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Instagram Influencer werden und damit

seriös Geld verdienen


Instagram Marketing Guide

Erfahre alle Instagram-Geheimnisse und lerne, wie du Reichweite aufbauen kannst


Schritt-für-Schritt-Anleitung

Serkan Doslakoski
Für Fragen und Anregungen:
Instagram Influencer werden und damit seriös Geld verdienen

1.Auflage 2019
© by Serkan Doslakoski

Kirchbergstraße 96
3400 Burgdorf
Schweiz
Copyright © 2019 by Serkan Doslakoski – alle Rechte
Vorbehalten

Alle Rechte sind vorbehalten. Alle Inhalte, Texte, Textteile, Grafiken und Layouts dieses Werks sind unter anderem
urheberrechtlich geschützt. Eine urheberrechtliche relevante Vervielfältigung stellt sich dar, durch das Kopieren, die
Farbverfremdung, das Digitalisieren oder bei herunterladen in den Arbeitsspeicher, das Smoothing oder die
Komprimierung in ein anderes Format. Der Urheberrechtliche Schutz kann nur mit ausdrücklicher Zustimmung des
Verlages oder des Autoren aufgehoben werden. Hierzu zählen unter anderem: jegliche Bearbeitung der
schöpferischen Elemente. Eine strafrechtliche Verfolgung wird bei Zuwiderhandlung eingeleitet!
Inhalt
Einleitung
Instagram: Ziele und Kriterien für den Erfolg
Was macht Instagram besonders?
Vergleich zwischen Facebook, YouTube & Instagram
Womit sind Influencer am besten beraten?
Die Entwicklung des Accounts
Was ist ein Influencer?
Wichtige Kennzahlen für den Erfolg
Schritt #1: Der Einstieg bei Instagram
Den Account erstellen
Das Grundprinzip der Nutzung verstehen
Wann und wie oft benutzen?
Die Quintessenz bei jeder Nutzung
Alle Funktionen von Instagram auf einen Blick
Startbildschirm
Buttons zu Unterseiten
Schritt #2: Instagram mit Inhalten füllen
Bilder: Eine Macht in den richtigen Händen
Regel Nr. 1: Auf Anhieb überzeugen!
Besonderen Moment auffangen
Ruhe schaffen
Regel Nr. 2: Geordnete Verhältnisse
Regel Nr. 3: Mit Bearbeitung nachhelfen – Aber wie?
Themen: Das ist der richtige Inhalt!
Inhalte für die Story
Live-Funktion der Stories nutzen
Die Interaktion als Trumpf
IGTV: Mit Instagrams Fernsehen lange Videos posten
Welche Länge sollte ein Video haben?
Auf das Video aufmerksam machen
Schritt #3: Mechanismen zum Aufbau & Wachstum des Profils
Die Explore Page als großes Ziel & Inspiration
#
Hashtag-Analyse leicht gemacht!
Drei ultimative Tipps zu Hashtags!
Wachsen durch Kooperationen
Direkte Nachrichten: Der unterschätzte Part der Interaktion
Werbeanzeigen: Viel Geld, und wofür?
Bots: Was sie sind und wieso sie vermieden gehören
Schritt #4: Die Strategie zum Profilaufbau
Step 1: Die bisherigen Tipps umsetzen
Step 2.1: Zielgruppe festlegen
Welche Altersgruppe möchte ich erreichen?
Welche Gesellschaftsschicht fühlt sich von meinem Lifestyle angesprochen?
Welche Werte möchte ich transportieren?
Was wäre es für eine Person, der ich gefallen würde, wenn wir uns auf der Straße begegneten?
Weitere Tipps zur Findung der Zielgruppe
Step 2.2: Alternative zur Zielgruppensegmentierung -> Inhalte streuen & User trichtern
Step 3: Push-Gruppen
Step 4: Geld verdienen
Option 1: Eigene Produkte verkaufen
Option 2: Affiliate Marketing
Option 3: Bezahlte Werbung
Schritt #5: Starke Tools für das Instagram-Profil
Tipp #1: Gesichter bearbeiten mit Facetune
Tipp #2: Inshot für die Video-Bearbeitung
Tipp #3: Canva für ansprechende Fotos
Tipp #4: Reports+ für bestes Monitoring
Tipp #5: Characters, um fantastische Elemente in Stories & Captions einzubringen
Tipp #6: Later für Automatisierungsprozesse
Tipp #7: Ranksider als Influencer-Plattform
Fazit: Mehr als nur auf wenige Funktionen spezialisierte Tools
Schlusswort
Einleitung
Dieses Buch zeigt dir, wie du ein erfolgreicher Instagram Influencer wirst und damit
auf seriöse Art und Weise Geld verdienst. Hast du dich bereits gefragt, wie es ist und
wie es dir gelingt, eine enorme Reichweite aufzubauen und damit ganz entspannt Geld
zu verdienen? Hier bekommst du sämtliche Instagram-Geheimnisse an die Hand und
lernst, dir einen eigenen Kanal aufzubauen, der wächst und wächst:

Mehr als Hundert Follower an einem Tag!


60.000 Follower in einem Jahr!
Dies in einer simplen Schritt-für-Schritt-Anleitung für dich erklärt!

Achtung: Es handelt sich hierbei um kein Versprechen!

Leute befinden sich oftmals in einer vielversprechenden Situation, begreifen ihre


Chance, sind aber leider nicht bereit, wirklich intensiv dafür zu arbeiten. So gelingt es
dementsprechend leider nicht, die eigenen Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Selbstverständlich können wir dir nur die Richtung weisen. Die Schritte musst du
allein gehen, was einiges an Arbeit erfordert. Doch wie die Praxis bereits mehrmals
gezeigt hat, wird es sich lohnen!

Denn mit unserer Anleitung erhältst du keine Tipps von 2015 oder 2016. Das Internet
ist ein schnelllebiger Bereich und auch bei Instagram ändert sich mit der Zeit vieles.
Also bieten wir dir in diesem Buch nur das hochaktuelle: Damit du Instagram 2019,
2020 und darüber hinaus meisterst!

Doch wo bekommen wird dieses hochaktuelle Wissen her?

Dieses Buch – das musst du wissen – basiert nicht auf theoretischem Wissen, welches
irgendwo zusammengetragen wurde. Denn leider tun dies viele Personen: Sie kratzen
Wissen aus dem Internet zusammen und verkaufen dies als ihr Buch, welches von leeren
Marketingversprechen begleitet wird, die dir falsche Hoffnungen machen. Doch wir
bauen auf praktischem und erprobtem Wissen diese Anleitung Schritt für Schritt
für dich auf! Du profitierst dabei von den zahlreichen Erfahrungen!

Grund genug, sich mit der präzisen Schritt-für-Schritt-Anleitung auseinanderzusetzen…

Wir wünschen dir dabei viel Spaß!


Instagram: Ziele und Kriterien für den Erfolg
Zu Beginn widmen wir uns einem Einblick in das soziale Medium Instagram. Dieses hat
nämlich diverse Vorzüge, mit denen andere soziale Medien nicht mithalten können. War
beispielsweise früher immer Facebook in aller Munde, so hat sich dies mittlerweile in
eine komplett andere Richtung entwickelt. Instagram gibt dir eine ausgezeichnete
Möglichkeit, nah an den Personen dran zu sein. Doch wieso ist das so?
Was macht Instagram besonders?
Instagram startete 2009 als Projekt und zwackte 2010 über ein Seed Funding 500.000
US-Dollar für die Finanzierung ab. Als es im Oktober eine Woche nach dem Launch
bereits 100.000 User hatte und diese bis Dezember desselben Jahres sehr schnell auf
gar 1.000.000 User anwuchsen, war schnell klar, in welche Richtung es gehen würde.
Ebenso ging es schließlich weiter bis heute, wo Instagram gar mehr als eine
Milliarde Nutzer zusammenführt!
Dabei ist es jene Plattform, die den Leuten die größtmögliche Nähe zueinander bzw.
zu ihren Idolen erlaubt. Für dich bedeutet das, dass du zu potenziellen Kunden,
Followern und Fans am besten Nähe aufbauen kannst.

Gewähre durch Stories einen Einblick hinter die Kulissen!

Speichere Stories dauerhaft in deinem Profil ab, sodass sie für User
immer abrufbar sind!

Kommentiere und gehe auf Kommentare ein!

Nutze Hashtags, um die richtigen Personen zu erreichen!

Mittlerweile übersteigt Instagram in seiner Präzision und der Übersicht sogar Facebook
als Marketing-Instrument. Zudem enthält Instagram einen bunten Mix an Usern:

Vom Zahnarzt über den Geschäftsmann bis hin zum Immobilienmakler


gehobene Persönlichkeiten!

Vom College-Absolventen über den Studenten bis hin zum Schüler die junge
Klientel!

Vom Politiker über den Schauspieler bis hin zum Künstler berühmte
Personen!

Instagram ist nicht begrenzt auf eine einzige Personengruppe, sondern führt eine
regelrechte Vielzahl an Menschen zusammen.

Doch wie kann Instagram so brillant sein, wo doch YouTube und allem voran
Facebook die meisten Nutzerzahlen haben?

Facebook hat die meisten Nutzer, weil es dieses Medium wesentlich länger als
Instagram gibt. Es ist das erste soziale Medium auf dem Markt. Deswegen ist es
Standard und aus exakt diesem Grund haben so viele Menschen einen Facebook-
Account. Außerdem funktioniert der Login auf verschiedenen Plattformen über
Facebook, was für die meisten Personen ebenfalls ein Grund ist, auf Facebook ein
Profil zu unterhalten. Es ist dabei aber nicht zwingend gleichzeitig das beste Medium,
um Reichweite aufzubauen. Insbesondere in Sachen Monetarisierung wird Facebook
allmählich von Instagram der Rang abgelaufen. Der Zuwachs bei Facebook sinkt,
während der von Instagram steigt.
Vergleich zwischen Facebook, YouTube & Instagram
Hier nochmals kompakt die wichtigsten Merkmale und Unterschiede der drei
mächtigsten sozialen Medien gegenübergestellt:
Facebook

Vorteile Nachteile
Login auf anderen Eher langsame
Websites Interaktion
Vernetzt Menschen Auf lange Beiträge
miteinander ausgerichtet
Profile, Stories,
Beiträge, Teilen,
kommentieren

Rolle: Standard-Medium, welches die meisten User hat

Youtube

Vorteile Nachteile
Gezieltes Wissen Eher langsame
durch Videos Interaktion
Bietet Möglichkeiten Auf lange Beiträge
zum Austausch durch ausgerichtet
Kommentare

Rolle: Zweitgrößte Suchmaschine der Welt


Instagram

Vorteile Nachteile
Vernetzt wie Zur
Facebook die Monetarisierung
Menschen mit einer externe Firmen
Vielzahl an erforderlich
Funktionen: Profile,
Stories, Beiträge
u.v.m.
Ermöglicht durch
guten Aufbau schnelle
Interaktionen &
schnelle Eindrücke

Rolle: Weitestgehend intuitives Medium für schnelle Handlungen


Womit sind Influencer am besten beraten?

Nun sieht die Monetarisierung – also das „Geld machen“ – mit Instagram komplizierter
aus. Während nämlich YouTube und Facebook durch die Schaltung von Werbungen
ab einer bestimmten Anzahl an Followern einfache Wege zur Monetarisierung
anbietet, gestaltet sich dies bei Instagram komplizierter: Hier sind externe Firmen zur
Monetarisierung angedacht, wobei du durch Werbung für diese Firmen Geld
verdienst. Was zunächst wie ein Nachteil aussieht, ist aber mit etwas Knowhow ein
Vorteil. Denn externe Firmen ermöglichen dir, die Werbung selbst zu formulieren und
deinem Profil anzupassen. Außerdem hast du wesentlich höhere Verdienstspannen in
Aussicht. Du wirst im Folgenden noch merken, dass du mit Instagram die besten
Aussichten zur Monetarisierung als Influencer hast. Doch dafür muss sich dein
Account erstmal zu dem eines Influencers entwickeln…
Die Entwicklung des Accounts
Die Kunst bei Instagram ist es nicht, möglichst viele Follower zu ergattern. Dies macht
einen Influencer noch längst nicht aus. Follower kommen und gehen. Bereits nach zwei
Beiträgen, die wenig zusagen, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine hohe Absprungrate
seitens deiner Abonnenten. Zudem bringen dir Follower noch längst kein Engagement
bei den Beiträgen. Auch schauen sie nicht automatisch in die Story rein. Sie folgen dir
zunächst nur und können Personen aus den verschiedensten Sparten sein. Dennoch: Mit
Followern fängt erstmal alles an; sie sind der erste Step in der Entwicklung deines
Accounts.

Was jedoch nach den Followern kommt, hat bereits mehr Substanz: Die Community.
Hierbei handelt es sich um eine Gemeinschaft, die dir folgt. Es hat sich eine Gruppe
an Personen herauskristallisiert, die mit deinen Beiträgen interagieren. Dies ist aus
verschiedenen Gründen möglich:

Der Fokus deines Profils spiegelt die Interessen der Community wider.

Du als Person sagst der Community zu


deine Stellung sowie Bekanntschaft in bestimmten Orten bzw. Städten trägt
zur Bildung der Community bei.

E i n e Community ist eine feste Anhängerschaft, die mit deinen Beiträgen


interagiert. Hier und da mal ein Kommentar, dann wiederum ein Blick in die Story,
außerdem werden deine Beiträge geteilt… Dies bedeutet für deinen Account zugleich
eine schnellere Ausbreitung und einen schnelleren Anstieg der Follower.

Letztlich mündet dies in der Entstehung von Fans. Denn je größer die Gemeinschaft
wird und je mehr Aufmerksamkeit deine Beiträge finden, umso bekannter wird dein
Account. Die Leute merken bei regelmäßigen Stories und Postings, dass du dauernd
guten Content lieferst und freuen sich darauf. Wenn sich die Leute freuen, Beiträge von
dir zu sehen und darauf warten, dann sprechen wir von einer Fanbase. Die Leute kennen
dich, ohne dass du besonders viel dafür machen musst. Das bedeutet es, Influencer zu
sein!
Was ist ein Influencer?
Die meisten Leute, die von sich behaupten, Influencer zu sein, haben tatsächlich nur
bedingten Einfluss auf die Menschenmassen. Mal angenommen, jemand muss in sein
Profil schreiben, dass er Fitnessmodel, Fotograf oder sonstiges ist, damit ihn bzw. sie
die Menschen erkennen:

Hierbei handelt es sich um keinen Influencer! Denn wie viel Einfluss kann jemand
haben, den die Leute nicht kennen?

Einfluss geht über Vertrauen. Vertrauen kommt durch Bekanntheit. Wenn nun eine
Berühmtheit, die bereits durch den bloßen Namen bekannt ist, auf Instagram agiert, dann
hat diese einen Einfluss. Bereits ohne ins Profil zu gucken, wissen die Leute nämlich,
dass diese gut ist und suchen sie gezielt selbst über Instagram, um sie zu abonnieren.

Das muss das Ziel sein:


Dass Personen dich suchen, weil deine Bekanntheit so groß ist, dass sie sofort
wissen, dass es sich lohnt, dich zu abonnieren.
Dann vertrauen sie auch deinen Vorschlägen und du hast den gewünschten Einfluss.
Wichtige Kennzahlen für den Erfolg
Wichtige Kennzahlen für den Erfolg bei Instagram lassen sich aus den Insights, also
den Statistiken, entnehmen. Während einige Statistiken naheliegend sind, gestalten sich
andere als weniger bekannt, aber dafür sehr wichtig.

