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Darstellungen 1

Vorwort
Das Buch «SVBA-Tabellen» ergänzt das Lehrmittel «Grundstufe Fahr-
zeugtechnik» der SVBA und orientiert sich an den Anforderungen der
Bildungspläne.

Dieses Buch ist in erster Linie ein begleitendes Unterrichtsmittel für die
Berufslernenden und für die Weiterbildungsstufen im Umfeld der
Berufe der Fahrzeugtechnik.
Es dient als Nachschlageband beim Erarbeiten und Festigen von
Grundlagenkenntnissen und Fertigkeiten an Berufsfachschulen und in
den überbetrieblichen Kursen.
Zudem gilt es als erlaubtes Hilfsmittel bei den Abschluss-
prüfungen.

Die Autoren - erfahrene Berufsfachschullehrpersonen der Schweiz -


haben die Bedürfnisse der Berufsfachschulen und der überbetriebli-
chen Kurse abgeklärt und eine Dokumentation ausgearbeitet, welche
den Anforderungen eines zeitgemässen Theorie- und Praxisunterrichts
gerecht werden.

Das Autorenteam dankt allen Berufskollegen für die zahlreichen


Anregungen und allen Firmen, die durch grosszügiges Überlassen von
Bild- und Informationsmaterial dazu beigetragen haben, dieses Werk
zu gestalten.

Schweizerische Vereinigung der


Berufsschullehrer für Automobiltechnik

Das Autorenteam

Neuauflage Sommer 2014


2
Inhaltsverzeichnis 3

Inhaltsverzeichnis
A Darstellungen E Steuerungs- und Regelungstechnik

A1 Zeichnungsarten . . . . . . . . . . . . . . 5 E1 Steuerungs- und Regelungstechnik . . . . 51


A2 Diagramme . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
A3 Formate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
A4 Massstäbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 F Stoffe
A5 Linien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
A6 Ansichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 F1 Periodentabelle . . . . . . . . . . . . . . . 52
A7 Besondere Ansichten . . . . . . . . . . . . 9 F2 Chemische Elemente . . . . . . . . . . . . 53
A8 Schnitte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 F3 Chemische Verbindungen . . . . . . . . . . 54
A9 Bezeichnungen am Drehstück . . . . . . . 12 F4 Stoffwerte fester Stoffe . . . . . . . . . . . 55
A10 Vermassung . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 F5 Stoffwerte flüssiger und gasförmiger
A11 Darstellung und Vermassung von Stoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Gewinden . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 F6 Kurzzeichen der Kunststoffe . . . . . . . . 57
A12 Oberflächen . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
A13 Toleranzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
A14 Passungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 G Verschiedenes
A15 Schweisszeichen . . . . . . . . . . . . . . . 18
A16 Beispielzeichnungen . . . . . . . . . . . . 19 G1 Griechisches Alphabet . . . . . . . . . . . 58
G2 Vorsatzzeichen . . . . . . . . . . . . . . . 58
G3 Anglo-Amerikanische Einheiten . . . . . . 58
B Maschinenelemente G4 Reifendaten . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
G5 Ölspezifikationen . . . . . . . . . . . . . . 60
B1 Gewinde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 G6 Bremsflüssigkeitsspezifikationen . . . . . . 62
B2 Schraubenbezeichnungen / Festigkeits-
klassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
B3 Schrauben / Muttern / Schrauben- H Fahrzeugdaten
sicherungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
B4 Mitnehmerverbindungen . . . . . . . . . . 23 H1 Typengenehmigung (Personenwagen) . . . 63
B5 Wälzlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 H2 Typengenehmigung (Personenwagen mit
B6 Dichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Hybridsystem) . . . . . . . . . . . . . . . . 64
B7 Getriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 H3 Typengenehmigung (Nutzfahrzeug) . . . . 65
B8 Federn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 H4 Typengenehmigung (Personenwagen mit
Elektroantrieb) . . . . . . . . . . . . . . . 66
H5 Typengenehmigung (Motorrad) . . . . . . 67
C Elektrik H6 Typengenehmigung (Traktor) . . . . . . . 68

C1 Elektrische Leitungen . . . . . . . . . . . . 29
C2 Nomogramm zur Ermittlung von I Erfahrungswerte
Leiterquerschnitten . . . . . . . . . . . . . 30
C3 Klemmenbezeichnungen . . . . . . . . . . 31 I1 Motordaten . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
C4 Spannungsebenen . . . . . . . . . . . . . 32 I2 Reibwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
C5 Kennbuchstaben, Abkürzungen und I3 Schnittgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . 70
Anhängersteckdosen . . . . . . . . . . . . 32
C6 Darstellungen in Stromkreisen . . . . . . . 33
C7 Schaltzeichen . . . . . . . . . . . . . . . . 34 K Arbeitssicherheit
C8 Beleuchtung, Leuchtmittel . . . . . . . . . 40
C9 Schmelzsicherungen . . . . . . . . . . . . 41 K1 Sicherheitskennzeichnungen . . . . . . . . 71
C10 Logische Verknüpfungen . . . . . . . . . . 42 K2 GHS (Global Harmonisiertes System) . . . . 72
C11 Übersicht der Bussysteme im K3 Industrielle Gase . . . . . . . . . . . . . . . 74
Automobilbau . . . . . . . . . . . . . . . . 43 K4 Kältemittel, Kältemittelöle . . . . . . . . . 74

D Fluidtechnik L Abkürzungen und englische Begriffe

D1 Hydrauliksymbole . . . . . . . . . . . . . . 44 L1 Abkürzungen und englische Begriffe . . . 75


D2 Pneumatiksymbole für Bremsen-
schaltpläne . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
D3 Funktionssymbole für Bremsen- M Stichwortverzeichnis
schaltpläne . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
D4 Anwendungsbeispiele Druckluftbremsen . 50 M1 Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . 78
4
Darstellungen 5

A1 Zeichnungsarten
Im Bereich der Automobiltechnik werden verschie-
dene Darstellungsarten verwendet:

• Perspektivische Zeichnungen
Die Baugruppe wird auf einer ebenen Fläche
räumlich dargestellt.
⇒ Thermostat

• Anordnungspläne (Montagezeichnungen)
(manchmal auch als Explosionsdarstellungen be-
zeichnet) sind Darstellungen, welche einen Zu-
sammenbau oder ein Zusammenwirken einzelner
Bauteile aufzeigen.
⇒ Sperrsynchronisierung

• Funktionsdarstellungen
beinhalten Prinzipdarstellungen oder Funktions-
abläufe, um Wirkungsweisen einzelner Elemente
oder auch Baugruppen darstellen zu können.
⇒ Schalldämpfer

min. 15
• Technische Zeichnungen
beinhalten in Werkstattunterlagen häufig nur die
zur Überprüfung oder Nachbearbeitung notwen-

max. 132
235
digen Angaben eines Bauteils.
⇒ Bremsscheibe

R1
,6 R2
Technische Zeichnungen welche die zur Herstel- R4
15°

lung des jeweiligen Bauteils notwendigen Masse


-0,1

R 20
-0

Ø 20
Ø 38

Ø 30,4

und Angaben aufweisen, werden auch Werkstatt-


oder Fertigungszeichnungen genannt.
⇒ Einschlagdorn für Verschlussdeckel 8 10
2 x 45°

25
140

Für komplexe Baugruppen werden Schnittzeich-


nungen − auch Risszeichnungen genannt − ver-
wendet. Dabei werden die einzelnen Bauteile
unterschiedlich schraffiert oder mit verschiedenen
Farben versehen.
⇒ Kupplung (Ausschnitt)
6 Darstellungen

• Grafische Darstellungen
sind Aufzeichnungen von Funktionsabläufen in
Kurvenform.
⇒ Druckverlauf im Zylinder während den ein-
zelnen Takten.

Druck p
Hub s
• Schematische Zeichnungen
OT UT
zeigen die Zusammenhänge auf und sind ge-
normt.
15
Anschlusspläne H1
30
B+ 50
zeigen symbolisch die Verbindungen von Ge- D+
genständen (z. B. elektrische und elektronische G 30 50
Bauteile) auf. M
3
⇒ Lade- und Starteranlage U
31
B–

21
2 1
Leitungspläne 0 2 1 23
2-1 22 24
zeigen symbolisch das Zusammenwirken von 1 2
pneumatischen oder hydraulischen Bauteilen auf.
⇒ Druckluftbremsanlage (Ausschnitt) 21 11

22 12

Steuergerät für
Wirkpläne Motronic
stellen die Zusammenhänge von Baugruppen
Wähl-
und Systemen dar. Detaillierte Funktionen sowie Steuergerät
hebel
für
Aufbau der einzelnen Komponenten sind nicht
Automatik-
ersichtlich. Die Baugruppen werden als «Blackbox» getriebe (EGS)
dargestellt.
⇒ Verknüpfung elektronischer Systeme
Steuergerät für
ABS mit EDS

1 2 3 4
Blockschaltbilder
stellen ähnlich wie Wirkpläne Zusammenhänge
von Baugruppen dar. Häufig werden dazu Pikto-
gramme (einzelnes Symbol bzw. «Icon», das eine
Information durch vereinfachte grafische Darstel-
lung vermittelt) verwendet.
⇒ Hybridantrieb
7

6 5
Darstellungen 7

A2 Diagramme 4 360° = 100 %


10% 3 4
1
(Grafische Schaubilder) 27% 30%
10%
3 27%
30%
Sie werden unterschieden in: 33%
2
33% 1

• Kreisflächendiagramme, die bei räumlicher Dar- 2


stellung als «Tortenstücke» gezeichnet werden. Energiehaushalt im Otto-Motor:
Beim Kreisflächendiagramm werden die zu ver- 1. Auspuffgase (27 %)
2. Kühlung (33 %)
gleichenden Prozentwerte zunächst in Gradein- 3. Nutzleistung (30 %)
heiten umgerechnet und dann entsprechend auf 4. Strahlung (Restverluste), (10 %)
die Kreisfläche verteilt.
35
4 Strahlung
%
• Balkendiagramm, die zu vergleichenden Werte 3 Nutzleistung 25

Strahlung
werden in Längenverhältnisse umgerechnet und 20

Nutzleistung
Auspuffgase
im entsprechenden Massstab horizontal als Recht- 2 15

Kühlung
Kühlung
ecke dargestellt. 10

• Säulendiagramm, die darzustellenden Grössen 1 Auspuffgase 5

werden auf der x-Achse aufgereit. Wie beim Bal- 0


0 5 10 15 20 25 % 35 1 2 3 4
kendiagramm berühren sich die Flächen meistens
nicht und die Breite der Rechtecke hat (meist)
keine Aussagekraft.
Energieinhalt des Treibstoffs 100%

• Energieflussdiagramm, auch als Sankey-Diagramm


bezeichnet. Sankey-Diagramme sind wichtige Abgase
Nutzbare Arbeit an der
Kurbelwelle 25 - 35%
30 - 35%
Hilfsmittel zur Visualisierung von Energie- und
Materialflüssen sowie von Ineffizienzen und Ein-
sparpotenzialen im Umgang mit Ressourcen. Kühlung
30 - 33%

Reibung/Strahlung 5 - 10%

• Liniendiagramme im Koordinatensystem, darge-


stellt als gerade Strecke, als Kurve oder als unre- Zeit - Weg - Diagramm
gelmässige Linie. 150
km
Beim Diagramm im Koordinatensystem werden
100
die waagrechte, horizontale Achse als Ordinate
75
und die senkrechte, vertikale Achse als Abszisse
50
Weg s

bezeichnet. Beide Achsen werden mithilfe eines


25
passenden Achsenmassstabes mit Teilungsstrichen
0
(sogenannte Netzlinien) und Zahlenwerten verse- 0 1 2 3 4 5 h 7
hen. Zeit t v = 25 km/h
Die Einheitenzeichen werden an zweitletzter Stel-
le der Skala oder in der Beschriftung der Achsen Wertetabelle
eingetragen. Das Anwachsen der Koordinaten
U in V 2 4 6 8 10 12
wird durch einen Pfeil parallel zur entsprechenden
Achse oder auf deren Grundlinie verdeutlicht. I in A 1 2 3 4 5 6
P in W 2 8 18 32 50 72
Vor dem Zeichnen der Kurve oder der Strecke
wird für die voneinander abhängigen Werte eine 6 90
Wertetabelle erstellt. Die Kurvenpunkte ergeben 5 75
sich als Schnittpunkte der zusammengehörenden 4 60
Leistung P in W

Koordinaten (Konstruktionslinien, die von den


Strom I in A

3 45
Achswerten ausgehen).
2 30
Bei allen Diagrammen kommt es darauf an, zu ver-
1 15
gleichende bzw. abhängige Werte mithilfe eines
geeigneten Massstabes in eine entsprechende 0 0
Streckenlänge oder Flächengrösse umzurechnen. 0 2 4 6 8 10 12
Spannung U in V
8 Darstellungen

A3 Formate A0

Das Ausgangsformat DIN A0 hat einen Flächenin-


halt von 1 m2. Das nächst kleinere A-Format ist im-
mer die Hälfte des vorhergehenden grösseren For-
mates. A2
Ein A-Format entsteht also durch das Halbieren des
vorhergehenden Formates.

A4 Massstäbe A1

Die zeichnerische Darstellung eines Werkstückes in A4


der wahren Grösse ist manchmal bei der zur Verfü-
gung stehenden Zeichnungsgrösse schwierig. Das A3
Werkstück wird dann entsprechend dem gewählten A6
Massstab grösser oder kleiner dargestellt. A5
In einer verkleinerten oder vergrösserten Darstel-
lung eines Werkstückes sind immer die Masszahlen
der wirklichen Masse einzutragen. Blattbe- Blattgrösse Blattbe- Blattgrösse
zeichnung in mm zeichnung in mm
Grösse in der Zeichnung
Formel: Massstab = DIN A 0 841 x 1189 DIN A 4 210 x 297
wirkliche Grösse
DIN A 1 594 x 841 DIN A 5 148 x 210
lz lz DIN A 2 420 x 594 DIN A 6 105 x 148
M= lz = l w ⋅ M lw =
lw M DIN A 3 297 x 420 DIN A 7 74 x 105

lz 40 mm 2
Beispiel: M= = = = 2:1
lw 20 mm 1
lz 10 mm 1
M= = = = 1: 2 2:1
15
lw 20 mm 2 1:2
1:1

15

15
Massstab ⇒ 1. Zeichnung ⇒ 2. Werkstück
20 20 20
⇓ ⇓ ⇓
2 : 1 Vergrösserung 40 mm  20 mm
1: 1 natürliche Grösse 20 mm  20 mm
1: 2 Verkleinerung 10 mm  20 mm Linienart und Anwendung Dicke
A Volllinie breit
1
Sichtbare Umrisse und Kanten.
A5 Linien
B Volllinie schmal
Sichtbare Umrisse und Kanten werden als dicke Voll- Mass-, Masshilfs- und Hinweislinien
linien (Strichdicke 1; ca. 0,5 mm) gezeichnet. Die Schraffuren. Umrisse angrenzender ½
anderen Linien weisen die halbe Strichstärke auf Teile. Umrisse nicht separat gezeich-
(Ausnahme H). neter Umklappungen. Fiktive Kanten.
C Freihandlinie schmal
Bruchlinie. Grenzen von Teilschnitten
A BK C F G H B B ½
oder Teilansichten, falls diese Grenze
keine Mittellinie ist.
F Strichlinie schmal
Schnitt ½
Verdeckte Umrisse und Kanten.
Y Y-Y
G Strichpunktlinie schmal
½
Mittellinien, Symmetrielinien.
H Strichpunktlinie schmal mit verstärk-
ten Enden ½, 1
Verlauf von Schnittebenen.
K Strich-Zweipunktlinie schmal
Y
Umrisse von angren-
zenden Teilen; Grenz- und Zwischen-
½
stellungen von beweglichen Teilen;
Umrisse der ursprünglichen Form; Tei-
le die vor der Schnittebene liegen.
Darstellungen 9

A6 Ansichten
Bei einem prismatischen Werkstück unterscheidet B
man 6 Ansichten. Davon werden in der Regel nur die
ersten drei Ansichten benötigt. F
D
A Aufriss
B Grundriss
C Seitenriss
D Seitenriss von rechts
E Untersicht
F Rückansicht

C A
E
30° 30°

Technische Zeichnung in drei Ansichten


Die einzelnen Ansichten werden als Flächen dargestellt.
Der Aufriss wird auch als Hauptansicht bezeichnet,
weil in dieser Ansicht oft die Werkstückform am be-
sten zu erkennen ist.
Den Seitenriss von links erhält man, wenn das Werk- A C
stück um 90° nach rechts gedreht wird. (Aufriss) (Seitenriss)

Der Grundriss (Ansicht von oben) entsteht dadurch,


dass das Werkstück um 90° nach vorne gekippt wird. =
45°

=
Durch die Anordnung der Ansichten ist festgelegt:
• Der Seitenriss von links wird immer rechts neben B
(Grundriss)
dem Aufriss gezeichnet.
• Der Grundriss ist immer senkrecht unter dem Auf-
45°
riss zu zeichnen.

A7 Besondere Ansichten
Unterbrochen dargestellte Teile
• Um Platz zu gewinnen, können nur diejenigen
Partien eines Teils dargestellt werden, die genü-
gen, um ihn kenntlich zu machen.

Abgebrochen dargestellte Teile


• Bei abgebrochen dargestellten Teilen werden die
Bruchstellen durch Bruchlinien angegeben.

Darstellung ebener Flächen


• Um ohne zusätzliche Ansicht ebene Flächen an-
zugeben, sind mit schmalen Volllinien die Diago-
nalen durch diese Flächen zu ziehen.
10 Darstellungen

A8 Schnitte (Voll-, Halb- und Teilschnitt)


Ansicht Vollschnitt
Komplizierte Werkstücke werden häufig in einer
der drei Ansichten geschnitten dargestellt. Eine
Schnittzeichnung legt das Innere eines Werkstückes
frei, wenn entsprechende innere Bearbeitungen
vorhanden sind. Dadurch sind innenliegende Kan-
ten, Flächen oder Hohlräume besser erkennbar. Alle
Schnittdarstellungen sind immer nur «gedachte
Schnitte».
Sie dienen der räumlichen Vorstellung.

Halbschnitt Teilschnitt

Werkstoffarten:
Mit Hilfe einer Schraffur können verschiedene Werk-
stoffe gekennzeichnet werden. 1 2 3
1 Metalle allgemein
2 Elektrische Wicklung
3 Glas, Porzellan
4 Kunststoffe
4 5 6
5 Dichtungs- und Isoliermaterial
6 Flüssigkeiten

Schnittarten: (Beispiele)
Vollschnitt
Die Schnittflächen werden meist unter 45° zu den
Hauptumrissen des Teiles oder einer Symmetrieach-
se mit schmalen Volllinien schraffiert.

Halbschnitt

Symmetrische Teile können halb in Ansicht und halb


im Schnitt dargestellt werden. Die Trennung von
Schnitt und Ansicht erfolgt durch die Mittellinie.
Schnittflächen aneinander stossender Teile sind ver-
schieden gerichtet oder verschieden weit schraffiert.

Teilschnitt

Bei Teilschnitten wird nur ein Teilbereich des Gegen-


standes geschnitten. Sie werden durch Bruchlinien
(Freihandlinien) begrenzt, welche nicht mit einer
Körperkante zusammenfallen dürfen.
Passfeder

Einzelteile welche in ihrer Längsrichtung dargestellt


sind und keine Hohlräume oder verdeckten Ein-
schnitte aufweisen, z. B. Wellen, Schrauben, Stifte,
Passfedern, Keile werden nicht geschnitten.
Darstellungen 11

Darstellungen des Schnittverlaufs und Benennung


der Schnitte A A
Schnittebenen werden durch dünne Strichpunktlinien
dargestellt, die an ihren Enden verstärkt sind. Bei Um- A
lenkung einer Schnittebene sind die Umlenkstellen
gleicherweise zu verstärken.
Die Schnittebenen sind vorzugsweise ausserhalb der A
Pfeile und durch grosse Buchstaben in horizontaler
Schreibweise zu kennzeichnen und die entspre-
chenden Schnittdarstellungen analog zu benennen.

Schnittebenen: (Beispiele)

Schnitt durch eine Ebene. Ist die Lage der Schnittebe-


ne eindeutig, so wird sie nicht besonders angegeben.

A Schnitt A-A

Schnitt durch zwei parallele Ebenen. Der Verlauf


durch die Schnittebene wird durch die Schnittlinie
angegeben. Diese wird im Bereich der Umrisslinien
und an den Knickstellen breiter gezeichnet. Die
Blickrichtung auf die Schnittebene wird durch Pfeile
angegeben.
A
A
Schnitt A-A

Schnitt durch zwei sich schneidende Ebenen, wovon


eine in die Projektionsebene gedreht ist.

Schnitt A-A

Schnitt durch drei sich schneidende Ebenen, wobei


die Partie in der schiefen Ebene verkürzt dargestellt
wird. A

A
12 Darstellungen

A9 Bezeichnungen am Drehstück

5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19

Legende:
1. Sacklochbohrung 11. Rechte Bundseite
2. Ansenkung 12. Bearbeitungsrille, Einstich
3. Linke Stirnseite 13. Querbohrung
4. Eindrehung 14. Lagerzapfen
5. Anpass 15. Rille
6. Flansch 16. Konus
7. Rundung 17. Gewinderille, Hohlkehle
8. Übergangsrundung bzw. -radius 18. Gewindeanfasung
9. Anfasung 19. Rechte Stirnseite
10. Bund

A10 Vermassung
Prinzip einer Drehteilevermassung

140
40 50
20 35
20
Ø 60 ± 0,2

M 20
Ø 30

2 x 45°
2,
5

5
2,

R
R

2,
5

24
Darstellungen 13

A11 Darstellung und Vermassung von Gewinden


Gewinde als Bestandteil einer Verschraubung gehö-
Gewindefreistich
ren zum Bereich Fügetechnik.
Man unterscheidet zwischen Bewegungs- und Befe-

M 20
stigungsgewinden.

