegelwirkung  entsteht  immer, 
denn sie gehört zwangsweise zur geschaffenen Struktur. Dazu kommt, dass die Art und Stärke der 
Gegenwirkung  nicht  abschätzbar  ist,  da  wir  die  Zusammenhänge  in  unserer  Welt  nicht  überbli­ 
cken. Ein Formel in der Art "Etwas Gutes erzeugt gleichzeitig etwas Schlechtes" ist aber zu naiv, 
denn die Zusammenhänge sind wesentlich komplexer. Das liegt zum einen daran, dass es sich in 
unserer Welt um ein  Ursache­Wirkungsgefüge handelt, welches mehrfach geschichtet und mitei­ 
nander verwoben, gleichzeitig und überlagernd wirkt. Darüber hinaus  sind Kategorien wie "gut" 
und "schlecht" ausschließlich vom Betrachter abhängig. Es ist grundsätzlich nicht möglich sie zu 
objektivieren. 
Wir  verfügen  kaum  über  Alltagserfahrungen,  in  denen  dieses  Phänomen  für  uns  wirklich  be­ 
obachtbar oder erfahrbar ist. Aber in der Elektroakustik und der Kybernetik ist ein solcher Effekt 
als sogenannte "Faltung" bekannt. Dieses Phänomen tritt dann auf, wenn zwei Schwingungen sich 
multiplizierend  überlagern.  In  der  Elektronik  ist  es  häufig  üblich,  zwei  Signale  miteinander  zu 
multiplizieren. In der folgenden Abbildung sind in dem resultierenden Produkt die beide Signal­ 
komponenten optisch noch immer gut zu erkennen.

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  27 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Akustisch  hören  wir  das  Ergebnis  jedoch  ganz  anders.  Wir  hören  nämlich  nun  gleichzeitig  die 
Differenzfrequenz  f1­  f2  und  die  Summenfrequenz  f1  +  f2  der  beiden  Frequenzkomponenten. 
Verändern  wir    beispielsweise  die  Rechteck­Schwingung  in  ihrer  Tonhöhe,  verschieben  sich 
gleichzeitig  Summe  und  Differenz  im  Produkt  in  entgegengesetzte  Richtung!  Die  Summenfre­ 
quenz wird höher, und die Differenzfrequenz wird tiefer. Beide Teile sind durch ein „unsichtbares“ 
Band aneinander gekoppelt. Dieser Effekt kann mit einem Ringmodulator genannten Gerät prob­ 
lemlos  akustisch  demonstriert  werden.  Der  entstehende  Klang  ist  sehr  gewöhnungsbedürftig  und 
klingt  „technisch“,  weil  in  ihm  dabei  sämtliche  harmonischen  Verhältnisse  verzerrt  und  in  der 
Spiegel­Komponente  zusätzlich umgekehrt sind. 

Die Dualität der Fourier Transformation  
Mit diesem Wissen müssen wir uns jetzt noch einmal daran erinnern, dass nach dem Heimschen 
Modell geistige Subjekte ausschließlich über eine Fourier­Transformation aus G4 in die materielle 
Welt wirken können. Es ist also im Rahmen unserer Mathematik sicher, dass sich Überlagerungen 
solcher „Geistsubjekte“ als fraktale, spiegelbildliche Auswirkungen in der materiellen Welt mani­ 
festieren. In ihnen sind dann Wirkung und "Schatten"­Wirkung zwangsweise miteinander gekop­ 
pelt.  Aus  Sicht  von  G4  entstehen  Informationen,  die  sich  strukturieren  und  eine  Zeit  mit  Raum 
erschaffen, in der sie sich als Objekte oder Ereignisse manifestieren. Dabei entstehen aus unserer 
Sicht  (R3+T)  immer  eine  positive  und  eine  negative  Variante  des  gleichen  Vorgangs.  Da  die 
menschliche Wahrnehmung aber ein Teil der kompletten Rückkopplungskette darstellt, ist sie auch 
ein  Teil,  der  steuernd  und  regelnd  in  den  Prozess  eingreift.  Der  Mensch  entscheidet  mit  seiner 
Wahrnehmung, ob der positive oder der negative Teil der Fourier­Transformation aus der G4 In­ 
formation dauerhaft in der Rückkopplung erhalten bleibt oder nicht. Ein uralter Hinweis auf diese 
Rolle des menschlichen Bewusstseins findet sich bereits in der Bibel in Genesis 2: 
19 Denn als Gott der Herr gemacht hatte von der Erde allerlei Tiere auf dem Felde und allerlei 
Vögel unter dem Himmel, brachte er sie zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nennte; denn 
wie der Mensch allerlei lebendige Tiere nennen würde, so sollten sie heißen. 
20 Und der Mensch gab einem jeglichen Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem 
Felde seinen Namen; aber für den Menschen ward keine Gehilfin gefunden, die um ihn wäre.

28 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Im Hinblick auf das bisher Gesagte, konnte der Schöpfer aus G4 nicht festlegen, welcher Namen 
(Art, Eigenschaft, Bewertung) seine „Seins­Hervorrufung“ in der Welt des Menschen haben wird 
und soll. Dazu ist nur der Mensch in der Lage, der verwurzelt in der Biologie seiner Zeiträumlich­ 
keit,  das  überquellende  Angebot  der  geistigen  Sphären  zeitlich  ordnet  und  auswählt,  was  davon 
Realität werden soll und was nicht. Doch diese Diskussion verschieben wir an dieser Stelle noch 
ein Stückchen in die Zukunft! 
Zuerst will ich anhand weiterer Beispiele aufzeigen, dass die materielle Welt durchaus nicht eine, 
aus sich selbst heraus, bestehende Wirklichkeit ist, sondern eine von vielen Realitäten, die durch 
das  Wirken  von  Bewusstsein  erschaffen  und  aufrecht  erhalten  wird.  Die  größte  Herausforderung 
ist  dabei  wohl  der   Nachweis,  dass  Materie nicht nur aus  physikalischen  Schwingungen  besteht, 
wie die aktuellen Physik bereits bewiesen hat, sondern das ihr obendrein Aspekte innewohnen, die 
wir mit der ganzen Kraft unserer eigenen Erkenntnisfähigkeit als „Bewusstsein“ anerkennen müs­ 
sen. 
Jeder  von  uns  kennt  Situationen,  in  denen  Menschen  halbwegs  entspannt,  aber  konzentriert  in 
einem  Raum  ihrer  Arbeit  nachgehen,  z.B.  Programme  schreiben  oder  malen  oder  nähen.  Dieser 
Raum ist meistens still und angefüllt  mit einer intensiven Atmosphäre. Der Zustand  ist so lange 
stabil, bis jemand in den Raum kommt, der in einer Hochstimmung ist, sich aber ebenfalls still in 
eine Ecke setzt.  Nach kurzer Zeit verfliegt die intensive Atmosphäre, die Stille verschwindet und 
die vorher noch konzentriert arbeitenden Menschen beginnen über dieses oder jenes Thema mitei­ 
nander zu sprechen. 
Ähnliches lässt sich in therapeutischen Gruppen beobachten: Alles ist entspannt und locker, plötz­ 
lich bricht in einem Gruppenmitglied eine tiefe Empfindung aus und wie ein Lauffeuer hüpft diese 
Empfindung vom einen zum anderen, bis ein Großteil der Gruppe jauchzend oder schniefend auf 
ihren Stühlen sitzt. Es ist ebenfalls nicht selten, das in längeren Meditationsübungen irgendjemand 
seine Selbstbegrenzung durchbricht und eine tiefe Erfahrung macht und dabei alle anderen Medi­ 
tierenden  ein  gutes  Stück  näher  an  ihre  eigene  Erfahrung  heranbringt,  die  dann  in  der  nächsten 
Session oder einer der Folgenden ebenfalls in ihre tiefe Erfahrung kommen. 
Alle diese Phänomene basieren auf dem Resonanzverhalten schwingender Systeme. Der entspann­ 
te  geistige  Ruhezustand  gleicht,  bildlich  gesprochen,  einer  unbewegten  Wasseroberfläche,  die 
durch alle, in relativer geografischer Nähe befindlichen, Schwingungssysteme gebildet werden. In 
den vorherigen Beispielen sind dies die in Zustand X befindlichen Gehirne der anwesenden Men­ 
schen.  Erzeugt  jetzt  eine  Veränderung  in  einem  einzigen  Schwingungssystem,  Wellen  auf  dem 
Teil  der  Oberfläche,  die  ihm  direkt  zugeordnet  ist,  breiten  sich  diese  Wellen  auf  der  gesamten 
Oberfläche auf und werden von den dazu befähigten Systemen verstärkt bzw. unterdrückt. Dieser 
Vorgang der Verstärkung wird von dem Biosensor „Mensch“ natürlich wahrgenommen und ent­ 
sprechend in Handlung und Bewertung umgesetzt.  Wir werden noch sehen, dass es sich bei die­ 
sem Wellenerzeugen um Gehirnwellen handelt, die viel höher frequent sind, als der übliche beta b 
­Wachzustand.  Diese „g“ Gamma  genannten  Wellen treten dann auf,  wenn  es  zu  plötzlichen Er­ 
kenntnisprozessen  kommt  oder  Gedankenketten  zu  einer  Konklusion  finden.  Sie haben  eine  Fre­ 
quenz von 40Hz und treten kurzzeitig, ähnlich wie Blitze auf, jedoch maximal 7 Mal pro Sekunde. 
Es versteht sich wohl von selbst, dass eine Resonanz dieser Frequenzen nur dann auftreten kann, 
wenn die beteiligten Menschen sich in einem grundsätzlich offenen und entspannten Zustand be­ 
finden. In jeder Art von Stress und normaler Wachaktivität im beta b  ­Bereich gehen diese ‚Ge­ 
dankenblitze’ im Krach der eigenen Gehirnaktivität unbemerkt unter. Es ist also für uns zur Zeit 
unumgänglich in einem entspannten Zustand zu sein, wollen wir diese an Telepathie erinnernden 
Phänomene beobachten. 
Ist es schon schwer dem eigenen Resonanzverhalten auf die Spur zu kommen, so ist es annähernd 
unmöglich mit fremden Systemen in Resonanz zu kommen. Wobei es einfacher erscheint sich auf 
langsamerer  Systeme  einzustimmen,  als  auf  höher  schwingende.  Wir  können  einem  Hund  bei­ 
spielsweise  Reiki  geben,  aber  kaum  von  ihm  empfangen.  Wiederum  können  sich  Delphine  und 
Wale auf uns einstimmen und wir erhalten von ihnen etwas und befinden uns dann in der Situation 
des Hundes, der sich nicht auf das höher schwingende System einstimmen kann. Das höher bzw.

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  29 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

schneller  schwingende  System  ist  immer  das  Leitsystem,  von  dem  Energie  auf  das  langsamer 
schwingende System übertragen wird. Dieser Prozess ist in völliger Übereinstimmung mit unserer 
Physik. 
Im Folgenden machen wir einen Ausflug in die Transformation von Schwingungssystemen. Dazu 
möchte ich voraus schicken, dass alle Materie in der gleichen Schwingungsebene liegt, unabhän­ 
gig von Aggregatszustand, Form und Farbe. Der Aggregatzustand ist ein winziger Bruchteil inner­ 
halb der materiellen Schwingungsebene und kann für das Folgende ruhig vernachlässigt werden. 
In diesem Sinne befindet sich eine Pflanze als Ganzes auf der gleichen Ebene wie wir Menschen, 
ebenso  ein  Stein,  Flüssigkeit  oder  Gas.  Die  hier  bedeutsame  Schwingungsebene  verändert  sich 
erst,  wenn  sich  die  Struktur  der  Materie  auflöst,  also  z.B.  das  Kristallgitter  des  Steins  in  seine 
einzelnen Atome zerfällt, oder die Pflanze bzw. die lebende Zelle in ihre Moleküle. Und die nächs­ 
te  Schwingungsebene wäre dann gegeben, wenn sich Moleküle in ihre Atome auflösen und diese 
wieder  in ihre nuklearen Bausteine zerfallen. Entsprechend finden wir Materie Superstrukturen in 
Sonnensystemen, Galaxien, Galaxiehaufen usw. bis hin zur ultimativen Einheit: das Universum. 

C4 Hömöopathie 
Der Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, hatte ausdrücklich empfohlen, die homöo­ 
pathischen Arzneien selbst zu verreiben. In seinen letzten Schaffensjahren hat er fast ausschließ­ 
lich auf diese Art seine Arzneimittel zubereitet. Der Begriff "C4­Homöopathie" ist jedoch erst seit 
1990 von Withold Ehler  geprägt worden. Er beschreibt damit einen speziellen Weg der homöopa­ 
thischen  Arzneimittelherstellung  und  die  über  diesen  Weg  gesammelten  Erfahrungen  mit  den 
Stoffen.  Withold Ehler  begann  damit, homöopathische  Arzneimittel nach  den  Originalanweisun­ 
gen Hahnemanns herzustellen. Dabei erlebte er die ersten drei Stufen der Verreibung sehr intensiv 
und beschloss intuitiv auch noch die vierte Stufe zu verreiben. Auf dieser Stufe bekam er direkten 
Kontakt zum Wesen des Stoffes, in Form von inneren Bildern, Symbolen und letztlich sogar fort­ 
laufenden Texten. So entstanden mittlerweile an die 2500 Seiten solcher C4­Texte, die weit über 
den    Informationsgehalt  der  rein  heilerischen  Aspekte  des  Stoffes  hinausgehen.  Diese  Texte  er­ 
möglichen ein völlig neues Verständnis von Krankheit und Heilung, indem sie inhaltliche Lösun­ 
gen für Konflikte und Probleme anbieten. 
Bei  der  C4­Verreibung  wird  in  dreistündiger  Arbeit  ein  Stoff  von  einem  Menschen,  stufenweise 
mit Milchzucker verrieben. Diese Verreibung geschieht nach einem festgelegten Schema: 
Die  erste  Stufe  nennt  man  die  C1.    Man  beginnt  mit  dem 
ersten Drittel des Milchzuckers im Mörser. Die Zuckermenge 
ist abhängig von der Menge  des  zu verreibenden Stoffes. In 
aller Regel werden ca.10g Zucker pro Stufe verrieben. Da ein 
Verhältnis  von    1:100  Teilen  angestrebt  ist,  wird  dann  etwa 
eine Messerspitze des Stoffs dazu gegeben (ca. 0,1g) 
In jeder Stufe  wird gleich verfahren und der Milchzucker in 
drei gleich große Teile aufgeteilt. Jedes Drittel wird dann in 
zwei  Zyklen  von  jeweils  10  Minuten  im  Mörser  verrieben. 
Ein Zyklus  besteht aus 6 Minuten Verreibung und 4 Minuten 
Erholungszeit, in der der feste Zucker vom Rand des Mörsers 
abgekratzt wird und man Zeit hat, sich den eigenen Gedanken hinzugeben, Erlebnisse aufzuschrei­ 
ben,  die  man  während  der  Verreibung  hatte  usw.  Um  die  zweite  Stufe,  C2,  zu  verreiben,  wird 
meistens die bereits verriebene Masse aus dem Mörser entfernt, nur der darin haftende Rest wird 
belassen. So entsteht in genügender Genauigkeit ein neues Mischungsverhältnis von 1:100 Teilen 
und die Prozedur beginnt von neuem. Während der Arbeit mit dem Mörser ist es möglich,  körper­ 
liche (C1), emotionale (C2) und geistige (C3) Aspekte des jeweiligen Stoffes zu erleben.

30 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

In der Wissenschaft der Homöopathie werden die eingangs erwähnten Schwingungsebenen eben­ 
falls mit den C­Stufen bezeichnet: 

Stufe  Beschreibung 
C0  die tote, von der Naturwissenschaft mathematisch beschreibbare Materie im 
Falle des Menschen seine Leiche 
C1  der belebte Körper, den eine vitale Lebenskraft belebt 
unsere Leib mit seinen Empfindungen, Bedürfnissen und Reaktionen. 
C2  unser Emotionalkörper, in dem sich unser Gefühlsleben abspielt 
C3  unser Mentalkörper, in dem sich unser Gedankenleben mit seinen geistigen 
Konzepten abspielt. 
C4  unser spiritueller Körper bezeichnet, in dem sich unser wesentliches Sein 
abspielt. 
C5  kollektiver Geist, Superbewusstsein 

Diese immer feiner werdenden Zustände werden bei der resonanten Milchzucker­Handverreibung, 
durch den jeweilig Verreibenden erschlossen. Eine Verreibung über die C4­Stufe hinaus gilt heute 
noch als „überschwellig“, weil die oft auftretende Information nicht sinnvoll eingeordnet werden 
kann  und  meist  einen  unzusammenhängenden  und  chaotischen  Charakter  hat.  Ich  habe  sie  hier 
trotzdem  angefügt,  da  es  bereits  die  in  der  Tür  stehende  Erweiterung  für  ein  transzendenteres 
menschliches Bewusstsein ist. 
Im Alltag kennen wir die Stufen dieses Potenzierungsvorgangs ganz selbstverständlich: 
Irgendein äußeres Ereignis (C0) passiert,  trifft uns körperlich und löst eine Körperempfindung aus 
(C1) z.B. Schmerz aus.   Wir nehmen das wahr und bewerten es automatisch (C2) mit Emotionen, 
z.B. Angst, Freude etc. Auf dieser Stufe erleben wir das Geschehen seelisch und damit von innen. 
Dann können wir das Geschehene wieder von außen reflektierend betrachten und es mit dem Geist 
verstehen (C3). C4 wird erreicht, wenn wir uns darüber hinaus auch noch fragen, was das Gesche­ 
hen uns selbst angeht, was wir damit zu tun haben und C5 stellt diese Reflexion in den Gesamtzu­ 
sammenhang des kollektiven Lebens. 

Was passiert im C4 Prozess?  
Beobachtet man ganz genau was hier geschieht, kann man feststellen, dass dieser Prozess aus drei 
Komponenten besteht: 

1.  Eine länger anhaltende Bewegung beim Verreiben 

2.  Konzentration auf das Tun 

3.  Phasen der Stille und Rezeption 

Alle  drei  Komponenten  sind  klassische  Bestandteile  von  Meditationsübungen.  Wie  im  Kapitel 
über Gehirnströme ausgeführt, führen diese Übungen dazu, dass langsam schwingende Ionenfelder 
im  Gehirn  entstehen,  deren  Phasen  sich  allmählich angleichen!  Sie  entstehen  aus  gleichmäßigen 
Körperbewegungen,  wie  im  Tai  Chi,  Qi  Gong  oder  beim  Drehen  des  Pistills  im  Mörser.  Das 
gleichzeitige  Abstellen  der  Gedankentätigkeit  löst  eine  zunehmende  Sensibilisierung  für mentale 
Ereignisse aus. Es ist vollkommen gleichgültig, was diese Synchronisation der Gehirnströme aus­ 
löst, die Folge ist eine mehr oder minder intensive Trance. Natürlich wurde dieser Umstand in den 
Kulturen dieser Erde entdeckt und vielerlei Zwecke verwendet. Was wir also hier vorfinden ist die 
einfachste  Methode  der  Trance  ­  Erzeugung  durch  rhythmische  Bewegung.  Die  immer  gleichen 
Muskelbewegungen des kreisenden Arms führen zu einer Synchronisation der Gehirnaktivität und
© H.Rosegger @ www.plejaden.de  31 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

mit  der  Zeit  geht  der  ganze  Körper  dazu  in  Resonanz.  Die  immer  gleichen  Nervenimpulse  zur 
Steuerung der Bewegung führen zu dem erforderlichen Bewusstseinszustand, in dem der Geist so 
ruhig ist wie ein spiegelglatter See. Dies wird oft durch eine geeignet Musik unterstützt. Jede noch 
so  kleine,  nicht  zu  diesem  Zustand  synchrone,  elektromagnetische  Welle  wir  dadurch  erfahrbar 
und  kann  bewusst  erfasst  werden.  Diese  asynchronen  Wellen  entsprechen  sprichwörtlich  dem 
Stein, der in einen See geworfen wird und dann dort seine Kreise zieht. 
Der Mechanismus ist der gleiche, wie bei einer hypnotischen Trance und je sensibler derjenige ist, 
der den Stoff verreibt, desto mehr Informationen werden entschlüsselt. Es ist nur noch die Frage, 
woher diese Informationen überhaupt kommen.  Da die Ergebnisse der C4 Verreibung bisher auch 
einer wissenschaftlichen Bestätigung in Doppelblindversuchen standhalten, kann man davon aus­ 
gehen, dass die Quelle der Information nicht der am Prozess beteiligte Mensch ist. Der ausführen­ 
de Mensch erfüllt in diesem Prozess nur die Rolle einer Antenne, eines Sensors, der registriert was 
während der Verreibung und im direkten Umfeld passiert. 
Das bei der Verreibung auftretende Phänomen ist das Erleben physischer und emotionaler  Verän­ 
derungen, sowie das Entstehen von Gedankenbildern, die sich auf den verarbeiteten Stoff zurück­ 
führen  lassen.  Wie  kann  nun  ein  Stoff  wie  Schwefel  oder  Silizium  Informationen  abgeben,  die 
vom menschlichen Bio­Sensor empfangen werden können? Das Prinzip ist recht einfach und ist im 
Kapitel  über  das  Lebensuniversums  Hologramm  und  das  Bewusstseinskontinuum  ausführlicher 
dargestellt. Hier genügt die Prämisse, dass alles Existierende eine Form von Information ist. Diese 
Information  ist  durch  das  erlebende  Bewusstsein  strukturiert  und  zu  dem  Universum  angeordnet 
worden, in dem es sich befindet. In anderen Worten hat das Bewusstsein, welches den Verreiben­ 
den, seine Welt und alle Ereignisse darin  erschuf, dafür gesorgt, dass im Augenblick der Verrei­ 
bung sich ein ganz spezifisches Stück Schwefel, Silizium oder Ähnliches im Mörser befindet und 
das Setting so ist, dass die Informationsbefreiung bewusst erfahren werden kann. Insofern ist der 
Verreibeprozess die Kommunikation des allumfassenden, kollektiven Bewusstseins mit dem per­ 
sonifizierten,  individuellen  Bewusstsein.  Als  Sprache  agiert  Materie.    Die  materielle  Form  des 
Stoffes  wird  während  des  Prozesses  stufenweise  reduziert  und  wieder  in  den  ursprünglichen 
Schwingungszustand zurückverwandelt, aus dem er einst entstand. Die C4 Verreibung ist also eine 
umgekehrte Materialisation, bei der in einer für Menschen erfahrbaren Geschwindigkeit Bewusst­ 
sein  über  unterschiedliche  Schwingungsebenen  freigesetzt  wird.  Da  sich  dieses  Bewusstsein  bei 
dieser Befreiung allmählich ausdehnt und aus seiner kristallisierten Existenzform löst, wird es im 
Bewusstsein  des  Menschen  erfahrbar,  und  es  kommt zu  einer  Kommunikation.  Dabei  folgt  es  in 
den Stufen C1 bis C5 den beschrieben Erfahrungsebenen. Also treten zuerst physiologische Ereig­ 
nisse auf (C1), dann emotionale (C2), dann Gedankenbilder (C3 – C5), die sich mit zunehmender 
Stufenzahl, von konkreten zu immer abstrakteren Inhalten verändern. Dies entspricht in allen As­ 
pekten  auch  den  Phänomenen  des  Channelns  und  den  Vorgängen  in  der  Radiästhesie.  Über  die 
intellektuellen und empathischen Fähigkeiten des  Menschen kann so ein Kontakt zu dem, in den 
Stoffen  kristallisierten  Bewusstsein  aufgenommen  werden  und  dessen  Informationen  durch  den 
Menschen in eine ihm verständliche Form transformiert werden. 
Dies  stellt  einen  völlig  neuen  Weg  der  Informationsgewinnung  dar.  Diese  Information  kommt 
individuell  und direkt aus ihrer Quelle. Es gibt keine langen Überlieferungsketten oder Formeln, 
die den Transport der  Information ermöglichen, sondern sie ist immer so frisch wie der Duft aus 
einer Blüte. Es bedarf  keiner intellektuellen Anstrengung diese  Information zu erhalten. Auch ist 
ein Grundlagenwissen um die Information zu verstehen unnötig, da die Kommunikation auf holis­ 
tischer Basis erfolgt und alle erforderlichen Nebeninformationen, Strukturen usw. mit übertragen 
werden. In gewisser Weise ist  die C4 Verreibung das Lesen der Akasha Chronik, die für alle Zei­ 
ten das Wissen des Universums enthält. Wir stehen erst am Anfang dieser Methode und sie wird 
bisher auch nur zur Ermittlung von Heilmitteln angewandt. Jedoch ist es legitim auch nur deshalb 
einen Stoff zu verreiben um an die darin enthaltenen Informationen zu gelangen. Hier wird ganz 
klar wie der Prozess des persönlichen Wachstums ablaufen wird und wie perfekt diese Methode in 
unsere Erdsphäre passt. Jeder Vorgang des Verreibens ist eine zutiefst persönliche Erfahrung. Die 
Information erschließt sich für jeden Verreibenden individuell und oft kommen die übergeordne­ 
ten, kollektiven  Aspekte  erst zum Vorschein, wenn mehrere Menschen den Stoff in der Gruppe

32 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

‚befragen’.  All  dies  sind  Zeichen  dafür,  wie  die  Informationsbeschaffung  der  Zukunft  aussehen 
wird. Auch wird nicht jeder Mensch ein Bedürfnis verspüren, sich  in eine lebende Enzyklopädie 
zu verwandeln, indem er das Periodensystem herauf und herunter verreibt, sondern es werden zu 
gegebener Zeit Ideen und Gedanken auftauchen, Synchronizitäten auftreten, die ihn zu dem richti­ 
gen  Stoff,  dem  für ihn richtigen  ‚Kristall’  führt.  Darüber hinaus  ist  die  Menge an  Informationen 
unvorstellbar groß, denn nur unsere enge Rationalität, sieht eine Logik, die das eine aus dem ande­ 
ren entstehen lässt. So wird die Verreibung von Natrium (Na) oder Chlor (Cl) immer wieder ähnli­ 
che Ergebnisse bringen, die vielleicht durch unterschiedliche „Erfahrungen“ des Stoffes  während 
seiner  Entstehung  etwas  variieren.  Der  Prozess  von  Salz  (NaCl)  aber,  wird  sich  immer  wieder 
deutlich unterscheiden. Je nachdem welche Spurenelemente darin enthalten sind, ob das Salz aus 
dem  Meer,  dem  Gebirge  oder  dem tiefen  Erdinnern  stammt,  gar  technologisch  behandelt  wurde, 
wo  und  wie  es  gefördert  wurde,  wird  es  andere  Informationen  enthalten:  Diese  Informationen 
werden auf den materielleren Ebenen (C1­C3) wohl immer ähnlich sind, aber sich in den höheren 
Stufen (C4­C8)  immer deutlicher unterscheiden. Da sich die aus dem Stoff freigesetzte Informati­ 
on in Resonanz zu dem Biosensor „Mensch“ befindet, wird ihre Transformation auch immer sub­ 
jektiv individuell eingefärbt sein. Daraus eine rational kausale Wissenschaft zu erschaffen, dürfte 
erst dann wieder möglich sein, wenn genügend subjektive Informationen vorliegen, die auf lange 
Sicht eine Extraktion der kollektiven Inhalte ermöglichen. 
Besonders  interessant  wird  die  C4  Verreibung,  wenn  Stoffe  ‚befragt’  werden,  die  dem  eigenen 
Körper  entstammen.  Blut,  Tränen,  Haare  oder  Abstriche  von  Krankheitsherden  sind  ebensolche 
Informationsquellen,  wie  Lebensmittel,  Edelsteine,  Pflanzen,  Tiere  oder  gar technische  Produkte 
wie  Computerchips,  pharmazeutische  Medikamente,  oder  ein  Stück  Raumfähre,  die  im  All  war. 
Hier erst sehen wir die ungeheure Tiefe, die sich in dieser Methode verbirgt. Eine Tiefe von kos­ 
mischen Dimensionen, die ein zu enges Weltbild sehr bald erweitern wird und Gedanken initiie­ 
ren,  die  weder  ein  einzelner  Mensch,  noch  die  Menschheit  als  Kollektiv  hätten  hervorbringen 
können. Die Methode der C4 Verreibung ist unabhängig vom untersuchten Stoff und da sie das ist, 
wird sich ihr jeder Stoff mit seiner Wahrheit eröffnen. Das Erfahren dieser direkten und ungefilter­ 
ten  Information  wird  das  Wissen  der  Menschen  in  einer    Dimension  verändern,  wie  sie  es  sich 
heute in den befangene Mustern nicht vorstellen können. 
Von  der  Akzeptanz der  Informationsbefreiung  aus  passiven  Stoffen  ist  es nur  ein  kleiner  Schritt 
zur Überlegung ob Bewusstseinsübertragung möglich ist. 

Bewusstseinsübertragung  
Die  Übertragung  erwachten  Bewusstseins  ist  in  allen  mystischen  Traditionen  das  Herzstück  der 
Schüler  –  Lehrer  Verbindung.  Diese  Übertragung  benötigt weder  ein  Ritual, noch  eine  Technik, 
aber sie erfordert die vollkommene Anerkenntnis der jeweils eingenommen Rolle und vollständi­ 
ges Vertrauen des Schülers in den Lehrer.  Bewusstseins­Übertragung kann simultan zu Worten, 
Handlungen oder Wahrnehmungen erfolgen, ist davon aber weder abhängig und die äußere Form 
des Ereignisses kann sehr unterschiedlich sein. 
Die  Bewusstseins­Übertragung  ist  eine  Übertragung  lebendiger  spiritueller  Kraft  auf  ein  emp­ 
fangsbereites  biologisches  System.  Leider  ist  es heute  so,  dass  die  lebendige  spirituelle  Kraft, in 
die alles eingebettet ist, in unserem ignoranten und spaltenden Zeitalter missverstanden  und sogar 
geleugnet wird. Wir Menschen wollen in der Illusion bleiben, unser eigenes Leben von allem un­ 
abhängig  aufrechterhalten  zu  können,  indem  wir  einfach  die  Tatsache  ignorieren,  dass  wir  voll­ 
ständig davon abhängig sind, vom Leben selbst aufrechterhalten zu werden. 
In jeder religiösen Tradition lassen sich Rituale finden, die auf Bewusstseins ­Übertragung basie­ 
ren. Jede Religion basiert auf der spezialisierten Form einer intelligenten, organisierenden Energie, 
die Veränderung katalysieren kann. Die Methoden der Bewusstseins ­ Übertragungen wurden mit 
der Zeit aufgeweicht, abgeschwächt und vergessen. Die überlebenden Rituale sind bis auf wenige 
Ausnahmen  leere  Hülsen,  deren  Unwirksamkeit  durch  „spirituelle“  Aktivitäten,  Praktiken  und 
Rezitationen  übertüncht  werden.  Den    gesegneten  erwachten  Zustand,  den  sie  übertragen  sollen, 
können sie aber nicht manifestieren.

