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DK 624.014.

0111 24 DDR-Standard April 19112

ne,~e TGL
Deil~na~che
Stahlbau
Stahltragwerke 13500/02
~Ulik Erläuterungen Berechnungsmöglichkeiten
Gruppe 1350011

CTaJILHoe CTpOHTBJILCTilo; CTaJILHhle Hecy1I.1He 1wncTpy1m;nn; 06'1.JICHeHHH; BoaMomnocTH pacqeTa


Structural Steel Engineering; Steel Structures; Explanatlons, Posslbililies of Colculation
Deskrlptoren: Stahlbauweise; Tragwerk; Berechnung
Verbindlich ab 1. 1. 1983

Fortsetzung Seite 2 bis 14

Verantwortlich: VEB Metalleichtbaukombinat, Leipzig


Bestätigt: 21. 4.1982, Amt für Standardisierung, Meßwesen und Warenprüfung, Berlin

D lese r Standard g 11 t nur in Verbindung mit TGL 13500/01 und den Standards für Stahltragwerke der einzelnen
~ Stahlbau-Fachgebiete.

1 In diesem Standard werden die Festlegungen der TGL 13500/01 und deren Zusammenhänge erläutert.

.•
L
,; Maße in mm
~

] Inhaltsverzeichnis
Die Numerierung der Abschnitte bezieht sich auf die Abschnitte der TGL 13500/01
1. Allgemeines
2. Nachweise
3. Zulässige Spannungen 4
4. Grundsätzliche Regeln für alle Bauteile 14
5. Zusätzliche Regeln für geschraubte und genietete Bauteile 14
6. Zusätzlich<! Regeln für geschweißte Bauteile 14
1
f 1. ALLGEMEINES Sofern bei Baustählen die Streckgrenze und die Zugfestig-
'i!-~ 1.1. Berechnungsgruppen u11d Ausführungsgruppen keit nicht bekannt sind, sind sie nach TGL RGW 471-77 zu
• ermitteln. Dabei sind 10 Proben je Charge, bei Moterial-
1l Mit der Einstufung gering aus9elastet'!r Bauteile der Be- dicken < 4 mm jedoch mindestens- je 20 t Material, erfor-
.!!
~ rechnungsgruppe A in die Ausführungsgruppe C soll ein
derlich. Ist der Mittelwert der Streckgrenze oder der 0,2-% ·
~ nicht erforderlicher Fertigungsoufwand vermieden werden.
Dehngrenze nicht höher als 75 % des Mittelwertes der
~ Die Einhaltung der Bedingung max.cr ~ 0,5 zul crs. bedeu- Bruchspannung und ist die Mindestbruchdehnung Ss = 18 %,
~
m
tet, daß die in Ausführungsgruppe C gefertigten Bauteile darf der Baustahl ohne Einschränkung hinsichtlich der Be-
.!! hinsichtlich ihrer Tragfähigkelt ungefähr 3 Kerbfälle in Rlch-
~ tung größerer Kerbschärfe als bei Fertigung in Ausfüh-
rechnung eingesetzt werden, sonst sind besondere Fest-
legungen in Abstimmung mit der zuständigen Prüfstelle
rungsgruppe A einzustufen wären. erforderlich. Statt der Mittelwerte dürfen auch Normwerte
zugrunde gelegt werden. Beim' Einsatz solcher Stähle ist
1.2. Werkstoffe TGL 12910 zu berücksichtigen. Bezüglich ihrer Kerbschlag-
. Die Baustähle sind in Festigkeltsklassen zusammengefaßt. zähigkeit müssen sie den nach TGL 12910 für den Einsatz-
Die Festigkeltsklassen sind durch Angaben der Zugfestig- zweck in Frage kommenden Baustählen entsprechen.
keit und Streckgrenze gekennzeichnet, z.B. Zusammenfas· '
sung der Stahlmarken H 52-3, HS 52-3 und KT !?2-3 mit
Zugfestigkeit cre = 510 N/mm 2 und Streckgrenze 2. NACHWEISE
'" = 350 N/mm 2 in der Festigkeltsklasse S 52/36. Bei der Berücksichtigung der Abrostuhg von unkonserviert
Die in TGL 13500/01, Tabelle 3, angegebenen Werkstoff. verbleibenden Konstruktionen aus korrosionsträgen Bau.:.
kennwerte wurden in die SI-Einheiten mit dem Faktor 10 stählen nach TGL 13500/01, Tabelle 4, wird von einer Stand-
umgerechnet. Sie liegen deshalb ungefähr 2 % über den zeit derStahlkonstruktion von etwa 40Jahren ausgegangen.
von den Stahlherstellern gewährleisteten Festigkeitselgen- Die Gesamtabrostung ergibt sich aus zwei Anteilen: der
schaften. Da die Belastungswerte ebenfalls mit dem Faktor10 Abrostung in der Phase der Schutzschichtbildung und einer
umgerechnet werden, hebt sich diese Differenz bei der Be- weiteren jöhrlichen Abrostung In der stabilen Phqse des
!!! messung auf. Die In TGL 7960, TGL 22426 und TGL 28192 Korroslonsvorganges. Für Konstruktionen, die für eine von
"' enthaltene Abminderung der gewährleisteten Streckgrenze der TGL 13500/01, Tabelle 4, zugrunde liegenden Standzeit
für den Nennmaßbereich bis 40 mm bleibt unberücksichtigt. wesentlich abweichende Lebensdauer projektiert werden,

1
Seite 2 TGL 13500/02

ist die Abroslung nach folgender Formel anzusetzen:


Aulstellungskategorle 1und II
l'.s = 100+10 · a in µm/bewltter!e Oberfläche (fö)
Aufstellungskategorie III
l'.s=50+5·a (1b)
Hierbei bedeutet:
a Lebensdauer in Jahren

2.1. Festigkeilsnachweis
Die in TGL 13500/01 angegebenen zulässigen Spannungen
!Ur den statischen Spannungsnachweis und Ermüdungs-
-y
festigkeltsnachweis gelten für Nennspannungsnachweise.
Das sind Nachweise, bei denen örtliche Spannungsspitzen,
z. B. an den Rändern von Schrauben- oder Nietlöchern, an
den Enden von Flankenkehlnähten oder an schroffen Ouer- Bild 1
schnittsübergängen, nicht berücksichtigt werden. Für solche
Fälle, In denen örtliche Spannungen, z. B. mit Hilfe der
Mit WT berechnete Biegespannungen können mii Normal-
Finite-Elemente-Methode, ermittelt werden, können in den
spannungen aus Längskräften überlagert werden und beim
Vorsehrillen der einzelnen Stahlbau-Fachgebiete weiter-
Nachweis ebener oder mehrachsiger Span~ungszustände,
gehende Festlegungen für den Festigkeltsnachwels, der
z. B. In Formel (3), TGL 13500/01 eingesetzt werden.
dann nicht nls Nennspannungsnachweis zu führen Ist, gea
troffen werden. Unter Zugrundelegung der Spannung•verteilung nach Bild 1
sind die Normalspannungen im Steg eines Blegelr<ige„

