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MOZART: NEUE AUSGABE SÄMTLICHER WERKE .

KRITISCHE BERICHTE
WOLFGANG AMADEUS MOZART

Neue Ausgabe
sämtlicher Werke
IN VERBINDUNG MIT DEN MOZARTSTÄDTEN
AUGSBURG, SALZBURG UND WIEN
HERAUSGEGEBEN VON DER
INTERNATIONALEN STIFTUNG MOZARTEUM
SALZBURG

KRITISCHE BERICHTE
SERIE II . WERKGRUPPE 5

BÄRENREITER KASSEL . BASEL . LONDON . NEW YORK . PRAG


2003
WOLFGANG AMADEUS MOZART

Kritische Berichte
SERIE II . WERKGRUPPE 5

BAND 18: COSÌ FAN TUTTE


(FAYE FERGUSON UND WOLFGANG REHM)
VORGELEGT VON HENNING BEY UND FAYE FERGUSON

BÄRENREITER KASSEL . BASEL . LONDON . NEW YORK . PRAG


2003
Die Editionsarbeiten an der „Neuen Mozart-Ausgabe“ werden gefördert durch:
Stadt Augsburg, Stadt Salzburg, Land Salzburg, Stadt Wien.
Komitee für Salzburger Kulturschätze.
Union der deutschen Akademien der Wissenschaften,
vertreten durch die Akademie der Wissenschaften und der Literatur . Mainz,
aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Bonn,
und des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Wien.
Die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg dankt außerdem
dem Packard Humanities Institute (Los Altos, California) für großzügige Förderung der
Redaktionsarbeiten an diesem Kritischen Bericht.

Editionsleitung:
Dietrich Berke . Faye Ferguson . Wolfgang Rehm
Redaktion und EDV-Satz: Editionsleitung
Notensatz: Edition Litmus (Helmut Schmidinger), Wels
_______________________________________________________________________________________
Alle Rechte vorbehalten / 2003 / Printed in Austria
© 2003 Bärenreiter-Verlag Karl Vötterle GmbH & Co. KG Kassel
Vervielfältigungen jeglicher Art sind gesetzlich verboten.
Kritischer Bericht zu BA 4606
INHALT

Abkürzungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

I. Quellen
Autographes Quellenmaterial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Abschriften und Notendrucke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Textquellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Tabellarische Zusammenfassung der wesentlichen Überlieferungsvarianten
in den Quellen A bis F . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50

II. Bemerkungen zum Autograph . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65

III. Bemerkungen zum Libretto


1. Gesangstext . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161
2. Szenische Anweisungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166

Anhang
I. Ursprüngliche Arie des Guglielmo in Atto primo / Scena XI
(No. 15: „Rivolgete a lui lo sguardo“) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
II. Zwei Fragmente eines Entwurfs zur Arie des Guglielmo (= No. 26) in
Atto secondo / Scena VIII . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172
III. Abweichende Rezitativ-Fassungen
1. Autographer Schluß des Rezitativs in Atto secondo / Scena X . . . . . . . . . . . . . . 173
2. Andere Fassung des Rezitativs in Atto secondo / Scena XI-XII . . . . . . . . . . . . . . 173
IV. Alternativ-Fassung der Takte 173-207 von No. 31 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174
V. Skizzen zu No. 31
1. Zu T. 173-204 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174
2. Zu T. 545-574 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174

Wasserzeichen-Abbildungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175

Berichtigungen und Ergänzungen zu den Teilbänden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177


ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

a. a. O. = am angegebenen Ort D. ALF. = Don Alfonso


AMA = Alte Mozart-Ausgabe: DESP. = Despina
Wolfgang Amadeus Mozarts d. h. = das heißt
Werke. Kritisch durchgese- DOR. = Dorabella
hene Gesammtausgabe, 24
Serien, Leipzig 1876-1907, entspr. = entsprechend
Breitkopf & Härtel etc. = et cetera
André = Thematisches Verzeichniss
gedr. Verz. derjenigen Originalhand- f., ff. = folgend, folgende
schriften von W. A. Mozart, Fag. = Fagotto(i)
[...] welche Hofrath André FERR. = Ferrando
in Offenbach a. M. besitzt, FIORD. = Fiordiligi
Offenbach 1841 Fl. = Flauto(i)
Auft. = Auftakt

GUGL. = Guglielmo
B. = Basso(i)
Bauer- = Mozart. Briefe und Auf-
Deutsch zeichnungen. Gesamtaus- Haber- = Gertraut Haberkamp, Die
gabe, gesammelt (und erläu- kampED Erstdrucke der Werke von
tert) von Wilhelm A. Bauer Wolfgang Amadeus Mozart.
und Otto Erich Deutsch (4 Zwei Bände: Bibliographie.
Textbände = Bauer-Deutsch Textband und Bibliographie.
I-IV, Kassel etc. 1962/63), Bildband (= Musikbibliogra-
auf Grund deren Vorarbeiten phische Arbeiten, herausge-
erläutert von Joseph Heinz geben von Rudolf Elvers,
Eibl (2 Kommentarbände = Band 10/I und II), Tutzing
Eibl V und VI, Kassel etc. 1986
1971), Register, zusammen- Hrsg., hrsg. = Herausgeber, herausgegeben
gestellt von Joseph Heinz
Eibl (= Eibl VII, Kassel etc. KleinWAM = Wolfgang Amadeus Mozart.
1975) Autographe und Abschriften.
Bg. = Bogen, Bögen Katalog bearbeitet von Hans-
Bl., Bll. = Blatt, Blätter Günter Klein (= Staatsbiblio-
Bls., Hbls. = Bläser, Holzbläser thek Preußischer Kulturbe-
bzw. = beziehungsweise sitz. Kataloge der Musikab-
teilung, herausgegeben von
ca. = circa Rudolf Elvers. Erste Reihe:
Cl. = Clarino(i) Handschriften, Band 6,
Clar. = Clarinetto(i) Wolfgang Amadeus Mozart),
cm = Zentimeter Kassel 1982
Cont. = Continuo Korr., korr. = Korrektur, korrigiert
Cor. = Corno(i) Krit. = Kritischer (Bericht)

6
KV = Köchel-Verzeichnis: usw. = und so weiter
Ludwig Ritter von Köchel,
Chronologisch-thematisches v (hoch- = verso
Verzeichnis sämtlicher Ton- gestellt)
werke W. A. Mozarts. Die V. = Violino(i)
Auflagen werden durch Va. = Viola(e)
hochgestellte Ziffern 1, 2, 3, Vc. = Violoncello(i)
3a (= Auflage 1947 mit Sup- Verz. = Verzeichnis
plement) und 6 bezeichnet. vgl. = vergleiche

MJb = Mozart-Jahrbuch (1950 ff.) WSF = Théodore de Wyzewa/


Georges de Saint Foix,
NMA = Neue Mozart-Ausgabe, W.-A. Mozart. Sa vie
Kassel etc. 1955 ff. musicale et son oeuvre,
No., Nr. = Nummer(n) 5 Bände, (Werknummern),
Paris 1912, 21936 (Bände
o. ä. = oder ähnliche(s) 1/2), 1936-1946 (Bände 3-5)
Ob. = Oboe(i) Wz. = Wasserzeichen

r (hoch- = recto z. B. = zum Beispiel


gestellt) Ziegler- = Wolfgang Amadeus Mozart.
Rez. = Rezitativ, Recitativo WAM Autographenverzeichnis.
Bearbeitet von Frank Ziegler
S. = Seite(n) (= Deutsche Staatsbibliothek.
Sgst. = Singstimme(n) Handschrifteninventare,
Skb = Skizzenblatt herausgegeben von Hans-
Sopr. = Soprano Erich Teitge. Band 12),
Stacc. = Staccato Berlin 1990
Str. = Streicher
4tel = Viertel
T. = Takt(e) 8tel = Achtel
Ten. = Tenore 16tel = Sechzehntel
Timp. = Timpani 32stel = Zweiunddreißigstel
TysonWK = Neue Mozart-Ausgabe, (usw.)
Serie X, Werkgruppe 33,
Abteilung 2: Wasserzeichen- z. B. c– d– e = Tonfolge
Katalog von Alan Tyson. z. B. c+e+g = Zusammenklang
Zwei Bände: Abbildungen
und Textband, Kassel etc. Grundsätzlich gilt für diesen Kritischen
1992 Bericht, daß bei transponierenden Instru-
menten die notierte und nicht die erklin-
urspr. = ursprünglich gende Tonhöhe angegeben wird.

Typographischer Hinweis: Die Index-Ziffern bei Quellen-Sigla und für die Anmerkungen haben
im Haupttext denselben Schriftgrad.

7
Così fan tutte
KV 588; WSF II 546, V 607; AMA Serie 5 Nr. 19

I. Quellen

Autographes Quellenmaterial

A: Partitur, Atto primo: Biblioteka Jagiellońska Kraków (früher: Preußische Staatsbibliothek


Berlin), und Atto secondo: Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Musik-
abteilung mit Mendelssohn-Archiv, jeweils Signatur: Mus. ms. autogr. W. A. Mozart 5881
Insgesamt 312 Blätter mit 581 beschriebenen Seiten, ca. 31,5 x 23 cm quer, oberer Seitenrand
beschnitten, 12zeilig (lediglich die Kopistenabschrift des Rezitativs „Come tutto congiura“ in
Atto secondo/Scena XI-XII 10zeilig) rastriert. Zu Mozarts originaler Bogen-/Blattzählung, zu
den jüngeren Bleistift-Foliierungen, zur Lagen-Ordnung und zu den Wasserzeichen vgl.
Inhalt, S. 11 ff. Die Blätter 1r und 312v sowie gelegentlich die erste und letzte Seite einzelner
Nummern sind nachgedunkelt oder leicht verschmutzt (vgl. dazu Inhalt, S. 11 ff., dort die Be-
merkungen an Ort und Stelle).
Atto primo:
Mit dunkelbraun marmoriertem Papier überzogener Pappeinband, Ecken und Rücken aus hell-
braunem Leder (Deckelmaße: 32,5 x 24 cm quer, Rücken: 4,5 cm dick). Auf dem Vorder-
deckel in der oberen linken Ecke mit schwarzer Tinte Signatur: Mozart / Aut. K. 588,1 [Ziffer
588 rot unterstrichen]; Goldprägung auf Rücken oben und zur Mitte auf schwarzem Grund:
MOZART / Così fan / tutte bzw. 1 sowie unten auf rotem Grund: Autograph. Zwei Vor- und
Nachsatzblätter aus dünnem Papier; jeweils die Innenseiten der Deckel und die gegenüber-
liegenden Vor- und Nachsatzblätter mit einem Bogen gold-lila gemusterten Seidenpapiers
überklebt; auf verso des ersten Vorsatzblatts in der oberen linken Ecke bzw. oben rechts
Bleistiftvermerke: Mus. ms. autogr. Mozart, W. A. / M.-Z. Vitrine 8 bzw. 174 Blatt; auf recto
des zweiten Vorsatzblatts wiederum in der oberen linken Ecke Bleistiftvermerk: K 588 sowie
an dieses Blatt Benutzerliste (1939 beginnend) angeklebt.
Atto secondo:
Moderner Leinenband (Deckelmaße: 32,5 x 24 cm quer, Rücken: 4 cm dick), auf Mitte des
Vorderdeckels modernes Etikett mit gedrucktem Titel: W. A. MOZART / Cosi fan tutte / KV

1 Vgl. vor allem zu Atto primo Alan Tyson, Notes on the Composition of Mozart’s Così fan tutte, in: Journal of the
American Musicological Society XXXVII (1984), S. 356-401 (Wiederabdruck in: Alan Tyson, Mozart. Studies of
the Autograph Scores, Cambridge/MA und London 1987, S. 178-221, dort: On the Composition of Mozart’s Così
fan tutte; Seitenangaben im folgenden verweisen auf den Wiederabdruck); zu Atto secondo vgl. KleinWAM,
S. 89 f.
Folgende Blätter des Autographs sind in Teilband 1 (S. XXX ff.) faksimiliert:
Bl. 1r: Beginn der Ouvertura; Bl. 28r: Beginn von No. 4; Bll. 36r und 37r: Ausschnitte mit dem Schluß des
Rezitativs vor No. 5 bzw. Beginn von No. 5; Bl. 105r: Beginn der verworfenen Arie No. 15 „Rivolgete a lui lo
sguardo“ KV 584; Bl. 136r: T. 59-66 aus No. 18 mit Eintragungen von Kopistenhand; Bl. 285v: T. 202-207 aus
No. 31 mit Schluß des As-dur-Kanons; Bl. 290r: T. 285-293 aus No. 31 mit Übergang zur Wiederholung des
Chors No. 8; Bl. 308r: T. 573-581 aus No. 31 mit Andeutung der melodieführenden Bläserstimmen.

9
588 / 2. Akt. Jeweils die Innenseiten der Deckel mit einem Bogen weißen Seidenpapiers
überklebt, dessen zweite Hälfte als Vor- bzw. Nachsatzblatt dient. Auf der Innenseite des
Vorderdeckels von jüngerer Hand Signatur: Mus. ms. autogr. W. A. Mozart 588.
Papier: durchgehend cremefarben, ziemlich fest (gelegentlich auch etwas dünnere Blätter).
Tinte: vgl. Zu den einzelnen Nummern, S. 20 ff.
Numerierung der Arien und Ensembles in NMA nach der Numerierung oder Einordnung im
Autograph, dort allerdings No. 5, 20, 23, 30 und 31 von fremden Händen bezeichnet, No. 8a
ohne Numerierung, gleichfalls No. 9 (Wiederholung von No. 8), die nicht ausnotiert, sondern
durch Vermerk attaca il Coro gefordert wird (vgl. Zu den einzelnen Nummern, S. 20 ff., so-
wie Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, S. 65 ff., dort die entspr. Bemerkungen).
Folgende Partien sind von Kopisten geschrieben2:
Atto primo: in No. 18 Bll. 136r-138r mit T. 62-96 der Fl.- und Fag.-Stimmen sowie von der-
selben Hand das eingeschobene Bl. 155r mit T. 385-390.
Atto secondo: Bll. 258r-260r mit den Rezitativ-Szenen XI-XII (andere Hand als in Atto
primo)3.
Folgende Partien fehlen4:
Atto primo: in No. 13 Cl. und Timp. (vgl. dazu Berichtigungen und Ergänzungen zu den
Teilbänden, S. 177, dort die Bemerkung zu S. XIII in Teilband 1); in No. 18 durchgehend Ob.,
Clar., Cl. und Timp., ab T. 97 Fl. und Fag. (letztere Stimmen T. 62-96 von Kopistenhand), ab
T. 141 Cor.
Atto secondo: No. 21; in Scena VII das Rezitativ vor No. 25; Scena XIII (Rezitativ und
No. 30; vgl. jedoch im folgenden Quelle A1); in No. 31 ab T. 310 Bls. und Timp. (vgl. dazu
Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, dort S. 141).

A1: Atto secondo, Scena XIII mit Rezitativ „Ah poveretto me! Cosa ho veduto!“ und No. 30
„Tutti accusan le donne“, Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, Musik-
und Theaterabteilung, Signatur: Mus Hs 2350 5
Ein Doppelblatt mit vier beschriebenen Seiten, ca. 32 x 23,3 cm quer, 12zeilig rastriert, „ohne
jede Spur einer früheren Heftung oder Bindung“ 6. Zur alten Bogenzählung 18 sowie zu
autographen Vermerken und Fremdeintragungen vgl. im folgenden Inhalt bzw. Zu den einzel-
nen Nummern, S. 11 ff. bzw. 20 ff.

2 Die Blattzählung hier und im folgenden bezieht sich auf die frühere Bleistift-Foliierung am jeweiligen rechten
Rand (dort auf Mitte) der Recto-Seiten (vgl. im folgenden Inhalt mit Anmerkung 7).
3 Zu Fremdeintragungen in der Vc./B.-Stimme auf Bll. 250v-256r (No. 28) vgl. Abschnitt II. Bemerkungen zum
Autograph, S. 133 f., dort die Bemerkung zu T. 10-18 etc.
4 Vgl. jeweils dazu Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, S. 65 ff.
5 Vgl. Wolfgang Plath, Mozartiana in Fulda und Frankfurt (Neues zu Heinrich Henkel und seinem Nachlaß), in:
MJb 1968/70, S. 333-386, insbesondere S. 373 f. mit Tafeln XI/XII: Faksimilia der ersten und letzten Seite
(Wiederabdruck in: Wolfgang Plath, Mozart-Schriften. Ausgewählte Aufsätze, hrsg. von Marianne Danckwardt,
Kassel etc. 1991, S. 126-178; Seitenangaben im folgenden verweisen auf den Wiederabdruck), sowie das Vorwort
in Teilband 1, S. XIII f.
6 Plath, a. a. O., S. 162.

10
Die Handschrift liegt in einem Doppelblatt aus dünn-geripptem (säurefreiem) Papier, dieses
in einem zweiten Doppelblatt aus glattem Papier mit folgender Beschriftung: Mus Hs 2350 /
[= MF 6043] / Mozart. Cosi fan tutte / Autograph. Das Ganze ist in eine mit rot marmorier-
tem Papier überzogene Kassette eingelegt, diese mit Rücken und Ecken aus rotem Leder. Die
Innenseiten des Rückens sind mit einer roten Leinenverstärkung, die drei Laschen (gleichfalls
mit rot marmoriertem Papier überzogen) mit demselben Leinen befestigt. Auf dem Vorder-
deckel links unten ist ein kleines Stück des erwähnten roten Leders aufgeklebt, darauf in Gold-
prägung: Mus / Hs / 2350.
Wz.: TysonWK Nr. 100 (siehe die Abbildungen auf S. 176).

Inhalt (Quelle A unter Berücksichtigung der Quelle A1):


Lagen- jüngere Bogen-/Blatt- Szene/Nummer Wz.9
Ordnung Fol. 7 zählung8 (nach NMA) [Bemerkungen]
______________________________________________________________________________________________

1 1 (b) Ouvertura 100


2 [jeweils Bll. 1/2 und 3/4 im Falz geklebt]
3 2
4
5 3
6
7 4
8
9 5
10
11 6
12 [Bl. 12v leer]

[Atto primo]
13 1 (b auf r)10 SCENA I: No. 1 Terzetto „La mia Dorabella capace 66
14 non è“ (Ferrando, Don Alfonso, Guglielmo)

7 Zwei jüngere Foliierungen mit Bleistift: eine frühere (vor getrennter Auslagerung der beiden Akte im Zweiten
Weltkrieg) jeweils auf recto am rechten Seitenrand Mitte, zumeist unterstrichen und mit Punkt danach: 1 bis 174
bzw. 175 bis 312, eine spätere (sehr klein und lediglich im ersten Akt in Krakau eingetragen) jeweils auf recto in
der unteren linken Ecke: 1 bis 174. Die beiden Foliierungen in Atto primo stimmen miteinander überein; die
spätere wird deshalb in der Tabelle nicht verzeichnet.
8 Keine autographe Foliierung im üblichen Sinn, sondern das jeweils erste Blatt eines Doppelblatts von Mozart
gezählt, bei Rezitativen aber auch gelegentlich gesonderte Blattzählung. – In der folgenden Tabelle wird die
Bogen-/Blattzählung Mozarts kursiv, die von fremder Hand gerade gesetzt. Die für die Zählungen verwendeten
Tinten oder Stifte: b = braune, db = dunkelbraune, mb = mittelbraune, hb = hellbraune Tinte, r = Rötel oder Rot-
stift; soweit nicht anders vermerkt, gilt die entspr. Angabe bei der ersten Ziffer einer Nummernreihe für alle
Zahlen der Reihe.
9 Siehe jeweils die Abbildungen auf S. 175 ff.
10 Tintenziffern (nicht aber die überschriebenen Rötelziffern) eindeutig von Mozarts Hand.

11
Lagen- jüngere Bogen-/Blatt- Szene/Nummer Wz.
Ordnung Fol. zählung (nach NMA) [Bemerkungen]
______________________________________________________________________________________________

15 2 66
16
17 3
18 Recitativo „Fuor la spada“ (Guglielmo, Don Al-
fonso, Ferrando)
[Bll. 17v und 18r verschmutzt, wohl einst andersherum gefaltet.]
19 4 No. 2 Terzetto „È la fede delle femmine“ (Ferrando,
20 Don Alfonso, Guglielmo)
21 5 Recitativo „Scioccherie di poeti!“ (Ferrando,
22 Guglielmo, Don Alfonso)
[Bl. 21r verschmutzt; das Rezitativ beginnt
im rechten unteren Viertel von Bl. 21v.]
23 6 No. 3 Terzetto „Una bella serenata“ (Ferrando,
24 Don Alfonso, Guglielmo)
25 7
26
27 8 (b auf b) [Bl.-/Bg.-Zählung 8 überschreibt 5 11; Bl. 27v leer.]
28 8. (db) SCENA II: No. 4 Duetto „Ah guarda, sorella“ (Fior-
29 diligi, Dorabella)
30 9
31
32 10
33
34 11
35 Recitativo „Mi par che stamattina“ (Fiordiligi,
Dorabella) [Das Rezitativ beginnt auf Bl. 35v.]
36 12 SCENA III: Recitativo „Non son essi: è Don Alfonso“
(Dorabella, Fiordiligi, Don Alfonso)
[Beginnt auf Mitte der letzten Akkolade von Bl. 35v; Bl. 36v leer.]
37 No. 5 Aria „Vorrei dir, e cor non ho“ (Don Al- 100
fonso)
38 13 Recitativo „Stelle! Per carità, signor Alfonso“ 66
(Fiordiligi, Don Alfonso, Dorabella)
[Bll. 37 und 38 etwas kleiner, da oberer
Rand stärker beschnitten; Bl. 38v leer.]
39 14 SCENA IV: No. 6 Quintetto „Sento oddio, che questo
40 piede“ (Fiordiligi, Dorabella, Ferrando, Guglielmo,
41 15 Don Alfonso)
42

11 Die überschriebene Ziffer 5 [= korrekte Foliierung für das fünfte und letzte Blatt von No. 3] stammt eindeutig
nicht von Mozart, die endgültige Ziffer 8 ist ihm aber wohl zuzuweisen.

12
Lagen- jüngere Bogen-/Blatt- Szene/Nummer Wz.
Ordnung Fol. zählung (nach NMA) [Bemerkungen]
______________________________________________________________________________________________

43 16 66
44
45 17
46 Recitativo „Non piangere, idol mio“ (Guglielmo,
Ferrando, Don Alfonso, Fiordiligi, Dorabella)
[Das Rezitativ ist auf Bl. 46v notiert.]
47 18 No. 7 Duettino „Al fato dàn legge“ (Ferrando,
48 Guglielmo)
49 19 Recitativo „La commedia è graziosa“ (Don Al-
fonso, Ferrando, Fiordiligi, Dorabella) [Bl. 49v leer]
50 1 (db) SCENA V: No. 8 Coro „Bella vita militar!“ 100
51 2
52 3 [Bl.-Zählung 3 aus Bg.-Zählung 2 korr.]
53 4 [Bl. 53r/v leer]
54 20 (b) Recitativo „Non v’è più tempo, amici“ (Don Al- 66
55 fonso, Fiordiligi, Dorabella, Ferrando, Guglielmo)
56 21. und Recitativo [No. 8a Quintetto] „Di scrivermi 100
ogni giorno“ (Fiordiligi, Dorabella, Ferrando,
Guglielmo, Don Alfonso)
[No. 8a beginnt auf Bl. 54v.]
No. 9 Coro „Bella vita militar!“
[Vgl. Zu den einzelnen Nummern, dort S. 23.]
57 22. SCENA VI: Recitativo „Dove son? Son partiti“ 100
(Dorabella, Don Alfonso, Fiordiligi) [Bl. 57v leer]
58 23. No. 10 Terzettino „Soave sia il vento“ (Fiordiligi, 66
59 Dorabella, Don Alfonso)
60 24 SCENA VII: Recitativo „Non son cattivo comico! –
61 Nel mare solca“ (Don Alfonso)
[Scena VII beginnt auf Bl. 60v; Bl. 61v leer.]
62 25 SCENA VIII-IX: Recitativi „Che vita maledetta“ 100
63 (Despina, Fiordiligi, Dorabella) und „Ah scostati“
(Dorabella) [Scena IX beginnt im unteren rechten Viertel
von Bl. 62r, diese Seite etwas nachgedunkelt.]
64 1 (mb) No. 11 Aria „Smanie implacabili che m’agitate“ 66
65 (Dorabella)
66 2
67
68 3
69

13
Lagen- jüngere Bogen-/Blatt- Szene/Nummer Wz.
Ordnung Fol. zählung (nach NMA) [Bemerkungen]
______________________________________________________________________________________________

70 26. (b) Recitativo „Signora Dorabella, signora Fiordiligi“ 100


71 (Despina, Dorabella, Fiordiligi)
[Das Rezitativ endet auf Bl. 71r oben,
gleich anschließend beginnt No. 12.]
72 2 (r) No. 12 Aria „In uomini! In soldati“ (Despina)
73 [Bll. 72-77: das Bl. mit der Rötelziffer 1 ist nicht erhalten.]
74 3
75
76 4
77 [Bll. 76v-77v leer]
78 27. (b) SCENA X: Recitativo „Che silenzio! Che aspetto di
79 tristezza“ (Don Alfonso, Despina) [Bl. 79v leer]
80 28 SCENA XI: No. 13 Sestetto „Alla bella Despinetta“ 66
81 (Fiordiligi, Dorabella, Despina, Ferrando, Don Al-
82 29 fonso, Guglielmo)
83
84 30.
85
86 31.
87
88 32 96
89
90 33 66
91
92 34 Recitativo „Che sussurro! Che strepito“ (Don 100
93 Alfonso, Dorabella, Fiordiligi, Ferrando, Guglielmo,
94 35 Despina)
95 [Bl. 95v leer] 66
96 1 (hb) No. 14 Aria „Come scoglio immoto resta“ (Fiordi- 100
97 ligi)
98 2
99
100 3
101
102 4
103 [Bl. 103v leer]
104 36. (b) Recitativo „Ah non partite!“ (Ferrando, Guglielmo,
Don Alfonso, Dorabella, Fiordiligi) [Bl. 104v leer]
105 1 (b) No. 15 Aria „Rivolgete a lui lo sguardo“ 66
106 (Guglielmo)
107 2 [Verworfen; durch die Arie „Non siate ritrosi“ ersetzt.]
108

14
Lagen- jüngere Bogen-/Blatt- Szene/Nummer Wz.
Ordnung Fol. zählung (nach NMA) [Bemerkungen]
______________________________________________________________________________________________

109 3 66
110
111 4
112
113 5
114
115 6
116
117 1 (r) No. 15 Aria „Non siate ritrosi“ (Guglielmo) 100
118 [Bg.-Zählung 1 aus 2 korr.; vgl. im folgenden.]
119 2 [Bg.-Zählung 2 aus 1 korr. (dieser und der vorangegan-
120 gene Bg. bei der Zählung falsch gereiht); Bl. 120v leer.]
121 37. (b) SCENA XII: No. 16 Terzetto „E voi ridete?“ (Fer- 66
122 rando, Guglielmo, Don Alfonso)
123 38
124 Recitativo „Si può sapere un poco“ (Don Alfonso,
Guglielmo, Ferrando) [Das Rezitativ beginnt auf Bl. 124v.]
125 1 (b) No. 17 Aria „Un’aura amorosa“ (Ferrando)
126
127 2 100
128
129 [Bl. 129v leer]
130 39. (b) SCENA XIII: Recitativo „Oh la saria da ridere“ (Don
131 Alfonso, Despina) [Bg.-Zählung 39. rot unterstrichen
(wohl fremde Hand); Bl. 131v leer.]
132 40. SCENA XIV-XVI: No. 18 Finale „Ah che tutta in un
133 momento“ (Despina, Fiordiligi, Dorabella, Fer-
134 41. rando, Don Alfonso, Guglielmo)
135 [Scena XV beginnt auf Bl. 136r, Scena XVI auf Bl. 150r.]
136 42
137
138 43
139
140 44 66
141
142 45 100
143
144 46
145
146 47
147

15
Lagen- jüngere Bogen-/Blatt- Szene/Nummer Wz.
Ordnung Fol. zählung (nach NMA) [Bemerkungen]
______________________________________________________________________________________________

148 48 100
149
150 49
151
152 50
153
154 51
155 [Eingeschobenes Bl. mit T. 385-390 (von Kopistenhand; vgl. dazu 66
156 Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, S. 100); Bl. 155v leer.] 100
157 52
158
159 53
160
161 54
162
163 55
164
165 56
166
167 57
168
169 58
170
171 59
172
173 60
174

[Atto secondo]
175 1 (r) SCENA I: Recitativo „Andate là, che siete“ (Despina, 100
176 Fiordiligi, Dorabella)
177 1 (b) No. 19 Aria „Una donna a quindici anni“ (Despina)
178
179 2
180
181 3
182
183 2 (r) SCENA II: Recitativo „Sorella, cosa dici?“ (Fiordi- 80
ligi, Dorabella)
184 3 No. 20 Duetto „Prenderò quel brunettino“ (Fiordi- 100
185 ligi, Dorabella)

16
Lagen- jüngere Bogen-/Blatt- Szene/Nummer Wz.
Ordnung Fol. zählung (nach NMA) [Bemerkungen]
______________________________________________________________________________________________

186 4 100
187
188 5
189 [Bl. 189r/v leer]
190 6 SCENA III: Recitativo „Ah correte al giardino“ (Don
Alfonso, Dorabella) [Bl. 190v leer]
SCENA IV: No. 21 Duetto con Coro „Secondate,
aurette amiche“ (Ferrando, Guglielmo, Chor)
[Fehlt im Autograph; vgl. dazu Abschnitt
II. Bemerkungen zum Autograph, S. 113 f.]
191 7 Recitativo „Il tutto deponete“ (Don Alfonso, 101
Fiordiligi, Dorabella, Despina, Ferrando, Gu-
glielmo) [Bl. 191v leer]
192 1 (b) No. 22 „La mano a me date“ (Despina, Ferrando, 100
193 Guglielmo, Don Alfonso)
194 2
195
196 3
197
198 4
199 [Bl. 199r/v leer]
200 8 (r) SCENA V: Recitativo „Oh che bella giornata!“ 101
201 (Fiordiligi, Ferrando, Dorabella, Guglielmo)
[Bl. 201v leer]
202 9 No. 23 Duetto „Il core vi dono“ (Dorabella, 100
203 Guglielmo)
204 10
205
206 11
207
208 12 SCENA VI: Recitativo „Barbara! Perché fuggi?“
209 (Ferrando, Fiordiligi) [Das Rezitativ beginnt auf Bl. 208v.]
210 1 (r) No. 24 Aria „Ah lo veggio, quell’anima bella“
211 (Ferrando)
212 2
213
214 3
215
216 4
217
218 [–]
219 [Bll. 218v-219v leer]

17
Lagen- jüngere Bogen-/Blatt- Szene/Nummer Wz.
Ordnung Fol. zählung (nach NMA) [Bemerkungen]
______________________________________________________________________________________________

SCENA VII: Recitativo „Ei parte … senti! …


Ah no … partir si lasci“ (Fiordiligi)
[Fehlt im Autograph; vgl. dazu Abschnitt
II. Bemerkungen zum Autograph, S. 122.]
220 1 (b) No. 25 Rondò „Per pietà, ben mio, perdona“ 100
221 (Fiordiligi)
222 2
223
224 3
225
226 4
227
228 [–] [Bl. 228v leer]
229 13 (r) SCENA VIII: Recitativo „Amico, abbiamo vinto!“
230 (Ferrando, Guglielmo)
231 14 101
232 [Auf Bl. 232r neuer Schluß des Rezitativs; Bl. 232v leer.] 100
233 1 (b) No. 26 Aria „Donne mie, la fate e tanti“ (Guglielmo)
234
235 2
236
237 3
238
239 4
240
241 [–] [Bl. 241v leer]
242 15 (r) SCENA IX: Recitativo „In qual fiero contrasto“
243 (Ferrando) [Bl. 243v leer]
244 1 (r) No. 27 Cavatina „Tradito, schernito“ (Ferrando)
245
246 2
247 [Bl. 247v leer]
248 16 (r) Recitativo „Bravo: questa è costanza“ (Don Al-
fonso, Ferrando, Guglielmo)
249 SCENA X: Recitativo „Ora vedo che siete“ (Despina,
Dorabella, Fiordiligi) [Scena X beginnt auf Bl. 248v.]
250 1 (b) No. 28 Aria „È amore un ladroncello“ (Dorabella)
251
252 2
253
254 3 [Bg.-Zählung 3 aus 2 korr.]
255

18
Lagen- jüngere Bogen-/Blatt- Szene/Nummer Wz.
Ordnung Fol. zählung (nach NMA) [Bemerkungen]
______________________________________________________________________________________________

256 4 [Bg.-Zählung: 3 angesetzt, dann mit 4 überschrieben.] 100


257 [Bl. 257r/v leer]
258 [17?] SCENA XI-XII: Recitativo „Come tutto congiura“12 [–]
259 (Fiordiligi, Guglielmo, Despina, Don Alfonso)
260 [–] [Bll. 260v-261v leer]
261
262 1 (b) No. 29 Duetto „Fra gli amplessi in pochi istanti“ 100
263 2 (Fiordiligi, Ferrando)
264 2 [Bll. 263/264 urspr. mit Bl.-Zählung 2 bzw.
265 3; ausgewischt bzw. 3 mit 2 überschrieben.]
266 3
267
268 4
269
270 5
271 [Bl. 271r/v leer]
[–] 18 (r) SCENA XIII: Recitativo „Ah poveretto me! Cosa ho
[–] veduto!“ (Guglielmo, Don Alfonso, Ferrando) mit
No. 30 „Tutti accusan le donne“ (Don Alfonso,
Ferrando, Guglielmo)
[Fehlt in Quelle A; vgl. Quelle A1, S. 10 f.]
272 19 (r) SCENA XIV: Recitativo „Vittoria, padroncini!“ 95
(Despina, Ferrando, Don Alfonso, Guglielmo)
[Bl. 272v leer]
273 1 (b) SCENA XV-XVII, SCENA ULTIMA (XVIII): No. 31 Finale 100
274 „Fate presto, o cari amici“ (Despina, Fiordiligi,
275 2 Dorabella, Ferrando, Don Alfonso, Guglielmo,
276 Chor) [Scena XVI beginnt auf Bl. 277 v, Scena XVII auf
Bl. 285v und Scena ultima (XVIII) auf Bl. 295r.]
277 3
278
279 4
280
281 5
282
283 6
284

12 Weder Autograph noch Kopistenabschrift, sondern von einem nicht identifizierten Komponisten auf einer in der
Autographen-Überlieferung Mozarts unbekannten Papiersorte notiert (Wz.: „VC“ [spiegelverkehrt] unter Coro-
na, Gegenmarke: drei abnehmende Monde). – Vgl. dazu das Vorwort in Teilband 1, S. XXVI.

19
Lagen- jüngere Bogen-/Blatt- Szene/Nummer Wz.
Ordnung Fol. zählung (nach NMA) [Bemerkungen]
______________________________________________________________________________________________

285 7 100
286
287 8
288
289 9
290
291 10
292
293 11
294
295 12
296
297 13
298
299 14
300
301 15
302
303 16
304
305 17
306
307 18
308
309 19
310
311 20
312

Zu den einzelnen Nummern (Quelle A mit Quelle A1) 13


O u v e r t u r a (Bll. 1r-12r; Bl. 12v leer)
Blatt 1r
Am oberen Rand Mitte Überschrift: Ouvertura.
Fremdeintragungen (soweit nicht anders vermerkt, jeweils Georg Nikolaus Nissen mit dunkel-
brauner Tinte):
In der oberen linken Ecke: N. 18. [gestrichen und darunter N. 16. gesetzt], am oberen Rand
links und rechts von der Mitte jeweils Werktitel mit Tinte: Così fan tutte. bzw. Bleistift: Cosi

13 Zur Blattzählung hier und im folgenden vgl. Anmerkung 7 auf S. 11.

20
fan tutte [letztere radiert, mit Bleistift gestrichen und mit N. 18. überschrieben, diese wiede-
rum gestrichen und am oberen Rand rechts N. 16. gesetzt], am rechten Rand oben Echtheits-
bestätigung: Von Mozart / und / seine Handschrift., darunter Johann Anton André mit Blei-
stift in Kästchen: 118 [= Mozarts eigenhändiges Werkverzeichnis], am unteren Rand Mitte
Julius André mit Bleistift in Kästchen: 45. [= André gedr. Verz.], weiter rechts unbekannte
Hand mit Bleistift: K. 588 [= KV].
Kleine Papierrisse an den Rändern von Bl. 1 mit durchsichtigem Klebestreifen repariert.
Autographe Vermerke sowie Partitur mit dunkel-, stellenweise fast schwarzbrauner Tinte und
normaler, d. h. weder breiter noch dünner Feder geschrieben.
Durchweg Vc./B.-Stimme mit hellbrauner Tinte nachgezogen (vermutlich von Mozart, aller-
dings sind in T. 80, 149 und 194 Eintragungen von fremder Hand; vgl. dazu Abschnitt II. Be-
merkungen zum Autograph, dort die entspr. Bemerkungen auf S. 66 f., sowie in Teilband 1
das Vorwort, S. XXI).

ATTO PRIMO

Scena I
N o . 1 T e r z e t t o (Bll. 13r-17v)
Auf Bl. 13r am oberen Rand links bzw. Mitte mit heller bzw. dunkler Tinte Numerierung bzw.
Akt- und Szenenbezeichnung: N:o 1. bzw. Atto Primo. / Scena I. / Bottega di Caffè.
Durchgehend Tinte und Feder wie in der Ouvertüre.
Kleine Papierrisse am unteren Rand von Bl. 14 mit durchsichtigem Klebestreifen repariert.

R e c i t a t i v o „Fuor la spada“ (Bl. 18r/v)


Auf Bl. 18r am oberen Rand Mitte mit heller Tinte szenische Anweisung: Ferrando. guillel-
mo. D. Alfonso.
Zunächst dunkel-, dann mittelbraune Tinte (auch szenische Anweisung auf Bl. 18r mittel-
braun); Feder etwas breiter als bisher.

N o . 2 T e r z e t t o (Bll. 19r-21v)
Auf Bl. 19r am oberen Rand links mit heller Tinte Numerierung: N:o 2.
Durchgehend schwarzbraune Tinte und feine Feder.

R e c i t a t i v o „Scioccherie di poeti!“ (Bll. 21v-22v)


Auf Bl. 21v in der Mitte des 8. und 11. Systems mit derselben schwarzbraunen Tinte wie in
No. 2 Bezeichnungen: Recitativo. bzw. Recitativo:
Die weitere originale Bezeichnung Recitativo: zum 10. System von Bl. 21v sowie die voll-
ständige Notation sind mit derselben Tinte und Feder wie das Rezitativ vor No. 2 geschrieben
(vgl. weiter oben Bl. 18r/v).

N o . 3 T e r z e t t o (Bll. 23r-27r; Bl. 27v leer)


Auf Bl. 23r am oberen Rand links mit heller Tinte Numerierung: N:o 3.
Erster Arbeitsgang mit schwarzbrauner, zweiter mit hellbrauner bis schwarzer Tinte; jeweils
feine Feder.

21
Scena II
N o . 4 D u e t t o (Bll. 28r-35r)
Auf Bl. 28r am oberen Rand links bzw. Mitte mit heller bzw. dunkler Tinte Numerierung
bzw. Szenenbezeichnung: N:o 4: bzw. Scena II. / Giardino sulla spiaggia. / Fiordiligi e Dora-
bella.
Andante (T. 1-70): erster Arbeitsgang mit mittelbrauner Tinte und normaler Feder, zweiter
mit schwarzer Tinte und feiner Feder; Allegro (T. 71 bis Schluß): durchgehend hellbraune
Tinte und breite Feder.

R e c i t a t i v o „Mi par che stamattina“ und S c e n a I I I R e c i t a t i v o „Non son essi:


è Don Alfonso“ (Bll. 35v-36r; Bl. 36v leer)
Auf Bl. 35v in der Mitte von 11./12. System Szenenbezeichnung: Scena III. / Le sudetta e /
D. Alfonso.
Durchgehend Tinte und Feder wie beim Rezitativ vor No. 2 (vgl. Bl. 18r/v, S. 21).

N o . 5 A r i a (Bl. 37r/v)
Blatt 37r
Am oberen Rand links mit dunkler Tinte Textincipit: Barbaro fato!
Fremdeintragungen:
Am oberen Rand Mitte sowie anschließend von unbekannter Hand mit dunkler Tinte wiede-
rum Textincipit sowie Arientitel und Numerierung: (barbaro fato) bzw. N o. 5.
Durchgehend mittel- bis dunkel- oder schwarzbraune Tinte und normale Feder.

R e c i t a t i v o „Stelle! Per carità, signor Alfonso“ (Bl. 38r; Bl. 38v leer)
Ohne autographe Vermerke.
Tinte und Feder wie bei No. 5.

Scena IV
N o . 6 Q u i n t e t t o (Bll. 39r-46r)
Auf Bl. 39r am oberen Rand links bzw. Mitte mit heller bzw. dunkler Tinte Numerierung bzw.
Szenenbezeichnung: N:o 6: bzw. Scena IV.
Erster Arbeitsgang mit hellbrauner, zweiter mit dunkel- bis schwarzbrauner Tinte; jeweils nor-
male Feder.

R e c i t a t i v o „Non piangere, idol mio“ (Bl. 46v)


Ohne autographe Vermerke.
Mittel- bis dunkelbraune Tinte und normale Feder.

N o . 7 D u e t t i n o (Bll. 47r-48v)
Auf Bl. 47r am oberen Rand links mit heller Tinte Numerierung: N:o 7.
Erster Arbeitsgang mit schwarzbrauner Tinte und spitzer Feder, zweiter mit hellbrauner Tinte
und normaler Feder.

22
R e c i t a t i v o „La commedia è graziosa“ (Bl. 49r; Bl. 49v leer)
Ohne autographe Vermerke.
Mittel- bis schwarzbraune Tinte und normale Feder.

Scena V
N o . 8 C o r o (Bll. 50r-52v; Bl. 53r/v leer)
Blatt 50r
Am oberen Rand links bzw. Mitte mit heller bzw. etwas dunklerer Tinte Numerierung bzw.
Szenenbezeichnung: N:o 8. bzw. Scena V. Coro.
Fremdeintragung:
Am oberen Rand links von der Mitte von unbekannter Hand mit dunkler Tinte Schlußworte
des vorangegangenen Rezitativs: (io moro)
Erster Arbeitsgang mit hellbrauner, zweiter mit dunkelbrauner Tinte; jeweils feine Feder.

R e c i t a t i v o „Non v’è più tempo, amici“ (Bl. 54r)


Am oberen Rand Mitte mit schwarzgrauer Tinte Szenenbezeichnung: scena V. [bezieht sich
auf die Wiederholung von No. 8 Coro; vgl. weiter oben bei Bll. 50r-52v sowie weiter unten zu
No. 9].
Schwarzgraue Tinte und feine Feder.

R e c i t a t i v o [No. 8a Quintetto] „Di scrivermi ogni giorno“ (Bll. 54v-56v)


Auf Bl. 54v im 1. System mit dunkelbrauner Tinte Bezeichnung: Recitativo [ohne Numerie-
rung, da als Accompagnato-Fortsetzung des vorangegangenen Secco-Rezitativs gedacht; vgl.
dazu Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, dort S. 80].
Durchgehend hellbraune Tinte mit leichter Grau-Tönung und normale bis breite Feder.

No. 9 Coro
Nicht ausnotiert, sondern zum Schluß von No. 8a Hinweis auf Wiederholung von No. 8 (vgl.
dazu Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, dort S. 81).

Scena VI
R e c i t a t i v o „Dove son? Son partiti“ (Bl. 57r; Bl. 57v leer)
Auf Bl. 57r am oberen Rand Mitte Szenenbezeichnung: Scena VI. / Le sudette e D: Alfonso:
Mittelbraune Tinte und normale Feder.

N o . 1 0 T e r z e t t i n o (Bll. 58r-60r)
Auf Bl. 58r am oberen Rand links Numerierung: N:o 10.
Durchgehend mittelbraune Tinte und normale bis breite Feder.

Scena VII
R e c i t a t i v o „Non son cattivo comico! – Nel mare solca“ (Bll. 60v-61r; Bl. 61v leer)
Auf Bl. 60v am oberen Rand Mitte Szenenbezeichnung: scena VII. / D: Alfonso solo.
Tinte und Feder wie bei No. 10.

23
Scena VIII–IX
R e c i t a t i v o „Che vita maledetta“ und R e c i t a t i v o „Ah scostati“ (Bll. 62r-63v)
Auf Bl. 62r am oberen Rand links bzw. Mitte sowie rechts im 7./8. System nach T. 16 jeweils
Szenenbezeichnung (oben links mit ergänzendem Vermerk): Dopo la cavatina di Despina. /
Scena 8v: a [alles gestrichen] bzw. scena VIII. bzw. scena IX. / la Sudetta / fiordiligi e Dora-
bella.
Durchgehend hellbraune Tinte mit leichter Rot-Tönung und normale bis breite Feder.

N o . 1 1 A r i a (Bll. 64r-69v)
Auf Bl. 64r in der oberen linken Ecke bzw. links von der Mitte Numerierung bzw. Vermerk:
N:o 11. bzw. ist ganz instrumentirt.
Durchgehend mittel- bis schwarzbraune Tinte und feine Feder.

R e c i t a t i v o „Signora Dorabella, signora Fiordiligi“ (Bll. 70r-71r)


Auf Bl. 70r am oberen Rand links Vermerk: dopo l’aria di Dorabella.
Durchgehend hell- bis mittelbraune Tinte und normale Feder.

N o . 1 2 A r i a (Bll. 71r-76r; Bll. 76v-77v leer)


Ohne autographe Vermerke (auch ohne Numerierung, jedoch zum Schluß des vorangegange-
nen Rezitativs Hinweis auf die folgende Arie: N:o 12; vgl. dazu Abschnitt II. Bemerkungen
zum Autograph, dort S. 85).
Durchgehend braune Tinte (hell bis dunkel schattiert) und normale Feder.

Scena X
R e c i t a t i v o „Che silenzio! Che aspetto di tristezza“ (Bll. 78r-79r; Bl. 79v leer)
Auf Bl. 78r am oberen Rand links bzw. Mitte Vermerk bzw. Szenenbezeichnung: dopo l’aria
di Despina bzw. Scena X. / Don Alfonso solo, poi Despina.
Durchgehend hellbraune Tinte und normale Feder.

Scena XI
N o . 1 3 S e s t e t t o (Bll. 80r-91v)
Auf Bl. 80r am oberen Rand links bzw. Mitte Numerierung bzw. Szenenbezeichnung: N:o 13
bzw. scena XI.
Erster Arbeitsgang mit schwarzer Tinte und feiner Feder, zweiter mit hellgrau-brauner Tinte
und breiter Feder. Zum ersten Arbeitsgang gehören: Bezeichnung der Str. und Sgst., zum zwei-
ten: Bezeichnung der Bls. sowie korrigierende Bezeichnung der Stimmen FIORD. und DOR.,
außerdem die Tempobezeichnung. Tinte ab Bl. 83v immer weniger schwarz, ab Bl. 84v über-
wiegend hellgrau-braun, jedoch beim Gesangstext immer wieder dunklere Eintragungen.

R e c i t a t i v o „Che sussurro! Che strepito“ (Bll. 92r-95r; Bl. 95v leer)


Auf Bl. 92r am oberen Rand links Vermerk: dopo il sestetto.
Zunächst hellbraune Tinte und breite Feder, dann ab T. 7 dunklere Tinte (Tempobezeichnung
T. 11 sowie Str. T. 15 ff. aber wiederum hell).

24
N o . 1 4 A r i a (Bll. 96r-103r; Bl. 103v leer)
Auf Bl. 96r am oberen Rand links Numerierung sowie zusätzliche Aktbezeichnung: N:o 14.
Atto 1m:o
Erster Arbeitsgang (dazu gehört die Tempobezeichnung) mit mittelbrauner, zweiter mit dun-
kelbrauner Tinte; jeweils normale Feder.

R e c i t a t i v o „Ah non partite!“ (Bl. 104r; Bl. 104v leer)


Auf Bl. 104r am oberen Rand links Vermerk: dopo l’aria di fiordiligi.
Mittelbraune Tinte und normale Feder.

N o . 1 5 A r i a (= die später verworfene Nummer „Rivolgete a lui lo sguardo“ KV 584:


Bll. 105r-116v)
Auf Bl. 105r am oberen Rand links Numerierung: N:o 15.
Erster Arbeitsgang mit mittelbrauner, zweiter mit zum Teil dunklerer Tinte; jeweils normale
Feder.

N o . 1 5 A r i a (= endgültige Nummer „Non siate ritrosi“: Bll. 117r-120r; Bl. 120v leer)
Auf Bl. 117r am oberen Rand links Numerierung sowie zusätzliche Aktbezeichnung: N:o 15
Atto 1m:o.
Erster Arbeitsgang mit graubrauner bis -schwarzer, zweiter mit mittelbrauner Tinte; jeweils
normale Feder.

Scena XII
N o . 1 6 T e r z e t t o (Bll. 121r-124r)
Auf Bl. 121r am oberen Rand links bzw. Mitte Numerierung bzw. Szenenbezeichnung: N:o 16.
bzw. scena XII. / D: Alfonso, ferrando, guilelmo.
Durchgehend hellbraune Tinte und normale Feder (auch die im 1. und 12. System später hin-
zugefügten Ob.- und Cor.-Stimmen; vgl. dazu Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph,
dort S. 92 f.).

R e c i t a t i v o „Si può sapere un poco“ (Bl. 124v)


Ohne autographe Vermerke.
Dunkelbraune Tinte und normale Feder.

N o . 1 7 A r i a (Bll. 125r-129r; Bl. 129v leer)


Auf Bl. 125r am oberen Rand links Numerierung: N:o 17.
Durchgehend mittel- bis hellbraune Tinte und normale Feder.

Scena XIII
R e c i t a t i v o „Oh la saria da ridere“ (Bl. 130r-131r; Bl. 131v leer)
Blatt 130r
Am oberen Rand Mitte Szenenbezeichnung: scena XIII. / Don Alfonso solo, poi Despinetta.

25
Fremdeintragungen:
Am oberen Rand rechts von unbekannter Hand mit Rötel Aktbezeichnung: Atto primo, zudem
Mozarts Foliierung (39.) mit Rötel unterstrichen.
Schwarz- bis mittelbraune Tinte und feine bis normale Feder.

Scena XIV–XVI
N o . 1 8 F i n a l e (Bll. 132r-174v; Bl. 155v leer, vgl. dazu im folgenden)
Blatt 132r
Am oberen Rand links bzw. Mitte autographe Numerierung bzw. Szenenbezeichnung: N:o 18.
bzw. Scena XIV. / Giardinetto gentile / Due Sofà d’Erba ai lati. / Fiordiligi, Dorabella.
Fremdeintragungen (jeweils Kopistenhand):
Oberhalb der Akkolade im 1. System links Überschrift: Finale 1:o, links zwischen 1. und 2.
System Tempobezeichnung bzw. Aufführungsanweisung (zu V. I): Andante bzw. Con sor-
dini, zwischen 2. und 3. System nochmals Aufführungsanweisung (zu V. II): Con sordini:,
oberhalb des 12. Systems (zu Vc./B.) wiederum Tempobezeichnung (Andante).
Blatt 136r
Oberhalb der Akkolade zu T. 62 Szenenbezeichnung: scena XV., zwischen 4. und 5. System
weiterer Vermerk Mozarts im Hinblick auf die ab T. 62 fehlenden Bls.-Stimmen: extra blatt.
[wohl von fremder Hand mit Rötel gestrichen und einen darunterstehenden, vermutlich ergän-
zenden Vermerk bis zur Unleserlichkeit ausrasiert; vgl. dazu im folgenden].
Fremdeintragungen:
Am oberen Rand nach der Szenenbezeichnung der Vermerk: NB oboe, Clarini sono scritti a
parte, zu 4./5. bzw. zu 6. System am Beginn von T. 62 jeweils Akkoladenklammer und In-
strumentenbezeichnungen: Flauti bzw. Fagotti [diese beiden Stimmen T. 62-96 von Kopisten-
hand in die Partitur eingetragen; vgl. dazu Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, dort
S. 97]. Möglicherweise im Zusammenhang mit den Kopisteneintragungen wurden der oben er-
wähnte autographe Vermerk extra blatt. gestrichen und die darunterstehende Zeile ausrasiert.
Blatt 150r
Am oberen Rand Mitte Szenenbezeichnung: scena XVI: Despina travestita da medico.
Blatt 155r
Enthält die eingeschobenen Takte 385 bis 390 (Fl., Fag., Str., Sgst.) in Kopistenabschrift (vgl.
dazu Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, dort S. 100).
Bis einschließlich Bl. 149v durchgehend normale Feder mit folgenden Tinten: Bll. 132r bis
Mitte 136r hellbraun, Korrektur Mitte Bl. 136r (Beginn von Scena XV; vgl. dazu Abschnitt
II. Bemerkungen zum Autograph, dort S. 96 f.) schwarz, Bl. 137r schwarz und hellbraun
wechselnd, ab Ende Bl. 138r hell- bis dunkelbraun (keine schwarze Tinte mehr); ab Bl. 150r
(Beginn von Scena XVI) breite Feder und mittel- bis dunkelbraune Tinte; ab Bl. 175v (Tempo-
wechsel T. 429 sowie V. I bereits ab T. 427) spitze Feder und schwarze bis schwarzbraune
Tinte für den ersten, hellbraune Tinte und feine Feder für den zweiten Arbeitsgang (auch
Mozarts Schlußvermerk fine dell’Atto 1m.o mit hellbrauner Tinte). Kopistenabschrift der Takte
385 bis 390 (Bl. 155r) mit dunkelbrauner Tinte im 1.-6. und hellbrauner Tinte im 7.-12. Sy-
stem.

26
ATTO SECONDO

Scena I
R e c i t a t i v o „Andate là, che siete“ (Bll. 175r-176v)
Auf Bl. 175r am oberen Rand Mitte Akt- bzw. Szenenbezeichnung: Atto II. bzw. scena I. /
Dorabella, fiordiligi é Despina.
Dunkel- bis schwarzbraune Tinte und normale Feder.

N o . 1 9 A r i a (Bll. 177r-182v)
Auf Bl. 177r am oberen Rand links Numerierung mit Aktbezeichnung: N:o 19. Atto 2d- o.
Durchgehend dunkelbraune Tinte (möglicherweise am Anfang der Nummer Sgst. und Vc./B.
zuerst notiert) und normale Feder.

Scena II
R e c i t a t i v o „Sorella, cosa dici?“ (Bl. 183r/v)
Auf Bl. 183r am oberen Rand Mitte Szenenbezeichnung: scena II. / fiordiligi e Dorabella.
Hellbraune Tinte und normale Feder.

N o . 2 0 D u e t t o (Bll. 184r-188v; Bl. 189r/v leer)


Ohne autographe Vermerke.
Tinte und Feder wie bei No. 19, Bls. möglicherweise später; einige Korr. mit spitzerer Feder
(vgl. dazu Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, dort S. 112 f.).
Fremdeintragung:
Auf Bl. 184r im 1. System links unbekannte Hand mit Tinte: N: 20 [die Ziffer mit Rötel nach-
gezogen].

Scena III
R e c i t a t i v o „Ah correte al giardino“ (Bl. 190r; Bl. 190v leer)
Auf Bl. 190r am oberen Rand Mitte Szenenbezeichnung: scena III. / Le sudetta e don Alfonso.
Dunkelbraune Tinte und normale Feder.

S c e n a I V mit N o . 2 1 D u e t t o c o n C o r o fehlt14
R e c i t a t i v o „Il tutto deponete“ (Bl. 191r; Bl. 191v leer)
Auf Bl. 191r am oberen Rand links Vermerk: (Dopo il Coro)
Dunkelbraune Tinte und normale Feder.

