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Informationen zur Kurzarbeit

Allgemeine Informationen

Die Kurzarbeit soll ermöglichen, dass bei einem vorübergehenden wirtschaftlichen Engpass die Firma
die Mitarbeitenden weiter beschäftigt werden können und es nicht zu Kündigungen kommt.

Die Kurzarbeit hat eine Lohneinbusse zur Folge. Alle Stunden die weniger gearbeitet werden können,
werden zu 80% als Kurzarbeit vergütet. Die Arbeitsstunden welche normal gearbeitet werden,
werden weiterhin zu 100% gemäss Arbeitsvertrag ausbezahlt. Nachstehend ein Berechnungsbeispiel:
- Sollarbeitsstunden pro Monat: 180
- effektiv gearbeitete Stunden: 150 -> werden ganz normal zu 100% gemäss Arbeitsvertrag bezahlt
- Kurzarbeitsstunden: 30 -> werden zu 80% ausbezahlt

Die Firma muss die Kurzarbeit beim Amt abrechnen und dem Mitarbeitenden mit dem Lohn
abrechnen. Sie bekommt dann diesen abzüglich der Karenzzeit vom Amt zurückbezahlt.

Jeder Mitarbeitende hat das Recht die Kurzarbeit abzulehnen in dem er seine Unterschrift nicht gibt.
Der Mitarbeitenden geht aber das Risiko ein, dass je nach Situation sein Arbeitsplatz nicht erhalten
bleibt und die Firma gezwungen wird die Kündigungen auszusprechen.

Sind Mitarbeitende in befristeten und gekündeten Arbeitsverhältnissen, so haben sie keinen


Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung.

Bei Mitarbeitern im Stundenlohn wird der Durchschnitt der geleisteten Arbeitsstunden der letzten
Monate als Sollarbeitsstunden verwendet.

Zwischenbeschäftigung / Zwischenverdienst während Kurzarbeit

Von ganz- oder halbtägigem Arbeitsausfall betroffenen Arbeitnehmenden können eine geeignete,
zumutbare Zwischenbeschäftigung durch das zugewiesen werden. Arbeitnehmende, deren Arbeit
länger als 1 Monat eingestellt ist, müssen sich ausserdem selber um eine solche bemühen.

Arbeitnehmende, die eine Zwischenbeschäftigung annehmen, brauchen dafür die Zustimmung des
Arbeitgebers oder der Arbeitgeberin. Die Zustimmung darf nur verweigert werden, wenn die
Arbeitnehmenden wegen der Zwischenbeschäftigung arbeitsvertragliche Verpflichtungen nicht
einhalten können. Wird die Zwischenbeschäftigung ungerechtfertigt verweigert, so lehnt die
kantonale Amtsstelle den Anspruch auf Vergütung der Kurzarbeit für die betroffenen
Arbeitnehmenden ab.

Die Arbeitnehmenden müssen das während der Kurzarbeit durch Zwischenbeschäftigung oder
selbstständige Tätigkeit erzielte Einkommen dem Arbeitgeber oder der Arbeitgeberin mitteilen. Der
Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin benachrichtigt die Arbeitslosenkasse.

Mitarbeiter die länger als ein Monat nicht arbeiten können, müssen sich selber um eine
Zwischenbeschäftigung kümmern und die neue Stelle umgehend an hr@fwg.ch melden.
Keine Kündigungen geplant

Es sind keine Kündigungen geplant. Es ist uns ein grosses Anliegen, alle Arbeitsverhältnisse mit allen
Mitarbeitern aufrecht zu halten. Wir werden Alles versuchen bevor wir Kündigungen aussprechen
werden.

Stellungnahme der FWG

Die Kurzarbeit ist eines von vielen Mitteln, um den Schaden aufgrund der Corona-Krise zu
minimieren. Wir werden die Kurzarbeit voranmelden. Ob, wann und in welchen Umfang wir sie bei
der FWG einführen werden, können wir aufgrund der aktuellen Situation nicht sagen. Die FWG ist
jedoch in der glücklichen Lage, dass bereits früher zusätzliche grössere Reserven angelegt wurden
und das Weiterbestehen der FWG ist nicht gefährdet. Bei uns geht es nicht ums Überleben, sondern
darum den Schaden soweit wie möglich zu reduzieren. Sollten wir die Kurzarbeit einführen müssen,
dann werdet ihr entsprechend vorgängig informiert. Es kann auch sein, dass bei gewissen
Mitarbeitenden Kurzarbeit eingeführt wird und bei anderen nicht. Bevor wir jedoch Kurzarbeit
einführen, werden die Zeitsalden der Mitarbeitenden reduziert und wenn nötig Ferien angeordnet,
da in diesem Fall der Mitarbeitende weiterhin 100% des Lohnes ausbezahlt bekommt.

Es sind keine Kündigungen geplant und es ist uns ein grosses Anliegen mit den Arbeitsverhältnissen
aufrecht zu halten. Bei einer Kündigung verliert der Mitarbeitende während der Kündigungsfrist die
Auszahlung auf Kurzarbeitsentschädigung. Aus diesem Grunde bitten wir auch die Mitarbeitenden
keine Kündigungen zu tätigen, bis diese turbulente Zeit vorüber ist.

Wir danken euch allen ganz herzlich, dass ihr alle mitanpackt und wir dies zusammen überstehen
werden.

Information on short-time work

General Information

Short-time work is intended to enable the company to continue to employ its staff in the event of a
temporary economic bottleneck and to avoid redundancies.

The short-time work results in a reduction of wages. All hours that can be worked less will be
compensated at 80% as short-time work. The hours that are worked normally will continue to be
paid at 100% according to the employment contract. A calculation example is given below:
- Planned working hours per month: 180
- Effectively worked hours: 150 -> are normally paid at 100% according to the employment contract
- hours of short-time work: 30 -> 80% paid

The company must settle the short-time work with the office and pay the employee with his or her
salary. The company is then repaid by the office minus the waiting period.

Every employee has the right to reject reduced hours by not giving his or her signature. However, the
employee runs the risk that, depending on the situation, his or her job may not be maintained, and
the company will be forced to give notice.

If employees are in temporary or terminated employment, they are not entitled to short-time
compensation.
Employees who are unable to work for more than a month have to find an interim job themselves
and report the new position immediately to hr@fwg.ch.

Statement of the FWG

Short-time working is one of many ways of minimizing the damage caused by the corona crisis. We
will announce short-time work in advance. Because of the current situation, we cannot say, whether,
when and to what extent we will introduce it at FWG. However, FWG is in the fortunate position that
additional larger reserves have already been created earlier and the continued existence of FWG is
not at risk. For us it is not a matter of survival, but of reducing the damage as far as possible. Should
we have to introduce short-time work, you will be informed accordingly in advance. It is also possible
that short-time work will be introduced for some employees and not for others. However, before we
introduce short-time work, the employees' time balances will be reduced and, if necessary, vacation
will be ordered, as in this case the employee will still be paid 100% of his or her salary.

No layoffs are planned, and it is very important to us to keep up the employment relationships. In the
event of termination, the employee loses the payment of short-time working compensation during
the period of notice. For this reason, we ask employees not to give notice of termination until this
turbulent period is over.

We would like to thank you all very much for helping us to get through this together.