2.1.1. Staii•mer Spann11ngs11ad>wei• M M


cr=-·y~WT"
Unter Berücksichtigung einer teilweisen Plastizierung unter
vfacher Bel"stung, die nur zu einer geringen bleibenden Mit dem Widerstandsmoment WT darf gerechnet werden,
wenn das Verhältnis buft der Gurte
Verformung lilhrnn würde, darf beim statischen Spannungs-
nachweis mit dem Widerstandsmoment (3)
WT = w.i +w,i ,;;12w
_ , el (2a} Ist.
2
gerechnet werden. Dabei ist die Bedingung nach Formel (3)
einzuhalten.
Hierbei bedeuten:
W,1 Widerstandsmoment bei elastischer SpannungsV<!r·
-
teilung, z. B. nach Profiltafeln
Wpi Widerstandsmoment bei voll plastischer Spannungs-
verteilung; bei homogenen Ouerschnltten gleich der
Summe der Absolutwerte der statischen Flächen-
momente, bezogen auf die Flächenhalblerende1 ) Bild 2
Lochabzug ist bei der Berechnung von W,1 und Wp1 zu be-
rücksichtigen, siehe TGL 13500/01. Er ist bei der Berech- Hierbei bedeuten: j
nung von W,1 auf die Schwerachse, bei der Berechnung von
Wpi auf die Flächenhalbieren de des ungelochten Quer-
schnitts zu beziehen.
O"F

n = 1
"
= WT.N/
O'F • Wei 1n • mm

bei nicht geschweißten Profilen


2

l
Werte WT für Walzprofile siehe Hinweise. n = 0,9 bei Schweißprofilen 1
We.nn für den betrachteten Rand W,; < W.1 ist, darf auf Vereinfachend darf mit crF"::::::::: 1,1 crF gerechnet werden.
dieser Ouerschnittsseite WT =Wer gesetzt werden. Damit ergeben sich die zulässigen Verhältnisse bult nach
Bel der Berechnung von Blegespannungen mit dem Wider- Tabelle 1.
standsmoment WT wird von einer Spannungsverteilung nach
Tabelle 1 Zulässige Verh,ältnisse bu/t für die Anwendung
Bild 1 ausgegangen, die sich ergibt, wenn M/WT = "' ist.
Dabei ist M das Blegemoment unter vfacher last.
von WT
a, 240 300 360 450
N/mm 2
1

Walzprofile 15 13,5 12 11
1
) Die Flächenhalbierende fällt bei doppelt-symmetrischen Profilen
mit der Schwerlinie zusammen. Schwelßproflfe 13,5 12 11 10

1
TGL 13500/02 Seite 3

!lel einloch-symmetrischen 1-Quersdmil!en nach Bild 3a ist Als sichere Näherung ist dieser Ansatz auch bei einfachm
,,, .b b b1'12 b212'
w,1=h,t1!10<+ 21>(!-oc)J+--+-2-+ symmetrischen Querschnitten zulässig IUr WT, x für den
2 schwächeren und für WT, y für den stärkeren Gurt.
h. 2s
+T . l"' + c1- "l'l C4l Bel Biegung um beide Hauptachsen darf an jeder Quer-
1 b1 t1 - b2t2)
mit c<=- (1 schnittsstelle mit dem jeweils größeren Wert WT oder W.1
2 hss '
gerechnet werden. Die rechnerische Spannung darf zul cr
nicht überschreiten.
Aus den Bedingungen

IY
!
- WT ;;;;; 1,2 W.1 und
WT = W.1 bei W,1 < W.1
ergeben sich für die in Tabelle 2 angegebenen Stablormen
folgende Verhältnisse WT/W,i:
X- X
Bei Trägern, deren Zuggurt aus Stahl höherer Festigkeit
s besteht als Steg und Druckgurt, Ist das als ertragbar an-
~
gesehene Biegemoment

MT = MF+2 Mpt M (2b)


;;;;; 1,2 f •.

b, y ..J:" Hierbei bedeuten:


M, = W.1 · "' Fließmoment. Die Streckgrenze wird
Bild 3a
In der äußersten Faser auf der Biegezug- oder-druck-
b selte erreicht.
y M,1 = L { 1Sx1 · crF) voll plastisches Moment. Summe der
Absolutwerte der statischen Momente der einzelnen
Ouerschnittsteile mal ihrer Streckgrenze,· auf die
s Spannungs-Nullinie bei vollplastischer Spannungs-
verteilung bezogen. siehe auch TGL 13450/02. ·
X - - · -+t-i-· - - X .c
Das für die Bemessung zulässige Biegemoment ist MT/vf,
Außerdem darf die Streckgrenze d~s Steges nicht über-
schritten werden, siehe TGL 13500/01, Vollwandträger.

y 2.1.2. Ermüdungsfestigkeitsnachweis

Bild 3b Durch die Einführung des Betriebslestigkeitsnachweises soll


eine beanspruchungsgerechte Bemessung ermüdungsbe~
Näherungsweise gilt bei doppelt-symmetrischen 1-0uer- anspruchter Tragwerke erreicht werden. Damit sollen sowohl
schnitten nach Bild 3b die Sicherheit der Tragwerke erhöht als auch vorhandene
Tragreserven genutzt werden.
WT,x ~ h(b · t +h5
. '
) oder (5)
WT,x :::::::l 1,05 Wel,x
WT,y = 1,2 Wel,y
Tabelle 2 Verhältnisse WT/W,1
oberer 1 unterer
Stabform
Rand

