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V2: Operationale Tests der Satzanalyse

1. Satzgliedkonzepte
1.1. Die traditionelle Satzgliedlehre
1.2. Das Satzgliedkonzept nach Hans Glinz
1.2.1. Klangprobe
1.2.2. Frage-/Interrogationstest
1.2.3. Ersatzprobe (Austausch-, Kommutations-, Substitutionsprobe/-test)
1.2.3.1.Die formgebundene Ersatzprobe
1.2.3.2. Die sinngebundene Ersatzprobe
1.2.4. Verschiebeprobe (Permutations-, Stellungs-, Umstellprobe/-test) und ihre Sonderform
(Spitzenstellungstest/Vorfeldfähigkeit)
1.2.4.1. Diskontinuierliches Auftreten zusammengehöriger Teile
1.2.4.2. Vorfeldfähigkeit – eher Hinweis auf direkte Abhängigkeit vom Prädikat
1.2.4.3. Vorkommen von mehreren Satzgliedern vor dem finiten Verb
1.2.4.4. Pronomen es in der Funktion einer Akkusativergänzung
1.2.5. Weglass-, Eliminierungs-, Reduktions-, Abstrichprobe
2. Abschließendes
Literatur

1. Satzgliedkonzepte
1.1. Die traditionelle Satzgliedlehre
Dass der Satz eine lineare Kette ist und aus zusammenhängenden Teilen, den
Satzgliedern, besteht, wurde bereits früh erkannt. Nach der traditionellen
Satzgliedlehre, sich aus der Tradition der griechischen und lateinischen
Grammatik entwickelte (fürs Deutsche formuliert von Karl Ferdinand Becker,
1775-1854)1 sind folgende Satzglieder zu unterscheiden:
(1) Subjekt
1

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/ Karl_Ferdinand_Becker_ (Sprachforscher) [2012-09-17]Karl Ferdinand


Becker (1775-1849, Arzt, Sprachforscher)
Naturwissenschaftliche und medizinische Schriften
 Anleitung zur künstlichen Erzeugung des Salpeters (1814)
 Über die Erkenntnis und Heilung des Petechialfiebers (1814)
Grammatikalische Schriften
 Die deutsche Wortbildung (Frankfurt 1824)
 Deutsche Sprachlehre (Frankfurt 1827)
 Der Organismus der Sprache (1827)
 Ausführliche deutsche Grammatik (2. Aufl., Prag 1870, 3 Bde.), der zur Seite die
 Schulgrammatik der deutschen Sprache (Prag 1831, 11. Aufl. neu bearbeitet von Th. Becker
 Handbuch der deutschen Sprache, neu herausgegeben Prag 1876)
 Organismen der Sprache (2. Aufl., Prag 1841)
 Der deutsche Stil (Prag 1848; 3. Aufl. von Lyon, 1883);
Lehrbuch des deutschen Stils (hrsg. von Th. Becker, 1850; 2. Aufl. 1870)
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(2) Prädikat
(3) Objekt (G, D, A, Präpositionalobjekt)
(4) das Adverbiale (Umstandsbestimmung der Zeit, des Raumes, der Art und
Weise…)
(5) Attribut.
Dabei wird zwischen casus rectus (= Nom., unabhängiger/unflektierter Kasus)
und den casus obliqui (den abhängigen Kasus) differenziert. Letztere werden
weiter gegliedert in direktes Objekt (Akk.) und indirektes Objekt (Dat., Gen.).
Grob gesehen ist die traditionelle Satzgliedlehre mit drei Problemkreisen
behaftet, und zwar damit, dass es
a) keine Definition des Begriffes „Satzglied“ gibt, damit hängt eng
zusammen, dass
b) keine einheitlichen Klassifikationskriterien existieren, denn die ersten
beiden Satzglieder (Subjekt und Prädikat entstammen dem logischen
Urteil von Aristoteles, wonach ein Satz einen Gegenstand enthält, über
den etwas ausgesagt wird. Laut aristotelischer Logik hat demzufolge jeder
Satz einen Satzgegenstand (Subjekt) und eine Satzaussage (Prädikat).
Für Sätze wie Er ist schnell. Er ist Schüler. wurde das Prädikat in Kopula
und Prädikativ (schnell) bzw. Prädikatsnomen (Schüler) gespalten. Aus
unserer heutigen Sicht ist damit folgendes Problem verbunden: Im ersten
Satz ist schnell Teil des Prädikats, im Satz Er rechnet schnell. dagegen
selbstständiges Satzglied.2
Unter französischen Einfluss wurde Ende des 18. Jh. die Satzgliedliste um
die Objekte erweitert, zuerst um Akkusativ- bzw. Dativobjekt als Ziel-
bzw. Berührungsgrößen. Die Differenzierung der Objekte erfolgte nach
dem Kasus bzw. nach Präposition und Kasus in Akkusativ-, Genitiv-,
Dativ- und Präpositionalobjekt.
Die später hinzukommenden Adverbialbestimmungen dagegen werden
nach der Semantik unterschieden.
Allerdings ist es der Theorie bis heute nicht gelungen, Objekte und
Adverbialbestimmungen einwandfrei voneinander zu trennen, vgl.
Objekt: Er beschäftigt sich mit seinen Pflanzen.
Adverbialbestimmung: Damals schrieb man Briefe noch mit einer
Feder.
c) Problematisch ist außerdem auch das 5. Satzglied der traditionellen
Satzgliedlehre, d.h. das Attribut. Dieses hat kategorial einen anderen
Status (eine andere Sachlage), denn Attribute sind nur Teile von
Satzgliedern.
2
Problematisch ist ferner, dass von der Zweiteilung zahlreiche deutsche Sätze abweichen, vgl. Mich friert. Mir ist
kalt. Mir liegt an eurer Meinung. Es wurde an diesem Abend viel gelacht.