Total Followers: Hier siehst du die Anzahl deiner Follower insgesamt

Profile Views: Besuche auf deinem Profil


Likes received: Gesamtanzahl an erhaltenen Likes auf dem Profil
Impressions: Geteilte Eindrücke durch User
Comments received: Die Anzahl der Kommentare, die du insgesamt erhalten
hast
Reach: Die Reichweite, was die Anzahl an Personen meint, die du bisher
erreicht hast
Average engagement rate by post: Durchschnittsengagement der User bei
deinen Posts

Nun möchten wir eine Sache besonders hervorheben, weil diese definiert, ob du einfach
nur ein paar Follower oder aber eine Community oder gar Fans hast. Es ist der letzte
Stichpunkt, nämlich das Engagement der User bei deinen Posts. Ein normaler Wert
liegt bei um die 4 %. Doch sollte dieser noch höher ausfallen, würde dies bedeuten,
dass dein Profil ein sehr hohes Engagement der User hätte. 10 % beispielsweise wären
absolut beachtlich und würden zeigen, dass eine sehr gute Community im Aufbau wäre.
Die betreffende Person würde irgendwann, wenn die Entwicklung anhielte, ein
reichweitenstarker Influencer werden. Exakt das soll dir auch gelingen, indem du die
Anleitung in diesem Buch befolgst und sie umsetzt.

An dieser Stelle möchten wir Bezug auf Fake-Profile nehmen. Diese erkennst du in der
Regel exakt an diesem Aspekt, der Average Engagement Rate by Post! Denn ein Fake-
Profil mit vielen Abonnenten, aber wenig Likes, entpuppt sich als arm an Engagement
im Verhältnis zur hohen Anzahl an Abonnenten:

Wenige Likes
Wenige Kommentare
Wenige Story-Views

Auch die Kommentare auf Fake-Profilen sind meistens verräterisch: Sie sind gebottet
und meistens sehr standardmäßig:
„Nice Picture!“
„Comment me as well.“
„Nice feed.“

Es genügt also bereits ein Blick auf grundlegende Dinge, sodass Fake-Profile sich
entlarven. Achte darauf, wenn du hier und da auf Profile mit sehr vielen Abonnenten,
aber wenig Interaktion, stößt.
Schritt #1: Der Einstieg bei Instagram
Nun gehen wir ans Eingemachte! Wir werfen gemeinsam einen Blick auf die ersten
Schritte bei Instagram, die den Einstieg in deine Bestrebungen zum Influencer bedeuten.
Den Account erstellen
Zunächst startest du Instagram. Bei den meisten Smartphones ist die Anwendung
bereits vorinstalliert, weswegen es einfach ausreicht, unter den Menüpunkten
„Anwendungen“ oder „Apps“ nachzuschauen. Möglicherweise ist das Icon direkt auf
dem Display. Solltest du Instagram nicht haben, dann schaffst du es dir an, indem du
es downloadest. Hierzu gehst du in den App Store, Google Play Store oder findest die
App anderweitig. Das oberste Ergebnis ist das Original, weswegen du es downloadest
und startest. Anschließend gibst du die von dir geforderten Daten ein, wobei du deinen
Instagram-Account auch mit dem Facebook-Konto verknüpfen kannst. Dies
verschafft dir einige Zusatzoptionen wie zum Beispiel das gleichzeitige Posting
deiner Instagram-Beiträge auf Facebook. Da dieselben Posts auf zwei
verschiedenen sozialen Medien jedoch als Crossposting gelten und bei Usern in der
Regel schlecht ankommen, raten wir davon ab.

Zahlreiche Gründe sprechen gegen das Crossposting. Zum einen sind dies technische
bzw. funktionelle Faktoren der beiden Plattformen: Nämlich unterstützen die Stories
auf Facebook einige Inhalte der Instagram Stories nicht. So lässt sich beobachten, dass
beispielsweise die „Fragen“-Funktion ebenso wie die Links in den Storys bei Facebook
nicht unterstützt sind – laut aktuellem Stand. Bei Instagram hingegen gibt es diese
Funktionen ebenso wie eine Fülle anderer interessanter Mechanismen. Somit würde ein
automatisches Crossposting der Instagram-Stories über Facebook bewirken, dass
diese nicht richtig angezeigt werden. Falls dies ein Mal passiert: Ok, kann
vorkommen. Lass es mehrmals hintereinander oder generell häufig vorkommen, dann
wird sich deine Facebook-Community die ein oder andere Frage stellen…

Neben diesem Aspekt gibt es jedoch noch ein weiteres Contra fürs Crossposting, was
im Prinzip sogar noch ein triftigeres Argument ist: Es ist für Abonnenten beider
Plattformen langweilig. Stelle dir vor, dass jemand dich auf Instagram super findet und
mehr von dir sehen möchte. Folglich abonniert er oder sie dich auf Facebook.

Doch wieso abonniert dich diese Person auch auf Facebook? Möchte sie dieselben
Inhalte ein zweites Mal sehen? Natürlich nicht!
Wenn du auch auf Facebook und noch anderen sozialen Medien postest, dann gewöhne
dir an, jedes Mal etwas anderes zu bieten! Ansonsten ist nur ein Abonnement für die
User sinnvoll. Schlimmstenfalls entscheiden sie sich für Facebook und du kannst bei
Instagram nach und nach einpacken. Quintessenz: Wenn du Facebook bedienst, dann
mit eigenen Inhalten!

Die bisherigen Erläuterungen bedeuten allerdings nicht, dass du dein Instagram-Konto


nicht mit Facebook verknüpfen sollst. Es ging lediglich darum, dass du die Funktion

„Teile Beiträge von Instagram auch auf Facebook“ nicht aktivieren sollst.

Eine Verknüpfung von Instagram mit Facebook jedoch ist essenziell, da du nur so ein
Business-Konto für Instagram aktivieren kannst. Ein Business-Konto ist allerdings
deswegen sehr wichtig, damit du die Insights sehen kannst und somit Statistiken zu
deinem Instagram-Profil erhältst.
Da eine Verknüpfung also im Hinblick auf Statistiken ein Muss ist, erhältst du im
Folgenden eine kurze Erklärung diesbezüglich:

Auf das Zahnrad – das Symbol für Einstellungen – klicken.


Falls du einen Facebook-Business-Account hast – was empfohlen ist – dann
gehst du nun lediglich noch auf „Verknüpfte Konten“ bzw. „Konto
verknüpfen“.
Durch die Verknüpfung eines Business-Kontos von Facebook sind Statistiken
bei Instagram sichtbar, die dir wichtigen Aufschluss über die Performance
deines Accounts geben.

Lege bei Nicht-Vorhandensein eine Fanseite für Unternehmen bei Facebook für
dich an, um die Verknüpfung möglich zu machen. Denn nur so siehst du die
entscheidenden Statistiken auf Instagram!
Das Grundprinzip der Nutzung verstehen
Nun sollst du erfahren – was für die richtige Nutzung des Mediums elementar ist –,
wozu Instagram überhaupt existiert und genutzt wird. Dabei lässt sich der Sinn von
Instagram wie folgt kompakt zusammenfassen:

„Das Ziel ist es, den Usern auf den möglichen Wegen – Story, Video, Bild – einen
kurzen Eindruck (Impression) zu verschaffen, von dem was du machst.“

Keine tiefgreifenden langen Texte!


Keine stundenlangen Videosessions!
Keine Floskeln aus dem Leben!

Mit kurzen Impressions, die möglichst ausdrucksstark sind und hin und wieder eine neue
Seite von dir zeigen, kriegst du die Personen auf deine Seite. So entsteht nach und nach
eine Community.
Dieses Grundprinzip von Instagram macht sich bereits in dessen Konzeption
bemerkbar. So sind zum Beispiel Live-Stories allesamt nur bis zu 24 Stunden
speicherbar.

Neben diesen kurzen Impressions steht die Interaktion im Vordergrund. Dies bedeutet,
dass du auf Kommentare eingehen, diese liken, teilen und wiederum ebenfalls
kommentieren kannst. Zudem hast du über die Direct-Funktion jederzeit die Gelegenheit,
mit den Leuten privat in Kommunikation zu treten und diese können dies ebenso mit dir.

Exakt diese Interaktivität gilt es mit zur berücksichtigen und für den erfolgreichen
Aufbau einer Community auf die Kommentare, Meinungen und weiteren
Reaktionen auf deine Beiträge einzugehen.
Wann und wie oft benutzen?
Nun ist das Grundprinzip klar. Doch wie benutzt man Instagram? Eher Stories oder
eher Beiträge? Beides ist wichtig! Ohne Beiträge wird es keine neuen Follower geben.
Aber die Stories haben bei der Herausbildung einer Community die wohl maßgeblichste
Funktion.

Halte die Stories dabei authentisch und nutze diese Funktion mehrere Male am
Tag!

Sei aktiv und teile mit den Leuten, was du machst und was dich bewegt. So erhalten sie
einen Einblick in dein Handeln. Mehrere Storybeiträge täglich halten dein Profil
interessant und lebhaft. Es sind kurze Eindrücke, die in Ihrer Gesamtheit einiges über
dich verraten. Wie viele Storybeiträge es täglich sein sollten, hängt von deinen
Tätigkeiten ab und davon, wie interessant diese für die Community sein mögen. Solltest
du mal einen total langweiligen Tag verbringen, so ist angeraten, nicht auf Teufel komm
raus irgendwas zu posten. Die Qualität muss gegeben sein, damit du die Leute bei
Laune hältst. Die Lehre: Eine hohe Aktivität und Quantität erwarten die User bei
Instagram von dir, aber dabei müssen sich Qualität und Quantität die Waage halten.

Neben Stories kommt den Posts im Feed eine wichtige Funktion zu. Mit diesen holst du
neue Follower in dein Profil rein und gibst der Community mit der Textfunktion –
Caption genannt – unter dem Beitrag mehr Infos zum jeweiligen Ereignis.

Mache mehrere Posts im Feed pro Woche, um für neue Follower zu sorgen!

Mit den Stories und Posts im Feed in einer angemessenen Frequenz erarbeitest du dir
eine Basis, auf der man aufbauen kann. So viel zunächst zu der Grundlage, wann und
wie häufig Instagram benutzt werden sollte…
Die Quintessenz bei jeder Nutzung

Sofern du das Grundprinzip verstanden hast, dann bist du nun bestens informiert, was
deine Beiträge und Stories sicherstellen müssen:

Sie müssen on point sein! Bringe alles auf den Punkt, da User nur kurz
reinschauen werden.
Sei regelmäßig dabei! Wenn du eine regelmäßige Nutzung sicherstellst,
kannst du wachsen.
Emotionen machen Eindruck! Gib die Inhalte so raus, dass sie deine
Emotionen widerspiegeln.

Es ist mittlerweile aus zahlreichen Erfahrungen erwiesen, dass Instagram Nutzer


honoriert, die viel aktiv sind. Dies betrifft sowohl die eigenen Posts als auch das
Liken, Kommentieren und Teilen der Inhalte anderer Personen. Somit erhältst du immer
bessere Reichweite, je mehr du bei hoher Qualität agierst.
Alle Funktionen von Instagram auf einen Blick
Damit du dich bei Instagram zurechtfindest, zeigen wir dir jetzt alle Funktionen und
erklären diese. So wird es dir besser gelingen, die bisherigen Tipps umzusetzen und
dir wird die Interaktion mit deinen Followern leichter fallen.
Startbildschirm
Hier hast du zunächst einen Überblick über die letzten Posts, was Feed genannt wird.
Dieser ist in absteigender Reihenfolge mit den wichtigsten Beiträgen beginnend abwärts
bis zu den weniger wichtigen. Was für welchen Account die wichtigsten Beiträge sind,
bemisst Instagram nach der Interaktion mit dem jeweiligen Account. Durch Buttons
zum Liken, Teilen und Kommentieren ist unterhalb der Bilder die Option zur Interaktion
gegeben. Recht neben den Buttons unterhalb der Beiträge kannst du die einzelnen Posts
speichern.

In der Leiste oberhalb der Beiträge sind die Stories. Links deine eigene, rechts eine
Liste, die du entlangscrollen kannst mit allen Stories der Personen, die du abonniert
hast. Solltest du noch keine Story haben, findest du durch den Klick auf das blaue
kleine Plus die Möglichkeit dazu, direkt etwas in deine Story zu posten. Die einzelnen
Stories fügt Instagram der Relevanz nach für jeden Account hinzu, sodass die
mutmaßlich wichtigsten Stories ganz links auffindbar sind und am wahrscheinlichsten
angeklickt werden.

Oberhalb der Stories ist eine weitere Zeile. Hier hast du die Möglichkeit, über
Instagram Bilder und Videos zumachen. Weiter rechts, direkt neben dem Schriftzug
Instagram, findest du IGTV vor, wo du dir Videos ansehen kannst sowie den Pfeil mit
einer Liste deiner Chats. Wichtig bei der Chatliste:

Oben rechts – in blau geschrieben – sind immer die Anfragen aufgelistet. Hierbei
handelt es sich um Personen, die mit dir in Kontakt treten möchten, aber zunächst
dafür eine Anfrage an dich losschicken müssen, weil sie noch nicht mit dir befreundet
sind.
Buttons zu Unterseiten
Die Starseite ist unten durch ein Haus-Symbol gekennzeichnet. Bei Klick auf dieses
Symbol gelangst du immer zum Feed zurück. Weiter geht es mit den folgenden
Symbolen:

Lupe bzw. Explore:


Suche nach Personen, Hashtags & Locations sowie vorgeschlagene Bilder
einsehen

Plus im Quadrat in der Mitte:


Hinzufügen von Bildern und Videos in den eigenen News Feed

Herz:
Nachschauen, wer die eigenen Beiträge liked und wer einem folgt

Profil:
Ganz rechts gelangst du zu deinem Profil mit Übersicht der Abonnenten &
Abonnements sowie weiteren Infos

Unter dem Profilzeichen gibt es zudem die Möglichkeit, das eigene Profil zu
bearbeiten. Hier gibst du dir einen Namen, deinem Profil ein Bild und schreibst eine
Bio. Du verlinkst zu deiner Website oder deinem YouTube-Kanal oder vieles mehr!
Des Weiteren gibt es bei deinem Profil das Zahnrad für Einstellungen, unter dem du
besonders enge Freunde hinzufügen, deinen Kanal aufrufen, deine Statistiken
abrufen und weitere Dinge machen kannst. Highlights sind zudem im wahrsten Sinne
des Wortes:

Die sogenannten Story-Highlights!