0
1,2 1,2
u

0
-±u -Jb- -b..d- 1,2 1

-<- u
1,2
i
i
1
1,2

1
Seite 4 TGL 13500/02

Bei der Berechnung von Spannungskollektiven sind die Schneelasten nicht zu Spannungsspielzahlen N > 1000, da
Spannungen unter Berücksichtigung der dynamischen Kräfte die den Rechenwerten zugrunde liegenden Staudrücke oder
oder Schwingbeiwerte zu berechnen. Dabei sind diese Kräfte Schneehöhen Maximalwerte sind, die jährlich < 1mal auf-
so anzusetzen, daß durch den kinetischen Kraftanteil die treten. Winderregte Schwingungen von Tragwerken oder
ungünstigste Wirkung hervorgerufen wird. Tragwerksteilen führen zu Spannungsspielzahlen N » 1000;
. Als Kollektivendwerte für den Ermüdungsfestigkeltsnachweis in solchen Fällen Ist ein Ermüdungslestlgkeitsnachweis
ge.lten bei großen Kollektivumfängen max. n > 10 6 die ein- erforderlich.
mal unter 106 Spannungsspielen zu erwartenden Werte Beim statischen Spannungsnadlweis von auf Druck recht~
max.cr und min.cr, siehe Bilder 4a und 4b. Das heißt, daß winklig zur Naht beanspruchten Kehlnähten ist bei N > 1000
für den statischen Spannungsnachweis höhere Lastannah- und x < 0 zu berücksichtigen, daß ein gegebenenfalls vor-
men maßgebend sein können als für den Ermüdungsfestlg- handener Zugspannungsanteil die. zulässige Zugspannung
keltsnachweis. nach TGL 13500/01, Tabelle 7, Zeile 17, nicht überschreiten~
Einzelne große Spannungsamplituden, z.B. aus Montage- darf. Entsprechendes gilt für Stumpfnähte, Zeile 7 und 10.
zuständen stationärer Tragwerke, brauchen in den Span~ Für Baustähle, die nicht In TGL 13500/01 enthalten sind,
nungskollektiven für den Betrlebsfestigkeitsnachwels - un- dürfen die zulässigen Spannungen unter Berücksichtigung
abhängig vom Kollektlvumlang max.n - nicht berücksichtigt von Abschnitt 1.2. aus dem Normwert der Stredcgrenze oder
zu werden. ll,2 % Dehngrenze mit den Sicherheitsfaktoren (vF) nach
Die ideelle Querkraft (Q;) nach TGL 13503/01 und /02 Ist Tabelle 3 berechnet werden. Bel der Ermittlung der Werte
als Sehwellast {x = 0) zu berücksichtigen, wenn die sie er- durch Werkstoffprüfung nach Abschnitt 1.2. ist gegen den
zeugende Kraft entsprechend häufig auftritt. Mittelwert minus 3 mal Standardabweichung (m - 3cr) unter
Wenn nicht offensichtlich feststeht, welcher Nachweis maß- Zugrundelegung einer Normalv arteilung der Prüfergebnisse
gebend ist, muß sowohl der statische Spannungsnachweis mit VF = 0,88 · v, abzuslehern. Der Wert 0,88 enthält einen
als auch der Ermüdungslestigkeitsnachwels geführt werden. Gleichmößigkeitsfaktor von m = 0,9 und berücksichtigt die
durch die Verwendung des Umrechnungsfaktors 10 resul-
3. ZULÄSSIGE SPANNUNGEN tierende Erhöhung der Festigkeitswerto um 2 %, siehe Ab-
3.1. Zulässige Spannungen beim statischen Span- schnl!! 1.2, Vorausgesetxt wird, daß durch die Werkstoff-
nungsnachweis prüfung die Werte In SI-Einheiten ermittelt wurden.
Durch den statischen Spannungsnachweis ist die erforder- Bei Baustöhlen, für die nach Abschnitt 1.2. besondere Fest-
liche Sicherheit gegen Fließen oder Bruch des Grundwerk- legung.an getroffen sind, ist außerdem die Sicherheit VB nach
stoffes und der Verbindungsmittel bei statischer Beanspru- Tabelle 3 gegenüber dem Mittel- oder Normwert oder
chung nachzuweisen. Die Sicherheitsfaktoren sind den ve' = 0,88 vs gegenüber dem statischen ermittelten Mittel~
Tabellen 3 und 4 zu entnehmen. Mit den Sicherheitsfaktoren wert minus 3 mal Standardabweichung der Zugfesllgk"it
der Tabellen 3 und 4 ergibt sich das Abstulungoyerhältnis nachzuweisen.
der zulässigen Spannungen lür die drei Grenzlastfälle zu Den zulässigen Spannungen in Tabelle 8 der TGL 13500/01
H: HZ: S'C"1,00 :1,125:1,250. Bei Verhältnissen "'"'B~0,75 liegen die Sicherheitsfaktoren der Tabelle 4 zugrunde.
Ist die Stredcgrenze für die Bemessung maßgebend:
zul cr = O"f/Vf, Tobelle 4 Sicherheitsfaktoren für Schraub- und Nletver-
blndungen
Tabelle 3 Sicherheitsfaktoren für Grundwerk-
stoff und Schweißverbindungen Grenzlastfall Abscheren
Zug 2 )
eingepaßte
Gren:zlastfall VB
"' 1 rohe Schrauben
VB
Schrauben, Niete
VB VB
H 1,50 2,00
H
"' 1

2,00 1,67 1,88 2,50


HZ 1,33 1,78

. 1,ia
-

HZ 1,46
,1,67
_- 2,22
s 1,20 1,60 -
s 1,60 1,34 1,50 2,00
Den zulässigen Spannungen in den Tabellen 7 und 9 der
TGL 13500/01 liegen die Sicherheitsfaktoren der Tabelle 3 TB
Abscheren: zul-ra = -
zugrunde. Das gilt nicht für Graugull. "B
Die In TGL 13500/01, Tabelle 7, verwendete Spannungs,
Zug:
spielzohl N bezieht sich auf das wiederholte Auftreten von
Spannungen In der Größe etwa der zulässigen Spcinnungen Hierbei bedeuten:
für den statischen Spannungsnachweis. Das entspricht dem ~B Scherfestigkeit des Schrauben- oder Nietwerkstoffes
Auftreten eines Spannungskollektivs mit einem Kollektlv-
"' Streckgrenze des Schraubenwerkstoffes
beiw~rt k R:: 1 und der Größtspannung max. cr R:: zUI O'stal·

Spannungsspielzahlen N > 1000 ergeben sich im Verlaufe "B Zugfestigkeit des Schraubenwerkstoffes
der Lebensdauer des Tragwerks z.B. infolge wiederholt ein-
tretender Verkehrslasten. In der Regel führen Wind- oder 2) nur fllr Schrauben
TGL 13500/02 Seite 5

. Oie zulässige Spannung für Lochleibungsdruck ist bel rohen experimentell ermittelt wurden und auf deren Grundlage
Schrauben gleich der Streckgrenze des zu verbindenden die Bemessung erfolgt. Oie Norinkollektive sind symmetrische
Grundwerkstoffes: k-Kollektive auf der Basis der durch eine halbe Binomial-
verteilung angenäherten Halbnonnalverteilung der Span-
z_ul cr1 = O'f, Gru"ndwerkstolf
nungsmOxima oder -minima. Der Kollektivumfang beträgt
max, Ok '= 106 S'pannungssplele.
Für eingepaßte Schrauben gilt:
Obwohl die zulässigen Spannungen crae = y · zul cro, :-: fü'r
zul 111 = 1,167 O"f, Grundwerk_stoff symmetrische, normalverteilte Spannungskollektive bestimmt
wurden, sollen die folgenden rechnerischen Verfahren auch
Bei einbetonierten vorgesparinten Ankerschrauben ist der
_ für- gemessene, berechnete oder anderweitig festgelegte
Vorspannungsbau infolge Schwinden und Kriechen des
Spannungskollektive gelten, die nicht normalvertellt und
Betons zu beachten, siehe TGL 24889/04.
symmetrisch sind. Insbesondere gilt das für das im Abschnitt
Die zulässigen Spannungen in Tabelle 9 der TGL 13500/01 3.2.4. dargestellte Verfahren. Für erheblich von den Voraus-
gelten nur für Gelenk- und Lagerteile mit geringfügiger setzungen abweichende Fälle können in den Standards der
Bewegung, z.B. aus Ausgleichsbewegungen der Bauteile in- Stahlbau-Fachgebiete ergänzende Regelungen getroffen
folge Wärmedehnung. Sie gelten nicht für Teile mit größeren werden.
Bewegungen, z. B. Stützrollen an teleskopierbaren Teilen .. ·
Die Völligkeit der Normkollektive ist durch den Kollektiv,
beiwert 'k festgelegt. Für-die Bestimmung des Kollektivbei-
3.2. Zulässige Spannungen beim Ermüdungs-
lesligkeilsnachweis
wertes wird die Mittelspannung O"m = +
(~ox.;+min;) als
Bezugsspannung verwendet. Dabei sind max.; und min;
3.2.1. Allgemeines die Kollektivendwerte'. Bei großen Kollektivumfängen
Die zulässigen Spannungen hängen ab vom Werkstoff, von max.n > 10 6 sind das diejenigen Kollektivgrößt- und -kleinst-
werte, die einmal unter 10 6 SpannunQsSpielen, iu erwarten
der Bauteilgröße, von der konstruktive_!\_ Gestaltung u~d
Ausführung (Kerblall), von der Zahl der Spannungsspiele, sind, d. h. deren Wahrscheinlichkeit gleich 10-• Ist.
vom Spannungsverhältnis(><) µnd von der Form des Span- Im Bild 4 sind zwei Beispiele für unsymmetrische Spannungs-
nungskollektivs. ' kollektive unterschiedlichen Kollektivumfangs max.n (Anzahl
In TGL 13500/01 sind Normkollektive (idealisierte Span- der_ Innerhalb der geforderten Betriebsdau'r zu erwarten-
-nungskollektive) angegeben, für die Tragfähigkelts""erte . den Spannungsspiele) dargestellt.

