Sie sind auf Seite 1von 52

INHALTSVERZEICHNIS

Informationen zu Tinten und Flüssigkeiten ........................4


Lagerung ......................................................................5
Brandgefahr .................................................................5
Verschütten und Entsorgung ........................................6
Allgemeines .......................................................................7
Einschalten ........................................................................8
Einschaltverfahren für den A300SE+ ................................9
Ausschalten .......................................................................10
Ausschalten – Opaque-Drucker ...................................10
Wechsel des Tintenreservoirs ...........................................10
Wechsel der Kartuschen für Tinte und Zusatzflüssigkeit ...13
Wechsel des Hauptfilters ...................................................14
Anzeigekontrast .................................................................15
Schnittstellentypen .......................................................15
QVGA-Bildschirm ....................................................15
SVGA-Touchscreen ................................................15
Druckersteuerung ..............................................................15
Bedienfeld ....................................................................15
SVGA (Touchscreen) ..............................................15
QVGA ......................................................................18
Hauptmenü-Tasten .................................................22
Sondertasten .....................................................................23
Hilfetaste ................................................................25
Währungstaste .......................................................25
Verriegelung ...........................................................25
Passwortsystem .....................................................26
Navigation und Bedienung ...........................................26
Unicode-Zeicheneingabe .............................................27
QVGA ......................................................................27
SVGA ......................................................................27
Importieren und Exportieren von Daten .......................28
USB .........................................................................28
Erstellen eines Textes .......................................................28
Zeichensatzoptionen ....................................................29

1
Uhroptionen .................................................................30
Sonderfelder .................................................................33
Eingeben eines Barcodes ............................................33
Abfrage/Textfeld/Passwort ......................................35
Custom-Scripts .......................................................35
Erstellen/Eingeben einer Seriennummer ................36
Erstellen/Importieren von Logos .................................37
Importieren eines Logos................................................39
Speichern des Textes ..................................................39
Drucken eines Textes aus dem Textspeicher ...............40
Drucken des Textes .....................................................40
Druckparameter ...............................................................40
Druckversatz ...............................................................40
Druckverzögerung ........................................................40
Druckbreite und -höhe .................................................41
Druckhöhe ..............................................................41
Druckbreite .............................................................41
Textausrichtung ............................................................41
Reversdruck ............................................................41
Inversdruck .............................................................42
Invers Video ............................................................42
Druckwiederholung .................................................42
Importieren/Exportieren eines oder mehrerer Texte ...43
Drucker-backup .................................................................45
Erstellen eines Backups................................................45
Wiederherstellung vom USB-Gerät ..............................46
Zustände des Druckers .....................................................47
Fehlersuche ......................................................................48
Reinigen des Druckkopfs ..................................................50

2
SYMBOLE DER A-SERIE plus
In diesem Handbuch werden die nachfolgend aufgeführten Symbole
verwendet. Wenn diese Symbole neben einem Verfahren oder einer
Anweisung angeführt sind, haben sie die Bedeutung eines schriftlichen
Warn- oder Vorsichtshinweises.

Augenschutz muss getragen werden.

Es muss geeignete Schutzkleidung getragen werden. Es sind


geeignete Schutzhandschuhe zu verwenden. Hinweise finden
Sie im entsprechenden Sicherheitsdatenblatt (SDB).

Das Gerät muss ausgeschaltet und vom Netzstrom abgetrennt


sein.

3
GESUNDHEITS- UND ARBEITSSCHUTZ
Informationen zu Tinten und Flüssigkeiten
Domino liefert Sicherheitsdatenblätter (SDB), die spezifische
Sicherheitsinformationen für sämtliche Tinten, Zusatzflüssigkeiten und
Reinigungsflüssigkeiten enthalten. Außerdem sind alle Behälter mit
Warnhinweisen versehen. Nachfolgend sind einige allgemeine,
grundlegende Anforderungen angeführt:
• Die industriellen Standardverfahren in Bezug auf Sauberkeit und
Ordnung sind zu beachten.
• Tinten und Tintenbehälter müssen gemäß den örtlichen Vorschriften
gelagert und stets mit Vorsicht gehandhabt werden.
• Rauchen oder der Umgang mit offenen Flammen (oder anderen
Zündquellen) in der näheren Umgebung von Tinten oder Lösungsmitteln
ist höchst gefährlich und daher unter keinen Umständen zu empfehlen.
• Alle Personen, die mit Tinten in Kontakt kommen, müssen
entsprechend im Umgang mit dieser Art von Substanzen geschult sein.
Die Anweisungen bezüglich sicherer Arbeitspraktiken unterscheiden sich je
nach Einsatzort des Druckers. Nachfolgend sind einige Grundsätze
aufgeführt, auf Basis derer die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen
werden können:
• Tinte darf auf keinen Fall in den Mund gelangen. Aus diesem Grund
müssen das Essen, Trinken, Rauchen und andere persönliche
Angewohnheiten, bei denen der Mund mit Tinte in Berührung
kommen könnte, unterlassen werden.
• Tinte darf auf keinen Fall in die Augen gelangen. Beim Umgang mit
Tinte muss deshalb geeigneter Augenschutz getragen werden. Falls
dennoch Tinte in die Augen gelangt, als Erste-Hilfe-Maßnahme das
betroffene Auge 15 Minuten lang mit Salzlösung spülen (oder mit
sauberem Wasser, falls keine Salzlösung verfügbar ist). Darauf achten,
dass das Wasser nicht in das andere Auge gelangt. Unverzüglich in
ärztliche Behandlung begeben. Augenspülflüssigkeit kann bei Domino
bestellt werden (Teilnr. 99200).
• Die meisten Drucktinten enthalten Lösungsmittel, die Hautverletzungen
verursachen können. Es sind grundsätzlich adäquate Verfahren zur
Arbeitssicherheit zu befolgen und Risikoeinschätzungen durchzuführen.
Sicherheitsdatenblätter mit Hinweisen zu persönlicher Schutzausrüstung
sind auf Anfrage erhältlich. Die meisten Handschuhe bieten nur begrenzten
und kurzfristigen Schutz und müssen daher in regelmäßigen Abständen
sowie nach jeder Verschmutzung durch Spritzer ausgetauscht werden.

4
• Viele Tinten enthalten Stoffe, die leicht verdunsten und deshalb
eingeatmet werden können. Daher muss für ausreichende Belüftung
gesorgt werden.
• Alle verwendeten Reinigungsmaterialien wie Lappen, Wischtücher
usw. stellen eine potenzielle Feuergefahr dar. Sie sind nach der
Verwendung einzusammeln und vorschriftsmäßig zu entsorgen.
Verwenden Sie Hautschutzcreme und tragen Sie Schutzbekleidung.
Tintenflecken müssen so rasch wie möglich abgewaschen werden.
• Der A-Serie plus Drucker kann von extern gesteuert werden. Bei
externer Steuerung ist vor der Reinigung oder Wartung des Druckers
unbedingt die Verbindung zur externen Benutzeroberfläche zu trennen.
Lagerung
Drucktinten müssen in gut belüfteten Gebäuden an speziell dafür
vorgesehenen Orten, die auch bei Ausbruch eines Feuers sicher sind,
gelagert werden. Alle Flüssigkeiten sind gemäß den vor Ort geltenden
Vorschriften zu lagern.
Brandgefahr
Verwenden Sie kein Wasser bei einem elektrischen Feuer. Wenn Wasser
eingesetzt werden muss, z. B. bei einem Brand von Tinten, die
Nitrozellulose enthalten (siehe unten), IST ZUNÄCHST DIE
STROMZUFUHR ZUM DRUCKER ZU UNTERBRECHEN.
Viele Tinten enthalten Nitrozellulose als Bindemittel und sind auch im
getrockneten Zustand leicht entzündlich. Alle Warnhinweise auf dem Gerät
sowie die folgenden Sicherheitsvorschriften beachten:
• Ansammlungen getrockneter Tinte dürfen nicht mit Schabern aus Metall
beseitigt werden, da dies zur Entstehung von Funken führen kann.
• Wenn sich trockene, auf Nitrozellulose basierende Tinte entzündet,
erzeugt sie ihren eigenen Sauerstoff und kann nur dadurch gelöscht
werden, dass die Temperatur mit Wasser gesenkt wird.
• Wenn ein Nitrozellulose-Feuer ausbricht, IST UMGEHEND DIE
STROMZUFUHR ZUM DRUCKER ZU UNTERBRECHEN,
BEVOR Wasser zum Löschen des Feuers eingesetzt wird.
Bei der Lagerung und Verwendung von Druckertinten muss der
Brandgefahr besonderes Augenmerk geschenkt werden. Das Ausmaß der
Brandgefahr hängt stark vom Tinten- oder Reinigertyp ab.

5
Tinten auf Wasserbasis brennen nicht. Tinten, die auf Wasser-Alkohol-
Gemischen basieren, können brennen, wenn der Alkoholanteil hoch genug
ist. Wenn auf Wasser basierende Stoffe über längere Zeit hohen
Temperaturen ausgesetzt werden, kann das Wasser verdunsten und ein
brennbarer Rückstand verbleiben.
Tinten auf Lösungsmittelbasis stellen je nach Lösungsmittel oder
Lösungsmittelzusammensetzung ein höheres Risiko dar. Bei besonderen
Gefahren finden sich entsprechende Hinweise im SDB.
Bei diesen Druckern werden die Tintentropfen zum Drucken leicht
elektrostatisch geladen. In den meisten Fällen werden diese elektrostatischen
Ladungen, z. B. wenn die Tropfen auf die Druckoberfläche gelangen,
abgeleitet oder können sich nicht kumulieren. Bei Wartungsarbeiten
können Drucktropfen jedoch in einem Behälter, z. B. in einem Becher,
gesammelt werden. Daher ist sicherzustellen, dass dieser Behälter aus
leitendem Material hergestellt und ordnungsgemäß geerdet ist. Die
elektrostatischen Ladungen können dann sicher zur Erde abgeleitet werden.
Bei einem Brand besteht die Gefahr, dass bei der Verbrennung von
Druckertinte gefährliche Rauchgase entstehen. Aus diesem Grund muss
Druckertinte so gelagert werden, dass sie zur Brandbekämpfung rasch
erreichbar ist und das Feuer sich nicht über das Lager hinaus ausbreiten kann.
Verschütten und Entsorgung
WARNUNG: Einige getrocknete Tinten sind leicht
entzündlich. Verschüttete Tinte ist umgehend
aufzuwischen. Tinte nicht trocknen lassen und
darauf achten, dass sich keine verschüttete,
getrocknete Tinte ansammelt.
Verschüttete Drucktinten sind so schnell wie möglich unter Verwendung
entsprechender Lösungsmittel unter Beachtung der Sicherheit des Personals
zu beseitigen. Darauf achten, dass verschüttete Tinte oder Tintenrückstände
bei der Reinigung nicht in Abfluss- oder Abwassersysteme gelangen.
Tinten und die damit verbundenen Flüssigkeiten sind Materialien, die
Elektrizität leiten können. Deshalb muss vor dem Beseitigen von im
Druckergehäuse verschütteter Tinte die Stromversorgung zum Drucker
unterbrochen werden.
Druckertinten und zugehörige Flüssigkeiten dürfen nicht als normaler Abfall
behandelt werden. Sie sind mittels anerkannter Verfahren entsprechend den
vor Ort geltenden Vorschriften zu entsorgen.