Hier kannst du Stories hinzufügen, die dauerhaft in deinem Kanal und für andere
sichtbar sind. Bitte messe den Story-Highlights die große Bedeutung zu, die sie haben:

Kommen User auf dein Profil, dann sehen sie als erstes das Profilbild und die Anzahl
der Follower sowie Abonnements. Danach aber wollen sie wissen, was du täglich
postest. Hierzu geben die Stories als lebhafteste Möglichkeit die besten und meisten
Eindrücke. Fülle deswegen die Stories im Idealfall nach Themen sortiert und
entsprechend benannt – damit die User schnell auf das stoßen, was sie interessiert!
Schritt #2: Instagram mit Inhalten füllen
Wagen wir nun Schritt für Schritt den Blick darauf, WIE Instagram mit Inhalten befüllt
wird. Eine Seite der Medaille ist es nämlich, Bilder und Stories zu posten und dabei die
richtigen Inhalte zu bedienen. Doch die andere – und zugleich immens wichtige – Seite
der Medaille ist die Qualität, mit der du das machst. Aus diesem Grund gehen wir nun
einzeln die wichtigen Qualitätsrichtlinien durch.
Bilder: Eine Macht in den richtigen Händen
Bildern kommt nicht nur bei Instagram eine große Bedeutung zu. Bereits in der ganzen
Geschichte der Menschheit waren sie in der Lage, komplexe Zusammenhänge maximal
einfach zu transportieren und vor allem eines: Emotionen zu wecken. Das Wecken von
Emotionen erfordert eine Vielfalt an Informationen. Deren Verknüpfungen ergeben die
gewünschte Emotion beim Zuschauer. Folglich sind Bilder bei Instagram dazu in der
Lage, eine emotionale Macht zu entfalten. Doch eine Macht wird es nur in den
richtigen Händen, wo die Bilder eine ausreichende Qualität haben.
Regel Nr. 1: Auf Anhieb überzeugen!
Die Aufmerksamkeit der Nutzer auf Instagram ist auf den Bruchteil einer Sekunde
beschränkt. Es ist der erste Eindruck, der zählt, und dieser muss eine bleibende
Wirkung entfalten. Um dies zu erreichen, gibt es verschiedene Techniken und
Möglichkeiten:

Besonderen Moment auffangen


Ruhe schaffen
Besonderen Moment auffangen
Jede Tätigkeit – mag sie auch noch so bedeutungslos und nach Standard erscheinen
– hat einen besonderen Moment. In der Menge eines Rockkonzerts ist es womöglich
dieser eine Betrunkene, der eine REWE-Tüte in die Höhe hält, von der sich ästhetisch
das Scheinwerferlicht spiegelt. Bei einem Nickerchen zuhause ist es der Sonnenschein,
der über das kahle Wohnzimmer schweifend die schlafende Person erhellt. Auf dem
Feld ist es die Farbvielfalt der Blumen, die eine lachende Person umgibt.

Eine Situation muss nicht für ein perfektes Foto gemacht sein…

Vielmehr muss sie für ein perfektes Foto geschaffen werden!

Dies geschieht im Zweifelsfall durch Zusätze. Diese lassen sich sowohl durch
Programme zur Bildbearbeitung als auch reale Elemente in der Situation hinzufügen.
Beispiele für solche Zusätze sind:

Farbkontraste, die die Aufmerksamkeit auf ein Ereignis lenken


Gesten & Mimik der Personen auf den Fotos
Naturschauspiele, wie der Mond- und Sonnenschein sowie der spiegelnde
Regen

All dies lässt nicht nur eine Emotion aufkommen, sondern mehrere kleine und feine
Emotionen, die jeder Nutzer auf Instagram für sich selbst zu einer Emotion
zusammenfügen kann. Kontraste und hervorstechende Merkmale verleihen den Dingen
einen enormen Besonderheitswert – exakt so wird letzten Endes der Moment und alles,
was dazugehört, aufgefangen und über Instagram transportiert.
Ruhe schaffen
D a s menschliche Auge sowie Unterbewusstsein schnappen nicht ästhetische
Merkmale auf. Unruhe verursachende Elemente sind es, die Bilder herabwerten.
Beispiele für solche Elemente sind:

Fehlender Fokus
Störfaktoren wie schlechter Lichteinfall
Mangelnde Bildqualität

Es geht also sowohl um technische als auch persönliche Aspekte. Die Technik
markiert dabei die Qualität der Kamera und deren Einstellung. Auch die
Nachbearbeitung der Fotos fällt hier mit rein. Weiterer Faktor ist der Fokus: Worauf ist
die Aufmerksamkeit in dem Bild gelenkt? Wenn es kein zentrales Element gibt, dann
ist das Erwecken von Emotionen stark erschwert. Beispiele für solche Situationen
sind Fotos in großen Menschensammlungen. Hier wurde vorhin die Situation einer
Person auf dem Rock-Konzert erwähnt, die eine REWE-Tüte hochhält und von
Scheinwerferlicht bestrahlt wird.

Menschenmenge? Ja!
Fehlender Fokus? Keineswegs!

Würde man eine Person jedoch einfach so in einer Menschenmenge abfotografieren,


dann würde das Auge des Betrachters keinen Fokus feststellen können. Es gibt viele
Leute und es ist nicht klar, wem die Aufmerksamkeit gelten soll. Im Fall des
Rockkonzerts mit der Person mit der REWE-Tüte hingegen ist auf mehrfachen
Wegen ästhetisch Fokus geschaffen.

Denn wie viele Leute werden durch eine beschienene REWE-Tüte mit
Lichtspiegelungen in einer Menge sein?
Wohl kaum jemand, weswegen der Fokus durch Einzigartigkeit in der Menschenmenge
gegeben ist. Damit kehrt Ruhe im Bild ein.
Regel Nr. 2: Geordnete Verhältnisse
Nach dem vorhandenen ersten Eindruck kommt der zweite Eindruck zum Tragen. Diesen
darfst du dir wie folgt vorstellen: Gerade scrollt eine Person den Feed entlang und
durch ein überzeugendes Farbspiel mit interessantem Fokus im Bild hält sie bei deinem
Post inne. Nun hast du bereits ein paar Likes sicher. Aber damit es mehr werden,
muss der zweite Eindruck passen. Dieser findet statt, wenn die Person sich das Bild
genauer vor Augen führt. Dabei achtet sie darauf, worin der Fokus eingebettet ist.
Insbesondere bei Darstellungen von Landschaften und Dingen lässt sich
diesbezüglich vieles beeinflussen. Beispiele…

Bild einteilen:
Bei der Fotografie von Landschaften kann das Bild von links nach rechts und von
oben nach unten mit jeweils drei Linien gleichmäßig in 9 Quadrate aufgeteilt
werden. Nun kann im unteren Drittel die Erdoberfläche sein, während im oberen
Drittel der Himmel ist. Im linken Drittel wiederum steht die 300 Jahre alte Buche,
während im rechten Drittel der Mond prangt.

Elemente anordnen:
Bei Fotos von Mahlzeiten – solche Fotos sind sehr beliebt und haben eine enorme
potenzielle Reichweite bei Instagram – ergibt sich die Möglichkeit, die Elemente
anzuordnen. Somit ist bei Speisen auf einen aufgeräumten Eindruck zu achten.
Eventuell lassen sich die Speisen sowie das Gedeck in bestimmten Formen
anrichten.

Geordnete Verhältnisse sorgen für den Wow-Effekt und führen dazu, dass sich die
Zuschauer mit den Details beschäftigen, womit wir beim letzten Punkt angelangt
sind.
Regel Nr. 3: Mit Bearbeitung nachhelfen – Aber wie?
Zu guter Letzt ist es in der Regel erforderlich, die Bilder nachzubearbeiten. Selbst wenn
die Lichtverhältnisse bereits einen guten Kontrast liefern und Emotionen schaffen, ist
es durchaus ratsam, sie nochmals aufzuwerten. Dazu gibt einerseits Instagram eine
passende Hilfe direkt mit an die Hand: Die Filterfunktionen. Als besonders beliebt
erweisen sich auf Instagram Blaufilter sowie goldene und gelbliche Filter.

Zusätzlich gibt es Programme. Für diese Programme gibt es ebenso Vorlagen. Sehr
populär unter erfolgreichen Instagrammern ist Lightroom aus der Adobe-Gruppe mit
den Presets. Die Presets sind quasi Vorlagen, die man einerseits selbst anfertigen,
andererseits kaufen kann. Diese Vorlagen enthalten Einstellungen zum Filter. Die
käuflichen Presets sind preislich leicht erschwinglich und bieten eine hohe Qualität.
Nun ist es empfohlen, feste Filter für die Bilder im eigenen Profil zu nutzen. Welchen
Vorteil hat es, für die Bilder dieselben Filter zu nehmen? Es entsteht
Einheitlichkeit!

Wenn du an den Aufbau deines Instagram-Profils denkst, dann fällt dir auf, dass bei
einem Blick von Usern auf dein Profil, in Kacheln angeordnet all deine Bilder
erscheinen. Haben alle Bilder denselben Filter oder eine Kombination ähnlicher Filter,
dann wirkt das Gesamtbild sehr harmonisch. So haben idealerweise alle deine Bilder
eine Kombination bestimmter Farbtöne, wie z.B. Blau- und Weißtöne. Streift dann
jemand durch deine Bilder, dann merkt er eine Konstante, die keinesfalls die
Individualität der Bilder einschränkt, aber Harmonie vermittelt.

Es gilt also: Ein gutes Bild vermag zu überzeugen und dir Likes zu sichern. Doch
erst das harmonische Beieinander aller Bilder in deiner Profilübersicht erhöht die
Wahrscheinlichkeit für Abonnements und neue Follower beträchtlich!

Nach dem Filter über die Presets bietet sich eine Bearbeitung im Adobe Photoshop an.
Das Tool Adobe Photoshop an dieser Stelle näher zu erläutern, würde den Rahmen
dieses Buches sprengen. Deswegen erfolgt hier nur ein kleiner Überblick über die
einzelnen Funktionen:

Reparaturpinsel:
Minimalistische Änderungen bis in die Details sind möglich. Dies betrifft
beispielsweise die Entfernung unerwünschter Schattierungen sowie Lichteinfälle.

Zuschneiden:
Bilder lassen sich nach Wunsch zuschneiden – ob verkleinern oder in einer
bestimmten Form anrichten! Mit dem Lasso sind zugleich runde Ränder und Wellen
als Umrandung möglich.

Textfelder:
Soll es ein Bild mit einer schriftlichen Botschaft werden? Dann eignen sich
Textfelder, die mit Hilfe der verschiedensten Schriften kreativ gestaltet werden
können.

Dies ist lediglich ein Einblick in die Grundfunktionen. Adobe Photoshop bietet
qualitativ und im Umfang eine Menge an Features und ist dadurch eines der
beliebtesten und besten Foto-Bearbeitungsprogramme, die es gibt.
Themen: Das ist der richtige Inhalt!
Instagram ist keineswegs dazu da, um feindliche oder provozierende Inhalte zu liefern.
Die Grundregel ist, so zu posten, als könne sich dies eine nette Familie ansehen:
Kinder jeden Alters und Erwachsene jeder Gesellschaftsschicht. Folgende Themen
erweisen sich als absolute No-Gos und können sogar von Instagram abgestraft
werden:

Nacktheit & sexuelle Inhalte:


Der Kuss auf dem Jahrmarkt oder das Posing des Models sind erlaubt. Aber
komplette Nacktheit und tiefe Intimität haben auf Instagram nichts zu suchen.

Gewalt:
Gewaltverherrlichende Inhalte wie blutige Kampfszenen und Prügeleien gehören
ebenso verbannt. Der Berufsboxer wiederum ist für seinen Sport bekannt und erregt
damit öffentlichkeitswirksam Bekanntheit. Dies ist allerdings ein anerkannter Sport
und sogar Job. Hier ist Toleranz seitens der Community gegeben.

Schüren von Hass:


Fremdenfeindlichkeit sowie Ausgrenzung von Personengruppen zieht den Zorn der
Menschen auf sich. Wie kann es dann sein, dass Donald Trump knapp 14
Millionen Abonnenten hat? Nun: Er ist der US-Präsident. Doch zum Vergleich:
Vorgänger Barack Obama, der Liebe und Zueinander befürwortet, hat fast 24
Millionen Follower.

Unter Berücksichtigung dieser No-Gos hat jeder Post zu erfolgen. Dabei musst du
manchmal um mehrere Ecken denken: Vielleicht fasst du eine Sache nicht als
Beleidigung auf, aber bestimmte Personengruppen schon. Versuche deswegen, deine
Posts aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und dabei die einzelnen
Gesellschaftsschichten mit einzubeziehen. So deckst du ein breit gefächertes Denken ab
und verhinderst, bestimmte Personen durch unangemessene Posts zu grollen.
Inhalte für die Story
Die Instagram-Story ist eine idealerweise täglich regelmäßig, mit beispielsweise
vier bis acht Beiträgen, bespielte Funktion. Diese schafft eine enge Bindung zu den
Followern. Hier ist es einerseits wichtig, Abwechslung zu schaffen, andererseits,
sympathisch und vorbildlich rüberzukommen. Zudem muss den Besuchern und
Abonnenten deines Profils der Nutzen deiner Storys vermittelt werden.

Die Abwechslung:
Ein Alltag, an dem immer wieder das gleiche gemacht wird, gehört bei einem
erfolgreichen Influencer der Vergangenheit an. Es ist wichtig, den Usern einen Alltag
voll von Facetten zu zeigen. Denn wird immer nur dasselbe gepostet, dann erübrigt
sich sehr schnell die Frage nach dem Nutzen des Abonnements: Deine Klickzahlen
sinken. Abwechslung muss aber nicht zwingend daraus bestehen, tatsächlich jeden
Tag etwas komplett Neues zu machen. Es reicht bereits, immer wieder andere
Eindrücke festzuhalten. Der Tag ist voll von Ereignissen, die es wert sind, festgehalten
zu werden:
Es ist gerade ein Regenbogen sichtbar

Du siehst in diesem Moment einen Igel auf dem Gehweg

Die Anzeige auf der elektronischen Bahntafel zeigt wegen eines Defekts
anstelle von „München“ den Schriftzug „Kurz-kurz-lang“ an

Zahlreiche Dinge passieren, die spontan und unerwartet eintreten, aber


besonders sind.

Es bedarf nur der Aufmerksamkeit für die kleinen Dinge des Lebens.

Achte zudem stets darauf, dass du bei der Fotografie keine Datenschutzgesetze verletzt.
Di e s passiert bei dem Festhalten von Personen ohne deren Zustimmung sowie
Abfotografieren privater Dokumente. Hier muss der Besonderheitswert ausgeklammert
und auf das Teilen auf Instagram verzichtet werden.

Die Sympathie:
Kein Mensch verachtet Humor. Möglicherweise tun einige griesgrimmige Personen so
oder aber unterdrücken den Humor, um sich als sehr seriös zu präsentieren. Doch dies
ist nur eine Fassade. Zumindest tief in dem Inneren der Personen gibt es
Sympathiepunkte zu gewinnen. Diese Sympathiepunkte erlangst du durch Humor und
positive Beiträge. Bemühe dich deswegen, ein positives Bild von deiner
Weltwahrnehmung zu vermitteln. Durch farbenfrohe Beiträge, lächelnde Gesichter
und motivierende Texte sowie Teilen deiner Erfolge erreichst du dies.

Aber an dieser Stelle Achtung: Hin und wieder ist ein trauriges oder ernstes Bild –
sofern es die Ausnahme ist und einer klaren Stellungnahme bei einem wichtigen
Thema dient – ebenfalls angebracht. Es schafft die vorhin erwähnte Abwechslung und
bildet einen radikalen Einschnitt zu den ansonsten aufbauenden Inhalten. Wähle
dieses Mittel mit Bedacht!