M 10 x 1
Bewegungsgewinde gibt es z. B. beim Lenkgetriebe
oder beim Wagenheber. 11
15
An Fahrzeugen werden jedoch hauptsächlich Befe-
stigungsgewinde verwendet. Nutzbare Gewindelänge
Gewindedarstellungen sind genormt.
Innengewinde
Aussengewinde und im Schnitt dargestellte Innen- Der Gewindeauslauf
gewinde werden durch ein Linienpaar – breite und wird häufig nicht

d
dünne Volllinie – dargestellt. dargestellt.
b a Sacklochtiefe
Als Gewindeanfang haben Aussengewinde in der
Regel eine Kegelkuppe oder eine Linsenkuppe. a b Nutzbare Gewindelänge
d Gewindedurchmesser
Kegelkuppen werden unter 45° bis auf den Gewin-
dekern angefast. Die Anfasung wird nicht bemasst. Bolzengewinde Bolzen in
Linsenkuppen werden mit einem Radius gleich dem (Aussengewinde) Innengewinde
Gewindeaussendurchmesser gezeichnet. Der Radius
wird jedoch nicht angegeben.

d
Der Gewinde-Nenndurchmesser (Gewinde-Nenn-
mass) ist immer der grösste Durchmesser. Die nutz- b
bare Gewindelänge wird durch eine breite Volllinie
gekennzeichnet. Der Gewindefreistich gehört nicht
zur nutzbaren Gewindelänge. Innengewinde gibt
es als durchgehendes Gewinde oder mit einem
M8

Grundloch (Gewindegrundloch). Der Bohrkegel einer


Grundlochbohrung wird immer als Winkel von 120° Ø6
gezeichnet, wird aber nicht bemasst.
Als Gewindebemassung sind stets die nutzbare Ge- 22,5
windelänge und das Gewindenennmass anzugeben. 10
15
Beim metrischen Feingewinde wird beim Gewin-
denennmass auch die Gewindesteigung angegeben.
M 12

Gewindearten kennzeichnet man durch einen Buch-


staben vor der eigentlichen Masszahl des Gewin-
denenndurchmessers.

Bei Rohrgewinden gibt man nicht das tatsächliche


Gewindemass an, sondern die Nennweite des Rohres

in Zoll, entspricht dem Innendurchmesser. Die feh-


lenden Gewindemasse sind anhand des angegebenen
Innendurchmessers in entsprechenden Tabellen Teil 1
nachzuschlagen. Teil 2
Teil 2
Teil 1
14 Darstellungen

A12 Oberflächen Bildliche


Darstellung
Bei der Herstellung von technischen Oberflächen wird
einer sehr stark
eine vollkommen ebene Fläche – die ideale Ober-
vergrösserten
fläche – nicht erreicht. Ihre Güte ist von der tech-
Ist-Oberfläche.
nischen Möglichkeit des Fertigungsverfahrens und
von der wirtschaftlichen Notwendigkeit abhängig.
Die geforderte Genauigkeit kann durch verschiedene Istprofil Bezugsprofil
Rauheitsmessgrössen festgelegt werden.
} Oberfläche

Rt
In den beiden nebenstehenden Darstellungen von
Grundprofil
zwei sehr unterschiedlichen Flächenprofilen ist die
gleiche Rautiefe Rt angegeben. Profilschnitt eines Werkstückes
(stark vergrössert)
Das Beispiel 1 zeigt eine ziemlich gleichmässige Ober-
fläche. Hier wird die Rautiefe Rt durch einzelne starke
Abweichungen (sogenannte Ausreisser) bestimmt.
Beispiel 1 Bezugsprofil
Das Beispiel 2 weist dagegen viele starke Uneben-
heiten auf. Dieser Vergleich zeigt, dass die Rautiefe
Rt, die tatsächliche Oberflächenbeschaffenheit ver-

Rt
fälschen kann. Daher wird die Rautiefe Rt nur noch
selten angegeben. Messstrecke lm Grundprofil

Der Mittenrauwert Ra ist die durchschnittliche Ab-


weichung des Istprofils vom mittleren Profil. Der Beispiel 2 Bezugsprofil
Rauheitsmesswert R a entspricht der Höhe eines
Rechtecks, dessen Länge gleich der Messstrecke ℓm

Rt
ist. Dabei ist die Rechteckfläche gleich der Summe
aller Flächen zwischen Istprofil und mittlerem Pro-
Messstrecke lm Grundprofil
fil. Der Mittenrauwert Ra ist die aussagekräftigste
Messgrösse für die Angabe der Oberflächenrauheit.

Herstellungsverfahren und erreichbare Rauwerte Ra von Oberflächen

Rauheits-Klassen
Herstellungs-
N 12

N 11

N 10

N9

N8

N7

N6

N5

N4

N3

N2

N1
verfahren
Ra in µm
Benennung
0,025

0,012

0,006
12,5

0,05
200

100

6,3

3,2

1,6

0,8

0,4

0,2

0,1
50

25

Brennschneiden
Sägen
Plandrehen, Längsdrehen
Diamantdrehen (Feinstdrehen)
Hobeln, Bohren
Stossen
Aufbohren, Ansenken
Reiben
Stirnfräsen
Polieren
Schleifen

Bearbeitung: grob normal fein

normal = Rauheit erreichbar bei normaler Werkstattpraxis


fein = Rauheit erreichbar bei besonderer Sorgfalt oder mit Spezialmethoden
grob = Oberer Rauheitsbereich bei Grobbearbeitung

Oberflächenbeschaffenheit und Bearbeitungsangaben

Ra 3,2 Die Span abnehmende Be- Ra 3,2 Die Span abnehmende Be- Ra 3,2 Die Span abnehmende Be-
arbeitung ist freigestellt arbeitung ist obligatorisch arbeitung ist verboten
Darstellungen 15

A13 Toleranzen Allgemeine Erklärungen


Bei der Fertigung von Werkstücken können aufgrund Nennmass
fertigungstechnischer Möglichkeiten (Präzision der oberes Abmass
Werkzeuge) und wirtschaftlicher Notwendigkeiten (wird immer hoch gesetzt)
(Masse nie genauer als notwendig) die in einer Zeich- 50 +0,01
- 0,05

nung angegebenen Masse oft nicht eingehalten unteres Abmass


werden. Für die noch erlaubten Höchst- und Min- (wird immer tief gesetzt)
destmasse müssen daher in der Zeichnung Angaben
Angaben in der technischen Zeichnung
in Form von tolerierten Massen vorhanden sein.
Ein toleriertes Mass besteht aus einem Nennmass und 50 +0,01
- 0,05
den darauf bezogenen Grenzabmassen. Grenzabmas-
se sind obere und untere Abmasse. Das Nennmass
kann eine ganze Zahl (z. B. 50) oder eine Dezimalzahl
sein (z. B. 50,25). Einheiten der Abmasse
• Technische Zeichnungen immer in mm
• Grafische Darstellung meistens in μm

Kurzzeichen der Toleranzfeldlage


Die Lage der Grenzabmasse zu dem Nennmass wird
durch einen oder zwei Buchstaben und einer Zahl Ø 40 m6
gekennzeichnet.
• GROSSBUCHSTABEN FÜR BOHRUNGEN
bzw. Innenmasse (A ……… ZC), z. B. 40 H7
• kleinbuchstaben für wellen
bzw. Aussenmasse (a …...... zc), z. B. 40 m6
Ø 40 H7
Ø 40 H7/m6

A14 Passungen Aussenteil


«Bohrung»
Durch das Fügen von zwei Passteilen entsteht eine
Paarung. Die sich berührenden Flächen der ineinan- Innenpassfläche
der passenden Bauteile nennt man Passflächen.
Zur Vereinfachung bezeichnet man jede Innenpass-
fläche als Bohrung (auch dann, wenn es sich um eine
Passung zwischen zwei parallelen Ebenen handelt).
Dementsprechend wird jede Aussenpassfläche als
Welle bezeichnet.
Man unterscheidet:
• Spielpassungen
Innenteil
Die Bohrung ist stets grösser als die Welle. «Welle»
• Übergangspassungen Aussenpassfläche
Die Welle kann Spiel oder Übermass aufweisen.
• Presspassungen
Die Welle ist stets grösser als die Bohrung.

Pass-Stellen
16 Darstellungen

Spiel: Spiel
Differenz zwischen dem Mass der Bohrung und dem

0,18
Mass der Welle, bevor sie gefügt werden.

Ø 32,10
Der Wellendurchmesser ist dann in jedem Fall klei-

Ø 31,92
ner als der Bohrungsdurchmesser.
• Ein Spiel ist immer positiv.

Mindestspiel: Istmass Istmass


(Bohrung) (Welle)
Spiel zwischen dem Mindestmass der Bohrung und
dem Höchstmass der Welle. Spiel = Istmass Bohrung - Istmass Welle
Spiel = 32,1 mm - 31,92 mm
Höchstspiel: Spiel = 0,18 mm => Welle läuft lose.
Spiel zwischen dem Höchstmass der Bohrung und Übermass
dem Mindestmass der Welle.

0,04
Übermass:

Ø 32,10
Ø 32,06
Negative Differenz zwischen dem Mass der Bohrung
und dem Mass der Welle vor dem Zusammenbau.
Der Wellendurchmesser ist dann immer grösser als
der Bohrungsdurchmesser.
• Ein Übermass ist immer negativ. Istmass Istmass
(Bohrung) (Welle)

Mindestübermass: Übermass = Istmass Bohrung - Istmass Welle


Negative Differenz zwischen dem Höchstmass der Übermass = 32,06 mm - 32,10 mm
Bohrung und dem Mindestmass der Welle. Übermass = - 0,04 mm => Welle sitzt fest.

Höchstübermass:
Negative Differenz zwischen dem Mindestmass der
Bohrung und dem Höchstmass der Welle.

Passungssysteme

System der Einheitsbohrung System der Einheitswelle


Das Kleinstmass der Bohrung entspricht dem Nenn- Das Grösstmass der Welle entspricht dem Nennmass.
mass. Die unterschiedlichen Passungen erhält man Die unterschiedlichen Passungen erhält man, durch
durch die Paarung der Bohrung (H) mit verschiede- die Paarung der Welle (h) mit verschiedenen Boh-
nen Wellen (a ……… zc). rungen (A ……… ZC).

Einheitsbohrungssystem Passungscharakter Einheitswellensystem


Allgemeine
Bohrung Wellen Unterteilung nach ISO Bohrungen Welle
Bezeichnungen
a b c A B C
Weiter Laufsitz
cd d e Spielpassungen CD D E
ef f fg (Stets Spiel vorhan- Laufsitz EF F FG
g den) Enger Laufsitz G
h Gleitsitz H
js j Übergangspassungen Schiebesitz JS J
k (Spiel oder Übermass Haftsitz K
H h
m n möglich) Festsitz M N
p r P R
s t S T
Presspassungen Leichter Presssitz
u v U V
(Stets Übermass bis
x y X Y
vorhanden) starker Presssitz
z Z
za zb zc ZA ZB ZC
NB. Zum Erreichen eines vorgesehenen Passungscharakters darf die Wahl der Qualität für Bohrungen
und Wellen jedoch nicht willkürlich erfolgen.
Darstellungen 17

Empfohlene Passungen

Abmasse der Wellen Bezeichnung: z.B. 40 H7/g6

Nennmasse
in mm
Obere und untere Abmasse Werte in µm = 0,001 mm = 1 Mikrometer

über bis d9 h9 e8 f7 h7 g6 h6 js6 k6 m6 n6 p6 r6 s6 h5 js5 k5 m5

- 20 0 - 14 - 6 0 - 2 0 + 6 + 8 + 10 + 12 + 16 + 20 0 + 4 + 6
3 ± 3 ± 2
- 45 - 25 - 28 - 16 - 10 - 8 - 6 0 + 2 + 4 + 6 + 10 + 14 - 4 0 + 2
- 30 0 - 20 - 10 0 - 4 0 + 9 + 12 + 16 + 20 + 23 + 27 0 + 6 + 9
3 6 ± 4 ± 2,5
- 60 - 30 - 38 - 22 - 12 - 12 - 8 + 1 + 4 + 8 + 12 + 15 + 19 - 5 + 1 + 4
- 40 0 - 25 - 13 0 - 5 0 + 10 + 15 + 19 + 24 + 28 + 32 0 + 7 + 12
6 10 ± 4,5 ± 3
- 76 - 36 - 47 - 28 - 15 - 14 - 9 + 1 + 6 + 10 + 15 + 19 + 23 - 6 + 1 + 6
- 50 0 - 32 - 16 0 - 6 0 + 12 + 18 + 23 + 29 + 34 + 39 0 + 9 + 15
10 18 ± 5,5 ± 4
- 93 - 43 - 59 - 34 - 18 - 17 - 11 + 1 + 7 + 12 + 18 + 23 + 28 - 8 + 1 + 7
- 65 0 - 40 - 20 0 - 7 0 + 15 + 21 + 28 + 35 + 41 + 48 0 + 11 + 17
18 30 ± 6,5 ± 4,5
- 117 - 52 - 73 - 41 - 21 - 20 - 13 + 2 + 8 + 15 + 22 + 28 + 35 - 9 + 2 + 8
- 80 0 - 50 - 25 0 - 9 0 + 18 + 25 + 33 + 42 + 50 + 59 0 + 13 + 20
30 50 ± 8 ± 5,5
- 142 - 62 - 89 - 50 - 25 - 25 - 16 + 2 + 9 + 17 + 26 + 34 + 43 - 11 + 2 + 9
- 100 0 - 60 - 30 0 - 10 0 + 21 + 30 + 39 + 51 0 + 15 + 24
50 80 ± 9,5 ± 6,5
- 174 - 74 - 106 - 60 - 30 - 29 - 19 + 2 + 11 + 20 + 32 - 13 + 2 + 11
- 120 0 - 72 - 36 0 - 12 0 + 25 + 35 + 45 + 59 0 + 18 + 28
80 120 ± 11 ± 7,5
- 207 - 87 - 126 - 71 - 35 - 34 - 22 + 3 + 13 + 23 + 37 - 15 + 3 + 13
- 145 0 - 85 - 43 0 - 14 0 + 28 + 40 + 52 + 68 0 + 21 + 33
120 180
- 245 - 100 - 148 - 83 - 40 - 39 - 25
± 12,5
+ 3 + 15 + 27 + 43
1) - 18
± 9
+ 3 + 15
- 170 0 - 100 - 50 0 - 15 0 + 33 + 46 + 60 + 79 0 + 24 + 37
180 250 ± 14,5 ± 10
- 285 - 115 - 172 - 96 - 46 - 44 - 29 + 4 + 17 + 31 + 50 - 20 + 4 + 17
- 190 0 - 110 - 56 0 - 17 0 + 36 + 52 + 66 + 88 0 + 27 + 43
250 315 ± 16 ± 11,5
- 320 - 130 - 191 - 108 - 52 - 49 - 32 + 4 + 20 + 34 + 56 - 23 + 4 + 20

Abmasse der Bohrungen Bezeichnung: z.B. 40 h7/G6

Nennmasse
in mm
Obere und untere Abmasse Werte in µm = 0,001 mm = 1 Mikrometer

über bis H11 D10 E9 H9 JS9 N9 P9 F8 H8 G7 H7 JS7 K7 M7 N7 P7 R7 H6

+ 60 + 60 + 39 + 25 - 4 - 6 + 20 + 14 + 12 + 10 0 2 - 4 - 28 - 10 + 6
3 ± 12 ± 5
0 + 20 + 14 0 - 29 - 31 + 6 0 + 2 0 - 10 - 12 - 14 - 68 - 20 0
+ 75 + 78 + 50 + 30 0 - 12 + 28 + 18 + 16 + 12 + 3 0 - 4 - 8 - 11 + 8
3 6 ± 15 ± 6
0 + 30 + 20 0 - 30 - 42 + 10 0 + 4 + 0 - 9 - 12 - 16 - 20 - 23 0
+ 90 + 98 + 61 + 36 0 - 15 + 35 + 22 + 20 + 15 + 5 0 - 4 - 9 - 13 + 9
6 10 ± 18 ± 7
0 + 40 + 25 0 - 36 - 51 + 13 0 + 5 + 0 - 10 - 15 - 19 - 24 - 28 0
+ 110 + 120 + 75 + 43 0 - 18 + 43 + 27 + 24 + 18 + 6 0 - 5 - 11 - 16 + 11
10 18 ± 21 ± 9
0 + 50 + 32 0 - 43 - 61 + 16 0 + 6 + 0 - 12 - 18 - 23 - 29 - 34 0
+ 130 + 149 + 92 + 52 0 - 22 + 53 + 33 + 28 + 21 + 6 0 - 7 - 14 - 20 + 13
18 30 ± 26 ± 10
0 + 65 + 40 0 - 52 - 74 + 20 0 + 7 + 0 - 15 - 21 - 28 - 35 - 41 0
+ 160 + 180 + 112 + 62 0 - 26 + 64 + 39 + 34 + 25 + 7 0 - 8 - 17 - 25 + 16
30 50 ± 31 ± 12
0 + 80 + 50 0 - 62 - 88 + 25 0 + 9 + 0 - 18 - 25 - 33 - 42 - 50 0
+ 190 + 220 + 134 + 74 0 - 32 + 76 + 46 + 40 + 30 + 9 0 - 9 - 21 + 19
50 80 ± 37 ± 15
0 + 100 + 60 0 - 74 - 106 + 30 0 + 10 + 0 - 21 - 30 - 39 - 51 0
+ 220 + 260 + 159 + 87 0 - 37 + 90 + 54 + 47 + 35 + 10 0 - 10 - 24 + 22
80 120 ± 43 ± 17
0 + 120 + 72 0 - 87 - 124 + 36 0 + 12 + 0 - 25 - 35 - 45 - 59 0
+ 250 + 305 + 185 + 100 0 - 43 + 106 + 63 + 54 + 40 + 12 0 - 12 - 28 + 25
120 180
0 + 145 + 85 0
± 50
- 100 - 143 + 43 0 + 14 + 0
± 20
- 28 - 40 - 52 - 68
1) 0
+ 290 + 355 + 215 + 115 0 - 150 + 122 + 72 + 61 + 46 + 13 0 - 14 - 33 + 29
180 250 ± 57 ± 23
0 + 170 + 100 0 - 115 - 165 + 50 0 + 15 + 0 - 33 - 46 - 60 - 79 0
+ 320 + 400 + 240 + 130 0 - 56 + 137 + 81 + 69 + 52 + 16 0 - 14 - 36 + 32
250 315 ± 65 ± 26
0 + 190 + 110 0 - 130 - 186 + 56 0 + 17 + 0 - 36 - 52 - 66 - 88 0

1) Über 50 mm feinere Nennmassabstufungen


18 Darstellungen

A15 Schweisszeichen Benennung Symbol Benennung Symbol


Grundsymbole
Bördelnaht Y-Naht
Die Darstellung der Schweissnähte auf Zeichnungen
erfolgt im Regelfall durch Symbole, kombiniert mit Kehl-Naht Halb Y- Naht
Zahlen- und Buchstabenangaben.
I-Naht V-Naht
135
Halb-U-Naht Halb-V-Naht
Rundumnaht Montagenaht Ordungsnummer

Zusatzsymbole für die Form der Nahtoberfläche Benennung Symbol


Für die beim Schweissvorgang zu erzeugende Form
der Nahtoberfläche sind Zusatzsymbole genormt. hohl (konkav)
Ausführliches Beispiel S. 19
gewölbt (konvex)

eben (flach)
Die Bedeutung der Bezugslinie
Ist das Symbol auf der Seite der ausgezogenen Be-
zugslinie (Volllinie), dann zeigt die Pfeillinie auf die Beispiel für eine V-Naht und eine Halb-V-Naht.
Nahtseite, von der die Schweissung oder Lötung
ausgeführt wird; ist das Symbol jedoch auf der ge-
Naht ausgeführt
strichelten Bezugslinie (Strichlinie), zeigt die Pfeil- =
von der Pfeilseite
linie auf die Gegenseite.

Kombination von Grund- und Zusatzsymbolen


=
Naht ausgeführt
In der Praxis wird oft eine Kombination von aus- von der Gegenseite
führlicher und symbolischer Darstellung angewen-
det.
Im Autogewerbe sind folgende Verfahren üblich
• Widerstandsschweissen (21)
l = Nahtlänge; a = 0,5 . t1
• Metall-Inertgas-Schweissen (131)
(a wird nur bei der Kehlnaht angegeben) • Metall-Aktivgas-Schweissen (135)
• Wolfram-Inertgas-Schweissen (141)
Das Schweissverfahren wird mit der Zahl (z. B. 135) • Lichtbogenschweissen (111)
und das Lötverfahren mit der Lotbezeichnung (z. B. • Gasschmelzschweissen (3)
B-Cu59Zn) auf der Zeichnung vermerkt. • Hartlöten (91)
• Weichlöten (94)

Benennung Symbol Schnittbeispiel Darstellungs- und Vermassungsbeispiele

ausführliche symbolische

t l l
V-Naht beidseitig (X-Naht)
mit gewölbten Oberflä-
chen l l t

t l l
V-Naht mit ebener Oberflä-
che
l l t

Kehlnaht (Ecknaht) mit ge- t1


wölbter Oberfläche a.. l a.. l
t2

Kehlnaht mit ebener Ober-


l l
fläche
a

t l l
I-Naht mit beidseitig ge-
wölbten Oberflächen,
z. B. Wulstnaht
l l t
Darstellungen 19

Beispiel einer
Schweissnahtbezeichnung
4 mm Kehlnaht mit hohler Ober- 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
fläche (siehe Seite 18), Montage-
naht, Schweissnaht (6 x 80 mm
mit je 40 mm Abstand, Metall-
Aktivgas-Schweissen, Bewertungs- 0 a4 6 x 80 (40)
135-C-Pb-EN440
gruppe C (mittlere Beanspru-
chung) Schweissposition waag-
recht mit unlegiertem Zusatz- 1 2a 2b
werkstoff nach EN 440.

