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Quelle: https://www.merkur.

de/welt/coronavirus-ursprung-labor-china-wuhan-trump-usa-
antoine-izambard-covid-19-forschung-zr-13746093.html

Der französische Journalist Antoine Izambard beschreibt in seinem Buch die Intransparenz
Chinas.
Frankreich hat China beim Aufbau der Forschungslabore geholfen, doch dann kapselten sich
die Chinesen ab.
China soll demnach nur auf das Know-How aus sein, lässt seine Partner jedoch im Unklaren
über seine Absichten.
Update vom 2. Mai, 09.46 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat China vorgeworfen, für den
Virusausbruch verantwortlich zu sein. Ihm lägen Beweise vor, demnach das Virus in einem
Labor im chinesischen Wuhan ausgebrochen sei. Der deutsche SPD-Politiker und
Epidemiologe Karl Lauterbach sieht hier keinen Zusammenhang und äußert seine Bedenken
hinsichtlich Trumps Theorie in einem Interview gegenüber focus.de.

Coronavirus in China: Lauterbach vermutet hinter Trumps Vorwürfen Ablenkungsmanöver


Lauterbach hält Trumps Vorwürfe für fragwürdig und bezieht sich dabei auf Studien, die den
Fall bereits untersucht haben. Er hält außerdem ein plausible Erklärung parat. Sein Fazit: „Es
ist sehr unwahrscheinlich und es leuchtet mir nicht ein. Da sehe ich eher
einAblenkungsmanöver von Trumps internen Schwierigkeiten.“ Der Experte, der selbst
mehrere Jahre in Amerika gelebt hat, weist darauf hin, dass Trumps Vorgehen in der Pandemie
die Bevölkerung und Wirtschaft gefährde. Dies gelte in den USA mittlerweile als unumstritten.

Als scharfer Kritiker von zu schnelleren Lockerungen in Deutschland zeige seiner Einschätzung
nach zudem, dass der „zu lockere“ Kurs der Seuche von Seiten Trumps zu massiven Problemen
in der Wirtschaft führe. „Ich glaube, dass die Amerikaner den größten Problemhaushalt noch
vor sich haben.“ Er prophezeit den Amerikanern im Herbst einen noch schwereren
wirtschaftlichen Rückfall als bereits befürchtet. „Dem beugt Trump vor, indem er Sündenböcke
sucht und dazu zählen auch die Labore in China.“, so Lauterbach.

Ein Crewmitglied eines Tui-Kreuzfahrtschiffes in Cuxhaven wurde positiv auf das Coronavirus
getestet.

Coronavirus in China: Trump droht mit Strafzöllen wegen angeblichem Virusausbruch in


Wuhan
Update vom 1. Mai, 10.05 Uhr: Angesichts der Corona-Krise in den USA hat sich Präsident
Donald Trump zu den Vorwürfen in Richtung China geäußert und neue Vorwürfe erhoben.
Trump hat nach eigenen Angaben Beweise für einen Zusammenhang zwischen dem
Virusausbruch* und einem Labor im chinesischen Wuhan gesehen. Er drohte China in der
Folge mit Strafzöllen.

Coronavirus in China: Trump will Beweise für Virus-Ursprung in Wuhan haben


Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus stellte ein Journalist Trump die Frage, ob dieser
Kenntnis von Beweisen dafür habe, dass das Virologische Institut in Wuhan der Pandemie-
Ursprung sei. Der Präsident * bejahte. „Ja, habe ich“, meinte Trump, der allen weiteren
Nachfragen entgegnete, keine näheren Angaben machen zu können.