N o . 2 2 (Bll. 192r-198v; Bl. 199r/v leer)


Auf Bl. 192r am oberen Rand links Numerierung: N: 22.
Erster Arbeitsgang mit mittelbrauner, zweiter (hauptsächlich Bls.) mit dunkel- bis schwarz-
brauner Tinte; jeweils normale Feder.

14 Vgl. dazu Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, dort S. 113 f.

27
S c e n a V (Bll. 200r-201r; Bl. 201v leer)
Auf Bl. 200r am oberen Rand Mitte Szenenbezeichnung: scena V.
Dunkelbraune Tinte und normale Feder.

N o . 2 3 D u e t t o (Bll. 202r-208r)
Ohne autographe Vermerke.
Fremdeintragung:
Auf Bl. 202r im 1. System rechts von unbekannter Hand mit Rötel Numerierung: 23
Tinte und Feder wie bei No. 22.

Scena VI
R e c i t a t i v o „Barbara! Perché fuggi?“ (Bll. 208v-209v)
Auf Bl. 208v am oberen Rand Mitte Szenenbezeichnung: scena VI.
Dunkelbraune Tinte und normale Feder.

N o . 2 4 A r i a (Bll. 210r-218r; Bll. 218v-219v leer)


Auf Bl. 210r am oberen Rand links Numerierung: N:o 24:
Durchgehend mittelbraune Tinte und normale Feder, jedoch verschiedene Arbeitsgänge: zu-
erst Sgst. und Vc./B., dann die obligaten Bls. (T. 42 ff.), übrigen Str. und dynamischen Zeichen
in Vc./B., schließlich (ab T. 70) alles mehr oder weniger in einem Zug notiert.

S c e n a V I I mit R e c i t a t i v o „Ei parte … senti! … Ah no … partir si lasci“ fehlt15

N o . 2 5 R o n d ò (Bll. 220r-228r; Bl. 228v leer)


Auf Bl. 220r am oberen Rand links, Mitte bzw. rechts Numerierung, Überschrift bzw. Akt-
bezeichnung: N:o 25. bzw. Rondò. bzw. [leicht verschmiert] Atto 2 d:o
Erster und zweiter Arbeitsgang mit dunkelbrauner Tinte, im zweiten Arbeitsgang zum Teil
ins Schwarze gehend, durchweg normale Feder; Sgst. und Vc./B. (dunkelbraune Tinte) mehr
oder weniger in einem Zug geschrieben.

Scena VIII
R e c i t a t i v o „Amico, abbiamo vinto!“ (Bll. 229r-232r, Bl. 231r mit dem urspr., Bl. 232r
mit dem neuen Schluß16; Bl. 232v leer)
Auf Bl. 229r am oberen Rand Mitte Szenenbezeichnung: scena VIII. / ferrando, guilelmo.
Dunkelbraune Tinte und normale Feder.

N o . 2 6 A r i a (Bll. 233r-241r; Bl. 241v leer)


Auf Bl. 233r am oberen Rand links Numerierung mit Aktbezeichnung: N: 26. Atto 2 d:o .
Erster Arbeitsgang mit mittel-, zweiter mit dunkelbrauner Tinte; jeweils normale Feder.

15 Vgl. dazu Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, dort S. 122.


16 Vgl. dazu Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, dort S. 126 f.

28
Scena IX
R e c i t a t i v o „In qual fiero contrasto“ (Bll. 242r-243r; Bl. 243v leer)
Auf Bl. 242r am oberen Rand Mitte Szenenbezeichnung: scena IX. / ferrando solo, poi D: Al-
fonso e guilelmo / che parlano in fondo. ℓ .
Erster Arbeitsgang mit dunkel-, zweiter mit hellbrauner Tinte; jeweils normale Feder.

N o . 2 7 C a v a t i n a (Bll. 244r-247r; Bl. 247v leer)


Auf Bl. 244r am oberen Rand links bzw. Mitte Numerierung bzw. Überschrift: N.o 27. bzw.
Cavatina.
Erster Arbeitsgang mit mittel-, zweiter mit dunkelbrauner Tinte; jeweils normale Feder.

R e c i t a t i v o „Bravo: questa è costanza“ (Bl. 248r bis 1. Akkolade Bl. 248v)


Auf Bl. 248r am oberen Rand rechts Vermerk: (dopo la cavatina di ferrando).
Dunkelbraune Tinte und normale Feder.

Scena X
R e c i t a t i v o „Ora vedo che siete“ (2. Akkolade Bl. 248v bis Bl. 249v)
Auf Bl. 248v im 3./4. (leeren) System auf Mitte Szenenbezeichnung: Scena X / Dorabella,
Despina [überschreibt ausgewischten Eintrag fiordiligi], e poi fiordiligi. Das Autograph über-
liefert den E-dur-Schluß des Rezitativs (vgl. in Teilband 2 Anhang III/1, S. 626, sowie in
diesem Krit. Bericht Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, dort S. 132 f.).
Tinte und Feder wie im vorangegangenen Rezitativ.

N o . 2 8 A r i a (Bll. 250r-256v; Bl. 257r/v leer)


Auf Bl. 250r am oberen Rand links Numerierung: N: 28.
Mittelbraune Tinte, ab T. 10 (Bl. 250v ff.) Sgst. und Vc./B dunkelbraun (vgl. dazu Abschnitt
II. Bemerkungen zum Autograph, dort S. 133 f.); jeweils normale Feder.

Scena XI–XII
R e c i t a t i v o „Come tutto congiura“ (Bll. 258r-260r, von unbekanner Hand17; Bll. 260v bis
261v leer)
Auf Bll. 258r und 259v jeweils vor der Akkolade im 1./2. bzw. 5./6. System Szenenbe-
zeichnung: Scena XI / fiordiligi sola, poi Guilelmo , e / ferrando , e D. Alfonso che passano /
senza esser veduti, indi Despina. bzw. Scena XII. / fiord. poi ferrando, indi / Guil. e D. Al-
fonso, dalla / camera etc.

N o . 2 9 D u e t t o (Bll. 262r-270v; Bl. 271r/v leer)


Auf Bl. 262r am oberen Rand links, Mitte bzw. rechts Numerierung, Überschrift bzw.
Aktbezeichnung: N.o 29 bzw. Duetto. bzw. Atto 2do:
Erster Arbeitsgang (Sgst., Vc./B.) mit hellbrauner, zweiter mit schwarzer, dritter (Bls.) mit
dunkelbrauner Tinte; jeweils normale Feder.

17 Vgl. dazu das Vorwort in Teilband 1, S. XXVI, sowie in Teilband 2 Anhang III/2, S. 626-630.

29
S c e n a X I I I 18
R e c i t a t i v o „Ah poveretto me! Cosa ho veduto!“ (S. [1] bis 1. Akkolade S. [3])19
Auf S. [1] am oberen Rand Mitte Szenenbezeichnung: scena XIII. / Guilemo[!], Don Alfonso,
poi ferrando / indi Despina.
Dunkelbraune Tinte und normale Feder.

N o . 3 0 (2. Akkolade S. [3] bis S. [4])


Ohne autographe Vermerke.
Fremdeintragung:
Auf S. [3] am linken Rand zu Beginn vor der Akkoladenklammer von unbekannter Hand mit
Rötel Numerierung: 30
Erster Arbeitsgang mit Tinte wie im vorangegangenen Rezitativ, zweiter mit hellbrauner
Tinte; jeweils normale Feder.

Scena XIV
R e c i t a t i v o „Vittoria, padroncini!“ (Bl. 272r; Bl. 272v leer)
Auf Bl. 272r am oberen Rand Mitte Szenenbezeichnung: scena XIV. / I sud t:i e Despina.
Dunkelbraune Tinte und normale Feder.

Scena XV–Scena ultima


N o . 3 1 F i n a l e (Bll. 273r-312v)
Blatt 273r
Am oberen Rand Mitte (bis in das 2. leere System reichend) bzw. rechts Szenenbezeichnung
bzw. Überschrift: scena XV. / Despina poi D. Alfonso. / Coro di servi e di Suonatori. bzw.
Finale:
Fremdeintragungen:
Im 1. System links bzw. nach der Überschrift jeweils mit Tinte von unbekannter Hand Nume-
rierung bzw. ergänzende Bezeichnung für das Finale: N:o 31. [31 überschreibt möglicherweise
klein geschriebene Tintenzahl 32] bzw. 2 do
Blatt 277v
Am oberen Rand Mitte Szenenbezeichnung: scena XVI.
Blatt 285v
Am oberen Rand in der rechten Seitenhälfte über T. 204-207 zentriert Szenenbezeichnung:
scena XVII.
Blatt 295r
Am oberen Rand Mitte Szenenbezeichnung: scena ultima.

Das Ganze mehr oder weniger in einem Zug geschrieben, jedoch zwei Arbeitsgänge: erster mit
dunkel-, zweiter mit hellbrauner Tinte; jeweils normale Feder.

18 Zu dieser Szene (Recitativo und No. 30) vgl. Quelle A1, S. 10 f.


19 Vgl. Inhalt, dort S. 19.

30
A2a: Beginn eines Entwurfs zu No. 26 „Donne mie, la fate a tanti“ (Guglielmo), Staatsbi-
bliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv,
Signatur: Mus. ms. W. A. Mozart zu: 588 20
Ein Blatt mit zwei beschriebenen Seiten, 29 x 21 cm quer, 12zeilig rastriert.
Wz.: TysonWK No. 100 (siehe die Abbildungen auf S. 176).
Mittelstarkes, helles Papier; zur Blattmitte vertikaler Falz (recto: am Falz verschmutzt).
Braune Tinte und normale Feder (weder breit noch spitz).
Das Blatt enthält den Entwurf der Takte 1 bis 20 einer Frühfassung dieser Arie21.
Ohne autographe Vermerke.
Fremdeintragungen:
Auf recto am oberen Rand Mitte mit Bleistift Akzessionsnummer der Königlichen Bibliothek
Berlin: 1889.401, in der oberen rechten Ecke jüngere Bleistift-Foliierung: 3 [= Fortsetzung der
Foliierung 1, 2 der Quelle A4; vgl. dort Fremdeintragungen]; auf recto am rechten Seitenrand
quer Widmung von unbekannter Hand: Amad: Mozarts eigne Handschrift: zum Geschenk von
meinem / Freunde Fridr Demmer am Wiedner Theater Etc / Wien, 1875.; am unteren Rand
Mitte (zum Teil im 12. System) roter Ovalstempel: Ex / Bibl. Regia / Berolin.

A2b: Fragment (wohl zuletzt notiertes Blatt) des Entwurfs zu No. 26 „Donne mie, la fate a
tanti“ (Guglielmo), Stanford University Music Library (Memorial Library of Music),
Stanford/CA, Signatur: ML. M 776
Ein Blatt mit einer beschriebenen Seite, urspr. 29 x 21 cm quer, 12zeilig rastriert, 1. System
jedoch abgeschnitten.
Wz., Papier, Tinte und Feder wie bei Quelle A2a (vgl. weiter oben).
Der Gesangstext (von geringfügigen Abweichungen abgesehen) entspricht dem 3./4. Vers der
2. Strophe bzw. T. 35-49 der endgültigen Version dieser Arie22. Die Notation endet auf recto
(die Seite ist voll beschrieben) mit der letzten Silbe des 4. Verses über D-dur-Akkord (analog
der endgültigen Version, T. 49).
Das Blatt (ohne autographe Vermerke und Fremdeintragungen) ist eingelegt in eine Mappe
mit Titeletikett von Aloys Fuchs (Schrift zum Teil kalligraphisch): Originale / von / W. A.
Mozart / (Geb: 1756 gest: 1791.) / A M:r Botte de Toulemont / par Alois Fuchsmpr / Wienne
1839.; oberhalb des Etiketts am oberen Rand der Mappe Vermerk des Vorbesitzers Bagann-
herov[?]23: Acquis pour ma collection à la Vente du Baron Taylor, à Paris, / par Mr.
E’tienne Charavay [?], expert en Autographes, Petrov, Russie, Juni 1880, Nicolaj [… ?] de
Bagannherovmpr; in der unteren linken Ecke wohl alte Signatur oder Zuordnungsnummer
eines Vorbesitzers: 11.

20 Vgl. ZieglerWAM, S. 39 f. (dort Beschreibung des modernen Einbands, der auch die Quelle A4 enthält; vgl. dort
Fremdeintragungen, S. 32).
21 Vgl. in Teilband 2 Anhang IIa, S. 624 f.
22 Vgl. in Teilband 2 Anhang IIb, S. 625, sowie im Hauptteil des Bandes S. 426 f.
23 Zu weiteren Vorbesitzern vgl. KV6, S. 669.

31
A3: Skizzen zu No. 31 (Finale) im Atto secondo, Takte 173 bis 204 (= As-dur-Kanon), Biblio-
theca Mozartiana der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg, Signatur: KV 6 587a
Ein Blatt mit zwei beschriebenen Seiten (auf verso die Skizzen zum Kanon), 30,6 x 21,8 cm
quer, 12zeilig rastriert24.
Wz.: TysonWK Nr. 82 (siehe die Abbildungen auf S. 175).

A4: Alternativ-Fassung der No. 31 (Finale) in Atto secondo, Takte 173 bis 207 (an Stelle des
As-dur-Kanons), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung
mit Mendelssohn-Archiv, Signatur: Mus. ms. autogr. W. A. Mozart zu: 588 25
Zwei Blätter mit drei beschriebenen Seiten, 29,5 x 21,5 cm quer, 12zeilig rastriert.
Wz.: TysonWK Nr. 91 (siehe die Abbildungen auf S. 175)26.
Ohne autographe Vermerke.
Fremdeintragungen:
Auf recto am oberen Rand Mitte mit Bleistift Akzessionsnummer der Königlichen Bibliothek
Berlin: 1889.401, in der oberen rechten Ecke jüngere Bleistift-Foliierung: 1 [auf Bl. 2: 2, bei
Quelle A2a die Fortsetzung: 3; vgl. dort Fremdeintragungen, S. 31]. Vgl. dazu Abschnitt
II. Bemerkungen zum Autograph, dort die Bemerkungen zu T. 173-207 und 205 ff., S. 144.

A5: Skizze zu No. 31 (Finale) in Atto secondo, Takte 545 bis 574, heute verschollen; Photo-
kopie in der Österreichischen Nationalbibliothek Wien, Musiksammlung (Hoboken-
Sammlung), Signatur: PhA 93127
Ein Blatt mit zwei beschriebenen Seiten (auf verso die Skizze zu No. 31), 12zeilig rastriert,
9.-12. System jedoch abgeschnitten28.

A6: Eintragungen in Mozarts eigenhändigem Werkverzeichnis:


[KV 584] im December. [1789] / Eine arie welche in die Oper Così fan tutte bestim – t war,
[!]
für / Benucci. Rivolgete à me lo sguardo ℓ: –– / 2 violini, viola, 2 oboe, 2 fagotti, 2 Cla-
rini e Timpany e Bassi:

24 Zu den Skizzen auf verso vgl. in Teilband 2 Anhang V/1, S. 634 f. (Faksimile und Übertragung) sowie in
Teilband 1 das Vorwort, S. XIV und XXVII f. – Zu einer vollständigen Quellenbeschreibung mit Farbfaksimile
und erneuter Übertragung der Skizzen vgl. NMA X/30/3: Skizzen (Ulrich Konrad), Skb 1789β, mit Krit. Bericht,
S. 46 f.
25 Vgl. ZieglerWAM, S. 39 f., sowie hier Anmerkung 20 auf S. 31. – Bl. 2r (mit den letzten beiden Takten der
Alternativ-Fassung) ist in Teilband 1 auf S. XXXIX faksimiliert; vgl. dazu in Teilband 2 Anhang IV, S. 631-633.
26 Dieses Papier wurde nicht für die Hauptpartitur, sondern nur für „Problemfälle“ verwendet (vgl. dazu Quelle A5,
die laut TysonWK auch das Wz. 91 trägt).
27 Vgl. Agnes Ziffer, Katalog des Archivs für Photogramme musikalischer Meisterhandschriften, Widmung
Anthony van Hoboken, Teil 1, Wien 1967 (Museion 3. Reihe, Band 3), S. 270, No. 1614, sowie NMA X/30/3:
Skizzen (Ulrich Konrad), †1789γ mit Krit. Bericht, S. 47.
28 Zur Skizze auf verso vgl. in Teilband 2 Anhang V/2, S. 636 f. (Faksimile und Übertragung) sowie in Teilband 1
das Vorwort, S. XIV und XXIX. – Zu einer vollständigen Quellenbeschreibung mit Farbfaksimile und erneuter
Übertragung der Skizze vgl. NMA X/30/3: Skizzen (Ulrich Konrad), Skb †1789γ, mit Krit. Bericht, S. 47.

32
[KV 588] im Jenner. 1790: / Così fan tutte; osia la scuola degli amanti. Opera buffa in
2 Atti. / pezzi di Musica. . Attori. Signore. ferraresi del Bene, Villeneuve et / Bussani.
Signori Calvesi, Benucci e Bussani.
[jeweils gegenüber in Klaviernotation Anfang der Arie bzw. der Ouvertüre (T. 1-4); vgl.
Bauer-Deutsch IV, No. 1114, S. 101, bzw. No. 1116, S. 103]29

Abschriften und Notendrucke

B: Partiturkopie („Direktionsexemplar“ der k. k. Hoftheater, aus der Kopiatur-Werkstatt des


Wenzel Sukowaty Wien, mit Eintragungen Mozarts), Österreichische Nationalbibliothek
Wien, Musiksammlung, Signatur: O. A. 146
Insgesamt 525 Blätter in zwei schwarz-weiß-rot marmorierte Pappeinbände eingebunden (Atto
primo einschließlich des Bls.-Anhangs: Bll. 1-293, Atto secondo einschließlich des Bls.-
Anhangs: Bll. 294-525)30, Querformat, 10- bis 12zeilig rastriert. Jeweils oberer und rechter
Blattrand teils stark beschnitten, und somit auch Eintragungen wie Foliierung, Lagen-Zählung
usw. in jeweiliger oberen rechten bzw. linken Ecke oder am oberen Rand.
Titel auf der (rastrierten) ersten Seite: [dunklere Tinte:] Cosi fan tutte / o sia / [hellere Tinte:]
La / Scuola degli amanti / [dunklere Tinte:] Dramma giocoso / in due Atti / Rappresentato nel
Teatro di Corte a [a aus L = Ansatz zu L’anno korr.] Vienna L’Anno 1790 / [etwas hellere
Tinte:] La Musica è del Sig:re Wolfgango Mozart 31. Nach der letzten Zeile Rundstempel:
NATIONAL-BIBLIOTHEK / WIEN, darunter mit schwarzer Tinte Signatur: O. A. 146.
Eintragungen Mozarts sind lediglich in No. 31 zu erkennen, und zwar an folgenden Stellen:
T. 206-208 (hinzugefügte V. I T. 206-207 und Korr. des Anschlußtakts 208); T. 545-561 (Ver-
merk NB zu Beginn und Ende der gestrichenen Takte 545 bis 558 sowie Korr. des Gesangs-
texts in den Anschlußtakten 559 bis 561. Vgl. zu beiden Stellen Abschnitt II. Bemerkungen
zum Autograph, dort die Bemerkungen zu T. 173-207 und 205 ff. (S. 144) und T. 545-558
(S. 149); siehe auch die Faksimilia in Teilband 1 auf S. XL f.
Die Partitur wurde von sieben Schreibern angefertigt32:
Hand 1 Atto primo: Lagen 1, 2
Hand 2 Atto primo: Lagen 3, 4, 17, 18, 20; Atto secondo: Lagen 8, 9, 12-21 (Lage 13: einge-
schobenes Bl. 391 von anderer Kopistenhand)
Hand 3 Atto primo: Lagen 5-7, 19, 22-28; Atto secondo: Lagen 4-7
Hand 4 Atto primo: Lagen 8-10
Hand 5 Atto primo: Lagen 11, 12 (nur Bll. 104r-107r; vgl. Hand 6), 13 (nur Bll. 120r-123v;
vgl. Hand 6), 14
Hand 6 Atto primo: Lagen 12 (nur Bll. 107v-113v; vgl. Hand 5), 13 (nur Bll. 114r-119v; vgl.
Hand 5), 15, 16
Hand 7 Atto secondo: Lagen 1-3

29 Vgl. dazu NMA X/33/Abt. 1: Mozart. Eigenhändiges Werkverzeichnis (Albi Rosenthal/Alan Tyson).
30 Vgl. dazu Inhalt, S. 36 ff.
31 Vgl. zum Titel das Vorwort in Teilband 1, S. XXVI.
32 Lage 21 in Atto primo sowie die Lagen 10/11 in Atto secondo fehlen heute (vgl. dazu Inhalt, dort S. 38 bzw. 40).

33
Eine weitere Hand hat jeweils die Bläser-Anhänge zu Atto primo und secondo geschrieben.
Allerdings gehören die Anhänge nicht zur Quelle B, sondern zur Quelle B1 und wurden von
demselben Schreiber notiert wie in Quelle B1 die Nummern 2, 15, 24, 26 und 29 sowie die älte-
sten Teile der Soufflierpartitur zu den beiden Akten (vgl. zu Wz. und Schreiber weiter unten,
S. 41).
Wz. der Partitur (ohne Bls.-Anhänge):
1. „MA“ über Bogen und Pfeil; Gegenzeichen: drei Monde über „REAL“.
2. „GFA“ unter Corona; Gegenzeichen: drei Monde über „REAL“.
3. Große Lilie (nur einzelne Bll., Gegenzeichen nicht festzustellen)
4. „VA“; Gegenzeichen: möglicherweise drei Monde.
5. „A“ (nicht Teil der „MA“- oder „VA“-Papiere; Gegenzeichen nicht festzustellen)
Wz. der Überklebungen und der eingeschobenen Blätter:
Ouvertura T. 81-88, 149-156, 194-201: dünnes, bräunliches Briefpapier ohne Wz., aber mit
Rippen und Stegen;
Atto primo/Scena X: dünnes Briefpapier ohne Wz. (kleinere Überklebung) bzw. drei Monde
über „REAL“ (größere Überklebung);
Finale I, T. 385-390: beschnittene Monde, T. 517: „RANERZDORF“ [?];
Finale II, T. 206/207: dünnes, hellblaues Briefpapier mit Teil eines nicht zu identifizierenden
Wappenschildes.
Verschiedene Kopistenzeichen (kleine Striche, Kreuze, Ziffern) mit Bleistift, Tinte, Rötel ober-
oder unterhalb der Akkolade in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen in folgenden
geschlossenen Nummern und Rezitativen33: Ouvertura, No. 2, 10, 11, 12, 13, 14, 18, 19, 20,
21, 23, Recitativo „Barbara! Perché fuggi?“, No. 24, Recitativo „Ei parte … senti! … Ah
no … partir si lasci“, No. 28, Recitativo „In qual fiero contrasto“, No. 27, 29 und 31 (nur
T. 592-632).
Lediglich in folgenden Nummern bzw. Rezitativen sind deutsche Texte mit Bleistift oder Tinte
hinzugefügt: No. 11 (T. 5), No. 14 (T. 58 ff., 75 ff.), Recitativo „Ei parte … senti! … Ah no …
partir si lasci“ (T. 19 f.), No. 25 (mit deutscher Textunterlegung für die von Fiordiligi in
Electra umbenannte Rollenstimme), No. 27 (mit deutscher Textunterlegung für die von Fer-
rando in Idamant umbenannte Rollenstimme)34, No. 31 (T. 173 ff., Alternativfassung anstelle
des As-dur-Kanons).
Folgende Nummern bzw. Rezitative enthalten Striche von unbekannten Händen, und zwar in
Form von Kanzellierungen, Überklebungen, zusammengenähten Blättern usw.:
Ouvertüre (T. 81-88, 149-156 und 194-201 mit Rötel gestrichen, auch überklebt, Überklebung
noch nicht aufgelöst; vgl. weiter oben zu Wz.);
Rezitativ vor No. 2 (verschiedene Striche mit Rötel oder Rotstift);
Rezitativ vor No. 5 (verschiedene Striche mit Rötel);

33 Die Ziffern, die zum Teil auch in der oberen rechten Ecke von recto angebracht sind, wurden bei einem späteren
Foliierungsversuch miteinbezogen bzw. gestrichen und überschrieben.
34 Dementsprechend zu Ende des Rezitativs „Ora vedo che siete“ Rötelverweis Idamant [vgl. zu Lagen 8-13 in
Atto secondo Anmerkung 53 auf S. 40].

34
Rezitativ vor No. 6 (Strich mit Rötel);
Rezitativ vor No. 7 (Strich mit Rötel, Bll. dann genäht);
No. 7 (Beginn mit Rötel gestrichen, Bll. dann genäht);
Rezitativ vor No. 8 (Strich mit Rötel);
No. 8 (Beginn mit Rötel gestrichen, Bll. dann genäht oder geklebt);
Rezitative nach No. 10 (ausgenommen „Ah scostati“; jeweils Strich mit Rötel);
Rezitativ vor No. 12 (verschiedene Striche mit Rötel);
Rezitativ vor No. 13 = Atto primo/Scena X (verschiedene Striche mit Rötel oder durch Über-
klebung, letztere noch nicht aufgelöst; vgl. weiter oben zu Wz.);
nach No. 13 verschiedene Striche mit Rötel oder durch Vermerke (etwa nach dem Rezitativ
„Che sussurro! […]“ Rötel-Vermerk al Terzetto = No. 16);
Rezitativ vor No. 17 (T. 1-15 mit Rötel gestrichen; danach fehlen No. 17 [allerdings Verweis
attacca L’Aria / di Ferrando zum Schluß des vorausgehenden Rezitativs] und das Rezitativ
vor No. 18);
No. 18 (T. 461-475 mit Rötel gestrichen, mit NB und Verweiszeichen versehen und Bll.
genäht);
No. 18 (zu Beginn T. 516 und zu Ende T. 586 Tintenkreuze, jedoch wurde der Strich, um das
Umblättern sowie die Kennzeichnung der ungültigen Takte zu erleichtern, um einen Takt,
d. h. auf T. 517-587, verschoben; Überklebungen bzw. Bll. genäht)35;
Rezitativ vor No. 19 (Striche mit Rötel oder durch Überklebung, letztere noch nicht auf-
gelöst);
No. 19 (zunächst T. 37-66, dann T. 67-79 mit Rötel gestrichen; bei letzterem Strich untere
Außenecke der Bll. nach innen gefaltet);
Rezitativ vor No. 20 (verschiedene Striche mit Rötel oder durch Klebung, genähte Bll.,
gefaltete Blattecken);
No. 21 (T. 25-37 mit Rötel gestrichen und Bll. genäht);
Rezitativ vor No. 22 (T. 1 bis 17, 1. 4tel, mit Rötel gestrichen);
Rezitativ vor No. 23 (T. 43, 2. 4tel, bis T. 58, 1. 4tel, mit Rötel gestrichen);
Rezitativ vor No. 24 (undeutliche Rötelstriche);
No. 24 (T. 57-91 mit Rötel gestrichen bzw. Bll. genäht)36;
Rezitativ vor No. 25 (T. 2-17 mit Rötel gestrichen, nach T. 25 dann Rötelverweis: Siegue
amor un ladroncello / N r.o 28);
No. 25 (T. 80-97 mit Rötel gestrichen, mit Vi-de versehen, die Bll. genäht und die unteren
Ecke der betroffenen Bll. nach innen gefaltet);

35 Im Gegensatz zu T. 461-475 sind T. 516-586 im Bls.-Anhang enthalten; vgl. dazu sowie zu den eingeschobenen
Takten 385 bis 389 in No. 18 den Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, dort die Bemerkungen zu T. 461
bis 475, 515-585 und 385-390 auf S. 101, 102 bzw. 100.
36 Nach Tyson (a. a. O., S. 210) ist der mit dunkelbrauner Tinte nachgetragene Gesangstext im Anschlußtakt 92
(Silbe „=tà“) „probably by Mozart“ und demnach, vermutlich, der Strich auf Mozart zurückzuführen. Die Silbe
„=ta“ spricht jedoch kaum für Mozart, sondern für jene fremde Hand, die in Quelle B sehr oft Noten- und Ge-
sangstexte korrigiert hat, so unter anderem die von Tyson angesprochene, von ihm aber nicht Mozart zugewie-
sene Textkorrektur T. 453 ff. im Finale I („tosco“ zu „tossico“ mit der erforderlichen ryhthmischen Änderung).
Auffallend beim Strich in No. 24 ist außerdem der in T. 92 (= Fortsetzung nach T. 56) nicht vorbereitete An-
schluß, der kaum auf Mozart zurückzuführen ist.

35
Rezitative zwischen No. 27 und 28 (mit Rötel gestrichen, die Bll. genäht; zum Rezitativ „Ora
vedo che siete“ vgl. Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, S. 132 f.);
Rezitative der Szenen XI und XII (verschiedene Striche mit Rötel sowie Bll. genäht);
Rezitativ vor No. 30 (undeutlicher Rötelstrich T. 50 ff.);
Rezitativ vor No. 31 (mit Rötel gestrichen);
No. 31 (möglicherweise T. 205-207 gestrichen: Klebespuren um T. 205 sowie Überklebung
T. 206-207, letztere heute aufgelöst; Bll. mit T. 208-309 einst genäht, allerdings bleibt unklar,
ob auch hier Strich gemeint; T. 596-631 zum Teil mit Rötel gestrichen und Bll. genäht).
Zu den Strichen und Eintragungen Mozarts in No. 31, T. 173-209 und 545-561, vgl. weiter
oben S. 33.
Inhalt:
Nummer Lage37 Blatt38 Pagina oder sonstiges
______________________________________________________________________________________________

[Atto primo]
Ouvertura [1] 1-10 1-18
2 11-18 20-3239
No. 1 Terzetto 3 19-26
Recitativo „Fuor la spada“ 4 27-34
No. 2 Terzetto
Recitativo „Scioccherie di poeti!“
No. 3 Terzetto 5 35-43
No. 4 Duetto (T. 1-77) 6 44-51
No. 4 Duetto (Fortsetzung) 7 52-62 auf Bl. 60: 18 40
Recitativo „Mi par che stamattina“
No. 5 Aria
Recitativo „Stelle! Per carità […]“ 8 63-76
No. 6 Quintetto

37 Nummer der Lage stets mit Tinte auf recto in der oberen linken Ecke des jeweiligen ersten Blatts einer Lage an-
gebracht (Atto primo: Lage 1 nicht bezeichnet, bei Lage 2 ist die Ziffer als Bruch geschrieben [2/1], bei den übri-
gen Lagen als Einzelziffer mit Punkt: 3., 4. usw.). Die Lagen bestehen in der Regel durchweg aus ineinander ge-
legten Doppelbll.; lediglich die auf Grund von Korr. hinzugefügten Einzelbll. werden im folgenden kommentiert.
38 Foliierung nur zu Beginn (Bll. 1-12) durchgehend, dann systematisch auf jedem zehnten Blatt (20, 30 usw.)
sowie jeweils auf letzter und erster Seite einer Lage oder einer Nummer oder eines Rezitativs. Dementsprechend
sind in Atto primo folgende Bll. (abgesehen von den „runden“ Bll. 20, 30 usw.) mit dieser Foliierung versehen:
18 bzw. 19 [Ende der Ouvertura bzw. Beginn von No. 1], 26, 27 bzw. 28 [Ende von No. 1, Beginn des
anschließenden Rezitativs bzw. Beginn von No. 2] usw. bis 293 [Ende des Bls.-Anhangs].
39 Ouvertura: bei Bll. 1-18 jeweils Paginierung nur auf recto; die überklebten Bll. 7r, 11v und 25v nicht mitgezählt.
40 Die Bedeutung dieser (leicht beschnittenen) Bleistift-Ziffer ist nicht klar: Sie kann kaum zu einer Gesamt- oder
Teil-Foliierung oder -Paginierung von No. 4 gehören (Bl. 60 = 17. Bl. von No. 4, Bl. 60r = 17. Seite der Lage 7
mit der Fortsetzung von No. 4) und als höhere Ziffer (etwa als Rest von 180 ff.) läßt sie sich auch nicht erklären.

36
Nummer Lage Blatt Pagina oder sonstiges
______________________________________________________________________________________________

Recitativo „Non piangere, idol mio“ 9 77-8241


No. 7 Duettino
Recitativo „La comedia è graziosa“
No. 8 Coro 10 83-96
Recitativo „Non v’è più tempo, amici“
No. 8a
No. 9 Coro
Recitativo „Dove son? Son partiti“ 11 97-103 auf Bl. 97r: 9 42
No. 10 Terzettino
Recitativo „Non son cattivo comico!“
Recitativo „Nel mare solca“ 12 104-113 auf Bl. 104r: 1[0]
Recitativo „Che vita maledetta“
Recitativo „Ah scostati“
No. 11 Aria (T. 1-53)
No. 11 Aria (Fortsetzung) 13 114-123 auf Bl. 114r: 11
Recitativo „Signora Dorabella […]“
No. 12 Aria (T. 1-18)
No. 12 Aria (Fortsetzung) 14 124-13543 auf Bl. 124r: 1[2]
Recitativo „Che silenzio! […]“
No. 13 Sestetto (T. 1-112) 15 136-147 auf Bl. 136r: [13 ?]44
No. 13 Sestetto (Fortsetzung) 16 148-158 auf Bl. 148r: 14; jeweils
auf recto in der oberen
rechten Ecke von Bll.
156-158 Bleistift-Ziffer:
2 [= Rest einer alten
Einzelfoliierung von
No. 13, also die be-
schnittenen Ziffern
21 bis 23].

41 Bll. der Lage 9 heute entspr. der Reihenfolge 79, 77, 78, 81, 82, 80 gebunden, d. h. Bll. 77/78 und 81/82
irrtümlich in Doppelbl. 79/80 eingelegt, jedoch erst nach Foliierung der Bll.
42 Mit dieser Ziffer beginnt eine zusätzliche Lagen-Zählung, die bis 18 reicht (vgl. im folgenden). Die Ziffern 9 bis
15 sind mit Rötel, 16 bis 18 mit Tinte auf recto in der oberen rechten Ecke des jeweiligen ersten Blatts einer
Lage angebracht, und zwar vor dem Beschnitt im Zusammenhang mit der Bindung der Partitur (fehlende Ziffern
sind im folgenden durch eckige Klammern gekennzeichnet). Möglicherweise beginnt die zusätzliche Zählung
bereits bei Lage 3 der Hauptzählung (d. h. mit No. 1 statt mit Ouvertura), Reste von entsprechenenden Ziffern
sind jedoch nicht zu erkennen.
43 Das eingeschobene, jedoch mitgezählte Bl. 133 bringt eine gekürzte Version der Takte 26 bis 39I des Rezitativs
„Che silenzio! […]“.
44 Zur fehlenden Lagen-Zählung vgl. weiter oben Anmerkung 42.

37
Nummer Lage Blatt Pagina oder sonstiges
______________________________________________________________________________________________

Recitativo „Che sussurro! […]“ 17 159-168 auf Bl. 159r: 15


No. 14 Aria (T. 1-44)
No. 14 Aria (Fortsetzung) 18 169-177 auf Bl. 169r: 16
Recitativo „Ah non partite!“ 19 178-185 auf Bl. 178r: 1[7]
No. 15 Aria
No. 16 Terzetto 20 186-192 auf Bl. 186r: 1[8]
Recitativo „Si può sapere un poco“
[No. 17 Aria und Scena XIII] [21]45 [–]
No. 18 Finale 22 193-20446
23 205-[216] auf Bl. 205r: 247
24 [217]-[226] auf Bl. [217]r: [3]
25 [227]-[235]48 auf Bl. [227]r: [4]
26 [236]-247 auf Bl. [236]r: 5
27 248-257 auf Bl. 248r: 6
[Bl. 266v leer] 28 258-266 auf Bl. 258r: 7

Anhang mit Bläsern und Timpani


(Bll. 267-293)49
No. 8: Fl. 267r-267v
No. 8a: Clar. 267v-268r
No. 13: Ob., Cl., Timp. 268v-276r

45 Diese Lage fehlt; die Durchzählung der Lagen und Nummern erfolgte vor, die Foliierung der Partitur erst nach
dem Verlust der Lage.
46 Bll. 198-239: jeweils in der oberen rechten Ecke von recto und verso kleine Tintenziffern (lückenhaft bzw. teils
gestrichen und teils überschrieben), die lediglich im Zusammenhang mit den oberhalb der Akkolade durchlau-
fenden Kopistenzeichen, gleichfalls in Form von kleinen Tintenziffern, zu verstehen sind (vgl. Anmerkung 33
auf S. 34).
47 Hier beginnt für No. 18 eine interne Lagen-Zählung (2 bis 7 durch Brüche 2/1 bis 7/1 bezeichnet). Die Eintragun-
gen (mit Bleistift oder Rötel auf recto in der oberen rechten Ecke des jeweils ersten Blatts einer Lage) sind aller-
dings stark beschnitten; bei der 3. und 4. Lage sind nur Reste vom jeweiligen Querstrich des Bruchs zu erkennen.
Möglicherweise wurde die erste Lage ebenfalls bezeichnet, doch ist eine entspr. Zählung nicht zu erkennen.
48 Bl. 233v urspr. ohne T. 385-389, d. h. wie in der urspr. Version von Quelle A schließt T. 390 an T. 384 an (vgl.
dazu Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, dort S. 100). Nach Bl. 233 (auf verso T. 383/384 + 390-392)
wurde ein etwas kleineres Bl. mit der endgültigen Version von T. 383-392 (jedoch von anderer Kopistenhand)
eingeschoben und dessen leere Vorderseite an Bl. 233v angeklebt. Die Klebung ist heute aufgelöst, die Foliierung
der Partitur erfolgte allerdings vorher, weshalb die zusammengeklebten Bll. als Einzelbl. gezählt wurden.
49 Drei nicht gezählte Lagen.

38
Nummer Lage Blatt Pagina oder sonstiges
______________________________________________________________________________________________

(Anhang mit Bläsern und Timpani)


No. 18: 276v-293
Ob., Cl. (T. 61-137) 276v-278r
Cor. (T. 138-291) 278v-279r
Ob., Cor. (T. 292-428) 279v-281v
Cl. (T. 429-484, ohne T. 461-475; 282r-282v
vgl. Anmerkung 35 auf S. 35)
Fl., Ob., Cor., Clar., Timp. (T. 485 ff.) 282v-293v

[Atto secondo]
Recitativo „Andate là, che siete“ 150 294-30851
No. 19 Aria
Recitativo „Sorella, cosa dici? 2 309-320 auf Bl. 309r: 252
No. 20 Duetto
Recitativo „Ah correte al giardino“
No. 21 Duetto con Coro (T. 1-17)
No. 21 Duetto con Coro (Fortsetzung) 3 321-327 auf Bl. 321r: 3
Recitativo „Il tutto deponete“ 4 328-339 auf Bl. 328r: 4
No. 22 (T. 1- 85I)
No. 22 (Fortsetzung) 5 340-349 auf Bl. 340r: 5
Recitativo „Oh che bella giornata!“
No. 23 Duetto (T. 1-58)
No. 23 Duetto (Fortsetzung) 6 350-357 auf Bl. 350r: 6
Recitativo „Barbara! Perché fuggi?“

No. 24 Aria 7 358-371

50 Lagen-Zählung in Atto secondo stets durch Brüche (1/2 , 2/2 usw.) bezeichnet.
51 Wie in Atto primo Foliierung nicht durchgehend, sondern systematisch auf jedem zehnten Blatt (300, 310 usw.)
sowie auf jeweils letzter und erster Seite einer Lage, einer Nummer oder eines Rezitativs angebracht. Dement-
sprechend sind im Atto secondo folgende Bll. (abgesehen von den „runden“ Bll. 300, 310 usw.) foliiert: 294 [Be-
ginn des zweiten Akts], 371 bzw. 372 [Ende bzw. Beginn der Lage 7/8 = Ende von No. 24 bzw. Beginn des an-
schließenden Rezitativs] usw. bis 525 [Ende des Bls.-Anhangs].
52 Hier beginnt eine zusätzliche Lagen-Zählung (mit Rötel oder Tinte, teils beschnitten, teils durch Brüche bezeich-
net), die wohl bis zur Lage 15 reicht (das Fehlen von Bezeichnungen der Reihe ist möglicherweise auf Beschnitt
der Blätter bei der Bindung der Partitur zurückzuführen; vgl. Anmerkung 42 auf S. 37). Mit No. 31 beginnt eine
weitere Lagen-Zählung (mit Tinte sowie durch Brüche 1/2 usw. bezeichnet).

39
Nummer Lage Blatt Pagina oder sonstiges
______________________________________________________________________________________________

Recitativo „Ei parte … senti! […] 8 372-37953 auf Bl. 372r: 8.


No. 25 Rondò (T. 1-52)
No. 25 Rondò (Fortsetzung) 9 380-387 auf Bl. 380r: 9.
[Recitativo „Amico, abbiamo vinto!“ [10, 11]54 [–]
und No. 26]
Recitativo „In qual fiero contrasto“ 12 405-413 auf Bl. 405r: 1[2]
No. 27 Cavatina
Recitativo „Bravo: questa è costanza“ 13 388-404
Recitativo „Ora vedo che siete“55
No. 28 Aria
Recitativo „Come tutta congiura“ 14 414-421 auf Bl. 414r: 1[4]
No. 29 Duetto (T. 1-47)
No. 29 Duetto (Fortsetzung) 15 422-436
Recitativo „Ah poveretto me! […]
No. 30
No. 31 Finale 16 437-448 auf Bl. 437r: 1
17 449-46256
18 463-476
19 477-488 auf Bl. 477r: 4 (nur
Reste der Zählung)
20 489-500
[Bl. 508v leer] 21 501-508 auf Bl. 501r: 6

53 Vor Foliierung der Partitur sind die Blätter der Lagen 8 bis 13 durcheinander geraten (und wohl zur selben Zeit
die Lagen 10 und 11 mit Szene VIII abhanden gekommen); auch der Versuch, die Reihenfolge der Blätter vor
Bindung der Partitur zu berichtigen, ist nicht gelungen. Die Nummern und Rezitative der Szenen VII bis X sind
heute wie folgt eingereiht und entsprechen den hier in runden Klammern wiedergegebenen Blattzählungen: Reci-
tativo „Ei parte […]“ (Bll. 372r-373v); Recitativo „Ora vedo che siete“, T. 1-31 (Bll. 389v-390v); Recitativo
„Bravo: questa è costanza“ (Bll. 388r-389r); No. 25 (Bll. 374r-387v); Recitativo „Ora vedo che siete“, Ein-
schub mit Neunotation T. 15-31 sowie Fortsetzung mit T. 32 ff. (vgl. weiter oben: Bll. 391r-393r, Bl. 391r jedoch
leer); No. 28 (Bll. 393v-404v); Recitativo „In qual fiero contrasto“ (Bll. 405r-407r); No. 27 (Bll. 407v-413). In
der obenstehenden Tabelle sind die Szenen nach der originalen (= korrekten) Lagen-Zählung eingereiht.
54 Die Lagen 10 und 11 mit Szene VIII fehlen; auf der letzten Seite der Lage 9 zweimal Vermerk (mit Tinte in
einer Zeile sowie mit Rötel in zwei Zeilen): Ternion No. 10 et 11 geht ab [vgl. dazu die vorige Anmerkung]. Die
Durchzählung der Lagen und Nummern erfolgte vor, die Foliierung der Partitur erst nach dem Verlust dieser
beiden Lagen.
55 Zum Einschub mit dem F-dur-Schluß vgl. Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, S. 132 f.
56 Zum Einschub mit der Alternativfassung T. 173-207 (Bll. 455-456) vgl. Abschnitt II. Bemerkungen zum Auto-
graph, dort die Bemerkungen zu T. 173-207 und 205 ff., S. 144.

40
Nummer Lage Blatt Pagina oder sonstiges
______________________________________________________________________________________________

Anhang mit Bläsern und Timpani


(Bll. 509-525)57
No. 31: Fl. (T. 310-371) [–] 509
No. 31: Fag. (T. 372-440) 510r-511r
No. 31: Fag., Timp. (T. 441-465), 511v-513r
Fag. (T. 466-500)
No. 31: Fl., Fag. (T. 501-575)58 513r-515v
No. 31: Fl., Clar., Fag., Cl., Timp. 516r-525r
(T. 576 ff.) [Bl. 525v leer]

B1: Orchester- und Soufflierpartituren sowie Stimmenmaterial, Österreichische National-


bibliothek Wien, Musiksammlung, Signatur: O. A. 328
Dieses Material wurde für eine deutschsprachige Aufführung der Oper angefertigt59. Die bei-
den Partituren enthalten für die geschlossenen Nummern lediglich deutsche Texte, in einigen
Nummern und Rezitativen sind allerdings italienische Texte nachgetragen und diese dann durch
andere deutsche Texte ersetzt worden. In der Soufflierpartitur (da für eine Aufführung der
Oper als Singspiel angelegt) fehlten zunächst die Rezitative, die deutlich später unter Verwen-
dung eines glatten Papiers ohne Wz. hinzugefügt wurden (vgl. dazu S. 42). Für die übrigen
und ältesten Teile des Materials (Orchester- und Soufflierpartituren sowie Orchester- und
Rollenstimmen) wurden durchweg folgende Papiere verwendet:
1. Mondprofil; Gegenzeichen: „GA“ über „F“ im Wappenschild.
2a. Lilie im Wappenschild, darunter „C & I HONIG“ (auch „HONIG“); ohne Gegenzeichen.
2b. Lilie im Wappenschild; Gegenzeichen „C & I HONIG“ (auch „HONIG“).
3. Bogen und Pfeil über „AM“; Gegenzeichen: drei Halbmonde.
4. „WELHARTIEZ“60; Gegenzeichen: Wappenschild mit Schrägbalken, unter dem Schild
„JAA“ (= möglicherweise Firma Appeltauer)61.
5. Beschnittenes „IE“ oder „IF“; Gegenzeichen: möglicherweise Mondprofil.
6. Drei Sterne und Wappenschild (möglicherweise „A / HF“-Papier wie in Quelle C).
Der Schreiber von No. 2, 15, 24, 26, 29 sowie der Soufflierpartitur von Atto primo und
secondo verwendete ausschließlich Papier mit den Wz. 2a, 2b und 4. Dasselbe Papier hat er
dann auch für die zwei Bls.-Particelle verwendet, die heute irrtümlicherweise zusammen mit
Quelle B aufbewahrt werden (vgl. S. 34).

57 Zwei nicht gezählte Lagen.


58 Der originale Strich Mozarts T. 545-558 ist im Bls.-Anhang nicht berücksichtigt.
59 Möglicherweise für die Wiener Aufführung von 1804 (gedrucktes Libretto-Wien 1805: Mädchentreue. / Eine /
Oper in zwey Aufzügen. / für die k.k. Hoftheater. / Wien. / Bey J. V. Degen, / Buchdrucker und Buchhändler.)
60 Nicht „Welhartitz“, wie in Georg Eineder, The ancient paper-mills of the former Austro-Hungarian empire and
their watermarks (= Monumenta chartæ papyraceæ historiam illustrantia or Collection of works and documents
illustrating the history of paper VIII), hrsg. von E. J. Labarre, Hilversum 1960, S. [109], No. 122, und S. 132.
61 Vgl. Eineder, a. a. O., S. 132.

41
Soufflierpartitur (Querformat; zu Wz. und Schreibern vgl. im vorangegangenen):
mo do
[Deckeltitel:] Mädchentreue. / Souflierpart. / Atto 1= .= bzw. 2=.=; in den geschlossenen Num-
mern durchgehend deutscher Text (verschiedene Übersetzungen mit Durchstreichungen und
Neutextierungen), in den später hinzugefügten Rezitativen (vgl. weiter oben S. 41) des Atto
primo/Scena I-III zunächst italienischer Text, der jedoch gestrichen und durch deutschen Text
ersetzt worden ist, ab Scena IV in Atto primo nur deutscher Text. Alle späteren Einlagen auf
glattem, gelb-bräunlichem Papier ohne Wz.

Orchesterstimmen (Hochformat) von verschiedenen Schreibern; Wz. wie Nr. 2a, 2b und 4 in
der Partitur (vgl. weiter oben), zudem:
Große Zierkrone, möglicherweise ohne Gegenzeichen (dickes, festes Papier, Wz. oft kaum zu
erkennen).
Jüngere Teile des Materials (abgenutzte Bll. wurden regelmäßig entfernt und erneuert) sowie
Einschübe auf glattem, gelb-bräunlichem Papier ohne Wz.
Soweit nicht anders vermerkt, gehen die im folgenden verzeichneten Orchesterstimmen auf
ältere Zeit zurück, jedoch nicht auf die Wiener Uraufführung der Oper. Bei den Bläsern sind
beide Akte zusammen-, bei den Streichern sind sie jeweils einzeln geheftet (Titelangabe im
folgenden nach Umschlagtitel). Ob mit Mädchen Treue oder Cosi fan tutte [in geringfügig
verschiedenen Schreibweisen] betitelt, waren die Stimmen zunächst entweder ohne Stichworte
oder wurden mit deutschen Stichworten versehen (die dunklere Tintenfarbe der deutschen
Stichworte entspricht jedenfalls der Tintenfarbe des Notentexts)62; italienische Stichworte hat
eine etwas zittrige Hand erst später mit hellerer Tinte nachgetragen. Zu Beginn von Atto se-
condo ist in fast allen Stimmen ein (uns nicht bekannter) instrumentaler Entreakt aus späterer
Zeit beigelegt.
[Flauto 2do: ohne Titelblatt, folgt auf S. 1 von No. 13 in der Stimme Fagotti; vgl. dazu weiter
unten]; enthält nur No. 18 bis 31.
Mädchen Treue / Oboa Ima / Erster Akt.
Mädchen Treue / Oboa 2da / Erster Akt.
Mädchen Treue / Clarinetto Imo / Erster Akt.; Teile des Materials erneuert.
Mädchen Treue [links darunter mit Bleistift: N 9 = Nummer der Stimme] / Clarinetto 2do /
Erster Akt; Teile des Materials erneuert.
Mädchen Treue / Fagotto [danach mit Blaustift Imo, rechts darunter mit Bleistift No 10 =
Nummer der Stimme]; durchweg jüngeres Material (ohne Wz.).
Mädchen Treue / Fagotti / Erster Akt. [nach bzw. unter der Stimmenangabe mit Blaustift: 2ter
bzw. 2, letzteres überschreibt möglicherweise eine ältere, heute unleserlich radierte Bleistift-
Numerierung]; enthält nur Atto primo bis einschließlich S. 1 von No. 13 (vgl. weiter oben zu
Fl. II).
Mädchen Treue / Corno. I mo / Erster Akt., dazu unten rechts verschmierter Bleistift-Vermerk:
Binderra.

62 Bei den Bläsern hauptsächlich deutsche und nur gelegentlich italienische Stichworte, bei den Streichern in der
Regel italienische und/oder deutsche Stichworte (in Vc./B. allerdings nur wenig Stichworte), bei den beigelegten
Rezitativen stets deutsche Textierung.

42
Mädchen Treue / Corno [aus Cla (= Ansatz zu Clarinetto oder Clarino) korr.] 2do / Erster
Akt.; nach dem Titel falscher Datierungsversuch: comp. 1786 [Jahreszahl möglicherweise auf
Korr.]
Mädchen Treue / Violino I mo [I mo radiert und mit Blaustift durch 1te ersetzt] / Nro 1 [Ziffer 1 mit
Blaustift in 2 korr.] / Erster Akt; oben rechts Vermerk: Sigre Antonio Wranitzkÿ 63; Teile des
Materials erneuert.
Mädchen Treue / Violino Imo / No 2. [neben der Ziffer 2 mit Bleistift 2te, unterhalb der Titelei
mit Bleistift radierte Ziffer II oder III, rechts zur Mitte der quergestellte Vermerk III. / Pult] /
Erster Ackt; Teile des Materials erneuert.
Mädchen Treue / Violino Imo / No 3. [unter der Titelei mit Blaustift wiederum 3] / Erster
Ackt., oberhalb der Titelei jeweils mit Bleistift verschiedene Musikernamen mit Jahreszahlen:
[1]840, [1]858 usw.; der Großteil des Materials wurde erneuert.
Mädchen Treue / Violino Imo / Nro 4 [erster Akt]; durchweg jüngeres Material (ohne Wz.).
Cosi fan tutte. [darüber mit Bleistift: Mädchen Treue] / von / Mozart / 2t"er Akt, auf jüngerer
Titelseite Violin 1m"o [danach nachgetragen: 1.t = Nummer der Stimme], dann wohl ältere
Titelseite mit Bezeichnung Violino Primo [darunter mit Rötel 2]: No. 31 fehlt, mit Ausnahme
von T. 531 ff., dort aber Striche sowie Wiederholungen; der Großteil des Materials wurde
erneuert. Zum Schluß Beginn einer Violinstimme (auf dem Kopf stehend) zum Lied „Mir
träumt, ich lag, wo Blumen springen“ von Ludwig van Beethoven, WoO 153 No. 5 64.
Cosi fan tutte: [darüber mit Bleistift: Mädchen Treue] / 2. Akt: / Violino I mo [darunter mit
Bleistift 3 = Nummer der Stimme]; der Großteil des Materials wurde erneuert.
Cosi fan tutte: [darüber mit Bleistift: Mädchen Treue] / 2. Akt: / Violino I mo [Stimme nicht
numeriert]; ausschließlich jüngeres Material (ohne Wz.).
Cosi fan tutte: / 2. Akt: / Violino I mo [oben rechts großes Bleistift-Kreuz]; fast ausschließlich
jüngeres Material.
Mädchen Treue [= Violino 1mo, 2. Akt: Die Titelseite folgt der neu angefertigten No. 19 mit
Rezitativ und wurde mit dem letzten Bl. von No. 19 zusammengenäht, Wortlaut des Titels
und Numerierung der Stimme deshalb nicht festzustellen; das Finale liegt zweimal vor];
zumeist jüngeres Material.

63 Demnach wurden Stimmensatz, Orchester- und Soufflierpartitur entweder für die Musikkapelle des Fürsten
Joseph Franz Maximilian Ferdinand Lobkowitz (1772-1816) in Prag angefertigt (dafür spricht nicht nur Anton
Wranitzkys [1761-1820] dortige Beschäftigung als Konzertmeister ab 1790 bzw. Kapellmeister ab 1797, sondern
vor allem auch die böhmischen und österreichischen Wasserzeichen des ältesten Bestands) oder für ein oder das
andere Wiener Theater (Wranitzky fungierte als Orchesterdirektor der Hoftheater ab 1807, des Theaters an der
Wien ab 1814, und vom 1812 bis 1816 assistierte er Lobkowitz im „K. K. Hof-Theatral Musikalien-Verlag“, der
Ende des 18. Jahrhunderts die Anfertigung von Aufführungsmaterial für die Wiener Hoftheater übernahm; vgl.
dazu Plath, a. a. O., S. 177, Anmerkung 47, sowie Dexter Edge, Mozart’s Viennese Copyists, Phil. Diss.
University of Southern California, Los Angeles/CA 2001, S. 1315 und 1928 ff.). Edge (S. 1930) bringt das
Material mit der deutschen Bearbeitung von Così fan tutte für Wien 1804 in Verbindung (vgl. weiter oben S. 41),
ohne allerdings dafür Beweise zu erbringen.
64 Entstehungszeit: 1810-1813 (vgl. Georg Kinsky, Das Werk Beethovens. Thematisch-bibliographisches Verzeich-
nis seiner sämtlichen vollendeten Kompositionen. Nach dem Tode des Verfassers abgeschlossen und herausge-
geben von Hans Halm, München 1955, S. 633).

