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Lauter, fetter, satter


Fritz Fey
Fotos: Dieter Kahlen

Mastering-Kompressor-Session bei House of Audio

Nachdem uns im vergangenen Jahr die Mastering-EQ-Session in den House


of Audio Studios in Karlsdorf so viel Spaß gemacht hatte, war klar, dass wir
diese Aktion auch nochmals mit Mastering-Kompressoren wiederholen wür-
den. Am 9. April trafen wir uns erneut in der von Jürgen Lusky betreuten
House of Audio Mastering-Regie, die inzwischen vollkommen fertig gestellt
ist und mit einem neuen MEG-Bassnieren-Abhörsystem ausgestattet wurde.
Natürlich war allen Beteiligten klar, dass innerhalb eines Tages wirklich nur
an der Oberfläche gekratzt werden konnte und die in der Bedienung komple-
xeren Geräte zwangsläufig einen schwereren Stand haben würden. Auch aus
diesem Grunde sammelten
wir ausschließlich Geräte
des ganz oberen Preisseg-
mentes ein, damit wir kei-
ne Entscheidung über bes-
ser oder schlechter, son-
dern lediglich eine über
‚anders’ zu treffen hatten.
Jürgen Lusky hatte im Vor-
feld unserer kleinen Veran-
staltung viel Zeit und Mü-
he investiert, um alle auf
der Wunschliste stehen-
den Geräte zu beschaf-
fen und schließlich auch
eine sinnvolle Abhörver-
gleichsanordnung aufzu-
bauen, die uns erlaubte,
zwischen möglichst vielen
Geräten auf einmal hin-
und herschalten zu kön-
nen. Dies gelang schließ-
lich mit zwei RME-Wand-
lern, deren Kanäle über
ein Creamware-Scope-
Setup beliebig gewech-
selt werden konnten, so
dass es immerhin gelang,
acht Geräte gleichzei-
tig gegenzuhören. So ausgerüstet, entschieden wir uns für zwei Hördurch-
gänge bei insgesamt fünfzehn Kandidaten. Unsere ‚Jury’ bestand aus Jür-
gen Lusky, der uns die ganze Sache eingebrockt hatte, Jochen Sachse, einem
der beiden Studio-Inhaber und Gastgeber, Dennis Ward, einem amerikani-
schen Kollegen, der freiberuflich sehr oft in den House of Audio Studios ar-
beitet und meiner Wenigkeit, denn auch ich durfte als Autor dieses Beitrages
mitschrauben. Mein Kollege Dieter Kahlen organisierte das Ereignis im Hin-
tergrund, interviewte jeweils die Jury-Mitglieder nach einer Hörsitzung und
machte auch die Fotos. Im Nachhinein bei Sichtung der Auswertungen und
Eindrücke wurde mir klar, dass ich mich besser nicht darauf eingelassen hät-
te, diesen Beitrag zu schreiben.
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Wenn man als Mas- quelle und Preisangabe. Es befinden sich


tering-Ingenieur viel in unserem Angebot ganz klassische Röh-
schwieriges Material renkompressoren à la Fairchild, aber auch
zur Bearbeitung be- moderne Halbleiterkonzepte, die nur so klin-
kommt, muss man gen, als entstammten sie einer vergange-
Werkzeuge einset- nen Epoche bis hin zu rein digitalen Syste-
zen, die auch dras- men, in unserem Fall von TC Electronic und
tische Eingriffe er- Weiss Engineering.
möglichen. Eine gu-
te Produktion benö- ADL SCL 1500
tigt hingegen meist Dieser zweikanalige Kompressor basiert
nur das Sahnehäub- auf einer reinen Röhrenschaltung und be-
chen eines Edelgerä- dient sich keinerlei integrierter Schaltungen.
tes. Auch nach der- Die Regelung erfolgt also nicht über einen
artigen Gesichts- VCA, sondern über ein optisches Element
punkten versuchten und wurde auf ‚Unhörbarkeit’ der Regel-
Abschlussgespräch: wir in gemeinsamer vorgänge hin optimiert. Zwei große VU-Me-
Jürgen Lusky, Jochen Sachse und Fritz Fey (v. l. n. r.) Anstrengung, eine Ka- ter zeigen die Verstärkungsminderung an.
