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Praktikum Biomechanik „3D-Biegebalken“

FH Aachen, Campus Jülich,Labor Biomechanik


Gatzweiler/Staat
www.biomechanik.fh-aachen.de

Praktikum Biomechanik
Versuch: Finite Elemente Methode (FEM)

Modell: Biegebalken

Pre-/Postprozessor: Salomé

Solver: Code_Aster

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FEM Versuch 1
3D Balken mit Salomé & Code_Aster
P. Freitag, K.-H. Gatzweiler, M. Staat
Stand: 08.01.2009 ab Salomé Vers. 3.2.9
Bearbeitungszeit: ca. 90 Minuten

Allgemeine Angaben zum verwendeten Balken (Vierpunktbiegeprobe):

Maße des Balkens: Länge: 120 mm


Breite: 20 mm
Dicke: 10 mm (thickness)
Materialdaten: E–Modul: 2400 N/mm2 (Makrolon)
Querkontraktionszahl: 0,3
Belastung: Einzelkräfte: 314 N
Volumenkraft: Kein Eigengewicht (keine Totlast).

Abbildung 1: Belastung des Balkens

Aufgaben (nur für Teilnehmer des FEM-Kurses):


1. Erstellen Sie ein FEM-Modell mit Hexa8 Volumenelementen (Hexahedron).
a. Weshalb wählen Sie eine gerade Elementanzahl über die Höhe?
b. Wie müssen die kinematischen Randbedingungen gewählt werden?
c. Weshalb wäre die halbe Anzahl von Hexa20 Elementen besser
gewesen?
d. Wie sehen Symmetrierandbedingungen bei ½ Modell aus?
2. Berechnen Sie die Vergleichsspannung nach von Mises.
a. Stellen Sie auch die Verschiebungen und die Normalspannung im
Querschnitt dar.
b. Sehen Sie sich die verformte Struktur an.
c. Vergleichen Sie mit analytischen Lösungen.
d. Wo treten Singularitäten auf?
e. Worin liegt der Nutzen des Prinzips von de Saint-Vénant?
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Benutzung der LiveDVD

Ein Image der LiveDVD kann man sich unter http://www.caelinux.com herunterladen
oder im Labor Biomechanik kopieren lassen.
Es handelt sich um eine bootbare DVD, bei der ein Linux Betriebssystem in den Arbeitsspeicher gela-
den wird und in dessen Umgebung alle notwendigen Anwendungen installiert sind.

Das Rechnersystem sollte neben einem DVD-Laufwerk mindestens 512 MB Arbeitsspeicher zur Verfü-
gung haben. Voraussetzung zum Booten der DVD ist entsprechende Booteinstellung im BIOS. Des
Weiteren wäre eine freigeschaltete Festplattenpartition (FAT) empfehlenswert, um die Arbeitsdaten zu
sichern. Es kann hierzu auch ein USB-Speicherstick benutzt werden.

Die DVD enthält zusätzlich den Quelltext der Programme und ein komplettes Linux-Betriebssystem
(CAELinux) zur Installation auf die Festplatte. Hierzu steht ein ausführbares Installationsskript bereit.

Eine weitere Möglichkeit die Software zu benutzen besteht darin, Linux virtuell unter Windows mit dem
VMWare-Player (freeware) zu betreiben. Die VMWare steht als Anwendungsdatei ebenfalls zum Her-
unterladen oder als DVD-Kopie im Biomechanik Labor bereit.

Für den Versuch „FEM“ stehen Rechnersysteme zur Verfügung, bei denen CAELinux
inklusive aller erforderlichen Anwendungsprogramme auf einer Festplattenpartition
installiert ist. Wählen Sie beim Starten des PC's im Bootmenü „caelinux“ aus.

Die Anwendungen in der Linux Umgebung


Nach dem Booten kann man sich mit dem
Login „bioprak“ und dem Passwort „BioPrak1“ anmelden.

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Programm bzw. Anleitungen:

Salomé Pre- und Post-Prozessor


Salome ist ein freies Computerprogramm mit dem man dreidimensionale Mo-
delle im CAE-Bereich bearbeiten kann. Einsatzgebiet ist das Pre-und Post-Pro-
cessing bei Numerischen Simulationen wie zum Beispiel der FEM.

New-FE-Study Hilfsprogramm zur Erstellung einer neuen Datei- und Verzeichni-


sumgebung für ein Code_Aster-Projekt mit Angabe der Schnittstel-
lendatei *.med, des Projekt-Namens, Arbeitsverzeichnis u. a.