6
EINLEITUNG
Allgemeines
Dieses Dokument enthält grundlegende Bedienhinweise für die Modelle
und Varianten des Domino A-Serie plus Einzelstrahldruckers sowie für die
zweistrahlige A-Serie plus Duo Druckervariante.
Ausführliche Hinweise zu Betrieb und Wartung der Druckermodelle der 
A-Serie plus finden Sie im A-Serie plus Drucker Betriebs- und
Wartungshandbuch.

7
BETRIEB
Einschalten
Hinweis: Zum Einschalten des A300SE+ siehe Seite 9.
Die Start/Stopp -Taste auf der Folientastatur drücken und halten.
• Die grünen Leuchten an der Start/Stopp-Taste und an der Ein/Aus-
Taste des Druckers beginnen zu blinken.
• Ein Fortschrittsbalken und das Domino-Logo erscheinen auf dem
Bildschirm.
• Die Statusleiste zeigt die Vorgaben und den Status des Druckers an.
Wenn das Installationsmenü aktiviert ist:
• Der Sprachbildschirm erscheint. Die gewünschte Sprache wählen.
• Der Bildschirm für den Druckertyp erscheint. Das Modell markieren
und auswählen.
• Der Menübildschirm erscheint. Die gewünschte Option aus Installation/
Druckereinstellung wählen und anschließend Fertig drücken.
Der Drucker ist jetzt zum Drucken von Texten bereit.
Hinweis: Bei Einschalten des Strahls, braucht der Drucker ca. 2 Minuten, um in
den Standby-Modus zu wechseln, und 2 bis 3 Minuten, um den Status
„Bereit zum Drucken“ zu erreichen.
Der Drucker kann auch vom ausgeschalteten Zustand aus in den Standby-Status
gesetzt werden. Hierzu die Ein-/Ausschalttaste auf der Folientastatur
drücken. Während sich der Drucker in diesem Status befindet, können
Funktionen durchgeführt werden, die keine Druckfunktionen sind (z. B. das
Erstellen von Texten).

8
Einschaltverfahren für den A300SE+
Hinweis: Die Druckluftversorgung muss den Anforderungen gemäß 
ISO 8573-1 7 44:2001 genügen.
ACHTUNG: Wenn die Druckluftversorgung zu einem Opaque-Drucker
unterbrochen und anschließend wieder hergestellt wird, wechselt
der Drucker in den Zustand „Drucker aus“ und startet nicht
automatisch im Wakeup-Modus.

Strom getrennt - Druckluft aus


Netz-LED: Aus
Druckerstatus: Aus

Strom angeschlossen -
Druckluft aus
Netz-LED: Aus
Druckerstatus: Aus

Strom angeschlossen -
Druckluft ein
Netz-LED: Aus
Druckerstatus: Aus

90-sekündige Verzögerung

Strom angeschlossen - Strom getrennt -


Druckluft ein Druckluft ein
Netz-LED: Ein Netz-LED: Aus
Druckerstatus: Aus Druckerstatus: Aus

Einschalten
Das Einschaltverfahren durchführen,
wie auf Seite 8 beschrieben.

9
Ausschalten
ACHTUNG: (1) Bei Opaque-Druckern nicht die Stromversorgung ausschalten.
(2) Falls die Druckluftversorgung zum A300SE+ zu
irgendeinem Zeitpunkt unterbrochen wird, schaltet sich die
Stromversorgung unverzüglich ab.
(3) Wenn die Druckluftversorgung zu einem Opaque-Drucker
unterbrochen und anschließend wieder hergestellt wird,
wechselt der Drucker in den ausgeschalteten Zustand und
startet nicht automatisch im Wakeup-Modus.
Zum kontrollierten Abschalten des Druckers die Ein-/
Ausschalttaste ca. 3 Sekunden lang gedrückt halten.
Zum nicht kontrollierten Abschalten des Druckers die Ein-/
Ausschalttaste ca. 10 Sekunden lang gedrückt halten.
Die Start-/Stopptaste dient zum Wechsel zwischen „Bereit zum
Drucken“ und „Standby“: Befindet sich der Drucker im Status „Bereit zum
Drucken“, wechselt er bei Drücken dieser Taste zum Standby-Status;
befindet der Drucker sich im Standby-Status, wechselt er entsprechend zum
Status „Bereit zum Drucken“.
Ausschalten – Opaque-Drucker
Der Opaque-Drucker darf nicht ausgeschaltet werden; er muss immer im
Standby bleiben, von dem aus der Wakeup-Modus automatisch startet.
ACHTUNG: Opaque-Drucker dürfen maximal zwei Wochen lang im Wakeup-
Modus belassen werden. Bei Überschreitung dieses Zeitraums ist
eine Spülung des Tintensystems erforderlich.

Wechsel des Tintenreservoirs


ACHTUNG:Bei Opaque-Druckern müssen im Verlauf dieses Verfahrens
der Dämpfer und der Hauptfilter ausgetauscht werden.
Hierzu die unten genannten Schritte durchführen und
anschließend zum Austausch von Hauptfilter und Dämpfer
die Anweisungen auf Seite 14 befolgen.
Am Ende der Reservoirlaufzeit erscheinen die Meldungen Tintenwechsel in
weniger als 24 Stunden erforderlich und später Tintenwechsel in weniger als 
2 Stunden erforderlich. (Wenn ein System mit hoher Laufzeit verwendet wird,
erscheinen diese Warnungen 300 Stunden bzw. 24 Stunden vor Ende der
Reservoirlaufzeit.) Der Druck wird nach Ablauf der Reservoirlaufzeit
ausgesetzt.
In diesem Fall muss der Qualitätscode des neuen Reservoirs eingegeben und
die Alarme bezüglich des Reservoirwechsels müssen zurückgesetzt werden.
Hierzu wie nachfolgend beschrieben vorgehen.

10
WARNUNG: Rauchen oder der Umgang mit offenen
Flammen (oder anderen Zündquellen) in der
näheren Umgebung von Tinten oder
Lösungsmitteln ist höchst gefährlich und daher
unter keinen Umständen zu empfehlen.
(1) Den Drucker unter Anwendung des entsprechenden Verfahrens in
den Standby-Status schalten und sicherstellen, dass der Strahl
ausgeschaltet ist.
(2) Die Taste „Maschinen-Einstellungen“ drücken und, falls
erforderlich, das Passwort eingeben.
(3) Die Taste „Produktionsdaten“ und anschließend die
Funktionstaste Tintentank wechseln drücken. Daraufhin erscheint auf
dem Bildschirm eine Aufforderung zur Eingabe des Qualitätscodes,
der auf dem Etikett des neuen Tintenreservoirs angegeben ist.
(4) Den Qualitätscode des Reservoirs eingeben.
(5) Die Funktionstaste Code bestätigen drücken.
Wenn der korrekte Code eingegeben wurde, zeigt der Informationsbalken die
Meldung „Qualitätscode OK - Tank einsetzen“ an. Die Reservoirlaufzeit wird
zurückgesetzt und die Alarme werden gelöscht. Mit Schritt (6) fortfahren.
Wenn die Nummer falsch eingegeben wird, ist eine Korrektur durch
erneute Eingabe möglich. Bei Eingabe einer ungültigen Codenummer wird
diese nicht akzeptiert, und die Meldung in der Informationsleiste weist auf
das Problem hin, z. B. Falsche Tinte, Haltbarkeitsdatum der Tinte abgelaufen
oder Reservoir bereits verwendet (eine alte Reservoirnummer). Das Reservoir
auswechseln.
(6) Den Drucker ausschalten.
Das Reservoir wie nachfolgend beschrieben ersetzen.
ACHTUNG: Opaque-Reservoirs müssen vor dem Einsetzen mindestens zwei
Minuten lang kräftig geschüttelt werden.
Hinweis: (1) Für diesen Vorgang sind Papiertücher erforderlich.
(2) Der Zusatzflüssigkeitsbehälter ist nicht austauschbar.
Die Tintenkartusche entfernen (siehe nächste Seite). Den
Verteilerüberwurfring abschrauben, den Verteiler aus dem Reservoir heben
und in die Verteilerhalterung im Gehäuseinnern oberhalb des Reservoirs
einsetzen.
Einen Deckel auf das Reservoir setzen. Zum Entfernen des Reservoirs die
Reservoirverriegelung aus Metall nach links drücken und das Reservoir
nach vorne ziehen.
Zur Installation eines neuen Reservoirs das Verfahren in umgekehrter
Reihenfolge durchführen. Wenn der Drucker das nächste Mal eingeschaltet
wird, erscheint die Meldung „Tintensystem wird entlüftet - bitte warten“.
11
Verteilerhalterung

