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D Gebrauchsanleitung

mit Sicherheits- und Warnhinweisen,


vor Inbetriebnahme beachten

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KD 900
Lesen Sie alle in dieser Anleitung aufgeführten Informationen und
Anweisungen aufmerksam durch. Sie geben wichtige Hinweise für
Entsorgungshinweis
die Sicherheit, die Aufstellung und den Gebrauch des Gerätes. Die Verpackung als Transportschutz des Gerätes und einzelner
Bewahren Sie die Gebrauchsanleitung sorgfältig auf und reichen Teile ist aus wiederverwertbaren Materialien hergestellt.
Sie diese gegebenenfalls an den Nachbesitzer weiter. In dieser - Wellpappe/Pappe (überwiegend aus Altpapier)
Anleitung sind alle möglichen Bedien- und Ausstattungsteile des - Formteile aus PS (geschäumtes, FCKW-freies Polystyrol)
Gerätes beschrieben. Berücksichtigen Sie deshalb, daß die - Folien und Beutel aus PE (Polyethylen)
jeweilige Geräteausführung von der Anleitung abweichen kann. - Umreifungsbänder aus PP (Polypropylen)
l Bringen Sie bitte das Verpackungsmaterial zur nächstgelege-
Inhaltsverzeichnis Seite nen offiziellen Sammelstelle, so daß die verschiedenen Materiali-
en weitgehend wiederverwendet bzw. verwertet werden können
Aufstellen ________________________________________ 3 und das Deponieren vermieden werden kann.
Gerätemaße ______________________________________ 3 Das ausgediente Gerät: Es enthält noch wertvolle Materialien.
Anschließen ______________________________________ 3 Nicht mit Haus- oder Sperrmüll entsorgen!
Hinweise zur Energieeinsparung ____________________ 3 l Ausgediente Geräte sofort unbrauchbar machen, dazu Netz-
Gerät ein- und ausschalten _________________________ 3 stecker ziehen und Anschlußkabel durchtrennen.
Temperatur einstellen ______________________________ 3 Schnapp- oder Riegelschloß entfernen oder unbrauchbar
Innenbeleuchtung ________________________________ 3 machen, damit sich Kinder nicht selbst einschließen können
Ausstattungsteile verändern ________________________ 4 - sie ersticken.
Kühlen _________________________________________ 4 l Achten Sie darauf, daß es bis zum Abtransport zu einer Entsor-
Einfrieren und Lagern ______________________________ 5 gungs- bzw. Sammelstelle am Kältemittelkreislauf, insbesondere
Hinweise zum Einfrieren und Lagern _________________ 5 am Wärmetauscher auf der Geräterückseite, nicht beschädigt
Abtauen, Reinigen ________________________________ 6 wird. So ist sichergestellt, daß das enthaltene Kältemittel nicht
Störung, Außer Betrieb setzen ______________________ 6 unkontrolliert entweicht.
Türanschlag wechseln _____________________________ 7 - Angaben über das verwendete Kälte- und Isolationstreibmittel
Einbau in die Küchenzeile __________________________ 7 finden Sie auf dem Typenschild.
- Auskunft über Abholtermine oder Sammelplätze erhalten Sie bei
der örtlichen Stadtreinigung oder der Gemeindeverwaltung.
Bestimmungen
Das Gerät ist je nach Klima-Klasse für den Betrieb bei begrenzten Sicherheits- und Warnhinweise
Umgebungstemperaturen ausgelegt. Sie sollen nicht überschrit- l Um Personen- und Sachschäden zu vermeiden, sollte das Gerät
ten werden! Die für Ihr Gerät zutreffende Klima-Klasse ist auf dem
von zwei Personen ausgepackt und aufgestellt werden.
Typenschild aufgedruckt. Es bedeutet:
l Bei Schäden am Gerät umgehend - vor dem Anschließen - beim

Klima-Klasse ausgelegt für Umgebungstemperatur Lieferanten rückfragen.


