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Wahrheit • Klarheit • Offenheit

UN
Milliardenzahlungen
ohne Buchhaltung:
UNABHÄNGIGE ZUM SCHADEN
NACHRICHTEN
K 3618 • 32. Jahrgang • Juli 2000 DES VOLKES!
»Deutsche
Reparationsleistungen
können nur geschätzt
werden«

Alle Bundesregierungen seit


1949 haben ihre elementarsten
Pflichten und Aufgaben mißach-
tet:
Sämtliche bisher geleisteten
Reparationszahlungen können
nach einem jüngsten Einge-
ständnis der Regierung nur noch
geschätzt werden, weil keine der
seit 1949 amtierenden Regier-
ungen der BR Deutschland da-
rüber Buch geführt hat, was von
den Besatzungsmächten genom-
men oder ihnen gegeben wurde.
Was man vom kleinsten Kanin-
chenzüchterverein verlangt, eine
exakte Buchführung, wurde ver-
säumt.
Was jeder kleine Schuldner zum
Schutz vor weiteren Forderungen
beachtet, sich sorgfältig aufzu-
schreiben, wann und wieviel er
dem Gläubiger gezahlt hat, haben Foto: Demontage in
Salzgitter (1950): Wehe dem Besiegten!
alle bisherigen Bundesregier-
ungen nicht für nötig befunden.
Diese kaum verbrämte Drohung AUS DEM INHALT:
veranlaßte einen Bundestagsab-
Jetzt kommt die Quittung - zum S. 2
geordneten zu einer Anfrage an die GRIECHENLAND:
Schaden des deutschen Volkes Zwangsversteigerungen?
Bundesregierung über den Wert
und jedes einzelnen Bürgers:
der bisherigen Reparations-
Stuart Eizenstat, der Beauftragte VERSAILLER DIKTAT: S. 3
leistungen.
Clintons und US-Verhandlungs- Schuldenzahlungen bis 2020
Die unglaubliche Antwort:
führer über die Entschädigungen AUF DEM STUNDEN-
für Zwangsarbeiter, brachte die »Entsprechendes Zahlen- PLAN S. 5-8
Frage auf die Tagesordnung: material liegt dem Bund
Wie steht es um die deutschen nicht vor.« DR. LATUSSEK (BdV): S. 9
Reparationen für den Zweiten »Was jeder Deutsche
Weltkrieg? (siehe Seiten Seiten 5 - 8) wissen sollte!«
UN 7/2000, Seite 2 Unabhängige Nachrichten • Postfach 101706 • D-46017 Oberhausen

Das offene Wort Eine herrliche »Wertegemeinschaft«:


Wann endlich zahlen
die USA
Wiedergutmachung an
In Griechenland droht
Deutschland? Zwangsversteigerung
Diese Frage klingt für viele deutschen Eigentums!
heute wie eine Provokation,
sie ist aber eine notwendige
und berechtigte Reaktion auf Eigentlich kann man dankbar Man darf gespannt sein, wie die
die schamlosen Erpressungs- sein: Es muß offenbar noch Bundesregierung darauf reagiert:
versuche aus dem Finanz- schlimmer kommen, damit die Zahlt sie, öffnet sie weitere
zentrum der amerikanischen Deutschen endlich aufwachen: Schleusen für zahllose Klagen aus
Ostküste. allen Staaten, die Deutschland den
»Gerichtlich verfügte Repara-
Je weiter wir uns zeitlich vom tionen an Griechenland können Krieg erklärt hatten.
Schreckensjahr 1945 entfer- Ob sich in Berlin jemand erinnert,
eingetrieben werden«, meldete
nen, desto skrupelloser und
die »Welt« am 4.7.2000: daß schon Kanzler Adenauer im
dreister fordern geldgierige
Die Frage von zusätzlichen Jahr 1960 für »Personenschäden
Kreise diesseits und jenseits
des Atlantiks Milliarden über deutschen Reparationen an durch NS-Verfolgung« 115 Milli-
Milliarden von Deutschland. Griechenland war erst vor wenigen onen Mark nach Athen überwiesen
Wochen akut geworden, nachdem hat, darf bei der fehlenden
Hilflos und kleinlaut reagiert Buchführung über Reparationen
die Bundesregierung auf der Oberste Gerichtshof mit großer
Mehrheit ein erstinstanzliches bezweifelt werden.
diese neuen Orgien des Deut-
schenhasses, und niemand Urteil bestätigt hatte: Danach ist Für jeden durchschnittlich begab-
wagt, das Übel an der Wurzel Deutschland rechtskräftig zu einer ten Normalbürger wäre die Antwort
zu packen: Zahlung von 9,45 Milliarden höchst einfach: Griechenland
Die verlogene Geschichts- Drachmen (umgerechnet 56 erhält von der EU jährlich etwa 10
schreibung der vergangenen Millionen Mark) wegen eines Milliarden Mark, 30 bis 40 Prozent
50 Jahre hat rund um den angeblichen »Massakers« im Juni des EU-Haushaltes bezahlen wir,
Erdball die Geister verwirrt 1944 an 214 Zivilisten in der also erhält Griechenland von uns
und Deutschland zum Spiel- nördlich von Athen liegenden jährlich mindestens 3 Milliarden
ball beutegieriger Globalstra- Kleinstadt Distomo verurteilt Mark. Wenn die Bundesregierung
tegen gemacht. worden. nicht schon sämtliche Souveränität
Aus diesem erniedrigenden Nach griechischer Rechtsaus- und Kompetenz an die EU abge-
und beschämenden Hexen- legung ist diese Forderung euro- treten hat (wozu wäre sie denn
kessel können wir uns nur paweit vollstreckbar. noch da?), müßte sie beim ersten
selbst befreien, indem wir Hammerschlag einer Zwangsver-
»Uns wird nichts daran hindern,
endlich die geschichtliche steigerung diesen Geldhahn
eine angemessene Entschä-
Wahrheit zur Grundlage deut- zudrehen.
digung der Kriegsopfer durchzu-
scher Politik machen. Warten wir´s ab! ...
setzen«, erklärte Jannis Stamou-
Längst haben britische, ame- lis, der als treibende Kraft hinter
rikanische und französische Dutzenden von anhängigen Sam-
Historiker nachgewiesen, daß melklagen gilt. Zum Weinen
der Zweite Weltkrieg nicht von
Deutschland, sondern von Die Anwälte der Kläger kündigten
den späteren Siegermächten Anfang Juni alle »nötigen Schritte« Frage:
gewollt, geplant und eingefä- zur Zwangsversteigerung deut- Warum sind um die
delt wurde. scher Liegenschaften in Griechen- Parlamentsgebäude
land an.
Die entschiedensten Kriegs- herum immer so große
treiber und damit die Haupt- Nach einem Bericht der Athener Rasenflächen?
schuldigen an der europäi- Tageszeitung »Ethnos« sollen das
schen Katastrophe von 1939 Deutsche Archäologische Institut,
bis 1945 saßen in England, in die Zweigstelle des Goethe- Antwort:
Polen und im Zentrum der us- Instituts und die Deutsche Schule Damit das Geld nicht so
amerikanischen Finanz-, Me- Athen unter den Hammer kom- klimpert, das die
dien- und Rüstungsmacht! men, wenn Berlin sich weigert, die Volksvertreter aus den
Wolfgang Juchem Entschädigungssumme zu über- Fenstern werfen!
weisen.