tegorisierung unserer Die beiden Kanäle können für den Stereo-
Bei der Beschaffung der Geräte wurde schnell Testgeräte vorzunehmen. Aber auch ergono- betrieb verkoppelt werden. Alle Geräte von
deutlich, dass sich nur wenige Vertriebsfir- mische Aspekte, die Schnelligkeit, mit der ADL werden sorgfältig in Handarbeit herge-
men die kostspieligen Regelverstärker-Le- man ein Ergebnis erzielen kann, besonde- stellt. Schnelle Ansprechzeiten im Mikrose-
ckerbissen teilen, denn bei fünfzehn Gerä- re Regeleigenschaften oder Färbungen des kunden-Bereich und ein Frequenzgang bis
ten mussten nur sieben Firmen gefragt wer- Klangs waren ausschlaggebend. Viele Mas- 30 kHz gehören zu den technischen Beson-
den. Das Vertriebshaus Akzent Audio aus tering-Ingenieure nutzen bisweilen nur den derheiten des Gerätes, dessen Ein- und Aus-
Karlsruhe belegte mit Geräten von Pendu- Signalweg und damit die besonderen Klang- gänge allesamt trafosymmetriert ausgeführt
lum Audio, Cranesong und ADL mit Abstand eigenschaften eines Kompressors, ohne Re- sind. Den Vertrieb hat Akzent Audio über-
den ersten Platz im ‚Wer-vertritt-die-meis- gelvorgänge auszulösen. nommen, der aktuelle Preis liegt bei 2.995
ten-Edelmarken’-Wettbewerb. Es gab auch Euro netto.
zwei Überraschungskadidaten, nämlich Ge- Die Kandidaten
räte des dänischen Herstellers Fairman, die Im Folgenden eine jeweils möglichst kurz API 2500
uns noch ganz kurzfristig dank des frisch gefasste Beschreibung aller Geräte in streng Der 2500 ist ein analoger, vollständig dis-
gebackenen Vertriebs True Track Recording alphabetischer Reihenfolge mit Vertriebs- kret aufgebauter Stereo-Kompressor im 19"/
aus Krefeld ins Haus geliefert wurden. Au-
ßer Konkurrenz beteiligte sich ein alter Su-
perdynamic-Limiter von Audio & Design an
der Hörsession, der aus den Beständen des
Studios stammte und nach Aussagen des
Hauspersonals immer mal wieder gerne beim
Mastering oder der Summenbearbeitung in
der Produktion eingesetzt wurde.

Erwartungen
Während der gesamten Hörsession, die den
einzelnen Kandidaten eine ziemliche Kon-
zentrations- und Gedächtnisleistung abver-
langte, gab es immer wieder Diskussionen,
was man von einem Kompressor im Maste-
ring, aber prinzipiell auch in der Produkti-
on, denn eigentlich erwartet. Alle Beteilig-
ten waren sich einig, dass es hier nur am
Rande um den Aspekt der Lautheit gehen
kann, denn ein guter Mastering-Kompressor
soll vielmehr den dynamischen Zusammen-
halt, einen individuellen Klangcharakter, die
Balance und auch Ausgewogenheit, Leben Von oben nach unten:
und Bewegung in einer Mischung herstellen. Cranesong STC-8, Chiswick Reach Stereo Valve Compressor und ADL C/L 1500
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Threshold, Attack, Release und Ausgangs-


pegel zur Verfügung; dazu kommen Bypass-
und Link-Funktionen, eine schaltbare Ein-
gangsdämpfung sowie zwei große VU-Zei-
gerinstrumente. Der Attack-Regler bietet ei-
ne Spezialfunktion, die der Hersteller mit
‚Thumb' bezeichnet: Am Linksanschlag des
Attack-Potis befindet sich eine Raststellung,
in der die Impedanz des Eingangsübertra-
gers umgeschaltet wird. In dieser Betriebs-
art komprimiert das Gerät nur tieffrequen-
te Signalkomponenten, was in Kombinati-
Audio & Design Superdynamic Limiter und API 2500 Bus Compressor (unten) on mit der übrigen Schaltung einen sehr
charakteristischen Klangcharakter zur Fol-
ge hat. Den Vertrieb organisiert die Brau-
1HE-Format, der zur Vorkomprimierung von Avalon AD2044 ner Röhrengerätemanufaktur, der Preis be-
Reglergruppen sowie zur Summenbearbei- Der AD2044 ist ein vollständig diskret auf- trägt 4.345 Euro netto.
tung entwickelt wurde. Neben den Stan- gebauter, reiner Class-A-Regelverstärker mit
dardparametern verfügt das Gerät über ver- schnell angesteuerten optischen Regelele- Cranesong STC-8
schiedene Sonderfunktionen, etwa die Um- menten in bekannt hochwertiger Verarbei- Der STC-8 ist ein analoger, zweikanaliger
schaltmöglichkeit zwischen Vorwärts- und tung. Variable Ansprech- und Rückstellzeit- Kompressor mit Soft-Knee-Charakteristik, der
Rückwärtsregelung zur Wahl zwischen ei- konstanten mit Zugriff auf den Detektor von mit einem Spitzenbegrenzer für absolute Pe-
ner moderneren oder einer eher Vintage- außen ermöglichen weiche Kompressions- gelbegrenzung kombiniert wurde und für
orientierten Regelcharakteristik. Im Detek- vorgänge oder harte Begrenzung. Das Ge- den Stereobetrieb verkoppelt werden kann.