l Zur Gewährleistung eines sicheren Betriebes Gerät nur nach
SN + 10° bis + 32 °C Angaben der Gebrauchsanleitung montieren und anschließen.
N + 16° bis + 32 °C l Im Fehlerfall Gerät vom Netz trennen. Netzstecker ziehen oder
ST + 18° bis + 38 °C Sicherung auslösen bzw. herausdrehen.
T + 18° bis + 43 °C l Nicht am Anschlußkabel, sondern am Stecker ziehen, um das
Gerät vom Netz zu trennen.
l Reparaturen und Eingriffe an dem Gerät nur vom Kunden-
dienst ausführen lassen, sonst können erhebliche Gefahren
für den Benutzer entstehen. Gleiches gilt für das Wechseln der
Netzanschlußleitung.
Ablagerost l Im Geräteinnenraum nicht mit offenem Feuer oder Zündquellen
Gefrierraum hantieren. Beim Transport und beim Reinigen des Gerätes darauf
achten, daß der Kältekreislauf nicht beschädigt wird. Bei Beschä-
digungen Zündquellen fernhalten und den Raum gut durchlüften.
l Sockel, Schubfächer, Türen usw. nicht als Trittbrett oder zum

Butter- und Aufstützen mißbrauchen.


Käsefach l Kinder nicht mit dem Gerät spielen lassen, z.B. sich in Schub-
fächer setzen oder an die Tür hängen lassen.
l Speiseeis, besonders Wassereis oder Eiswürfel, nach dem
versetzbare
Abstellflächen Entnehmen nicht sofort und nicht zu kalt verzehren. Durch die
tiefen Temperaturen besteht eine "Verbrennungsgefahr".
l Verzehren Sie keine überlagerten Lebensmittel, sie können zu
versetzbarer
Türabsteller einer Lebensmittelvergiftung führen.
l Das Gerät ist zum Kühlen, Einfrieren und Lagern von Lebensmit-

Temperaturregler teln und zur Eisbereitung bestimmt. Es ist für die Verwendung im
Haushalt konzipiert. Bei Einsatz im gewerblichen Bereich sind die
für das Gewerbe gültigen Bestimmungen zu beachten.
l Lagern Sie keine explosiven Stoffe oder Sprühdosen mit brenn-
baren Treibmitteln, wie z. B. Propan, Butan, Pentan usw., im Gerät.
Eventuell austretende Gase könnten durch elektrische Bauteile
entzündet werden. Sie erkennen solche Sprühdosen an der aufge-
Typenschild druckten Inhaltsangabe oder einem Flammensymbol.
l Keine elektrischen Geräte innerhalb des Gerätes benutzen.

Gemüseschalen

Stellfüße

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Aufstellen Gerät ein- und ausschalten D
l Montieren Sie den Griff auf die Befestigungslöcher. Durch das Es empfiehlt sich das Gerät vor Inbetriebnahme innen zu reinigen
Selbstmontieren helfen Sie Verpackungsmaterial zu reduzieren. (Näheres unter "Reinigen").
l Vermeiden Sie Standorte im Bereich direkter Sonnenbe- l Temperaturregler T durch Rechtsdrehen von Stellung "0" auf
strahlung neben Herd, Heizung und dergleichen. Stellung "1" drehen - das Gerät ist eingeschaltet, die Innenbe-
l Der Boden am Standort soll waagrecht und eben sein. Uneben- leuchtung brennt.
heiten mit beiliegendem Gabelschlüssel SW 22 über die Stellfüße l Auf Stellung "0" ist das Gerät ausgeschaltet (Abb. A).

ausgleichen. Das Gerät kann mit der Rückseite direkt an die Wand
gestellt werden. Schalter W
l Die Belüftungsgitter dürfen nicht verstellt werden. Auf gute Be-
Bei niedrigen Raumtemperaturen, unterhalb oder gleich
und Entlüftung achten! 18 °C, Wippschalter W am Temperaturreglergehäuse einschalten
l Keine wärmeabgebenden Geräte, z.B. Mikrowellengerät,
- die Signalleuchte im Schalter leuchtet.
Toaster usw. auf das Gerät stellen. Dadurch werden die erforderlichen tiefen Temperaturen im
l Der Aufstellungsraum Ihres Gerätes muß laut der Norm EN 378
Gefrierteil gewährleistet.
pro 8g Kältemittelfüllmenge R 600a ein Volumen von 1 m3 aufwei- Bei normalen Raumtemperaturen, höher als 18 °C, ist die
sen, damit im Falle einer Leckage des Kältemittelkreislaufes kein Einschaltung nicht erforderlich, der Wippschalter sollte ausge-
zündfähiges Gas-Luft-Gemisch im Aufstellungsraum des Gerätes schaltet sein - die Signalleuchte ist dunkel.
entstehen kann. Die Angabe der Kältemittelmenge finden Sie auf
dem Typenschild im Geräteinnenraum.