SPIEGEL DER ZEIT


Unabhängige Nachrichten • Postfach 101706 • D-46017 Oberhausen UN 7/2000, Seite 3

Und ewig fließen die Gelder …


Seit 1990 werden wieder Schulden aus
dem Versailler Diktat von 1919 gezahlt
Am 18. Januar 1919 kamen die Siegermächte des Ersten Weltkrieges im Spiegelsaal des
Versailler Schlosses zusammen, um über die Ausplünderung und über das Schicksal des
unterlegenen Deutschen Reiches zu entscheiden. Die Symbolik des Datums und des Ortes
waren gewollt: Am gleichen Tage 48 Jahre zuvor war das Deutsche Reich am gleichen Ort
gegründet worden.

Die Sieger diktierten einen Junge deutsche Eltern und ihre Goldkinder
»Vertrag«, der unter Androhung werden von aller Welt als Goldesel angesehen.
eines Einmarsches trotz allen
Widerstandes der deutschen
Seite am 28. Juni 1919 unter-
zeichnet werden mußte und der
als »Versailler Diktat« in die
Geschichte einging.
Dieses schändliche Diktat
reichte von der wahrheitswidri-
gen deutschen Kriegsschuld-
anerkenntnis über völker-
rechtswidrige Gebietsabtretun-
gen bis hin zu ungeheuren
materiellen und finanziellen
Reparationen. Mit ihm wurde
nach übereinstimmender Beur-
teilung in- und ausländischer
Politiker und Zeitgeschichtler
der Grundstein für einen dauer-
haften Unfrieden und für den
Zweiten Weltkrieg gelegt.
Von Lenin, der das Versailler
Diktat einen »Frieden von
Wucherern und Würgern, ein
Frieden von Schlächtern«
nannte, bis hin zum italieni-
schen Ministerpräsidenten
Francesco Nitti, der nahezu
wortgleich davon sprach, daß
Versailles »darauf ausging,
Deutschland zu erwürgen und
zu zerstückeln«. »Die Repara-
tionspolitik ist der verabscheu-
ungswürdigste Betrug, den die
moderne Geschichte verzeich- »Puuh!«, sagen viele junge Deutsche, »schon wieder etwas über die Vergangenheit« und
net. Ganz Europa ist balkani- begreifen nicht, daß sie tagtäglich zahlen und löhnen müssen, weil wir seit 1949
Regierungen haben, die uns nicht vor immer neuen Forderungen aus aller Welt schützen!
siert worden und droht nunmehr Deshalb haben sich diese Eltern (Foto) durch Eintritt in eine nationale Partei zum
in der künstlich geschaffenen Widerstand entschlossen.
Zerrüttung unterzugehen.« »Schuld« von 138 Milliarden sei.
(Francesco Nitti, Europa am Goldmark, die in Jahresraten Bekanntlich konnten die deut-
Abgrund, 1923). von 2 Milliarden Goldmark zu- schen Regierungen diese For-
Die Siegermächte diktierten züglich 26 Prozent der deut- derungen nicht erfüllen und
dem Deutschen Reich eine schen Exporterlöse zu tilgen mußten Zahlungsaufschübe

DEUTSCHLAND ZAHLT
UN 7/2000, Seite 4 Unabhängige Nachrichten • Postfach 101706 • D-46017 Oberhausen

erbitten. und heutigen »Freunde und DM, Young-Anleihe 175,8


Im Sommer 1932, als die Zahl Verbündeten« machen kön- Millionen DM und Kreuger-
der Arbeitslosen immer weiter nen! Anleihe 23,4 Millionen DM,
nach oben ging und die Not sich Wie bei dieser fortdauernden Stand 3.10.1990). (...)
dramatisch vergrößerte, wurde Ausplünderung eines Volkes Mit der Herstellung der
im Abkommen von Lausanne eine »Europäische Gemein- Deutschen Einheit am 3. Ok-
die Restschuld auf vorläufig schaft« und eine achtenswerte tober 1990 sind die Voraus-
drei Milliarden Reichsmark »westliche Wertegemein- setzungen nach Art. 25 Buch-
festgelegt. schaft« geschaffen werden stabe a) i.V. m. Anlage IA LSchA
Diese »vorläufige Rest- sollen, ist für normale Men- für die Bedienung der
schuld« wurde dann jedoch schen unbegreiflich. Zinsrückstände aus vorge-
nicht mehr getilgt, da die Theodor Heuß, der erste nannten Anleihen eingetreten.
deutsche Regierung ab 1933 Präsident der BR Deutschland, Danach sind für diese Zins-
alle Folgelasten des Versailler schrieb schon 1932: rückstände Fundierungs-
Diktats abwehrte. schuldverschreibungen mit
Die Bundesrepublik hat nun, einer Laufzeit von 20 Jahren
nach der Teilvereinigung am 3. »Die Geburtsstätte auszugeben, die nach Maß-
Oktober 1990, als Rechts- gabe der Anlage I des LSchA zu
nachfolger des Deutschen
der national- erfüllen sind.«
Reiches diese Schulden ak- sozialistischen Be- So zahlen wir noch bis zum
zeptiert und sich bereiterklärt, Jahre 2020 für die Schulden,
neuerlich Zahlungen zu leisten. wegung liegt nicht die das von den Siegern des
Mit Schreiben vom 11.2.2000 in München, son- Ersten Weltkrieges ausge-
teilte das Bundesfinanz- plünderte Deutsche Reich
ministerium mit, im Jahr 1997 dern in Versailles.« aufnehmen mußte.
z.B. seien »an Zinsen 6,9 Theodor Heuß, 1932
Millionen DM und für Tilgungen
rund 3,3 Millionen DM gezahlt« Jetzt drohen die
worden. Mit weiteren Angaben Reparationen für den
ist das Bundespresseamt sehr Früher nannte man es Zweiten Weltkrieg!
sparsam. Im »Spiegel«
Nr.11/2000 ist zu lesen, daß »Zinsknechtschaft«
diese Zahlungen bis zum Jahre Rechtzeitig vor Auslauf der
2020 laufen werden. Altschulden legte der US-
Aus einem Schreiben des
Vizefinanzminister Eizenstat
Welcher Bundesministeriums für Finan-
bei den »Entschädigungs«-
zen vom 11.2.1998:
Bundesbürger weiß Verhandlungen ein Neun-
»Die Regelung der Vor- Punkte-Memorandum vor:
das? kriegsschulden war Gegen-
Nur Zwangsarbeit, medizi-
Warum wird das der stand einer Konferenz, die vom
nische Experimente und "Ari-
breiten Öffentlichkeit 28.2. bis zum 8.8.1952 in
sierung" von Vermögen dürften
London tagte und im Ergebnis
vorenthalten? fortan als abgegolten gelten.
zum Londoner Schuldenab-
kommen führte. (...) Die Bun- Das Thema der Reparationen,
desrepublik Deutschland hat so Eizenstat, bleibe vom
Wenn die Regierung der BR Vertrag unberührt.
Deutschland sich angesichts die im Londoner Schuldenab-
ihrer »real existierenden Frei- kommen übernommenen Ver- Nun sieht sich die angeblich
heit« und der internationalen pflichtungen bezüglich der total schockierte Bundes-
Machtverhältnisse gezwun- Tilgungen von Schulden des regierung neuen ungeahnten
gen sieht, noch zwanzig Jah- Deutschen Reichs in vollem Forderungen gegenüber und
re lang diese Summen zu be- Umfang erfüllt. (...) kann noch nicht einmal vor-
zahlen, sollte sie dies aber in Offen ist noch die Abgeltung legen und vorrechnen, wie-
gebotener Weise auch öffent- von Zinsrückständen aus den viel Reparationsmilliarden
lich bekanntmachen, damit Jahren von 1945 bis 1952 für die Alliierten bereits kassiert
sich die Staatsbürger und die Vorkriegs-Auslandsanleih- haben - es fehlen die notwen-
Steuerzahler eine Meinung en des Deutschen Reiches digen Unterlagen dafür (sie-
über die einstigen Alliierten (Dawes-Anleihe 40,2 Millionen he Seiten 5-8).