43
Zweiter Act. / Cosi fan tutte / Violino 2do [ober- bzw. unterhalb der Titelei jeweils mit
Blaustift 3 bzw. 2]; von wenigen Ausnahmen abgesehen besteht nur No. 31 aus älterem
Material (wohl HONIG-Papier, Wz. aber nicht zu erkennen).
Mädchen Treue / Viole. [letztes e wohl aus a korr.] / Nro 1. [Ziffer mit Blaustift zunächst in 3,
dann in 3te korr.] / Erster Akt; zumeist jüngeres Material.
Mädchen Treue / Viola / No 2. / Erster Ackt. [das Finale liegt zweimal vor]; zumeist jüngeres
Material.
Cosi fan tutte / 2. Akt / Viola: [danach mit Bleistift: N 3]; zumeist jüngeres Material.
Cosi fan tutte / 2t=er Act Viola: [enthält nur No. 29 mit verschiedenen Resten aus dem zweiten
Akt; ohne Titelseite, Angaben hier nach der ersten Seite von No. 29]; alles jüngeres Material.
Mädchen Treue / Basso. / Nro 1. [Ziffer mit Blaustift in 2 korr.] / Erster Akt., oberhalb der
ersten Zeile bzw. zwischen 1./2. und 2./3. Zeile mit Blau- bzw. Orange-Stift: Cello No 2te
bzw. zweimal Cello; alles älteres Material.
Mädchen Treue [darüber mit Bleistift Cosi Fan Tutti] / Basso [danach mit Bleistift zunächst
2, dieses dann mit II überschrieben] / Nro 3 [Ziffer radiert und mit Bleistift in 1, dieses mit
Rötel in 2 korr.] / Erster Ackt:, oberhalb der Titelei mit verschiedenen Stiften Musikernamen;
der Großteil des Materials wurde erneuert.
Mädchen Treue [darüber mit Bleistift Cosi fan Tutte] / Basso [danach mit Blaustift 1.] / Nro 4
[Ziffer mit Bleistift in 1 korr., daneben mit Blaustift wiederum 1] / Erster Ackt, weiter unten
mit Blaustift Basso / A [oder 4], rechts oberhalb dieser Eintragung mit Bleistift (kaum zu
lesen) No oder N9; zumeist älteres Material, wenig erneuert.
Mädchen Treue / Oper / in / II Acten. [letzte drei Zeilen mit Blaustift gestrichen und daneben,
wiederum mit Blaustift, I Akt gesetzt] / Basso / N"ro [Nummer fehlt], darunter mit Blaustift
Cello 3 I. Akt; alles jüngeres Material.
Cosi Fan Tutti / (Mädchen Treue) [zwischen den Zeilen sowie unter der 2. Zeile mit Bleistift
(so machen es alle) bzw. komische Oper 2 Act von: W. A. Mozart] / Bassi [danach mit
Blaustift 3], erster Akt, unter der Stimmbezeichnung mit Bleistift VII Szene / Verwandlung,
links von der Titelei Bleistift-Vermerk Dirig: / Fuchs; nur Teile von No. 31 älter (dort wohl
HONIG-Papier, Wz. jedoch nicht zu erkennen).
Cosi fan tutte / Zweiter Act. / Cello, darunter sowie neben der Titelei mit Blaustift 2 bzw. zu /
Cello 2te; zumeist jüngeres Material.
Cosi fan tutte / Zweiter Act. / Cello., darunter sowie oberhalb der Titelei mit Blaustift 3te bzw.
2 Akt zu 3; von wenigen Ausnahmen abgesehen nur No. 31 älteres Material.
Cosi fan tutte. / 2t“er Akt. / Basso. / 1., oberhalb bzw. neben der Titelei jeweils mit Blaustift 2
Akt zu 1. bzw. zu No 1.; alles jüngeres Material.
Cosi fan tutte. / Zweiter Act / Basso., darunter mit Blaustift 2, oberhalb bzw. neben der Titelei
jeweils mit Blaustift 2 Akt zu 2 bzw. zu No 2.; wenig älteres Material (dort wohl HONIG-
Papier, Wz. jedoch nicht zu erkennen).
Cosi fan tutte / Zweiter Akt / Basso, neben bzw. unter der Titelei mit Blaustift zu No. 3: bzw.
3; wenig älteres Material.

44
Rollenstimmen (Querformat; es handelt sich jeweils um jüngeres Material, auch bei den mit
Cosi fan tutte o. ä. beschrifteten Stimmen; soweit nicht anders vermerkt, ohne Wz.)

I. Mädchen Treue, erster Akt (verschiedene Rollenstimmen, alle deutsch textiert):


Mädchen Treue, / oder / Cosi fan tutti. / Parthie Isabella. [= Fiordiligi]; nur jüngeres Material.
Alvar: nur No. 8a
Alfonso (Bleistift: Hr. Doctor Schmid)
Person: / Carlo., Textbuch der ganzen Oper (Herr Weinkopf / Offizier und / Lauras Lieb-
haber); Wz.: „WELHARTIEZ“ und „J A APPELTAUER“.
Person: / Rosine., Textbuch der ganzen Oper (Dlle: Fuczek, gestrichen, dann Madm Bach,
–––
dann Rötel Dlle Vio, zum Schluß Datum 19/10 841. Walkermpr); Wz.: „WELHARTIEZ“ und
„J A APPELTAUER“.
Isabella (Fr. Wilt)
Alvar (Hr. Mayerhofer), hinten Vermerk: 17 bg.
Dolores (Fln. Hauck)
Dolores; hinten Vermerk: 11½ [Bg.]
Alvar. [in Carlo korr.] (Tinte: Herr Weinkopf, Bleistift: Beck, Orange-Stift, verschmiert und
unleserlich: ?); hinten Vermerk 32½ [Bg.]; Wz.: „C & I HONIG“, Krone.

II. Mädchen Treue, zweiter Akt (verschiedene Rollenstimmen, alle deutsch textiert):
Don Alfonso (Orange-Stift, verschmiert und kaum zu lesen: Niemüller [Wiesenmöller?]); hinten
Vermerk: 7½ [Bg.]; kleineres Format, Papier jedoch nicht beschnitten; nur vorletztes Blatt
mit Wz. (große Krone).
[Isabella?] (Titelblatt/Umschlag abhandengekommen); Wz. (blaugrünes Papier): Lilie, Ge-
genzeichen: „A. K. & S“.
Rosaura: nur No. 8
Isabella Rosaure ( fln. Kraus, dann M. Salir [Saliz?], dann obere rechte Ecke: H Q Levyts [?]);
Wz. (blaugrünes Papier): Lilie, Gegenzeichen: „A. K. & S“.
Carlo [in Alvar korr.] (Bleistift: h Mayerhofer, Orange-Stift, verschmiert: ?); hinten Ver-
merke: 18½, 10½ [Bg.]; Wz.: „C & I HONIG“.
Alvar: [Umschlag/Titelbl. abhandengekommen, Rollenbezeichnung mit Bleistift auf der
ersten Notenseite] (Tinte: hr Mayerhofer.)
Rosina. Dolores (Orange-Stift: Frl. Vio); hinten Vermerk 7½ [Bg.]; zum Teil älteres Papier,
kein Wz., nur Rippen und Stege zu erkennen.
Dolores: (Frl. [Wül?]dauer); hinten Vermerk 18½ [Bg.]; Wz.: „C & I HONIG“, Krone.
Laura Isabella (Orange-Stift: Mad. [Grün?]baum); hinten Vermerk 16 [Bg.]; Wz.: „C & I
HONIG“, Krone.
Isabella (kein Sängername erwähnt); kein Bg.-Vermerk hinten.

45
III. Così fan tutte, beide Akte (verschiedene Rollenstimmen aus jüngerer Zeit, italienisch
textiert und ohne Wz.):
Despina (Bleistift: Madme Charton)
–––
Fiordiligi (Bleistift: Sigra Medori, dann Sig Lafon 17/12 858 )
Dorabella (Tinte: Sigr Hensler)
Guglielmo (Bleistift: Sig. Everardi)
Don Alfonso (Bleistift, dann Tinte: Sig. Angelini, dann Tintenvermerk: die Jareszeit [!] 1838
reiste nach [letzte beide Worte nicht deutlich] und ist hier in Wien geblieben gewesen.
Ferrando (Bleistift: Signor Carrion / Primavera 1858)

C: Partiturkopie (aus der Kopiatur-Werkstatt des Wenzel Sukowaty Wien, nach Quelle B)65,
The British Library, Music Library, London, Signatur: Tyson MS 16-17
Insgesamt 503 Blätter in zwei Halbleder-Pappeinbände eingebunden (Atto primo: 273, Atto
secondo: 230 Bll.; die in der Partitur bei den größeren Ensembles angekündigten Bläser-
Anhänge fehlen), Querformat, 10- bis 12zeilig rastriert, oberer und rechter Blattrand teils stark
beschnitten, dadurch Textverlust bei den entspr. Eintragungen (wie etwa Paginierungen, Lagen-
Zählungen usw.) in der oberen rechten bzw. linken Ecke oder am oberen Rand.
Titel auf der (rastrierten) ersten Seite von Band I: Cosi fan tutte / osia / La / Scuola degli
Amanti / Drama giocoso / in due Atti / Rappresentato nel Teatro di Corte a Vienna L’Anno
1790. / La Musica è del Sigre Wolfgango Mozart. [dunklere Tinte:] Si vende in Vienna presso
Wencislao Sukowatÿ Editore di Musica e Copista dell’Imperial Teatro / nella Piazza di S t.
Pietro Nro 554. in Terzo Piano.; Titel in Band II: La / Scuola degli Amanti / Atto 2d=o. Jeweils
in der oberen rechten Ecke der Titelseiten Namenszug des ehemaligen Besitzers: LaNovere.
Wz.:
1. Bogen und Pfeil über „MA“; Gegenzeichen: drei Halbmonde über „REAL“.
2. Drei Sterne in einer Kartusche über „REAL“ („REAL“ jedoch nicht immer deutlich zu
erkennen); Gegenzeichen: „A“ über „HF“ [„MF“?].
3. „BV“ über „C“; Gegenzeichen: drei Halbmonde.
4. „MF“ [HF?] über „REAL“; ohne Gegenzeichen.
Die Partitur wurde von vier Schreibern angefertigt (Seiteneinteilung stimmt durchweg mit
Quelle B überein, mit Ausnahme der Seiten unmittelbar vor und nach den aus der Quelle B
übernommenen Strichen in der Ouvertüre sowie in No. 17, 18, 21 und 24; vgl. dazu im
folgenden sowie die Tabelle auf S. 50 ff., dort die entspr. Bemerkungen):
Hand 1 Ouvertura und Atto primo, Scena I bis V
Hand 2 Atto primo, Scena VI66
Hand 3 Atto primo, Scena VII bis XI (bis einschließlich No. 14) und Atto secondo
Hand 4 Atto primo, Scena XI (ab Recitativo „Ah non partite!“) bis XVI

65 Vgl. dazu Tyson, a. a. O., S. 205 ff.


66 Diese Hand ähnelt sehr stark Hand 7 in Quelle B (vgl. dazu S. 33), ist jedoch keinesfalls mit diesem Schreiber
identisch.

46
Quelle C wurde nach Quelle B zu einem unbestimmten Zeitpunkt, jedoch nicht später als 1795
angefertigt67. Da sie mit wenigen Ausnahmen nur die originalen Lesarten der Quelle B wie-
dergibt, vermutet Dexter Edge, daß die Quelle C dazu dienen könne, Revisionen in Quelle B
näher zu datieren: „Tyson’s “source S” [= Quelle C] – a commercial score copy of Così fan
tutte from Sukowaty’s shop – gives further evidence of the importance of such secondary
copies, for it provides a “snapshot” of OA 146 [= Quelle B] during a period (between 1790
and 1795) before further editorial interventions were made for later productions. Thus it
helps us determine which of the cuts and modifications in OA 146 may date from the original
run of the opera in 1790.“ 68
So einleuchtend diese Vermutung auch sein mag, so sprechen doch folgende Fakten dagegen:
Schreiber 1 übernimmt jeweils am Schluß der Rezitative vor No. 5 und No. 7 aus Quelle B,
und zwar genau an der selben Stelle wie dort, den Vermerk Si passa; Quelle C ist sonst aber
ohne Vermerke dieser Art geblieben.
Schreiber 3 übernimmt in T. 46 des Rezitativs zu Beginn von Atto secondo aus einer in
Quelle B klein geschriebenen Rötel-Korr. im System von FIORD. lediglich die erste Note
(ebenso klein geschrieben), vergißt sie jedoch zu streichen, wodurch zwischen den „großen“
Noten der originalen Version ein nicht erklärbarer „Rest“ geblieben ist.
Demnach scheint die Annahme plausibel zu sein, daß die vier Schreiber der Quelle C den
eindeutigen Auftrag erhalten haben, ihre Vorlage, d. h. Quelle B, in originaler Gestalt, also
ohne jegliche späteren Revisionen, zu kopieren, mit Ausnahme der Striche in der Ouvertüre
sowie in No. 17, 18, 21 und 24 (vgl. weiter oben). Aus Quelle C lassen sich also keine ein-
deutigen Anhaltspunkte ableiten, zu welcher Zeit die Revisionen in Quelle B vorgenommen
worden sind, weshalb sie mit gebotener Vorsicht zu behandeln ist.

Folgende Quellen (auf Quelle B oder eine verwandte Abschrift, keinesfalls aber auf Quelle C
zurückgehend) wurden hauptsächlich für die fehlenden Bläser in Quelle A herangezogen und
werden im folgenden nur kurz beschrieben (vgl. aber dazu die Tabelle auf S. 50 ff.)69

D: Partiturkopie (von einem einzigen Schreiber, wohl nicht Wiener Provenienz), Sächsische
Landesbibliothek Dresden, Signatur: Mus. 3972-F-90
Zwei Bände (290 und 238 Bll.), Querformat, 10- bis 15zeilig rastriert.
Seiteneinteilung der geschlossenen Nummern stimmt durchweg mit Quelle B überein, mit
Ausnahme der Seiten unmittelbar vor und nach den aus der Quelle B übernommenen Strichen
in der Ouvertüre sowie in No. 17, 18, 21 und 24 (vgl. dazu die Tabelle auf S. 50 ff.), die Ein-
teilung der Rezitative weicht andererseits beliebig ab. Zu weiteren Strichen in Quelle D (die
ebenfalls auf Quelle B zurückgehen, in den Rezitativen jedoch leicht oder stark abweichen)
sowie zu den Bläser-Anhängen vgl. die Tabelle auf S. 50 ff.

67 Aus der Hausnummer 554 auf der Titelseite der Partitur (vgl. weiter oben) ist die Entstehungszeit von Quelle C
abzuleiten: 1795 wurden in Wien die Hausnummern geändert (vgl. Edge, a. a. O., S. 1306).
68 A. a. O., S. 1960 f.
69 Weitere Abschriften sind in KV6 (S. 669) und in der Mozart-Quellendatenbank der NMA-Editionsleitung
(www.nma.at) verzeichnet.

47
E: Partiturkopie (von mehreren Schreibern, Wiener Provenienz), Biblioteca del Conservato-
rio di Musica „Luigi Cherubini“ Florenz, Signatur: F. P. T 260
Zwei Bände (272 und 269 Bll.), Querformat, 10- bis 12zeilig rastriert.
Die Seiteneinteilung der geschlossenen Nummern stimmt oft, aber nicht durchweg mit Quelle
B überein; die Einteilung der Rezitative weicht (wie in Quelle D) in beliebiger Weise ab. Zu
den Strichen in Quelle E (nach Quelle B, allerdings in den Rezitativen teils abweichend) so-
wie zu den Bläser-Anhängen vgl. die Tabelle auf S. 50 ff.
Durchweg zu Beginn von Rezitativen und geschlossenen Nummern Seitenverweise auf einen
bislang unbekannten Partitur-Druck von Breitkopf & Härtel: etwa beim Rezitativ „Fuor la
spada“ der Hinweis pag 13, bei No. 3 pag 17, bei No. 4 pag 34 usw., weitere Zahlen dann
auch mit dem zusätzlichen Verweis Breitkopf spartita [o. ä.]. Nur selten und offensichtlich
ganz zufällig stimmen die Seitenverweise mit der Paginierung des Partitur-Erstdrucks (vgl.
Quelle H) überein und schon gar nicht mit der 1871 bei Breitkopf & Härtel Leipzig/Johann
André Offenbach erschienenen Partitur-Ausgabe von Julius Rietz (Platten-Nr. 11685), die
zehn Jahre später in die AMA übergegangen ist.
Unter derselben Signatur Orchester- und Rollenstimmen, ebenfalls Wiener Provenienz, aber
wohl aus etwas späterer Zeit (jedenfalls in V. I die erst Anfang des 19. Jahrhunderts übliche
Aufführungsanweisung Noi); Titel gegenüber der Partitur abweichend: Tutte [oder Tutti] fan
cosi. Atto primo und secondo sind einzeln geheftet, erhalten sind folgende Stimmen: V. I,II (je-
weils zwei Exemplare), Va. (ein Exemplar, allerdings mit N:o 1 beschriftet), Vc./B. (zwei Exem-
plare, bei Atto primo fehlt jedoch Exemplar N:o 1), je zwei Fl., Ob., Clar. (Clar. I fehlt), Fag.
(= Particell), Cor., Cl., zudem Timp., FIORD., DOR., DESP., FERR., GUGL. (Guilelmo), D. ALF.
und je vier Sopran-, Alt-, Tenor- und Baßstimmen für die Chöre. Gesangsstimmen nur mit
italienischem Text.

F: Partiturkopie (um 1800 von „Kopist V“ und einem unbekannten Schreiber, aus der
Sammlung Aloys Fuchs), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Musik-
abteilung mit Mendelssohn-Archiv, Signatur: Mus. ms. 15 153/1 70
Zwei Bände (193 und 187 Bll.), Querformat, 8- bis 16zeilig rastriert.
Seiteneinteilung stimmt mit keiner der vorangegangenen Quellen überein (Notation durchweg
sehr eng), Vorlage ist jedoch eindeutig Quelle B (vgl. dazu die Tabelle auf S. 50 ff., dort vor
allem die Bemerkung zu No. 31: T. 173 ff.). Zu den Strichen in Quelle F (Rezitative stärker
gekürzt als in den anderen Quellen) und zu den Bläser-Anhängen vgl. die Tabelle auf S. 50 ff.

G: Erstdruck (Klavierauszug) bei Breitkopf & Härtel Leipzig (1794), ohne Verlags- oder
Platten-Nr.71
Drei Bände mit 78, 80 und 82 Seiten.
[Titel:] Così fan tutte / o sia / la scuola degli amanti, / per il Cembalo / dal / Sign. Volfgango
Amadeo Mozart. / Raccolta I. [bzw. II. bzw. III.] / Weibertreue / oder / die Mädchen sind von
Flandern, / ein komisches Singspiel in zwey Acten / vom / Herrn Wolfgang Amadeus Mozart. /

70 Vgl. KleinWAM, S. 187, dort allerdings nur „Kopist V“ erwähnt.


71 Vgl. HaberkampED, Textband, S. 333 f., und Bildband, S. 307 ff.

48
Im Klavierauszuge / von / Siegfried Schmiedt. / Erstes [bzw. Zweytes bzw. Drittes] Heft. /
Leipzig, in der Breitkopfischen Musikhandlung.
Exemplar: Bibliotheca Mozartiana der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg, Signa-
tur: Rara 588/31.

H: Partitur-Erstdruck bei Breitkopf & Härtel Leipzig (1810), Platten-Nr. 136372


Lediglich in den geschlossenen Nummern italienischer Text mit deutscher Übersetzung, vor
dem Notenteil in (dreispaltiger) Textbuchform jedoch vollständige deutsche Übersetzung;
zahlreiche Kürzungen.
[Titel:] COSI FAN TUTTE / Dramma giocosa [!] in due Atti / con Musica di / W. A. Mozart. /
Partitura. / Weibertreue / oder / die Mädchen sind von Flandern / komische Oper in Zwey Auf-
zügen / von W . A . MOZART. / Partitur. / Bey Breitkopf & Härtel in Leipzig / Pr. 12 Rthlr.
Exemplar: Österreichische Nationalbibliothek Wien, Musiksammlung (Hoboken-Sammlung),
Signatur: S. H. Mozart 413.

T e x t q u e l l e n 73

L1: Libretto-Erstdruck (Wien 1790)


[Titel:] COSÌ FAN TUTTE / O SIA / LA SCUOLA / DEGLI AMANTI. / DRAMMA
GIOCOSO / IN DUE ATTI / DA REPRESENTARSI / NEL TEATRO DI CORTE L’ANNO
1790. / VIENNA / PRESSO LA SOCIETÀ TIPOGRAFICA.
Exemplar: Stadt- und Landesbibliothek Wien, Sammlung Löhner, Signatur: 23482 A
Enthält den vollständigen Text der später verworfenen Arie No. 15 „Rivolgete a lui lo sguar-
do“ KV 584, der für Quelle L2 mit Ausnahme der ersten Zeile getilgt wurde.

L2: Libretto-Nachdruck (Wien 1790?)


[Titel:] COSÌ FAN TUTTE / O SIA / LA SCUOLA / DEGLI AMANTI. / DRAMMA
GIOCOSO / IN DUE ATTI / DA REPRESENTARSI / NEL TEATRO DI CORTE L’ANNO
1790. / VIENNA / PRESSO LA SOCIETÀ TIPOGRAFICA.
Exemplar: Stadt- und Landesbibliothek Wien, Sammlung Löhner, Signatur: 44404 A 74
Enthält nur die erste Zeile der urspr. Arie No. 15 „Rivolgete a lui lo sguardo“, deren Text in
Quelle L1 vollständig gedruckt wurde.

72 Vgl. HaberkampED, Textband, S. 334, und Katalog der Sammlung Anthony van Hoboken in der Musiksammlung
der Österreichischen Nationalbibliothek. Musikalische Erst- und Frühdrucke. Band 12. Wolfgang Amadeus
Mozart . Werke KV 585–626a und Anhang, bearbeitet von Karin Breitner, Tutzing 1993, S. 6, No. 421.
73 Vgl. zu den hier aufgeführten Quellen Ernest Warburton (Hrsg.), The librettos of Mozart's operas, 7 Bände, New
York und London 1992, Band 3, S. XIII-XV, 193-278, und Band 4, S. XV-XVI, 475-560. – Quelle L1 ist den
Herausgebern erst durch Warburtons Publikation bekannt geworden und wurde deshalb für die Edition 1991
nicht herangezogen. Siehe zur Quelle L2 die Faksimilia in Teilband 1 auf S. XLII (dort S. 1-3: Titelseite,
„Personaggi“ und erste Textseite); vgl. zu beiden Quellen Abschnitt III. Bemerkungen zum Libretto, S. 161 ff.
74 In Teilband 1 (S. XVI) mit Inv. Nr. 66481 bezeichnet.

49
50
Tabellarische Zusammenfassung der wesentlichen
Überlieferungsvarianten in den Quellen A bis F

Verzeichnet werden in der Regel nur Varianten größeren Umfangs. Die hier kurz zusammengefassten Vergleiche dienen als Ergänzung
zu den vorangegangenen Quellenbeschreibungen und bieten (zusammen mit Abschnitt II. Bemerkungen zum Autograph, S. 65 ff.) An-
haltspunkte für die Zuordnung von weiteren, in diesem Krit. Bericht nicht berücksichtigten Quellen.
No./Recitativo A B C D E F
_______________________________________________________________________________________________________________________________________

Ouvertura: kein Hinweis jeweils mit Rötel jeweils weg- wie Quelle C wie Quelle C wie Quelle C
T. 81-88, auf Strich gestrichen, dann gelassen (vgl.
T. 149-156, überklebt. Quelle B)
T. 194-201
No. 2: T. 13/14 [–] [–] [–] [–] [–] gekürzt auf einen
Takt (vgl. T. 49)

Rez. vor No. 5 [–] T. 1-18 später [–] [–] [–] beginnt mit T. 18
gestrichen (vgl. Quelle B,
allerdings Text-
abweichungen)
Ende des Rez. [–] [–] übernimmt aus [–] [–] [–]
vor No. 5 Quelle B den
Vermerk Si passa
Scena IV [–] Scena 6ta Scena 6ta (vgl. nicht bezeichnet nicht bezeichnet nicht bezeichnet
Quelle B)

Ende des Rez. [–] [–] übernimmt aus [–] [–] [–]
vor No. 7 Quelle B den
Vermerk Si passa
No./Recitativo A B C D E F
_______________________________________________________________________________________________________________________________________

No. 8: Orchester- kein Hinweis auf gestrichen (vgl. wie Quelle A Orchestervorspiel wie Quelle D wie Quelle D
vorspiel Strich die folgende Be- weggelassen
merkung sowie (vgl. Quelle B)
die Bemerkung
zum Bls.-Parti-
cell nach No. 18,
S. 58)
No. 8: Fl. in der Partitur nach No. 18 im nach No. 18 im wie Quelle A wie Quelle C wie Quelle C
Bls.-Particell: Bls.-Particell, das
das urspr. Parti- jedoch fehlt.
cell abhanden-
gekommen (vgl.
dazu S. 34), das
erhaltene Parti-
cell ohne Orche-
stervorspiel (vgl.
die vorige Be-
merkung).
No. 8a: Clar., im 1. bzw. 12. Clar. im Bls.- wie Quelle B, in der Partitur wie Quelle C Clar. fehlen (kein
Fag. System nachge- Particell (nach jedoch fehlt das (zwischen hohen Hinweis auf Bls.-
tragen No. 18), Fag. im Bls.-Particell. Str. und Sgst.) Particell), Fag. in
1. System der der Partitur (zwi-
Partitur. schen hohen Str.
und Sgst.)

51
52
No./Recitativo A B C D E F
_______________________________________________________________________________________________________________________________________

No. 9 nicht ausnotiert, in der Partitur ausnotiert (ohne ausnotiert (mit wie Quelle C nicht ausnotiert,
sondern von ausnotiert, im Fl. bzw. Bls.- Fl.) sondern zum
fremder Hand Bls.-Particell Particell fehlt) Schluß von No.
zum Schluß von (Fl.) Dacapo- 8a Dacapo-Ver-
No. 8a Dacapo- Vermerk. merk (Wortlaut
Vermerk. von Quelle A
abweichend).
No. 10 ohne Tempo- Tempobezeich- Tempobezeich- wie Quelle C wie Quelle C wie Quelle C
bezeichnung nung Andante nung Andante im
mit Rötel ober- Vc./B.-System
halb des Vc./B.- (statt Stimmbe-
Systems nachge- zeichnung)
tragen
Scena IX [–] gestrichen [–] [–] [–] Scena VIII (statt
IX; vgl. Quelle B)
weggelassen
Rez. vor No. 12 [–] verschiedene [–] Striche, die von [–] Striche, die von
Striche denen der Quelle denen der Quel-
B abweichen. len B und D
abweichen.
Rez. vor No. 12, endet mit De- endet mit Desp endet mit Des wie Quelle A Desp. (Blatt nicht fehlt
Schlußvermerk spina. (durch Beschnitt (Blatt nicht be- beschnitten, son-
des Blatts Text- schnitten, son- dern verstümmel-
verlust, auch das dern verstümmel- te Lesart der
p angeschnitten) te Lesart der Quelle B über-
Quelle B über- nommen bzw.
nommen) leicht ergänzt)
No./Recitativo A B C D E F
_______________________________________________________________________________________________________________________________________

Scena X: kein Hinweis auf gestrichen wie Quelle A die Takte weg- wie Quelle D wie Quelle D,
T. 28-37 Strich gelassen aber auch weitere
Kürzungen (da-
durch entfällt
T. 60; vgl. die
folgende Be-
merkung zu
Quellen A-E).
Scena X: T. 60 nach 1. 4tel T. 60 oberhalb der Ak- wie Quelle B nach 1. 4tel T. 60 kein Hinweis auf vgl. die vorige
Notenskizze für kolade Textvers Einschub mit Textvers „per me Bemerkung
den fehlenden „per me questo Textvers „per me questa mi preme“
Textvers „Per me [!] mi preme“ questa mi preme“,
questa mi preme“ hinzugefügt Notentext jedoch
(vgl. das Vorwort gegenüber der
in Teilband 1, Skizze in Quelle
S. XXIII). A abweichend
(vgl. das Vorwort
in Teilband 1,
S. XXIII).
No. 13: Bls. Ob., Clar., Fag. Clar., Fag. in der wie Quelle B, wie Quelle B wie Quelle C wie Quelle C
in der Partitur, Partitur, Ob., Cl., jedoch fehlt das
Cl., Timp. im Timp. im Bls.- Particell
Bls.-Particell Particell nach
(dieses fehlt). No. 18 (vgl. dazu
S. 58)
No. 13: V. I, ² T.c A wie Quelle B wie Quelle B urspr. wie Quelle wie Quelle B
2. Hälfte T. 38 B, dann aber von
derselben Kopi-

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stenhand analog
T. 10 korr. (d. h.
endgültige Lesart
wie in Quelle A;
Vorlage für
Quelle E ist je-
doch eindeutig
Quelle B, nicht
Quelle A).
No. 14 [–] zu Beginn Stich- [–] [–] [–] [–]
worte: „e tradi-
mento“ aus dem
Rez. „Ei parte …
Senti!“, Scena
VII in Atto
secondo (T. 24).

No. 14: Fag. I, jeweils 4tel-Note urspr. wie Quelle wie die korr. Ver- wie Quelle C wie Quelle C wie Quelle C
T. 16, 18, 67, b mit ² A (T. 16 A; in b–d’–f’ sion der Quelle B
69, 71 aus 4tel-Noten (, C C ) korr.
b–f–b–c’ korr.)
No. 14: V., jeweils C ² (vgl. urspr. wie Quelle wie die korr. Ver- wie Quelle C wie Quelle C wie Quelle C
2. Hälfte T. 76 das Vorwort in A; in 16tel-Noten sion der Quelle B
Teilband 1, korr. (vgl. das
S. XXIII) Vorwort in Teil-
band 1, S. XXIII,
mit Notenbei-
spiel).
No./Recitativo A B C D E F
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No. 17: V. I, [–] [Nummer fehlt] [–] jeweils x-Figur [–] wie Quelle D,
T. 23-25 falsch rhythmi- aber auch in
siert: ein Balken T. 26-28 fehlt
zu wenig der Balken.
No. 17: T. 50-57, kein Hinweis auf [Nummer fehlt] die Takte weg- wie Quelle C wie Quelle C wie Quelle C
63-66 Strich gelassen
Scena XIII: [–] [Scena fehlt] [–] verschiedene [–] Striche, die aber
T. 15-57 Striche von denen der
Quelle D ab-
weichen; das
Rezitativ beginnt
mit T. 5, infolge-
dessen in T. 5/6
Gesangstext „De-
spina“ statt „fan-
ciulla“.
No. 18: V. I, [–] korrumpiert: wie die nicht wie Quelle C, wie Quelle C wie die korr. Ver-
T. 78 ff., T. 78 wie T. 79, korr. Version der jedoch 1. Note T. sion der Quelle B
1. Hälfte T. 79 Quelle B 78 (= T. 79) in f”
wie 1. Hälfte korr.
T. 80, 2. Hälfte
T. 79 wie 2. Hälf-
te T. 78; mit
Braunstift korr.
No. 18: FERR., [–] Seitenende: Ge- wie die nicht wie die nicht wie Quelle C urspr. wie die
T. 206/207 sangstext irrtüm- korr. Version der korr. Version der nicht korr. Ver-
lich wie T. 205 Quelle B Quelle B, jedoch sion der Quelle B:

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No./Recitativo A B C D E F
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(„si potea tro-“), in T. 208 richtige „si potea tro-“


jedoch auf der Anschlußsilbe mit Anschluß-
Folgeseite „-dio- „-var“. silben „-diola“,
la“; Text „piu letztere aber ra-
bella come-“ in diert und durch
T. 206/207 „var“ ersetzt.
nachgetragen
(Mozarts Hand
nicht zu erken-
nen).
No. 18: Fag., Stimme im Bls.- urspr. C ; in g ¬ wie die urspr. wie Quelle C wie die verän- wie Quelle C
1. 4tel T. 256 Particell (dieses geändert. Version der derte Version
fehlt) Quelle B der Quelle B
No. 18: FERR., CC urspr. wie Quelle wie die urspr. wie Quelle C wie die verän- wie Quelle C
1. Hälfte T. 268 A; in g g ² geän- Version der derte Version
dert. Quelle B der Quelle B
No. 18: T. 385 ff. von Kopisten- urspr. ohne T. 383-392 wie Notentext wie wie Quelle C bringt die korr.
hand auf einem T. 385 ff.; mit die Korr. in Quelle C, aber Version der
eingeschobenen T. 383-392 sehr Quelle B sehr auf zwei Seiten Quelle B, jedoch
Blatt notiert eng auf den In- eng auf einer ausgedehnt (ab andere Seitenein-
nenseiten eines Seite notiert, um hier stimmen teilung.
Doppelblatts die Seiteneintei- recto und verso
notiert (zwei lung der Vorlage der Quellen B
Seiten Neuno- beizubehalten. und C gegenüber
tation von un- Quelle D nicht
bekannter Kopi- mehr überein).
stenhand ersetzen
die urspr. Seite).
No./Recitativo A B C D E F
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No. 18: V., [–] Rhythmus: urspr. wie die korr. Ver- wie Quelle C wie Quelle C wie Quelle C
T. 429-436 jeweils punk- sion der Quelle B
tiertes 16tel mit
32stel; korr.
No. 18: DESP., „tosco“ urspr. wie Quelle wie die korr. Ver- wie Quelle C, je- wie Quelle C wie die nicht
D. ALF., T. 448, A; in „tossico“ sion der Quelle B doch Rhythmus korr. Version der
453, 461, korr. (in T. 448 (zu T. 461 vgl. T. 448 nicht korr. Quelle B
und 461 Rhyth- die folgende
mus entspr. korr.) Bemerkung)
No. 18: T. 461-475 Rötel-Strich: zu mit Rötel gestri- T. 461-475 ge- T. 461-475 ge- wie Quelle C wie Quelle D; im
T. 461 NB und chen, Vi-de mäß des Strichs mäß des Strichs Bls.-Particell
Kreuz im Kreis, vermerkt und in Quelle B weg- in Quelle B weg- (dort Cor., Cl.
zu T. 476 nur Anschlußtakt 476 gelassen; im An- gelassen, jedoch Timp.) Pausen-
Kreuz im Kreis korr. (Mozarts schlußtakt 476 im Anschlußtakt takte 1-484 nicht
(Mozarts Hand Hand nicht zu „tossico“ (statt 476 „tosco“ (statt genau gezählt
nicht zu erken- erkennen). Zu „tosco“). „tossico“). (vgl. weiter unten
nen). einem späteren Bls.-Particell mit zum Bls.-Parti-
Zeitpunkt An- Strich. cell).
schlußtext „tos-
co“ (T. 476) in
„tossico“ korr.
und Rhythmus
entspr. geändert
(Mozarts Hand
nicht zu erken-
nen).
Bls.-Particell mit
Strich.

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No./Recitativo A B C D E F
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No. 18: T. 516-586 Strich: Rötel- gestrichen, Kreuz kein Hinweis auf wie Quelle C die Takte weg- wie Quelle C
Verweiszeichen (×) zum Beginn Strich gelassen
bereits zu und Ende des (Bls.-Particell
T. 515, Gegen- Strichs gesetzt nicht erhalten)
zeichen zu T. 586 (Mozarts Hand
(Mozarts Hand nicht zu erken-
nicht zu erken- nen) und T. 517
nen). (Seitenende)
überklebt.
Bls.-Particell
ohne Strich.
No. 18: T. 673-682 [–] Wiederholungs- [–] [–] [–] [–]
zeichen mit Rötel
nachgetragen
Bläser-Particell fehlt (in der Par- No. 8: Fl. (entspr. wie Quelle A [–] wie Quelle A die größeren En-
titur jedoch Hin- dem Strich in der semblenummern
weise darauf) Partitur ohne Or- in der Partitur auf
chestervorspiel; 16zeiligem Pa-
vgl. dazu die Be- pier; im Bls.-
merkung zu Particell lediglich
No. 8, S. 51) Cor., Cl. und
No. 8a: Clar. Timp. zu No. 18
(T. 1-484:
No. 13: Ob., Cl., No. 13: wie
Pausen).
Timp. Quelle B
No. 18: No. 18: wie
ab T. 62: Ob., Cl. Quelle B
ab T. 138: Cor.
No./Recitativo A B C D E F
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ab T. 292: Ob.,
Cor.
ab T. 429: Cl.
ab. T. 485: Fl.,
Ob., Cor., Cl.,
Timp.
Rez. vor No. 19 [–] verschiedene ohne Hinweis Striche, die je- Striche, die je- Striche, die je-
Striche; beim auf Striche, aller- doch zum Teil doch zum Teil doch zum Teil
Einsatz FIORD. dings in T. 46 von denen der von denen der von denen der
T. 46 Beginn 1. Note der klein- Quelle B ab- Quellen B und D Quellen B und D
einer kleinge- geschriebenen weichen. abweichen. abweichen.
schriebenen Rötel-Korr. aus Möglicher Hin-
Rötel-Korr. (vgl. Quelle B über- weis auf Quelle B
die Bemerkung nommen (vgl. die als unmittelbare
zu Quelle C). Bemerkung zu Vorlage der
Quelle B sowie Quelle F: in
S. 47). Quelle B zu T. 7
und 78 Rötel-
Kreuze, in Quel-
le F T. 7 bis 78
weggelassen. An-
dererseits wird in
Quelle B auch
T. 79 mit Rötel
korr., Quelle F
unterdrückt je-
doch die Korr.

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No./Recitativo A B C D E F
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No. 19: T. 67-79 [–] gestrichen und [–] [–] [–] [–]
mit Vi-de ver-
sehen (Mozarts
Hand nicht zu
erkennen)
Rez. vor No. 20 [–] Striche und neue [–] folgt in der Regel folgt der verän- wie Quelle E
Fassungen der veränderten derten Version
Version der der Quelle B
Quelle B, jedoch
Abweichungen.
No. 21: T. 25-37 [Nummer fehlt] die Takte mit die Takte weg- wie Quelle C wie Quelle C wie Quelle C
Rötel gestrichen gelassen (vgl.
Quelle B)
Rez. vor No. 24: [–] [–] [–] [–] [–] korrumpiert: ´
T. 19, 4. 4tel mit drei 16tel-
(FERR.) Noten dis”–e”–f”
(Text: „Ah non
spe-“)
No. 24: T. 57-91 [–] mit Rötel gestri- die Takte weg- wie Quelle C wie Quelle C wie Quelle C
chen, Bll. genäht gelassen (vgl.
und volti ver- Quelle B)
merkt, auch zum
Beginn und Ende
des Strichs Rötel-
Kreuze (Mozarts
Hand nicht zu
erkennen).
No./Recitativo A B C D E F
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Rez. vor No. 25 [fehlt] [–] [–] [–] [–] [–]


No. 25: T. 80-97 kein Hinweis auf mit Rötel gestri- kein Hinweis auf wie Quelle C wie Quelle C wie Quelle C
Strich (notiert auf chen, Vi-de ver- Strich
Bll. 225v/226r = merkt (Mozarts
zwei aneinander Hand nicht zu
anschließende erkennen) und die
Doppelbll., aber Bll. genäht.
keine Spuren
einer früheren
Klebung oder
Heftung der Bll.)
Scena VIII (Rez. [–] [fehlt] [–] [–] [–] Secco-Teil des
und No. 26) Rez. gekürzt

No. 26: Cl., im 1. bzw. 12. [Nummer fehlt] im 1./2. System wie Quelle C nach der Num- in der Partitur
Timp., T. 60 ff. System nach- notiert mer als Particell zwischen Cor.
getragen und GUGL.
Scena IX ohne Tempobe- Tempobezeich- wie Quelle A wie Quelle A Tempobezeich- wie Quelle A
zeichnung nung Allegro nung Allegro im
mit Rötel nach- Vc./B.-System
getragen (statt Stimm-
bezeichnung)
Scena X mit E-dur-Schluß urspr. wie Quelle wie die korr. wie Quelle C wie Quelle C wie Quelle C
(vgl. das Vorwort A; korr. und teils Version der
in Teilband 1, neu notiert mit Quelle B
S. XXVI) F-dur-Schluß.

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62
No./Recitativo A B C D E F
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Rez. vor No. 29 anstelle des Au- wie Version im wie Quelle B wie Quelle B wie Quelle B wie Quelle B
tographs eine Teilband 2 der
sonst unbekannte NMA, S. 466 ff.
Version (vgl.
S. 19 und 135)
No. 31: T. 173 ff. nur die Version urspr. wie Quelle wie Quelle A wie Quelle A Foliierung an nur die Version
mit dem As-dur- A; Alternativ- dieser Stelle mit dem As-dur-
Kanon Fassung inklu- durcheinander, Kanon; bei den
sive Korr. der da einige Bll. Übergangstakten
Übergangstakte entfernt und er- 205-208 zunächst
206/207 sowie setzt wurden: die urspr. Ver-
des Anschluß- heute sind so- sion der Quelle B
takts 208 von wohl die Alter- (= Quelle A) no-
Mozarts Hand nativ-Fassung tiert, dann die
(vgl. dazu S. 33). (alter Bestandteil korr. Version der
des Manuskripts) Quelle B nachge-
als auch der As- tragen, und zwar
dur-Kanon (mo- mit Ganzenote h”
derne Schrift) in T. 205 begin-
erhalten; die nend (diese Les-
Übergangstakte art vermutlich
206-208 in der nach Quelle B,
Version mit dort aber Klebe-
Kanon entspre- reste, die die
chen Quelle A Notation ver-
bzw. der nicht decken), danach
korr. Version der wie ossia der
Quelle B. NMA (als 1. Note
No./Recitativo A B C D E F
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T. 208 in V. I
gis’ = ossia, die
übrigen Stimmen
wie NMA).
No. 31: T. 545-558 kein Hinweis auf Strich: Vermerk wie Quelle A wie Quelle A die Takte weg- wie Quelle A
Strich NB und Verweis- gelassen (sowohl
zeichen (großes in der Partitur als
Kreuz) T. 545 auch im Bls.-
und 558 sowie Particell)
Änderungen im
Gesangs- und
Notentext in den
Anschlußtakten
559-561 von
Mozarts Hand
(vgl. das Vorwort
im Teilband 1,
S. XXVIII f.).
Im Bls.-Particell
(vgl. dazu S. 34)
wurde der Strich
nicht berück-
sichtigt.

No. 31: T. 592-595 [–] Wiederholungs- [–] [–] [–] [–]


zeichen nachge-
tragen

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No./Recitativo A B C D E F
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No. 31: T. 596-631 [–] mit Rötel gestri- [–] [–] [–] [–]
chen, Vi-de ver-
merkt und An-
schlußtakt 632 in
den Str. korr.
(Mozarts Hand
nicht zu erken-
nen).

Bläser-Particell fehlt (in der Par- ab T. 310: Fl. wie Quelle A wie Quelle B Fl., Clar., Fag.,
(nur No. 31) titur jedoch Hin- ab T. 372: Fag. Cl., Timp. (bis
weise darauf) T. 309 Pausen);
ab T. 441: Fag.,
T. 545-558 weg-
Timp.
gelassen (vgl.
ab T. 466: Fag. weiter oben zu
ab T. 501: Fl., No. 31) ab T. 501: Fl.
Fag.
ab T. 576: Fl., ab T. 576: Fl.,
Clar., Fag., Cl., Clar., Cl., Timp.
Timp.
II. Bemerkungen zum Autograph (Quelle A mit A1)

In der NMA stillschweigend aufgelöste, von Mozart durch Vermerke wie unis:, col 1mo Vio-

sonstige Abkürzungen im Noten- bzw. Gesangstext, z. B. ,·, I¯ und · , ¯ bzw. ÷ werden im


lino, colli oboi, coi corni, col Basso, 8— o. ä. angezeigte Parallelführungen, aber auch

folgenden in der Regel nicht verzeichnet, ebenso nicht Kopistenzeichen (z. B. /, |, ×, +,


Ziffern usw.) oder Kustoden. Ähnliches gilt für die bei homophoner Führung in Frage
kommenden Abschnitte der Ensemble-Nummern, in denen der Gesangstext zumeist nur einer
Sgst. unterlegt ist.
Bei den dynamischen Zeichen werden die Schreibweisen für for:, pia:, cresc. usw. in f, p,
cresc. usw. vereinheitlicht.
Bei den auf einem System mit doppelter Behalsung unisono geführten Bläser-Paaren wird bei
der a 2-„Übertragung“ in der NMA fehlende Artikulation zu einem der beiden Instrumente
nicht verzeichnet, auch nicht Doppelgriffe in den Streichern, die von Mozart üblicherweise
zwei- oder mehrfach behalst, die aber in der NMA in der Regel an einen Hals gesetzt sind.
In den geschlossenen Nummern enthält jede Seite in der Regel eine Akkolade (Leersysteme
werden an Ort und Stelle verzeichnet).
Soweit nicht anders vermerkt, sind alle Eintragungen (ob original oder von fremder Hand) mit
Tinte.

Ouvertura

Tempobezeichnung Andante. bzw. Andante. zu Beginn ober- und unterhalb der Akkolade.
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System], 2
flautti [zwei Systeme], 2 oboe [ein System mit doppeltem Violinschlüssel], 2 Clarinetti [ein
System mit doppeltem Violinschlüssel], 2 fagotti [ein System], 2 Corni / in g [ein System mit
doppeltem Violinschlüssel], 2 clarini / in C [ein System mit doppeltem Violinschlüssel], Tim-
pany, Bassi [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– Vc./B. Notation durchgehend nachgezogen und deshalb verdickt (siehe


in Teilband 1 das Faksimile von Bl. 1r auf S. XXX und vgl. dort
das Vorwort, S. XXI)
1 V. I 1. 4tel: oberer Notenkopf c”’ möglicherweise zunächst als ¤ an-
gesetzt, dann ausgefüllt.
5 Fl. II 2. Note aus d” korr. (vgl. Ob. I)
8 Va. zunächst mit Faulenzer [¯ ] als Fortsetzung der Col-Basso-
Führung T. 1-7; überschrieben.
11 Vc./B. 1. Note verkleckst: möglicherweise aus 4tel-Notenkopf f korr.
12 Clar. zu Taktbeginn (möglicherweise irrtümlich) Faulenzer [¯ ], danach
A und Vermerk colla oboe.
19 Vc./B. 2. Takthälfte zunächst wie T. 18 (4tel-Noten c–c); radiert und
überschrieben.

65
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

29 Ob. II zunächst B ; 1. Note von Ob. I mit zusätzlichem 4tel-Hals nach


unten versehen (= Ob. II) und anschließend ² A für Ob. II ge-
setzt, B (unterhalb von A) jedoch stehengelassen. Vgl. dazu die
Bemerkung zu T. 37.
35 f. Fl. I, Fag. I, jeweils Bg. zu kurz geraten
V. I
37 Ob. II zunächst B ; zu Taktbeginn 4tel-Note c” gesetzt, Pause jedoch
nicht in ² A geändert. Vgl. dazu die Bemerkung zu T. 29.
39 Ob. I 1. Takthälfte: behalste Noten a”–c”’ (wohl 8tel analog Fl. I be-
absichtigt) ausgewischt und B gesetzt
49/50 Vc./B. auf tiefer Rasur: urspr. Lesart nicht mehr zu erkennen (mögli-
cherweise rhythmisch analog T. 48/49 notiert)
53/54 Fl. urspr. Haltebg. über Taktstrich; ausgewischt.

2. Note: Kopf verkleckst (möglicherweise aus C korr.)


65 f. Ob. Notation verwischt (keine Korr.)
67 Fl. I
70 Fl. II, Clar. II jeweils 4. 4tel: ossia h” bzw. h”’ empfohlen, um Oktavparallele
mit Fag. zu vermeiden.
75 Fl. I urspr. Halbenoten g”’–fis”’ mit Bg.; 2. Takthälfte in 4tel-Noten
fis”’–d”’ mit Bg. korr.; NMA zieht urspr. und zusätzlichen Bg.
als Ganztaktbg. zusammen.
Fl. II urspr. wie V. I, also abbreviierte Halbenoten a”–d”’; ausge-
wischt (teils auch gestrichen) und überschrieben.
80 Vc./B. p mit hellerer Tinte von fremder Hand (wohl „Hand 1“ der Quelle
B; vgl. dazu S. 33) auf tiefer Rasur nachgetragen
80 Fg. I Í jeweils Bg. zu kurz geraten
81 Ob. I ß
81-88, – in Quelle B jeweils gestrichen, in Quelle A allerdings kein Hin-
149-156, weis darauf (vgl. dazu die Tabelle auf S. 50).
194-201
88-92 Cor. II in T. 87 Ganzenote c” mit Haltebg. zum Folgetakt, ab T. 88 je-
doch keine weitere Notation; Quellen B-E setzen Oktavierungs-
ziffer 8.
93 Fag. I 1. Note urspr. analog ; notiert (jedoch ohne Hilfslinie); über-
schrieben und Notation analog des neu gesetzten Tenorschlüssels
fortgesetzt.
98 V. II Vorschlagsnote verwischt (Korr. ?)
99 V. I vor 1. Note der 2. Takthälfte ausgewischte Vorschlagsnote a”
(vgl. T. 100)
100 V. I 2. Takthälfte aus I· (f”) korr.
103/104 Í Cl. Halte- bzw. Halte- und Artikulationsbg. über Taktstrich; in NMA
121/122 ß jeweils an Fl. angeglichen.

66
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

106 V. II Í 4. Note: jeweils eindeutig Stacc.-Punkt sowie Bg. zur Folgenote;


ß
124 V. I vermutlich ist hier eine leichte Akzentuierung des Tons gemeint
(vergleichbar mit dem Effekt der Fl.-Notation in T. 58: Stacc.-
Punkt zur 4. Note in Fl. I, übergebundene 4tel-Note in Fl. II).
107 V. I 1.-4. Note: urspr. e”–fis”–g”–fis” mit Bg.; ausgewischt und
überschrieben, Bg. jedoch nicht erneut gesetzt; in NMA Artiku-
lation an Fl. angeglichen.
113 Vc./B. 1. Note aus ² korr.
129 Va. 2. Note: ! möglicherweise aus } korr.
129 V. I Í jeweils 1. Note mit, 2. Note ohne y
148 Clar. I ß
130 Va. Bg. bis zum 1. 4tel T. 131 gezogen; in NMA an Ob. angeglichen.
131 Ob. urspr. f erst zur 2. Note; ausgewischt und neu plaziert.
Fag. II 1. Note aus g (mit }) korr.
133 V. I urspr. C ² A ; überschrieben.
139 Clar. zunächst zu Taktbeginn nach oben behalste 4tel-Note e” (vgl.
Ob. II); mit colla oboe überschrieben.
140 Timp. 1. Note aus C korr.
141 Clar. 1. 4tel aus unisono c” korr.
143 V. I 3. Note: } mit hellerer Tinte oberhalb der Notation nachgetragen
149 Vc./B. pia von fremder Hand (nicht eindeutig derselben Hand wie in
T. 80; vgl. die Bemerkung dort) in piano geändert (no angehängt)
159, 160 Ob. I jeweils y vor drittletzter Note nachgetragen
165 Fag. I 1. 4tel doppelt behalst; in NMA Notation an Ob. I angeglichen.
172 Clar. I urspr. Ganzenote c” mit Haltebg. zum Folgetakt; Note ausge-
wischt und Bg. gestrichen.
V. I } vor 4. Note überschreibt 4tel-Note g”
172/173 Clar. II oberhalb der Note möglicherweise ausgewischtes y (für beab-
sichtigtes as’ als 2. Note?)
178 Fag. I Í Bg. sehr kurz geraten
201 Ob. I ß
207/208 Fl. I
194 Vc./B. p von fremder Hand (nicht aber derselben Hand wie in T. 80 und
149; vgl. die Bemerkungen dort) nachgetragen
207/208 Ob. I urspr. einen Ton höher (also entspr. Tenorschlüssel: vgl. Fag. I);
ausgewischt und überschrieben.
209 Cl. 2.-4. 4tel aus ² A korr.
216 V. I 1. Note verkleckst (wohl keine Korr.)
2. Takthälfte aus , (G) korr.
urspr. Faulenzer [¯ ] T. 227; mit dunklerer Tinte C ² A sowie je-
Timp.
227 ff. Fag.
weils B in den Folgetakten nachgetragen.

67
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

227-230 Va. urspr. Faulenzer [¯ ] T. 227, 4tel-Note c” mit ² A T. 228 und


Col-Basso-Vermerk T. 229 f.; mit dunklerer Tinte überschrieben,
und zwar in T. 227 mit C ² C ² (c”–c”, 2. Takthälfte aber ge-
strichen), in T. 229 f. mit Notentext wie NMA (also Auflösung
des urspr. Col-Basso-Vermerks). Zweck der Korr. ist unklar, da
die endgültige von der urspr. Version nicht abweicht.
239 Cl. II 1. 4tel: urspr. g; ausgewischt, jedoch erneut g gesetzt.
247 Vc./B. 2. 4tel auf Rasur: urspr. Lesart nicht mehr zu erkennen
251 Vc./B. f erst zu Beginn T. 252 (vgl. jedoch Kontext)
252/253 Clar. urspr. Haltebg. über Taktstrich; ausgewischt und colla oboe ge-
setzt.
253 Ob. 1. 4tel: urspr. g”+c”’ jeweils mit Haltebg. vom Vortakt; ausge-
wischt und überschrieben.
254 Fl. I 2./3. 4tel aus Halbenote c”’ korr.
257 Ob. 1. 4tel: eindeutig c”+e” (aber wohl aus Versehen: vgl. Clar.);
von der Stimmführung her wird e”+c”’ empfohlen (vgl. auch
T. 255).
261 – nach dem Schlußstrich von fremder Hand oberhalb des 12. Sy-
stems Taktzähler: 261 [2 aus 1 korr.]

A T T O P R I M O 75

No. 1 Terzetto

Tempobezeichnung All :o zu Beginn oberhalb des 2. und 11. Systems (1. und 12. System
durchweg leer).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 oboe [ein System mit doppeltem Violinschlüssel], 2 fagotti [ein System], 2 Corni / in G. [ein
System mit doppeltem Violinschlüssel], Ferrando., D: Alfonso., Guilelmo, Bassi. [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– D. ALF., vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 1, S. 23, sowie dort das

1. Takthälfte: urspr. A ; ausgewischt und in C ² (G) mit p korr., p


GUGL. Vorwort, S. XX.
1 Vc./B.
jedoch mit f überschrieben und Notation (mit p zum 3. 4tel)
fortgesetzt.
5 V. II 3. 4tel: urspr. Faulenzer [¯ ] als Wiederholung des 2. 4tels (dort
gleichfalls Faulenzer als Wiederholung des 1. 4tels); ausgewischt
und überschrieben.

75 Zu den szenischen Anweisungen vgl. die erste Anmerkung in Teilband 1, S. 23, sowie dort das Vorwort, S. XVIII.

68
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

6 V. I 2./3. 4tel: Bg. sehr lang geraten (reicht bis 2. Note der Triolen-
figur)
17 V. I 2. Note: urspr. d”’ (ohne Stacc.); ausgewischt und überschrieben.
18 V. II Í 3. 4tel: jeweils mfp (statt der getrennten Schreibweise)
19 V. I ß
25/26 Vc./B. Bg. bis 1. Note T. 27 gezogen; in NMA an Va. angeglichen.
27 V. II 2. 4tel: urspr. Faulenzer [¯ ] mit Bg. zur 1. Takthälfte; 2. 4tel über-
schrieben und Bg. gestrichen, dabei Stacc.-Punkte (die aber auch
als Striche gelesen werden können) zur 1.-6. Note gesetzt.
29 V. I urspr. p erst zu Beginn T. 30; gestrichen und neu plaziert.
Vc./B. 1. bzw. 2. Takthälfte: urspr. jeweils g ¬ g ¬ (G–g); ausgewischt
und überschrieben.
33 V. I p überschreibt f
33, 34 Vc./B. jeweils 2. Takthälfte urspr. mit Bg.; gestrichen und Stacc.-
Striche gesetzt.
36 GUGL. 4. Note aus h korr.
37 V. I ³ und 1. 32stel-Note verwischt (möglicherweise falsch angesetzt)
38 Ob. I 4. 4tel: urspr. a’; ausgewischt und Stimmtausch mit Ob. II vor-
genommen.
FERR. die letzten drei Noten aus h’–a’–a’ korr.
39 D. ALF. vorletzte Note aus fis korr.
45/46 FERR. urspr. Bg. über Taktstrich; gestrichen.
49/50 Fag. I Seitenwechsel: urspr. Bg. mit 2. Hälfte T. 49 begonnen und in
T. 50 fortgesetzt, dann aber nur in T. 50 gestrichen.
50 Ob. I urspr. zu tief gesetzter Augmentationspunkt nach 1. Note (diese
möglicherweise aus , korr.); ausgewischt und neu plaziert.
Vc./B. urspr. nach 1. Note ¬ ; ausgewischt und durch Augmentations-
punkt ersetzt.
51/52, D. ALF. jeweils Bg. urspr. bis 2. 4tel T. 52 bzw. 54 gezogen; Überlänge
53/54 gestrichen.
53 V. II f aus sf korr.
55 Ob. I 1. Note: urspr. d”; ausgewischt und korr.
FERR., GUGL. 1. Note aus g’ bzw. g korr.
Vc./B. 1. Note möglicherweise aus g korr.
59 V. I drittletzte Note aus e”’ korr.
61 – nach dem Schlußstrich von fremder Hand oberhalb des 11. Sy-
stems Taktzähler: 61

R e c i t a t i v o „Fuor la spada“

Bl. 18r: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen, letzte Klammer dann um ein System erwei-
tert (12. System bleibt leer), Bl. 18v: Akkoladeklammer zum 1./2. System (Rest der Seite leer).