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  33 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Wir  können  die  Bewusstseins  –  Übertragung  heute  als  ein  Element    verstehen,  dass  durch  die 
Durchflutung  unseres  Wesens  mit  dem  ‚divine  golden  conciousness’  wiederbelebt  wird.  Dieses 
‚göttliche’ Bewusstsein erwacht in uns und verändert den Fluss der Lebenskraft die uns erhält und 
leitet. Das Erwachen dieses Bewusstseins setzt voraus, dass der Teil von uns, der das biologische 
System  repräsentiert,  die  Mindestanforderungen  erfüllt,  die  für  die  Aufnahme  eines  multidimen­ 
sionalen Wesenskerns erforderlich sind. Zum einen um das biologische System vor der heran flu­ 
tenden  Energie  zu  schützen  und  zum  anderen  die  Grundlagen  zu  bilden,  die  es  einem  höheren 
Bewusstsein erlauben steuernd in das biologische Geschehen einzugreifen. 
Indizien für das Eintreten dieser Entwicklung sind die Erkenntnisse der Neurologie und Human­ 
Biochemie. Letztlich ist hier ein Bewusstsein dabei, die Prozesse zu ergründen, von denen es um­ 
geben  ist.  Vor  Tausenden  von  Jahren  begann  dieser  Prozess  mit  der  Erforschung  der  Welt,  der 
Entwicklung  von  Sprache  und  einem  spiralförmigen  Erkunden  der  umgebenden  Objekte.  Dabei 
verharrte das forschende Bewusstsein mehr oder weniger lange bei den verschiedenen Wissensge­ 
bieten, doch  es ist heute historisch nachweisbar, dass der Aufmerksamkeitsfokus dabei vom Fer­ 
nen zum Nahen wanderte. 
Während die Astrologie und Astronomie bereits in der frühen Menschheitsgeschichte auftauchen, 
entwickelte sich eine strukturierte Medizin erst um 1500 mit Francis Bacon und Paracelsus aus der 
mystisch angehauchten Alchemie. Von da an wanderte der Bewusstseinsfokus auf immer näher am 
Bewusstseinszentrum selbst liegende Objekte. 1590  machte sich dann der holländischen Brillen­ 
schleifer Hans Janssen daran, die bereits 50 Jahre alte Idee, mehrere Glaslinsen hintereinander zu 
verwenden,  um  die  Vergrößerung  einzelner  Linsen  zu  erhöhen,  praktisch  umzusetzen.  Das  erste 
Gerät lieferte kein wirklich scharfes Bild und fügte dem betrachteten Objekt noch einen Regenbo­ 
gen  hinzu,  doch  es  wurde  berühmt.  Galileo  Galilei  baute  es  nach  und    nannte  sein  Kind 
"Microscopium". Es sollte jedoch noch 200 Jahre dauern bis Naturforscher wie Robert Hooke und 
Leonhard Euler das wirkliche Potential des Mikroskops erkannten. 
Die  Entwicklung,  hin  zur  Erforschung  des  Allerkleinsten,  förderte  den  Elektromagnetismus,  die 
Atomphysik, die Molekularchemie und die Quantenmechanik zu Tage. In deren Anwendungsge­ 
folge  seither  die  Kommunikationstechnologie,  die  Halbleitertechnologie  und  die  Informations­ 
technologie  das  Licht  der  Welt  erblickten.  Erst  mit  dem Erwachsenwerden  dieser  Technologien, 
die sich im Grunde mit den feinsten uns vorstellbaren Strukturen befassen, konnten wiederum die 
notwendigen Messmittel für die Sekundärgebiete der Gen­Technik, der Neurologie, der Biochemie 
entwickelt  werden,  die  das  sich  selbst  erforschende  Bewusstsein  braucht,  um  seine  eigenen  Zu­ 
sammenhänge zu ergründen. 
Heute sind wir an einer Schwelle angelangt, die deutlich erkennen lässt, dass die Weiterentwick­ 
lung  unserer  Selbstkenntnis  keinem  formelhaft  mathematischen    Ablauf  folgt,  sondern  offenbar 
einem  intelligenten  Sinn­Weg.  Überlegungen  zur  Evolution  haben  diese  Tatsache  bereits  in  der 
Vergangenheit vermutet, doch erst in der heutigen Entwicklungsgeschwindigkeit wird es deutlich, 
dass die gesamte menschliche Entwicklung keine Permutation zufälliger Genmutationen gewesen 
ist, sondern ein intelligent geführter Prozess der Bewusstseins­Erweckung. Für eine rein mathema­ 
tische  Permutation  der  erforderlichen  zufälligen  Mutationen,  um  einen  Menschen  entstehen  zu 
lassen, ist die Lebensdauer des Universums um einige Hundert Zehnerpotenz zu kurz! 
Doch  von  welchem  Bewusstsein  ist  hier  die  Rede?  Und  wer  führt  mit  seiner  Intelligenz  einen 
Prozess der Erweckung? Die Antwort auf diese beiden Fragen ist so absurd wie erstaunlich: Das 
Bewusstsein selbst! Ob  wir nun das erstaunliche oder das absurde an dieser Tatsache präferieren 
wird  nichts  an  der  Tatsache  ändern,  dass  dem  so  ist.  Wir  sind  auf  wissenschaftlich  gesichertem 
Boden, wenn wir die Entwicklung unseres Gehirns datieren.

34 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Es lässt sich grob in folgende entwicklungsgeschichtlich entstandene Bereiche in einteilen, wobei 
das Rückenmark den ältesten Teil unseres Bio­Computers darstellt: 

Rückenmark  älteste neuronale Struktur im Menschen 
Brücke  Limbisches System mit der Epiphyse 
Kleinhirn  Steuerung der Motorik und Muskelfunktionen 
Mittelhirn  lebenswichtige Regelzentren für die  Atmung, Herz­Kreislauf, Reflexe. 
Zwischenhirn  Schaltstelle zwischen Großhirn und Hirnstamm. Hauptbestandteile sind 
Hypothalamus und Thalamus. Alle aufsteigenden Informationen der Sin­ 
nesorgane und aus dem Körperinneren werden im Thalamus gesammelt, 
miteinander verschaltet und verarbeitet, bevor sie zum Großhirn weiterge­ 
leitet werden. 
Der Hypothalamus ist trotz seiner geringen Größe ein lebensnotwendiges 
Bindeglied zwischen Nervensystem und Hormonsystem. 
Er steuert  viele Körperfunktionen mittels Hormonausschüttung. 
Balken  elektrochemische Verbindung zwischen linker und rechter Gehirnhälfte 
Großhirn  mit  Groß­  Das Großhirn stülpt sich wie ein Pilz über Mittelhirn und Zwischenhirn. 
hirnrinde  Hier ist der Sitz des Bewusstseins, des Willens, der Kreativität und des 
Gedächtnisses. Die Großhirnrinde bedeckt die gesamte Gehirnoberfläche 
und enthält 70 % aller Neuronen. 

In  diesem  Schichtkäse  aus  Eiweiß  und  Aminosäuren haust das,  was  wir  als  ICH,  als  unser    Be­ 
wusstsein bezeichnen. Diese schwammige Zellmasse stellt unseren innersten Aufbau dar, der sich 
innerhalb des Sonnensystems auf den spezifischen Gegebenheiten des Planeten Erde so ausformte. 
Eingebettet in  eine sorgfältig ausgewogene Minerallösung, versorgt mit Sauerstoff und Nährstof­ 
fen,  mit  einem  knöchernen  Panzer  geschützt  vor  harten  Stößen  und  eingehüllt  in  seine  eigene 
elektromagnetische Wolke, lebt hier ein Wesen, immer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen. 
Dieses Wesen benennt sich selbst als ICH, muss aber für diese Erkenntnis erst einen langen Evolu­ 
tionsweg wiederholen, der in den Anfängen des zellulären Lebens in fernster Vergangenheit  be­ 
ginnt und sich in immer größerer Komplexität zu dem Bio­System verdichtet, in dem wir uns heu­ 
te selbst wiederfinden. Doch selbst wenn wir heute auf  unseren Körper deuten und uns mit einem 
freundlichen: „Ich bin Hans Rosegger“ vorstellen, bleibt doch eine gewisse  Unsicherheit darüber 
bestehen, ob dieser Hans Rosegger nun wirklich diese Ansammlung bio­elektrischer Zellmasse ist, 
oder vielleicht doch etwas anderes. Könnte es womöglich sein, dass wir uns zwar in einem biolo­

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  35 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

gischen System wiederfinden, aber nicht mehr wiedererkennen und deshalb das ganze Universum 
nach einer Spur von uns selbst absuchen?  Hat sich unsere Form etwa so verändert, dass wir uns in 
dem grau ummantelten, vor sich hin gärenden Schichtkäse in unserem Kopf nicht mehr wiederer­ 
kennen? Ist diese abgründige Unsicherheit die Ursache dafür, das wir zuerst erkundet haben „wo“ 
wir sind, bevor wir uns der schmerzlichen Aufgabe widmen zu erforschen „wer “ wir sind? 
Bereits im Jahre 1992 gelang einem amerikanischen Forscherteam um Prof. Joseph L. Kirschvink 
der Nachweis, über massenhaft im menschlichen Gehirn vorhandene Magnetitkristalle.  Die For­ 
schung  wurde  an  der    Geobiologischen­Universität  am  Carlifornia­Institut  of  Technology 
(Caltech)  in Pasadena betrieben. Als Geologen ist Prof. Kirschvink und seinem Team der tägliche 
Umgang  mit  Magnetstrahlen  in  Form  des  Erdmagnetismus  nichts  ungewöhnliches.  Laut  seinen 
Forschungen sind biologische Magnete bereits in einer Anzahl unterschiedlicher Lebewesen, wie 
Mollusken,  Bakterien,  Honigbienen,  Tauben  und  Lachsen  gefunden  worden.    Es  wurde  daher 
bereits seit längerer Zeit vermutet, das Magnetitkristallen im menschlichen Gewebe  vorkommen. 
Das Vorhandensein solcher Magnetitkristalle im Gehirn hat weitreichende Auswirkungen auf die 
Art und Weise der menschlichen Existenz auf der Erde. Doch zunächst einmal ist dieser Umstand 
unter  anderem  dafür  verantwortlich,  dass  wir  so  sind  wie  wir  sind.  Der  permanente Einfluss  des 
Erdmagnetfeldes auf die Magnetitkristalle im Gehirn hat zu dessen Form und Funktion beigetra­ 
gen. Nachdem wir seit langem wissen, dass sich Magnete auch über große Entfernungen gegensei­ 
tig beeinflussen und ganz bestimmt auf elektrische Ströme in ihrer Nähe Einfluss nehmen, muss 
diese Tatsache in den Überlegungen mit berücksichtigt werden. Ebenso müssen wir jetzt berück­ 
sichtigen, dass sich um die Magnetitkristalle winzige Magnetfelder ausbreiten, die eine mechani­ 
sche Bewegung erzeugen, wenn ein elektrischer Strom durch sie hindurch fließt. Den Grund dafür 
werden ich etwas später erläutern. Doch nun zurück zu den Forschungen von Prof. Kirschvink und 
seinem Team: 
Von  sieben verstorbene Patienten wurden 12­24 Std. nach ihrem Tod Gehirngewebeproben ent­ 
nommen.  Bei  vier  Patienten  bestand  der  Verdacht auf  Morbus  Alzheimer,  bei  dreien nicht.  Alle 
sieben Patienten wiesen die gleiche magnetische Charakteristik auf. Die Tests ergaben mit Sicher­ 
heit die physikalische Signatur der Kristalle des ferromagnetischen Stoffs Magnetit Fe304. Dieser 
Stoff steht stark mit dem Magnetfeld der Erde in Wechselwirkung. Fe304 ist nicht nur dauermag­ 
netisch, sondern auch ein guter Stromleiter! Dies könnte schon allein ein Umdenken bei Gesund­ 
heitsstörungen  von  Menschen auf  elektromagnetische  Felder  erzwingen.  Im  Laborversuch ließen 
sich die aus der Gehirnsubstanz isolierten Magnetitkristalle bereits durch Magnetfelder bewegen, 
die nur wenig stärker waren als das an sich schon schwache irdische Magnetfeld. 
Alle Gehirnbereiche enthalten signifikante Magnetitmengen. Die Messungen ergaben bei der Ge­ 
hirnsubstanz etwa  4 * 10 ­9  Gramm (4 Nanogramm) pro Gramm Gehirnsubstanz. Das Gewebe der 
Hirnhaut wies sogar einen besonders hohen Anteil von 70 * 10 ­9  Gramm  Magnetitkristallen auf. 
Das ergibt ca. 5 Millionen Magnetitkristalle auf 1Gramm Gehirnsubstanz und  etwa 100 Millionen 
Magnetitkristalle  bei  der  Hirnhaut.  Die  Messungen  zeigten  außerdem  ein  Zusammenballen  der 
Kristalle zu Klumpen zwischen 50­100 Partikel. Von den untersuchten Kristallen hatten 90% einen 
Durchmesser  von  10­70  nm,  die  anderen  waren  90  bis  200  nm  groß.  Überraschend  ist  auch  die 
Ähnlichkeit des  aus  dem menschlichen  Gehirn  stammenden  Magnetits  mit den  Kristallen,  die in 
Bakterien  gefunden  wurden.  Weitere  Forschungen  scheinen  zu  beweisen,  dass  die  Bakterien  die 
Magnetosomen  zur  Abtastung  des  irdischen  Magnetfelds  benützten,  um  sich  in  einem  Teich  zu 
orientieren und Nährstoffe im Schlamm zu finden. Ebenso legt die Form der menschlichen Magne­ 
titkristalle die Vermutung nahe, dass die Natur damit eine magnetische Funktion beabsichtigt hat! 
Eine kurze Randbemerkung, die ich mir nicht verkneifen möchte: 
Wäre  das  Vorhandensein  von  Magnetitkristallen  im  menschlichen  Gehirn    bei  Einführung  des 
Mobilfunks Ende der 90iger Jahre des letzten Jahrhunderts berücksichtigt worden, hätte man den 
gepulsten  Mikrowellen­Mobilfunk  erst  gar  nicht  einführen  dürfen  bzw.  müsste  er  beim  heutigen 
Erkenntnisstand eigentlich sofort eingestellt, bzw. sofort auf eine neue Technik umgestellt werden! 
Thermische  Schäden kann  man vermeiden,  indem  man es  nicht  zu einer  starken  Erwärmung  der 
feinsten Blut­Kapillaren im rechten und linken Schläfenlappen kommen lässt, in dem man nur kurz 
telefoniert. Durch längere Gespräche erfolgt eine Langzeitwirkung der Mikrowellen auf die Kapil­
36 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

laren  und  dadurch kann eine  Verödung  oder  das  Koagulieren  von  Blutkörperchen  erfolgen.  Die 
Folgen sind  summierende Schäden auf Jahre hinaus, durch Mangeldurchblutung des Gehirns und 
dadurch Beeinträchtigung seiner Leistungsfähigkeit, ggf. einsetzende Demenz in der Zukunft. 

Der gefährliche Teil der Technologie ist die gepulste elektromagnetische Komponente, wobei die 
Pulsung die Schäden nochmals potenziert! Das dicht an den Kopf gehaltene Mobiltelefon ist ein 
Mikrowellensender, der sich, in sehr viel stärkerer Leistung, in jedem Mikrowellenofen befindet. 
Was dort einen Braten gart, kommuniziert im Handy mit der Zellenantenne über eine elektromag­ 
netische  Welle.  Gleichzeitig   wird aber  ein  dieses  hochfrequente  elektromagnetische  Feld  in  das 
Gehirn geschickt. Dort trifft das Feld auf die Magnetitkristalle und wie bei jedem guten Dynamo 
wird ein elektrischer Strom induziert. 
Ohne dem Thema zu weit vorzugreifen, möchte ich hier anmerken, dass die seitlichen Gehirnlap­ 
pen den Bereich beherbergen, mit dem wir uns orientieren. Es ist dieser Bereich der es uns ermög­ 
licht innerhalb des Raumes zu agieren. Wird dieser Bereich beschädigt, können wir keine Tätigkei­ 
ten mehr ausführen, die eine Raumkoordination erfordern. Im ungekehrten Fall, wenn dieser Be­ 
reich stimuliert wird, und das ist in der Regel der Fall, wenn externe Energie zugeführt wird, er­ 
höht  sich  unsere  Gewissheit  über  eine  existentielle  Trennung  aller  Dinge  und  treibt  uns  immer 
tiefer in die vermeintliche Isolation. Aber auch darüber später mehr. 
Die genaue Funktion der Magnetitkristalle im Gehirn ist noch nicht erforscht. Es könnten elektro­ 
magnetische  Leitbahnen  für  Gehirnfunktionen  sein,  die  Einfluss  auf  die  Merkfähigkeit  oder  das 
Erinnerungsvermögen haben.  Neue  Erkenntnisse  werden  oft  erst  belächelt,  zurückgewiesen  oder 
sogar bekämpft, bevor man sie akzeptieren muss! Wahrheiten sind aber Fakten, die man nicht auf 
Ewigkeit ignorieren kann! Und eine dieser Wahrheiten ist, das es in den letzten 20 Jahren markan­ 
te Änderungen am Erdmagnetfeld gegeben hat. Der magnetische Nordpol ist der Punkt, an dem die 
magnetischen Feldlinien vertikal zur Erdoberfläche stehen.. Bei der bisher letzten im Jahre 2001 
wurde  seine  Position  ermittelt  und  die  jährliche  Wanderung  hochgerechnet:  Der  magnetische 
Nordpol verlagert sich derzeit um jährlich etwa 40 Kilometer Nordwestwerts. Seit Mitte der 80iger 
Jahre d.l.J. hat sich der Erdmagnetpol also um 800km verschoben. 

Bilder public domain  www.wikipedia.com 
Seine  Wanderung  beträgt  ca.  2%  des  Erdumfangs  und  wird  den  Hochrechnungen  der  Wissen­ 
schaftler  zu  Folge  bei  konstanter  Geschwindigkeit  in  etwa  50  Jahren  Sibirien  erreichen.  (2056) 
Wir sind also weit entfernt von einem Ereignis, das man als Polsprung bezeichnen könnte. Trotz­ 
dem  wirkt  sich  eine  derartige  Veränderung  des  uns  umgebenden  Magnetfeldes  auf  alle  biologi­ 
schen System aus. Wie stark die betroffenen Systeme darauf reagieren ist mehr oder minder von 
deren Sensibilität abhängig. Stellt man die Größenordnung dieser Veränderung einmal in das Ver­ 
hältnis zu einer, für menschliche Maßstäbe übliche Medikamentendosierung für eine Aspirin Tab­

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  37 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

lette  mit  150mg,  so  entspricht  das  einer  Dosierung  von  0,2%  des  Körpergewichts  eines  70kg 
schweren Menschen. Die Veränderung der Dosierung des Erdmagnetfeldes ist das 10fache davon. 
Was passiert wohl, wenn wir unseren Magen mit 10 Aspirintabletten auf einmal konfrontieren? 
Die Magnetitkristalle im Gehirn müssen aufgrund elektromagnetischer Gesetze mit dem Erdmag­ 
netfeld  korrespondieren  und  haben  keine  Chance  dem  zu  entkommen.  Die  Schumann­Frequenz 
(benannt nach ihrem Entdecker, dem deutschen Physiker Schumann), die  Resonanzfrequenz der 
Erde, wurde in den 70er  Jahren d.l.J. entdeckt und damals mit einem Wert von 7,83Hz gemessen. 
Seit Mitte der 80er Jahre d.l.J. erhöht sich ihr Wert ständig und hatte im Jahr 2005 einen Wert von 
10,8Hz. Eine Hochrechnung ergibt für das Jahr 2012 eine Frequenz von 13Hz. Das ist nicht ganz 
eine Oktave höher und damit die doppelte Energie! 
Mit den Magnetitkristallen verfügt das Gehirn über einen direkten Sensor sowohl für das Erdmag­ 
netfeld als auch für die Schumannfrequenz. Lag die Grundfrequenz vor über 30 Jahren noch bei 
7,83Hz, entsprach dies unserer Gehirnfrequenz an der Grenze zwischen Theta ­ und Alphawellen, 
also  in  der  Grenzzone  zwischen  tiefer  Entspannung  und  entspannter  Konzentration.  Die  neue 
Grundfrequenz der Erde von ca.13Hz wird deutlich im Bereich einer erhöhten Wachheit liegen – 
nämlich knapp unterhalb der Beta­Wellen, also dem erwachenden Zustand des Gehirns. Der Be­ 
reich der so erreicht wird entspricht einer leichten Entspannung, in die man gerät, wenn man am 
Nachmittag bei einer Tasse die Augen schließt und vor sich hin träumt. In diesem Zustand tanken 
wir wieder Kraft auf und regenerieren von Stress. 
Die doppelte Taktrate der Erdresonanz wirkt jedoch über die Magnetitkristalle in unseren Köpfen 
wie die Verdoppelung der Drehzahl eines Dynamos: Die Verfügbarkeit elektrischer Energie wird 
verdoppelt.  Die  mit  den  Kristallen  gebildeten  Mikrodyynamos  in  unseren  Köpfen  liefern  überall 
die  doppelte  Menge  elektrischen  Stromes.  Physikalisch ausgedrückt    entstehen  doppelt  so  starke 
elektromagnetische  Felder.  Doppelte  Stärke  bedeutet  aber  auch  doppelte  Reichweite.  Ergo:  es 
werden  weit  größere  Bereiche  der  Gehirnareale  mit  elektrischer Energie  versorgt,  was  einer  Zu­ 
nahme an nervöser Leitfähigkeit und damit Erhöhung aller neuronaler Prozesse entspricht. 
Dieser angeregte Zustand kann bereits heute bei Kindern als ADS (Aufmerksamkeitsdefizit Syn­ 
drom) beobachtet werden und wird von falsch informierten Eltern oftmals mit der Gabe des Ner­ 
vengifts  Retalin  bestraft.  Diese  sensibilisierten  Gehirne  sind  bereits  für  die  Aufnahme  eines 
höherdimensionalen Bewusstseins vorbereitet und solche Menschen erscheinen deshalb oft als aus 
der Norm fallend. Dabei sind aber nicht sie das Problem, sondern die Norm. Während die Norm 
momentan  einen  Menschen  zu  definiert,  der  ca. 10­  12%  seiner  Gehirnkapazität nutzt,  stehen  in 
den  Sensibilisierten,  Gehirne  vor  uns,  die  leicht  über  50%  oder  mehr  aktivieren  könnten,  wenn 
man sie entsprechend trainieren und fördern würde. 
Mit dem Einschwingen der Erde auf die neue Resonanzfrequenz von 13Hz, beginnt das Leben in 
der Form unseres Gehirns erst richtig zu erwachen! Aber das ist noch nicht alles. Besonders inte­ 
ressant wird es, wenn man die Phasenlage und die Differenzfrequenz der sogenannten Wetterfre­ 
quenzen  oder  auch  Sferics  in  die  Überlegungen  einbezieht.  (Siehe  im  Anhang:  Erdfrequenzen) 
Wie wir aus der Geometrie wissen, haben unterschiedliche Frequenzen eine sich stetig verändern­ 
de  Phasenlage  zueinander.  Je  gleicher  die  Frequenzen  werden,  desto  langsamer  verändert  sich 
diese Phasenlage. Wir wissen ebenfalls aus der Geometrie, dass eine (für diesen Fall vereinfachte) 
Sinusschwingung  eine  andere  Darstellung  eines  Kreises  ist.  Setzt  man  zwei  Sinusschwingungen 
um 90° im Raum gedreht zueinander in Bezug, entsteht kein Kreis mehr, sondern eine Kugel. Die 
Oberfläche dieser Kugel wird durch die Phasenlage der Minima und Maxima der beiden Sinuswel­ 
len beschrieben und ergeben Phasenbilder, die wir als Lissajousche Figuren kennen.

38 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

25 
20 
15 
10 


­25 ­20 ­15 ­10  ­5 
­5  0  5  10  15  20  25 
­10 
­15 
­20 
­25 

Phasenbild zweier um 90° phasen­ verschobenen Sinus Schwingungen gleicher Frequenz. Die 
Phasenbewegung beschreibt einen Kreis. 

25 
20 
15 
10 


­25  ­20  ­15  ­10  ­5 
­5  0  5  10  15  20  25 
­10 
­15 
­20 
­25 

Bild der um 90° zueinander verschobene Grundfrequenz von Pol­ und Äquatorradius der Erde. Da 
diese  beiden  Frequenzen  um  0,04  Hz  voneinander  abweichen,  verändert  sich  die  Phasenlage  in­ 
nerhalb von 25 Sekunden dauernd, um dann wieder mit dem Anfangszustand zu beginnen. 

25 
20 
15 
10 


­25  ­20  ­15  ­10  ­5 
­5  0  5  10  15  20  25 
­10 
­15 
­20 
­25 

Noch  drastischer  zeigt  sich  der  Phasenunterschied  für  die  Sferics  des  Polradius  mit    4150,19Hz 
und den für den Äquatorradius: 4136,27 Hz. Hier ist die dynamische Phasenverschiebung 13,92Hz 
Inzwischen sind nicht nur bei Bakterien Sensoren für elektromagnetische Felder gefunden worden, 
sondern auch bei Tauben, Schlangen, Haien und Schildkröten. Im Experiment konnte nachgewie­

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  39 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

sen  werden  wie  genau  der  genetisch  festgelegte  Sensor  bei  den  Schildkröten  arbeitet.  Wie  das 
Team um Kenneth Lohmann von der University of North Carolina im "Science" berichtet, dienen 
auf  offener  See  örtliche  Besonderheiten des  Magnetfeldes  als  Navigationspunkte,  die  den  Tieren 
zum Beispiel eine Änderung der Schwimmrichtung signalisieren können. 
Die Nutzung des elektromagnetischen Erdfeldes für Wahrnehmungszwecke ist in der Natur natür­ 
lich vorhanden und auch der Mensch ist davon betroffen. Ist es nicht merkwürdig, dass diese Fre­ 
quenzen so exakt im Arbeitsspektrum des Gehirns liegen? Nicht nur das die beiden Grundfrequen­ 
zen mit 11,75Hz bzw. 11,79Hz im Alpha Bereich der menschlichen Gehirnwellen liegen, auch die 
dreidimensionale Phasenbewegung dieser beiden Frequenzen zueinander liegt annähernd exakt auf 
der  Grenze  zwischen  Alpha und  Beta  Bereich  der  uns  bekannten  Arbeitsfrequenzen  unseres  Ge­ 
hirns. Sollte man dies nicht als perfekte Anpassung des Menschen an die Erdfelder auffassen? 
Die  ersten  Untersuchungen  an  Astronauten,  die  längere  Zeit  nur  den  künstlichen  Magnetfeldern 
ihrer Raumgefährte ausgesetzt waren, haben Veränderungen im Blut und der Muskulatur ergeben, 
die erst verschwanden als neue Technologie eingesetzt wurde, die mit erdähnlichen Magnetfeldern 
arbeitete.    Die  Konsequenz  daraus  ist  unmissverständlich:  Wir  Menschen  sind  von  den  elektro­ 
magnetischen Feldern der Erde abhängig und optimal an sie angepasst. Eine Veränderung dieses 
Erd­Elektromagnetismus  wird  eine  Veränderung  unserer  Selbst  nach  sich  ziehen.  Egal  ob  diese 
Veränderung  auf  natürlichem  –  geologischem  –  Wege  passiert,  oder  über  die  Interferenzbildung 
technischer  Frequenzen  und  deren  Differenz­  und  Summenbildung  mit  den  Erdfrequenzen.  Ein 
längerer  Aufenthalt  in  diesen,  durch  technischen  Einfluss„entarteten"  Frequenzen  bringt  unser 
biologisches  System  mit  Sicherheit  ins    Ungleichgewicht.  Ein  Grund  mehr  der  Erzeugung  von 
freien elektromagnetischen Feldern ein Ende zu setzen und diese Kräfte wieder dorthin zu verban­ 
nen, wohin sie gehören: in die abgeschirmten Kabel! 

Der Mensch verfügt über  Sinnes­ und Wahr nehmungskanäle für  elektr omagnetische Felder ! 

Wenn wir Menschen von den erd ­ elektromagnetischen Feldern und deren Eigenschaften abhän­ 
gig  sind,  können  wir  auch  annehmen,  dass  wir  über  die  entsprechenden  Sinnesorgane  verfügen. 
Die Existenz  sensitiver oder elektrosensibler Menschen spricht dafür. Da die Kenntnis über den 
Elektromagnetismus an sich in unserer Zivilisation nun einmal erst rund 200 Jahre alt ist, dürfen 
wir  uns nicht  wundern,  wenn  wir  die  dazugehörigen  Sinnesorgane  bis heute noch nicht  entdeckt 
haben.  Doch  wir  sind  auf  dem  besten  Wege  dahin.  Wie  die  Forschungen  von  Prof.  Kirschvink 
zeigen, eröffnet sich jetzt eine ganz neue Perspektive für die Magnetit ­ Antennen des menschli­ 
chen Gehirns. 
Damit wäre auch eine Erklärung  für das Fühlen  bzw. Spüren innerhalb der Geomantie bzw. der 
Radiästhesie  gegeben  und zwar  ganz  ohne  einen  esoterischen  Überbau.  Auch  könnte  es  eine  der 
Ursachen für das Phänomen von Krebserkrankungen sein, die häufiger bei den Menschen auftre­ 
ten, deren Ruheplätze und Schlafstellen auf sogenannten geomatischen Energielinien, deren Über­ 
schneidungen oder darunter liegenden Wasseradern stehen. 
Machen wir uns noch einmal klar: In den meisten Regionen des Gehirns sind 5 Millionen Magne­ 
titkristalle pro Gramm, in der  Gehirnmembran sogar 100 Millionen Magnetitkristalle pro Gramm 
Gehirnmasse enthalten. (GEO August 1992, S. 190). Magnetit reagiert etwa eine Million mal stär­ 
ker  auf  ein  äußeres  Magnetfeld  als  ein  anderes  biologisches  Material!  Die  mittlere  Größe  der 
Magnetitkristalle wurde mit ca. 40 nm = 40*10 ­9 m gemessen. 

Damit ergibt sich für ein durchschnittliches Gehirn von 1450g Volumen ein Stabmagnet Äquiva­ 
lent von ca. 

(40*10 ­9 m * 100*10 6 ) * 1450 = 4000 * 10 ­3 m = 4000mm = 4 Meter  

Natürlich kommt so ein hauchdünner Faden von 40nm Breite und Dicke und 4 Metern Länge nicht 
wirklich vor, aber dies Größenordnung macht deutlich wie groß die sensorische Antenne für mag­
40 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

netische Felder in unserem Gehirn ist. Doch noch einmal zurück zu den Auswirkungen der  Erd­ 
magnetfelder:  Die  „Gitterlinien“,  die  wir  uns  zur  Identifikation  dieser  Felder  ausgedacht  haben, 
definieren die Nullwerte des jeweiligen Feldes. An diesen Stellen kommen die bestehenden ande­ 
ren auftretenden "Stör­Frequenzen" voll zur Wirkung. Daraus lässt sich zweierlei folgern: 
Zum  Einen  entstehen  an  diesen  Stellen  keine  Induktionen.  Das  bedeutet,  dass  die  Magnetit  ­ 
Dynamos  das  Gehirn  nicht  mit  elektrischen  Wolken  versorgen,  bzw.  die  Störfelder 
unsynchronisierte Induktionen hervorrufen, die zu einem chaotischen Ionenfluss im Gehirn führen. 
Zum  Zweiten  bedeutet  es,  dass  die  „Gitterlinien“  selbst,  sich nicht auf  die  Krankheit auswirken. 
Sie können also nicht ihre Ursache sein. Durch die elektromagnetische Neutralität an diesen Stel­ 
len sind sie „bloß“ ein Präpositionsfaktor, der für sich allein noch keine Krankheit verursacht. Erst 
im Zusammenspiel mit der elektrischen Unterversorgung des Gehirns und die größere  Wirksam­ 
keit der Störfelder kann es zu Krankheitserscheinungen kommen. 
Wer  sich  schon  einmal  mit  Channeling  ­  Phänomenen  oder  Radiästhesie  mit  Ruten  auseinander 
gesetzt hat, weiß, dass ein Channel die Antwort bereits kennt, wenn die Rute gerade erste Bewe­ 
gungen zu machen. Für die Detektion der Energielinie ist also nicht die Rute das Sensorelement, 
sondern das Bio­System Mensch. Die Wahrnehmung des zu detektierenden Objektes, erfolgt über 
Fühlen oder Intuition und ist daher emotionalen Zuständen unterworfen, die dann auch eine Erklä­ 
rung für die Blockade des Wahrnehmungskanals sein können,  wenn sich der channelnde Mensch 
Ablehnung, Skeptizismus oder einfach nur Stress ausgesetzt fühlt. Die Schul­Wissenschaft hat hier 
nur fadenscheinige Antworten. Sie versteift sich auf den  Carpenter ­ Effekt, der besagt, dass das 
Sehen,  Vorstellen  bzw.  Denken  einer  bestimmten  Bewegung  die  Tendenz  zur  Auslösung  eben 
dieser Bewegung bewirkt. Das aber erklärt nicht die seit  über 100 Jahren  praktizierte Reprodu­ 
zierbarkeit in der  Radiästhesie. Und es erklärt auch nicht das Phänomen der Brunnensucher, die 
sogar in der profitorientierten Industrie so erfolgreich sind, dass sie in der ganzen Welt eingesetzt 
werden. 