ASTK Steuerungsprogramm/Dateimanager für Code_Aster

Eficas Grafik-Editor zur Bearbeitung der Code_Aster-Kommandodatei


(*.comm)

CAE_Linux_Docs:Hier finden Sie Anleitungen z.B.:


1. IntroductionTutorial1.pdf
Umgang mit den Programmen Salomé, New FE Study, ASTK (Code_Aster)
2. Tutorial1Geom.pdf
Umgang mit Salomé als Preprozessor
Dort sind z.B. auch die Anwendungsdateien piston.stp, piston.hdf, piston.
med bereits abgelegt.
siehe Pfad [union/]root/tmp/helpers/... oder /opt/helper/docs/...

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Die Salomé Oberfläche:


Starten von Salome: Startmenu->CAELinux->Salome-Meca
Starten Sie das Geometrie-Modul in der
Menüoption oben links und drücken anschlie-
ßend den [New]-Button.

Modul-Auswahl z.B. Mesher


Pulldown-Menüs

Befehls-Button

Grafik-Fenster

Objekt-Baummenü

Befehlstexteingabe

 Das Programm Salomé ist robust gegen Fehlbedienung. Befehle können weitgehend selektiv
gelöscht oder nachgetragen werden.

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Wählen Sie File->Save as


Die Dateie soll im Ordner
/home/bioprak/Gruppe[n],
Dateiname: „3DBeam“ gespeichert
werden.

Geometriedaten eingeben

Maximieren Sie das Salomé –Fenster.


Wechsel Sie in das Geometrie-Fenster:
View->Toolbars->Modules:
Geometry->New

Eingabe der Strukturknotenpunkte:


New Entity->Basic->Point

Koordinaten:
Vertex_1 0,0,0 [Apply]
Vertex_2 120,0,0 [Apply]
Vertex_3 120,20,0 [Apply]
Vertex_4 0,20,0 [Ok]
eingeben.

Gehen Sie in die X/Y- Darstellung durch


Anklicken des Buttons [TopView] in der
Grafik-Menüleiste.
Klicken Sie im Baum-Menü (Objekt-
Browser) auf das [+]-Zeichen, um die
einzelnen Objekte anzuzeigen.
 Falsch definierte Objekte können durch
Anklicken im linken Baum-Menü und der
Funktion „Edit-Delete“ im Pulldown-Menü
gelöscht werden. Mit  können Sie Befehle
schrittweise rückgängig machen.
 Gegebenenfalls können Sie mit der Lupe
zoomen, siehe Menüleiste

Eingabe der Strukturlinien:


New Entity->Basic->Line

Nach Anklicken der jeweiligen [Pfeil]-


Buttons im Formblatt „Line Construction“
nacheinander im linken Baum-Menü die
entsprechenden Punkte auswählen:
Line_1 Vertex_1, Vertex_2 [Apply]
Line_2 Vertex_2, Vertex_3 [Apply]
Line_3 Vertex_3, Vertex_4 [Apply]
Line_4 Vertex_4, Vertex_1 [Ok]
eingeben.
 Die Punkte können im Baum-Menü oder im
Bild ausgewählt werden.

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Definition des Vektors „Vector_1“


New Entity->Basic->Vector

Result Name: Vector_1


Im Formblatt die rechte Option
„Koordinatensystem“ anwählen und einen
Einheitsvektor Dz=1 mit Namen
„Vector_1“ in Z-Richtung definieren.
Mit [OK] abschließen.

Definition der Umfangslinie


NewEntity->Build->Wire

Result Name: Wire_1


Objects: Hier den [Pfeil]-Button neben
Objects im Formblatt anklicken und
dann im Baum-Menü die Linie 1 bis Linie
4 mit gedrückter Maus-Taste (oder mit
gedrückter Shift-Taste  einzeln) anwäh-
len. Mit [Ok] abschließen.

 Durch Anklicken einzelner oder mehrerer Ob-


jekte im linken Baum-Menü können Sie sich
diese mit der rechten Maustaste (Popup-
Menü) auch separat anzeigen lassen.

Definiton der Oberfläche


NewEntity->Build->Face

Result Name: Face_1


Objects: Wire_1
Den [Pfeil]-Button im Formblatt anklicken
und anschließend Wire_1 im Baum-Menü
auswählen. Mit [Ok] abschließen.