69
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– – nach dem Doppelstrich zwischen 1./2. System der Vermerk:


attacca il Terzetto: [möglicherweise etwas später, jedoch mit der-
selben Tinte:] N:o 2.76

No. 2 Terzetto

Zur Textvorlage vgl. das Vorwort in Teilband 1, S. XXI.


Tempobezeichnung All :o zu Beginn oberhalb des 2. und 11. Systems (1., 7. und 12. System
durchweg leer, 7. System jedoch mit Taktstrichen versehen).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole. [ein System],
1 flauto, 1 fagotto, Ferrando, D: Alfonso, Guillelmo, Basso.
Das Terzett endet in der Mitte von Bl. 21v. Das anschließende Rezitativ setzt dort im 8.-11.
System fort (obere Systeme leer).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

1 V. II Systemvorzeichnung: cis”–fis”–dis”–gis”
FERR., GUGL. Systemvorzeichnung: dis”–gis’–cis”–fis’ bzw. cis–fis–dis–gis
Vc./B. Systemvorzeichnung: gis–dis–fis–cis
14 D. ALF. zu Taktbeginn urspr. A ; gestrichen.
19 V. Notation verkleckst (keine Korr.)
22-26 Va. urspr. Faulenzer [¯ ] als Fortsetzung des Col-Basso-Vermerks in
T. 20 (= Seitenbeginn); T. 22/23 überschrieben und in T. 24 Col-
Basso-Vermerk erneut gesetzt.
28 Va. 1. Note verkleckst (wohl keine Korr.)
41 V. I p bereits zum 2. 4tel (vgl. jedoch Kontext)
V. II, Va. jeweils 1. Note aus C korr.
46, 47 Fl. starke Rasur: jeweils 1. 4tel T. 46 bzw. 47 aus c”’ (ohne }) bzw. a”
korr., restliche Notation nicht mehr zu erkennen (vgl. die folgen-
de Bemerkung).
47 Fag. 1. 4tel: urspr. c’ (ohne } ); ausgewischt (vgl. die vorige Bemer-
kung).
55 – nach dem Doppelstrich unterhalb des 6. Systems von fremder
Hand Taktzähler: 55

R e c i t a t i v o „Sciocherie di poeti!“

Beginn des Rezitativs auf Bl. 21v (vgl. die Vorbemerkung zu No. 2); Fortsetzung auf Bl. 22r:
ab hier Akkoladenklammer in der Regel zu je zwei, 3. Akkolade auf Bl. 22v zu drei Systemen
(Rest der Seite leer).

76 Vgl. das Vorwort in Teilband 1, S. XXI.

70
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

15 D. ALF. vorletzte Note aus g korr.


39/40 = 1 – nach „faremo?“ (letzte beiden Silben gehören noch zum Secco;
vgl. dazu das Vorwort in Teilband 1, S. XXI) der Vermerk:
attacca il Terzetto [möglicherweise etwas später, jedoch mit der-
selben Tinte:] No: 3.

No. 3 Terzetto
Zur originalen Notierung des Übergangs zu No. 3 vgl. die letzte Bemerkung zum vorange-
gangenen Rezitativ.
Tempobezeichnung All :o bzw. All o: zu Beginn ober- und unterhalb der Akkolade.
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 oboe [zwei Systeme], 2 fagotti [ein System], 2 Clarini / in c [ein System mit doppeltem
Violinschlüssel], Timpany / in c., Ferrando, D: Alfonso., Guillelmo., Bassi. [ein System, Be-
zeichnung verkleckst].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

1 Va. Augmentationspunkt nur zur oberen Note (I)


9 Vc./B. 1. Takthälfte: urspr. I· (e); in 8tel-Noten aufgelöst und p zur

1. Takthälfte aus C ² korr.


2. Note gesetzt.
13 Cl.
13/14 GUGL. urspr. aus Versehen im System von D. ALF.; ausgewischt und im
richtigen System erneut notiert.
urspr. colB: mit Faulenzer [¯ ]; überschrieben.
urspr. c’–f–f (C C I· ); 4tel-Noten ausgewischt und überschrieben,
18/19 Va.
19 Vc./B.
abbreviierte Halbenote in vier 8tel-Noten aufgelöst und p zur
vorletzten Note gesetzt.
21 Timp. unterhalb des Systems ausgewischter Ansatz cre, im System
oberhalb der Note dann cresc.
22 V. I urspr. 7. 8tel mit Stacc.-Strich; mit Bg. überschrieben.
25 Vc./B. urspr. eine Oktave höher; ausgewischt und korr.
34 Fag. urspr. 4tel-Noten e+c’ mit ² A ; ausgewischt und überschrieben.
40/41 V. I aus Platzgründen bereits gezogenen Taktstrich ausgewischt und
nach rechts versetzt
43 Bls., Timp., Seitenbeginn: jeweils zum 1. 4tel f wiederholt
Vc./B.
44 Ob. urspr. p erst zur 3. Note; ausgewischt und neu plaziert.
46/47 Timp. urspr. ab 2. Hälfte T. 46 , |¤ (c–c) mit Haltebg. und xS; teils
überschrieben, teils gestrichen.
46-48 Fag. urspr. wie FERR. bzw. D. ALF.; I gestrichen, urspr. Notentext von
II in I umgewidmet und II hinzugefügt (urspr. Bg. zu II gilt dann
noch für das an dieser Stelle einfach behalste Stimmenpaar).

71
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(46-48) Cl. T. 46/47: urspr. je Takthälfte Oktave c’+c” im Rhythmus C T.c ,


in T. 48 Abschlußnote c’+c” (C ² A); gestrichen und korr.
48, 54 Vc./B. jeweils cresc. bereits zum 2. 4tel (vgl. jedoch Kontext)
49 Cl., Timp. s von sf verkleckst, aber gilt noch (vgl. Kontext)
V., Vc./B. f erst zum 2. 4tel; in NMA an Bls. und Va. angeglichen.
68 Vc./B. vorletzte Note: urspr. G; ausgewischt und überschrieben.
70 Ob. I urspr. Bg. zum 6./7. oder 7./8. 8tel (steht ungenau); mit Stacc.-
Punkten (die auch als Striche zu lesen sind) überschrieben.
71 Ob. II 7./8. 8tel jeweils aus d” korr.
76 – nach dem Schlußstrich rechts oberhalb des 12. Systems von frem-
der Hand Taktzähler: 76; darüber von weiterer fremder Hand der
Rötel-Vermerk: Segue / N. 4

No. 4 Duetto

Tempobezeichnung Andante. bzw. Andante: zu Beginn oberhalb des 2. und 11. Systems (durch-
weg 1. und 12. System leer, ausgenommen Korr. oder Divisi-Notierungen in Vc./B.; vgl. dazu
im folgenden die Bemerkung zu T. 84-91, Vc.).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini. [zwei Systeme], Viole [ein System],
Clarinetti / in A. [zwei Systeme], 2 fagotti [ein System], 2 / Corni / in A. [ein System mit doppel-
tem Violinschlüssel], Fiordiligi. [innerhalb der Akkolade oberhalb des Systems gesetzt; urspr.
vor dem System, jedoch gestrichen: Dorabella], Dorabella. [innerhalb der Akkolade oberhalb
des Systems gesetzt; urspr. vor dem System, jedoch gestrichen: Fiordiligi], Bassi [ein System].
Zur urspr. Folge Dorabella–Fiordiligi siehe im Teilband 1 das Faksimile auf S. XXXI und
vgl. dort das Vorwort, S. XX.
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

1 V. II, Va. Systemvorzeichnung: cis”–gis”–fis” bzw. cis’–gis’–fis’


FIORD. Systemvorzeichnung: cis”–fis’–gis’
Vc./B. Systemvorzeichnung: fis–gis–cis
6, 8 V. I urspr. jeweils f; p hinzugefügt.
14 V. I 1. Note möglicherweise aus h” korr.
19 V. I Balken der letzten drei Noten nachgezogen, also verdeutlicht.
V. I, Vc./B. urspr. zu Taktbeginn jeweils nur fp; mit dunklerer Tinte m nach-
getragen (in den übrigen Stimmen von vornherein mfp). Vgl. die
folgenden Bemerkungen.
21 V. I urspr. zu Taktbeginn nur fp (so auch in Vc./B.); mit dunklerer
Tinte m nachgetragen (in Vc./B. jedoch vergessen, in den übri-
gen Stimmen aber von vornherein mfp). Vgl. die vorige und die
folgende Bemerkung.

72
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(21) Vc./B. urspr. C . (ohne 8tel-Abbreviatur); in TUV aufgelöst und erst dann
Dynamik eingetragen (vgl. die vorigen Bemerkungen).
28 FIORD. letzte beiden Noten aus gis”–fis” korr.
31/32 Cor. Haltebg. über Taktstrich, d. h. urspr. möglicherweise Auftakt-
noten g’+ g’ beabsichtigt.
39-43 DOR. ab 3. 8tel T. 39 urspr.:
´ i | g g ´ i | g g ´ i | g g. i | C ´ i
e” —–– e’ e” —–– e’ e” ——————–––––
gestrichen, mit versehen und im 12. (ansonsten freien) Sy-
stem endgültige Version (dort Gegenzeichen) notiert.
44 Va. urspr. cis; ausgewischt und überschrieben.
46 DOR. 1. Note urspr. als Vorschlag angesetzt; gestrichen und korr.
48 DOR. 3. 8tel: urspr. nur ein Balken; ausgewischt und überschrieben.
50 DOR. C aus g korr.
52 FIORD. 2. Note aus h’ korr.
53 – Seitenbeginn: urspr. Akkoladenklammer bis 12. System gezo-
gen; unten gestrichen und korr.
Clar. I aus e”–e” korr.
61 V. II zunächst wohl d’ angesetzt (vgl. V. I); überschrieben.
DOR. 1./2. 8tel: urspr. cis”–d”–d” (G g) mit Bg. zur 1./2. Note; 1. Note
möglicherweise zunächst in e”, dann durch Streichung und Über-
schreibung endgültig korr.
64 Clar. I vorletzte Note: y aus } korr.
66-71 FIORD. Gesangstext: urspr. „pel mio son felice pel mio son felice:“; nicht
gestrichen, jedoch oberhalb des Systems endgültigen Text hin-
zugefügt (dabei bereits gesetzte r in T. 70 gestrichen und ver-
setzt, deshalb dort Verklecksung).
67-71 DOR. Gesangstext: urspr. „io son per il mio per il mio:“; gestrichen
und darüber endgültigen Text nachgetragen.
70/71 – im 12. (ansonsten freien) System von fremder Hand Taktzähler:
70
72 – Tempobezeichnung All :o (in verschiedenen Schreibweisen) ober-
halb des 2., 5., 8. und 11. Systems
Vc./B. oberhalb der 1. Notenlinie gestrichene B
80-83 V. I T. 80-82: urspr. wie T. 76-78, T. 83: C ² (cis”); radiert, Korr. im
System begonnen, dann aber alles gestrichen und neue Version
in das 1. (ansonsten freie) System eingetragen.
84-91 Vc. im 12. (ansonsten freien) System notiert, also wohl als „Nach-
trag“, jedoch mit derselben Tinte wie in der Partitur; zu T. 84
Bezeichnung Violoncelli, zu T. 86 und 90 (jeweils 11. System)
Bassi bzw. Bassi. (diese beiden Bezeichnungen wohl auch nach-
getragen).

73
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

85 DOR. urspr. cis” (vgl. FIORD.); gestrichen und korr.


87 Clar., Cor. jeweils urspr. B; überschrieben.
Str. 2. Takthälfte: jeweils ¬ ¬ aus ² korr.
90 Cor. B aus ² ¬ ¬ (mit r zum 3. 8tel) korr.
FIORD., DOR. Tempobezeichnung adagio jeweils oberhalb Systems
110 Vc./B. e aus cis korr.
129 FIORD. urspr. ohne Vorschlagsnote angesetzt; ausgewischt und über-
schrieben.
132 Vc./B. abbreviiert notiert: I·, Halbe- jedoch aus 4tel-Notenkopf korr.
137 FIORD. urspr. Bg. nur zur 2./3. Note; verlängert.
143 Clar. I 4. 8tel verwischt: keine Notation zu erkennen
Va. verkleckst (wohl keine Korr.)
144 Clar. I 1./2. Note: zunächst versehentlich einen Ton tiefer; ausgewischt
und überschrieben.
147 V. I letzte Note aus a” korr.
148 V. II 1. Note möglicherweise aus cis’ korr.
153 V. II 2. 4tel: urspr. a+e’+cis”; ausgewischt und korr.
154 – nach dem Schlußstrich zwischen 10. und 11. System von frem-
der Hand Taktzähler: 84

R e c i t a t i v o „Mi par che stamattina“


Bll. 35v bzw. 36r: Akkoladen zu je zwei Systemen (auf Bl. 36r nur 1.-6. System beschrieben).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

$
– FIORD. Schlüsselvorsatz aus korr.
1 FIORD. jeweils 3. und 5. Note aus h’ korr.
14-16 – vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 60, sowie dort das Vor-
wort, S. XVII.
22 FIORD., DOR. vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 61.
29/30 = 1 – nach „Barbaro fato!“ (diese Worte gehören noch zum Secco;
vgl. dazu das Vorwort in Teilband 1, S. XXI) der Vermerk: Attac-
ca subito L’aria di D. Alfonso: / [möglicherweise etwas später,
jedoch mit derselben Tinte:] N:o 5.

No. 5 Aria
Zur originalen Notierung des Übergangs zu No. 5 vgl. die letzte Bemerkung zum voran-
gegangenen Rezitativ.
Tempobezeichnung All :o agitato. bzw. All :o agitato: zu Beginn oberhalb des 1. und 5. Systems
(durchweg zwei Akkoladen, jeweils 6. und 12. System leer).

74
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
D: Alfonso, Bassi. [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

1 V. II, Vc./B. Systemvorzeichnung: es”–b’–des”–as’ bzw. es–b–des–as


D. ALF. Systemvorzeichnung: b–es–as–des
15 V. I 1./2. Note: urspr. wie V. II angesetzt; ausgewischt und über-
schrieben.
18 V. I 2. Takthälfte: urspr. wie V. II; gestrichen und durch Faulenzer
[· ] ersetzt.
28/29 Va. jeweils Bg. sehr kurz geraten

R e c i t a t i v o „Stelle! Per carità, signor Alfonso“


Bl. 38r: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen.

Takt System Bemerkung


______________________________________________________________________________________________

– – nach dem Doppelstrich am rechten Seitenrand der Vermerk: Se-


gue Quintetto / N:o 6. [anders als in den vorangegangenen Num-
mern ist hier der Nummernverweis Teil des originalen Eintrags]

No. 6 Quintetto

Tempobezeichnung Andante bzw. Andante: zu Beginn ober- und unterhalb der Akkolade.
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 clarinetti [ein System mit doppeltem Violinschlüssel], 2 fagotti [ein System], 2 Corni / in
E y: [ein System mit doppeltem Violinschlüssel], Fiordiligi [innerhalb der Akkolade oberhalb
des Systems gesetzt; urspr. vor dem System, jedoch gestrichen: Dorabella], Dorabella
[innerhalb der Akkolade oberhalb des Systems gesetzt; urspr. vor dem System, jedoch ge-
strichen: Fiordiligi], ferrando, Guillelmo, D: Alfonso., Bassi [ein System; Bezeichnung ver-
kleckst].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

5 Vc./B. urspr. zu Taktbeginn ² ; ausgewischt und oberhalb des Systems


A hinzugefügt
16/17 Bls. zunächst Clar. auf zwei Systemen (in II Vermerk unis:) und Fag.
(jeweils B) im Cor.-System notiert; korr., die urspr. Notation je-
doch nicht vollständig gestrichen.
19/20 Clar. I zweiter Bg. nur bis Ende T. 19 gezogen; in NMA an Fag. I ange-
glichen.
22/23 Va. urspr. Faulenzer [¯ ] als Fortsetzung des Col-Basso-Vermerks in
T. 19; überschrieben.

75
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

28 V. I urspr. } vor , ; gestrichen und y hinzugefügt.


36 V. I 3./4. 4tel: urspr. jeweils Faulenzer [¯ ] als Hinweis für die Wieder-
holung des 2. 4tels; radiert und durch Faulenzer [· ] in der 2. Takt-
hälfte ersetzt (d. h. 2. = 1. Takthälfte).
36, 37 V. I jeweils p erst zum 2. 4tel (V. II: unis:); in NMA an Va. ange-
glichen.
38 Fag. I urspr. Ganzenote b angesetzt; ausgewischt.
V. I 3./4. 4tel analog der urspr. Lesart T. 36 notiert (vgl. die Bemer-
kung dort), jedoch nicht entspr. korr.; in NMA an T. 36 ange-
glichen.
DOR. letzte Note aus d” korr.
39 V. I 4. 4tel überschreibt Faulenzer [¯ ], der als Hinweis für die Wie-
derholung des 3. 4tels gegolten hatte, dort aber ebenfalls Faulen-
zer [¯ ] für die Wiederholung des 2. 4tels (V. II: unis:).
45 Va. urspr. eine Terz tiefer; radiert und korr.
47, 49, 50, V. I Í urspr. jeweils Faulenzer [¯ ] zum 3. und 4. 4tel; radiert und mit
53, 65, 66 ß
Faulenzer für 2. Takthälfte überschrieben.
51 V. II
48 D. ALF., Systeme vertauscht (vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 72)
GUGL. und neu bezeichnet: D: Alfonso: bzw. Guillelmo. (zu Beginn der
beiden nächsten Seiten zu T. 51 bzw. 59 erneut bezeichnet, je-
doch mit geringfügigen Abweichungen in der Schreibweise)
51, 52 V. I urspr. die Takte vertauscht; ausgewischt, gestrichen und endgül-
tige Version im System von V. II (ab T. 46: unis:) notiert, dort
dann weitere Korr.: in jeweils 2. Hälfte T. 51 bzw. 52 überschrei-
ben Faulenzer [¯ ] und Neunotation die urspr. für 3. und 4. 4tel ge-
setzten Faulenzer [¯ ].
53 FIORD. 1./2. Note urspr. wie DOR.; überschrieben.
55 DOR. nach 2. Note gestrichenes c”
59 Vc./B. 1. Note urspr. möglicherweise eine Oktave höher; überschrieben
(vgl. die folgende Bemerkung).
60/61 Vc./B. urspr. in T. 60 Ganzenote b mit sf p, zur 1. Hälfte T. 61 dann A ;
gestrichen bzw. mit p in der Stimme GUGL. überschrieben und
durch ¤ | C ² (jeweils B mit Haltebg. über Taktstrich) ersetzt
(sf p der urspr. Version wohl noch gültig). Auch die zweite Ver-
sion (inklusive Dynamik) gestrichen und korr. Vgl. die entspr. Be-
merkung zu T. 89/90.
62 FIORD. die letzten beiden Noten ohne Bg. (vgl. T. 91 sowie Berichti-
gungen und Ergänzungen zu den Teilbänden, S. 177)
63/64 D. ALF. urspr. bis 1. 4tel T. 64 wie GUGL.; gestrichen und korr.
64 Fag. nach 2. 4tel ausgewischte ²
Vc./B. 2. Takthälfte aus C ² korr.

76
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

67, 68 V. I 3. und 4. 4tel: urspr. jeweils Faulenzer [¯ ] als Hinweis für die
Wiederholung des 2. 4tels; überschrieben und in T. 68 zusätzli-
chen Bg. zum 4. 4tel gesetzt (in NMA Artikulation an T. 65 ff.
angeglichen).
69 FIORD. vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 76.
71 V. I 2. 4tel urspr. möglicherweise wie in den Vortakten; ausgewischt
und überschrieben.
74 V. b ohne Augmentationspunkt
77 FIORD., DOR. jeweils vorletzte Note urspr. mit Augmentationspunkt; nur bei
DOR. gestrichen.
88 V. II 4. 8tel: urspr. 8tel-Note d”; mit sehr eng notierter Trillerfigur
überschrieben.
88/89 V. I letzter Bg. nur bis Ende T. 88 gezogen; in NMA an T. 59/60 an-
geglichen.
89 Fag. urspr. eine Terz höher (vgl. Clar.); I gestrichen, II in I umgewid-
met und II hinzugefügt.
89/90 V. I Bg. nur bis Ende 89 gezogen; in NMA an T. 60/61 angeglichen.
Vc./B. urspr. wie zweite Version von T. 60/61 (vgl. die Bemerkung dort),
und zwar mit sf p zur ¤ in T. 89; gestrichen und korr.
93 D. ALF., jeweils 2. 4tel: zunächst Ansatz zu b bzw. g (für beabsichtigtes
GUGL. „chi“; vgl. Gesangstext FERR.); ausgewischt.
94 V. II 1. Note aus f’ korr.
96 Fag. urspr. 3. wie 1. 4tel; ausgewischt und überschrieben (dabei ² für
2. 4tel verwischt, jedoch nicht nachgezogen).
96, 97 Cor. urspr. jeweils B ; bei Neunotation Pausen stehengelassen.
108 – nach dem Schlußstrich unterhalb der Akkolade von fremder Hand
Taktzähler: 108

R e c i t a t i v o „Non piangere, idol mio“

Bl. 46v: im 1.-6. System Akkoladenklammer zu je zwei, im 7.-12. System zu je drei Systemen.
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

13 – Systembeginn: Akkoladenklammer urspr. zu zwei Systemen, je-


doch (wegen neuer Stimmeinteilung) unten ausgewischt und um
ein System verlängert.
DOR. nach 2. Note ausgewischte ²
17 – nach dem Taktstrich im 11. System der Vermerk: Attacca il
Duettino N:o 7.

77
No. 7 Duettino

Tempobezeichnung Andante: zu Beginn ober- und unterhalb der Akkolade (durchweg 1. und
12. System leer).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 clarinetti / in B [zwei Systeme], 2 fagotti [ein System], 2 / Corni / in B / bassi: [ein System
mit doppeltem Violinschlüssel], Ferrando, Guillelmo, Bassi [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

1 V. II Systemvorzeichnung: es”–b’
Fag., Vc./B. Systemvorzeichnung: b–es bzw. es–B
FERR., GUGL. Systemvorzeichnung: es”–b’ bzw. es–b
13-20 Cor. T. 13-19: urspr. durchweg unisono g’ (Doppelbehalsung) mit 4tel-
Noten-Abschluß bereits in T. 19 (T. 19/20 also C ² |A), Noten-
werte und Pausen der beiden letzten Takte sofort ausgebessert
(Anschluß dann wie in NMA), aber unisono g’ fortgesetzt; zu-
letzt in T. 13-20 g” für I hinzugefügt, ohne die urspr. Notation
zu korr.
14 Clar. II Í jeweils Bg. sehr kurz geraten; in NMA an Kontext angeglichen.
15 Clar. ß
17 Clar. I
15 Clar. II nach 1. Note gestrichener Augmentationspunkt
20 Va. urspr. a+c’ und ¬ unter r ; mit Faulenzer [¯ ] als Fortsetzung des
Vermerks 8tava in T. 17 überschrieben (Grund für die Korr. ist
nicht klar, denn die Stimmführung ist nicht verändert worden).
31 Fag. doppelt artikuliert: Stacc.-Strich zur 1. Note, Bg. zu den übrigen
Noten (unterhalb des Systems allerdings B für Fag. II); in NMA
Artikulation an V. II angeglichen.
36-38 Clar. II urspr. gemeinsam mit I in einem System notiert; gestrichen (Dop-
pelbehalsung T. 38 jedoch stehengelassen), im eigenen System
notiert und dabei Ganztaktbg. T. 37 gesetzt (vgl. zu T. 37 Berich-
tigungen und Ergänzungen zu den Teilbänden, S. 177).
38 Vc./B. nach dem Schlußstrich unterhalb des 11. Systems von fremder
Hand Taktzähler: 38

R e c i t a t i v o „La commedia è graziosa“


Bl. 49r: Akkoladenklammer zum 1./2. und 3./4. System (Rest der Seite leer).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

4 – mit 2. Takthälfte beginnt neue Akkolade: in der neuen Akkolade


Taktstrich aus Versehen erst Mitte T. 5 gezogen, dann ausge-

1. Note möglicherweise aus C korr.


wischt und richtig gesetzt.
6 FERR.

78
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(6) Cont. vor fis ausgewischter Ansatz zu !


8 DOR. vor d” ausgewischte ¬
– nach dem Schlußstrich (nur Doppelstrich) am rechten Seitenrand
der Vermerk: Segue Coro / N:o 8. / scena V.

No. 8 Coro

Tempobezeichnung Maestoso. bzw. Maestoso. zu Beginn ober- und unterhalb der Akkolade.
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: [Violini: zwei Systeme], [Viole: ein System],
2 / Flauti / e 2 / oboe [ein System mit doppeltem Violinschlüssel, jeweils Ziffer 2 möglicher-
weise nachgetragen], 2 Fagotti [ein System], 2 clarini / in D. [ein System mit doppeltem Vio-
linschlüssel], Timpany / in D, Soprano, Alto, Tenore, Basso, Bassi [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– V. II, Fag. Systemvorzeichnung: cis”–fis” bzw. cis–fis


Sopr., Ten. Systemvorzeichnung: jeweils cis”–fis’
Alto, Basso Systemvorzeichnung: cis’–fis’ bzw. cis–fis
3 Va 1. Note aus a’ korr.
Vc./B. 4. Note aus a korr.
10 Fag. 4. 4tel überschreibt möglicherweise ausgewischten Ansatz zu
colB
19 V. II f erst zum 3. 4tel; in NMA an Vc./B. angeglichen.
25-39 Bls., Timp. nicht ausnotiert, sondern ab 4. 4tel T. 25 durch Vermerke come
Prima und Faulenzer (dreimal auf Bl. 51r) bzw. Istromenti (ein-
mal auf Bl. 51v) abgekürzt.
33/34 Basso 4./1. 4tel urspr. eine Oktave tiefer; ausgewischt und/oder über-
schrieben.
35 V. II nach 1. Note ausgewischter Ansatz zu a’ (vgl. V. I)
42-50 Fl., Ob., Cl., nicht ausnotiert, sondern durch Vermerk come Prima und Fau-
Timp. lenzer jeweils auf Bl. 52r und 52v abgekürzt (jedoch Fl. und Ob.
ab 4. 4tel T. 49 wieder notiert).
45 V. I letztes 8tel urspr. möglicherweise auch mit unterer Oktave
46/47, V. I 3. bzw. 1. 4tel: jeweils punktierte Figur wohl versehentlich als
48/49 M rhythmisiert; in NMA an T. 21 ff. angeglichen.
48 V. I vor 1. Note ausgewischte 4tel-Note fis”
50 Vc./B. nach dem Schlußstrich unterhalb der Akkolade von fremder Hand
Taktzähler: 50

R e c i t a t i v o „Non v’è più tempo, amici!“

Bl. 54r: Akkoladenklammer zum 1./2., 3./4. und 5.-7. System (Rest der Seite leer).

79
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

10 – Akkoladenbeginn: Akkoladenklammer urspr. zum 5./6. System;


unten ausgewischt und um ein System verlängert, dabei die be-
reits im 6. System notierte Cont.-Stimme (dort e) gestrichen und
im 7. System neu geschrieben.
12 DOR. 1. Note: urspr. wie FIORD. angesetzt, jedoch ausgewischt; letzte
Note möglicherweise aus a’ korr. (Wischer).
12/13 = 1 – nach Gesangstext „d’af-“ im 6. System der Vermerk: segue coi
stromenti:

Recitativo [No. 8a Quintetto]

Zur originalen Notierung des Übergangs zu No. 8a sowie zur Numerierung vgl. das Vorwort
in Teilband 1, S. XXI f. (zur Taktzählung 12 = 1 in FIORD., DOR. und Cont. bzw. bei der
zweiten Anmerkung in Teilband 1 auf S. 97 vgl. Berichtigungen und Ergänzungen zu den
Teilbänden, S. 177).
Tempobezeichnung Andante bzw. Andante: zu Beginn im 1. und 11. System (urspr. 1. sowie
11./12. System leer, vgl. jedoch im folgenden).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: 2 Clarinetti / in C [ein System: Stimmen ober-
halb der urspr. Akkolade hinzugefügt und Akkoladenklammer hier sowie durchweg nach oben
verlängert], Violini [zwei Systeme], Viole [ein System], fiordiligi, Dorabella., Ferrando., Gui-
lelmo., D: Alfonso, Bassi [ein System], 2 fagotti. [zwei Systeme: Stimmen unterhalb der urspr.
Akkolade hinzugefügt und Akkoladenklammer hier sowie durchweg nach unten verlängert].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

1 FIORD., DOR. jeweils Anschluß zum vorangegangenen Secco nachgetragen:


urspr. A ² und 8tel-Note c” mit Textierung „Di ...“ (FIORD.) bzw.
B (DOR.); überschrieben, bei DOR. jedoch Pausen vergessen.
4 f. D. ALF. urspr. ab 4. 4tel T. 4 wie Vc./B. mit Textierung „io crepo se
non“ (vgl. T. 5), für 4. 4tel T. 5 jedoch vor der Korr. nur Ge-
sangstext eingetragen; gestrichen und überschrieben.
12 Vc./B. 1. Note: urspr. a; ausgewischt und korr.
15 Fag. jeweils p von fremder Hand (vgl. dazu Berichtigungen und Er-
gänzungen zu den Teilbänden, S. 177) und wohl erst in diesem
Zusammenhang T. 17-23 gestrichen (vgl. die Bemerkung dort).
17 DOR. 4. 4tel möglicherweise aus b’ korr.
17-23 Fag. mit hellerer Tinte gestrichen (wohl nicht von Mozart; vgl die Be-
merkung zu T. 15), dann durch späteren Rötel-Vermerk gilt rück-
gängig gemacht.
23 Vc./B. 1. Note aus C korr.

80
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

27 – nach dem Taktstrich im 9. System der Vermerk: attaca il Coro:


[möglicherweise etwas später, jedoch mit derselben Tinte:] N:o 9;
dahinter verwischter Kopisten-Vermerk: Da capo sowie in einer
zweiten Zeile von derselben Hand: NB: qui si ripete il Coro (bella
vita militar) εc. Im 11. System von anderer fremder Hand Takt-
zähler: 27.

No. 9 Coro

Nicht ausnotiert, sondern zum Schluß von No. 8a (vgl. dort die letzte Bemerkung) Hinweis
auf die Wiederholung von No. 8 (allerdings ohne Orchestervorspiel, d. h. mit Auftakt zu T. 26
beginnend; vgl. dazu das Vorwort in Teilband 1, S. XXII). In den Quellen L1+2: Il coro ripete.

R e c i t a t i v o „Dove son? Son partiti“

Bl. 57r: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen (1. und 10.-12. System leer).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

1 D. ALF. angesetzten = > mit ; überschrieben.


14 FIORD. urspr. rhythmisiert: C g g g g ² , danach Takteinteilung der Sgst.
gegenüber der NMA um einen halben Takt verschoben; Noten-
werte und Taktstriche korr. (lediglich der erste Taktstrich nach
„corso.“ in T. 15 belassen) und erst dann Cont. notiert.
17 Cont. 3. 4tel: vor ² weitere (ausgewischte) ²
– – zum Schluß am rechten Seitenrand der Vermerk: attacca il /
Terzettino. / [möglicherweise etwas später, jedoch mit derselben
Tinte:] No: 10:

No. 10 Terzettino

Ohne Tempobezeichnung.
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 flauti [zwei Systeme], 2 clarinetti / in A. [ein System mit doppeltem Violinschlüssel], 2 fa-
gotti [ein System], 2 Corni / in E. [ein System mit doppeltem Violinschlüssel], Fiordiligi.
[innerhalb der Akkolade oberhalb des Systems gesetzt; urspr. vor dem System, jedoch gestri-
chen: Dorabella.], Dorabella. [innerhalb der Akkolade oberhalb des Systems gesetzt; urspr.
vor dem System, jedoch gestrichen: Fiordiligi.], D: Alfonso., Bassi. [ein System].

81
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– Fl. I, V. II Systemvorzeichnung: jeweils cis”–fis”–dis”–gis”


Fag. Systemvorzeichnung: gis–cis–fis–dis
FIORD. Systemvorzeichnung: fis’–cis”–gis’–dis”
DOR. Systemvorzeichnung: cis”–fis’–dis”–gis’
D. ALF. Systemvorzeichnung: fis–gis–cis–dis
Vc./B. Systemvorzeichnung: dis–cis–gis–fis
6 Clar., Fag. jeweils p von fremder Hand
7 V. II 2. Takthälfte unter einem Bg.; in NMA an T. 9 angeglichen.
11 V. II 2. Takthälfte: Bg. zu je zwei Noten; in NMA an V. I angeglichen.
21 Vc./B. A möglicherweise aus ² korr.
23 Vc./B. urspr. , . C (H–His) mit Bg.; gestrichen und überschrieben.
24 Vc./B. urspr. Bg. zur 1./2. Note; gestrichen.
26 FIORD., DOR. 4. 4tel aus h’ bzw. dis’ korr.
28-30 Clar. urspr. T. 28: C ² A , T. 29/30: jeweils B ; gestrichen bzw. über-
schrieben.
Vc./B. urspr. gemeinsam geführt; Vc. (mit Bezeichnung Violoncelli so-
wie Aufführungsanweisung coll’arco T. 28) nachgetragen und
Ganztaktpausen T. 29/30 gestrichen bzw. unterhalb des Systems
für B. gesetzt.
38-41 Clar. ab 2. Hälfte T. 38 einen Ton zu tief notiert, jedoch nicht korr.
41 – nach dem Schlußstrich unterhalb der Akkolade von fremder Hand
Taktzähler: 41

R e c i t a t i v o „Non son cattivo comico! – Nel mare solca“

Bl. 60v: im 2.-7. System Akkoladenklammer zu je zwei Systemen, dann zu 8.-12. System
(1. System mit Ausnahme der Szenenanweisung leer).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

14 – Tempobezeichnung All :o Moderato bzw. All :o Moderato zu Takt-


beginn ober- und unterhalb der Akkolade
12 f. D. ALF. urspr. rhythmisiert: g g ² C g. i|g g ¬ g ; T. 12 durch Strei-
chung und Überschreibung korr. bzw. anschließenden Taktstrich
getilgt.
13 – Akkoladenbeginn: urspr. nur zwei Systeme vorgesehen, Akkola-
denklammer entspr. gezogen und Gesangstext (mit 1.-7. Note)
D. ALF. eingetragen; gestrichen und bereits hier Partitur für das
nachfolgende Accompagnato eingerichtet, mit folgenden Stim-
menbezeichnungen: Violini [zwei Systeme: Violinschlüssel über-
schreibt 1. Note des urspr. Eintrags], Viole [ein System], D: Alf:,
Bassi [ein System].

82
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

14-26 D. ALF. zum Textzitat vgl. das Vorwort in Teilband 1, S. XXII.


26 V. I 3. 4tel: obere Note e” möglicherweise aus , korr.
– nach dem Schlußstrich am rechten Seitenrand der Vermerk:
Segue Scena / VIII. / Cavatina di / Despina: [die beiden letzten
Zeilen gestrichen]; vgl. dazu die Vorbemerkung zum folgenden
Rezitativ).

R e c i t a t i v o „Che vita maledetta“

Auf Bl. 62r in der oberen linken Ecke gestrichener Tintenvermerk: Dopo la Cavatina di De-
spina. / Scena 8v: a; vgl. die letzte Bemerkung zum vorangegangenen Rezitativ sowie die An-
merkung in Teilband 1 auf S. 116 und dort das Vorwort, S. XXII.
Bl. 62r: Akkoladenklammer zu je zwei, Bll. 62v-63r: zu je fünf Systemen (jeweils 6. and 12.
System leer), Bl. 63v: zu 4.-8. System (Rest der Seite leer).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– – nach dem Taktstrich zwischen 11. und 12. System der Vermerk:
segue Rec. Istromentato.

R e c i t a t i v o „Ah scostati“

Bll. 62v/63r: jeweils Akkoladenklammer zu 1.-5. und 7.-11. System (6. und 12. System leer),
Bl. 63v: Akkoladenklammer zu 4.-8. System (übrige Systeme leer).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
Dor:, Bassi. [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

3 – Tempobezeichnung All :o assai bzw. All :o assai zu Taktbeginn


ober- und unterhalb der Akkolade
16 V. II Bg. bis zur Zielnote T. 17 gezogen; in NMA an V. I und Va.
angeglichen.
18 – Seitenbeginn: Akkoladenklammer urspr. mit 3. System angesetzt,
dann ausgewischt und mit 4. System neu begonnen; Tempobe-
zeichnung Maestoso bzw. Maestoso. zu Taktbeginn ober- und

obere Note des Akkords aus C korr.


unterhalb der Akkolade.
23 V.
– zum Schluß unterhalb der Akkolade der Vermerk: segue L’aria
di Dorabella / [mit dunklerer Tinte:] N:o 11.

83
No. 11 Aria

Tempobezeichnung All :o agitato. zu Beginn unterhalb der Akkolade.


Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen (durchweg 1. und 12. System leer): Violini
[zwei Systeme], Viole [ein System], 2 flauti [zwei Systeme], 2 clarinetti / in B [ein System
mit doppeltem Violinschlüssel], 2 fagotti [ein System], 2 / Corni / in E y [ein System mit dop-
peltem Violinschlüssel], Dorabella, Bassi [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

1 Fl. II, V. II Systemvorzeichnung: jeweils es”–as’–b’


Fag., Vc./B. Systemvorzeichnung: jeweils b–es–as
DOR. Systemvorzeichnung: as’–es”–b’
5 DOR. 3. Note aus C korr.
27/28 Fag. I urspr. Bg. nur bis 1. Note T. 28; verlängert.
28 Fl., Fag. I aus es”–c” bzw. es’–c’ korr. (vgl. T. 27, DOR.)
31 Fl. II Faulenzer [¯ ] überschreibt Vermerk unis.
34 Vc./B. 2. Note verdickt (Korr. ?)
35 DOR. 1. Note möglicherweise aus b’ korr.
41 Fag. urspr. Clar. eingetragen; gestrichen und im eigenen System notiert.
49 Va. 2. urspr. wie 1. Takthälfte, also wie Vc./B.; mit mfp der Neu-
notation überschrieben (vgl. die folgende Bemerkung).
50-57 Va. urspr. colB mit Faulenzern [¯ ]; überschrieben und in T. 55 colB
erneut gesetzt (überschreibt dort Faulenzer).
52 f. DOR. Gesangstext: urspr. wohl wie in T. 50 f.; ausgewischt und über-
schrieben.
55 Fag. f überschreibt Ansatz zu p
61 V. I 2. Note: } nachgetragen
78 Fag. I urspr. mit Bg., diesen dann aber gestrichen; II: Ganze- mögli-
cherweise aus Halbenote g korr.
79, 87 Vc./B. jeweils 3. 4tel aus g korr.
81 V. I erster Bg. urspr. nur zur 1./2. Note; verlängert.
87 Fag. I 1. Note: urspr. es’ mit Haltebg. vom Vortakt; ausgewischt und
korr.
94/95 DOR. Gesangstext: urspr. „mie=“ zu T. 94, Silbe „i“ erst zu T. 95; „i“
ausgewischt und zu T. 94 gesetzt bzw. Textverlängerungsstrich
mit Anschlußsilbe „sos=“ in T. 94/95 nachgetragen.
102 – nach dem Schlußstrich in Höhe des 11. Systems von fremder
Hand Taktzähler: 102

R e c i t a t i v o „Signora Dorabella, signora Fiordiligi“

Bl. 70: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen, Bl. 71r: Akkoladenklammer zu 1./2. System,
danach 3. System leer (zu 4.-12. System vgl. die Vorbemerkung zu No. 12 Aria).

84
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

6 FIORD. 1.-4. Note: urspr. iiC g mit Textierung „da Trieste“; endgül-
tigen Gesangstext „Da Napoli“ oberhalb des Systems hinzuge-
fügt und 1.-3. Note umbehalst bzw. entspr. neu rhythmisiert:
gg. i (vgl. dazu die zweite Anmerkung in Teilband 1 auf S. 130
sowie dort das Vorwort, S. XXII).
26 DESP. 2. Takthälfte: urspr. vier 8tel-Noten c”–c”–g’–c” (ohne Textie-
rung); ausgewischt oder gestrichen und zum Teil überschrieben.
32 DOR. 4. 4tel aus ² korr.
42 DESP. 3. 4tel: urspr. 8tel-Noten c”–c” mit falscher Textierung „-rana“;
Silbe „na“ sowie erstes c” ausgewischt und zweites c” zu C korr.
51 DOR. Gesangstext: urspr. zur drittletzten Note „d’in-“ (vgl. 4. 8tel im
Folgetakt); Korr. durch Streichung.
55 – nach 3. 4tel zwischen 1. und 2. System der Vermerk: attacca su-
bito l’aria di Despina. [mit dunklerer Tinte und breiterer Feder:]
N:o 12.

No. 12 Aria

Bl. 71r: im 1./2. System Schluß des vorangegangenen Rezitativs, im 4.-11. System Beginn
von No. 12, darüber im 3. System Tempobezeichnung Allegretto., 12. System leer (auf den
Folgeseiten stets 1./2. und 11./12. System leer).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System], 1 /
flautto, 1 / oboe, 1 / fagotto, Despina, Bassi [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

3 Va. Faulenzer [¯ ] als Fortsetzung des Col-Basso-Vermerks in T. 1


auf Wischer (Korr. ?)
15 DOR. ² überschreibt möglicherweise ² ¬
20 V., Va. urspr. r zum 1./2. 8tel; verlängert.
V. I, Vc./B. jeweils 1./2. 8tel aus C korr. (in V. I die dabei erforderliche ¬
nach g gesetzt, in Vc./B. jedoch vergessen)
23 Vc./B. unterhalb der Akkolade von fremder Hand Taktzähler: 23
24 – Tempobezeichnung Allegretto. bzw. Allegretto. zu Taktbeginn
oberhalb des 3. und 9. Systems
25 V. 1. Takthälfte: jeweils urspr. ² ¬ ; korr. und dabei Haltebg. vom
Vortakt gezogen.
25/26 Va. Haltebg. angesetzt, dann aber ausgewischt.
35/36 V. I 2./1. Takthälfte jeweils aus ² ¬ korr.
46 V. I 1./2. Note: urspr. möglicherweise mit Stacc.-Strichen; mit Bg.
überschrieben (dabei ¬ des 3. 8tels nachgezogen).
DESP. 1.-3. Note: urspr. es”–c”–c”; ausgewischt und überschrieben.

85
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

50/51 DESP. Gesangstext: urspr. zu 1./6. Note „mercà“; gestrichen und da-
runter „pietà“ geschrieben.
50, 51 DESP. 1. Note möglicherweise aus a’ bzw. c” korr.
55 V. II vor 2. Note ausgewischter Ansatz zu b’
56 V. I, Vc./B. jeweils ohne Augmentationspunkt
57 Va. vor g ausgewischtes c’
58 Fl. irrtümlich mit e” angesetzt; überschrieben.
68 V. I urspr. Bg. zur 1.-3. Note; ausgewischt und möglicherweise erst
dann x zur 1. Note gesetzt.
69, 77 Fl. zum jeweils in NMA ergänzten x vgl. das Vorwort in Teilband 1,
S. XXIII.
79, 80 DESP. jeweils x nachgetragen
86 – f nicht konsequent plaziert; in NMA an V. I und Vc./B. ange-
glichen.
87 Vc./B. , aus C korr.
92 – nach dem Schlußstrich unterhalb der Akkolade von fremder Hand
Taktzähler: 69 [bezieht sich auf T. 24-92]

R e c i t a t i v o „Che silenzio! Che aspetto di tristezza“

Bl. 78r-79r: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen (auf Bl. 79r 7.-12. System leer).

Takt System Bemerkung


______________________________________________________________________________________________

10 Cont. drittletzte Note: d angesetzt; ausgewischt und überschrieben.


14 Cont. letzte Note, Bezifferung: 6 möglicherweise aus 4 korr.
29-31 Í DESP. zum Gesangstext vgl. die Anmerkungen in Teilband 1, S. 144
59 f. ß bzw. 146, sowie dort das Vorwort, S. XXIII.
30, 59 Cont. jeweils Note nachgezogen (keine Korr.)
60 D. ALF. ; überschreibt angesetzten = >
64 – nach dem Doppelstrich der Vermerk: attacca il Sestetto:

No. 13 Sestetto

In Quellen L1 und L2 steht SCENA XI. erst zum Gesangstext von T. 56 ff., die weitere Be-
zeichnung a 6. [für Sestetto] erst zum Gesangstext von T. 127 ff. (vgl. Teilband 1, S. 155
bzw. 162).
Tempobezeichnung All o: zu Beginn ober- und unterhalb der Akkolade.
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 clarinetti / 2 oboe [ein System mit doppeltem Violinschlüssel; bei Trennung der Stimmen

86
im weiteren Verlauf der Nummer Neubezeichnung], 2 fagotti [ein System], Fiordiligi. [inner-
halb der Akkolade oberhalb des Systems gesetzt; urspr. vor dem System, jedoch gestrichen:
Dorabella], Dorabella. [innerhalb der Akkolade oberhalb des Systems gesetzt; urspr. vor dem
System, jedoch gestrichen: Fiordiligi], Despina., Ferrando., D: Alfonso, Guillelmo, Bassi [ein
System].
Cl. und Timp. fehlen in Quelle A (so auch in den Quellen C, E und F) und sind deshalb in der
NMA nach den Quellen B und D ediert (vgl. dazu das Vorwort in Teilband 1, S. XIII, sowie
in diesem Krit. Bericht Berichtigungen und Ergänzungen zu den Teilbänden, S. 177, dort die
Bemerkung zu S. XIII); Einzelbemerkungen dazu auf S. 88 ff. (vgl. in Teilband 1 Spezielle
Anmerkungen, Abschnitt 2. Zur Editionstechnik, dort Punkt d auf S. XVIII).

Takt System Bemerkung


______________________________________________________________________________________________

4 Vc./B. 2. Note aus g korr.


10-14 Vc./B. urspr. ab 4. 4tel T. 10 wie T. 1 (mit Auftakt) bis 4, T. 10 jedoch
ohne p und für 2. Hälfte T. 14 A statt (wie in T. 4) ² T.c ; ge-
strichen und überschrieben.
11 Va. 2./3. 4tel: urspr. C g mit Bg.; C zu g ¬ korr. und Bg. gestrichen.
12 FERR., GUGL. jeweils 1. Takthälfte aus 4tel-Noten d” bzw. h mit ² korr.
14 FERR., GUGL. jeweils 1. 4tel aus d” bzw. h korr.
16 Clar. I, V. II jeweils drittletzte Note aus h’ bzw. g’ korr.
18 Clar. 2. Takthälfte wohl urspr. wie in T. 16; 2.-4. 8tel überschrieben
(vgl. die folgende Bemerkung).
Fag. I: 2. Takthälfte wohl urspr. wie in T. 16 (vgl. die vorige Bemer-
kung), 2.-4. 8tel aber bereits vor Notierung von II überschrieben;
II: 4. 8tel wohl urspr. 16tel-Noten d’–g, diese aber ausgewischt
und überschrieben.
22 DESP. urspr. möglicherweise auch 1. Note mit 16tel-Fähnchen (oder
nur Verklecksung ?)
34 Va. nach 1. Note ausgewischte Ganzenote g (vgl. Vortakte)
40 Vc./B. 1. Takthälfte aus C ² korr.
41 D. ALF. Gesangstext nicht ausgeschrieben, d. h. wie FERR.: „ci“ statt „li“
zur 3. Note; in NMA stillschweigend berichtigt.
43 Ob. Schriftzug des f nicht charakterisch, aber wohl von Mozarts
Hand (möglicherweise „Ausrutscher“)
V. I zwischen cresc. und f Wischer (Korr. ?)
45 DESP. 2. Note urspr. eine Terz höher angesetzt; ausgewischt und über-
schrieben.
51 D. ALF. 5. 8tel: ¬ überschreibt ²
53 – zum Taktende unterhalb der Akkolade von fremder Hand Takt-
zähler: 53
54 – Tempobezeichnung All :o bzw. All o assai ober- und unterhalb der
Akkolade, assai jedoch gestrichen.
54, 58 Vc./B. jeweils 1. 4tel: urspr. 4tel-Note f; gestrichen und korr.

87
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

71 Va. 4. 4tel: urspr. ² ; gestrichen und ¬ g hinzugefügt.


72 Fag. 3. 4tel: urspr. ²; mit ¬ der korr. Version überschrieben.
72/73 V. I 4.-6. 8tel bzw. 1. 4tel: urspr. möglicherweise c”–a’–h’ bzw. d’;
ausgewischt und korr.
96/97 Vc./B. zunächst gemeinsam geführt; Vc. nachgetragen, System neu be-
zeichnet (ober- bzw. unterhalb Violoncelli bzw. Bassi) und
urspr. Notation zum Teil überschrieben.
111 V. II 1./2. Note urspr. zusammengebalkt; ausgewischt und überschrie-
ben.
113/114 Fag. urspr. ab 1. 4tel T. 113 Pausen; ausgewischt und überschrieben.
GUGL. Gesangstext: möglicherweise aus „Del“ korr.
118 FIORD. Gesangstext, 6. 8tel: möglicherweise aus „frà“ korr.
122-125 Fag. urspr. in T. 122, 123 und 125 jeweils B, T. 124 ohne Notation;
korr., Pausen jedoch stehengelassen.
123-125 V. I auf Wischer (wohl keine Korr.)
126/127 – zum Taktstrich unterhalb der Akkolade von fremder Hand Takt-
zähler: 73 [bezieht sich auf T. 54-126]
127 – Tempobezeichnung Molto All o: oberhalb des 1. und 12. Systems
132 f. FIORD., DOR. vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 163, sowie dort das Vor-
wort, S. XVI f.
136 D. ALF. urspr. d–d; ausgewischt und überschrieben.
144 Clar. I Vorschlagsnote urspr. nach unten behalst; ausgewischt und mit
Hals nach oben erneut notiert.
152/153 DESP. Gesangstext: urspr. möglicherweise wie FERR.; ausgewischt und
überschrieben.
174 Clar. I Bg. nur zum 1./2. 4tel; in NMA an T. 172 angeglichen.
179 Fag. vor 3. 4tel ausgewischte ²
GUGL. 2. 4tel: ² überschreibt ausgewischte 4tel-Note d’
181, 185 Vc./B. jeweils urspr. eine Oktave tiefer; gestrichen und korr.
186 Vc./B. urspr. 4tel-Note g mit ² A ; gestrichen und korr.
191 GUGL. 4. 4tel möglicherweise aus c’ korr.
215 Vc./B. 2. Takthälfte: urspr. eine Oktave höher; ausgewischt und über-
schrieben.
217 V. I , aus C korr. (möglicherweise auch in V. II)
219 – unterhalb des Schlußstrichs von fremder Hand Taktzähler: 93 [be-
zieht sich auf T. 127-219]

BEMERKUNGEN ZU CLARINI UND TIMPANI IN DEN QUELLEN B UND D

Particell-Anordnung und Instrumentenbezeichnungen in Quelle B: Oboe [zwei Systeme], in C /


Clarini [zwei Systeme], Timpani; in Quelle D: Oboi [zwei Systeme], Clarini / in C. [zwei
Systeme], Timpani in C. Seiteneinteilung der Quellen voneinander abweichend.

88
Die folgenden Einzelbemerkungen verzeichnen Abweichungen der Vorlagen für die in Quelle
A fehlenden Stimmen gegenüber der NMA, und zwar vorwiegend im Hinblick auf Kopierfeh-
ler sowie nicht übernommene Artikulationsangaben. In einer oder in mehreren Quellen feh-
lende Dynamik, Akzidentien, Artikulations- und Haltebögen werden in der Regel vernach-
läßigt, um den Krit. Bericht nicht unnötig zu belasten, zumal für die NMA-Textgestaltung der
in Frage kommenden Stimmen das Prinzip gegolten hat, sich an den jeweiligen Kontext so-
wohl im Autograph als auch in den herangezogenen Abschriften zu halten. Eine typographi-
sche Differenzierung konnte in der Edition deshalb unterbleiben.
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

115 Cl. II B 1. 4tel: g


155/156, Timp. B jeweils ohne x
199/200
163 Cl. II B 1. 4tel: c’ aus g korr. (Quelle D von vornherein korrekt)
Timp. B G+c (Quelle D korrekt)

R e c i t a t i v o „Che sussurro! Che strepito“


Bl. 92r: im 1.-6. System Akkoladenklammer zu je zwei Systemen, dann zu 7.-11. System (12.
System leer), Bll. 92v-95r: zwei Akkoladen je Seite (abwechselnd zu fünf oder sechs Syste-
men, 1. und/oder 7. System leer; auf Bl. 95r Klammer zu 2.-6. System, übrige Systeme leer).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

6/7 Cont. wohl versehentlich Bg. über Taktstrich (T. 7: ¤ urspr. mit Hals,
dieser aber gestrichen)
11 FIORD., Cont. jeweils 1. Takthälfte urspr. im Anschluß an T. 10 im 5./6. System
notiert, dann aber gestrichen und dahinter segue Stromentato: ver-
merkt; bei der neuen Akkolade (der mit T. 11 in Neunotation be-
ginnt) Partitur für das Accompagnato eingerichtet und 7.-11. Sy-
stem bezeichnet: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System], fiord:
[urspr. D: Alf:, dies jedoch gestrichen], Bassi [ein System]. Zur
Taktmitte Tempobezeichnung Allegretto bzw. Allegretto: ober-
und unterhalb der Akkolade.
16 V. II 4. 4tel: urspr. c”; ausgewischt und korr.
32 GUGL. 2./3. Note jeweils aus i korr.
39 GUGL. Gesangstext stark verkleckst und nicht mehr zu erkennen; da-
runter „retro“ wiederholt.
44 – Tempobezeichnung All :o unterhalb des 1. und 6. Systems
49 FIORD. 2. 4tel: ² überschreibt ¬
56/57 V. II urspr. Haltebg. über Taktstrich; gestrichen.
59 Vc./B. urspr. Ganzenote B; gestrichen und korr.
68 – nach dem Taktstrich der Vermerk: Attacca l’aria / di fiordiligi
N:o 14.