Beispiele tür Kollektive


a)gröflerer Umfang (max. n= 10 8 ) b)kleinerer Umfang (max. n•105J
ursprüngliches
6 Zehnerpotenzen unsymmetrisches
Kollektiv
symmetriertes symmetriertes
TT--r-~-r----=LKollekfiv Kollektiv

-
<b
x
x Eo
'"'
~ 1
Bezu

<'b <b
c- c
EE

, Bild 4

1
Seite 6 TGL 13500/02

Unterteilung des symmelrierten Kollektivs zur Berechnung des Völligkeilsmanes v


a)bei gröOerem Umfang b)bei kleinerem Umfang

6 zehner oo enzen
./symmetrierles Kollektiv· 1
symmelriertes Kollektiv
1,0 1,0
(rn li (l: n )l
0B ~08/
O'a rmx. Q'O m::IX.
' 0,6
0
" ·-·--
,,._,
0',4 0,4.t====t=±==~
.
02 q2.1'-_
'
0 0 0 3 4
102 103 . 10' lJ 1 0 10
ni

. Bild 5

Visuelle Zuordnung des symmetrierlen Kollektivs zu einem Normkollektiv


albei gröflerem Umfang b)bei kleinerem Umfang
weglassen erweitern
6 Zehnerpotenzen · 6 Zehnerpotenzen

max~o'
1


. max.r:r

k 1/3 '3
111111
01...0 1 2
0
u 10 10 103 104 105 106 107 108 n 101 . 101 103
10° ~nk
10°
schraffiert' vorhandenes,symmetr iertes Kollektiv
stark umrandet' korrigiertes Kollektiv Bild 6

In beiden Beispielen sind sind zur Festlegung eines Zahlenwertes für den Kollektiv-
~
b~iwert'k den symrrietrischei:s ·Nprmkollektlve~-zuzuordnen.
min.o
x~ --~-
<O Bel großen Kollektivumfängen max.n 106 werden hierbei >
max.o
nur die letzten sechs Zehnerpoteni:en des Spannungskol-··
1 ~ ~

crm ~ 2 {max.er+ min.er) >0 lektivs ber.ücksichtigt.


· Vor der Zuordnung erfolgt die Symmetrierung der Span-
Hierbei bedeuten:
nungskollektive bezüglich der Kollektivendwerte max.;;' und
max.cr, min.a _betrOgsinäßig größerer, kleinerer Kollelc- min.-d, Siehe Bild 4.
- tivendwert, g0'messen Von der Spannungsnullinie aus
Die' Spannungsamplitude im symmetrischen Kollektiv ergibt
max.-;;', _min.;. betragsmäßig größtes Spannungsmaxi-
sich an einer beliebigen Stelle zu
mum, -minimum, gemessen .vo'n der Bezugsspannung
O'm aus O'a = 1
~ ( m1n.a
• '+ max.a') (6)
max.cr', min.a' Betrag des Spannungsmaximums, -mini-
a~ o~$,
1

mums, gemessen von .der Bezugsspanhung Rechnerische Zuordnung:


das nk mal erreicht oder überschritten Wird~ Die rechnerische Zuordnung erfolgt mit Hilfe des Völlig-
Zuordnung derSpannungskollektive zu den Norm kollektiven: keitsmaßes
Die gen1essenen, ber~chneten oder anderweitig festgeleg-
~ =-
6 6
I; [ni (dai/O"amax;)
ten, im allgemeinen unsymmetrischen Spannungskollektive

I; ni
]
~
(7)
TGL 13500/02 Seite 7

das bei großem Kollektivumfang mo,x.n > 10 6 nur für die Das symmetrierte Spannungskollektiv wird zur numerischen
letzten sechs Zehnerpotenzen des Spannungskollektivs er- Berechnung von v In 10 Stufen unterteilt, siehe Bild 5.
mittelt wird. Für das Im Bild 4a dargestellte Beispiel mit Die Auswertung der Formel (7) erfolgt nach Tobelle 5. Die
mox.n = 108 wird v also für den Bereich von n = 102 bis 108 Werte der Spalten (:En); und n; sind vor der Berechnung
berechnet. jeweils zu ermitteln.
Tabelle 5 Zahlenwerte für die Unterteilung des symm~trierten Spannung~kollektivs
(l:n)i ablesen bei
n;
1 -Oai- (2:n}1 (1Jai10a max) 6
Oa max. -Oai- = C:En); - (~n)i-1
Oamax, .
'
1 1,0 0,95 1
2 0,9 0,85 0,531
3 0,8 0,75 0,262
4 . 0,7 0,65 0,118
5 0,6· 0,55 0,0467
.
-----
6 0,5 0,45 0,0156
7 0,4 0,35 0,00410
8 0,3 0,25 0,000729
9 0,2 0,15 0,000064
10 0,1 .o 0,000001
.

Die Zuordnung des Spannungskollektivs zu einem Norm- 3;2;2. Grundwerte der zulässigen Spannungen
kollektiv mit dem Kollektivbeiwert k erfolgt unter der Be- Die zulässigen Spannungen (zul O"o, x) basieren aufGrund,
dingung v ;:;;;; Vk (8) werten der ertragbaren Spannungen (ertr. cro, -1), die für
Die Völligkeitsmaße Vk für die Norm kollektive sind Tabelle 6 das Spannungsverhältnis x = -" 1, für Normkollektive mit
zu entnehmen. dem Kollektivbeiwert k = 1 (Einstufenkollektiv) und die
Tabelle 6 Völligkeitsmaße der Normkollektive Spannungsspielzahl No= 2 · 10 6 durch Versuche an Klein-
0,737 1
proben ermittelt wurden (Oberlebenswahrscheinlichkeit
Vk 0,353
1
0,507
,.I• Pu=90%).
k 0 1
'/, 1
Tabelle 8 Grundwerte ertr.0"0,-1 In N/mm 2
Visuelle Zuordnung:
Das symmetrlerte Spannungskollektiv wird zuerst auf den Ketb- :e.rtr.O"D, -1

