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Aufsatz Andrés

Riera

Freiheit, nur ein Traum?

Schon seitdem der Mensch auf dieser Erde lebt, hat er das Bedürfnis, frei zu sein.
Frei von Unterdrückung, frei von Hunger, frei von Schmerz. Um sich jetzt weiter
in dieses Thema vertiefen zu können, ist es nötig den Begriff “Freiheit“ im
engeren Sinne zu definieren, und zwar werden wir den Begriff “Freiheit“ als “das
Ziel nach freien Willen zu Handeln“ betrachten. Der
Mensch will frei sein, weil er egoistisch ist. Denn um egoistisch zu handeln, muss
man nach seinem freien Willen Handeln können.
Nun ist es aber eine Tatsache, dass der Mensch an sich,
betrachtet als Einzelwesen, nicht frei sein kann. Denn wenn es so wäre, würden
wir alle unsere Freiheit in vollen Zügen ausüben, und ich wäre jetzt nicht am
Schreiben, sondern am Schlafen. Da
stellt sich doch die Frage, wieso das nicht möglich ist. Wieso ist es nicht möglich,
uneingeschränkt, nach seinem freien Willen zu handeln?

Der Mensch ist ein Gesellschaftswesen. Das bedeutet, dass er mit anderen
Menschen zusammenleben muss und will. Und genau diese anderen Menschen
schränken ihn in seiner Freiheit ein. Auch wird der Mensch von der Natürlichen
Umgebung (d.h. er braucht Nahrung, Wärme, Schutz vor Tieren) eingeschränkt.
Das führt dazu, dass der Mensch auch ohne Gesellschaft nie vollständig Frei sein
kann, denn die Natur steht höher als der Mensch und lässt sich nicht einfach so
eliminieren. Jedoch möchte ich nicht näher auf den Faktor Natur eingehen, denn
die Einschränkungen durch die Gesellschaft sind in der modernen Welt von
grösserer Bedeutung. Durch das Zusammenleben
der Menschen auf begrenztem Raum, also auf der Erde, bilden sich
Gruppierungen von Menschen. Diese Gruppierungen brauchen eine Strategie,
einen inneren Aufbau, um problemlos zu bestehen. Daher bilden sich in den
meisten Fällen Formen einer Führung der Gruppe. In der heutigen Zeit spricht
man von Staatsformen, diese Staatsformen beschränken die Freiheit der
Menschen noch mehr. In einer Monarchie, z.B wird man einem König unterstellt
und ist somit in seiner Freiheit eingeschränkt. Heute sind wir alle irgendeinem
Staat mit irgendeiner Staatsform unterstellt. Wieso? Weil wir dadurch Sicherheit,
Arbeit, Nahrung und Luxus erhalten. Nun ist es ersichtlich, dass wir
Kompromisse eingehen können die unsere Freiheit beeinflussen. Ein Beispiel für
einen solchen Kompromiss ist, dass wir uns einen Porsche kaufen aber dafür viel
“Freizeit“ opfern müssen indem wir arbeiten.

Daraus folgt, dass der Mensch das Ausmass der ihm zustehenden Freiheit zwar
vergrössern und verkleinern kann, jedoch nicht mit vollkommener,
uneingeschränkter Freiheit handeln kann, weil die Gesellschaft und die Natur ihn
einschränken. Ferner ist zu erwähnen, dass der Mensch oft Sicherheit, Arbeit,
Wohlstand bevorzugt, anstatt seine Freiheit so zu belassen oder sie sogar zu
vergrössern.
Aufsatz Andrés
Riera

Zum Schluss lässt sich sagen, dass jeder Mensch ein gewisses Ausmass an
Freiheit besitzt, es jedoch nicht voll und ganz ausschöpft. Ich betrachte die
Freiheit als Handelsgut und weiss deswegen auch, dass ich vollkommene Freiheit
nicht haben kann. Ich kann ja auch nicht unendlich viel Schokolade kaufen.