89
No. 14 Aria

Tempobezeichnung Andante Maestoso: zu Beginn ober- und unterhalb der Akkolade (urspr.
durchweg 1. und 12. System, nach Neueinteilung der Partitur mit T. 8 nur 12. System leer;
vgl. weiter unten die Bemerkung zu T. 8).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 oboe [zwei Systeme], 2 fagotti [urspr. 7./8. System mit Stimmbezeichnung zwischen den
Systemen; Schlüsselvorsatz im 7. System sowie Stimmbezeichnung gestrichen und die beiden
Systeme neu eingeteilt und bezeichnet:] 2 clarinetti in B [ein System mit doppeltem Violin-
schlüssel, der den nicht mehr gültigen Vorsatz für Fag. I überschreibt; vgl. dazu im folgenden
die Bemerkung zu T. 1], 2 fagotti [ein System], 2 clarini / in B. [ein System mit doppeltem
Violinschlüssel], Fiordiligi, Bassi [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– Ob. II, V. II, Systemvorzeichnung: jeweils es”–b”


FIORD.
Fag., Vc./B. Systemvorzeichnung: es–B bzw. es–b
1 Clar. überschreibt urspr. Col-Basso-Vermerk von Fag. I (vgl. im vor-
angegangenen Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen)
8 – Seitenbeginn: ab hier Fag. auf zwei Systemen und Clar. im 1.
(ansonsten freien) System notiert, dabei Akkoladenklammer so-
wohl hier als auch auf den folgenden Seiten nach oben verlän-
gert; bei der Neueinteilung der Partitur 1., 5./6. und 7./8. System
neu bezeichnet: 2 clarinetti, 2 oboe bzw. 2 fagotti.
15 – Tempobezeichnung All :o im 1. und 9. System
16 Fag. urspr. 4tel-Noten b–f–b–c’; 2.-4. 4tel gestrichen und Pausen ge-
setzt. Zu diesem Takt sowie zu T. 18, 67, 69 und 71 in Quelle B
vgl. das Vorwort in Teilband 1, S. XXIII. Die Quellen C bis F
bringen die Lesart der Quelle B, also die „verstärkte“ Fag.-
Version (vgl. dazu die Tabelle auf S. 54).
24 V. II vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 187.
26 V. I 2. 4tel: urspr. b’; ausgewischt und korr.
26 Fag. I Í jeweils urspr. Bg. zur 1. Takthälfte; gestrichen (Ob.) bzw. ausge-
ß
26, 28 Ob. I wischt (Fag.) und Noten neu artikuliert.
31 Fag. I 4. 4tel: urspr. ² ; ausgewischt und überschrieben.
33 Ob. II 4. 4tel: urspr. Bg. über den Taktstrich hinaus (= Seitenende); aus-
gewischt.
38 Va. zu Taktbeginn Wischer: urspr. möglicherweise 4tel-Note f
39/40 FIORD. Gesangstext: urspr. „cangi questo“; „questo“ (T. 40) gestrichen
und oberhalb des Systems (mit 2. Hälfte T. 39 beginnend) „affet =
to il“ hinzugefügt.
46 V. I vor 2. Note ausgewischtes } in Höhe von e’
47 FIORD. 1. Note: urspr. f’; gestrichen und korr.
48 V. II nach 1. Note ausgewischte 4tel-Note f’

90
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

52 Va. 1. Note (= 1. Takthälfte, da Abbreviatur: I· ) möglicherweise aus


d’ korr.
63 V. I untere 16tel-Note überschreibt 8tel-Fähnchen zu c”’
67, 69, 71 Fag. vgl. die Bemerkung zu T. 16
71 Clar. I Ganztaktbg. (vgl. dazu Berichtigungen und Ergänzungen zu den
Teilbänden, S. 177)
74 V. I 1. Note überschreibt ausgewischte ¬
75 V. I: 1. Note mit Stacc.-Strich, II: Bg. bereits mit 1. Note begonnen.
76 V. vgl. zur 2. Takthälfte das Vorwort in Teilband 1, S. XXIII.
79 – Tempobezeichnung più All :o (in verschiedenen Schreibweisen)
im 1. sowie über 6. und 10. System
82 Clar. urspr. B ; bei Neunotation nicht getilgt.
83 FIORD. zum Gesangstext vgl. das Vorwort in Teilband 1, S. XXIII.

2. Takthälfte: urspr. C . g (c”–f’); ausgewischt und überschrieben.


87 Clar. I 1. Note aus f” korr.
93 FIORD.
95 V. jeweils 2. Takthälfte: urspr. A ; überschrieben.
97 V. II urspr. g’; ausgewischt und korr.
98 V. II unterhalb von A Wischer: entweder ² oder zunächst zu tief ge-
setzte A getilgt
103 V. 1. Takthälfte: Tinte ausgelaufen (keine Korr.)
106 Va. 1. 4tel überschreibt ausgewischtes } in Höhe von d”
108 Clar. Bg. nur zur 1./2. Note; in NMA an Va. angeglichen. An 4. Note
Verdickung (Korr. ?)
109 Vc./B. 3. 4tel verkleckst (wohl keine Korr.)
115 Vc./B. 2. Takthälfte aus A korr.
126 Va. vor 1. Note ausgewischte 4tel-Note b’
128 – zum Schlußstrich (nur Doppelstrich) unterhalb der Akkolade von
fremder Hand Taktzähler: 128

R e c i t a t i v o „Ah non partite“

Bl. 104r: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen.


Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

1-3 FERR., GUGL. T. 1, FERR.: zunächst wie NMA (in Cont.-System Vorsatz, aber
keine Notation); gestrichen sowie unmittelbar anschließend Rezi-
tativ neu begonnen, und zwar Cont. wie NMA, Sgst. wie folgt:
Guil: ferr.

8
Ah non par ti te Ah bar ba ra re sta te che vi pa re?

diese dann auch gestrichen und endgültige Version notiert.

91
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

6 DOR. Stimmbezeichnung fiord: gestrichen und darunter Dor. gesetzt


11 D. ALF. nach 2. Note gestrichene ²
15 GUGL. Gesangstext, 4. 4tel: urspr. bereits hier Ansatz zu „nostri“; aus-
gewischt und überschrieben.
23 – nach dem Doppelstrich (zwei einfache Taktstriche) zwischen 11.
und 12. System der Vermerk: segue l’aria di Guilelmo: [mögli-
cherweise etwas später:] No: 15.

N o . 1 5 A r i a 77

Tempobezeichnung Andantino: zu Beginn oberhalb des 10. Systems (durchweg 1., 7.-9. und
12. System leer, 7.-9. System jedoch mit Taktstrichen versehen).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
1 flauto, 1 fagotto., Guilelmo., Bassi: [ein System].
Zu zwei zusätzlichen, von Mozart nicht vertonten Strophen vgl. das Vorwort in Teilband 1,
S. XXIII.
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

3 V. I 4. Note aus c” korr.


11 GUGL. 4. Note aus c’ korr.
10 Va. 3. Note aus h korr.
27 GUGL. 1. Note urspr. mit 8tel-Fähnchen; mit Balken überschrieben.
50 V. II Í Bg. gelegentlich bis zur 8tel-Note gezogen; in NMA an V. II
50-52 V. I ß T. 51 angeglichen.
52 V. I 1. Note aus d” mit Stacc.-Strich, 2. Note aus fis’ (darüber ausge-
wischte ¬ ) korr.
57 V. II jeweils 1. und 3. Note aus h, 2. Takthälfte aus Faulenzer [· ] korr.
58, 61 V. II 1. Note aus e’ bzw. h korr.
66 GUGL. 2. 4tel: urspr. ² unter r (d. h. wie T. 67); gestrichen und korr.
67 – nach dem (einfachen) Taktstrich im 2. bzw. zwischen 9./10. Sy-
stem der Vermerk: attacca No: 16. bzw. attacca il Terzetto [mög-
licherweise etwas später, aber mit derselben Tinte:] N:o 16.; ober-
halb der Akkolade von fremder Hand Taktzähler: 67.

No. 16 Terzetto

Tempobezeichnung Molto All o: bzw. Molto All o: zu Beginn zwischen 1./2. und im 12. System
(urspr. durchweg 1. und 12. System leer, vgl. aber im folgenden).

77 Zur urspr. Arie „Rivolgete a lui lo sguardo“ KV 584 vgl. das Vorwort in Teilband 1, S. XXIII, sowie in diesem
Krit. Bericht Anhang I, S. 169 ff.

92
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: 2 oboe [ein System; Stimmen oberhalb der
urspr. Akkolade hinzugefügt und Akkoladenklammer hier sowie durchweg nach oben verlän-
gert], Violini [zwei Systeme], Viole [ein System], 2 flauti [zwei Systeme], 2 fagotti [ein Sy-
stem], Ferrando, Guillelmo, D: Alfonso, [Bassi: ein System], 2 Corni / in g [ein System mit
doppeltem Violinschlüssel: Stimmen unterhalb der urspr. Akkolade hinzugefügt und Akko-
ladenklammer hier sowie durchweg nach unten verlängert].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

14 D. ALF. 1. 4tel: ² aus ¬ korr.


16 Ob. cresc. erst zum 3. 4tel; in NMA an die übrigen Stimmen an-
geglichen.
Vc./B. cresc. überschreibt f
33 V. I urspr. p zum 2. 4tel; gestrichen und möglicherweise erst dann p
im Vortakt gesetzt.
35 V. II 2. Note verkleckst (möglicherweise aus h korr.)
40 Vc./B. urspr. I·. ; in C·. C·. C·. aufgelöst.
43 Str. urspr. möglicherweise ohne p, das erst zu Beginn T. 46 gesetzt
wurde (in Vc./B. zunächst zur 2. Note, dann gestrichen und zur
1. Note gesetzt); nach Eintragung des p in T. 43 wurde jedoch
das p in T. 46 belassen.
46 D. ALF. Gesangstext, 2. 4tel: urspr. „ques=“; ausgewischt und oberhalb
der Note „Mi“ gesetzt.
54 Cor. urspr. g’+c”; g’ ausgewischt, I in II umgewidmet und e” für I
hinzugefügt.
55 Fl. II urspr. h” mit Haltebg. vom Vortakt; Note ausgewischt und über-
schrieben, Bg. jedoch stehengelassen.
FERR. urspr. rhythmisiert: C . g C ; durch Streichung und Überschreibung
korr.
59 Vc./B. f erst zu Beginn T. 60; in NMA an die übrigen Str. angeglichen.
61 – nach dem Schlußstrich zwischen 11./12. System von fremder Hand
Taktzähler: 61

R e c i t a t i v o „Si può sapere un poco“

Bl. 124v: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen.


Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

19 D. ALF. ; überschreibt möglicherweise angesetzten = >


22 D. ALF. letzte Note möglicherweise aus gis korr.
27 FERR. Doppelstrich überschreibt A , unmittelbar anschließend der Ver-
merk: attacca l’aria / di Ferrando: / [möglicherweise etwas spä-
ter, aber mit derselben Tinte:] N:o 17.

93
No. 17 Aria

Tempobezeichnung Andante Cantabile zu Beginn im 9. System (durchweg 1./2. und 12. Sy-
stem leer).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 clarinetti / in A. [zwei Systeme], 2 fagotti [ein System], 2 Corni / in A. [ein System mit dop-
peltem Violinschlüssel], Ferrando, Bassi [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– – erster Arbeitsgang mit V. I, FERR. und Vc./B. begonnen, und


zwar ohne Taktvorzeichnung sowie mit Tempobezeichnung ober-
halb des Systems von FERR.; später Taktvorzeichnung in V. I
hinzugefügt (in den beiden anderen Stimmen vergessen) und
Andante mit Cor.-Notation überschrieben.
1 V. II, Vc./B. Systemvorzeichnung: cis”–gis”–fis” bzw. cis–gis–fis
FERR. Systemvorzeichnung: cis”–fis’–gis’
3 FERR. Gesangstext, 3. Note: Silbe „so“ aus „sa“ korr.
4 V. II vor 1. Note ausgewischter Ansatz zu e’
5 FERR. 3. 8tel: g ¬ ; in NMA an T. 45 angeglichen.
7 Va. nach 1. Note ausgewischter Augmentationspunkt
8 V. II vor 1. Note ausgewischte 8tel-Note a’
12 Va. nach der Note gestrichener Augmentationspunkt, d. h. ¬ vor der
Note möglicherweise nachgetragen.
18 Vc./B. unterhalb des Systems ausgewischtes c als Ansatz zu cresc., das
dann im Folgetakt gesetzt ist.
25 FERR. Gesangstext, 3. Note: „da“ aus „di“ korr.
26 V. I letzte Note steht sehr hoch und ist als h” zu lesen (die Arie fehlt
in Quelle B, in den übrigen Abschriften jeweils h”); NMA folgt
Quelle H.
32 FERR. 6. Note wohl urspr. ohne ! ; ausgewischt und mit ! überschrieben
bzw. Notation fortgesetzt.
33 FERR. nach 1. Note wohl nur Tintenflecke (nicht als Augmentations-
punkte zu lesen)
35 FERR. 1. 8tel: urspr. ein Balken zu wenig (also punktiertes 8tel-Note
mit 32stel-Triolen); mit dunklerer Tinte korr.
41, 67 Vc./B. jeweils C ¬ mit r zur Note; in NMA an die übrigen Stimmen
angeglichen.
43 Clar. I urspr. eine Terz höher; überschrieben.
44 V. I zu Taktbeginn ausgewischte ¬
49 Cor. urspr. B ; ausgewischt und überschrieben.
50 FERR. letzte beiden 32stel-Noten aus 16tel-Note h’ korr.
57 V. II 3. 8tel: urspr. 8tel-Note h’; ausgewischt und mit ´ der Neuno-
tation überschrieben.

94
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

61 V. II urspr. zu Taktbeginn Ansatz zu cis’ (Note behalst, aber ohne


Balkung); ausgewischt und mit Faulenzer [¯ ] überschrieben.
67 V. II verkleckst (keine Korr.)
72 Clar. II 1. Note aus g (vgl. Clar. I) korr.
V. II 1./2. 16tel-Note wohl urspr. analog V. I notiert (G ); kurze Bal-
ken mit Ganztaktbalken überschrieben.
73 Vc./B. urspr. rhythmisiert: g. cY (A–A–a), möglicherweise auch T. 74
(H–H–h); überschrieben.
73-76 – jeweils 1. 8tel (ausgenommen V. I und Sgst.) urspr. gelegentlich
als C notiert; 8tel-Fähnchen hinzugefügt.
74 V. I urspr. nach 1. Note Augmentationspunkt; gestrichen und ³ ge-
setzt.
75 V. I 2./3. 8tel: Bg. bis zur Zielnote T. 76 gezogen; in NMA an V. II
und Va. angeglichen.
76 Clar. II vor 1. Note ausgewischtes (behalstes) g”
78 Va. 2. 8tel: vgl. die Anmerkung in Teilband 1 auf S. 217 sowie dort
das Vorwort, S. XXIII.
79 Cor. II 2./3. Note aus e’–g’ korr.
80 Fag. II 1. Note aus cis’ korr.
– nach dem Schlußstrich unterhalb der Akkolade von fremder Hand
Taktzähler: 80:

R e c i t a t i v o „Oh la saria da ridere“


Bll. 130r-131r: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen (auf Bl. 130r 1. und 12., auf Bl. 131v
9.-12. System leer).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

4/5 Vc. Akkoladenwechsel: in T. 4 irrtümlich Haltebg. über Taktstrich


hinaus
8 f., 10, DESP. vgl. die Anmerkungen in Teilband 1, S. 218 und 221.
53
16/17 Cont. urspr. (Halte-)Bg. über Taktstrich; ausgewischt.
33 D. ALF. Gesangstext, 4./5. Note: „quelle“ aus „questa“ korr.
40, 54, 55 D. ALF. jeweils ; überschreibt Ansatz zu Sopranschlüssel
42 D. ALF. Gesangstext, letzte Note: undeutliche Korr., jedoch zuletzt „to“
oder „te“ (recte: „ti“).
61 DESP. 4. Note aus h’ korr.
63 Cont. 1. Note aus C korr.
65 – nach dem Doppelstrich (zwei einfache Taktstriche) zwischen
7. und 8. System der Vermerk: segue finale. / scena XIV.

95
No. 18 Finale

Tempobezeichnung Andante zu Beginn oberhalb des 2. und 12. Systems von fremder Hand
(vgl. dazu Abschnitt I. Quellen, dort Zu den einzelnen Nummern, S. 26).
1. System auf Bll. 132r-135v, 4.-6. System auf Bll. 138v-162v sowie 4./5. System auf Bll.
163r-174v leer.
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 flautti [zwei Systeme], 2 fagotti [zwei Systeme], 2 Corni / in D. [ein System mit doppeltem
Violinschlüssel], Fiordiligi, Dorabella, Bassi [ein System].
In Quelle A fehlen durchweg Ob., Clar., Cl., Timp., ab T. 97 Fl. und Fag. (deren T. 62-96 von
einem bislang nicht identifizierten Kopisten nachgetragen sind) sowie Cor. (die in T. 59-61
pausieren und für die ab T. 62 kein System mehr vorgesehen wurde). Die NMA stützt sich in
allen diesen Fällen auf Quelle B und berücksichtigt dabei die Quellen D bis F (Quelle C wird
in der Regel vernachlässigt); Einzelbemerkungen dazu auf S. 103 ff.

Takt System Bemerkung


______________________________________________________________________________________________

– DESP., FIORD., vgl. die Anmerkungen in Teilband 1, S. 218 und 222, sowie dort
DOR. das Vorwort, S. XXI.
1 Fl. I, V. II Systemvorzeichnung: jeweils cis”–fis”
Fag. I Systemvorzeichnung: cis–fis
FIORD. Systemvorzeichnung: cis”–fis’
Vc./B. mezza (von mezza voce:) überschreibt ausgewischtes f
8 Fag. I 1. Note wohl aus ¬ korr.
16 V. jeweils 4. 8tel: urspr. g’ bzw. e’; ausgewischt und überschrieben.
25 FIORD. 3. Note aus cis’ oder a’ korr.
33 Fag. II Bg. bis 1. Note T. 34 gezogen und überschreibt bzw. kollidiert
dort mit Stacc.-Strich (vgl. jedoch Fag. I)
DOR. 3. 8tel: möglicherweise ¬ ausgewischt und neu plaziert.
34 V. I vorletzte Note wohl aus d” korr.
36 V. I 2. wohl wie 1. Takthälfte angesetzt; ausgewischt und korr.
51, 52 V. I jeweils zunächst Faulenzer [¯ ] als colla-parte-Bezeichnung zu
FIORD.; überschrieben (vgl. die folgende Bemerkung).
52 V. II urspr. Faulenzer [¯ ] (vgl. die vorige Bemerkung); bei der Korr.
Tinte verlaufen, deshalb zur Verdeutlichung Korr. nochmals in
das erste (freie) System eingetragen und mit 2 d:o bezeichnet.
55 FIORD. 1. Note: urspr. i ; Fähnchen mit Balken zur 2. Note überschrieben.
58 Cor. überflüssige ´ in Höhe von g’ ausgewischt.
59 – Seitenbeginn: bereits hier Partitur für Scena XV neu eingeteilt
und Systeme neu bezeichnet: Violini [zwei Systeme], Viole. [ein
System], 2 fagotti [zum 5. System, 4. System bis einschließlich
T. 61 leer], 2 Corni [ein System], Fiordiligi., Dorabella, Fer-
rando, D: Alfonso, Guilelmo. [auf Wischer: urspr. Bezeichnung
nicht zu erkennen], Bassi [ein System]. Vgl. dazu die Bemerkung
zu T. 62.

96
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

61/62 – unterhalb der Akkolade zum Taktstrich von fremder Hand Takt-
zähler: 61
62 – Tempobezeichnung All :o bzw. All :o zu Taktbeginn ober- und
unterhalb der Akkolade; beim Tempo- bzw. Taktwechsel ? nach-
getragen (überschreibt zum Teil die neuen Systemvorzeichnun-
gen c”–fis” usw.). Ab hier 4.-6. System neu eingeteilt und von
Kopistenhand bezeichnet: Flauti [zwei mit Klammer versehene
Systeme], Fagotti [ein mit Klammer versehenes System].
Zwischen den Fl.-Systemen Vermerk Mozarts, der aber mit Rö-
tel gestrichen wurde: extra blatt., oberhalb der Akkolade von
Kopistenhand dann weiterer Vermerk: NB Oboe, Clarini sono
scritti a parte (vgl. dazu das Vorwort in Teilband 1, S. XXIV).
62/63 – urspr. nur einen Takt notiert und lediglich Sgst. und Vc./B. ein-
getragen; neuen Taktstrich auf Mitte dieses Takts gezogen, die
bereits notierten Stimmen analog der Lesart in NMA korr. und
die übrigen Stimmen (V., Va., Bls.) nachgetragen, dabei 1. Note
in V. I T. 62 zunächst als g notiert, dann korr. In den drei Män-
nerstimmen jeweils nach ? ausgewischtes ! in Höhe von fis (das
Zeichen steht bereits zum Seitenbeginn T. 59).
62-96 Fl., Fag. von Kopisten nachgetragen; vgl. dazu die Vorbemerkung zu dieser
Nummer sowie weiter unten (S. 103 ff.) die Einzelbemerkungen
zu den Bläserstimmen aus der Sekundärüberlieferung.
69 D. ALF. g g aus C C korr.
77 GUGL. Wischer (keine Korr.)
80 Vc./B. über 2. Note kurzer senkrechter Strich (wohl nicht Stacc.)
87 V. I oberhalb der letzten Note y nachgetragen
94 Vc./B. f bereits zur 1. Note; in NMA an V., Va. angeglichen.
100 FERR. 1. Takthälfte: urspr. C . g ; überschrieben und dabei 8tel-Fähn-
chen gestrichen.
V. II 4. 4tel aus b’ (mit y) korr.
102 FERR. Bg. zur 1.-3. Note; in NMA an T. 100 angeglichen.
109 V. II Bg. bereits mit 1. Note begonnen; in NMA an V. I angeglichen.
113 FIORD. 2. Note: urspr. d”; gestrichen und korr.
117 FIORD. Gesangstext, 1./2. Note: urspr. „treman:“; gestrichen und ober-
halb der Noten „tremo:“ gesetzt.
117-119 Va. urspr. jeweils Ganztaktbg.; ausgewischt.
119 2. Note aus d” korr.
1. Note urspr. ohne y ; Note ausgewischt, mit y überschrieben
FIORD.
V. I
und Notation fortgesetzt.
121 V. I 6. Note wohl aus a’ korr.
128 DOR. Gesangstext, 2. Note: urspr. „col=“ (Seitenende); das „l“ mit „=“
überschrieben und auf der Folgeseite Text mit „=lar“ fortgesetzt.

97
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

133 V. I 4. 4tel (g ¬ ) urspr. mit Bg. über den Taktstrich hinaus, diesen
dann gestrichen.
136 Vc./B. 1. Note aus C korr.
138 – zum Seitenbeginn neue Systemvorzeichnungen:
V. II, FIORD.: jeweils es”–as’–b’
Va.: es’–as–b
DOR.: b’–as’–es”
D. ALF., GUGL., Vc./B.: jeweils es–b–as
140 V. I urspr. Ganztaktbg.; in der Mitte ausgewischt und neu gezogen.
142 Vc./B. 4. Note: urspr. es; ausgewischt, dann aber erneut notiert.
160 DESP. Gesangstext: Interpunktion „?“ aus „!“ korr.
160/161, Va. urspr. jeweils Haltebg. über Taktstrich; gestrichen bzw. ausge-
162/163 wischt.
161 DESP. letzte Note möglicherweise aus e” korr.
163/164 V. I Seitenwechsel: Bg. T. 163 nicht über den Taktstrich hinaus, Bg.
T. 164 jedoch bereits vor der Akkolade angesetzt (V. II: T. 162 f.
abgekürzt, T. 164 jedoch ausnotiert mit Bg. vor der Akkolade
beginnend).
173, 175, V. jeweils Ganztaktbg.; in NMA sinngemäß Halbtaktbg. gesetzt.
176
177 Va. 1. 4tel: urspr. c oder d; ausgewischt und korr.
Vc./B. 4. 4tel: urspr. as; ausgewischt und korr.
179 DESP. 4tel-Noten möglicherweise aus b’–b’ korr.
180-197 DESP., FIORD. abwechselnd auf einem System notiert
181, 186, V. I jeweils Ganztaktbg. (vgl. aber Kontext)
187, 189
182, 183 Vc./B. urspr. jeweils 4tel-Noten c–es–c–es mit Bg.; durch Streichung
und Neunotation korr.
197 Vc./B. f erst zum 3. 4tel (vgl. jedoch Kontext)
198, 199 Vc./B. urspr. 4tel-Noten es–g–es–g bzw. es–g–b mit ² ; durch Strei-
chung und Neunotation korr.
203 V. II 2. Takthälfte: urspr. 8tel-Noten as–as analog T. 204 f.; ausge-
wischt und überschrieben.
DOR. 2. 4tel: unterhalb von ² ausgewischte ¬
203, 204 Va. 2. bzw. 1. Note irrtümlich wie V. II (d. h. as bzw. g entspr.
Violinschlüssel); ausgewischt bzw. gestrichen und korr.
206 Vc./B. 1. 4tel aus C korr.
207 Vc./B. urspr. mfp, das m dann gestrichen.
210 Vc./B. 1. Takthälfte aus C ² (g) korr.
214 FERR. 1. Note aus as’ korr.
223 f., V. I Bg. nur bis Ende T. 223 bzw. 228 gezogen; in NMA an T. 219 f.
227 f. angeglichen.

98
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

225, 226 Va. jeweils 1. Note überschreibt ausgewischtes c’ bzw. d’


247 V. I vor 3. 4tel wohl versehentlich y in Höhe von f’ (vgl. V. II)
255 V. II 1. Note aus C korr.
256 V. II 1. Note: urspr. d’; gestrichen und korr.
258 V. I, Vc./B. jeweils 3. 4tel aus 4tel-Note g’ bzw. G korr.
259, 260 DOR. 4. bzw. 1./2. Note: jeweils urspr. g’; ausgewischt und über-
schrieben.
260 V. I zu Taktbeginn gestrichene 4tel-Note g’
267 Va. 1. Takthälfte: irrtümlich A statt C ² ; in NMA an die übrigen Str.
angeglichen.
267-291 Sgst. vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 1, S. 252, sowie dort das
Vorwort, S. XXIV.
272 GUGL. Gesangstext, 3. 4tel: Silbe „di“ überschreibt ausgewischtes „s“
(möglicherweise Ansatz zu „sta“; vgl. T. 274)
282 Vc./B. Bg. eindeutig mit 1. Note begonnen (vgl. aber V. T. 279 f. und
Va. T. 281 f. sowie Berichtigungen und Ergänzungen zu den Teil-

2. Takthälfte: urspr. g ¬ (d” oder f”); ausgewischt und über-


bänden, S. 177)
284 V. I
schrieben.
286 FIORD. zu Taktbeginn gestrichene 4tel-Note c”
DOR. 1. Note aus C korr.
286/287 Va. Bg. nur bis Ende T. 286 gezogen (vgl. jedoch Kontext)
291 – unterhalb des Doppelstrichs von fremder Hand mit Rötel Takt-
zähler: 230 [bezieht sich auf T. 62-291]
292 – Seitenbeginn: 7.-12. System neu eingeteilt und bezeichnet: Fior-
diligi / Dorabella [ein System], Despina, Ferrando., D: Alfonso,
Guilelmo., Bassi [ein System]; Tempobezeichnung All :o zu Takt-
beginn ober- und unterhalb der Akkolade.
V. II Systemvorzeichnung: e”–h’–a’–fis”
FIORD./DOR. Systemvorzeichnung: a’–e”–h’–fis”
DESP. Systemvorzeichnung: h’–a’–e”–fis’
D. ALF. Systemvorzeichnung: e–h–a–fis
GUGL., Vc./B. Systemvorzeichnung: jeweils e–A–H–fis; Vc./B.: bei der Takt-
vorzeichnung Ziffer 4 aus 8 korr.
299 Va. 1. Note mit Stacc.-Strich; in NMA an Vc./B. angeglichen.
306-307 DESP. vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 257, sowie dort das
Vorwort, S. XVII.
310/311 Str. Seitenwechsel: Bg. T. 310 über den Taktstrich hinaus, in T. 311
jedoch nicht fortgesetzt.
316 Va. Vermerk ColB überschreibt Ansatz wohl zur beabsichtigten 8tel-
Note g’ (Note mit Hals, aber ohne Balken)
319 V. II 2. Note: urspr. g’; ausgewischt und korr.

99
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

320 Vc./B. f zu Taktbeginn überschreibt p


330 Va. über 1. Note strichartiges Zeichen (möglicherweise Ansatz zu d’)
338 DESP vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 1, S. 260.
353 V. I 2./3. 4tel: urspr. ,· (g’); ausgewischt und überschrieben.
361 Va. urspr. nach 1. Note ² ; ausgewischt und überschrieben.
362-365 D. ALF. vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 262, sowie dort das
Vorwort, S. XXIV.
368 V. I bei den letzten drei Noten undeutliche Korr.: wohl urspr. 1./2.
Note als f’–h’ angesetzt, dann abgebrochen und nach Wischer
mit d’ neu begonnen.
381 V. II urspr. 3. 4tel mit Nachschlag (vgl. Va.); ausgewischt und über-
schrieben.
385-390 – zu den erst später hinzugefügten Takten 385-389 vgl. das Vorwort
in Teilband 1, S. XII und XXIV. Mozart hat seinen Verweis da-
rauf im ursprünglichen T. 385 (= endgültiger Takt 390) in seiner
Partitur oberhalb der Akkolade und im 11. System angebracht
(NB: bzw. NB) und zur Orientierung dort oberhalb des Vc./B.-
Systems zur „neuen“ Fortsetzung (= gültiger Takt 385) ² ² flüch-
tig notiert. Der Kopist verzeichnet auf Bl. 155r links oben N :B
und am Ende des Eintrags (T. 390, der aber in Mozarts Partitur
bereits vorhanden ist) im 1.-6. System jeweils etc. Zur Artikula-
tion der Bls.-Stimmen T. 385 in den Quellen B-F vgl. S. 107.
401, 405, Vc./B. jeweils ,· ohne Augmentationspunkt
407, 408
410 V. II, Va., jeweils 3. 4tel: urspr. ² ; überschrieben (obere Str.) bzw. gestri-
Vc./B. chen und korr.
417 V. I vor 1. Note tiefstehender Wischer: urspr. möglicherweise g an-
gesetzt
427 V. II 1. Note aus h korr.
Vc./B. 1. Note urspr. als 4tel notiert; gebalkte 8tel-Noten nachgetragen.
428/429 – zum Taktstrich unterhalb der Akkolade von fremder Hand mit
Rötel Taktzähler: 132 [bezieht sich auf T. 292-428, jedoch ohne
die zunächst fehlenden Takte 385 bis 389; vgl. die Bemerkung
zu T. 385-390].
429 – Tempobezeichnung Andante. zu Taktbeginn oberhalb des 1. und
12. Systems
V. II Systemvorzeichnung: es’–b’–f”
FERR. Systemvorzeichnung: es”–b’–f’
D. ALF. Systemvorzeichnung: es–b–f
GUGL. Systemvorzeichnung: b–es–f
430 FERR. 2. Note aus f” korr.
440, 458 Vc./B. jeweils vor A ausgewischte ²

100
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

456 Va., Vc./B. jeweils 1. Note aus C korr.


461-475 – T. 461: oberhalb der Akkolade von fremder Hand mit Rötel Ver-
merk NB mit Verweiszeichen ⊗ als Hinweis auf einen Strich,
der bis einschließlich T. 475 reicht (dort zum Taktende oberhalb
der Akkolade Gegenzeichen: ⊗); vgl. dazu das Vorwort in Teil-
band 1, S. XXIV. Zu den übrigen Quellen siehe die Tabelle auf
S. 57.
467 D. ALF. 1. Note: irrtümlich DESP. angesetzt; ausgewischt und im richti-
gen System notiert.
469 Va. 1. Note überschreibt y
469-471 Clar. Í vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 278, sowie dort das Vor-
470-471 Fag. ß wort, S. XXIV.
470 FIORD., DOR. jeweils 2. urspr. wie 1. 8tel; ausgewischt und korr.
474 FERR. 1.-3. Note urspr. einen Ton höher (f”–f”–d”); ausgewischt und
überschrieben.
475 – vgl. die Bemerkung zu T. 461-475.
476 V. I 1. Note aus C korr.
477 DESP., D. ALF. ¬ überschreibt ²
478 GUGL. 1. 4tel: urspr. d; gestrichen und korr.
479 FERR. 1. Note aus i korr.
484/485 – zum Taktende unterhalb der Akkolade von fremder Hand mit
Rötel Taktzähler: 56 [6 aus 5 korr.; bezieht sich auf T. 429-484]
485 – 6.-11. System neu eingeteilt und neu bezeichnet: Fiordiligi, Do-
rabella, Despina, ferrando, D: Alfonso, Guilelmo.
Tempobezeichnung All :o bzw. All :o zu Taktbeginn ober- und
unterhalb der Akkolade
V. II Systemvorzeichnung: e”–h’–cis”–fis”
FIORD. Systemvorzeichnung: h’–e”–cis”–fis”
DESP. Systemvorzeichnung: e”–h’–cis”–fis’
D. ALF. Systemvorzeichnung: h–e–fis–cis
GUGL. Systemvorzeichnung: e–h–cis–fis
Vc./B. Systemvorzeichnung: e–h–fis–cis
485-495 Vc./B. zunächst nur Vc. vorgesehen (für B. T. 485-488 jeweils B , an-
sonsten keine Notation): in T. 485 Vc. nach oben behalst und
mit Violoncelli bezeichnet, in T. 486-488 jeweils Faulenzer ge-
setzt [¯ ], aber T. 489 wohl in Zusammenhang mit dem Einsatz
der Sgst. ausgewischt und mit ¤ · (d’) überschrieben bzw. entspr.
bis T. 495 fortgesetzt. Erst am Ende des Abschnitts entschied sich
Mozart dazu, die tiefen Sgst. durch den Orchesterbaß zu stützen,
indem er begann auf der bereits aufgeschlagenen Partiturseite
(Bl. 163v) in T. 492-495 die Vc./B.-Stimme auszubessern (in
T. 493 durch Wischer, in T. 494 durch Rasur und Überschreibung

101
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(485-495) (Vc./B.) des 8tel-Abbreviaturstrichs in Vc.) sowie in den übrigen Takten


hier und auf Bl. 163r die B.-Stimme unterhalb des (oft sehr tief
stehenden) Abbreviaturstrichs einzutragen (T. 489-491 in Vc. ist
zwar etwas verschmiert, aber ohne Korr. geblieben).
492 Va. 1. Note: urspr. a’; ausgewischt und überschrieben.
502/503 V. I Seitenwechsel: Bg. T. 502 nicht über den Taktstrich hinaus, Bg.
T. 503 jedoch vor der Akkolade begonnen.
505 V. II nach 1. Note ausgewischte Ziffer 3 (= Ansatz zu Vermerk 3z:e,
der dann erst in T. 507 gesetzt wurde)
DESP., D. ALF. Gesangstext, 2. Note: jeweils „de“ statt „te“
514 FIORD. 1. Note verwischt (keine Korr. zu erkennen)
515-585 – T. 515: oberhalb der Akkolade von fremder Hand mit Rötel Ver-
weiszeichen als Hinweis auf einen Strich, der bis einschließ-
lich T. 585 reicht (zu Beginn T. 586 Gegenzeichen: ); außerdem
zwischen 2./3. System großes Doppelkreuz (#), wobei weder zu
bestätigen noch auszuschließen ist, daß ein derartiges (bislang
von seiner Hand nicht bekanntes) Zeichen von Mozart stammt;
vgl. dazu das Vorwort in Teilband 1, S. XXIV (dort das Doppel-
kreuz allerdings nicht erwähnt). Zu den übrigen Quellen siehe
die Tabelle auf S. 58.
526/527 FERR. urspr. wie D. ALF.; gestrichen und korr.
530 V. II unis überschreibt c [= Ansatz zu colB]
534/535 Vc./B. verkleckst, jedoch keine Korr. zu erkennen (keinesfalls urspr.
analog V., Va. notiert)
539 FIORD. Gesangstext: versehentlich „si“ statt „se“
546 DESP. 1. Takthälfte aus 4tel-Noten d”–a’ korr.
550 ff. DESP. T. 550 aus cis”–cis”–d”–d”, T. 551 aus d”–d”–e”–e”, T. 552 aus
e”–e”–fis” korr.
550, 551, D. ALF. jeweils 2. Note aus fis, g bzw. a korr.
552
551/552 DOR. urspr. Haltebg. über den Taktstrich; gestrichen.
554 FERR. 2. Note möglicherweise aus a’ korr.
556 – vgl. die Bemerkung zu T. 571-627.
556, 557 DOR. ab 2. Hälfte T. 556 wie DESP.; radiert und überschrieben.
558 FERR., GUGL. 2.-4. 4tel: urspr. ² A ; überschrieben, teils auch gestrichen.
558/559 V. I Seitenwechsel: Bg. nur bis Ende T. 558 gezogen, auf der neuen
Seite jedoch vor der Akkoladenklammer fortgeführt (vgl. dazu
Berichtigungen und Ergänzungen zu den Teilbänden, S. 177).
561 Vc./B. urspr. wie T. 562; ausgewischt, jedoch keine Neunotation.
571-627 V., Va. nicht ausnotiert, sondern auf jeder Seite Vermerk istromenti (in
verschiedenen Schreibweisen) als Hinweis für die Wiederholung
von T. 500-556, wobei über Taktstrich 556/557 Tintenkreuz (×)
gesetzt ist (möglicherweise von Mozart). Lediglich auf den dem

102
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(571-627) (V., Va.) Strich T. 515-585 (vgl. die Bemerkung dort) folgenden Seiten
(d. h. auf Bll. 168v und 169r) sind V. I T. 586-594 sowie V. II,
Va. T. 593/594 ausnotiert, und zwar mit Ausnahme von T. 594
ohne Abweichung gegenüber den Paralleltakten.
583 DOR. 1. Note: urspr. möglicherweise d”; gestrichen und korr.
586 – vgl. die Bemerkung zu T. 515-585
590 V. I 3. Note aus fis’ korr.
593 FERR., 1. Takthälfte: urspr. jeweils wie T. 594; ausgewischt und über-
D. ALF., schrieben.

2. Takthälfte urspr. rhythmisiert: C . g ; gestrichen bzw. über-


GUGL.
598 FERR.

urspr. jeweils rhythmisiert: , . C ; durch Streichung und Über-


schrieben.
613 FIORD., DOR.
schreibung korr.
617 FIORD. überflüssiges ! vor 2. Note gestrichen
619 DOR. urspr. rhythmisiert: , . C ; ausgewischt und überschrieben.
621 DESP. 2./3. Note: urspr. a’–h’; ausgewischt und überschrieben.
625 DOR. Gesangstext, 2. Takthälfte: urspr. bereits hier Silbe „cre“ ange-
setzt (vgl. T. 626); ausgewischt, Text „se più“ jedoch nicht
nachgetragen.
629 Vc./B. 3. 4tel urspr. mit f; gestrichen.
637 D. ALF. Gesangstext, 1. Note: urspr. „che“ (vgl. T. 638); gestrichen und
korr.
643 DOR. 1. 4tel möglicherweise aus fis’ korr.
654/655 D. ALF. Gesangstext: urspr. ab 2. Takthälfte wie GUGL.; gestrichen und
darüber korr.
670 FIORD. 1./2. Note aus C . ¬ korr.
673-676 V. I urspr. je ein Bg. zu T. 673, 674 und 675/676; gestrichen und
kurze Bg. gezogen (in T. 676 jedoch vergessen).
697 – nach dem Schlußstrich zwischen 9. und 10. System der Vermerk:
fine dell’ Atto 1m. o ; unterhalb der Akkolade von fremder Hand mit
Rötel Taktzähler: 213 [bezieht sich auf T. 485-697].

BEMERKUNGEN ZU DEN BLÄSERN UND TIMPANI IN DEN QUELLEN A BIS F

Quellen A-F: Fl., Fag. und Cor. sind in der Partitur bis ca. T. 60 (d. h. entsprechend der je-
weiligen Seiteneinteilung; vgl. die folgende Tabelle) enthalten, danach werden in den Quellen
B bis E nur Fl. und Fag. oder Clar. und Fag. in die Partitur aufgenommen, die übrigen Bls.
und Timp. dem Anhang zugewiesen. In Quelle A fehlen Bls. und Timp. ab T. 62 (vgl. jedoch
die Vorbemerkung zu No. 18, S. 96), in Quelle F (16zeiliges Papier) sind sie bis einschließlich
T. 529 aufgenommen, danach aber Cl. und Timp. (ab T. 530) sowie Cor. (ab T. 537) dem An-
hang zugewiesen (T. 530 mit, T. 537 ohne entspr. Vermerk in der Partitur). Die Einteilung

103
der Instrumente in „Partitur“ und „Anhang“ in Quelle B gilt auch für Quelle D und wohl auch
für die Quellen C und E, doch sind hier, sowie in Quelle F, die in der Partitur angekündigten
Anhänge nicht erhalten (bei Quelle C wird vermutet, daß sie die entspr. Hinweise aus Quelle
B übernimmt, ohne jedoch den Anhang tatsächlich anzufertigen).

Quelle B
Partitur Anhang (= Particell)
______________________________________________________________________________________________

Fl., Fag., Cor. T. 1 bis 59 (Seitenende) Ob., Cl. T. 62-137


Fl., Fag. T. 60 (Seitenbeginn) bis 137 Cor. T. 138-291
Clar., Fag. T. 138-291 Ob., Cor. T. 292-428
Fl., Fag. T. 292-428 Cl. T. 429-484
Clar., Fag. T. 429-697 Fl., Ob., Cor., T. 485-697
Cl., Timp.

Particell-Anordnung und Stimmenbezeichnungen im Anhang der Quelle B, T. 62: Oboe [zwei


Systeme], in B / Clarini [ein System], T. 138: Corni / in / Eb. [zwei Systeme], T. 260: Corni
in G. [zwei Systeme], T. 292: Oboe [zwei Systeme], in G. / Corni [ein System], T. 429: Cla-
rini / in B. [zwei Systeme], T. 485: Flauti [ein System, im weiteren Verlauf zwei Systeme],
Oboe. [ein System, im weiteren Verlauf zwei Systeme], Corni / in / D. [zwei Systeme], in D /
Clarini [ein System], Timp.; im Anhang der Quelle D, T. 62: Oboe. [zwei Systeme], Clarini /
in B. [ein System], T. 138: Corni / in Eb: [zwei Systeme], T. 260: Corni in G. [zwei Sy-
steme], T. 292: Oboe [zwei Systeme], Corni / in G. [ein System], T. 429: Clarini / in B: [zwei
Systeme], T. 485: Flauti. [zwei Systeme], Oboe [ein System, im weiteren Verlauf zwei Sy-
steme], Corni in D. [ein System], Clarini / in D. [ein System], Timpani / in D.
Die folgenden Einzelbemerkungen verzeichnen Abweichungen der Vorlagen für die in Quelle
A fehlenden Stimmen gegenüber der NMA, und zwar vorwiegend im Hinblick auf Kopier-
fehler sowie nicht übernommene Artikulationsangaben. In einer oder in mehreren Quellen
fehlende Dynamik, Akzidentien, Artikulations- und Haltebögen werden in der Regel vernach-
läßigt, um den Krit. Bericht nicht unnötig zu belasten, zumal für die NMA-Textgestaltung der
in Frage kommenden Stimmen das Prinzip gegolten hat, sich an den jeweiligen Kontext so-
wohl im Autograph als auch in den herangezogenen Abschriften zu halten. Eine typographi-
sche Differenzierung konnte in der Edition deshalb unterbleiben.

Takt System Quelle Bemerkung


______________________________________________________________________________________________

77 Fag. B, C, E jeweils Bg. nur zu I


78 Ob. B Bg. zur 1.-3. Note
Fag. A, D jeweils Bg. zur 1./2. Note
B ein Bg. zur 1./2., ein weiterer Bg. zur 1.-3. Note (Korr.
an dieser Stelle; möglicherweise gilt nur der erste Bg.)
F Bg. zur 1.-3. Note (so auch I in Quelle E)
79 Ob. D Bg. nur zur 1. Takthälfte
95 Ob. I B, F Bg. nur zur 1./2. bzw. zur 1.-3. Note (in Quelle F Bg.
nur angedeutet)

104
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

96 Cl. B, D, F jeweils f erst zum 2. 4tel


100 Fag. B nach 1. Note fehlt Augmentationspunkt
D rhythmisiert: , ,
101 Fag. – in Quelle B steht die 2. Note etwas hoch, ist jedoch
kaum als ais zu lesen, trotzdem bringt Quelle C (und
danach Quelle D) ais. Dennoch gibt es genügend An-
haltspunkte, um zu bestätigen, daß Quelle D nicht nach
Quelle C, sondern nach Quelle B oder einer (heute verlo-
renen) „Zwischenquelle“ angefertigt wurde; vgl. dazu
Abschnitt I. Quellen, S. 47.
144/145 Cor. B mit Bg.
151 Clar. II B-E jeweils zwei Halb- statt Ganztaktbg.
161/162 Clar. I, Fag. I B-F jeweils Bg. zu je vier und zwei Noten: in Quellen B-E
jeweils Seitenwechsel, in Quelle C fehlt der Bg. in Clar. I
T. 162, dafür in Fag. I in diesem Takt zwei Bg. (entspr.
Quelle B).
162-164 Clar. I B-F jeweils Bg. erst mit T. 163 begonnen, dort Ganztaktbg.,
in T. 164 weiterer Bg. zur 1. Takthälfte; in NMA an
Fag. I der Quellen B und D angeglichen (in Quellen C
und E Bg.-Setzung in Fag. I analog Clar. I).
171 Fag. I F mit Ganztaktbg.
180/181 Cor. I Í B jeweils Bg. über Taktstrich (Seitenwechsel T. 183/184:
ß
183/184 Cor. in T. 184 fehlt Bg. zu I)
184/185 Clar. B, D, E jeweils Bg. nur zu T. 185
185/186 Cor. B mit Bg. über Taktstrich
208 Fag. I B-F jeweils 3./4. Note ohne Stacc.
208, 210 Clar. B-F Bg.-Setzung uneinheitlich: I sowie II teils mit, teils ohne
Bg., gelegentlich auch beide Stimmen ohne Bg.
209 Fag. I F Bg. zum 1.-3. 4tel
212-213, Clar. B-E Bg. uneinheitlich gesetzt oder oft fehlend
216-216
220-222 Fag. B-F Stacc. lückenhaft oder als Striche statt Punkte zu lesen
228-229, Fag. B jeweils Stacc.-Zeichen analog T. 220-222 (vgl. jedoch
238-239 die vorige Bemerkung)
256 Fag. B, E jeweils 1. Note mit 8tel-Fähnchen (in Quelle B Fähn-
chen nachgetragen, aber danach keine ¬ gesetzt, in Quel-
le E von vornherein g ¬ notiert)
266 Clar. C Notationsfehler, der auf Quelle B zurückzuführen ist: dort
steht die 1. Note der 2. Takthälfte in I sehr tief, der
Schreiber der Quelle C verliest sie, notiert a” sowie dem-
entspr. in II f” und setzt deshalb wohl keinen „Halte-
bg.“ von 1. Takthälfte.

105
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

270/271 Cor. B jeweils B


D in T. 268 Faulenzer [¯ ], in T. 269 und 1. Hälfte T. 270
keine Notation, zur 2. Hälfte T. 270 dann A
277/278 Fag. I B ein Bg. zu T. 277, ein weiterer Bg. von 1. Note T. 277
bis 3. Note T. 278 (2. Hälfte T. 278 dann ohne Artiku-
lation).
C Bg. taktweise gezogen
E ein Bg. zu T. 277, ein weiterer (nur angesetzter) Bg.
über 1. Note T. 278.
F Bg. nur zu T. 277
280/281 Clar. B, C Seitenwechsel: Bg. nur zu T. 280 in I und T. 281 in II
D, E Seitenwechsel: jeweils Bg. nur zu T. 280 in I
F Bg. von T. 279 bis Ende T. 281 gezogen
283 Clar. I B, E jeweils Bg. nur zur 1./2. Note, und zwar in beiden Quel-
len auf ungewöhnliche Art unter- statt oberhalb der No-
ten; das optische Bild der beiden Quellen ist also iden-
tisch und verdeutlicht ihren engen Zusammenhang.
F Ganztaktbg. (jedoch im Gegensatz zu den Quellen B
und E oberhalb der Noten)
286/287 Fag. I F Bg. nur zu T. 286
288/289 Fag. B, E Bg. bereits mit letzter Note T. 287 bzw. mit Taktstrich
287/288 begonnen
C Bg. nur zu T. 288
292-297 Ob. B, F jeweils Bg. nur zu den 32stel-Noten
336-339 Fl. F vor p zwischen den bisherigen Fl.-Systemen neue
Stimmbezeichnung: oboe (in T. 344 System wiederum
mit Fl. bezeichnet). Die Vorlage für die Umbenennung
der Stimmen in diesen Takten ist bislang nicht bekannt.
Der Partitur-Erstdruck bei Breitkopf & Härtel (vgl. Quel-
le H, S. 49) weist die Takte den Ob. zu (T. 336 beginnt
eine neue Akkolade, die Stimme der „Fl.“ wird mit
Oboi bezeichnet), gleichfalls die AMA. Die NMA be-
vorzugt für diese p-Takte die Fl.
348 Fag. II B, C jeweils Bg. nur zu den 8tel-Noten
363-369 Fag. B, E jeweils T. 363 wie NMA, T. 364: c+fis, T. 365 (1. 4tel):
H+e, danach kein Schlüsselwechsel und Stimme bis ein-
schließlich 1. 4tel T. 369 eine Oktave tiefer als in der
NMA geführt (d+g usw.).
C grundsätzlich wie Quellen B und E, allerdings mit nach-
vollziehbaren Schreibfehlern: in Quelle B, Fag. I, stehen
fis und e in T. 364 bzw. 365 sehr hoch bzw. sehr tief
und werden dementspr. vom Schreiber der Quelle C als
g bzw. d verlesen.

106
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(363-369) (Fag.) D T. 363 (nach Tenorschlüssel): c’+e’, T. 364: a+d’, T. 365


(1. 4tel): g+h, danach wie NMA (die Stimmen also durch-
weg, statt erst ab T. 365 in Oktaven mit Ob. geführt).
F Notentext wie NMA, jedoch durchweg in ; notiert.
385 Fl. I, Fag. B jeweils Stacc.-Striche statt Punkte
Fag. C ohne Stacc.
Ob. B, F jeweils ohne Stacc.
393, 395 Fag. B-F jeweils Notentext wie NMA (so auch der Partitur-Erst-
druck bei Breitkopf & Härtel; vgl. Quelle H, S. 49), AMA
setzt dagegen gis+h bzw. fis+a.
415 Cor. II B 1. 4tel: g statt c’
415/416 Fag. B Seitenwechsel T. 415/416: T. 415 jeweils mit Bg. über
bis 419 Taktstrich hinaus, auf der Folgeseite Bg. nur zu I, und
zwar urspr. nur T. 417/418, dann schwachen Bg. über
T. 416-419 gezogen (vgl. die folgende Bemerkung).
C, E jeweils ohne Bg. T. 415/416, I mit Bg. T. 416-419, aber
nur in Quelle C zusätzlicher Bg. T. 417/418 (vgl. die
vorige Bemerkung).
D Bg.-Setzung wie urspr. Quelle B, d. h. ohne den dort
nachgetragenen Bg. T. 416-419 in I.
F Bg. nur T. 415/416
418/419 Ob. B mit Bg.
420, 424 Ob., Fag. B-F jeweils nur vereinzelt Stacc.
423 Ob. I B Bg. nur zu den letzten vier 16tel-Noten
433, 434 Fag. D Bg. nur zu T. 434 in II
E T. 433 ohne, T. 434 mit Bg.
443 Fag. II F ein Bg. zu den vier 16tel-Noten
444, 445 Fag. D Bg. nur in I zum 1. und 4. 4tel T. 445
446/447 Cl. II B, D jeweils mit Bg.
461-475 – B diese Takte fehlen im Bls.-Anhang (dort nur Cl. enthal-
ten), sind jedoch in der Partitur notiert (allerdings dort
nachträglich gestrichen); vgl. dazu die Bemerkung zur
Quelle A, S. 101.
C-F diese Takte fehlen (auch im Bls.-Anhang der Quelle D),
Notentext der NMA demgemäß nach Quelle B (vgl.
dazu die vorige Bemerkung).
462-467 Clar. B vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 1, S. 275, sowie
dort das Vorwort, S. XXIV.
464 Clar. I, Fag. B 8. 8tel: e” bzw. b+d’; in NMA in Anlehnung an die Fol-
getakte in h’ bzw. f+a korr.
472, 474 Fag. B jeweils 6. wie 8. 8tel; NMA folgt T. 440 und 442 der
Quelle B.

107
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

476 Cl. B mit p (= erster Takt nach dem Strich T. 461-475; vgl.
die Bemerkungen dort)
D, F jeweils ohne p, in Quelle D steht jedoch p im Vortakt
(= T. 460 als letzter Takt vor dem Strich T. 461-475;
vgl. die Bemerkungen dort).
478/479 Cl. B mit Bg. über Taktstrich hinaus, in T. 479 jedoch A zu
Taktbeginn.
485-496 Fl. I B Artikulationsbg. nicht konsequent gesetzt:
T. 485/486 und 495/496 ohne Bg.
T. 486-495 mit Bg. nur zu den 16tel-Noten (wenn auch
vorne etwas lang geraten, d. h. mit , . begonnen)
D Bg.-Setzung T. 485-488 wie NMA, ansonsten Bg. nur
zu den 16tel-Noten (wenn auch vorne etwas zu lang ge-
raten, d. h. mit , . beginnend).
F Bg. jeweils nur zu den 16tel-Noten (jedoch in T. 487,
489 und 493 vorne etwas zu lang geraten, d. h. mit , . be-
gonnen).
506 Fl., Ob., F jeweils Bg. halbtaktig gezogen
Fag. I
Ob. I B Bg. nur zur 2. Takthälfte
508 Ob. B Bg. nur zur 1. Takthälfte (Fl.: col Oboe in 8“a)
F Bg. halbtaktig gezogen
511/512 – B T. 511 urspr. weggelassen; bei der Korr. Cor. T. 511
(mit dazugehörigem Haltebg. T. 511/512) vergessen.
515-585 – E diese Takte fehlen, sind jedoch in Quellen B-D (samt
Bls.-Anhänge der Quellen B und D) sowie Quelle F
erhalten, allerdings in Quelle B nachträglicher Strich;
vgl. dazu die entspr. Bemerkung zur Quelle A, S. 102.
524/525 Fl. I B Í jeweils Bg. erst mit T. 525 begonnen
Cor. I B, D, ß
F
527 Fag. I B, C jeweils h statt g
528 Fl. I B, F jeweils Ganztaktbg.
530 – F oberhalb der Akkolade Hinweis: (Clarini e Timpani in
fine), der angekündigte Bls.-Anhang ist jedoch nicht er-
halten; vgl. dazu die Vorbemerkung auf S. 103 f.
532 Timp. B ohne xS
537 Cor. F ab hier fehlen die beiden Stimmen
545-614 – B fehlen im Bls.-Anhang (dort springt T. 544 auf Mitte der
Seite zu T. 615), Notentext der NMA dementspr. nach
Quelle D (betrifft Fl., Ob., Cor., Cl., Timp.) und Quelle
F (betrifft lediglich Fl., Ob.; vgl. dazu die Bemerkungen
zu T. 530 und T. 537).