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1.2. Das Satzgliedkonzept nach Hans Glinz (1952/61972)3


Ein neues Satzgliedkonzept wendet der Schweizer Hans Glinz (1952/ 61972) an.
Er unterteilt den Satz in verbale und nicht-verbale Teile. Verbale Teile sind
finite Verbformen, Infinitive, Partizip II und Verbzusätze. Nicht-verbale Teile
definiert Glinz operational. Operational bedeutet, dass die Definition eine
Anleitung für das konkrete Auffinden der Satzglieder darstellt. 4 Glinz
entwickelte die ersten operationalen Verfahren/Proben/Tests zum Auffinden von
Satzgliedern: die Ersatz- und die Verschiebeprobe.
Vor diesem Hintergrund gibt es heute folgende Definition der Satzglieder (vgl.
Linke/Nussbaumer/Portmann 1991/21994: 82):

„Satzglieder sind diejenige kleinste Wortgruppe, die gesamthaft ersetzt und


die ohne Bedeutungsveränderung nur gesamthaft verschoben und
insbesondere gesamthaft in die Position vor das finite Verb in einfachen
Aussagesätzen gestellt werden kann.“

Neben diesen beiden Verfahren/Tests wurden noch weitere entwickelt, einige


sollen hier einer genaueren Betrachtung unterzogen werden, u.a. folgende
Verfahren/Proben/Tests5:
1. Klangprobe
2. Frage-/Interrogationstest
3. Ersatz-, Austausch-, Kommutations-, Substitutionsprobe/-test
4. Verschiebe-, Permutations-, Stellungs-, Umstellprobe/-test
5. Weglass-, Eliminierungs-, Reduktions-, Abstrichprobe.
1.2.1. Klangprobe
die kontrollierte Umsetzung eines schriftlich vorliegenden Textes in mündlicher
Form, d.h. dessen lautes Lesen kann hörbar machen, wie der Leser den Text
versteht. Dabei handelt es sich um einen Vorgang der intuitiv/unreflektiert bei
jedem Lesen abläuft (es handelt sich um die interpretierende Aufnahme von
Zeichenfolgen). Die sei an folgendem Beispiel illustriert:
3
Hans Glinz (1913-2008, Schweizer Sprachwissenschaftler und Germanist), Publikationen:
 Die innere Form des Deutschen. Eine neue deutsche Grammatik. 4. Auflage. Francke Verlag, Bern und
München 1965 (1. Auflage 1952).
 Der Deutsche Satz. 6. Auflage. Pädagogischer Verlag Schwann, Düsseldorf 1970 (1. Auflage 1957).
 Ansätze zu einer Sprachtheorie. Pädagogischer Verlag Schwann, Düsseldorf 1966.
 Deutsche Syntax. 3. Auflage. Metzler Verlag, Stuttgart 1970 (1. Auflage 1965).
 Linguistische Grundbegriffe und Methodenüberblick. 3. Auflage. Athenäum Verlag, Frankfurt 1971 (1. Auflage
1970).
 Grammatiken im Vergleich: Deutsch - Französisch - Englisch - Latein; Formen - Bedeutungen - Verstehen.
Max Niemeyer Verlag, Tübingen 1994.
 Languages and Their Use in Our Life as Human Beings: A Theory of Speech and Language on a
Saussurean Basis. Nodus Verlag, Münster 2002.
4
Der amerikanische Strukturalismus spricht hier von Entdeckungs- oder Auffindungsprozeduren.
5
Daneben können wir noch 5. die Erweiterungs-, Expansionsprobe/Adjunktion und 6. die Kontaktprobe
(Exklusions-, Un-/Verträglichkeitstest

