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Geld verdienen mit Affiliate Marketing durch Facebook- und

Instagram-Werbung

Schritt für Schritt Anleitung: Mit Affiliate Marketing durch Facebook- und Instagram-
Werbung online Geld verdienen.

Dawid Przybylski

1. Auflage
*Copyright 2020
Alle Rechte vorbehalten. Unerlaubte Vervielfältigung, Verbreitung, Speicherung oder sonstige Bearbeitung ist ohne ausdrückliche Genehmigung
des Urhebers verboten.

Impressum:
Dawid Przybylski
Finest Audience
Sternstr. 1
59065 Hamm
E-Mail: info@finest-audience.de
www.finest-audience.de/ak

INHALT

Das erwartet dich in diesem Buch


Wie starte ich mit Affiliate Marketing?
Der Businessmanager von Facebook
Facebook Personen
Facebook Partner
Facebook Seiten
Facebook Werbekonto
Facebook Fanseite (Fanpage)
Wie finde ich das für mich passende Produkt, welches ich bewerben kann?
Digistore24 Campaignkeys Anlegen
Linkshortner
1. Methode: Das Reverse Targeting (Rückwärtstargetierung)
2. Methode: Zielgruppen Insights (Audience Insights) Werbeanzeigenmanager
Die Kampagnenebene
Das Kampagnienziel Traffic, Reichweite, Interaktionen oder Conversion
Werbekonto einrichten
Die Anzeigengruppe
Flextargeting mit Bedingungen
Die Platzierung unserer Werbung
Die Werbeanzeige
Medien Die Headline deiner Anzeige
Die Beschreibung
Die Webseiten-URL und die Call-To-Action
Tracking
Messwerte (Metriken)
Wie funktioniert ein Splittest (A / B Test)?
Wann sollte ich aufhören ein Produkt zu bewerben?
Die MasterClass
Ressourcen & Links:

Finest Audience MasterClass von Dawid Przybylski


Kostenlose FB Gruppe mit Inhalten: https://www.facebook.com/groups/adhawks/

In diesem Buch möchte ich Dir Affiliate Marketing näherbringen.


Kurz gesagt Affiliate Marketing ist die Königsdisziplin im Marketing. Die Nachfrage
nach diesem Marketing Modell ist groß und wächst pro Jahr enorm. Allein im Jahr 2018
war der Jahresumsatz von Affiliate Marketing in Deutschland 12 Milliarden Euro
schwer, das ist ein Zuwachs zum Vorjahr, um 4 Milliarden Euro gewesen. Deswegen
wird es auch oft als Marketing der Zukunft bezeichnet. Wenn jemand ein Fremdprodukt
bewirbt und beim Verkauf eine Provision dafür erhält, bezeichnet man das als Affiliate
Marketing.
Ich möchte Dir mithilfe dieses kleinen Buches dieses Geschäftsmodell näherbringen und
Dir von Anfang bis Ende zeigen, wie genau Affiliate Marketing funktioniert.

Lets go…

Wir benutzen in diesem Fall Facebook als Plattform und schalten mithilfe vom
Facebook Werbeanzeigenmanager sogenannte Facebook Ads (Facebook Werbung). Mit
diesen Ads bewegen wir unsere vorher ausgewählte Zielgruppe dazu, die beworbenen
Produkte zu kaufen, um somit eine Provision zu erzielen. Beim Kaufabschluss erhalten
wir dadurch die Provision vom Anbieter des Produktes ausgezahlt.

Was genau benötigen wir, um die Leute zum Kaufen zu animieren?


Wir leben mittlerweile in einer digitalisierten Welt. Um uns herum sind lauter
Werbeanzeigen, Eindrücke, Leuchtreklame etc. Unsere Sensibilität für Werbung oder
unsere Eindrücke sind heutzutage eingeschränkt, da wir uns ständig in einer
Reizüberflutung befinden. Aus diesem Grund ist es also sehr wichtig, aufzufallen und
die Werbung anders zu gestalten – sich von der Masse abzuheben. Schalte Deine
Anzeigen nicht wie alle anderen, sondern sei anders, sei nicht normal!

Menschen werden immer misstrauischer. Durch Versprechen und die Flut an Angeboten,
sind wir mittlerweile sehr misstrauisch geworden. Wir kennen es alle. Es wurden uns
schon Dinge versprochen, die dann letztendlich nicht eingehalten wurden. Findest Du
dich dort wieder? Denke einmal nach, ob Du schon einmal in solch einer Situation
warst? Stelle sicher, dass Dein Angebot den Menschen weiterhilft und stehe hinter
Deinem Produkt, welches Du bewirbst. Nur so kannst Du auch das Vertrauen Deiner
Interessenten aufbauen.

Menschen kaufen von Menschen, vor Allem aber, wenn wir uns in einem High Price
Segment („hochpreisige Produkte“) bewegen. Falls dich jemand etwas fragt, solltest Du
eben auch menschlich antworten. Hole denjenigen da ab, wo er gerade ist, und gebe ihm
die Möglichkeit, dir Vertrauen zu schenken. Bleib menschlich und gewinne das
Vertrauen Deiner Kunden, wenn diese auf dich zukommen.

Wie starte ich mit Affiliate Marketing?

Zunächst einmal müssen wir uns einen Businessmanager bei Facebook einrichten.
Du erreichst die Anmeldeseite über den folgenden Link:
https://business.facebook.com/overview.

Hier gelangst Du auf die Anmeldeseite des Businessmanagers und findest rechts oben in
der Ecke einen Button, mit dem Du dich registrieren kannst. Fülle die Felder aus und
klicke anschließend auf „Bestätigen“. Nun ist dein Businessmanager Konto eingerichtet.

Auf dem Businessmanager Dashboard angekommen, hast Du nun mehrere Möglichkeiten


zu interagieren.
Du kannst hier eine vorhandene Fanpage hinzufügen, oder aber auch eine neue Seite
erstellen. Im nächsten Abschnitt werden wir uns damit beschäftigen, wie eine Fanpage
aufgebaut ist und wie sie gestaltet werden sollte.
Vorher machen wir uns allerdings noch ein bisschen mit dem Businessmanager vertraut.
Wer diesen schon kennt, kann natürlich gleich in das Kapitel der Fanpagegestaltung
übergehen.