Umfang max.ok= 10 6 gebracht. Das geschieht bei Span- fall s 38/24 1


s 45/30 1
s 52/36 1
s 60/45
nungskollektiven mit max. n > 10 6 durch Abschneiden - 163 174
0 144 154
Kollektivgrößtwert max.;:; und Völligkeitsmaß v öndern sich
hierdurch_ etwa reziprok zueinander -, bei max.n -< 10 6 1
'
131 136 141 146
.
durch Erweiterung - Kollektivgrößtwert und Völligkeitsmaß 2 113
werden hierbei nicht verändert -, siehe Bild 6a und 6b.
3 94
Bei der Zuordnung des korrigierten Kollektivs zu einem
Normkollektiv sind folgende Bedingungen zu erfüllen, siehe 4 . 75
Bild 6a und 6b:
5 58
die Fläche unter dem korrigierten Kollektiv muß etwa
derjenigen unter dem Normkollektiv entsprechen: 6 45
Die Obersehreifung der Spannungswerte des Normkollek- "
7 35
tivs durch diejenigen des korrigierten Kollektivs muß unter
10 % liegen, bezogen auf denKollektivgrößtwert. 8 28
Tabelle 7 Ordinaten ~ der Normkollektive
a 11m11x, - 9 21
. k
lg Ok
0
1
'/, 1
'/, 1
1
. Aus den in · Tabelle. 8 angegebenen . Grundwerten
0 1 1 1 1
(ertr.O"o,-1} ergeben sich mit einer Sicherhejt von vo=l,20,
1,0 0,927 0,952 0,975 1
· Kerbfall 0, und vo ~ 1,25, Kerbfälle 1. bis 9, zulässige
2,0 0,836 0,890 0,944 1
Spannungen
3,0 0,723, 0,814- 0,906 1
etlr.ao, -1
4,0 0,576 0,716 0,856 1 ·zul O'D, -1 {Kleinteile) = (9)
VD
5,0 ·0,372 0,579 0,787 1
6,0 0 0,333 ' 0,667 1

1
~

Seite 8 TGL 13500/02

Tabelle 9 Zulässige Spannungen zul cro, -1 für Kleinteile Ta bell e 11 Faktoren Yx


In N/mm 2
Be reich Yx
Kerb- zul 0 0 ,....,...1
Kleinteile Bauteile
fall 5'38/24
1
s 45/30 1
s 52/36 1
s 60/45 1

~1~Y..~+o,s
2 1
0 120 128 136 145
---
1
1 (Z ug) 2 -(1+ x)-'- (4 - -'->
1 105 109 113 117 3 " 2u
1 1 1 --
1-x
2 90 +0,5~ x~+1 2u
--
(Z ug) 1-x
'
3 _. 75
- 4 60 .,.1,,; X~Xd 2 2u
(D ruck) 2-(1 +x){2-~{2-+(4-~l)} 2-(Hx)(2--'-l
5 46 •
-
6 36 Xd~ x~+1
7 28 (D rud) '
o,6 . Y.,,., Zug '
o,7 • Y.,,,,, Zug
- -

8 22
9 17 Tabe II e 12 Grenzspannungsverhältnisse Xd

Ke rbfall . 0 bis 4 5 6 7 8 9
1 1 1
Zur Berücksichtigung der an großen, eigenspannungsbe-
hofteten Bauteilen ermittelten VersuchsergebnisSe, die zum
Kleinteile 0,917
'OA79
0,371 0,289 0,223 ,_
0,170

Bauteile 0,394 0,286 0,200 0,130 0,073 0,024


Teil bedeutend unter denjenigen von weitgehend eigen-
spannungsfreien ~Kleinproben liege~, wurden die Werte
Für Druckbeanspruchu~g sind die zulässigen Spannungen
zul a'o,-1 (Kleinteile) zur Festlegung der. in_ TGL 13500/01,
höher als für Zugbeanspruchung. Das Verhältnis Yx. o~"'''
. Tabellen !Oa und 10b, angegebenen zulässigen Spannungen
Yx,_ Zug wird mit zunehmender Kerbschärfe der Bauteile
(zul cro, x) für Bauteile mit dem Faktor oc, siehe Tabelle 10,
größe r.
abgemindert.
Es wird festgelegt durch den Faktor
Tabelle 10 Abmlnderungsfaktoren oc zul oD, "l.=O
a~

Kerbfall 0 bis 4 5 6 7 8 ·9 :iulot,:-.=o


1 1

u 0,70 0,75 0,80 1 0,85 0;90 1 0,95 nach Tabelle 13.

Tabel le 13 Faktoren a
. Die so festgelegten zulässigen Spannungen nach Kerbfall 0 bis 4 5 6 7 j 8
1
9
TGL 13500/01, Tabellen 10a und .!Ob, weisen ge,9enüber
a .1,15 1,20 1,25 1,30 1 1,35 1 1,40
den an gioßen Bauteilen ermittelten Versuchsergebnissen
Oberlebenswahrscheinlichkeiteh von 97,7 % auf.
Fürdl e zulässige Schubspannung (zul To, x) im Grundwerk-
Geschweißte und ungeschweißte Teile, die in ihren Stoff g elten die 1/Valachen Werte des -Kerbfalles 0, in
Abme~sungen den Kleinproben, z. B. Werkstoffproben, Schwe ißnähten die .1/Ji2fach~n Werte-des Kerblalles t Da
··entsprechen, dürfen ohne Ab.minderung der Werte die so berechneten Werte für Grundwerkstoff und Schweiß-
zul cro,-1 (Kleinteile) bemessen werden. Die ohne Abminderung nähte nur wenig differieren, sind für beide Fälle in
berechneten zulässigen Spannungen (zul ao, x) weisen TGL1 3500/01, Tabelle 10a die 1/Valachen Werte des Kerb-
gegenübe_r den an einer großen Anzahl von Kleinproben fall es. 0 angegeben. •
ermittelten Versuchsergebnissen-folgende Oberlebenswahr-
scheinlichkeiten auf:~ 3.2.3 Erläuterungen ·zu den Beanspruchungs·
gruppen •
Po
Kerbfall
% In TG L l3500/01- ~ind in Abhängigkeit von der Spannungs-
spielz ahl (N) und der-Kollektivvölligkeit, ausgedrückt durch
0 99,93
- den Kollektivbeiwert (k), Beanspruchungsgruppeo ange-
1 99,98 gebe n, denen Betriebsfestigkeitslaktoren (y) zugeordnet
2 bis 9 99,27 sind. Die Beanspruchungsgruppen gelten für verschiedene
Paaru ngen Spannungsspielzahl - KollektivvÖlligkeit, für die
gleich es. Schädigungsvermögen vorausgesetzt wird, z.B.:
Die vom Spannungsverhältnis(><) abhängigen zulässigen Bean spruchungsgruppe B 4 -
-, Spannungen (zul cro, x) werden durch Multiplikation de~
6·IO'<N~2·.10' k~1 -·
Werte zul ao, -1 mit einem _Faktor Yx berechnet. Die
(Kleinteile)
Faktoren y, werden nach Tabelle 11 berechnet.
2 . 10 5 < N ;;:; 6 · 105 k = 2/3
-

6 · 10' < N ~ 2 · 10 6 k ~ 1/3
zul cro, Y. = Yr. . zul cro, -1 cK1einteile) (10) 2·10'<N~6·10 6 k=O.
TGL 13500/02 Seite 9

Die zulässige Spannung'(zul O"e•) wird durch Multiplikation Tabelle 14 Grenzschwingsplelzahlen No · 10-6
der zulässigen Spannungen (zul ao, x) mit den Betriebs- Kerbfall Obis2 !- 3 4 5 6 7 8 9
festigkellsfaktoren (y) nach TGL 13500/01 berechnet: 1 1 1 1