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Ein russischer Zar soll einmal das Begnadigungsgesuch eines zum Tode
Verurteilten mit folgender Notiz versehen haben:
Begnadige nicht hinrichten.
Da der Ausdruck ohne Interpunktion steht, kann man sich vorstellen, dass der
Beamte, der den Willen des Zaren an die Exekutionsorgane weiterzuleiten hatte,
nicht zu beneiden war, denn er konnte den Ausdruck verstehen als Begnadige
nicht, hinrichten., aber er konnte ihn auch Begnadige, nicht hinrichten.
interpretieren.
Was also im Schriftbild durch die Zeichensetzung (z.B. Kommata) angedeutet
ist, manifestiert sich mündlich in unterschiedlicher Intonation. Das Beispiel lässt
auch zugleich die Grenzen dieser Probe erkennen: Sie verdeutlicht verschiedene
Lese-/Interpretationsmöglichkeiten, d.h. sie dient zur Explizitmachung
sprachlicher Zweideutigkeiten. Sie kann diese aber nicht auflösen, vgl. auch den
folgenden (isolierten) Satz:
Er ging nach dem Streit mit seiner Frau ins Kino.
Als linguistische Operation hat Glinz (1952/ 61972) die Klangprobe zur
Bestimmung der Einheit Satz entwickelt. Glinz (1952/61972: 74) bestimmt den
Satz als „die kleinste Sprecheinheit, die kleinste Hervorbringungseinheit, die
kleinste Atemeinheit der normal dahinfließenden Rede“.6
1.2.2. Frage-/Interrogationstest
Mithilfe von Ergänzungsfragen können Satzglieder erfragt werden, vgl.
Wer/was → Subjekt
Wen/was → Akkusativobjekt
Wem → Dativobjekt
Wessen → Genitivobjekt
Woher/wohin, wo → Adverbialia des Ortes
Eine besondere Variante des Fragetests ist die sog. Echo-Frage. Dabei steht das
Fragewort an der Position, an der sich auch das zu erfragende Satzglied befand,
vgl.
A: Dieses Jahr findet das Dokumentarfilmfestival um den 05. Mai in
München statt.
B: Dieses Jahr findet was um den 05. Mai in München statt?
1.2.3. Ersatz-, Austausch-, Kommutations-, Substitutionsprobe/-test

6
Das interpretierende Lesen ist ein weit verbreitetes Mittel im Deutschunterricht, z.B. Lesen/Vortragen eines
Gedichtes. Es ist vergleichbar mit der Arbeit an einem szenischen Text in der Theaterprobe zwischen Regisseur
und Schauspieler.

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Die Ersatzprobe unterstützt die Satzanalyse in Bezug auf


(a) die Gewinnung und Begründung von Satzgliedern (vgl. Definition:
gesamthaft ersetzt)
(b) die Aufhebung von Doppeldeutigkeit / Ambiguität eines Satzes.
Bei der Ersatzprobe geht es um das gezielte Ersetzen eines Wortes oder
Wortgruppe innerhalb eines gegebenen Satzes. Dabei sind die
Eigentümlichkeiten des Ausgangssatzes getreu abzubilden. Es wird zwischen
der formgebundenen und der sinngebundenen Ersatzprobe unterschieden.
1.2.3.1. Die formgebundene Ersatzprobe
Wenn die Ersatzprobe zur Klassifikation von Satzgliedern herangezogen wird,
dann funktioniert dies folgendermaßen: z.B. ist in der Nachricht Katze biss
Hund an keinerlei grammatischem Signal erkennbar, ob eine Katze den Hund
biss oder umgekehrt. Durch die Verschiebeprobe erfolgt eine erste
Segmentierung/Zerlegung der Satzglieder /Katze/biss/Hund/. Damit sind die
Satzglieder aber noch nicht klassifiziert, d.h. in ihrem Kasuswert bestimmt. Das
wird möglich, wenn man die im Satz vorkommenden Nomina durch
Ersatzstücke substituiert, d.h. durch solche Formen, die den Kasus eindeutig
zeigen, ersetzt. Dies tun z.B. die Pronomina, vgl.
/Katze/biss/Hund/
sie ihn
sie er
Welcher Ersatz angemessen ist, kann allerdings nur der Kontext entscheiden. Da
im Beispiel unter Rückbindung an die Form ohne große Berücksichtigung des
Inhalts ersetzt wird, sprechen wir von einer formgebundenen Ersatzprobe.
Dieser Substitutionstest mittels Pronomen wird auch als
7
Pronominalisierungstest bezeichnet.
Bei bestimmten Substantiven (Feminina bzw. Neutra) sind Akkusativ und
Nominativ nicht unterscheidbar, d.h. die grammatischen Formen fallen
zusammen (= ein Charakteristikum flektierender Sprachen, wie der deutschen
Sprache), was als Synkretismus bezeichnet wird. Zum Zwecke der Eindeutigkeit
sind an einer oder zwei Stellen maskuline Pronomina zu verwenden, weil nur an
diesen der Kasuswert ablesbar ist, vgl.
Mutter schlug Kind
Mutter schlug es
Mutter schlug er
Mutter schlug ihn
sie schlug Kind
7
Dürscheid (52010:49-51) ordnet neben dem Pronominalisierungstest auch den Fragetest bzw. die Echo-Frage
als Varianten dem Substitutionstest zu.

