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Seminar 3

1. Suchen Sie alle Komposita im Text und bestimmen Sie, in welche syntaktisch-semantische
Kategorie sie gehören. Unterstreichen Sie auch die Fugenelemente.

Viele Jugendliche essen falsch und zu viel


Jugendliche essen falsch und zu viel - das zeigt eine Untersuchung der FH für Soziale Arbeit bei Schülern
und Lehrlingen zwischen zehn und 18 Jahren. Auf dem Speiseplan stehen zu viel Fleisch, Wurst und
Mehlspeisen. Auch der Alkoholkonsum ist bedenklich.

Lehrlinge die größten "Fleischtiger"


Nach der Untersuchung essen die Salzburger Jugendlichen doppelt so viel Fleisch, Wurst und Süßspeisen
wie empfohlen. Bei Obst, Gemüse, Nudeln, Milch und Fisch zeigt der Speiseplan dagegen große Lücken:
Hier wird im Schnitt nicht einmal ein Viertel der empfohlenen Tagesmenge erreicht.
Die größten "Fleischtiger" seien die männlichen Lehrlinge, sagt Studien-Autorin Maria Maislinger - sie
nehmen doppelt so viel Fleisch auf wie eigentlich notwendig, vor allem in Form von Wurst- und
Leberkässemmeln. Auch beim Alkoholkonsum sind die Lehrlinge vorne: Die 15- bis 18-Jährigen gaben
an, dass mehr als ein Achtel aller von ihnen konsumierten Getränke alkoholisch seien.

Schon zehn- bis 14-Jährige trinken regelmäßig


Doch nicht nur bei den Lehrlingen ist der Alkoholkonsum zu hoch, sagt Maislinger: "Die Untersuchung
ergab, dass acht Prozent der Hauptschüler und drei Prozent der Hauptschülerinnen im Alter von zehn bis
14 Jahren täglich Alkohol zu sich nehmen."
Damit bestätigt sich ein trauriger Trend: Schätzungen zu Folge wird jeder zehnte Österreicher zumindest
ein Zeit lang Alkoholiker. Und die Trinker werden immer jünger. Modegetränke wie Alkopops
erleichterten hier den "Einstieg" in den Alkoholgenuss, sind sich die Ärzte einig.

Schlechtere Leistungen durch Ernährung?


Die falsche Ernährung habe weit reichende Folgen, betont die Studienautorin: "Das Ernährungsverhalten
der Kinder hat somit direkt Auswirkungen auf das körperliche Wachstum und die gesitige Entwicklung
der Heranwachsenden und dadurch unter anderem auch auf die schulische Leistungen."
Deshalb sei verstärkte Ernährungsberatung an den Schulen notwendig, fordert Arbeiterkammerpräsident
Siegfried Pichler. So sollte "Gesundheit" ab der ersten Klasse Hauptschule/Gymnasium in die Lehrpläne
aufgenommen werden. Auch die Betreiber von Schulbuffets sollten verpflichtet werden, gesündere
Produkte anzubieten, sagt Pichler.

2. Finden Sie die Komposition der folgenden zusammengesetzten Wörter


Mehrgliedrige Komposita
• Hauptquartier
• Hinterhofquartier
• Hochhausquartier
• Stirnwandschiebetür
• Doppelflügelhecktür
• Heilsarmee-Hauptquartier
• Donaudampfschiffahrtsgesellschaftsgewerkschaftshauptquartier

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3. Finden Sie eine passende Definition für die folgenden Nomen –Paraphrasierung:

• Weißwein,
• Wochentag
• Edelstahl-Eingangstür
• Bergschuh
• Hochhaus
• Herrenhandschuhe
• Indianerbuch
• Vorstadt
• Identitätskrise
• sehenswert
• Heiratsurkunde
• Armutsgrenze
• Dekanatsversammlung
• Gerburtshaus