Was du zum Erlangen von Sympathiepunkten noch einbaust, sind im Idealfall Running
Gags:

Jede Woche dein „Bild der Woche“


Täglich Zitat mit der „Lehre des Tages“
Fotos in einer bestimmten Umgebung mit verschiedenen Leitmotiven

Nutzen der Stories vermitteln:


Habe eine klare Linie in deiner Selbstdarstellung und vermittle den Nutzen bzw.
deine Motivation des Profils. Wenn du permanent die Linie des sozialen Sportlers
vertrittst und dich für Minderheiten einsetzt, dann wäre ein Foto mit einem rassistischen
Promi die falsche Message. Ebenso werden von Usern Likes von dir registriert: Sehen
die User dort, dass du regelmäßig Bilder von Personen likest, die den Grundsätzen
deiner eigenen Stories widersprechen, dann riskierst du, dass du Abonnenten
verlierst.

Achte also auf Konsistenz: Bei den Stories und allem Drumherum! Fokussiere dich
auf klare Ziele und vermittle diese mit deinen Stories, wie es auch bei all deinen
Tätigkeiten im Leben der Fall ist. Authentizität ist hier das Stichwort. Dann wird
du alles konsistent und ohne Widersprüche machen. Sobald du dich jedoch
verstellst, wirst du irgendwann über deine Flunkereien stolpern.
Live-Funktion der Stories nutzen
Mit Instagram Live lässt du die Leute maximal echt und unverfälscht an Erlebnissen
teilhaben. Zwar agierst du im Idealfall bereits auch sonst authentisch und unverfälscht,
doch dafür gibt es keine Beweise. Bei Instagram Live hingegen haben die User es
Schwarz auf Weiß, wie du in einer bestimmten Situation handelst . Du kannst Instagram
Live für vieles nutzen:

Gewöhnliche alltägliche Situationen teilen

Außergewöhnliche Erlebnisse vermitteln, wie z.B. Ausflüge an


atemberaubende Orte

Live-Schaltungen machen, in denen du spannende Wettbewerbe austrägst

Grundsätzlich ist die Live-Funktion eine ziemlich selten genutzte, sodass es erstmal
besonders ist, wenn du diese überhaupt nutzt. Solltest du des Öfteren auf die Live-
Funktion zurückgreifen, dann ist es aber wichtig, dass du neue und sehenswerte
Inhalte präsentierst.
Ansonsten neben dem Inhalt wichtige Anforderungen für gelungenes Instagram
Live:

Nutze eine Kamera mit guter Qualität, denn anders ist die Live-Story alles andere als
ein Spaß. Sorge für eine stabile Internetverbindung an deinem Ort, denn nichts ist
schlimmer als eine Live-Schaltung mit Unterbrechungen und Abbrüchen.
Lasse bestenfalls Leute teilhaben, denen du vertraust und spreche das Szenario vorher
bestmöglich ab. Denn kommen Fehler vor, die schwerwiegend sind (beispielsweise
Beleidigungen, diskriminierende Äußerungen), dann ist es bei Live-Stories sofort bei
der Öffentlichkeit und kann nicht korrigiert werden.

Live-Stories eignen sich am besten im fortgeschrittenen Stadium, wenn du bereits eine


feste Anhängerschaft hast. Denn hier sind dir viele Views sicher und die Mühe sowie
das Risiko von Aussetzern rentieren sich.

Denke daran, bei größeren Live-Formaten zuvor das Video in deinem Feed oder in den
Stories anzukündigen, damit genug Leute das Video anschauen.
Die Interaktion als Trumpf
Eine der vielen einflussreichen Mächte im Online Marketing ist die Interaktion. Sie
mei nt, wenn Personen auf deine Nachrichten und Beiträge reagieren und du
deinerseits darauf eingehst. Durch Interaktion steigt die Wahrscheinlichkeit, dass deine
Beiträge viral gehen. Außerdem ist es dir dadurch möglich, deine Follower bei Laune
zu halten und ihnen sogar deine Wertschätzung zu zeigen. Je mehr Leute auf deine
Beiträge reagieren, desto mehr Aufmerksamkeit erregst du dadurch. Es entspinnen sich
unter den Kommentaren ganze Konversationen, an denen Personen teilhaben. Optimal ist
es sogar, wenn du dich ebenfalls äußerst, um auf die Kommentare einzugehen. So zeigst
du deinen Followern, dass dir deren Meinung wichtig ist. Dies steigert deren
Selbstwertgefühl und bestärkt sie in der Interaktion. Du belohnst die Leute für deren
Engagement!

Allerdings fällt Interaktion nicht vom Himmel. Zwar animieren gute Beiträge dazu, zu
interagieren, aber noch wirkungsvoller ist der Einbau eines sogenannten Call-to-
Action (CTA). Dieser ruft – wie es der Name schon sagt – zu einer Handlung auf.

Wie klingt ein Call-to-Action?

Neben der klaren Aufforderung ist ein Call-to-Action ebenso durch Fragen
möglich. In jedem Fall muss er dazu animieren, Handlungen zu ergreifen. Mit der
richtigen Formulierung erreichst du dieses Ziel:

Frageform:
Du postest aktuell deine Lieblingsmahlzeit und schreibst einen netten Text dazu?
Dann frage direkt hinterher: „Was ist euer Lieblingsessen?“

Abstimmung:
In einem Post entscheidest du dich für einen Ausflug nach Mallorca statt nach Gran
Canaria? Dann gib zur Abstimmung aus: „Für welchen Ort hättet ihr euch
entschieden?“

Aufruf:
Der klassische Call-to-Action, bei welchem du zu einer Handlung aufforderst:
„Neuer Post! Schaut direkt in meinen Feed rein!“

Welche Instrumente gibt es für den Call-to-Action?


Bei Instagram profitierst du von mehreren Instrumenten, die du für einen gelungenen
Call-to-Action nutzen kannst. Neben dem bloßen Auffordern per Schriftzug hast du
direkt nach einem Foto beim Einfügen in der Story oben rechts unter den Icons die
Funktion für Sticker. Dort erwartet dich eine beeindruckende Vielfalt an Features, die
die Interaktion mit deinen Followern ermöglicht:
Quiz
Abstimmung
Fragen
Textfelder
Und vieles mehr!

Auch kannst du Personen sowie Standorte taggen – also auf dem Foto markieren.
Bei dem Besuch besonderer Veranstaltungen, die du dokumentierst und per Instagram
teilst oder vor dem Start eines Live-Videos, kannst du zudem Countdowns laufen lassen.
Solange es zu keinem Überfluss an CTAs kommt, ist die Kombination mehrerer dieser
Features eine Überlegung wert. Wenn du zusätzlich zur Story über einem Textfeld
einen Schriftzug einpflegst, dann denke daran, dass du diesen durch das Ziehen mit
zwei Fingern von der Länge und der Breite her beliebig variieren kannst!

Kommentare als Reichweitenbooster!

Neben den CTAs im Bereich der Interaktion kommt den Kommentaren unter dem
Beitrag eine große Bedeutung zu. Du machst im Idealfall einen guten Post im Feed,
schreibst eine ansprechende Caption samt Call-to-Action und erhältst schließlich viele
Kommentare zum Beitrag. An dieser Stelle nun ein Geheimtipp, der es absolut in sich
hat und auf Anhieb mehrere wichtige Aspekte abdeckt:

Kommentiere jeden Kommentar selbst!

Bedeutet im Klartext: Wenn dir jemand in den Kommentaren eine Frage stellt, zum
Beitrag seine Meinung äußert oder anderweitig interagiert, antwortest du dieser
Person im Idealfall schnellstmöglich. Der simple, aber geniale Nutzen davon, ist, dass
du so die Anzahl der Kommentare verdoppelst. Hättest du ursprünglich zwanzig
Kommentare von Personen erhalten, sind es nun vierzig Kommentare, da du dich zu
jedem Kommentar geäußert hast.

Nein!
Besser noch!!!
Denn durch die schnelle Interaktion registriert Instagram die Relevanz deines
Beitrags und stuft den höher ein, als es sonst der Fall wäre. Folglich kommt es zu
noch mehr Interaktion, auf die du nochmals reagieren kannst. Die neuen Personen, die
über deinen Beitrag stolpern, sehen die hohe Anzahl der Kommentare. Im Optimalfall
sehen sie sogar, dass du jeden Kommentar würdigst und haben Lust, sich selbst dazu zu
äußern. Mit einer steigenden Anzahl an Kommentaren besteht dein Beitrag die
„soziale Bewährungsprobe“ und liefert den Nachweis, massentauglich zu sein.
Denke bloß nicht, dass sich das nur bei einer Vielzahl an Followern lohnt. Vielmehr ist
es insbesondere dann, wenn du noch wenig Interaktion hast, wichtig, die Beiträge
auf diese Weise zu pushen. Zudem bringst du deinen Followern die erforderliche
Aufmerksamkeit entgegen. Dies wird wohlwollend registriert. Denn ein Profil, welches
sich hingebungsvoll um die Community kümmert, ist es bärenstarkes Profil! So
entstehen beste Wachstumsbedingungen.
IGTV: Mit Instagrams Fernsehen lange Videos posten
IGTV ist das schlechtere YouTube. Dies klingt zwar negativ, ist es aber keineswegs.
Zum einen ist die Plattform YouTube nämlich zu mächtig, zum anderen hat Instagram
aktuell seinen eigenen anderen Schwerpunkt. Doch als Zusatz ist das IGTV allemal
brauchbar und bietet dir die Möglichkeit, Videos zu posten, die länger als eine
Minute lang dauern. Normalerweise ist die Dauer der Videos im Feed und in den
Stories nämlich auf 60 Sekunden begrenzt. Mit IGTV gehst du darüber hinaus und
befeuerst deinen eigenen Kanal mit massig Content. Doch wie viel Content soll es
sein und welche Themen bringen sich dafür geeignet in Stellung?
Welche Länge sollte ein Video haben?
Zur Länge der Videos gibt es weder eine feste Maximal- noch eine feste
Minimalvorgabe. Was das Minimum angeht, so ist es angeraten, mindestens drei
Minuten die Aufnahme zu machen. Denn solltest du IGTV nutzen, nur um ein paar
Sekunden länger als im Feed zu filmen, dann kannst du dir gleich Gedanken machen, ob
sich das Video nicht etwas verkürzen und im Feed platzieren lässt. Des Weiteren gehen
d i e User mit der Erwartung ans IGTV, etwas längeren Content zu erhalten.
Dementsprechend gilt für die Mindestlaufzeit eine Empfehlung von drei Minuten. Die
Maximallänge enthält ebenfalls keine Begrenzung, aber erneut eine Empfehlung.
Sofern du gute Infos lieferst und nichts künstlich in die Länge ziehst, gehen auch ein paar
Stunden in Ordnung. Doch im Normalfall gehen die User erfahrungsgemäß mit einer
Erwartung von fünf bis 20 Minuten an ein IGTV-Video ran. Deswegen ist dies
sogleich an dieser Stelle eine Empfehlung für die maximale Länge.
Auf das Video aufmerksam machen
Im Grunde genommen zeigt sich bei sämtlichen Influencern immer wieder aufs Neue
dasselbe Schema: Sie nutzen einen einminütigen Teaser im Feed, um auf das längere
Video aufmerksam zu machen. Der Teaser muss dabei richtig heiß machen, sodass
sich die Leute für das längere Video im IGTV begeistern lassen! Im Feed ist der
Teaser dauerhaft sichtbar und wenn nach bereits fünf Monaten vergangener Zeit jemand
im Feed auf den Teaser stößt, wird er sich womöglich das IGTV-Video ansehen.
Zusätzlich zum Feed kannst du den Teaser gern in der Story posten. So machst du noch
wirksamer und mit einer brandaktuellen Info auf das IGTV-Video aufmerksam.

Die Story dient dem brandaktuellen Promotion-Faktor und der Feed ist die
permanente Info!
Schmücke den Teaser immer wortstark aus, um zu überzeugen, damit sich die Leute dein
Video ansehen:

Wenn ihr die fünf brandheißen Tipps für Trend XY hören wollt, dann schaut
euch definitiv das Video in voller Länge an!
Solltet ihr auch einen Job und ein Einkommen wie ich anstreben, dann lernt
von meiner atemberaubenden Geschichte im IGTV!
Die aktuellsten Infos rund um Sache XY gibt es nur bei mir im IGTV!
Schritt #3: Mechanismen zum Aufbau & Wachstum des
Profils
Nachdem nun nicht nur der Account registriert ist und die Grundprinzipien verstanden
sind, sondern auch bereits diverses Knowhow zu den Inhalten aus dem letzten Kapitel
besteht, widmen wir uns der langfristigen Arbeit. Diese besteht darin, das eigene Profil
bzw. den Account aufzubauen und ein kontinuierliches Wachstum zu verzeichnen. Wie
dir dies gelingt, behandelt dieses Kapitel.
Die Explore Page als großes Ziel & Inspiration
Die Explore Page kennst du als jene Seite bei Instagram, die dir Vorschläge für
Bilder, Videos und anderweitige Posts liefert . Dort bekommst du speziell auf deine
bisherigen Abonnements ausgerichtete Vorschläge mit Posts, die dir gefallen könnten.
Neben dieser „Für Dich“-Seite hast du noch weitere Kategorien wie das IGTV, Essen
& Trinken sowie viele mehr. Ein Ziel ist es, selbst mit eigenen Beiträgen auf diese
Explore Page zu kommen. Dafür benötigst du allerdings eine bereits hohe Reichweite
und die entsprechende Qualität im Beitrag, der schließlich auf die Explore Page gelangt.

Da du dies wenig beeinflussen kannst, geht dieser Tipp an dich raus: Arbeite
einfach konstant am Wachstum deines Profils, dann schaffst du es irgendwann auf
die Explore Page!

Doch wieso stellt die Explore Page so ein großes Ziel dar?

Fortschritt:
Wenn du auf der Explore Page landest, dann hast du in der Regel bereits eine große
Community und einiges erreicht!

Steigende Bekanntheit:
Auf der Explore Page bist du direkt im Rampenlicht. Dies verschafft dem
entsprechenden Beitrag noch mehr Views und Likes, was dir potenzielle Follower
beschert!

Spätere Beiträge profitieren:


Durch die Aufmerksamkeit auf der Explore Page schauen Leute, die mit deinem
Beitrag in Berührung gekommen sind, immer mal wieder rein, um sich einen
Eindruck von deinen weiteren Posts zu verschaffen, und diese Posts bekommen
mehr Interaktion!

Bestätigung:
Nicht nur die Beiträge großer Profile kommen auf die Explore Page. Es geht bei den
Posts um Relevanz. Erscheinen diese Posts auf der Seite, so kannst du dir sicher
sein, dass deine Inhalte relevant sind und du eine Super-Arbeit machst!

Erkunde die Explore Page zugleich regelmäßig, um dich selbst zu inspirieren! Denn
hier hast du Schwarz auf Weiß, welche Beiträge relevant sind und kannst diese – sofern
Sie zu deinem Profil passen – selbst aufnehmen und nach deinem Stil verarbeiten.
Dann gibst du sie als Post raus und gehst mit dem Trend. Diese Inspiration erweitert
deine Blickwinkel und bringt dich unter Umständen auf gewinnbringende Ideen, die
dir sonst nicht kämen.
#
Kaum ein Zeichen steht mehr mit Instagram in Verbindung und ist Symptom für
Reichweite und ausgeklügeltes Instagram Marketing, wie es bei dem Hashtag der Fall
ist. Diese Hashtags wählst du passend zum Beitrag. Sie stehen für die Themen, die
dein Beitrag behandelt. User suchen nach Themen mit den Hashtags. Finden sie passend
unter einem Hashtag deinen Beitrag, dann finden die User auch zu dir. Hashtags sind
also das Lockmittel für neue Follower und mehr Interaktion. Dabei ist jedoch nicht
automatisch die Wahl der angesagtesten Hashtags das richtige Mittel, da hier zugleich
die Konkurrenz groß ist. Seltene Hashtags wiederum werden kaum gesucht. Es muss
also die goldene Mitte sein…
Hashtag-Analyse leicht gemacht!
Im nachfolgenden wartet auf dich eine sehr geniale Anleitung, mit der du die Hashtags
selbst analysieren kannst. Auf dem nachfolgenden Wege gelingt es dir sogar viel
effektiver, als es durch Tools geht. Hinzu kommt, dass der Weg für dich absolut
kostenlos ist.