Tipp:
Ich empfehle jedoch, dieses Buch einmal komplett durchzuarbeiten, um auch
Kleinigkeiten und Details mitzubekommen - die sogenannten Hacks.

Oben rechts im Dashboard befindet sich ein Zahnrad. Von dort gelangt man in das
Hauptmenü des Businessmanagers. Dort befinden sich alle möglichen Einstellungen.
Die ersten 4 Punkte im linken Menü sind für uns interessant und relevant.

Personen:
Hier können wir Personen in unseren Businessmanager Account einladen, um an unseren
Projekten mitarbeiten zu können. Hier kann man natürlich die Zugriffsrechte kategorisch
beschränken.

Hierbei gilt folgendes zu beachten:

Vergibt man die Administrator-Berechtigung, kann die Person, welche diese


Berechtigung hat, einen anderen Administrator aus dem Businessmanager
ausschließen.
Partner:
Über Partner kann man den Facebook Pixel mit den eingetragenen Partnern sharen
(teilen) oder aber auch andere Kooperationen mit Partnern eingehen z.B., um das
Werbekonto zu teilen.
Seiten:
Hier werden alle Deine Seiten (Fanpages) aufgelistet. Allerdings nur die Fanpages, die
auch mit Deinem Businessmanager verbunden sind. Hier kannst Du auch Deine Seiten
zum Businessmanager hinzufügen oder aber auch neue erstellen oder diese von anderen
Businessmanagern zur Zusammenarbeit hinzufügen.
Werbekonto:
Hier hast Du die Übersicht über Deine Werbekonten und kannst oben mithilfe des
„Hinzufügen-Button“ ein weiteres Werbekonto anlegen oder für ein bestehendes
Werbekonto (von einem anderen Businessmanager Konto) den Zugriff beantragen. Auch
ein bestehendes Werbekonto kann hier natürlich hinzugefügt werden.
Wir haben noch viele andere Einstellungsmöglichkeiten im Businessmanager. Die hier
beschriebenen sind jedoch für uns die relevanten, welche wir als
Affiliate Marketer benötigen. Versuche dich in den Businessmanager einzufinden. Pass
jedoch auf, dass Du dich nicht in den ganzen Einstellungen verlierst.

Im nächsten Abschnitt beschäftigen wir uns mit der Facebook Fanpage.

Die FanSeite (Fanpage)

Die Facebook Fanpage ist im Grunde genommen, wie ein privates Facebook Profil,
jedoch auf gewerbliche Anbieter ausgerichtet. Der Vorteil besteht darin, dass wir hier
Werbeanzeigen schalten können und somit bezahlten „Traffic“ für uns nutzen können.
Wir können somit unser Marketing messen und sind nicht auf „Glück oder Zufall“
angewiesen.

Der Aufbau der Fanpage ist wie folgt:


Wir haben ganz oben mittig das Titelbild der Fanpage (die empfohlenen Abmessungen
sind hier 828 x 315 Pixel). Links daneben befindet sich das Profilbild der Fanpage (hier
liegen die empfohlenen Abmessungen für eine bestmögliche Qualität bei 960x960
Pixel).

Unter dem Profilbild befindet sich der Name der Fanpage. Dieser sollte entsprechend
des Produktes gewählt werden.
Das ist für den Interessenten wichtig, um das Produkt mit der Seite in Verbindung zu
bringen. Es schafft Vertrauen für den potentiellen Käufer.

Ohne Vertrauen wird der Kunde kein Produkt kaufen, egal wie gut die Werbeanzeige ist.

Merke: Stimmt das Vertrauen der Fanseite und deiner Werbeanzeige nicht, so wirst du
deutlich schlechter oder gar keine Verkäufe erzielen.

Unter dem Namen befinden sich einige Reiter wie z.B. Startseite, Info, Beiträge, usw.
Dies ist das Menü, welches der Seitenbesucher letztendlich anklicken und darüber
navigieren kann.
In der Mitte befinden sich die Beitragsoptionen. Mithilfe dieser können wir unsere
Fanpage mit Beiträgen bestücken und einen sogenannten Mehrwert für unseren
Interessenten erzielen. Der Mehrwert schafft und auch hier Vertrauen für den
potentiellen Kunden, der sich eventuell noch einmal zusätzlich über das Produkt
informieren möchte.
Erstelle hier ein paar Beiträge, um dem Interessenten zu zeigen, dass diese Fanpage
aktiv betrieben wird.

Ganz oben auf der Fanpage befindet sich ein weiteres Menü, indem Du alles weitere
erreichst. Postfach, Benachrichtigungen, Einstellungen, usw.

Auf der rechten Seite der Fanpage befindet sich der sogenannte „Call-to-Action-Button“
(CTA).
Der User kann dort interagieren und zum Handeln gebracht werden. Hier können
mehrere Sachen eingestellt werden, wie z. B. Nachrichten, Terminvereinbarungen,
Weiterleitung auf die Landingpage und mehr. Bedenke bitte, dass der User hier mit dir
Interagieren kann und es für gewöhnlich auch genau hier macht.

Darunter befindet sich Deine Freundesliste mit den „gefällt mir“-Angaben. Hier können
Freunde eingeladen werden, um Deine Seite mit „gefällt mir“ zu markieren.
Was Du unbedingt beachten solltest, sind die Informationen auf der Seite. Dort muss
zwingend der Datenschutz und das Impressum angegeben werden. Damit bist du auf der
sicheren Seite. Dazu gehst du auf deiner Fanpage auf "Einstellungen" oben rechts und
klickst anschließend auf "Seiteninfos". Wenn Du ganz nach unten scrollst, kommst Du
zum „Impressum“ und „Datenschutz“.
Das sind die wichtigsten Funktionen Deiner Facebook Fanpage, die Du unbedingt nutzen
und auch beherrschen solltest.

