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Braunschweig, den 09.04.

2020

Sehr geehrte Kollegen,

ich berichte Ihnen über die 64 jährige Patientin Gertrude Schwarz, 1,78 m groß und 88 kg schwer, die
sich heute Morgen bei uns wegen stechender und krampfartiger Schmerzen im Wadenbereich
vorgestellt hat.

Die Patientin berichtete, dass sie die Schmerzen seit einigen Woche habe. Außerdem sagte die
Patientin, dass sich die Schmerzen im Bein bei Bewegen verstärkten und stehen linderten. Des
Weiteren klagten über Dyspnoe. Auf der Schmerzskala ordnete die Patientin die Schmerzen mit 7 bis
8 von 10 ein.

Die Anamnese der Vorerkrankungen ergab Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie und
Hypercholesterinämie. Bei der Patientin wurde in der Kindheit eine Appendektomie durchgeführt.
Der Impfstatus ist komplett.

Die vegetative Anamnese ergab, dass sie an Inappetenz. Frau Schwarz ist seit 40 Jahren Raucherin
und raucht 30 Zigarette pro Tag. Sie treibt keinen Sport. Die Frage nach Drogenkonsum wurde
vernient. Der Patient nimmt Insulin am Abend und Metformin 1000 mg 2x1 pro Tag gegen Diabetes
mellitus Typ II, Lisinopril 20 mg 1x1 pro Tag gegen arterielle Hypertonie und Simvastatin 40 mg 1x1
pro Tag gegen Hypercholesterinämie ein. Sie hat keine Allergien.

Die Familienanamnese ergab, dass ihre Eltern gestorben sind. Ihre Vater an Myokardinfarkt
gestorben ist und die Todesursache der Mutter, die an Diabetes II litt ist unbekannt.

Die Patientin ist nicht verheiratet. Sie hat keine Kinder und wohnt allein. Zuvor war sie als Fahrerin
gearbeitet, jetzt ist Buchhalter von Beruf.

Die Verdachtsdiagnose lautet: - diabetische Polyneuropathie(Diabetische Fußsyndrom)

Die Differenzialdiagnose lautet: - periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) - Akuter


Arterienverschluss, - Akrozyanose, - Erythromelalgie, - Kompartmentsyndrom,

Weitere Untersuchungen: -Körperliche Untersuchung(Pulsstatus Arteria tibialis posterior), -Blutbild,


-CRP, - LDL, HDL, VLDL, Triglyceride, Blutzuker, - Dopplersonographie

Mit kollegialen Grüßen

Dr.Mahsum DAG