Erster Schritt:

Die richtige Größenordnung finden


Hashtags gibt es in vielen

Größenordnungen:
Wie schon anklingen durfte, liegen einige bei einer hohen Beliebtheit und werden oft
genutzt. Die Folge ist viel Konkurrenz. Von ganz nach oben gibt es eine Vielzahl an
Kategorien, in die sich die Hashtags Ihren Beliebtheitswerten nach einteilen lassen. Um
genauer zu illustrieren, was gemeint ist:

Kategorie des Hashtags Wie viele Male wird das


Hashtag genutzt?
A Weniger als 20.000 Mal
B 20.000 – 100.000 Mal
C 100.000 – 1.000.000 Mal
D Mehr als 1.000.000 Mal

Du wählst nun die Hashtags aus der Kategorie für deine Beiträge aus, in welcher
deine Beiträge am besten performen. Doch welche Kategorie ist die beste? Das
musst du ausgiebig testen. Was damit gemeint ist, ist folgendes:

Poste einen Beitrag und fange mit der unteren Kategorie an. Wähle als Hashtags für den
Beitrag jene aus, die weniger als 20.000 Mal genutzt werden.
Suche nun über die Suchfunktion bei Instagram nach dem Hashtag.
Es erscheint ein Profil für das Hashtag, welches einen Feed enthält. In diesem Feed sind
die Beiträge der Relevanz nach geordnet.
Scrolle durch den Feed und schaue nach, wo dein Beitrag auftaucht.
Taucht dein Beitrag irgendwo oben auf, dann ist das Hashtag das richtige.
Vergleiche, wie du bei den anderen Hashtags des Beitrags performt hast.
Sind deine Beiträge weit oben, dann bist du sehr gut positioniert und kannst beim
nächsten Hashtag in die nächsthöhere Kategorie mit 20.000 bis 100.000 Mal genutzten
Hashtags gehen.

Tauchen deine Beiträge selbst in der untersten Kategorie nicht oben auf – was je nach
Branche und gewählten Hashtags der Fall sein kann – dann musst du wohl noch kleinere
Brötchen backen und es mit den Hashtags versuchen, die bis zu 10.000 Mal in
Benutzung sind.

Zweiter Schritt:
In einer Kategorie wachsen und dann zur nächsten wechseln!
Obwohl du in Schritt 6.a. den Vorschlag erhalten hast, bei gut performenden Beiträgen
die nächsthöhere Kategorie und somit härter umkämpfte Hashtags zu wählen, ist es
dennoch sinnvoll, zumindest für einige weitere Beiträge in derselben Kategorie zu
verbleiben. Denn die vorhandene Popularität bei deinen Nischen-Hashtags hilft dir,
sehr effektiv Follower zu gewinnen. Deswegen der Masterplan:

Finde deine Kategorie mit den geeigneten Hashtags!


Performe gut und komme bei den Hashtags auf die oberen Ränge!
Verweile noch einige Zeit in der Kategorie und gewinne Follower für dein
Profil!
Wechsle, nachdem du reichlich Vorteile geschöpft und in der aktuellen
Kategorie nichts mehr zu holen hast, in die nächsthöhere Kategorie!

So gehst du deinen Weg. Fange dabei wirklich in der untersten Kategorie an, denn dies
hat zudem noch den Vorteil, dass du deine Zielgruppe noch feiner segmentieren
kannst und länger sichtbar bist. Soll bedeuten:

Gehen wir davon aus, dass du ein Ernährungsprofil machst. In diesem Fall kannst du
in der unteren Kategorie auf ein spezielles Sonderthema eingehen, wie z.B. die
Paleo-Ernährungsform. Dieses spezielle Thema sucht zwar eine geringe Anzahl an
Personen, doch es ist reichlich Potential vorhanden, eine Community zu bilden. Aus
der Community heraus wächst du in weitere Themenbereiche und damit auch
Hashtags hinein.

Dasselbe Prinzip hat übrigens Mark Zuckerberg – ob gewollt oder ungewollt – bei
Facebook durchgezogen: Zunächst war Facebook rein eine Plattform zur Verknüpfung
der Harvard-Studenten an seiner Universität…
…dann verknüpfte Facebook weitere Universitäten miteinander…
…ehe es Nische für Nische und Segment für Segment den ganzen Weltmarkt aufmischte.
In dem Online Marketing hat dieses Wachstumsschema – aus der Exklusivität einer
Nische heraus zu etwas großem – ein separates Modell seinen Namen und ein hohes
Ansehen erhalten. Auch für dich als Influencer wird es sich nur auszahlen, den Fokus
am Anfang enger zu halten und langsam sowie kontinuierlich zu wachsen.

Dritter Schritt:

Wie viele Hashtags und immer dieselben?


Ein großes Thema ist die Anzahl der Hashtags. Das Grundprinzip der Analyse ist dir
nun klar. Währenddessen gibt es aber zahlreiche Behauptungen, eine Maximalanzahl von
30 Hashtags würde dazu führen, dass Instagram dies abstraft. Diese Vermutungen sind
zwar nicht erwiesen, doch um kein allzu hohes Risiko einzugehen, empfiehlt es sich, mit
der Anzahl der Hashtags knapp unter dieser Grenze zu bleiben.

Also Fazit: Knapp unter 30 Hashtags, aber mindestens über 20 für ausreichend
Reichweite, sollten optimal sein.

Nun der nächste Knackpunkt: Sind wechselnde Hashtags besser oder soll es nach dem
Prinzip gehen, immer dieselben Hashtags zu nutzen, sofern man die idealen Hashtags
analysiert hat? Von Instagrams Seite aus sind keine Abstrafungen bekannt, was
Beiträge mit permanent denselben Hashtags angeht. Doch aus Gründen von Spam-
Vermeidung macht es durchaus Sinn, die Hashtags zu wechseln. Außerdem ist es
möglich, dass die eigene Zielgruppe ein Riesenpotenzial bei einem Hashtag hat,
welches du kaum verwendest.

Deswegen das nächste Mini-Fazit: Im Idealfall streust du die Hashtag-Auswahl


immer, um die größte Reichweite zu erzielen!

Dabei kannst du eine Konstante einbinden: Teile deine Posts in Gruppen ein! Zum
Beispiel – wenn wir wieder von einem Ernährungsprofil ausgehen – die Gruppen
Desserts, Salate und Fleischmahlzeiten: Für diese Gruppen erstellst du einzelne
Hashtag-Boundles. Diese Hashtag-Boundles enthalten immer dieselben Hashtags. Dies
wäre eine Alternative zum permanenten Wechsel. Hier würdest du nämlich deine
Zielgruppe fein segmentieren und per Hashtags ganz präzises Marketing betreiben.
Drei ultimative Tipps zu Hashtags!
Zum Abschluss der Hashtag-Kunde erwarten dich noch drei ultimative Tipps zu
Hashtags. Diese geben deiner Hashtag-Taktik den letzten Feinschliff und runden das
Gesamtpaket attraktiv ab. Bis jetzt dürftest du aber gemerkt haben, dass die Wahl der
richtigen Hashtags möglicherweise vielen Personen nicht bekannt ist, weswegen auch
einige Influencer lange Anlaufzeit brauchen. Aber in jedem Fall ist es ein leichtes.
Nehme dir nur Zeit und analysiere klug, dann werden dir die Dinge gelingen. Ebenso
banal sind im Prinzip die nun kommenden drei Tipps. Aber dennoch nehmen viele
Profile und „Influencer“ auf diese Punkte nicht Acht, weswegen es trotz der Banalität
die drei ultimativen Tipps sind!

Regel 1: Es muss untereinander passen!

Wählst du Hashtags, dann müssen diese zueinander passen. Wie der Feed im eigenen
Profil harmonisch sein und zu einem Thema – zum Beispiel Ernährung, Umwelt,
Reisen o.ä. – passen muss, so verhält es sich auch bei den Hashtags. Instagram
registriert Hashtags, die nicht zueinander passen, sofern du diesen Fehler exzessiv
begehst.
Was haben travel, home, football, beauty und food gemeinsam?

Diese getaggten Wörter passen nicht zueinander!

Manchmal kann es zwar vorkommen, dass travel und food kombiniert werden. Aber
wenn du permanent nur einen Frontalangriff auf irgendwelche Hashtags startest, sieht es
ganz schwarz aus. Achte also auf das stimmige Gesamtpaket!

Regel 2: Hashtags verschicken!


In den privaten Nachrichten kannst du Hashtags verschicken. Hierzu suchst du zunächst
das jeweilige Hashtag. Im Rahmen dieser Regel muss es ein Hashtag sein, bei welchem
deine Beiträge stark vertreten sind; wieso dies der Fall ist, erfährst du gleich. Zuerst
aber die Anleitung zum Verschicken von Hashtags:

Suche auf der Explore Page dein Hashtag.


Klicke oben bei den drei Stichpunkten auf „Teilen“.
Wähle aus der Nachrichtenliste den Kontakt aus, an den du das Hashtag
verschicken möchtest.

Wann macht dieses Vorgehen Sinn? Wenn du bei einem Hashtag besonders stark
vertreten bist oder sogar ein eigenes Hashtag hast, dann kannst du dieses an deine
Community verschicken und auf diesem Wege stärker auf dich aufmerksam machen.
Tatsächlich jedoch ist dieser Tipp eher dann eine Option, wenn du bereits längere Zeit
aktiv bist und dir ein eigenes Hashtag erarbeitet hast oder bei einem bestimmten
Hashtag stark vertreten bist.
Regel 3: Hashtags in der Story richtig unsichtbar machen!

In der Story lassen sich Hashtags setzen. Personen machen diese allerdings gern kleiner,
damit sie nicht sichtbar sind und den Beitrag nicht stören. Die Theorie: Reichweite
erhalten, aber dafür keine optische Störung des Bildes. Problem hierbei ist jedoch,
dass durch das klassische Kleiner-ziehen der Hashtags mit den Fingern Instagram vielen
Behauptungen zufolge dies mit schlechteren Rankings abstraft. Deswegen ist die beste
Variante, die Hashtags zu markieren und in der Farbe des Hintergrundes zu
gestalten. So ist das Hashtag aufgrund der gleichen Hintergrundfarbe nicht sichtbar und
stört den Story-Beitrag nicht. Im gleichen Zuge straft Instagram dies nicht ab.

Ebenso gibt es noch zwei heiße Tipps für die Stories, unter denen der eine die
Hashtags, und der andere wiederum die Standorte anbelangt!

Mehr als ein Hashtag ins Story-Bild einfügen!

Üblicherweise ist nur ein Hashtag im Story-Bild möglich. Doch es geht auch anders.
Indem du in einem Editor oder in der Memory-App deines Smartphones einen Text
mit den gewünschten Hashtags vorfertigst und diesen schließlich in das Textfeld
bei der Instagram-Story hineinkopierst, gelingt es dir, beliebig viele Hashtags
hineinzukopieren.
Möglichst kleine Standorte taggen!

Wenn du in einen Beitrag deiner Instagram-Story Standorte einbindest, dann sind


kleinere Standorte besser. Folgender Grund: Wählst du einen kleinen Standort wie
beispielsweise ein Kino, dann wirst du im Kino, in dem Stadtteil, in der Stadt, im
Bundesland, im gesamten Staat sowie im Kontinent markiert. Wählst du hingegen nur
eine Stadt aus, dann entgehen dir das Kino und der Stadtteil. Demzufolge ist es umso
besser, je kleiner die Ortsangabe ist, weil deine Story so unter mehr Standorten
gefunden wird.
Wachsen durch Kooperationen
Natürlich sind Zusammenarbeiten mit anderen Influencern oder solchen, die es
werden wollen, eine Option. Einerseits kannst du dir gezielt starke Influencer suchen,
die eine größere Reichweite als du haben, wobei hier die Übereinkunft zu einer
Kooperation sich als schwieriger gestaltet. Andererseits gibt es die Möglichkeit,
Personen für Kooperationen zu suchen, die mehr oder weniger dieselbe Anzahl an
Followern haben. So findest du Kooperationspartner mit Bereitschaft zur Kooperation
wesentlich einfacher. Sehen nun deine Follower einen Beitrag oder ein Video vom
Partner und dessen Follower einen Beitrag über dich, dann könnten sie auf die Idee
kommen, das jeweils andere Profil zu abonnieren, wenn es sie thematisch
interessiert.

Kooperationspartner lassen sich passend zum Inhalt des eigenen Profils wählen und
ebenso themenübergreifend. Es sollte nur halbwegs Sinn ergeben. Hat beispielsweise
eine Person ein Profil über Luxusarmbanduhren und du eines über Luxusautos, dann
passt es. Denn Luxus und Luxus ergibt bei der richtigen Zielgruppe eine attraktive
Kombination.

Du wirst Kooperationspartner – sofern sie dieselbe Bekanntheit wie du haben –


relativ leicht für eine Zusammenarbeit begeistern können. Sie stellen eine der
besten Möglichkeiten dar, das eigene Profil kostenfrei und passend zum Thema
bekannter zu machen!

Doch wie bekommst du es hin, trotzdem die ganz großen Follower für Kooperationen
zu begeistern?

Letzten Endes lautet der Schlüssel zu den ganz großen Kooperationen Mehrwert.
Wenn es dir gelingt, einer Person mit Tausenden oder gar Millionen Followern etwas zu
geben, was sie braucht oder gern haben will, dann kannst du sie damit für eine
Kooperation begeistern.
Also Tipp an dich:

Halte Ausschau nach deinen Talenten und Qualifikationen!


Biete die Qualifikationen dem Partner im Austausch für eine Kooperation an!
Schreibe die Influencer für eine Kooperation direkt mit allen wichtigen Infos
an!

Solltest du beispielsweise ein vernünftiges Anschreiben über Instagram machen


wollen, dann darf das auf keinen Fall so klingen:
„Kannst du mir helfen, mehr Follower zu bekommen? Was soll ich dafür machen?“

Zeige deine Expertisen: „Hallo, ich bin beruflicher Grafiker und kann dir im
Handumdrehen helfen, deine Bilder auf ein neues Qualitätslevel zu hieven. Im Gegenzug
kannst du mich unterstützen, mehr Follower zu bekommen. Verschaffe dir gern in
meinem Profil einen Eindruck von der Qualität meiner Bilder!“

So weiß die Person, was du zu bieten hast, und meldet sich entweder oder nicht. Mehr
kannst du bei den ganz Großen unter den potenziellen Kooperationspartnern nicht
erwirken.
Direkte Nachrichten: Der unterschätzte Part der Interaktion
Die Interaktion als Wertschätzung gegenüber dem User und Wachstumsbooster fürs
eigene Profil hat einen immens hohen Stellenwert. Dabei wird der Inbegriff von
Interaktion, nämlich das Versenden direkter Nachrichten, sehr stark unterschätzt.
Personen greifen selten zu diesem Mittel, weil sie denken:
Das wird doch eh, bei der Fülle an Anfragen bei der Person, nicht gelesen.
Die Person kennt mich nicht und wird auf mich nicht eingehen.
Meine Nachricht könnte als Spam gewertet werden.
Bedenke jedoch bei diesem Sachverhalt, dass direkte Nachrichten an die
richtige Person rausgeschickt, eine enorme Wirkung haben. Was meint
„richtige Person“?