DEUTSCHLAND ZAHLT
UN • Unabhängige Nachrichten 7/2000 • Seiten 5 - 8

Auf dem Stundenplan 29.


FOLGE
• Ersatzblätter für fehlende oder verfälschte Schulbücher • ZEITGESCHICHTE

»Auf dem Stundenplan« - Beiblatt für Schülerzeitungen • Sonderdruck der UNABHÄNGIGEN NACHRICHTEN

Deutsche Reparationszahlungen:
Milliarden ohne jede Buchführung!
Anfrage an die Bundesregierung:
„Wie groß, nach damaligem und heutigem Wert, Es ist fast unglaublich:
waren die deutschen Reparationsleistungen nach
dem Zweiten Weltkrieg aus Beschlagnahme von
Keine der BRD-Regierungen seit 1949 hat ihre
deutschem In- und Auslandsvermögen, deutschen
elementarsten Hausaufgaben gemacht! Von
Patenten, aus Demontage, Materiallieferungen
der sowjet-bestimmten DDR-Regierung war
(Entnahme aus laufender Produktion) und
Enteignung mobiler und immobiler Vermögens- das nicht zu erwarten. Warum aber haben die
werte?” BRD-Regierungen versagt?
Müssen die Schüler von heute, die noch -zig
Diese schriftliche Anfrage beantwortete der
Jahre zahlen sollen, jetzt nachholen, was die
Parlamentarische Staatssekretär beim Bundes-
minister der Finanzen, Karl Diller, wie folgt (Berlin, Volksvertreter versäumt haben?
9. März 2000, Az. VB2 O 1266 B 7/00):

tionen oder gar eine Aufteilung nach deren dama-


ligem und heutigem Wert gemacht werden. Lediglich
Antwort der Bundesregierung: in Form einer Zusammenfassung der in diesem
„Die erbetenen Angaben über den Wert deutscher Zusammenhang relevanten Bereiche, die jedoch
Reparationsleistungen nach dem Zweiten Welt- keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, kann ein
krieg sind in der gewünschten Form nicht möglich, Überblick über deutsche Reparationen und andere
da dem Bund entsprechendes Zahlenmaterial in dieser Beziehung bedeutsame Leistungen nach
darüber nicht vorliegt. Das Ergebnis bisheriger dem Zweiten Weltkrieg gegeben werden.
Recherchen über die finanziellen Auswirkungen
Die über Reparationen verfügbaren Zahlen sind
des Krieges ist der beigefügten Zusammenstellung
nicht authentisch und beruhen im Wesentlichen auf
der „Kriegsfolgeleistungen insgesamt” (Stand 31.
Schätzungen, da der Bund erforderlichenfalls auch
Dezember 1997) zu entnehmen, die damit auch
nur auf die Literatur zurückgreifen kann, die den
einen Überblick über die Reparationen Deutsch-
meisten wissenschaftlichen Bibliotheken zur
lands gibt.
Verfügung steht. Darüber hinaus enthält die
Nach dem Zweiten Weltkrieg hat es - zumindest für Zusammenstellung der Kriegsfolgeleistungen
die Bundesrepublik Deutschland - keine dem weitere Leistungen zur Bewältigung der
Versailler Vertrag vergleichbaren Reparations- Auswirkungen des Krieges, zu denen beispielsweise
regelungen und damit auch keine nachvollziehbaren die im Rahmen des Lastenausgleichs gewährten
längerfristigen Reparationszahlungen gegeben. Hilfen gehören. Auch insoweit liegen jedoch nur
Vielmehr haben die Siegermächte einseitig Repara- Zahlen aus einzelnen Bereichen vor. Der gesamte
tionen entnommen. Verbindliche Aufzeichnungen Wert der von den Siegermächten in unmittelbarem
darüber gibt es nicht. Verbindliche Angaben über Zugriff genommenen Vermögenswerte sowie
von der ehemaligen DDR erbrachte Reparationen anderer deutscher Leistungen konnte bislang nicht
können ebenfalls nicht gemacht werden. Ebenso festgestellt werden und wird nach Lage der Dinge
wenig können definitive Angaben zu den einzelnen wohl auch nicht mehr annähernd genau zu erfassen
Arten der von Deutschland erbrachten Repara- sein.”
UN 07/00, Seite 6 Unabhängige Nachrichten • Postfach 101706 • D-46017 Oberhausen

Bundesministerium der Finanzen - hier von folgenden Leistungen:


Anlage 1.1 Ablieferung von Münzen und Barren aus Edelmetall
sowie ausländischen Valuten (Proklamation der

Kriegsfolgeleistungen Oberbefehlshaber der Besatzungsstreitkräfte vom 20.