A16 Beispielzeichnungen
a) Wellendarstellung

110

54 39

32 22
10 16,8 +0,1
-0
Ra 0,8
Ra 0,8 2
M 36 x1,5

- 0,1

Ø 40 m6
-0

Ø 33
6,5

55
Ø 45

1 x 45° -0
46 - 0,2

b) Schweisszeichnung

140

6 42 8
135

Stahlrohr 25 x 2
100

Hartlöten
40

a2 30 (Messinglot)
135
30
a1

a2 25
135 Rechteckstahlrohr 30 x 25 x 2
25

a2 2 x 25 (50)
25

135
160

a2 2 x 25 (50)
a2

Stahlblech 3 mm
70

a2 60
135

135

105
60
20 Maschinenelemente

B1 Gewinde
Muttergewinde Metrisches ISO-Feingewinde (Masse in mm)
(Innengewinde)

P Kernloch- Spannungs-
Gewindebe-
Steigung (Spiral-) querschnitt
zeichnung
P bohrer des Bolzens
d=D
60° Ø AS in mm2
M3 x 0,35 0,35 2,6 5,6
60° M4 x 0,5 0,5 3,5 9,8
M5 x 0,5 0,5 4,5 16,1
d

d2

D
M6 x 0,75 0,75 5,2 22,0
Bolzengewinde M8 x 0,75 0,75 7,2 41,8

D1
d3

(Aussengewinde)
M8 x 1 1,0 7,0 39,2
M10 x 0,75 0,75 9,2 67,9
d Aussen- (Nenn-)durchmesser des Bolzens M10 x 1 1,0 9,0 64,5
D Innen- (Nenn-)durchmesser der Mutter M10 x 1,25 1,25 8,8 61,2
P Steigung M12 x 1 1,0 11,0 96,1
60° Flankenwinkel (Metrisches Gewinde) M12 x 1,25 1,25 10,8 92,1
D1 Kerndurchmesser Mutter (z.B.: M10 = 8,376 mm) M12 x 1,5 1,5 10,5 88,1
d3 Kerndurchmesser Bolzen (z.B.: M10 = 8,160 mm)
M16 x 1 1,0 15,0 178
d2 Flankendurchmesser
M16 x 1,5 1,5 14,5 167
Beispiele für Gewindebezeichungen M20 x 1 1,0 19,0 285
Normalgewinde, d = D = 20 mm: M20 M20 x 1,5 1,5 18,5 272
Feingewinde, d = D = 20 mm; P = 1 mm: M20 x 1 M20 x 2 2,0 18,0 258
Linksgewinde M20 (Left Hand) M20 ­‑ LH M24 x 1 1,0 23,0 418
M24 x 1,5 1,5 22,5 401
Kernlochbohrungen für metrische Gewinde: M24 x 2 2,0 22,0 384
Nenndurchmesser minus Steigung
M30 x 1 1,0 29,0 663
Bezeichnungen am Gewinde M30 x 1,5 1,5 28,5 642
M30 x 2 2,0 28,0 621
M36 x 2 2,0 34,0 915
Steigungs–

Gewindetiefe
winkel

Flanken-
Steigung

winkel

Kerzengewinde (Anzugsmomente)

Zylinderkopfwerkstoff

Zünd- Leicht-
Gusseisen
Flanken-Ø

Aussen-Ø
(Nenn-Ø)

Gewinde kerzen- metall


Kern-Ø

M in Nm
Dichtsitz M in Nm
M10 x 1 10 ... 15 10 ... 15
M12 x 1,25 Flach- 15 ... 25 15 ... 25
M14 x 1,25 dichtsitz 20 ... 40 20 ... 30
M18 x 1,5 30 ... 45 20 ... 35
Metrisches ISO-Normalgewinde (Masse in mm)
M14 x 1,25 Kegel- 20 ... 25 15 ... 25
Kernloch- Spannungs- M18 x 1,5 dichtsitz 20 ... 30 15 ... 23
Gewindebe-
Steigung (Spiral-) querschnitt
zeichnung
P bohrer des Bolzens Weitere Gewindearten:
d=D
Ø AS in mm2
Trapezgewinde
M3 0,5 2,5 5,03
Bezeichnung: Tr 40 x 7, Durchmesser mal Steigung,
M4 0,7 3,3 8,78
werden häufig mehrgängig ausgeführt
M5 0,8 4,2 14,2
M6 1,0 5,0 20,1 Whitworth-Gewinde
M8 1,25 6,8 36,6 Bezeichnung: 1½"; Nenndurchmesser in Zoll
M10 1,5 8,5 58,0
M12 1,75 10,2 84,3 Rohrgewinde (zylindrisch, nicht dichtend)
M16 2,0 14,0 157 Bezeichnung: G 1¾"; Nenndurchmesser in Zoll
M20 2,5 17,5 245 Rohrgewinde (im Gewinde dichtend, Innengewinde
M24 3,0 21,0 353 zylindrisch, Aussengewinde kegelig)
M30 3,5 26,5 561 Bezeichnung: R 1¼"; Aussendurchmesser in Zoll
M36 4,0 32,0 817 Bezeichnung: Rp 1¼"; Innendurchmesser in Zoll
Maschinenelemente 21

B2 Schraubenbezeichnungen / Festigkeitsklassen
Festigkeitsklassen von Schrauben

Festigkeitsklasse 3.6 4.6 4.8 5.6 5.8 6.8 8.8 9.8 10.9 12.9
Nennzugfestigkeit Rm in N/mm 2
300 400 400 500 500 600 800 900 1000 1200
Streckgrenze Re in N/mm2 180 240 320 300 400 480 640 720 900 1080
Bruchdehnung A in % 25 22 14 20 10 8 12 10 9 8

9.8 Beispiel zu 9.8: Nennzugfestigkeit Rm = 9 . 100 N/mm2 = 900 N/mm2 9



Streckgrenze Re = 9 . 8 . 10 N/mm2 = 720 N/mm2

Festigkeitsklassen von Muttern

Festigkeitsklasse 5 6 8 9 10 12 Die Festigkeitsklasse einer


Mutter richtet sich nach
Nennprüfspannung in N/mm2 500 600 800 900 1000 1200
der Festigkeitsklasse der
Zugehörige Festigkeit der Schraube 3.6-5.8 6.8 8.8 9.8 10.9 12.9 Schraube.

Beispiele von Schraubenbezeichnungen

Bezeichnungsbeispiel Beschreibung Figur mit Bezeichnungsgrössen

Sechskantschraube mit Gewinde


Sechskantschraube bis zum Kopf (ohne Schaft)

d
M6 x 40 - 8.8 d = M6, l = 40 mm
Festigkeitsklasse 8.8 l

Sechskantschraube mit Schaft


Sechskantschraube

d
d = M8, l = 50 mm, b = 18 mm
M8 x 50/18 - 8.8 b
Festigkeitsklasse 8.8
l

Zylinderschraube mit Innensechs-


Zylinderschraube mit Innensechskant kant (mit Schaft) d
M10 x 80 - 12.9 d = M10, l = 80 mm b
Festigkeitsklasse 12.9 l

Zylinderschraube mit Schlitz


Zylinderschraube
d

d = M10, l = 20 mm
M10 x 20 - 5.8
Festigkeitsklasse 5.8
l

Senkschraube mit Schlitz


Senkschraube
d

d = M4, l = 12 mm
M4 x 12 - 5.8
Festigkeitsklasse 5.8
l

Linsensenkschraube mit Schlitz


Linsensenkschraube
d

d = M3, l = 10 mm
M3 x 10 - 5.8
Festigkeitsklasse 5.8
l

Flachkopfschraube mit Schlitz


Flachkopfschraube mit Schlitz (Pan-Head-Schraube)
d

M5 x 20 - 5.8 d = M5, l = 20 mm
Festigkeitsklasse 5.8 l
22 Maschinenelemente

B3 Schrauben / Muttern / Schraubensicherungen


Schraubenköpfe
Sechskantkopf Innensechskant Zylinderkopf Flachkopf Senkkopf Linsensenkkopf Halbrundkopf

Betätigungsmöglichkeiten
Aussensechs- Innensechs- Innen-Torx Aussen-Torx Schlitz Kreuzschlitz Kreuzschlitz Innenvielzahn
kant kant (Philips) (Pozidrive)

Schraubenarten
Stiftschraube Schaftschraube Gewindestift Pass-Schraube

Dehnschraube Gewindeschneidschraube Blechschraube Holzschraube

Muttern
Sechskantmutter 6-kt. Mutter flach 6-kt. Mutter mit Flansch Mutter selbstsichernd Kronenmutter

Hutmutter Nutmutter Rändelmutter Flügelmutter Radmutter

Schraubensicherungen
Federring Zahnscheibe Zahnscheibe Fächerscheibe Fächerscheibe
aussen gezahnt innen gezahnt aussen gezahnt innen gezahnt

Federscheibe Federscheibe gewellt Sicherungsblech für Sicherungsblech Kronenmutter


gewölbt Nutmutter mit Lappen mit Splint

Sicherungen für Bohrungen und Wellen


Sicherungsring für Wellen Sicherungsscheibe für Wellen Sicherungsring für Bohrungen Drahtsprengring
(Aussenseegerring) (Innenseegerring) für Kolbenbolzen
Maschinenelemente 23

B4 Mitnehmerverbindungen
Keilverbindungen
Genormte Keile haben eine Neigung von 1:100.
Bei den Verbindungen von Wellen und Naben mittels
Keilen werden unterschieden
Treibkeilverbindung: Der Keil wird in die Nuten von
Flachkeil Nabe und Welle eingetrieben.
Flachkeilverbindung: Die Welle ist abgeflacht. Der
Keil sitzt auf der abgeflachten Welle.
Treibkeil Hohlkeil Hohlkeilverbindung: Die Welle ist glatt. Der Keil ist
mit dem Wellenradius ausgerundet und sitzt auf der
glatten Welle.

Federverbindungen
Federverbindungen sind Mitnehmerverbindungen.
Sie haben im Gegensatz zu Keilverbindungen keinen
Anzug. Federverbindungen haben zwischen Feder
und Nabe in radialer Richtung Spiel. Welle und Nabe
werden nicht verspannt, der Rundlauf ist genau.
Federverbindungen werden unterteilt in
Passfederverbindung: Die Passfeder hat einen Haft-
sitz in der Welle.
Passfeder Scheibenfeder
(Woodruffkeil) Scheibenfederverbindung (Woodruffkeil): Eignet
sich besonders für kegelige Wellenzapfen.

Formwellenverbindungen
Formwellen eignen sich besonders für die Über-
tragung grosser Drehmomente bei wechselnden
Drehrichtungen.
Keilwellen mit 6, 8 oder 10 Keilprofilen für form-
schlüssige Drehmomentübertragung. Die Naben
können auf der Keilwelle verschiebbar sein, z.B. bei
Getriebezahnrädern.

Keilwellenprofil Kerbzahnprofil Kerbverzahnung und Evolventenverzahnung haben


einen weniger geschwächten Querschnitt. Wegen
der vielen Zähne sind sie besonders für stossartige
Belastungen geeignet. Evolventenzahnprofile besit-
zen Zähne mit Evolventenform wie bei Zahnrädern.
Sie eignen sich gegenüber der Kerbverzahnung auch
für verschiebbare Verbindungen.
Polygonwellen (Polygon = Vieleck) haben eine
grosse Zentriergenauigkeit und können wegen der
Evolventenzahnprofil Polygonwelle fehlenden Kerbwirkung grössere Drehmomente
übertragen.

Pressverbindungen

Die Welle hat gegenüber einer Bohrung Übermass


und wird mit dieser gefügt.
Längspressverbindung: Aussen- und Innenteil wer-
den bei Raumtemperatur ineinander gepresst.
Schrumpfverbindung: Das Aussenteil wird erwärmt
und mit Spiel über das Innenteil geschoben.

Pressverbindung Schrumpfverbindung Dehnverbindung Dehnverbindung: Das Innenteil wird unterkühlt und


mit Spiel in das Aussenteil geschoben.
24 Maschinenelemente

B5 Wälzlager
Wälzlager
Rillenkugellager Rillenkugellager Schrägkugellager Schrägkugellager
einreihig zweireihig einreihig zweireihig

FR FR FR FR

FA FA FA FA FA FA FA

Zylinderrollenlager Nadelring Nadelhülse Nadelbüchse


einreihig (Nadelkranz)

FR FR FR FR

Nadellager mit Borden Nadellager mit Borden Pendelkugellager Pendelrollenlager


ohne Innenring mit Innenring

FR FR FR FR

FA FA FA FA

Kegelrollenlager Axial-Rillenkugellager Axial-Zylinder- Axial-Nadellager


rollenlager (Axial-Nadelkranz)
FR
FA FA FA

FA

Linienbelastung Punktbelastung Radiale Ausgleich von


Belastung FR Fluchtungsfehlern

Achsiale
Belastung FA
Maschinenelemente 25

B6 Dichtungen
Ruhedichtungen

Flachdichtungen Profildichtungen
z. B. Zylinderkopfdichtungen z. B. O-Ringe für Zylinderlaufbuchsenabdichtungen

Bewegungsdichtungen

Radialwellendichtringe / Simmerringe

Versteifungsring Form A Form AS Form B


ohne Schutzlippe mit Schutzlippe doppelwirkend

Feder

Dichtlippe

Dichtkante
Vereinfachte Darstellung in technischen Zeichnungen
Elastomerteil z. B. NBR

B7 Getriebe
Darstellungsarten

Bildliche Ausführliche Vereinfachte Schematische


Darstellung Darstellung Darstellung Darstellung

Bei Zahnraddarstellungen wird der Teilkreis (A) durch eine schmale Strichpunktlinie und der Kopfkreis (B)
durch eine breite Volllinie dargestellt.
Im Schnitt werden die Zähne nicht geschnitten dargestellt.
In einer schematischen Darstellung wird nur der Teilkreis gezeichnet.
26 Maschinenelemente

Bildliche Darstellung von Zahnradgetrieben


Stirnradantrieb, Stirnradantrieb, Stirnradantrieb, Stirnradantrieb mit dop-
geradeverzahnt schrägverzahnt pfeilverzahnt pelter Schrägverzahnung

Kegelradantrieb, Kegelradantrieb, Kegelradantrieb versetzt Kegelradantrieb,


geradeverzahnt schrägverzahnt (Hypoidantrieb) bogenverzahnt

Schneckenradantrieb Schraubenradantrieb Hohlradantrieb Zahnstangenantrieb

Planetengetriebe
Einfaches Planetengetriebe schematisch Einfaches Planetengetriebe
1 2 3 4 4
3
2
1
1 Sonnenrad
2 Planetenrad
1 Planetenträger 3 Hohlrad
2 Sonnenrad 4 Planetenträger
3 Planetenrad
4 Hohlrad

Ravigneaux-Satz Simpson-Satz
3
4 5 7 6
2 2 3
5 1
1 4
6 1 Sonnenrad
1 Grosses Sonnenrad 2 Planetenräder
2 Kleines Sonnenrad 3 Hohlrad
3 Hohlrad 4 Planetenträger
4 Kurze Planetenräder 5 Sonnenrad
5 Lange Planetenräder 6 Hohlrad
6 Planetenträger 7 Planetenräder

Wilson-Satz Lepelletier-Satz
Besteht aus drei einfachen Planetenradsätzen, die hintereinan- Besteht aus einem einfachen vorgeschalteten Planetenradsatz
der angeordnet sind. Der Abtrieb erfolgt bei allen Gängen über und einem nachgeschalteten Ravigneaux-Satz. Damit können
den Planetenradträger des letzten Radsatzes. sechs im Fahrzeug anwendbare Gänge geschaltet werden.
Maschinenelemente 27

Schematische Darstellung von Übertragungselementen


Zahnradantrieb Zahnradantrieb

Auf der Welle nur


Auf der Welle drehbar verschiebbar, nicht aber
und verschiebbar selbstständig drehbar

Auf der Welle nur


drehbar, nicht aber Auf der Welle fest
verschiebbar

Keilriemenantrieb Ketten- oder Zahnriemenantrieb Kegelradantrieb

Getriebeschema-Symbole
Welle mit Lager Zahnrad fest Zahnrad lose Zahnrad verschiebbar

Zahnrad
Lager
Welle

Doppelzahnrad lose Doppelzahnrad Zahnrad mit Freilauf Muffenschaltung


verschiebbar unsynchronisiert

Muffenschaltung Differenzial mit Sperre Planetensatz Teilscheibenbremse


synchronisiert (Hohlrad fest) Trommel- / Bandbremse

Einfachkupplung Zweifachkupplung Lamellenkupplung Turbokupplung


28 Maschinenelemente

B8 Federn
Federn allgemein Fahrzeugfedern

Schraubenfedern Blattfedern
Lineare Druckfeder Konventionelle Trapezfeder
Ansicht Schnitt

Trapezfeder mit Zusatzfeder

Lineare Zugfeder
Ansicht Schnitt

Weitspalt-Parabelfeder

Drehfeder
Ansicht Schnitt
Progressive Schraubenfedern
unterschiedliche unterschiedlicher
Steigung Windungsdurchmesser

Tellerfeder
unterschiedlicher
Ansicht Schnitt Miniblockfeder
Drahtdurchmesser

Spiralfeder Gummifeder

Kautschuk
Gasfedern
α

Luftfeder Hydropneumatische Feder


(Rollbalg)

Drehstabfeder / Torsionsstab Gas

Öl
Elektrik 29

C1 Elektrische Leitungen
Elektrische Leitungen im Fahrzeugbau aus Kupfer, PVC-Isolation
Nennquerschnitt Widerstand Zulässiger Dauer- Zulässiger Dauer- Maximaler Aussen- Maximaler Leiter-
je Meter bei 20°C strom bei 30°C strom bei 50°C durchmesser durchmesser
mm2 mΩ/m A A mm mm
0,5 37 10 8 2,3 1,0
0,75 24,7 15 10 2,5 1,2
1 18,5 19 14 2,7 1,5
1,5 12,7 24 17 3,0 1,8
2,5 7,6 32 23 3,6 2,2
4 4,7 42 30 4,4 2,8
6 3,1 54 38 5,0 3,4
10 1,8 73 52 6,5 4,5
16 1,2 98 70 8,3 6,3
25 0,74 129 92 10,4 7,8
35 0,53 158 112 11,6 9,0
50 0,37 198 140 13,5 10,5
70 0,26 245 174 15,5 12,5
95 0,20 292 207 18,0 14,8
120 0,15 344 244 19,7 16,5

Farbkennzeichnung von elektrischen Leitungen im Fahrzeugbau


Grundfarbe: Farbe, welche die gesamte oder den überwiegenden Teil der Oberfläche bedeckt.
1. Kennfarbe: Farbe, die durch Längstreifen dargestellt wird.
2. Kennfarbe: Farbe, die durch eine fortlaufende Ringmarkierung dargestellt wird.
Kennzeichnung einer dreifarbigen Leitung: sw ws ge 1,5 BK WH YE 1,5
1. Grundfarbe Grundfarbe Schwarz
2. Erste Kennfarbe Erste Kennfarbe weiss
3. Zweite Kennfarbe Zweite Kennfarbe gelb
4. Eventuell Leitungsquerschnitt Leitungsquerschnitt in mm2
Farbkurzzeichen

weiss gelb grau grün rot violett braun blau schwarz orange
Deutsch
ws ge gr gn rt vt br bl sw or
white yellow grey green red violett brown blue black orange
Englisch
WH YE GY GN RD VT BN BU BK OG
Hochvolt (HV)-Anlagen und Teilsysteme der Fahrsicherheit weisen ausschliesslich leuchtendorange oder orange-
farbene Leitungen auf.

Zulässiger Spannungsverlust in 12 V- und 24 V-Anlagen


Zulässiger Span- Zulässiger Span- Die Spannungsverluste
nungsverlust in der nungsverlust im gan- sind Richtwerte.
Leitung Plusleitung bei zen Stromkreis bei Herstellervorschriften
Nennspannung Nennspannung können davon abwei-
12 V 24 V 12 V 24 V chen.
Lichtleitung von Batterie + bis Leuchten <15 W oder bis
0,4 V 0,4 V 0,6 V 0,6 V
Anhängersteckdose
Strom jeweils bei
Lichtleitung von Batterie + bis Leuchten (ohne Schein-
0,7 V 0,7 V 0,9 V 0,9 V Nennspannung und bei
werfer) >15 W oder bis Anhängersteckdose
Nennleistung
Lichtleitung von Batterie + bis Scheinwerfer, Nebelschein-
0,7 V 0,7 V 1,0 V 1,0 V
werfer
Bei 80 % des maxima-
Ladeleitung von Generator B+ bis Batterie B+ 0,6 V 0,8 V 0,8 V 1,2 V
len Ladestromes
Starter-Steuerleitung von Batterie + bis Starter Klemme 50 1,4 V 2,0 V 1,7 V 2,5 V Bei betätigtem Starter
Starter-Hauptleitung von Batterie + bis Starter Klemme 30 0,5 V 1,0 V 1,0 V 2,0 V mit Anlassdrehzahl

Strom bei Nennspan-


Sonstige Steuerleitungen von Schalter bis Relais 0,5 V 1,0 V 1,0 V 2,0 V
nung
Strom bei Nennspan-
Treibstoffpumpe 0,7 V 1,2 V 1,0 V 2,0 V
nung
Messungen an Hochvolt-Komponenten (HV-Anlagen) von NICHT spannungsfreigeschalteten Elektro- und Hybrid-
Fahrzeugen sind NICHT ZULÄSSIG! Es dürfen weder Spannungen noch Spannungsabfälle gemessen werden!
ES BESTEHT LEBENSGEFAHR!
30 Elektrik

C2 Nomogramm zur Ermittlung von Leiterquerschnitten

Dieses Nomogramm gilt für einen Spannungsabfall von 0,3 V.