torweg ist ein dreifach schaltbares Filter für rät kann zweikanalig separat oder verkop- Das ergonomische Konzept basiert wahlwei-
frequenzselektive Regelvorgänge angeord- pelt im Stereo-Betrieb eingesetzt werden. se auf manueller Bedienung oder auf Pre-
net. Die Link-Funktion erlaubt die stufen- Der Vertrieb wird seit kurzem über ein in sets, die verschiedene Regelcharakteristiken
lose Einstellung der Steuerspannungs-Ver- München ansässiges europäisches Büro or- simulieren und selbst die Anmutung eines
kopplung bei der Stereobearbeitung sowie ganisiert. Der Preis beträgt rund 3.000 Eu- Röhrenkompressors ermöglichen. Die von
weitere Beeinflussungen durch das Zuschal- ro netto. David Hill entwickelte Detektorschaltung er-
ten von Hoch-, Tief- und Bandpassfiltern. laubt eine simultane, interaktive Kompres-
Zwei Zeigerinstrumente können wahlweise Chiswick Reach Stereo Valve sion und Spitzenbegrenzung. Der Spitzen-
zur Anzeige von Eingangspegel, Ausgangs- Compressor begrenzer beeinflusst wahlweise dynamisch
pegel oder Verstärkungsminderung genutzt Dieses Gerät ist ein in Handarbeit gefertig- die Ansprechzeit des Kompressors. Dies er-
werden. Charly Bohaimid Professional Audio ter Vollröhren-Kompressor, der sich an der möglicht die Verwendung relativ langsamer
aus München ist für den Vertrieb der API- Technologie der berühmten Fairchild-Geräte Ansprechzeiten des Kompressors, ohne auf
Produkte verantwortlich. Der aktuelle Preis orientiert. Auf der Frontplatte stehen kanal- den Übersteuerungsschutz durch den Spit-
beträgt 3.578 Euro netto. weise getrennte Regler für Eingangspegel, zenbegrenzer verzichten zu müssen. Die

Von oben nach unten: Avalon AD2044, GML 8900 Jochen Sachse bei seiner ersten Hörsession
und Manley Variable-MU (der leider einen Defekt hatte)
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möglicht. Das ursprüngliche Design bein-


haltet eine Art ‚Preset-Schalter’, der feste
Zeitkonstanten miteinander kombiniert. Der
Preis beim deutschen Importeur True Track
Recording: rund 6.500 Euro netto.

Fairman TSC
Der Fairman TSC ist ein zweikanaliger Kom-
pressor auf der Basis eines lichtempfindli-
chen Widerstands als optisches Regelelement
und einer Röhrenschaltung. Eine Besonder-
heit des TSC ist der neu entwickelte Detek-
torkreis, der eine schnelle Steuerspannung
an das optische Element liefert. Auf diese
Weise wird ein modulationsfreies, sauberes
Regelverhalten ermöglicht. Zu den Einstellpa-
rametern gehören gängige Größen wie Ein-
gangspegel, Arbeitspunkt, Ausgangspegel,
Ansprechzeit, Kompressionsverhältnis und
Rückstellzeit. Die beiden Kanäle können für
den Stereobetrieb verkoppelt werden. Der
Preis, den uns der in Krefeld ansässige deut-
Von oben nach unten: Prismsound MLA-2, zwei Cranesong Trakker sche Vertrieb True Track Recording nannte,
als Stereopaar und die TC-Icon-Fernbedienung mit Prozessoreinheit, liegt bei etwa 3.200 Euro netto.