September 1945, Abschnitt V Nr. 15; ABl. des
Kontrollrates Nr. 1, S. 8 - 19): Wert nicht bekannt.
insgesamt 1.2 Restitution von Vermögensgegenständen; Dienst-
leistungen zur Wiederherstellung zerstörter Gegenstände
und Beseitigung von Schäden (Proklamation vom 20.
(Stand: 31. Dezember 1997) September 1945, Abschnitt VI).
Die finanziellen Auswirkungen geschehenen NS- 1.3 Entnahme von lndustrieausrüstungen, anderen
Unrechtes und des Zweiten Weltkrieges insgesamt zu Ausrüstungsgütern und Handelsschiffen (Pariser Ab-
erfassen, ist unmöglich. Die nachfolgende Aufstellung kommen vom 14. Januar 1946, Art. 1, Kategorie B). In der
kann daher nur unvollständig sein. Sie beruht zum einen Begründung zum Reparationsschädengesetz vom 12.
auf haushaltsmäßig erfaßten monetären Leistungen, die, Februar 1969 (BT- Drucksache V/2432 vom 23.
wegen der gesetzlichen Vorgaben, regelmäßig nur einen Dezember 1967, S. 77 ff.) werden die Reparations- und
Teil des tatsächlich entstandenen Schadens im Einzelfall Restitutionsschäden im Bundesgebiet auf insgesamt
wiedergeben, zum anderen auf nicht amtlichen Quellen 4,782 Mrd. RM (Wert 1938) geschätzt.
und/oder Schätzungen. 1.4 Holz- und sonstige Zwangsexporte aus der laufenden
Die Zusammenstellung berücksichtigt z.B. - soweit Produktion: 0,4 Mrd. RM (BT-Drucksache V/2432, S. 77
feststellbar - sowohl die eigenverantwortlichen Ent- ff.).
nahmen der Siegermächte aus den Besatzungszonen, 1.5 Urheberrechte: 0,1 Mrd. RM (BT-Drucksache
Reparations- und Restitutionsleistungen der Bundes- V/2432, S. 77 ff.).
republik Deutschland auf Grund gesetzlicher Vorgaben 1.6 Beschlagnahme gewerblicher Schutzrechte (Patente,
und zwischenstaatlicher Vereinbarungen, Leistungen aus Warenzeichen, Handelsmarken) sowie Herstellungs-
dem Bereich der Kriegsopferversorgung sowie der verfahren und Forschungsergebnisse im In- und Ausland
Wiedergutmachung und Entschädigung von NS-Unrecht (Londoner Abkommen über die Behandlung deutscher
nach innerstaatlichem Recht. Patente vom 27. Juli 1946): Nach einer Schätzung der
Unter dem Vorbehalt, daß die zur Verfügung stehenden Notgemeinschaft für reparationsgeschädigte Industrie
Zahlen zum Teil unvollständig sind, oft nur auf vom Frühjahr 1951 betrug der Wert der im gesamten
Schätzungen und/oder nicht amtlichen Quellen beruhen Reichsgebiet beschlagnahmten Patente und Gebrauchs-
und somit weder absolute Genauigkeit beanspruchen muster 12 - 15 Mrd. RM und der Wert der Warenzeichen
können noch als offizielle Aussagen gewertet werden etwa 3 Mrd. RM; der Gesamtwert der im In- und Ausland
dürfen, ist, ohne Berücksichtigung der umfangreichen beschlagnahmten deutschen Schutzrechte wird mit 17 - 20
Gebietsverluste mit ihrer wirtschaftlichen Kapazität, von Mrd. RM angegeben, davon kamen 2/3 den westlichen
folgenden bisherigen Leistungen auszugehen: Siegerländern und 1/3 der Sowjetunion zugute (Am
Abend der Demontage - Sechs Jahre Reparationspolitik,

I herausgegeben vom Bremer Ausschuß für Wirt-


schaftsforschung, Bremen 1951, S. 125 f.).
1.7 Reparationsschäden in den deutschen Ostgebieten,
Deutsche Restitutions-, Reparations- Umsiedlungsschäden (ohne Ansprüche nach dem
und Entschädigungsleistungen Lastenausgleichsgesetz (LAG) i. d. F. vom 2. Juni 1993;
(ohne innerstaatliche Leistungen, vgl. BT-Drucksache V/2432, S. 77 f., Tabelle Nr. 1 c), d),
f) und h): 1,312 Mrd. RM.
vgl. dazu II.) 1.8 Einsatz deutschen Auslandsvermögens ein-
schließlich Vermögen im neutralen Ausland (vgl.
Kontrollratsgesetz Nr. 5 vom 30. Oktober 1945, ABl. des
1. Westliche Besatzungszonen KR Nr. 2, S. 27 - 31). Die Abrechnung erfolgte nach den
Richtlinien der IARA vom 21. November 1947 (vgl.
Böhmer-Duden-Janssen, Deutsches Vermögen im
Die von der Pariser Reparationskonferenz 1946 für die
Ausland, herausgegeben vom Bundesministerium der
Abrechnung der Reparationen in der "Westzone" (d. h.
Justiz, Bd. 1. S. 20 ff.; Bd. 3, S. 26 ff.). Erfaßt wurden
Bundesrepublik Deutschland und westliches Auslands-
Grundbesitz, Unternehmen, Beteiligungen an aus-
vermögen) eingesetzte Inter-Alliierte Reparationsagentur
ländischen Unternehmen (Aktien usw.), gewerbliche
(IARA) hat in ihrem Abschlußbericht im Jahre 1961 die
Schutzrechte sowie Guthaben. Der Wert (ohne
von ihr erfaßten und verteilten Werte auf rund 520 Mio.
gewerbliche Schutzrechte, vgl. dazu oben Nr. 1.6) wird in
Dollar nach dem Kurswert von 1938 beziffert. Diese Zahl
der Begründung zum Reparationsschädengesetz (BT-
ist jedoch zu niedrig gegriffen. Ausgegangen werden muß
Unabhängige Nachrichten • Postfach 101706 • D-46017 Oberhausen UN 07/00, Seite 7

Drucksache V/2432, Tabelle S. 78 Nr. 1 e) mit 13,042 kommen.


Mrd. RM angegeben.

2. Sowjetische Besatzungszone
Summe 1.1 - 1.8 (Wert 1938, soweit
bezifferbar): 39,636 Mrd. RM Der Wert der Entnahmen aus der Sowjetzone und
späteren DDR betrug nach Schätzungen des
Bundesministeriums für innerdeutsche Beziehungen (vgl.
1.9 Im Rahmen der Wiedergutmachung DDR- Handbuch, herausgegeben vom BM für innerdeut-
nationalsozialistischen Unrechts (Leistungen nach dem. sche Beziehungen, Bd. 2, 3. Auflage, Köln 1985, Stich-
Bundesentschädigungsgesetz, dem Bundesrück- wort "Reparation") insgesamt 66,4 Mrd. Mark (der DDR).
erstattungsgesetz, dem Abkommen mit Israel und Nach kritischer Auswertung dieser Unterlagen schlüsseln
diversen Globalverträgen u. ä. sowie nach den Härte- sich die geschätzten Beträge der Reparationsleistungen
regelungen) hat die Bundesrepublik bis zum 31. seit Kriegsende bis 1953 wie folgt auf:
Dezember 1997 rund 102,1 Mrd. DM gezahlt. Rund 80 v.
H. der Leistungen (ca. 81,7 Mrd. DM) gingen ins Ausland. 2.1 Verluste an Sach- und Kunstwerten durch
Beuteaktionen: 2,00 Mrd. Mark
Hierin sind Leistungen in Milliardenhöhe für
Wiedergutmachung in der Sozialversicherung und in der 2.2 Verluste durch Demontagen: 5,00 Mrd. Mark
Kriegsopferversorgung nicht erfaßt; soweit sind genaue 2.3 Leistungen, die mit erbeuteten Banknoten bezahlt
Zahlen statistisch nicht feststellbar. wurden: 6,00 Mrd. Mark
Darüber hinaus wurden Leistungen zur Entschädigung 2.4 Leistungen, die mit Besatzungsgeld bezahlt wurden:
der luxemburgischen, elsässischen und lothringischen 9,00 Mrd. Mark
Zwangsrekrutierten in Höhe von etwa 0,3 Mrd. DM
erbracht.
2.5 Warenlieferungen aus der laufenden Produktion,
1.10 Den Republiken Estland (1995) und Litauen (1996) soweit sie über R.-Konten verrechnet wurden: 34,70 Mrd.
wurden je 2 Mio. DM für die Unterstützung humanitärer Mark
Investitionen zur Verfügung gestellt, die den indi-
2.6 Nebenkosten der R.-Lieferungen:
viduellen Bedürfnissen von dortigen NS-Opfern nahe
2,85 Mrd. Mark
kommen sollen. Eine entsprechende Vereinbarung mit der
Republik Lettland steht noch aus. Individualent- 2.7 Stopp-Preissubventionen an deutsche und SAG-
schädigungen werden über die Stiftungen "Verständigung Betriebe für R.-Lieferungen: 3,30 Mrd. Mark
und Aussöhnung" in Moskau (Republiken Lettland und 2.8 Ausstattung der SAG-Betriebe mit Umlaufmitteln
Litauen) und Minsk (Republik Estland) abgewickelt. (vor 1950) und Kapitalentzug 1952/53: 1,00 Mrd. Mark
1.11 Zu berücksichtigen sind ferner die Leistungen der 2.9. Rückkauf der SAG-Betriebe: : 2,55 Mrd. Mark
Bundesrepublik nach Art. 4 Londoner Schuldenab-
kommen, durch die Vorkriegsschulden des Reiches erfüllt
wurden; sie betrugen insgesamt 14 Mrd. DM. Summe 2.1 2.9: 66,40 Mrd. Mark