Maximalstrom Leiterquerschnitt Leiterlänge


A mm2 m

50
45
40
35
30 30

25 25
25 20
20
16
15 15
10

10 6 10
9 9
4
8
7 7
2, 5
6 6
5 1, 5 5

1, 0 4
4
0,75

3 0, 5 3

2 2

1 1

Anwendungsbeispiel:
Leiterlänge 8 m, Strom 4,5 A. Die beiden Punkte mit einer Geraden verbinden (rote Linie).
Ablesung: Der benötigte Querschnitt beträgt ca. 2 mm2, zu wählen ist der Leiter mit 2,5 mm2 Querschnitt.
Elektrik 31

C3 Klemmenbezeichnungen (Auswahl)
Klemmen-
Gruppe bezeich- Bedeutung der Klemmenbezeichnung
nung
Zündanlage 1 Zündspule Ausgang, Primärstrom über Schaltgerät (Unterbrecher) an Minus
1a, 1b Zündspule Ausgang mit 2 getrennten Stromkreisen
4 Zündspule, Zündverteiler, Sekundärstromkreis, Hochspannung
4a, 4b Zündspule, Ausgang Hochspannung mit 2 getrennten Stromkreisen
15 Geschaltetes Plus nach Batterie, Ausgang Fahrt-(Zünd)-Schalter
15a Ausgang am Vorwiderstand zu Zündspule und Starter
Glühanlage 17 Starten
19 Vorglühen
Batterie 30 Batterie Plus direkt
31 Rückleitung an Batterie Minus oder an Masse direkt
31b Geschaltetes Minus, Rückleitung an Minus oder an Masse über Schalter
Starteranlage 45 Ausgang am getrennten Starterrelais, Eingang Starter
50 Startersteuerung
Drehstrom-/ L1, L2, L3 Äussere Anschlussbezeichnungen Hochspannung
Antriebsmoto- u1, v1, w1 Wicklungsanfang, Stern-/Dreieckschaltung
ren u2, v2, w2 Wicklungsende, Stern-/Dreieckschaltung
Generatoren B+ Batterie Plus
und Regler B- Batterie Minus
D+ Dynamo Plus, Ausgang bei Erregerdioden, Klemme für Ladekontrolle
D- Dynamo Minus, Klemme für Batterie Minus
DF Dynamo-Feld
61 Generatorkontrolle
u, v, w Drehstromklemmen
W Drehzahlsignal
Generatoren MFR Multifunktionsregler
mit Multi- DFM Dynamo-Feld-Monitor, Auslastungsüberwachung
funktions- L Steuerung von Kontrolllampe und Entlastungsrelais
regler S Überwachung der Batteriespannung
V Generator-Drehzahlerkennung
W Drehzahlsignal, Generatordrehzahl
Blinkanlage 49 Eingang Blinkgeber
49a Ausgang Blinkgeber, Eingang Blinkerschalter
C Erste Kontrollleuchte
C2, C3 Klemme(n) für weitere Kontrollleuchte(n), Anhängerbetrieb
R, L Blinkleuchten Rechts, Links
Beleuchtung 54 Bremslicht bei Leuchtenkombination und Anhängersteckdose
55 Nebelleuchten
56 Scheinwerferlicht, Fahrlicht allgemein
56a Fernlicht und Fernlichtkontrolle
56b Abblendlicht
56d Lichthupenkontakt
57L, 57R Parklicht Links, Rechts
58 Stand-, Begrenzungs-, Kennzeichen-, Instrumenten-, Schlussleuchten
58L, 58R Begrenzungs- und Schlussleuchten Links, Rechts
Scheiben- 53 Wischermotor, Eingang (+)
waschanlage 53a Endabstellung (+)
53b Nebenschlusswicklung
53c Scheibenspülerpumpe
53e Bremswicklung
Schalter 81 Öffner und Wechsler, Eingang
81a Öffner und Wechsler, 1. Ausgang
81b Öffner und Wechsler, 2. Ausgang
82 Schliesser, Eingang
82a Schliesser, 1. Ausgang
82b Schliesser, 2. Ausgang
83 Mehrstellenschalter, Eingang
83a Mehrstellenschalter, Ausgang Stellung 1
83b Mehrstellenschalter, Ausgang Stellung 2 Fortsetzung Seite 32
32 Elektrik

Klemmenbezeichnung (Fortsetzung von Seite 31)

Klemmenbe-
Gruppe Bedeutung der Klemmenbezeichnung
zeichnung
Relais Siehe auch unter Schaltzeichen C7, Seite 39
1, 86 Spule plus, Spulen-Eingang
2, 85 Spule minus, Spulen-Ausgang Klemmenbezeichnungen 1 bis 5
3, 88 Schaltkontakt Eingang vor allem bei Kleinst- und Mikro-
4, 87a Schaltkontakt Ausgang, Öffner Relais gebräuchlich.
5, 88a Schaltkontakt Ausgang, Schliesser

C4 Spannungsebenen (gemäss EN 50110-1)

Kleinspannung Niederspannung Hochspannung


≤ 50 V AC 50 - 1000 V AC > 1000 V AC
≤ 120 V DC 120 - 1500 V DC > 1500 V DC

C5 Kennbuchstaben, Abkürzungen und Anhängersteckdosen


Kennbuchstaben für Geräte (nach Bosch)

Buchstabe Geräte Buchstabe Geräte

A Gerätekombinationen, Baugruppen N Regler, Verstärker


B Sensoren, Geber, Umsetzer P Messgeräte
C Kondensatoren R Widerstände
D Binäre Elemente, Speicher S Schalter
E Leuchten, Verbraucher T Transformatoren, Zündspulen
F Sicherungen, Stromschutzschalter V Halbleiter
G Stromversorgung, Generator W Übertragungswege, Antennen
H Anzeigegeräte, Kontrolllampen X Klemmen, Steckverbindungen
K Relais Y Elektr. betätigte mech. Einrichtung
M Motoren Z Elektrische Filter, Entstörelemente

Anhängersteckdosen

Siebenpolig Dreizehnpolig ABS/EBS - Steckdose

8
L 7 9 1 2
54g 1
54 6 10
7 3
58L 4 2

58R 31 5 11
3 6 4
R 13 12 5

L Blinker links 1 Blinker links 1 Plus Magnetregelventile


54g Zusätzliche Anlagen 2 Nebelschlussleuchte 2 Plus Elektronik
31 Masse 3 Masse (für Pin 1 bis 8) 3 Masse (für Pin 2)
R Blinker rechts 4 Blinker rechts 4 Masse (für Pin 1)
58R Schlusslicht rechts, 5 Schlusslicht rechts 5 Warnlampe
Kennzeichenbeleuchtung 6 Bremsleuchten 6 Datenleitung (CAN-High)
54 Bremsleuchten 7 Schlusslicht links 7 Datenleitung (CAN-Low)
58L Schlusslicht links 8 Rückfahrlichter
9 Stromversorgung (Kl. 30) Diese Steckdose ist für ABS/EBS-An-
10 Stromversorgung (Kl. 15) hängersysteme gesetzlich vorge-
11 Masse (für Pin 10) schrieben. (ISO 7638)
12 Meldung für gekuppelten
Anhänger
13 Masse (für Pin 9)

ie Masseverbindungen dürfen im
D
Anhänger nicht elektrisch
leitend verbunden sein.
Elektrik 33

C6 Darstellungen in Stromkreisen
Spannungs- und Strombezugspfeile
I
Bei geschlossen dargestellten Stromkreisen kenn-
zeichnet man Strom- und Spannungsrichtungen U
häufig durch Bezugspfeile.
Spannungsbezugspfeile setzt man in blauer oder
schwarzer Farbe gerade oder gebogen zwischen die
Punkte der Schaltung, deren Spannung angegeben
werden soll.
Strombezugspfeile setzt man, möglichst in roter I
Farbe, neben den Leiter oder neben das Bauele-
ment, dessen Strom angegeben werden soll. Strom-
bezugspfeile dürfen nicht über einen Anschluss mit U0 U2 R1 U1
Stromverzweigung gezeichnet werden, da sich dort
I
die Stromstärke ändert. R2
Es ist auch zulässig, Strombezugspfeile in die Leiter
einzutragen.

Messgeräte

+
Wenn nicht anders vermerkt, werden Ampere- und
Voltmeter (auch Katodenstrahl-Oszilloskop, KO) als A
ideale Messgeräte betrachtet.
~
~
Es gilt:
Voltmeter: ⇒ R = ∞ Ω ⇒ keine Stromaufnahme V Ω

R
Amperemeter: ⇒ R = 0 Ω ⇒ kein Spannungsabfall

Widerstandsmessungen mit dem Ohmmeter dürfen ~


nur an spannungsfreien Objekten ausgeführt wer- - ~
den.

Strom- und Spannungsrichtung werden normaler-


weise an den Messgeräten nicht bezeichnet.

U~

Stromlaufplan
Stromlaufpläne werden in zusammenhängender
und aufgelöster Darstellung erstellt. Sie zeigen vor a)
allem die Wirkungsweise einer Schaltung. Die
Stromwege müssen möglichst übersichtlich und ge-
radlinig angeordnet sein. Bei der Auswahl eines
Schaltzeichens ist immer die einfachste Form zu
wählen, so dass es für die beabsichtigte Aussage
gerade noch ausreicht.

Zusammenhängende Darstellung
a) Darstellung mit Leitungen und Verbrauchern zwi-
schen Batterie-Plus und -Minus.
b) c)
Aufgelöste Darstellungen
G +
b) Ohne Verbindungsleitungen. Alle von einem Gerät
abgehenden Leitungen erhalten einen Zielhinweis, 3~
der das Kennzeichen und die Klemmenbezeich- U
nung des Zielgerätes und evtl. die Leitungsfarbe G1
enthält.
D+ H1/sw
c) Plusleitungen (30, 15 ...) liegen oben. Leitungen
und Verbraucher sind senkrecht zur Masse (31) B+ G2: +/rt
unten eingezeichnet. B- -
34 Elektrik

Magnetismus/Elektromagnetismus a) b)

Magnetlinienverlauf
a) Bei einem Stabmagneten N S
b) Bei einem stromdurchflossenen Leiter

Stromfluss-Angabe im geschnittenen Leiter


a) Der Strom fliesst vom Betrachter weg a) b)
b) Der Strom fliesst dem Betrachter entgegen

Bauformen von Dauermagneten


a) Hufeisenform
b) Stabform a) b)

N S

C7 Schaltzeichen (Auswahl)
Leitungen, Leitungsverbindungen Sicherungen
Leiter, Leitung, Kabel,
Sicherung allgemein
Stromweg
Leitungskreuzungen, Beleuchtung
Leitungsverbindungen a)
Glühlampe (z.B. Stand-,
a) nicht verbunden Schluss-, Brems-, Blinklicht,
b) Kontrollschildbeleuchtung
b) Abzweigung von Leitern u.a.m.
mit lösbarer Verbindung
c) c) Kontrolllampe blinkend
c) Abzweigung mit nicht
lösbarer Verbindung
(z.B. Lötstelle) Glühlampe mit zwei Leucht-
d) d)
körpern
d) Doppelabzweigung von
Leitern Leuchtenkombination mit
Masseanschluss Stand-, Abblend- und Fern-
licht
56a 56b 58
Abschirmung einer Leitung Leuchtenkombination mit
mit Masseanschluss Standlicht, Xenon-Abblend-
licht und separatem Fern-
Verdrillte Leitung licht

Abschirmung von Geräten 58 56b 56a


mit Masseanschluss Akustische Geräte

Steckverbindung Signalhorn allgemein,


a) Stecker a) b) Fanfare
b) Steckerbuchse
a) b)
Energiespeicherung a) Lautsprecher
Batterien/Akkumulatoren b) Lautsprecher bzw.
Der lange Strich kennzeich- Mikrofon
net den Pluspol c) d)
Batterie/Akkumulator mit 12 V c) Mikrofon
Angabe der Zellen und d) Summer / Schnarre
Nennspannung
Elektrik 35

Mess-, Anzeige- und Prüfgeräte Kombinierte Schalter (Fortsetzung)


a) Messgeräte a) b) Thermokontakt, Öffner (wi-
aufzeichnend, allgemein derstandsbeheizt) z. B. von
b) Messgeräte Vorwiderstand beheizter
anzeigend, allgemein Schalter in Flammstartanla-
c) Oszilloskop c) d) ge, Thermozeitschalter
aufzeichnend
Schalter mit Kennzeichnung a)
d) Messinstrument
einer zeitlich veränderten
anzeigend
Kontaktabgabe oder Kon-
taktunterbrechung (Kon-
LED-Anzeige für einstellige 10 9 8 7 6
taktfolge).
Zahlen a a) Schliesser schliesst ver- b)
f b zögert
1 e 6 b
2 d 7 a c
e b) Öffner öffnet verzögert
3 Anode 8 Anode
4 c 9 f d DP c)
c) Schliesser schliesst und
5 DP 10 g 1 2 3 4 5 öffnet verzögert
Schalter
Betätigungen (manuell oder mechanisch)
Schalter mit selbsttätigem a) b)
Rückgang a) Handantrieb allgemein a) b)
b) Drücker
a) Schliesser (Einschaltglied)
b) Öffner (Ausschaltglied) c) Zugschalter
d) Drehschalter c) d)
Schalter mit nicht selbsttäti- a) b)
gem Rückgang e) Kippschalter
f) Hebel e) f)
a) Schliesser (Stellschalter)
b) Öffner (Stellschalter) g) Fussschalter
h) Betätigung durch Kolben
g) h)
Ein Pfeil kennzeichnet einen (z. B. hydr., pneum.)
Schaltungs- oder Betriebs-
zustand, der von der Regel- i) drehzahlabhängig
stellung abweicht. Die zu- betätigt i) k)
sätzliche Pfeilangabe wird k) druckabhängig betätigt n p
bei Schalter- und Relaisdar- (z. B. hydr., pneum.)
stellungen verwendet. l) Notschalter l) m)
m) Schlüsselschalter
Reedschalter/-kontakt
(Steckschlüssel)
n) nockenbetätigt n) o)
o) Thermischer Antrieb
Kombinierte Schalter (Bimetall)
Wechsler (Umschalter) a) b)
Elektromechanische Betätigungen (Relais)
a) mit Unterbrechung
b) ohne Unterbrechung
a) allgemein (ohne Angabe a) b)
der Wicklung)
Zwillingsschalter a) b) b) in erregtem Zustand

a) Öffner c) mit zwei gleichsinnig c) d)


b) Schliesser wirkenden Wicklungen
d) mit zwei gegensinnig
wirkenden Wicklungen
Zweiwegschliesser mit drei
Schaltstellungen e) f)
e) Stromrelais
f) Thermorelais

Thermoschalter g) Antrieb mit mehreren g) h)


Schaltstellungen
Öffner mit thermischer Be- h) mit zwei 2
tätigung und Angabe der > 15° Schaltstellungen
Auslösetemperatur
36 Elektrik

Elektromagnetische Betätigung 15 4a

a) allgemeiner elektro- a) b)
magnetischer Antrieb Einzelfunken-Zündspule
b) Hubmagnet mit Angabe
der Wirkrichtung
c) d)
c) Drehmagnet 1 4
d) Magnetventil; z. B. Ein-
spritzventil e) 15 4a
e) elektromagnetische
Kupplung (eingekuppelt) Zweifunken-Zündspule

Widerstände
a) Widerstand allgemein a) b)
b) veränderbarer Wider- 1 4b
stand, allgemein
Kondensatoren (kapazitive Widerstände)
c) d)
c) stufig veränderbar
a) Kondensator allgemein a) b)
d) mit Schleifkontakt
b) Kondensator,
e) drei Anschlüsse veränderbar
e) f)
(Potentiometer)
f) einstellbar c) Kondensator gepolt c) + d) +
d) Elektrolytkondensator
g) temperaturabhängig, g) h) gepolt
allgemein (alt: ϑ)
h) magnetfeldabhängig
Θ B Sensoren
i) LDR, lichtabhängig i) k)
k) VDR, spannungs- Hallgenerator a)
abhängig
U a) allgemein
l) NTC, temperatur- l) m) b) +
abhängig (alt: ϑ) b) ausführlich
m) PTC, temperatur- 0
abhängig (alt: ϑ) Θ Θ
n) -
n) Heizwiderstand

Wicklungen, Spulen, induktive Widerstände a) Induktiver Sensor a)

a) Wicklung allgemein 1)
a) b)
1) neue Darstellung
2) b) Induktiver Sensor mit
2) alte Darstellung Bezugsmarke gesteuert
1)
b) Spule mit Kern b) 2) c) d)
c) Geschwindigkeitssensor

Zündung d) ABS-Drehzahlsensor v n
Zündverteiler
Klopfsensor
(Vierzylindermotor) 4 Piezoelektrischer Sensor
Mit einem Zugang zu Klem-
me 4 und Abgängen zu den
Zündkerzen, mit Massean- Regler, Schutzeinrichtungen
schluss als Sammelleitung
a) allgemein a) b)
b) Spannungsregler U
15 4 15 4
c) Drehzahlregler
Zylinderzündspule in Spar- d) Temperaturregler c) d)
schaltung n Θ
e) Spannungskonstant- e) f)
Die kleinere Spule bezeich- halter
net die Primärwicklung f) Überspannungs- U U>
schutzgerät konst
1 1
Elektrik 37

Motormanagement Elektromotoren
a) b) a) b)
a) Luftmengenmesser QL m a) Gleichstrommotor M
b) Luftmassenmesser t° b) Starter (Anlasser) mit M
Einrückrelais
c) d)
c) Drosselklappenschalter
d) Drosselklappen- Gleichstrommotor mit
Dauermagneterregung M M
potentiometer
e) f)
e) Saugrohrdruckfühler M
f) Leerlaufdrehsteller Gleichstrommotor mit Dar-
g) h) stellung der Innenschal-
tung, z. B. Schub-Schraub-
g) Piezo-Injektor triebstarter M
h) Einspritzventil, Magnet-
ventil
i) k) a) b)
i) Lambdasonde a) Hauptschlussmotor
λ
k) Lambdasonde beheizt λ b) Nebenschlussmotor M M

l) m)
l) Verstärker, Endstufe
S
m) Endstufe, Darlington EC-Motor
(Elektronisch kommutierter
n) o) Gleichstrommotor) N

n) Analog/Digitalwandler A
o) Analog/Digitalumsetzer D a) Wechselstrommotor a) b)
(Drehstrommotor)
p) q) b) Schrittmotor M M
p) Spannungswandler DC f1
~
3
q) Frequenzwandler DC f2
Gleichstrommotor für zwei
r) s) Geschwindigkeiten mit
r) Wechselrichter Endabsteller M
s) Impulsformer
~ z. B. Scheibenwischermotor

t) u)
t) Temperatur/Spannungs- a) Scheibenwischermotor a) b)
wandler t° p allgemein M M
u) Druck/Spannungs- U U b) Scheibenwischermotor 2n

wandler für 2 Geschwindigkeiten

Steuergeräte a) Pumpenmotor a) b)
z. B. Treibstoffpumpe M M
b) Motor mit Gebläse,
Steuergerät, allgemein
Lüfter

Generatoren
Steuergerät mit Anschluss- 32 18 39 31
Generator, allgemein
bezeichnungen (PIN-Nr.) im X1
43 2 19
G
Schaltplan
X1 = Gerätebezeichnung
X1 Drehstromgenerator, aus-
Steuergerätestecker X1 68 46 G
führlich, jedoch ohne Dar-
Reihenfolge der PIN-Nr.
45
22
23
1 stellung der Innenschaltung 3 ~
U
15 28

Gerätestecker Drehstromgenerator mit


Reihenfolge der PIN-Nr. Darstellung der Innenschal-
tung (Sternschaltung)

1 14
38 Elektrik

Halbleiterbauelemente Kippschaltungen

a) b)
a) Bistabile a)
a) Diode, allgemein Kippschaltung S
Anode, Kathode (Flip-flop) R
A K
b) Z-Diode c) d)
c) Leuchtdiode; LED b) Monostabile b)
1
d) Fotodiode Kippschaltung
(Mono-flop)
E C E C
c) Astabile c)
a) NPN-Transistor G
a) Kippschaltung
E = Emitter B B (Multivibrator)
B = Basis d)
E C E C d) Schmitt-Trigger
C = Kollektor
Schwellwertschalter
b)
b) PNP-Transistor B B
Schalterdarstellungen mit Angabe
Darlington-Schaltung C der Betätigungen
c)
B Zünd-Startschalter
E 15 50
c) PNP-Typ (Fahrtschalter) als 0 1 2
d) NPN-Typ d)
C Mehrstellenschalter; mit
B Schlüssel betätigt
E 0,1

e) f) 30
e) Sperrschicht-FET
P-Kanal G G Lichtschalter als Mehr- 58 56
f) Sperrschicht-FET stellenschalter; betätigt 0 1 2
N-Kanal durch Drehen
S D S D
g) MOS-FET, P-Kanal g) h)
G G
h) MOS-FET, N-Kanal 30

Scheibenwischerschalter 53
S D S D
für zwei Geschwindig- S J 53b
i) MOS-FET, P-Kanal i) k) keiten; Intervall und 0 J 1 2
k) MOS-FET, N-Kanal G G Waschfunktion
D = Drain, G = Gate
S = Source S D S D
53a
l) IGBT, (Insulated Gate Bi- l) m)
polar Transistor) G C G C Schalter für Heckwi-
53c 53 31b
m) IGBT, Ersatzschaltung scher- und Waschmotor
E
E

Thyristor a) b)
53a 31
a) N-Gate-Thyristor
b) P-Gate-Thyristor Nebellichtschalter in zu-
sammenhängender Dar- 83a 83b
Optokoppler stellung mit Kontroll- 0 1 2
a) LED-Fototransistor a) lampe, Mehrstellen-
schalter
83 31
b) LED-Thyristor b)
Nebellichtschalter in
aufgelöster Darstellung 83a 83b 31

c) LED-Darlington c)

83 83
d) LED-Fotodiode d)
Abblendschalter als Um-
56a 56b
schalter, betätigt durch
Integrierte Schaltung (IS/IC) Kippen, ohne Unterbre-
10 9 8 7 6
mit Kennzeichnung der chung schaltend
Anschlüsse 1 2 3 4 5

56
Elektrik 39

Schalterdarstellungen mit Angabe Relais, Blinkgeber


der Betätigungen (Fortsetzung)
Arbeitskontaktrelais (Schliesser)
Abblendschalter mit in- 56b 56a
tegrierter Lichthupe 5 3
1 2
5
3
56 15 (30) 2 1
3 1 2 5
Hauptlichtschalter mit 56 58R 58L 58K 88 86 85 88a 1 = Spule plus, 2 = Spule minus
getrennten Ausgängen 0 1 2
30 86 85 87 3 = Schaltkontakt Eingang
DIN-Bezeichnungen 5 = Schaltkontakt Ausgang
für Parklichtfunktion alte Bezeichnungen (Schliesser)

30 Ruhekontaktrelais (Öffner)
Hauptlichtschalter mit 75 / 57a 58 56
Ruhekontakt für An- 0 1 2 1
4
2
3

steuerung Parklicht, Ra-


dio, Zigarettenanzün- 3
2 4 1
der 3 1 2 4
30 87 86 85 87a 1 = Spule plus, 2 = Spule minus
30 86 85 87a 3 = Schaltkontakt Eingang
DIN-Bezeichnungen
Schalter für Warnblink- 49 49 L R 31 alte Bezeichnungen
4 = Schaltkontakt Ausgang
(Öffner)
anlage
Wechselkontaktrelais (Wechsler)

15 30 49a 5
3
4
1 2
Schalter werden in der Regel in nicht betätigtem 5
Zustand (in der Grundstellung) gezeichnet. 3
2 4 1
Muss ein Schalter ausnahmsweise in betätigtem 3 1 2 5 4
Zustand gezeichnet werden, z.B. in Funktionsdar- 87 86 85 88a 87a
30 86 85 87 87a
1 = Spule plus, 2 = Spule minus
3 = Schaltkontakt Eingang
stellungen, so wird dieser Betriebszustand mit ei- DIN-Bezeichnungen 4 = Schaltkontakt Ausgang
nem Doppelpfeil gekennzeichnet. alte Bezeichnungen (Öffner)
5 = Schaltkontakt Ausgang
(Schliesser)
Stufe 0: 19 17 50
Nicht geschaltet Mit Löschdiode Mit Parallelwiderstand
(Freilaufdiode)
0,1
15
19 17 50
Stufe 1:
Vorglühen
3 1 2 5 3 1 2 5
0,1 88 86 85 88a 88 86 85 88a

15
19 17 50 Mit Diode als Wischintervallrelais
Verpolungsschutz
Stufe 2:
Starten S J

0,1 31
15

Schalter- und Kontrollleuchtensymbole (Auswahl) 3 1 2 5


15 31b 86
88 86 85 88a

a) Fehler in Bremsanl. a) b) c)
b) Warnblinkanlage Blinkgeber mit Innen- Blinkgeber allgemein
ABS
c) ABS-Warnleuchte schaltung
d) Abblendlicht d) e) f) 49 49a
e) Nebelscheinwerfer
f G
f) Nebelschlussleuchte nf
g) Fernlicht g) h) i)
49 C 49a
h) Wischwaschanlage 31
i) Lichthauptschalter
k) Frontscheibenheiz. k) l) m)
l) Heckscheibenheiz. Reedrelais,
m) Lüfter/Heizgebläse Reedkontakt mit
n) Warnleuchte Motor n) o) p) Stromspule
o) Warnleuchte EDC ! EDC
p) Klimaanlage
40 Elektrik

C8 Beleuchtung, Leuchtmittel
Scheinwerfersysteme Vakuumlampen (Fortsetzung)