Wie finde ich das für mich passende Produkt, welches ich bewerben kann?

Da gibt es einige Möglichkeiten. Top Plattformen sind dabei Digistore24.com,


copecart.com, affili.net, belboon.com oder affiliflare.de wären hier nur einige, aber gute
Anbieter von Affiliate-Produkten. Dort findest Du sicherlich auch etwas passendes für
dich. Wir nehmen hier in diesem Buch das Beispiel Digistore24.com. (Link:
https://www.digistore24.com/join/242973 )
Digistore24

Melde dich zuerst einmal bei Digistore24.com als Affiliate an. Danach kommst Du auf
das sogenannte Dashboard. Hier bekommst Du eine Übersicht über Deine verdienten
Provisionen.

Wenn Du oben im Menü auf „Marktplatz“ klickst, anschließend auf „Alle Angebote auf
dem Affiliate-Marktplatz“, kannst Du dir dein Produkt, welches Du bewerben möchtest,
aussuchen. Wie Du dabei am besten vorgehst, erkläre ich dir jetzt.
Zunächst einmal achte auf die Popularität des Produkts, welches Du bewerben möchtest.
Grundsätzlich lässt sich sagen: Umso mehr Popularität das Produkt hat, umso besser
lässt es sich verkaufen.
Welches Provisionsmodell wähle ich aus? Es gibt zwei Arten von Provisionsmodellen.
Zum einen gibt es die „Lifetime-Provision“. Mit dieser bekommst Du jeden Monat
wiederkehrende Provisionen bzw. Einnahmen. Zum anderen das Modell mit der
einmaligen Provision, in der Du je Verkauf einmal vergütet wirst und keine monatlichen
Folgezahlungen erhältst.

Tipp:
Achte nicht nur auf die Provisionen, die gezahlt werden, sondern auch darauf, dass sich
das Produkt einfach verkaufen lässt. Es bringt nichts, wenn Du hohe Provisionen für ein
Produkt bekommst, jedoch keine Verkäufe erzielst. Denke lang- und nicht kurzfristig.
Achte auf eine hohe Cartconversion und auf eine niedrige Stornoquote, daran kannst Du
sehen, wie gut das Produkt bei Deinen Kunden ankommt.

Wenn Du dein Produkt ausgewählt hast, dann hast Du bei jedem Produkt die
Möglichkeit dieses zu bewerben. Dazu klickst Du rechts auf „Jetzt promoten“. Es
erscheint ein Link, der mit dir und Deinem Digistore24.com Konto verbunden ist. Wenn
nun jemand über diesen Link das Produkt kauft, erhältst Du die Provision dafür. So
einfach ist das.

Beim Affiliate Marketing ist es schwierig, messbare Ergebnisse zu erzielen. Jedoch hat
man bei Digistore24.com die Möglichkeit einen sogenannten Campaignkey zu erstellen.
Das bedeutet, dass wir hinter unseren Affiliate-Link eine Endung einfügen können, mit
der wir bei Digistore unter dem Menüpunkt „Berichte“ und weiter unter dem Punkt
„Statistiken“ die Links mit den dazugehörigen Campaignkeys auswerten können. Dort
kannst Du genau nachvollziehen, welcher Link wie konvertiert hat.
Somit bekommen wir auch hier im Affiliate Marketing messbare Ergebnisse.

Campaignkeys Anlegen:

Am besten Du erstellst dir eine Excel-Liste und trägst dort Deinen Affiliate Link ein. An
diesen Link heftest Du nun dein Campaignkey an.

Ein Beispiel Digistore24.com Link:

https://www.digistore24.com/redir/38219/MaxMuster/

Campaignkey:

KlickTippKampagne1

Der Messbare Link mit dem Campaignkey wäre dann also:

https://www.digistore24.com/redir/38219/MaxMuster/KlickTippKampagne1

Linkshortner:

Dieser Link sieht nicht sonderlich schön aus und ist sehr lang. Außerdem sieht natürlich
jeder, der sich mit dieser Thematik auskennt, dass dieser Link ein Affiliate-Link ist.
Manche klicken genau aus diesem Grund nicht auf diesen Link bzw. bestellen etwas
darüber, weil sie denken, dass der Preis von Affiliates höher ist, weil derjenige davon
eine Provision erhält. Deswegen ist es ratsam, diesen Link zu kürzen. Das kann man
ganz einfach über einen kostenlosen Linkkürzer bewerkstelligen. Bit.ly oder tinyurl.com
wären zwei davon. Ich empfehle aber ganz klar convertlink, da man hier noch weitere
versteckte Möglichkeiten hat, um Umsätze zu steigern. Link zum Angebot:
https://covl.io/convertdeal-ak

Mithilfe von diesen kleinen Tools könnt ihr nun euren viel zu langen Link kürzen. Somit
kann keiner mehr erkennen, um was für einen Link es sich letztendlich handelt. Dazu
sieht er auch einfach viel schöner aus als vorher.

Link vorher:
https://www.digistore24.com/redir/38219/MaxMuster/KlickTippKampagne1

Link nachher: https://covl.io/klicktipp-muster

Wenn wir nun unsere Excel-Liste mit dem Link unseres zu bewerbenden Produktes
erstellt haben und den dazugehörigen Campaignkey, können wir mit der Bearbeitung der
Facebook Fanpage beginnen. Diese sollten wir jetzt genau so gestalten, dass sie perfekt
zu dem Produkt passt, welches wir uns aus Digistore24 ausgesucht haben.
Passende Beiträge, ein passendes Profilbild und ein passendes Titelbild, gefolgt vom
„Call-to-Action-Button“ reichen völlig aus. Der Button sollte auf die Landingpage
verweisen, um dort die Conversion zu steigern. Die Fanpage sollte ebenso aussehen,
dass sie aktiv betrieben wird.
Im Affiliate Marketing ist es wichtig, und vor allem lukrativer, in bestimmten
Zielgruppen zu verkaufen. Deswegen müssen wir genau wissen, wer unser Kunde ist
und welche Interessen dieser hat, damit wir die richtigen Personen ansprechen können,
die sich für unser Produkt interessieren. Zielgerichtete Werbung ist wesentlich
effektiver.
Wir müssen also die richtige Zielgruppe finden, aber wie finden wir diese?
Wir haben zwei Möglichkeiten.