Summe 1.9 - 1.11 (soweit bezifferbar): Bei einem Dollarkurs von 4,20 betrug die Gesamt-
entnahme aus der Sowjetzone bzw. DDR bis 1953 15,8
96,0 Mrd. DM Mrd. Dollar. In dieser Zusammenstellung sind nicht
enthalten: rund 16 Mrd. Mark Besatzungskosten für die
Zeit bis Ende 1953, der Nutzen aus der Arbeitsleistung
Auf Grund einer Verpflichtungsermächtigung im
nach der Sowjetunion verbrachter deutscher Spezialisten
Bundeshaushaltsplan 1997 stellt die Bundesrepublik
und der Kriegsgefangenen, der Nutzen aus dem
Deutschland in den Jahren 1998 bis 2000 einen Betrag in
Uranbergbau, aus der Tätigkeit der sowjetischen
Höhe von insgesamt 80 Mio. DM für Zuschüsse an
Handelsgesellschaften in der DDR und aus der
einzurichtende Stiftungen "Verständigung und
Auswertung deutscher Patente (etwa 6 Mrd. RM, vgl. Nr.
Aussöhnung" in den mittel- und osteuropäischen Staaten
1.6).
zur Verfügung, mit denen Globalentschädigungs-
abkommen bislang noch nicht geschlossen wurden.
Darüber hinaus wird die Bundesrepublik Deutschland II.
dem 1997 errichteten Deutsch-Tschechischen Zukunfts-
fonds einen Betrag in Höhe von 140 Mio. DM zur lnnerstaatliche Leistungen
Verfügung stellen. Die Mittel werden der Finanzierung
von Projekten gemeinsamen Interesses dienen. In
Betracht kommende Projekte sollen insbesondere Opfern Die folgenden Leistungen sind oder waren für kriegsbe-
nationalsozialistischer Verfolgungsmaßnahmen zugute dingte Personenschäden und Vermögensverluste
UN 07/00, Seite 8 Unabhängige Nachrichten • Postfach 101706 • D-46017 Oberhausen

(einschließlich der Vermögensverluste in den 1. IG Farbenindustrie: 27,0 Mio. DM


Ostgebieten) und zum Ausgleich indirekter Kriegsfolgen 2. Krupp: 10,0 Mio. DM
deutscher Staatsangehöriger bestimmt:
3. AEG: 4,0 Mio. DM
1. Leistungen im Rahmen der Wiedergutmachung
4. Siemens: 7,0 Mio. DM
nationalsozialistischen Unrechts (vgl. I. Nr. 1.9): 20,4
Mrd. DM 5. Rheinmetall: 2,5 Mio. DM
2. Lastenausgleich (einschließlich Reparationsschäden 6. Feldmühle Nobel AG
und Restitutionsschäden): 143,5 Mrd. DM (als Rechtsnachfolgerin der
3. Allgemeines Kriegsfolgengesetz (Leistungen an Friedrich Flick Industrie-
durch das Reich geschädigte Personen einschließlich verwaltung KG a.A.): 5,0 Mio. DM
Leistungen nach § 233a SGB VI und zur Beseitigung von
Gefahren im Sinne von § 19 Abs. 2 Nr. 1 AKG): 7. Daimler Benz AG: 20,0 Mio. DM
3,8 Mrd. DM
4. Kriegsgefangenenentschädigungsgesetz: Summe 1. 7.: 75,5 Mio. DM
2,8 Mrd. DM
5. Häftlingshilfegesetz: 2,7 Mrd. DM
Themenvorschlag für eine Projektstunde:
6. Kriegsopferversorgung (Bundesversorgungsgesetz “Deutsche Reparationsleistungen
inklusive aller Nebengesetze):405,7 Mrd. DM nach dem II. Weltkrieg”
7. Versorgung nach Art. 131 GG (einschließlich Bereits 1987 schätzte Hans Hausberger, wissen-
Leistungen nach § 233a SGB VI): 173,6 Mrd. DM schaftlicher Assistent am Volkswirtschaftlichen
Institut der Universität Köln, in einer Studie den
8. Leistungen nach dem Gesetz zur Regelung offener
Gesamtschaden auf über 1.500 Milliarden DM
Vermögensfragen und dem Entschädigungs- und Aus- (Berliner Morgenpost, 1.11.1987). Die obige Auf-
gleichsleistungsgesetz (ohne Vertriebenenzuwendung, stellung erscheint höchst unvollständig.
vgl. hierzu 9.): 0,44 Mrd. DM
• Suchen Sie in örtlichen Zeitungs-, Stadt- und
9. Vertriebenenzuwendungsgesetz: 2,1 Mrd. DM Firmenarchiven nach Angaben über Demontagen,
10. Bundesvertriebenengesetz: 0,9 Mrd. DM Beschlagnahmen und Leistungen, die von der Be-
satzungsmacht in Ihrem Ort vorgenommen bzw.
abverlangt wurden.
Summe 1. - 10.: 755,9 Mrd. DM • Vergleichen Sie die gefundenen Angaben mit der
obigen Aufstellung und diskutieren Sie, ob und unter
welcher Ziffer diese Reparationen dort enthalten sein
In den vorgenannten Leistungen sind auch solche können.
enthalten, die auf Grund der Überleitung einzelner • Richten Sie ein Anfrageschreiben mit Kopien der
Regelungen auf das Beitrittsgebiet dort nach der gefundenen Belege an das Bundesfinanzministerium,
Wiedervereinigung erbracht wurden. ob, in welcher Höhe und unter welcher Ziffer die von
Ihnen ermittelten Reparationen in die Aufstellung
In welcher Höhe von Kriegsende bis zur Wieder- eingeflossen sind.
vereinigung in der ehemaligen DDR nach dort geltendem Die Antwort wird eine hoch interessante staats-
Recht Leistungen erbracht wurden, ist nicht bezifferbar; bürgerliche Bildungsstunde ergeben!
die Leistungen erreichen bei weitem nicht die
Anschrift: Bundesministerium der Finanzen,
westdeutschen Leistungen. Wilhelmstr. 97, 10117 Berlin.
Weitere Literatur dazu: UN-Archiv 7001.
III.
Auf dem Stundenplan
Private Initiativen, die im Folge 29, UN 7/2000
Zusammenhang mit Zwangsarbeit Unabhängige Nachrichten
während des Zweiten Weltkrieges Postfach 400215 • 44736 Bochum
AG Zeitgeschichte
ergriffen wurden:
V.i.S.d.P: Hans Clausert, Realschullehrer