Gerätemaße
Bruttoinhalt [l] Gerätemaße [mm]
(siehe Typenschild) A B C D E

198 l (20..) 1215 553 561 1128 615


201 l (21..) 1300 553 586 1116 615
230 l (23..) 1252 600 632 1163 616
240 l (25..) 1380 600 632 1163 616
273 l (28..) 1690 553 586 1116 615
301 l (31..) 1690 600 632 1163 616 Abb. A

Temperatur einstellen
Die Temperatur wird am Temperaturregler T eingestellt.
Stellung "1" = kleinste Kühlleistung, wärmste Temperatur
Stellung "7" = größte Kühlleistung, kälteste Temperatur
Wird Tiefkühlkost im Gefrierteil gelagert, empfehlen wir eine Tem-
peraturreglereinstellung zwischen "4" und "7", dann werden Fach-
temperaturen von -18 °C oder tiefer erreicht.
Berücksichtigen Sie, daß sich die Temperatur in Abhängigkeit von
der Umgebungstemperatur (Aufstellort), der Häufigkeit des Türöff-
nens und der Beschickung einstellt; falls erforderlich, den Tempe-
raturregler nachstellen.

Innenbeleuchtung
Glühlampendaten: 15 W (auf keinen Fall eine Lampe mit mehr als
15 W einsetzen), die Spannung sollte mit der Typenschildangabe
übereinstimmen.
Fassung: E 14.
Anschließen Auswechseln der Glühlampe:
Stromart (Wechselstrom) und Spannung am Aufstellort müssen Netzstecker ziehen oder die vorgeschaltete Sicherung auslö-
mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen. Das sen bzw. herausschrauben.
Typenschild befindet sich an der linken Innenseite, neben den Von hinten in die Blende fassen, Glühlampe herausdrehen und
Gemüseschalen. Die Steckdose muß mit einer Sicherung von auswechseln (Abb. B).
10 A oder höher abgesichert sein.
Das Gerät nach dem Transport ca. 1/2 bis 1 Stunde stehen
lassen - wichtig für einwandfreie Funktion - erst dann über
eine vorschriftsmäßig geerdete Schutzkontakt-Steckdose
anschließen.
Die Steckdose sollte außerhalb des Geräterückseitenbereiches
liegen und leicht zugänglich sein.

Hinweise zur Energieeinsparung


l Gerät nicht neben Heizung oder Herd aufstellen - vor Sonnen-
einwirkung schützen. Durch hohe Umgebungstemperaturen steigt
der Energieverbrauch unnötig.
l Auf gute Be- und Entlüftung der Kältemaschine achten.
l Langes und unnötiges Öffnen der Gerätetür vermeiden.

l Gefriergut sortiert einordnen, angegebene Lagerdauer nicht Abb. B


überschreiten.
l Warme Speisen erst auf Zimmertemperatur abkühlen lassen,
bevor sie in das Gerät eingelegt werden.
l Wenn sich eine Eisschicht gebildet hat, das Gerät abtauen. Der
Kälteübergang verbessert sich, der Energieverbrauch sinkt.

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Ausstattungsteile verändern Kühlen
Die Abstellflächen sind je nach Kühlguthöhe versetzbar; dazu Durch die Luftzirkulation entstehen im Kühlraum unterschiedliche
Abstellflächen vorn anheben, zur Hälfte herausziehen und nach Temperaturbereiche. Unmittelbar über den Gemüseschalen und
unten (bzw. oben) wegschwenken (Abb. A). an der Rückwand ist es am kältesten.
Tragböden immer mit Anschlagbügel/Anschlagrand hinten nach Deshalb sollten die Lebensmittel nach dem Einordnungsbeispiel
oben einschieben, sonst können Lebensmittel an der Rückwand eingeordnet werden (Abb. C).
anfrieren.
Einordnungsbeispiel
Ê Butter, Käse
Ë Eier
Ì oben: kleine Flaschen, Dosen, Tuben
unten: große Flaschen
Í Tiefkühlkost, Eiswürfel
Î Backwaren, fertige Speisen, Getränke
Ï Fleisch, Wurst, Molkereiprodukte
Ð Obst, Gemüse, Salate, frische Kräuter