AM_0029a.eps

AM_0030.eps

Reservoirverriegelung

AM_0031.eps

Entfernen des
Tintenreservoirs

Einsetzen des Tintenreservoirs

12
Wechsel der Kartuschen für Tinte und
Zusatzflüssigkeit
WARNUNG: Rauchen oder der Umgang mit offenen
Flammen (oder anderen Zündquellen) in der
näheren Umgebung von Tinten oder
Lösungsmitteln ist höchst gefährlich und daher
unter keinen Umständen zu empfehlen.
ACHTUNG: Opaque-Tintenkartuschen müssen vor dem Einsetzen mindestens
zwei Minuten lang kräftig geschüttelt und dürfen NICHT auf dem
Tintenverteiler belassen werden. Die Verteilerdichtung an Ort und
Stelle belassen und erst dann die neue Tintenkartusche einsetzen,
wenn eine entsprechende Aufforderung auf dem Bildschirm erscheint.
Hinweis: Wenn der Drucker nur geringe Mengen Tinte verbraucht, muss
möglicherweise keine neue Tintenkartusche eingesetzt werden. Die
Verteilerdichtung an Ort und Stelle belassen und erst dann eine neue
Tintenkartusche einsetzen, wenn eine entsprechende Aufforderung auf dem
Bildschirm erscheint.
Wenn die Kartusche für Tinte oder Zusatzflüssigkeit ersetzt werden muss,
erscheint die Meldung „Tinte nachfüllen“ oder „Make-Up nachfüllen“ auf
dem Bildschirm, und der gelbe Alarm leuchtet auf.
Bevor die Kartuschen herausgehoben werden können, muss die Tintenkartusche
zum Lösen gegen den Uhrzeigersinn und die Zusatzflüssigkeitskartusche im
Uhrzeigersinn gedreht werden. Dieser Mechanismus verhindert, dass die
Kartuschen auf den falschen Verteiler aufgesetzt werden.
Zum Einsetzen einer Kartusche den Dichtungsansatz entfernen (siehe
unten). Opaque-Tintenkartuschen vor dem Einsetzen kräftig schütteln und
die Kartusche auf den korrekten Verteiler drücken.
Zum Entfernen die Den Dichtungsansatz mit einem
Kartuschen drehen 6 mm Inbusschlüssel entfernen
und anheben

Kartusche beim
Einsetzen fest nach
unten drücken Zum Entfernen des
Dichtungsansatzes
das Werkzeug zum
Öffnen von Kartuschen
AM_0029.eps (67378) verwenden
Kartuschenwechsel AM_0033a_2.eps

Wenn die Zusatzflüssigkeitskartusche nicht ersetzt wird, leert sich mit der Zeit
das Reservoir mit der Zusatzflüssigkeit, und die Tintenviskosität überschreitet
die Betriebsgrenzen. Darüber hinaus wird beim Ausschalten des Druckers der
Druckkopf nicht gespült, sodass sich möglicherweise Tinte auf den
Komponenten des Druckkopfs absetzt. Dadurch kann es, auch wenn der
Drucker weiterhin einsatzbereit ist, zu Störungen am Druckkopf kommen.
13
Wechsel des Hauptfilters
ACHTUNG: Darauf achten, den Hauptfilter nicht mit dem Dämpfermodul
zu verwechseln, da diese Teile ähnlich aussehen.
Hinweis:(1) Erforderliche Werkzeuge: Flusenfreies Papiertuch zum
Auffangen austretender Tinte.
16-mm-Schraubenschlüssel 
(siehe Schritt (4))
Schutzkleidung 
(insbesondere Schutzbrille)
(2) Filter dürfen nicht wiederverwendet werden.
Der Drucker muss ausgeschaltet und beide Kartuschen müssen entfernt sein.
(1) Die Sicherungsschraube lösen und das Tintensystem herausziehen.
(2) Den Filter zur Vorderseite des Tintensystems schieben und die
Schlauchanschlüsse notieren (siehe Abbildung unten).
(3) Die Stopfen aus dem neuen Filter entfernen und zur Verwendung am
alten Filter aufheben.
(4) Die Anschlüsse vom alten Filter entfernen und in derselben
Ausrichtung am neuen Filter montieren (wie in Schritt (2) notiert). Die
Anschlüsse sind zunächst per Hand und anschließend mit einem
Schraubschlüssel weitere 1,5 Umdrehungen festzuziehen.
(5) Die in Schritt (3) entfernten Stopfen in den alten Filter einsetzen.
(6) Der Filter muss nun wie folgt bei niedrigem Druck entlüftet werden:
(a) Das Menü Maschinen-Einstellungen aufrufen und Service
wählen.
(b) Diagnose und anschließend Testroutinen wählen.
(c) Eine Liste mit Testroutinen erscheint. Mit den Auf-/Ab-
Tasten zur Option Filter entlüften blättern und Test durchführen
wählen.
(d) Der Drucker entfernt jetzt automatisch bei niedrigem Druck
sämtliche Luft aus dem Tintensystem. Warten, bis der Vorgang
abgeschlossen ist, und auf die Anweisungen im Bildschirm
achten.
(7) Den Filter in der ursprünglichen Position einbauen und die
Kartuschen wieder einsetzen.
Einlass Auslass

AM_0038.eps
MG300_1

Wechsel des Hauptfilters Wechsel des Dämpfers


Hinweis: Dieses Verfahren gilt auch für das Auswechseln des Dämpfers, allerdings
sind die Leitungsanschlüsse unterschiedlich. Außer bei Opaque-Druckern
dürfte ein Austausch des Dämpfers niemals erforderlich sein.
14
Anzeigekontrast
Schnittstellentypen
Zur Bedienung des Druckers sind zwei Arten von Schnittstellen verfügbar:
SVGA (Touchscreen) oder QVGA. Die Funktionen und das Layout sind
jeweils gleich, allerdings bestehen Unterschiede hinsichtlich der Bedienung.
QVGA-Bildschirm
Zur Kontrasteinstellung gleichzeitig die Umschalttaste und die
Einstellungstaste drücken, um den Einstellungsmodus aufzurufen, und
anschließend den Kontrast über die Tasten und die Helligkeit über die
Tasten einstellen. Bei Drücken der Auswahltaste werden diese
Einstellungen gespeichert.
Hinweis: Bei Beenden durch Drücken der Kombination aus Umschalttaste und
Einstellungstaste werden diese Einstellungen zwar vorübergehend
verwendet, bei einem Neustart des Druckers jedoch auf die ursprünglichen
Einstellungen zurückgesetzt.
SVGA-Touchscreen
Zum Einstellen des Anzeigekontrasts das Maschineneinstellungsmenü
aufrufen und anschließend die Konfigurationstaste drücken. Dann
Konfig ansehen> Editor-Ansicht > LCD drücken und „Helligkeit“
wählen.
Über die Tasten die Helligkeit einstellen.
Druckersteuerung
Bedienfeld
SVGA (Touchscreen)
Auf der Folientastatur eines Druckers mit SVGA-Bedienfeld befinden sich
nur drei echte Tasten: Ein-/Ausschalttaste, Start-/Stopptaste und
Alarmtaste. Alle anderen Funktionen und Tasten sind über den Touchscreen
verfügbar.
Die Hauptmenü-Tasten sind über ein aufklappbares Menü-Register links
oben auf dem Touchscreen zugänglich. Die Tastatur wird über das Tastatur-
Register unten rechts eingeblendet.
Die Funktionstasten werden links auf dem Bildschirm eingeblendet. Der
Zugriff auf die Menüs erfolgt durch Berühren des Bildschirms im jeweiligen
Bereich.
Sofern relevant, dienen die Auswahltasten zur Aktivierung von Optionen
oder zur Auswahl eines derzeit markierten Objekts.

15
Die Touchscreen-Anzeige für die Einzelstrahl-Variante ist nachstehend und
auf der folgenden Seite dargestellt:

Titelleiste Hilfetaste

Hauptmenü-
Tasten Druck- und
Betriebssymbole
Tintenlebens-
dauer und Zeit
bis zur
nächsten
Wartung Bedienfeld-Touchscreen (Startbildschirm)
(Stunden)
Druck aktivieren/
deaktivieren*

Hauptmenü-
Register

Tastatur-
Register

Mit ausgeblendeten Hauptmenü-Tasten

16
Arbeitsbereich Verbindungs-
symbole

Text
drucken*

Funktion-
stasten Auswahl-
taste
Status-/
Alarmleiste
Cursor- und
Vergrößern/Verkleinern Auswahltasten
Umrandung
Bildschirmnummer
Auswahl-
taste
Tastatur-
Hauptmenü- Register
Register

*Die Tastenfunktion
variiert; siehe Tabelle
„Sondertasten“ auf
Seite 23 für die
Tastatur Beschreibung der
Mit eingeblendeter Tastatur Funktion.

SVGA-Bildschirmanzeige
Die Funktionstasten wie Auswahltaste, Softkeys, Menü- und Tastatur-
Register usw. werden bei Bedarf automatisch eingeblendet. Wie im oberen
Bildschirm dargestellt, erscheinen verschiedene Tasten wie Text drucken,
Umrandung und Verkleinern/Vergrößern in dem entsprechenden Menü 
(in diesem Fall im Text-Editor). Mit den Cursor-Tasten kann der Cursor im
Text positioniert werden, und zwar komponentenweise, seitenweise oder an
Textende/-anfang.
BST-Einstellung Die Bildschirmtastatur (BST, BildSchirmTastatur) kann
im (SVGA-) Drucker geändert werden. Zur Auswahl stehen sechs
Tastaturbelegungen: Latein (Römisch), Griechisch, Kyrillisch, Arabisch,
Chinesisch und Japanisch.
Wählen Sie zur Konfiguration der Bildschirmtastatur im
Maschineneinstellungs-Menü folgende Menüpunkte: Konfiguration
> Regionale Einstellungen > BST-Einstellung. Wählen Sie den gewünschten
BST-Typ aus der Liste und drücken Sie OK.