Folgende Unternehmen haben im Hinblick auf die seiner- Abgabe an Schüler und als Beilage zu Schüler-zeitungen
erfolgt kostenlos, soweit der Spenden-eingang dies
zeit dort eingesetzten Zwangsarbeiter Zahlungen an die ermöglicht. Abdruck gestattet.
Conference on Material Claims against Germany - Claims Spendenkonto:
Conference -, das Deutsche Rote Kreuz und weitere Ver- UN, Sparda-Bank Essen (BLZ 36060591)
bände geleistet (BT-Drucksache 11/6286): Konto 651346
Verlag und Druck: Wegeor GmbH, Alstadener Str. 49, Oberhausen
Unabhängige Nachrichten • Postfach 101706 • D-46017 Oberhausen UN 7/2000, Seite 9

Das nächste Opfer BdV-Flugblatt sorgt für


der Meinungsdiktatur? Eklat

Erfurt (AP) - Ein Flugblatt


Der Vizepräsident des Bundes der Vertriebenen, Dr. Paul Latussek, des Bundes der Vertriebenen
verfaßte im Oktober 1999 einen Artikel "Was jeder Deutsche wissen (BdV) hat zu einem Eklat im
sollte". Er ist eine Zusammenfassung von unbestreitbaren Tatsachen und Thüringer Landtag geführt.
Wie die SPD-Fraktion am
von Zahlen der deutschen Verluste an Menschen und Gütern in und nach
Mittwoch mitteilte, hatte der
dem II. Weltkrieg. Diese Fakten sind Teil der Geschichte, vielfach belegt BdV-Landesvorsitzende Paul
und "allgemeinkundige historische Tatsachen". Trotzdem darf man sie Latussek am Dienstag im
offenbar in der BR Deutschland nicht ungestraft öffentlich aussprechen. Erfurter Parlamentsgebäude
Als der Thüringer BdV-Vorsitzende den Text am 17.5.2000 im Erfurter ein Flugblatt ("Was jeder
Deutsche wissen sollte") zu
Landtagsgebäude verteilte, kam es zu einem "Eklat" (siehe verbreiten versucht. Darin sei
Pressemeldung), und dem BdV wurde die zuvor zugesagte Nutzung des vom "Völkermord an den
Landtagsgebäudes für einen "Parlamentarischen Abend" untersagt, es ostdeutschen Stämmen" die
sei denn, der Vorsitzende würde sich bis 15 Uhr von dem Text distanzie- Rede. Die Äußerungen zeug-
ren und sich entschuldigen. ten von nationalistischem
Gedankengut, kritisierte
Der BdV-Vizepräsident verweigerte diesen Kniefall vor der fortschreiten- SPD-Fraktionschef Heiko
den Meinungs- und Gesinnungsüberwachung der Wortpolizei. Die Gentzel.
UNABHÄNGIGEN NACHRICHTEN danken ihm für diese Standhaftigkeit (Mühlacker Tagblatt, 18.5.2000)
und stellen ihren Lesern den Beitrag zur eigenen Meinungsbildung vor:

Dr. Paul Latussek, BdV-Vizepräsident und Landesvorsitzender Thüringen:


Was jeder Deutsche wissen sollte
Die Opfer anderer Völker einer begangen wurden. hat, daß das Bekenntnis zur
verfehlten europäischen Politik Viele Menschen haben das Wahrheit Voraussetzung für ein
dieses Jahrhunderts, seien es Erlebte bis heute noch nicht zukünftig besseres Zu-
Kriegsopfer, Zwangsarbeiter verarbeiten können. Viele spre- sammenleben der Völker ist.
oder Opfer rassistisch gepräg- chen nicht darüber, da sie erfah- Wer Zukunft gestalten will,
ter Machtpolitik, sind ständig in rungsgemäß dafür wenig Ver- braucht den Blick in die Ver-
aller Munde. Viel zu wenig wird ständnis in ihrem gesellschaftli- gangenheit, damit er sich seiner
davon gesprochen, was dem chen Umfeld erfahren. Deshalb Wurzeln nicht entfremdet. Wer
deutschen Volke an Leid und blieb das meiste des persönlich seine Geschichte nicht kennt, wer
Elend angetan wurde - welche erlebten Grauens unausgespro- Teile davon aus seinem Be-
Opfer es bringen mußte. chen oder im Kreise derer, die das wußtsein ausblendet, nur um als
Besonders schwerwiegend sind gleiche Schicksal erlebten. ein "besserer Deutscher" dazuste-
die Menschenrechtsverletzungen, Es gehört sicher zu den dun- hen, verliert seine Bindung zu und
die gegen bestehendes Völker- kelsten Kapiteln deutscher seine Verantwortung gegenüber
recht millionenfaches Elend über Nachkriegsgeschichte, daß sich dem eigenen Volk und zu einem
unser Volk brachten und die als große Teile unseres Volkes zu Wertegefüge, das unser Volk
unverjährbare Verbrechen, als einer unnatürlichen Entso- geprägt und groß gemacht hat.
Völkermord an den ostdeutschen lidarisierung mit den eigenen Die sachliche Darstellung der
Stämmen, auf Heilung warten. Opfern haben überreden lassen. Fakten kann helfen, sich zu
Vertreibung, völkerrechtswidriger Ideologisch geprägte Ge- informieren. Sie kann helfen zu
Raub des Eigentums, Vergewal- schichtsbilder, wie sie in der erkennen, daß allein der Umfang
tigung von Hunderttausenden ehemaligen DDR verbreitet der Verluste und der gegenüber
Frauen sowie ihre Verschleppung wurden, sind in gleicher Weise dem deutschen Volke begangenen
zur Zwangsarbeit nach dem Krieg, daran schuld, wie das in Verbrechen so gewaltig ist, daß
die Mißhandlung von Kindern und Westdeutschland sich gegen- den noch lebenden Opfern,
Jugendlichen bei der Zwangs- über den westlichen Sieger- insbesondere den Vertriebenen,
polonisierung und Zwangs- mächten entwickelte Wohl- mehr Achtung entgegengebracht
tschechisierung sind nur einige verhalten einer politischen Elite, werden muß und daß ihre berech-
Beispiele der Fülle der Ver- die im Laufe der Nachkriegs- tigten Ansprüche auf Heilung der
brechen, die an Deutschen jahre offensichtlich vergessen Vertreibungsschäden zu unterstüt-