1. Methode: Das Reverse Targeting (Rückwärtstargetierung)

Bei der Reversetargetierung rollen wir das Feld von hinten auf. Man hat hier die
Möglichkeit, auf bestehende Fanpages zu schauen, die mit unserem Produkt identisch
sind. Nun schauen wir uns den Beitrag mit den meisten Interaktionen an. Das können
z.B. Likes, Herzen, Kommentare und/oder geteilte Beiträge sein. Am meisten Relevanz
haben für uns Kommentare und geteilte Beiträge. Aber auch die Herzen sind eine gute
Grundlage. Wir suchen uns auf der Fanpage den Beitrag mit den meisten Interaktionen
heraus und schauen uns die Profile von Personen an, welche diese kommentiert und
geteilt haben.
Nun kann man hier Zusammenhänge feststellen und somit seine Zielgruppe ermitteln. Die
Personen, die am meisten Übereinstimmungen haben, sind dann unsere Zielgruppe. Das
können z.B. folgende sein: Demographie, Alter, Geschlecht, Interessen, Arbeit, usw.
Schreibe hier alle Angaben aus den Profilen heraus. Wenn Du ca. 50 Profile
Durchgearbeitet hast, wirst Du Überschneidungen feststellen und gewinnst daraus Deine
entsprechende Zielgruppe. Du weißt nun, welche Personen für dich relevant sind und
hast somit einen Kunden-Avatar für dich erstellt.

2. Methode: Zielgruppen Insights (Audience Insights)

Diese Methode beruht auf dem Analyse Tool von Facebook. Mit den Zielgruppen
Insights kannst Du Facebook analysieren und Deine Zielgruppe für dein Produkt finden.
Du gehst dazu auf das „Burger-Menü“ im Businessmanager und wählst „Audience
Insights“ aus.
Nun erscheint ein Pop-Up, welches Dich fragt, ob Du „Jeder auf Facebook“ oder
„Personen, die mit Deiner Seite verbunden sind“ auswählen möchtest. Wir wählen in
diesem Fall „Jeder auf Facebook“ aus.

Vor uns liegt nun die Oberfläche der Zielgruppen-Insights. Hier können wir eine
Zielgruppe finden und definieren. Die Vorauswahl bei Land ist USA, diese solltest Du
einmal wegklicken.
Dafür kannst Du nun Deutschland eingeben. Gehe in das Feld Interessen und schreibe
dort den Oberbegriff Deines Produktes hinein. Das Interesse Deiner Zielgruppe. Wir
nehmen hier das Beispiel „Fitness“. Nun siehst Du, dass sich die blauen und grauen
Balken in der Anzeige bewegt haben. Diese geben Deine Zielgruppe an. Sind die grauen
und blauen Balken gleich oder aber der graue Balken über dem blauen Balken, dann ist
die Zielgruppe nicht relevant für das Produkt. Falls der blaue Balken jedoch den grauen
überragt, so ist die Zielgruppe für dieses Produkt genau die richtige und hat eine hohe
Relevanz für unser zu bewerbendes Produkt. Im Beispiel Fitness sehen wir jetzt ganz
genau, dass sich die Personen von 25-44 Jahren, Frauen und Männer für Fitness
interessieren. Frauen sogar bis 54 Jahre. Haben wir also ein Fitness Produkt, welches
wir bewerben wollen, wäre genau das die Zielgruppe.
Blenden wir nun alle nicht relevanten Altersstufen aus, dann werden die Werte noch
genauer. So können wir die folgenden Messwerte der Personen mit dem
Beziehungsstatus „Single“ und „in einer Beziehung“ zu unserer Zielgruppe zählen. Dort
ragt der blaue Bereich deutlich drüber. Auch in den Berufsbezeichnungen können wir
ablesen, dass sich die Leute vermehrt in den Berufszweigen Unternehmen und Finanzen,
Kunst, Unterhaltung, Sport und Medien, usw. für Fitness interessieren.
Oben können wir sehen wie groß unsere Zielgruppe ist.

Darüber befindet sich die Titelleiste, in der wir auch unsere Zielgruppe speichern
können.

So können wir später im Werbeanzeigenmanager die gespeicherte Zielgruppe


auswählen und darauf Werbeanzeigen schalten.
Wir haben jetzt alles vorbereitet, damit wir eine Werbeanzeige schalten können. Nun
befassen wir uns mit dem Werbeanzeigenmanager. Wir erreichen ihn über das “Burger-
Menü“ links oben im Businessmanager.
Dort klicken wir auf den Reiter „Werbeanzeigen“.

Werbeanzeigenmanager:

Wir kommen im nächsten Schritt zum Werbeanzeigenmanager. das ist der tatsächliche
Bereich, in dem wir unsere Werbeanzeigen schalten, um unser Infoprodukt zu bewerben.
Dazu geben wir im Dashboard des Businessmanagers oben links auf das „Burger-
Menü“ und wählen dort „Werbeanzeigenmanager“ aus. Dort gelangen wir jetzt in das
Dashboard „Werbeanzeigenmanager“. Oben links finden wir unser Werbekonto,
welches wir auswählen können. das Hauptaugenmerk liegt hier im
Werbeanzeigenmanager Dashboard auf den Reitern Kampagnen, Anzeigengruppen und
Werbeanzeigen. Hier können wir direkt unsere Werbeanzeigen erstellen und diese
auswerten.
Die Kampagnenebene:
Der Werbeanzeigenmanager ist wie eine Pyramide aufgebaut, was bedeutet, dass ganz
oben die Kampagnen stehen, dann die Anzeigengruppen und zum Schluss die
Werbeanzeigen. Um eine neue Kampagne zu erstellen, drücken wir auf “+ Erstellen”.