auf der gerade die MD3-Software läuft
GML 8900 Dynamic Range
Schaltung ist komplett in Class-A-Technik Der Cranesong-Vertrieb liegt in den Händen Controller
realisiert und verwendet keine VCAs. Alle von Akzent Audio mit Sitz in Karlsruhe. Der Der GML 8900 ist in der Tat anders. Er bietet
Eingänge und Ausgänge sind symmetrisch Preis: gut 2.400 Euro netto. Parameter, die sonst bei keinem anderen Ge-
und trafolos aufgebaut. Der Vertrieb liegt rät zu finden sind, und viele der Reglerska-
bei Akzent Audio mit Sitz in Karlsruhe, der Fairman TMC Tube len arbeiten genau anders herum, wie man
Preis beträgt 4.238 Euro netto. Master Compressor es vielleicht erwarten würde. Da wir George
Der TMC wird in absoluter Handarbeit ge- Massenburg auch als erfolgreichen Musik-
Cranesong Trakker fertigt, so absolut, dass selbst individuelle produzenten kennen, stecken in diesem Ge-
Der Trakker ist ein einkanaliger analoger Kundenwünsche berücksichtigt werden kön- rät viele Jahre Hörerfahrung. Der 8900 rea-
Kompressor/Begrenzer in diskreter Class- nen. Bei der Entwicklung des Schaltungs- giert daher mehr auf den Lautheitsgehalt ei-
A-Schaltungstechnik, der sich gleicherma- konzeptes dienten die legendären Fairchild- nes Signals. Dieser psychoakustische Denk-
ßen für Vintage-Sounds oder eigenständi- Kompressoren der Modellreihen 660/670 als ansatz führt zu einer Verwendung mehrerer
ge moderne Klangvorstellungen anbietet. Vorbild. Der im TMC verwendete VCA ver- RMS- und Peak-Detektoren, die nicht nur
Das Gerät besitzt Regler für die Parameter fügt über eine vollständig in Class-A-Technik auf einen Pegelwert, sondern auf Signale-
Threshold, Attack, Release, Knee Shape und aufgebaute Gegentaktstu-
Makeup Gain. Darüber hinaus erlaubt ein fe. Durch die Verwendung
Drehschalter die Auswahl unterschiedlicher abgeglichener Röhren-
Funktionsweisen und Klangcharakteristika Vierer-Sets und sehr kur-
des Regelverstärkers in den Bereichen Hard ze Signalwege wird die Si-
Knee, Soft Knee, Optical und Air Optical, dar- gnalqualität günstig beein-
unter ebenso typische Vintage- und Röhren- flusst. Die Eingangs- und
sounds wie auch transparente Funktionsar- Ausgangstrafos werden als
ten ohne charakteristische Verfärbungen. Bis separate Spulen auf MU-
zu 8 Einheiten des Trakkers können mitein- Metall-Kernen handgewi-
ander verkoppelt werden, so dass auch die ckelt. Alle Drehschalter ha-
Bearbeitung mehrkanaliger Surround-Signa- ben Goldkontakte. In Kür-
le möglich wird. Eine große LED-Balkenan- ze wird eine neue Version
zeige stellt wahlweise Ausgangspegel oder des Gerätes angeboten, die
Pegelreduktion dar. Ein symmetrischer In- zusätzlich einen feiner ab-
sert ist eingebaut; als Option können die gestuften separaten Zugriff Fairman TMC Tube Master Compressor (unten)
Regler durch Stufenschalter ersetzt werden. auf die Zeitkonstanten er- und TSC Tube Stereo Compressor
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menkompression zur sionseinsatz. Wenn diese Ansprache durch


Wahl. Die Version ES- die Einstellung mittelgroßer Ansprechzeiten
8, die uns beim Test (0,3 bis 3 Millisekunden) verzögert wird, ent-
zur Verfügung stand, steht ein Zeitfenster, das Transienten noch
ist baugleich, verwen- ohne Regeleinsatz durchlaufen können. Wird
det aber anstelle der eine solche Einstellung auf eine Mischung
seltenen GE 6386 ei- oder auf dynamische Programme angewen-
ne Röhre des Typs ECC det, so ergibt sich ein zusätzlicher Druck,
189, deren Wiederbe- da die Regelvorgänge die Transienten un-
schaffbarkeit langfristig bearbeitet durchlassen, den Gesamtpegel
gesichert ist. Der OCL- dabei aber dennoch nach vorne holen. Der
2 ist ein Softknee-Röh- Crush-Modus wurde zur Ergänzung dieser
renkompressor mit ei- sehr musikalisch klingenden Eigenschaften
Oben Pendulum OCL-2, darunter Pendulum ES-8 und Smart C2 nem optischen Regel- entwickelt - er betont und verstärkt zusätz-
element, der im Hin- lich die Faktoren, die den besonderen Klang-
nergie hören. Dieses etwas andere Design blick auf weiche und charakter des Gerätes ausmachen. ‚Crush’
bringt zwangsläufig auch andere Regelpa- verfärbungsfreie Pegelkorrekturen entwi- klingt möglicherweise ungewöhnlich für An-
rameter wie Crest Faktor, Timing oder Rück- ckelt wurde. Das Kompressionsverhältnis wender, die sich für einen eher unauffälli-
stellhysterese. Andere Funktionen wie Ste- ist stufenlos regelbar; die aufwendige Zeit- gen Einsatz des Gerätes interessieren, da
reo-Link, Hard/Soft-Knee, Ratio etc. geben konstanten-Einstellung entspricht der des dieser Modus auch übertriebene Kompressi-
sich gewohnt familiär. Mit einem dreifarbi- 6386. Der Vertrieb liegt in den Händen von onseffekte liefern kann. Zusammen mit den