Wir reagieren auf die Abwesenheit bestimmter elektromag­ 
netischer Frequenzen. 
Die  als  Energielinien  bezeichneten  Feldele­ 
25  mente stellen die Nullwerte des Feldes dar. 
20  An diesen Stellen nehmen die elektromagneti­ 
schen  Auswirkungen  der  Felder  ab  durchlau­ 
15 
fen eine Richtungsänderung im Nullpunkt und 
10  steigen dann wieder zur vollen Stärke an. 


­25  ­20  ­15  ­10  ­5 ­5  0  5  10  15  20  25

­10 
­15 
­20 
­25 
Da der Mensch selbst ein elektromagnetisches 
Feld  erzeugt,  sollte  es  ihm  möglich  sein  das  Wegfallen  der  Interferenz  seiner  Eigenschwingung 
mit dem externen Fremdfeld z.b. der Erde, wahrzunehmen. In historischen Zeiten scheinen sich die 
Menschen  solcher  Fähigkeiten  bewusster  gewesen  zu  sein,  stehen  doch  die  heiligen  Kultstätten 
aller Religionen fast ausnahmslos auf solchen, die Erde überziehender Gitterpunkte. 
Wir haben bereits durch die Polradien gesehen, dass die Erde eine, an den Polen abgeplattete Ku­ 
gel ist und das in den Raumkoordinaten zwei Radien existieren, die um 0,04Hz voneinander ab­ 
weichende Grundfrequenzen haben. 

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  41 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Polr adius:          11,79 Her tz 


Äquator r adius: 11,75 Her tz 
Auf den ersten Blick erscheint diese Differenz unerheblich, aber die durch diese geringe Abwei­ 
chung  entstehende  dauernde  dynamische  Verschiebung  der  Phasenlage  des  Erd­ 
Elektromagnetfeldes,  werden  so  Kleinigkeiten  wie  Wirbelstürme,  Sintfluten  und  Dürrezeiten ge­ 
steuert.  Ebenso  wirkt  diese  Phasenverschiebung  wohl  auf  die  in  unserem  Gehirn  eingebauten 
Magnete ein und sorgt so für eine minimale Versorgung mit elektrischem Strom! 
Neue Messungen haben gezeigt, dass seit geraumer Zeit dieses Dipolmoment des Erdmagnetfeldes 
nachlässt.  Die  Folge  ist  eine  Verbesserung  der  Wahrnehmung  des  eigenen  elektromagnetischen 
Feldes.  Dadurch  wird  nun  das  Gehirn  des  normalen,  nicht speziell  trainierten    Menschen  in  die 
Lage  versetzt,  sich  selbst  besser  wahrzunehmen.  Dies  war bisher,  wegen  der  komplexen  Interfe­ 
renzen zwischen dem gehirneigenen EM­Feld und dem Dipolmoment der Erdmagnetfeldes nicht, 
oder  nur  sehr  wenigen hoch  entwickelten  Menschen möglich. Eine  Auswirkung  dieser  Verände­ 
rung ist seit etwa 2004 im Süden Indiens zu beobachten, wo durch einen „Diksha“ genannten Pro­ 
zess,  eine  außergewöhnlich  effektive  Form  von  „spirituellem  Energietransfer“  praktiziert  wird. 
Viele Menschen sind durch diesen Prozess bereits durch ein tiefes inneres Erwachen geführt wor­ 
den. Dabei ist dieser Prozess frei von spirituellen Lehren und Übungen. Er ist ein Katalysator, der 
sich dem Menschen anbietet um in seine individuelle Freiheit zu gelangen. Allerdings muss hier 
einschränkend  angemerkt  werden,  dass  der  spirituelle  Energietransfer  auch  davon  abhängig  ist, 
wie  bereitwillig  der  Empfänger  daran  glaubt,  von  seinem Guru  eben  jene  Energie  übertragen  zu 
bekommen.  © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Anfangs habe ich schon darüber gesprochen, dass die Bewusstseins­Übertragung vom Lehrer  auf 
den  Schüler,  oder  besser  vom  Sender  auf  den  Empfänger  in  vielen  spirituellen  Traditionen  ein 
wichtiger Bestandteil deren Glaubenssatz Kanon ist. Oft wurde auch bereits die Erleuchtung mit 
Veränderungen  der  Gehirnfunktion  in  Zusammenhang  gebracht.  Bisher  haben  aber  die  wissen­ 
schaftlichen Untersuchungsmethoden gefehlt, die diese Vermutungen bestätigen oder wiederlegen 
konnten. Offensichtlich ist der menschliche Geist nun soweit erwacht, dass er seit einigen Jahren 
technologische  Messmittel  zur  Verfügung  stellt,  die  dem  Phänomen  der  Veränderung neurologi­ 
scher    Muster  nach  einer  Bewusstseinsübertragung  auf  den  Grund  gehen  können.  Was  dadurch 
bisher  über  die  Veränderungen nach  einer  „Diksha“ festgestellt  wurde,  stimmt  mit  den neuesten 
Erkenntnissen in den Bereichen Physik und Neurophysiologie überein. Der Vorgang scheint eine 
permanente  Veränderung  neurologischer  Muster  und  damit  die  Arbeitsweise  des  menschlichen 
Gehirns zu verändern. 
Die  seitlichen  Gehirnlappen  enthalten  die  Gehirnteile, 
die für die Orientierung im Raum zuständig sind. Dieser 
Bereich erlaubt es uns ganz selbstverständlich durch den 
Raum  zu  gehen,  eine  Tasse  Tee  zu  trinken,  oder  ein 
Fenster zu öffnen. Jede Tätigkeit, die in irgendeiner Art 
und  Weise  „Raumkoordination“  erfordert,  wird  erst 
durch die Aktivitäten im hinteren Bereich der seitlichen 
Gehirnlappen  ermöglicht.  Wird  dieser  Bereich  außer 
Kraft  gesetzt,  kann  nicht  die  geringste  Tätigkeit  mehr 
durchgeführt werden. Dem Gehirn fehlt dann die Unter­ 
scheidungsmöglichkeit,  zwischen  den  Objekten,  dem 
eigenen  Körper  und  dem  dazwischenliegenden  Raum. 
Für  ein  Leben  in  der  physischen  Welt  ist  aber  die  Fä­ 
higkeit,  Grenzen  anderer  Objekte  wahrzunehmen  und 
Unterscheidungen  machen  zu  können,  unumgänglich. 
Daher  läuft  dieser  Bereich  im  menschlichen  Gehirn 
permanent  auf  Hochtouren.  Die  dauernde  Betriebsam­ 
keit  dieses  Bereiches  stimuliert  aber  seinerseits  eine  Verbindung  zwischen  zwei  Gehirnzentren, 
Amygdala und Ammonshorn, die als „bedeutend“ eingestuften Wahrnehmungen ihren  Sinn ver­ 
leihen.  Wenn jetzt aber die seitlichen Gehirnlappen, die ja dazu da sind eine vernünftige Unter­

42 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

scheidung  und  Objekttrennung herzustellen,  jedoch hyperaktiv  agieren,  dann haben  diese  beiden 


Gehirnzentren keine andere Möglichkeit als diese Überaktivität als „realere“ Trennung zu interpre­ 
tieren,  als  dies  eigentlich  richtig  wäre.  Damit  verfallen  wir  dem  Trugschluss,  grundsätzlich  und 
existentiell, von allen anderen Dingen getrennt zu sein. Das Gefühl der eigenen Identität, das aus 
der  dauernden  Wahrnehmung  einer  Änderung  vom  vorherigen  Zustand,  vom  Gehirn  „errechnet“ 
wird,  erhält  so  das  zusätzliche  Gefühl  des  absoluten  und  tatsächlichen  Getrenntseins  von  allen 
anderen Dingen. Um es noch einmal in Erinnerung zu rufen: die seitlichen Gehirnlappen sind in 
jenen  Teilen  des  Kopfes,  die  durch  die  kleinen  Mikrowellensender in  den  Handies  am  stärksten 
betroffen werden. Demgegenüber haben  Neurologen bereits festgestellt, dass bei Gebet und Tie­ 
fenmeditation die seitlichen Gehirnlappen zeitweise keine Informationen aus den Nerven empfan­ 
gen.  In  diesen  Momenten  führt  das  zu  kurzzeitigen  Stadien  erweiterten  Bewusstseins.  In  diesen 
Augenblicken ist nämlich die Fähigkeit des Gehirns, ein von allem getrenntes Selbst zu erkennen, 
lahm gelegt. Dies ist jedoch ein, durch eine vorübergehend veränderte Gehirnfunktion verursachter 
Zustand, der bald wieder abklingt. Ein dauerhaftes Verbleiben in einem Einheits­Bewusstsein ist 
so  nicht  erreichbar.  Insofern  stimmt  die  Behauptung  spiritueller Traditionen, dass  „Erleuchtung“ 
nur gegeben werden kann, aber durch eigene Bemühungen nicht zu erreichen ist. 
Halten wir also an dieser Stelle nur fest, dass es erforderlich ist, die seitlichen Gehirnlappen so zu 
verändern, dass sie ihre Hyperaktivität aufgeben und damit die falsche Überreizung der Amygdala 
­ Ammonshorn­Verbindung endet. Somit gäbe es auch keinen Grund mehr, das Gefühl eines exis­ 
tentiell getrennten Selbstes hervorzurufen. 
H.Rosegger @ www.plejaden.de @ www.plejaden.de 
Aus  den  traditionellen  Meditationspraktiken  sind  viele 
Übungen  bekannt,  die  eine  Aktivierung  der  vorderen 
Gehirnlappen  (drittes  Auge,  Stirnchakra)  begünstigen. 
Dieser  Bereich  soll  mit  der  Gotteserkenntnis  zusam­ 
menhängen. Jetzt steht aber die Erfahrung der „Erleuch­ 
tung“,  das  Gefühl  des  nicht  mehr  getrennt  Seins, nicht 
in  kausalem  Zusammenhang  mit  der  Erfahrung  einer 
Gottespräsenz.  Traditionell  bedarf  der  Schritt,  von  der 
„Erleuchtung“ hin zur Gotteserkenntnis, weitere Übung. 
Im Zen heißt es: Eine Satori ist noch keine Erleuchtung! 
Es  muss  sich  also  um  mehr  als  nur  der  Ausschaltung 
einer    Hyperaktivität  in  einem  bestimmten  Gehirnbe­ 
reich  handeln.  Auch  die  Aktivierung  der  vorderen  Ge­ 
hirnlappen mag eine notwendige, neurologische Verän­ 
derung darstellen, die es ermöglicht ein multidimensio­ 
nales  Bewusstsein  zu  beherbergen,  da  die  vorderen 
Gehirnlappen  mit  dem  Willen  des  Individuums  zu  tun  haben.  Die  Verschmelzung  des  Willens 
Gottes  mit  dem  Willen  des  Einzelnen  wird  in  den mystischen  Schulen als  das  Tor  zur  Gotteser­ 
kenntnis  bezeichnet  und ist  das  erstrebenswerte  Ziel.  Ein  Blick  auf  entsprechende  Yogaübungen 
zeigt, dass dieses Tor wohl nicht aufgeht, wenn in den vorderen Gehirnlappen des Biosystems zu 
wenig Aktivität herrscht. Es scheint so zu sein, dass die vorderen Gehirnlappen vieler Menschen 
chronisch unteraktiv sind. Wie sonst ließe sich sonst die Vorliebe für Übungen zur Erweckung der 
Kopfchakren  interpretieren?  Tatsächlich  aber  bedeutet  dies  einen  Mangelzustand des  Gehirns an 
genügend elektrische Energie und Neurotransmittern, um optimal zu funktionieren. In der subjek­ 
tiven Erfahrung stellt sich so etwas als mangelndes Selbstwertgefühl und einer matten, fast depres­ 
siv­langweiligen Lebenseinstellung dar. 
Es wurde aber längst herausgefunden, dass der Neurotransmitter Dopamin, das Aufkommen von 
Langeweile  verhindert.  Und  Dopamin  ist  einer  der  wichtigsten  Botenstoffe  für  die  Aktivität  der 
vorderen Gehirnlappen. In genügender Menge vorhanden, erzeugt er ein Gefühl des Wohlgefühls 
und Entzückens. Eine Hochstimmung und mystische Verklärung  des Lebens. Dieses Gefühl ent­ 
spricht den Meditationserfahrungen fast aller Traditionen, wenn sich die persönliche Verbindung 
zu Gott öffnet.
© H.Rosegger @ www.plejaden.de  43 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Der  Mangel  an  Dopamin  steigert  jedoch  den  Wunsch  des  Menschen nach mehr  eigenem  Willen 
und mehr Ausdruck seiner Individualität. Das unterbindet die Möglichkeit, sich mit der größeren 
Realität  zu  verbinden,  weil  das  Gefühl  der  Unvollständigkeit  des  Individuums  immer  mächtiger 
wird. Wir sehen dies (statistisch) im Prozess des Sterbens: Menschen mit, vollständigen und erfüll­ 
ten  Leben,  sterben  in  der  Regel  leichter,  wenn  die  Zeit  gekommen ist.  Menschen,  bei  denen  das 
Gefühl überwiegt, etwas verpasst zu haben, oder noch etwas offen zu haben, tun sich viel schwerer 
damit loszulassen und halten oft an den letzten materiellen Lebensfunken fest. 
Wenn eine Aktivierung der vorderen Gehirnlappen jedoch bewirkt den Eigen­Sinn des Menschen 
zu vollenden und diesen Eigenwillen mit einer umfassenderen Realität zu verbinden,  dann  ist das 
schwaches Ego des Menschen ein „auf dem Weg der Entwicklung befindliches großes Ego", wel­ 
ches seine Vollendung sucht. Ohne ausreichend Dopamin für die vorderen Gehirnlappen wird das 
Ego jedoch niemals seine Vollständigkeit erfahren und die Verschmelzung mit Gott erleben, denn 
der  dafür  zuständige  Computerteil  ist  nicht  funktionsfähig.  Unter  diesem  Aspekt  ist  es  sinnlos 
einen Menschen wegen seines aufgeblähten Egos und seines Eigenwillens zu rügen, ja sogar kont­ 
raproduktiv, weil das schwache Ego den ganz natürlichen Drang hat, sich auf das zu fixieren, was 
vorhanden ist. Auch ganz unabhängig davon, was die bewusste Absichten sein mögen. Dies wird 
in  vielen  spirituellen  Lehren  falsch  gemacht,  denn  das  Erwachen zur Eigenwilligkeit ist  ein not­ 
wendiger  Schritt  in  der  Gotteserkenntnis.  Die  Eigenwilligkeit  wird    auf    einer  physiologischer 
Ebene erzeugt und schreitet bei zunehmender Aktivierung der vorderen Gehirnlappen in eine grö­ 
ßere Realität fort, die diesen ‚engen’ Willen des Einzelnen von seinem Widerstand befreit. 
© H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Das "Global Scaling" in der Quantenphysik, gilt als neues Paradigma in der Physik und wurde in 
den letzten 20 Jahren entwickelt. Es ist also noch relativ neu, zeigt aber sehr eindeutig, dass die 
grundsätzlichste "Substanz" des Universums, „Bewusstsein“ ist. Dieses Bewusstsein scheint einer 
genauen mathematischen Formel zu folgen und einen Ur­Plan des Universums zu kennen. In die­ 
ser  fraktalen  Formel  sind  die Entfernungen zwischen den  Planeten,  Sternsystemen  und  Galaxien 
genau so enthalten, wie die Abstände der Elektronen zu den Kernen jedes einzelnen Atoms. Der 
gesamte  Aufbau  des  gesamten  physikalischen  Universums  folgt  der  gleichen  mathematischen 
Struktur und folgend dem Ur­Plan, funktioniert alles mühelos und mit der größtmöglichen Effizi­ 
enz. 
Jedes Objekt des Universums ist dabei in jedem Augenblick mit der Ursprungsintelligenz verbun­ 
den. Wie genau diese Verbindung funktioniert, ist noch nicht genügend erforscht. Es könnte sich 
um die morphischen Felder Rupert Sheldrakes oder um syntropische Informationsfelder im Sinne 
der 12 dimensionalen Theorie  Burkhard.Heims handeln. Auf jeden Fall, lässt die Ursprungsintel­ 
ligenz  jedes  Objekt, jederzeit "wissen", wie es ohne Stress am effizientesten funktionieren kann. 
Wie das geschieht werden wir noch bei der Abhandlung der Biophotonen lesen. 
Der Mensch scheint bis zu einem gewissen Grad den Wahrnehmungskanal für diese Ur­Intelligenz 
verloren zu haben.  Wenn  dieser  Verlust,  bzw.  das noch nicht  entwickelt  haben  dieser  Wahrneh­ 
mung, zu Veränderungen im Gehirn des Menschen geführt hat, dann ist es für ihn nicht ohne Wei­ 
teres möglich, sich auf diese Felder einzustimmen. Er ist von der Einheitsempfindung des Univer­ 
sums  abgeschnitten  und  wird  sie  erst  kennenlernen,  wenn er  diesen  Wahrnehmungskanal  entwi­ 
ckelt. Ein Indiz für diese Abgetrenntheit des Menschen ist im Vorhandensein aller möglicher Reli­ 
gionen, Mythologien und wissenschaftlicher Theorien über das Leben zu sehen, die dieses Fehlen 
eines Verbundenheitsempfinden  füllen sollen. 
Der  heutige  Mensch  mit  seinen  hyperaktiven  seitlichen  Gehirnlappen  und  seinem  unteraktiven 
vorderen  Gehirnlappen  ist  versucht, aus  dem  vorhandenen Gefühl  der  Trennung heraus,  das  Ge­ 
fühl der allumfassenden Einheit „Erleuchtung“ zu erreichen, aber seine ganzen spirituellen Bemü­ 
hungen basieren auf dem Problem. Sie sind nur eine kausale Reaktion auf einen im Unbewussten 
‚gewussten’ Verlust der Einheit. Wenn aber die Suche nach dem allumfassenden Verbundenheits­ 
empfinden  ihren Ursprung im Problem der Trennungserfahrung hat, ist ihr Erfolg zweifelhaft.  Da 
jedes Objekt des Universums, also auch der Mensch in jeder Ausformung, ein Bestandteil der Ur­ 
Intelligenz ist, gibt es für jeden Menschen auch einen Ur­Plan darin. Es ist also absolut möglich, 
dass  jeder  Mensch  der  Erleuchtung  teilhaftig  wird,  auch  wenn  das  menschliche  Gehirn  zur  Zeit
44 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

nicht dafür konzipiert erscheint. Das der Syntropie zugrunde liegende Konzept der immer höheren 
Strukturierung  lebender  System,  enthält  zwangsläufig  eine  immanente  Realität  die  Einheit  allen 
Lebens zu erkennen. Dieses ursprüngliche Konzept ist latent in uns und allem enthalten. Um diese 
Realität  allerdings  zu  erleben, ist  ein natürlich  funktionierendes  Gehirn  erforderlich.  Obwohl  die 
meisten traditionellen Lehren dem Körper nur eine untergeordnete Rolle zusprechen, sieht es nun 
so  aus,  dass  mit  den  neuen  Erkenntnissen    die  Trennlinie  zwischen  Materie,  Energie  und  Geist 
immer mehr verwischt. Der Körper als reiner Träger für das Bewusstsein muss seine Fähigkeiten 
verändern um den nächsten evolutionären Schritt machen zu können. 
© H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Eine Aussage Max Plancks beschreibt dies in etwa so:  Die Materie schwingt Tausende Male pro 
Sekunde zwischen dem Zustand der Materie und dem Zustand formloser vor­materieller Energie 
hin und her. So  betrachtet kann man davon auszugehen, dass eine spirituelle Transformation auf 
der  physischen  Ebene  verankert  werden  muss.  Wenn  sie  die  dichteste  Ebene  der  Manifestation 
erreicht, werden automatisch auch alle anderen Ebenen umgewandelt, weil alle höheren Dimensi­ 
onen der Schöpfung auch in der Materie enthalten sind. Materie wirkt nur deshalb so dicht, weil 
alle  anderen  Ebenen  in ihr  enthalten  sind.  Wenn  also  die  materielle  und  biologische  Ebene  „Er­ 
leuchtung“ erfährt, ist auch alles andere davon betroffen. 
Von den ca. 173cm menschlicher DNS sind nur ca. 3cm aktiv! Die restlichen 170cm sind das im 
Menschen noch nicht aktivierte spirituelle Potential. Die DNS wird nach unserem heutigen Stand 
des Wissens durch Photonen aktiviert, die sich entlang der Doppelhelix bewegen. 
Diese Photonen stellen das Bindeglied zwischen der feinstofflichen Energie und der Materie dar. 
Diese  Photonenresonanz  ist  der  Prozess,  durch  welchen  Informationen  aus  den  feinstofflichen 
Bereichen mit Hilfe der DNS in die Zellen getragen werden. Die 3cm des  aktiven DNS ­Materials 
schließen  nur  die  überlebensnotwendigen    Informationen  ein.  Wird  jedoch  das  ganze  DNS  ­ 
Molekül aktiviert und in die Lage versetzt Photonen­Resonanz zu verwenden, dann können wir zu 
unserem vollen Potential erwachen. Alles was wir dazu brauchen sind die geeigneten Photonen! © 

Bio­photonen  
In  einem  weniger  technischen  Sprachgebrauch  stellen  diese  benötigten  Photonen,  Lebensenergie 
dar.  Pflanzen  die  in  ihrem  Ökosystem  ihren  höchsten  Entwicklungsstand  erreichen  sind  solche 
Träger an Biophotonen. Die Übernahme dieser Biophotonen im Allerweltsprozess der Nahrungs­ 
aufnahme kann den biologisch­neuronalen Umbau des menschlichen Körpers, im Besonderen des 
Gehirns dramatisch beschleunigen. Ein dauerndes Überangebot an Biophotonen im menschlichen 
Körper  begünstigt  die  Aktivierung  der  latenten  DNS  Potentiale.  Aber  auch  eine  Zufuhr  elektri­ 
scher  Energie  über  die  Magnetitkristalle  und  die  Veränderung  des  Schwingungsverhaltens  der 
elektromagnetischen  Felder  der  Erde,  führen  zu  einem  Überschuss  an  verfügbaren  Elektronen 
(Photonen). Wenn wir uns überwiegend von rohen, frisch geernteten Pflanzen ernähren, wird unser 
Körper optimal mit Biophotonen versorgt. Da unsere heutige Nahrung in der Regel minderwertig 
ist – und aufgrund manch machtpolitischen Kalküls auch so gehalten wird, muss eine Überbeto­ 
nung der pflanzlichen Ernährung angestrebt werden, bei gleichzeitiger Einschränkung minderwer­ 
tiger Bestandteile. 
Kein geringerer als der österreichische Physiker Erwin Schrödinger, der mit seiner Formulierung 
der Wellenfunktion weltberühmt wurde, schrieb 1941 sein berühmtes Buch: "Was ist Leben?“ Die 
darin enthaltene Kernaussage ist, dass Lebewesen Syntropie aus ihrer Umgebung aufnehmen und 
dadurch ihre Struktur erhalten und sich zu immer größerer Komplexität entwickeln. Karl Trincher 
stellte  diese  Frage  noch  radikaler:  „Was  macht  letztendlich  Leben  aus?“    Trincher  kam  zu  dem 
Ergebnis,  dass  weder  Stoffwechsel,  noch  Mutationen,  noch  die  Fortpflanzung  durch  identische 
Reduplikation, letztendlich das Leben ausmacht, sondern das Grundprinzip des Lebens: 
„die Strukturerhaltung der Zelle gegen Wärmeverlust durch Aufnahme von freier Energie in Form 
von Licht und Nahrung über die Nahrungskette“ ist.

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  45 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Karl Trincher konnte seine Ergebnisse an einer kernlosen Säugetiermuskelzelle nachweisen. Dabei 
hält die Zellmembran  einen messbaren Temperaturunterschied  zwischen dem Zellinneren und der 
Umgebung aufrecht.  So kann sie nach außen Entropie abgeben und die Ordnung im Inneren auf­ 
rechterhalten.  Im  Zellinneren  wird  ständig  mit  messbarer  Frequenz  Strukturarbeit  geleistet,  die 
durch Energie des Sonnenlichts oder durch die kompakte Energieaufnahme aus der Nahrungskette 
gespeist wird.  Der in Trinchers Experiment ermittelte Temperaturunterschied stimmt it den theo­ 
retisch ermittelten Werten des Energiegrundumsatzes überein. Verschwindet der Temperaturunter­ 
schied zwischen Zellinneren und der Umgebung, dann stirbt die Zelle.  Temperaturdifferenz und 
Zyklusdauer verändern sich während des Lebens. Die alternde Zelle arbeitet langsamer und wird 
dabei kühler. 
Die  lebende  Zelle  steht  im  Spannungsfeld  der  beiden  wichtigsten  Prinzipien  der  Physik  des  20. 
Jahrhunderts: dem Pr inzip der  minimalen Wirkung und dem Pr inzip der  maximalen Entr opie. 
Die  Temperatur  hat  eine  wichtige  Bedeutung  für  das  Leben.  Lebewesen  leben  in  einer  5­ 
dimensionalen Raumzeit,  wenn die Temperatur als imaginäre Zeitdimension angesehen wird.  Am 
deutlichsten  ist  das  bei  den  Reptilien  zu  sehen,  die  ihren  Lebensrhythmus  und  ihr  Erleben  von 
Raum und Zeit an den Wechsel der Temperaturen anpassen müssen.  Säugetiere haben einen inne­ 
ren Thermostaten und können sich daher in der Dimension der Temperatur besser behaupten. An 
der Spitze dieser Entwicklung steht der Mensch, der seine Umgebungstemperatur mit der von ihm 
geschaffenen Klimatisierungstechnologie beherrscht. 
Das Prinzip der minimalen Wirkung wurde vor über 200 Jahren beim Licht nachgewiesen. Nach 
diesem  Prinzip,  mit  dem  geringsten  Aufwand  den  größtmöglichen  Ertrag  zu  erzielen,  gestalten 
sich auch die meisten Systeme in unserer Wirtschaft. Es gibt ungezählte Versuche dieses 2. Prin­ 
zip, das gleich zu setzen mit dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik ist, zu widerlegen. Doch es ist 
nie gelungen. In geschlossenen Systemen, kommt es wegen der erforderlichen Messmethoden zu 
einem Konflikt mit der Informationstheorie und in offenen Systemen kann es nur lokal umgangen 
werden. Diese lokalen Umgehungen nennen sich dann syntropische Felder – oder Lebewesen. Die 
Natur des Lebens lässt sich damit als eine Balancebewegung zwischen zwei Prinzipien, oder ener­ 
getischen  Ordnungszuständen  verstehen.  Doch  wie  ist  Leben  entstanden?    Die  heute  allgemein 
akzeptierte Auffassung ist, dass die erste Zelle durch puren Zufall entstanden ist. Dabei lässt sich 
aber mathematisch nachweisen, dass die Entstehung eines ersten DNS­Moleküls so unwahrschein­ 
lich ist, wie der über einen Schrottplatz fegende Hurrikan, der einen funktionsfähigen Airbus hin­ 
terlässt. So kann es also nicht entstanden sein. Biologische Information muss anders erzeugt wor­ 
den  sein.  Langsam,  allmählich  und  schrittweise.  Sozusagen  Information  für  Information  wurde 
zusammengefügt, getestet und für gut befunden oder verworfen. Leben ist im Spannungsfeld zwi­ 
schen  Zufall  und  Notwendigkeit,  Ordnung  und  Chaos  entstanden.  Leben  erklären  bedeutet,  die 
Überwindung des Zufalls. 
Die  erste  Bedingung  für  die  Entstehung  des  Lebens  ist  Wasser.  Wasser  ist  aus  chemisch­ 
physikalischer Sicht eine ungewöhnliche Flüssigkeit mit mehreren physikalischen Phasen. Bei 0°C 
und genau 37°C ist eine Phasengrenze zwischen einer flüssigen und einer kristallinen Phase, genau 
dort, wo die Spezies Mensch ihre Temperaturnische gefunden hat. Menschliches Leben spielt sich 
in einem Temperaturbereich zwischen 37°C und 42°C ab. Letzteres bedeutet Fieber und auf Dauer 
gesehen, den Wärmetod. Das Pendeln an der Phasengrenze zwischen Chaos und Ordnung ist eine 
wichtige  Voraussetzung  zur  Erzeugung  biologischer  Information.  Lebende  Materie  beruht  auf 
asymmetrischen, optisch aktiven Kohlenstoffverbindungen. Einfache Moleküle können im Weltall 
in  bedeutenden  Mengen  spektroskopisch  nachgewiesen  werden.  Eine  Überraschung  bargen  die 
spektroskopischen  Messungen  an  Kometen.  In  deren  Wassereis  wurden  komplexe  organische 
Kohlenstoffverbindungen gefunden,  u.a. auch einfache Aminosäuren.  Sie bildeten sich unter der 
harten linkspolarisierten UV­Strahlung der Sonne. Beim Umlauf der Kometen um die Sonne wur­ 
den sie dieser Strahlung ausgesetzt.  Der erste Temperatuzyklus entstand. Unsere Historiker sagen, 
dass es vor 3,5 Milliarden Jahren eine globale Kometenkatastrophe gab, in deren Verlauf massen­ 
haft  Kometen  auf  die  Erde  herabstürzten  und  die  sogenannte  Ursuppe  bildeten.  Nach  dem  der 
Kometenhagel aufhörte, begann die biologische Evolution des Lebens auf der Erde.