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er schlug Kind
ihn schlug Kind
er schlug ihn
ihn schlug er
Mithilfe der Ersatzprobe wird es möglich, syntaktisch mehrdeutige (ambige)
Sätze zu analysieren, z.B.
Das Schiff ereilte auf der Heimfahrt das Unglück.
es es
Da der Satz auch bei der Ersatzprobe zunächst mehrdeutig bleibt, müssen auch
hier maskuline Pronomen verwendet werden, denn sie lassen den Kasus
eindeutig erkennen.
Das Schiff ereilte auf der Heimfahrt das Unglück.
Ihn das Unglück
Er das Unglück
Das Schiff er
Das Schiff ihn
Die überzeugendste Lösung ist, dass hier das Schiff im Akkusativ steht und das
Unglück im Nominativ und somit Subjekt des Satzes ist.
Bei der Anwendung der Ersatzprobe darf der Satz seine Grammatikalität nicht
verlieren.
Die Probe operiert somit im paradigmatischen Bereich, d.h. in der vertikalen
Dimension. Sie besagt demnach, dass Einheiten/Elemente, die gegeneinander
ausgetauscht werden können, das gleiche Satzglied bilden. Andererseits
bedeutet sie auch, dass z.B. es in dem Satz Es geschahen viele Unfälle. kein
Satzglied ist, weil es nicht gegen Elemente seiner Klasse austauschbar ist.
Die Ersatzprobe spielt nicht nur bei der Bestimmung von Satzgliedern eine
Rolle, sondern kann vielfältig genutzt werden, z.B.
 zur Klassifizierung von sich-Verben: Wenn das Reflexivum bei gleicher
Bedeutung des Verbs durch ein Nomen oder Pronomen ersetzt werden
kann, gehört das Verb zu den reflexiven Konstruktionen (semantisch-
reflexiven Verben/unecht reflexiven Verben); ist dies nicht möglich,
handelt es sich um ein echt reflexives Verb (formal-reflexives Verb), vgl.
er kämmt sich/den Bruder/ihn ↔ er erkältet sich/*den Bruder/*ihn
 zur Analyse der Wortstruktur: Durch Substitution lassen sich z.B. neue
Verben ableiten, vgl. ab-/be-/ver-/zugeben. Dabei bilden die Morpheme
(ab-/be-/ver-/zu-), die ausgetauscht werden, ein Paradigma, d.h. die
Klasse der Präfixe.
1.2.3.2. Die sinngebundene Ersatzprobe
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Eine Ersatzprobe kann aber auch unter Bindung an den Inhalt angewendet
werden. In diesem Fall sprechen wir von der sinngebundenen Ersatzprobe.
Mithilfe dieser Ersatzprobe kann
(a) ein unverständliches Wort ersetzt und damit erklärt werden, vgl. z.B.
heuer: Gefroren hat es heuer noch nicht. (heuer → ‚in diesem Jahr’)
(b) eine lexikalische Doppeldeutigkeit aufgehoben werden, z.B. Ein
Junggeselle ist ein Mann, dem zum Glück eine Frau fehlt. Der
mehrdeutige Teil wird in jeweils eindeutiger Weise ersetzt:
glücklicherweise − um glücklich zu sein.
Clematide (2008) meint, dass manchmal kann das Scheitern einer Reihe von
Ersatzproben Eindeutigkeit schaffen könne, vgl. Ersatzproben zur Bestimmung
der Wortart von ‚das‘:
 Das ist das Angebot, das uns überzeugt hat.
 Dieses ist das Angebot, welches uns überzeugt hat.
 *Welches ist das Angebot, dieses uns überzeugt hat.
 ?Das ist dieses Angebot, welches uns überzeugt hat.

1.2.4. Verschiebeprobe (Permutations-, Stellungs-, Umstellprobe/-test) und


ihre Sonderform (Spitzenstellungstest/Vorfeldfähigkeit)
Bereits früh hat die Grammatikforschung erkannt, dass sich die lineare
Gliederung des Satzes sehr gut über den Begriff Feld beschreiben lässt (vgl.
Drach, Erich (1937): Grundgedanken der deutschen Satzlehre).
Stark vereinfacht geht es um eine Struktur, die typisch für Hauptsätze ist.
Ausgangspunkt ist die verbale Satzklammer, die aus einem linken und einem
rechten Klammerteil besteht. Das Feld vor dem linken Klammerteil ist das
Vorfeld, was nach dem rechten Klammerteil steht, befindet sich im Nachfeld
und zwischen beiden Klammerteilen befindet sich das Mittelfeld.
Bei der Verschiebeprobe geht es um die kontrollierbare Veränderung der
Abfolge einzelner Wörter bzw. Wortgruppen vor allem im Mittelfeld. Dabei
muss der Satz grammatisch korrekt sowie Informationen erhalten bleiben.
Lediglich geringfügige Variationen der Information sind zugelassen, d.h. z.B.
eine Verlagerung in der Gewichtung und dergleichen. Die Verschiebeprobe
operiert im syntagmatischen, d.h. horizontalen Bereich. Dabei kann das
Mittelfeld von mehreren Satzgliedern, aber auch gar nicht besetzt sein.
Das Vorfeld im Aussagesatz wird meist von genau einer Phrase besetzt, aus
diesem Grunde wird häufig angenommen, dass das, was im Aussagesatz im
Vorfeld steht, ein Satzglied ist (Spitzenstellungskriterium, Vorfeldfähigkeit).
Allerdings kann eine mögliche, also grammatisch korrekte Verschiebung zu
unterschiedlichen Interpretationen führen, z.B. bei folgendem Ausgangssatz,