17
QVGA
Der Drucker wird über das Bedienfeld gesteuert. Es stehen zwei Arten von
Tasten zur Verfügung:
• Echte Tastaturtasten mit feststehenden Funktionen (Großteil der Tasten)
• Funktionstasten (Softkeys) mit Funktionen, die wechseln können
In der nachfolgenden Abbildung sind die Hauptbereiche des QVGA-
Bedienfelds dargestellt.
Anzeige
Ein-/ Funktionstasten Cursor- Tasten
Ausschalttaste Auswahl-
taste
A-Series plus

Start-/
Stopptaste
Text
Hilfe drucken

Hauptmenü-
Zeichensatztasten Tasten
Dateneingabetasten
Layout der Bedienfeldtastatur

Die Anzeige ist folgendermaßen aufgebaut:


Bildschirmnummer
Titelleiste

Verbindungs
symbole
Softkeys
Bildlaufleiste

Druck- und
Betriebs-
symbole
Status-/Alarmleiste Arbeitsbereich
Darstellung der Anzeige (QVGA)

18
Status-/Alarmleiste: Dient zur Anzeige von Statusinformationen. Bei
Ausgabe eines Druckeralarms werden hier Informationen über den Alarm
eingeblendet. Sobald der Alarm deaktiviert ist, wird die Alarmmeldung
gelöscht (und der Status angezeigt). Wenn zwei oder mehr Alarme
gleichzeitig vorliegen, wird derjenige mit der höchsten Priorität angezeigt;
wenn beide Alarme über dieselbe Priorität verfügen, wird der zuletzt
aufgetretene angezeigt. Die Anzeigemeldungen werden in Teil 5 des
Betriebs- und Wartungshandbuchs (auf CD mitgeliefert) ausführlich
beschrieben.
Arbeitsbereich: Dient zur allgemeinen Darstellung der verwendeten
Funktion.
Softkeys: Es werden bis zu vier Softkeys angezeigt. Beim QVGA-Modell
entsprechen sie den vier Funktionstasten ganz links auf dem Bildschirm;
beim SVGA-Modell einfach den Touchscreen an entsprechender Stelle
berühren.
Bildschirmnummer: Nummer zur Identifikation der einzelnen
Bildschirme.
Bildlaufleiste: Weist darauf hin, dass die Eingabe im Arbeitsbereich über
den Anzeigebereich hinausgeht. Der verborgene Eingabebereich kann mit
Hilfe der Cursortasten nach oben/unten oder der Auf-/Ab-Tasten in der
Bildlaufleiste angezeigt werden.
Druck- und Betriebssymbole: Sie zeigen den Status des Druckers an.
Die Druckbereitschaft und unbestätigte Alarme werden jeweils durch
entsprechende Symbole angezeigt. Siehe Tabelle unten.
Verbindungssymbole: Dienen zur Anzeige der an den Drucker
angeschlossenen Komponenten. Das USB-Symbol gibt an, dass ein USB-
Gerät angeschlossen ist. Siehe nachfolgende Tabelle.

19
QVGA- SVGA-
Bedeutung
Symbol Symbol

Konnektivität (rechts oben auf dem Bildschirm)


Service- oder Funktionsschlüssel eingesteckt

USB

Druck/Betrieb (links unten auf dem Bildschirm)


Tintenstrahl ein

Tintenstrahl aus

Druckvorgang läuft

Übergangsstatus (d. h. der Drucker wechselt von


„Tintenstrahl ein“ zu „Tintenstrahl aus“)

Die Druckersoftware kommuniziert mit dem


Bedienfeld (Normalbetrieb).

Remote-Verbindung zum Drucker hergestellt

Umschalttaste ein (nur QVGA)

Unicode-Taste (SVGA, in die numerische Tastatur


integriert) oder Unicode ist aktiv (QVGA)
Unicode und Umschalttaste ein (nur QVGA)

20
Reservoir 1. Warnung – verbleibende Laufzeit des
Reservoirs: 24 Stunden. Bei Tintensystemen mit
erhöhter Lebensdauer beträgt die verbleibende
Laufzeit 300 Stunden (ein neues Reservoir sollte
bestellt werden).
Reservoir 2. Warnung – verbleibende Laufzeit des
Reservoirs: 2 Stunden. Bei Tintensystemen mit
erhöhter Lebensdauer beträgt die verbleibende
Laufzeit 24 Stunden.
Das Reservoir hat die Laufzeit überschritten und
muss umgehend ausgewechselt werden. Der
Druckvorgang wurde gestoppt.

Aktive Bereichsanzeige (Strahl 1) für die Duo


Druckervariante1
Aktive Bereichsanzeige (Strahl 2) für die Duo
Druckervariante1
Aktive Bereichsanzeige (Strahl 1) für die Duo
Druckervariante2
Aktive Bereichsanzeige (Strahl 2) für die Duo
Druckervariante2
1
Diese Symbole werden im Service-Bereich angezeigt.
2Diese Symbole werden im Textbereich angezeigt.
Start/Stopp

Die Start-/Stopptaste dient dazu, den Drucker in einen druckbereiten


Zustand zu versetzen. Als Sicherheitsmaßnahme gegen eine unabsichtliche
Betätigung muss die Taste mindestens 2 bis 3 Sekunden lang gedrückt
werden. Die Taste ist außerdem mit einer grünen Leuchte ausgestattet.
Rote Alarmleuchte Weist darauf hin, dass das Gerät auf Grund einer
Störung nicht drucken kann. Die Leuchte blinkt (die Warnleuchte, sofern
installiert, leuchtet dauerhaft), bis der Alarm bestätigt wird, und erlischt,
sobald die Störung behoben ist.
Gelbe Alarmleuchte Weist darauf hin, dass auf Grund einer Störung ein
bedienerseitiger Eingriff erforderlich ist. Die Leuchte blinkt 
(die Warnleuchte, sofern installiert, leuchtet dauerhaft), bis der Alarm
bestätigt wird, und erlischt, sobald die Störung behoben ist.
21
Hauptmenü-Tasten
Die Hauptmenü-Tasten bieten jeweils Zugriff auf eine Reihe von
Anzeigeoptionen.

Text-Editor Bietet Zugriff auf die Tools zur


Texterstellung.

Textspeicher Bietet Zugriff auf die gespeicherten


Texte. Dient zum Speichern von
Texten.
Druckparameter Bietet Zugriff auf die Tools zur
Gestaltung des zu druckenden Textes,
z. B. Textausrichtung. Diese
Parameter werden mit dem Text
gespeichert.
Maschinen- Dient zur Durchführung von
einstellung und Servicearbeiten und zur Einstellung
Service des Druckers.
Verriegelung Wenn die Sicherheitsfunktion
aktiviert ist, wird über diese Taste der
aktuelle Benutzer abgemeldet.
Start Wenn diese Taste gedrückt wird,
kehrt der Drucker von den meisten
Bildschirmen aus wieder zum
Startbildschirm zurück.

22
Sondertasten
Drucker Ein/Aus Schaltet die Stromversorgung des
Druckers ein. Der Drucker geht in den
Standby-Status über. Wenn die Taste
bei eingeschaltetem Drucker 2
Sekunden lang gedrückt wird, führt der
Drucker das Abschaltverfahren durch
und schaltet sich aus. Wird die Taste 10
Sekunden lang gedrückt, führt der
Drucker eine Notabschaltung durch.
Start/Stopp Versetzt den Drucker in einen
druckbereiten Zustand. Wenn die Taste
gedrückt wird, während sich das Gerät
in druckbereitem Zustand befindet,
wechselt der Drucker in den Standby-
Status.
Cursortasten Vier Tasten, die zum Verschieben des
Cursors auf dem Bildschirm dienen.

Auswahltaste Auswahl der derzeit markierten Option


zum Einfügen in den Text oder zum
Aufrufen der Eigenschaften.
Funktionstasten Auswahl der Softkey-Option in der
(nur QVGA) Anzeige rechts.

Zurück Führt zur nächst höheren Menüebene.

23
Text drucken Vom Text-Editor, vom Textspeicher
(Druck aktivieren/ und von einigen
deaktivieren) Druckparameterbereichen aus leitet
diese Taste den Druck des derzeit
gewählten Textes ein.
Löschtaste Löscht Einträge unmittelbar links vom
Cursor.

Umrandungstaste Setzt im Text-Editor einen Rand um


+3 (nur SVGA). jede einzelne Komponente 
Tastenkombination (z. B. Datum, Text) im Drucktext.
beim QVGA.
Alternativer Diese Taste dient zur Auswahl des
Zeichensatz – blauen Zeichens links oben auf den
Links (Blau) Zeichentasten (QVGA) bzw. zur
Umstellung der Tastatur auf die
Anzeige des alternativen Zeichensatzes
1 (SVGA).
Alternativer Diese Taste dient zur Auswahl des
Zeichensatz – grünen Zeichens rechts oben auf den
Rechts (Grün) Zeichentasten (QVGA) bzw. zur
Umstellung der Tastatur auf die
Anzeige des alternativen Zeichensatzes
2 (SVGA).
Numerische Diese Taste dient zur Umstellung des
Tastatur (SVGA) Tastatur-Layouts auf die Zifferntasten.

Unicode-Eingabe Diese Taste dient zur Eingabe von


(SVGA) Unicode-Zeichen über die numerische
Tastatur.

24
SVGA Diese Tasten dienen zur Umschaltung
Tastaturlayout zwischen alphabetischem Layout und
QUERTY-Tastatur-Layout.
Feststelltaste Ändert die Zeichen in Kleinbuchstaben
und stellt bei erneutem Drücken
wieder auf Großbuchstaben um.
Umschalttaste  Zum Umschalten von Groß- auf
(nur QVGA) Kleinschreibung (und umgekehrt)
gedrückt halten.
Alarmtaste Öffnet die Alarmliste. Über dieses
Dialogfeld können Alarme bestätigt
werden.

Hilfetaste

Hilfetaste Ruft die Hilfe-Informationen zur


gegenwärtigen Menüanzeige auf.

Währungstaste

Währungstaste Dient zur Eingabe von örtlichen


Währungszeichen. Das Drücken dieser Taste
erzeugt Symbole für die Untereinheit 
(z. B. p, c usw.); das Drücken der Taste in
Kombination mit der Umschalttaste erzeugt die
Hauptwährungssymbole (z. B. £, $ usw.).

Verriegelung
Durch das Drücken der Verriegelungstaste werden unbefugte Änderungen
am Bedienfeld bzw. eine Manipulation des Druckers verhindert, während
dieser unbeaufsichtigt ist. Bei aktivierter Verriegelung ist die Bedienung des
Druckers auf folgende Funktionen beschränkt: Einschalten, Ausschalten und
Überprüfung des gegenwärtig gedruckten Textes. Für den Zugriff auf die
anderen Funktion ist das korrekte Passwort erforderlich, sofern ein solches
angelegt wurde. Die Bediener können sich anmelden und entsprechend
ihren Zugriffsrechten die Menüs aufrufen. Administratoren können auch

25
neue Benutzer anlegen. Der Zugriff auf die Sicherheitseinstellungen des
Druckers ist nur für Administratoren möglich.
Zur Aktivierung der Verriegelung muss die Sicherheitsfunktion im Bereich
„Maschineneinstellung“ freigegeben sein. Detaillierte Informationen zum
Sicherheitsbereich finden Sie im Betriebs- und Wartungshandbuch.