Das Kampagnienziel Traffic, Reichweite, Interaktionen oder Conversion:

Hier befinden wir uns jetzt in der Kampagne und können unsere Marketingziele
auswählen. Dabei sind die Ziele in drei unterschiedliche Säulen aufgeteilt. Die drei
Oberpunkte sind Bekanntheit, Erwägung und Conversion. Im Affiliate Marketing nutzen
wir Reichweite, Traffic, Interaktionen, Videoaufrufe. Falls ihr einen Facebook Pixel auf
der Landingpage eures Produktes hinterlegen könnt, dann können wir ebenso Conversion
benutzen. Da wir diese Möglichkeit meistens leider nicht haben, beschränken wir uns
auf Reichweite, Traffic, Interaktion und Videoaufrufe.

Traffic bedeutet, dass wir zu Facebook sagen: „Bring uns so viele Personen wie
möglich auf die Landingpage unseres Produktes“.

Bei den Interaktionen handelt es sich um Comments, Klicks, Likes, Shares und Herzen,
also um Personen, die sich mit den Beiträgen identifizieren und mit diesen entsprechend
in irgendeiner Form interagieren.

Videoaufrufe sind für uns interessant, da wir Videos, die angeschaut wurden, messen
können. Das bedeutet, dass wir messen können, ob von einem Video 25 %, 50 %, 75 %
oder 95 % angeschaut wurden. Der Vorteil liegt darin, dass wir die Personen daneben
auswählen können, die das Video 25 %, 50 %, 7 5% oder 95 % angeschaut haben.
Wenn wir diese Zielgruppe auswählen, haben wir Personen, die sich definitiv für das
Produkt interessieren. Nun könnten wir uns überlegen, ob wir nur diejenigen
ansprechen, welche sich 75 % und 95 % des Videos angesehen haben. Das wird
fachlich auch Retargeting (wiederholtes bespielen der Kunden) genannt.
Wir beschäftigen uns hier im Einzelnen mit der Erwägung “Traffic”, um so viele
Personen wie möglich auf die Landingpage zu bewegen.

Im Anschluss öffnet sich darunter ein Fenster bzw. das Fenster erweitert sich. Hier
geben wir einen Kampagnen Namen ein, der die Kampagne so exakt wie möglich
beschreibt.

Beispiel: Marketingziel, Produkt, Name, Ort = Traffic, Fitness Kurs,


Mens-Health, München.

Wichtig ist hier, dass man die Kampagne von allen anderen unterscheiden kann.
Nachdem wir den Namen der Kampagne vergeben haben, gehen wir auf die
Optimierung des Kampagnen Budgets und können hier ein Tagesbudget festlegen. Dieses
Budget wird täglich dazu verwendet, um Werbeanzeige zu schalten. Wenn wir 10 €
Tagesbudget eingeben, dann werden auch nicht mehr als 10 € am Tag bzw. 70 € in der
Woche ausgegeben. Hierbei ist zu beachten, dass das Tagesbudget für die ganze
Kampagne gilt (Kampagnenbudget).
Das bedeutet, wenn wir mehrere Werbeanzeigen in einer Kampagne schalten, dann
gelten diese 10 € für alle Werbeanzeigen in dieser Kampagne. Beispiel: Bei 10 € am
Tag und 5 Werbeanzeigen in der Kampagne, würden wir im Schnitt 2 € pro
Werbeanzeige ausgegeben.
Werbekonto einrichten:
Haben wir noch kein Werbekonto eingerichtet, dann klicken wir auf „Werbekonto
einrichten“. Nun sagt uns Facebook, dass wir noch kein Werbekonto haben und wir
können hier ein Konto erstellen. Dabei gilt folgendes auszuwählen: Land des Kontos,
Währung und Zeitzone. Auf “erweiterte Optionen anzeigen”, können wir unser
Werbekonto einen Namen geben. Anschließend klicken wir hier auf weiter.

Die Anzeigengruppe:
Hier befinden wir uns nun in der Anzeigengruppe. Ganz oben wählen wir wieder einen
Namen aus. Dieser sollte wieder so gut wie möglich die Anzeigengruppe beschreiben.

Beispiel: Land, Ort, Alter der Zielgruppe, Geschlecht, Interesse = DE, München, 18 bis
35, männlich, Fitness.

Das ist notwendig, um unsere Anzeigengruppen auseinanderzuhalten. Als nächstes haben


wir die Auswahlmöglichkeit Traffic. Hier können wir zwischen Webseite, App,
Messenger und WhatsApp wählen. In diesem Fall entschieden wir uns für die Webseite,
da wir auf eine Landingpage weiterleiten möchten.

Kommen wir nun zu der Zielgruppe. Hier ist es möglich, eine neue Zielgruppe zu
erstellen oder eine gespeicherte Zielgruppe zu verwenden. Die gespeicherte Zielgruppe
können wir aus den Zielgruppen-Insights hier einfügen. Eine neue Zielgruppe können
wir hier ebenfalls über diesen Reiter erstellen, wie hier in unserem Beispiel.
Bei Standorten wählen wir “Personen, die an diesem Ort leben”, da wir sonst ebenso
Personen in unserer Targetierung, haben, die auf Durchreise sind. Die wir dadurch
rausnehmen. Als nächstes können wir unseren Ort eingeben z.B. Deutschland München.
Dadurch wird nur im Umkreis von München die Werbeanzeige ausgespielt. Ebenso
können wir mit dem Schieberegler den Radius eingrenzen.
In der nächsten Rubrik können wir das Alter eingrenzen, beispielsweise zwischen 25
und 44. Danach können wir das Geschlecht auswählen “Männer oder Frauen” / “Männer
und Frauen”. Das bedeutet, wenn wir nur nach Männern suchen, können wir nur Männer
targetieren. Im nächsten Schritt können wir eine Sprache targetieren. Wenn wir die
Sprache Deutsch als Beispiel nehmen, werden nur Personen, die Deutsch als Sprache
ihrem Handy eingestellt haben, targetiert.
Der nächste Punkt ist das detaillierte Targeting - eines unserer wichtigsten Bausteine.
Hier können wir “Demographie”, “Interessen” oder “Verhaltensweisen” eintragen.
Hierüber können wir jetzt unsere Zielgruppe targetieren. Wichtig ist, die Personenzahl
so einzugrenzen, dass Sie weder zu klein ist noch zu groß ist. Dies kann man rechts am
Rand sehr gut in dem Feld „Zielgruppengröße“ einsehen. Deshalb sollte sich der Zeiger
im besten Fall immer in der Mitte des grünen Bereichs befinden. Rechts neben der
Grafik befindet sich die Beschreibung und gibt an, ob die Zielgruppe zu groß oder zu
klein ist.
Darunter befindet sich die potentielle Reichweite. Hier ist ersichtlich, wie viele
Menschen wir momentan mit dieser gewählten Targetierung ansprechen.