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Der Forscher hielt einen Vortrag über seine Reise nach Indien.
(a) Einen Vortrag über seine Reise nach Indien hielt der Forscher. (=
über seine Reise… Attribut)
(b) über seine Reise nach Indien hielt der Forscher einen Vortrag. ( =
über seine Reise… Präpositionalergänzung; einen Vortrag halten – feste
Verbindung)
Welche Interpretation angemessen ist, d.h. die Beurteilung solcher Sätze, hängt
letztendlich vom Kontext ab.

Die Verschiebeprobe gibt – bezogen auf den Aussagesatz – Aufschluss (a) über
die Gewinnung von Satzgliedern und (b) über die Satzgliedfolge (welche ist
normgerecht, welche noch möglich, welche weicht ab; lineare Anordnung der
Satzglieder = Serialisierung, Satzgliedfolge).

(Unterrichtsbeispiel und Bild: Sandra Rousselle, Ref' Jülich 2006, Quelle:


http://www.fachdidaktik-einecke.de/7_Unterrichtsmethoden/tafelbild.htm
[2012-09-17])

Beispiel: Um keine unnötigen ungrammatischen Sätze zu erzeugen, sollten bei


einem Schritt immer 2 Kandidaten verschoben werden, wobei beachtet werden
muss, dass in einfachen Sätzen in der Regel das Satzglied vor dem finiten Verb
verschoben werden sollte (vgl. Vorfeldfähigkeit)
1) Das Gespräch mit dem Dekan bereite ich morgen vor.
2) Morgen bereite ich das Gespräch mit dem Dekan vor.
3) Ich bereite das Gespräch mit dem Dekan morgen vor.
Unzulässig sind folgende Verschiebungen, weil die Sätze dadurch entweder
ungrammatisch werden oder sich ihre Bedeutung stark verändert, vgl.
1) Die Sitzung mit dem Chef bereite ich morgen vor.
2) *Morgen ich bereite die Sitzung mit dem Chef vor.
3) #Die Sitzung bereite ich morgen mit dem Chef vor.

Zwischenaufgabe:

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Welche Verschiebemöglichkeiten gibt es für den Satz


Die Tulpen aus Holland sind in diesem Jahr früher gekommen.?
Folgende Verschiebungen sind möglich, vgl.
In diesem Jahr sind die Tulpen aus Holland früher gekommen.
Früher sind in diesem Jahr die Tulpen aus Holland gekommen.
Gekommen sind früher in diesem Jahr die Tulpen aus Holland.
Gekommen sind früher die Tulpen aus Holland in diesem Jahr.
Die Veränderung der Reihenfolge verschiebt zwar in gewisser Weise den Sinn. Dies ist aber
gemäß der oben getroffenen Unterscheidung zugelassen. Nicht zulässig dagegen wäre
folgende Verschiebung, weil sich dadurch die Information fassbar verändert:
*Die Tulpen sind in diesem Jahr früher aus Holland gekommen.
Denn die Tulpen aus Holland stellt eine Phrase dar, wenn diese auseinandergerissen wird,
verändert sich die Satzbedeutung wesentlich.
Problemfälle:
Allerdings gibt es auch bei dieser Probe schwierige Fälle, denn
a) es können zusammengehörige Teile diskontinuierlich auftreten
b) die Vorfeldfähigkeit ist eher als Hinweis auf direkte Abhängigkeit
vom Prädikat zu werten
c) es können mehrere Satzglieder vor dem finiten Verb vorkommen
d) das Pronomen es in der Funktion einer Akkusativergänzung kann nicht
im Vorfeld stehen.8
1.2.4.1. Diskontinuierliches Auftreten zusammengehöriger Teile
Unter bestimmten Bedingungen können zusammengehörige Teile von
Satzgliedern können auch getrennt, d.h. diskontinuierlich, stehen, z.B.
Sie hat schon [viele Bücher] gelesen. (Gallmann/Sitta 1992: 153)
[Viele Bücher] hat sie schon gelesen.
[Bücher] hat sie schon [viele] gelesen.
*[Viele] hat sie schon [Bücher] gelesen.
[Käfer] krabbeln [viele schwarze] herum. (Dürscheid 52010: 49))
Vorläufer für eklektizistisches Bauen und exzentrischen Bauwillen gibt es
im 19. Jahrhundert viele. (Till 2010:22)9
Eine weitere Variante, bei der auch noch ein infiniter Prädikatsteil ins Vorfeld
versetzt worden ist, ist folgende:
Bücher gelesen hat sie schon viele.
Diskontinuierlich können auch Pronominaladverbien vorkommen:

8
Vor diesem Hintergrund ist die Verschiebeprobe nur ein notwendiges, jedoch kein hinreichendes (=
ausreichendes, genügendes) Kriterium für die Bestimmung des Satzgliedstatus (vgl. Dürscheid 52010: 48).
9
Till, Wolfgang (2010): Ludwig II. König von Bayern. Mythos und Wahrheit. Wien: Christian Brandstätter Verlag.

