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JUGENDSPRACHE

ZUERST MÜSSEN WIR AUF DIE FRAGE


ANTWORTEN, WAS JUGENDSPRACHE
EIGENTLICH BEDEUTET?
Jugendsprache (schriftlich oder mündlich) ist die Sprechweise, die unterschiedliche
Gruppen von Jugendlichen zu verschiedenen Zeiten, in verschiedenen Altersstufen
und unter verschiedenen Kommunikationsbedingungen1 verwenden oder verwendet
haben.

Tendenziell werden in der Jugendsprachforschung2 heute insbesondere Merkmale3


und Muster der Mündlichkeit, der Umgangssprache und der Gruppenkommunikation
als typisch für Jugendsprachen betrachtet. (Das heißt, dass die Jungen mündlich und
mit Freiheit lieber komunizieren) Übertreibungen4 und Intensivierungen, Humor,
Ironie und Spiel, Expressivität und Emotionalität prägen den jugendlichen
Sprachgebrauch. (Eigentlich sprechen sie frei und mit weniger Respekt)

ALSO, DANN KOMMT DIE NÄCHSTE FRAGE –


WELCHE SIND DIE VERSCHIEDENE FORMEN
VON JUGENDSPRACHE?
Im Laufe der Zeit hat sich eine Reihe von
verschiedenen Jugendsprachformen ausgebildet.
Einige sind:
 Comicdeutsch
 Schülersprache
 Denglisch
 Soldatensprache
 Szenesprache
 Drogenjargon
 Graffiti-Jargon
 Hip-Hop-Jargon
 Netzjargon

1
Kommunikationsbedingungen - условия за комуникация
2
Jugendsprachforschung – изследване на младежките езикови норми
3
Merkmal - свойство
4
Übertreibungen – преовиличение
Diese exact Formen zeigen wie die jünge Leute sich äußern, wie sie denken und was
für ein Wortschatz sie benutzen. Auch die verschiedene Jugendsprachformen sind zu
Gruppen geteilt, das heißt das jede Jugendgruppe eine eigene spezifische Sprache
hat. Mit eigenen Phonetik, Graphametik, Morphosyntax und so weiter.

Ich habe auch eingie Beispiele von fast jeden


Sprachforme vorbereitet?:
 Comicdeutsch - Uff! Booom! Zack! Peng! Zisch!
 Schülersprache – spicken5, Pauker6, kapieren7 und Kürungen wie Reli
(Religion), Bio oder Geo.
 Denglich/Engleutsch - Das ist eine stylische Hose/ Der Flug wurde
gecancelt/ Ich habe das Programm gedownloadet oder downgeloadet
 Soldatensprache(Kommandosprache oder die militärische Fachsprache) -
"Stramm stehen, liebe Leser und Leserinnen!", euer Bundeswehrlexikon.
 Szenesprache - „Krampfadergeschwader“ (Ansammlung älterer Menschen) ;
Büffelhüfte (Frau mit ausladendem Becken) ; „Fratzengeballer“ (Gewalt-
Computerspiel) ; „Dreckberry“ (Blackberry) ; "Mopfer" (Mobbingopfer) ; „Beef“
(Streit)
 Drogenjargon - auf dem Affen, einen Affen bekommen/schieben - unter
Entzugserscheinungen leidend
 Graffiti-Jargon – Bobs – die Bahnpolizei ; Wannabe - Ein „Möchtegern“.
Menschen, die sich als „Hip-Hopper sehen“, aber nur so tun als wären sie
„hart“
 Netzjargon - 143 „I love you“ „Ich liebe dich“;

ein Buchstabe in „I“, vier Buchstaben in „love“, drei Buchstaben in „you“

2F4U „Too Fast For You“ „Zu schnell für dich“

2L8 „Too Late“ „Zu spät“

5
spicken – преписвам от малко листче в ръката
6
Pauker – учител (даскал)
7
kapieren – схващам нещо, загрявам нещо, чаткам