FÜR WAHRHEIT UND RECHT


UN 7/2000, Seite 10 Unabhängige Nachrichten • Postfach 101706 • D-46017 Oberhausen

zen sind. Vom Unrecht der Vertreibung


Insgesamt betragen die Verluste
des deutschen Volkes während
und nach dem 2. Weltkrieg ca. 10,5
sind ca. 15 Millionen Deutsche
betroffen worden. BRAVO!
Die Gesamtzahl der Toten aus
Millionen Menschen. Davon sind den Vertreibungsgebieten Ost-
ca. 4 Millionen während des Krie- deutschlands, dem Sudetenland,
ges und der größte Teil durch das aus Südosteuropa und der Sow-
völkerrechtswidrige Verhalten der jetunion beträgt 3,21 Millionen.
Siegermächte nach dem Krieg Ausgehend von einer deutschen
ums Leben gekommen. Gefallen Gesamtbevölkerung in den Ver-
und an den Folgen von Kriegs- treibungsgebieten von ca. 17,9
handlungen gestorben sind 3,25 Millionen ist fast jeder fünfte ums
Millionen deutsche Soldaten. Eine Leben gekommen.
Million Frauen, Kinder und Greise
wurden Opfer des Bombenterrors. Die deutschen Heimatver-
triebenen haben aber nicht nur
3.242.000 deutsche Soldaten hohe Verluste an Menschen zu
sind in der Gefangenschaft ums beklagen. Die willkürliche Ver-
Leben gekommen. Davon 2 schiebung der deutschen Ost-
Millionen in sowjetischen Lagern, 1 grenze an die Oder und Neiße
Million in amerikanischen Lagern, bedeutet einen Gebietsverlust des
120.000 in französischen Lagern, Gebietes des Deutschen Reiches
100.000 in jugoslawischen Lagern,
von 114.296 qkm. Berücksichtigt
22.000 in Polen und der CSSR.
man noch Danzig, so hat das
In diesem Zusammenhang ist im deutsche Volk einen Territo-
besonderen auf die unmenschli- riumsverlust von 116.262 qkm. zu
che Behandlung der Soldaten beklagen, das ihm ohne Beach-
durch die Amerikaner hinzuwei- Die Entschädigungskam-
tung des Selbstbestimmungs-
sen, die, obwohl genügend Ver- pagnen für Ausländer haben die
rechtes gegen bestehendes Völ-
pflegung zur Verfügung stand, die Sudetendeutsche Landsmann-
kerrecht geraubt worden ist.
deutschen Gefangenen in Erd- schaft veranlaßt, im Gegenzug
hütten verhungern ließen. Dieser Die völkerrechtswidrige Konfis- auch Entschädigungen für
Völkermord ist viel zu wenig im kation des Eigentums durch eine sudetendeutsche Zwangs-
Bewußtsein der Menschen ver- willkürliche Enteignung der Deut- arbeiter in der damaligen
ankert und muß endlich einmal schen haben zu enormen Vermö- Tschechoslowakei einzufor-
ernsthaft aufgearbeitet werden. In gensverlusten am Volksvermögen dern.
gleicher Weise gilt dies für die des deutschen Volkes geführt. Die Die Landsmannschaft hat
Massenerschießungen von Ge- auf der Grundlage des Verkehrs- bisher mehr als 1.500 »Härte-
fangenen in Jugoslawien. Daß die wertes von 1945 berechneten Ver- fälle« ermittelt und für sie beim
Gefangenschaft in den sowjeti- mögensverluste betragen, wenn Verwaltungsrat des »Deutsch-
schen Lagern ebenfalls un- man privates und öffentliches tschechischen Zukunftsfonds«
menschlich hart war, davon Vermögen zusammenzählt, in den einen Entschädigungsantrag
zeugen die vielen Opfer. Oder-Neiße-Gebieten einschließ- auf je 4.000 DM gestellt.
Die Vertreibungsverluste betru- lich Danzig 428,6 Mrd. DM.
Die BdV-Präsidentin Erika
gen nach Ermittlung des Sta- Berücksichtigt man noch das
Steinbach erklärte dazu:
tistischen Bundesamtes 2,3 Milli- Sudetenland und die Vertreibungs-
gebiete in Südosteuropa, so ergibt »Ich halte das für ein legitimes
onen Menschen. Sie setzen sich Anliegen der Sudetendeut-
aus Opfern der Zivilbevölkerung dies einen Gesamtvermögensver-
lust von 710, 6 Mrd. DM. Davon schen, weil dieser Fonds als ein
zusammen, die vorwiegend durch Gemeinschaftsfonds der
Greueltaten sowjetischer Truppen sind 599,2 Mrd. DM Privatver-
mögen. Deutschen und Tschechen ins
und auch Mißhandlungen von Leben gerufen wurde. Opfer ist
Polen und Tschechen ums Leben Einen Verzicht auf den völker- Opfer - ob das ein Tscheche
kamen und solchen, die auf der rechtlich gegebenen Eigen- war, dem Unrecht widerfahren
Flucht starben. tumsanspruch der Heimatver- ist, oder ein Deutscher. Es muß
Hinzu kommen noch die Er- triebenen gibt es nicht. Es ist gleichwertig mit Opfern umge-
mordeten beim Einmarsch der deshalb eine Aufgabe von gangen werden.«
sowjetischen Truppen in Ost- und grundlegender Bedeutung, im
Andere Verbände und die
Mitteldeutschland und Österreich Rahmen des europäischen Eini- Bundesregierung sollten
sowie die Deutschen, die in den gungsprozesses eine Klärung diesem Beispiel folgen und
Todes- und Konzentrationslagern der Vermögensfragen zu er- für die deutschen Zwangs-
der sowjetischen Besatzungs- reichen, noch bevor die Ver- arbeiter in allen ehemaligen
macht nach dem Kriege zu Tode treiberländer Mitglied der euro- Siegerländern Entschädigun-
gequält worden sind. Ihre Zahl päischen Rechts- und Wertege- gen einfordern!
beträgt ca. 680.000. meinschaft werden.
FÜR WAHRHEIT UND RECHT
Unabhängige Nachrichten • Postfach 101706 • D-46017 Oberhausen UN 7/2000, Seite 11