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Was wollen wir? Da weiß ich nichts von. Und da will ich auch nichts von
wissen. (Gantenberg 240)10
„Ich habe alles ordnungsgemäß zu Protokoll gegeben, aber mehr als ein
Lachen habe ich da nicht für bekommen. […]“ (Franz/Holbe 225)11
Ein weiteres Beispiel liegt im Folgenden vor:
Was war gestern für ein Mann da? – Was für ein Mann war gestern das?
Die Ersatzprobe welcher Mann bestätigt, dass was und für ein Mann
Bestandteile eines Satzgliedes sind, die (unter bestimmten Bedingungen)
diskontinuierlich auftreten können.
1.2.4.2. Vorfeldfähigkeit – eher Hinweis auf direkte Abhängigkeit vom
Prädikat
Die Feststellung, was im Vorfeld stehen kann, ist ein Satzglied, darf nicht
mechanisch angewendet werden, denn es zeigt sich, dass von der
Vorfeldfähigkeit eher auf eine direkte Abhängigkeit des jeweiligen Elementes
vom Prädikat geschlossen werden kann.12 So werden z.B. die folgenden Sätze
mit der Inkorporierung des Nomens oder Adjektivs ins Prädikat erklärt. Bei
diesen Sätzen hängt nämlich die Phrase von einem Nomen (Vorliebe, Bezug)
bzw. von einem Adjektiv (zufrieden, bekannt) ab:
[Für üppiges Essen] zeigte er eine Vorliebe. (Gallmann/Sitta 1992: 152)
[Auf den gestrigen Vorfall] nahm er keinen Bezug mehr. (Gallmann/Sitta
1992: 152)
[Mit den Ergebnissen] sind wir nicht zufrieden. (Gallmann/Sitta 1992: 152)
[Mit der neuen Erzieherin] hat er uns noch nicht bekannt gemacht.
Problematisch sind auch folgende Erscheinungen, bei denen im Vorfeld der
infinite Prädikatsteil aufscheint, der gegebenenfalls noch weitere abhängige
Elemente enthält, vgl.
[Reparieren] hat er das Gerät auch nicht mehr können.
[Geforscht] hat er über Amulette, über Wallfahrten und Votivgaben, in
Bayern und im Rest der Welt. (Till 2010: hintere Umschlagseite)
[Helfen] kann ich dir nicht, aber ich kann Folgendes für dich tun.
(Dürscheid 52010: 48)
[Bei der Arbeit helfen] kann ich dir nicht, aber ich kann Folgendes für dich
tun. (Dürscheid 52010: 48)
10
Gantenberg, Michael (2013): Urlaub mit Esel. Frankfurt a.M.: Fischer Taschenbuch.
11
Franz, Andreas/Holbe, Daniel (2014): Die Hyäne. Augsburg: Weltbild.
12
Interessant ist die Analyse folgender Vorfeldbesetzung:
[Einen Tag nach ihrer Abreise] schrieb sie schon. (Gallmann/Sitta 1992: 152)
Die gesamte Phrase [Einen Tag nach ihrer Abreise] bezieht sich nach Gallmann/Sitta (1992) auf das Prädikat,
wobei einen Tag, die eingebettete Teilkonstituente, sich nicht direkt auf das Prädikat, sondern auf [nach ihrer
Abreise] bezieht, was bedeutet, dass einen Tag allein nicht vorfeldfähig ist, vgl. *Einen Tag schrieb sie nach ihrer
Abreise schon.