4. Zusammensetzung mit „Geld“. Ordnen Sie die passende Bedeutung zu1:

1.Bussgeld a. fliehen, davonlaufen, jemanden wegjagen


2. Altgeld b. Geldstrafe, wenn man gegen eine Vorschrift, z.B. im Straßenverkehr verstößt
3. Kopfgeld c. Geldprämie, wenn man den Ersuchten ergreift
4.Münzgeld d. das Geld, das vor der Währungsreform gültig war
5.Tagegeld e. Münzgeld
6.Kleingeld f. Zahlungsmittel aus Metall, das früher geprägt oder auch gegossen wurde
7.Schuldgeld g. Zahlungsmittel, das in einem bestimmten Land gesetzlich ist und aus Papier
hergestellt wird
8.Trinkgeld h. finanzielle Unterstützung der Familien mit Kindern durch den Staat
9.Spottgeld i. Betrag, wenn man bestimmte Schulen besucht
10.Fersengeld j. das Geld, das ein Staat als Steuer einnimmt
11.Kindergeld k. Betrag für die Arbeit oder Unkosten eines Tages z.B. bei Reisenden
12.Papiergeld l. überraschend kleine Summe, die zu zahlen ist
13.Steuergeld m. freiwilliges Geldgeschenk, das für einen religiösen, wissenschaftlichen,
kulturellen, wirtschaftlichen oder politischen Zweck verwendet werden kann.
14.Schwarzgeld n. meist illegale Einnahmen, die steuerpflichtig sind, aber unversteuert bleiben
15.Spendengeld Freiwillige Zusatzzahlung als Dank für eine Dienstleistung (z.B. im Restaurant,
Hotel etc.)

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
B

1Lazăr, Kristine (2017): Limba germană. Temeinic şi sigur. Aprofundare treptată prin exerciţii. Ed. Niculescu.
S. 131.

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5. Bilden Sie zusammengesetzte Adjektive mit den folgenden Elementen:2

Kosten Blut Feder Zahl Wert Luft Arbeit


Pflege Erfolg Humor Wunder Kinder Personal
Menschen Regen

-intensiv -leer -leicht -reich -voll


arbeitsintensiv

6. a. Ordnen Sie die folgenden Komposita in der folgenden Tabelle:


Adjektivische
Komposita
Substantivische
Komposita
Numeralische
Komposita
Verbale Komposita
Adverbiale
Komposita

Hundertvierundzwanzig, skifahren, Haustür, fernsehen, zwischenstaatlich, verlorengehen,


himmelblau, Verbindungstür, treffsicher, probebohren, weiterhin, Wohnzimmertür; sternenklar,
auswärts, lobpreisen, Dichterkomponist, hochpreisen, vierundzwanzig, Kino-Café, radfahren,
umschreiben, Vordertür, schwarz-weiß, Doppeltür, bloßstellen, tragfähig, Falltür, davonlaufen,
Schwenktür, abbauen, rutschfest, kennenlernen, hundertfünf, dunkelblau, Zwischentür,
teilnehmen, heimwärts

2Lazăr, Kristine (2017): Limba germană. Temeinic şi sigur. Aprofundare treptată prin exerciţii. Ed. Niculescu.
S. 132.

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7. Bilden Sie aus den Wortpaaren je zwei zusammengesetzte Nomen und erklären Sie beide
Nomen möglichst kurz.

Beispiel s Fleisch, e Suppe →Variante AB → e Fleischsuppe= eine Suppe mit Fleisch/ die mit
Fleisch zubereitet wird
→ Variante BA →Suppenfleisch =Fleisch für Suppe/ aus dem Suppe
gekocht werden kann

Wort A Wort B Variante AB Variante BA


s Haus r Arzt
s Spiel e Karte
e Arbeit r Tag
s Haus r Wirt
s Fenster r Laden
r Ring r Finger
r Stein r Bau
e Reise e Gesellschaft
s Gebiet e Grenze
s Geld e Tasche
r Kern s Obst
e Blume r Topf
e Tasche s Messer

8. Welches Wort gehört nicht in die Reihe? Streichen Sie durch.3

a. Ringfinger, Langfinger, Mittelfinger, Zeigefinger


b. Blasmusik, Kammermusik, Zukunftsmusik, Hausmusik
c. Gartenbank, Stubenhocker, Rollstuhl, Sessel
d. Kiefernholz, Eichenholz, Zedernholz, Kerbholz
e. Leberwurst, Extrawurst, Weißwurst, Blutwurst
f. Hungertuch, Spitzentuch, Wischtuch, Handtuch
g. Schimmelpilz, Glückspilz, Giftpilz, Fliegenpilz
h. Nadelwald, Mischwald, Blätterwald, Laubwald
i. Gartenhaus, Hinterhaus, Kartenhaus, Krankenhaus

3 Ferenbach, Magda; Schüßler, Ingrid (2013): Wortschatzübungen. Deutsch als Fremdsprache. Ernst Klett

Sprachen Stuttgart, S. 64.

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