Im darunter liegenden Abschnitt befinden sich die Geschätzten Tagesergebnisse. Der


erste Wert gibt die geschätzte Tagesreichweite an und der zweite Wert gibt die
geschätzten täglichen Links an. Es ist darauf zu achten, dass dies nur ein Richtwert ist
und von den tatsächlichen Ergebnissen abweichen kann.
Flextargeting:
Direkt unter dem Punkt „Detailliertes Targeting“ befindet sich das sogenannte
Flextargeting, welches wir durch zwei Bedingungen zusammenstellen können und somit
die Zielgruppe noch enger eingrenzen. Mit dem Flextargeting können wir zusätzliche
Interessen eingeben, die zusätzlich übereinstimmen müssen, also die sogenannte „UND-
Anweisung“ ist hier im Einsatz.

Unter unserer Flextargeting haben wir nun ein Feld, in dem wir ein Häkchen setzen
können. Das ist die sogenannte „detaillierte Targeting-Ausweitung“. Mit dieser Funktion
kann man die detaillierte Zielgruppe ansprechen. Falls der Klickpreis günstig ist, kann
man zusätzlich jemanden, für den es relevant sein könnte (laut Meinung von Facebook),
diese Werbeanzeige ausspielen. Dieses Häkchen kann man mittlerweile sehr gut setzen,
da man so seine Zielgruppe noch etwas erweitern kann. Früher war diese Option nicht
so gut. Dies hat Facebook jedoch sehr stark verbessert.
In der Rubrik „Verbindungen“ können wir z.B. Personen, die entweder mit unserer Seite
verbunden sind oder Personen, die nicht mit unserer Seite verbunden sind, ein-/oder
auch ausschließen. Dies gilt für Fan Pages, Apps oder auch Veranstaltungen. Für uns als
Affiliate wäre dieser Punkt interessant, wenn schon sehr viele Personen mit unserer Fan
Page verbunden sind. Dann können wir diese Personen, die uns sowieso schon kennen,
ausschließen und wir geben für diese Personen, die wir auch organisch erreichen
können, nicht noch einmal Geld aus.

Im letzten Punkt in dem großen Block ist nun die Option „Diese Zielgruppe speichern“.
Wenn wir alles richtig eingestellt haben, können wir die Zielgruppe für das nächste Mal
speichern, ohne dass wir alles noch einmal auswählen müssen. Das gilt nur für die
Zielgruppe.

Die Platzierung unserer Werbung:

Der nächste Punkt ist die Platzierungen, um die wir uns kümmern. Wir haben einmal die
Möglichkeit Platzierungen auf automatisch zu lassen, das ist die Vorauswahl. Wir haben
allerdings auch die Möglichkeit die Platzierungen manuell auszuwählen. Das würde ich
persönlich empfehlen. Klicke dazu auf „Platzierungen bearbeiten“.
Nun werden die Plattformen „Facebook“, „Instagram“, „Audience Network“,
„Messenger“ angezeigt.

In der Voreinstellung sind alle Häkchen gesetzt. Ich würde hier empfehlen, soweit es
möglich ist, alle Häkchen raus zu nehmen und nur folgende Platzierungen zu verwenden.

- Facebook Newsfeed
- Instagram Newsfeed kann auch verwendet werden, wenn das
Instagram Konto mit dem Businessmanager verbunden ist.

Nach Erfahrungswerten ist der Rest „Geldverbrennen“, statt Ads, die rasieren.
Außerdem können wir das Betriebssystem der Mobilgeräte auswählen. Es wird dabei
zwischen IOS und Android unterschieden.
Früher war es erforderlich, vor allem bei Video-Ads, das Häkchen bei „Nur bei einer
WLAN-Verbindung“ zu setzen. Mittlerweile hat allerdings fast jeder eine
Mobilfunkflatrate mit genügend Datenvolumen. Daher kann man das Häkchen hier
beruhigt weglassen.

Der nächste Punkt in unserer Anzeigengruppe ist das Budget und Zeitplan. Hier können
wir unsere Anzeigenschaltung optimieren. Wichtig ist letztlich unser Ziel, welches wir
verfolgen. Wir möchten, dass so viele Personen wie möglich,
die wir ansprechen, auf den Link klicken. Also lassen wir die Standard-Einstellung auf
„optimiert“ für Link-Klicks.

Darunter kann der Budgetplan erstellt werden. Die Auswahl ist bei „Tagesbudget“ in
der Voreinstellung. Darauf würde ich das in diesem Fall auch dabei belassen. Eine
weitere Möglichkeit ist das Laufzeitbudget. Das kann verwendet werden, wenn man ein
Start- und Enddatum festlegen möchte. Achtung: Dies ist nicht mehr zu ändern! Stellt
man die Anzeige auf Laufzeitbudget, so kann dies innerhalb der Laufzeit nicht mehr
geändert werden. Wenn also eine Werbeanzeige gut läuft, dann läuft sie definitiv bis
zum Enddatum weiter. Deswegen empfehle ich immer mit dem Tagesbudget zu arbeiten.
Hier können wir eine Summe eingeben, die sich zwischen 10 und 15 Euro beläuft.

Kleiner Tipp:
Benutze keine geraden Zahlen. Oftmals laufen Werbeanzeigen mit ungeraden Summen
besser, als mit geraden Summen, da jede Agentur und auch deine Mitbewerber eher mit
geraden Zahlen arbeiten. Nehme einfach mal 49,90€, anstatt 50€.