Fern-/Abblendlicht
2 - Scheinwerfersystem Lampenform Verwendung
Leuchtmittel:
H4, D1S, D2S, D2R Soffitten-Lampe
z. B. für Kennzeichen-/
Innenraumbeleuchtung
Fern-/Abblendlicht 12 V / 10 W; 24 V / 10 W
oder Abblendlicht 4 - Scheinwerfersystem
Einfadenlampe
Fernlicht Leuchtmittel:
z. B. Instrumentenbe-
H1, H3, H4, H7, H9, H11,
leuchtung 12 V /1,2 W
D1S, D2S, D2R
Einfadenlampe
Fern-/Abblendlicht z. B. Instrumentenbe-
oder Abblendlicht leuchtung 12 V / 1,2 W
Fernlicht 6 - Scheinwerfersystem 24 V / 2 W
Leuchtmittel:
H1, H3, H4, H7, H9, H11, Halogenlampen
D1S, D2S, D2R
Lampenform Verwendung
Nebellicht

Leuchtdioden (LED) H6W Begrenzungslicht,


Tagfahrlicht, Lese-
A Einzel-LED leuchte
UF UR UF 1,6 ... 6 V, UR 4 ... 5 V 12 V / 3 W, 12 V / 6 W
K (farbabhängig), an 12 V H21W Blinkerlampen
A Rv notwendig.
12 V / 21 W
Rv
LED mit integriertem Rv 24 V / 21 W
K Betriebsspannung 12 V
H1 Einfaden-Lampe für Ne-
High-Power-LED, bel-, Fern-, Zusatzfern-
1 bis 25 W und mehr und Abblendlicht
12 V / 55 W; 24 V / 70 W
LED-Chips (arrays), meh- H3
Einfaden-Lampe für Ne-
rere LED für: Richtungs-
bel- und Zusatzfernlicht
anzeige, Bremsleuchten,
12 V / 55 W; 24 V / 70 W
Tagfahrlicht, (adaptives)
Fahrlicht, 3-5 W/LED H4 Zweifaden-Lampe für
Vakuumlampen Fern-und Abblendlicht
in Zweischeinwerfersys-
Lampenform Verwendung temen 12 V / 60/55 W;
24 V / 75/70 W
Einfaden-Kugellampe
z.B. für Standlicht H7
Einfaden-Lampe für
12 V / 5 W; 24 V / 5 W
Fern-, Abblendlicht und
Einfaden-Kugellampe Nebellicht 12 V / 55 W;
z. B. für Bremslicht 24 V / 70 W
12 V / 21 W; 24 V / 21 W
H8
Zweifaden-Kugellampe Einfaden-Lampe für
z. B. für Brems- / Stand- Nebellicht
licht , 12 V / 21/5 W; 12 V / 35 W
24 V / 21/5 W
Einfaden-Lampe
z. B. für Parklicht
Durchschnittliche Lebensdauer von Leuchtmitteln
12 V / 4 W; 24 V / 4 W
Vakuumlampen 200 - 400 h
Glassockel-Lampe z. B. Halogenlampen 400 - 900 h
für Schalterbeleuchtung Gasentladungslampen > 2500 h
12 V / 3 W; 24 V / 3 W Leuchtdioden > 10 000 h
Elektrik 41

Halogenlampen (Fortsetzung) C9 Schmelzsicherungen


Lampenform Verwendung Feinsicherung Typ/Prägung:
(Glassicherung) FF superflink, F flink,
H9 M mitttelträge, T träge,
Einfaden-Lampe für- TT superträge
Fernlicht 12 V / 65 W Torpedosicherung Farbcodierung
(Keramiksicherung) 5 A gelb, 8 A weiss,
16 A rot, 25 A blau,
H10
Einfaden-Lampe für 40 A grau
Nebellichtlicht 25
12 V / 42 W
Schraubsicherungen Offen und geschlossene
(Streifensicherungen) Bauformen.
H11
Einfaden-Lampe für
Abblendlicht und Nebel- Nennstromstärken:
licht 12 V / 55 W; 30 bis 500 A
24 V / 70 W

HB3
Einfaden-Lampe für
40 Midi 30 - 200 A
Fernlicht
12 V / 60 W

HB4
150 Mega 100 - 500 A
Einfaden-Lampe für Ab-
blend- und Nebellicht
12 V / 55 W; 24 V / 70 W Stecksicherungen JCase / JCase LP
20 - 60 A

Gasentladungslampen / Xenonlampen
50

50

D1S/D3S 1) Xenon-Lampe für Ab-


blendlicht; Fern- / Ab-
blendlicht in Projekti- Flachstecksicherungen
onsscheinwerfern in
Bi-Xenon-Systemen 4 Mini 11 mm
85 V / 12 V 1) / 35 W Low-profile LP
D2S/D4S 1) Xenon-Lampe für Ab- 2 - 30 A
blendlicht; Fern- / Ab-
blendlicht in Projekti- 3
onsscheinwerfern in
Bi-Xenon-Systemen Mini 12 mm
85 V / 12 V 3) / 35 W 2 - 30 A
D1R/D3R 2) Xenon-Lampe für Ab-
blendlicht; Fern- / Ab-
blendlicht in Reflekti- ATO-(Standard) 19 mm
onsscheinwerfern in 15
2 A grau 3 A violett
Bi-Xenon-Systemen 4 A rosa 5 A hellbraun
85 V / 12 V 3) / 35 W 7,5 A braun 10 A rot
D2R/D4R 2) Xenon-Lampe für Ab- 15 A hellblau 20 A gelb
blendlicht; Fern- / Ab- 25 A weiss 30 A hellgrün
blendlicht in Reflekti- 35 A grün 40 A orange
onsscheinwerfern in
Bi-Xenon-Systemen 40
85 V / 12 V 3) / 35 W
1) - D für Discharge (GDL = gas discharge lamp),
- S Lampe für Projektionsscheinwerfer
2) R Lampe für Reflektionsscheinwerfer Maxi 29 mm
3) - 12 V DC Nennspannung des Vorschaltgerätes 20 - 80 A
- 85 V AC Betriebsspannung der Lampe
- 42 V AC Betriebssp. bei D3- und D4-Lampen
42 Elektrik

C10 Logische Verknüpfungen


Bezeichnung Schaltzeichen IEC/ANSI
Prinzipschaltung Wahrheitstabelle
Definition Zeitdiagramm
UND (AND) S1 S1
Der Ausgang einer S2
& E
S2
E
S1 S2 E
UND-Funktion führt S1 S2 E
nur dann ein 1-Signal, 1 0 0 0
S1
0 t 1 0 0
wenn gleichzeitig alle 1
Eingänge ein 1-Signal 0 S2
t
0 1 0
führen. 1
1 1 1
E
0 t

ODER (OR)
S1 S1
Am Ausgang einer S2
& E E
S2 S2 S1 S2 E
ODER-Funktion liegt
nur dann ein 1-Signal 1 E 0 0 0
S1
an, wenn mindestens 0 t 1 0 1
1 S1
ein Eingang ein 1-Sig- S2
0 1 1
0 t
nal führt. 1
1 1 1
E
0 t

NICHT (NOT)
Am Ausgang einer S1 1 E S1 E
E S1 E
NICHT-Funktion liegt S1
1
dann ein 1-Signal an, S1
0 1
0 t
wenn der Eingang ein 1
1 0
0-Signal führt. 0
E
t

NICHT-UND (NAND)
S1 S1
Der Ausgang einer S2
& E E S1 S2 S1 S2 E
S2
NAND-Funktion führt
nur dann ein 1-Signal, 1
0 0 1
wenn nicht alle Ein- 0
S1
t E 1 0 1
gänge ein 1-Signal 1 0 1 1
S2
führen. 0 t 1 1 0
1
E
0 t

NICHT-ODER (NOR) S1
S1 S1
Am Ausgang einer S2
≥1 E
S2
E
S1 S2 E
NOR-Funktion liegt
nur dann ein 1-Signal 1 0 0 1
0
S1 S2
t
an, wenn kein Ein- 1 0 0
1
gang ein 1-Signal 0 S2
t
E 0 1 0
führt. 1 1 1 0
E
0 t

ÄQUIVALENZ (XNOR) S1
S1 S1
Der Ausgang führt S2
= E
S2
E
S1 S2 E
nur ein 1-Signal, wenn S2
beide Eingänge das 1 0 0 1
S1
gleiche Eingangsignal 0 t 1 0 0
1 E
aufweisen. S2
0 1 0
0 t
1 1 1
1
E
0 t

ANTIVALENZ S1
S1 S1
EXKLUSIV-ODER (XOR) S2
=1 E E
S2 S1 S2 E
Der Ausgang hat nur S2
1 0 0 0
ein 1-Signal, wenn die 0
S1
t
Eingänge unterschied- 1 0 1
1
E 0 1 1
liche Eingangspegel 0 S2
t
haben. 1 1 1 0
E
0 t
Elektrik 43

C11 Übersicht der Bussysteme im Automobilbau


CAN-B CAN-C
LIN MOST-Bus
Low-Speed-CAN High-Speed-CAN
Bedeutung Lokal lnterconect Controller Area Controller Area Media Oriented
Network Network Network Systems Transport
Art des Busses konventioneller Bus konventioneller Bus konventioneller Bus optischer Bus

Domäne Komfort Komfort Antriebsstrang Multimedia und


lnfotainment
Anwendung kostengünstige Er- Vernetzung von Vernetzung von Übertragung von
weiterung des CAN- Karosserie- und Motormanagement, Steuer-, Audio- und
Bus für einfache Komfortelektronik Getriebesteuerung Videodaten
Anwendungen im und ABS/ESP
Bereich der Komfort-
elektronik
meist angewandte Linearer Bus Linearer Bus Linearer Bus Ring-Topologie
Topologie
Datenübertragungs- max. 20 kbit/s max. 125 kbit/s 125 kbit/s bis max. 22,5 Mbit/s
rate 1 Mbit/s
max. Anzahl der 16 20 30 64
Knoten
Steuerungsmechanis- zeitgesteuert ereignisgesteuert ereignisgesteuert zeit- und ereignisge-
mus steuert
Busleitungen Kupferleitungen Kupferleitungen Kupferleitungen Lichtleiter aus Kunst-
(single wire) (twisted pair) (twisted pair) stoff oder Glas
Einsatz in allen Fahrzeugen in allen Fahrzeugen in allen Fahrzeugen Oberklasse-Fz euro-
päischer Hersteller
Norm LIN-Konsortium ISO 11519-2 ISO 11898-2 MOST Kooperation
SAE-Klassifizierung Klasse A Klasse B Klasse C Klasse D

TTP Bluetooth Flexray


Bedeutung Time-Triggered Protocol Kunstname Kunstname
(Dänischer König)
Art des Busses konventioneller und opti- drahtlos konventioneller und opti-
scher Bus scher Bus
Domäne sicherheitsrelevante Multimedia und Infotain- domänenübergreifender
Vernetzung ment Einsatz
Anwendung Vernetzung in sicherheitsre- Datenübertragung über ge- ein Netzwerksystem zum
levanten Umgebungen, wie ringe Distanzen z.B. Integra- Einsatz in sicherheitsrele-
Bremsen, Lenkung, Bahn- tion des Mobiltelefons in das vanten und einfacheren
stellwerken oder Flugzeug- Infotainmentsystem Anwendungen
fahrwerk
meist angewandte Stern-Topologie Netz-Topologie (Funk) Sterntopologie
Topologie
Datenübertragungs- nicht spezifiziert max. 3 Mbit/s (v2.0) typ. 10 Mbit/s
rate typ. 10 Mbit/s max. 723 kbit/s (v1.2) max. 10 Mbit/s
max. Anzahl der nicht spezifiziert 8 aktiv (bis zu 256 passiv) theoretisch bis zu 2048
Knoten max. 22/passiven Bus/Stern
Steuerungsmechanis- zeitgesteuert ereignisgesteuert zeit- und ereignisgesteuert
mus
Busleitungen Kupferleitungen elektromagnetische Radio- Pilotanwendung
(twisted pair) wellen
Einsatz Oberklassen-Fahrzeuge, in allen Fahrzeugen, Verbin- Kupferleitungen
Flugzeuge, Bahnleitsysteme dung von Multimediagerä- (twisted pair)
ten mit dem Infotainment-
system
Norm ISO 11898-4 Bluetooth SIG Flexray-Konsortium
SAE-Klassifizierung Drive-By-Wire Wireless Drive-By-Wire
44 Fluidtechnik

D1 Hydrauliksymbole (DIN ISO 1219)

Pumpen Hydraulikzylinder
Verdrängervolumen
Einfach wirkend
konstant veränderlich
Einfach wirkend,
mit Federrückstellung
Mit einer Stromrichtung

Doppeltwirkender
Differenzialzylinder
Mit zwei Stromrichtun-
gen Doppeltwirkend, mit
zwei Kolbenstangen

Hydromotoren Endlagendämpfung,
einfach, nicht einstellbar
Verdrängervolumen

konstant veränderlich Endlagendämpfung,


beidseitig, einstellbar

Mit einer Stromrichtung Einfach wirkender


Teleskopzylinder

Erklärung zu den Wegeventilen


Mit zwei Stromrichtun-
gen
Die Quadrate ergeben
die Zahl der Schaltstel-
lungen und die kurzen Li-
Schwenkmotor nien kennzeichnen die
Anschlüsse
ein Durchflussweg
Pumpen / Motoreinheiten
Verdrängervolumen zwei gesperrte
Anschlüsse
konstant veränderlich
zwei Durchflusswege

Mit einer Stromrichtung zwei Durchflusswege

zwei Durchflusswege und


ein gesperrter Anschluss
Mit zwei Stromrichtun-
gen zwei verbundene Durch-
flusswege
ein Durchflussweg und
zwei verbundene An-
Pumpen-Antriebe
schlüsse

3/2 Wegeventile
Mit Elektromotor Die erste Zahl legt die Anzahl der gesteuerten
M Anschlüsse fest und die zweite Zahl die Anzahl der
Schaltstellungen.

3 Anschlüsse (1 ... 3) 1
Mit Verbrennungsmotor a b
2 Schaltstellungen
(Anzahl Quadrate, a und b) 2 3
Fluidtechnik 45

Bauarten der Wegeventile Druckventile

2/-Wegeventile
2/2-Wegeventil, Durch- ein drosselnder Quer-
fluss in der Ruhestellung schnitt, Grundstellung
verschlossen
2/2-Wegeventil, Sperrung
in der Ruhestellung, mit
Rückholfeder Grundstellung offen

3/-Wegeventile
3/2-Wegeventil, Sperrung
in der Ruhestellung zwei drosselnde Quer-
schnitte, Grundstellung
3/2-Wegeventil, Durch- verschlossen
fluss in der Ruhestellung,
betätigt durch Elektroma- Druckbegrenzungsventile
gnet, mit Rückholfeder

3/3-Wegeventil, Sperrung direkt gesteuert


in der Mittelstellung

vorgesteuert
4/-Wegeventile
4/2-Wegeventil

Druckminderventile (Druckregelventile)
4/3-Wegeventil

direkt gesteuert
4/3-Wegeventil,
Schwimm-
Mittelstellung
vorgesteuert
5/-Wegeventile
5/2-Wegeventil, mit Stös- 3-Wege-Druckminder-
sel gegen Rückholfeder ventil,
direkt gesteuert

5/3-Wegeventil
Fremdgesteuertes Zuschaltventil

6/3-Wegeventil

vorgesteuert
Drosselnde Wegeventile

Die parallelen Linien über dem Symbol kenn-


zeichnen ein Ventil mit stufenlosem Übergang
Druckschalter
Einheit mit zwei äusseren
Endstellungen

Einheit mit zwei äusseren Schaltet bei Erreichen ei-


Endstellungen und neut- nes vorgegebenen Dru-
raler Mittelstellung ckes einen elektrischen
Kontakt
Fühlerventil mit Stössel,
wirkend gegen Rückhol-
feder
46 Fluidtechnik

Stromventile Betätigungsarten der Wegeventile

Drosselventil,
fest eingestellt allgemein

Drosselventil, verstellbar Druckknopf


Drosselrückschlagventil,
verstellbar Handhebel

2-Wege-Stromregelventil, Pedal
verstellbar

3-Wege Stromregelventil, Stössel, Taster


verstellbar
Rollenstössel
Stromteiler, Aufteilung in
einem festen Verhältnis Federrückstellung

Sperrventile durch Elektromagnet

Rückschlagventil, durch Elektromotor


federbelastet
M
Rückschlagventil, direkte hydraulische
durch eine Steuerleitung Betätigung
entsperrbar

Wechselventil indirekte hydraulische


«ODER» Funktion Betätigung

Funktions-Sinnbilder Aufbereitung, Messgeräte, Sonstiges

Hydrostrom Hydrospeicher
Anzeige der
Strömungsrichtung Behälter, Rohrende über
einem Flüssigkeitsspiegel
Anzeige einer Verstellbar-
keit
Manometer

Leitungen und Verbindungen


Thermometer
Hydraulikquelle

Arbeitsleitung Ölstandsanzeige

Steuer- und Leckölleitung


Volumenstrom-Messgerät
flexible Leitungsverbin-
dung

Leitungsverbindungen Temperaturregler

gekreuzte Leitungen
ohne Verbindung Heizung

Schnellverschlusskupplung
Kühler
Schnellverschlusskupplung
mit Rückschlagventilen

Entlüftung, Belüftung Filter


Fluidtechnik 47

D2 Pneumatiksymbole für Bremsenschaltpläne DIN ISO 1219

0 2 Automatischer, lastab- 4
Kompressor
hängiger Bremskraftreg-
ler mit integriertem Re- 1 2
Druckregler 1 laisventil und mechani-
mit Ausgang für Steue- 21
scher Lasterfassung für
rung einer Frostschutz- 22 Blattfedern
pumpe und Reifenfüllan- 1-2
4
schluss Automatischer, lastab-
hängiger Bremskraftreg-
4 1 2
Druckregler ler mit integriertem Re-
mit Steuereingang 4 und 1 laisventil und pneumati-
21 scher Lasterfassung für
Ausgang 23 für
Luftfedern 41 42
Lufttrocknersteuerung 23 1-2
sowie Reifenfüllanschluss
Radbremszylinder für
4 Vorderachsen und An-
hänger
21
Einbox - Lufttrockner 1
22 Kombizylinder, Rad-
bremszylinder mit Feder- 11 12
speicherzylinder kombi-
1 2 niert.
Lufttrockner mit
integriertem Druckregler 2-1 Mit mechanischer Notlö-
se-Drehvorrichtung

21 41
42 43
Vierkreisschutzventil 1 23
24
22 EG - Anhängersteuer- 11 12
ventil EG
22

Betriebsbremsventil 21 11 2-1
EG - Anhängerbremsven- 1
(BBV) mit integriertem til mit handbetätigtem
Last-Leer-Ventil zur 22 12 Löseventil 2
lastabhängigen Regulie-
rung der Vorderachse 4
Überströmventil 1 2
mit voller Rückströmung
4 Überströmventil 1 2
mit begrenzter
Rückströmung
Feststellbremsventil (FBV) Überströmventil 1 2
1 21
mit Prüfstellung für An- ohne Rückströmung
hänger 22 Druckverhältnisventil 1 2
oder Proportionalventil
41 42
Druckbegrenzungsventil 1 2
Relaisventil zweikreisig 1 2

Filter 1 2

Rückschlagventil 1 2
Lufttrockner für 1 2
Federung
Wechselventil 2
(auch doppeltes Rück- 11 12
Anschlusskennzeichnungen
schlagventil genannt)
0 = Ansauganschluss 4 = Steuereingang
Schnellentlüftungsventil 1 2 1 = Energiezufluss 7 = Frostschutzmittel
2 = Energieabfluss 8 = Schmieröl
3 = Entlüftung 9 = Kühlflüssigkeit
48 Fluidtechnik

Bremskraftregler Druckregler

Automatischer
Bremskraftregler:

mechanisch gesteu- 1 2
ert 4
1 21
Druckregler

pneumatisch oder
hydraulisch ange- 1 2 22 23 3 1-2
steuert, z. B. ein-
kreisig pneuma-
tisch angesteuert
4
Lufttrockner
1
3
Lufttrockner mit
mechanisch gesteu- integriertem
ert mit integrier- Druckregler
tem Relaisventil 2 1 21

3 22
Anhängerbremsventile
Anhänger-Brems- Vierkreis-Schutzventil
ventil für eine
Zweileitungsbrems- 1 2-1
anlage: 23 24

4
mit Löseventil und
einstellbarer Vorei- Vierkreis-Schutz-
lung ventil 21 22

1
1 2-1
mit Löseventil und
handverstellbaren Überströmventil
Druckbegrenzungs- 4
ventil, z. B. mit drei
(3) festgelegten ohne
1 2
Drücken Rückströmung

2 mit 1 2
Rückströmung
Anhänger-Steuerventil

12
43 mit begrenzter 1 2
Rückströmung

Anhänger-Steuer- 41
ventil
42
Doppel-Über- 11 12
strömventil mit
22 11 begrenzter Rück-
strömung 2
Fluidtechnik 49

D3 Funktionssymbole für Bremsenschaltpläne DIN ISO 1219


Rückschlagventil Sicherheitsventil

1 2
Rückschlagventil Sicherheitsventil
mit begrenzter
Rückströmung

Relaisventil

1
Luftfederventil
Relaisventil
4
Luftfederventil:

--
mit einem Balgan- + +
schluss 4 --
1 2

Relaisventil mit
elektromagne-
2
tisch betätigtem 1
Bremsventil und
Druckbegrenzung
(Magnetrelais-
ventil)
mit zwei Balgan-
schlüssen 21 Magnetventil
1
22 --
+ +
--

Magnetventil
Druckverhältnisventil
1 2
Druckverhältnis-
ventil, nicht in
einem stetigen 1 2
Verhältnis regelnd Bremsventil
(Regelventil) --
+ +
--

Druckverhältnis- 11
ventil, in einem Bremsventil elek-
stetigen Verhältnis tromagnetisch
regelnd betätigt, mit
Druckbegrenzung
(Druckuntersetzer) 1 2 12 2

Druckbegrenzungsventil Last/Leerventil

Druckbegren- Last/Leerventil 1
zungsventil 2
2
1

4
50 Fluidtechnik

D4 Anwendungsbeispiele Druckluftbremsen
Zugfahrzeug mit Anhängersteuerung EG (Konventionell)

21
0 2 1 2 1 23
24 0 Ansauganschluss
2-1 22 1 2 1 21
1 Energiezufluss
22 2 Energieabfluss
3 Entlüftung
21 11 4 Steuereingang

22 12
41
42 43

11 12
4 41 42
EG
22
4
1 2
1 2
11 12

41 42

Zugfahrzeug mit EBS

4 1 Bremswertgeber
1
2 Einfaches Druckregel-
modul, Modulator
3 Doppeltes Druckregel-
modul, Modulator
8 10 4 Anhängersteuermodul
9
5 Raddrehzahlfühler
7 5
7 5 6 Achslastgeber
U 7 Bremsbelagverschleiss-
U s
s 2 3 sensor
8 Steuergerät
9 Versorgung, Diagnose
10 Anhängerverbindung