Sperre-Bildschirm
Passwortsystem
Der Zugriff auf die Verriegelungsfunktion der Druckersteuerung ist nicht
beschränkt; alle anderen Bereiche können bei Bedarf durch ein Passwort
geschützt werden. Es empfiehlt sich, dem Administrator-Account ein
eindeutiges Passwort zuzuweisen. Bei einem Verlust des Administrator-
Passworts mit Domino Kontakt aufnehmen.
Bediener können ihr Passwort über diesen Bildschirm ändern (siehe oben).
Navigation und Bedienung
Sie können ein Zeichen im Text-Editor und in einem beliebigen
bearbeitbaren Feld löschen, indem Sie den Cursor rechts neben dem
betroffenen Objekt platzieren und die Löschtaste drücken. Hinweis: Neue
Zeichen werden stets unmittelbar vor hervorgehobenen Zeichen eingefügt.
Es können Werte eingegeben oder über die Tasten zum Erhöhen/
Verringern geändert werden. Werte, bei denen das Symbol ! neben den
Tasten ! ! angezeigt wird, sind sofort wirksam. Andere Werte werden
erst nach Drücken von OK oder nach Auswahl über die entsprechenden
Funktionstasten wirksam.
Numerische Werte können über die Tasten geändert werden.
Sie können durch die verschiedenen Bildschirme blättern, indem Sie mit der
Taste an der Seite das gewünschte Menü öffnen und mit auf eine
höhere Menüebene wechseln.

26
Zur Auswahl von Elementen mit den Links-/Rechts-Tasten durch die
Optionen blättern und die Auswahltaste drücken, um die gewünschte
Option auszuwählen.
Wenn sich die Informationen auf einem Bildschirm über mehrere Seiten
erstrecken (daran erkennbar, dass rechts unten im Bildschirm eine vertikale
Bildlaufleiste erscheint), mit den Auf-/Ab-Tasten zwischen den
Feldern und Seiten wechseln. Bei Druckern mit SVGA-Bildschirm auf den
Bereich in der Bildlaufleiste über oder unter dem Schieber drücken, um
zwischen den Seiten zu wechseln.
Zur Navigation zwischen den beiden Druckbereichen der Duo
Druckervariante die Tasten im Text-Editor verwenden.
Unicode-Zeicheneingabe
QVGA
Es können auch bestimmte Zeichen gedruckt werden, für die keine eigene
Taste vorhanden ist. Sie können in Form ihres Unicode-Namens in den
Text-Editor oder in ein Dateneingabefeld eingegeben werden.
Hierzu müssen die beiden Tasten für alternativen Zeichensatz, +
gedrückt und gehalten und anschließend mit Hilfe der Richtungstasten
(links/rechts) eine der Optionen  oder X gewählt werden. Bei Wahl von
 wird der Modus zur Eingabe von Unicode-Zeichen aktiviert, und rechts
unten im Bildschirm wird zur Bestätigung das U-Symbol eingeblendet. Der
Drucker ist jetzt für die Eingabe von Unicode-Werten bereit. Beispiel: Zur
Darstellung des Symbols für den japanischen Yen den entsprechenden
vierstelligen Unicode-Wert eingeben (im Hexadezimalformat, in diesem
Fall 00A5) und erneut + drücken. Wenn der Drucker zum Bestätigen
des eingegebenen Unicode-Werts auffordert, das Häkchen (  ) markieren
und die Auswahltaste drücken, um das Symbol in den Drucktext
einzufügen. Diesen Vorgang für die Eingabe weiterer Zeichen wiederholen.
Bei Drücken der Feststelltaste wird das Unicode-Symbol durch das Symbol
abgelöst, d. h. sowohl Unicode als auch die Umschalttaste sind aktiviert.
Um den Unicode-Modus zu verlassen, erneut die beiden Tasten für
alternativen Zeichensatz drücken.
SVGA
Bei SVGA-Modellen können Unicode-Zeichen direkt über das Unicode-
Symbol auf der numerischen Tastatur eingegeben werden. Hierzu auf
das Symbol drücken und den Unicode-Wert eingeben.

27
Importieren und Exportieren von Daten
USB
Ein USB-Gerät kann für Backups oder zur Wiederherstellung sämtlicher
Konfigurationsdaten des Druckers verwendet werden. Es stehen
verschiedene Backup-Typen zur Auswahl: Voll, Service und Texte 
(siehe Seite 45).
Erstellen eines Textes
Einfache Texte können über die Tastatur im Text-Editor eingegeben
werden.
(1) Die Menütaste „Text-Editor“ drücken .
(2) Den Text über die Tastatur eingeben.
Sie können auch das Textformat ändern, z. B. Schrifthöhe, Fettdruck,
Zeichenabstand usw. und verschiedene Komponenten wie Zeitangaben,
Seriennummern, Schichtcodes und Textfelder in den Text eingeben. Diese
Funktionen werden nachstehend beschrieben.
Bei der Duo Druckervariante enthält der Text zwei Bereiche (einen für
jeden Strahl). Mit jedem Bereich ist ein Textformat verknüpft. Der obere
Bereich zeigt Informationen für Strahl 1 an, der untere Bereich
Informationen für Strahl 2, wie unten dargestellt. Die Erstellung von Texten
erfolgt auf genau die gleiche Weise wie bei einem mit nur einem Strahl
gedruckten Text (sofern nicht anders angegeben). Zum Wechseln zwischen
den beiden Bereichen mithilfe der Tasten den Cursor in den
gewünschten Bereich verschieben.
Bereich 1 (Strahl 1)
- der zurzeit aktive
Bereich
Bereich 2 (Strahl 2)

Textformat für
den jeweiligen Aktive
Bereich Bereichsanzeige
(zurzeit Strahl 1)

Bildschirm des Text-Editors für den A-Serie plus Duo Drucker

28
Zeichensatzoptionen
Dieses Menü ermöglicht den Zugriff auf folgende Funktionen: Schrifthöhe,
Fettdruck, Zeichenabstand und Textformat.
Zeichengröße, Fettdruck und doppelte Abstände können als
Funktionstasten-Optionen gewählt werden. Das Drücken der Taste aktiviert
die jeweilige Option, und alle nachfolgenden Eingaben erscheinen in der
entsprechenden Größe/fettgedruckt/mit dem angegebenen Abstand, bis die
Option geändert wird.
Die Schriftgröße wird durch die vertikale Größe des Cursors angezeigt.
Wenn eine größere Schriftart in einen mehrzeiligen Text eingefügt wird,
werden die anderen Zeichen automatisch um die größeren Zeichen herum
angeordnet.
Die Funktion Verfügbare Textformate ermöglicht die Speicherung
verschiedener Raster (Textformate) im Drucker. Der Drucker kann bis zu 8
Textformate als verfügbare Formate speichern/verwalten. Texte können
dann mit einem beliebigen dieser 8 Formate erstellt werden. Bei der Duo
Druckervariante wird mit jedem Textbereich ein Textformat verknüpft.
Im Text-Editor können Sie die Einstellungen oder den relevanten
Einstellungsdialog für eingefügte Formate öffnen, indem Sie den Eintrag
mithilfe der Links-/Rechts-Tasten markieren und die Auswahltaste
drücken.
Die verfügbaren Schrifthöhen (Druckhöhen) sind von den zurzeit
gewählten Textformaten abhängig. (Bei der Duo Druckervariante wird mit
jedem Textbereich ein Textformat verknüpft. Die verfügbaren Schrifthöhen
sind vom dem mit der zurzeit gewählten Region verknüpften Textformat
abhängig.) Die gewünschte Schrifthöhe wählen und OK drücken.
Daraufhin ändert sich entsprechend die Cursorhöhe im Text-Editor.
Die Funktion Fettdruck fügt zusätzliche Tropfen hinzu, d. h. anstelle einer
Linie vertikaler Tropfen druckt der Drucker die gewählte Anzahl an Linien
(eine empfohlene Anzahl lautet z. B. 1). Der als nächstes eingegebene Text
erscheint entsprechend in Fettdruck.
Der Zeichenabstand ist die Distanz zwischen den einzelnen Zeichen. Der
Zeichenabstand kann vergrößert oder verringert werden.

29
Uhroptionen
Sie können Datums- und Zeitfelder sowie Schichtcodes anlegen und in den
Text einfügen.
Zum Einfügen eines Datums- oder Zeitfelds das gewünschte Feld in der
Liste markieren und die Auswahltaste drücken.
Im Drucker sind standardmäßige Vorlagen
für Datums- und Zeitfelder vorhanden,
die auch ergänzt werden können.
Nebenstehend ist ein Beispiel für den
tatsächlich gedruckten Text dargestellt.

In der Tabelle auf der nächsten Seite sind die zur Erstellung von Datums-
und Zeitfeldern verwendeten Formate aufgelistet:
Datumscodes:

%A Datum (01 bis 31) %G Monatsname


%B Tag des Jahres (001 bis 366) %J Tagesname
%C Julianisches Jahr (0 bis 9) %K Wochennummer (01 bis 53)
%D Jahr (00 bis 99) %L Tagesnummer (1 bis 7)
%E Jahr (1970 bis 2038) %P Julianischer Tag (001 bis 366)
%F Monat (01 bis 12)

Zeitcodes:

%H Stunden (00 bis 23) %N Sekunden (0 bis 59)


%I Viertelstunden (01 bis 96) %O Textstunden
%M Minuten (0 bis 59)

30
Zeitoffsets können ebenfalls eingestellt und auf eine beliebige Zeitvorlage
angewendet werden. Dies kann bei der Codierung eines Ablauf- oder
Haltbarkeitsdatums hilfreich sein, das eine festgelegte Anzahl von Tagen in
der Zukunft liegt.
Zur Einstellung einen Offset aus der Liste im Bildschirm Zeitoffsets wählen
und Ändern drücken. Bei Bedarf den Namen ändern und den Offset-Wert
einstellen. Es empfiehlt sich, für Zeitfelder, die keine Offsets benötigen,
einen der Offsets auf Null zu belassen.
Zum Einfügen eines Offsets in ein Datums- oder Zeitfeld den Bildschirm
Eigenschaften für das Datums- oder Zeitfeld öffnen und den gewünschten
Offset wählen.

In diesem Beispiel wurde Offset A auf das


Zeitfeld „HH:MM“ angewendet.

Schichtcodes können ebenfalls in den Text eingegeben werden. Die


Einstellung von Schichtcodes erfolgt im Maschineneinstellungs-Menü:
Einstellen und Eingeben eines Schichtcodes
Die Schichtcodes werden wie folgt über das Maschineneinstellungs-Menü
eingestellt:
(1) Im Maschineneinstellungs-Menü Konfiguration und
anschließend Druckeinstellungen > Datum/Zeit Optionen >
Schichtcodes wählen.
(2) Mithilfe der Auf-/Ab-Tasten zur Start- und Endezeit blättern und
über die Links-/Rechts-Tasten die Zeit für die erste Schicht
erhöhen/verringern.