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Erzeugen des geometrischen Volumen


„Prism_1“
New Entity->Generation
->Extrusion

Result Name: „Prism_1“


Base: Face_1 aus dem Baummenu
Vector: Vector_1 aus dem
Baummenu
Dicke des Balkens = 10mm
Height: 10
Mit [OK] abschließen.

 Die vorherige Funktion finden Sie auch im


Pulldown-Menü unter New Entity-
Generation-Extrusion.

Mit der Grafikfunktion [Rotate View]


können Sie den Balken in eine 3D-
Ansicht drehen.
 Mit der Grafikfunktion [Top view] erhalten
Sie wieder die ursprüngliche Ansicht.

Wählen Sie nun in Modules: Mesh in


der Menuoption unten links.

 Sie können das Mesh-Modul auch durch


Anklicken des Pfeils auswählen.

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Geometrie vernetzen
Wechsel in das Mesh- Fenster: Modules->Mesh
Erzeugen eines Mesh: Mesh->Create Mesh
 Sie können alternativ in der Menüleiste den Button [Create Mesh] anklicken.
„Prism_1“ als Geometrie wählen.
3D-Algorithmus: Hexahedron (i,j,k)
wählen.

 Nicht „OK“ oder „Apply“ anklicken sondern


den nächsten Button “2D“!

2D-Algorithmus: Quadrangle (Mapping)


wählen

1D-Algorithmus Wire discretisation


wählen.
Den Button neben Hypotheses
anklicken um Angaben zur
Vernetzungshypothese zu machen.
Hier wird die mittlere Elementlänge
angegeben.

Average Length mit der Länge „5“


eingeben.
Mit [OK] abschließen.

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Starten Sie den Netzgenerator, indem Sie mit der rechten Maus-Taste im Baum-
Menü auf „Mesh_1“ klicken und Compute im Popup-Menü anwählen.
Sie können alternativ in der Menüleiste den Button [Compute] anklicken.
Klicken Sie nun mit der rechten Maus-
Taste auf „Mesh_1“ und „Show only“,
um das Netz zu betrachten.

Sichern Sie das Projekt mit


File-Save!

Drehen Sie den Balken in die in der Ab-


y bildung dargestellten Position, indem
Sie nacheinander die Menü-Button
x [Top view]
[Rotate view]
[Fit within rectangle] anklicken.

Lastlinien definieren

Nun werden zwei Lastlinien auf jeweils


3 Knoten mit denen 2 Kanten (Edges) als
spätere Lastlinie definiert werden. zwei Elementkanten (Edges) definiert.

Modification->Add->Edge
Markieren Sie nach einem Klick auf den
Pfeil-Button auf einer Elementkante auf
der 5. Linie von der äußeren kurzen
Kante einen Anfangs- und End-Knoten
(Nachbarknoten). Mit [Apply] überneh-
men. Achtung: Um später die Lastlinie
zu definieren werden zwei kurze Linien
(Elemementenkanten) benötigt.
 Die Knoten können mit der Maus im Gra-
fik-Fenster markiert werden (evtl. die Knoten
durch ein aufgespanntes Rechteckfenster
mit gedrückter rechter Maustaste einfangen).
Bei der Wahl des zweiten Knotens die Shift-
Taste gedrückt halten.
Erzeugen Sie in gleicher Weise eine
zweite Lastlinie (zwei Elementenkanten)
auf der rechten Seite.

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Knotengruppen definieren

Mesh-> Create Group

Geben Sie im Formblatt „Create Group“


als Mesh „Mesh_1“ und als Elementtyp
2 zusätzliche Linien „Edges“ an. Der Gruppenname ist
„last_l“. Die Kanten können wiederum
mit der Maus im Grafik-Fenster markiert
werden. Anschließend die Kanten durch
Drücken auf den [Add]-Button in die
Gruppe aufnehmen. Wählen Sie die bei-
den bereits definierten Kanten jeweils
auf der linken oberen Seite. Abschluss
mit [Apply].

Wiederholen Sie den Vorgang mit den


beiden Kanten auf der rechten Seite
und geben als Gruppenname „last_r“
ein.

Überprüfen Sie die Gruppen, indem Sie


im Baum-Menü mit der rechten
Maustaste auf die Gruppe „last_l“ bzw.
„last_r“ klicken und im Popup-Menü je-
weils die Funktion Show auswählen.