108
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

546-551, Clar. I F jeweils Bg. zu jeder Takthälfte


555
558-560 Fl. I D Bg. von 1. Note T. 558 bis 1. Note T. 559, dann jeweils
nur zu den 16tel-Noten.
558-560, Fl. I F jeweils Bg. nur zu den 16tel-Noten
562-564
560/561 Ob. II D Bg. taktweise gesetzt
560/561, Clar. B, C jeweils Bg. taktweise gesetzt (wenn auch zum Teil sehr
564/565 kurz geraten)
D wie Quelle B, in T. 561 fehlt jedoch Bg. in II.
F grundsätzlich wie Quelle B, Stimme jedoch teils ein-
fach, teils doppelt behalst mit jeweils einfacher Artiku-
lation.
572, 574 Fag. I B, C, F jeweils ohne Stacc.
D T. 572 ohne, T. 574 mit Stacc.
580 Clar. B-D, F jeweils 3. Note ohne Stacc.
595/596 Fl. I, Cor. I D Í jeweils Bg. nur zu T. 596
Fag. I B-F ß
634/635 Clar. II B-F Í jeweils Bg. über Taktstrich
648/649 D ß
637-642 Fag. B-E jeweils ohne Bg. (ausgenommen Ganztaktbg. in T. 639
der Quelle E)
651-656 Fag. B-F jeweils ohne Bg. (ausgenommen zwei Halbtaktbg. in
T. 656 der Quelle F)
657-662 Fag. B, C, E jeweils vor 2. Note T. 657; gesetzt, jedoch Stimmen bis
einschließlich T. 662 entspr. = > notiert; mit T. 653 (Sei-
tenbeginn) wiederum Notation entspr. ; (aber ohne neuen
Schlüssel, der bereits in T. 657 steht).
662 Cor. II B 1. 4tel: c”
672 Cor., Cl., B, D jeweils 1. 4tel in Cor., Cl.: c’+c” (Cl. in Quelle B col
Timp. Corni, in Quelle D ausnotiert), in Timp.: c.
675/676 Timp. B T. 675 ohne Notation und wohl deshalb in T. 676 nur
Trillerschlange ohne vorangehenden x
677-680 Fl., Ob. D Bg. zu je zwei Takten
679, 680 Cor. I B jeweils irrtümlich a’ statt c” (aber mit Haltebg.)
1. Note: a’ statt g’ (Cor. II: 8va)
jeweils irrtümlich wie T. 684 und 686 rhythmisiert: , . C
682 Cor. I B
688 Ob. B
(Fl.: Col Ob. in 8:a )
689-692 Hbls. – jeweils Artikulation vor allem in der 1. Takthälfte lücken-
haft

109
ATTO SECONDO

R e c i t a t i v o „Andate là, che siete“

Bll. 175r-176v: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen (1./2. System Bl. 175r, mit Aus-
nahme der Szenenanweisung, und 7.-12. System Bl. 176v leer).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

11 DESP. letzte Note aus d” korr.


11, 14 DESP. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 319, sowie in Teilband 1
das Vorwort, S. XVII.
17 DESP. über 1./2. Note dicker Schrägstrich (möglicherweise anderen
Ansatz gestrichen)
55 DESP. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 322, sowie in Teilband 1
das Vorwort, S. XXIV.
75 DESP. 2. 4tel: urspr. C ; davor ¬ nachgetragen, C jedoch nicht in g korr.
76 DESP. 3. 8tel: ¬ auf Wischer (Korr. ?)
77 DESP. Gesangstext, 1. 4tel: urspr. „scretti“, das erste „t“ dann gestri-
chen.
85 – nach dem Schlußstrich (zwei einfache Taktstriche) der Vermerk:
Segue l’aria di Despinetta. / [mit hellerer Tinte nachgetragen:]
N:o 19

No. 19 Aria

Tempobezeichnung Andante. zu Beginn zwischen 8. und 9. System (durchweg 1./2. und


11./12. System leer, mit Ausnahme von Bll. 181v/182r: dort 1., 8./9. und 12. System leer; vgl.
im folgenden die Bemerkung zu T. 66).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
1 flauto, 2 Corni / in g. [ein System ohne Schlüsselvorsatz], 1 fagotto, Despina., Bassi [ein Sy-
stem].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

=
= überschreibt $
>
– DESP.
1 DESP. 5./6. 8tel: wohl urspr. ¬ i i beabsichtigt; ¬ sowie angesetzte
1. Note ausgewischt und überschrieben.
4 Va. 1. Takthälfte: urspr. a–e’ (C g) mit Bg.; g sowie Bg. gestrichen
und Augmentationspunkt nach 1. Note gesetzt.
DESP. 4. Note möglicherweise aus a’ korr.
5 Cor. II 1. Note: urspr. möglicherweise g’ angesetzt; ausgewischt und
überschrieben.
5-7 DESP. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 325.

110
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

8 – Seitenbeginn: urspr. Akkoladenklammer bis zum 11. System ge-


zogen; unten ausgewischt und mit 10. System beendet.
Vc./B. 1./2. 8tel: urspr. g (g) mit ¬ ; ausgewischt und überschrieben.
16 V. I 1. Note: urspr. g’; ausgewischt und korr.
20 DESP. 1.-3. 8tel: urspr. sechs Noten an einem Balken und mit Bg.;
Balken ausgewischt und korr., Bg. jedoch stehengelassen.
21 – dreimal Tempobezeichnung Allegretto (in verschiedenen Schreib-
weisen) ober-, inner- und unterhalb der Akkolade.
Fl., Fag. jeweils 1. Takthälfte: urspr. ² ¬ ; ² gestrichen und C gesetzt.
28 Va. 5./6. 8tel: urspr. e’–e’; ausgewischt und überschrieben.
36, 66 V. II jeweils 2. Takthälfte: urspr. ² angesetzt; gestrichen und durch
Unisono-Vermerk ersetzt.
38 f. DESP. zum Gesangstext „posso“ und „voglio“ vgl. das Vorwort in Teil-
band 1, S. XXIV.
39 Va. 4./5. 8tel urspr. eine Terz höher; ausgewischt und korr.
Vc./B. urspr. B ; nach Neunotation nicht gestrichen.
41 Fl. 1. Takthälfte: Bg. zur 1.-3. Note, 3. Note dann ohne Stacc. (vgl.
jedoch Fag. und T. 42)
44 – Seitenbeginn: urspr. Akkoladenklammer mit 2. System ange-
setzt; ausgewischt und mit 3. System neu begonnen.
V. I zur Taktmitte starker Tintenklecks (keine Korr.)
45/46 Fl. Bg. nur bis Ende T. 45; in NMA an Fag. angeglichen.
48 Va. 1. Takthälfte urspr. möglicherweise wie im Vortakt; ausgewischt

jeweils 2. Takthälfte: C überschreibt ²


und überschrieben.
50 V.
52 Fl. Bg. flüchtig gezogen und deshalb sehr kurz geraten (vgl. jedoch
Fag. und V. I)
58 Fl. 2. Takthälfte: Stacc.-Strich zur 1., Bg. zur 2.-5. Note (vgl. je-
doch Fag. und V. I)
64 V. I 2. Takthälfte: Bg. nur zur 1./2. Note (vgl. jedoch V. II)
66 – Seitenwechsel: Partitur neu eingeteilt und 5.-7. System bezeich-
net: flauto, Corni: [ein System], fagotto.
69, 73 DESP. jeweils 4./5. Note: urspr. E mit Bg.; überschrieben (T. 69:
Gesangstext „farsi“ verschmiert, aber wohl keine Korr.).
73/74 Vc./B. Seitenwechsel: in T. 73 Bg. über Taktstrich hinaus, in T. 74
jedoch nicht fortgesetzt.
74/75 DESP. 2. Hälfte T. 74 urspr.: g”–g”–g”, 1. Hälfte T. 75 dann g”–a’–a’
in Rhythmus E g (Bg. zur 1./2. Note), in beiden Takten Gesangs-
text wie NMA; gestrichen und korr.
75, 76, 77 Fl. Í jeweils 1. Note aus C korr.
77 Fag. ß

111
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

77, 78 DESP. jeweils 5./6. 8tel: urspr. ¬ g ; Augmentationspunkt und 16tel-


Fähnchen mit hellerer Tinte nachgetragen.
85-88 – wohl ein nachträglicher Einfall Mozarts (Bl. 182r endete urspr.
mit T. 84, Bl. 182v begann mit T. 89): zunächst fügte Mozart
vermutlich nur T. 87 und 88 ein, und zwar am linken Seitenrand
vor T. 89, korrigierte dabei jeweils V. II und Vc./B. in T. 89
(ersetzte ² zu Taktbeginn durch B) und überschrieb die urspr.
Akkoladenklammer der Seite mit einem dicken Taktstrich. Erst
dann (wenn auch nicht deutlich später) notierte er T. 85 und 86
am rechten Seitenrand nach T. 84.
93 V. II 3. Note verwischt (Korr. ?)
97, 98 DESP. jeweils 1. Takthälfte aus C ¬ korr.

R e c i t a t i v o „Sorella, cosa dici“

Bl. 183: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen (verso: 7.-12. System leer).


Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

7 Cont. zunächst ¤ wohl etwas zu tief gesetzt; nachgezogen.


15, 29 – jeweils Taktschluß auf von Hand gezogenen Systemen notiert
21 DOR. 3./4. Note auf Wischer: wohl urspr. i i
41 – nach dem Schlußstrich (zwei einfache Taktstriche) der Vermerk:
Duetto di fiordiligi / e Dorabella [danach mit hellerer Tinte:] No:
sowie anschließend von fremder Hand mit Rötel Hinweis auf die
folgende Nummer: 20

No. 20 Duetto

Tempobezeichnung Andante. zu Beginn ober- und unterhalb der Akkolade (durchweg 1. und
12. System leer).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 oboe [zwei Systeme], 2 fagotti [ein System], 2 Corni / in B. alti. [ein System mit doppeltem
Violinschlüssel]78, Fiordiligi, Dorabella, [Bassi: ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– Ob. I, V. I, Systemvorzeichnung: jeweils es”–b’


DOR.

78 Urspr. 2 Clarini / in B. vor dem System, Clarini jedoch gestrichen und innerhalb der Akkolade oberhalb des Sy-
stems Corni gesetzt sowie nach in B. die weitere Bezeichnung alti. hinzugefügt.

112
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(–) Va. Systemvorzeichnung: es’–b


Fag. I Systemvorzeichnung: b–es
7 FIORD. 1. und 3. Note: x mit spitzerer Feder nachgetragen
10/11 Vc./B. Schriftzug bei cresc. und p nicht charakteristisch, aber mögli-
cherweise doch Mozarts Hand.
14 V. II Artikulation flüchtig: Stacc.-Strich erst zur 2. Note, Bg. erst mit
3. Note begonnen.
17 V. I ¬ überschreibt ausgewischte ²
21 Fag., Cor. verwischte Tintenkleckse (keine Korr.)
25 Va. ! vor 1. Note möglicherweise nicht von Mozart
33/34 Fag. r urspr. nur zur ² ¬ in T. 34; nach vorne verlängert.
40 Cor. Seitenbeginn: urspr. ; für Fag. eingetragen; ausgewischt.
47/48 V. II, Va. Seitenwechsel: jeweils Bg. T. 47 über Taktstrich hinaus, auf der
Folgeseite jedoch nicht fortgesetzt.
50 V. I letzte Note möglicherweise aus f’ korr.
55-77 Ob., Fag., Cor. jeweils mit dunklerer Tinte als zuvor, also späterer Arbeitsgang.
69 V. I urspr. wie FIORD. bis einschließlich 6. Note notiert (1.-3. Note
mit, 4.-6. Note ohne Balken); ausgewischt und überschrieben.
71, 72 Fag. ein Bg. über beide Takte; in NMA an Ob. und Fag. I angeglichen.
73/74 Ob. I ein Bg. zum 2. 4tel T. 73, ein weiterer (Girlanden-) Bg. zu T. 74.
Ob. II Bg. zunächst nur bis 3. Note T. 74 gezogen; verlängert.
77 – zum Schlußstrich unterhalb der Akkolade von fremder Hand Takt-
zähler: 77

R e c i t a t i v o „Ah correte al giardino“

Bl. 190r: Akkoladenklammer zu 3./4. und 5./6. System (übrige Systeme leer, mit Ausnahme
der Szenenanweisung zum Teil im 1. System).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

7 D. ALF. Gesangstext: Silbe „te“ auf Wischer (Korr. ?)


9 – nach dem bzw. zum Teil in den Schlußstrich (zwei einfache Takt-
striche) der Vermerk: segue scena IV. [mit hellerer Tinte nach-
getragen:] Duetto con Coro–; darunter von fremder Hand mit
Rötel Hinweis auf die folgende (im Autograph allerdings fehlen-
de) Nummer: N: 21. Vgl. dazu die Vorbemerkung zu No. 21.

No. 21 Duetto con Coro

Das Duett mit Chor fehlt in Quelle A. Die NMA stützt sich auf Quelle B und berücksichtigt
dabei die Quellen C bis F (vgl. dazu das Vorwort in Teilband 1, S. XVIII).

113
Die folgenden Einzelbemerkungen verzeichnen Abweichungen der Vorlagen für die in Quelle
A fehlende Nummer gegenüber der NMA, und zwar vorwiegend im Hinblick auf Kopier-
fehler sowie nicht übernommene Artikulationsangaben. In einer oder in mehreren Quellen
fehlende Dynamik, Akzidentien, Artikulations- und Haltebögen werden in der Regel vernach-
läßigt, um den Krit. Bericht nicht unnötig zu belasten, zumal für die NMA-Textgestaltung der
in Frage kommenden Stimmen das Prinzip gegolten hat, sich an den jeweiligen Kontext in den
herangezogenen Abschriften zu halten. Eine typographische Differenzierung konnte in der
Edition deshalb unterbleiben.
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

6 Cor. I B, C jeweils Bg. nur zur 1./2. Note


7 Fag. II B, C, E jeweils Bg. erst mit 2. Note begonnen und bis 4tel-Note
T. 8 gezogen
D Bg. zwischen 1. und 2. Note angesetzt
13/14 Clar. II B, C, E jeweils Bg. von 2. Note T. 13 bis 1. Note T. 14
D Bg. nur bis 1. Note T. 14, dort aber zur 2. Note sowie zur
3. Note in I Stacc.-Punkt. (Stacc. in I geht ziemlich ein-
deutig auf Quelle B zurück: dort Bg. zur 1.-3. Note,
aber über 3. Note, ob absichtlich oder versehentlich, auch
Stacc.-Punkt). Vgl. dazu die Bemerkung zu T. 66/67.
Fag. I B, C, E jeweils ein Bg. oberhalb der Noten nur zu T. 13, ein
weiterer Bg. unterhalb der Noten von 2. Note T. 13 bis
2. Note T. 14.
15 Clar. II F 1. Note: b’ statt d”
Fag. F mit Clar. I in Oktaven geführt: f–g–es–d unter Ganz-
taktbg.
17 Clar. II B, E zum 2. 8tel Vermerk simili in Quelle B mit Tinte nach-
getragen, in Quelle E von vornherein gesetzt.
25 Fag. I B Bg. erst mit 2. Note begonnen
25-37 – C-F diese Takte fehlen; in Quelle B erhalten, dort aber später
gestrichen (vgl. Abschnitt I. Quellen, S. 35, sowie das
Vorwort in Teilband 1, S. XXIV f.).
26/27 Clar. I B Bg. taktweise gesetzt
30 Cor. I Í B Bg. nur zur 1./2. Note
31 Clar. I ß
33-34 Clar., Fag. B Lesart korrumpiert (vgl. die Anmerkung in Teilband 2,
S. 349, sowie in Teilband 1 das Vorwort, S. XXIV f.):
T. 33/34, Fag. I: d–es|c’–b–as
T. 34, Clar. II: 8tel-Noten b’–as’–f’
T. 34, Fag. II, letzte Note: c
52, 53 Fag. II B, C jeweils beide Takte unter einem Bg.
54 FERR., B-E jeweils Bg. nur zu den 32stel-Noten
GUGL.
59 Clar., Fag. B, D-F jeweils Bg. bereits mit 2. Note angesetzt

114
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

66/67 Clar. D Artikulation analog T. 13/14 (vgl. dort die entspr. Be-
merkung zur Quelle D)
69, 70 Clar. I B-F beide Takte unter einem Bg. (so auch II in Quelle F)
72 Ten. B, C, E jeweils 1./2. 8tel rhythmisiert: T.c
75 Fl. B, C, E jeweils letzte Note: d”
78-80 Fag. F I: Bg. nur zu T. 78; II: je ein Bg. zu T. 78 und 79, T. 80
dann ohne Bg.
Fag. II B, C T. 79/80 unter einem Bg.
E je ein Bg. zu T. 78 und 79/80
80 Clar. I D Ganztaktbg. (zusätzlich zum Haltebg. 1./2. Note)
81 Clar. B, E jeweils Bg. nur zum 1. 8tel in I

2./3. 8tel rhythmisiert: ¬ g


Clar. I D I: Ganztaktbg.
82 Cor. I D
In Quelle B verwirrendes optisches Bild: nach ¬ (für II)
stehen C für I (= 2./3. 8tel) bzw. g für II (= 3. 8tel)
jeweils auf gleicher Höhe. Quelle D interpretiert deshalb
im 2. 8tel ¬ für beide Stimmen und fügt zur 4tel-Note in
Cor. I ein 8tel-Fähnchen hinzu.
82, 83 Clar. I B jeweils Bg. bis zur 1. Note des Folgetakts gezogen

R e c i t a t i v o „Il tutto deponete“

Bl. 191r: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen (11./12. System leer).


In der oberen linken Ecke Hinweis Mozarts auf die vorangegangene (im Autograph allerdings
fehlende) Nummer: (Dopo il Coro). Vgl. die Vorbemerkung zu No. 21 (S. 113 ff.).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

> überschreiben jeweils =


; bzw. = >
11 D. ALF. Í

ß
14 FERR.
23 – Rezitativschluß urspr. volltaktig (nach ² in D. ALF. A , nach 4tel-
Note a in Cont. Halbenote d und über beide Systeme Schlußstrich
= zwei einfache Taktstriche) mit Schlußvermerk: segue Aria / di
Don Alfonso. Im Zusammenhang mit Änderungen in der anschlie-
ßenden Nummer (vgl. dort die Bemerkung zu T. 1 ff.) Rezitativ-
schluß korr.: Mit hellerer Tinte Halbenote d in Cont. gestrichen,
einfachen Taktstrich nach 2. 4tel gezogen und oberhalb des urspr.
Schlußvermerks attacca gesetzt (vgl. dazu die Anmerkung in Teil-
band 2, S. 354, sowie in Teilband 1 das Vorwort, S. XXV).
Unterhalb der verschiedenen Schlußvermerke von fremder Hand
mit Rötel Hinweis auf die folgende Nummer: 22

115
No. 22

Vgl. zu dieser Nummer das Vorwort in Teilband 1, S. XXV.


Tempobezeichnung Allegretto grazioso. bzw. Allegretto grazioso. ober- bzw. unterhalb der
Akkolade (durchweg 11./12. System leer).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 flauti [zwei Systeme], 2 fagotti [zwei Systeme], 2 clarini / in D. [ein System mit doppeltem
Violinschlüssel], D: Alfonso, Bassi [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– Fl. II, V. II Systemvorzeichnung: jeweils cis”–fis”


Va. Systemvorzeichnung: cis’–fis’
Fag. II, Vc./B. Systemvorzeichnung: jeweils cis–fis
1 ff. – urspr. mit 8tel-Auftakt begonnen (= 3. 8tel der NMA) und sieben
volle Takte notiert, dann aber volltaktig neu begonnen und Nota-
tion entspr. korr.: In Bls. und oberen Str. Pausen hinzugefügt
oder korr., in Vc./B. zu Beginn 4tel-Note d gesetzt und in allen
Stimmen Taktstriche radiert oder gestrichen bzw. versetzt (erst
im Zusammenhang mit dieser Korr. Änderung des Schlusses im
vorangegangenen Rezitativ; vgl. dort die Bemerkung zu T. 23).
Die Entscheidung, die Nummer volltaktig zu beginnen, ist beim
Beginn der Notation für den zweiten Vers von D. ALF. (= 1. Hälfte
T. 8 der NMA) gefallen.
6 V. II 2. Takthälfte, 1. Note: g’; in NMA an Kontext sowie T. 44 ange-
glichen.
12 V. I 16tel-Noten verkleckst (keine Korr.)
21 Fl., Fag., Cl. Seitenbeginn mit Neueinteilung des 5.-9. Systems, und zwar vor
der Akkolade Bezeichnung: 2 flauti. [zwei Systeme], 2 fagotti
[zwei Systeme] sowie zu T. 22: 2 clarini [ein System]; ab T. 22
FERR. stets im Cl.-System notiert, dadurch in den Folgetakten
immer wieder Neubezeichnung des 9. Systems.
23 Fl. I letzte Note: urspr. d”’; ausgewischt und korr.
D. ALF. ; überschreibt ausgewischte ¬
27 Fl. I, Fag. I jeweils 1./2. 8tel: urspr. ² ; überschrieben bzw. ausgewischt und
korr.
32 Va. 2. Takthälfte: urspr. Faulenzer [¯ ]; überschrieben.
41/42 V. I Bg. nur bis Ende T. 41; in NMA an V. II angeglichen.
42 Vc./B. r zur 1. Takthälfte ausgewischt und erneut zu den Pausen des
3.-6. 8tels gesetzt
46 – Seitenbeginn mit Neueinteilung des 6.-9. Systems und (unvoll-
ständiger) Bezeichnung: 2 flauti [zwei Systeme], 2 fagotti [ein
System], 2 / Clarini [ein System], [DESP.]
50 DESP. 4. 8tel: urspr. d’; ausgewischt und überschrieben.

116
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

51 – Tempobezeichnung All :o viermal ober-, inner- bzw. unterhalb


der Akkolade
Vc./B. urspr. f bereits zur 1. Note; gestrichen und neu plaziert.
51/52 Vc./B. Seitenwechsel: Bg. T. 51 über den Taktstrich hinaus, in T. 52 je-
doch nicht fortgesetzt.
53 Vc./B. zu Taktbeginn wohl ² ausgewischt und überschrieben
55 – Vermerk à tempo über 1. und 11. sowie im 4. und 8. System
56 Vc./B. möglicherweise vor 1. Note ausgewischtes !
56/57 Va. urspr. Faulenzer [¯ ] als Fortsetzung des Col-Basso-Vermerks
T. 54; überschrieben.
57 Fag., Cl. Seitenbeginn mit Neubezeichnung der Systeme, aber keine Neu-
einteilung der Partitur: 2 fagotti, Clarini. [jeweils ein System].
Cl. 2. Takthälfte: vor A Wischer (Korr. ?)
60 – Bezeichnung Tempo primo. bzw. tempo primo: im 1. und 8. Sy-
stem
Cl. urspr. ² ¬ ¬ ¬ unter r ; ausgewischt und überschrieben.
62 V. II 3. Note überschreibt ausgewischte 4tel-Note e’
63 Fag. I letzte Note überschreibt ¬
65 V. II vor 1. Note ausgewischter Ansatz zu e’
65-66 Vc./B. urspr. anderen Rhythmus vorgesehen: C .|g ¬ ¬ g ¬ ¬ (a | h–gis
mit Bg. über Taktstrich); durch Streichung und Neunotation
(T. 66 im darunterliegenden freien System) korr.
68 V. I vorletzte Note aus d” korr.
71 – Tempobezeichnung Presto: (teils unterstrichen) oberhalb vom
2., 8. und 11. System.
72 Cl. 2. Takthälfte: urspr. A ; überschrieben.
79-81, Vc./B. urspr. bis 1. 4tel T. 81 bzw. 85 jeweils 4tel-Noten d–d’–cis’–h
83-85 usw.) mit Bg. zu T. 79/80 bzw. je ein Bg. zu T. 83 und 84; in
8tel-Noten aufgelöst und Bg. gestrichen.
82, 86, 87 DESP. Gesangstext, 1. 4tel: urspr. jeweils „più“; T. 82 und 86 (nicht
aber T. 87) korr.
91 – nach dem Schlußstrich im Vc./B.-System von fremder Hand Takt-
zähler: 21 [bezieht sich auf T. 71-91]

R e c i t a t i v o „Oh che bella giornata!“

Bll. 200r-201r: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen (auf Bl. 201r 7.-12. System leer).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– FIORD. > ; gestrichen und korr.


urspr. zum Systembeginn =
11 FERR. 1. 4tel aus c”–c” korr.

117
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

20 f. DOR. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 367.


29 f. – mit 2. Hälfte T. 29 neue Akkolade, deshalb irrtümlich bereits
nach 2. Hälfte T. 30 Taktstrich gezogen; gestrichen und versetzt.
61 – nach dem Schlußstrich (zwei einfache Taktstriche) der Vermerk:
segue / Duetto / di Dorabella / e Guilelmo:, darunter von frem-
der Hand mit Rötel Hinweis auf die folgende Nummer: 23.
– – zwischen 8. und 9. System in der rechten Seitenhälfte von frem-
der Hand: 30/6 [Bedeutung unklar]

No. 23 Duetto

Tempobezeichnung Andante grazioso. bzw. Andante grazioso. zu Beginn ober- bzw. unter-
halb der Akkolade (durchweg 1. und 12. System leer, ausgenommen Bll. 202v/203r; vgl.
weiter unten die Bemerkung zu T. 9).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
Clari / netti / in C [letzte Zeile aus in B korr.; zwei Systeme], 2 fagotti [ein System], 2 Corni /
in f. [ein System mit doppeltem Violinschlüssel], Dorabella, Guilelmo, Bassi [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– Bls. bis einschließlich 2. 8tel T. 39 mit dunklerer Tinte notiert, da-


nach Tinte wie in den übrigen Stimmen.
DOR., GUGL., Taktvorzeichnung: jeweils 8 aus 4 korr.
Vc./B.
6 V. I Noten urspr. zusammengebalkt; Balken ausgewischt und mit
Fähnchen zur 1. Note überschrieben.
9 – Seitenbeginn: Partitur neu eingeteilt und alle Systeme beschrie-
ben, jedoch nicht neu bezeichnet: V. I,II (zwei Systeme), Va. I/II
(ein System), Clar. I,II (zwei Systeme), Fag. I,II (zwei Systeme),
Cor. I,II (zwei Systeme), DOR., GUGL., Vc./B. (ein System); mit
T. 28 (= Seitenbeginn) Wiederherstellung der urspr. Partituranord-
nung, Systeme jedoch wiederum nicht bezeichnet.
11 V. II 1. Note: urspr. möglicherweise punktierte 4tel-Note d’; ausge-
wischt und überschrieben.
13 DOR. letzte Note: urspr. e”; gestrichen und zunächst in b’, dann wie-
derum gestrichen und in e” korr.
30-34 Va. zunächst colB geführt, II dann mit dunklerer Tinte nachgetragen;
T. 32: ausgewischtes p mit cresc. überschrieben.
34 Fag. II 1. Note: wohl urspr. c; ausgewischt und überschrieben.
37 – Seitenbeginn: Akkoladenklammer urspr. mit 1. System ange-
setzt; ausgewischt und mit 2. System neu begonnen.
38 V. I urspr. g C mit Bg.; durch Streichung und Überschreibung korr.

118
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

38/39 – r urspr. nur T. 38 zum 3. 8tel (Str., Sgst.) bzw. 2. 8tel (Bls.); in
V. weitere r zum 1./2. 8tel T. 39 gesetzt, dann aber mit großem
Fermatenbogen zu T. 38/39 überschrieben und r in den übrigen
Stimmen entspr. verlängert (in Clar. I urspr. gesetzte r durch-
gestrichen, in DOR. Pausen zu Beginn T. 39 ausgewischt und

jeweils 1. Note: urspr. C ; Fähnchen mit dunklerer Tinte nachge-


neu plaziert).
48 Clar., Fag.,
GUGL. tragen.
63/64 V. I T. 63: urspr. ´ mit Ansatz zu es”–c”–a’ (Noten behalst, jedoch
ohne Balkung), in T. 64: ´ ; alles gestrichen und im darüberlie-
genden (ansonsten freien) System endgültige Version notiert.
64 Clar. I vor der Note ausgewischter Ansatz zu f”
65 Clar. II urspr. mit I auf einem System notiert; gestrichen und korr.
70 V. I 3. 8tel: urspr. ´; ausgewischt und überschrieben.
72 V. I letzte Note: urspr. b’; ausgewischt und überschrieben.
79 V. I 5. Note urspr. ohne 8tel-Fähnchen
79, 81, 83 Fag. urspr. e+g bzw. g+b bzw. e+g (d. h. Stimmen T. 79-83 von unten
nach oben geführt); gestrichen und korr.
80 V. I urspr. Bg. nur zur 1.-4. Note; verlängert.
86, 102 Clar., Fag. urspr. (erst nach Notation der oberen Str.) mit 2. Note begonnen;
erst in einem späteren Arbeitsgang 1. Note hinzugefügt (über-
schreibt dabei in Fag. T. 86 und Clar., Fag. T. 102 jeweils ´ ).
91 V. I Í 2. Note aus a’ bzw. f’ korr.
92 V. II ß
94/95 V. I Bg. vorne etwas lang geraten (vor dem Taktstrich angesetzt); in
NMA an die Folgetakte angeglichen.
96 DOR., GUGL. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 377.
97 Fag. I Note verkleckst (wohl keine Korr.)
120 – nach dem Schlußstrich unterhalb der Akkolade von fremder Hand
Taktzähler: 120, am unteren Seitenrand von anderer Hand Zif-
fer: 25 [Bedeutung unklar; vgl. aber die Bemerkung zu No. 24,
T. 133].

R e c i t a t i v o „Barbara! Perché fuggi?“


Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen (Bll. 208v-209v: Akkoladenklammer zu je fünf
Systemen, 6. und 12. System auf Bll. 208v/209r, 6.-12. System auf Bl. 209v leer): Violini [zwei
Systeme], Viole. [ein System], ferrando, Bassi. [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

3 – Tempobezeichnung All:o zu Taktbeginn ober- und unterhalb der


Akkolade

119
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

4 Va. 3. 4tel: unterhalb von ¬ ausgewischte ´


8 V. I erste ¬ ohne Augmentationspunkt
13 – Tempobezeichnung Adagio zur 2. Takthälfte oberhalb des 1. und
5. Systems
19 FERR. zum Teil auf von Hand verlängertem System notiert
Vc./B. 2. 4tel: ¬ . zu früh angesetzt; ausgewischt und versetzt.
23 – nach dem Schlußstrich (zwei einfache Taktstriche) der Vermerk:
segue l’aria / di ferrando sowie unterhalb der Akkolade weiterer
Vermerk: dopo questo viene scena 7 m: a — Recitativo Istromen-
tato / di Fiordiligi e Rondò.; unter dem ersten bzw. neben dem
zweiten Vermerk von zwei verschiedenen fremden Händen mit
Rötel jeweils Hinweis auf die Nummer der entspr. Arien: 24 bzw.
25 [letzte Zahl bezieht sich auf die Arie innerhalb der von Mozart
angekündigten Szene VII]. Vgl. dazu die Anmerkung in Teil-
band 2, S. 382, sowie in Teilband 1 das Vorwort, S. XXV.

No. 24 Aria

Vgl. zu dieser Nummer die letzte Bemerkung zum vorangegangenen Rezitativ.


Tempobezeichnung Allegretto zu Beginn im 9. System (durchweg 1., 8. und 12. System leer;
vgl. jedoch im folgenden).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 clarinetti / in B. [zwei Systeme], 1 fagotto79, 2 Clarini / in B. [ein System mit doppeltem
Violinschlüssel], Ferrando, Bassi [ein System, ausgenommen Divisi-Notierung T. 66-81: dort
Vc. im 11., B. im 12. System notiert].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– Fag. Systemvorzeichnung: es–B


V. II Systemvorzeichnung: es”–b’
Vc./B. Systemvorzeichnung: b–es
7/8 FERR. Gesangstext: „pieta“ auf Wischer (Korr. ?)
11 FERR. 4. 4tel aus E korr.
13 V. I urspr. , C C mit Bg. zur 1./2. Note und wohl ohne Vorschlag zur
2. Note; durch Überschreibung und Neunotation korr.
14 V. I oberhalb der 1. Note gestrichener Ansatz zu d”
Vc./B. 1. Note: urspr. B; überschrieben.

79 Urspr. zwei Fag. vorgesehen und 7./8. System entspr. bezeichnet (2 fagotti) bzw. jeweils mit Systemvorsatz ver-
sehen; durchweg das für Fag. II vorgesehene (8.) System mit Taktstrichen sowie Pausen versehen, zudem gele-

Kanzellierung der Systembezeichnung und des Schlüsselvorsatzes auch T. 1 (B ) gestrichen.


gentlich auch Wiederholungsstriche und zu den Pausen Fermaten angebracht, ansonsten keine Notation. Bei der

120
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

25 FERR. 3. Note möglicherweise aus d” korr.


27 V. II urspr. 4tel-Note a mit ² A ; ausgewischt und mit Vermerk 8tava
überschrieben.
28 V. I vor 2. Note ausgewischtes }
1. Note möglicherweise zunächst ohne } ; Note ausgewischt und
mit } überschrieben.
FERR.

29 Vc./B. 1. Note wohl aus f korr.


32 V. II zweite r verschmiert (keine Korr.)
42 V. I ² überschreibt ausgewischte ,
49 Clar. II 2. Takthälfte: 1./2. Note überschreibt Ansatz zu Faulenzer [· ]

weder , oder ¤) in Höhe von b’


56 V. I zwischen 1. und 2. Note ausgewischter hohler Notenkopf (ent-

V. II 5. Note aus d’ oder c’ korr.


Va. urspr. rhythmisiert: , . C ; durch Streichung und Überschreibung
korr.
58 Va. 4. Note aus es’ korr.
61 FERR. 4. 4tel aus b’–b’ korr.
65 V. II Ganztaktbg.; in NMA an Va. angeglichen.
66 Vc. 4. Note aus es’ korr.
68 FERR. Gesangstext, 4. 8tel: urspr. „ten“ (vgl. 5.-7. 8tel); gestrichen und
darüber korr.
76 Fag. ober- bzw. unterhalb der Noten zwei Halbtakt- bzw. Ganztaktbg.;
in NMA an die Folgetakte angeglichen.
78 Va. p überschreibt ausgewischtes mf
87 Vc./B. 1. Note: urspr. , ; ausgewischt und korr.
99 – viermal zur 2. Takthälfte Tempobezeichnung All o: : ober-, inner-
und unterhalb der Akkolade
101 V. I 2. Takthälfte: sf zur 1., p zur 2. Note; in NMA an die Bls. ange-
glichen.
107 FERR. Gesangstext, 2. Takthälfte: urspr. „la cru-“; gestrichen und da-
rüber korr.
111 Fag. ¤ urspr. eine Terz höher (ohne Hilfslinie) angesetzt; ausgewischt
und korr.
122/123 – nicht ausnotiert, sondern zu T. 120/121 Wiederholungszeichen
und bis-Vermerk unter Bg.
126 – maschinelle Rastrale rechts nicht richtig gezogen und in der
unteren Hälfte des Blatts sehr kurz, deshalb Notation zum Teil
auf von Hand verlängerten Systemen
133 – nach dem Schlußstrich zwischen 9. und 10. System von fremder
Hand Taktzähler: 133 [aus 122 korr.], am unteren Rand rechts
von weiterer fremder Hand Ziffer: 27 [Bedeutung unklar; vgl. je-
doch die Bemerkung zu No. 23, T. 120].

121
R e c i t a t i v o „Ei parte … senti! … Ah no … partir si lasci“
Das Rezitativ fehlt in Quelle A. Die NMA stützt sich auf Quelle B und berücksichtigt dabei
die Quellen C bis F (vgl. das Vorwort in Teilband 1, S. XVIII und XXV).
Die folgenden Einzelbemerkungen verzeichnen Abweichungen der Vorlagen für das in Quelle
A fehlende Rezitativ gegenüber der NMA, und zwar vorwiegend im Hinblick auf Kopier-
fehler sowie nicht übernommene Artikulationsangaben. In einer oder in mehreren Quellen
fehlende Dynamik, Akzidentien, Artikulations- und Haltebögen werden in der Regel vernach-
läßigt, um den Krit. Bericht nicht unnötig zu belasten, zumal für die NMA-Textgestaltung der
in Frage kommenden Stimmen das Prinzip gegolten hat, sich an den jeweiligen Kontext in den
herangezogenen Abschriften zu halten. Eine typographische Differenzierung konnte in der
Edition deshalb unterbleiben.
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

1 Str. D 1. Takthälfte: C ² (jeweils d’+b’ in V., b in Va. und B in


Vc./B.)
Vc./B. F 1. Takthälfte: 4tel-Note B mit ²
2 Str. F Cresc.-Gabel zur 2. Takthälfte und f erst zu T. 3
6, 8 V. II B-E uneinheitlich artikuliert: 2. Note gelegentlich ohne, gele-
gentlich mit Stacc.-Punkt oder -Strich (zusätzlich zu Bg.
zur 1./2. Note); in NMA an V. T. 10 und 13 angeglichen.
10 V. I D 2. Takthälfte: je ein Bg. zur 1./2., 2./3. und 3./4. Note,
4. Note dann ohne Stacc.
V. II D ohne f
V. II B, E zusätzlich zu Bg. zur 2.-4. bzw. 2.-5. Note ein kurzer
Bg. zur 2./3. Note
13 B 1. Note: urspr. as’ (mit y); zunächst mit Rötel, dann mit
schwarzer Tinte in b’ korr. (das urspr. y in Höhe von as’
FIORD.

gilt dann für b’). Quelle C bringt as’ (mit y), Quellen D
und E b’ (mit y , in Quelle E allerdings in Höhe von
as’!), Quelle F a’ (mit }).
B, C Gesangstext: jeweils „ascoltar?–“
F Gesangstext: „ascoltar“
24 FIORD. – Gesangstext: zu weiteren sechs (von Mozart nicht ver-
tonten) Versen zum Schluß des Rezitativs vgl. die An-
merkung in Teilband 2, S. 399, sowie in Teilband 1 das
Vorwort, S. XXV.

No. 25 Rondo

Vgl. zu dieser Nummer das Vorwort in Teilband 1, S. XXV.


Tempobezeichnung Adagio. bzw. Adagio zu Beginn oberhalb des 1. und 11. Systems (6. Sy-
stem auf Bll. 220r-221r, 222r-227r, 1. und 12. System auf Bl. 221v und 4. System auf Bl. 227v
leer, ausgenommen Taktstriche, Taktvorzeichnung in T. 35 und gelegentlich Ganztaktpausen).

122
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
1mo flauto [aus 1 flauto korr.; oberhalb von 1 das hier hochgestellte mo hinzugefügt], 2do flau-
to, 2 Clarinetti / in H. [zwei Systeme], 2 fagotti [ein System], 2 / Corni / in E. [ein System mit
doppeltem Violinschlüssel], fiordiligi, Bassi [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– Fl. II, V. II Systemvorzeichnung: jeweils cis’–fis”–dis’–gis”


Va. Systemvorzeichnung: fis’–gis’–cis’–dis’
FIORD. Systemvorzeichnung: cis”–fis’–dis”–gis’
Vc./B. Systemvorzeichnung: cis–fis–dis–gis
7/8 FIORD. 4./1. 4tel: urspr. wie T. 6/7 beabsichtigt, dann mit 1. Note T. 8
abgebrochen; in T. 7 überschrieben, in T. 8 ausgewischt und

2. 8tel auf Wischer: möglicherweise aus g korr.


überschrieben.
11 Cor.
12 V. I letzte Note möglicherweise aus fis” korr.
13 V. I 2. Takthälfte möglicherweise aus Halbenote dis’ korr.
13-15 Clar. I urspr. bis einschließlich 1. 4tel T. 15 im System von Fl. I notiert;
gestrichen und neu geschrieben.
20 – zur Seitenmitte Partitur neu eingeteilt und 5.-9. System be-
zeichnet: flauti [zwei Systeme], Clarinetti [ein System], fagotti
[ein System], Corni [ein System]
22 V., Va. urspr. jeweils B ; ausgewischt und korr.
24 – Seitenbeginn mit Neueinteilung der Partitur (4./5. und 7.-10 Sy-
stem bezeichnet, 6. System leer und ohne Bezeichnung): flauti
[zwei Systeme], Clarinetti [zwei Systeme], fagotti [ein System],
Corni [ein System].
Vc./B. urspr. in 1. Takthälfte: A ; ausgewischt und korr.
$
26 Cor. urspr. und in I Ansatz zu c”; ausgewischt und überschrieben.
29 Fag. urspr. Pausen bis 16tel-Einsatz im 4. 4tel; ausgewischt und über-
schrieben.
34/35 – unterhalb der Akkolade von fremder Hand Taktzähler: 34
35 – dreimal Tempobezeichnung All :o moderato (in verschiedenen
Schreibweisen) ober- und innerhalb der Akkolade
FIORD., Vc./B. Taktvorzeichnung z überschreibt 4tel-Note e’ bzw. 8tel-Note e
und ¬ , anschließend Neunotation (Vc./B. in veränderter Version).
63/64 Vc./B. urspr. in T. 63 B , in 1. 4tel T. 64 ² ; durch Neunotation und
Überschreibung korr., B jedoch nicht kanzelliert.
66 FIORD. nach 1. Note gestrichener Augmentationspunkt
67 – urspr. auch im 6. (ansonsten freien) System r gesetzt; ausge-
wischt.
71-73 Fag. urspr. bis 1. Hälfte T. 73 Pausen sowie anschließend = > ; durch
Streichung, Überschreibung und Neunotation korr.
79 Vc./B. aus , , (mit Bg.) korr.

123
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

81/82 V. II Bg. erst mit 3. Note T. 81 begonnen (vgl. jedoch Kontext)


82/83 Vc./B. Bg. nur bis Ende T. 82; in NMA an T. 80/81 angeglichen.
83/84 Fl., V. I jeweils Bg. nur bis Ende T. 83 gezogen (vgl. jedoch Vortakte)
86 Fl. letzte Note aus C korr.
86, 88 Clar. I jeweils zunächst versehentlich im System von Clar. II; ausge-
wischt, gestrichen und im richtigen System erneut notiert.
87 Vc./B. 2. Note auf Wischer: wohl urspr. a
90 Cor. urspr. B ; ausgewischt.
91 Clar. I urspr. c” im 6. (ansonsten freien) System notiert; ausgewischt.
94 FIORD. 2. Takthälfte: zwischen den Noten A einer verworfenen Version
94/95 Vc./B. Bg. nur bis zum Taktstrich gezogen (vgl. jedoch V. und Va.)
95/96 Fl. I Í jeweils Bg. nur zu den 16tel-Noten; in NMA an T. 80 ff. ange-
96/97 V. I ß glichen.
97 Vc./B. 2.-4. 4tel: urspr. ² A ; überschrieben.
97/98 Str. Seitenwechsel: jeweils Bg. nur bis Ende T. 97; in NMA an
T. 94/95 angeglichen.
98 Clar. I 2. Takthälfte: urspr. einen Ton höher; ausgewischt und korr.
100 V., Va. jeweils p wiederholt
106 Va. 2. Takthälfte: urspr. A ; ausgewischt und korr.
113 – nach diesem Takt drei Takte gestrichen (V., Va. ohne Notation,
jedoch Systeme mit Taktstrichen versehen):
[113 a]

Fl. I

Fl. II

Clar. I

Clar. II

Fag. I,II

*)
Cor. I,II

Fiord.
be
**)
Vc./B.

124
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(113) (–)

ne al tuo can dor.

*) T. [113b], Cor.: 1. 4tel urspr. doppelt behalst; ² für I hinzugefügt,


oberen Hals jedoch nicht gestrichen.
**) T. [113b], Vc./B.: in der Quelle B (im Notenbeispiel wegen Tren-
nung des Takts in A A aufgelöst).
gestrichen, Akkoladenklammer neu gezogen und Notation fort-
gesetzt.
113 Gesangstext, 2./3. 4tel: Textverlängerungsstrich überschreibt aus-
gewischtes „c“ (= Ansatz zu „caro“); 4. 4tel aus E korr.
FIORD.

116 Fl. jeweils aus C ² A korr.


117 FIORD. Gesangstext, 4. 4tel: urspr. bereits hier „-ne al“ (vgl. T. 118); ge-
strichen.
118 Fag. stark verkleckst, jedoch e+gis deutlich zu erkennen; davor von
fremder Hand den von Mozart vergessenen ; nachgetragen.
119 Clar. I urspr. im System von Fl. II angesetzt; ausgewischt und im rich-
tigen System erneut notiert.
121-124 Va. Í jeweils Bg. nur zu den 8tel- bzw. 16tel-Noten; in NMA an Fag.
122-124 V. I ß und Vc./B. bzw. V. I T. 121/122 angeglichen.
125 Fag. urspr. Bg. zur 2. Takthälfte; gestrichen.
V. I 1. 4tel: urspr.möglicherweise gis’+e”; untere Note in e’+h’ korr.
127 – nach dem Schlußstrich unterhalb der Akkolade von fremder
Hand Taktzähler: 93 [bezieht sich auf T. 35-127]

125
R e c i t a t i v o „Amico, abbiamo vinto!“

Bl. 229: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen (1. und 12. System auf recto leer), Bl. 230r:
Akkoladenklammer zu 1./2., 3./4. und 5.-9. System, in der 3. Akkolade Beginn des Accompa-
gnato mit T. 63 (Rest der Seite leer), Bll. 230v/232r: Akkoladenklammer zu je fünf Systemen
(6. und 12. System leer, ausgenommen Bl. 231v mit dem ersten, verworfenen Schluß des Ac-
compagnato: dort 1.-3. und 9.-12 System leer; vgl. im folgenden).
Bll. 231v bringt den ursprünglichen c-moll-, Bl. 232r den neuen, nach D-dur modulierenden
attacca-Schluß des Accompagnato (vgl. im folgenden die erste Bemerkung zu T. 89 sowie
die Bemerkung zu T. 90-97, dazu die Anmerkung in Teilband 2, S. 422, sowie in Teilband 1
das Vorwort, S. XXV f.
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

9, 20 FERR. > überschreibt =


=
= >
bzw. ;
23 GUGL. Stimmenbezeichnung Guil: überschreibt Ferr:
26/27 Cont. urspr. Haltebg. über Taktstrich; ausgewischt.
34 Cont. nach 1. Takthäfte Systemwechsel: urspr. Bg. über Systemende
hinaus; ausgewischt.
37 GUGL. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 417.
45 GUGL. nach 3. 4tel ; erneut gesetzt, dann aber ausgewischt.
60 FERR. nach 4tel-Note b’ urspr. ² ; gestrichen.
63 – mit Beginn des Accompagnato (= Systembeginn) Partitur einge-
richtet und Systeme bezeichnet: Violini [zwei Systeme], Viole.
[ein System], guil, Bassi [ein System]; oberhalb der Akkolade
Aufführungsanweisung: senza tempo.
65 – urspr. dreimal Tempobezeichnung All:o ober-, inner- und unter-
halb der Akkolade; mit hellerer Tinte à tempo bzw. à tempo zu
den Bezeichnungen ober- und unterhalb der Akkolade hinzuge-
fügt (steht über bzw. unter den urspr. Bezeichnungen).
72 Vc./B. urspr. zu Taktbeginn: A ; ausgewischt und überschrieben.
76 GUGL. 3. 4tel: ¬ überschreibt ²
79, 86 – Tempobezeichnung Andante. bzw. andante: (T. 79) und all :o bzw.
All :o (T. 86) jeweils ober- und unterhalb der Akkolade
88 V. II 1. Takthälfte; urspr. vor der oberer Note } ; ausgewischt.
89 FERR. 1. Note aus C korr.
– nach diesem Takt urspr. c-moll-Schluß des Accompagnato
(siehe das Notenbeispiel auf der gegenüberliegenden Seite); an-
schließend an Mozarts Schlußvermerk von fremder Hand mit
Rötel Hinweis auf die folgende Nummer: 26; Notentext wohl von
Mozart mit brauner Tinte, Schlußvermerk und anschließenden
Nummernverweis mit Bleistift (vermutlich von fremder Hand) in
einem Zug gestrichen.

126
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________
[90 a]
(89) (–)
V. I

V. II

Va.

segue L’aria di Guilelmo.

Ferr.
8 si glio.

Vc./B.
*)
*) T. [90a], Vc./B.: vor A ausgewischte ²
90-97 – neuen (um sechseinhalb Takte verlängerten), nach D-dur modu-
lierenden Schluß des Accompagnato auf Bl. 232r notiert: zum
Seitenbeginn Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme],
Viole [ein System], Ferr:, Bassi [ein System]; nach dem letzten
Taktstrich (T. 97) mit derselben Tinte wie beim Notentext der
Vermerk: attacca l’aria di Guilelmo. N :o 26.

No. 26 Aria

Vgl. zu dieser Nummer die Anmerkung in Teilband 2, S. 423, sowie in Teilband 1 das Vor-
wort, S. XXVI.
Tempobezeichnung Allegretto bzw. Allegretto. zu Beginn oberhalb des 2. und 10. Systems
(jeweils 1. und 12. System auf Bll. 233r-235r und 239r-241r leer; zu den übrigen Bll. vgl. im
folgenden die Bemerkung zu T. 59-120).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 flautti [zwei Systeme], 2 oboe [ein System mit doppeltem Violinschlüssel], 2 fagotti [ein Sy-
stem], 2 Corni / in g. [ein System mit doppeltem Violinschlüssel], Guilelmo, Bassi [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– GUGL., Vc./B. Taktvorzeichnung: urspr. jeweils ? ; ausgewischt und überschrie-


ben.
1 Vc./B. f überschreibt p
1/2 Cor. fp nicht getrennt notiert, sondern zu T. 1 gesetzt; in NMA an
Vc./B. angeglichen.
7/8 Ob. urspr. bis 1. 8tel T. 8 in Terzen geführt (mit g’+h’ beginnend);
durch Streichung und Neunotation korr.

127
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

10/11 Ob. urspr. wie T. 9/10; teils gestrichen, teils ausgewischt und über-
schrieben.
11 Fag. 1. Note verkleckst (Korr. ?)
V. I 3. 8tel: urspr. g’+d”; ausgewischt und überschrieben.
16 Vc./B. urspr. g ¬ ² mit r über ² ; gestrichen und korr.
20 V. II vor 1. Note ausgewischte ¬
23-52 – alle sechs Takte Kopistenzeichen: Rötel-Ziffern 1 bis 6
28 V. 2.-4. 8tel: I urspr. wie II und in II Faulenzer [¯ ], also unisono ge-
führt; I gestrichen und darüber Pausen gesetzt, II überschrieben.
31 V. I 2.-4. Note: urspr. d”–a’–d”; ausgewischt und überschrieben.
41 Vc./B. Triole: urspr. ohne } zur 2. Note; verdickt überschrieben (dabei
überschreibt oberer Schriftzug des } Triolenziffer 3).
43 GUGL. Gesangstext: „mostro“ auf Wischer geschrieben (Korr. ?)
46, 48 GUGL. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 427.
47 Cor. Wischer: urspr. möglicherweise Fag. I (d’) angesetzt
50 V. I 1. Note überschreibt ¬
55 V. I 2./3. Note: urspr. c”’–a” (also h” vor c”’ vergessen); ausgewischt
und überschrieben.
59 – ab hier alle fünf bis sechs Takte Kopistenzeichen, jedoch andere
Hand als in T. 23-52 (vgl. die Bemerkung dort): Rötel-Ziffern 1
bis 23 (Ziffer „15“ übersprungen, d. h. 14 zu T. 128, dann
bereits 16 zu T. 133).
59-60 Va. überschreibt urspr. Vermerk colB
59-120 Cl., Timp. jeweils im 1. und 12. System nachgetragen, dabei Akkoladen-
klammer nach oben und unten verlängert und vor T. 59 Systeme
bezeichnet: 2 clarini / in C bzw. Timpany / in C; zu Beginn
T. 59 in Timp. ausgewischte 4tel-Note c.
71 Fl. II 1. 4tel: g ¬ ; in NMA an die übrigen Hbls. angeglichen.
72 Ob. II 2. Note: zunächst möglicherweise c”; ausgewischt und über-
schrieben.
74 Ob. verschmiert (keine Korr.)
75 Vc./B. urspr. Halbenote c mit Haltebg. über den Taktstrich hinaus; ge-
strichen und korr.
80-82 Ob., Fag. urspr. wie T. 83-85 begonnen, Fag. allerdings im Cor.-System
notiert: Notation unvollständig (vor allem Artikulation und Ak-
zidentien-Setzung lückenhaft), in T. 82 Ob. fehlt Anschlußnote,
in Fag. jeweils C notiert; ausgewischt und gestrichen, jedoch nur
in T. 82 B gesetzt.
82 Va. aus g ¬ ² korr.
84/85 Va. urspr. e’–d’–c’| h (vgl. die Bemerkung zu T. 113); T. 84 gestri-
chen und korr., T. 85 überschrieben.

128
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

104 V. II Í 1. Note aus ¬ korr. (und wohl erst dann Haltebg. vom Vortakt
105 V. I ß gezogen)
109-114 GUGL. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 433.
113 Va. 1./2. Note: urspr. e’–d’ (vgl. die Bemerkung zu T. 84/85); gestri-
chen und korr. bzw. erst dann Stacc. gesetzt.
114 Ob. II 1. 4tel: urspr. h’; gestrichen und korr.
114-118 GUGL. Gesangstext: urspr. 2. Hälfte T. 114 bis 1. Hälfte T. 118 „siete
vaghe siete amabile fino ai piè“ (vgl. T. 87-89 und 100-101); ge-
strichen und oberhalb des Systems korr., dabei auch Notentext
T. 116 aus g. i C (d–g–g) korr.
122-126 GUGL. Gesangstext: urspr. ab 2. Hälfte T. 122 „io vo bene al sesso vo-
stro velo mostro“ (vgl. T. 114-118 sowie die vorige Bemerkung);
gestrichen und oberhalb des Systems neu gesetzt, dabei auch
Notentext T. 124 und 126 aus g g ² (d’–g bzw. h–g) in C ² (d’
bzw. h) korr.
aus 4tel-Note h’ mit ² korr.
1. Note: urspr. als Vorschlagsnote (i) angesetzt; mit den Folge-
124 V. I
131 V. II
noten zusammengebalkt, Fähnchen jedoch nicht gestrichen.
134 V. II 1. 4tel: urspr. wie T. 132; ausgewischt und korr.
137-139 Fag. urspr. im Cor.-System notiert (T. 137/138 mit Stacc.-Punkten);
gestrichen und im richtigen System erneut notiert (jedoch Stacc.
nur T. 137). Stacc. der urspr. Notation im Cor.-System stehen-
gelassen, es bleibt also unklar, ob sie für die nachgetragenen
Cor.-Stimmen noch gelten.
141 GUGL. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 436.
144 Ob. II 8tel-Note aus h’ korr.
155 Va. C urspr. einen Ton höher angesetzt; ausgewischt und korr.
155-158 V. I, GUGL., urspr. ab 2. 4tel T. 155:
Vc./B. 156
2.

1. etc.
V. I

Gugl.
per ché, han cer to un gran per ché
etc.
Vc./B.

GUGL. durchweg, V. I und Vc./B. nur T. 156-157 gestrichen und


in den darüber- bzw. darunterliegenden Systemen die endgültige
Version notiert (dabei urspr. Lesart in V. I wiederhergestellt).

129
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

161 V. I, Va. jeweils urspr. C ² unter r; durch Überschreibung und Strei-


chung korr.
161-164 GUGL. Í Korr. analog T. 155-158 (GUGL.) bzw. T. 156-157 (Vc./B.); vgl.
ß
162-163 Vc./B. dazu die Bemerkung zu T. 155-158 (mit Notenbeispiel).
168 V. I 1. 4tel: urspr. wie T. 166; ausgewischt und überschrieben.
170 Fl. I, Vc./B. jeweils 1. 4tel aus C korr.
172 V. I 2. Note aus Ansatz zu c”’ korr.

R e c i t a t i v o „In qual fiero contrasto“

Tempobezeichnung All :o zu Beginn oberhalb der Akkolade (Akkoladenklammer zu je fünf Sy-


stemen; Bl. 242: 1. und 6., Bl. 243r: 1.-3 und 9.-12. System leer, im 1. System Bl. 242r jedoch
Teil der Szenenanweisung).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
ferrando:, Bassi. [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

1-3, 6-8 V. I urspr. jeweils Bg. nur zur punktierten Figur T.c ; teils verlängert,
teils gestrichen und neu gezogen.
10/11 FERR. 4./1. 4tel: urspr. ¬ g|g g (es”–c”–c”) mit Gesangstext „bas-“
bzw. „tò per“; mit hellerer Tinte korr.
12 V. I zunächst Bg. nur zum 4. 4tel; nach vorne verlängert.
20-22 V. II Bg. nur bis Ende von T. 21 gezogen; in NMA an V. I T. 17-19
angeglichen.
23 f. FERR. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 441.
24 – zur Taktmitte Tempobezeichnung andante bzw. Andante. ober-
bzw. unterhalb der Akkolade
25 – Seitenbeginn: urspr. Akkoladenklammer mit 1. System begon-
nen, dann mit 4. System abgebrochen und von 4. bis 8. System
neu gezogen.
29 – nach dem Schlußstrich (zwei einfache Taktstriche) der Vermerk:
segue la Cavattina / di ferrando., rechts davon von fremder Hand
mit Rötel Hinweis auf die folgende Nummer: 27.