Verfassungsfeinde Republik Polen über den Vertrag vom


17. Juni 1991 sowie mit der CSFR über
am Werk den Vertrag vom 27. Februar 1997 hat
die Bundesregierung diese Auf-
fassung deutlich gemacht.
Die angeblich demokratischen Hieraus folgt, daß die Bundesre-
Gesinnungswächter und Mei- gierung auch nicht auf vermögens-
nungszensoren wissen in ihrer rechtliche Ansprüche Deutscher ge-
Verfolgungswut gegen Recht genüber den genannten Staaten ver-
und Wahrheit oft nicht mehr, was zichtet hat.«
sie tun. Haben die Tugendwächter im
Die Kampagne gegen den Vize- Thüringer Landtag das vergessen?
präsidenten der Vertriebenen (siehe
Seiten 9 und 10) fußt auf der Äußerung
des BRD-Außenministers Joseph Wenn Unwissen
Fischer, die Forderung des BdV nach
Entschädigung für das 1945 enteigne- und Dummheit weh
te Eigentum sei »anachronistisch und
absurd« (Fischer im Oktober 1998 in täten ...!
Warschau).
Wegen der Protestwelle gegen diese In einem der zahlreichen Verfahren
Äußerung mußte die rot-grüne Bun- des »Staatsschutzes« gegen die UN des § 130 StGB verstoßen dürfte.«
desregierung damals in einer (siehe UN 12/99: »39 Grüße vom UN-Lesern, die nicht glauben wollen,
Erklärung vom 2.2.1999 offiziell Staatsanwalt«) kam uns ein neues daß beamtete Staatsschützer solchen
richtigstellen: »Ermittlungsergebnis« auf den Tisch: Unsinn verzapfen können, senden wir
»Die Bundesregierung sieht die »Aufkleber, Farbe schwarz auf gern eine Kopie dieser staatsschütze-
Vertreibung der Deutschen und die weiß, Text: Deutschland ... ist größer rischen Erkenntnis (UN-Archiv 7002).
entschädigungslose Einziehung deut- als die Bundesrepublik.
schen Vermögens als völkerrechtswid- Hier werden die z.Zt. geltenden
rig an. Sie vertritt diesen Standpunkt deutschen Staatsgrenzen nicht an-
UN-LESERTELEFON
auch gegenüber Polen und der CSFR.
Bei den Verhandlungen mit der
erkannt und Gebietsansprüche ge-
stellt, was gegen die Rechtsnorm
0208 / 84 01 32

Liebe Leser, ganz privat: ERSCHEINUNGSVERMERK


Selten ist der tiefe Graben zwischen der »politischen Klasse« und den UN - Unabhängige Nachrichten
Medien einerseits und dem von ihnen bevormundeten Volk so sichtbar auf- Postfach 101706
gebrochen wie in der zur Zeit auf Hochtouren laufenden Nötigungskampagne D-46017 Oberhausen
zur Entschädigung (nur) ausländischer »Zwangsarbeiter«.
Telefon: 0208-840132
Von den 220.000 zur Zahlung gedrängten Firmen haben Telefax: 0208-8487057
217.115 Mut bewiesen und trotz aller Boykottdrohungen der E-Post: info@un-nachrichten.de
Meinungsmacher nicht gezahlt.
Internet:
http://www.un-nachrichten.de
Nur 2885 Firmen = 1,3 Prozent (!!!) der zur Zahlung aufgeforderten http://www.un-archiv.de
Unternehmen haben sich bisher dem »öffentlichen Druck« gebeugt
(Stand 3.7.2000). Herausgeber und Schriftleitung:
Freundeskreis UN e.V. • Alstadener Str. 49
D-46049 Oberhausen
Die Leserbriefspalten der Presse sind voll mit Protesten empörter Bürger an
Stadtwerke, Kommunen und Versicherungen, daß ihre Gebühren und Alleinverantwortlich i.S.d.P.:
Hans Clausert (Seiten 1, 5 - 8) • Wolfgang Juchem
Beiträge gegen ihren Willen so mißbraucht und veruntreut würden. (Seite 2) • Kurt Haußmann (Seiten 3-4) • Annemarie
Kunz (Seiten 9 - 10)• Bruno Unger (Seiten 11 - 12)
Das Letzte: Per Gesetz vom 6. Juli bestimmte der Bundestag: Über die Aus- Satz und Layout:
zahlungen an Betroffene entscheidet nicht die geplante Stiftung, sondern die WoBo-Design • Bochum
»Partnerorganisationen vor Ort«. Da kann man heute schon ahnen, wo das
Geld bleibt! Kein gewerbliches Unternehmen • Außer Satz und
Druck ist alle Mitarbeit ehrenamtlich • Keine Werbung
Stärken Sie in diesem Sinne allen Bedrängten den Rücken! oder Anzeigenaufnahme • Kein Verkauf, Kosten-
beiträge sind freiwillig, z.Zt. entstehen Selbstkosten
Aufklärungsblätter dazu sind vorrätig: »Dammbruch« (UN 6/2000, Seiten 3 von etwa 2.- DM je Ausgabe einschl. Porto
und 4). Druck: Eigendruck • Nachdruck erwünscht
Ihre UN-Mitarbeiter

IM FREUNDESKREIS
UN 7/2000, Seite 12 Unabhängige Nachrichten • Postfach 101706 • D-46017 Oberhausen

- AGIP Deutschland - ALDI Einkauf Karstadt - Kaufhof Warenhaus AG -


Die Nötigungs- GmbH & Co - Anton Schlecker GmbH - Lekkerland Zentrale - METRO AG -
BEB Erdgas und Erdöl GmbH - Braun Michelin Reifen - OBI - Pfleiderer AG -
welle rollt GmbH - C&A Mode & Co KG - Philip Morris - Phoenix Pharma - PLUS
Die »Süddeutsche Zeitung«, die Computer 2000 - Deutsche Renault Warenhandel - Procter & Gamble -
sich zusammen mit den Verlags- AG - Deutsche Unilever - Douglas QUELLE-Gruppe - REWE-Gruppe -
Holding AG - Dürr AG - Edeka-Zentrale Readymix AG - Sixt Autovermietung -
gruppen Burda, F.A.Z., Frankfurter
AG - Elf Oil Deutschland - ESSO Solvay - SPAR Handel - TCHIBO
Rundschau, Holtzbrink und WAZ
Deutschland - Fresenius - Globus Holding - Tengelmann-Gruppe -
mit einem Betrag von 5 Millionen Handelshof - Gluns AG - Hewlett- Tobaccoland - Toepfer-International -
DM am Entschädigungsfonds für Packard - IKEA Deutschland - Ina Verbundnetz Gas - Viessmann-Werke.
(ausländische) Zwangsarbeiter Wälzlager OHG - Jungheinrich AG -
beteiligt hat, veröffentlichte die
ersten Namen von »Verweige-
rern«, die sich noch nicht zur
»Die Großen drücken
Zahlung bereiterklärt haben (Stand sich - die Kleinen
11.5.2000). Genannt wer-den zahlen« - »Ich schäme
Firmen mit Umsätzen von über mich«
einer Milliarde DM, unabhängig
davon, ob sie je Zwangsarbeiter
Durch solche Titelzeilen und
beschäftigt haben oder 1945
Propagandamühlen (hier: BILD
überhaupt schon existierten. vom 29.5.) werden junge Deutsche
Die Liste der »Süddeutschen von Jahr zu Jahr mehr verwirrt:
Zeitung« soll diese Firmen of- »Wir haben als junge Generation
eine Verantwortung dafür, was
fensichtlich unter Druck setzen
unsere Väter getan haben. Ich
und anregen, bei ihnen nicht zu schäme mich ...«. Für diese Worte
kaufen. und eine Spende von 300 Mark
Wir empfehlen das Gegenteil! wird der erfolgreich umerzogene
Jung-unternehmer (Foto) gelobt.
Wer noch nicht gezahlt oder
Bei vielen herrscht dringender
abgesagt hat (Auszug): Bedarf, die UN zu lesen ...!
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