31
Zur Bewegung die
Auf-/Ab-Tasten
verwenden und
die gewünschten
Daten eingeben.

Mithilfe der Links-/


Rechts-Tasten zur
nächsten Schicht
wechseln.

Drei Schichten
(3) Einen Schichtcode-Text eingeben. Dieser wird bei Einfügen der
Schicht im Text angezeigt.
Hinweis: Der Text-Editor stellt die Abstände im Text so ein, dass Schichtcode-
Texte maximaler Länge eingefügt werden können.
(4) Schicht zurücksetzen drücken, um die aktuelle Schicht wieder auf
Null zu setzen.
(5) Mit den Auf-/Ab-Tasten wieder zur obersten Zeile, Schichtcode,
blättern und mit der rechten Cursortaste zur nächsten Schicht
wechseln.
(6) Den Vorgang wiederholen, bis alle gewünschten Schichten
eingestellt sind. Insgesamt sind 24 Schichten verfügbar.
(7) Wenn alle Schichten eingestellt sind, OK drücken.
(8) Nach erfolgter Einstellung können die Schichtcodes über den Text-
Editor in einen Text eingegeben werden. Im Text-Editor Uhr und
anschließend Schichtcode wählen.
(9) Der Bildschirm zeigt daraufhin die zuvor eingestellten Codes an.
Auswählen drücken, um einen Schichtcode in den Text einzugeben.
Der Name der aktuellen Schicht wird im Text angezeigt.

32
Sonderfelder
Über diesen Bereich können Felder wie Seriennummern, Textfelder,
Custom-Scripts, Barcodes und Logos erstellt und eingefügt werden.

Eingeben eines Barcodes


Die Drucker der A-Serie Plus unterstützen derzeit die folgenden Barcodes:

1D- oder Lineare Barcodes


Rein numerisch, max. 12 Ziffern (1-stelliges Nummernsystem, 
UPC A 5-stelliger Herstellercode, 5-stelliger Produktcode und 1-stellige
Prüfziffer).
Rein numerischer, 11-stelliger UPC A-Code, der in einen
6-stelligen UPC E-Code komprimiert wird. (Komprimierte
UPC E
Version von UPC A. Hinweis: Nicht alle UPC A-Codes können
komprimiert werden.)
Alphanumerisch, Codierung des 26 Großzeichen umfassenden
Zeichensatzes (A bis Z), des numerischen Zeichensatzes (0 bis 9)
Code 39 und des 7 Zeichen umfassenden Sonderzeichensatzes 
(Leerschritt $ - . / + %) möglich; kann auch eine Prüfziffer
enthalten, unterliegt jedoch keiner Längenbeschränkung.
Alphanumerisch, Codierung des 26 Großzeichen umfassenden
Zeichensatzes (A bis Z), des numerischen Zeichensatzes (0 bis 9)
und des 7 Zeichen umfassenden Sonderzeichensatzes (Leerschritt
Code 93 $ - . / + %) möglich; enthält 2 Prüfziffern, unterliegt jedoch
keiner Längenbeschränkung. Nutzt die zusätzlichen Codezeichen
($), (%), (/) und (+) zur Codierung des gesamten ASCII-
Zeichensatzes.
Alphanumerisch, ermöglicht die Codierung des gesamten ASCII-
Code 128 Satzes in Codesatz A und B sowie die Komprimierung paarweiser
numerischer Ziffern in Codesatz C. Keine Längenbeschränkung.
Wie Code 128, mit dem Unterschied, dass auf den Startcode ein
EAN 128 FUNC1-Code folgt. Darüber hinaus sind die Zeichen () nicht in
der Codierung enthalten.
13 numerische Zeichen – 12 anwenderseitig spezifizierte Zeichen
EAN 13
und 1 Prüfziffer.
8 numerische Zeichen – 7 anwenderseitig spezifizierte Zeichen
EAN 8
und 1 Prüfziffer.
2/5 Rein numerisch, keine Längenbeschränkung.
Industrial
2/5 Rein numerisch, keine Längenbeschränkung.
Interleaved

33
2/5 Rein numerisch, keine Längenbeschränkung.
Standard
2/5 Rein numerisch, keine Längenbeschränkung, aber mit Rahmen
Interleaved (einer über und einer unter dem Barcode).
Bars
14 numerische Zeichen unter Verwendung der Symbologie
ITF 14
Interleaved Code 25.
2D -Barcodes
ASCII-Werte von 0 bis 255 (erweiterter ASCII-Code von 128 bis
255). 1-64 Zeichen (Prüfziffern nicht eingeschlossen). Reed-
Solomon Prüfziffer-Algorithmus (Fehlerkorrektur). 
Codes in 24 verschiedenen Größen mit gerader Zeilen- und
Spaltenzahl in folgenden Größen (Ruhezonen nicht
eingeschlossen): 10x10 bis 26x26 Module (in Schritten von
DataMatrix 2 Modulen pro Seite), 32x32 bis 52x52 Module (in Schritten von
(ECC 200) 4 Modulen pro Seite), 64x64 bis 104x104 Module (in Schritten
von 8 Modulen pro Seite), 120x120 bis 144x144 Module (in
Schritten von 16 Modulen pro Seite). 
Rechtecksymbole in sechs Größen (Ruhezonen nicht
eingeschlossen): 8x18 und 12x26 Module (1 Datenbereich), 8x32
und 12x36 Module (2 Datenbereiche) sowie 16x36 und 16x48
Module (2 Datenbereiche).
Quadratische, zweidimensionale, maschinenlesbare Codes.
Modell 1 oder 2. Fehlerkorrektur L, M, H oder Q. Abmessungen:
21x21, 25x25 oder 29x29. Nutzdaten (1 – 64): Ein beliebiges
QR Code Zeichen im Bereich von 0x0000 bis 0xFDFF. Zeichen im Bereich
von 0xNN40 – 0xNNFC, wobei NN = 0x81 – 0x9F oder 0xE0
– 0xEA, und Zeichen der Form 0xEBNN, wobei NN = 0x00 –
0xBF, werden als Kanji (Shift-JIS-System) codiert.
Hinweis: (1) Die Drucker der A-Serie PLUS können derzeit Data-Matrix-
Symbole folgender Größen drucken: 10x10, 12x12, 14x14,
16x16, 18x18, 20x20, 22x22, 24x24, 26x26, 32x32, 8x18,
8x32, 12x26, 12x36, 16x36, und 16x48. Die innerhalb eines
Data-Matrix-Symbols speicherbare Datenmenge ist von der Größe
der Datenmatrix abhängig.
(2) Bei der A-Serie Plus gilt eine Beschränkung auf 64 Zeichen für
unbeschränkte Codes.

34
Im Text-Editor die Option Sonderfeld und dann Barcodes
wählen. Anschließend den gewünschten Typ wählen: Barcodes oder
2D-Codes .
In diesem Menü können Sie Barcodes erstellen und speichern. Wenn Sie die
Barcodes gespeichert haben, erscheint eine Liste mit allen Codes. Zum
Einfügen eines Barcodes in den Text einfach den gewünschten Code
markieren und die Auswahltaste drücken. Daraufhin wird eine grafische
Darstellung als Teil des Textes angezeigt.
Weitere Informationen zur Erstellung von Barcodes und 2D-Codes finden
Sie im Betriebs- und Wartungshandbuch (auf CD mitgeliefert).
Abfrage/Textfeld/Passwort
Abfragefeld - Fordert den Benutzer zur Eingabe von Daten auf, wenn der
Text zum Drucken gesendet wird.
Textfeld - Ermöglicht das Einfügen eines leeren Bereichs in einen Text,
damit. z.B. vorgedruckte Informationen nicht überschrieben werden.
Passwort - Ermöglicht den Passwortschutz einzelner Zeilen innerhalb
eines Textes (das Passwort ist für alle Zeilen identisch).
Custom-Scripts
Hierbei handelt es sich um vom Benutzer extern erstellte, spezielle
Uhrzeitformate und Seriennummern.
Ausführliche Angaben zu Textfeldern und Custom-Scripts finden Sie im
Betriebs- und Wartungshandbuch.

35
Erstellen/Eingeben einer Seriennummer
Die Nummern können numerische oder alphanumerische Zeichen
enthalten.
(1) Im Text-Editor Sonderfeld und anschließend Seriennummer
wählen. Am Anfang ist der Bildschirm möglicherweise leer,
sobald jedoch Seriennummern angelegt und gespeichert werden,
erscheint eine entsprechende Liste.
(2) Neu drücken, um eine neue Seriennummer anzulegen.
Die Anzeige wechselt und zeigt die Parameter zur Steuerung der
Seriennummerierung an. Hierzu gehören eine Startnummer (erster
Grenzwert), eine Abschlussnummer (zweiter Grenzwert) und die Änderung
zwischen den Texten (Schrittweite). Wenn die Startnummer kleiner ist als
die Abschlussnummer, erfolgt die Änderung (der Schritt) inkremental, d. h.
positiv. Wenn die Startnummer größer ist als die Abschlussnummer, erfolgt
die Änderung (der Schritt) dekremental, d. h. negativ. Bei Bedarf kann
dieselbe Seriennummer in eine festgelegte Anzahl von Texten eingegeben
werden, bevor sie geändert wird (Wiederholung). Außerdem kann bei der
Sprache für die Seriennummer zwischen Deutsch (Vorgabe), Arabisch oder
Farsi gewählt werden.
Erweiterte Seriennummern können so eingerichtet werden, dass sie über ein
Buchstabenpräfix oder -suffix und eine Batch-Verbindung zwischen zwei
Seriennummern verfügen (Batch-Verbindung nur beim A300+/A200+).
Erweiterten Einstellungen und zusätzliche Informationen finden Sie im
Betriebs- und Wartungshandbuch (auf CD mitgeliefert).

