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Zusammenfassung

Gemeinschaftskunde

Inhalt

1 Auszubildende und ihre Lebenswelt...............................................3

1.1 Rollenkonflikte........................................................................................3
1.1.1 Interrollen-Konflikt..................................................................................3
1.1.2 Intrarollen-Konflikt..................................................................................3

1.2 Lebens- und Familienformen....................................................................3


1.2.1 Zusammenleben im Wandel der Gesellschaft.............................................3
1.2.2 Lebensformen und -phasen......................................................................5

1.3 Frauen – tatsächlich gleichberechtigt?......................................................5


1.3.1 Warum bekommen Frauen weniger Altersrente als Männer?......................5
1.3.2 Frau & Beruf...........................................................................................6
1.3.3 Frauenquote...........................................................................................6

2 Statistiken analysieren...................................................................8

2.1 Schritt 1: Allgemeine Aussagen zum Aufbau der Statistik...........................8

2.2 Schritt 2: Erschließung des Inhaltes und Aussagegehaltes..........................8

2.3 Schritt 3: Persönliches Fazit.....................................................................8


Zusammenfassung Gemeinschaftskunde
1 Auszubildende und ihre Lebenswelt

1.1 Rollenkonflikte

1.1.1 Interrollen-Konflikt
Bei dieser Art des Konflikts geht es um widersprüchliche Erwartungen zwischen den
verschiedenen Rollen einer Person. Dies wird besonders zu einem Problem, wenn zwei Rollen
gleichzeitig eingenommen werden.

Beispiel: Die Geschäftsleitung erwartet von der Verkäuferin einige Überstunden in


der Woche. Die Kinder möchten, dass ihre Mutter mehr Zeit mit ihnen
verbringt.

1.1.2 Intrarollen-Konflikt
Zu dieser Art des Rollenkonflikts kommt es, wenn sich die Erwartungen der verschiedenen
Bezugsgruppen innerhalb einer Rolle nicht vereinbaren lassen. Der Rollenträger sollte also
widersprüchliche Erwartungen erfüllen. Da eine Erfüllung aller Erwartungen unrealistisch ist,
muss abgewogen werden, welche Erwartungen besser erfüllt werden sollten und welche
nicht.

Beispiel: Kunden eines Modegeschäfts erwarten von den Verkäufern eine ehrliche
Beratung. Die Geschäftsleitung erwartet von den Verkäufern jedoch, dass
sie so viele Kleidungsstücke wie möglich verkaufen.

1.2 Lebens- und Familienformen

1.2.1 Zusammenleben im Wandel der Gesellschaft

Wie hat sich die Familie verändert?


 Prioritätenverlegung von Gründung einer Familie zu Karriere machen

 klassische Familie  Singles, Scheidung, Witwer/n, WGs, wechselnde Partner,


Patchwork

 Kinder werden heute später selbstständig und verlassen daher später das Elternhaus

 kaum mehr Mehrgenerationenhaus  Fernbeziehung

 gleichgeschlechtliche Partnerschaften  Kinderheime, Asylheime,


Obdachlosenheime
 Pflegeheime
Zusammenfassung Gemeinschaftskunde

weitgehend akzeptierte Lebensformen früher und heute


Früher Heute

 Ehepaare mit Kindern im Haushalt  Wohngemeinschaften (WGs)

 Ehepaare ohne Kinder im Haushalt  Ehepaare mit / ohne Kinder im Haushalt

 Verwitwete (evtl. auch Alleinerziehende)  gleichgeschlechtliche Partnerschaften &


Ehen
 Mehrgenerationenhäuser
 Patchwork-Familien

 Geschiedene

 getrennt Lebende

 Single

 Mehrgenerationenhäuser

 Studentenheime

 Sozialeinrichtungen

 Kommune

 uneheliche Kinder

Woher kommt dieser Wandel?


Der Wandel der Gesellschaft in Bezug auf das Zusammenleben hat sich aufgrund von einem
Wertewandel und der Veränderung der äußeren Lebensumstände ergeben.

Wertewandel äußere Lebensumstände

 verändertes Rollenverständnis  zeitliche Belastung durch den Beruf

 Individualismus  berufliche Mobilität

 Offenheit gegenüber anderen  zweites Einkommen nötig (Begehren von


Lebensformen Luxusgütern)

 Konsumorientierung  Bindungen an andere Menschen

 …  …
Zusammenfassung Gemeinschaftskunde

1.2.2 Lebensformen und -phasen

Rechtliche Grundlagen
Single

nichteheliche Lebensgemeinschaft
Lebensalter

 Familienrecht - Eherecht,
- Scheidungsrecht

Ehe (Kinder)

Scheidung 2. Ehe

Alleinerziehende (mit Kindern)

Patchwork-Familie (mit Kindern)