U U
U 2 p 6 s Feststellbremse wie bei
s
7 5 pneumatischer Betätigung
7 5

Anhänger mit EBS

5 5
11 7
5 Raddrehzahlfühler
U 7 Bremsbelagverschleiss-
s
sensor
10 Anhängerverbindung
11 Park-Löse-Sicherheits-
ventil
13
12 Luftfederung
10 13 Doppeltes Druckregel-
modul, Modulator
14 Luftfederbalgdruck

14

U
s
7
12 5 5
Steuerungs- und Regelungstechnik 51

E1 Steuerungs- und Regelungstechnik


Steuern, Steuerungstechnik Regeln, Regelungstechnik
Die Führungsgrösse (w) beeinflusst die Ausgangs- Die Regelgrösse (x) wird fortlaufend erfasst und mit
grösse (v) aufgrund der Gesetzmässigkeiten des der Führungsgrösse (w) verglichen. Es erfolgt eine
Systems. Es erfolgt keine Rückwirkung. Anpassung an die Führungsgrösse (w).
Merkmal: Offener Wirkungsablauf (Steuerkette) Merkmal: Geschlossener Wirkungsablauf (Regelkreis)
z1 z2 z1 z2
Steuereinrichtung Regeleinrichtung
w Stell- y Steuer- v w Stell- y Regel- x
Steuerglied Regelglied
glieder strecke glieder strecke

Signalglieder Signalglieder

v: Ausgangsgrösse (Istwert) x: Regelgrösse (Istwert)


w: Führungsgrösse (Sollwert) w: Führungsgrösse (Sollwert)
y: Stellgrösse y: Stellgrösse
z: Störgrösse(n) z: Störgrösse(n)

Beispiel: Elektronisches Zündsystem Beispiel: Lambda-Regelung


z1 z2 z1 z2
Steuereinrichtung Regeleinrichtung
w Zündsteuer- Zünd- y v w Gemischauf- Einspritz- y x
Motor Motor
gerät endstufe bereitung ventile

Saugrohrdruck
Lambdasonde
Motordrehzahl

v: Entflammungspunkt (Ist) x: O2-Gehalt im Abgas (Ist)


w: Entflammungspunkt (Soll) w: λ = 1 (Soll)
y: Zündzeitpunkt y: Einspritzmenge
z: z. B. Zustand der Zündkerzen, Treibstoffqualität, z: z. B. undichtes Ansaugsystem oder Abgassystem
Gemischzusammensetzung

Grundbegriffe der Steuerungs- und Regelungstechnik


Formel-
Begriffe Erklärung
zeichen
Ausgangsgrösse v Die Ausgangsgrösse wird nur vom Steuersystem selbst und seinen Eingangs-
(Istwert) grössen beeinflusst.
Regelgrösse x Die Regelgrösse wird in der Regelstrecke nach einem vorgegebenen Pro-
(Istwert) gramm beeinflusst und über ein Signalglied (Sensor) der Regeleinrichtung
zugeführt.
Führungsgrösse w Die Führungsgrösse wird der Steuer- oder Regeleinrichtung von aussen zu-
(Sollwert) geführt und kann von ihr nicht beeinflusst werden. Die Ausgangsgrösse (v)
bzw. Regelgrösse (x) sollen der Führungsgrösse in vorgegebener Abhängig-
keit folgen.
Stellgrösse y Die Stellgrösse ist die Ausgangsgrösse der Steuer- oder Regeleinrichtung
und die Eingangsgrösse der Strecke.
Störgrösse z Die Störgrösse ist eine von aussen wirkende Grösse, welche die Ausgangs-
oder Regelgrösse unerwünscht beeinflusst.
Regelstrecke/ Die Regelstrecke bzw. Steuerstrecke ist der aufgabengemäss zu beeinflus-
Steuerstrecke sende Teil des Systems.
Signalglieder Signalglieder sind Messgeräte, die physikalische Grössen messen und wei-
(Sensoren) terleiten.
Stellglieder Stellglieder sind Bauteile, die durch die Ausgangssignale eines Steuerungs-
(Aktoren) oder Regelungssystems zum Arbeiten veranlasst werden.
Steuerglied/ Im Steuerglied/Regelglied erfolgt die Informationsverarbeitung. Es verar-
Regelglied beitet die Führungsgrösse und die Signale der Sensoren und gibt Stellbe-
fehle an die Stellglieder.
52

s - Elemente Übergangselemente (Nebengruppen) p - Elemente


Hauptgruppen
d - Elemente Hauptgruppen
f - Elemente

Perioden
Schalen
Schalen
Perioden
I II IIIa IVa Va VIa VIIa VIIIa Ia IIa
III IV V VI VII VIII

Hauptquan-
tenzahlen
Hauptquan-
tenzahlen
1.008 4.003
H He
1 1 Ordnungszahl = Kernladungszahl = Anzahl der Protonen 2 1
(entspricht auch der Anzahl der Elektronen)
K 1 1 2 1 K

6.941 9.012 Unter den Symbolen der Elemente stehen die Ordnungszahlen (Kernladungs- oder Protonen- 10.81 12.01 14.01 16 19 20.18
Li Be zahl) der Elemente. B C N O F Ne
2 3 4 5 6 7 8 9 10 2
Über den Symbolen sind die relativen Atommassen angegeben. Die kursiv gedruckten Zahlen
K 1 2 2 beziffern die jeweiligen Valenzelektronen der Atome. 2 2 2 2 2 2 1 K
L 2 1 2 3 4 5 6 7 8 2 L
22.99 24.31 Elemente, von denen nur instabile Isotope bekannt sind (radioaktive Elemente) sind mit 26.98 28.09 30.97 32.06 35.45 39.95
Na Mg einem * neben dem Element-Symbol gekennzeichnet. Die Massenzahl bezieht sich jeweils auf Al Si P S Cl Ar
3 11 12 das langlebigste Isotop. 13 14 15 16 17 18 3

K 1 2 2 Isotope: 2 2 2 2 2 2 1 K
L 2 8 8 Atome mit gleicher Protonenzahl, aber unterschiedlicher Neutronenzahl. 8 8 8 8 8 8 2 L
M 3 1 2 (gleiche Ordnungszahl - unterschiedliche Atommasse) 3 4 5 6 7 8 3 M
39.1 40.08 44.96 47.88 50.94 52 54.94 55.85 58.93 58.69 63.55 65.38 69.72 72.59 74.92 78.96 79.9 83.8
Metalle
K Ca Sc Ti V Cr Mn Fe Co Ni Cu Zn Ga Ge As Se Br Kr
4 19 20 Halbmetalle 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 4

K 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 1 K
Nichtmetalle
F1 Periodentabelle (vereinfacht)

L 2 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 2 L
M 3 8 8 Bindungsarten der Atome: 9 10 11 13 13 14 15 16 18 18 18 18 18 18 18 18 3 M
N 4 1 2 Metalle - Nichtmetalle : Ionenbindung 2 2 2 1 2 2 2 2 1 2 3 4 5 6 7 8 4 N

85.47 87.63
Nichtmetalle - Nichtmetalle : Atombindung 88.91 91.22 92.91 95.94 98 101.1 102.9 106.4 107.9 112.4 114.8 118.7 121.8 127.6 126.9 131.3
Rb Sr Metalle - Metalle : Metallbindung Y Zr Nb Mo Tc Ru Rh Pd Ag Cd In Sn Sb Te I Xe
5 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 5

K 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 1 K
L 2 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 2 L
M 3 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 3 M
N 4 8 8 9 10 12 13 14 15 16 18 18 18 18 18 18 18 18 18 4 N
O 5 1 2 2 2 1 1 1 1 1 0 1 2 3 4 5 6 7 8 5 O

132.9 137.3 138.9 140.1 140.9 144.2 145 150.4 152 157.3 158.9 162.5 164.9 167.3 168.9 173 175 178.5 180.9 183.9 186.2 190.2 192.2 195.1 197 200.6 204.4 207.2 209 209 210 222
Cs Ba La Ce Pr Nd Pm Sm Eu Gd Tb Dy Ho Er Tm Yb Lu Hf Ta W Re Os Ir Pt Au Hg Tl Pb Bi Po* At* Rn*
6 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 6

K 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 1 K
L 2 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 2 L
M 3 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 3 M
N 4 18 18 18 20 21 22 23 24 25 25 27 28 29 30 31 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 4 N
O 5 8 8 9 8 8 8 8 8 8 9 8 8 8 8 8 8 9 10 11 12 13 14 15 17 18 18 18 18 18 18 18 18 5 O
P 6 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 1 1 2 3 4 5 6 7 8 6 P

223 226 227 232 231 238 237 244 243 247 247 251 252 257 258 259 260
Fr* Ra* Ac* Th* Pa* U* Np* Pu* Am* Cm* Bk* Cf* Es* Fm* Md* No* Lr*
7 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 7

K 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 1 K
L 2 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 2 L
M 3 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 3 M
N 4 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 32 4 N
O 5 18 18 18 18 20 21 22 24 25 25 26 28 29 30 31 32 32 5 O
P 6 8 8 9 10 9 9 9 8 8 9 9 8 8 8 8 8 9 6 P
Q 7 1 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 7 Q
Stoffe
Stoffe 53

F2 Chemische Elemente
Metalle Kurzzeichen Ordnungszahl Metalle Kurzzeichen Ordnungszahl
Actinium Ac 89 Radium Ra 88
Aluminium Al 13 Rhenium Re 75
Americium Am 95 Rhodium Rh 45
Barium Ba 56 Rubidium Rb 37
Berkelium Bk 97 Ruthenium Ru 44
Beryllium Be 4 Samarium Sm 62
Blei Pb 82 Scandium Sc 21
Cadmium Cd 48 Silber Ag 47
Calcium Ca 20 Strontium Sr 38
Californium Cf 98 Tantal Ta 73
Cäsium Cs 55 Technetium Tc 43
Cer Ce 58 Terbium Tb 65
Chrom Cr 24 Thallium Tl 81
Curium Cm 96 Thorium Th 90
Dysprosium Dy 66 Thulium Tm 69
Einsteinium Es 99 Titan Ti 22
Eisen Fe 26 Uran U 92
Erbium Er 68 Vanadium V 23
Europium Eu 63 Wismut Bi 83
Fermium Fm 100 Wolfram W 74
Francium Fr 87 Ytterbium Yb 70
Gadolinium Gd 64 Yttrium Y 39
Gallium Ga 31 Zink Zn 30
Gold Au 79 Zinn Sn 50
Hafnium Hf 72 Zirkonium Zr 40
Hahnium Ha 105
Holmium Ho 67 Halbmetalle
Indium In 49 Antimon Sb 51
Iridium Ir 77 Arsen As 33
Kalium K 19 Astatium At 85
Kobalt Co 27 Bor B 5
Kupfer Cu 29 Germanium Ge 32
Kurchatovium Kt 104 Polonium Po 84
Lanthan La 57 Selen Se 34
Lawrencium Lr 103 Silicium Si 14
Lithium Li 3 Tellur Te 52
Lutetium Lu 71
Magnesium Mg 12
Nichtmetalle
Mangan Mn 25
Mendelevium Md 101 Argon Ar 18
Molybdän Mo 42 Brom Br 35
Natrium Na 11 Chlor Cl 17
Neodyn Nd 60 Fluor F 9
Neptunium Np 93 Helium He 2
Nickel Ni 28 Iod I 53
Niob Nb 41 Kohlenstoff C 6
Nobelium No 102 Krypton Kr 36
Osmium Os 76 Neon Ne 10
Palladium Pd 46 Phosphor P 15
Platin Pt 78 Radon Rn 86
Plutonium Pu 94 Sauerstoff O 8
Praseodym Pr 59 Schwefel S 16
Promethium Pm 61 Stickstoff N 7
Protactinium Pa 91 Wasserstoff H 1
Quecksilber Hg 80 Xenon Xe 54
54 Stoffe

F3 Chemische Verbindungen
Gewerbl. Benennung Chem. Benennung Formel Verwendung, Eigenschaften
Aceton Propanon (CH3)2CO Lösungsmittel
Acetylen Ethin C2H2 Schweissgas, Kunststoffgewinnung
AdBlue Harnstofflösung H2NCONH2 Additiv zur NOx-Reduktion
Alkohol Ethylalkohol C2H5OH Lösungs-, Verdünnungsmittel
Ameisensäure Methansäure HCOOH Fruchtsafterzeugnisse
Ammoniak Ammoniak NH3 alkalisch, riecht stechend
Äther Ether (CH)2O Narkosemittel
Batteriesäure Schwefelsäure H2SO4 Elektrolyt in Bleibatterie
Benzol 1,3,5-Cyclo-Hextrien C6H6 Kraftstoffanteil, klopffest
Blausäure Cyanwasserstoff HCN Bittermandelgeruch, hochgiftig
Bleiglätte Blei(II)-oxid PbO Ausgangsstoff für Akkuplatten
Borax Natriumtetraborat Na2B4O710H2O Hilfsm. Herstellung von Glas, Seife
Cetan n-Hexadekan C16H34 Bezugsstoff f. Cetanzahlbestimmung
Eisenrost Eisenhydroxid Fe2O3nH2O Korrosionsprodukt von Eisen
Flüssiggas Propan, n- / i-Butan C3H8 + C4H10 Treib-, Brennstoff
Flusssäure FIuorwasserstoff HF in H2O Ätzen von Glas und Metallen
Gips Calciumsulfat CaSO42H2O Baustoff
Glykol Glykol CH2OHCH2OH Basis für Frostschutz, Bremsflüssigkeit
Glycerin Glycerin C3H5(OH)3 Kunststoffherstellung, Gleitmittel
Grünspan Kupferacetat Cu3(OH)2 Patina des Kupfers, giftig
Harnstoff Kohlensäurediamid CO(NH2)2 NOx-Reduktion
Heptan n-Heptan C7H16 Bezugsstoff f. Oktanzahlbestimmung
HFKW 134a Tetrafluorethan C2H2F4 Kältemittel in Klimaanlagen
HFO-1234yf 2,3,3,3, Tetrafluorpropen CF3CF=CH2 Kältemittel in Klimaanlagen
Isooktan 2,2,4-Trimethyl-petan C8H18 Bezugsstoff f. Oktanzahlbestimmung
Kalilauge Kaliumhydroxid KOH In H2O gelöst, Lauge: Verseifung
Karbid Calciumcarbid CaC2 Gasgewinnung, Karbidlampen
Kieselsäure Siliziumdioxid SiO2 Quarzsand für Glasgewinnung
Kochsalz Natriumchlorid NaCI Rohstoff für Natriumverbindungen
Kohlendioxid Kohlendioxid CO2 Abgasbestandteil
Kohlen(mon)oxid Kohlenoxid CO Abgasbestandteil
Korund Aluminiumoxid AI2O3 Schleifmittel
Kreide Calciumcarbonat Kup- CaCO3 Polier-, Putz- und Schreibmittel
Kupfervitriol fersulfat CuSO45H2O Galvanik, Leuchtraketen
Lötwasser Zinkchlorid+H20 ZnCl2 Hilfsstoff zum Löten
Menninge Blei(II)-oxid Pb3O4 Rostschutz, veraltet, giftig
Methan Methan CH4 Hauptbestandteil des Erdgases
Methylalkohol Methanol CH3OH Kraftstoff, Brennstoffzellen
Natronlauge Natriumhydroxid NaOH Seifenherstellung
R1234yf 2,3,3,3, Tetrafluorpropen CF3CF=CH2 Kältemittel in Klimaanlagen
R134a Tetrafluorethan C2H2F4 Kältemittel in Klimaanlagen
R744 Kohlendioxid CO2 Kältemittel in Klimaanlagen
Salmiakgeist Ammoniaklösung NH4OH Reinigungsmittel (Lauge)
Salpeter Natriumnitrat NaNO3 Düngemittel
Salpetersäure Salpetersäure HNO3 Beizen von Metallen
Salzsäure Salzsäure HCI Beizen von Metallen, reinigen, giftig
Schwefelsäure Schwefelsäure H2SO4 Verdünnt als Akkusäure, giftig
Siliciumkarbid Siliciumcarbid SiC Schleifmittel
Soda Natriumcarbonat Na2CO3 Glas, Seife
Stickoxide Stickstoffmono-, dioxid NO, NO2 Abgasbestandteil (Sammelbegr. NOx)
Talkum Magnesiumsilikat Mg3H2(SiO3)4 Gleitmittel
Trockeneis Kohlendioxid (festes) CO2 Feuerlöscher, Kühlmittel
Wasserglas Natriumsilikat Na2SiO3 Behälter
Wasserstoffsuperoxid Wasserstoffperoxid H2O2 Oxidations- und Bleichmittel
Zinkweiss Zinkoxid ZnO Aktivator beim Vulkanisieren
Zyankali Kaliumcyanid KCN galvanische Bäder, sehr giftig
Stoffe 55

F4 Stoffwerte fester Stoffe


Spezifische Spezifische Längenaus- Spez. elektr. Mittlerer el. Elektrochem.
Schmelz- Siede-
Feste Stoffe Dichte
temperatur temperatur
Schmelz- Wärme- dehnungs- Widerstand Temperatur- Spannungs-
wärme kapazität koeffizient bei 20°C koeffizient reihe
ρ in c in ρ in Potential
kg/dm3
t in °C t in °C Q in kJ/kg
kJ/kgK α in 1/K Ωmm2/m α in 1/K in V
Aluminium (Al) 2,7 660 2270 356 0,94 0,0000238 0,0278 0,0038 - 1,67
Antimon (Sb) 6,69 630 1635 163 0,21 0,0000108 0,39
Asbest 2,1 ... 2,8 1300 0,81
Barium (Ba) 3,59 704 1700 55 0,29 0,000019 0,4
Beryllium (Be) 1,85 1280 3000 1,02 0,0000123 0,04
Beton 1,8 ... 2,2 0,88 0,00001
Blei (Pb) 11,3 327 1750 24,3 0,13 0,000029 0,208 0,004 - 0,13
Cadmium (Cd) 8,64 321 765 54 0,23 0,00003 0,077 - 0,4
Calcium (Ca) 1,54 850 1400 329 0,66 - 2,82
Chrom (Cr) 7,2 1800 134 0,46 0,0000084 0,13 - 0,91
Cu-AI-Legierung 7,4 ... 7,7 1040 2300 0,44
Cu-Zn-Legierung 8,4 ... 8,7 950 2300 167 0,38 0,0000185 0,066 0,00233
Cu-Sn-Legierung 7,5 ... 8,8 900 2300 0,38 0,0000175
Eis 0,92 0 100 332 2,09 0,000051
Eisen rein (Fe) 7,87 1530 3070 276 0,47 0,000012 0,13 0,0066 - 0,45
Eisenoxid, Rost 5,1 1570 0,67
Fette 0,93 30...175 300 0,21
Germanium (Ge) 5,3 936 2800 409 0,31 0,000006 4,6·105
Gips 2,3 1200 1,09
Glas, technisches 2,4 ... 2,7 700 0,83 0,000008 1018
Glimmer 2,6 ... 2,9 zerfällt bei 700°C 0,87 1017
Gold (Au) 19,3 1063 2700 67 0,13 0,0000142 0,022 0,004 +1,69
Graphit 2,24 3800 4200 0,71 0,0000078
Gusseisen 7,25 1200 2500 125 0,5 0,0000105 0,6 ... 1,6 0,0019
Hartmetall 14,7 >2000 4000 0,8 0,00006
Holz, lufttrocken 0,2 ... 0,7 2,1 ... 2,9 0,000035
Iridium (Ir) 22,5 2450 >4500 135 0,13 0,000006 0,053
Iod (I) 5,0 113,6 183 62 0,23 +0,53
Kalium (K) 0,86 63,6 760 65 0,78 - 2,92
Kobalt (Co) 8,8 1490 3000 268 0,43 0,0000127 0,062 - 0,28
Kohlenstoff (C) 3,5 3800 0,52 0,0000012
Koks 1,6 ... 2,8 0,85
Konstantan 8,9 1280 0,41 0,0000152 0,49 0,00004
Kork 0,1 ... 0,3 1,7 ... 2,1
Korund 3,8 ... 4,0 2050 2700 0,96 0,0000065
Kupfer (Cu) 8,9 1083 2590 213 0,39 0,000017 0,0178 0,0039 +0,52
Lithium (Li) 0,534 180 670 3,6 0,000056 0,09
Magnesium (Mg) 1,74 650 1110 195 1,04 0,000026 0,044 0,0041 - 2,37
Magnesium, leg. 1,8 630 1500 0,0000245
Mangan (Mn) 7,43 1244 2100 251 0,48 0,000023 0,39 - 1,19
Molybdän (Mo) 10,2 2600 5000 287 0,26 0,0000052 0,054 0,0047
Natrium (Na) 0,97 97,8 883 113 1,3 0,00007 0,043 - 2,71
Nickel (Ni) 8,91 1453 2730 305 0,45 0,000013 0,095 0,0055 - 0,23
Paraffin 0,9 52 300 3,27
Platin (Pt) 21,5 1773 4400 112 0,13 0,000009 0,098 0,0038 +1,12
Polyvinylchlorid 1,4 0,00008 1016
Porzellan 2,3 ... 2,5 1600 1,2 0,000004 1012
Quarz 2,2 ... 2,5 1480 2230 0,8 0,000008
Russ 1,7 ... 1,8 0,84
Sand, trocken 1,5 ... 1,7 1500 2230 0,8
Schaumgummi 0,06 ... 0,2
Schwefel (S) 1,96 ... 2,0 115 445 46 ... 49 0,7 1017 ... 1021 - 0,51
Selen (Se) 4,4 217 690 67 0,33 0,000037 1017
Silber (Ag) 10,5 961 2180 105 0,23 0,0000197 0,015 0,004056 +0,8
Silicium (Si) 2,33 1420 2600 1658 0,76 0,000004 1010
Siliciumkarbid 2,4 zerfällt bei 3000°C 1,05
Stahl, unlegiert 7,85 1460 2500 205 0,49 0,0000115 0,14 ... 0,18
Stahl, Cr-Ni-leg. 7,9 1450 0,5 0,000016
Stahl, W-legiert 8,7 1450 0,4 0,0000112
Steinkohle 1,35 1,02
Tantal (Ta) 16,6 2990 172 0,14 0,0000065 0,124 0,00382
Titan (Ti) 4,5 1670 3200 88 0,47 0,0000082 0,8 - 1,77
Uran (U) 19,1 1133 3800 356 0,12
Vanadium (V) 6,1 1890 3300 343 0,5 0,2
Wismut (Bi) 9,8 271 1560 59 0,12 0,0000121 1,25
Wolfram (W) 19,3 3410 5900 0,13 0,0000045 0,055 0,00482
Zink (Zn) 7,13 419,5 907 101 0,4 0,000029 0,062 0,00417 - 0,76
Zinn (Sn) 7,28 231,9 2337 59 0,24 0,000023 0,114 0,0044 - 0,15
56 Stoffe

F5 Stoffwerte flüssiger und gasförmiger Stoffe


Spezifische Spezifische Volumen-
Zünd- Schmelz- Siede-
Flüssige Stoffe Dichte
temperatur temperatur temperatur
Verdampfungs- Wärme- ausdehnungs-
wärme kapazität zahl