Kleinteile 2.00 2,39 2,96 3,82 4,85 6,18 7,80 10,00


zul O'Be = y · zul ao,x (11) - -- - -- - - -- - -
Bauteile 2,00 2,48 3,23 4,08 5,05 6,32 7,86 10,00
Der Betriebsfestigkeltsfaktor (y) beinhaltet einen Faktor yN,
der die Spannungsspielzahl (N) berücksichtigt und einen
Faktor y,, der die Kollektlvvölligkelt berücksichtigt, au6er- Die Wößlerlinien sind festgelegt durch die zulässigen Span-
dem Sicherheitsfaktoren VN und v,. nungen (zul cro, x) bei No= 2,0 · 106 und den Wöhlerlinlen-
(12) exponenten cp.
Die Faktoren (yN) werden berechnet nach der Formel (13).
Soll die Bemessung nicht für eine der In TGL 13500/01 an-
No Hqi
gegebenen BeanspruchungsgruppeTI, sondern für eine YN = (N) (13)
beliebige Kollektivvölligkelt und eine beliebige Spannungs-
spielzahl erfolgen, ist nach Abschnitt 3.2.4. zu verfahren. mit rp = 6,5 far die Kerbfälle O und 1
und rp = 3,5 für die Kerblälle 2 bis 9.
3.2.3. 1. Faktoren zur Berücksichtigung der Spa_nnungssplel-
zahl (N) In den Bildern 7a u~d 7b sind zur Verdeutlichung der
Zur Berücksichtigung der vorgesehenen Spannungsspielzahl Zusammenhänge Wöhlerllnlen (zul crx) für x = -1 und
werden die zulässigen Spannungen (zul cro, x) mit einem S 38/24 dargestellt. Da die Wöhlerlinien für die Kerblälle
Faktor (yN) multipliziert. Dieser Faktor beruht auf Wöhler- 0 und 1 einen geringeren Anstieg als diejenigen für die
linlen, die in doppeltlogarithmischer Darstellung als Gera- Kerbfälle 2 bis 9 aufweisen, überschneiden sich die Wöhler-
den verlaufen. Sie gelten im Schwingspielbereich von linien der Kerbfälle 2 und 3 mit derjenigen des Kerbfalles 1. ·
N = 6 · 103 (Wechselbeanspruchung) oder N = 6 10 4 _ In diesem Bereich wird für die Bemessung von Bauteilen-der
(Sehwellbeanspruchung) bis zu einer Grenzschwingsplel- Kerbfälle 2 und 3 die zulässige Spannung des Kerbfalles 1
zahl (NG). die mit zuneh_mender Kerbschärfe größer wird, maßgebend, siehe TGL 13500/01.
siehe Tabelle 14.

5 0 0 . . - - - - - - , - - - - - . - - - - - . . - - - - - . - - - - - - . - - - - - - - . - - -...
Kerblälle Ound 1' · J/"50
zul d. =zu! et · ~2 -) ~
6
-10
; ::r D,:r N
'

2QO
105,0
90,0
72,1
4 54,9
sor-~--=-F;;;;::----'~-.;;;;::---'"""---j;;;;:::---'""'---l;:;:--=---;;;;;;li.Q,Q,-T-------1--~
401----~---+---t--'"""-±~-,---"',,_d-----=-..d----''--"',,_;;::-I '39,7

"lSJ,4

21,7

16~

11,8
10''------'-----'------'...,,---__.._ _ _ _ _......,._ _ _ _ _.,,__.....
~ 2~ ~ 2~ ~ ~~ 107
N
Wohlerlinien zu! rfx für 538/24,x=-1, k·1 Kleinteile ""
Bild 7a

1
Seite 10 TGL 13500/02
l
Kerbfälle 0 und 1'
11650
2·106 ~ '
zul cr:r=zul o'D,x • ( N J

0
&,o
7$
2
6~0

50 50,0
40 4
Yl,7
30 29,3
Kerbfälle 2 bis9'
6 11439 23,3
20 zul cr„·zul oO,x' ( l\J
210 ; •