Die nächste Option ist: Wofür bezahlst Du?


Hier besteht einmal die Möglichkeit für Impressionen zu bezahlen oder für Link Klick
(CPC).
Wir belassen es in unserem Fall auf Impressionen, damit unsere Werbeanzeige so oft
wie möglich ausgestrahlt wird. Möchten wir für jeden Klick einzeln bezahlen, dann
sucht uns Facebook die Personen, die am ehesten klicken und es wird nach Klicks
abgerechnet. Impressionen bedeutet in diesem Fall mehr Reichweite und das ist es, was
wir erreichen möchten.
Die Werbeanzeige:

Wir haben unsere Anzeigengruppe jetzt erfolgreich erstellt. Nun gilt es zum letzten und
mitunter wichtigsten Schritt überzugehen. Dem Herzstück unserer Werbeanzeige. Dazu
klicken wir auf den Button „weiter“.

Jetzt befinden wir uns in der Rubrik Werbeanzeige. Hier erstellen wir unsere
Werbeanzeige, die dann letztendlich auch unser Interessent sieht und mit ihr dann auch
interagiert. Zuerst vergeben wir wie immer einen Namen, mit dem wir unsere
Werbeanzeige von allen anderen unterscheiden können.

Hier können wir Beispielsweise den Namen vergeben: Bild/Video 1 / 2, Text 1 / 2, =


Bild Frau liegend 1, Headline 1, Text 1.

Haben wir einen passenden Anzeigennamen vergeben, gehen wir in den Abschnitt
„Identität“. Hier können wir unsere Facebook Fanpage auswählen, mit der wir werben
möchten. Wichtig: Bitte die Facebook Fanpage auswählen, die auch mit dem Produkt,
welches beworben wird, übereinstimmt.
Zusätzlich können wir hier auch das Instagram Profil auswählen, falls eins vorhanden
sein sollte. Darüber läuft dann die Werbeanzeige bei Instagram. Auch hier gilt es, das
passende Profil für das zu bewerbende Produkt zu haben.
Medien:
Als nächstes können wir entweder eine neue Werbeanzeige erstellen oder wir benutzen
einen bestehenden Beitrag. Wenn wir einen bestehenden Beitrag verwenden, können wir
einen von den schon vorhandenen Beiträgen von unserer Fanpage nehmen und diesen
bewerben. So bräuchten wir keine neue Werbeanzeige erstellen.

Wir benutzen in diesem Buch jedoch „Werbeanzeige erstellen“. Hier erstellen wir eine
komplett neue Werbeanzeige. Welches Format hier ausgewählt wird (Carousel /
einzelnes Bild oder Video / Collection).
Wir wählen hier also ein einzelnes Bild oder Video aus.
Nun können wir unter „Medien hinzufügen“ ein Bild oder ein Video hinzufügen. Wir
entscheiden uns hier für ein Bild. Beides kann sehr gut funktionieren. Folgendes ist zu
beachten: Lieber ein gutes Bild als ein schlechtes Video und andersrum genauso. Gut
sind kontrastreiche Bilder. Auch Bilder, die nicht zu hochglänzend sind, passen perfekt
für Werbeanzeigen, weil sie besser konvertieren. Bilder, die zu sehr bearbeitet sind,
können schnell abschrecken und den Endverbraucher oft nicht „abholen“. Alltägliche
Bilder, die auffallen und
Emotionen vermitteln, sind meist die bessere Wahl. Deine Bilder bzw. Videos sollten
am besten keinen Text beinhalten. Bei den Videos zumindest nicht auf dem Thumbnail
(Titelbild). Ansonsten kann es passieren, dass Facebook die Reichweite einschränkt.
Das wäre ziemlich ungünstig für die Klickpreise. Grundsätzlich gilt: Nicht mehr als 20
% des Bildes sollte Text enthalten.

Die Headline deiner Anzeige:


Kommen wir zum Abschnitt Text und Links in der Werbeanzeige. So wichtig wie das
Bild oder Video sind, ist auch der Text.
Der primäre Text ist letztlich das, was den Interessenten zum Klicken bewegt. In der
mobilen Ansicht haben wir die ersten 3 Zeilen in der Werbeanzeige, um zu überzeugen.
Danach muss der User auf „mehr anzeigen“ klicken. Deswegen sollte man in den ersten
3 Zeilen den User schon so neugierig machen, dass er klickt. Der Text sollte auf das
Angebot hindeuten und den Interessenten „abholen“ - am besten mithilfe von Emotionen.
Eine geeignete Headline könnte z.B. so aussehen:

„ /span> Fit, kein Stress, unser neues Trainingskonzept begeistert Personen, die
schwierigkeiten haben mit stress umzugehen. Wir helfen Dir gemeinsam in der
Gruppe mit deinem Stress besser umzugehen. /span>“

Wichtig ist, dass Du mit Deiner Anzeige den Interessenten „abholst“ und ihn zum
Angebot führst. Versuch bei Deiner Werbeanzeige mit Vorteilen zu argumentieren, um
den Interessenten wirklich einzufangen und ihn vor das Angebot zu platzieren.
Verwende in Deinen Werbetexten keine Negationen oder irgendwelche anderen
negativen Wörter. Sei positiv und schreibe auch positiv. Denke bei Deinen Texten „um
die Ecke“ und sei kreativ. Dann bekommst Du auch Personen dazu, mit Deiner
Werbeanzeige zu interagieren.

Der Titel sollte Deine Werbeanzeige mit ein paar kurzen Worten beschreiben und den
Interessenten auf die Werbeanzeige aufmerksam machen.

Beispiel: Fit, kein Stress!

Die Beschreibung:

Die Beschreibung kann dazu verwendet werden die Werbeanzeige bzw. den
Werbeanzeigentext noch einmal die geeigneten Vorteile zu bringen. Vorteile auf einen
Blick.

Die Webseiten-URL und die Call to Action:

Hier kommt die URL der Landingpage rein. Nicht der Link von der Fanpage. Dieser
Link wird genutzt, wenn der Button (CTA = Call to Action) geklickt wird.