Suche jemanden, der von der Anzahl an Abonnenten her ungefähr auf der gleichen
Stufe ist wie du. Schaue dir das Profil an und wenn diese Person guten Content
bringt, dann schreib sie an und lobe sie dafür. Dies wird keineswegs als Spam
abgetan. Denn der Mensch erkennt sehr schnell den Unterschied zwischen Spam-
Nachrichten und einem natürlichen sowie sympathischen, von einer Person geschrieben,
Text.

Zwar wird es immer mal wieder Personen geben, die mit deinem Lob wenig anfangen
und einfach keine Lust auf Interaktion haben werden. Doch wenn du dir jeden Tag
knapp fünf Personen aussuchst, deren Content dir gefällt, und ihnen schreibst, dann
ist es durchaus realistisch, dass du die Personen nach und nach auch auf dich
aufmerksam machen wirst. Insbesondere, wenn es sich um Abonnenten von dir handelt,
kann sich das schnell rumsprechen und positiven Anklang finden. Dann erwähnt
vielleicht jemand in deinem nächsten Post, dass du dich gemeldet hast und bedankt sich
dafür, sodass die Community es registriert und sehr wohlwollend aufnimmt.

Genauso ist es, wenn du selbst Nachrichten bekommst: Gehe insbesondere hier auf
Nachrichten ein, da dies ansonsten negativ registriert werden kann. So ist es möglich,
dass es nach und nach zur Community durchdringt, dass du dich nicht wirklich für
sie interessierst, sondern dass es dir nur auf die Abonnements und Likes ankommt.
Kann sogar sein, dass dies der Fall ist. Doch dann lass dir das nicht anmerken und nimm
dir zumindest Zeit für einige Nachrichten. Ansonsten bekommst du irgendwann die
Quittung für die Ignoranz.

Instagram ist ein Geben und Nehmen. Das bedeutet nicht, dass du nach dem
„Follow-for-Follow“-Prinzip alle Abonnenten deinerseits ebenfalls abonnieren
sollst. Es geht darum, dass du Aufmerksamkeit zeigst. Denn User schauen zu ihrem
Idol auf und hoffen auf Wertschätzung.
Werbeanzeigen: Viel Geld, und wofür?
Zu guter Letzt knöpfen wir uns die Werbeanzeigen vor, zu denen du beim Business-
Profil reichlich Angebote bei Instagram vorfinden wirst. Erhoffe dir an dieser Stelle
nicht zu viel.
Denn Werbeanzeigen bei Instagram sind in erster Linie eines: Teuer.

Wieso?

Du zahlst bereits für die Views – also dafür, dass eingeblendet wird und die Leute
dies sehen. Dafür geht ein erheblicher Anteil des Budgets drauf, wobei sich zeigt, dass
die Views wenig Wirkung haben. Zum Wachstum eignen sich Werbeanzeigen somit
weniger, da das Preis-/Leistungsverhältnis sich kaum die Waage hält . Insbesondere
das Promoten von Beiträgen mittels Werbung ergibt sehr wenig Sinn. Wenn du eine
gewisse Basis an Followern hast, die stark ist und als zumindest kleine Community
bezeichnet werden kann, dann lohnt ein speziell angefertigtes Video zum
Promoten deines gesamten Profils und des dortigen Inhalts. Rufe dabei am Ende
definitiv auf, dein Profil zu besuchen. Machst du dies nicht, macht nicht mal solch eine
Werbeanzeige Sinn.

Viel eher eignen sich Werbeanzeigen für den Verkauf sowie Vertrieb.
Bots: Was sie sind und wieso sie vermieden gehören
Es gibt Instagram Bots. Dabei handelt es sich um Roboter als Programme, die
bestimmte Anweisungen von dir ausführen. Ob es nun das Abonnement von Personen
ist oder aber automatische Kommentare. Bots haben verschiedenste Funktionen, aber
zugleich das Problem, dass sie eine künstliche Interaktion darstellen. All die
Kommentare, die so inhaltleer sind (z.B. einfach nur „Nice Picture“) und du von
irgendwelchen Profilen bekommst, sind meistens durch Bots. Abgesehen davon, dass
sie ganz und gar KEIN qualitativ hochwertiges Instagram Marketing und Wachstum
ermöglichen, sind sie sogar verboten. Instagram spürt mit der Zeit die Nutzung von
Bots auf, was weitreichende Folgen haben kann:
Abstrafungen durch schlechtere Sichtbarkeit
Keine Sichtbarkeit für Nicht-Abonnenten
Sperrung & Löschung des Accounts

Zur Sperrung und Löschung von Accounts kommt es meistens nur in Härtefällen, wenn
jemand exzessiv mit Bots gearbeitet hat. Im kleineren Rahmen wirst du in der Regel
zunächst abgestraft, was sich durch schlechtere Sichtbarkeit oder gar keine Sichtbarkeit
auf den Explore Pages bemerkbar macht.

Aus diesen Gründen ist von der Nutzung von Bots ausdrücklich abzuraten!

Solltest du dennoch Bots nutzen und dein Account abgestraft werden, dann beende die
Nutzung und gehe im Anschluss normal vor: Interagiere ohne Bots und mache deine
Beiträge. Nach einiger Zeit wird sich das Problem aller Voraussicht nach von allein
lösen.
Nun eine kleine Kernfrage:
Wie unterscheidest du Bots von Instagram Marketing Programmen? Dies wird dir
sehr leichtfallen. Denn Bots sind meistens entsprechend gekennzeichnet und verraten
sich durch ihre Namen. Ansonsten merke dir: Programme unterstützen dich und
automatisieren möglicherweise einige Abläufe, aber sie erschaffen niemals allein
Beiträge oder Kommentare und abonnieren ebenso wenig nach Belieben andere
Profile. Sollte Interaktion ohne eigenes Zutun ermöglicht werden, dann handelt es sich
wohl um Bots, was strafbar ist.
Lieferst du hingegen die Vorlagen und erstellst Zeitpläne für automatisierte Abläufe,
dann liegt ein Programm vor, welches auf Basis deiner natürlichen Interaktion
handelt.
Schritt #4: Die Strategie zum Profilaufbau
Es soll nach dem Kennenlernen der Mechanismen im letzten Kapitel nun strukturierter
zugehen. Gemeinsam betrachten wir, wie sich eine Strategie entwickeln lässt, aus der
heraus das Profil sauber wächst und bekannt wird.

Dabei steht bei vielen Personen über einem die Frage: Wie funktioniert der
Algorithmus von Instagram?

Die tatsächliche Antwort ist, dass dies genauso wie beim Google-Algorithmus niemand
weiß. Denn Algorithmen sind wohl gehütete Geheimnisse. Würden deren
Funktionsweisen und Geheimnisse zu Tage treten, so wüsste jeder, wie er bei der
jeweiligen Anwendung bzw. Plattform die schnellsten Rankings erzielt. Dies würde
unfaire Wettbewerbsvorteile schaffen. Aus diesem Grund werden Algorithmen nicht
verraten und auch beim Instagram-Algorithmus ist niemand im Bilde. Keiner außer
Instagram selbst kann über wichtige Änderungen aufklären.
Solltest du nun auf einen Masterplan gehofft haben, dann sei gesagt:

Der einzige Masterplan ist es, Instagram mit voller Begeisterung zu nutzen.

Denn wann immer du ein häufiger und treuer Konsument auf Instagram bist, registriert
der Algorithmus dies wohlwollend. Du musst Instagram also nur so nutzen, wie es
vorgesehen ist, und dabei qualitativ hochwertigen Content bieten. Dann wird es dir
im Rahmen deiner Strategie gelingen, den Algorithmus vollends von dir und deinen
Aktivitäten zu überzeugen.
Step 1: Die bisherigen Tipps umsetzen
So einfach kann es sein:

Schritt 1 der Strategie sieht die Umsetzung aller bisherigen Tipps vor.

Das bedeutet, dass du, sofern du aufmerksam gelesen hast und dabei warst, einfach nur
die Dinge, wie geraten wurde, machen musst:

Sei dabei aktiv!


Liefere gute Inhalte!
Sorge für Interaktion!
Bediene die Mechanismen vom Direct Messaging bis zu den Hashtags
und vielem mehr!
Bearbeite die Bilder und liefere Harmonie im Feed!
Schließe gute Kooperationen ab!
Halte die empfohlene Häufigkeit für Posts in Stories und Feeds ein!

Durch all diese Punkte machst du Eindruck bei den Leuten und schaffst Ästhetik im
Account. So wirst du für die Menschen wichtig. Dadurch, dass du wiederum selbst auf
andere User eingehst, zeigst du Interesse und machst dich umso sympathischer. Alles in
allem sichert dir dieses Paket Vertrauen und eine starke Bindung mit den
Menschen, die dir folgen.
Step 2.1: Zielgruppe festlegen
Die Zielgruppenfindung ist das A und O. Denn eine klare Zielgruppe verleiht dir
Glaubwürdigkeit und schnelleres Wachstum.
Wie du schon bei der Wahl der Hashtags gelernt haben dürftest, ist der beste Anfang
eine Nische, aus der heraus du wächst. Nun musst du deine Zielgruppe selbstständig
ausmachen. Direkte Tipps sind pauschal unmöglich.
Was dir bei der Findung deiner Zielgruppe hilft, sind folgende Fragestellungen:

Welche Altersgruppe möchte ich erreichen?


Welche Gesellschaftsschicht fühlt sich von meinem Lifestyle angesprochen?
Welche Werte möchte ich transportieren?
Was wäre es für eine Person, der ich gefallen würde, wenn wir uns auf der
Straße begegneten?

Dies sind nur einige Fragestellungen, die dich inspirieren. Schauen wir genauer drauf!
Welche Altersgruppe möchte ich erreichen?
Mit dem Alter variieren die Interessen sowie die Möglichkeiten. Auch die Ansprache
und die Umgangsweise ist in den verschiedenen Altersgruppen stark unterschiedlich.
Möchtest du beispielsweise der seriöse Geschäftsmann sein, der Investoren in den
Mittvierzigern mit seiner Expertise für sich gewinnen will, wäre es vielleicht sogar
eine Überlegung wert, übers Siezen nachzudenken. Doch grundsätzlich versteht sich
Instagram als ein lockeres Medium, in dem Duzen die allgemeine Anrede ist. Mit
der Altersfrage verbunden ist ebenso die Art der Beiträge. Allzu ausschweifende
Partys mit Besäufnissen haben bei der Zielgruppe jenseits der 40, die bereits
Verantwortung übernimmt, wenig zu suchen.
Welche Gesellschaftsschicht fühlt sich von meinem Lifestyle
angesprochen?
Die Rolex an der Hand, die Freundschaftskette um den Hals oder den Jesuskranz auf
dem Kopf? Materielle Dinge sowie Orte und Lokale, an denen wir uns abgeben,
vermitteln einen bestimmten Eindruck von uns. Wenn du die linksorientierten
Umweltschützer erreichen möchtest, dann kannst du den Lambo mitsamt Wolfspelz in
der Garage verschließen. Solltest du jedoch die Bellétage der Top-Verdiener
ansprechen wollen, dann sind die Abidas-Schuhe aus dem Thailand-Sale für 2 Euro
definitiv die falsche Wahl. Das Auge erkennt die Details und nicht umsonst gibt es
Sprüche wie „Kleider machen Leute“. Ob du all diese Ansichten so unterschreibst,
spielt keine Rolle. Bei dem Großteil der User werden Details mit einer bestimmten
Signalwirkung verbunden. Überlege deswegen, was deine Bilder aussagen sollen:

Bist du der harte Kerl oder die harte Lady, die sich durchs Leben beißt und
Leute aus dem „Ghetto“ inspiriert?
Positionierst du dich als Business-Mensch mit dem Hang zu teuren Autos und
Schampus?
Setzt du dich politisch für die Umwelt ein?

Was auch immer es ist: Achte darauf, dass sich deine Inhalte nie widersprechen.
Denn postest du plötzlich als Tierschützer ein Bild beim Jagen, dann verlierst du
deine solide Follower-Basis.

Eine lustige Geschichte an dieser Stelle:


Der US-Präsident Donald Trump ist bekennender leidenschaftlicher Nutzer vom
Nachrichtendienst bzw. sozialen Medium Twitter. Man könnte fast meinen, er würde
seine ganze Politik über Twitter machen. Noch im Wahlkampf vor seiner
Präsidentschaft ließ Trump verlauten, er sei der Tierschützer in Person; so oder so
ähnlich beteuerte er dies zumindest in verschiedenen Versionen. Zu seiner Zeit als
Präsident jedoch wurde er mehrmals beim Jagen beobachtet! Mit Schusswaffen
ausgerüstet ging er also dem Tierschutz nach? Naja… Man könnte meinen, er hätte
zahlreiche Unterstützung seiner Follower und Wähler verloren, doch da dies nicht
wirklich der Fall war, ist er irgendwie ein Beweis dafür, dass sogar widersprüchliche
Aktivitäten auf Twitter und im Allgemeinen nicht zwingend schlimme Folgen haben
müssen. Dennoch sei an dieser Stelle klar empfohlen: Bitte auf Konsistenz achten und
Widersprüche vermeiden!

Möchtest du dich nicht klar auf eine gesellschaftliche Gruppierung oder Schicht
einschränken, dann bleibe neutral. Sei gern der knallharte Business-Mensch, der aber
ebenso spendet und Menschen an seinem Reichtum teilhaben lässt. Nur tue dies dann
überzeugend und sorge dafür, dass der Inhalt deines Profils ausgewogen ist, damit
sich deine Vielseitigkeit auf Anhieb erkennen lässt!
Welche Werte möchte ich transportieren?
Maßgeblich zeichnen uns Menschen unsere Werte aus, da sie unseren Charakter
ausmachen. Der Charakter wiederum spiegelt sich konsequent in unseren Taten wider.
Auf lange Sicht wirst du niemanden belügen können. Sei deswegen authentisch!

Wenn du authentisch bist, dann passen sämtliche Likes, Kommentare, eigenen Posts
und das Gesamtbild absolut in dein Profil hinein und transportieren tatsächlich die
Werte, die du lebst. Exakt diese Werte sind die einzigen überzeugenden. Bleibe dir also
treu und agiere so, wie es deinen Interessen absolut entspricht.

Teile auf Basis dieser Werte deine Zielgruppe ein und kommuniziere
dementsprechend auch mit deiner Zielgruppe.

Schaffe Beiträge, Stories und Posts, die sich entlang dieser Werte orientieren.
Was wäre es für eine Person, der ich gefallen würde, wenn wir uns auf der
Straße begegneten?
Außerhalb von Instagram spricht man sich an, begegnet sich bei Aktivitäten oder lernt
sich bei Veranstaltungen sowie in Beruf, Schule und Universität kennen. Schwerer sind
wiederum Bekanntschaften mit neuen Personen, wenn man nur zuhause eingekapselt
sitzt. Ob du es glaubst oder nicht: Bei Instagram ist es genauso!
Nun fragst du dich vielleicht: Wie kann man denn bei Instagram zuhause sitzen und
sich einkapseln?
Das geht nun wirklich nicht, aber dafür kannst du den Eindruck vermitteln, als
würdest du dies tun. Und das ist mindestens genauso schlimm!