Hinweis
l Lebensmittel, die leicht Geruch oder Geschmack abgeben oder
annehmen, sowie Flüssigkeiten, immer in geschlossenen Gefäs-
sen oder abgedeckt aufbewahren; hochprozentigen Alkohol nur
dicht verschlossen und stehend lagern.
Abb. A l Obst, Gemüse, Salate können unverpackt in den Schubfächern
gelagert werden.
Die Türabsteller versetzen (Abb. B, B1) l Als Verpackungsmaterial eignen sich wiederverwendbare Kunst-

- Absteller senkrecht nach oben heben, nach vorne herausneh- stoff-, Metall-, Aluminium- und Glasbehälter.
men und in anderer Höhe in umgekehrter Reihenfolge wieder Sollte die Luftfeuchtigkeit im Kühlraum zu hoch ansteigen, sodaß
einsetzen. sich Tropfen an der Kühlteildecke bilden, kann dies durch Ein-
- Durch Verschieben des Flaschenhalters können Sie schalten des Schalters W (Abb. E) behoben werden.
Flaschen gegen Umkippen beim Türöffnen und -schließen
sichern (Abb. B1).

Abb. B Abb. B1

Abb. C

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Einfrieren und Lagern Hinweise zum Einfrieren und Lagern D
Die frischen Lebensmittel sollen möglichst schnell bis auf den Kern l Halten Sie die vom Tiefkühlkost-Hersteller angegebenen La-
durchgefroren werden und bereits eingelagertes Gefriergut eine gerzeiten unbedingt ein.
"Kältereserve" erhalten. Dadurch bleiben Nährwert, l Gleichartiges Gefriergut immer zusammen lagern, damit wird
Aussehen und Geschmack eingefrorener Lebensmittel am besten langes Öffnen der Tür vermieden und Energie gespart.
erhalten. Zum Einfrieren geeignet sind: Fleisch, Wild, Geflügel, Frisch-
l Sie können maximal so viel "kg" frische Lebensmittel innerhalb fisch, Gemüse, Obst, Molkereiprodukte, Brot, Backwaren, Fertig-
24 Std. einfrieren, wie auf dem Typenschild unter "Gefriervermö- gerichte.
gen Í angegeben ist (Abb. D). Diese maximale Gefriergutmenge Nicht geeignet sind: Kopfsalat, Rettich, Weintrauben, ganze
iste nach Modell und Klimaklasse verschieden. Äpfel und Birnen, fettes Fleisch.
l Lebensmittel, die Sie selbst einfrieren, immer portionsgerecht
für Ihren Haushalt abpacken. Damit sie schnell bis zum Kern
durchfrieren, sollten folgende Mengen pro Packung nicht über-
schritten werden:
- Obst, Gemüse bis zu 1 kg,
- Fleisch bis zu 2,5 kg.
Die Qualität bleibt so am besten erhalten.
l Gemüse nach dem Waschen und Portionieren blanchieren
(2-3 Minuten in kochendes Wasser geben, dann herausnehmen
und schnell in kaltem Wasser abkühlen. Wenn Sie mit einem
Abb. D Dampf- oder Mikrowellengerät blanchieren, beachten Sie die
entsprechende Anleitung).
Einfrieren l Frische Lebensmittel und blanchiertes Gemüse vor dem Ein-
l Ca. 24 Stunden vor dem Einlegen frieren nicht salzen und würzen. Andere Speisen nur leicht salzen
- den Temperaturregler T auf eine mittlere bis kalte Position und würzen. Verschiedene Gewürze verändern ihre Geschmacks-