46 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Die  ersten  Lebenskeime  in der  Ursuppe  scheinen  also  aus  dem  Weltall  gekommen zu  sein.    Sie 
brachten eine neue Polarität und das Potential linksdrehender Moleküle mit, auf dessen Basis sich 
das irdische Leben bildete. Die einfachsten so gebildeten optisch aktiven Kohlenstoffverbindungen 
sind  die  Aminosäuren.  Sie  können  zwischen  rechts­  und  links  unterschieden.    Links  drehende 
Aminosäuren absorbieren links polarisiertes Sonnenlicht und werden chemisch aktiviert So wach­ 
sen  sie  zu  den  Proteinen  heran,  jenen  langen  Kohlenstoffketten;  die  wir  als  Grundlage  unseres 
Lebens ansehen. Die linksdrehenden Aminosäuren werden dabei in den linksdrehenden Proteinen 
durch  die  Wasserstoffbrückenbindung  zusammengehalten.    Diese  Bindung  wird  durch  den  pH­ 
Wert,  Strahlungsabsorption  und  ­Emission  und  durch  Temperaturänderungen  beeinflusst.  Die 
Bedeutung der linksdrehenden Aminosäuren für die Entstehung biologischen Lebens ist erst in den 
letzten  Jahren richtig  erkannt  worden.    Die  Bedeutung  der Drehung  bei  lebender  Materie  wurde 
erstmals in den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts erkannt, als das Medikament Contergan zu 
schlimmen körperlichen Schäden führte. Das Medikament hatte eine rechtsdrehende Aminosäure 
in  der  Rezeptur!  Heute  werden  Milliarden  in  biochemische  Verfahren  investiert,  die in der  Lage 
sind,  linksdrehende  Moleküle  von  rechtsdrehenden  Molekülen  zu  trennen!  Das  kann  aber  nicht 
bedeuten,  dass  rechtsdrehende  Moleküle  grundsätzlich  Schaden  anrichten,  denn  das  Heilwasser 
von Lourdes wurde als     rechtsdrehend eingestuft. Aber es gibt noch mehr Ungereimtheiten in der 
lebenden  Materie:  Woher  kommt  beispielsweise  die  unwahrscheinliche  Anhäufung  von  Kohlen­ 
stoffisotopen?  Wo wäre die Quelle der Isotope C14 bis C19 in der Nahrungskette? Es gibt noch 
mehr experimentelle, Ergebnisse,  die sich nicht mit den Regeln heutiger Physik und Chemie er­ 
klären lassen. So wies man vor über 30 Jahren chemische Elementumwandlungen bei Pflanzensa­ 
men nach. Es verschwand unter bestimmten Bedingungen Mangan aus den Proben und Eisen trat 
an seine Stelle. Doch zurück zum Prinzip des Lebens, aus einer an sich ungeordneten Umgebung 
durch  Zuhilfenahme  von  Energie  eine  Ordnung  zunehmender  Komplexität  aufzubauen  und  zu 
erhalten. 
Bereits polarisiertes Sonnenlicht entfaltet im Wasser, bei Anwesenheit optisch aktiver Moleküle, 
seine  ordnende  und  strukturierende  Kraft.  So  wird  Strahlung  in  lebende  Materie  umgewandelt. 
Erst in den letzten Jahrzehnten wurde dieser Vorgang in der Biophotonentheorie zusammengefasst 
und von dem Biophysiker Prof. Fritz Popp systematisch erforscht.  Aus der Sicht der Biophotonen­ 
theorie  ist  die  Evolution  ein  Prozess,  bei  dem  hochfrequente  Lichtenergie  in  Stufen  zu  niedrig 
frequenter  Lichtenergie  transformiert  wird.  Angefangen mit  der  UV­Strahlung in  der  Zelle,  über 
die  Mikrowellenstrahlung  der  Gewebe  und  Organe,  bis  zur  elektromagnetischen  Strahlung  im 
Gehirn. 
In  der  Biophotonentheorie    werden  die  Biophotonen  als  kohärentes  Licht  angesehen,  das  ver­ 
gleichbar  mit  technisch  erzeugten  Laserphotonen  ist.  Photonen  sind  die  kleinsten  Einheiten  des 
Lichtes und stellen die Energie dar, die von einem Atom abgegeben wird, wenn eines seiner Elekt­ 
ronen von einem angeregten Energiezustand in seinen normalen Energiezustand zurückfällt. Pho­ 
tonen sind die natürliche Erscheinung eines Energiequants. Davon abgeleitet wird die Lichtstrah­ 
lung von Lebewesen mit Biophotonenstrahlung bezeichnet. Jede lebende Zelle sendet Biophotonen 
aus, die durch den Lebensprozess ausgelöst werden. Gleichzeitig sind Zellen Hohlraumresonatoren 
mit extremer Resonanzgüte. Über die ausgestrahlte, ultraschwache Biophotonenstrahlung kommu­ 
nizieren  die  Zellen  miteinander.  In  den  letzten  Jahren  setzte  sich  immer  mehr  die  Erkenntnis 
durch,  das  Biophotonen  die  eigentlichen  Informationsträger  in  unserem  Körper  sind,  die  mit 
Lichtgeschwindigkeit  Informationen  von  Zelle  zu  Zelle  weitergeben.  Somit  auch  einen  direkten 
Einfluss auf alle Regulationsprozesse unseres Körpers besitzen. Selbstverständlich kann auch beim 
Menschen dieses Leuchten der Zellen gemessen werden und aus der Intensität der Biophotonen­ 
strahlung Rückschlüsse auf sein Allgemeinbefinden gezogen werden. 
In  einem  geordneten  System  kann  mit  empfindlichen  Messgeräten  für  Photonen,  sogenannte 
Photonenvervielfacher  oder  Restlichtverstärkern,  eine  kohärente  Strahlung  gemessen  werden, 
während in tumorartige Substanzen diese Zellstrahlung absorbieren. Dadurch bricht die Zellkom­ 
munikation  zusammen  und  die  betroffenen  Zellen  fallen  in  einen  Embryonalzustand  zurück,  in 
dem  sie  ungehemmt  wächst  und  sich  teilt.  Mit  den  von  den  Biophysikern  entwickelten  Geräten 
können heute die Signale dieser Zellenkommunikation entschlüsselt werden. Die Intensität dieser

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  47 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

sehr schwachen Strahlung ist ein Maß für die vorhandene Lebenskraft, während ihre Modulationen 
Interpretationen über andere Zustände des Zellverbandes zulassen. Frische Blätter geben eindeutig 
andere  Signale  gegenüber  verwelkten  Blättern  ab,  Hühnereier  aus  freier  Bodenhaltung  strahlen 
anders, als Eier aus Legebatterien usw. Die inzwischen von der Wissenschaft anerkannten Biopho­ 
tonen lebender Systeme geben den  Phänomenen der Grenzwissenschaften ganz neue Interpretati­ 
onsgrundlagen. 
Aus  der  Sicht  der  Biophotonentheorie  ist  die  DNS  ein  einzigartiges  Biomolekül.  Der  Abstand 
einer Windung der Doppelhelix entspricht ungefähr der „de Broglie Wellenlänge“ solaren thermi­ 
schen Elektrons bei den irdischen Temperaturen. Die DNS hat eine Farbtemperatur von 6000°C, 
wobei dies die Abweichung vom thermischen Gleichgewicht angibt. Das entspricht etwa der Dif­ 
ferenz der Oberflächentemperaturen von Sonne und Erde. Die thermischen Elektronen haben sich 
aus  dem  Wärmechaos  allmählich  erhoben,  bis  sie  diese  Farbtemperatur  erreicht haben.  Die  Bio­ 
photonen  bilden mit  den  Basen der  DNS  Excimere,  also  energieärmere  Zustände.  Dadurch  kann 
das  „Licht“  der  Biophotonen  in  der  Zelle  gespeichert  und  gleichzeitig  sein  Frequenzspektrum 
durch die DNS Basensequenz moduliert werden. 
Ein weiteres Indiz für die Tragfähigkeit der Biophotonentheorie ist, dass die Kohärenzfläche des 
Sonnenlichts gerade der Größe einer Zelle entspricht.  Das Sonnenlicht wird beim Auftreffen auf 
organische Materie nicht einfach in chaotische Wärmeenergie verwandelt, wie es beim Auftreffen 
auf  einen  Stein  der  Fall  wäre,  sondern  es  wird in  eine  hochstrukturierte  Biomasse  integriert.    In 
den lebenden Zellen werden gewaltige Mengen thermodynamischer Energie in Form von Struktu­ 
ren mit einem hohen Informationsgehalt gespeichert. In der lebenden Materie ist die fundamentale 
Symmetrie  von  Wirkung  und  Information  vom  Anfang  der  Welt  erhalten  geblieben.  Hier  wird 
Wirkung beständig in Information umgewandelt und umgekehrt. Der Schlüssel zur  Kommunika­ 
tion aller Lebewesen ist also Licht. In Tausenden Experimenten wurde gezeigt, dass die DNS einer 
lebenden  Zelle  mit  der  DNS  der  Nachbarzellen  kommunizieren  kann,  indem  sie  in  Form  von 
Licht, Energie und Informationen übermittelt. Dieses Licht resultiert aus der Bewegung der Bio­ 
photonen. Prof. Fritz Popp hat in seinen Forschungen gezeigt, dass der menschliche Organismus 
über ein ähnliches, lichtschnelles Informationssystem verfügt, wie es in der modernen Informati­ 
ons­  und  Kommunikationstechnologie  bekannt  ist.  Vieles  spricht  dafür,  dass  die  Biophotonen­ 
strahlung in den  lebenden Zellen einer Art Funkverkehr dient, dessen Signale mit weit größerer 
Geschwindigkeit  und  Effizienz  Informationen  im  Organismus  weitergeben  und  biologische  Pro­ 
zesse steuern können, als dies über biochemische Kanäle möglich ist. 
Die für das bloße Auge praktisch unsichtbaren Lichtblitze wären jedenfalls dazu in der Lage, da 
es sich um kohärentes Licht handelt, das wie das Licht eines Laserstrahls eine hohe Ordnung be­ 
sitzt und sich somit optimal zur Informationsübertragung eignet. Vermutlich ist es auch nicht nur 
auf den Bereich des sichtbaren Lichts beschränkt, sondern umfasst das gesamte mögliche Spekt­ 
rum.  In  jeder  Minute  sterben  und  entstehen  im  menschlichen  Körper  600  Millionen  Zellen.  Die 
Kommunikation kennt aber keine Unterbrechung. Jede Zelle empfängt mehrere Tausend Botschaf­ 
ten in der Sekunde und die Informationswege  benötigen nur zwei hundertstel Sekunden. Da sich 
Photonen mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, ist eine Information in etwa diesen zwei Hundertstel 
Sekunden  im  gesamten  Körper  verfügbar.    Diese  Geschwindigkeit  ist  auch  erforderlich,  da  pro 
Sekunde  etwa  zehn  Millionen abgestorbene  Zellen  in  der richtigen  Weise  wieder  ersetzt  und in­ 
formiert  werden.  Das  Laserlicht  aus  der  DNS  und in  unseren  Körperzellen  scheint  diese  Art  In­ 
formationsdienst zu sein. Dass mehr als 36 Millionen biochemischer Reaktionen im menschlichen 
Organismus  ablaufen  und  dass  diese  durch  Biophotonen,  durch  Lichtbotschaften  in  Verbindung 
mit der DNS gesteuert werden, sind die aktuellsten Erkenntnisse. 
Die meisten Photonen werden vom Menschen durch die Sonnenstrahlung über Augen und Haut­ 
pigmenten, als Sonnen­Photonen aufgenommen und in den Zellen zu Biophotonen umgewandelt. 
Eine weitere Aufnahme erfolgt beim Verzehr von pflanzlichen Produkten, die in der Wachstums­ 
phase viel Licht absorbierten und in ihren Zellen als Biophotonen speicherten. 
Nicht jede Lichtfrequenz dringt jedoch gleich tief in Materie ein. Die Farbe Rot mit 660nm Wel­ 
lenlänge dringt ca. 8­10mm ein, Infrarot mit 904nm Wellenlänge dringt 30­40mm ein. Je kurzwel­ 
liger das Licht ist, desto weniger tief dringt es ein. Der menschliche Körper lässt die Licht­Energie
48 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

hindurch wie durch ein Sieb. Experimente haben gezeigt, dass die ultraschwache Photonenemissi­ 
on nahezu ohne Verluste Tausende von lebenden Zellen durchdringen kann. Das heißt mit anderen 
Worten:  unser  Gewebe  ist  für  diese  Lichtstrahlung  transparent.  Man  weiß  beispielsweise,  dass 
Licht selbst durch den Schädel ins Innere des Kopfes eindringen kann, um so die Zirbeldrüse zu 
erreichen. Haut und Gewebe sind für Licht viel durchlässiger, als man noch bis vor kurzem dachte 
und selbst ein Fetus in einer Gebärmutter erhält genug Licht, um seine Physiologie zu beeinflus­ 
sen. 
Wenn die Informationen in belebten Körpern also messbar durch Licht übertragen werden, können 
wir dann auch diese ultraschwache Strahlung dieser Biophotonen auch mit unseren Sinnen wahr­ 
nehmen? Reagieren wir vielleicht unbewusst darauf? Existieren in uns vielleicht noch Sinne und 
Instinkte  in  uns,  über  die  wir  uns  bislang nur nicht  bewusst  sind?  Sinne  und  Instinkte,  die  fähig 
sind  Biophotonenstrahlung  aufzunehmen  und  auszuwerten?  Ließen  sich  so  auch  Gefühle  oder 
Gedanken und übertragen? 
Das  Licht  der  Biophotonen  steuert  nicht  nur  die  internen  körpereigene  Funktionen,  sondern  es 
kann, wie jede Lichtstrahlung, auch abgestrahlt werden. Vermutlich ist seine Stärke normalerweise 
jedoch so gering, dass es für die Informationsübertragung über größere Distanzen nicht in Frage 
kommt. Es könnte aber der Informationsweg sein, auf dem sich die Erfahrungen lebender Systeme 
in die morphischen  oder syntropischen Felder eingravieren und sich dort, außerhalb eines Indivi­ 
duums, speichern.  Auch  ein  großer  Teil  unserer  Vorahnungen  und instinktiven  Wahrnehmungen 
ließe sich so ohne weiteres erklären. 
Dass  Informationen  nicht  verloren  gehen,  sondern  in  der  uns  umgebenden  Materie  gespeichert 
werden, haben wir ja schon beim Thema C4­Homöopathie gesehen. Gehen wir nun von Biophoto­ 
nen  als  eigentliche  Informationsträger  in  unseren  Inneren  aus,  so  rundet  sich  dieses  Bild  immer 
mehr ab. Das Biophotonen­Licht  ist sehr schwach. Seine Abstrahlung ist so gering, dass man es 
mit einer Kerzenflamme aus 10 km Entfernung vergleichen kann. Technisch gesprochen ca. 1000 
Photonen  pro  Quadratzentimeter  und  Sekunde.  Es  reicht  vom  ultravioletten  über  den  sichtbaren 
Frequenzbereich  bis  zum  infraroten  Bereich  und  ist  das  ruhigste  und  gleichmäßigste  Licht,  das 
man  bisher  in  der  Natur  gefunden  hat.  Jedoch  reagiert  es  gegenüber  äußeren  Einflüssen  äußerst 
empfindlich, kehrt aber nach jeder Erregung wieder in die ursprüngliche Ordnung zurück, die für 
die jeweilige Zelle des biologischen Systems typisch ist. 
Die von der Sonne gesendeten Energien können als Photonen und Informationen grundsätzlich in 
jeder    Materie  gespeichert  werden,  doch  nur  in  lebenden  Organismen  aufgenommene  Photonen 
versorgen die Zelle mit ihren Schwingungsinformationen und ihrer Energieladung. Eine Ausnah­ 
me hier ist wieder das Wasser, das sich hier wieder als hervorragender Bio­Informationsspeicher 
präsentiert. Die über die angereicherten lebenden Organismen zugeführten Energiequanten sorgen 
für  die  erforderliche  Spannung  in  allen  Zellen  eines  Organismus  und  damit  auch  für  ihre  ord­ 
nungsgemäße Funktion, sprich Gesundheit. Photonenreiche Nahrung stärkt, informiert und erhöht 
die  Zellspannung.  Dem menschlichen  Körper liefern die  Biophotonen  jene  Energie,  die  von  den 
Zellen  aufgenommen  wird  und  wiederum  zu  verstärkter  Lichtaussendung  aus  den  Zellen  führt. 
Diese  Ausstrahlung  von  Biophotonen  aus  den  Zellen  des  menschlichen  Körpers  ist  dann  durch 
Restlichtverstärker  sicht­  und  messbar.  Dadurch  kann  die  universelle  und    erstaunliche  Wirkung 
von lichtangereicherten Naturprodukten oder auch die Theorien der „Lichtnahrung“ in einem neu­ 
en  Licht  gesehen  werden.  In  weiteren  Ansätzen  kann  Krankheit  als  Folge  von  Photonenmangel 
und Informationsstörung zwischen Körperzellen angesehen werden. Für Prof. Dr. Popp, steht fest, 
dass jede Krankheit auf einen Lichtmangel in der Zelle zurückzuführen ist. Lichtmangel bedeutet 
hier  einerseits  einen  Energiedefizit  (Photonenmangel),  zugleich  auch  Störungen  im  Bereich  der 
Informationen,  also  im  Frequenzspektrum.  Jede  Krankheit  bedeutet  hier,  dass  neben  den  be­ 
obachtbaren Gewebeveränderungen, Stoffwechselstörungen oder subjektiven Beschwerden, immer 
auch eine Störung im Informationsaustausch der Körperzellen untereinander. Diese Informations­ 
störungen gehen der eigentlichen Krankheit sogar lange voraus. Man könnte auch von  einer Dis­ 
harmonie  des  Schwingungsmusters  einzelner  Zellen,  Zellverbände,  Körpergewebe  oder  Organe 
sprechen.  Jede  durch  ein Trauma  verursachte  Unordnung, Störung  oder  Unterbrechung im  Ener­

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  49 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

giefluss führt in den Zellen zu einem Verlust oder einer Veränderung der Information und ist ein 
Vorzeichen  von "Krankheit". 
Es gilt die Zelle so schnell als möglich neu zu informieren und so ihr Gleichgewicht wieder herzu­ 
stellen. So wird unseren Organen die Möglichkeit zurückgegeben, die ihnen zugeteilten Aufgaben 
zu erfüllen. Diese Gesundheitsverbesserung und Immunstärkung durch Licht geschieht ganz ein­ 
fach durch die Zuführung von Sonnenlicht. Mit dem natürlichen Sonnenlicht und seinen Photonen 
und  dem  gesamten  Frequenzspektrum lassen  sich  Störungen im  Informationsaustausch  zwischen 
den Zellen und damit auch die Grundlagen verschiedenster Krankheiten am einfachsten beheben. 
Das Sonnenlicht und hoch mit Licht angereicherte Naturprodukte sind in der Lage, die Selbsthei­ 
lungs­ und Regulationskräfte und das gesamte Immunabwehrsystem derart zu aktivieren, dass sich 
der Körper wieder selbst heilen kann. 
Die  modernen  Erkenntnisse  der  Wissenschaft  bestätigen  auch hier  die  uralten  Lebensweisheiten, 
die den Aufenthalt an der frischen Luft und in der Sonne als eine gesunde Lebensart preisen. 
Doch es ist auch hier so, dass das Erwachen des ‚Gehirns’ mit synchronen Änderungen einhergeht, 
die dafür sorgen, dass immer das richtige Nahrungsangebot, in einer solchen Perfektion auf dem 
Tisch steht, dass wir uns darüber keine Gedanken machen müssen. Die synchrone Perfektion ent­ 
steht  aus  einer  Unzahl  kleinster  Entscheidungen  des  Gehirns,  die  uns  beim  Einkaufen,  bei  der 
Auswahl einer spezifischen Packung aus einem Regal, des einzelnen Stücks Gemüse oder Obstes 
aus der ununterscheidbaren Vielheit eines Obst­ und Gemüseangebotes  begleiten. Es ist also nicht 
nötig, spezielle und teure Nahrungsergänzungsmittel auf den Speiseplan zu stellen, nur weil man 
Angst hat nicht genug Licht aufzunehmen. Ein Spaziergang zur Mittagszeit, wenn die Sonnenein­ 
strahlung fast senkrecht zur Erdoberfläche steht und die Fontanelle direkt treffen kann tut ebenso 
seine  Wirkung,  wie  eine  entspannte  Rast auf  der  Bank  im Park.  Natürlich  verbessert  viel nackte 
Haut  die  Aufnahme  der  Sonnenemissionen.  Erst  wenn  sich  ganz  zufällig  die  Informationen  um 
bestimmte  Nahrungsmittel  wie  Algen,  Lichtglobuli  oder  Ähnlichem  verdichten,  könnte  es  ein 
Hinweis auf einen akuten oder drohenden Mangel sein. Dann sollte man sich nicht scheuen, auch 
gegen den Tenor der Pharmaindustrie und ihrer Handlanger, sich der Biophotonen angereicherten 
Nahrungszusätze zu bedienen. Ebenso kann man zeitweise zu diesen Zusätzen greifen, wenn eine 
besonders intensive Zeit der Meditation oder ähnlichen Wachstum fördernden Handlungen bevor­ 
steht. Es gibt bei der Energieaufnahme im Normalfall kein Zuviel, denn Lebensprozess ist ein sich 
beständiges Behaupten gegen die allgegenwärtige Entropie! 

Gib dir genug Zeit  
Die einzige Bedingung für eine solche Lebensweise ist, dass das Gehirn in dieser materiellen Rea­ 
lität  genügend  Zeit  hat,  diese  Entscheidungen  als  wichtig  einzustufen  und  zu  treffen.  Nun  ist  es 
aber  leider  so,  dass  das  Gehirn  eines  „normalen  Menschen“  sich  in  unserer heutigen  Zeit  einem 
Dauer ­ Überlebens­Stress befindet, wie er eigentlich nur in lebensgefährlichen Situationen ange­ 
bracht wäre. Dieser Stress gehört so zur normalen Existenz,  dass wir ihn nicht mehr als belastend 
empfinden. Jedoch sind wir in diesem Zustand von allem möglichen beeinflussbar. Dadurch, dass 
das  Gehirn  dauernd  mit  der  Bewältigung  der  vermeintlich  „lebensbedrohlichen  Situation“  be­ 
schäftigt ist, sind die Filter und Kontrollmechanismen mit denen wir Reize und Umwelteinflüsse 
sonst aufnehmen, weit weniger streng. Es ist ja wichtig, schnell und ohne Zeitverlust, auf die le­ 
bensbedrohliche  Situation  z.B.  des  Einkaufens  im  Supermarkt,  dem  Gerangel  vor  dem  gegneri­ 
schen Tor in der abendlichen Sportschau oder bei der Entscheidung, welche Biermarke einzukau­ 
fen  ist,  zu reagieren. Ergo,  erreichen  uns alle  Informationen auf  ungefilterte  Weise  und  wir  sind 
gezwungen dauernd aus dem ungefilterten Wust, die relevanten Informationen heraus zu sammeln. 
Dadurch werden wir hoch empfänglich für suggestive Manipulationen und Schlimmeres. 
In  der  Gehirnforschung  wurde  festgestellt,  dass  Stressreaktionen  Gehirnwellen  verursachen,  die 
weit über dem Bereich der Betawellen liegen. Befindet sich das Gehirn in diesen Frequenzen, kann 
es nur noch einfache Reiz­Reaktions­Muster  ausführen, weil es keine „Rechenzeit“ zur Entwick­ 
lung anderer Reaktionen hat. Diese Reaktionsmuster stammen  weitgehend aus den Erinnerungen 
des kollektiven menschlichen Bewusstseins und sind daher aus einer Zeit, die wir getrost steinzeit­

50 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

liche Vorzeit nennen dürfen. Das  diese Muster in unserer heutigen Welt nicht mehr adäquat sind 
ist wohl einleuchtend. In diesem Zustand ist eine echte Veränderung so gut wie unmöglich. Auch 
die  Selbstheilungsfähigkeit des Körpers ist in den Beta­Frequenzen am geringsten. Entspannungs­ 
und Meditationsübungen können  bis zu einem gewissen  Grad den Stresszustand des Gehirns re­ 
duzieren,  es  wurde  jedoch  schon  erforscht,   dass  spirituelle  Übungen  weit  weniger  wirkungsvoll 
sind, als eine Einstimmung auf die syntropischen Felder des Lebens und der Einheit, die sich alle­ 
samt der langsameren Alpha­, Theta­ und Delta­Schwingungen befinden. 
Wie einfach diese Einstimmung sein kann ist an der Tatsache zu sehen, die Neurologen in einem 
Feldversuch herausgefunden haben: Menschen, die noch nie etwas mit Meditation zu tun gehabt 
hatten,  konnten  nach  nur  zwei  Tagen  Aufenthalt    in  der  Wildnis,  stundenlang  Alphazustände  in 
einer Tiefe erleben, die sonst erst nach Jahren regelmäßiger Meditation erreicht wird. Ein verblüf­ 
fendes Ergebnis, dass nur über die Resonanzwirkung der  syntropischen Felder  in der umgeben­ 
den Natur auf das menschliche Gehirn zu erklären ist. 
© H.Rosegger @ www.plejaden.de 

Her r, befreie mich von dir, damit ich dich wirklich finden kann. 
Meister Eckhart 

Ilya  Prigogine  (Nobelpreis  1977)  beschrieb,  wie  jedes  natürliche  System  in  nichtlinearer  Weise 
wächst.  An  einem  Punkt,  an  dem  weiteres  Wachstum  zur  Instabilität  des  vorhandenen  Systems 
führen würde, ist die organische Struktur nicht länger nützlich und zerfällt. Aus dem zerfallenen 
System  erscheint  eine  neue,  dem  alten  System  übergeordnete  komplexere  Struktur  und    damit 
springt  das  Wachstum  auf  eine  höhere  Ebene.  Die  neue  Struktur  enthält  dabei  die  notwendigen 
Objekte der alten Struktur, ist jedoch selbst auf einer übergeordneten Ebene angesiedelt. Ein Bei­ 
spiel  für  dieses  Prinzip  ist  Metamorphose,  die  eine  Raupe  zum  Schmetterling  werden  lässt.  Die 
Raupe im Kokon verwandelt sich nicht einfach zum Schmetterling, sondern sie löst sich zuerst in 
einen  unstrukturierten molekularen  Brei auf,  aus  dem  spontan  der  Schmetterling  entsteht.  Dieser 
Prozess  ist  keine  kontinuierliche  Formschöpfung  aus  einer  vorherigen  Form,    sondern  ein  voll­ 
kommen neues Schöpfen aus einer Basis, die aus der vorherigen Form hervorging. Die Auflösung 
der  Form geht  somit  jedem  neuen  Formprozess  voraus:  Wir müssen  Alteisen  erst  einschmelzen, 
bevor wir es zu neuen Gerätschaften formen können, unsere Nahrung muss erst in ihre Moleküle 
zerlegt werden, bevor sie die neue Form unsere Körperzellen annehmen kann usw. usw. Die Auf­ 
lösung einer Form kann man jedoch auch als deren Tod bezeichnen und so waren sich die Mysti­ 
ker dieses Prinzips schon immer bewusst. Die Auflösung der gegenwärtigen Wahrnehmung eines 
Selbst und Gottes muss erfolgen, bevor jemand sein wahres Selbst und Gott erfahren kann. Dies ist 
in allen spirituellen Lehren der Menschheit die gleiche Erkenntnis. Johannes vom Kreuz  (Juan de 
la Cruz) benannte diese Durchgangserfahrung als die Dunkle Nacht der Seele, in der es keine Ori­ 
entierung mehr gibt. Dieser Zustand ist gleichzusetzen mit dem Auflösen der Raupe in einen mo­ 
lekularen Brei, aus dem die neue Form geschöpft wird. Der römische Philosoph Aurelius Augusti­ 
nus schreibt darüber in seinen Bekenntnissen: 
„Hierdurch gemahnt, zu mir selbst zurückzukehren, trat ich von dir geführt, in mein Innerstes ein. 
Ich  vermochte es, denn 'du  Gott’  warst  mein  Helfer'.  Ich  trat  ein  und  sah  mit dem Auge  meiner 
Seele, so schwach es auch war, über meinem Geiste ein unwandelbares Licht. Es war, nicht das 
gewohnte, allem Fleisch sichtbare Licht. Es war gewaltiger, wie wenn dies Licht heller und immer 
noch heller leuchtete und mit seiner Strahlenmacht alles erfüllte. Aber nicht so war es über mei­ 
nem  Geiste,  wie  das  Öl  über  dem  Wasser  oder  wie  der  Himmel  über  der  Erde,  sondern  darum 
höher, weil es mich erschuf, und ich darum niedriger, weil ich sein Geschöpf.“  
Mit dieser Aussage werden wir Zeuge der vollständigen Umformung eines Menschen. Ein Durch­ 
schreiten des Todes im Leben oder einer Wiedergeburt durch oder in Gott, wie es die christlichen 
Mystiker  nennen.  Das  vollkommen  widerstandslose  und  vertrauensvolle  Einlassen  auf  eine 
„unakzeptierbare  Unwissbarkeit“ ist  der  Reset­Knopf,  der gedrückt  werden muss, damit  sich  der 
Mensch wieder in die syntropischen Felder einklinken kann und in die Einheit allen Seins zurück­ 
kehren kann.

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  51 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

52 © H.Rosegger @ www.plejaden.de
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Mit dem Bewusstsein auf Du und Du 
Wer die Wahrheit kennt, 
der kennt es, 
und wer es kennt, 
kennt die Ewigkeit. 

Die Liebe kennt es. 
O ewige Wahrheit, 
wahre Liebe, 
liebe Ewigkeit! 
Aurelius Augustinus 

Mit diesem Kapitel verlassen wir jetzt den Boden der gesicherten Fakten und werden wieder kon­ 
zeptionell.  Das  ist  nichts  besonderes,  denn  auch  die  bisher  diskutierten  Themen  sind  mehr  oder 
weniger  Konzepte.  Ich habe  bei  der  Darstellung  allerdings  versucht  auf  dem  Boden  anerkannter 
Wissensfindung zu bleiben. Doch dies geht bei diesem Thema nicht mehr. Zum einen ist es eine 
völlig neue Sichtweise, die über das bisherige hinausgeht. Es ist ein anderes Paradigma, dass alles 
Alte umfasst, es aber übersteigt und zu etwas Neuem wandelt. 
Alle bisherigen Themen trugen eine unausgesprochene Annahme: Das es ein Bewusstsein gibt und 
eine  materielle  Welt, in  der  sich  dieses  Bewusstsein  bewegt.  In  der  es  lebt  und die sein  Aufent­ 
haltsort ist. Diese Grunddualität wurde bis zu dieser Zeile niemals in Frage gestellt. Jetzt ist es an 
der Zeit diese Grundfeste der Illusion zu erobern! 
Zunächst  müssen  wir  uns  diesem  Unterfangen  wieder  vorsichtig  von  der  untersten  Stufe  aus nä­ 
hern. Ich möchte hier die Stufen verwenden, die auch in der C4 Homöopathie verwendet werden. 
Wir beginnen also mit der Stufe C0, mit der rohen Materie. Da aber die Natur der Materie physika­ 
lisch nur schwer zu erklären ist, möchte ich es an einem Beispiel machen, das ohne mathematische 
Formeln  auskommt.  Die  moderne  Physik  liefert  die  entsprechenden  Formeln  für  den,  der  es  in 
seiner Sicht so exakt und genau haben möchte. Im Rahmen dieses Textes wird folgendes Bild zur 
Diskussion vollauf genügen: 
(Foto: Hurricane Larry, Australien, März 2006) 
Luft  in  der  Atmosphäre  ist  uns  allen  ein  alltäglicher 
Begriff.  Wir  wissen,  dass  es  hier  zu  allerlei  Effekten 
kommen  kann,  unter  anderem  auch  solchen  tropischen 
Stürmen,  wie  auf  dem  Bild.  Wir nennen  so  eine  atmo­ 
sphärische  Entwicklung  einen  Hurricane  oder  Wirbel­ 
sturm  und  wissen doch, dass  es  sich  um  Luft  in  einem 
ganz  bestimmten  Zustand  handelt.  Wir  kämen  niemals 
auf  die  Idee,  den  Wirbelsturm  von  der  Atmosphäre  zu 
trennen.  Aber  genau  das  tun  wir  in  unserem  Denken, 
wenn  wir  die  Materie  vom  Geist  trennen.  Materie  ist 
Geist in bewegter Form und damit nur eine andere Be­ 
zeichnung.