Lagerung definieren
y
Drehen Sie den Balken in die in der Ab-
bildung dargestellten Position.
x Der Balken soll nun (starr-unbeweglich)
gelagert werden. Der Knoten im Koordi-
natenursprung unten links soll (später in
Code_Aster) fest gelagert werden. Da-
bei soll gelten: u=v= w=0. Er soll der
Knotengruppe „fix_nod“ zugeordnet
sein. Die anderen beiden Knoten ent-
lang der kurzen Kante sollen mit u= v=0
gelagert werden. Sie sollen der Knoten-
gruppe „fix_gro“ zugeordnet sein. Die-
se Lagerung ermöglicht auch eine Quer-
2 Knoten in der 1 Knoten in der
Knotengruppe Knotengruppe kontraktion in diesem Auflagerbereich.
„fix_gro” „fix_nod”

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Mesh->Create Group
Geben Sie im Formblatt „Create Group“
als Mesh „Mesh_1“ an und wählen als
Elementtyp „Node“ (Knoten).

Anschließend den Gruppennamen


„fix_nod“ eingeben. Der Knoten im
Koordinatenursprung kann mit der Maus
markiert und durch Drücken auf den
[Add]-Button in die Gruppe
aufgenommen werden. Mit [Apply]
übernehmen.
Geben Sie nun im Formblatt „Create
Group“ den Gruppenname „fix_gro“ ein.
Wählen Sie die beiden anderen Knoten
an der linken unteren Kante. Mit [Apply]
übernehmen.

Die drei Knoten unten rechts sollen


(später in Code_Aster) gleitend gelagert
werden (v=0, Verschiebung in x und z
möglich). Sie sollen der Knotengruppe
„sli_gro“ zugeordnet werden.

Wählen Sie im Formblatt „Create


Group“ als Mesh „Mesh_1“ und als
Elementtyp „Node“ aus. Geben Sie als
Gruppenname „sli_gro“ ein. Wählen Sie
die Knoten an der rechten unteren
Kante und nehmen Sie diese mit dem
[Add]-Button in die Gruppe auf. Mit dem
3 Knoten in [OK]-Button abschließen.
Knotengruppe
„sli_gro”

Überprüfen Sie die Gruppen, indem Sie


im Baum-Menü mit der rechten Maus-
taste z.B. auf die Gruppe „fix_gro“
klicken und im Popup-Menü jeweils die
Funktion Show auswählen. Wiederholen
Sie den Vorgang mit den Knoten-
gruppen „fix_nod“ und „sli_gro“.

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 Mit dem Cursor im Grafik-Fenster und der


rechten Maustaste erscheint ein Popup-
Menü, in dem man sich z.B. die Knoten-
nummern anzeigen lassen.

Sichern Sie das Projekt mit


File->Save.

Geometriedaten exportieren

Die Geometrie-Daten werden zum


Export in eine MED-Datei (*.med,
Schnittstelle zu Code_Aster)
geschrieben. Klicken Sie hierzu im
Baum-Menü mit der rechten Maustaste
auf Mesh_1 und wählen Sie Export-
to-Med-File. Speichern Sie die Datei
mit dem Namen „3DBeam“ in das
Verzeichnis /home/bioprak/gruppe[n]

Minimieren Sie nun das Fenster der


Salomé-Oberfläche.
Code_Aster-Umgebung (Pfade ,
Projektname, Dateien) definieren

Startmenu->CAESoftware->Code-
Aster->New-FE-Study

Project Name: „3DBeam”.


Klicken Sie nun auf den Verzeichnis-su-
che-Button […] im Formblatt und wäh-
len Sie:
Base directory:
/home/bioprak/gruppe[n]
MED Mesh File:
/home/bioprak/gruppe../ 3DBeam.med
Template File:
„[/union]/opt/helpers/Templates/
LinStatics3DQuad.com”

Klicken Sie auf den [GO]-Button und es


sollte nebenstehende Rückmeldung er-
folgen, mit [OK] quittieren.

Es folgt nun die Bearbeitung in der


Code_Aster Oberfläche…

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Start der Code_Aster-Oberfläche:


Startmenu->CAESoftware->Code-
Aster->ASTK

Öffnen Sie mit File->Open die Datei


„3DBeam.astk“ im Pfad
/home/bioprak/3DBeam/…

Starten Sie den Editor EFICAS mit ei-


nem Doppel-Klick mit der linken
Maustaste auf die *.comm-Datei
(1. Zeile).