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[Ungeklärt bis heute] sind die Umstände seines Todes im Starnberger See.
(Till 2010: vordere Umschlagseite)
[Vom Hotel übrig geblieben] waren das Fundament und das Gerippe und
auch davon nicht mehr viel. (Grimes 12011: 41)13
In diesen Sätzen verhalten sich die infiniten Verformen wie nicht-verbale
Satzteile. Gallmann/Sitta (1992) führen deshalb die Vorfeldfähigkeit solcher
Phrasen auf deren direkte Abhängigkeit vom Kern des Prädikats zurück und
meinen, dass hier prädikatsinterne Abhängigkeiten sichtbar werden.
1.2.4.3. Vorkommen von mehreren Satzgliedern vor dem finiten Verb
Das Vorfeld kann auch mehrgliedrig besetzt sein:
1.) In dem Aussagesatz
Ich habe ihn gestern auf der Straße getroffen. (Lühr 31990)
können, wie die Verschiebeprobe zeigt offenbar auch mehrere Satzglieder in die
Position vor das finite Verb verschoben werden, vgl.
Gestern habe ich ihn auf der Straße getroffen.
Auf der Straße habe ich ihn gestern getroffen.
Gestern auf der Straße habe ich ihn getroffen.
R. Lühr (31990) meint, dass es sich hier um eine Häufung gleichartiger
Satzglieder handelt, was sie durch folgende Umformung zu erklären versucht
Gestern, als ich auf der Straße war, habe ich ihn getroffen
Dabei zeige sich, dass als ich auf der Straße war die Bedeutung von gestern
einschränke. Dies wird allerdings nicht generell in der Fachwelt so gesehen, vgl.
2.) (u.a. Darski 2010).
Um gleichartige Satzglieder handelt es sich bei folgendem Beispiel
Wenn das Wetter schön ist, (dann) spielen die Kinder im Sandkasten.
(Darski 2010: 395)
Dass er die Prüfung nicht heute ablegen kann, (das) enttäuscht ihn.
(Darski 2010: 395)
Nach Darski (2010: 395) handelt es sich bei dem zweiten Glied um ein
Verweiswort, das fakultativ ist, was die Klammer veranschaulichen soll.

2.) Dagegen handelt es sich im folgenden Aussagesatz um verschiedenartige


Adverbialbestimmungen, vgl.
Mit dem Ball ins Gesicht hat er den kleinen Burschen getroffen.

13
Grimes, Martha (12011): Die Ruine am See. Roman. Deutsch von Cornelia C. Walter. München: Goldmann.

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Vor drei Tagen auf dem Sportplatz habe ich ihn gesehen. (Darski 2010:
396)
Auf dem Sportplatz vor drei Tagen habe ich ihn gesehen. (Darski 2010:
396)
Darski (2010: 396) meint, dass die Abfolge temporale vor lokaler Bestimmung
unmarkiert ist, weil diese Abfolge auch im Mittelfeld bei gleicher
morphologischer Realisierung als unmarkiert angesehen wird.14

3.) Im Vorfeld kann neben dem Satzglied auch eine vorangestellte oder
nachgestellte Partikel aufscheinen, z.B.
Sogar aus Amerika und Australien kamen Rückmeldungen. (Darski 2010:
394)
Hier jedenfalls befürchtet man nichts Schlimmes. (Darski 2010: 395)15
1.2.4.4. Pronomen es in der Funktion einer Akkusativergänzung
In der Funktion der Akkusativergänzung ist das Pronomen es nicht vorfeldfähig,
vgl.
Freiwillig kauft [dieses Buch] niemand. (Gallmann/Sitta 1992: 153)
Freiwillig kauft [es] niemand.
[Dieses Buch] kauft niemand freiwillig.
*[Es] kauft niemand freiwillig.
Aber:
[Dieses Buch] wird von niemandem freiwillig gekauft.
[Es] wird von niemandem freiwillig gekauft.
Wie die Bespiele zeigen, müssen die Bedingungen für die Vorfeldfähigkeit noch
präzisiert werden. Bisher konnte die Linguistik noch nichts über die Gründe für
die Übereinstimmung und die direkte Abhängigkeit zum Prädikat sagen (hier
gibt es noch manche Nuss zu knacken).
Die Verschiebeprobe ist durch die Ersatzprobe zu ergänzen, vgl.
wegen des schlechten Wetters vs. des schlechten Wetters wegen →
deswegen

14
Nach Eroms (2000: 369-370) scheint z.B. eine Kombination von Temporal- und Lokalbestimmung im Vorfeld
eine „recht gängige Möglichkeit“ zu sein, wobei sich „[d]urch die gemeinsame Platzierung im Vorfeld […] eine
kompakte einheitliche Situierung der Aussage“ ergebe (Eroms 2000: 370).
15
Zifonun/Hoffmann/Strecker (1997: 57) zufolge ist sogar hier als Gradpartikel (auch Fokuspartikel) zu
betrachten, die u.a. links von der hervorzuhebenden Phrase steht. Mit Gradpartikeln wird „eine Einstufung des
Gesagten bzw. bestimmter hervorgehobener Aspekte des Gesagten auf Skalen vorgenommen
(Diktumsgradierung)“ (ebd.). Jedenfalls beurteilen die Autoren als Konnektivpartikel (ebd.: 1209) und lehnen eine
Zuordnung zu den Abtönungspartikeln ab. Funktion der Konnektivpartikeln ist „die (konzedierende,
kontrastierende, substituierende usw.) Relationierung von Sätzen oder kommunikativen Minimaleinheiten des
Sprechers oder eines Vorredners“ (ebd.: 59).