ρ in kg/dm3 t in °C t in °C t in °C QV in kJ/kg c in kJ/kgK γ in 1/K

Aceton 0,79 540 -95 56 523 2,21


Benzin 0,73 ... 0,79 500 -30 ... -50 25 ... 210 420 2,02 0,0011
Benzol 0,88 700 5,5 80 394 1,7 0,00125
Bleitetraethyl 1,66 199
Dieseltreibstoff 0,81 ... 0,85 300 -30 150 ... 360 250 2,05 0,00095
Ether (Äther) 0,72 170 -116 35 377 2,28 0,0016
Ethylalkohol 0,79 470 -116 78 904 2,42 0,0011
Ethylenglykol 1,114 -12 197 2,4 0,0011
Gefrierschutz (45%) 1,05 -30 104 3,56
Glyzerin 1,26 530 19 290 2,37 0,0005
Heizöl 0,83 300 -10 175 2,07 0,001
Methylalkohol 0,79 500 -98 65 1109 2,51 0,0011
Methylbenzol 0,87 530 -95 110 1,67
Petroleum 0,76 ... 0,86 530 -70 150 ... 250 315 2,16 0,001
Ouecksilber 13,6 -39 357 485 0,14 0,00018
Salpetersäure konz. 1,51 -41 84 1,72
Salzsäure (10%) 1,05 -14 102 3,14
Schmieröl 0,9 ... 0,92 400 -20 >300 2,09 0,0009
Schwefelsäure konz. 1,83 338 1,42 0,00055
Silikonöl 0,76 ... 0,89 1,09
Spiritus (95%) 0,81 520 -114 78 850 2,43 0,0011
Terpentinöl 0,86 -10 160 93 1,8 0,001
Trichlorethylen 1,47 -86 87 0,93 0,0019
Wasser 1,0 0 100 2258 4,18 0,00019

Gasförmige Dichte bei Spezifische Spezifische


Schmelz- Siede- Wärmeleit-
0 °C und Dichtezahl1) Wärme- Wärme-
Stoffe temperatur temperatur zahl2)
1013 hPa kapazität3) kapazität4)

ρ in kg/m3 (Luft = 1) t in °C t in °C (Luft = 1) c in kJ/kgK c in kJ/kgK

Acetylen 1,17 0,905 -84 -81 0,808 1,64 1,33


Ammoniak 0,77 0,596 -78 -33 0,923 2,06 1,56
Argon 1,78 1,377 -189 -186 0,629 0,52 0,31
Butan (n-) 2,7 2,088 -135 0,5 0,615
Chlor 3,21 2,49 -102 -34 0,385 0,5 0,37
Chlorwasserstoff 1,64 1,27 -114 -85 0,54 0,81 0,57
Erdgas 0,83 0,642 -162
Ethan 1,36 1,05 -183 -88 0,81 1,66 1,36
Ethylen 1,26 0,974 -169 -103 0,796 1,47 1,18
Frigen 5,51 4,26 -140 -30 0,385
Helium (He) 0,18 0,139 -270 -269 5,796 5,23 3,15
Hochofengas 1,28 0,99 -210 -170 0,92 1,05 0,75
Kohlendioxid 1,98 1,53 -78 0,615 0,82 0,63
Kohlenmonoxid 1,25 0,967 -205 -191 0,962 1,05 0,75
Krypton (Kr) 3,74 2,89 -157 -153 0,36 0,25 0,15
Luft 1,293 1 -220 -191 1 1,005 0,75
Methan 0,72 0,57 -183 -162 1,296 2,19 1,68
Neon (Ne) 0,9 0,696 -249 -246 1,885 1,03 0,62
Ozon 2,14 1,665 -251 -112 0,731
Propan 2 1,547 -190 -42 0,692
Sauerstoff (O) 1,43 1,106 -218 -183 1 0,91 0,65
Schwefeldioxid 2,93 2,266 -75 -10 0,358 0,64 0,46
Stickstoff (N) 1,25 0,976 -210 -196 1 1,04 0,74
Wasserstoff (H) 0,09 0,07 -259 -253 6,923 14,24 10,1
1)
Dichtezahl = Dichte eines Gases, geteilt durch die Luftdichte, 2)Wärmeleitzahl = Wärmeleitfähigkeit eines Gases, geteilt durch
3) 4)
die Wärmeleitfähigkeit der Luft, bei konstantem Druck, bei konstantem Volumen

Spezifische Heizwerte

Feste Stoffe Hu in kJ/kg Flüssige Stoffe Hu in kJ/kg Gasförmige Stoffe Hu in kJ/m3

Anthrazit 31‘000 ... 34‘000 Benzin 42‘700 ... 43‘500 Acetylen 56‘000
Braunkohle 19‘500 ... 20‘000 Benzol 40‘000 ... 40‘500 Butan 123‘000
Holz 14‘500 ... 16‘000 Dieseltreibstoff 40‘600 ... 44‘400 Propan 93‘000
Holzkohle 30‘000 Ethylalkohol 27‘000 Erdgas 33‘200 ... 36‘700
Koks 28‘000 ... 30‘000 Methanol 20‘000 Kohlenmonoxid 13‘000
Torf 13‘500 ... 14‘500 Heizol (EL) 40‘600 ... 44‘400 Wasserstoff 11‘000
Stoffe 57

F6 Kurzzeichen der Kunststoffe (Auswahl)


Zeichen Erklärung Zeichen Erklärung
ABS Acrylnitril-Butadien-Styrol (-Polymer) PVCC Chloriertes Polyvinylchlorid
AMMA Acrylnitril-Methylmethacrylat (-Polymer) PVDC Polyvinylidenchlorid
ASA Acrylnitril-Styrol-Acrylester (-Polymer) PVDF Polyvinylidenfluorid
CA Celluloseacetat PVF Polyvinylfluorid
CAB Celluloseacetobutyrat PVFM Polyvinylformal
CF Kresol-Formaldehyd (-Harz) PVK Polyvinylcarbazol
CMC Carboxymethylcellulose PVP Polyvinylpyrrolidon
CN Cellulosenitrat RF Resorcin-Formaldehyd (-Harz)
CP Cellulosepropionat SAN Styrol-Acrylnitril (-Polymer)
CR Chloropren-Kautschuk/Neopren-Kautschuk SB Polystyrol mit Elastomer auf Basis Butadi-
CS Casein (-Kunststoff) en modifiziert
CTA Cellulosetriacetat SBR Styrol-Butadien-Kautschuk
DAP Diallylphthalat (-Harz) Sl Silicon (-Polymer)
EC Ethylcellulose SMS Styrol-a-Methylstyrol
EEA Ethylen-Ethylacrylat (-Polymer) SP Gesättigter Polyester
EP Epoxid (-Harz) UF Harnstoff-Formaldehyd (-Harz)
EPE Epoxidharzester UP Ungesättigter Polyester
EVA Ethylen-Vinylacetat(-Polymer) VCE Vinylchlorid-Ethylen (-Polymer)
EVAL Ethylen-Vinylalkohol (-Polymer) VCEMA Vinylchlorid-Ethylen-Methylacrylat (-Polymer)
ETFE Ethylen-Tetrafluorethylen VCEVA Vinylchlorid-Ethylen-Vinylacetat (-Polymer)
FEP Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylen VCMA Vinylchlorid-Methylacrylat (-Polymer)
FKM Fluor-Kautschuk VCOA Vinylchlorid-Octylacrylat (-Polymer)
MBS Methylmethacrylat-Butadien-Styrol (-Polymer) VCVAC Vinylchlorid-Vinylacetat (-Polymer)
MC Methylcellulose VCVDC Vinylchlorid-Vinylidenchlorid (-Polymer)
MF Melamin-Formaldehyd (-Harz) Ergänzungen
MPF Melamin-Phenol-Formaldehyd (-Harz)
NBR Nitril-Butadien-Kautschuk Bei Polyethylen geben Buchstaben vor dem
NR Natur-Kautschuk Kurzzeichen einen Hinweis auf Dichte, mo-
PA Polyamid lare Masse und Konstitution.
PAN Polyacrylnitril
HDPE Polyethylen hoher Dichte (Hart-PE)
PB Polybuten-1 LDPE Polyethylen niederer Dichte (Weich-PE)
PBTP Polybutylenterephthalat MDPE Polyethylen mittlerer Dichte
PC Polycarbonat UHMWPE Polyethylen mit ultrahoher molarer Masse
PCTFE Polychlortrifluorethylen VPE Vernetztes Polyethylen
PDAP Polydiallylphthalat
PE Polyethylen Bei Polystyrol und Polyvinylchlorid werden
zur Kennzeichnung von schlagfestem Ma-
PEP Ethylen-Propylen (-Polymer) terial vor das Zeichen die Buchstaben HI
PEOX Polyethylenoxid gesetzt.
PET Polyethylenterephthalat
PF Phenol-Formaldehyd(-Harz) HIPS Polystyrol besonderer Schlagfestigkeit
PJ Polyimid HIPVC Polyvinylchlorid besonderer Schlagfestigkeit
PIB Polyisobutylen
Kurzzeichen für verstärkte Kunststoffe
PIR Polyisocyanurat FK Faserverstärkter Kunststoff
PMI Polymethacrylimid WK Whiskerverstärkter Kunststoff
PMMA Polymethylmethacrylat
PMP Poly-4-methylpenten-1 Die Faser- oder Whiskerart wird durch einen
POM Polyoxymethylen, Polyacetal vor die jeweiligen Kurzzeichen FK oder WK
PP Polypropylen gesetzten Buchstaben angegeben.
PS Polystyrol GFK Glasfaserverstärkter Kunststoff
PSU Polysulfon AFK Aramidfaserverstärkter Kunststoff
PTFE Polytetrafluorethylen BFK Borfaserverstärkter Kunststoff
PUR Polyurethan CFK Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff
PVAC Polyvinylacetat MFK Metallfaserverstärkter Kunststoff
PVAL Polyvinylalkohol SFK Synthesefaserverstärkter Kunststoff
PPO Polyphenylenoxid MWK Metallwhiskerverstärkter Kunststoff
PPOX Polypropylenoxid
PPS Polyphenylensulfid Ist die Stoffart durch einen Buchstaben
PPSU Polyphenylensulfon nicht eindeutig anzugeben, z. B. für Me-
PS Polystyrol tall, sind zusätzliche Angaben über die Art
PSU Polysulfon des Metalls durch Voranstellen der genau-
en Metallbezeichnung notwendig.
PTFE Polytetrafluorethylen
PUR Polyurethan Cu-MFK Kupferfaserverstärkter Kunststoff
PVAC Polyvinylacetat Pa-SFK Polyamidfaserverstärkter Kunststoff
PVAL Polyvinylalkohol SF-PF Synthesefaserverstärktes Phenolharz
PVB Polyvinylbutyral GF-UP Glasfaserverstärkter ungesättigter Polyester
PVC Polyvinylchlorid GF-PP Glasfaserverstärktes Polypropylen
58 Verschiedenes

G1 Griechisches Alphabet
Α α Alpha Ζ ζ Zeta Λ λ Lambda Π π Pi Φ φ Phi
Β β Beta Η η Eta Μ μ My Ρ ρ Rho Χ χ Chi
Γ γ Gamma Θ θ Theta Ν ν Ny Σ σ ς Sigma Ψ ψ Psi
Δ δ Delta Ι ι Jota Ξ ξ Xi Τ τ Tau Ω ω Omega
Ε ε Epsylon Κ κ Kappa Ο ο Omikron Υ υ Ypsilon

G2 Vorsatzzeichen
Vorsatz- Zehner- Vorsatz- Zehner-
Vorsatz Name Vorsatz Name
zeichen potenz zeichen potenz
Atto a 10-18 Trillionstel Deka da 101 Zehn
Femto f 10-15 Billiardstel Hekto h 102 Hundert
Piko p 10-12 Billionstel Kilo k 103 Tausend
Nano n 10-9 Milliardstel Mega M 106 Million
Mikro µ 10-6 Millionstel Giga G 109 Milliarde
Milli m 10-3 Tausendstel Tera T 1012 Billion
Zenti c 10-2 Hundertstel Peta P 1015 Billiarde
Dezi d 10-1 Zehntel Exa E 1018 Trillion

Beispiele: a) 1,5 MJ sind wie viele kJ? => Lösung: 1,5 MJ • 1000 = 1500 kJ
b) 10 kg sind wie viele g? => Lösung: 10 kg • 10 • 10 • 10 = 10'000 g

•1000 •10 •10 •10 •10 •10 •10 •1000


Basis-
Mega M Kilo K Hekto h Deka da Dezi d Zenti c Milli m Mikro μ
einheit
:1000 :10 :10 :10 :10 :10 :10 :1000

Beispiele: a) 150 N sind wie viele daN? => Lösung: 150 N : 10 = 15 daN
b) 100 mm sind wie viele dm? => Lösung: 100 mm : 10 : 10 = 1 dm

Umrechnungsfaktor für Flächeneinheiten ist 100: 1 m2 = 100 dm2 = 10'000 cm2 = 1'000'000 mm2
Umrechnungsfaktor für Volumeneinheiten ist 1000: 1 m3 = 1000 dm3 = 1'000'000 cm3 = 109 mm3

G3 Anglo-Amerikanische Einheiten
Länge Fläche
mm m cm2 m2
inch in 25,4 square inch in2
6,452
foot ft 304,8 square foot ft2 929
yard yd 914,4 square yard yd2 8361
statute mile mile 1609,34 square mile mile2 2590
nautical mile n mile 1852 acre acre 4047

Volumen Masse
cm3, ml dm3, l g kg
cubic inch in 3
16,387 ounce oz 28,35 0,028
pound (libre) lb 453,59 0,454
cubic foot ft 3
28317 28,317
cubic yard yd3 764,555
Druck
US-gallon gal 3785 3,785
hPa
engl. gallon gal 4546 4,546 pound force per square inch psi 68,948
barrel barrel 158,990 libre square inch lb/in2 68,948
Verschiedenes 59

G4 Reifendaten
Geschwindigkeitssymbole SI (Speed Index)

SI vkm/h SI vkm/h SI vkm/h SI vkm/h


A1 5 G 90 R 170 ZR über 240
bis A8 in 5er Schritten J 100 S 180 (vmax= lastabhängig)
A8 40 K 110 T 190
B 50 L 120 U 200 speziell für Motorräder
C 60 M 130 H 210 V/VB bis 240
D 65 N 140 V 240 (V) (VB) über 240
E 70 P 150 W 270
F 80 Q 160 Y 300

Tragfähigkeitsindex LI (Load Index)


LI kg LI kg LI kg LI kg LI kg LI kg LI kg
64 280 78 425 92 630 106 950 120 1400 134 2120 148 3150
65 290 79 437 93 650 107 975 121 1450 135 2180 149 3250
66 300 80 450 94 670 108 1000 122 1500 136 2240 150 3350
67 307 81 462 95 690 109 1030 123 1550 137 2300 151 3450
68 315 82 475 96 710 110 1060 124 1600 138 2360 152 3550
69 325 83 487 97 730 111 1090 125 1650 139 2430 153 3650
70 335 84 500 98 750 112 1120 126 1700 140 2500 154 3750
71 345 85 515 99 775 113 1150 127 1750 141 2575 155 3875
72 355 86 530 100 800 114 1180 128 1800 142 2650 156 4000
73 365 87 545 101 825 115 1215 129 1850 143 2725 157 4125
74 375 88 560 102 850 116 1250 130 1900 144 2800 158 4250
75 387 89 580 103 875 117 1285 131 1950 145 2900 159 4375
76 400 90 600 104 900 118 1320 132 2000 146 3000 160 4500
77 412 91 615 105 925 119 1360 133 2060 147 3075 161 4625

Reifenabmessungen dynamisch (Auszug aus ETRTO-Katalog; European Tire and Rim Technical Organisation)
Aussen-ø in Maulweite in Aussen-ø in Maulweite Aussen-ø in Maulweite
Reifengrösse Reifengrösse Reifengrösse
mm Zoll mm in Zoll mm in Zoll
Reifen der Serie 80
145 R 13 572 3½ – 5 175 R 14 648 4½ – 6 155 R 15 639 4–5
155 R 13 588 4–5 185 R 14 664 4½ – 6 185 R 15 689 4½ – 6
Reifen der Serie 70
155/70 R 13 556 4–5 175/70 R 14 612 4½ – 6 185/70 R 15 651 4½ – 6
175/70 R 13 586 4½ – 6 205/70 R 14 656 5–7 205/70 R 15 681 5–7
Reifen der Serie 65
165/65 R 13 552 4–6 185/65 R 14 606 5 – 6½ 195/65 R 15 645 5½ – 7
175/65 R 14 594 5–6 185/65 R 15 631 5 – 6½ 205/65 R 15 657 5½ – 7½
Reifen der Serie 60
185/60 R 13 560 5 – 6½ 195/60 R 14 600 5½ – 7 195/60 R 15 625 5½ – 7
185/60 R 14 586 5 – 6½ 205/60 R 14 612 5½ – 7½ 205/60 R 15 637 5½ – 7½
Reifen der Serie 55, 50, 45, 35, 30
205/55 R 15 616 5½ – 7½ 205/45 R 16 598 6½ – 7½ 225/35 R 17 596 7½ – 9
205/55 R 16 641 5½ – 7½ 225/45 R 16 616 7 – 8½ 245/35 R 19 661 8 – 9½
195/50 R 15 585 5½ – 7 225/45 R 17 642 7 – 8½ 315/30 R 18 655 10½ – 12½
205/50 R 15 595 5½ – 7½ 235/40 R 17 628 8 – 9½ 335/30 R 18 667 11½ – 12½
Nutzfahrzeugreifen (Einsatz vornehmlich auf Motorwagen)
235/75 R 17.5 811 6.75 315/70 R 22.5 1032 9.00 11 R 22.5 1064 7.50 – 8.25
245/70 R 17.5 803 7.50 295/80 R 22.5 1062 8.25 – 9.00 12 R 22.5 1099 8.25 – 9.00
265/70 R 19.5 881 7.50 315/80 R 22.5 1096 9.00 13 R 22.5 1141 9.00
Nutzfahrzeugreifen (Einsatz vornehmlich auf Anhängern)
385/65 R 22.5 1092 11.75
Reifen landwirtschaftlicher und kommunaler Motorfahrzeuge
480/70 – 38 1694 W14L–W16L 6.50 – 20 865 4.00E–5.00F 4.00 – 8 410 2.50C×8
Motorrad-Reifen (statischer Durchmesser)
100/90 – 10 61 J 434 2.1 – 3.0 4.10 – 18 60 P 639 1.85 – 3.0 140/90 B 15 M/C 633 2.75 – 4.0
140/60 – 13 M/C 498 3½ – 4½ 3.00 – 19 49 S 653 1.6 – 2.15 190/50 ZR 17 622 5½ – 6½
60 Verschiedenes

G5 Ölspezifikationen
API-Klassifikation (American Petroleum Institute)
Service-Klassen für Motorenöl für Ottomotoren
SM Für alle Ottomotoren bis Modelljahr 2010. Verbesserter Alterungs-, Ablagerungs- und Verschleiss-
schutz.
SN Für Ottomotoren Modelljahr 2011 und älter. Hochtemperatur-Ablagerungsschutz an Kolben sowie
hohe Dichtungsverträglichkeit. Für niedrigeren Treibstoffverbrauch, Turboladerschutz, Verträglich-
keit mit Abgasnachbehandlungssystemen und Schutz von Motoren, welche mit dem ethanolhalti-
gen Treibstoffen (E85) betrieben werden.

Commercial-Klassen für Motorenöle für Dieselmotoren


CH-4 Eingeführt 1998. Für hoch beanspruchte 4-Takt-Lastwagenmotoren mit verschärften Abgasemissi-
onen. Im Vergleich zu CG-4 werden verschärfte Anforderungen an Verschleissverhalten, Russ und
Viskosität in Verbindung mit verlängerten Ölwechselintervallen gestellt.
CI-4 Eingeführt im September 2002. Für hoch beanspruchte 4-Takt-Lastwagenmotoren für Abgasnor-
men gültig ab 2004. Für verlängerte Ölwechselintervalle und Motoren mit EGR-Systemen.
CJ-4 Eingeführt 2006. Für hoch drehende 4-Taktmotoren. Für Einsatz mit schwefelarmem Dieseltreib-
stoff (< 15 ppm). Verlängert Lebensdauer von DPF und anderen Abgasnachbehandlungssystemen.
Klassifikation für Getriebeöle (Gear Lubricant)
GL-3 Legierte Getriebeöle für höhere Beanspruchungen als GL-1 und -2, für Schaltgetriebe und Achsge-
triebe mittlerer Beanspruchung (keine Hypoidverzahnungen)- heute nur noch in wenigen Schalt-
getriebetypen.
GL-4 Legierte Getriebeöle entsprechend MIL-L-2104 für erschwerte Beanspruchung, bei Hypoidantrie-
ben, jedoch nur für mittlere Belastung (Herstellervorschriften sind zu beachten).
GL-5 Legierte Getriebeöle entsprechend MIL-L-2105 D für schwere Belastungen (heute fast alle Hypoid-
achsen), bei Schaltgetrieben nur für bestimmte Synchronisierungen geeignet (Herstellervorschrif-
ten sind zu beachten).