36
Erstellen/Importieren von Logos
Erstellte Logos werden vor der Anwendung in einem Text zunächst im
Logospeicher abgelegt. Logos werden in einer benutzerdefinierten Matrix
erstellt. (Diese repräsentiert die möglichen Tropfenpositionen.) Der Freiraum
um das Logo ist Teil des Logos und muss bei der Wahl der Matrizengröße
berücksichtigt werden.
QVGA
(1) Im Text-Editor Sonderfeld einfügen und anschließend Logo wählen. Dieser
Bereich ist zunächst leer, sobald jedoch Logos importiert oder
gespeichert werden, erscheint an dieser Stelle eine Liste der verfügbaren
Logos. Um ein Logo aus der Liste in den Text einzufügen, Auswählen
drücken.
(2) Um ein neues Logo zu erstellen, den Logo-Editor öffnen, indem Sie
Neu wählen. Die Breite und Höhe des Logos (in Tropfen) eingeben, um
ein Gitter anzulegen, und OK drücken.
Hinweis: Je nach Schrifthöhe ist (sind) die verfügbare(n) Höhe(n) möglicherweise
eingeschränkt. Sie können in diesem Fall zwar dennoch ein Gitter in einer
darüber hinaus gehenden Größe erstellen, dieses kann jedoch nicht in einen
Text eingefügt werden, wenn dadurch dessen Texthöhe überschritten wird.
(3) Ein Gitter der entsprechenden Höhe und Breite erscheint. Mit den
Cursortasten zur Tropfenposition gehen und über Auswählen festlegen,
ob die Tropfenposition aktiviert oder deaktiviert werden soll.
(4) Über Linie Ein/Aus können Sie die Tropfenposition aktivieren, ohne
für jedes Quadrat Auswählen drücken zu müssen.
Hinweis: In der Symbolleiste unten im Bildschirm erscheint ein Rechteck als
Hinweis darauf, ob die Funktion „Linie Ein/Aus“ aktiviert ist. Die
Gitterreferenz wird ebenfalls angezeigt.
Aktuelle
Tropfenposition
Horizontale
Gitterposition
Funktion „Linie
Ein/Aus“ Vertikale
(aktiviert) Gitterposition

Logo-Editor
(5) Wenn das Logo vollständig ist, Speichern als drücken, um das Logo zu
speichern. Den gewünschten Namen eingeben und OK drücken. Dieses
Logo müsste jetzt in der Liste gespeicherter Logos erscheinen.

37
SVGA
Die Erstellung von Logos im SVGA-Bildschirm ähnelt dem Verfahren beim
QVGA-Bildschirm, allerdings stehen hier mehr Optionen zur Verfügung.
Das Logo wie oben beschrieben erstellen, dabei aber die zusätzlichen
Funktionen beachten (siehe unten). Weitere Informationen finden Sie im
Betriebs- und Wartungshandbuch (auf CD mitgeliefert).
Gitter
Den Cursor
mithilfe der
Pfeile im Gitter
verschieben

Funktion „Linie Ein/


Aus“ (aktiviert)

Deaktivieren Wenn die Funktion


der Funktion „Linie Ein/Aus“
„Linie Ein/ Logo-Editor deaktiviert ist, über
Aus“ die Punkt-Taste
einen Punkt in das
Gitter eingeben

Eingabe von Grundlinien mit der Option „Linie Ein/Aus“


(siehe oben)

Ausschneiden, Kopieren und Einfügen von Formen

Erstellen von Formen wie Linien, Rechtecke, Kreise usw.

Erstellen von Text und Übernahme von Formatierung 


(Kursiv, Fett oder Unterstrichen)
Importieren vorhandener Logos und Anwendung von
Formatierung (horizontal/vertikal spiegeln)

Vergrößern/Verkleinern

38
Importieren eines Logos
Das Importieren von Logos erfolgt über ein USB-Gerät:
Hinweis: (1) Zum Importieren von Logos ist folgender Pfad im USB-Gerät
erforderlich: usb_updates/user/data/logos (siehe Grafik unten).
Das zu importierende Logo muss in dem Verzeichnis „Logos“
gespeichert sein.
(2) Bei den Logos muss es sich um einfarbige Windows ® Bitmap-
Dateien handeln. Ein weiterer einschränkender Faktor ist die
Größe des Logo-Rasters.
(1) Wenn das gewünschte Logo im USB-Gerät gespeichert ist, stecken Sie
das Gerät links am Drucker in die USB-Schnittstelle ein.
(2) Im Maschineneinstellungs-Menü die Option >
Update Konfig. wählen. Aus der Liste mit den Aktualisierungen Logos
wählen und Starte Konfig. Upgrade wählen.

„Logos“ aus der Liste wählen.

Pfadname für das USB-Gerät

Speichern des Textes


Sie können den erstellten Text über den Text-Editor speichern, indem Sie
die Taste Speichern/Löschen drücken.
Hinweis: (1) Wenn der Text im Text-Editor bereits gespeichert wurde, führt ein
Drücken dieser Taste zum Löschen des Text-Editors.
(2) Sie können auch den aktuellen Text (im Text-Editor) über den
Textspeicher ablegen, indem Sie die Speichertaste drücken.

39
Drucken eines Textes aus dem Textspeicher
Alle gespeicherten Texte erscheinen nach Namen geordnet im
Textspeicher. Zum Drucken eines Texts aus dem Textspeicher heraus den
gewünschten Text markieren und Text drucken wählen. Der Text wird
jetzt bei jedem Print-Go-Signal gedruckt.
Drucken des Textes
Wenn sich der Drucker im Status Bereit zum Drucken befindet:
(1) Einfach die Taste Text drucken auf der Folientastatur drücken,
um den derzeit gewählten Text auszudrucken.
Der Text wird jetzt bei jedem Print-Go-Signal gedruckt.
Hinweis: Wenn ein aktiver Text auf irgend eine Art und Weise geändert wird,
müssen Sie die Taste „Text drucken“ erneut drücken, damit die
Änderungen wirksam werden.
Druckparameter
Nach dem Erstellen des Textes können die Druckparameter wie Offsets,
Höhe und Breite, Verzögerungen, Ausrichtungen usw. eingestellt werden.
Druckversatz
Dient zur Positionierung (Zufügen eines Offsets) des Textes auf der
Produktoberfläche. Den gewünschten Text im Text-Editor öffnen, auf das
Symbol Textversatz drücken, entweder Vorwärts- oder
Rückwärtsversatz wählen (der Rückwärtsversatz wird meistens
bei Verwendung einer Verfahreinheit eingestellt) und den gewünschten
Abstand (in Strokes) eingeben.

Druckverzögerung
Es handelt sich hierbei um den Abstand zwischen Sensor und Druckkopf.
Auf Textversatz drücken und das Symbol Druckverzögerung wählen.
ACHTUNG: Dies ist eine globale Einstellung, die sich auf alle Texte auswirkt.
Den Abstand eingeben (in Strokes). 

40
Druckbreite und -höhe
Druckhöhe und -breite können eingestellt werden.
Hinweis: (1) Die Druckbreite ist nur von Änderungen betroffen, wenn eine
interne Impulsquelle verwendet wird.
(2) Druckhöhe und -breite sind Maschineneinstellungen und werden
nicht mit den einzelnen Texten gespeichert.
Druckhöhe
Die Einstellung erfolgt in Prozent der Gesamthöhe. Die Änderungen sind
unmittelbar wirksam und wirken sich auf alle gedruckten Texte aus.
Druckbreite
Diese Änderungen werden nur dann wirksam, wenn eine interne
Impulsquelle verwendet wird. Die Rechts-/Links-Tasten dienen zum
Erhöhen/Verringern der Druckbreite (gemessen in Strokes).
Textausrichtung
Ermöglicht den Druck des Textes im Revers- bzw. Inversdruck sowie in
Invers Video.
Hinweis: Revers- und Inversdruck wirken sich auf den gesamten Text aus, Invers
Video hingegen hat nur Auswirkungen auf nachfolgend eingegebenen
Text.
Reversdruck
Es stehen vier Optionen zur Verfügung: Standard, Spiegeln, Gezählt oder
Kontinuierlich. Die Option „Standard“ ist effektiv ausgeschaltet, da sie
keine Einstellung für Revers/Invers zur Übersteuerung der
Druckereinstellungen anwendet.
Die Option „Spiegeln“ ist effektiv eingeschaltet, da sie die Einstellungen
für Revers/Invers auf das Gegenteil der Standardeinstellungen setzt.
Kontinuierlich: Mit einem gewünschten Zählerwert (z. B. 2) druckt diese
Option den Text für die nächsten zwei Produkterfassungen in der unter
Status eingestellten Ausrichtung, dann für die nächsten zwei
Produkterfassungen im entgegengesetzten Modus (Invers oder Revers) usw.
Gezählt: Wird in Verbindung mit der Funktion für Druckwiederholung
eingestellt. Wenn sie den Zähler auf den gewünschten Wert (z. B. 3)
einstellen, wird der Text für die nächsten drei Druckvorgänge entsprechend
dem Status und anschließend für die nächsten drei Druckvorgänge im
entgegengesetzten Modus (Revers oder Invers) gedruckt. Zur Option
„Druckwiederholung“ siehe unten.

41
Inversdruck
Der Inversdruck funktioniert genau so wie der Reversdruck. Details siehe oben.
Invers Video
Diese Option druckt den Text in Invers Video (weißer Text auf schwarzem
Hintergrund). Auf Ein oder Aus setzen. Wenn die Option auf Ein gesetzt
wird, erscheinen alle nachfolgenden Eingaben in Invers Video.
Druckwiederholung
Es stehen drei Optionen zur Verfügung: „Aus“, „Kontinuierlich“ und
„Gezählt“. Die Funktion Kontinuierlich dient zum kontinuierlichen Drucken des
aktuellen Textes bei aktivem Print-Go-Signal. Wiederholabstand: Abstand
zwischen dem Beginn eines Textes und dem Beginn des nächsten Textes,
gemessen in Strokes. Bei der Funktion Aktualisieren? werden variable
Informationen (Seriennummern, Uhrzeiten usw.) bei jedem Druck aktualisiert.
Gezählt: Mit dieser Funktion kann festgelegt werden, wie oft der aktuelle
Text erneut gedruckt werden soll, während das Print-Go-Signal aktiv ist
(wenn Print-Go zum Beenden verwenden? auf „Ja“ eingestellt ist). Hinweis:
Diese Wiederholungen zählen zusätzlich zum Erstdruck, d. h. bei Eingabe
von fünf Wiederholungen wird der Text insgesamt sechs Mal gedruckt. Für
Wiederholabstand und Aktualisieren? gilt dasselbe wie bei Kontinuierlich oben.

42
Importieren/Exportieren eines oder mehrerer Texte
(1) Den Textspeicher und anschließend Speichermanager > Import/
Export wählen.
(2) Wenn auf dem USB-Datenträger keine geeigneten Ordner
vorhanden sind, dann steht lediglich die Option Ordner anlegen zur
Verfügung.