Unverheiratete, Verwitwete, getrennt Lebende, Geschiedene als Single


 Erbrecht

1.3 Frauen – tatsächlich gleichberechtigt?

1.3.1 Warum bekommen Frauen weniger Altersrente als


Männer?
Zwar werden Kindererziehungszeiten beim Rentenanspruch berücksichtigt, allerdings mit
niedrigeren Beträgen. Rentensenkend wirken vor allem das niedrigere
Durchschnittseinkommen bei gleicher Qualifikation, der höhere Anteil von
Teilzeitbeschäftigung, der geringe Karrierefrauenanteil und der hohe Anteil an Frauen, die
unter ihrer Qualifikation arbeiten.
Zusammenfassung Gemeinschaftskunde

1.3.2 Frau & Beruf

Kinder Karriere

 Unterbrechung der Berufstätigkeit  Beruf als Lebensmittelpunkt

 Teilzeitarbeit  finanzielle Unabhängigkeit

 Fraueneinkommen als Zuverdienst in der  in der Regel niedrigeres Einkommen als


Familie Männer

 Arbeit unter früherer Qualifikation  Übernahme von Verantwortung zu


Lasten von Partner & Kinder
 niedrigere Rente

Mutterschaft und Kinder als Risiko für den Arbeitgeber

1.3.3 Frauenquote
Die Frauenquote zeigt nur langsam ihre Wirkung. In Deutschland ist der Frauenanteil in den
Vorständen börsennotierender Unternehmen verschwindend gering gestiegen. 2018 waren
nur 7,3% der Vorstände weiblich.

In den Aufsichtsräten sind Frauen besser vertreten. Im Jahr 2017 ist der Frauenanteil um
mehr als zwei Prozentpunkte auf knapp 27% gestiegen. Bei en 100 größten deutschen
Unternehmen liegt der Anteil bei 28%, das sind drei Prozentpunkte mehr als noch 2016.
Allerdings stagniert in vielen Unternehmen, welche die 30% Vorgabe bereits erreicht haben,
der Frauenanteil.

Wenn die Frauenquote weiterhin so langsam umgesetzt wird, dauert es noch 80 Jahre bis
zur Geschlechterparität. also der Gleichstellung von Mann und Frau. Baden-Württemberg
liegt bei der Frauenquote in Führungspositionen mit 18,8% an letzter Stelle, Brandenburg ist
mit 28,3% Spitzenreiter.

Der Verfassungsauftrag Gleichberechtigung ist bisher keineswegs erfüllt. Das Gesetz zur
Frauenquote ist lediglich eine Krücke, um endlich eine „kritische Masse“ von Frauen in
Spitzenpositionen zu bringen und so eine echte Trendwende einzuleiten.
Zusammenfassung Gemeinschaftskunde

Vorteile der Frauenquote


 die Frauenquote steigt an

 guter Anstoß

 Frauen werden mehr gefördert

 bessere Chancen um schneller aufzusteigen

 Frauen bleiben eher in der oberen Positionsebene

 Die Mischung macht’s


Gemischte Führungsteams sind effizienter und kreativer, zu viel Homogenität macht
langweilig und begrenzt den Horizont.

 Eine Alibifrau allein bringt nichts. Um die kritische Masse schnell zu erreichen, hilft die
Quote.

Nachteile der Frauenquote


 langer Ausfall bei Kindern

 Frauenquote steigt nur sehr langsam

 Geburtenrate sinkt, da es mehr Frauen gibt, die sich auf Karriere konzentrieren

 Nur Druck hilft


Viele Unternehmen haben sich Selbstverpflichtungen zur Frauenförderung auferlegt.
Dennoch hat sich in den vergangenen zehn Jahren der Frauenanteil in
Führungspositionen kaum verbessert. Ohne verbindlichen Druck bewegt sich nichts.

 Frauen bleiben eher in der oberen Positionsebene, auch wenn sie ihre Arbeit schlecht
machen

 Einfluss von Frauen ist höher, wenn es sich um mehr Frauen handelt
Zusammenfassung Gemeinschaftskunde

2 Statistiken analysieren
Statistiken können sehr unterschiedlich aussehen. Dennoch können Sie anhand zentraler
Fragen jede Statistik für sich erschließen und am Ende zu einer Aussage gelangen. Was
sollten Sie also bei der Statistikanalyse beachten?

2.1 Schritt 1: Allgemeine Aussagen zum Aufbau der


Statistik
 Wo wurde die Statistik veröffentlicht?

 Wer ist der Verfasser der Statistik bzw. in wessen Auftrag wurde diese angefertigt?

 Wann ist die Statistik erschienen?

 Was ist das Thema der Statistik? (Überschrift bzw. Achsenbeschriftung sagt etwas
darüber aus)

2.2 Schritt 2: Erschließung des Inhaltes und


Aussagegehaltes
 Welche Auffälligkeiten lassen sich feststellen? Wo gibt es z. B. Wendungen in einem
Liniendiagramm, Einbrüche in einem Säulendiagramm?

 Welche Zusammenhänge ergeben sich aus den einzelnen Daten?

 Worüber gibt die Statistik damit Auskunft?

2.3 Schritt 3: Persönliches Fazit


Das wichtigste über das Diagramm nochmals kurz und knapp zusammengefasst.

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