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  53 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Das  eine  geht  in  das  andere  über  und  zwar  ohne  eine 
wirklich vorhandene Grenze. Der Unterschied besteht in 
der  Geschwindigkeit,    mit  der  sich  etwas  bewegt.  In 
unserem  Beispiel  nimmt  die  Rotationsgeschwindigkeit 
der Luft zum Zentrum hin zu. Dabei verdichtet sich der 
in  ihr  enthaltene  Dampf  zu  dichten  Wolken,  an  denen 
die  Drehbewegung  ganz  deutlich  zu  erkennen  ist.  Im 
Zentrum selbst  ist es still, es erscheint ein Loch. Ebenso 
verhält  es  sich  mit  der  Bildung  von  Galaxien,  Sonnen­ 
systemen  – eben allen materiellen Systemen. Je langsa­ 
mer die Rotationsgeschwindigkeit ist, desto ‚dünner’ ist 
die  materielle  Dichte  und  umgekehrt.  Dadurch  geht 
etwas  Materielles  nahtlos  in  nicht­materielles  über, 
genau  so,  wie  Dampf  ab  einer  bestimmten  Dichte  und 
Hitze unsichtbar wird. 
Im Zentrum selbst herrschen etwas andere Bedingungen, 
hier ‚transzendiert’ sich die zwei dimensionale Drehung 
selbst, indem sie in die Dimension  der Höhe ausweicht 
und je nach Energie, den sich am schnellsten drehenden Teil ausstülpt. Dieser Teil der schnellsten 
Rotation ist die größte Verdichtung und damit höchste Ansammlung. Da jedes  Beispiel in seiner 
Aussagekraft begrenzt ist, müssen wir dieses Szenario jetzt aus der Luft, in ein Medium namens 
Information verlegen. Information an sich ist von nichts abhängig. Sie existiert einfach und wartet 
darauf gefunden zu werden. Hierin ist ein Verhalten implizit enthalten: Information ist bewegungs­ 
los,  still.  So,  wie  sie  bewegungslose  Materie  erzeugt,  still  kristallisiert,  so  ist  Information  selbst 
auch  bewegungslos  und  darauf  angewiesen  gelesen,  erkannt,  wahrgenommen  zu  werden.  Ohne 
eine Wahrnehmung gibt es keine Information. Es muss also etwas geben, dass diese Information 
wahrnehmen kann. Dieses Etwas nennen wir üblicherweise Bewusstsein. Dieses Bewusstsein kann 
Information ‚lesen’, was soviel bedeuten soll wie, sie in etwas umzuwandeln bzw. in Erscheinung 
treten zu lassen. Da die Gesamtheit der  Information immer und überall existiert, ist in ihr auch die 
Grundlage für die Beschaffenheit von Bewusstsein vorhanden und das nötige Wissen eine Intelli­ 
genz auszubilden. Um also ein uns erkennbares Bewusstsein zu erhalten benötigen wir drei Kom­ 
ponenten: 
1.  Information 
2.  Bewegung 
3.  Intelligenz 
daraus ergibt sich dann eine vierte Komponente: Liebe. 
Diese  vier Komponenten lassen sich in Form eines Tet­ 
raeders darstellen, dessen Seitenlinien die Verbindungen 
der  Komponenten  untereinander  repräsentieren.  Der 
Tetraeder ist der erste platonische Körper, also das erste 
überhaupt  durch  gerade  Linien  gebildete  geschlossene 
Raumobjekt.  Die  Punkte  auf  x,  y,  z  sind  Information, 
Bewegung und Intelligenz, sodass sich ein vierter Punkt 
ergibt,  der  mit  allen  drei  anderen  verbunden  ist  und  der  Liebe  zugeordnet  wird.  Dieser  Schnitt­ 
punkt ergibt sich aus der Notwenigkeit innerhalb des 3 dimensionalen Raumes die Selbstähnlich­ 
keit aufrecht zu erhalten. Da es  nichts im drei dimensionalen Raum geben kann, bei dem auch nur 
eine Dimension gleich Null ist, muss sich bei einer Projektion des Abstrakten im Konkreten aus 
einem Dreieck spontan ein Tetraeder bilden, b bei dem sich ja die Dreiecksfläche dreimal wieder­ 
holt und damit eine vierte erzeugt. 
In  der  Grafik  ist  auch  bereits  angedeutet,  dass  der nächste  platonische  Körper  der  sich  aus  dem 
Tetraeder ableiten lässt, der Würfel ist. Während der Tetraeder in der Symbolik des Unbewussten 
als Zeichen für die Dreieinigkeit, für ein Symbol Gottes  steht, repräsentiert der Würfel die 'vier­

54 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

schrötige Welt", die Welt mit ihren „vier Ecken“, also das konkret Materielle. Die Funktion von 
Bewusstsein ist also das „Wahrnehmen“ von aus sich selbst heraus unsichtbarer  und bewegungs­ 
loser Information. Wie wir später noch sehen werden, setzt das  wahrnehmende Bewusstsein, die 
wahrgenommene Information in Bewegung. Wir Menschen erkennen Bewegung als Energie bzw. 
Temperatur. Es benutzt dazu die uns immer wieder begegnende Resonanz. Indem es seine eigene 
Bewegung  auf  die  Information  fokussiert,  überträgt  sich  diese  Bewegung  darauf  und  erscheint 
normalerweise als potentielles Gefühl, Gedankenform oder Vision, kann aber auch, je nach Stärke 
der  verfügbaren  Bewegungsenergie  zu  spontanen  Manifestationen  führen.  Willentliche,  spontane 
Materialisationen  sind  aus  der  Geschichte  indischer  Gurus weitgehend  bekannt.  Hier möchte ich 
darauf aufmerksam machen, dass wir an eine Grenze kommen, die dieses Thema einschränkt. Es 
geht ja nicht darum zu ergründen, wie genau du dein Lebensuniversum erschaffst, woraus es be­ 
steht, sondern was du tun kannst es besser zu verstehen und mehr an deine Entwicklung anzupas­ 
sen! Letztendlich geht es hier darum, dass du erkennst wer du bist. Dann ist immer noch Zeit ge­ 
nug darüber zu reflektieren, wie du das alles machst. 
Nun zurück zur Information. Sie ist weder von Raum abhängig, noch von Zeit. Ja sie definiert zu 
aller  erst  nur,  was  Raum  und  Zeit  überhaupt  sein  sollen.  Erst  das  Bewusstsein  bringt  dann  das 
hervor,  was  es  anschließend  mit  Raum  und  Zeit  benennt.  Unabhängig  davon  kann  Bewusstsein 
auch  andere  Information  in  Erscheinung  treten  lassen.  Informationen,  die  nichts  von  Raum  und 
Zeit  wissen,  oder  andere  Attribute  haben,  die  sie  derartig  unterschiedlich zu  dem  was    in  Raum 
und  Zeit  vorhanden  ist,  sein  lassen,  dass  sie  aus  dem  Kontext  von  Raum  und  Zeit  heraus, nicht 
wahrnehmbar sind. Wir erinnern uns? Bewusstsein lenkt seine Bewegung, seine Eigenschwingung 
auf  die  vorhandene  Information  und  es  kommt  so  zu  einer  Resonanz, in  der  die  Information  er­ 
scheint. In unserem menschlichen Kontext kann aber nur etwas in Raum und Zeit erscheinen! Und 
das liegt daran, dass die Resonanz nicht nur die Information erfahrbar macht, sondern auch auf das 
wahrnehmende  Bewusstsein  zurück  wirkt. 
Die  angeregte  Information  färbt  quasi  auf 
das  Bewusstsein  ab  und  verändert  damit 
dessen  Energiebeschaffenheit.  So  etwas 
nennt man dann Modulation. Bei der Modu­ 
lation wirken zwei Schwingungen mehr oder 
weniger stark aufeinander ein und verändern 
sich dadurch gegenseitig. Dieser Vorgang ist 
sehr  anschaulich  bei  der  Lichtbrechung 
durch  ein    Prisma  zu  beobachten.  Der  ur­ 
sprünglich weiße Lichtstrahl trifft im Prisma 
auf  dessen  schwingende  Kristallstruktur und 
verlässt diese Struktur mit der, durch die Begegnung verursachten, Modulation. Der ursprünglich 
weiße  Lichtstrahl  ist nun  verschwunden,  dafür  existiert  ein  ganzer  Fächer  von  Strahlen,  die  alle 
eine andere Farbe haben. Energetisch ist nicht viel passiert: Die Summe aller Farbstrahlen zusam­ 
men, ergibt annähernd die Energie, die der ursprüngliche Lichtstrahl hatte. Ein winziger Teil da­ 
von ist jedoch bei der Begegnung mit dem Kristall in Wärme umgewandelt worden. Dieser Ener­ 
giebetrag fehlt jetzt und das führt bei genügend häufiger Wiederholung dazu, dass die zur Verfü­ 
gung stehende Energie sich verbraucht und irgendwann wieder zu Null wird.  Übertragen auf die 
Fähigkeit von Bewusstsein, Information zu erwecken und wahrzunehmen, heißt das: Das Bewusst­ 
sein  erregt  solange  die  Informationsresonanzen,  bis  es  seine  Eigenschwingung  wieder  zu  Null 
verloren  hat  –  und  damit  wieder  zu  dem  geworden  ist,  was  Information  immer  schon  war.  Be­ 
wusstsein existiert also zwischen seiner größten Bewegung und der Auflösung in der Bewegungs­ 
losigkeit, wie der Kreis eines Regentropfens auf der Oberfläche eines stillen Sees. Den Fluss des 
Bewusstseins von seiner höchsten Stufe als ‚weißer Lichtstrahl’ und seinen Weg durch das Infor­ 
mationsgitter – der Schöpfung – hin zu seinem Erlöschen, erfahren wir Menschen in dem Lebens­ 
universum, das sich um jeden Einzelnen von uns daraus ergibt.

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  55 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Spätestens jetzt solltest du dir eine Pause gönnen! Steh auf, besorge dir eine Tasse Kaffee oder Tee 
und mache mindestens 20 Minuten Pause. Reflektiere über das bisher Gesagte, denn das was jetzt 
noch folgt, wird deine Vorstellungskraft bis an ihre Grenzen strapazieren! 
Vielleicht ist ja jetzt auch der Zeitpunkt gekommen, um deinem Gehirn einmal die nötige Nahrung 
zu geben. Ganz stofflich, versteht sich: 
1 Tl kaltgepresstes Leinöl 
1 Tl kaltgepresstes Weizenkeimöl 
1 Tl Gelee Royal oder Bio­Bienenhonig 
2g Afa Algen oder 4g Chlorella Algen 
1 Tl Traubenzucker 
1 Gl Johannisbeersaft, mit dem der ungewöhnliche Geschmack dieser Mixtur begrenzt wird. 
(Bitte alle Zutaten aus dem Reformhaus, Bewegung hat noch niemandem geschadet!) 

Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, haben wir bisher stillschweigend angenommen, dass es da 
eine Information gäbe und ein Etwas, was sich dieser Information nähert und in Bewegung setzt. 
Diese Annahme ist eine grobe Vereinfachung. In Wirklichkeit ist das alles viel normaler, als du dir 
jetzt vorstellst. Die Information ist immer das, was sie ist. So wie du in diesem Moment bist, was 
du bist. Und der Mond auch. Ebenso die Sonne. Nur weil du sie  vielleicht gerade nicht bewusst 
wahrnimmst, sind sie deswegen nicht anders, als sie immer sind! Aber so wie sie sind, kannst nur 
du wahrnehmen. Wenn deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gerichtet ist, dann verschwindest 
du selbst, der Mond, die Sonne und alles andere so lange aus dir, bis du wieder deine Aufmerk­ 
samkeit darauf richtest. Du weißt natürlich immer, dass sie nicht wirklich verschwunden sind, aber 
du weißt es eben „nur“. Ein direktes Erfahren der Sonne ist dir in bestimmten Augenblicken, z.b. 
nachts, nicht möglich. Du kannst dich natürlich daran erinnern, wie es ist, die Sonne zu erfahren, 
aber diese Erinnerung ist nicht das Gleiche, wie das direkte Erfahren. Die Erinnerung ist schwä­ 
cher und hat weniger Leben, obwohl sie sonst in allen Teilen mit der direkten Erfahrung überein­ 
stimmen mag. Diese Erinnerung ist der winzige Teil Energie, mit der du dich bei  jeder Begegnung 
mit  Information  beschwerst  und  die  der  klaren  Bewusstseinsschwingung  verloren  geht.  Diese 
winzigen  Energiemengen  summieren  sich  in  dir  auf  und  bilden  das,  was  du  als  dein  Selbst  be­ 
zeichnest. Es ist die Summe dessen, das dir im Laufe deiner Existenz begegnet ist. Es hat dich zu 
dem gemacht, was du heute als „Dich selbst“ und mit deinem Namen benennst. 
Deine  Erinnerungen  bestehen  aus  diesen  winzigen  Energierestmengen,  die  du  im  Laufe  deiner 
Existenz  aus  den  einzelnen Informationsbegegnungen  behalten hast.  Sie  sichern  dir  deine  eigen­ 
ständige  Persönlichkeit,  deine  Individualität  zu.  Sie  bilden  den,  am  Anfang  dieses  Kapitels  bei­ 
spielhaft erwähnten Wirbel, in dessen innerstem Kern deine ursprüngliche Schwingung mit ihrer 
Urkraft wirkt und dein ganzes Sein in Drehung versetzt. 
Wie  schon gesagt,  in  dem  drei  dimensionalen  Kontext,  in dem  du  dich hier  befindest, kannst  du 
dich  selbst  nur  so  wahrnehmen:  Ein  Bewusstsein,  entstanden  aus  der  Urinformation  der  Bewe­ 
gung,  das  sich  über  ein  Informationsgitter  bewegt  und  dabei  ständig  an  Wissen  zunimmt.  Jeder 
Wissenszuwachs  verlangsamt  die  Rotationsgeschwindigkeit  des  Ganzen  so  lange,  bis  sie  an  den 
äußersten Rändern deines Seins wieder in den Stillstand übergeht. Obwohl das Informationsgitter 
weder räumlich noch  zeitlich ist,  kannst  du  dir in  dem  jetzt  gewählten  Kontext,  dies  nur  als  das 
Universum  vorstellen,  das  dich  umgibt.  Es  ist  die  Realität, die  du  gerade  in  diesem  Moment  er­ 
fährst!

56 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Wir können in dieser Realität, Resonanz ausschließlich als eine Eigenschaft der Bewegung anse­ 
hen. Eine Resonanz unbewegter Objekte ist uns nicht vorstellbar. Erinnerst du dich, warum das so 
sein  muss?  Da  aber  die  Ur­Information  der    Bewegung  nur  im  Kontrast  zur  Ur­Information  der 
Bewegungslosigkeit  existieren  kann,  also  jede  Bewegung  nur  relativ  angegeben  werden  kann, 
existiert in dir ebenfalls die Ur­Information der Bewegungslosigkeit. Nun ist es aber so, dass du, 
wo es keine Bewegung gibt, auch nichts wahrnimmst – erinnerst du dich? Deshalb verschwindet 
alles aus dem Bewusstsein, was unbeweglich ist, oder sich nicht durch dich in Resonanz bringen 
lässt.  Jetzt!  Das ist  der  Grund  warum  die  Sterne  auf  einem  dunklen  Himmel  glitzern,  obwohl  er 
eigentlich  taghell leuchten müsste,  bei  den  Myriaden  von  Lichtern  im  All.  Und das  ist auch  der 
Grund, warum du nicht alles weißt und nicht alles in deinem Leben so ist, wie du dir das vorstellst. 
Du    kannst  Informationen,  die  sich  nicht  bewegen,  einfach  nicht  wahrnehmen,  sie  sind  für  dich 
nicht da! Stell dir vor, der Granitberg, in dem du gerade bist und diese Zeilen liest, ist nur deshalb 
nicht  da,  weil  du  ihn nicht  wahrnimmst. Er  ist  deswegen  nicht  da,  weil  du  auf  einer  ‚Frequenz’ 
schwingst  auf  der  die  Information  „Granitberg“  nicht  in  Resonanz  kommt.  Aus  dem  gleichen 
Grund kannst du nicht fliegen. Das ist alles. Würdest du auf der richtigen „Frequenz“ für die In­ 
formation „Menschen können fliegen“ schwingen, so wäre diese Fähigkeit sofort vorhanden. Den 
Grund  warum  du nicht  auf  der  „richtigen  Frequenz“  schwingst   habe  ich  schon  genannt:  Du  be­ 
lädst dich mit den Energiepartikeln, die du als Erinnerung zu benötigen glaubst. Diese Energiezu­ 
nahme verursacht ein Absinken deiner Frequenz, während du selbst dabei immer komplexer wirst. 
Gleichzeitig mit der Zunahme der „Masse“ deines Selbstseins, gehen immer mehr Informationen 
in Resonanz mit dir. Die Schöpfung wird sichtbar und du erhältst immer mehr Erinnerungen. Nun, 
für  dein  Wissen  hast  du  zu  bezahlen!  Du  bezahlst  dafür,  indem  deine  Frequenz  absinkt.  Durch 
diese  Veränderung  kannst  du  aber  nur  noch  Informationen  in  Resonanz  versetzen,  die  ebenfalls 
solch niedrige Schwingungen haben. Je weiter du dich also von deinem Zentrum entfernst, desto 
niedriger schwingen die Informationen, die du noch erreichen kannst. 
An den Diagrammen 
Zusammenhang zwischen Resonanz und Frequenz kannst du sehen wie 
die Kraft Resonanzen 
zu erzeugen mit dem 
Absinken deiner Fre­ 
quenz nachlässt. Je 
tiefer du schwingst, 
desto weniger Infor­ 
mationen kannst du 
sichtbar machen! 

Durch die „Kollisio­ 
nen“ mit der Informa­ 
tion verlangsamt sich 
deine Eigenschwin­ 
gung in dem Maße, 
wie du Erinnerungen 
erzeugst! 

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  57 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Du siehst deine Eigenfrequenz hat eine bleibende Auswirkung auf deine Erfahrung. Diese Erfah­ 
rung  wird  im  morphischen  Feld  gespeichert.  Morphisches  Feld  ist  ein anderer  Ausdruck  für  das 
Informationsgitter  in  dem  du  dich  bewegst,  inklusive  dem  Wirbel,  der  du  bist.  Das  morphische 
Feld  besteht  aus  der  Gesamtheit  aller  möglichen  Erfahrungen  und  allen  deinen  Erfahrungen  im 
Besonderen. Es  umfasst  also  dein  potentielles  Wissen,  welches  du noch nicht  offenbart hast, als 
auch alles, was du im Laufe deiner Existenz erworben hast und in dem du lebst. Wenden wir uns 
also einmal diesem Ding zu: Du siehst, dein Wissen ist ziemlich stabil. Einmal Gelerntes ist nur 
sehr  schwer  wieder  zu  vergessen  und  das  siehst  du  daran,  wie  langsam  sich  die  Dinge  um  dich 
herum verändern. Du kannst aber nicht umhin zu bemerken, dass sich die Dinge verändern, also 
muss es noch einen Faktor in dir geben, der diese Veränderung auslöst. Dieser Faktor ist Zeit! Zeit 
ist dein Ordnungssystem mit dem du alle Augenblicke deiner Existenz etikettierst. Zeit benutzt du 
als    Schildchen  an  den  Schubladen  der  Schränke  in  denen  du  deine  Erinnerungen  aufbewahrst. 
Dabei  bist  du  sehr  kreativ!  Du  benutzt nicht  überall  dieselbe  Zeit  und manchmal  wirfst  du auch 
alles auf einen Haufen – ohne Zeit, aber in aller Regel bevorzugst du es Strukturen zu bilden. Und 
genau diese Vorliebe für Strukturen, erzeugt das, was als Syntropie bekannt ist. Syntropie ist der 
Gegenspieler zur  Entropie,  die  das  Bestreben  nach  einem  vollständigen  energetischen  Ausgleich 
ist.  Entropie  findet  ihren  maximalen  Ausdruck  in  dem,  was  du  als  absolutes  Chaos  bezeichnen 
würdest! Syntropie im Maximum wäre die absolute, alles umfassende Struktur. Wobei  ich dir jetzt 
schon sagen kann, dass beides im Absoluten ineinander übergeht. 
Dein  Bestreben,  dein  Wissen  in  Strukturen  zu  ordnen  hat  zur  Folge,  dass  du  unablässig  damit 
beschäftigt  bist,  deine  Erfahrungen  mit  deinen  Wahrnehmungen  zu  vergleichen.  Das  geschieht 
auch gerade jetzt in diesem Moment, während du dies hier liest und versuchst es mit deinem vor­ 
handenen  Wissen  in Einklang zu  bringen.  Genau  dieser  Prozess  ist  es  aber,  der  unaufhörlich  In­ 
formationen anregt und zum Schwingen bringt, jedes Mal erneut ein Quäntchen als Erinnerung an 
diese Begegnung abspaltet und sich so viele tausend Male wiederholt. 
Ein  ewiges  Echo,  das  in  dir  erschallt 
und  so  zur  Stabilität  deines  Wissens 
beiträgt.  Doch  wir  haben  ja  schon  ge­ 
sagt,  dass  eine  Zunahme  an  Energie 
auch eine Verlangsamung der Frequenz 
bedeutet. Deshalb verhallen alle Echos 
irgendwann und sind nicht mehr in der 
Lage  ihre  Informationen  neu  anzure­ 
gen. 
Diese Informationen gehen dir verloren 
und verschwinden. Selbst die stärksten 
und  mächtigsten  Erinnerungen  erodie­ 
ren    so  und  verschwinden  wieder  in 
dem  stillen  Informationsgitter.  Diesen 
Vorgang  erlebst  du  als  ein  dauerndes 
Sterben. Deshalb hat sich die Idee  von 
Leben und Tod in dir festgesetzt und die Idee eines ewigen Verwandlungsflusses. 
Dieser  Prozess  spiegelt  sich auf  allen  Ebenen  deines  Seins!  Er  ist  jetzt in  deiner  Biologie  aktiv: 
Tausende von Zellen sterben in diesem Moment und werden durch neue ersetzt, die die Kontinui­ 
tät des biologischen Körpers aufrecht erhalten. Er ist im Inneren der Sonnen aktiv, wo Myriaden 
von Atomen auseinander geschmolzen und wieder zu neuen Formen zusammengebaut werden. Er 
ist in fernen Galaxien aktiv, in denen ganze Sterne sterben, um das Material für Neue zu liefern, 
die irgendwann einmal entstehen werden. Du bist fasziniert von dem Gedanken, dass alles einmal 
endet.  Hypnotisiert  von  einer  Dualität,  die ausschließlich in  dir  existiert,  von  dir geschaffen  und 
aufrecht  erhalten  wird.  Erlaube  mir  hier  einmal  die  Frage:  Warum  tust  du  das?  Du  weißt  doch 
genau so gut wie ich, dass dies ein Irrtum ist, eine perspektivische Verzerrung!

58 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Das Hologramm des Lebensuniversums  
So hervorragend du auch diese Art und Weise Wissen ansammeln kannst, um dich immer mehr zu 
einem Individuum zu entwickeln, dich abzuheben vom Ungekannten, Unerfahrenen, so hat diese 
Methode auch ihre Tücken! Denn genau so einer Tücke bist jetzt gerade aufgesessen! Wie wir ja 
schon  besprochen  haben,  kannst  du  nur  solche  Informationen  in  Resonanz  bringen,  für  die  du 
selbst die richtige Frequenz bist, bzw. die sich auf deinen Frequenzen befinden. Auch das kannst 
du  jederzeit  nachprüfen:  Du  nimmst  nämlich  diese  Realität  nur  so  wahr,  wie  du  sie  jetzt  wahr­ 
nimmst! Was du wahrnimmst sind die Informationen, die alle auf deiner Frequenz schwingen. Ja, 
das ist richtig groß! Das ganze Universum schwingt auf den Frequenzen, die zu dir gehören! Nun, 
wirst  du  mir  aber  zustimmen,  dass  du  längst  nicht  alles  wahrnimmst.  Deine  materiellen  Augen 
sehen  ja  nichts  außerhalb  des  schmalen  Frequenzbereiches  des  sichtbaren  Lichts.  Deine  Ohren 
versagen unterhalb ca. 20Hz und oberhalb ca. 18kHz, deine Bewegungen sind kaum in der Lage 
4Hz zu überschreiten und so weiter und so fort. Du bist fragmentiert! Im Moment erlebst du nur 
die halbe  Wahrheit!  Große  Teile  dessen  was  ist,  sind  in  der  Realität,  die  du im  Moment  erlebst, 
nicht enthalten. Nun, ich nehme an, dass du keine Ahnung hast, warum das so ist, oder? Nein? Das 
glaube ich sofort, denn sonst wäre es sicher anders! 
Was wäre, wenn ich dir jetzt sagen würde, dass deine Realität ein Hologramm ist. Das jede Reali­ 
tät, die aus Bewegung geboren wird, ein Hologramm darstellt. Es entsteht im Augenblick der ers­ 
ten  Bewegung  und  vergeht  wieder  im  Stillstand.  Ihre  Natur  ist  Licht.  Ihre  Ursache  bist  DU!  Du 
schaffst dir im wahrsten Sinne des Wortes deinen eigenen Film, in der dir eigenen Perfektion. So 
perfekt,  dass  du  dich  selbst  darin  verfangen  konntest  und  es  noch  tust  –  sonst  würdest  du  diese 
Zeilen nicht mehr lesen! Denn siehe, dieser Text ist Teil deines Hologramms. Du besitzt die Fre­ 
quenzen dafür. Du kannst jetzt diese Information aufnehmen und sie in Erscheinung treten  lassen. 
Das  ist  alles.  Du hast  danach  gesucht  um  einerseits  mit  deiner  Angst  vor  dem  Tod  umgehen zu 
können. Sie endlich in dein Wissen einbauen zu können und andererseits die Brücke zu manifestie­ 
ren, die alles wieder miteinander verbindet. Die dich wieder zu dem werden lässt, was du wirklich 
bist und dich an den dir zustehenden Platz zurückbringt: In deine Heimat, dein Zuhause, zu deinen 
Lieben.  Doch  für  den  Moment akzeptiere  einfach,  dass  du das  größte  Wunder  in  dieser  Realität 
bist. 

Der „ beautiful Mind“  Effekt  


Vielleicht hast du den Film „A beautiful Mind“ gesehen? In dem Film wird die Lebensgeschichte 
des begnadeten Mathematikers John Nashs erzählt, der aus eigener Kraft die Auswirkungen seiner 
Schizophrenie erkannte und lernte mit seinen Wahrnehmungen zu leben. Ich habe die Bezeichnung 
„beautiful Mind“ Effekt gewählt, weil dieser Effekt sehr viel davon erklärt, was in manchen schi­ 
zophrenen  Wahnvorstellungen  erlebt  wird,  aber auch  warum  diese  Realität  so  stark  fragmentiert 
ist. 
Rufen wir uns kurz ins Gedächtnis, dass die Summe aller Erfahrungen die Ursache dafür ist, dass 
die Eigenfrequenz absinkt und dieser Prozess zusätzlich dadurch verstärkt wird, dass du versuchst 
deine  aktuellen  Erfahrungen  mit  dem  zu  verbinden,  was  du  schon  alles  erfahren  hast.  Auch  be­ 
stehst du  nicht nur  aus einer einzigen Frequenz, sondern aus einem ganzen Spektrum. Eigentlich 
ist  es  das  gesamte  Spektrum,  aber  das  wirst  du  mir  im  Moment  sicherlich  noch  nicht  glauben. 
Also,  gehen  wir  es  langsamer  an:  Du  bestehst  aus  einem  Frequenzspektrum,  dass  sich  aus  der 
Aufteilung  der  Ur­Bewegung  durch  die  resonierenden  Begegnungen  mit  Information  ergibt.  Es 
reicht  von  den  höchsten  Frequenzen,  deren  du  fähig  bist,  bis  zu  den  tiefsten.  Du  selbst  nimmst 
daraus aber jetzt nur eine bestimmte Auswahl wahr! Deine Auswahl um es richtig zu sagen. Diese 
Auswahl bestimmt was du als dein Lebensuniversum wahrnimmst. Alles andere ist dir mehr oder 
weniger  egal  –  zumindest  für  jetzt.  Weil  du  aber  diese  spezifische  Auswahl  getroffen  hast,    ist 
deine Welt so, wie du sie erlebst. Durch deine Auswahl können nicht mehr alle Informationen mit 
dir  resonieren  und  du  kannst  sie  nicht  erregen.  Das  liegt  unter  anderem  daran,  dass  du  an  eine 
Gesetzmäßigkeit glaubst, die Frequenzen nur erlaubt in bestimmten mathematischen Verhältnissen 
miteinander in  Bezug zu  kommen.  Im  Grunde ist das  eine feine  Sache,  weil  so  Musik  entstehen

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  59 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

kann, die du so liebst, aber die andere Seite ist, dass eben nicht mehr alles möglich ist. Zumindest 
so lange, wie du daran glaubst und festhältst. Ob du auf  die Eigenfrequenz der Information  Ein­ 
fluss  hast,  weiß  ich  nicht.  Du  bist  der  Gott  hier,  aber  wahrscheinlich nicht,  denn  sonst  wäre  dir 
sicher was Besseres eingefallen, als mit zwei relativ zueinander schwingenden Objekten zu versu­ 
chen  eine  stabile  Realität  zu  erzeugen.  Das  scheint  selbst  mir  verwegen,  aber  du  warst  ja  schon 
immer  ein  Liebhaber der  Freibeuter  und  Seiltänzer.  Vielleicht  erinnerst  du  dich  jetzt  daran,  dass 
zwei  ungekoppelte  unterschiedliche  Frequenzen  keine  konstante  Phasenlage  zueinander  haben 
können und dass diese Phasenlage wiederum ein eigenes Spektrum an Frequenzen aufbauen kann. 
Das diese Phasenlage Maxima und Minima erzeugt und in Verbindung mit der Tatsache, dass die 
Minima den Augenblicken der geringsten Resonanz entsprechen, einen direkten Einfluss auf dein 
Lebensuniversum haben. Sie verursachen nämlich unter anderem, dass Dinge und Ereignisse zyk­ 
lisch  verschwinden  und  wieder  auftauchen.  Im  Guten,  wie  im  Schlechten!  Bei  den  Jahreszeiten, 
dem  Sonnen­  und  Mondlauf,  kann ich  das  ja noch  als  so  gewollt,  einsehen,  aber  bei  der  fünften 
oder  sechsten  Scheidung,  dem  fünfundzwanzigsten  Unfall, dem  99sten  Arbeitsplatz?  Da  verliert 
sich mein Verständnis. Also, lass uns mal nachforschen, was da so geschieht: 

In dem Bild stellen die dunkelblauen Balken dein eigenes Frequenzspektrum dar und die roten das 
Spektrum, welches zur Erregung der Informationen erforderlich ist. Die grünen Balken stellen die 
Informationen dar, die sich in deiner Realität befinden, weil sie in Resonanz mit dir sind. Die hell­ 
blauen Balken stellen Erinnerungen dar,  die dir je nach deiner eigenen energetischen Aufladung, 
real begegnen können. (Das sind die Personen, die du in der Öffentlichkeit besser nicht mit Hand­ 
schlag  und  Schulterklopfen  begrüßt,  damit  man  dich  nicht  für  schizophren  hält!)  Das  sind  aber 
auch die Vorkommnisse, die du selbst in jeder Realität erzeugst, einfach weil du dich an sie erin­ 
nerst. Sie verschwinden schneller, wenn du dich in einem Mangelzustand befindest, aber tauchen 
wieder auf, sobald du wieder stark geworden bist. Diese Dinger können echt unangenehm werden, 
wenn es sich um emotionale Traumata handelt, dann wirst du sie nämlich in dein Lebensuniver­ 
sum einbauen um deine „Fehler“ niemals zu vergessen. Damit aber sperrst du dich in einen Kreis­ 
lauf ein, der dich immer wieder die gleiche Story erleben lässt, in Hunderten von Variationen, so 
lange, bis du entweder genug davon, oder die Sache aufgelöst hast. Auf jeden Fall hast du dabei 
einen Frequenzabfall erlitten, der dir die Wahrnehmung bestimmter Informationen in der Zukunft 
verbaut,  die  du  sonst  mit  Leichtigkeit  erreicht  hättest.  Die  rosaroten  Balken  stellen  genau  diese 
Dinge und Ereignisse dar, die du nicht erreichen kannst, weil du selbst keine Frequenz dafür hast. 
Das  ist  der  Grund  warum  du  ein  Infrarot­Nachtsichtgerät  zum  Sehen  im  Dunkeln  erfunden  hast 
und all die anderen technischen Spielereien, die deine Realität bevölkern. 
So, was ist denn nun der „beautiful Mind Effekt“?  Es ist, genau genommen, das Ganze mit „Re­ 
sonanz“ benannte Diagramm! Aber da wir hier keine Grundsatzdiskussion über die Gültigkeit von

60 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Realitäten anzetteln, beschränken wir uns jetzt auf die hellblauen und rosaroten Balken. Sie reprä­ 
sentieren den beautiful Mind Effekt. Das in der direkten Erfahrung Fehlende und das der direkten 
Erfahrung  Hinzugefügte.  Das  sind  die  Dinge,  die  dir  zu  schaffen  machen.  Du  gaukelst  dir  über 
diesen  Mechanismus Erlebnisse  vor,  die nicht  mit  den  Informationen  in  Verbindung  stehen,  die 
dich gerade jetzt umgeben. Sie verfälschen dein Spektrum und du führst dich damit in die Irre. 
Du ziehst mit deiner Rationalität Schlüsse, die auf Bruchstücken beruhen und du bist der felsenfes­ 
ten  Überzeugung,  dass  deshalb  die  Welt  so  ist,  wie  du  sie  wahrnimmst.  Alles  was  du  dir  damit 
„beweist“ ist die Stimmigkeit der Logik der Bruchstücke. 