Link anzeigen ist optional und kann benutzt werden, um den Link schön anzeigen zu
lassen. Meist wird er aber von der Landingpage schon übertragen und das auswählen
bzw. eingeben ist überflüssig.
Das wichtigste an der Werbeanzeige ist die Call to Action Button. Dieser verweist auf
die Landingpage und sollte immer genau dort sein wo er gut sichtbar zu sehen ist.
Tracking:

Mit dem Tracking ist der Facebook Pixel gemeint. Hier kann zu der Verfolgung der
dementsprechend angelegte Pixel angewählt werden. Dieser muss allerdings, um zu
funktionieren, auf der Landingpage und sämtlichen dahinterliegenden Webseiten
hinterlegt sein. Ansonsten kann der Pixel nicht ordnungsgemäß messen, welcher
Facebook User auf welcher Seite ist. Eine Empfehlung wäre hier den Vendoren
(Produktanbieter) zu fragen, ob er Deinen Pixel auf seinen Seiten hinterlegen kann,
damit Du dein Marketing messen kannst.

Wir können nun unsere erstellte Werbeanzeige veröffentlichen. Wir klicken dazu auf
„weiter“. Nun kontrolliert Facebook Deine Werbeanzeige, ob sie deren Richtlinien
entspricht. Bei erfolgreicher Überprüfung wird die Anzeige dann freigeschaltet und
veröffentlicht
Messwerte (Metriken):

Da wir als Affiliate oft keinen Facebook Pixel setzen können, weil es nicht unsere
eigene Seite ist bzw. unser eigenes Produkt ist, haben wir die Campaignkeys angelegt.
Mithilfe von diesen Linkendungen können wir schauen, welche Werbeanzeige gut
konvertiert oder nicht. Dazu gehen wir wieder zurück auf den Werbeanzeigenmanager.
Dort sehen wir nun unsere geschaltete Werbeanzeige. Gegliedert in Kampagne,
Anzeigengruppe und Werbeanzeige. Wir klicken nun vor der Kampagne das Kästchen an
und setzen ein Häkchen. Danach gehen wir auf den Reiter „Anzeigengruppe“ und setzen
wiederholt das Häkchen. Nun gehen wir auf „Werbeanzeigen“.

Dort sehen wir jetzt alle Werbeanzeigen aus dieser Kampagne. Die Häkchen müssen nur
gesetzt werden, falls mehrere Kampagnen und Anzeigengruppen im
Werbeanzeigenmanager sind. Damit können wir sehr gut den Überblick behalten.
Wenn wir auf dem Reiter Werbeanzeigen sind, können wir die Metriken und Messwerte
für jede einzelne Werbeanzeige genau anschauen und vergleichen.
Ganz vorne in der Spalte befindet sich der Anzeigenname der Werbeanzeige. Genau
deshalb haben wir die Namen der Werbeanzeige so bezeichnet, dass wir alle Anzeigen
auseinanderhalten können.

Rechts daneben ist die Auslieferung, in der Du sehen kannst, ob Deine Anzeige aktiv
oder inaktiv ist. Wichtig für uns sind die „Klickraten“ und die Fragen „wie viel Geld
ausgegeben wurde“ und „wie viel Geld eingegangen ist“ - der sogenannte „ROAS
(Return on Adspend). Die Formel dafür ist (Umsatz/Werbekosten) * 100 = ROAS.
Umso höher der ROAS desto besser. Wichtig ist, dass die Einnahmen höher sind als die
Ausgaben. Danach sollte man sich grundsätzlich richten.

Nun kann man im Weiteren die Klicks verfolgen. Wie oft wurde von den Interessenten
geklickt. Dazu vergleichen wir die Klicks bei Facebook mit den Klicks auf den
Warenkörben bei Digistore24.com (diesen findest Du bei Digistore als Affiliate
angemeldet unter Berichte, Statistiken, nach Campaignkey und dann unter dem
jeweiligen Campaignkey die Klicks anschauen). So könnt ihr ganz genau vergleichen,
welche eurer Anzeigen am besten läuft und könnt sie so nacheinander die splittesten (A /
B Test).
Wie funktioniert ein Splittest (A / B Test)?
Ein Splittest ist nichts anderes, als ein Test mit zwei gleichen Werbeanzeigen in der nur
eine Sache geändert wird, der Rest aber komplett gleichbleibt. Das kann das Foto sein,
der Anzeigentext, der Titel, manche Wörter, usw. Man Dupliziert also 2 Werbeanzeigen
und verändert davon eine. Danach stellt man beide ein und vergleicht nach ein paar
Tagen, welche Anzeige besser läuft. Die Anzeige die schlechter läuft, wird
abgeschaltet. So kann man immer weitermachen, bis man letztlich die besten Ergebnisse
mit der Werbeanzeige erzielt.

Wann sollte ich aufhören ein Produkt zu bewerben?

Am besten solltest Du schauen, wie Dein Produkt letztlich konvertiert. Du solltest nicht
mehr ausgeben als das 3-fache des Gewinnes, den Du mit dem Produkt machen würdest,
wenn Du 3 Verkäufe erzielen würdest.

Beispiel: Du hast ein Produkt, an dem Du 15 Euro verdienst. Das 3-fache wären 45
Euro. Nach 45 Euro Werbekosten solltest Du Breakeven sein. Das heißt, Du solltest
nach der Ausgabe von 45 Euro Werbekosten zumindest auf 0 Euro Ausgaben kommen,
dein Invest also wieder raushaben. Solltest Du nicht Breakeven sein, dann würde ich dir
empfehlen das Produkt zu wechseln.

Die MasterClass:
Solltest Du noch weitere Fragen haben, dann schreib mir gerne an: E-Mail.
Gerne möchte ich Dich einladen, Dir mein exklusives Angebot für die Masterclass
anzuschauen, um wirklich auf ein Level zu kommen, dass Dich zu einem internationalen
Experten im Bereich Facebook Advertising macht.
Hier kannst du dich gerne bewerben: www.finest-audience.de/ak

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