No. 27 Cavatina

Tempobezeichnung All :o zu Beginn ober- und unterhalb der Akkolade (durchweg 1. und 12. Sy-
stem leer).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 / Clarinetti / in B [zwei Systeme], 2 fagotti [zwei Systeme], 2 Corni / in C [ein System mit
doppeltem Violinschlüssel], Ferrando., [Bassi: ein System].

130
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– Fag. I, Vc./B. Systemvorzeichnung: jeweils es–b–as


Fag. II Systemvorzeichnung: b–es–as
Va. Systemvorzeichnung: es’–as–b
1 (Auft.) Vc./B. ¬ aus ² korr.
7 Vc./B. r nur zu den Pausen im 2./3. 4tel; in NMA an die übrigen Stim-
men angeglichen.
11-13 V. I Bg. mit 1. Note T. 12 unterbrochen und mit 2. Note neu ange-
setzt; in NMA an T. 41 f. angeglichen (abweichende Bg.-Setzung
T. 42 f. in der NMA beibehalten).
19 FERR. 2. Takthälfte verkleckst (Korr. ?)
33 Vc./B. möglicherweise aus , , korr.
34 V. I urspr. wie T. 32 rhythmisiert (jedoch stets es”); ausgewischt und
überschrieben.
37 Ob. beim ersten Einsatz der Stimmen 5./6. System neu eingeteilt und
neu bezeichnet, zunächst mit 2 oboe zwischen den beiden Syste-
men, dann jeweils mit oboe zu den einzelnen Systemen; Ob. I:
dolce: überschreibt p.
38 Ob. I, V. I Systemvorzeichnung: jeweils e”–a’–h’
Ob. II, V. II Systemvorzeichnung: jeweils a’–e”–h’
Fag. I Systemvorzeichnung: h–e–a
Fag. II, Vc./B. Systemvorzeichnung: jeweils e–h–a
Va. Systemvorzeichnung: e’–a–h
Fag. I 1. Note wohl zunächst entspr. ; angesetzt; ausgewischt und ra-
diert bzw. mit = > für die Neunotation überschrieben.
46-48 Cor. urspr. jeweils B ; korr., Pausen jedoch nicht gestrichen.
48 V. II drittletzte Note verdickt (Korr. ?)
49 Ob. jeweils wohl urspr. Einsatz erst mit Auftaktnote e” bzw. g’ (in I
mit A ² davor und p zur Note, in II ohne Pausen und nur Ansatz
zu p); Neunotation in I auf Wischer mit sf zur 1. Note (p steht be-
reits zur 3. Note), in II Ansatz zu p ausgewischt und zur 1. Note
der Neunotation sfp gesetzt.
V. I zur Taktmitte Wischer (Korr. ?)
57 Fag. II 1. 4tel: urspr. d’; ausgewischt und korr.
59 Ob., Clar. 5./6. System beim Einsatz der Clar. neu eingeteilt und bezeich-
net: 2 oboe. bzw. 2 clarinetti
Fag. I 1. 4tel aus ² korr.
Cor. I 1. Note aus Ansatz zu g” korr.
70 Clar. II 2. Takthälfte: ! vor 1. Note auf Wischer (Korr. ?)
73 – nach dem Schlußstrich in Höhe des 11. Systems von fremder
Hand mit Rötel Taktzähler: 73

131
R e c i t a t i v o „Bravo: questa è costanza“

Bll. 248r: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen, Bl. 248v: Akkoladenklammer zu 1./2.


System (Rest der Seite ist dem anschließenden Rezitativ „Ora vedo che siete“ gewidmet; vgl.
weiter unten).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

33 D. ALF. 1. Takthälfte: urspr. 4tel- und 8tel-Note gis–e; 2. Note gestrichen


und Augmentationspunkt nach 1. Note gesetzt.

R e c i t a t i v o „Ora vedo che siete“

Bll. 248v und 249: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen (Bl. 248v: 1./2. bzw. 3./4. System
enthalten die Schlußtakte des vorangegangenen Rezitativs sowie die Szenenanweisung für das
vorliegenden Rezitativ; Bl. 249v: 9.-12. System leer).
Zum originalen E-dur- und lediglich in den Sekundärquellen überlieferten F-dur-Schluß vgl.
die Anmerkung in Teilband 2, S. 455, sowie in Teilband 1 das Vorwort, S. XXVI.

Takt System Quelle Bemerkung


______________________________________________________________________________________________

20 FIORD. A ! vor 2. Note auf Wischer (Korr. ?)


31 DOR. A vor 1. Note möglicherweise ausgewischte ¬
41 A urspr. nach 2. Note ² ; gestrichen.
vor 1. Note ausgewischtes }
FIORD.
51 DOR. A
56 ff. – A-F Quelle A enthält nur den E-dur-Schluß, der in der NMA
im Anhang III/1 wiedergegeben ist (vgl. die Bemerkun-
gen dort, S. 173); Schlußvermerk im Hauptteil des Teil-
bands 2 (T. 61) nach Quelle A.
Quelle B bringt urspr. den E-dur-Schluß, der jedoch stark
radiert wurde und mit dem F-dur-Schluß überschrieben
ist. Möglicherweise wurde im Zusammenhang mit dieser
Korr. der Rezitativ-Beginn verändert: T. 1-14 verworfen
und nach 1. 4tel T. 15 Rötel-Kreuz gesetzt, das auf ein
Einlage-Blatt mit den neu geschriebenen, jedoch kaum
veränderten T. 15-31 hinweist (dort wurden in T. 15 die
beiden letzten Noten DESP. durch ² ersetzt); zum Schluß
des Rezitativs der Vermerk: L’Aria di Dorabella.
Quelle C bringt das vollständige Rezitativ mit F-dur-
Schluß und setzt Schlußvermerk analog Quelle B.
Die Quellen D und E beginnen das Rezitativ mit T. 15
(gemäß des Strichs in Quelle B), übernehmen den F-dur-
Schluß und setzen Schlußvermerk: segue L’Aria di Do-
rabella bzw. segue Aria di Dorabella.

132
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(56 ff.) (–) (A-F) Quelle F beginnt das Rezitativ wiederum mit T. 15
(gemäß des Strichs in Quelle B), enthält aber auch wei-
tere Striche und umfaßt deshalb nur 38 Takte; ferner
wird der hier enthaltene F-dur-Schluß um zwei Takte ge-
kürzt (T. 36 und 38 entfallen), auch der Schlußvermerk
ist möglichst kurz gehalten: Aria.

No. 28 Aria

Tempobezeichnung Allegretto vivace. zu Beginn oberhalb des 1. und 11. Systems.


Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
1 flauto [ein System], 2 Clarinetti / in B [zwei Systeme], 2 oboe [ein System mit doppeltem
Violinschlüssel], 2 fagotti [zwei Systeme], 2 Corni / in B alti. [ein System mit doppeltem Vio-
linschlüssel], Dorabella, Bassi. [ein System].
Zu den gestrichenen Takten in Vc./B. vgl. im folgenden die gemeinsame Bemerkung zu
T. 10-18 etc.
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– Fag. Systemvorzeichnung: es–b bzw. es–B


V. II Systemvorzeichnung: es”–b’
Va. >
= überschreibt Ansatz zu $
=
Vc./B. Systemvorzeichnung: b–es. Wo nicht gestrichen (vgl. dazu die ge-
meinsame Bemerkung zu T. 10-18 etc.), Notation durchweg von
Kopistenhand nachgezogen und deshalb verdickt (vgl. dazu das
Vorwort in Teilband 1, S. XXI).
1 (Auft.) Clar. I urspr. g’; gestrichen und korr.
DOR., Vc./B. jeweils ¬ überschreibt ausgewischte 8tel-Note b’ bzw. mögli-
cherweise A
2 Cor. urspr. zum 6. 8tel p; ausgewischt und gestrichen.
3 Cor. urspr. zu Taktbeginn ¬ ; überschrieben.
4 Clar. II 6. 8tel überschreibt ¬
8 Vc./B. urspr. ² ¬ ¬ ¬ mit r zur 1. Takthälfte; ausgewischt und B ge-
setzt.
10 Fag. I urspr. im System von Ob., II im System von I; ausgewischt
und jeweils im richtigen System erneut notiert.
10-18, Vc./B. urspr. jeweils wie Fag. II, ausgenommen geringfügige Abwei-
32-40, chungen in Notenwerten (öfters C ¬ gegenüber g ¬ ¬), Tonhöhen
63-71, (2. Hälfte T. 12, 34 und 65: jeweils f statt B, 1.-4. 8tel T. 68: a
98-106 statt c’, 1. Note T. 98: b statt B) und Dynamik (T. 105-106: cre-
scendo statt f bereits T. 104); durchweg gestrichen und jeweils
zum ersten Takt unterhalb des Systems senza Basso. (in verschie-

133
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(10-18 (Vc./B.) denen Schreibweisen) vermerkt. Zusätzlich zur Korr. Mozarts


etc.) von Kopistenhand jeweils zu Beginn der gestrichenen Takte
Tacet sowie in den gestrichenen Takten verdickte Ganztaktpausen
gesetzt; zu Beginn T. 19 und 107 von derselben Hand Neuein-
satz von Vc./B. mit Bassi gekennzeichnet.
12 Cor. 1. Takthälfte aus ¬ E korr.
13, 14 Clar. I 6. 8tel T. 13 bis 2. 8tel. T. 14: urspr. wie DOR. (aber einen Ton
tiefer); ausgewischt und überschrieben.
13, 35 DOR. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 457.
17 – urspr. zu Seitenbeginn notiert, jedoch nur Fl., DOR. und Vc./B.
eingetragen (Vc./B. in der urspr. Version wie oben bei T. 10-18
etc. vermerkt; vgl. dort); zunächst mit Rötel, dann mit Tinte ge-
strichen, schließlich auf der vorangehenden Seite erneut bzw.
vollständig notiert (diesmal allerdings mit B in Vc./B analog der
korr. Lesart von T. 10-18 etc.).
35 Clar. II 6. 8tel überschreibt ¬
39, 40 Cor. p in beiden Takten, Einsatz also wohl urspr. erst T. 40 (2. Note
Cor. I in T. 39 überschreibt möglicherweise B).
53 Fag. I p wohl von fremder Hand; in NMA an Ob. angeglichen.
53 f., 55 f. Fag. Í jeweils Bg. nur zu den 8tel-Noten; in NMA an Ob. I T. 56 f. an-
55 f. Ob. ß geglichen.
59-61 DOR. Gesangstext: urspr. „se tu lo lasci far“ (vgl. T. 56 f.); ausge-
wischt und oberhalb des Systems neu geschrieben.
60 Vc./B. 3. 8tel: ¬ überschreibt ²
62 Vc./B. 1. 4tel: urspr. eine Oktave tiefer; ausrasiert und korr.
66 Clar. I 6. 8tel überschreibt ¬
83 Fag. II urspr. im Cor.-System; ausgewischt und im richtigen System er-
neut notiert.
92/93 Vc./B. stark radiert und korr.: urspr. Lesart (wohl analog V. I) nicht zu
erkennen, da Neunotation später von Kopistenhand verdickt nach-
gezogen.
94-97 Vc./B. jeweils B von Kopistenhand nachgetragen (in T. 94 zusätzlich
zu B von Mozart)
95 Fl. urspr. 1. wie 2. Takthälfte; ausradiert und korr.
96 Ob. 2. Takthälfte: urspr. wie T. 95; ausgewischt und überschrieben.
97 Fl., Clar. I 2. Takthälfte jeweils aus ² ¬ korr.
98 DOR. vor 3. Note Wischer (Korr. ?)
102 Clar. II 1. Note: urspr. e’; gestrichen und korr. bzw. zur Verdeutlichung
mit Beischrift g versehen.
106 V. I urspr. B , d. h. Einsatz erst mit b” in T. 107 (dort f); bei Neuno-
tation Pause überschrieben bzw. f gestrichen und zur Auftakt-
note gesetzt.

134
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

108 Clar. Stimmen vertauscht (wohl wegen Seitenwechsels) und neu be-
zeichnet: Clarinetto 2do bzw. Clarinetto 1mo: (vgl. dazu die fol-
gende Bemerkung)
Fag. I urspr. im Ob.-System; ausgewischt, im richtigen System erneut
notiert und dann Ob. eingetragen (vgl. die vorige Bemerkung).
112 – nach dem Schlußstrich unterhalb der Akkolade von fremder
Hand Taktzähler: 112 [2 aus 0 korr.]

R e c i t a t i v o „Come tutto congiura“

Das Rezitativ ist in Quelle A nicht autograph überliefert (vgl. das Vorwort in Teilband 1,
S. XXVI). Die NMA stützt sich auf Quelle B und berücksichtigt dabei die Quellen C bis F
(die im folgenden vermerkten Striche in Quelle F stimmen nicht mit den Strichen in Quelle B
überein).
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– – B, E Szenenanweisung, letzte Zeile, 5. Wort: „visti“ statt


„venduti“
C, F ohne Szenenanweisung
D Szenenanweisung: „Fiordiligi, Guilelmo, / Ferrando
D. Alfonso / e Despina.“
10 – F nach 3. 4tel ² in Sgst. gesetzt und T. 18 angeschlossen
(Gesangstext wie NMA, jedoch Notentext bis T. 20 ab-
weichend)
17 FIORD. B-E 1. Note ohne y (in Quelle F: Strich; vgl. dazu die vorige
Bemerkung)
18 F 4. Note ohne y
2. Note ohne y
FIORD.
23 FIORD. B, C,
E, F
24 – F T. 26 schließt an T. 24 an
25 FIORD. B-E jeweils 1. Note ohne y (in Quelle F: Strich; vgl. die vo-
rige Bemerkung)
26 B-F jeweils 1. Note ohne y (= Systembeginn in Quellen B-E)
jeweils 6. Note mit y
FIORD.
28 FIORD. B-F
31 DESP. B-F Gesangstext, 2./3. 4tel: das französische Wort „abrégé“
nicht durch Unterstreichung hervorgehoben (vgl. jedoch
das Vorwort in Teilband 1, S. XXVI)
38 – F nach 1. 4tel schließt T. 40 an (Gesangstext wie NMA,
jedoch Notentext sowohl in der Sgst. als auch im Cont.
bis Taktende abweichend)
44 B-F jeweils y zur vorletzten Note
jeweils 1. Note ohne y (= Systembeginn in Quellen B-D)
DESP.
45 DESP. B-E

135
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

46 – B, C, D jeweils ohne Szenenanweisung


E Szenenanweisung: „Fiordiligi / Guilelmo“
F Szenenanweisung: „Fiord. sola“ (da Rezitativtext GUGL.
T. 56 f. entfällt; vgl. dazu die Bemerkung zu T. 56)
49 FIORD. B, C, jeweils 1. Note ohne !
E, F
55 FIORD. B-F jeweils 3. Note ohne }
56 – F nach 1. 4tel schließt 2. 4tel T. 60 an (Gesangstext wie
NMA, jedoch Notentext der Sgst. bis einschließlich
1. Note T. 61 abweichend)
61 FIORD. B, C, E jeweils 1. Note ohne ! (= Systembeginn in Quellen B
und C)
F 1. Note abweichend (vgl. die Bemerkung zu T. 56)
65 FIORD. B-F jeweils ! vor letzter Note
66 – F ohne Schlußvermerk

No. 29 Duetto

Tempobezeichnung Adagio zu Beginn unterhalb der Akkolade (durchweg 1. und 12. System
leer, ausgenommen Korr. in T. 121 ff.; vgl. weiter unten die entspr. Bemerkung).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 oboe [zwei Systeme], 2 fagotti [ein System], 2 Corni / in A. [Punkt nach A verschmiert; ein
System mit doppeltem Violinschlüssel], Fiordiligi, Ferrando, Bassi [ein System].
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– Ob. II, V. II Systemvorzeichnung: jeweils cis”–gis”–fis”


FERR. Systemvorzeichnung: cis”–fis’–gis’
Vc./B. Systemvorzeichnung: cis–gis–fis
10 V. II 2. Note: urspr. cis’; ausgewischt und korr.
11 Cor. I 2. Note: urspr. g’; ausgewischt und korr.
11/12 – Bezeichnung con più moto oberhalb des 11. Systems (zum 6. und
8. System von Kopistenhand wiederholt)
15 FERR. A überschreibt möglicherweise ausgewischte ²
18 FERR. Gesangstext: „mi m[or]“ auf starker Rasur: urspr. Lesart nicht
mehr zu erkennen
21 V. II urspr. unis: gesetzt; gestrichen und korr.
22 Va. } vor 1. Note nachgetragen
24 – viermal Tempobezeichnung All :o (in verschiedenen Schreibwei-
sen) ober-, inner- und unterhalb der Akkolade
26 V. I 2. Takthälfte: Faulenzer aus ¯ in · korr.
30 V. I 2. 4tel: letzte Note wohl aus g korr.

136
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

32 Fag. I Note nachgezogen (keine Korr.)


33-37 Va. T. 33-36: urspr. ColB und Faulenzer [¯ ], in T. 37 Anschlußnote
e’; überschrieben bzw. Note gestrichen und korr.
34 Vc./B. urspr. cresc. erst zu T. 35; gestrichen und neu plaziert.
36, 37 V. II jeweils } vor 2. Note von Mozart mit Bleistift nachgetragen
39 V. urspr. jeweils p erst zur 2. Note; gestrichen und zur 1. Note ge-
setzt.
V. II } vor 1. Note überschreibt Ansatz zur 4tel-Note e’
40 – Seitenbeginn: Aufhebung der A-dur-Vorzeichnung in fast allen
Stimmen falsch ausgeführt:
Ob. I: c”–f”–h’
Ob. II: f”–h’–c”
V., FERR.: jeweils h’–f”–c”
Fag., Va.: jeweils h–f’–c’
FIORD.: c”–f’–g’
Vc./B.: c–g–f
FIORD. 4. 4tel: urspr. eine Terz höher; ausgewischt und überschrieben.
44 FERR. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 475; es handelt sich an
dieser Stelle um eine zweifache Korr. des Gesangstexts: urspr.
„mia“, dieses gestrichen und darüber „tua“ gesetzt, dieses wie-
derum gestrichen und unterhalb der ersten Korr. „mia“ wieder-
holt.
47/48 V. II Seitenwechsel: Bg. taktweise gesetzt; in NMA an die Neben-
takte angeglichen.
49 Ob. I 1. 4tel: urspr. möglicherweise d” (vgl. Ob. II); ausgewischt und
korr.
52 Fag. II nach 1. Note gestrichener Augmentationspunkt, der jedoch er-
neut gesetzt ist.
FIORD. 1. Takthälfte: urspr. punktierte 4tel- und 8tel-Note c”–e” (vgl.
Fag. I); gestrichen und analog der Lesart in V. I korr.
53 Fag. II 1. Takthälfte: urspr. , (c’); ausgewischt und überschrieben.
60 FERR. Gesangstext: urspr. „chiedi“; gestrichen und oberhalb des Sy-
stems korr.
61 Ob. Ganztaktbg. überschreibt zwei Halbtaktbg.; vor 4. Note in Ob. I
gestrichenes } .
V. II nach 1. Note Wischer: möglicherweise Rhythmus wie in V. I be-
absichtigt
65 FIORD. Gesangstext: „ah“ aus „oh“ korr.
69 FERR. 1. Takthälfte aus 4tel-Noten f”–gis’ (mit Bg.) korr.
76 – Tempobezeichnung Larghetto. bzw. Larghetto oberhalb des 2.
bzw. 9. Systems; unterhalb der Akkolade zu Taktbeginn von
fremder Hand Taktzähler: 76.

137
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(76) Ob. I, V. II Systemvorzeichnung: jeweils cis”–gis”–fis”


Va. Systemvorzeichnung: gis’–cis’–fis’
FERR. Systemvorzeichnung: cis”–fis’–gis’
76/77 FERR. urspr.:

8
Vol gi a me pie

durch Streichung, Überschreibung, Rasur usw. korr.


81 FERR. 1./2. 4tel: urspr. 4tel-Note e” mit ² ; korr. und dabei Pause über-
schrieben.
93 FERR. ¬ überschreibt ausgewischte ²
95 ff. – urspr. zwischen T. 95/96 ein zusätzlicher Takt (nur Sgst. und
Vc./B. notiert):
FIORD.: , . (a”) mit Haltebg. zu den Nebentakten
FERR.: B
Vc./B.: I·. (f mit } und f )
mit den übrigen, leeren Systemen gestrichen, in Vc./B. } und f zu
Beginn T. 96 wiederholt und Notation fortgesetzt.
100 – zum Taktende unterhalb der Akkolade von fremder Hand Takt-
zähler: 25 [bezieht sich auf T. 76-100]
101 – Tempobezeichnung Andante bzw. Andante: oberhalb des 2., 6.
bzw. 9. Systems
V. I 2. Takthälfte: mf überschreibt p
Vc./B. oberhalb der 4tel-Note Strich (nicht eindeutig, ob versehentlich
gesetzt oder Stacc. gemeint)
102 Ob. zu Taktbeginn vor A ausgewischte ²
103 V. I 2. Note auf Wischer (Korr. ?)
107 FERR. 7./8. 8tel urspr. einen Ton höher; ausgewischt und überschrieben.
111 V. I 1. Takthälfte aus 4tel-Note gis’ mit ² korr.
115 FIORD. urspr. Bg. zur 1./2. Note; gestrichen.
117 V. II vor 2. Note Wischer (Korr. ?)
121 Ob. urspr. jeweils eine Terz höher (in Ob. II nur bis 3. Note notiert);
gestrichen (jedoch nicht vollständig) und korr.
121 ff. – weitgehende Korr. in den Sgst., die bis T. 130 das Cor.-System
in Anspruch nehmen, deshalb Cor. hier und auf der Folgeseite
(T. 126 ff.) im 1. (freien) System notiert (zu Beginn T. 121 und
126 Stimmbezeichnung: 2 Corni bzw. 2 Corni, jedoch nur zu
Beginn der neuen Seite Akkoladenklammer verlängert).

138
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

121-123 FIORD., FERR. urspr. ab 2. Hälfte T. 121:


122 etc.
Fiord.
so spi rar

Ferr.
8 so spi rar

gestrichen und korr. Version im darüberliegenden (urspr. Cor.-)


System (vgl. die Bemerkung zu T. 121 ff.) bzw. im 12. (freien)
System notiert.
126-128 FIORD., FERR. urspr. ab 2. Hälfte T. 126:
127

Fiord.
so spi rar
etc.
Ferr.
8 so spi rar

gestrichen und analog T. 121-123 korr.


128 V. I 3. Note aus a’ korr.
129 FERR. Gesangstext, 4. 4tel, auf Wischer: möglicherweise bereits hier
Silbe „to“ (vgl. Folgetakt) angesetzt, dann ausgewischt.
131 FIORD. 1. 4tel aus punktierter 8tel-Note und zwei 32stel-Noten korr.
132 Vc./B. 1. 4tel: urspr. möglicherweise d; ausgewischt und ² gesetzt.
142 – nach dem Schlußstrich unterhalb der Akkolade von fremder
Hand Taktzähler: 42 [bezieht sich auf T. 101-142]

R e c i t a t i v o „Ah poveretto me! Cosa ho veduto!“

Scena XIII (mit diesem Rezitativ und No. 30) ist gesondert überliefert (vgl. Quelle A1, S. 10 ff.);
zur Szenenüberschrift vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 2, S. 486, sowie in Teilband 1
das Vorwort, S. XXVI.
Bll. [1r ]-[2r ]: jeweils Akkoladenklammer zu je zwei Systemen (im 1./2. System von Bl. [1r ]
nur Szenenüberschrift, mit 3. System von Bl. [2r ] beginnt No. 30; zur weiteren Einteilung der
Seiten vgl. bei No. 30).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

12 D. ALF. ¬ überschreibt ²
16 GUGL. Gesangstext, 3. Note: urspr. „fiord“; Buchstabe „d“ gestrichen.
30 GUGL. nach 2. Note gestrichene ²
30, 33 D. ALF. jeweils ; überschreibt Ansatz zu = >

139
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

31 FERR. = überschreibt ¬
>
=
54 – als Schlußstrich zwei einfache Taktstriche

No. 30

Zur Überlieferung dieser Nummer vgl. die Vorbemerkung zum vorangegangenen Rezitativ.
Ohne Tempobezeichnung und ohne Überschrift (vgl. das Vorwort in Teilband 1, S. XXVI).
Bl. [2r ]: Schluß des vorangegangenen Rezitativs im 1./2. System, mit Beginn von No. 30 Akko-
ladenklammer zu je fünf Systemen, auf Bl. [2v] zu 2.-6. und 7.-12. System (1. System leer).
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
D: Alf:, Bassi [ein System].
Am linken Seitenrand zwischen den Stimmenbezeichnungen für V. und Va. von fremder
Hand mit Rötel Numerierung: 30.
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

2 V. II urspr. Ganzenote d”; gestrichen und korr.


10 V. II vorletzte Note auf Wischer (Korr. ?)
13 V., Va. jeweils zu Taktbeginn großer Tintenklecks: V. I und Va. mögli-
cherweise korr., V. II eindeutig nicht.
16 Va. 1. 4tel möglicherweise aus e’ oder e’+c” korr.
18 Vc./B. 3. 4tel: ¬ aus ² korr.
22 Va. urspr. Halbenote g; Hals gestrichen.
23 – Akkoladenbeginn: urspr. Klammer von 7. bis 11. System gezo-
gen, dann unten gestrichen und um ein System verlängert. Zum
10. System Stimmbezeichnung: ferrando, zur Taktmitte ober- und
unterhalb des Systems: D:Alf bzw. Guil:
FERR. >
= auf Wischer: urspr. möglicherweise ; angesetzt
=
23-26 Sgst. vgl. die Anmerkung im Teilband 2, S. 491, sowie in Teilband 1
das Vorwort, S. XXVI.
26 – unterhalb der Akkolade zum Schlußstrich (zwei einfache Takt-
striche) von fremder Hand Taktzähler: 26.

R e c i t a t i v o „Vittoria, padroncini!“
Bl. 272r: Akkoladenklammer zu je zwei Systemen (im 1. System Szenenüberschrift, 8.-12. Sy-
stem leer).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– – nach dem Schlußstrich (zwei einfache Taktstriche) der Vermerk:


segue finale / scena XV., darunter von fremder Hand mit Rötel
Hinweis auf die folgende Nummer: 31

140
No. 31 Finale

Tempobezeichnung All :o assai bzw. All :o assai zu Beginn ober- und unterhalb der Akkolade.
Folgende Systeme sind nicht beschrieben: auf Bll. 273r-274r 1./2. und 12. System, auf Bll.
275r-277r 8.-10. oder 8./9. System, auf Bll. 286r-289r 7. System (ausgenommen versehentlich
Pausen und Taktstriche), ab Bl. 291v 4.-6. oder 4./5. System, ab Bl. 295r seitenweise die mitt-
leren (üblicherweise für die Bls. vorgesehenen) Systeme. Zu gelegentlichen Eintragungen im
4. System auf Bll. 308 ff. vgl. im folgenden die Bemerkung zu T. 576-583 etc.
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 oboe [zwei Systeme], 2 fagotti [zwei Systeme], Despina, Bassi [ein System].
In Quelle A fehlen ab T. 310 Bls. und Timp. (mit Ausnahme der oben erwähnten Eintragun-
gen auf Bll. 308 ff.; vgl. dazu das Vorwort in Teilband 1, S. XIII und XXVI f.). Die NMA
stützt sich in diesem Fall auf Quelle B und berücksichtigt dabei die Quellen D bis F (Quelle C
wird in der Regel vernachlässigt); Einzelbemerkungen dazu auf S. 150 ff.
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– DESP., vgl. die Anmerkung im Teilband 2, S. 493, sowie in Teilband 1


FIORD., das Vorwort, S. XX f.
DOR.
8 – Seitenbeginn: Akkoladenklammer zunächst bis 12. System ge-
zogen, dann unten ausgewischt und mit 11. System beendet.
V. I 3. 4tel als e” angesetzt; ausgewischt und korr.
23 – Seitenbeginn mit Neueinteilung der Partitur und Teilbezeichnung
der Systeme: [Violini: zwei Systeme], [Viole: ein System], 2
oboe [ein System], 2 fagotti [ein System], 2 clarini / in C [ein
System], Timpany / in C, Despina, Coro di servi / e di suonatori
[vier Systeme mit zusätzlicher Klammer, die mit System DESP.
beginnt], [Bassi: ein System].
26 Sopr. Gesangstext, 2. Note: „il“ auf Wischer (Korr. ?)
30 Fag. 8. 8tel: ¬ urspr. vergessen; verdickt nachgetragen (möglicher-
weise aber nicht von Mozart).
33 Ob. 1. 4tel: urspr. jeweils eine Terz höher; ausgewischt und korr.
36 Coro vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 498, sowie in Teilband 1
das Vorwort, S. XXVI; nach Abschluß des Chor-Abschnitts zum
11. System: D: Alf:
38 – Seitenbeginn mit Neueinteilung und Neubezeichnung des 4.-7.
Systems: 2 oboe [zwei Systeme], 2 fagotti [zwei Systeme].
39 V. I 1. 4tel: ² aus ¬ korr.
44 D. ALF. 2. 4tel: vor ² ausgewischter Ansatz zu a
Vc./B. 2. 4tel: ² überschreibt Ansatz zu f
48 Fag. II urspr. , ; ausgewischt und korr.
D. ALF. Gesangstext, 4. 4tel: nach „fate“ ausgewischtes „a“ (möglicher-
weise Ansatz zu „al“; vgl. Folgetakt)
Vc./B. 4. 4tel: urspr. d; ausgewischt und korr.

141
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

53 Fag. II 2. Takthälfte: urspr. wie Fag. I; ausgewischt und korr.


54 D. ALF. 1. Note verkleckst (Korr. ?)
57-60 DESP., D. ALF. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 501.
65 – nach dem Doppelstrich unterhalb der Akkolade von fremder
Hand Taktzähler: 65
66 – Seitenbeginn mit Neueinteilung der Partitur sowie Teilbezeich-
nung der Systeme: [Violini: zwei Systeme], [Viole: ein System],
2 clarinetti / in B [ein System mit doppeltem Violinschlüssel;
darüber unter langem Bg.: 2 oboe um 1 ton tiefer.], 2 Corni e / 2
clarini / in E y [ein System mit doppeltem Violinschlüssel], Tim-
pany / in E y., Coro [vier Systeme mit zusätzlicher Klammer vor
der Bezeichnung], [Bassi: ein System].
Tempobezeichnung Andante. bzw. Andante zu Beginn oberhalb
des 1., 8. bzw. 12. Systems.
V. II Systemvorzeichnung: es”–b’–as’
Fag., Vc./B. Systemvorzeichnung: jeweils es–b–as
Coro jeweils vor 3. 4tel Verweiszeichen ≈ ∫∫ (vgl. dazu die Bemerkung
zu T. 124-142)
Alto Systemvorzeichnung: es’–as–b
Ten. Systemvorzeichnung: as’–es”–b’
Basso Systemvorzeichnung: b–es–as
67 Alto 3. Note: urspr. g’; ausgewischt und korr.
71 Ten. 2. Note: urspr. c”; überschrieben.
72 Ten. Hals der 4. Note überschreibt A
73 Cor., Timp. Seitenbeginn, und wohl deshalb Systeme vertauscht, dann be-
zeichnet: Timpany, Corni
77, 78 V. II jeweils 1. Takthälfte: urspr. Bg. zu jedem 4tel; überschrieben.
78 Basso 1. Takthälfte aus C . g korr.
81 Alto, Ten. jeweils 3. 4tel aus e’ bzw. h’ korr.
84 Fag. I 1. Takthälfte aus Halbenote f’ korr.
84/85 – oberhalb der Akkolade Kopistenzeichen: Ø (vgl. dazu die Be-
merkung zu T. 124-142)
85/86, Cor. II/Cl. II urspr. im Timp.-System notiert; gestrichen und mit Cor. I/Cl. I
87/88 im darüberliegenden System notiert (teils abbreviiert: 8— , teils
ausgeschrieben) und erst dann Timp. eingetragen.
87 Ob. II/Clar. II 2. 4tel: 1. Note urspr. einen Ton tiefer angesetzt; ausgewischt und
überschrieben.
89 Fag. II 2. Note urspr. eine Terz tiefer angesetzt; überschrieben.
92 Fag. I wohl aus Platzmangel Bg. nur zur 2. Takthälfte gesetzt
99/100, Vc./B. urspr. jeweils B ; bei Neunotation Pausen teils überschrieben, teils
106-108 stehengelassen.
105 GUGL. 1. Takthälfte: , wohl aus C ² korr.

142
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

116 V. 2. Takthälfte: urspr. jeweils A ; mit ² überschrieben, diese aber


gestrichen und A erneut gesetzt (vgl. die folgende Bemerkung).
Va. 4. 4tel: ² überschreibt A (vgl. die vorige Bemerkung)
118 FIORD. 1. 4tel aus T.c korr.
124-142 – nicht ausnotiert, sondern nach 1. 4tel T. 124 im 1., 4., 8. und 11.
System Dacapo-Vermerk: Coro dal Segno ≈ ∫∫ (in T. 66 Gegenzei-
chen; vgl. dort die Bemerkung zu Coro); zusätzlich im 4., 8. und
11. System weiterer Vermerk: 18 battuta (im 4. System 18 aus 19
korr.). Letzten Takt der Wiederholung (T. 84) von Kopistenhand
durch Ø gekennzeichnet (vgl. dazu die Bemerkung zu T. 84/85).
143 Cor./Cl., Timp. Seitenbeginn, und wohl deshalb Systeme vertauscht, dann be-
zeichnet: Timpany, Corni et clarini
146, 147 Cl. 2. Takthälfte bzw. 2.-4. 4tel aus A bzw. ² A korr.
147 Sopr. C urspr. eine Oktave höher; mit verdicktem Notenhals über-
3. 4tel aus g korr.
schrieben.
153 FERR.
155 V. II erste 8tel-Pause überschreibt ausgewischten Faulenzer [· ]
158 – Seitenbeginn mit Neueinteilung und Neubezeichnung des 4.-6.
Systems: Clarinetto 1mo, Clarinetto 2d.o, fagotti [ein System, da-
runter, d. h. zwischen 6. und 7. System ausgewischter Ansatz zu f,
also urspr. zwei Systeme gedacht].
Clar. I unterhalb der 1. Note ausgewischter Ansatz zu a’ (vgl. Clar. II)
Fag. I Seitenbeginn: Bg. vor Akkolade angesetzt, dann aber gestrichen.
161, Cor. urspr. jeweils B ; bei Neunotation Pausen stehengelassen.
165-168
162 Fag. I zu Taktbeginn ausgewischter Ansatz zu c’: möglicherweise Ok-
tavführung mit Clar. I beabsichtigt.
164 Clar. Seitenende: Systeme neu bezeichnet, obwohl auch bereits zu Sei-
tenbeginn (= T. 158, vgl. die erste Bemerkung dort); deutet nicht
darauf hin, daß der urspr. Einsatz der schon ab T. 149 obligat
geführten Clar. erst T. 164 statt T. 158 (oder auch früher) beab-

urspr. jeweils C ² C ² (B–es); ausgewischt und überschrieben.


sichtigt war.
165, 166 Vc./B.
170 Fag. II 3. Note urspr. eine Terz tiefer; ausgewischt und überschrieben.
V. I 2. Takthälfte urspr. synkopiert: ¬ g ¬ g (es’–es’); ausgewischt
und überschrieben.
FERR. urspr. entspr. ; notiert; ausgewischt und überschrieben.
173 – Tempobezeichnung Larghetto bzw. Larghetto. ober- bzw. unter-
halb der Akkolade sowie im 7. System; unterhalb der Akkolade
zu Taktende von fremder Hand Taktzähler: 111 [recte: 107; be-
zieht sich auf T. 66-172]

143
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

173-207 – zur Alternativ-Fassung dieser Takte vgl. die Anmerkung in Teil-


band 2, S. 525, sowie in Teilband 1 das Vorwort, S. XXVII f.;
vgl. auch weiter unten die Bemerkung zu T. 205 ff.
179 FIORD. 1. Note: urspr. des’ (mit y); gestrichen und korr.
180 FIORD. urspr. Bg. zur 1./2. Note; gestrichen.
181 FIORD. 3. 4tel auf tiefer Rasur: urspr. Lesart nicht mehr zu erkennen; vgl.
zu möglichen Lesarten Anhang V/1 in Teilband 2, S. 634 f., dort
bei den Skizzen c’ und d jeweils T. 1 der zweiten Stimme.
184 V. I Bg. zur 1.-3. Note; in NMA an V. II und T. 176 angeglichen.
191 Vc./B. 1. 4tel: urspr. ² ; ausgewischt.
192 FIORD. 3. 4tel: urspr. ² ; ausgewischt.
193 V. II zwischen 2. und 3. Note ausgewischtes g’
196 DOR. urspr. Bg. zu den 4tel-Noten; gestrichen.
199 GUGL. 1. Note aus c’ korr.
201 Vc./B. 1. Note urspr. eine Oktave tiefer; ausgewischt und korr.
202 Va. 1. 8tel: wohl urspr. es’; ausgewischt und überschrieben.
203 – nach diesem Takt einen Takt gestrichen; offensichtlich zunächst
an eine weitere Wiederholung der Strophe gedacht und Stimmen
analog T. 196 geführt, d. h. FIORD., DOR., FERR. im gestriche-
nen Takt jeweils wie DOR., FERR. FIORD. in T. 196; GUGL.:
4tel-Noten es–As mit Bg. und ² sowie am Taktende Szenenan-
weisung (à Dor:); Vc./B. wiederum wie T. 196. Mit den übrigen
Systemen gestrichen und anschließend Notation fortgesetzt.
Vc./B. wohl aus C C C korr.
204 – viermal Tempobezeichnung All :o ober-, inner- und unterhalb der
Akkolade; unterhalb der Akkolade von fremder Hand Takt-
zähler: 31 [bezieht sich auf T. 173-203 ohne Berücksichtigung
des nach T. 203 gestrichenen Takts; vgl. die Bemerkung dort]
204 f. Sgst. zur Szenenanweisung „([Le donne] bevono.)“ vgl. das Vorwort in
Teilband 1, S. XXVI f.
204 ff. – zu den Systemvorzeichnungen und zur Akzidentiensetzung vgl.
die zweite Anmerkung in Teilband 2, S. 529.
205 – 4. und 5. System neu eingeteilt und bezeichnet: 2 flauti, 2 oboe
(Systemvorsatz in Fl. wie NMA, in Ob.: cis”–fis”–dis”–gis”)
Ob. I urspr. in das System von Fl. I eingetragen; ausgewischt und im
richtigen System notiert.
205 Va. urspr. Ganzenote cis’ (mit ! ); radiert und korr.
205 ff. – ohne Hinweise auf das in der NMA angebotene Vi-de für T. 205
oder auf die Alternativ-Fassung für V. I T. 206-208: lediglich
Quelle B (und danach Quelle F) überliefert diese Varianten, die
Violintakte vor allem von Mozarts Hand; vgl. daz das Vorwort
in Teilband 1, S. XXVIII, sowie die Tabelle auf S. 50 ff.

144
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

206 Fag. Systemvorzeichnung: cis–fis–dis–gis


206/207 Fag. I Bg. erst mit T. 207 angesetzt; in NMA an Fl. angeglichen.
206, 207 Vc./B. urspr. jeweils 4tel-Note-Auflösung; gestrichen und jeweils durch
¤ (mit Bg.) ersetzt.
207 Fl. 1. Note: urspr. e”’; ausgewischt und korr.
Fag. I 5./6. Note: urspr. a–h; ausgewischt und korr.
208 Str., Sgst. Seitenbeginn bzw. erst hier E-dur-Vorzeichnung (vgl. die Be-
merkung zu T. 204 ff.):
V. I: cis”–fis”–dis”–gis”
Va.: cis’–fis’–dis’–gis’
DOR.: cis”–fis’–dis”–gis’
FERR.: cis”–fis”–gis’–dis”
Vc./B.: cis–fis–dis–gis
Sgst. Systembezeichnung vor der Akkolade: Fiord., Dor:, Ferr:, dann
im System: D: Alf:
214 D. ALF. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 530.
220 V. I 1. Note: eindeutig gis” (so auch in den Quellen B-E und H, in
Quelle F jedoch h”); ossia-Version der NMA an Stimmführung
der V. II angeglichen.
224 V. I vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 532; in NMA abweichende
Lesarten T. 224 (d’) und 226 (dis”) beibehalten.
232/233 Vc./B. urspr. unterhalb des Systems zum Taktstrich cresc.; gestrichen
und oberhalb des Systems neu gesetzt.
234/235 Vc./B. urspr. jeweils A mit Haltebg.; gestrichen und korr (vgl. die bei-
den folgenden Bemerkungen).
236 V. II 2. Note aus fis’ korr. (vgl. die vorige und folgende Bemerkung)
Vc./B. zu Taktbeginn gestrichener Ansatz möglicherweise zu fis (vgl.
die beiden vorigen Bemerkungen)
236, 237 V. II, Va. urspr. jeweils 1. Takthälfte ausnotiert und 2. Takthälfte durch
Faulenzer [¯ ] abbreviiert; T. 237 ausgewischt und in beiden
Takthälften ¯ gesetzt (vgl. dazu die Anmerkung in Teilband 2,
S. 533, sowie in Teilband 1 das Vorwort, S. XXVII).
239 V. I 4. 4tel: urspr. ² ; überschrieben.
V. II 3. Note aus cis’ korr.
243 DESP. Szenenanweisung: „pel naso“ auf Wischer (Korr. ?)
248 Fl. 1. Takthälfte:A aus ² korr.
DESP. aus Halbenote gis’ korr.
255 V. I 1. Note: urspr. h”; ausgewischt, korr. und erst dann Haltebg.
vom Vortakt gezogen.
278 DESP. Gesangstext: „dote“ auf Wischer (Korr. ?)
GUGL. Stimmbezeichnung Guil: überschreibt ausgewischte Szenenan-
weisung, deren Lesart nicht mehr zu erkennen ist.

145
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

279 FERR. 2. Note auf Wischer: urspr. möglicherweise nach 1. Note Aug-
mentationspunkt
282 Ob. vor 3. 4tel Wischer (Korr. ?)
287 V. urspr. r über ² A; ausgewischt und gestrichen.
DESP. Gesangstext: Ansatz zu „Bravi“ auf Wischer (Korr. ?)
D. ALF. 1. Note überschreibt A
289/290 Fl. in den vorausgehenden Takten stets doppelt, in T. 289/290 ein-
fach behalst und artikuliert, allerdings ohne Pause für II; vgl.
dazu die Anmerkung in Teilband 2, S. 540, sowie in Teilband 1
das Vorwort, S. XXVII.
290 Fl., Ob., Fag. jeweils ohne Systemvorzeichnung
Fag. > vor 4. 4tel überschreibt Ansatz zu $
=
V. II Systemvorzeichnung: d”–g”–cis”–fis”
Sopr., Ten. Systemvorzeichnung: jeweils cis”–fis’
Alto Systemvorzeichnung: cis’–fis
Vc./B. Systemvorzeichnung: d–g–fis–cis; 1. Takthälfte: Hals der Halbe-
note überschreibt A (davor von fremder Hand 4tel-Note A hin-
zugefügt).
291 – Tempobezeichnung Maestoso bzw. Maestoso. im 7. System und
unterhalb der Akkolade sowie von Kopistenhand oberhalb der
Akkolade (Maestoso).
Beim Tempowechsel Systeme der Bls. und Sgst. neu eingeteilt
und neu bezeichnet (mit 4. System beginnend): 2 flauti / 2 oboe
[ein System], 2 fagotti [ein System], 2 Clarini / D [ein System
mit doppeltem Violinschlüssel], Timpani, Coro [vier Systeme
mit Bezeichnung zum 1. und 4. System].
293 V. II 2. Note aus cis” korr.
294 – Seitenbeginn mit Neueinteilung und Neubezeichnung des 4.-7.
Systems: 2 flauti / 2 oboe [ein System], 2 fagotti [ein System],
2 Clarini / in D [ein System], Timpany / in D.
295 Alto 1. Note urspr. eine Oktave tiefer; überschrieben.
298 Ten. 1. Note urspr. eine Terz tiefer; überschrieben.
302 Fag. keine Notation, jedoch im Vortakt Faulenzer [¯ ], d. h. Col-Basso-
Führung wohl bis p T. 302 (2. 8tel); NMA ergänzt 4tel-Note d
analog Vc./B. (Tonhöhe) und Fl./Ob. (Notenwert).
305 V. II letzte Note aus cis’ korr.
308 f. Bls., Va. Tintenkleckse (keine Korr.)
309 – nach dem Taktstrich zum 12. System von fremder Hand Takt-
zähler: 106 [bezieht sich auf T. 204-309]
310 – dreimal Tempobezeichnung All :o ober-, inner- und unterhalb der
Akkolade; beim Seitenbeginn Partitur neu eingeteilt und Syste-
me zum Teil neu bezeichnet: [Violini: zwei Systeme], [Viole: ein

146
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(310) (–) System], [4.-6. System: vgl. im folgenden], Fiord:, Dor:, Desp:,
Ferr:, Guil: / e D: Alf. [ein System], Bassi [ein System]. Zum
4.-6. System der Vermerk: extra blatt. als Hinweis auf die ab hier
gesondert notierten Bls.-Stimmen (vgl. dazu die Vorbemerkung
zu dieser Nummer, S. 141).
V. I Systemvorzeichnung: c”–f”–b’–es”–as’
V. II Systemvorzeichnung: f”–c”–es”–as’–b’
Va. Systemvorzeichnung: c’–f’–b–es’–as
DESP., FIORD. Systemvorzeichnung: jeweils c”–f”–b’–es’[!]
DOR. Systemvorzeichnung: f’–c”–es’–b’[!]
FERR. Systemvorzeichnung: f’–c”–b’–es”[!]
D. ALF. Systemvorzeichnung: jeweils es–b–f–c [!]
Vc./B. Systemvorzeichnung: c–f–b–es [!]
313 D. ALF. 1./2. Note aus C . g korr.
318 V. I urspr. 4tel-Note es” mit ² ² ; überschrieben.
322 D. ALF. vor vorletzter Note möglicherweise ausgewischtes } (vgl. dazu
die entspr. Bemerkung zu T. 310)
341 V. I drittletzte Note urspr. als c” angesetzt; ausgewischt.
348 Cor. vgl. die entspr. Bemerkung auf S. 151
355 – unterhalb der Akkolade von fremder Hand Taktzähler: 46 [be-
zieht sich auf T. 310-355]
D. ALF. zwischen den beiden ² weitere ² ausgewischt
356 – vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 552, sowie in Teilband 1
das Vorwort, S. XXVII.
359 Vc. urspr. Einsatz erst T. 360 (dort bereits im 1. 4tel 8tel-Note d’ mit
¬ und Vermerk Violoncelli); bei der Korr. (mit hellerer Tinte)
Violoncelli gestrichen und neu plaziert.
361-363 Va. mit T. 363 Seitenwechsel: Bg. nur zu den Halbenoten T. 361/362;
in NMA analog Bls. bis 1. Note T. 363 gezogen (vgl. dazu die
Bemerkungen zu T. 360-363 auf S. 152)
366-371 Fl. vgl. die entspr. Bemerkung auf S. 152
371 – nach dem Doppelstrich zum 12. System von fremder Hand Takt-
zähler: 16 (bezieht sich auf T. 356-573)
372 – zur Szenenanweisung vgl. die erste Anmerkung in Teilband 2,
S. 554.
Tempobezeichnung Andante. bzw. Andante: ober- bzw. unter-
halb der Akkolade; mit Seitenbeginn Partitur neu eingeteilt und
Systeme bezeichnet (4./5. System leer): Violini [zwei Systeme],
Viole [ein System], Fiordiligi:, Dorabella., Despina., Ferrando.,
D: Alfonso, Guilelmo, [Bassi: ein System]. Schriftzug bei Violini
und Viole nicht charakteristisch für Mozart, aber auch nicht ein-
deutig fremde Hand.

147
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(372) V. II, DOR. Systemvorzeichnung: jeweils es”–b’


Va. II 3. 4tel aus f korr.
DESP. Systemvorzeichnung: b’–es’
D. ALF. Systemvorzeichnung: b–es
GUGL. Systemvorzeichnung: es–b
Vc./B. Systemvorzeichnung: es–B
377 FERR., GUGL. vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 2, S. 554.
Vc./B. 1. Takthälfte aus , korr.
380, 381 GUGL. 3./4. bzw. 1. Note aus a–a bzw. b korr.
384 D. ALF. 1. Note: 4tel-Hals überschreibt 8tel-Fähnchen
390-392 FERR. Gesangstext, 4. 4tel T. 390 bis 3. Note T. 392: urspr. „ritorniamo
alla spose adorabili“ (vgl. T. 392 ff.); gestrichen und oberhalb des
Systems neu gesetzt (dabei auch 1. 4tel T. 392 aus g. i korr.).
Vgl. dazu die Bemerkung in Teilband 2, S. 556 (zu T. 392:

jeweils 1. 4tel aus C korr.


FERR., GUGL.)
394 FERR. Í
395 GUGL. ß
403-404 D. ALF. Gesangstext bis 2. Note T. 404: urspr. „della gioia“; gestrichen
und oberhalb des Systems neu gesetzt.
406 Vc./B. 1. 4tel: ² überschreibt möglicherweise ausgewischte 4tel-Note f
406, 414 Í D. ALF., jeweils Seitenbeginn, und wohl deshalb Systeme vertauscht, mit
ß
422 GUGL. Bezeichnung: Guil:, D: Alf: bzw. (T. 422) D: Alf., Guil:
418 – dreimal Bezeichnung con più moto. (in verschiedenden Schreib-
weisen) ober-, inner- und unterhalb der Akkolade
V. I 2. Takthälfte: urspr. 4tel-Noten d”–d” (vgl. DESP.); ausgewischt
und überschrieben.
426 Vc./B. 1. Note möglicherweise aus f korr.
432 D. ALF. 1. Note: urspr. a; gestrichen und korr.
433 D. ALF. 1. Takthälfte aus 4tel-Noten a–f korr.
438 Vc./B. A überschreibt ausgewischte ²
441 – dreimal Tempobezeichnung All :o ober-, inner- und unterhalb der
Akkolade
443 f. Fag. vgl. die entspr. Bemerkung auf S. 153
463 V. I 1. Note aus C korr.
FERR. 1. Takthälfte aus Halbenote g” korr.
466 – urspr. jeweils über 1., 6. und 12. System Bezeichnung Tempo
Primo: bzw. Temo Primo.[!] bzw. Primo Tempo: (Schriftzug des
letzteren Eintrags nicht charakteristisch für Mozart, aber auch
nicht eindeutig fremde Hand); nur oberhalb der Akkolade gestri-
chen und Andante gesetzt.
470 V. II 3. 4tel: 16tel-Noten auf Wischer: urspr. möglicherweise Ansatz
wie in V. II

148
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

474 V. II 1. Note aus C korr.


475/476 FIORD. Gesangstext, letzte Note/1. Takthälfte: urspr. „fendete“; gestri-
chen und oberhalb des Systems korr.
480 FIORD. 2. Takthälfte: ¬ überschreibt ausgewischte ²
480/481, V. I jeweils aus Platzgründen bereits vorhandenen Taktstrich über-
482/483 schrieben und danach erneut (schräg) gezogen
496 – Tempobezeichnung Allegretto. bzw. Allegretto: ober- bzw. unter-
halb der Akkolade
501 – viermal Tempobezeichnung Andante. (in verschiedenen Schreib-
weisen) ober-, inner- und unterhalb der Akkolade; zum Taktende
unterhalb der Akkolade von fremder Hand Taktzähler: 129 [be-
zieht sich auf T. 372-500].
502 V. I urspr. r zum 2./3. 8tel; r gestrichen bzw. ¬ ausgewischt und
beides korr.
505 – dreimal Tempobezeichnung Allegretto. bzw. Allegretto. ober-,
inner- und unterhalb der Akkolade.
515 V. II 1./2. Note: urspr. jeweils e’; ausgewischt und überschrieben.
GUGL. 1. Note: urspr. e; ausgewischt und überschrieben.
520 V. I, FIORD. Systemvorzeichnung: jeweils e”–h’
Va. Systemvorzeichnung: e’–h
DESP. Systemvorzeichnung: h’–e’
D. ALF., Vc./B. Systemvorzeichnung: jeweils h–e
528 FIORD. urspr. y vor 1. Note; ausgewischt.
530 – nach dem Taktstrich zum 12. System von fremder Hand Takt-
zähler: 30 [bezieht sich auf T. 501-530]
531 – Tempobezeichnung Andante con moto. bzw. Andante con moto:
zu Beginn ober- bzw. unterhalb der Akkolade
534 V. II Notation der 2. Takthälfte überschreibt Faulenzer [¯ ]
543 V. II 1. 4tel: Notenhals verdickt (Korr. ?)
545-558 – ohne Hinweise auf das in der NMA angebotene Vi-de T. 545-558,
jedoch in Quelle B entspr. Eintragungen Mozarts; vgl. das Vor-
wort in Teilband 1, S. XXVII, sowie in diesem Krit. Bericht Ab-
schnitt I. Quellen, S. 33, sowie die Tabelle auf S. 63.
545-574 Sgst. vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 2, S. 579, sowie in Teil-
band 1 das Vorwort, S. XXIX.
549 V. I 1. Note aus d” korr.
552 V. I Bg. sehr kurz geraten; in NMA an V. II angeglichen.
559 Ob.
Í vgl. die beiden Anmerkungen in Teilband 2, S. 582.
559-561 FERR.,
GUGL. ß
562 DESP.
563 f. Ob. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 583, sowie in diesem Krit.
Bericht die entspr. Bemerkung auf S. 154.

149
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

568 Vc./B. zu Taktbeginn ausgewischte, gestrichene 4tel-Note c


576 – Tempobezeichnung All :o molto bzw. All :o molto. zu Beginn ober-
bzw. unterhalb der Akkolade
576-583 Fl. I, Ob. I, Í jeweils ohne Stimmenbezeichnungen im 4. (ansonsten freien)
632-635, Fl. I, Clar. I ß System notiert (vgl. dazu das Vorwort in Teilband 1, S. XXVII),
640-643 und zwar mit folgenden Abweichungen gegenüber der NMA bzw.
Korr.:
Fl. I, Ob. I, Í Fl. I/Ob. I, T. 576: ohne p
Fl. I, Clar. I ß Fl. I/Clar. I, T. 632 und 634: urspr. jeweils oberhalb der Noten
Ganztaktbg.; ausgewischt und unterhalb der Noten Halbtaktbg.
gezogen.
Fl. I/Clar. I, T. 633, 635, 640, 642: jeweils 4tel-Note c” mit ² A ;
T. 633 und 640: ohne p.
591 Vc./B. urspr. B mit r ; in zwei Halbtaktpausen mit jeweils r aufgelöst.
609 Va. vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 591.
612 V. II 1. Note verdickt und davor Wischer (Korr. ?)
615 FIORD. 2. Takthälfte aus , korr.
DESP. 1.-3. 4tel aus 4tel-Noten d’–g’–g’ korr.
615 f. bis 1. Note T. 616 fünf 4tel-Noten g’–h’–h’–g’–fis’ (zu 2. und 5.
Note } bzw. ! ); gestrichen bzw. ausgewischt und überschrieben.
DOR.

618/619 V. I urspr. Bg. nur bis Ende T. 618; verlängert.