Das Gegenteil der Schöpfung  
Seit vielen Jahren wird bereits an der Theorie der morphischen Felder gearbeitet. Sie besagt, dass 
die formgebenden und arterhaltenden Informationen einer Spezies in ihnen zeit­ und raumlos ge­ 
speichert  sind.  Aufgrund  des  Vorhandenseins aller Erfahrungen  der  Spezies  während ihrer  Exis­ 
tenz, kann sie den beobachtbaren Prozess der Evolution durchleben. Die dabei in der Spezies auf­ 
tretenden  Mutationen  sind  die  Auswirkungen  auf  Veränderungen  innerhalb  dieses  kollektiven 
Gedächtnisses.  Es ist höchst  wahrscheinlich, dass  sich  die  fraktale  Struktur,  die  in  der materiali­ 
sierten Welt festzustellen ist, auch im morphischen Feld fortsetzt, bzw. dort beginnt. Jede Erfah­ 
rung, jedes existierenden Etwas, wird im morphischen Feld gespeichert. Das morphische Feld ist 
daher  ein  hierarchisch  strukturiertes  Informationsnetzwerk,  das  ein  Pendant  zur  Ding­Welt  dar­ 
stellt. Es vereinigt alle möglichen Informationen in sich, die in einem mathematischen Sinne über­ 
haupt  vorhanden  sein  können.  Das  morphische  Feld  besteht  daher  aus  der  unendlichen  Menge 
Informationen über potentielle Erfahrungen. Es umfasst also dein potentielles Wissen, welches du 
noch nicht  offenbart hast, als auch  alles,  was  du  im  Laufe  deiner Existenz  angesammelt hast,  in 
dem  du lebst  und  was  sich  durch  Lernen  und  Wahrnehmen  an  wahrscheinlich  möglichen, neuen 
Erfahrungen  ergibt.  Das  morphische  Feld  ist nicht  so  etwas,  wie  ein  elektro­magnetisches   Feld, 
sondern 'besteht' aus permanenter Information, die aufleuchtet, wenn sie angerührt wird und wie­ 
der  erlischt,  wenn  keine  Resonanz mehr  besteht.  Da  Information in  keiner  Weise  als  Objekt  be­ 
trachtet werden kann, da sie weder Raum noch Zeit beansprucht, muss sie als Kontinuum aufge­ 
fasst werden. 
Ein Kontinuum ist unserem Denken völlig fremd, denn es gibt in unserer Erlebenswelt nichts Ent­ 
sprechendes. Die Akzeptanz eines Kontinuums widerspricht daher unserem analytischen Denken. 
Man  kann  sich  schlicht  keine  Vorstellung  davon  machen,  was  ein  strukturiertes,  nicht  geteiltes, 
unteilbares,  grenzenlos  ­  begrenztes  Etwas  sein  soll,  das  zudem  noch  aus  einem  einzigen  Einen 
besteht und nicht zerlegt werden kann. Das aber reagiert, wenn es in bestimmter Weise angerührt 
wird.  So  ein  Kontinuum  ist  ein  Monstrum  für  unseren  Verstand  und    fordert  dessen  drastische 
Ablehnung geradezu heraus. 
Doch dieses Informations­Kontinuum ist, in aller Schlichtheit, nur das Gegenteil der uns bekann­ 
ten  Schöpfung.  Diese  Schöpfung  besteht  in  unserer  Wahrnehmung  aus  ungezählten  Teilen  von 
Teilen, die wiederum Teile von Teilen sind. Die Kette der Teile zieht sich von der Quantenebene 
bis  hin  zu  den  astronomischen  Größen  des  uns  bekannten  Universums.  Wohin  wir  auch  sehen, 
überall erblicken wir erneut Teile, die aus weiteren Teilen zusammengesetzt sind. Daher haben wir 
den Begriff  für „Unendlich“ eingeführt, der uns genauso zu schaffen macht, wie der Begriff des 
ungeteilten Einen. Auf die Idee, dass wir selbst diese Teilung durch unsere rational­abstrakte Be­ 
trachtungsweise erzeugen, kommen wir natürlich nicht. Diese Information fällt unter den beautiful 
Mind  Effekt.  Sie  wird  uns  von  unserem morphischen  Feld  nicht  zur  Verfügung  gestellt,  weil  es 
keinerlei  Erfahrung  für  ein  solches  Kontinuum  gibt!    Aber  in  den  Myriaden  Informationen,  die 
dieses Kontinuum darstellen, befindet sich auch eine darüber, dass dieses Kontinuum existiert. Du 
hast sie soeben berührt! 
Dieser Gedanke, diese Vorstellung erzeugt die erste Idee, dass du nicht allein und getrennt bist von 
allem, sondern dessen Quelle. Diese Idee besagt, dass du selbst  viel mehr bist, als dieser Wirbel 
angesammelter Energie. Das du die Atmosphäre bist, in der du gewählt hast, der Wirbel zu sein. 
Es ist an dir jetzt zu entscheiden, ob du weiterhin dieser begrenzte Wirbel sein willst, oder wieder

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  61 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

zu deiner Ursprungsform zurückkehren willst. Sollte er steres der  Fall sein, dann schließe jetzt 


dieses  Buch  und  ver br enne  es,  oder     schenke  es  jemandem.  Auf  keinen  Fall  aber ,  lies  die 
folgenden Kapitel! 

Projektion der Zeit  
So ungefähr wie in der Zeichnung, stellst du dir heute dein Ordnungssystem der Zeit vor. Da gibt 
es  einen zentralen Punkt, der „Jetzt“ genannt wird und von dem aus sich die Zukunft entwickelt 
und    zu  dem  sich  die  Vergangenheit  entwi­ 
ckelt  hat.  Diese  beiden  Richtungen  streben 
mit einer Geschwindigkeit c von „Jetzt“ weg 
und  erzeugen  dadurch,  zum  einen  den  Ver­ 
gangenheitskegel beiden Kegelspitzen berüh­ 
ren  sich  im  „Jetzt“  in  dir.  Da  du  annimmst, 
dass sich deine Wahrnehmung nur mit Licht­ 
geschwindigkeit  bewegt,  gibt  es  um  die  Ke­ 
gel herum ein Gebiet, das wir der Einfachheit 
halber  „Anderswo“  nennen  wollen,  das  aber 
in Wirklichkeit der beautiful Mind Effekt ist, 
der Informationen vor dir versteckt. 

Hier  ist  der  gleiche  Zeitkegel  noch  einmal 


dargestellt, jetzt aber ohne die Scheuklappen 
des  beautiful  Minds!  Du  siehst,  die  Zeit  ist 
genau so wenig eine lineare Größe, wie der Raum. Es ist nur so, dass du diese Information bis jetzt 
noch nicht wirklich in all ihren Aspekten aufgenommen hast. Wie du siehst gibt es mehrere „Zeit­ 
ebenen“,  die  ineinander  stecken.  Es  sind  in 
Wirklichkeit  unendlich  viele,  aber  das  kann 
man hier nicht zeichnen. Auch diese Aussage 
kannst  du  in  der  Realität  überprüfen:  Eine 
Stunde,  Ein  Tag,  ein  Jahr,  ein  Platonisches 
Zeitalter  (25.700 bis 25.800 Jahren).  In allen 
Zeitebenen  wird  jedoch  dein  Jetzt  durch  die 
einstr ömende  Zukunft  und  die ausstr ömen­ 
de  Ver gangenheit  erzeugt.  Die  Zeit  fließt 
also  entgegensetzt zu  dem,  was  du  glaubst. 
Das  kannst  du  ebenfalls  real  nachvollziehen: 
Wenn  du  vom  gegenwärtigen  Augenblick  in 
die Vergangenheit schaust, dann siehst du alle Augenblicke, die einst dein Jetzt waren und dieser 
Moment ist bereits im nächsten Augenblick zur Vergangenheit geworden. Versuch dies einmal mit 
der Zukunft. Es wird dir nicht gelingen, da sie dir entgegen strömt. Du weißt nicht was der nächste 
Augenblick bringt. Du hast einen Glauben an Stabilität, aber das ist dein „beautiful Mind Effekt“, 
der  dafür  sorgt,  dass  deine  bevorzugten  Filter  alles  aus  dem  Zukunftsmoment herausfiltern,  was 
deinem Frequenzspektrum entspricht. Das ist eine Realitätsdiät, die du dir selbst verschrieben hast. 
Hast du dich jemals gefragt, warum du  gestern wusstest, dass du morgen ein Feuer machen musst, 
um deinen Kaffee zu kochen, aber nichts davon, dass dir in der heutigen Nacht dein ganzer Holz­ 
vorrat geklaut wurde? 

Die Zukunft ist nicht von der Vergangenheit abhängig  
Die Zukunft ist nicht von der Vergangenheit abhängig und sie ergibt sich auch nicht aus ihr! Son­ 
dern die Vergangenheit ist deine Erinnerung an eine Erfahrung, die du einmal gemacht hast. Sie ist 
ganz konkret der Ballast, der dazu führt, das sich deine Eigenschwingung immer weiter verlang­ 
samt. Aus dem Torusmodell kannst du noch mehr ablesen: Erstens ist dein aller innerstes Jetzt am

62 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

äußeren Äquator vollkommen auf der Oberfläche sichtbar und erreicht die maximale Ausdehnung. 
Zweitens  bildet  sich  der  Torus  um  dein  Jetzt.  Du  kannst also  davon  ausgehen,  dass  die Energie 
deiner gesammelten Erfahrung einer Masse (e= mc 2 ) entspricht, die im Laufe deiner Existenz nur 
diese Form hat annehmen können. Sie entspricht vollständig der Form, der in diesem realen Uni­ 
versum  vorhandenen  Singularitäten,  den  schwarzen  Löchern,  von  denen  wir  zurzeit  annehmen, 
dass  sie  jeweils  mit  einem  „weißen  Loch“  in  einem  anderen  Universum  verbunden  sind.  Deine 
Zunahme an Erfahrung zieht dich in eine solche Singularität hinein, doch keine Angst, du kannst 
mit einem Fingerschnippen da wieder heraus! 
Damit es dir aber nicht zu einfach wird und die Dinge meist anders sind, als sie zu sein scheinen, 
müssen wir uns noch daran gewöhnen, dass der zwiebelartige Torus um seinen Mittelpunkt rotiert. 
Das nebenstehende Bild ergibt sich, wenn die vertika­ 
le Rotation 90° erreicht hat. Dies ist keine besondere 
Position, aber sie entspricht dem  mit „x“  bezeichne­ 
ten  Pfeil in der Zeitkegelskizze  und stellt eine Reali­ 
tät  dar,  die  deine  Realität  „quer“  durchdringt.  Sie 
befindet sich vollständig im „Anderswo“ und hat den 
größtmöglichen Abstand zu deiner Realität. Du wirst 
sie so lange nicht wahrnehmen, wie du dich auf deine 
jetzige  Realität  versteifst.  Aber  eines  sollte  dir  jetzt 
schon  klar  werden:  Selbst  wenn  es  unendlich  viele 
sich  umkreisende  Realitäten  gibt,  treffen  sie  alle  in 
deinem Jetzt zusammen! Oder anders ausgedrückt: in 
dir.  Um  diesem  Chaos  zu  entkommen  hast  du  den 
„beautiful  Mind  Effekt“  erfunden,  der  es  dir  erlaubt 
nach Gutdünken das herauszufiltern, was dir am meisten zusagt. Es ist ein perfekter Filter, der die 
Harmonien  der  Wirklichkeit  für  dich  so  aufbereitet,  dass  du  eine  relativ  stabile  Realität  erlebst, 
dein Jetzt! Um jedoch etwas zum Filtern zu haben, braucht man eine Strömung! Das einzige was 
in dieser Welt immer strömt ist die Zeit! Sie strömt durch dein Jetzt, aus der Zukunft kommend 
und  in  der  Vergangenheit    verschwindend.  Jeder  Augenblick  bringt  dir  das  ganze  Potential  von 
allem was ist. Wie ein strahlendes Licht entfaltet sich der „eine Augenblick“ um dich herum und 
du prägst ihm deine Muster auf. Dein beautiful Mind malt mit diesem strahlenden Licht ein multi­ 
dimensionales Gemälde, das sich als deine Realität und die ganze Schöpfung manifestiert. 
Als  Menschenwesen  bist  du  allerdings  einst  nicht  am  Ursprung  aufgewacht,  sondern  mitten  im 
Geschehen. Das hatte zur Folge, dass du keinen festen Anhaltspunkt hattest, als du in dieses Chaos 
aus sich umschlingenden Bewegungen gekommen bist. Du kannst im Moment nicht erkennen, ob 
der Bahnhof oder der Zug gerade fährt! Daher glaubst du ganz fest daran, dass die Zeit von deiner 
Geburt  an,  der  Zukunft  entgegen  strebt.  Das  sich  die  Dinge  auf  den  Teilen  der  Vergangenheit 
aufbauen und eine Entwicklung in die Zukunft hinein machen. Doch ich sage es noch einmal: Die 
Vergangenheit ist ausschließlich deine Erinnerung an eine Gegenwart, die du selbst in ihrem Cha­ 
rakter geprägt hast. Aus den Bildern der vorherigen Seiten kannst du lernen, dass diese Prägung 
des Jetzt, dein momentan normaler Alltag ist und das diese Alltagsprägung von den Zeitlinien bis 
ins  unvorstellbar  Große  transportiert  wird,  dann  wieder  eingefaltet  wird  und  als  zukünftiger  Au­ 
genblick zu dir zurückkehrt. In gewissem Maße reagiert so die Zeit auf dich und liefert auch be­ 
vorzugt nur noch die Informationen, die dir zugesagt hatten. (Die anderen Informationen gelangen 
auch  wieder  zu  dir,  aber  über  die  von  dir  nicht  wahrge­ 
nommenen Realitäten, so bleibt das große Gleichgewicht 
erhalten.  Und  es  ist  auch  ganz  egal,  ob  du  dir  Zeit  als 
Informationsströmung  denkst,  oder  als  deine  Bewegung 
durch ein Informationsgitter.) 
Um dieses Zeitthema abschließen zu können, sollten wir 
noch  einmal  einen  Blick  auf  das  werfen,  was  wir  bisher 
als  „Schwingung“  oder  Frequenz  bezeichnet haben.  Bis­ 
her  habe  ich  bei  der  Betrachtung  von  Bewegung,  still­

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  63 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

schweigend  und  wider  besseres  Wissen,  eine  konstante  und  lineare  Zeit  angenommen.  Für  alle 
Überlegungen innerhalb des Jetzt ist dies auch richtig. Doch was passiert, wenn dieses Jetzt durch 
deine Erinnerung reist und zur Vergangenheit wird? Wir haben bereits gesehen, dass die Struktur 
des  Jetzt  auf  dem  Äquator  des  Zeit­Torus  sehr  stark  vergrößert  wird.  (Es  war  deine  Idee,  einen 
fraktalen Maßstab zu verwenden!) Wenn also eine Schwingung dein Jetzt verlässt um wieder zur 
Zukunft zu werden, dann hat sie sich  bei einem Viertel ihres Weges um ¼ verlangsamt. Bei der 
Hälfte  auf  die  Hälfte  und  am  Äquator  selbst  wird  sie  wieder  zur  Null,  zum  Stillstand.  Sie  wird 
wieder  zu  der  schon  immer  existierenden,  bewegungslosen    Information,  die  darauf  wartet,  von 
deinen Frequenzen erweckt zu werden! Und genau das geschieht am Äquator. Es ist eine fortwäh­ 
rende, nie endende Metamorphose der Zeit. Während du den Eindruck erhältst, dass sich alles um 
dich herum beschleunigt, weil du selbst immer langsamer wirst und die „Zukunft“ in unveränder­ 
ter Strömungsgeschwindigkeit in dir aufgeht, sehnst du dich nach den guten alten Zeiten, die sich 
in deinen Erinnerungen befinden und die dir so beschaulich erscheinen. Doch auch das ist nur eine 
perspektivische  Verzerrung,  die  ihre  Ursache  darin  hat,  dass  deine  Erinnerungen  sich  in  einem 
höheren Maße verlangsamen, als du selbst, weil sie auf dem Weg zum Stillstand sind, während du 
im Jetzt bist. Deinem Kraftpunkt mit den höchstmöglichen Potentialen. 

Materie als Folge einer Schwingungskompression  
Die  ganze  Sache  wäre  unvollständig,  wenn  wir  uns  nicht  zum  Abschluss  auch  noch  die  andere 
Seite  der  Münze  ansehen  würden.  Während  also  deine  Erinnerungen  am  äußersten  Rand  deiner 
Realität  stirbt  und  wieder  in  den  ewigen  Stillstand  der  Potentiale  eingeht,  wird  aus  dieser  Stille 
erneut die Information geschöpft, die zu deiner Zukunft werden wird. Sie beschleunigt auf ihrem 
Weg vom äußersten Rand deiner Realität und erhöht ihre Eigenschwingung dadurch so weit, dass 
sie mit dir in Resonanz kommen kann. In gewissem Maße wird sie auf dem Weg zu dir so kom­ 
primiert, dass sie dir als etwas Massives vorkommt. Aber auch das ist eine perspektivische Verzer­ 
rung, denn du erlebst das als massiv, was eine sehr viel höhere Schwingungsrate hat als du selbst. 
So etwa 10 bis 16 Zehnerpotenzen (10 10  ­ 10 16 ). Das aber liegt mehr an der Struktur der Realität, 
die du geschaffen hast, als an einer unumstößlichen Tatsache. 
Nun  ist  es  wahrscheinlich  an  der  Zeit  wieder  eine  Pause  zumachen.  Das  Rezept  für  einen 
„Bewusstseinsbooster“ findest du auf  Seite 53. Auch wenn du ein Wesen bist, das  jeder Definiti­ 
on entkommt, so bist du im Moment doch hier in dieser materiellen  Welt, sitzt in einem Körper 
und  liest  diese  Zeilen.  Das hat  bestimmte  Ressourcen  dieser  Welt,  in  deinem  Körper  verbraucht 
und die sollten möglichst effizient ersetzt werden. Das ist eine Bedingung deines beautiful Minds! 
Bevor du daran gehen kannst diesen Filter zu ändern, solltest du dir über die Konsequenzen ganz 
bewusst sein. Das kannst du aber nur, wenn du dafür sorgst, dass die, dir am nächsten befindlichen 
Strukturen, optimal erhalten werden. 
Diese Strukturen sind, wie du dir schon denken kannst, so nah, dass du sie normalerweise gar nicht 
mehr beobachtest. So wie du das Innere deiner biologischen Augen nicht ohne weitere selbst sehen 
kannst, oder deinen eigenen „Sound“ hören,  weil deine Wahrnehmung die von dir selbst erzeug­ 
ten Phänomene perfekt ausblendet, so kannst du dich in dieser Realität nur als das wahrnehmen, 
als dass du dich kennst: Ein biologisches System, dass  selbständig in einem Umfeld agiert, wel­ 
ches  aus  lauter  getrennten  Objekten  gebildet  wird.  Die  dir  am  nächsten  existierenden  Systeme 
betrachtest  du  dabei  als  nicht  von  dir  getrennt.  Du  nennst  es  deinen  Körper,  der  wiederum  aus 
einer großen Anzahl eigenständig operierender Organe besteht, die aber in gewissem Maße einer 
Koordination durch dein Gehirn unterliegen. Dieses Gehirn besteht deiner Ansicht nach wieder aus 
lauter Funktionseinheiten, die miteinander interagieren und so die komplexen Prozesse erzeugen, 
die du in der Neurologie beobachtest. Hast du dir jemals darüber Gedanken gemacht, wer oder was 
diese  komplexe  Vernetzung  chemischer,  elektrischer  und  mechanischer  Vorgänge  koordiniert? 
Klar hast du bereits herausgefunden, dass die elektrischen Impulse, die den Neuronen zur Informa­ 
tionsübertragung  dienen,  in  den  Axionen  durch  Eindringen  von  Ionen  verursacht  werden.  Diese 
Ionentransporte in den Axionen sorgen dafür, dass Gehirnwellen überhaupt entstehen. Doch hast 
du  jemals  einen  Gedanken  daran  verschwendet,  wie  es  möglich  sein  soll,  bei  der  ca.  1  Billiarde 
(10 12 )  oder  1.000.000.000.000  Synapsen,  die  dieses  Gehirn  vernetzen,  dafür  zu  sorgen,  dass  die
64 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Ionen  immer  und  unfehlbar  nur  an  den  Axionen  auftreten,  an  denen  ihr  Auftreten  einen  Sinn 
ergibt?  Aus  physikalischer  Sicht  ist  ein  Kalzium­Ion  von  einem  anderen    Kalzium­Ion  nicht  zu 
unterscheiden, trotzdem herrscht eine Ordnung und Struktur in deinen Gedanken, während du dies 
liest, dein Herz schlägt und deine Atmung geht. Du verfällst nicht unvorhersehbar in eine kubisti­ 
sche Wahrnehmung und die Dinge verwirbeln sich. Du erlebst diese Realität als eine strukturierte, 
geordnete Welt, an der alles seinen Platz hat, seine Ursache und seinen Sinn. Du erlebst dich selbst 
als eine sich mehr oder weniger intelligent verhaltende Person, die Gedanken denken kann, Gefüh­ 
le wahrnehmen und sinnvoll handeln. 
Was  also,  um  alles  in  der  Welt,  verursacht  diese  Intelligenz,  die  deine  Existenz  überhaupt  erst 
möglich macht. Trotz Entropie, trotz Chaos. Hast du dir jemals überlegt, dass dein Sein in dieser 
Welt etwa dem Versuch entspricht, ein Liebesgedicht aus der Beobachtung der Regentropfenkreise 
abzuleiten, die sich bei einem Regenguss auf einem See bilden? Oder eine mathematische Formel 
aus der Struktur der Schneeflocken, die von einem Schneesturm heran geweht werden? 

Die große Projektion des Bewusstseins  
Nein, du wunderst dich nicht darüber, dass du bist, obwohl alles in deiner Wissenschaft dagegen 
spricht, dass du überhaupt existieren kannst. Du bist einfach. DU bist DEUS, der Gott in allem und 
bevor du dich entschieden hast Mensch zu sein, warst du in Sphären zu Hause, die aus allem ande­ 
ren als materiellen Erscheinungen bestanden. 
Diese  Abbildung  aus  dem  17ten 
Jahrhundert  sollte  genügen,  um 
deiner  Erinnerung  etwas  auf  die 
Sprünge zu helfen. Sie stammt aus 
einer  Zeit,  wo  dein  Analysewahn 
dich noch nicht  von  den  Wurzeln 
deiner  Herkunft  abgeschnitten 
hatte.  Weißt  du  was  da  noch 
steht? 

Cuius acie penetr at anima ad 

Was  soviel  bedeutet  wie:  Dessen 


Blick  in  die  Seele  eindr ingt. 
(weitere  Interpretationen  im  An­ 
hang)    Ich  übersetze  es  noch  viel 
rigoroser:  Der   eindr ingt  als  Geist  des  Lebewesens!  Vergleiche  nur  diese  Abbildung  mit  den 
modernen Kernspintomografien. Du wirst eine große Übereinstimmung finden. Eine große Reso­

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  65 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

nanz, die dir zu denken geben sollte. Damit wir uns im Folgenden nicht missverstehen, möchte ich 
jetzt  eines  klarstellen:  Mit  DU  meine  ich  dich  DEUS,  der  jetzt  dieses  Zeilen  schreibt  und  DU 
DEUS,  der  jetzt  diese  Zeilen  liest.  Der 
sich  selbst  an  etwas  erinnert,  an  das  er 
genau  JETZT  erinnert  werden  wollte! 
Schau dir den folgenden Bildausschnitt an 
und  erinnere  dich  weiter:  Siehst  du  die 
dünne  schwarze  Linie,  die  sich  zwischen 
Virtutes  und  Archangelus  spannt?  Sie 
verbindet deine Tugenden mit den Kräften 
der  Erzengel.  Und  die  zweite  Linie,  die 
zwischen  Dominationes  und  Potestates, 
zwischen  Herrschaft  und  Ermächtigung 
gezogen ist? Erkennst du sie als die Reso­ 
nanzbereichsgrenzen  deines  und  vierten 
und fünften Chakras?  Diese Resonanzhö­ 
cker  trennen  dich  noch  vom  biologischen 
System. Sie sind zu schnell, als dass sie in 
das  biologische  System  hinein  sinken 
könnten,  ohne  es  zu  zerstören.  Erst  der 
sechste  Bereich,  das  was  wir  hier  als  den 
Engel, oder das höhere Selbst, bezeichnen 
kann  die  Biologie  betreten  ohne  Schaden 
anzurichten  und  das  auch nur in  den  Sys­ 
temen, die du dafür vorbereitet hast. Diese 
Vorbereitung  besteht  darin,  dass  du  die 
biologischen  Systeme  von  allem  Ballast 
reinigst und ihnen somit erlaubst auf einer 
höheren  Frequenz  zu  schwingen,  damit 
dein  volles  Bewusstsein  darin  Platz  neh­ 
men  kann.  Jetzt  im  Moment  ist  nur  ein 
winziger Bruchteil deines Bewusstseins in 
dieser  Realität  angekommen.  Es  genügt 
geradezu dieses Wesen am Leben zu erhal­ 
ten. Du träumst in ihm noch einen intensi­ 
ven Traum und wartest darauf, dass genü­ 
gend  Systeme  zur  Verfügung  stehen,  die 
deine  Gesamtheit  aufnehmen  können.  Im 
Moment glaubst du, es wäre nicht möglich 
deine  Gesamtheit  in  einem  System  erwachen zu  lassen.  Ich  aber  sage  dir: Es  ist  möglich!  Es ist 
möglich,  weil  das  ganze  System  von  dir nur  ausgedacht  wurde!  Du träumst  eine  Realität, die  in 
dieser Form nur in dir existiert. Sie hat keinen Gehalt, doch du hast dich bei all deiner Intelligenz 
darin derart verheddert, dass du erst eines nach dem anderen wieder loslassen und seine Nichtig­ 
keit erkennen musst, damit du wieder frei sein kannst. Bevor wir jedoch tiefer in diese Verwick­ 
lung einsteigen, solltest du eines begreifen: Du bist in dieser Realität, in der du diese Zeilen liest, 
weder ein Geist, noch Energie noch ein Körper. Du bist weder materiell, noch nicht  materiell. Du 
bist  reine  Bewegung.  Licht,  wenn  dir  das  besser  gefällt.  Du hast  dir  die  Geschichte,  die  du  dein 
jetziges  Leben  nennst  ausgedacht  und  schleppst  sie  als  deine Erfahrung mit  dir herum.  In  Wirk­ 
lichkeit bist du noch gar nicht da. Du steckst in den Barrieren deines vierten und fünften Chakren 
fest und dahinter baut ein Teil von dir die Realität auf, in der du dieses Jetzt erlebst.  Dein Traum­ 
selbst, das hier diese Zeilen schreibt, schreibt sie für dein Traumselbst, das diese Zeilen liest. Wa­ 
rum  nur  willst  du  an  dieser  Vorstellung  festhalten?  Warum  willst  du  nicht  vollständig  in  diese 
Realität überwechseln und sie vollständig erleuchten? Dein Licht bis in das Herz der Erde leiten 
und  dieses  Universum  zum  Leuchten  bringen.  Warum  schüttelst  du  jetzt  den  Kopf  und lässt  die

66 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Schultern hängen?  Es  war  dein  Wunsch!  Glaubst  du  selbst  nicht  daran,  dass  es  in  deiner  Macht 
liegt, dein volles Bewusstsein wieder zu erlangen? Du kannst es! Ich weiß es und du weißt es. 
Hier ist ein Diagramm deiner  26 Schwingungsebenen, wie sie hier in dieser Welt bekannt sind: 
Mahabindu 
(absolute Leere)  Energiezentrum 
Unmani 
(Nicht­Geist)  Nicht­Dualität 
Nirvana 
(Auslöschung)  unpersönliches Sein 
Viapika  mehrdimensionale Existenz 
Kala Sat Chi Ananda  Wissen, Kraft, Seligkeit 

Nadanta                   Schwingung 

Nada  Lichtenergie 

Rodhini                   Klangenergie 
Ardhacandra           feinstoffl. Energie 
Bindu                      Selbstprojektion 
Kronenchakra         Sahasrara 
Stirnchakra             Ajna 
Kehlchackra           Vishudda 

Herzchakra            Anahat 
Sonnengeflecht      Manipura 
Nabelchackra         Svadhistana 
Wurzelchakra        Mulhadra 

Knie Chakra 
(die Vergessenen) 
Sohlen Chakra 

Atala                     Tiere 
Vitala                    Pflanzen 
Sutala  Mineralien 
Talatala                 Materie 

Mahatala           Schwingung 

Rasatala            Mehrdimensionalität 
Patala  Un­Unterscheidbarkeit 

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  67 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Wenn du das Bild studierst, dann beachte folgendes: 
Es  sind  26  Ebenen.  Das  entspricht  in  unserem  Verständnis  26  Oktaven.  Wenn  du  ab  der  22sten 
Oktave  (Talatala  Chakra)  Materie  bildest  und  die  höchste  Geschwindigkeit  dabei  die  Lichtge­ 
schwindigkeit  ist,  dann  solltest  du  eine  Eigengeschwindigkeit  mit  c 26  berechnen  können.  Das  ist 
ziemlich schnell, um nicht zu sagen, das ist der Grund warum du in dieser Realität nur das von dir 
wahrnimmst, was sich im Geschwindigkeitsbereich von Licht bewegt. Ah – erinnerst du dich: Du 
bist DEUS – das Licht! Aber das bedeutet noch lange nicht, das du nur das Licht bist, das hier mit 
schlappen  300.000km/sek  herumgeistert.  Dass  es  so  ist,  macht  dein  beautiful  Mind  und  nur  du 
selbst weißt, warum du das so tust. Auf jeden Fall besteht die Realität in der du dich gerade befin­ 
dest in dem Spektrum aller Realitäten, in dem die minimale Geschwindigkeit Null und die maxi­ 
male eben c = Lichtgeschwindigkeit ist. Alles was du selbst und wir hier von dir wahrnehmen sind 
die  Resonanzhöcker  deiner  Frequenzen,  die  immer  tiefer  werden,  je  weiter  sie  sich  von  deinem 
Zentrum entfernen. Sie teilen sich so, dass der nächste Resonanzhöcker  dort entsteht, wo sich die 
Frequenz halbiert hat. Das sind die 
bunten  Punkte  in  dem  Diagramm. 
Wie  du  siehst,  fallen  deine  Fre­ 
quenzen  erst ab deinem 6. Chakra, 
unserem  Kronen  Chakra,  immer 
extremer  ab.  Erst  ab  diesen  Fre­ 
quenzen nimmst du Zeit und Raum 
wahr und ab hier projizierst du das, 
was  wir  Materie  nennen.  Die  rote 
und  die  grüne  Linie  im  Diagramm 
geben so ungefähr die Frequenzab­ 
nahme  an,  die  hier  passiert.  Doch 
denke daran, die rote Linie wird zur Grünen, wenn sie den unteren Bildrand verlässt und am obe­ 
ren wieder in Erscheinung tritt: Die Zeit ist ein Kreis! 