gen 40-Segment-LED-Meter kann der Kom- Akzent Audio, der Preis für den ES-8 be- schnellen Limiter-Einstellungen, die in die-
pressionshub abgelesen werden. Zugriff auf trägt 3.495 Euro netto, der für den OCL-2 sem Gerät ebenfalls zur Verfügung stehen,
die Sidechain, ein komplett diskreter Schal- 2.795 Euro netto. deckt der C2 damit einen großen Einsatz-
tungsaufbau inklusive VCA und ein exter- bereich ab. Der Smart Research C2 Kom-
nes Netzteil markieren weitere Eigenschaf- Prismsound Maselec MLA-2 pressor beinhaltet zwei unabhängige Mo-
ten dieses Gerätes. Audio Import mit Sitz Der Kompressor MLA-2, nach dem EQ MEA- no-Kompressoren. Im Stereo-Modus werden
in Bonn ist der Vertrieb für alle GML-Pro- 2 zweite Vertreter der Maselec-Baureihe von beide Audiokanäle von den Bedienelemen-
dukte, der Preis liegt bei 6.675 Euro netto Prismsound, ist ein hochwertiges analoges ten auf der linken Seite gesteuert, während
plus 832 Euro für das Netzteil. Peripheriegerät für den Mastering-Einsatz, die Elemente der rechten Seite keine Funk-
das anstelle von stufenlosen Reglern aus- tion haben. Das Gerät arbeitet dann im ech-
Pendulum ES-8 und OCL-2 schließlich mit Stufenschaltern arbeitet. Der ten Stereobetrieb mit identischen Einstel-
Die zweikanaligen Röhrengeräte des Her- Regelverstärker verwendet ein optisches Ele- lungen in beiden Kanälen. Das Gerät ist im
stellers Pendulum werden in Handarbeit un- ment zur Pegelsteuerung anstelle eines VCAs Vertrieb von Akzent Audio und kostet gut
ter Verwendung goldbeschichteter Schalt- und ist als echtes Zweikanal-Gerät mit unab- 3.000 Euro netto.
kontakte, Polypropylen-Kondensatoren und hängigen Bedienelementen ausgelegt; beson-
engtolerierter Metallfilmwiderstände gefer- derer Wert wurde dabei auf exakte Gleichheit TC System 6000 MD3
tigt. Der Schaltungsaufbau ist komplett in zwischen beiden Kanälen gelegt. Wichtigstes Die Stereo-Dynamiksoftware des TC System
Class-A Technik ausgeführt; die Ausgangs- Bedienelement ist ein großer 'Input-Gain'- 6000 beinhaltet umfangreiche Eingriffsmög-
stufe ist zur Vermeidung von Verfärbungen Drehschalter, der nach Art einer Drive-An- lichkeiten in das Signal und repräsentiert
übertragerlos (auf Wunsch auch trafosym- steuerung sowohl die Verstärkung als auch außerdem das einzige Mehrband-Design im
metrisch) ausgeführt. Der ‚Variable MU'-Li- die Kompressionstiefe steuert. Eine speziel- Testfeld, wenn man einmal vom De-Esser-Mo-
miter 6386 ist als typischer Programm-Kom- le Variante der konventionellen Link-Funkti- dus des Weiss DS1 absieht. Das Bedienkon-
pressor auf die Bearbeitung von Stereomi- on verhindert extreme Ducking-Effekte, die zept stützt sich auf die Icon-Fernbedienung
schungen ausgerichtet und verwendet den ansonsten bei einseitigen Transienten auf- mit berührungsempfindlichem Schirm und
Röhrentyp (GE 6386 selektiert) zur Pegel- treten könnten. Die ebenfalls neuartige Wir- ist daher auch wesentlich flexibler als eine
steuerung, der auch in den Fairchild-Typen kungsweise der Attack- und Release-Regler ‚starre’ Hardware-Oberfläche. Die Parameter
660 und 670 zum Einsatz gekommen ist; wurde auf Basis umfangreicher Hörtests op- können auf verschiedene Weise gruppiert
bei Pendulum allerdings in einer modernen timiert. Für den Vertrieb zeichnet seit kur- zur Verfügung gestellt werden und passen
Schaltungsumgebung mit niedrigen Rausch- zem das Münchner Vertriebs- und System- sich damit der jeweiligen Aufgabenstellung
werten und erweiterter Bandbreite. Die Zeit- haus SDI verantwortlich. Der Preis beträgt oder der individuellen Arbeitsweise des An-
konstanten sind besonders variabel steu- etwa 3.500 Euro netto. wenders an. Das Eingangssignal wird in drei
erbar; neben einer stufenlosen manuellen Frequenzbänder aufgeteilt mit den gängigen
Regelung stehen ein Preset-Modus mit den Smart Research C2 Parametern bearbeitet, allerdings für jedes
6 schaltbaren Zeitkonstanten der Fairchild- Der charakteristische Klang dieses Kom- Band separat, was ermöglicht, das Timing
Geräte (davon 2 programmabhängige) so- pressors entsteht in erster Linie durch das der Regelvorgänge oder andere Parameter
wie ein Fast-Modus für Tracking und Sum- schnelle Ansprechverhalten beim Kompres- auf frequenzspezifische Eigenschaften hin
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frequenzselektiver Regelverstärker. Im regu-


lären Kompressor/Begrenzer-Betrieb arbei-
tet ein breitbandig reagierender Dynamik-
prozessor mit einstellbarem Kennlinienknick
von abgerundet bis hart. Komplexe Timing-
Parameter und spezielle Auto-Release-Algo-
rithmen für eine programm-adaptive Rück-
stellzeit ermöglichen die Beseitigung hörba-
rer Regelstörungen wie Pumpen und Atmen.