625 – urspr. zur 2. Takthälfte Bezeichnung adagio; ausgewischt.
625, 631 – zur Dynamik p bzw. f vgl. die entspr. Bemerkung auf S. 157 f.
632-635, Fl., (Ob.), vgl. weiter oben die Bemerkung zu T. 576-583 etc.
640-643 Clar.
637 GUGL. 2. Note aus e korr.
646 Va. urspr. Halbenoten g’–f’ mit Bg. vom Vortakt; 2. Note und Hals
zur 1. Note gestrichen bzw. Kopf der 1. Note nachgezogen.
653, 668 f. V. I jeweils durch Abnutzung Textverlust
655 ff., V. II jeweils urspr. unis mit Faulenzern [¯ ]; Akkorde T. 656 f. und
663 ff. 664 f. überschreiben Faulenzer, danach unis erneut gesetzt.
663 V. I 1. 4tel: urspr. 8tel-Noten c”–g’; gestrichen und korr.
667/668 V. I 2. 4tel T. 667: 8tel-Noten h”–g”, dann je Taktehälfte vier 8tel-
Noten c”–g”–h”–g”; gestrichen und im V. II-System korr.
– – nach dem Schlußstrich im 6./7. System der Vermerk: fine dell’
Opera.; zum 11./12. System von fremder Hand Taktzähler: 141
[bezieht sich auf T. 531-671]

BEMERKUNGEN ZU DEN BLÄSERN UND TIMPANI IN DEN QUELLEN A BIS F

Quellen A-E: Die Bls.-Stimmen sind bis Ende T. 309 in der Partitur, danach im Anhang
enthalten, und zwar in Quellen B und D T. 310-371: Fl., T. 372-440: Fag., T. 441-465: Fag.

150
und Timp., T. 466-500: Fag., T. 501-575: Fl. und Fag., T. 576 bis zum Schluß: Fl., Clar.,
Fag., Cl. und Timp.; in Quelle E T. 310 bis zum Schluß: Fl., Clar., Fag., Cl. und Timp.80
Bei Quelle C ist der Anhang nicht erhalten (hier wird wie bei Atto primo vermutet, daß sie die
Hinweise darauf aus Quelle B kopiert, ohne den Anhang anzufertigen). Quelle F bringt im Bls.-
Anhang lediglich Fl. T. 501-575 sowie Fl., Clar., Cl. und Timp. von T. 576 bis zum Schluß.
Sowohl Partitur und Anhang der Quelle E lassen T. 545-558 des Finale weg.
Particell-Anordnung und Stimmenbezeichnungen im Anhang der Quelle B, T. 310: flauti [zwei
Systeme], T. 372: fagotti. [zwei Systeme], T. 441: Fagotti [zwei Systeme], in E y / Tÿmpani,
T. 466: Fag. ohne Bezeichnung, im Timp.-System der Vermerk Timpani tacet, T. 501: Flauti
[zwei Systeme], Fagotti. [zwei Systeme], T. 576: Flauti [zwei Systeme], in C. / Clarinetti [zwei
Systeme], Fagotti [zwei Systeme], Clarini [ein System], Tympani; im Anhang der Quelle D,
T. 310: Flauti. [zwei Systeme], T. 372: Fagotti. [zwei Systeme], T. 441: Fagotti [zwei Sy-
steme], Timpani / in E. b., T. 466: Fag. ohne Bezeichnung, im Timp.-System der Vermerk
Timpani taccione, T. 501: Flauti. [zwei Systeme], Fagotti. [zwei Systeme], T. 576: Flauti.
[zwei Systeme], Clarinetti / in C. [zwei Systeme], Fagotti. [zwei Systeme], Clarini / in C.
[ein System mit doppeltem Violinschlüssel], Timpani / in C.; im Anhang der Quelle E, T. 1
[allerdings Pausen in allen Stimmen bis einschließlich T. 309]: Flauti [ein System], In B /
Clarinetti [ein System], Fagotti [ein System], Trombe [ein System], Timpani [zwischen den
beiden letzten Systemen Klammer und Vermerk In C.]; im Anhang der Quelle F, T. 501:
Flauti [zwei Systeme], T. 576: Flauti [zwei Systeme], In C / Clarinetti [zwei Systeme], In C /
Clarini [ein System], In C / Tympani.
Die folgenden Einzelbemerkungen verzeichnen Abweichungen der Vorlagen für die in Quelle
A fehlenden Stimmen gegenüber der NMA, und zwar vorwiegend im Hinblick auf Kopier-
fehler sowie nicht übernommene Artikulationsangaben. In einer oder in mehreren Quellen
fehlende Dynamik, Akzidentien, Artikulations- und Haltebögen werden in der Regel vernach-
läßigt, um den Krit. Bericht nicht unnötig zu belasten, zumal für die NMA-Textgestaltung der
in Frage kommenden Stimmen das Prinzip gegolten hat, sich an den jeweiligen Kontext so-
wohl im Autograph als auch in den herangezogenen Abschriften zu halten. Eine typographi-
sche Differenzierung konnte in der Edition deshalb unterbleiben.

Takt System Quelle Bemerkung


______________________________________________________________________________________________

348 Cor. B-F jeweils B ; in NMA analog der Vortakte weitergeführt.


349 Fag. I B-E jeweils es’ mit Bg. zum Folgetakt (in Quelle E steht die
Note sehr tief; vgl. die folgende Bemerkung)
F des’, jedoch ohne Haltebg. zum Folgetakt.
355/356 – B Andte mit Rötel nachgetragen
C-E jeweils ohne Tempobezeichnung
357-359 Fl. D, E jeweils Bg. erst mit T. 358 begonnen

80 Im Gegensatz zu den Quellen D und F sind in Quelle E einige Stimmen des Anhangs auch in der Partitur
weitergeführt, und zwar T. 310-371: Clar. und Fag., T. 372-440: Clar., T. 441-465: Clar. und Cl., T. 466-495 und
632-639: Clar. Da der Bls.-Anhang (wie bei Quelle B) nicht zur urspr. Partitur gehört, haben wir für die Edition
lediglich die Stimmen der Partitur zum Vergleich herangezogen und im Krit. Bericht nur in seltenen Fällen (wie
bei T. 632 ff. von No. 31) Lesarten des Anhangs verzeichnet.

151
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(357-359) Fag. B, E, F jeweils nur Ganztaktbg. T. 358


C, D jeweils nur Ganztaktbg. T. 358 zu I
360-363 Fl. E nur Ganztaktbg. T. 362 zu I
Fag. I B nur Ganztaktbg. T. 362
C Bg. nur T. 360-362
Fag. II B, C, E jeweils Bg. nur zur 2. Hälfte T. 362
D Bg. nur T. 361
366-371 Fl. D-F Fl. II zum Teil von der NMA abweichend:
2. Hälfte T. 366 bis 368: as”–a”–b” (, |¤|¤ )
3. bzw. 1. 4tel T. 370 bzw. 371: g” bzw. d”
Die Abweichungen (entspr. in Quelle H) gehen vermut-
lich auf das heute verlorene Bls.-Particell der Quelle B
zurück.
372 Clar., Fag., F jeweils , mit r (so auch Fag. I in Quelle B)
Cor.
383 Clar. F Bg. erst mit 2. Note begonnen
390/391 Clar. B, E jeweils Bg. nur bis 4. bzw. 3. Note T. 390 gezogen, in
Quelle E dann weiterer Bg. bis Taktende.
Fag. B Bg. nur T. 391 zu I
Fag. I D Bg. zu den 8teln T. 390, in T. 391 dann Ganztaktbg.
392 Clar., Fag., B-F 2. Takthälfte: jeweils Bg. willkürlich gesetzt
Cor.
Cor. B, D-F Í jeweils r nur zur ¬ im 1. und 2. 4tel
ß
Clar., Cor. C
396 Fag. I B nur ein Bg. von 3.-7. Note
D, E je ein Bg. zum 2. und 3./4. 4tel (so auch II in Quelle E)
Fag. II D ein Bg. zum 2.-4. 4tel
398 Clar. I, Fag. D jeweils ein Bg. zur 2.-7. Note
Fag. E jeweils ein Bg. zum 2. und 3./4. 4tel
406 Fag. D jeweils zum 3. 4tel Stacc.-Punkt
Fag. I F Bg. bis 3. Note gezogen
413 Fag. I D Bg. bis 1. Note des Folgetakts gezogen
F statt p Vermerk solo
417 Clar., Fag. B, D-F jeweils r nur zum 3. 4tel (so auch Clar. in Quelle C)
418 Clar., Fag. B, D-F jeweils r nur zur ¬ im 2. 4tel (so auch Clar. in Quelle C)
419 Fag. B I: Bg. nur zur 1. Takthälfte; II: Bg. halbtaktig gezogen.
421 Fag. I B, D jeweils Bg. nur zur 1.-3. Note
422 Clar. I, Fag. I BÍ jeweils Bg. nur zur 1./2. Note
Clar., Fag. Eß
426, 428 Fag. I D, E, F jeweils Ganztaktbg.
439 Clar. D setzt B

152
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

443 f. Fag. B, D, F ab 4. 4tel T. 443 in Quellen B, D: Faulenzer [¯ ] für II, in


Quelle F: doppelt behalste Stimme analog I, d. h. jeweils
unisono-Führung.
447 Cl. B-D statt unisono g’ (Doppelbehalsung) jeweils nach oben
behalstes e’ (vgl. die folgenden Bemerkungen).
E urspr. nur nach oben behalstes e’, das jedoch gestrichen
und korr. wurde (links daneben Beischrift g); vgl. die
vorige und die folgende Bemerkung.
F unisono g’, unterer Hals allerdings sehr kurz, also nicht
vollständig gezogen (vgl. die vorigen Bemerkungen).
455 Fag. B 1./2. Note mit Bg. statt Stacc.
456 Fag. B 4. Note: a statt f
458 Timp. B, D-F jeweils 2. Takthälfte ohne x (vgl. dazu Berichtigungen
und Ergänzungen zu den Teilbänden, S. 177)
459 Fag. E 4. 4tel mit Bg. statt Stacc.
468-470 Fag. I B Bg. von letzter Note T. 468 bis letzter Note T. 469
D, E jeweils Bg.-Setzung wie NMA
471 Clar., Fag., B, D-F jeweils r nur zu den 8tel-Pausen im 1. und 2. 4tel (so
Cor. auch Clar. und Cor. in Quelle C)
478 Clar., Fag. F jeweils Ganztaktbg. (so auch Fag. in Quelle E)
479 Clar. II B-E jeweils 1. 4tel: a’
496 Ob. B, C, E jeweils r zur ² und Allegretto zu Taktbeginn (in Quelle
C zusätzliche Bezeichnung unterhalb der Akkolade erst
zur Taktmitte)
Ob., Fag. D, F jeweils r zur ² und Allegretto erst zur Taktmitte (so
auch Fag. in Quelle B)
Fag. E r zur ² ; Allegretto oberhalb des Systems erst zur Takt-
mitte, unterhalb des Systems bereits zu Taktbeginn.
499 Fag. B 3. 4tel: irrtümlich e statt f
509 Fl., Fag. B Allegretto erst in T. 513, d. h. beim ersten Einsatz der
Stimmen (= Seitenbeginn), in der Partitur jedoch bereits
zu T. 509.
D, E jeweils Allegretto zu Pausentakten 509-512
513 Fl. F Ganztaktbg.
514 Fl. II E rhythmisiert: C G
Ob. II B-E jeweils rhythmisiert: C G
F rhythmisiert: C g (f’–f’) mit x zur 1. Note
520/521 Ob. II F Seitenwechsel: in T. 521 a’ statt gis’, deshalb ohne
Haltebg. vom Vortakt.
527 Fl. I B Bg. bis 1. Note T. 528 gezogen
530 Fl. B mf statt sfp
539-542 Fl., Fag. E Bg. zu je zwei Takten (fehlt jedoch T. 539/540 in Fag.)

153
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

543-545 Fl., Fag. B, D jeweils Bg. nur bis Ende T. 544 gezogen
E je ein Bg. zu T. 543 und 544
545-558 – E Partitur/Bls.-Anhang: diese Takte nicht notiert (vgl. dazu
die Tabelle auf S. 63), T. 559 schließt also an T. 544 an.
NMA folgt beim Vi-de-Anschluß T. 559 als ossia für
Ob. der Artikulation in Quelle E, T. 544/559.
561 Fl. II B Ganztaktbg. (ohne zusätzlichen Haltebg.)
563 f. Ob. B-E jeweils 1. Note T. 564 mit 8tel-Fähnchen versehen und
anschließend Vermerk col Vni (o. ä.) gesetzt; es stellt sich
also die Frage, ob die beiden Stimmen mit 4tel-Noten
wie im Vortakt oder mit 8tel-Noten wie in V. (sowie Va.
und oberen Sgst.) fortzusetzen sind, also ob es sich in
T. 564 um dissonante oder konsonante Stimmführung
handelt.
F nach 4. 4tel T. 563 in beiden Systemen Faulenzer [¯ ]
sowie zwischen den Systemen Vermerk col Vni, also im
Gegensatz zu den übrigen Quellen (vgl. die vorige Be-
merkung) keine Andeutung für eine 8tel-Bewegung
analog V.
567, 568 Ob. D T. 567: Bg. zur 1. Takthälfte, T. 568: Ganztaktbg.
569 Ob. B, C jeweils Bg. nur bis , gezogen
571 Ob. B I mit 8tel-, II mit 4tel-Vorschlagsnote.
C, D jeweils 4tel-Vorschlagsnote
E jeweils 8tel-Vorschlagsnote
F System leer, es gilt noch der col Vni -Vermerk von T. 568.
572, 573 Ob. B, C, E jeweils 8tel-Vorschlagsnote
D T. 572 mit 4tel-, T. 573 mit 8tel-Vorschlagsnote.
F T. 572: Notentext wie V. I (also nicht abgekürzt wie in
T. 571; vgl die entspr. Bemerkung dort), T. 573 mit
4tel-Vorschlagsnote.
575 Ob., Cor. B-E Í jeweils r nur zur 2. Takthälfte
Fl., Fag., F ß
Ob., Cor.
576-591 – – Mozart hat in Quelle A für diese Takte eine nicht näher
bezeichnete Melodiestimme (Fl. oder Ob.) flüchtig no-
tiert (vgl. dazu das Vorwort in Teilband 1, S. XXVII, so-
wie in diesem Krit. Bericht S. 150, dort die Bemerkung
zu T. 576-583 etc.), die jedoch für die Edition der hier
indizierten Takte kaum zureichend ist. Das insgesamt
verwirrende Bild der Sekundärquellen, vor allem im Hin-
blick auf Artikulation, läßt für die Gestaltung des Noten-
textes nur „Quellen-Mischung“ zu, wie sie in der NMA

154
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(576-591) (–) (–) grundsätzlich für alle in Quelle A fehlenden Teile vor-
zunehmen war. Die folgenden Bemerkungen sollen Art
und Weise unserer Quellenmischung für No. 18 und 31
beispielhaft verdeutlichen und darauf hinweisen, daß
auch innerhalb eines relativ übersichtlichen Quellenkom-
plexes (Leitquelle B oder „Zwillingsquelle“, von der die
übrigen Quellen abhängen) kaum Einheitlichkeit herr-
schen kann.
576 – FÍ jeweils ohne p
Fl., Fag., Bß
Timp.
Fl. I E, F jeweils ohne Bg.
Fl. I, Ob. I, B jeweils Bg. nur zur 2. Takthälfte (so auch Ob. I in Quel-
Fag. I le C)
Fl. I, Clar. I, D jeweils Bg. nur zur 2. Takthälfte
Fag.
Ob. D ohne Bg.
Ob. I, Fag. E jeweils Bg. nur zur 2. Takthälfte
Clar. F I ohne Bg., II mit Bg. zur 2. Takthälfte.
Clar. II, B jeweils ohne Bg.
Fag. II
576/577 Fl. II B, E, F jeweils ohne Halte- und Artikulationsbg.
577 Fl. I B 1. Note ohne Stacc.
E Bg. halbtaktig
F Ganztaktbg.
Ob. I B, D-F jeweils Ganztaktbg.
C ohne Bg.
Clar. I B, D jeweils 1. Note mit Stacc.-Punkt statt -Strich
E, F ohne Artikulation
Clar. II B, D, Í jeweils 1. Note ohne Stacc.
F ß
Fag. I B, E
Fag. I D 1. Note mit Stacc.-Punkt statt -Strich
F Ganztaktbg.
578 Fl., Fag. B, D, E jeweils Bg. nur zur 2. Takthälfte
Ob. I B-D jeweils Bg. nur zur 1./2. Note (so auch Ob. II in Quellen
C und D)
Ob. II B ohne Bg.
578/579 Clar. I B, E, F jeweils ohne Haltebg.
579 Fl. E 1. Note ohne Stacc.
F Ganztaktbg.
Fl., Fag. B jeweils 1./2. Note mit Stacc.-Punkten, 3./4. Note mit
Bg. (so auch Fag. in Quelle E)

155
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(579) Ob. C, E Í jeweils ohne Artikulation


Ob. II B, D ß
Ob., Fag. F jeweils ohne Bg.
580 Timp. B 2.-4. 4tel: irrtümlich G–h–h
580/581 Fl. II B, F jeweils ohne Bg.
Clar. F ohne Bg.
Clar., Fag. B jeweils ohne Bg.
581/582 Fl. II B, D jeweils Haltebg. über Taktstrich
E, F ohne Haltebg.
Cor. II, D, E Í jeweils ohne Haltebg.
Cor. II, Cl. I B, F ß
582 Fl., Ob., Fag. F Í jeweils ohne Bg.
Fl. II, Ob. II B ß
Fl. II, Ob. II D Fl. II mit, Ob. II ohne Bg.
E mit Bg.
Ob. II C ohne Bg.
Fag. B Bg. in I zu 1.-3., in II zu 2./3. 4tel.
D, E jeweils Bg. sehr kurz geraten, aber wohl Ganztaktbg.
gemeint.
583 Fl., Ob., Fag. F Í jeweils 1. Note ohne Stacc. (so auch Fl. I in Quelle E,
Fl. II, Ob. II, B, D, ß Ob. I in Quellen D und E sowie Ob. II in Quelle C)
Fag. E
Fag. I B ohne Bg.
584 Fl. I E Bg. von letzter Note T. 384 bis 1. Note T. 385 gezogen
Fl. I, Clar. II, D Í jeweils Bg. nur zur 2. Takthälfte
Fag. ß
Ob. I B-D
Clar., Fag. B jeweils ohne Bg.
Clar. II E ohne Bg.
Clar. II FÍ Bg. nur zur 2. Takthälfte
Fag. Eß
584/585 Fl. II F ohne Halte- und Artikulationsbg.
585 Fl. I B, D, E jeweils 1. Note ohne Stacc.
Fl. I, Ob. I, F jeweils Ganztaktbg.
Clar. I, Fag. I
Fl. II B ohne Bg.
Clar. B, E Í jeweils 1. Note ohne Stacc.
Clar. II D, F ß
Fag. I B 1. Note mit Stacc.-Punkt statt -Strich
E ohne Artikulation
Fag. II B ohne Bg.

156
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

586 Fl. II BÍ jeweils ohne Bg.


Fl. II, Ob., Fß
Fag.
Fl., Fag. D, E jeweils Bg. nur zur 2. Takthälfte
Ob. B I: Bg. nur zur 2. Takthälfte, II: ohne Bg.
C, E jeweils Bg. nur zur 2. Takthälfte
Ob. II DÍ ohne Bg.
Clar. II Bß
586/587 Clar. I F ohne Haltebg.
587 Fl. B jeweils 1. Note ohne Stacc., I auch ohne Bg.
E zur 1. Note Stacc.-Punkt statt -Strich
F I ohne Bg., II mit Ganztaktbg.
Ob. C, D jeweils 1. Note ohne Stacc.
Ob. II B 1. Note ohne Stacc.
Ob., Fag. F ohne Artikulation
Fag. B, E jeweils 1. Note mit Stacc.-Punkt statt -Strich
588/589 Fl., Ob. II, B jeweils ohne Bg.
Fag. II
Fl. II, Ob. II, F ohne Bg.
Fag. II
Ob. II C mit Bg.
Cl. I B, F jeweils ohne Haltebg.
589/590 Ob. II B-D Systemwechsel: jeweils Bg. nur zu T. 589
F ohne Haltebg.
Cor. II C-E Í jeweils ohne Haltebg.
ß
Cor. II, Cl. I B, F
590 Ob. B-F jeweils ohne Bg.
591 – B-F jeweils r nur zur ² im 2. und 4. 4tel (Clar.: in Quelle B
r zur B , in Quellen D-F: A A mit jeweils r)
592 Fag. B bei Schlüsselwechsel ; vergessen (Notation jedoch ana-
log ; )
598 Cl. B I: irrtümlich f’ statt g’ (II abbreviiert: 8— )
614-616, Fag. E, F mit T. 615 beginnend jeweils Ganztaktbg.
617-618
615-618 Fl. B x nur T. 615-617 in II
Fl. I D, F jeweils ohne x
Ob. C, F jeweils ohne x (T. 615 in Quelle F ohne Notation)
D aus Platzgründen x zu I in T. 615 und 617, dann zu II
in T. 616 und 618.
625, 631 – B, C r uneinheitlich gesetzt: teils nur zur 1. und 3. Note oder
nur zur 1. Note und ² im 4. 4tel, teils auch wie NMA.
B-F vgl. die Anmerkung im Teilband 2, S. 593.

157
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(625, 631) (–) (B-F) Quelle B: In allen Stimmen außer Cl. und Timp. T. 625
bzw. Clar., Fag. und Cl. T. 631 jeweils p zur 2. Note, in
T. 626 dann in allen Stimmen f (in T. 632 Fortsetzung
der p-Dynamik).
Quelle C: nur Ob. T. 631 mit p (d. h. T. 625 ohne p zur
2. Note, jedoch zu Beginn T. 626 f )
Quelle D: In allen Stimmen außer Cor., Cl. und Timp.
T. 625 bzw. Cor. T. 631 jeweils p zur 2. Note, in T. 626
dann in allen Stimmen außer Cor. f.
Quelle E wie Quellen B und D, d. h. teils lückenhafte
Setzung des p zur 2. Note T. 625 und 631, in allen
Stimmen T. 626 jedoch f.
Quelle F ohne p T. 625 und 631 sowie ohne f T. 626
Fl., Clar., D Í jeweils Stacc.-Punkt zur 2. und 3. Note
Fag. ß
Ob. I B
632-635, Fl. I, Ob. I, – wie in T. 576-591 (vgl. die Bemerkung dort) herrscht
640-643 Clar. I auch in diesen Takten eine gewisse Unordnung in der
Sekundärüberlieferung, doch hat Mozart auch hier in
seiner Partitur eine nicht bezeichnete Melodiestimme
notiert, die für die Grundgestaltung der jeweiligen Primo-
Stimme (Fl., Clar. bzw. Ob.) in T. 632, 634, 640 und
642 dienen konnte (vgl. dazu das Vorwort in Teilband 1,
S. XXVII). Für die übrigen Takte und Stimmen wurde
wiederum eine „Quellen-Mischung“ vorgenommen, die
in den folgenden Bemerkungen dokumentiert wird:
632-635 Fl. I B T. 632 und 634: jeweils Ganztaktbg., T. 633 und 635:
jeweils Bg. zur 1./2., Stacc.-Punkt zur 3. und 4. Note.
D T. 632 und 634: jeweils Ganztaktbg., T. 633 und 635:
wie NMA.
E T. 632 und 634: jeweils Ganztaktbg., T. 633 und 635:
ohne Artikulation.
F T. 632 und 634: jeweils Ganztaktbg., T. 633 und 635:
Stacc.-Punkte zur 2.-4. Note, in T. 633 auch Bg. zur
1./2. Note.
Clar. I B sowohl in der Partitur als auch im Bls.-Anhang über-
liefert; in der Partitur Artikulation wie NMA (urspr. je-
doch T. 633, 635 wie Quelle A, also C ² A, dann aber ra-
diert und korr.; vgl. dazu die Bemerkung zu T. 576-583
etc. auf S. 150), im Bls.-Anhang wie dort Fl. I (vgl. die
vorige Bemerkung); jeweils T. 632 ohne p.

158
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(632-635) (Clar. I) D Überlieferung analog Quelle B (vgl. die vorige Bemer-


kung), jedoch stimmen hier die Lesarten in Partitur und
Bls.-Anhang überein: T. 632 und 634 mit Ganztaktbg.,
T. 633 und 635 wie NMA (in der Partitur fehlt aber p zu
T. 632).
E Überlieferung analog Quellen B und D (vgl. die vorigen
Bemerkungen), jedoch hier wie in Quelle B Abweichun-
gen zwischen Partitur und Bls.-Anhang: Partitur T. 632
und 634 wie NMA (in T. 632 fehlt aber p), T. 633 mit
Ganztaktbg., T. 635 ohne Artikulation; Bls.-Anhang:
T. 632 und 634 mit Ganztaktbg., T. 633 und 635 ohne
Artikulation.
F in der Partitur keine neue Stimmbezeichnung an dieser
Stelle, d. h. Ob. zu T. 576 gilt noch; eine Stimme für
Clar. I überliefert nur der Bls.-Anhang: In der Partitur
T. 632 und 634 jeweils überlange Ganztaktbg., die bis
zum Folgetakt reichen, im jeweiligen Folgetakt dann
Stacc.-Punkte zur 2.-4. Note; im Bls.-Anhang T. 632 und
634 Ganztaktbg., T. 633 und 635 mit Stacc.-Punkten
zur 2.-4. Note, in T. 633 auch Bg. zur 1./2. Note (vgl.
auf S. 158 die Bemerkung zu Fl. I in Quelle F). Sowohl
Partitur als auch Bls.-Anhang ohne p T. 632.
Clar. II B zur Überlieferung vgl. im vorangegangen die entspr. Be-
merkung zur Clar. I: in der Partitur jeweils B , im Bls.-
Anhang wie NMA, jedoch ohne p.
D zur Überlieferung vgl. im vorangegangen die entspr. Be-
merkung zur Clar. I: in der Partitur jeweils B , im Bls.-
Anhang wie NMA, jedoch ohne p.
E zur Überlieferung vgl. im vorangegangen die entspr. Be-
merkung zur Clar. I: in der Partitur jeweils B , im Bls.-
Anhang wie NMA, jedoch ohne Bg. T. 632.
F zur Überlieferung vgl. im vorangegangen die entspr. Be-
merkung zur Clar. I: Ob. II der Partitur und Clar. II des
Bls.-Anhangs jeweils wie NMA, beide jedoch ohne p
T. 632 und Clar. II ohne Bg. T. 634.
640-643 Fl. I B T. 640: Ganztaktbg. (aber ohne p), T. 643 und 645: Bg.
zur 1./2., Stacc.-Punkt zur 3. und 4. Note.
D T. 640 und 642: Ganztaktbg., T. 641 und 643 wie NMA.
E T. 640 und 642: Ganztaktbg., T. 641 und 643 ohne Arti-
kulation.
F T. 640 und 642: Ganztaktbg., T. 641 und 643: nur
Stacc.-Punkte zur 2.-4. Note.

159
Takt System Quelle Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

(640-643) Fl. II B, E jeweils T. 640 ohne Bg. (in Quelle B auch ohne p), an-
sonsten wie NMA.
D, F jeweils wie NMA, T. 640 jedoch ohne p.
Ob. I B T. 640 und 642: Ganztaktbg. (T. 640 ohne p), T. 641 und
643 wie NMA (urspr. jedoch wie Quelle A, also C ² A,
dann aber radiert und korr; vgl. dazu die Bemerkung zu
T. 576-583 etc. auf S. 150).
C wie korr. Version der Quelle B
D, E jeweils wie NMA, T. 640 in Quelle E jedoch ohne p.
F T. 640 und 642: Ganztaktbg. (T. 640 ohne p), T. 641
und 643 wie NMA.
Ob. II B-E jeweils wie NMA, T. 640 in Quellen B, C und E jedoch
ohne p.
F T. 640 ohne p; T. 640 und 642 jeweils ohne Bg.
647, 648 Cor. II B e’ steht in beiden Takten sehr hoch und ist als f’ zu lesen
(so in den Quellen C und E, jedoch in den Quellen D, F
und H: e’). In allen Quellen T. 649 deutlich e’.
649 Timp. B 1. Takthälfte rhythmisiert: C . g

160
III. Bemerkungen zum Libretto

1. Gesangstext

Verzeichnet werden Abweichungen in den Quellen L1 und L2 (bezogen auf NMA-Hauptteil) bzw. in der Quelle L2 (bezogen auf
NMA-Anhang I) gegenüber Quelle A (= NMA). In diesem Abschnitt unterbleibt in der Regel eine Auflistung der zahlreichen Diver-
genzen im Hinblick auf Interpunktion (mit Ausnahme von Frage- statt Ausrufungszeichen und umgekehrt), Akzent- und Apostroph-
Setzung, Groß- und Kleinschreibung sowie Rechtschreibung. In den geschlossenen Nummern bei wiederholtem Text werden Abwei-
chungen jeweils nur bei ihrem ersten (oder gegebenenfalls letzten) Auftreten verzeichnet.
Seite Takt Rolle NMA (= Quelle A) Quelle L2 (= L1) Bemerkungen
_______________________________________________________________________________________________________________________________________

60 12 f. FIORD. astrologarti astrolicarti [–]


60 f. 14-16 FIORD. [–] [–] vgl. das Vorwort inTeilband 1, S. XVII.
61 22-28 FIORD., DOR. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 61.
65 17 FIORD. addio… addio?… [–]
87 1 f. D. ALF. NMA: tutti e due tutti due [–]
Quelle A: tutti due
114 5 D. ALF. indugio, indugi, [–]
115 14-26 D. ALF. [–] [–] vgl. das Vorwort in Teilband 1, S. XXII, aber
auch S. XVII.
115 21 f. D. ALF. accogliere accolgere [–]
117 14 DESP. [–] [–] vgl. die erste Anmerkung in Teilband 1, S. 117.
120 6 DOR. dentro Entro [–]
130 3 DESP. [–] [–] vgl. die erste Anmerkung in Teilband 1, S. 130.
130 6 FIORD. Da Napoli Da Napoli vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 1, S. 130.
140 71 ff. DESP. [–] [–] vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 1, S. 140.

161
Seite Takt Rolle NMA (= Quelle A) Quelle L2 (= L1) Bemerkungen

162
_______________________________________________________________________________________________________________________________________

144 29-31 DESP. A una fanciulla un Quelle L1 wie NMA- vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 144. Hier
vecchio come lei Haupttext, Quelle L2 ist zu ergänzen: Der Text der Quellen A und L1
non può far nulla. wie Anmerkung in geht doch offensichtlich auf Da Ponte zurück;
NMA. Autor der Änderung in Quelle L2 bleibt unbe-
kannt, denn Mozart ist wohl auszuschließen.
146 59 f. DESP. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 146, sowie
in diesem Krit. Bericht die Tabelle auf S. 53, dort
die Bemerkung zu Scena X: T. 60.
150 30 ff. D. ALF. Che […] l’aspetto? (Che […] l’aspetto?) [–]
163 132 f. FIORD., DOR. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 163, sowie
dort das Vorwort, S. XVI f.
198 [–] [–] [–] [–] hier folgt in Quelle L1 der vollständige Text der
urspr. Arie No. 15 („Rivolgete a lui lo sguardo“
KV 584; vgl. Anhang I in Teilband 2, S. 603 ff.,
sowie weiter unten die Bemerkungen zu S. 609
und 617 ff.).
In Quelle L2 ist nur der erste Textvers der Arie
erhalten, unmittelbar anschließend folgt der Text
der endgültigen Arie „Non siate ritrosi“ (vgl. da-
zu das Vorwort in Teilband 1, S. XXIII).
198 16 GUGL. [–] [–] vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 1, S. 198,
sowie dort das Vorwort, S. XXIII.
218 8 DESP. [–] [–] vgl. die erste Anmerkung in Teilband 1, S. 218.
218 10 DESP. [–] [–] vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 1, S. 218.
220 33 f. D. ALF. quelle pazze… queste pazze? [–]
220 40 f. D. ALF. E come Ma come [–]
Seite Takt Rolle NMA (= Quelle A) Quelle L2 (= L1) Bemerkungen
_______________________________________________________________________________________________________________________________________

221 53 DESP. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 221.


241 156 f. FIORD., DOR. Despina! Despina? [–]
241 160 DESP. vedo? vedo! [–]
256 301-303 FERR., GUGL. Despina […] pelle! (Despina […] pelle!) [–]
257 306-307 DESP. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 257.
260 338 f. DESP. [–] [–] vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 1, S. 260.
262 362-365 D. ALF. [–] [–] vgl. die erste Anmerkung in Teilband 1, S. 262.
270 446 f. FERR., GUGL. in Quelle A Seiten- tesor [–]
wechsel: Endsilbe
„sor“ fehlt
271 448 · DESP., D. ALF. tosco tossico vgl. in diesem Krit. Bericht die Tabelle auf S. 57,
bis 453 z dort die Bemerkung zu No. 18: T. 448, 453, 461.
275 461
319 11, 14 f. DESP. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 319, sowie
in Teilband 1 das Vorwort, S. XVII.
322 55 DESP. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 322, sowie
in Teilband 1 das Vorwort, S. XXIV.
323 62 f. DESP. Oh bella! Oh bella? [–]
325 5-7 DESP. Dove il diavolo ha la Quelle L1 wie NMA- vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 325.
coda Haupttext, Quelle L2
wie Anmerkung in
NMA.
329 38 f. DESP. posso e voglio posso, e voglio Kursivschrift in Quellen L1+2 wohl Satzfehler
367 20 f. DOR. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 367.
368 35 DOR. burlo! Io burlo! burlo? Io burlo? [–]

163
Seite Takt Rolle NMA (= Quelle A) Quelle L2 (= L1) Bemerkungen

164
_______________________________________________________________________________________________________________________________________

377 96 DOR., GUGL. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 377.
399 24 FIORD. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 399, sowie
in Teilband 1 das Vorwort, S. XXV.
417 37 GUGL. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 417.
417 40 FERR. Ah non […] dubbio! Oh non […] dubbio? [–]
426 f. 40, 46, GUGL. segno marche vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 427.
48
427 51 f. GUGL. a tanti a tanti a tanti e tanti [–]
(etc.) (etc.)
433 109 ff. GUGL. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 1, S. 433. Der
Textvers „Che credibile non è“ stammt ziemlich
eindeutig von Mozart: T. 114 f. basiert auf T. 29
ff.; T. 117 ff. auf T. 36 f., 61 ff.; T. 121 ff. auf
T. 72 f., 91 ff.; T. 125 f. auf T. 102 f.
436 141 GUGL. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 436.
441 23 f. FERR. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 441.
453 29 DOR. biondino! biondino? [–]
453 30 DESP. Ma brava! mo brava! [–]
453 33 DOR. spose! spose? [–]
453 33 f. FIORD. Cosa dici! Cosa dici? [–]
457 13, (35) DOR. Ei Ei vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 457.
467 14 ff. GUGL. (Bravissima! […] Bravissima! […] [–]
sentite?) sentite?
468 31 DESP. abrégé abregé vgl. das Vorwort in Teilband 1, S. XXVI.
470 56 f. GUGL. (Si […] questo?) Si […] questo? [–]
Seite Takt Rolle NMA (= Quelle A) Quelle L2 (= L1) Bemerkungen
_______________________________________________________________________________________________________________________________________

475 44 f. FIORD., FERR. la mia mia In Quellen L1+2 ist der Text (wohl versehentlich)
la sua
nur FIORD. zugewiesen; vgl. dazu die Anmer-
kung in Teilband 2, S. 475.
487 13 f. GUGL. Dov’è? Dov’è! [–]
487 20 f. FERR. 1
un poco di più merto Quelle L : fehlt; an [–]
dieser Stelle allerdings
Durchschuß sowie
rechts daneben sze-
nische Anweisung
„(ironicamente.)“;
Quelle L2 wie NMA,
jedoch „(ironicamen-
te.)“ erst zum nächsten
Textvers gestellt.
487 21 GUGL. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 487.
491 23-26 Sgst. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 491, sowie
in Teilband 1 das Vorwort, S. XXVI.
498 36 Coro [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 498, sowie
in Teilband 1 das Vorwort, S. XXVI.
501 57 f. DESP., D. ALF. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 501.
530 214 D. ALF. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 530.
554 377 FERR., GUGL. [–] [–] vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 2, S. 554.
556 387 D. ALF. quando! quando? [–]
556 392 FERR., GUGL. [–] [–] vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 556.
558 f. 405-409 FIORD., DOR. Ah […] sarà. (Ah […] sarà.) [–]

165
Seite Takt Rolle NMA (= Quelle A) Quelle L2 (= L1) Bemerkungen
_______________________________________________________________________________________________________________________________________

166
561 425-431 DESP. [–] Gesangstext sowohl [–]
DESP. als auch
D. ALF. zugewiesen
572 492 f. FIORD., DOR. discoprì? discoprì! [–]
582 562 DESP. [–] [–] vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 2, S. 582.
609 53 f. GUGL. da Vienna Dal Sebeto offensichtlich bevorzugte Mozart für seine neue
Oper statt ihres Handlungs- ihren Uraufführungs-
ort und ersetzte deshalb Da Pontes altbekannten
neapolitanischen Fluß „Sebeto“ durch das ihm
und seinem Publikum vertraute „Vienna“. Die
deutsche Übersetzung der Arie in der Rietz-
Ausgabe von 1871 bringt „Paris“ (entspr. in
AMA; vgl. dazu S. 48).
617 ff. 130-187 GUGL. Bella […] fedeltà. (Bella […] fedeltà.) [–]

2. Szenische Anweisungen

Seite Takt Rolle NMA (= Quelle A) Quelle L2 (= L1) Bemerkungen


_______________________________________________________________________________________________________________________________________

87 3 FERR. (Si sente un (suono di tamburo in [–]


tamburo.) distanza.)
88 [–] [–] Marcia Marchia [–]
147 [–] [–] [–] Hinweis a 6. erst zu [–]
T. 127
Seite Takt Rolle NMA (= Quelle A) Quelle L2 (= L1) Bemerkungen
_______________________________________________________________________________________________________________________________________

201 59 f. GUGL. (Qui partono le Quelle L2: (qui le ra- vgl. KV 584, T. 129, in Teilband 2, S. 617. Bei
donne.) gazze partono con der Korr. in Quelle L1 wurde die szenische An-
collera.), diese jedoch weisung für Quelle L2 neu gesetzt (vgl. weiter
erst nach dem letzten oben bei 1. Gesangstext die erste Bemerkung
Textvers. zu S. 198).
202 [–] [–] [–] Quelle L1: D. Alf. bei der Korr. der vorangegangenen Nummer in
Guil. Ferran. Quelle L1 (vgl. die vorige Bemerkung) wurde die
Quelle L2: D. Alfonso, Seite für Quelle L2 neu eingeteilt und auch diese
Guil. Ferrando. szenische Anweisung neu gesetzt.
202 [–] [–] [–] Hinweis a 3. erst zu [–]
T. 24
202 1 FERR., GUGL. (ride smoderata- (ridono fortissimo.) [–]
mente)
207 46 FERR., GUGL. (sforzandosi di non (ridono sotto voce [–]
ridere) sforzandosi di non
ridere.), diese jedoch
bereits zu T. 24.
210 8 GUGL. (scherzando) (sempre scherzando) in Quellen L1+2 zu GUGL. gestellt, bezieht sich
9 FERR. (scherzando) jedoch auf beide Rollen.
218 [–] [–] zu Beginn: poi zu Beginn: poi [–]
DESPINETTA. Despina
231 80 f. FERR. via le boccette via il nappo [–]
252 f. 267 ff. D. ALF. [–] [–] vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 1, S. 252.
264 385 ff. DESP. [–] szenische Anweisung [–]
bereits Ende T. 361
gestellt

167
Seite Takt Rolle NMA (= Quelle A) Quelle L2 (= L1) Bemerkungen

168
_______________________________________________________________________________________________________________________________________

357 16 [–] [–] (gli amanti ripetono [–]


tutte le ultime parole
colla stessa cantilena.);
vgl. die Textwiederho-
lungen T. 23, 25 f. und
30 ff.
486 [–] [–] [–] [–] vgl. die zweite Anmerkung in Teilband 2, S. 486.
529 205 [–] ([Le donne] bevono.) (le donne bevono.) vgl. das Vorwort in Teilband 1, S. XXVI f.
541 209 Coro Si sente il tamburo. Si sente gran suono di [–]
tamburo, e canto.
554 377 FERR., GUGL. [–] [–] vgl. die erste Anmerkung in Teilband 2, S. 554.
623 189 f. GUGL. cominciano a ridere con sommo giubilo. [–]
un poco.
ANHANG

I. Ursprüngliche Arie des Guglielmo in Atto primo / Scena XI


(No. 15: „Rivolgete a lui lo sguardo“)

Quelle L1 (Libretto-Erstdruck) bringt den vollständigen Arientext, Quelle L2 (Nachdruck) tilgt


ihn, läßt jedoch aus Versehen seine erste Zeile stehen; vgl. dazu das Vorwort in Teilband 1,
S. XXIII, sowie in diesem Krit. Bericht S. 49 und 162.

No. 15 Aria
Tempobezeichnung All :o zu Beginn ober- und unterhalb der Akkolade.
Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen: 2 / Violini [zwei Systeme], Viole [ein System],
2 oboe [zwei Systeme], 2 fagotti [zwei Systeme], 2 Corni / in D [ein System mit doppeltem
Violinschlüssel, jedoch Bezeichnung sowie Stimme selbst später gestrichen; vgl. im folgenden
die entspr. Bemerkungen zu T. 1-8, 120-128 und 129-134], 2 clarini / in D, Timpany / in D.,
Guillelmo., Bassi.
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– Ob. II, V. II Systemvorzeichnung: jeweils cis”–fis”


Fag. II, GUGL. Systemvorzeichnung: jeweils cis–fis
1-8 (Cor.) urspr. wie Cl.; T. 1/2 gestrichen und Vermerk Corni tacciono.
angebracht, Pausen T. 3-8 jedoch belassen (vgl. dazu die Vor-
bemerkung sowie die entspr. Bemerkungen zu T. 120-128 und
129-134).
2 GUGL. urspr. Szenenanweisung „(à Dorabella)“; „Dorabella“ gestrichen
und darüber „fiordiligi“ geschrieben. Vgl. die Bemerkung zu
T. 22 sowie das Vorwort in Teilband 1, S. XX.
14 V. I 2. Takthälfte überschreibt Faulenzer [¯ ]
20 Vc./B. zu Taktbeginn gestrichene 4tel-Note d
21 V. I 2. Takthälfte: 4./5. Note aus cis”–a’ korr.
22 GUGL. urspr. Szenenanweisung „(à fiordiligi)“; gestrichen und darüber
„(à Dorabella)“ geschrieben. Vgl. die Bemerkung zu T. 2 sowie

2. Takthälfte: urspr. C . g ; Augmentationspunkt und 8tel-Fähn-


das Vorwort in Teilband 1, S. XX.
26 GUGL.
chen ausgewischt.
33 Balken der letzten beiden 8tel-Noten aus Fähnchen korr.
vor 2. Note ausgewischtes ! in Höhe von fis
GUGL.
35 Fag. I
V. I 2. Note überschreibt möglicherweise ausgewischtes ! in Höhe

urspr. ² , . (G); ausgewischt und korr.


von fis’
50 Timp.

1. Takthälfte: zwischen C und ² ausgewischte ²


V. II urspr. unis; überschrieben.
51 V. II
59 f. V. II urspr. unis und Faulenzer [¯ ]; durch Überschreibung und Strei-
chung korr.

169
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

64 Fag. jeweils urspr. colB; überschrieben.


71 V. I 4. 4tel: urspr. möglicherweise a”–h”–cis”’–d”’; ausgewischt und

1. 4tel: urspr. E ; 16tel-Balken und Augmentationspunkt mit


überschrieben.
73 V. I
schwarzer Tinte nachgetragen.
V. II, Va. urspr. jeweils zu Taktbeginn p; ausgewischt und überschrieben.
75 Vc./B. urspr. zu Taktbeginn 4tel-Note f’ mit } (= Anschlußnote für
Vc.); ausgewischt, mit Vermerk Tutti. überschrieben und Nota-
tion eine Oktave tiefer fortgesetzt.
79 über 1. Note ausgewischter Stacc.-Strich (vgl. Str.)
überflüssiges } vor vorletzter Note ausgewischt
GUGL.
Vc./B.
83 Cl. A ² urspr. im darüberliegenden (ansonsten freien) System notiert;
ausgewischt.
85 Fag. II urspr. nach 3. 4tel möglicherweise ² ; ausgewischt und mit Ver-
merk unis überschrieben.
85/86 V. I 4./1. 4tel: urspr. Bg. nur bis Ende T. 85 gezogen; verlängert.
86 V. II überschreibt Faulenzer [¯ ]
90 Vc./B. 2./3. 4tel aus , (es’) korr.
101 GUGL. Gesangstext: vgl. das Vorwort in Teilband 1, S. XXIII.
108 Vc./B. 2. Note urspr. eine Oktave tiefer; ausgewischt.
115 Ob. II 1. 4tel aus g korr. (vgl. Ob. I)
Fag. II 1. Note aus C korr.
120-128 Fag. I urspr. wie Fag. II (dort aber T. 120 ! vor cis’); überschrieben.
(Cor.) I: urspr. wie Ob. I, jedoch 1./2. 4tel T. 122 und 124 C C statt C g ¬ ,
II: urspr. durchweg g’ mit Rhythmus wie Timp., jedoch 1./2. 4tel
T. 122 und 124 , statt C C , in beiden Stimmen p T. 120. Alles
gestrichen (vgl. die Vorbemerkung zu dieser Nummer sowie die

T. 121, Cor. II: 1. Takthälfte aus c”–g’–c” (C E ) korr.


Bemerkungen zu T. 1-8 und 129-134).

128/129 – unterhalb der Akkolade zum Taktstrich von fremder Hand Takt-
zähler: 128
129 – Tempobezeichnung All :o molto. ober- und unterhalb der Akko-
lade
129-134 (Cor.) urspr. wie Ob., jedoch in T. 130, 132 und 134 jeweils g’+d” statt
Terzen (in T. 129, 131 und 133 doppelt behalst, allerdings ein-
fach artikuliert). Alles gestrichen (vgl. die Vorbemerkung zu
dieser Nummer sowie die Bemerkungen zu T. 1-8 und 120-128).
132 Fag. I nach C ausgewischte Halbenote e’ (vgl. Folgetakt)
143 V. I Unterstimme: urspr. fis” (vgl. Oberstimme V. II); gestrichen.
145 V. I urspr. zu Taktbeginn fp oder sfp; gestrichen.

170
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

148 – urspr. nach diesem Takt 15 weitere Takte in GUGL. und Vc./B.
ausgeführt (in V. I Andeutung von vier Takten):
[148 a]

V. I
sf p

Gugl.
tà bel la bel la, ten gon

Vc./B.
sfp

[151 a]

sf p

so do, se ne van no ed io ne go do bel la

sfp sf

[154 a]

Gugl.
bel la, ten gon so do; E ro

Vc./B.
sf f
[157 a]

i ne di co stan za

' '

[160 a]

spec chi son di fe del

mit den übrigen leeren (jedoch mit Taktstrich versehenen) Sy-


stemen gestrichen.

171
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

150 GUGL. 1. Takthälfte aus Halbenote cis’ korr.


152 Cl. vor , möglicherweise ausgewischte A
GUGL. 3. Note überschreibt ausgewischtes d’
167 Fag. I Bg. bis 5. Note gezogen, dort aber Stacc.-Strich; in NMA an Ob. I
angeglichen.
174 Va. urspr. Ganzenote h’ mit 8tel-Abbreviatur; gestrichen und korr.
181 GUGL. 1. Note aus d korr.
187 Fag. I: 1. Note aus C , II: 1. Note aus Ansatz zu d’ (ohne Hilfslinie)

jeweils nach C in T. 187 durchgehend Pausen gesetzt; über-


korr.
187-189 Cl., Timp.
schrieben.
195 – nach dem letzten (einfachen) Taktstrich zwischen 1. und 2. bzw.
11. und 12. System der Vermerk: attacca N: 16.; unterhalb der
Akkolade von fremder Hand Taktzähler: 67 [bezieht sich auf
T. 129-195].

II. Zwei Fragmente eines Entwurfs zur Arie des Guglielmo (= No. 26)
in Atto secondo / Scena VIII

I. Quellen

Vgl. im Hauptteil des Krit. Berichts Abschnitt I. Quellen, dort die Quellen A2a und A2b, S. 31.

II. Bemerkungen zum Autograph

Quelle A2a: Tempobezeichnung Allegro zu Beginn oberhalb des Systems von GUGL., in Ca-
denza. unterhalb der Akkolade. Partituranordnung und Stimmenbezeichnungen (Akkoladen-
klammer zu 2.-11. System, 1., 5.-9. und 12. System leer): Violini [zwei Systeme, oberhalb der
Bezeichnung großer Tintenfleck], Viole [ein System], Guilelmo [beim Anfangsbuchstaben Tinte
verlaufen], Bassi.
Quelle A2b: Akkoladenklammer zu 2.-11. System (1. System des urspr. 12zeiligen Papiers ab-
geschnitten, 2.-4., 6.-9. und 12. System leer); im 4. System eine nicht bezeichnete Bläser-
Stimme (wohl Fl.), im 10. bzw. 11. System GUGL. bzw. Vc./B.
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

12 V. I obere Note des Akkords: , (vgl. dazu Berichtigungen und Er-


gänzungen zu den Teilbänden, S. 177)

172
III. Abweichende Rezitativ-Fassungen

1. Autographer Schluß des Rezitativs in Atto secondo / Scena X

Vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 455 (mit Vorwort in Teilband 1, S. XXVI), sowie in
diesem Krit. Bericht S. 132 f.
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

61 – zum Schluß unterhalb der Akkolade der Vermerk: Segue l’aria


di Dorabella, darunter von fremder Hand mit Rötel Hinweis auf
die folgende Nummer: 28.

2. Andere Fassung des Rezitativs in Atto secondo / Scena XI-XII

Vgl. die Anmerkung in Teilband 2, S. 466 (mit Vorwort in Teilband 1, S. XXVI), sowie in
diesem Krit. Bericht S. 135 ff.
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– GUGL. in den Szenenanweisungen (Scena XI, Zeile 3, bzw. Scena XII,


Zeile 2): Guilelmo bzw. Guil
3 Cont. aus f korr.
4 FIORD. 1./2. Note aus cis”–cis” korr. (ohne ! , das noch vom Vortakt gilt);
Gesangstext: „e non ci ceda“ urspr. zu fünf 8tel-Noten cis”–d”–
e”–e”–a’ gesetzt (vgl. aber Cont.!).
5 FIORD. 6. Note ohne }
18 3. 8tel: ¬ überschreibt ²
1. Note ohne }
FIORD.
33
5. Note ohne }
DESP.
34 DESP.
Gesangstext, 2./3. 4tel: das französische Wort „abrégé“ nicht
durch Unterstreichung hervorgehoben (vgl. jedoch das Vorwort
in Teilband 1, S. XXVI)
39 2. Note ohne, 3. Note (da Systembeginn) mit y
letzte Note ohne }
FIORD.

letzte beiden Noten: g g statt i i


46 FIORD.
48
1. Note ohne }
DESP.
55 FIORD.
1.-5. Note: urspr. entspr. = weiter notiert (d. h. FIORD. zuge-
>
59 GUGL.
wiesen): e’–e’–a’–h’–cis”; gestrichen und korr.

173
IV. Alternativ-Fassung der Takte 173-207 von No. 31

I. Quelle

Vgl. im Hauptteil des Krit. Berichts Abschnitt I. Quellen, dort Quelle A4, S. 32.

II. Bemerkungen zum Autograph

Partituranordnung (ohne originale Stimmenbezeichnungen81, 6./7. System leer): V. I,II (zwei


Systeme), Va., Clar. I/II (ein System), Fag. I/II (ein System), FIORD., DOR., FERR., GUGL.,
Vc./B. (ein System).
Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

– Vc./B. durchweg verdickt überschrieben; vgl. dazu das Vorwort in Teil-


band 1, S. XXI.
[2] Clar. 4. 4tel: urspr. g ¬; überschrieben.
[4] V. I 4. 4tel: urspr. 8tel-Note es’ mit ¬ ; überschrieben bzw. über letzte
Note großen Strich gesetzt (nicht klar, ob Stacc. oder Notenhals
gemeint, schließlich wurden die beiden letzten Noten nach unten
behalst und zusammengebalkt).
[6] Clar. II 3. 4tel ohne Bg. (ab 2. Hälfte T. 1 Fag.: coi clarinetti); vgl. dazu
Berichtigungen und Ergänzungen zu den Teilbänden, S. 177.
[11] GUGL. letzte Note auf Wischer: urspr. möglicherweise as
[13] Fl., Ob. im urspr. Clar.-System notiert und oberhalb bezeichnet: 2 flauti e
2 oboe:
Fag. zu Taktbeginn ausgewischter ;
Vc./B. vor fis ! , dieses allerdings von fremder Hand.
[14] – vgl. zum Übergangstakt das Faksimile in Teilband 1, S. XXXIX,
sowie dort das Vorwort, S. XXVIII.

V. Skizzen zu No. 31

1. Zu T. 173-204
2. Zu T. 545-574

Vgl. im Hauptteil des Krit. Berichts Abschnitt I. Quellen, dort die Quellen A3 und A5, S. 32.

81 Die vier Gesangssysteme sind jedoch von fremder Hand bezeichnet: Fior., Dora., Fero [?], Guil:

174
WASSERZEICHEN-ABBILDUNGEN
(aus: TysonWK . Textband)

Form A Form B

TysonWK Nr. 66

TysonWK Nr. 80

TysonWK Nr. 82

TysonWK Nr. 91

175
TysonWK Nr. 95

TysonWK Nr. 96

TysonWK Nr. 100

TysonWK Nr. 101

176
BERICHTIGUNGEN UND ERGÄNZUNGEN ZU DEN TEILBÄNDEN
Teilband 1
Seite Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

X – – linke Spalte, 2. Absatz, 14. Zeile: statt „Oktober 1790“


lies „Oktober 1789“
XIII – – linke Spalte: statt „4. die Klarinetten- und Trompeten-
stimmen“ lies „4. die Trompeten- und Paukenstimmen“
5 4 Ob. lies durchgezogenen bzw. gestrichelten Bg. zur 1.-3. statt
zur 1.-4. Note (= NMA-Stichfehler)
75 62 FIORD. statt des durchgezogenen lies gestrichelten Bg. zu den
letzten beiden 16tel-Noten
87 37 Clar. II statt des gestrichelten lies durchgezogenen Bg.
97 1 FIORD., jeweils Taktzähler: statt „12 = 1“ lies „13 = 1“ (entspr. auch
DOR., Cont. in der zweiten Anmerkung)
99 15 Fag. statt des geraden lies kursives p
146 54 DESP. setze nach „proposizione.“ Fußnotenstern und am Fuß der
Seite die Anmerkung: *) T. 54, Despina, ossia für Mozarts

j j h D h¬
falsche (oder ironisch gemeinte?) Deklamation:

pro-po - si - zio - ne.


154 49 V. I statt des Ganztaktbg. lies jeweils Bg. zum 1./2. und 3./4.
4tel (= NMA-Stichfehler)
191 71 Clar. I statt des gestrichelten lies durchgezogenen Ganztaktbg.
200 – – Anmerkung: tilge das Wort „ebenfalls“
254 282 Vc./B. beginne Bg. mit letzter Note T. 281 statt mit 1. Note T. 282
265 397 V. I lies p zum 2. statt zum 1. 4tel (= NMA-Stichfehler)
294 558/559 V. I tilge den Bg. zu den 16tel-Noten T. 558 und lies den Bg.
T. 558/559 durchgezogen statt gestrichelt

Teilband 2
Seite Takt System Bemerkung
______________________________________________________________________________________________

409/410 83 V. II ziehe den Bg. über die letzte Note hinaus, d. h. wie in V. I
(= NMA-Stichfehler)
563 439 Fag. statt fp lies jeweils sfp (= NMA-Stichfehler)
567 458 Timp. tilge den x
582 559 GUGL. ossia-System: statt „Gugl.“ lies im Vorsatz „D. Alf.“ und
setze „GUGLIELMO“ ab 4. 4tel T. 559 (8tel-Noten g–g).
561 FERR. ossia-System: ergänze kleinen Stacc-Strich zur 3. Note
GUGL. ossia-System: setze großen Stacc.-Strich zur 3. Note
603 – – Datierungsvermerk: statt „[1788]“ lies „[1789]“
624 12 V. I lies obere Note des Akkords als , statt C
631 [6] Clar. II, 3. 4tel: statt des durchgezogenen lies jeweils gestrichelten
Fag. II Bg.

177
178