Wenn du auf Instagram deine Zielgruppe finden und erreichen möchtest, musst du
sympathisch auf die Leute zugehen, indem du dein Leben offen teilst und beweist,
dass du vor Aktivität nur so strotzt. Das bedeutet nicht, dass du jedes bisschen deines
Privatlebens entblößen musst. Aber wie es so mit den Mitmenschen in der Außenwelt
ist, verhält es sich auch bei Instagram:

Lerne eine Person kennen.


Baue Vertrauen auf.
Gewähre ihr mehr Einblick in dein Leben.
So bei Instagram:

Je mehr deine Community wächst, umso mehr darfst du ihr zeigen. Du hast eine
starke Base und kannst die Leute dann für dich sprechen lassen.
Denke also daran, wie es beim Kennenlernen einer Person von der Straße ist: Du gehst
offen auf sie zu, wenn sie dir zusagt. Welche Kriterien muss sie erfüllen, wenn sie auf
der Straße ist? Mit welchen Leuten trittst du gern sofort in Kontakt und verstehst dich
gut? Wähle deine Zielgruppe nach diesen Maßstäben, denn daraus resultieren die Leute,
denen du später – wie du soeben sehen konntest – Vertrauen schenkst, indem du dein
Leben mit ihnen teilst.
Weitere Tipps zur Findung der Zielgruppe
Neben den genannten Tipps kannst du auch sehr gut nach anderen Kriterien gehen.
Generell gilt: Je mehr Kriterien du hast, desto feiner kannst du die Themen auswählen
und desto gezielter kommen diese Themen an! Weitere Möglichkeiten, um deine
Zielgruppe einzuteilen, lauten wie folgt:
Ort:
Eventuell bist du in einer großen Stadt vertreten und möchtest mit regionalen
Themen die Menschen erreichen?

Hobby:
Natürlich sind die gemeinsamen Hobbies ein verbindendes Kriterium!

Vereine:
Bist du Fan eines Fußballvereins oder einer bestimmten Liga? Dann biete exklusive
Themen diesbezüglich!

Keine Idee ist zu exotisch, solange du sie richtig verpackst. Menschen lassen sich nach
so vielen Aspekten unterteilen. Und bei Instagram kannst du sie alle präzise erreichen!
Step 2.2: Alternative zur Zielgruppensegmentierung -> Inhalte streuen &
User trichtern
Eine Alternative zur Zielgruppensegmentierung, die dir die Chance bietet, mehr
Personen zu erreichen, ist eine Art Trichter. In diesem Trichter holst du dir zuerst eine
breite Masse an Personen rein, indem du sie mit einem kompatiblen Thema köderst.
Beispiel: Gesundheit!
Gesundheit ist ein Thema, welches sich sehr stark ausweiten lässt. Du kannst mit einem
Post beginnen, der dich als fitten Menschen bei einem leckeren Essen zeigt. Damit
erreichst du viele Leute und musst die Zielgruppe nicht so sehr segmentieren. Du
erreichst:
Fitnessfreaks
Ernährungsfanatiker
Gourmets
Gesundheitsbewusste Menschen
Eventuell sogar Beauty-Koryphäen

Je nachdem, wie du den Text zum Beitrag formulierst, gibt es viele Möglichkeiten.
Diese breite Masse an Personen, die nun deinen Beitrag bemerkt hat, wird dich
vielleicht abonnieren oder zumindest ohne Abonnement verfolgen. Nun kommen von
dir ein paar Story-Beiträge, die dich mal beim Sport, mal beim Kochen, zeigen. Da du
vier bis acht Story-Beiträge pro Woche machst, hast du täglich die Gelegenheit, all die
genannten Zielgruppen mit deinem Content zu befriedigen.

Irgendwann wirst du ein bisschen spezifischer, um deinem eigentlichen Kernthema –


in diesem Fall zum Beispiel Fitness – näher zu kommen. Zwischendurch gibt es aber
immer mal wieder ein paar Essens- und Beauty-Bilder, um die Abonnenten mit den
anderen Interessen bei Laune zu halten.

Die Strategie somit:


Poste ein sehr allgemeines – aber ausdrucksstarkes und hochqualitatives Bild oder
Video – welches einen Text enthält, der ebenfalls viele Personen und Zielgruppen
begeistert. Werde danach in deinen Posts etwas spezifischer, aber lasse zwischendurch
ein paar allgemeine Posts ab. So holst du breite Massen in den Trichter und behältst
sehr viele. Hat zur Folge: Weniger Zielgruppensegmentierung, aber mehr Aufwand in
der Unterhaltung des Profils. Dennoch hat diese Strategie ein hohes Potenzial.
Step 3: Push-Gruppen
Push-Gruppen sind Zusammenschlüsse mehrerer User mit denselben oder ähnlichen
Interessen. Wie bei einer Kooperation findet eine Absprache statt, dass die
gegenseitigen Beiträge geliked werden. Der Vorteil hierbei ist, dass du es im
Vergleich zur Kooperation leichter hast, Partner zu finden. Bei Push-Gruppen kannst du
bereits sehr gut mit Personen, die keine starke Follower-Basis haben, arbeiten.
Denn das Ziel von Push-Gruppen ist es nicht, von der Popularität einer Person zu
profitieren. Im Vordergrund steht, möglichst schnell Likes für einen neuen Post zu
bekommen. Hierzu schickst du Nachrichten an Personen aus der Gruppe oder diese
bemerken deinen neuen Post selbst. Im Idealfall wird dein Post direkt nach
Veröffentlichung geliked und kommentiert. Denn dann merkt Instagrams Algorithmus,
dass der Post gerade eine große Relevanz hat und beschließt unter Umständen,
deinem Beitrag mehr Reichweite zu geben.
Step 4: Geld verdienen
Irgendwann darf das Ziel sein, Geld mit dem eigenen Profil zu verdienen. Dies ist zwar
kein Muss, doch wenn du starker Influencer sein möchtest, dann gehört die
Monetarisierung dazu. Entgegen dem weitläufigen Gedanken, man brauche für das
Geld verdienen eine enorme Reichweite, ergeben ich bereits früher einige
Möglichkeiten dazu, den eigenen Account zu monetarisieren. Werfen wir zunächst einen
Blick auf die Top 3 Monetarisierungsstrategien.
Option 1: Eigene Produkte verkaufen
Zugegebenermaßen ist dies eine seltene Option für Personen, die sich einen Instagram
Account aufbauen wollen. Die meisten Leute mit Influencer-Wunsch haben keine
Produkte zum Verkauf und ebenso keine großen Ideen für die Produktion
entsprechender Produkte . Sollte dies bei dir aber der Fall sein, dann ist der Verkauf
der Produkte eine absolut vielversprechende Variante bei Instagram. Wichtig ist nur,
dass du dein Profil bei deinen Verkaufsambitionen nicht zu einem Werbeprofil
verkommen lässt. Bedenke nämlich: Instagram als Medium der kurzen und
ausdrucksstarken Impressionen ist nicht auf Werbung, sondern in erster Linie auf
Interaktion ausgelegt. Binde also deine Produkte nur dann ein, wenn sie sich stimmig
in einen bestimmten Moment einbinden lassen. Werden sie einfach so in jeden Beitrag
gequetscht und mit leeren Floskeln beworben, dann haben wir das bereits
angesprochene Problem: Das Auge schnappt fehlende Ästhetik auf und dein Profil
verliert an Attraktivität für User.

Besonders vielversprechend ist für dich als Influencer neben dem Verkauf der eigenen
Produkte ebenso die Vertriebsarbeit. Hier erhältst du die Erlaubnis, als Vertriebler
die Produkte eines Unternehmens im Namen des Unternehmens auf deinem Profil zu
vertreiben. Häufige Jobs dieser Richtung gibt es zum Beispiel in folgenden
Branchen:
Finanzbranche
Medizin
Fitnesssektor
Vertriebler arbeiten in verschiedenen Vertriebsstrukturen.

In einer Struktur müssen sie sich hocharbeiten, um die höchsten prozentualen


Provisionen zu bekommen. Haben sie bestimmte Positionen erklommen, dürfen sie
Mitarbeiter einstellen und generieren passives Einkommen durch die Mitarbeiter.
Wiederum gibt es Vertriebsstrukturen, die die bereits zu Beginn feste Provisionen
zahlen, die nicht ansteigen und wo man sich nicht hocharbeiten muss.

Solltest du Vertriebler sein, dann erlangst du über die sozialen Medien ausgezeichnet
das Vertrauen der User und diese kommen oftmals sogar ab einem bestimmten
Follower- und Vertrauensstatus deines Profils von selbst auf dich zu . Es gibt
zahlreiche Unternehmen, die sogar gezielt eigene Influencer zu diesem Zweck aufbauen.
Dieses Modell nennt sich Personal Branding. Eventuell kannst du dir in deinem
Vertrieb neue Perspektiven erarbeiten, indem du erfolgreich selbst über Instagram
vertreibst und im Anschluss mit der Schulung der anderen Mitarbeiter beauftragt
wirst.
Option 2: Affiliate Marketing
Beim Affiliate Marketing bist du Partner eines Verkäufers. Solche Affiliate-
Verträge lassen sich bereits ganz einfach abschließen, indem du beispielsweise bei
Amazon die Anmeldung fürs Affiliate Partnerprogramm vollziehst. Diese geht in
wenigen Schritten vonstatten. Auch Ebay und einzelne Unternehmen bieten eine
Affiliate Partnerschaft an. Hier bekommst du Provisionen dafür, wenn Personen über
deine Partner-Links Produkte der Verkäufer kaufen. Der Vorteil des Affiliate
Marketings besteht darin, dass du keine eigenen Produkte brauchst und auch bei der
Abrechnung im Falle eines Verkaufs weniger Aufwand hast. Zudem hast du beim
Affiliate Marketing – je nach Partnern – tendenziell eine sehr große Produktauswahl,
weswegen sich zu jedem von dir gemachten Beitrag ein passendes Produkt finden und
dezent oder auch offensichtlich verlinken lässt.

Besonders stark profitierst du, wenn du das Affiliate Marketing um eine spezielle
Website ergänzt. Dabei kannst du dir ein Thema aussuchen, nach dem du dein
komplettes Instagram-Profil ausrichtest oder aber eines, welches zu einem bisher
existierenden Instagram-Profil passt. Gehen wir von Herren-Mode und/oder Damen-
Mode aus: Du stellst eine Website auf, in der du diverse verschiedene Kleidungsstücke,
Outfits, Anlässe und vieles mehr beschreibst. Dazu pflegst du die Produkte über
Links und Vergleichstabellen ein, die zu deinem Affiliate-Partner weiterleiten.
Zusätzlich kannst du noch einen YouTube-Kanal machen, indem du deine
Lieblingsoutfits, modischen Hacks und vieles mehr präsentierst. Dann verlinkst du
zwischen den Plattformen, was Instagram mit einschließt, und erarbeitest dir eine
sehr gute Position, aus der heraus du mit Instagram deine Website pushst und mehr
Verkäufe sowie Provisionen einfährst.
Option 3: Bezahlte Werbung
Diese Monetarisierungsstrategie ist der Inbegriff des Influencer-Daseins. Bei der
bezahlten Werbung gehen Marken bzw. Unternehmen auf dich zu. Sie handeln mit
dir einen Vertrag aus, der vorsieht, dass du Werbung für das Unternehmen machst
und dafür einen Geldbetrag erhältst. Natürlich gilt auch bei dieser Form von Werbung,
dass du es authentisch machst und die Auswahl des Werbepartners zu deinem Profil
passt. Damit ist gemeint, dass die jeweilige Marke nicht im Kontrast zu deinen übers
Profil vermittelten Werten und Aktivitäten steht. Wenn du als Business-Mensch
plötzlich zum Koch wirst und deinen Followern einen Käsehobel empfiehlst, dann kann
irgendwas nicht stimmen…

Auch hier gibt es ein lustiges reales Beispiel: Ronnie Coleman ist einer der größten
Bodybuilder aller Zeiten und hat bereits diverse Titel eingefahren. Nun geht es ihm
nach der Einnahme illegaler Substanzen sowie der Belastung für Knochen und
Gelenke durch den Sport weniger gut. Er hat bereits mehrere Operationen hinter sich.
Was durften nun die User vor knapp anderthalb Jahren bei Instagram sehen? Ronnie
Coleman, der sich seine Brötchen mit Werbung für Essensboxen verdient. Zwar sind
Essensboxen für einen Bodybuilder ein naheliegendes Instrument, ist er doch sogar
unterwegs auf eine permanente Kalorienzufuhr angewiesen. Doch Ronnie Coleman
transportierte den Sachverhalt nicht richtig und wählte die falsche
Marketingstrategie. So musste er einen Shitstorm in den Kommentaren über sich
ergehen lassen, auf den er nicht einmal reagierte. Dieser Sachverhalt illustriert somit ein
weiteres schwerwiegendes Problem: Wer nicht auf Kommentare reagiert, riskiert
bei dem fehlenden Entschärfen von Kritik Shitstorms, auf die er bzw. sie im
Nachhinein nicht mehr rechtzeitig reagieren kann.

Regeln also für die bezahlte Werbung:

Zum Thema deines Profils passende Werbepartnerschaften


Nur Werbepartnerschaften, wenn dich die Produkte wirklich interessieren
Authentische Vermittlung des Nutzens durch die Produkte
Sei also alles in allem ehrlich und mache nur Partnerschaften für
Produkte, die dich auch begeistern!

Ansonsten verhält es sich tatsächlich so, dass bezahlte Werbung bereits ab einer
Followerzahl von knapp 1.000 Abonnenten ein realistisches Szenario ist. Denn da
die ganz großen Influencer immer teurer werden, schauen sich viele Unternehmen nach
sogenannten Micro Influencern um. Micro Influencer beginnen ab einer Zahl von 1.000
bis 5.000. Je nach Branche bist du also schon mit nur 1.000 Abonnenten dabei und
hast die Chance, dir ganz einfach mehrere Hundert Euro monatlich mit ein paar
Empfehlungen dazuzuverdienen. Allerdings musst du, um die Marken und deren
Begeisterung ins Boot zu holen, ein paar Kriterien erfüllen:

Kein Fake-Profil:
Gekaufte Follower und falsches Engagement zeigen sich vielfältig

Klarer Fokus:
Es sollte ein möglichst klares Themengebiet aus deinem Profil erkennbar sein,
damit Marken dies ihrer Zielgruppe anpassen können

Qualität des Profils:


Eignet sich die Qualität deiner Bilder und Beiträge, um auch für das Unternehmen
überzeugend Werbung machen zu können?

Community:
Wie wirst du wahrgenommen (Kommentare) und wie eng bist du mit deiner
Community? Beschäftigt sie sich intensiv mit deinen Beiträgen?