Durch berührungsempfindliche Regler und
ein hintergrundbeleuchtetes Display wird ein
übersichtliches Arbeiten mit ‚analogem Ge-
fühl’ ermöglicht. Die Preset-Steuerung bein-
haltet das Speichern und Laden von Werk-
und Anwender-Einstellungen, die in zwei Ar-
beitsspeichern miteinander verglichen wer-
den können. Mit der ‚Monitor-Key’- Funktion
kann das im De-Esser-Modus gefilterte Sig-
nal, das den Detektor ansteuert, abgehört
werden. Weitere Leckerbissen des DS1 sind
Vorschau-Verzögerung, Oversampling-Side-
chain, MIDI-Steuerung und bit-transparente
Verarbeitung, solange keine Regelvorgänge
Links neben dem Fairman/Pendulum/Smart-Aufbau erfolgen. Repräsentiert werden Weiss-Geräte
der Weiss DS1 in der MK2-Version und -Systeme in Deutschland vom Vertriebs-
haus For-Tune, bei dem wir auch den Preis
zu optimieren. Manuelle oder automatische prozessors ist ein deutlicher Performance- von 6.510 Euro netto erfragt haben.
Aufholverstärkung, ein separater Breitband- Sprung im Vergleich zum ursprünglichen
begrenzer, ein Korrekturentzerrer, ein Norma- Design zu verzeichnen. Mit 40 Bit Rechen- Hörerfahrung und Eindrücke
lizer und Softclipper markieren die reichhal- wortbreite, 96 kHz Abtastrate und simulta- in der Praxis
tige Ausstattung des Systems. Da der MD3- nem De-Esser- und Begrenzer-Betrieb eröff- Bei der Beurteilung der Geräte konnte am
Algorithmus nicht einzeln ohne das System nen sich viele neue Möglichkeiten für das Ende doch eine überraschende Überein-
6000 betrieben werden kann, macht auch DVD- und CD-Mastering auf der digitalen stimmung erzielt werden, bis auf tatsäch-
die Angabe eines Preises wenig Sinn, da Ebene. Wahlweise arbeitet das Gerät in lich eine Ausnahme, die den bedientechni-
das System wesentlich mehr kann als ‚nur zwei Betriebsarten. Im De-Esser-Modus ist schen Aspekt betraf. Fangen auch gleich mit
ein bisschen’ Dynamikbearbeitung. eine frequenzgesteuerte Kompression mög- dieser Ausnahme an: Der GML 8900, den
lich. Da die Übergangsfrequenzen eine line- ich bereits gut kannte und dessen Bedie-
Weiss DS1-MK2 Kompressor/ are Phasencharakteristik haben und bis hi- nung ich Dennis Ward rein zufällig erklär-
Limiter/De-Esser nunter zu 41 Hz einstellbar sind, wird aus te, schnitt bei diesem exzellent ab. Heraus-
Mit der MK2-Variante des DS1-Dynamik- dem De-Esser ein vielseitig verwendbarer ragende Stabilität, fest, direkt ins Gesicht,

Jürgen Lusky Dennis Ward Jochen Sachse


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mit echt alternativen Klange- spiel der Avalon, der uns mit
igenschaften… eine Aneinan- seinem weichen Klang und
derreihung von Superlativen. schönen Tiefen überzeugte.
Die anderen beiden Kollegen, Ein fast ‚langweiliges’ Gerät,
Jochen und Jürgen, die bei der das kaum aus der Ruhe zu
Erfassung der Bedienstruktur bringen war und auch größere
ebenso zufällig auf sich ge- Hübe klaglos verkraftete. Als
stellt waren, fanden eher Be- nächstes sei der ‚kleine’ Fair-
griffe wie ‚sehr trickreiche, man genannt, dem ein sau-
schwer durchschaubare Bedie- berer Grundklang bescheinigt
nung’, kritisches Regelverhal- wurde, aber kein ausgepräg-
ten, kein schnelles Ergebnis ter Charakter. Also eher ein
möglich. Ich möchte die bei- neutrales Gerät mit sauberen
den dahingehend bestätigen, Regeleigenschaften. Dies darf
dass die Bedienung des 8900 ebenfalls für den Pendulum
in der Tat anders als bei jedem ES-8 gelten, der es in Punk-
anderen Kompressor funktio- to Auffälligkeit schwer gegen
niert und daher nicht so oh- die Konkurrenz aus eigenem
ne weiteres zu begreifen ist. Hause, den OCL-2 Opto-Kom-
Dennis Ward bei seiner ersten Hörsitzung
Aber ebenso vehement möch- pressor, hatte. Der API bekam
te ich den beiden in Sachen Klangverhal- er nicht aus der subtilen Ecke kommt, son- von uns allen sehr gute Noten, vor allem
ten widersprechen, denn der GML hat oh- dern eher als Sound-Kompressor eingesetzt die konzeptionelle Möglichkeit, tiefe Fre-
ne Frage herausragende Regeleigenschaf- werden wird. Das Stereobild wird vielleicht quenzen aus der Detektorbewertung her-
ten, die einen Mix sehr dicht und kompakt ein kleines bisschen enger, doch macht der ausnehmen zu können, kam richtig gut an.