Szatmári Petra 2019 Seite 12


V2: Operationale Tests der Satzanalyse

Die Verschiebe-16 und die Ersatzprobe sind die Basisoperationen der


Glinz’schen Grammatik.
1.2.5. Weglassprobe (Eliminierungs-, Reduktions-, Abstrichprobe)
Dabei geht es um das gezielte Weglassen von Wörtern oder Wortgruppen. Es
wird festgestellt, ob der Satz nach deren Tilgung noch grammatisch korrekt ist.
Somit ermöglicht die Probe das Auffinden von strukturell notwendigen bzw.
strukturell nicht notwendigen Satzgliedern. Bei dieser Reduzierung kann der
Satz allerdings auch doppeldeutig werden, vgl.
1. Stufe: Ich fand ihn schnell heraus.
2. Stufe: Ich fand ihn schnell.
3. Stufe: Ich fand ihn.
4. Stufe: *Ich fand.
In Anlehnung an die Fachliteratur stellt Dürscheid ( 52010: 51) fest, dass
gelegentlich zwischen Reduktionstest und Tilgungstest unterschieden wird, dazu
zitiert folgende Beispiele nach der Fachliteratur:
Reduktion: Den einen interessiert [Linguistik], den anderen langweilt
Linguistik.
Tilgung: Dieser große Stern steht doch nicht [erst seit letztem Jahr] auf dem
Bahnhofsturm.
Beide Tests unterscheiden sich dadurch, ob das eliminierte Element
rekonstruierbar ist oder nicht: Bei der Reduktion kann man das weggelassene
Element rekonstruieren, denn es sind aus dem syntaktischen Kontext
erschließbare Ellipsen. Bei der Tilgung dagegen ist das weggelassene Element
nicht rekonstruierbar.
Dürscheid (52010: 51-52) subsumiert beide Tests unter dem Eliminierungstest.
Sie begründet ihre Entscheidung damit, dass es bei dem Eliminierungstest um
die Ermittlung syntaktisch notwendiger Elemente geht und dabei deren Status,
der sich aus der Beziehung zum Verb (= aufgrund der Valenz des Verbs) ergibt,
keine Rolle spielt.
2. Abschließendes
Bei der Anwendung dieser Test wird davon ausgegangen, dass die
transformierten Sätze grammatisch sind. Sind die Sätze nicht grammatisch,
handelt es sich um keine Konstituenten/keine Satzglieder. Die Grammatikalität
wird aber jeweils von dem Analysierenden bewertet, womit verbunden ist, dass
auch das Testergebnis von dieser Person abhängig ist; es ist also nicht objektiv.
Um die Grammatikalität beurteilen zu können, bedarf es also des kompetenten
Sprechers des Deutschen.
16
Die Verschiebeprobe wird in der Schule zum Einschleifen von Satzmustern, z.B. Subjekt – Prädikat – Objekt
genutzt.

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V2: Operationale Tests der Satzanalyse

Literatur
Clematide, Simon (2008): Einführung in die Computerlinguistik I. Vorlesungsskript.
Institut für Computerlinguistik Universität Zürich http://www.cl.uzh.ch. Interaktive
Lerneinheiten zur Vorlesung http://www.cl.uzh.ch/ict-open/clabis?vl=ecl1; auch:
https://files.ifi.uzh.ch/cl/siclemat/lehre/hs08/
ecl1/script/html/scriptch4.html#scriptse11.html [2012-09-17]
Darski, Józef Paweł (2010): Deutsche Grammatik. Ein völlig neuer Ansatz. Frankfurt am
Main: Lang (= Posener Beiträge zur Germanistik).
Dürscheid, Christa (52010): Syntax. Grundlagen und Theorien. Mit einem Beitrag von
Martin Businger. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Eroms, Hans-Werner (2000): Syntax der deutschen Sprache. Berlin/New York: de
Gruyter.
Gallmann, Peter/Sitta, Horst (1992): Satzglieder in der wissenschaftlichen Diskussion
und in Resultatsgrammatiken. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik
20.2/1992, 143-163 [137-181].
Gallmann, Peter (2012): Passiv und nichtakkusativische Verben. Vorlesungsskript.
Zugriff unter: http:// www2.uni-
jena.de/philosophie/germsprach/syntax/2/doc/skript/WissBlock_H.pdf [2012-09-17].
Glinz, Hans (1952/61972): Die innere Form des Deutschen. Eine neue deutsche
Grammatik. Bern.
Linke, Angelika/Nussbaumer, Markus/Portmann, Paul R. ( 21994): Studienbuch
Linguistik. Tübingen: Niemeyer (= Reihe Germanistische Linguistik, Bd. 121).
Lühr, Rosemarie (31990): Neuhochdeutsch. Eine Einführung in die Sprachwissenschaft.
München: Fink.
Sitta, Horst/Tymister, Hans Josef (1978): Linguistik und Unterricht. Tübingen: Niemeyer
(= Reihe Germanistische Linguistik, Bd. 12, Kollegbuch).
Zifonun, Gisela/Hoffmann, Ludger/Strecker, Bruno et al. (1997): Grammatik der
deutschen Sprache. Bd.1-3. Berlin/New York: de Gruyter (= Schriften des Instituts
für deutsche Sprache 7.1; 7.2; 7.3).

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