einstellen (ca. 4), intensität.
- Schalter W (wenn vorhanden) einschalten - die Signalleuchte l Zum Verpacken gefriergeeignetes Material oder Gefäße ver-
leuchtet, die Temperatur sinkt, bereits eingelagertes Gefriergut wenden. Es muß widerstandsfähig, geschmacksneutral, luft- und
erhält eine Kältereserve (Abb. E). flüssigkeitsundurchlässig sein, Qualitätsminderung kann dadurch
l Die frischen Lebensmittel einlegen. vermieden werden.
l Ca. 24 Stunden nach dem Einlegen sind die frischen Lebens- l Frisch einzufrierende Lebensmittel nicht mit bereits gefrorenen
mittel durchgefroren, Lebensmitteln in Berührung kommen lassen. Packungen immer
- den Temperaturregler wieder auf die gewünschte Einstellung trocken einlegen, um ein Zusammenfrieren zu vermeiden.
drehen, l Die Packungen immer mit Datum und Inhalt beschriften und die
- den Schalter W wieder ausschalten (nur bei kalten Raumtem- empfohlene Lagerdauer des Gefrierguts nicht überschreiten, so
peraturen, z.B. unter oder gleich 18 °C, den Schalter W einge- werden Qualitätseinbußen vermieden.
schaltet lassen). l Flaschen und Dosen mit kohlensäurehaltigen Getränken nicht
Der Einfriervorgang ist beendet, der normale Kühl-/Gefrierbetrieb gefrieren lassen. Sie können sonst platzen. Beim Schnellkühlen
stellt sich wieder ein. von Getränken die Flaschen spätestens nach einer Stunde wieder
l Kleine Mengen frischer Lebensmittel, bis 1 kg täglich, können aus dem Gefrierbereich nehmen!
ohne Einstellveränderung eingefroren werden. l Zum Auftauen immer nur so viel entnehmen, wie unmittelbar
benötigt wird. Aufgetaute Lebensmittel möglichst schnell zu einem
Lagern Fertiggericht weiterverarbeiten.
Beim Einlagern von Tiefkühlkost (bereits gefrorener Lebensmittel)
kann der Gefrierraum sofort voll gefüllt werden. Ein Verändern der Die eingefrorenen Lebensmittel können folgendermaßen auf-
Stellung des Temperaturreglers ist nicht erforderlich. getaut werden:
- im Heißluftherd
- im Mikrowellengerät
- bei Raumtemperatur
- im Kühlschrank; die abgegebene Kälte des Gefrierguts wird
zum Kühlen der Lebensmittel genutzt.
Angetaute flache Fleisch- und Fischportionen können heiß zube-
reitet werden.
Gemüse kann im gefrorenen Zustand (in halber Garzeit wie
üblicherweise) zubereitet werden.
l Bei Temperaturanstieg im Gefrierraum, verursacht durch Strom-
ausfall oder andere Störungen, sollten Sie Ihr Gerät möglichst
geschlossen halten. Es verzögert den weiteren Temperaturan-
stieg. Lagerdauer und Qualität bleiben so weitestgehend erhalten.
Abb. E

Eiswürfel bereiten
Eisschale zu Dreiviertel mit Wasser füllen und gefrieren lassen.
Die Eiswürfel lösen sich aus der Schale durch Verwinden, oder
wenn die Eisschale kurz unter fließendes Wasser gehalten wird.