Eingabe der Materialdaten

Öffnen Sie den Unterbaum von


Defi_Materiau->ELAS. Tragen Sie
für den E-Modul „E“ den Wert 2.4e03
(N/mm²) ein und schließen Sie mit <re-
turn> ab.
Geben Sie auf die gleiche Weise für die
Querkontraktionszahl „NU“ den Wert
„0.3“ ein.
 Konsistente physikalische Einheiten sind oft
ungewohnt. Suche Sie die benötigte Infor-
mation in den Handbüchern Ihrer FEM Soft-
ware.
 Der Wert für „RHO“ wird nur benötigt, wenn
Sie mit Eigengewicht rechnen wollen. Sie
können den Parameter im Formblatt anwäh-
len und mit dem Button [Supprimer] löschen.

Wählen Sie nun nochmals Defi_Mate-


riau an und tragen Sie im Formblatt
unter Register Nommer concept den
Materialnamen „Makrolon“ ein
<return>.

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Lagerung des Balkens

Öffnen Sie nun den Unterbaum von


AFFE_CHAR_MECA.
Im Unterbaum von DDL_IMPO die Opti-
on „Group_NO“ anwählen und durch
Drücken des [Supprimer]-Buttons lö-
schen.

Markieren Sie DDL_IMPO im Baum-


Menü und wählen „GROUP_NO“ in der
Liste des Formblattes durch zweimali-
ges Klicken mit der linken Maustaste
aus. Geben Sie als „Valeur:“ den Na-
men „fix_nod“ an und klicken Sie auf
den [Hand]-Button und den [Valider]-
Button. Die Verschiebungen DX, DY
und DZ sind hier bereits mit „0“ gesetzt.

Markieren Sie AFFE_CHAR_MECA und


wählen Sie in der Liste DDL_IMPO durch
zweimaliges Klicken. Nun
„DDL_IMPO_2“ markieren und in der
Liste des Formblattes „GROUP_NO“
durch Doppelklick auswählen. Geben
Sie als „Valeur:“ den Namen „fix_gro“
ein und klicken Sie auf den [Hand]-But-
ton und den [Valider]-Button. Nun
„DDL_IMPO_2“ markieren, die Ver-
schiebung DX in der Liste auswählen,
den Wert „0“ eingeben und mit <return>
übernehmen. Den Vorgang für DY wie-
derholen.

Markieren Sie AFFE_CHAR_MECA und


wählen Sie in der Liste DDL_IMPO
durch zweimaliges Klicken. Nun
„DDL_IMPO_3“ markieren und in der
Liste des Formblattes „GROUP_NO“
auswählen. Geben Sie als „Valeur:“ den
Namen „sli_gro“ ein und klicken Sie auf
den [Hand]-Button und den [Valider]-
Button. Anschließend „DDL_IMPO_3“
markieren, die Verschiebung DY zwei-
mal anklicken, diese gleich „0“ setzen
und mit <return> übernehmen.

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Kräfte an den Balken einleiten

Markieren Sie unter AFFE_CHAR_MECA


im Baum-Menü die Funktion
„FORCE_NODALE“ und löschen diese
mit dem [Supprimer]-Button.

Markieren Sie AFFE_CHAR_MECA und


wählen Sie die „FORCE_ARETE“ im
Baum-Menü mit einem Doppelklick aus.
Nun „GROUP_MA“ aus der Liste des
Formblattes mit einem Doppelklick aus-
wählen und den Namen (Valeur:)
„last_l“ eingeben, auf den Handbutton
(nach links) klicken und mit [Valider]
übernehmen. „FORCE_ARETE“ ankli-
cken, „FY“ aus der Liste des Formblat-
tes wählen und den Wert (Valeur:) „-
314000“ eingeben und mit <return>
übernehmen.

Markieren Sie AFFE_CHAR_MECA und


wählen Sie „FORCE_ARETE“ in der
Liste des Formblattes aus. Im Baum-
Menü „FORCE_ARETE_2“ anklicken,
„GROUP_MA“ in der Liste des Form-
blattes anwählen und den Namen (Va-
leur:) „last_r“ eingeben. Mit [Valider]
übernehmen. „FORCE_ARETE_2“ wie-
derum anklicken, „FY“ aus des Liste des
Formblattes mit einem Doppleklick aus-
wählen und den Wert (Valeur:) „
-314000“ eingeben, mit <return> über-
nehmen.