............-!---'l--114,5
9
101'------l-----1------l.-----1.----1-------'_.'i-_-_.:.i..:.:J11,2
5 6 7
6·1a3 2·104 6·1a4 2·105 6·10 2·10 10
Wöhlerlinien zul o'x für 538/24, :r=-1,k=1 Bauteile
Bild 7b
---N
300
.......

~~~ ' '


....... .....
.....
"'1 ,f"'o
BO
150
..... "6-~1_.G '-"
~ .........
.......
r-......
,f~ ' .......
r-......
.........___
BI

100 ...
.........~ ~
75
~ ~ i-.......
.

"r-......' ~~ :-....... ~
......... .... ...
50
. !.........' ,
' .......
'. " '
" ....... "
zul d0 _1
40 ....... ' ....... ....... ' .......
B6
' 30
.
..... ....... .........
B7
. !'-..
!'-..
2 6 2 6 2 N 6 N,2 6
1a4 106 107
-=---~N

Kerbfall 5, x ~ -1 (Bauteile)
Ausgangswöhlerlinie - c-· - -) YN . IX • zul O'o, -1 (Kleinteile)

13etrlebsdauerlinlen ( · - - - - - ) zul "•• ~ y • zul cro, -1


Beanspruchungsgruppen
Bild 8
TGL 13500/02 Seite 11

Zur Berücksichtigung ·der mit abnehmender Spannungs- pliziert. Die mit ·abnehmender Kollektivvölligkeit größer
spielzahl größer werdenden Wahrscheinlichkeit der Fehl- werdende Wahrscheinlichkeit der F~hlelnsChätzung der
einschätzung des Kollektivumfanges max n enthalten die Kollektivvölligkeil und der Randameinfluß werden durch
Betriebsfestigkeltslaktoren (y) in Formel (12) Siche.rheits- einen Sicherheitsfaktor v, In Formel (12) berücksichtigt.
faktoren VN ;;:;; 1.
Damit werden dl" Ausgangswöhlerlinien YN • zul cro, x um - Tabelle 16 Faktoren '(k, Sicherheitsfaktoren v,
den Punkt (zul O"o, x; No) gedreht, siehe Bild 8. k 0 .
1/, '/, 1
Tabelle 15 Sicherheitsfaktoren VN Kerbfall 0 und 1 '2,20 1,69 1,30 1,00-
1
N VN Yk
Kerbfall 2 bis 9 3,30 2,22 1,49 1,00
Spannungsspi~I-
Kerbfall 0. und 1 Kerbfall 2 bis 9 Kerbfoll 0 und 1 1,30 1,19 1,09 _1,00
zahl
- 1
Vk
KerbfaJI 2 bis 9 1,50 f,31 1,15 1,00
2 . 104 1,30

- 6. 10'
1
1,22
Die Faktoren y,, Vk und y,/v, dürfen nach den Formeln (16)
2 · t0 5 1,00 1,14
bis (18) berechnet werden:
6 · 105 1,07
y, = b3(1-k) (16)
2. 106 1,00'
\lk = c3(1.:....k) (17)
Die Sicherheitsfaktoren für die Kerblälle 2 bis 9 dürfen
j'k_ = d3(1-k) (18)
noch Formel (14) berechnet werden: Vk-,
N o_.os1a
VN = { __I>_) {14)
. N Tabelle 17 Hilfswerte b, c und d zur Berechnung
Der Faktor yNfVN darf auch. direkt nach Formel (15) berech- der Faktoren Yk, Vk und .'1!5:_
· Vk
net werden:
Kerbfall . b c d
YN = (No;'•' (15)
1
VN N 0 und 1 t,30 1,09 1,19
mit 'fl' ~ 6,50 liir die Kerblälle 0 und 1
2 bis 9 1,489 1,145 1,30
und 'fl' = 4,39 für die Kerblälla 2 bis 9.
Bei Spannungsspielzahlen N; > NG Ist der Berechnung des
Faktors yN/VN nach Formel (15) ein weiterer Abfall der 3.2.3.3. GemeinsameBerücksichtlgungderSpannungsspiel-
Wöhlerlinie über Nci hinaus zugrunde zu legen, siehe Bild 8. zahl und der Kollektivvölligkelt in Beanspruchungs-
Bel Verwendung der Formel {15) für Sponnungsspielzahlen gruppen
N > 2 · 10 6 ergeben sich zulässige Spannungen zul ""' die Das Verhältnis der Betriebslestlgkeitslaktoren zweier be-
über der Ausgangswöhlerlinlü YN · zul rJo, x liegen, siehe nachbarterBeanspruchungsgruppen ist konstant und beträgt
Bild 8.
für die Kerbfälle 0 und r ·~ = 1,19 und·
Diese Vergünstigung ist gewditfortigl, da in Wirkli!'hkeit ,Ym+1 _
die Wöhlerlinien in diesem Bcwich allmählich In den hori- für die Kerblälle 2 bis 9 ~ = 1,30.
zontalen Verlauf übergehen. Ym+1
Im Bild 8 sind die Zusammenhänge zwischen Ausgangs-
3.2.3.2. Faktoren zur Berücksithllgung der wöhlerlinle, Betriebsdauerlinien und den zulässigen Span-
Kollektivvölligkeil nungen zul "•• = y · zul <ro, "auf der Grundlage der Bean-
Zur Berücksichtigung der Kolkktivvölligkeit werden die zu- spruchungsgruppen am Beispiel des Kerblolles 5 (Bauteile)
lässigen Spannu.ngen (zul <ro, x) mit einem Faktor (yk) multi- für das ,Spannungsverhältnis x = -1 dargestellt.

1
Seite 12 TGL 13500/02

3.2.4. Betriebslestigkeitsnachweis für beliebige 4. GRUNDSÄTZLICHE REGELN FUR ALLE


Kollektivvölligkeil und beliebigen Kollektiv- BAUTEILE
umfang
keine Erläuterungen
Soll die Bemessung nicht nach einer der in TGL 13500/01
angegebenen BeanspruchungsQruppen erfolgen, @rübrigt
sich die Zuordnung der Kollektivform zu einem Kollektiv- 5. ZUSÄTZLICHE REGELN FUR GESCHRAUBTE
beiwert (k) und der Spannungsspielzahl zu einem der fest- UND GENIETETE BAUTEILE
gelegten Bereiche. keine Erläuterungen
Der Betriebsfestigkeitsnachwels wird dann mit direkter An-
wendung des Völligkeitsmaßes (v) und der Spannungs-
6. ZUSÄTZLICHE REGELN FUR GESCHWEISSTE
spielzahl (N) geführt. Er kann auch für Kollektive erfolgen,
BAUTEILE
deren Völligkeit geringer als die dem Kollektivbeiwert k ~ 0
entsprechende Ist, wobei die Grerize v = 0,1 nicht unter- . 6.6. Beanspruchung rechtwinklig zur Walzebene
schritten werden darf. Das Völligkeitsmaß (v) ist nc;ich Ab- . Für den Abbau örtlicher Spannungsspitzen aus Schweiß-
schnitt 3.2.1. und Formel (7) zu berechnen. eigenspannungen ist eine ausreichende Duktilität des
Die in Tabelle 6 angegebene B,ezlehung zwischen Völlig- Stahles erforderlich. Als Maß· dafür wird die Bru.chein-
keitsmaß (v) und Kollektivbeiwert (k) kann nach Formel (19) schnürung <jJ angesehen. Die Mindestbrucheinschnürung
angenähert und interpoliert werden: für die durch Sdiweißeigenspannungen beanspruchte Rich-
tung des Bleches beträgt o/mio.~ 25 %. .
k ~ 1+ In v (19)
Dieser Kennwert wird in den Standards der Stahlhersteller
Aus Formel (18) ergibt sieh zur Zeit nicht angegeben. Er wird in Walzebene mit Sicher-
heit erreicht, in Dickenrichtung jedoch häufig unterschritten.
~-
,., = d-3lov = v-Jind (20)
Solche Unterschreitungen können bei entsprechender Be-
anspruchung - besonders bei hochfesten Stählen "- zu
Mit den Formeln (11), (12), (15) und Tabelle 17 folgt für die Lamellarrlssen führen, ·
Kerbfälle 0 und 1 Auf Grund der vorliegenden Erfahrungen wird vorausge-
2·1061/6,5 _·. setzt, daß bei Baustählen der Festigkeitsklassen S 38/24
zul <reo ""° zul <ro, x • (-·-N-) · v~O,S22 6 zuJ<reo(B7) (21) und S 45/30 in Dlckenrichtung ..o/m10.= 25 % erreicht wird,
Damit ist die Forderung der TGL 13500/01, Abschnitt 6.6.,
und für die Kerbfälle 2 bis 9 · für diese Werkstoffe erfüllt,
2 ·-1061/4,39 - Beim Einsatz von Baustählen der Festigkeitsklassen S f,2/36
zul "'' ~ zul cro, x · (-N-) · v- 0 .787;;,; zul cre1(e7) (22) und S ~60/45 für Bauteile, die rechtwinklig zur Walzebene
au! Zug beansprucht sind, ls:t für Blechdicken s ;;;; 14 mm
Anstelle des Betriebs! es lig k ei ts nachweises k<1nn auch zusätzlich zu TGL 12910 folgendes zu beachten:
ein Betriebs da u e-r nachweis geführt werden, bei dem in
Es sl~d Bleche einzusetzen, für die die tafelweise fest-
· Abhängigkeit vom Kollektivgrößtwert max-;; und den an- gestellte Bruchejnschnürung in Dickenrichtung bekannt
deren Parametern die zulässige Betriebsdauer berechnet
ist.
wird.
Unter der Voraussetzung, dalf die Brucheinschnilrung·