5
Abtauen Störung
Kühlteil Ihr Gerät ist so konstruiert und hergestellt, daß Störungsfreiheit
Das Kühlteil taut automatisch ab. Die anfallende Feuchtigkeit wird und lange Lebensdauer gegeben sind. Sollte dennoch während
über den Tauwasserablauf auf die Geräterückseite geleitet. Dort des Betriebs eine Störung auftreten, so prüfen Sie bitte, ob die
verdunstet das Tauwasser durch die Kompressorwärme. Störung evtl. auf Bedienfehler zurückzuführen ist, denn in diesem
l Achten Sie lediglich darauf, daß das Tauwasser durch die Fall müssen Ihnen auch während der Garantiezeit die anfallenden
Abflußöffnung (Pfeil in Abb. A) oberhalb der Gemüseschalen Kosten berechnet werden.
unbehindert abfließen kann. Mehr dazu unter "Reinigen". Folgende Störungen können Sie durch Prüfen der möglichen
Ursachen selbst beheben:
l Das Gerät arbeitet nicht.
- Prüfen Sie ob das Gerät eingeschaltet ist,
- ob der Netzstecker richtig in der Steckdose ist,
- die Sicherung der Steckdose in Ordnung ist.
l Die Geräusche sind zu laut, prüfen Sie, ob
- das Gerät fest auf dem Boden steht,
- nebenstehende Möbel oder Gegenstände vom laufenden Kühl-
aggregat in Vibrationen gesetzt werden.
Achten Sie darauf, daß das Gerät eben steht und daß alle Teile an
der Rückwand frei schwingen können; evtl. anliegende Teile
Abb. A vorsichtig wegbiegen.
Beachten Sie, daß Strömungsgeräusche im Kältekreislauf nicht zu
Gefrierteil vermeiden sind.
Nach längerer Betriebszeit kann sich an den Kälterzeugern eine l Die Temperatur ist nicht ausreichend tief, prüfen Sie
Reif- bzw. Eisschicht bilden. Eine zu stark gewordene Reif- bzw. - die Einstellung nach Abschnitt "Temperatur einstellen",
Eisschicht erhöht den Energieverbrauch. wurde der richtige Wert eingestellt;
Reifschicht von Zeit zu Zeit mit Kunststoffschaber entfernen. - ob evtl. zu große Mengen frischer Lebensmittel eingelegt
Hat sich eine Eisschicht gebildet, müssen die Kälteerzeuger wurden;
abgetaut und der Innenraum gereinigt werden. - ob das separat eingelegte Thermometer den richtigen Wert
anzeigt.
l Zum Abtauen Gerät ausschalten. - Ist die Entlüftung in Ordnung?
- Netzstecker ziehen oder - Ist der Aufstellort zu dicht an einer Wärmequelle?
- Temperaturregler auf "0" drehen.
l Gefriergut in Papier oder Decken einschlagen und an einem Wenn keine der o. g. Ursachen vorliegt und Sie die Störung nicht
kühlen Ort aufbewahren. selbst beseitigen konnten, wenden Sie sich bitte an die nächste
l Zum Beschleunigen des Abtauvorgangs ein Gefäß mit heißem, Kundendienststelle. Teilen Sie die Typenbezeichnung Ê, Index- Ë
nicht kochendem Wasser in das Fach stellen. und Servicenummer Ì des Typenschildes mit, (Abb. B). Das
l Gerätetür während des Abtauvorgangs offen lassen. Restliches Typenschild befindet sich neben den Gemüseschalen, links an der
Tauwasser mit einem Tuch aufnehmen und das Gerät reinigen. Innenwand.
Halten Sie die Gerätetür bei einer Störung geschlossen. Der
Zum Abtauen keine mechanischen Vorrichtungen oder ande- Kälteverlust, der Temperaturanstieg und eine mögliche Auftauung
re künstliche Hilfsmittel verwenden, außer denen, die vom werden dadurch verzögert. Die Qualität des Gefrierguts bleibt
Hersteller empfohlen werden. besser erhalten.