Markieren Sie Calc_ELEM im Baum-


menü links und wählen Sie im Formblatt
rechts unter dem Register Nouvelle
Commande die Funktion CALC_NO
aus, durch Doppelklick zum Baumme-
nu hinzufügen. Wählen Sie unter der
Funktion CALC_No im Baummenü die
Option RESULTAT. Fügen Sie den Na-
men SolQuad hinzu. Wählen Sie an-
schließend OPTIONEN aus und fügen
hier:
EQUI_NOEU_SIGM
SIGM_NOEU_DEPL
EQUI_NOEU_EPSI
EPSI_NOEU_DEPL hinzu.

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Klicken Sie noch einmal auf CALC_NO-


und fügen Sie unter Nommer concept
SolQuad durch Doppleklick hinzu.

Entfernen Sie mit Handzeiger/rechts


unter IMPR_RESU->RESU ->RESU_2
->b_extrac->NOM_CHAM den Eintrag
EQUI_ELNO_SIGM und ersetzen ihn
durch EQUI_NOEU_SIGM aus der Liste
rechts, Handzeiger/links und mit [Vali-
der] bestätigen.

Sichern Sie das Projekt im Pulldown-


Menü unter Fichier->Enregistrer.
 Die Beschreibung einzelner Befehle finden
Sie in den Code_Aster Handbüchern (in
französisch). Hierzu den „Documentation“-
Button drücken.

Starten der Berechnung durch


Code_Aster

Wechseln Sie zurück zum ASTK-Fens-


ter und klicken Sie dort auf den [Run]-
Button.
Ignorieren Sie die „Abbort“-Meldung.
Versuchen Sie die Protokollmeldungen
auf den Bildschirm zu verfolgen. 

Überprüfen Sie nach der Berechnung


den Inhalt der Datei „3DBeam.erre“.
Öffnen Sie die Datei mit einem Editor.
Hier sollte kein Fehler-Flag <F> gesetzt
sein.

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Laden und Betrachten


der Ergebnisse

Gehen Sie nun zurück zu Salomé und


starten Sie eine neue Session mit
File->New. Wählen Sie das Post-Pro-
zessing-Modul „Post-Pro“ und wählen
Sie in der Toolbox Import
( Button)

Im Arbeitsverzeichnis die Datei


3DBeamres.med öffnen.

Öffnen Sie im Baum-Menü den Unter-


struktur zum Objekt „Fields“.
Solin_DEPL__->0 INCONNUE
und wählen Sie im Popup-Menü (rechte
Maustaste) „Deformed Shape“ zur Dar-
stellung der Verschiebung. Akzeptieren
Sie den Vergrößerungs-faktor.

Klicken Sie im Baum-Menü auf So-


lin_EQUI_NOEU_SIGM__
->0 INCONNUE und wählen Sie im Po-
pup-Menü „Scalar Map“ zur Darstellung
der Spannungen bzw. Dehnungen.

Akzeptieren Sie die Voreinstellungen!

Die Ergebnisse sind eventuell vom Mesh


überdeckt. Die Darstellung muss dann zu-
erst mit „Erase“ gelöscht werden.

Testen Sie weitere Möglichkeiten zur Er-


gebnisdarstellung!

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Die Ausgabe eines Wertes erfolgt mit dem Befehl Selection-> Selection
Info..., wobei man im Formblatt angeben kann, worauf sich die Selektion bezie-
hen soll. Wählt man z.B. die Option „Point“, so kann man einen gewünschten Punkt
im Grafikfenster mit der Maus anklicken, und bekommt die entsprechende Informati-
on angegeben.

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Anhang

Glossary: (French <-> English)


Affecter = assign Lire = read
Ajouter = add maillage = mesh
Champ = field mailles = cells / elements
Charges = loads Matériau = material
Création= create Modifier = modify
Debut = Beginning / start Nœud = node
Ecrire = write Nom = name
Enregistrer= save / record / write Nouveau/nouvelle = new
Fermer = close Ouvrir = open
Fichier = file Résultat = result
Fin = End Supprimer = delete
Imprimer = print
Insérer = insert

Einstellungen zur Darstellung der Legende mit File-> Preferences:

Erweiterung der Efficas-


bzw. *.comm- Datei mit
“RESU_3“ zur Darstellung
der Dehnungen:

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