machen. Große Übereinstimmung ergab sich C2 enormen Druck und packt richtig zu. Der Man kann mit dem API enormen Druck bei
hingegen in der Beurteilung des Pendulum Prismsound MLA-2 aus der Maselec-Serie ist sattem Klang erzeugen, aber auch vorsich-
OCL-2 Opto-Kompressors, der von uns al- ein sehr präzises Werkzeug. Auch hier wa- tig die Balance einer Mischung ausregeln.
len unabhängig voneinander als sehr uni- ren die Meinungen weitgehend übereinstim- Ein sehr universell einsetzbares Gerät. Der
versell, solide, klar auch bei extremen Ein- mend: etwas hell im Klangcharakter, schlank Chiswick Reach Stereo Valve Kompressor ist
stellungen, mit einem sehr ansprechenden in den Tiefen, aber mit einem sehr schnellen ein sehr ruhiger Vertreter mit einem guten,
Klangbild und festen Tiefen beurteilt wur- und präzisen Regelverhalten, vor allem bei runden Klang und Regelverhalten, dass dem
de. Nebenbei sei erwähnt, dass wir erst Transienten. Bei manchen Titeln wirkte die alten Fairchild sehr nahe kommt, aber weni-
zum Schluss aller Hörsessions unsere Ein- Helligkeit des Klangs etwas kantig. Dennis ger Fehler macht. Bei der Einstellung manch-
drücke austauschten, damit keine gegen- Ward konnte sich einen Einsatz auch in der mal etwas trickreich, doch kommt man sehr
seitige Beeinflussung stattfinden konnte. Produktion beim Schlagzeug sehr gut vor- schnell zu einem Ergebnis. Das TC System
Auch in Sachen des ADL Kompressors gab stellen. Kommen wir nun zu den etwas un- 6000 mit dem MD3-Stereo-Mastering-Paket
es Einigkeit. Der SCL 1500 war das einzige auffälligeren Kandidaten. Da wäre zum Bei- war der einzige Vertreter im Feld, dem ein
Gerät im Rennen, das eine sehr individuel-
le Färbung erzeugte, mit sehr ausgepräg-
tem Charakter, aber auch einer gewissen
Kraft im Regelverhalten. Er eignet sich da-
her wohl besser für die Produktion als für
den Mastering-Einsatz, es sei denn für den
einen Titel in der Woche, bei dem diese Fär-
bung hundertprozentig passt. Bei den Cra-
nesong-Geräten Trakker und STC-8 wurde
vor allem die Vielseitigkeit der Preset-Wahl
gelobt. Der Trakker als verkoppeltes Mono-
Pärchen im Test, konnte durch seine noch
größere Flexibilität Punkte gegenüber dem
STC-8 machen. Beide Geräte können sehr
auffällig klingen, und wirken auch noch bei
großen Kompressionshüben ausgeglichen.