Wenn auf dem USB-


Datenträger keine
Ordner vorhanden sind,
dann ist dies die einzige
Option.

Zum Öffnen des


Bildschirms
Ordneroptionen und
anschließend Ordner
anlegen wählen. Den
Ordner benennen und
Anlegen drücken.

Anlegen eines Textordners auf dem USB-Datenträger


(3) Wenn bereits mehrere Ordner auf dem Datenträger vorhanden sind,
wird eine entsprechende Liste angezeigt. Den gewünschten Ordner
markieren, in den importiert bzw. aus dem exportiert werden soll.
Den gewünschten Ordner
wählen und entweder
Importieren von oder
Exportieren nach drücken.

Auswahl eines Textordners auf dem USB-Datenträger


(4) Zum Exportieren im Drucker gespeicherter Texte auf den USB-
Datenträger Exportieren nach wählen.Daraufhin erscheint eine Liste
der zurzeit gespeicherten Texte. Entweder mit der Auswahltaste
den gewünschten Text markieren (woraufhin das Symbol  rechts
neben dem Namen angezeigt wird) oder oder Alle auswählen
drücken, um alle Texte für den Export zu markieren. Export
wählen, um den Export auf den USB-Datenträger zu starten.

43
Sie können auch einen kompletten Textspeicher auf den USB-Datenträger
exportieren.

Mit der Auswahltaste die einzelnen Texte


markieren oder „Alle auswählen“ drücken, um
alle Texte auszuwählen. Anschließend
„Export“ wählen, um den Export auf den USB-
Datenträger zu starten. „Textspeicher
exportieren“ dient zum Exportieren des
gesamten Textspeichers auf den USB-
Datenträger.

Exportieren von Texten auf den USB-Datenträger


(5) Zum Importieren in einem Ordner auf dem USB-Datenträger
gespeicherter Texte den entsprechenden Ordner aus der Liste
wählen und Importieren aus drücken. Daraufhin erscheint eine Liste
der in dem Ordner enthaltenen Texte. Wie beim Verfahren für den
Export entweder einzelne Texte auswählen oder Alle auswählen
drücken. Sie können auch einen neuen Textspeicher in den
Drucker importieren.
Mit der Auswahltaste die einzelnen Texte
markieren (auf das Symbol rechts neben
den Namen in diesem Beispiel achten) oder
„Alle auswählen“ drücken, um alle Texte
auszuwählen. Anschließend „Import“ wählen,
um den Import vom USB-Datenträger zu
starten. „Als neuen Speicher importieren“ dient
zum Import des kompletten Speichers in den
Drucker, unabhängig von individuellen
ausgewählten Texten.
Importieren von Texten vom USB-Datenträger
Wenn der vorgesehene Speicherplatz bereits Texte mit demselben Namen
enthält, können diese überschrieben, umbenannt oder ignoriert oder der
Vorgang abgebrochen werden.

44
Drucker-backup
Es können vier Arten von Dateiinformationen in einem USB-Gerät gespeichert
werden: Voll, Texte, Service und Produktion. Bei jeder Option werden
unterschiedliche Informationen auf das USB-Gerät übertragen: Bei einem
vollständigen Backup wird die gesamte Druckerkonfiguration kopiert, bei einem
Text-Backup dagegen werden alle derzeit im Textspeicher befindlichen Texte
kopiert. Sowohl das vollständige Backup als auch das Text-Backup können auf
andere Drucker kopiert (wiederhergestellt) oder zur Wiederherstellung der
ursprünglichen Druckereinstellungen aufbewahrt werden.
Die Service- und Produktionsdateien können von den Softwaredateien des
Druckers kopiert werden. Sie enthalten Informationen für Service-Techniker
wie Log-Dateien, Angaben zur Strahlcharakterisierung und E-Mail-
Informationen. Diese Dateitypen dienen reinen Informationszwecken und
können nicht wieder auf den Drucker kopiert werden.
Erstellen eines Backups
(1) Den USB-Memorystick in die USB-Schnittstelle links am Drucker
einstecken.
(2) Im Maschineneinstellungs-Menü die Option Backup und
anschließend Backup zu USB wählen.
(3) Den gewünschten Backup-Typ in der Liste wählen.

Hinweis: Ein vollständiges Backup kann bis zu 40 Minuten in Anspruch nehmen.


(4) Start Backup drücken, um zu beginnen. Auf dem Bildschirm werden
jetzt die Fortschritte bei der Backup-Erstellung angezeigt.
(5) Nach erfolgreicher Erstellung des Backup erscheint die Meldung
„Vollständiges Backup zu USB erfolgreich“.
(6) Die Datei wurde jetzt auf das USB-Gerät kopiert und kann zur
Wiederherstellung der Konfiguration auf diesem oder einem
anderen Drucker verwendet werden.

45
ACHTUNG: Für die Wiederherstellung von Daten auf einem anderen Drucker
müssen die Hardware-Versionen identisch sein. Halten Sie bitte
Rücksprache mit Ihrer Niederlassung vor Ort.
Wiederherstellung vom USB-Gerät
Zur Wiederherstellung eines Druckers können nur das vollständige Backup
und das Text-Backup verwendet werden. Die Informationen überschreiben
dabei die aktuellen Einstellungen des Druckers.
Hinweis: Als Bestandteil des Wiederherstellungsverfahrens ist ein Neustart des
Druckers erforderlich.
(1) Das USB-Gerät, das die Backup-Datei(en) enthält, in den Drucker
einstecken.
(2) Im Maschineneinstellungs-Menü die Option Backup und
anschließend Restore-Optionen wählen.
(3) Den Typ der erforderlichen Wiederherstellung wählen und Backup
wiederherstellen drücken.Wenn mehrere Backups desselben Typs
vorhanden sind, erscheint eine Meldung, in der Sie aufgefordert
werden zu bestätigen, welches Backup wiederhergestellt werden
soll.
Hinweis: Die Übertragung vollständiger Backups und größerer Textdateien kann
einige Minuten in Anspruch nehmen.
(4) Ein Fortschrittsbalken zeigt den aktuellen Stand des Vorgangs an.
Nach Abschluss der Wiederherstellung erscheint eine entsprechende
Meldung, z. B. „Texte erfolgreich im Drucker wiederhergestellt“,
als Hinweis darauf, ob der Vorgang erfolgreich war.
(5) OK drücken, um den Bildschirm zu verlassen.

46
Zustände des Druckers
Nachfolgend sind einige Druckerzustände beschrieben, die in der Status-/
Alarmleiste unten im Bildschirm angezeigt werden:
Status: Standby
Das Tintensystem ist inaktiv, aber die Bedienerschnittstelle kann weiterhin
verwendet werden.
Status: Wird bereit zum Drucken
Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, sollte sich der Drucker im Status
„Bereit zum Drucken“ befinden.
Status: Druckbereit
Wenn ein Text aktiv ist, wird dieser bei Eingang eines
Produkterfassungssignals gedruckt.
Status: Nicht bereit zum Drucken
Der Drucker wechselt vom Status „Bereit zum Drucken“ in den Status
„Nur Strahl an“ oder „Standby“.
Status: Aufheizen
Der Drucker heizt den Druckkopf auf die optimale Temperatur für die
Tinte auf.
Status: Tintensystem Standby
Das Tintensystem steht unter Druck und ist aktiv, der Strahl ist jedoch
ausgeschaltet.
Wakeup-Modus: Warten
Nur Opaque: Weist darauf hin, dass die Wakeup-Software aktiv ist, und
kann auch in den Zustand unten wechseln.
Wakeup-Modus aktiv
Nur Opaque: Weist darauf hin, dass die Wakeup-Software aktiv ist. Die
Pumpe wird zum Umwälzen der Tinte alle 20 Minuten für einen Zeitraum
von 3 Minuten eingeschaltet.

47
Fehlersuche
Mögliche
Problem Abhilfe
Ursache
Kein Druck, die Verstopfte Düse Das Menü > >
Fehlermeldung Rücklauf Diagnose aufrufen,
trocken wird angezeigt. anschließend Düse reinigen
wählen und Test durchführen
drücken.
Tinte auf Ablenkplatten Verstopfte Düse oder Den Drucker in den
und/oder Ladeelektrode. verschmutzter Standby-Modus setzen und
Mögliche Fehler: Druckkopf den Druckkopf reinigen,
„Tinte an Ladeelektrode siehe Seite 50.
festgestellt“
„Ladeauslösung misslungen“
„Letzte Strahlmodulation im
Einsatz“
„Hochspannung ausgefallen“
Es erfolgt kein Druck,  Fehlerhafter Sensor Den Sensor und seine
aber es wurde ein Text Position überprüfen.
gesendet.
Fehlerhafter Prüfen, ob der Drehgeber
Drehgeber Signale ausgibt (am
Bildschirm des externen
Interface sichtbar).
Sensor falsch Prüfen, ob der aktive Level
eingestellt korrekt eingestellt ist.
Druckverzögerung Prüfen, ob Verzögerung und
und/oder -versatz Versatz für den Text korrekt
falsch eingestellt eingestellt sind und ggf.
einstellen.
Die Taste „Ein/Aus Diese Taste dient vom
(Text drucken)“ Startbildschirm aus zum
wurde vom Startbild- Aktivieren/Deaktivieren des
schirm aus gedrückt. Druckvorgangs. Bei Bedarf
also einfach die Taste erneut
drücken.

48
Mögliche
Problem Abhilfe
Ursache
Keine Anzeigeleuchten Keine Druckluftversorgung
am A300SE+ aktiv Druckluftversorgung wiederherstellen.
Geringer Eingangsdruck von >5 bar
Eingangsdruck an sicherstellen.
Druckluftversorgung
Leitungssicherung Leitungssicherung
defekt austauschen.

49
Reinigen des Druckkopfs

Die Schraube lösen und


die Ladeelektrode
herausziehen. Den Schlitz mit
geeigneter Reinigungslösung
säubern und mit einem
flusenfreien Tuch trocknen.

Tintenreste von den


Ablenkplatten entfernen.

A320i_0003.eps. Tintenreste aus dem


Rücklaufbereich entfernen.
A-Serie plus Druckkopf

Die Schrauben lösen und die


Ladeelektroden herausziehen.
Den Schlitz mit geeigneter
Reinigungslösung säubern und
mit einem flusenfreien Tuch
trocknen.

Tintenreste von den


Ablenkplatten entfernen.

Tintenreste aus dem


Rücklaufbereich entfernen.
AD_0001.eps

A-Serie plus Duo Druckkopf

50