Reinigen
Vor dem Reinigen grundsätzlich das Gerät außer Betrieb
setzen. Netzstecker ziehen oder die vorgeschaltete Siche-
rung auslösen bzw. herausschrauben.
l Innenraum, Ausstattungsteile und Außenwände mit lauwarmem
Wasser und etwas Spülmittel reinigen.
Nicht mit Dampfreinigungsgeräten arbeiten!
Beschädigungs- und Verletzungsgefahr.
Verwenden Sie keinesfalls sand- oder säurehaltige Putz- bzw. Abb. B
chemische Lösungsmittel. Empfehlenswert ist ein Allzweckreini-
ger mit neutralem pH-Wert.
Die Butterdose kann in der Spülmaschine gereinigt werden; die Außer Betrieb setzen
Glasplatten und übrigen Ausstattungsteile von Hand reinigen, sie Wenn das Gerät längere Zeit außer Betrieb gesetzt wird: Gerät
sind nicht spülmaschinenfest. ausschalten, Netzstecker ziehen oder die vorgeschalteten Siche-
l Achten Sie darauf, daß kein Reinigungswasser in die elektri- rungen auslösen bzw. herausschrauben. Gerät reinigen und die
schen Teile und in das Lüftungsgitter dringt. Tür geöffnet lassen, um Geruchsbildung zu vermeiden.
l Alles mit einem Tuch gut trocknen.
l Die Kältemaschine mit dem Wärmetauscher - Metallgitter an der
Rückseite des Gerätes - sollte einmal im Jahr gereinigt bzw.
entstaubt werden.
l Die Be- und Entlüftungsgitter sind regelmäßig zu reinigen, z.B.
mit Pinsel oder Staubsauger. Staubablagerungen erhöhen den
Energieverbrauch. Achten Sie darauf, daß keine Kabel und andere
Bauteile abgerissen oder beschädigt werden.
l Die Ablauföffnung im Kühlraum mit einem dünnen Hilfsmittel,
z.B. Wattestäbchen oder ähnlichem reinigen.
l Das Typenschild an der Geräteinnenseite nicht beschädigen
oder gar entfernen - es ist wichtig für den Kundendienst. Der Kältemittelkreislauf ist auf Dichtheit geprüft.
Das Gerät ist funkentstört nach der EN 55014 und entspricht somit
der EG-Richtlinie 87/308/EWG.
Der Hersteller arbeitet ständig an der Weiterentwicklung aller
Typen und Modelle. Bitte haben Sie deshalb Verständnis dafür,
daß wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbe-
halten müssen.
6
Türanschlag wechseln (Abb. C) Einbau in die Küchenzeile (Abb. D) D
l Türen schließen und Scharnierwinkel Í abschrauben. Um das Gerät der Küchenzeilenhöhe anzugleichen, kann über
l Tür nach unten abnehmen. dem Gerät ein entsprechender Aufsatzschrank Ê angebracht
l Abdeckplatte Ì entfernen und Befestigungslöcher an Gegen- werden. Für die Be- und Entlüftung muß an der Rückseite des
seite damit verschließen. Aufsatzschrankes ein Abluftschacht von mindestens 50 mm Tiefe
l Scharnierbolzen aus Scharnierwinkel Í heraus- und in dane- über die gesamte Aufsatzschrankbreite vorhanden sein. Der Ent-
benliegendes Befestigungsloch einschrauben. lüftungsquerschnitt unter der Raumdecke sollte mindestens 300
Zum Demontieren bzw. Montieren des Scharnierbolzens ist im cm2 betragen. Grundsätzlich gilt, je größer der Lüftungsquer-
Griff des beiliegenden Gabelschlüssels ein entsprechender Sechs- schnitt, umso energiesparender arbeitet das Gerät.
kant vorgesehen. l Beim Aufstellen des Gerätes neben einer Wand Í ist scharnier-
l Bei geschlossener oberer Tür Scharnierwinkel Ó abschrauben, seitig ein Distanzabstand von ca. 50 mm zwischen Gerät und
Tür nach unten abnehmen. Wand erforderlich (Griffüberstand bei geöffneter Tür).
l Scharnierbolzen Ï heraus- und auf gegenüberliegender Seite
einschrauben. Ê Aufsatzschrank Ì Möbelwand
l Abdeckteile Î abnehmen und auf Gegenseite umsetzen.
Ë Kühl-Gefriergerät Í Wand
l Stopfen Ò in freigewordenes Türlager einsetzen.
l Obere Tür wieder in Scharnierbolzen Ï einhängen, schließen
und Scharnierwinkel Ó um 180° gedreht anschrauben.
l Untere Tür in Scharnierwinkel Ó einhängen und schließen.
l Scharnierwinkel Í in unteres Türlager einsetzen und am Gerä-
tesockel anschrauben.
l Falls die Tür nicht zum Gerätegehäuse fluchtet, die Tür mit Hilfe
der Langlöcher im Scharnierwinkel Í ausrichten (auf festen Sitz
aller Schraubverbindungen achten).
l Türgriff Ð (wenn vorhanden) und Kunststoffstopfen Ñ montie-
ren.
Abnehmen der montierten Griffblende: Mit einem breiten Schlitz-
schraubendreher an den mit einem Pfeil gekennzeichneten Punk-
ten ausrasten.

Abb. D

Abb. C