Der Trakker klingt etwas moderner, verarbei-
tet tiefe Frequenzen sehr wirkungsvoll und
sauber, erzeugt Kraft und Druck. Der Smart
C2 machte uns allen viel Spaß, auch wenn Initiator Jürgen Lusky (links) und Gastgeber Jochen Sachse
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Mehrband-Design zugrunde liegt. Der Kom- schen Seite stand für uns beim Mastering
pressor regelt daher sehr unauffällig und das Thema ‚Recall’ auf dem Plan. Mit den
bietet den Vorteil, frequenzspezifische Ei- meisten der ausprobierten Geräte schlicht
genschaften in Timing-Parameter umzuset- unmöglich. Ausnahmen bilden natürlich un-
zen, also zum Beispiel längere Ansprech- sere beiden digitalen Vertreter und die Ge-
zeiten in den Tiefen, hohe Dichte (Ratio) in räte mit geschalteten Widerständen, wie
den Mitten und wenig Kompression in den Fairman TMC und Prismsound MLA-2. Ein
Höhen. Vielleicht der flexibelste Kandidat wichtiger Aspekt war für uns auch das Re-
im Feld mit neutralem Charakter und vie- gelgefühl. Beim Pendulum OCL-2 reagierte
len Einstellmöglichkeiten. Der Weiss DS1 in der Ausgangsregler zu grob, auch der Chis-
der MK2-Version wurde einstimmig als sehr wick Reach konnte da mit einer etwas un-
sauber und transparent beurteilt, mit kom- orthodoxen Skalierung aufwarten. Schwie-
plexen Einstellmöglichkeiten, vor allem auf rigkeiten hatten wir auch bei vielen Gerä-
Seiten des Timings und einem extrem neu- ten in Sachen Stereo-Verkopplung. Obwohl
tralen Klangverhalten. Besonders hervorge- alle diese Möglichkeit besitzen, muss man
hoben wurde natürlich, wie auch beim TC teilweise höllisch aufpassen. Bei manchen
MD3 die Abspeicherbarkeit von Einstellun- Geräten mussten einige Regler in beiden
gen. Zum Schluss, sozusagen als Lecker- Kanälen gleich stehen, damit ein zufrieden
bissen, habe ich mir den TMC von Fairman stellendes Stereo-Tracking zu erzielen war,
ausgehoben, der schon durch seine mas- andere nutzen komfortabel die Regler des
sive Erscheinung eine gewisse Erwartungs- linken Kanals, wiederum andere, wie etwa
haltung auslöste. Dieses Gerät macht mit der API sind echte Stereogeräte mit nur ei-
ganzen drei Reglern wirklich Spaß. Erstens nem Reglersatz für beide Kanäle. Abschlie-
fasst man die Regler aufgrund ihrer fast ßend vielleicht noch eine Gesamtübersicht.
übertriebenen Größe sehr gerne an, zwei- Zu den runden, warmen und ruhigen Kan-
tens hat man im Nu ein fertiges Ergebnis. didaten gehörten der Pendulum OCL-2, der
Ein sehr ‚ruhiges’ Gerät mit rundem Klang- Fairman TMC, der Chiswick Reach, der Ava-
verhalten, nicht einmal sonderlich spekta- lon und vielleicht auch noch der ADL, wenn
kulär, aber eben immer richtig. auch mit einer auffälligen Färbung der Mit-
ten. Zu den Geräten, die kräftige, zum Teil
Fazit chirurgische Eingriffe zulassen, gehören die
Ohne uns selbst loben zu wollen, waren beiden Cranesong Kompressoren, der Smart
wir am Schluss alle der Meinung, dass sich C2, der GML, der API 2500 und der Prism-
der Aufwand gelohnt hat. Es gab überein- sound MLA-2. Die beiden digitalen Kandida-
stimmende Urteile bei vielen Geräten und ten von TC und Weiss zeichnen sich durch
auch einige Favoriten, die allerdings nicht ihre ausgeprägte Neutralität und Flexibili-
als Gewinner gewertet werden sollten, son- tät aus, haben aber eben keinen ausge-
dern eher als Überraschungskandidaten. Der prägten Charakter, wie praktisch alle ana-
Pendulum Audio OCL-2, ja, der hat was, ein logen Vertreter. Ich darf mich zum Schluss
wirklich schönes Gerät, da waren wir uns bei Jürgen Lusky bedanken, der diese Akti-
alle einig. Und auch der Smart C2 aufgrund on durch seinen Einsatz erst ermöglicht hat,
seiner fast brutalen Wirkungsweise machte bei den House of Audio Studios als freund-
uns großen Spaß. Der Fairman Tube Mas- liche und großzügige Gastgeber, bei Jochen
ter Kompressor TMC gehört auch in diese Sachse noch einmal speziell, der zusätzlich
Kategorie. Ein Gerät mit massiver Erschei- an der Hörsitzung teilnahm, und bei Den-
nung, mit einem runden, gutmütigen We- nis Ward, der trotz Produktionsstress Zeit
sen. Der sanfte Riese sozusagen. Ähnlich zum Mitmachen fand. Ich hoffe, wir konn-
das Urteil beim Chiswick Reach und beim ten Ihnen einen guten Überblick verschaf-
Avalon: Ruhig in den Mitten, rund und sau- fen über das Angebot von Mastering-Kom-
ber. Es muss nicht besonders betont wer- pressoren aus der analogen und digitalen
den, dass wir uns mit der selbst gestellten Welt, und auch einen Eindruck davon, wel-
Aufgabe doch hart an der Grenze der Über- che Stärken und Eigenarten die einzelnen
forderung bewegten. Die sehr komplexen Kandidaten auszeichnen. Ich bin sicher, wir
Geräte wie Weiss, TC und GML sind ein- finden ein Thema für eine weitere spannen-
fach zu kurz bekommen. Definitiv gibt es de Hörsitzung…
Klangunterschiede bei allen Geräten, auch,
wenn sie nichts regeln. Auf der ergonomi-