Für die Kerbfälle 0 und 1 Ist o/625 %beträgt, dürfen alle den Regeln der Technik ent-
sprechende Schweißverbindungen angewendet werden.
· zul a0
zul N ~ 2 • 10 6 • ( ;..' •
6
v-0,522) ,s, (23) Bei Brucheinschnürung <jJ < 25 % dürfen die Bleche nur
max.es
ein9esetzt werden, wenn an den Anschlußpunkten· für
die Krafteinleitung in Blechdickenrichtung konstruktive .
für die Kerbfälle 2 bis 9 ist . und/ oder technologische Maßnahmen getroffen werden,
zul o0 •
die Schw.elßeigenspannungen zu senk0n ..
v-0.787)'"
9
zul N = 2 · 106 • ( ;.. • • , (24)
max.a
Kann nachgewiesen werden, daß sich eine Konstruktions-
für max.; = zul O'Be(B7) Ist N= 00 •

form bewährt hat, darf bei gleicher Stahlmarke und


Bei hlnrel~henden Voraussetzungen darf in den Standards vergleichbaren Konstruktionsformen Grobblech aus Bau- ·
der Stahlbau-Fachgebiete oder mit Genehmigung der zu- stählen der Festigkeitsklassen S 52/36 und S 60/45
ständigen Prüfstelle der Sicherheitsfaktor v, gegenüber den verwendet werden. Der Nachweis kann erbracht werden
Tabellen 16 und 17 herabgesetzt werden, insbesondere, . z. B. durch Anfertigen von Arbei!Sproben, die Durch-
wenn durch experimentelle Erprobung. oder langjährigen führung von experimentellen Bauteilprüfungen, d-ie
Einsatz größere Erfahrungen über Beanspruchungen und_ originalgetreue Fertigung von Bauteilen, den Betriebs-
Verhalten der Ko_nst,uktion vorliegen, einsOtz.
TGL 13500/02 Seite 13

Hinweise
Gemeinsam mit TGL 13500/01 Ersatz für TGL 13500 Ausg. Hierbei ist Sx das statische Flächenmoment des halben,
3.72 und TGL 13506/01 Ausg. 12.72 symmetrischen Profils, bezogen auf die· Schwerachse, die
Änderungen gegenüber TGL 13500 und TGL 13506/01: gleichzeitig Symmetrieachse und Flächenholbierende ist.
Berechnungsmöglichkeiten und Erläuterungen aufg<\nom-
men. Tabelle 19 Spannungsquerschnitte für Schrauben
As = -"- (d2+ da) '
Im vorliegenden_ Standard ist auf folgende Standards Be- 2 4
zug genommen:
Hierbei bedeuten:
TGL RGW 471-77; TGL 7960; TGLl2910; TGL 13500/01;
d2 Nenn-Flankendurchmesser
TGL 13503/01 und /02; TGL 22426; TGL 24889/04;
TGL 28192 da Nenn-Kerndurchmesser

Gewinde As
Tabelle 18 Widerstandsmomente WT, x = mm'

für symmetrische Walzprofile M 8 36,6


I WT,x · 10-3 !PE Wr,x · 1c-a [ Wr,x · 1o-3 M 10 58,0
mm3 mm3 mm' M 12 84,3
1

M 16 157
80 2f,2 80 21,6 80 29,2
M 20 245
100 37,0 100 36,8 100 45,1
M 22 303
120 59,2 120 56,9 120 66,7
M 24 353
140 88,7 140 82,9 140 94,6
M 27 459
160 127 160 116 160 127
M 30 561
180 174 180 156 180 165
, M 33 694
200 232 200 207 200 210
M 36 817
220 301 220 269 220 269
M 39 976
240 383 240 345 240 329
M 42 1121
260 478 270 457 260 407
M 48 1473
300 708 300 593 300 584
M 56 2030
340 1000 330 759
M 64 2776
360 1180 360 962
M 72 · 6 3460
400 1590 400 1230
M 80 · 6 4344
450 1600
500 2070
550 2610
600 3300

Die Widerstandsmomente Wr, x für symmetrische Walz-


profile können mit den in den Profiltafeln angegebenen
Werten Wx = W,r und S, = W,r/2 berechnet werden:
WT,x = ~ +Sx.

1
Seite 14 TGL 13500/02

TGL 13501
- Stahlbau
1 TGL 13450/01 Stahlbau
Stohlrohrtragwerke
Stahltragwerke Im Hochbau f- 1 B1uechnung, Buulich& Durchbildung
Berechnung nach zulässigen Spannungen,
Bauliche Durdiblldung
TGL 13502 Stahlbau
,_ Hochfeste Schraubverbindungen
TGL 13450/02 Stahlbau
Stahltragwerke Im Hochbau l- B11trsehnung, Bauliche Durchbildung
Berechnung noch dem Troglastverfahren
TGL 13503/01 Stahlbau
-
Stabllltöt von Stohltragwerksn
TGL 13450/03 Stahlbau
Vorschriften
Stahltragwerke im Hochbau -
Berechnung von Dachpfetten und Stahlbau
,_ TGL 13503/02
Wandrlegeln Stabilität von Stahhragwerken
Erläuterungen u, ßoarechnungsmöglldlkelten
TGL 13451 Stahlbau
~
Altstahl fUr Stahltragwerke Im Hochbau TGL.13504 Stahlbau
Aufarbeitung, Verw~ndung ,_ Stahltragwerke „
Experimentelle Ermittlung der Tragfähigkeit
TGL 13452 Stahlbau
~
Stählerne TheaterbUhneneinrichtungen
Berechnung, Bauliche Durdibildung TGL 13510/01 Stahlbau
Ausführung von Stohltragwerken
1 Allgemeine Forderungen,
TGL 13460/01 Stahlbau
Stählerne Stfaßenbrücken - 1 Technisdie Unterlagen, Werkstoffe
Beredinungsgrundlagen
TGL 13510/02 Stahlbau
TGL 13460/02 Stahlbau - Ausführung von Stahltrogwerken
Stählerne StroßenbrUcken - Bearbeitung der Einzeltei le und
Bauliche Durchbildung Zusammenbau

TGL 13470 Stahlbau TGL 13510/03 Stahlbau


-
- Ausführung von Stahltrogwerken
Stahltragwerke der Hebezeuge
Berechnung, Bauliche Durchbildung Niet- und Schraubverblndungen

TGL 13471 Stahlbau TGL 13500/01 Stahlbau ,_ TGL '13510/04 Stahlbau


Stahltragwerke für Kranbahnen ~ Ausführung von Stahltrogwerken
Stahltragwerke
Berechnung .nach zultisslgen Spannungen ,_
Berechnung, Baua
~ Schweißverbindungen
liehe Durchblldung
TGL 13472 Stahlbau TGL 13510/05 Stahlbau
Stahlt·ragwerke der Tagebaugroßgeräte r - - AusfOhrung von Stahltrag werken
TGL 13500/02 Stahlbau
Berechnung, Bauliche Durchbildung Lagerung und Transport
Stahltragwerke
,_ Erläuterungen und ~
Stahlbau
TGL 13473 Stahlbau
Berechnungs-
,_ TGL 13510/06
Stahltragwerke fUr Lastaufnahmemitte! ~ Ausführung von Stahltrogwerken
möglichkelten Montage
Berechnung "
TGL 13474 Stahlbau TGL 13510/07 Stahlbau
- Ausführung von Stahltrog werken
Stählerne Stapelregale '
Berechnung, Bauliche Durchbildung Grenzabwel<:hung fOr Ma ße ohne Toletonz-
angabe, zul. Form- und lageobwelchungen
TGL 13480
- Stahlbau
, Stählerne Antennentragwerke -
,_ TGL 13510/08 Stahlbau
AusfOhrung von Stahltrogwerken
Berechnung, Bauliche Durchbildung
Korrosionsschutz
TGL 13481 Stahlbau
1- TGL 13510/09 Stahlbau
Stählerne BohrgerUste ~
AusfUhrung von Stahltrogwerken
Berechnung, Baullche Durchbildung
Prüfung und Kontrolle
TGL 13482· Stahlbau
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Stahltragwerke der Schlitzgeräte TGL 7960 '
Beredinung, Baulldie Durchbildung Allgemeine Baustähle
TGL 13490/01 Stahlbau ' ... „ _
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~Stahlwasserbauten, Tragwerke ~
TGL 22426
Beredinung, Bauliche Durchbildung - ' Höherfesle schwelßbare Baustahle
TGL 0-4118 „. . ..... ~~~~ !~~~-~~._,.'.. ~! !~~~~~~~- .~~ch,._,,1~ch·~- „~~~-~~~~~ ~~-._,,_.
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FördergerUste fUr Bergbau r
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TGL 28192
Lastannahmen und Berechnungsgrundlagen
' Korros1onsträge Baustähle
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Stahlmark111n 1 Technische Forderungen
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TGL 11776/01
Ausführungsklassen für Schweißverbindungen
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Schmelzschweißen von Stahl
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TGL 12910
- Werkstoffauswahl für Konstn1b1onen aus allgemelnon
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