Ab deinem 10. Chakra befindest du dich in der menschlichen Biologie und zwar bis zum 19. bzw 
unserem Sohlenchakra, durch das du Kontakt mit der Erde hast. Vom 17. bis zum 21. erzeugst du 
die Lebensformen, deren Prinzipien sich im Menschen vereinen und ergänzen. Ab dem 22. Chakra 
gehst du  in  die  kristalline  Existenz  der  Materie  über, um dann in  der  Un­Unterscheidbarkeit  des 
Stillstands deinen Halt zu finden. Deine Wurzel ist also tief in der spirituellen Erde vergraben und 
dein Wesen strömt vom Punkt der höchsten Bewegung, dem Punkt der absoluten Ruhe zu. 
Ein kleiner Ausflug in die Numerologie?  26 Ebenen = 8 = Wandlung,  9 Chakren vor der mensch­ 
lichen Existenz = Vollendung, 9 Chakren im menschlichen Körper = Vollendung, 8 Chakren in der 
kristallinen Existenz = Wandlung. Ab dem 22. = 4 =  Welt = Talatala. Nirvana, dein 3. Chakra ist 
das  erste  in  der  Dualität  deiner  3­Einigkeit.  Ab  Bindu  sind  es  5  Chakren  bis  zum  menschlichen 
Herzen  und  8  bis  zur  biologischen  Fortpflanzung.  In  dieser  Kombination  repräsentierst  du  den 
Goldenen Schnitt, bzw. die Fibonacci Reihe (1 Mahabindu, 2 Unmani, 3 Nirvana  , 5, 8 13, 21....) 
Wir werden gleich sehen, warum das so wichtig ist. Erinnerst du dich an das Quantenmodel Burk­ 
hard Heims, mit der merkwürdigen G4 Sphäre? (Seite 25)  Rufen wir das Wichtigstes zurück: In

68 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

der Sphäre G4 erfolgt eine Aktion, die sich über   I­S­T  transformiert und in R3 ein Objekt  er­ 
zeugt. Während der Fouriertransformation spiegelt sich die Aktion in eine +Aktion und eine völlig 
identische –Aktion. Während beide potentielle Aktionen in R3 erscheinen, wählt das menschliche 
Bewusstsein aus, welches der Potentiale realisiert werden soll. Das nichtrealisierte Potential ver­ 
bleibt dann in der Realität, die im folgenden Bild von den linken Kreisen dargestellt wird. Das was 
du erlebst, geschieht in den rechten Kreisen. 

Die Ursache von allem, was du in dieser Welt erlebst, wird nicht in oder durch diese Welt erzeugt, 
sondern liegt in dir. Doch du  bist ein überweltliches Wesen und als der Teil von dir, der hier in 
diesem  jetzt  ist,  kannst  du  zurzeit  nicht  in  deine  höhere  Existenzsphäre  hineinsehen.  Du  kannst 
hier nur erleben, wie sich dein Tun auswirkt. Jetzt verwechsele das aber nicht mit deinen Handlun­ 
gen, die du hier in dieser Realität, ausführst. Das was du hier tust und erlebst ist ausschließlich der 
Ausdruck  dessen,  was  du  in  deiner  höheren  Existenzsphäre  kreierst.  In  der  Theorie  B.  Heims 
drückt sich das Geschehen in G4 doch über eine Transformation in R3 aus und das Geschehen in 
R3  beeinflusst  was  in  G4  geschieht.  Die  beiden  äußeren  Kreise  im  Diagramm  beschreiben  die 
gleiche  Sphäre!  Das  Ganze  ist  kugelförmig  und  so  modulieren  deine  Taten  in  deiner  Realität 
T+R3,  das  was  du  in  G4  als  deine  Realität  erfährst.  Du  bist nicht  getrennt    und  du  bist nicht  in 
irgendwelchen Sphären gefangen. Du bist auch nicht gezwungen etwas an dir zu verändern, weder 
Schwingungen zu erhöhen noch zu erniedrigen. Das kannst du sowenig, wie hier dein Menschsein 
zu verändern. Und wenn du es tun würdest, dann wäre augenblicklich alles vollständig anders und 
dieser Gedankengang würde nicht existieren. Also akzeptiere: 

GE ist  I nformation Struktur  =T ime  Realität 


Das  bist  nämlich  du  selbst:  Geist  ist  Realität.  Du  stellst  die  Realität dar und  zwar  in  allen  ihren 
Aspekten. In dir ist alles vollständig erhalten und zwar genau so, wie du es jetzt wahrnimmst. Nun, 
das ist schwieriger zu verstehen als du wahrscheinlich glaubst. Es bedeutet sehr viel. Doch bevor 
wir hier  die  Details  erörtern  können,  müssen  wir zunächst klären,  wo  du  bist  und  du musst  dich 
erinnern warum du hier bist. Doch bevor wir das angehen können, müssen wir zuerst klären, wie 
das Wo entsteht, an dem du glaubst zu sein. Dazu ist es wirklich wichtig, wenn du dich jetzt ein­ 
mal daran erinnerst, was wir in dem Kapitel über das Gehirn und die Zirbeldrüse diskutiert haben. 
Du  erinnerst  dich  an  die  Null­Realität  und  die  Balance  der  Neurotransmitter  in  deinem  biologi­ 
schen  Gehirn?  Du  erinnerst  dich  an  die  halbe  Sekunde  Zeitversatz,  die  zwischen  der  Wahrneh­ 
mung eines Reizes aus dieser Welt und der Bewusstwerdung dieses Reizes in dieser Welt entsteht?

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  69 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Die Erschaffung der Realität  
Ganz konkret ist das Erschaffen von Realitäten für dich ein völlig normaler und alltäglicher Vor­ 
gang.  Es  ist  sozusagen  deine  Natur.  Und  weil  es  deine  Natur  ist, nimmst  du  es  genau  so  wenig 
wahr, wie die Verdauungsvorgänge in deinem Körper. Es sei denn du hast etwas Unverdauliches 
gegessen, denn das wird sich dann auf die eine oder andere Weise bemerkbar machen. Ebenso ist 
es mit den Realitäten. Jetzt kommen wir zur ersten wichtigen Aussage: Realitäten und ihre Bezie­ 
hungen  untereinander  sind  strukturiert.  Nur  der  Blick auf  ihre  Gesamterscheinung  vermittelt  den 
Eindruck des Chaos bzw. der Leere, da sich alle Realitäten miteinander in Balance befinden und 
insgesamt zu Null ausmitteln. Nimm also jetzt einmal die Welt so  wahr, wie sie im Moment um 
dich herum ist  – sehen, hören, fühlen, schmecken, riechen.  Jetzt stell dir vor, dass es im gegen­ 
wärtigen  Moment  jeweils  eine  „Version“  dieser  Welt  gibt, die  von  jeder  Wahrnehmung  das  Ge­ 
genteil liefert. Du hast in diesem Augenblick 5*5 = 25 neue Welten „erschaffen“. Aber diese Wel­ 
ten existieren für dich nur in deinem Vorstellungsraum, sie werden nicht zu deiner Realität. Um zu 
deiner  erfahrbaren  Realität  zu  werden,  muss  so  eine  Welt  aus  deinem  Geist  (G4)  transformiert 
werden. (IST ­>R3). Solange das nicht passiert, nimmst du exakt das wahr, was du in deiner aku­ 
ten Realität wahrnimmst: Alltag! 
Um das etwas besser zu verstehen, hier eine Demonstration 

+  +  +  +  +  = 
A ........+...... B ......+...... C .......+...... D .......+...... E ........+...... F .........=........ S 
Jede  Würfelseite A – F entspricht einer “Welt” und S deren Summe. In der Summe sind alle Wel­ 
ten  enthalten,  aber  es  ist  nicht  mehr  möglich  ihr  jeweils  individuelles  Aussehen  in  A­  F  zu  be­ 
stimmen. Jede Welt A – F hätte jede Augenzahl haben können. (S ist, was du von deinen höheren 
Existenzsphären siehst, wenn du von hier aus schaust (G4). 
Aber es wäre ja zu einfach, wenn es nur um die Summenbildung ginge. Über die Resonanz hängen 
die  Welten  natürlich  auch  noch  zusammen!  (In  diesem  Beispiel  soll  ein  „Auge“  für  eine  Reso­ 
nanzstelle stehen.) Daher sind die Welten: A, C, E  miteinander verbunden. Warum? 
In der Tabelle sind die „Resonanzzahlen“ für die Welten aus diesem Gedankenexperiment darge­ 
stellt. Für jede „Welt“ ist hier angegeben, wie relevant sie mit einer der anderen zusammenhängt. 
Ist der Wert Null, gibt es die größte Übereinstimmung. Je größer die Zahl wird, desto unterschied­ 
licher sind die Welten, desto weniger Resonanz ist vorhanden. 
Res.Wert 
0  3  2  5  4  7  21 
3  0  1  2  3  4  13 
2  1  0  3  2  5  13 
5  2  3  0  1  2  13 
4  3  2  1  0  3  13 
7  4  5  2  3  0  21 
Res.Wer t  21  13  13  13  13  21 
Der größte Wert für Res.Wert – die Summe aller Resonanzzahlen für einen Vergleich ­ gibt dabei 
an,  welche  Welt  die höchste  Signifikanz innerhalb  der  Übereinstimmung  besitzt. In  diesem  Bei­ 
spiel sind es die 1 und die 6, die hier die Trennung in gerade und ungerade Augenanzahl anzeigen. 
Bei nur 6 Welten ergeben sich schon 6*6 Resonanzbeziehungen. Da du jetzt 6 Sinne hast bedeutet 
das, dass du für jeden Augenblick 6 Welten mit 36 Beziehungen zueinander erschaffst. (216). Und 
das  gilt  allein  für das  was  du  jetzt  erlebst.  Wir  werden hier nicht  tiefer in  die rechnerischen  Be­ 
trachtungen einsteigen, denn am Ende würden wir feststellen, dass sowieso unendlich herauskom­

70 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

men würde. Ich glaube es genügt, wenn du dir die Beziehungen vorstellst, die sich in dem Würfel 
im folgenden Bild ergeben: 
Die Versionen einer Welt bestehen ja nicht aus einem einzelnen statischen 
Augenblick,  sondern  jedes  realisierte  Jetzt  wandert  in  deine  Erinnerung 
und  wird  dort  wieder  mit  dem  Vorhandenen  in  Bezug  gesetzt.  Auf  diese 
Weise  erschaffst  du  dir  die  Realität  einer  sequentiellen  Zeit.  Und  du  ver­ 
wendest  immer  die  gleiche  Methode  der  fraktalen  Ordnung.  Dh.  Du  ord­ 
nest diese schier unendlichen Erfahrungen in geometrischen  Dimensionen 
an. Dadurch kannst du Erfahrungen einfach nach innen „wegklappen“ und 
nur  das  erfahren,  was  dir  im  Moment  relevant  erscheint.  Dabei  entgeht  dir  keine  Erfahrung,  du 
benötigst nur etwas „Zeit“, den Würfel so umzubauen, dass die gewünschte Welt auf der Oberflä­ 
che erscheint. Erinnerst du dich: 

Es hat eine ganze Zeit gedauert, bis du herausgefunden hast, wie du auf schnellstem Wege zu dem 
gewünschten Ergebnis gekommen bist. Oder hast du etwa aufgegeben? 
Wie wir gesehen haben, zeigt die niedrigste Resonanzzahl mit dem höchsten Res.Wert das Merk­ 
mal an, welches sozusagen der kleinste gemeinsame Nenner aller verglichenen  Muster ist. Dieses 
Merkmal ist es, das dir erlaubt eine Wolke von Welten zu dem werden zu lassen, was du als die 
Realität oder auch einfach  deinen Alltag bezeichnest.   Um unser Beispiel abzuschließen, bei dem 
die  die Resonanz 0 und den Wert 21 hat, besteht die sich darin ergebende Realitätenwolke 
aus: 

+  +  = 
A                  C                 E  S 
die  anderen  potentiellen  Realitäten,  die  sich  über  die  Beziehungen  der  “Weltversionen”  A,C,E 
ergeben, 

+  +  = 
B                 D                  F  S 
wirst  du  in  diesem  Augenblick nicht  erfahren.  Sie  sind  potentiell  vorhanden, aber  in  andere  Di­ 
mensionen  „weggeklappt“.  Du  musst  erst  etwas  tun,  damit  sich  diese  Versionen  in  deiner  Welt 
realisieren! 
Zugegeben,  das  war  jetzt  wieder  etwas  komplex,  aber  du  kannst  keine  einfachen  Mechanismen 
erwarten, wenn du selbst ein komplexes Wesen bist. Es ist ja auch nur hier so komplex, da wir uns 
hier, in deinem zeiträumlichen Alltag, mit all den Ableitungen und Modellen beschäftigen müssen, 
wenn wir verstehen wollen wie du dich hierher projizierst. 
Im Grunde wäre alles viel einfacher, wenn du wacher wärst. Es sieht so aus, als ob du in deiner 
Hyperwelt  G4  eingenickt  bist  und  dich  nun  in  einer  Art  Trance  oder  Traum  befindest.  Ein  Teil 
deines Bewusstseins ist in den Traum geflossen und bringt das zustande, was du gerade erlebst. Du 
hast eine Traumselbst erschaffen und identifizierst dich mit ihm. Wandelst durch eine Traumwelt 
und erlebst ein Abenteuer nach dem anderen. Dieser Traum ist JETZT! Es sind diese Zeilen, dieses

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  71 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Lesen, dieses Atmen. Deine Absicht es in diesem Traum zu erwachen! Jetzt! Deine Absicht es in 
diesem Traum zu erwachen! Jetzt!  Deine Absicht es in diesem Traum zu erwachen!  Jetzt! 
Nun, auch  das  wird nicht  so  einfach  sein.  Du hast dich zu sehr  verstrickt in  deinen  Erfahrungen 
und deinem sogenannten Wissen. Denk im Folgenden daran. Das ist alles Traumwissen und kann, 
muss nicht dem entsprechen, was deiner Wirklichkeit entspricht. Eines ist jedoch sicher, alles was 
wir hier feststellen hat seinen Ursprung in dir. Wenn wir hier also feststellen, das die Zirbeldrüse 
und andere Systeme dafür sorgen, dass in deinem Körper bestimmte Neurotransmitter nicht, oder 
nur zu ganz bestimmten Anlässen vorhanden sind, dann ist das deine Absicht. Es ist das Einhalten 
der Balance auf der Null­Realität! Denn wenn diese Neurotransmitter hier in T+R3 auftreten, dann 
entspricht  es  deinem  Wunsch  deine  Realität  zu  verändern. Wir haben gesehen,  dass  diese  Stoffe 
beim Eintritt in diese Realität und bei deren Verlassen auftreten. Sie markieren quasi den Beginn 
und das Ende deiner Anwesenheit in dieser Realität, oder den Anfang und das Ende deines Trau­ 
mes.  Ich  habe  allen  Grund  anzunehmen,  dass  du  diesen  Traum  nicht  grundlos  träumst.  Du  hast 
diese grandiose intelligente Schöpfung nicht ohne Absicht geschaffen. Du hast all das geschaffen, 
während du schliefst. Doch jetzt ist es Zeit in diesen Traum zu erwachen und die biologische Uhr 
anzupassen. Du weißt schon, die Produktion von Melatonin zu erhöhen, damit der Alterungspro­ 
zess  langsamer  wird,  die  elektrische  Zellkommunikation  zu  erhöhen  und  von  der  chemischen 
Kommunikation zu erlösen, damit die restlichen 170cm DNS aktiv werden können. Du wirst doch 
zugeben,  dass  3cm  aktive  DNS  für  dich,  DEUS,  recht  bescheiden  sind.  Man  kann  Demut  auch 
übertreiben! 

Quintessenz 
In  diesem  letzten  Kapitel  geht  es nur  um  dich!  Ich  möchte  dir  ein  paar  Hinweise  geben,  die  dir 
vielleicht nützlich sind, wenn du hier erwachst. Ich hoffe ich habe dir genug Informationen gege­ 
ben,  um  dein  weiteres  Erwachen  zu  beschleunigen.  Doch  es  ist  mir  wichtig,  dass  du  folgendes 
verstehst:  Alle  Informationen,  die  du hier  in  dieser  Welt  vorfindest,  sei  sie noch  so  fundamental 
oder unwichtig, stammt von dir. Sie wurde einst von dir berührt und ins Leben gerufen, hat ihre 
Resonanz  gefunden.  Deshalb  ist  sie  hier.  Deshalb  kannst  du  sie  hier  wahrnehmen.  Alles  was  du 
hier nicht wahrnehmen kannst, was nicht mit deinen Sinnen (auch den technologisch erweiterten) 
erfahrbar ist, gehört auch nicht in diese Realität. Du hast dieses menschliche Leben erschaffen um 
hier das Wissen dieses Universums zu bewahren. Deshalb leben die Menschen auf der Erde, Sie 
sind  die  Hüter  Akashas,  deiner  Erinnerungen.  Diese  Menschen  sind  deine  treuesten  Engel!  Sie 
haben Äonen in der Dunkelheit zugebracht, um über dein Aufwachen zu wachen und das zu be­ 
wahren, was du ihnen anvertraut hast. In den letzten zwanzig Jahren haben sie viele Dinge erlebt, 
die  ihnen  dein  Erwachen in  ihre  Welt ankündigen.  Du hast  ihnen  bereits  die  Fähigkeit  gegeben, 
dich wahrzunehmen. Aber noch hören sie deine Informationen von außen. Durch Sprecher, Chan­ 
nels, Bücher. Es sind deine Gedanken, die sich bereits manifestieren. Doch wie alles, manifestiert 
es sich hier in Form von weltlichen Symbolen oder Objekten. Du nimmst dich in dieser Welt so 
wahr.  Alle  deine  Aspekte,  Kräfte  und  Gedanken,  die  sich  genug  verlangsamt  haben,  erscheinen 
hier als Menschen, Tiere, Pflanzen und andere physikalische Objekte. Koordiniert wird das Ganze 
durch die elektrischen Ströme in der Biologie. Diese Ströme entstehen aus dem Frequenzspektrum, 
dass durch den menschlichen Körper fließt und sind dafür verantwortlich, die Spuren zu zeichnen, 
denen du auf deinem Weg in die „Inkarnation“ folgst. Sie sind die feinen Spuren, die wie die Rille 
einer Schallplatte alles enthalten, was Deine Symphonie ist, der du mit deinem kosmischen Wesen, 
Existenz und  Leben verleihst. 
Alles  nimmt  seinen  Anfang,  bevor  diese  Realität  entsteht.  Sie  entsteht  nicht  einmal,  sondern  ist 
bereits in dir vorhanden, wenn du dir darin bewusst wirst. Das Schwierige hier wird sein, zu be­ 
greifen, dass diese Welt, dieser Alltag, mit all seinen schönen Seiten, Querelen und Normalitäten, 
der Ausdruck dessen ist, was du bist. Es ist kein kausaler Zusammenhang. Es entsteht nichts da­ 
durch, dass du etwas denkst oder tust, sondern es verschiebt sich die aktuelle Realität in eine Ver­ 
sion, die dem entspricht was du bist. Diese dauernde, fließende Verschiebung der Realitäten ist es, 
was wir in der Biologie in den Gehirnströmen messen. Sie sind der Ausdruck deines Wesens, auch 
wenn du selbst noch in fernen Sphären träumst. Sie sind der gleiche Ausdruck deines Wesens, wie
72 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

er  sich  auch  im  Aufbau  von  Atomen,  Molekülen  und  Zellen  findet,  denn  du  benutzt  für  deinen 
Selbstausdruck immer das gleiche Prinzip. Hier kann dieses Prinzip nur so verstanden werden, als 
es sich in Zeit und Raum ordnet. Aber diese Welt ist nicht  von dir zu trennen, so wenig, wie sie 
von Raum und Zeit zu trennen ist. 
Wenn du also hier erwachst, dann wirst du aus deiner Sicht quasi einen „luziden Traum“ erleben. 
Einen  Traum,  in  dem  du  alle  deine  Fähigkeiten  und  dein  volles  Bewusstsein  erhältst.  Du  wirst 
anders sein, als andere Menschen, obwohl du im gleichen biologischen Körper stecken wirst. Es ist 
eben  so,  dass  sich  in  dieser  Verdichtungsebene  deines  Wesens,  an  den  Resonanzstellen  Materie 
anlagert  und  so  die  lebenden  Körper  entstehen. Es  ist  klar, dass  du hier niemandem anderen  be­ 
gegnen wirst als dir selbst. Dein Traum ist dein Traum und alles darin ist von dir kreiert. Alles was 
darin geschieht, entstammt deinem Drehbuch und alle Chancen gibst du dir selbst. 
Eine der Grundübungen um in einem Traum aufzuwachen, ohne den Traum abrupt zu beenden, ist, 
achtsam zu sein. Dinge zu beobachten und ihre verborgenen Gemeinsamkeiten zu entdecken. Du 
kannst diese  Methode  jetzt  verwenden.  Frage  dich  so  oft  wie  möglich  am Tag,  wenn du  glaubst 
wach zu sein, ob du träumst. Frage das fünf­ bis zehnmal. Versuche dir dabei intensiv vorzustellen, 
dass du dich in einem Traum befindest, dass also alles, was du wahrnimmst, einschließlich deines 
eigenen Körpers – „bloß“ geträumt ist. 
Achte bei der Überprüfung der Frage auf alles, was augenblicklich geschieht und verknüpfe es im 
Geiste mit der unmittelbaren und ferneren Vergangenheit. Ist da etwas Ungewöhnliches? Hast du 
gar Erinnerungslücken? Stell dir die Frage immer in Situationen, die auch für Träume charakteris­ 
tisch sein könnten, oder wenn du dich spontan daran erinnerst. Also immer, wenn du etwas Über­ 
raschendes  oder  Unwahrscheinliches  erlebst.  Und  immer,  wenn  du  dich  in  einer  extremen  Ge­ 
fühlssituation  befindest.  Falls  du  dann  noch  Zeit,  Gelegenheit  oder  Lust  dazu  haben  solltest. 
Traumerlebnisse  setzen  sehr  plötzlich  ein.  Vor  Beginn  der  Handlung  gibt  es  in  der  Regel  kein 
Gestern, sondern eine Lücke. Diese Lücke entsteht dadurch, dass dein Bewusstsein transformiert, 
wenn es in den Traum „gezogen“ wird. Diese Lücke zeigt sich durch plötzlich springende Sekun­ 
denzeiger  einer  Uhr,  oder  einer  völlig  anderen  Uhrzeit.  Auch  gibt  es  Kontinuität  nur  in  deiner 
Vorstellung. Wenn du also bemerkst, dass sich Dinge z.B. Aussagen auf Plakate sich beim zweiten 
Hinsehen verändert haben und es beim dritten Hinsehen wieder tun, dann glaube nicht , dass du 
spinnst, sondern du hast in diesem Augenblick ein Quäntchen mehr „hyper­reales“ Bewusstsein in 
dir.  Nutze  es,  in  dem  du  es  als  Brücke  für  den  wartenden  Rest  verwendest  und  sofort  folgende 
Übung machst: 
Lenke Deine volle, ungeteilte Aufmerksamkeit in die geometrische Mitte deines Gehirns. Dort, in 
der  Mitte, auf  der  Schnittlinie  zwischen  Stirnmitte  und  1.Halswirbel  und  der  geraden  Linie  zwi­ 
schen den Ohrmitten ist die Zirbeldrüse lokalisiert. Stelle sie dir wie einen geschlossenen Tannen­ 
zapfen vor, der übersät ist mit goldenen Harztropfen. 
Mit voller Aufmerksamkeit höre, welche Töne sich in diesem Punkt einstellen. Nach einer Weile 
wirst  du Töne hören,  in  verschiedenen Tönhöhen  und unterschiedlichen  Abständen.  Zuerst  wirst 
du aber wahrscheinlich nur das Rauschen gelegentlicher molekulare Geräusche in den Ohren hö­ 
ren. Lass dich nicht entmutigen, mit der  Zeit stellt sich definitiv ein Klang ein. 
Dieser  Klang  wird  direkt  vom  Gehirn  wahrgenommen und nicht  durch  die  äußeren  körperlichen 
Traum­Ohren! Du hörst dich dann selbst, wie deine bewusste Energie diesen physischen Traum­ 
Körper  durchfließt.  Du  solltest  deine  ungeteilte  Aufmerksamkeit  auf  den  Ton  mit  der  höchsten 
wahrnehmbaren Frequenz richten und dir vorstellen, wie diese Energie den Tannenzapfen öffnet, 
so dass er seine Schuppen weit öffnet und alles herausfließt was darin ist. 
Dies ist  das Tor, das  du öffnen musst, um komplett in diese  Realität zu kommen. Alles andere 
geschieht dann von allein. Wenn du deine Augen nach solch einer Meditation öffnest, kannst du 
möglicherweise deine Umgebung mit flammendem Licht erfüllt finden. Am Anfang kann Ton und 
Licht in einem beschränkten Teil des Kopfes erscheinen; höchstwahrscheinlich in einem der Oh­ 
ren. Du solltest diesem Ton dann nicht folgen, sondern wieder ganz wach und achtsam auf die dich 
umgebende Realität achten.

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  73 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Es macht für dich keinen Sinn deine Zuflucht in der Informationsbeschaffung in dieser Realität zu 
suchen. Du hast alle diese Informationen schon. Die ganze Wissenschaft, alle spirituellen Techni­ 
ken, deine hier erworbenen Erfahrungen  – sie alle stammen von dir! Sie sind die Materialisation 
dessen, der du bist. Was dir fehlt ist der Zugang zu deinem vollen Bewusstsein, um das vollständig 
erfahren zu können. 
Es sollte dir also daran gelegen sein dein Bewusstsein zu entwickeln, deine Fähigkeit, deine höhe­ 
ren Funktionen wieder zu entdecken, denn dies kann niemand anderes für dich tun. Dazu kannst du 
alles verwenden, woran du glaubst, doch besser ist es, die effektivste und schnellste Methode zu 
verwenden  die  du  kennst:  Sehnsucht  und  Liebe!  Aber  hier musst  du aufpassen!  Nicht  die  Sehn­ 
sucht  nach  den  Dingen  dieser  Welt  ist  gemeint,  auch  nicht  die  weltliche  Liebe,  sondern  deine 
Sehnsucht nach  Vollständigkeit und  die  Liebe  zu  dir.  Dein  unumstößlicher  Wunsch hier  sein  zu 
wollen,  wird  die  Barriere  sprengen,  die  sich  zwischen  deiner  Wirklichkeit  und  der  biologischen 
Existenz  befindet.  Du  darfst  dich  hier  nicht  täuschen  lassen!  Diese  Realität  lässt  viele  Dinge  so 
erscheinen, wie sie gar nicht sind. Denk nur noch einmal an die Verzerrungen, die durch die Trans­ 
formation  geschehen.  Du  musst  mit  jeder  Faser  deiner  hiesigen  Traum­Existenz  wünschen,  in 
diesem Traum zu erwachen und musst ebenfalls hier so handeln, um es zu begünstigen. Dann wird 
es geschehen. Und mit dir bei allem! Herzlichen Glückwunsch – du hast es geschafft! 
Doch eines noch: Bei solchem Tun kommt es im Allgemeinen eine Überflutung von tiefen, inten­ 
siven Emotionen und Gefühlen, was hier gewöhnlich als hochenergetisches, dramatisches Gesche­ 
hen erlebt wird. Du hast das Gefühl von etwas ungeheuer Bedeutsamem, dem Erleben einer spiri­ 
tuelle  Erfahrung,  oder  einer mystische  Vereinigung.  Das ist  zwar  wahr, aber  es  ist  ebenso  wahr, 
dass dies nur ein Übergangszustand in einer Traum­Realität ist. … 
Nimm  es  also  als  nicht  so  tragisch  an,  wenn  an  einem  bestimmten  Punkt  der  Übung,  sich  dein 
Herz­Zentrum öffnet, und du von Freude, Glückseligkeit und Liebe überflutet wirst. Wenn es die 
ersten Male passiert, dann wird es die Verbindung zu deinem höheren Sein unterbrechen und du 
wirst  für  eine  gewisse  Zeit  hier,  in  dieser  Realität  aufgehen.  So  lange,  bis  das  eingeströmte  Be­ 
wusstsein  wieder  in  den  Normalzustand  gefunden  hat.  In  dieser  Zeit  wirst  du  dir  entrückt  und 
vorkommen und das Gefühl emotionaler Freiheit haben, manchmal begleitet von schönen Gedan­ 
ken, Bildern und Visionen. Dein Herz ist dann voller Liebe und Mitgefühl, sich selbst und anderen 
gegenüber.  Du  siehst  vielleicht  Licht  in  verschiedenen  schönen  Farben  und  Intensitäten,  oder  du 
glaubst aus Licht zu bestehen. Du erkennst vielleicht: "Ich bin das Licht." … 
Drum sei gewarnt: Das Einströmen in diese Realität birgt auch kritische Situationen. Die Biologie 
ist  ein  empfindliches  Gleichgewicht aus  ungezählten  Faktoren.  Die  innerer Entwicklung  und  die 
damit  verbundenen  Chakra  ­  Erfahrungen  sind  allesamt  Versuchungen.  Du  kannst  nach  diesen 
Traum­Erfahrungen süchtig werden und deine Sehnsucht nach Ganzheit vergessen. Dein Prozess 
essentieller Entwicklung wird unterbrochen, die Melatoninproduktion wird versiegen und du wirst 
wieder  in  einer  Wirklichkeit  aufwachen,  die  von  hier  aus nicht  einsehbar  ist!  Diese  süchtig  ma­ 
chende Qualität der Chakra ­ Dimension findet man bei Menschen, die nach hohen Erregungsni­ 
veaus  süchtig  sind.  Sorge  also  dafür,  dass  sich  dein  Erwachensprozess  in  aller  Stille  vollzieht, 
mitten  im  Alltag,  ohne  besondere  Publicity  oder  Aufregung  und  wenn  du  dich  dadurch  mal 
schlecht oder krank fühlst, dann geh zu einem deiner Traum­Ärzte! 
Wenn du spürst, dass du bis in dein Herz ­ Chakra eingedrungen bist, dann nutze es, um zur Erfah­ 
rung essentieller Präsenz zu gelangen, denn wenn du dir erlaubst, über Glanz und Erregung hinaus 
in die tiefere, ruhigere und feinstofflichere Präsenz deines  Herzens zu schauen, dann beschleunigt 
sich der Prozess. So sehr freuen wir uns über eben –deine Präsenz! Das Herz­Zentrum, ist mit der 
Erfahrung  des  Mitgefühls  verbunden.  Hier  dann  sind  Erregung,  Glanz  und  Drama  des  Herz  ­ 
Chakras  verschwunden.  Stattdessen  empfindest  du  Leere  im  Brustkorb.  Deine  ganze  Brust  wird 
sich anfühlen, als wäre nichts mehr da. Es ist nichts übrig, außer einer sehr klaren, friedlichen und 
stillen Leere. Du fühlst es, als geschehe da nichts, aber es ist offen und hell. Wenn du aufmerksam 
bist, wirst du bemerken, dass diese friedvolle Leere von einer sehr feinen und feinstofflichen Prä­ 
senz durchdrungen ist, die so fein und subtil ist, dass sie normalerweise von jemandem, der diese 
Erfahrung  macht,  übersehen  wird.  Übersieh  sie nicht!  Du  empfindest  ein  feines  und  besonderes 
Mitgefühl, für dich selbst und für andere. Wenn du noch aufmerksamer bist, wirst du merken, dass
74 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

keine Emotion mehr da ist. Es gibt nicht die geringste emotionale Entladung mehr. Wunder dich 
nicht, sie wurden ersetzt durch etwas, was hier  "liebevolle Güte" genannt wird. Wenn du unter­ 
suchst, woraus diese "liebevolle Güte" besteht, dann wirst du immer mehr feststellen, dass es dich 
an  dein  Selbstgefühl  außerhalb  dieses  Traums  erinnert.  Du  wirst  kaum  in  der  Lage  sein,  diesen 
Zustand in normalen Worten zu sprechen. Wenn du nach Worten ringen musst, um auszudrücken, 
was du genau fühlst, wie du bist, dann schweig und wisse: Ich erwache! Lass dieses Wissen in dir 
wirken  und  es  wird  dich auszeichnen,  ohne dass  du  ein  Wort  sagen  müsstest.  Und  solltest du  es 
doch formulieren müssen, dann erinnere dich daran, dass du ein Meister der „dritten“ Sprache bist! 
Was immer dir geschieht, du erlebst dich selbst. Das ist nicht nur hier so, sondern überall. Deshalb 
gibt  es  keinen  intelligenten  Grund  woanders  hinzugehen.  Selbstverständlich  steht  es  dir  frei  zu 
kommen und zu  gehen  so  oft  du  willst,  denn dein  Wille  ist  wirklich  frei. Es  wäre  jedoch  super, 
wenn  du  für  immer  bleiben  würdest.  Und  bevor  ich  dich  jetzt  deinem  Schicksal  in  dieser  Welt 
überlasse,  die  bereit  ist  für  dich,  möchte  ich  dich  bitten,  den  saloppen  Ton,  mit  dem  du  deine 
Selbstgespräche führst nicht abzulegen. Es tut so gut, die verstaubte Ernsthaftigkeit abzustreifen. 
Du musst keine alten Schinken mitbringen, in denen das Wissen der Erdzeitalter verzeichnet ist. 
Es ist alles komplett da, wenn du da bist. Darauf freue ich mich, denn dann kann ich mir endlich 
einmal selbst die Hand geben und mir auf die Schulter klopfen. Oder du mir? Wer klopft, wer ist 
der Geklopfte?  Und dies ist ein Code, den du verwenden solltest: Lass im vorigen Satz das L weg 
und ersetze o mit ö, wenn du t = + setzt und H als Doppel I dann wird dir vieles sehr klar werden! 
Viel Spaß in deinem Leben! 