Anfangs kommen die Marken auf dich zu. Hierzu musst du lediglich ein qualitativ
hochwertiges und ansprechendes Profil unterhalten. Aber bereits ab 5.000 Followern
lohnt es sich, zusätzlich eine kleine Präsentation deines Profils und deiner Person
zu erstellen, und selbst auf Akquise zugehen. Man kann diese Präsentation als ein
Mediadatenblatt verstehen, bei dem du einen Überblick über folgende Punkte gibst:

Wer du bist
Was du machst
Was deine Ziele sind
Wie dein Profil performt (Statistiken screenshoten und beifügen)
Welche Referenzen du hast
Wenn du damit bei Firmen als Micro-Influencer auf Akquise gehst und noch dazu ein
überzeugendes Profil hast, dann kannst du ab 5.000 Abonnenten durchaus auf
lukrative Verträge hoffen, aus denen du sogar deinen Lebensunterhalt sehr gut
finanzieren kannst. Dabei ist das Mediadatenblatt zur Vorstellung als ein kleines
Prospekt zu verstehen, das du mit Liebe gestaltest. Auch hierbei achtet das
menschliche Auge, in diesem Fall mehrere Entscheider eines Unternehmens, auf
Ästhetik: Wähle im Idealfall dezente Farben und dabei solche, die zu deinem Profil
passen. Bemühe dich um wenig, aber dafür aussagekräftigen Text. Platziere dich mit
den wichtigsten Informationen zu deiner Wenigkeit und deinen Zielen auf der
Titelseite eines solchen „Prospekts“.
Damit es aber so weit kommt und du immer am Ball bleibst, ist es wichtig, dass du auf
Instagram permanent aktiv bist! Poste jeden Tag und interagiere jeden Tag. Denn
längere Zeit inaktive Profile werden von Instagram hinsichtlich der Reichweite
Stück für Stück zurückgestuft.
Schritt #5: Starke Tools für das Instagram-Profil
Zu guter Letzt werfen wir einen Blick auf die Tools, mit Hilfe derer du dein Instagram-
Profil absolut fit machst. Hier stehen dir sieben heiße Tipps bevor, die neben
offensichtlichen und dringenden Bereichen auch speziellere Funktionen abdecken.
Tipp #1: Gesichter bearbeiten mit Facetune
Du hast bereits gelernt, dass du mit Adobe Photoshop eine Fülle an Funktionen zur
Bearbeitung von Gesichtern und Bildern insgesamt hast. Doch Adobe Photoshop ist
kostspielig und keine Lösung, wenn du mal eben schnell ein Foto veröffentlichen und
am Smartphone minimale Korrekturen vornehmen möchtest. Hierzu eignet sich
Facetune. Diese App fürs Smartphone erlaubt dir im Handumdrehen mit großem
Komfort sogar minimalistische Änderungen. Allem voran kannst du damit deine
Augen etwas mehr zum Leuchten bringen, was allgemein lebensfroher und
sympathischer rüberkommt. Auch Augenringe und Hautunreinheiten lassen sich
beseitigen.
Tipp #2: Inshot für die Video-Bearbeitung
Zwar ist Adobe neben der Bild-Bearbeitung ebenso für die Video-Bearbeitung eine
optimale Anlaufstelle. Doch falls du kostengünstiger wegkommen und spezielle
spektakuläre Funktionen haben möchtest, eignet sich ebenso die App Inshot, die
für Smartphones, Tablets und PCs erhältlich ist, hervorragend. Auf YouTube kannst
du dir unter diesem Link einen Eindruck davon verschaffen, welche Besonderheiten mit
Inshot möglich sind.

Ansonsten deckt das Tool natürlich diverse Basics ab. Zwar gibt dir auch Instagram
Funktionen zur Videobearbeitung mit an die Hand, doch sind diese keineswegs so
ausgeprägt und allem voran qualitativ weniger hochwertig wie bei Inshot. Folgende
Basics bringt Inshot u.a. mit sich:

Musik & Audio-Aufnahmen mit wenigen Klicks an passender Stelle einfügen


Emojis & Text zu Videos hinzufügen
Geschwindigkeit von Videos zur Akzentuierung bestimmter Sequenzen
regulieren
Klassische Video-Effekte wie Glitch, Schwarz-Weiß, Portrait und viele mehr
einstellen

Du wirst bei Inshot merken, dass es keinerlei teurer Video-Programme bedarf. Kannst
du Adobe Premiere Clip für Videos holen, ist das super. Ist dafür der Geldbeutel zu
schmal, wird dich am Anfang InShot optimal begleiten.
Tipp #3: Canva für ansprechende Fotos
Canva ist ein Tool, welches dir eine schnelle Bearbeitung von Bildern erlaubt. Hier
kannst du ganz einfach und ansprechend Bilder mit Text ergänzen, verschiedene
Bilder miteinander kombinieren und aus einer Vielzahl nützlicher Vorlagen schöpfen.
Auch findest du hier Vorlagen vor, falls du zum Zwecke der Selbstpräsentation ein
Mediadatenblatt erstellen möchtest, um dich als Micro-Influencer verschiedensten
Marken anzubieten.

Noch dazu ist das kostenlose Tool Canva sehr übersichtlich und einfach. Du legst
mit dem Erstellen eines neuen Dokuments los und hast anschließend sechs Optionen:

Suchen
Layouts
Elemente
Text
Hintergrund
Uploads

Während du beim Suchen gezielt auf bestimmte Muster, die du haben möchtest, die
vorhandenen Designs in Canva scannst, liefern die Layouts die fertigen Vorlagen von
Designern. Diese Vorlagen sind zum Teil kostenlos, zum Teil kostenpflichtig. In jedem
Fall hast du mit den Elementen, Textfunktionen sowie dem Hintergrund und weiteren
Features reichlich Optionen, die Layouts für deine Zwecke anzupassen. Außerdem
eröffnen dir Uploads die Chance, eigene Designs und Vorlagen mit einzubinden.
Spezielle Social-Media-Vorlagen für Instagram bietet dir Canva ebenfalls an.
Tipp #4: Reports+ für bestes Monitoring
Mit Monitoring ist gemeint, dass du checkst, wie dein Profil performt. Als Ergänzung
zu Instagrams Insights, die du bei einem Business-Profil automatisch hast, bietet dir
Reports+ eine Übersicht über weitere Statistiken. Mit deren Hilfe bist du sogar
imstande, zu sehen, wer dich geblockt hat.

Reports+ ist kostenlos, lässt sich aber ebenso in einer kostenpflichtigen Variante holen.
Die Funktionen belaufen sich u.a. auf die folgenden Features:

Auf- & Absprünge der Follower verfolgen


Follower, die dir folgen, aber denen du nicht folgst
Gelöschte Kommentare & Likes
Personen, die dich blocken

Als kostenlose Erweiterung zu Instagrams Insights lassen sich gegen Reports+ keine
Einwände erheben. Des Weiteren profitierst du vor allem davon, dass du Verluste
bestens analysieren kannst, weil sich viele negative Statistiken wie gelöschte
Kommentare und Likes zurückverfolgen lassen.
Tipp #5: Characters, um fantastische Elemente in Stories & Captions
einzubringen
Die Anwendung Characters eröffnet dir die Chancen, aus einer Vielzahl an
Sonderzeichen heraus, deine Stories und die Caption erheblich zu veredeln.
Instagram stellt dir viele Zeichen zur Verfügung. Doch mit Characters erhältst du
komplett neue Zeichen, die du simpel per Copy-&-Paste bei Instagram einfügst.
Unterschätze diesen Effekt nicht! Denn die Nutzer bei Instagram verwenden gern
Smileys und sonstige Zeichen. Somit haben sie auch einen sehr guten Überblick darüber,
welche Zeichen existieren und welche nicht. Fallen Personen in deinen Captions –
also den Texten, die du zu deinen Bildern im Feed verfasst – oder in deinen Stories
immer wieder neue Zeichen auf, dann sind dir Interaktion und Begeisterung sicher!
Tipp #6: Later für Automatisierungsprozesse
Wie du lernen durftest, stellt die permanente Aktivität eine immens wichtige
Komponente des erfolgreichen Influencer-Daseins dar. Solltest du zwischendurch ein
bis zwei Wochen zeitlich eingeschränkt sein, sind unabsehbare und schwerwiegende
Folgen möglich. Deswegen gibt es Apps zur Automatisierung von Postings,
Vorschau-Ansichten, Vorausplanung und vielem mehr. Later ist eine davon, die dir
somit Last abnimmt und bei Abwesenheit Aktivität sicherstellt.

Dabei beeindruckt Later auch mit seinen Eigenschaften als Ablagestelle für deinen
gesamten Content für Instagram. Hier kannst du…

…deine Inhalte ablegen und auf jedem Endgerät bei Internetverbindung und installierter
App abrufen!

…Medien von den verschiedensten Clouds importieren!

…die Woche oder mehrere Wochen per Drag-&-Drop-System bereits in wenigen


Minuten planen!

…Beiträge in Form von Fotos, Videos etc. von anderen Usern in Originalqualität
abspeichern, um sie zu reposten!

Auch Analyse-Funktionen für deinen Content sind inbegriffen. So merkst du, welche
Uhrzeiten an welchen Tagen sich am besten für den Post von Beiträgen eignen.

Eben wegen dieser reichhaltigen Abdeckung mit Features und, weil Later demzufolge
mehr als nur ein Planer ist, nutzen diverse namhafte Marken wie die Huffington Post,
Steve Madden und yelp dieses Tool.
Tipp #7: Ranksider als Influencer-Plattform
Bereits ab 1.000 Abonnenten ist es dir möglich, als Micro-Influencer ein bisschen Geld
zu verdienen. Durch das schnelle Wachstum bei konsequenter Umsetzung des Influencer
Marketings steigen deine Perspektiven schnell an. Mit Ranksider als Plattform gelingt
dir ein unkomplizierter und schneller Einstieg in deine vorübergehende Karriere
als Micro-Influencer, ehe du größer und ein richtiger Influencer wirst.
Fazit: Mehr als nur auf wenige Funktionen spezialisierte Tools
Die kurze Betrachtung der Tools und Plattformen hat gezeigt, dass es sich bei den Tipps
um mehr als nur sehr spezielle Anwendungen handelt. Jedes einzelne Tool besticht
durch ein Spezialgebiet, welches allerdings um diverse weitere nützliche Funktionen
ergänzt ist. Alles in allem erhältst du durch dieses Komplettpaket von der ersten
Minute deiner Influencer-Karriere an eine kostenlose bzw. – je nach Entscheidung
für die App-Tarife – sehr günstige Unterstützung, die dir viele Prozesse vereinfachen
wird.
Schlusswort
Damit ist die gesamte Lehre zum Thema Instagram vorbei. Wie sich zeigt, gibt es nur
wenige Geheimnisse. Stattdessen ist Instagram größtenteils eine Plattform für
Fleißige und Ambitionierte. Wenn es dir gelingt, regelmäßig dran zu bleiben und du
mit der Zeit ein Händchen für Qualität bei den Beiträgen entwickelst, dann wirst du
definitiv wachsen.

Denn darin liegt die Kunst: In der Arbeit! Viele Personen sehen Anzeigen im Internet
oder aber Posts von erfolgreichen Menschen in den sozialen Medien. Dabei werden die
Geheimnisse des Erfolgs verraten, Anleitungen verschenkt und sogar Angebote zur
Hilfestellung gemacht. Doch der Großteil der Menschen stempelt dies als Internetbetrug
und Schwachsinn ab. Die motivierenden Sprüche und Erfolgsaussichten werden
zunichte gemacht, noch bevor eine genauere Auseinandersetzung mit den Produkten und
Themen erfolgt ist. An dieser Stelle kann ich dir nur sagen, dass du bereits einen
richtigen Schritt gegangen bist, indem du dieses Buch gelesen hast. Jedoch besteht die
Kunst von nun an im Handeln, was ein schwererer Part ist. Hier musst du die
Entscheidung treffen:

Gehörst du lieber zu den Zweiflern und Nörglern, die mit ihrem Leben unzufrieden
sind und selbst die Schuld daran haben, weil sie nicht agieren?
Willst du andere um deren Erfolg beneiden?

Oder aber willst du derjenige sein, zu dem die Menschen früher oder später
aufschauen? Möchtest du später selbst in die Position des Lehrers eintreten und
anderen den Glauben daran vermitteln, dass große Dinge möglich sind, und das
Wissen weitergeben, wie sich verschiedene noch so ambitionierte Ziele erreichen
lassen?

Zweifellos ist es erstrebenswerter, auf der Seite der Macher zu stehen. Doch dafür
musst du machen! Hierzu hast du sowohl Tools als auch umfangreiche Anleitungen
erhalten. In erster Linie wird es wichtig sein, dass du ein Gefühl dafür entwickelst,
mit den richtigen Worten und Bildern Zuspruch zu finden. Insbesondere am Anfang
wirst du mit dem ein oder anderen Bildbearbeitungsprogramm leicht überfordert sein
oder bei deiner Caption keine Idee für einen Text haben. Deswegen sei zum Ende hin
nochmals betont, dass zum Erfolg als Instagram Influencer nicht nur das eigene Profil
gehört, sondern ebenso der Konsum: Lasse dich von anderen inspirieren, dann wirst
du zugleich lernen, wie du es selbst richtig machst. Mit der Zeit werden die Texte
leichter von der Hand gehen. Durch praktische Erfahrungen mit den Tools wird es dir
außerdem leichter fallen, diese adäquat zu benutzen. Fleiß und eigene Visionen werden
dich dort hinführen, wo du sein möchtest.

Sobald sich dieser Weg abzeichnet, ist die Zeit reif, sich um eine
Monetarisierungsstrategie zu kümmern. Hierzu hast du drei Ansätze kennengelernt:

Verkauf bzw. Vertrieb von Produkten


Affiliate Marketing
Werbeverträge mit Firmen

Da es bis zu den Werbeverträgen etwas dauern wird, beginnst du zunächst


beispielsweise mit dem Affiliate Marketing. Anschließend kannst du dies mit
Werbeverträgen kombinieren und dabei unter Umständen sogar die Qualität deiner
zusätzlich vorhandenen Website steigern. Letzten Endes hört der Weg erst dort auf, wo
deine Kreativität keine neuen Ideen mehr hervorsprudeln lässt.

Was ebenfalls eine Möglichkeit darstellt, ist das Anlegen mehrerer Profile: Hast du
mehrere Talente und möchtest diese separat präsentieren, damit es dir leichter fällt,
immer die entsprechende Zielgruppe zu erreichen? Dann versuche es mit zwei Profilen.
Ebenfalls lohnen sich zwei Profile, falls du einen privaten Account nur für dich zur
Interaktion mit Freunden, Arbeitskollegen und anderen engen Bekannten sowie natürlich
der Familie haben möchtest. Dann ist ein Account privat, während der andere mit
einer Facebook-Fanseite für Unternehmen verknüpft und öffentlich ist.

Die sozialen Medien und Instagram als DAS soziale Medium im aktuellen Trend
eröffnen dir die Türen zu vielen Träumen. Noch nie war es einfacher, erfolgreich und
bekannt – ja, sogar berühmt – zu werden. Die einzige Grenze, die nun zwischen dir und
der Karriere als erfolgreicher Influencer steht, sind deine Einstellung sowie der zu
beschreitende Weg. Wenn die Einstellung positiv ist, dann wird auch der Weg
gelingen, da dieses Buch dir den todsicheren und seriösen Masterplan Schritt für
Schritt erklärt hat.

Bei deinem Weg wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg! Beständigkeit,
Regelmäßigkeit und Eingehen auf deine Community bei authentischer Aktivität
werden dafür sorgen, dass dir all deine Vorhaben gelingen werden!