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Master Maschinenbau

Finite Elemente (FE2)

Fehlerteufel? bitte mitteilen an paul.diekmann@fh-bielefeld.de


FEMAP installieren
• Falls noch nicht verfügbar FEMAP vom Softwareportal laden
• Installieren (Sprache !!!Englisch!!! als Netzwerklizenz)
• Client installieren, um auf FH-Lizenz zugreifen zu können
• Einfaches Beispiel (2 Seiten weiter) modellieren und prüfen ob Solver läuft
• Unter Help About Security nachsehen ob Lizenz verfügbar ist
Lernziele
• Wiederholung für Quereinsteiger (Linear-elastische Analyse ROD-Element)
Ablauf in FEMAP
• Funktionsgenerierung
• Verschiedene Solver (Übersicht)
Wiederholung für Quereinsteiger

Ablauf einer Linear Elastischen Analyse (LE) Das nun fertige Modell kann analysiert werden
und hier testen Sie die erfolgreiche Installation
• FEMAP starten (danach mit escape beenden) des FEMAP-Analysetools
• Model Material : Model Analysis :Analyze Done (startet Solver)
• Title = LE-Test Es erscheint die : Message Review
• Youngs Modulus = 210000 N/mm^2 (E-Modul) Wenn es fehlerfrei läuft mit Continue fortsetzen
• Poisson‘Ratio ny = 0,3 (Querkontraktion) OK
• Model Property : View Select : Deform and Contur Data
• Title = meinRod Select Post Processing Data :
• Elem/Property Type Rod OK Output Sets = 1
• Area A = 1 Output Vectors :
• Material = LE-Test (die zuvor generierte Materialkarte) OK Deform = 1 Total Translation
• Model Node : 0 / 0 / 0 OK 100 / 0 / 0 OK Contur = 3181 Rod Axial Stress OK
• Strg A (Autoscale beide Knoten werden sichtbar ) Deformed Style = Deform
• Model Element : Knoten 1 und 2 clicken und Property = meinRod OK Contur Stype = Criteria OK
• Model Constraint Nodel : OK (neues Constraint Set anlegen)
• Entity Selection : linken Knoten 1 clicken OK Dieser Ablauf ist für alle Analysen ähnlich
• Constraint Set 1 : DOF TX OK Viel Erfolg
• Model Load Nodal : OK (neues Load-Set anlegen)
• Entity Selection : rechten Knoten 2 clicken OK
• Create Load on Nodes : Force FX = 1000 (1 kN am Knoten 2 nach rechts) OK
• Model Analysis : New Analysis Type = 1.Static OK
• File Save As : Modell in einem beliebigen Ordner speichern
Wiederholung für Quereinsteiger

Nutzung der Record Funktion

Befehlsfolgen und Abläufe lassen sich mittels einer Record-Funktion aufzeichnen


und automatisieren diesen Ablauf. Wir werden dies nutzen, wenn unsere eigene
Vorgehensweise nicht erfolgreich war (um Frust zu vermeiden).

FEMAP neu starten und


Tools Programming Program File und Record F6 anwählen
(von hier ab werden alle Commandos aufgezeichnet bis dies durch wiederholten
Click darauf beendet wird)
Wiederholen Sie den beschriebenen Modellaufbau mit dieser
Aufzeichnungsfunktion und lassen Sie im nächsten Schritt das Modell automatisch
generieren. Im Einzelschritt können Sie nachvollziehbar die einzelnen Sequenzen
ablaufen lassen. (Speichern, Analyse und Auswertung wie vorher)

Experimentieren Sie mit dem beigefügten Beispiel : M1_Rod_Modell_LE.pro

(Nur aktive Befehle werden aufgezeichnet, Voreinstellungen ohne vorher zu


aktivieren und zu bestätigen führt zu Lücken in der Aufzeichnung)
Funktionsgenerier
ung
Solver für den Einsatz verschiedener physikalischer Abhängigkeiten ermöglichen verschiedenstartige Simulationen.
In unserer ingenieurwissenschaftlichen Anwendungen konzentrieren wir uns im wesentlichen auf Zeit- Frequenz-
Temperatur- Anhängigkeiten, sowohl statisch als auch transient (Zeitabhängig). Für häufig wiederkehrenden Vorgänge
(Schwingungen und Stabilitätsproblemen) werden bevorzugt Eigenwerte und Eigenvektoren zur Characteristischen
Beschreibung (der Resonanzüberhöhung bzw. Stabilitätslasten) genutzt.
Sequentiell aufeinander folgende Analysen (wie bei der Zeitintegration, nichtlinearen Materialmodellierung oder
Frequenzganguntersuchung) erfordern eine funktionale Beschreibung.
Hierzu ist der in FEMAP verfügbare Funktionsgenerator dienlich, mit dem wir beispielhafte Funktionen generieren.

Model Function :
Function Definition Type (zuordnung der physikalischen Abhängigkeit)
Data Entry dient zur Erstellung von Funktionswerten, Funktionsrampen und Funktionsgleichungen
Single Value X = 0 und Y = 0 Add (fügt ersten Funktionswert ein)
Single Value X =10 und Y = 1 Add ( und die Stützpunkte werden durch einen Diagrammlinie verbunden)
Single Value X =20 und Y = 1 Add (usw.)
Funktionsgenerier
ung
Interessanter ist eine Generierung mittels einer Gleichung: Abhängigkeit
( deshalb eine neue Funktion erstellen )
Model Function : Type 1.vs. Time
Data Entry : Equation
X = 0 Wertebereich von
To X = 360 Wertebereich bis
Y = sin(!x) Add X-Achsen Variable
( das ! Vor dem x kennzeichnet die X Variable) (kann auch t sein)
Auf die sich die
Delta x (oder t) Gleichungsformulierung
Schrittweite bezieht

Erstellen Sie bitte kombinierte Funktionen in


verschiedenen Funktionsintervallen,
unterschiedlichen Schrittweiten (um selbst
zu bewerten was angemessen ist) und
verschiedenen Variablen-Bezeichnungen
Wertebereich
von
Wertebereich Gleichung
bis
Übersicht über verschiedene Solver
Static : LE-Solver der bisher (in FE1) verwendet wurde
Solver auswahl
Normal Modes Eigenvalue : Eigenfrequenzen
Transient Dynamic Time History : Zeitintegration explicit
Frequency Harmonic Response : Resonanzüberhöhung
Response Spectrum
Random Response
Buckling : Stabilitätslasten (Knicken Beulen)
Design Optimization
Nonlinear Static : Last-Incrementeller Ablauf
Nonlinear Transient Response : Zeit-Incrementelle Funktion
Steady State Heat Transfer : Leitung - Strahlung - Konvektion
Transient Heat Transfer : Temperatur mit Zeitabhängigkeit

Advanced sind ähnliche Solver von ADINA

Aero… hier nicht