Einst sahst du ein Land 
von namenloser Schönheit 
Hast du das vergessen? 

Einst kam dein Tun 
aus der Quelle der Unschuld 
Hast du das vergessen? 

Einst war dein Fühlen 
die ganze Welt 
Hast du das vergessen?

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  75 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Epilog  
Dieser Brief an dich, oder an mich, wie du willst, ist sicherlich anders, als alles was du bisher zu 
lesen  bekommen hast.  Es  ist  in  dieser  Welt nicht  einfach  in  der  sequentiellen  Sprache  etwas  zu 
beschreiben,  was  parallel  existiert,  sich  bedingt  und  beeinflusst  und  voneinander  abhängt,  dabei 
aber jedes für sich seine eigene Ursache ­ Wirkung Ebene besitzt.  Diese Welt ist kausal, logisch 
und  zuverlässig  in  ihrem  Verhalten.  Sie  ist  aber auch  transzendent und  verwandelt  sich  laufend. 
Sehen wir  das kausal Logische als Horizontale Ebene, dann durchdringt das Transzendente diese 
Ebene in der Vertikalen. Unsere Sprache kann nicht beide Ebenen gleichzeitig beschreiben. Wäh­ 
rend du in der Horizontalen ganz Vieles bist, gibt es in der Vertikalen nur Eines. Doch der Begriff 
des  Einen  bedeutet  in  der  Vertikalen  etwas  vollkommen  anderes,  als  in  der  Ebene  des  Vielen. 
Dieses transzendente Eine ist nicht die Summe alles Vielen, wie man leicht meinen könnte. Das 
Eine ist nicht zusammengesetzt aus Teilen oder Aspekten. So erscheint es nur in der horizontalen 
Ebene. Die Sonne ist „Eine“ Sonne und doch sehen wir sie nur in Form von ungezählten Sonnen­ 
strahlen.  Wir kennen sie nur so. Wir wissen nicht was sich sonst noch hinter dem Begriff „Sonne“ 
verbirgt. So geht es uns mit allen Begriffen. Wir glauben zu wissen was es ist, dabei erfahren wir 
nur immer wieder was wir glauben. Dies ist die Gesetzmäßigkeit dieser Realität und deshalb ist sie 
so  besonders  dazu  geeignet  darin aufzuwachen.  Sie  fügt nichts  zu  dem hinzu, noch  verdeckt  sie 
etwas,  von  dem  was  du  bist.  Einzig  und  allein,  dass  was  du  glaubst,  definiert,  was  du  als  diese 
Realität erlebst. Das ist der einzige und beste Zen­Meister, der dir zur Verfügung steht: DU selbst! 
Aber selbst hier wird es wieder schwierig, denn wer ist denn DU? Wer kannst du sein, wenn über­ 
all nur „DU Selbst“ ist. Wo ist deine Individualität? Wo sind deine Freunde und Feinde? Wo hörst 
du auf? Wo fängst du an? 
Unser derzeitiges Bewusstsein kann diese universale Einheit nicht erfassen. Es hat keine Methode 
entwickelt  diese  Informationen  zu  übersetzen,  geschweige  denn  zu  kommunizieren.  So  wird  es 
dann  immer  komplex  und  sehr  dual,  wenn  wir  versuchen  Einheit  zu  beschreiben.  Wie  sehr  wir 
immer wieder versucht sind  aus einer Einheit, ein Vieles zu machen, wird an dem kleinen Wört­ 
chen „du“ klar, wie es in diesem ganzen Text verwendet wird: Meine ich damit dich, den individu­ 
ellen Leser, oder dich, Gott, oder dich, der du bist, was du liest? Immer wieder sind wir versucht 
das eine „du“ in seine Möglichkeiten zu zerlegen und es so zu verwenden wie es uns am besten in 
den Kram passt. Die Vorstellung, dass jedes „du“ immer vollständig alles meint, ist uns so fremd 
wie tibetischer Buttertee. Das wir immer „Alles“ meinen, wenn wir „Ich“ sagen ebenso. Versuche 
es: Zeige auf etwas und sage: „Das bin ich!“ und dann  fühle in dich hinein und erkenne den Wi­ 
derstand, den dein Glauben an Individualität in dir auslöst. 
Doch deine Individualität ist an ein haarfein ausbalanciertes, elektro­chemisches Gleichgewicht  in 
deinem  Kopf  gebunden.  Nur  eine  winzige  Änderung und  du  wirst  Stein  und  Bein  schwören,  ein 
Hund, eine Katze, eine Blume oder ein Außerirdischer zu sein und entsprechende Welten erleben. 
Nur durch intensives und ganzheitliches Üben, verändert sich dieses Gleichgewicht und mit ihm 
verändert  sich  deine  Realität.  Jedes  Mal  ein  winziges  Quäntchen.  Keine  Wunder,  keine  medien­ 
wirksamen Phänomene. Wenn du kommst, dann kommst du auf leisen Sohlen, wie der Dieb in der 
Nacht, oder der Tiger im Dschungel und du nimmst alles mit was jemals dir gehörte. 
Die meditativen Übungen zur Unterstützung dieses Vorganges  vermittele ich in meinen Semina­ 
ren. Es liegt in der Natur dieser Übungen, dass sie nicht sprachlich kommuniziert werden können. 
Sie müssen getan werden. Etwa so, wie du deinen Hunger nicht dadurch stillen kannst, dass du in 
der Wikipedia  studierst, wie  ein Apfel aufgebaut ist, woraus er besteht usw. Du  wirst ihn essen 
müssen,  um  deinen  Hunger  los  zu  werden.  Anders  geht  es  nicht.  Aber  du  wirst  ihn  auch  nicht 
essen können, wenn du deinen Mund nicht öffnest. Es wird dir also nichts nützen, ohne Anleitung 
solche  Übungen  zu  machen,  denn  sie  folgen  einer  immanenten  Resonanz,  die  dir  zuerst  deinen 
Mund zeigen und öffnen, damit du die Nahrung aufnehmen kannst. Es ist ganz einfach logisch. 

Wenn du mehr  Interesse hast schreib mir:      joan @ plejaden.de   oder  www.plejaden.de

76 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Erinnere Dich!  

(Erdmagnetosphäre im Sonnenwind, NASA)

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  77 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Anhang 

Frequenzgleichungen  
Die Frequenzgleichung zur Berechnung der Erdfrequenzen: 
Der Zusammenhang zwischen Wellenlänge und Frequenz lautet: 

© H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Damit ergibt sich für die Frequenz: 

c steht für die Lichtgeschwindigkeit, R für den Radius der Erde, n für die Anzahl der Schwin­ 
gungen 
Die geodätische Referenz lautet: 

Polradius         : 6356752 m 
Äquatorradius : 6378137 m 
Abplattung      : 1:298,2572 

Für Lichtgeschwindigkeit  c = 299792458 m/s  ergibt sich also für die einzelnen Radien: 
Polr adius :  11,79 Her tz 
Äquator r adius : 11,75 Her tz 

Erdfrequenzen  im  Zusammenhang  mit  dem  Poldurchmes­ 


ser  
Ein  weiterer  Zusammenhang  der  Erdfrequenzen  besteht  mit  der 
Polachse der Erde. Gibt man für die erste Grundfrequenz die allgemei­ 
nen  Lösungen  an,  so  lauten  diese: 
Für  n=1  (die  allgemeine  Gleichung  für  die  Wellenlänge):  l  =  4R. 
Das gleiche Ergebnis erhält man jedoch auch, wenn eine gerade Strecke 
von  der  Länge  des  Poldurchmessers  an  beiden  Enden  frei  schwingen 
würde!

78 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

n  f  Polr adius  Äquator r adius 

1  11,79 Hz  11,75 Hz 

2  16,674 Hz  16,618 Hz 

3  23,58 Hz  23,5 Hz

© H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Werden  in die obige Gleichung nacheinander Werte für n= 1,2,3 eingesetzt, so ergeben sich die 
Grundfrequenzen der Erde. Die folgende Tabelle enthält die ersten 30 Frequenzen bezogen auf den 
Polradius. 

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  79 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Frequenzen der Erde 
Zu diesen Grundfrequenzen treten dann noch entsprechende Oberwellen auf, d.h. man muss dazu 
nur die ganzzahligen Vielfachen bilden z.b.: 
n  Polradius 
1  11,7903 Hz 
2  16,6740 Hz 
3  23,5806 Hz  * 2  = 61,619 Hz  ( 1.Oberwelle, 2.Oktave) 

4  30,8095 Hz 
5  38,1542 Hz 
6  45,5542 Hz 
© H.Rosegger @ www.plejaden.de 
7  52,9850 Hz 
8  60,4350 Hz 
9  67,8975 Hz 
10  75,3688 Hz 
11  82,8465 Hz 
12  90,3289 Hz 
13  97,8149 Hz 
14  105,3038 Hz 
15  112,7949 Hz 
16  120,2880 Hz 
17  127,7825 Hz 
18  135,2783 Hz 
19  142,7752 Hz 
20  150,2730 Hz 
21  157,7715 Hz 
22  165,2708 Hz 
23  172,7706 Hz 
24  180,2709 Hz 
25  187,7717 Hz 
26  195,2729 Hz 
27  202,7744 Hz 
28  210,2762 Hz 
29  217,7784 Hz 
30  225,2807 Hz

80 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Die Schumann­Frequenz 
Der deutsche Physiker Prof. Dr. W. O. Schumann von der Technischen Universität München woll­ 
te  seinen  Studenten  1952  Übungsaufgaben  zur  Elektrizitätslehre  stellen.  Thema  war  damals  die 
Berechnung von Kugelkondensatoren. Dabei ist die Ionosphäre eine Kugel und die Erdoberfläche 
die andere Kugel. Die Aufgabe bestand darin, die Eigenfrequenz (Resonanz) dieser Anordnung zu 
ermitteln. Als Ergebnis erhielt er 7,83 Hz. Dieser Wert wird oft als die Resonanzfrequenz der Erde 
bezeichnet, was aber nicht ganz korrekt ist. Die Schumann­Fr equenz ist lediglich die Resonanz­ 
fr equenz der Ionossphär e. Die Resonanzfrequenz der Erdoberfläche liegt etwas höher. 
Der Zusammenhang zwischen der Schumann­Frequenz und der Erdfrequenz: 
© H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Die  Äquator fr equenz  (11,75  Hz)  mal  2/3  er gibt  die  Schumann­Fr equenz. 
Das heißt, Äquator­ und Schumannfrequenz stehen im Verhältnis einer Quinte zueinander. 
Trägt  man  die  ersten  Grundfrequenzen  (blaue  Linien)  in  das  Schumann­Spektrum  ein,  so  ergibt 
sich das folgende Bild 

Die  Grundfrequenzen  liegen,  bei  den  Frequenzen  unter  30  Hz  zum  Schumann  Spektrum  fast  in 
einer  gegenphasigen  Anordnung.  Bei  höheren  Frequenzen,  über  30Hz  gleichen  sich  die  beiden 
Spektren an.(rote Kreise) Die grünen waagerechten Balken zeigen den uns bekannten Bereich der 
mittel  EEG  gemessenen  Gehirnwellen aufsteigend  von  delta,  theta,  alpha,  beta  bis  hin zu  einem 
erweiterten gamma Bereich bis ca. 64Hz. 

Die Wetterfrequenzen (Sferics) 
Wird die 11te Oberschwingung der Grundfrequenz bestimmt und betrachtet man die entsprechen­ 
den Oktaven, so zeigt sich für die 5te Oktave folgendes:

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  81 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

für  den Polr adius          : 4150,19 Hz = 11,79*11*2 5 


für  den Äquator r adius : 4136,27 Hz =11,75*11*2 5 
© H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Bis1979 fanden Messungen statt, die zur Entdeckung der Sferics, den  Wetterfrequenzen, führten. 
Die  Grundfrequenz  der  Sferics  beträgt  4150,84  Hz  .  Daraus  folgt,  dass  die  Sferic­Frequenzen 
vom Polradius abhängen und geringfügig höher sind als die Äquatorfrequenz. Daraus ergibt sich 
aber eine interessante Differenzfrequenz, nämlich: 
4150,19 Hz ­ 4136,27 Hz = 13,92 Hz 
Diese Differenzfrequenz entspricht ziemlich genau der  (gedachten) Grenze zwischen dem a und b 
Bereich der Gehirnwellen. 

Syntropie / syntropische Felder  
Der Begriff Syntropie wurde eingeführt um die Fähigkeit lebender Systeme sich auf einen in der 
Zukunft liegenden Zustand optimalerer Organisation auszurichten. Im Gegensatz zum Begriff der 
Entropie, bei dem man davon ausgeht, dass Systeme zu einem Ausgleich der Energieniveaus ten­ 
dieren, ist Syntropie charakterisiert durch die Konzentration von Energie, durch Ordnung und die 
Herstellung  von  Differenzen,  sowie  die  Fähigkeit  eines  Systems  gegen  den  entropischen Tod  zu 
arbeiten. Nach Dr. Hans­Peter Dürr ist  Syntropie die Möglichkeit einer Energieform Energieleis­ 
tungen, also Arbeit, zu verrichten. Wird Energie "verbraucht", bedeutet es, dass sie nach den Re­ 
geln der Thermodynamik umgewandelt wird, sinkt die Syntropie ab. So hat zum Beispiel elektri­ 
sche  Energie  einen  hohen  Syntropiewert,  da  sie  einfach  in  andere  Energieformen  umgewandelt 
werden kann, Wärmeenergie dagegen einen nur geringen. Ohne die Zufuhr von Syntropie zerfällt 
jede  geordnete  Struktur.  In  diesem  Sinne  wurde  der  Begriff  Syntropie  als  ein  Begriff  negativer 
Entropie geprägt, um das grundlegende, der Entropie entgegengesetzte Naturprinzip des Strebens 
nach  einer  höheren  Ordnung  zu  beschreiben.  Syntropie  ist  der  Drang  nach  Selbstvervollkomm­ 
nung, der lebender Materie innewohnt. In diesem Sinne ist Syntropie der Gegenspieler der Entro­ 
pie.  Definiert  die  Entropie  das  Streben  zum absoluten  Ausgleich aller  Kräfte,  so  stellt  Syntropie 
den Drang zur Individualisierung dar. © H.Rosegger @ www.plejaden.de 

Fraktale / Mandelbrotmenge 
Die Mandelbrot­Menge, im allgemeinen Sprachgebrauch oft auch Apfelmännchen genannt, ist ein 
Fraktal, das in der Chaostheorie eine bedeutende Rolle spielt. Es wurde 1980 von Benoît Mandel­ 
brot erstmals computergrafisch dargestellt und untersucht. Die mathematischen Grundlagen dafür 
wurden bereits 1905 von dem französischen Mathematiker Pierre Fatou erarbeitet. Außerhalb der 
Fachwelt wurde die Mandelbrot­Menge vor allem durch den hohen ästhetischen Reiz dieser Com­ 
putergrafiken bekannt. 
Die Mandelbrot­Menge wird oft als das formenreichs­ 
te  geometrische  Gebilde  bezeichnet,  das  überhaupt 
bekannt ist.  Dieser  außerordentliche  Formenreichtum 
zeigt  sich  an  stark  vergrößerten  Ausschnitten  des 
Randes,  die  überdies  schöne  Beispiele  für  das  Kon­ 
zept der Selbstähnlichkeit bei Fraktalen liefern. Trotz 
dieser offensichtlichen hohen inneren Ordnung wurde 
die  Mandelbrot­Menge  zum  Symbol  für  das  mathe­ 
matische  Chaos,  welches  sich  allerdings  von  Chaos 
im  umgangssprachlichen  Sinne  grundsätzlich  unter­ 
scheidet. 
Die  Bezeichnung  „Apfelmännchen“  korrespondiert 
mit  der  geometrischen  Grobform  einer  um  90  Grad  nach  rechts  gedrehten  Mandelbrotmenge. 
Möglicherweise hat auch die Bezeichnung APPLEMAN für ein frühes Programm auf einem App­ 
le­Computer zur Verbreitung dieser Bezeichnung beigetragen.

82 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Doppelblindstudien  
In der Schulmedizin befasst man sich, ohne es allerdings als solches zu erkennen,  schon seit lan­ 
gem Radionik, im Sinne der Möglichkeit der Übertragung von Informationen  auf Patienten. Auch 
wenn hier die radionische Wirkung als einen Störfaktor bei der Suche nach dem geeigneten Arz­ 
neimittel  betrachtet  wird,  wurde  dadurch  eine  Methode  entwickelt,  diesen  Einfluss  so  gut  wie 
möglich aus den Versuchen herauszuhalten. Diese Methode wird als Blind bzw. Doppelblindstudie 
bezeichnet. 
Als man anfing die Wirkung von Arzneimitteln zu erproben, installierte man auch eine Kontroll­ 
gruppe,  denen  nur  ein  Placebo  verabreicht  wurde.  Sehr  schnell  merkte  man,  dass  die  Tatsache, 
dass die Patienten wussten, wer sich in welcher Gruppe befand, einen statistisch höchst signifikan­ 
ten Einfluss auf das Ergebnis hatte. Darum verschwieg man den Patienten in der Folge, ob sie das 
echte Mittel oder das Placebo bekamen und nannte das “einfache Blindstudie“. 
Über die Jahre stellte man bei der Auswertung dieser Studien aber fest, dass auch die Ergebnisse 
der einfachen Blindstudien sich verfälschten, wenn der das Mittel verabreichende Arzt wusste, ob 
es sich um das Echte oder das Placebo handelte. So ging man zur sog. Doppelblindstudie über. In 
der  Doppelblindstudie  weiß  auch  der  Arzt nicht  mehr  was  er  welchem  Patient  verabreicht,  bzw. 
wer in welche Gruppe gehört. Diese Methode ist heute der Standard bei der Prüfung von Arznei­ 
mittelwirkungen am Menschen. 

Gehirnwellen  
Schwingungstabelle der biologischen Gehirnwellen 

Fr equenz  Spekt­  Zeit 


Name  Ebene  Zuor dnung  r um  Inter vall  Oktave
(Her tz)  (ms) 
g gamma  Wahrnehmung  Kognition / Intellekt  32 ­ 64 Hz (72)+  31 ­ 15  6

b beta  Empfinden  Geist  16 ­ 32 Hz  62 ­ 32  5

a alpha  Denken  Seele  8 ­ 16 Hz  125 ­ 62  4

q theta  Fühlen  Körper  4 ­ 8 Hz  250 ­ 125  3

d delta  Absicht  Wille  2 ­ 4 Hz  500 ­ 250  2

e epsilon  Bewegung  Intuition  1 – 2 Hz 1000 - 500 1


y  psi  (Koma, Tod)  ??? unbekannt ???  0 – 1 Hz  ??? ­ 1000  ?? 
Das Problem mit der Trennung und der Null. Wo ist der Übergang von der 7 zur 8?  Bei 7,9 oder 
7,99 oder 7,999 ? Wo ist Null?  1,0,­1? Oder  0,1 oder 0,01 oder 0,001 oder 10 ­6  oder 10 ­100 ? 
In  einem  schwingenden  Universum  ist  ein  Übergang  oder  eine  Null nur  durch  eine  willkürliche 
Festlegung zu definieren!

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  83 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Jede Oktave besteht aus 12 Tönen , deren Intervall sich über 
(1/12)
f1 = f0 * 2 
berechnet.  Insgesamt  sind  es  also  6*12  =  72  Töne,  die  sich 
über  einen  Frequenzbereich  von  ca.  1  –  72  Hz  erstrecken. 
Hier  fällt  auf,  dass  die  Division  von  360  /  72  eine  5  ergibt. 
Andere  Teilungen,  für +­1  Oktave  =  84  oder  64  Töne  erge­ 
ben keine ganze Zahl. Diese 72 Töne lassen sich also in die 
360°    Kreisteilung  so  einfügen,  dass  jedem  Ton  ein  Winkel 
von  5° zugeordnet werden kann. 
Messungen  ergeben,  dass  die  Amplitude  der  Schwingung 
ebenfalls mit der Oktave quadratisch abnimmt. Damit verhält 
sich das System wie ein bekanntes Wellensystem, indem die Feldstärke mit dem Quadrat der Ent­ 
fernung abnimmt. (Die beta Amplitude ist also nur noch 1/8 der delta Amplitude usw.) 
Gammawellen (35 ... 64 ...<100 Hz ) 
Sie  sind  noch  wenig  erforscht  und  treten  bei  Angstzuständen,  Hyperaktivität,  Spannungen,  aber 
auch bei körperlichen und geistigen Spitzenleistungen auf. Gammawellen begleiten viele Geistes­ 
krankheiten,  darunter  Schizophrenie;  sie  tauchen  aber  auch  bei  mystischen  und  transzendenten 
Erfahrungen  auf.  Vielleicht  deuten  sie  auf  den  Verlust  der  Ich­Grenzen  hin.  Erfahrungen  beim 
verstärkten  Auftreten  von  Gammawellen  reichen  von  Verschmelzungserlebnissen  mit  externen 
Dingen  oder  Menschen  bis  hin zu  einem  Gefühl  universellen  Wissens.  Die  Untersuchungen  des 
amerikanischen Psychophysiologen Edgar Wilson haben bei Menschen mit transzendenten Erfah­ 
rungszuständen extrem hochfrequente Gammawellen bis zu 128 Hz nachgewiesen. 
40Hz 
Zunehmend zeigt sich, dass die Frequenz von 40Hz ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis des 
Bewusstseins  ist.  Prof.  Dr.  Rodolfo  Llinas,  Neurologe  an  der  New  York  University,  sieht  darin 
eine Art "Bindemechanismus" des Gehirns. Dr. Charles Gray und Dr. Wolf Singer fanden heraus, 
dass größere Netzwerke von Neuronen, die sich in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns befin­ 
den, ihre Kooperation mit 40Hz synchronisieren. Der Psychophysiologe D. E. Scheer zeigte, dass 
"ein schmales Frequenzband um 40Hz eine fokussierte Erregung anzeigt, die mit dem Lernprozess 
in  Verbindung  steht"  und  ein  Training  mit  40Hz  soll  das  Erinnerungsvermögen  verbessern  und 
gegen Lernstörungen helfen. Ober­ und Untertöne spielen im Gehirn eine wichtige Rolle, Hirnwel­ 
len  schwingen  sich  in  harmonikalen  Sprüngen  auf  externe  Stimuli  ein  und  Neurofeedback­ 
Forscher Marty Wuttke entdeckte, dass bei Alkoholikern obertonreiche Hirnwellen­Anteile fehlen, 
charakteristisch für Suchterkrankungen. Umgekehrt stimuliert ein spezielles Biofeedback­Training 
die harmonischen Theta­ und Alphaaktivitäten und die Rückfallquote wird deutlich gesenkt. Das 
gilt  insbesondere  für  40  Hz,  wie  Marvin  W.  Sams  in  "A  New  Theory  of  Consciousness" 
(HEALTH/  SCIENCE,  New  Mexican  7/04/95)  zeigt. Im  Zentrum  steht  dabei  die  Ableitung har­ 
monischer Untertöne von 40 Hz, die bekannte Frequenzen aus dem Neurofeedback in einen völlig 
neuen Zusammenhang stellt: 
Alpha:                       9.5 ­ 10.0 Hz     x 4 = 40 Hz 
Alpha/Thetagrenze: 7.5 ­ 8.0 Hz        x 5 = 40 Hz 
Theta 2:  6.5 Hz                 x 6 = 40 Hz 
Theta 4:                   4.0 Hz               x 10 = 40 Hz 
Delta:                      1.3 Hz                x 30 = 40 Hz

84 © H.Rosegger @ www.plejaden.de 
Edition: 31. August 2009  © H.Rosegger  @ www.plejaden.de

Cuius acie penetrat anima ad  

Was soviel bedeutet wie: 
Wessen Schneide eindringt in das Lebewesen 
cuius:  wessen 
acies: (Schneide, Schärfe, stechender Blick) 
penetrare: (durchdringen, einbrechen, eindringen) 
anima: (Atem, Seele, Lebenskraft, Geist, Seele, Tier, Geschöpf) 

Dessen stechender  Blick eindringt in die Seele. 
Dessen Schneide die Seele durchdringt 
Dessen Blick in den Geist eindringt. 

Literatur  & Quellen  
(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Loop­Quantengravitation 
(2) Dr. Rick Strassmann, „Das Molekül des Bewusstseins“  AT­Verlag, 2004 
(3) Richard & Iona Miller, Burt Webb, Quantum BioHolography, 2002 A Review 1973­2002 
(4) Rodieck, R.W., The First Steps in Seeing (Sinauer, Sunderland, MA,1998) 
(5) Division of Pharmacology, Lafavette Clinic, 951 East Lafavette, 48207 Detroit, Michigan, 
(6) Benjamin Libet: "Mind Time, Wie das Gehirn Bewusstsein produziert. Suhrkamp Verlag, 
Frankfurt am Main  2005 Libet, Benjamin. 1985. "Unconscious Cerebral Initiative and the 
Role of Conscious Will in Voluntary  Action." The Behavioral and Brain Sciences VIII 
Libet, Benjamin, Curtis A. Gleason, Elwood W. Wright und Dennis K. Pearl. 1983. "Time of 
Conscious  Intention to Act in Relation to Onset of Cerebral Activities (Readiness 
Potential): The Unconscious Initiation  of a Freely Voluntary Act." Brain 106, 623­642. 
Libet et al. (1983): Time of conscious intention to act in relation to onset of cerebral activity 
(readiness  potential): the unconscious initiation of a freely voluntary act. Brain 106, 623–642. 
(7)  Pauen, Michael. 2004. Illusion Freiheit? Mögliche und unmögliche Konsequenzen der 
Hirnforschung.        Frankfurt a.M.: S. Fischer. 
(8) Prof.Dr. Hans Peter Dürr „Quanten und Felder (Hrsg), Vieweg Verlag, 1971. Unified theories 
of Elementary Particles (Hrsg), Springer Verlag, 1982. 
Wir erleben mehr als wir begreifen, Herder Spektrum, 2001. 
Physik und Transzendenz (Hrsg), Scherz Verlag, 1986. 
Das Netz des Physikers, Hanser Verlag, 1988. 
Geist und Natur (Hrsg), Scherz Verlag, 1989. 
Johannes Kepler, Dissertationum cosmographicarum, 1596,  Harmonices mundi, 1619, 
Tertius interveniens, 1610 (Neuübersetzung  2005, marixVerlag) 
Rupert Sheldrake in der Diskussion (MitHrsg), Scherz Verlag, 1997. 
Ajit Moojerjee, Kundalini, Die Erweckung der inneren Energie, Origo Verlag 1984 
Richard Wilhelm/C.G.Jung, Geheimnis der goldenen Blüte, Diederichs gelbe Reihe, 1992 
Terence McKenna, Wahre Halluzinationen, 1989, Sphinx 
Terence McKenna, Götterspeise,1992 
Harald Maurer, Das Prinzip des Seins, Ursache und Funktion des Universums, 2003 
und mein anderes ich: Kodo Sawaki: Zen ist die größte Lüge aller Zeiten! Angkor Verlag 2005

© H.Rosegger @ www.plejaden.de  85 
Edition: 31. August 2009  ©H. Rosegger  @ www.plejaden.de 

Internetquellen (2006) 
http://www.energiecamp.de/html/diksha.html 
http://www.gehirn­und­geist.de 
http://www.paranormal.de/kundalini/ 
http://wwwuser.gwdg.de/~rzellwe/nhs/node1.html 
http://www.sheldrake.org/deutsche/index.html 
http://www.engon.de/protosimplex/px_heimd.htm 
http://www.heim­theory.com/Inhalt/inhalt.html 
http://www.erowid.org/lang/de/drug_reference/dmt.shtml 
http://www.rickstrassman.com/ 
http://www.br­online.de/alpha/geistundgehirn/ 
http://arbeitsblaetter.stangl­taller.at/GEHIRN/GehirnAufbau.shtml#Die%20drei%20Gehirne 
http://www.erowid.org/ 
http://www.lucidcrossroads.co.uk/LucidhomepageG.htm 
http://www.anatomiedesmenschen.de/netscape/neuro/neuro.htm 
http://www.br­online.de/alpha/centauri/archiv.shtml 
http://www.evert.de/indeft.htm 
http://www.tempolimit­lichtgeschwindigkeit.de/tuebingen/tue0.html 
http://www.gruppe12.de/index.htm 
http://www.br­online.de/alpha/ 
http://www.mathekiste.de/fibonacci/inhalt.htm 
http://www.kiebart.de/ 
http://www.mathe.tu­freiberg.de/~hebisch/cafe/platonische.html 
http://homepage.univie.ac.at/Franz.Embacher/SRT/Geometrie.html 
http://www.tempolimit­lichtgeschwindigkeit.de/ 
http://www.do­not­zzz.com/ 
http://de.wikipedia.org/wiki/Exciplex 
http://www.j­lorber.de/jl/hson/0­hson.htm

86 © H.Rosegger @ www.plejaden.de