ACEA-Ölspezifikationen (Association des Constructeurs Européens d‘Automobiles)


Europäische Ölspezifikation, welche Öle in drei Leistungsniveaus unterteilt.
Öle für Otto- und Personenwagen-Dieselmotoren (gasoline and diesel engines): Kennbuchstabe A/B
Öle für PW-Motoren mit Abgasnachbehandlungssystemen (catalyst compatibility): Kennbuchstabe C
Öle für Nutzfahrzeug-Dieselmotoren (heavy duty diesel engines): Kennbuchstabe E

ACEA Leistungsvermögen HTHS (mPa·s)


A1/B1 für Motoren, die reibungsarme, niedrigviskose Öle benötigen min 2,6; max 3,5
A3/B3 Hochleistungs-/Ganzjahresöl, verlängerte Intervalle möglich > 3,5
A3/B4 wie A3/B3, aber auch für Diesel-Direkteinspritzer, verlängerte Intervalle > 3,5
A5/B5 wie A3/B4, aber abgesenkte HTHS, verlängerte Intervalle min 2,9; max 3,5
C1 niedrigviskoses low SAPS-Öl > 2,9
C2 niedrigviskoses low SAPS-Öl niedriger Treibstoffverbrauch, Additivierung > 2,9
für längere Lebensdauer (> 500'000 km) der
C3 low SAPS-Öl
Abgasbehandlungssysteme
≥ 3,5
C4 low SAPS-Öl ≥ 3,5
E4 für extreme Belastung, stark verlängerte Intervalle, Euro 1-5, für EGR/SCR ohne ≥ 3,5
DPF
E6 wie E4, aber low SAPS, für EGR/SCR mit und ohne DPF ≥ 3,5
E7 ersetzt E3 und E5 ≥ 3,5
E9 wie E7, aber low SAPS für SCR mit und ohne DPF ≥ 3,5
• HTHS-Viskosität (High Temperature High Shear): Dynamische Viskosität, das Öl wird im Schmierspalt bei
hoher Öltemperatur (150 °C) und bei hohem Schergefälle (hoher Motordrehzahl) gemessen.
• EGR: Exhaust Gas Recirculation (Abgasrückführung, AGR)
• SCR: Selective Catalytic Reduction (selektive katalytische Reduktion, NOx-Katalysator)
• DPF: Dieselpartikelfilter
• SAPS: Sulfat-Asche, Phospor, Schwefel
Verschiedenes 61

JASO-Klassifikation für Motorrad-Motorenöle (Japanese Automotive Standards Organisation)

Zwei-Takt-Motoren
JASO API Anwendung Anforderungen
FA TA Mofas leicht
FB TB einfache Motorroller mittel
FC TC Motorroller und Motorräder mit hoher hoch, wenig Rauchentwicklung (low
Leistung smoke)
FD TD Motorroller und Motorräder mit hoher sehr hoch, sehr geringe Rauchentwick-
Leistung lung, längerer Test

Vier-Takt-Motoren
JASO T 9003: 2011 Anwendung
MA (MA1, MA2) non slipping Oil für Motoren mit Nasskupplung, verhindert das Kupplungsrutschen
MB slipping Oil für Motoren mit Trockenkupplung

SAE-Viskositätsklassen (Society of Automotive Engineers)


Viskositätsvergleich Viskositätsempfehlung
mm2/s oder mm2/s oder
cSt bei 40° C cSt bei 100° C Aussenlufttemperatur
850 42 -40 °C -30 °C -20 °C -10 °C 0 °C 10 °C 20 °C 30 °C 40 °C
775 40
700 38 0W/30
625 36
550 34 5W/30
500 140 32
450 30 5W/40
400 28
365 26 10W/40
315 24
280 22 15W/40
240 20
205 90 50 18
175 16
Typische Viskositätsempfehlungen, welche als Richtlinie be-
140 40 14
115 12 trachtet werden können.
85W
85 30 10 Die SAE-Norm teilt Motoren- und Getriebeöle in Viskositäts-
60 80W 8 klassen ein. Die beiden Viskositätsklassen sind miteinander
20 (W)
40 10W 6 nicht vergleichbar.
75W
20 0W & 5W 4
Motoren- und Getriebeöle, welche die Viskositätsanforde-
10 2
SAE-Getriebeöl- SAE-Motorenöl-
rungen verschiedener Klassen bei Tief- und Hochtemperatu-
klassifikation klassifikation ren erfüllen, werden Mehrbereichsöle genannt.

Motorenöle (gemäss SAE J300)


SAE Tieftemperatur Tieftemperatur Kinematische HTHS1)-Viskosität in
Viskositätsklasse (Kaltstartviskosität) (Grenzpump-Viskosität) Viskosität bei 100 °C cP bei 150 °C und
106/s Schergefälle
Einheit max. cP bei °C max. cP bei °C min. cSt max. cSt min. cP
0W 6200  -35 60'000  -40 3,8 -
5W 6600  -30 60'000  -35 3,8 -
10W 7000  -25 60'000  -30 4,1 -
15W 7000  -20 60'000  -25 5,6 -
20W 9500  -15 60'000  -20 5,6 -
25W 13'000  -10 60'000  -15 9,3 -
20 - 5,6 < 9,3 2,6
30 - 9,3 < 12,5 2,9
40 - 12,5 < 16,3 2,92)
40 - 12,5 < 16,3 3,73)
50 - 16,3 < 21,9 3,7
60 - 21,9 < 26,1 3,73)

High-Temperature-High-Shear-Viskosität, 2) für 0W-40, 5W-40, 10W-40, 3) für 15W-40, 20W-40, 25W-40 und 40
1)

Dynamische Viskosität in P (Poise); 1 P = 100 cP (centipoise; 1 cP = 1 mPa · s)


Kinematische Viskosität in St (Stokes); 1 St = 100 cSt (1 cSt = 1 mm2/s)
62 Verschiedenes

Automatikgetriebeöle (Automatic Transmission Fluid, ATF)


Durch die besondere Verwendung werden an ATF-Öle auch spezielle Anforderungen gestellt. Es werden
zwei hauptsächliche Spezifikationen unterschieden:
General Motors Dexron und Ford Mercon
Dexron: IIE (E-Nr., ab 1991); III (F-Nr., ab 1994); III (G-Nr., ab 1997); III (H-Nr., ab 2003); VI (ab 2005)
Mercon: V (ab 1996); SP (ab 2005); LV (ab 2008) - LV = Low Viscosity

Dabei stehen folgende Eigenschaften im Zentrum: hohe Reibwertkonstanz, exzellente Alterungsstabilität,


gutes Viskositäts-Temperatur-Verhalten, genügende Dichtungsverträglichkeit.

Spezielle niedrigviskose Schmieröle für Fahrzeug-Automatik-Getriebe - meist automatisch geschaltete Pla-


netengetriebe mit vorgeschalteten Drehmomentwandlern oder hydraulischen Kupplungen.

Die ATF-Öle, Automatic Transmission Fluids, sind nach den jeweiligen Spezifikationen der Automatikgetrie-
be-Hersteller ausgerichtet, deren Anforderungen konstruktionsbedingt höchst unterschiedlich sind. ATF's
sind deshalb nur selten austauschbar. Einige Leistungsklassen der Zulieferer/Hersteller:
• Allison C4 • Voith H 55.63 35 xx sowie H 55.63 36 xx
• Caterpillar TO-4 • VW Teile- Nr. ....
• Chrysler Mopar ATF4+ • ZF TE-ML XXZ
• MAN Typ 339X

Die Viskosität ist Bestandteil der Spezifikation und wird nicht gesondert ausgewiesen.

G6 Bremsflüssigkeitsspezifikationen
Kinematische Kinematische
Trockensiedepunkt Nass-Siedepunkt
Viskosität max. Viskosität max.
min. °C min. °C
bei -40 °C (mm2/s) bei 100 °C (mm2/s)
SAE J 1703 205 140 1800 1,5
FMVSS 116 / DOT 3 205 140 1500 1,5
FMVSS 116 / DOT 4 230 155 1800 1,5
FMVSS 116 / DOT 5 260 - 900 1,5
FMVSS 116 / DOT 5.1 260 180 900 1,5
Bei FMVSS 116 / DOT 5 handelt es sich um eine Silikonbremsflüssigkeit, welche mit den anderen Brems-
flüssigkeiten nicht mischbar ist.
Weitere internationale Standards: ISO 4925 - Class 3, 4, 5, 5-1 und 6 sowie SAE J1704

Eine der Anforderung an Bremsflüssigkeit ist der hohe Sie-


depunkt. Durch den zunehmenden Wasseranteil sinkt der
Siedepunkt ab (Nass-Siedepunkt; Wasseranteil ca. 3,5 Ge-
wichts-%).
250
Die Bremsflüssigkeit besteht aus Basisflüssigkeiten (Polygly-
kolether, Borsäureester, Polyglykole) und oberflächen- und
t in °C

produktschützenden Additiven.

Die Bremsflüssigkeit wird in Leistungsklassen gemäss ver-


schiedenen Normen eingeteilt:
200 FMVSS = Federal Motor Vehicle Safety Standard
DOT = Departement of Transportation
DOT 5.1 ISO = International Standardization Organization
SAE = Society of Automotive Engineers
JIS = Japanese Industrial Standard
DOT 4
150 Vergleich der Normen:
DOT 3 FMVSS 116 / DOT 3: ISO Class 3; JIS Class 3
FMVSS 116 / DOT 4: SAE J 1704, JIS Class 4
FMVSS 116 / DOT 5.1: ISO Class 5.1
0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5
Wasseranteil in Gewichts-%
Fahrzeugdaten 63

H1 Typengenehmigung (Personenwagen)
Schweizerisches Fahrzeug-Datenblatt CH 1VE5 01
01 Personenwagen 04 VW Golf VII 1.4TSI5 07 Limousine (163)
02 05 AU; AC4CPTAX0/* 08
03 M1 EFKO-Code 1 06 WVW...AU......... 09 e1*2007/46-371/2012*0623

10 Hersteller VOLKSWAGEN AG, EFKO-Code 4017


D-38440 WOLFSBURG
11 Herstellerplakette auf der linken ww. rechten B-Säule
12 Fahrgestellnummer rechts im Motorraum

13 Fahrgestell 36 Ausrüstungen / Abmessungen


14 Achsen / Räder 2/4 37 Anzahl Plätze Total 5-0 v2-0
15 Federung Schraubenfedern/Stossdämpfer 38 Anzahl Türen 4+1
16 Lenkung mech., elektr. Lenkhilfe 39 Rückspiegel links und rechts
17 Achsantrieb V 40 Länge 4255 - 4349
18 Getriebe / i-A / Zuordnung m6 / 3,65 / a m7a / 4,80/3,43 / b 41 Breite 1790 - 1799
42 Höhe 1437 - 1491
19 Fahrzeug v max. mech. 212-0 /autom. 0 - 0 43 Überhang v/h 0 / 0 / 838 - 0
20 Betriebsbremse Unterdruckhilfe, hydr., Kreise-X, 44 Abstand Achse 1 - 2 2620 - 0
Scheiben/Scheiben; ABS 45 Abstand Achse 2 - 3 0
46 Abstand Achse 3 - 4 0
21 Hilfsbremse Kreise der Betriebsbremse 47 Spur Achse 1 1527 - 1550
48 Spur Achse 2 1496 - 1522
22 Feststellbremse elektr., Scheiben auf HR 49 Spur Achse 3 0
23 Dauerbremse 50 Spur Achse 4 0
0
24 Motor 51 Gewichte / Garantien
25 Marke Typ VW CPTA 52 Leergewicht 1296 - 1316
26 Bauart B / 4-Takt / 4 / Reihe-T-DI 53 Garantiegewicht 1780 - 1800
27 Hubraum 1395 54 Achsgarantien v/h 940 - 960/890

28 Leistung / n 103.00 / 6000 55 Dachlast 75


29 Md. max. / n 250.00 / 1500 56 Anhängelasten mech. autom.
30 Abgasreinigung K 1/5Q0178B? 57 gebremst 1500 0
31 Schalldämpfer VS 1/5Q0118M 58 ungebremst 0 0
32 Schalldämpfer MS 1/ww. 5Q0119N, 5Q0119Q 59 mit Auflaufbremse 0 0
33 Schalldämpfer NS 1/5Q0120F 60 Zentralachsanhänger 0 0
34 Motorkennzeichen CPT seitl. am Motorblock bei 61 Zentralachsanhänger / ABS 0 0
Getriebegehäuse 62 Drehschemellenkung 0 0
63 Drehschemellenkung / ABS 0 0
35 Geräuschdämpfung 64 Sattelanhänger 0 0
65 Sattelanhänger / ABS 0 0
66 Gesamtzuggewicht 0 0
67 Stützlast/Faktor Anhängevorr. 80 0 / 0.000 - 0.000

68 Reifen und Felgen


69 205/55 R 16 91 V; 6x16 ET48, 6.5x16 ET46
70 205/50 R 17 93 V; 6x17 ET 48 / 225/45 R 17 91 V; 7x17 ET49
71 225/40 R 18 92 Y; 7.5x18 ET 51 / 225/35 R 19 88 Y; 7.5x19 ET 51
72 Emissionen
Variante Z Abgas Geräusch dB/A n/min Rauch k-Wert n/min
AC4CPTAX0/* a AJBW/B6b/AB 112/04,8 GABA 76.0 3750 y (36372) 0 0
AC4CPTAX0/* b AJBW/B6b/A 110/04,7 GABA 76.0 3750 y (36373

Bemerkungen, behördliche Auflagen


05/72) m6 *= FM6FM662S022N7MM?MLVR2
m7a *= FD7FD7CW002N7MM?MLVR2
18) m7a = 4 80 / 3,43 (1 - 5, 6 - 7)
56) a. W. mit Anhängevorrichtung Typ E457, Konformitätszeichen E1 01-2109
58) m6 = 640 kg / m7a = 650 kg
68) 195/65R15 91V 6x15 ET 43 nur bei Modellen ohne el. Schwingungsdämpferverstellung
64 Fahrzeugdaten

H2 Typengenehmigung (Personenwagen mit Hybridsystem)


Schweizerisches Fahrzeug-Datenblatt CH 1TA5 31
01 Personenwagen 04 TOYOTA Prius Plug-in 07 Limousine (163)
02 05 XW3W; ZVW 357-BHXEBW 08
03 M1 EFKO-Code 1 06 JTDKN36P......... 09 e11*2007/46-79/2009*0015

10 Hersteller TOYOTA MOTOR EUROPE NV/SA, EFKO-Code 7107


B-1140 BRUXELLEST
11 Herstellerplakette links, unten an B-Säule
12 Fahrgestellnummer vorne, rechts auf Sitztraverse unter Abdeckung

13 Fahrgestell 36 Ausrüstungen / Abmessungen


14 Achsen / Räder 2/4 37 Anzahl Plätze Total 5-0 v2-0
15 Federung Schraubenfedern/Stossdämpfer 38 Anzahl Türen 4+1
16 Lenkung mech., elektr. Lenkhilfe 39 Rückspiegel links und rechts
17 Achsantrieb V 40 Länge 4480 - 0
18 Getriebe / i-A / Zuordnung s / 3,27 / a 41 Breite 1745 - 0
42 Höhe 1490 - 0
19 Fahrzeug v max. mech. 0-0 /autom. 180 43 Überhang v/h 855
20 Betriebsbremse Hydraulikhilfe, hydr., Kreise-V/V+H, 44 Abstand Achse 1 - 2 2700 - 0
Scheiben/Scheiben; ABS mit ESP 45 Abstand Achse 2 - 3 0
46 Abstand Achse 3 - 4 0
21 Hilfsbremse Kreise der Betriebsbremse 47 Spur Achse 1 1525
48 Spur Achse 2 1520
22 Feststellbremse mech., Scheiben, auf HR 49 Spur Achse 3 0
23 Dauerbremse 50 Spur Achse 4 0
0
24 Motor 51 Gewichte / Garantien
25 Marke Typ TOYOTA 2ZR-FXE 52 Leergewicht 1500 - 1525
26 Bauart C / 4-Takt / 4 / Reihe-Inj-Pin 53 Garantiegewicht 1840
27 Hubraum 1798 54 Achsgarantien v/h 1020 - 0/980

28 Leistung / n 73.00 / 5200 55 Dachlast 75


29 Md. max. / n 142.00 / 2800 56 Anhängelasten keine
30 Abgasreinigung K 1/GP1 und 1/TB1 57 gebremst 0 0
31 Schalldämpfer VS 1/33709 58 ungebremst 0 0
32 Schalldämpfer NS 1/13715 59 mit Auflaufbremse 0 0
33 Schalldämpfer 60 Zentralachsanhänger 0 0
34 Motorkennzeichen 2ZR vorne, rechts am Motorblock 61 Zentralachsanhänger / ABS 0 0
62 Drehschemellenkung 0 0
63 Drehschemellenkung / ABS 0 0
35 Geräuschdämpfung Motorhaube und Wasserkasten mit 64 Sattelanhänger 0 0
Absorptionsmaterial belegt. 65 Sattelanhänger / ABS 0 0
Absorptionskapsel unter Motor 66 Gesamtzuggewicht 0 0
67 Stützlast/Faktor Anhängevorr. 0 0 / 0.000 - 0.000

68 Reifen und Felgen


69 195/65R15 91H; 6x15 ET45
70
71
72 Emissionen
Variante Z Abgas Geräusch dB/A n/min Rauch k-Wert n/min
ZVW35?-BHXEBW a AJAF/B5b/A 049/02,1 GABA 73.0 2500 y (32964) 0 0
(052,00)

Bemerkungen, behördliche Auflagen


25) Hybrid Synergy Drive = Kombination Verbrennungsmotor mit Elektromotor
28) Elektromotor Antrieb: 60 kW
52) inkl. Batterien
72) max. obere Leerlaufdrehzahl 2500/min
Fahrzeugdaten 65

H3 Typengenehmigung (Nutzfahrzeug)
Schweizerische Fahrzeug-Typengenehmigung CH 3MB7 50
01 Lastwagen 04 MAN TG? 18.400 07
02 Fahrgestell 05 22 4x4H Motor: D2066LF41/-45 ACEG 08
03 N3 EFKO-Code 35 06 WMA........... 09
10 Hersteller MAN TRUCK & BUS AG; D-80955 MUENCHEN EFKO-Code 4039
11 Herstellerplakette rechts, an B-Säule
12 Fahrgestellnummer rechts, am Rahmenlängsträger vor VA
13 Fahrgestell 36 Ausrüstungen / Abmessungen
14 Achsen / Räder 2/4 37 Anzahl Plätze Total 1–7 v1–3
15 Federung v= Blatt- / h= Blatt- oder Luftfederung 38 Anzahl Türen 2
16 Lenkung mech., hydr. Lenkhilfe 39 Rückspiegel links und rechts
17 Achsantrieb A; A1 ausschaltbar 40 Länge 0 0
18 Getriebe / i-A / Zuordnung m?a / 2,71 - 6,82 / a6 / 2,71 - 6,82 / 41 Breite 0 0
m16 / 2,71 - 6,82 42 Höhe 0 0
19 Fahrzeug v max. mech. 90 - 0 /autom. 90 - 0 43 Überhang v/h 0 0
20 Betriebsbremse elektro-pneumatisch, Kreise - A1/A2 44 Abstand Achse 1 - 2 3200 – 6700
A1 = Scheiben / A2 = Scheiben oder 45 Abstand Achse 2 - 3 0– 0
Trommeln; ABS; Druck p2 = 12,5 bar 46 Abstand Achse 3 - 4 0– 0
21 Hilfsbremse Federspeicher, abstufbar, auf A2 47 Spur Achse 1 1980 – 2160
48 Spur Achse 2 1790 – 1990
22 Feststellbremse wie Hilfsbremse 49 Spur Achse 3
23 Dauerbremse Staudruck, EVB, a.W. Retarder 50 Spur Achse 4

24 Motor 51 Gewichte / Garantien


25 Marke Typ MAN D2066LF41 / D2066LF45 52 Leergewicht 0
26 Bauart D / 4-Takt / 6 / Reihe-T-DI 53 Zul. Gesamtgewicht 16000 – 22000
27 Hubraum 10518 54 Achsgarantien v / h 7100-9000 10000-13000
28 Leistung / n 294.00 / 1900 55 Dachlast 0
29 Md. max. / n 1900.00 / 1000 56 Anhängelasten mech. autom.
30 Abgasreinigung K mHS 57 gebremst 0 0
31 Schalldämpfer HS siehe Bemerkungen 58 ungebremst 0 0
32 Schalldämpfer 59 mit Auflaufbremse 0 0
33 Schalldämpfer 60 Zentralachsanhänger 0 0
34 Motorkennzeichen D2066LF41 / -45 61 Zentralachsanhänger / ABS 0 0
Plakette, links, vorn seitlich am 62 Drehschemellenkung 0 0
Motorblock 63 Drehschemellenkung / ABS 0 0
35 Geräuschdämpfung Motortunnel mit Absorptionsmaterial 64 Sattelanhänger 0 0
belegt, Absorptionsblenden beidseitig 65 Sattelanhänger / ABS 0 0
vom Motor an Kabine, Absorptions- 66 Gesamtzuggewicht 44000 44000
blenden wahlweise unter und/oder 67 Faktor Anhängevorr. 0 0
über Rahmen
68 Reifen und Felgen
69 315/80 R 22.5, 315/70 R 22.5, 385/65 R 22.5; Reifen: Varianten im Abrollradiusbereich 421-603 mm nach ETRTO
70 8.25x22.5, 9.00x22.5, 11.75x22.5; Weitere, den entsprechenden Reifen zugeordnet nach ETRTO
72 Emissionen
73 Abgas ACEG (E05)
74 Rauch RAAA korrigierter Absorptionswert (k-Wert) 0,9 obere Leerlauf-n 2150
75 Geräusch a) GABU Referenzmessung dB / A 89 n/min 1425 y
b) GABV 89 1425 y

Bemerkungen, behördliche Auflagen


04) TG?= ww. TGA, TGS, TGX
08/75) kein Gelände-Fz.: Code GABU / Gelände-Fz. (VTS Art. 12/3): Code GABV; bei der Einzelabnahme festlegen
17) A1 mit hydraulischem Zusatzantrieb bis 30 km/h
18) m?a= m12
19) Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtung
20) die Bremsen beider Achsen werden elektronisch lastabhängig automatisch geregelt
31) 1/ww. 81.15103-0035, -0037, -0039, -0049, -0050, -0055, -0056,
81.15103-6037, -6038, -6040, -6041
81.15103-0051, -0052, -6033, -6034
81.15103-0032, -0032, -0045, -0057, -0058, -6035, -6036, -6042, -6043
36) Abdeckung an Scheibenrädern erforderlich wenn Radbolzen bzw. Radmuttern über die Felgen ragen
66) > 44000 kg mit entsprechenden Auflagen des Herstellers
07/08/36/37/51/75) bei der Einzelabnahme festlegen/kontrollieren

66 Fahrzeugdaten

H4 Typengenehmigung (Personenwagen mit Elektroantrieb)


Schweizerisches Fahrzeug-Datenblatt CH 6RA4 05
01 Kleinmotorfahrzeug 04 RENAULT Twizy 07
02 Personentransport 05 AC; ACVYB/ACVYBO 08

03 L7e EFKO-Code 68 06 VF1ACVYB ......... 09 e2*2002/24-2002/24*0052

10 Hersteller RENAULT s.a.s., EFKO-Code 2082


F-92100 Boulogne-Billancourt
11 Herstellerplakette vorne, am Querträger
12 Fahrgestellnummer im Kofferraum, hinten rechts am Rahmen

13 Fahrgestell 36 Ausrüstungen / Abmessungen


14 Achsen / Räder 2/4 37 Anzahl Plätze Total 2-0 v1-0
15 Federung Schraubenfedern/Stossdämpfer 38 Anzahl Türen
16 Lenkung mech. 39 Rückspiegel links und rechts
17 Achsantrieb H 40 Länge 2335 - 0
18 Getriebe / i-A / Zuordnung s / 1,00 / a 41 Breite 1228 - 0
42 Höhe 1451 - 0
19 Fahrzeug v max. mech. 0-0 /autom. 80 43 Überhang v/h 0 /0/0-0
20 Betriebsbremse hydr., 1-Kreis, Scheiben/Scheiben; 44 Abstand Achse 1 - 2 1686
Pedal 45 Abstand Achse 2 - 3 0
46 Abstand Achse 3 - 4 0
21 Hilfsbremse mech., Scheiben, auf HR 47 Spur Achse 1 1094
48 Spur Achse 2 1080
22 Feststellbremse wie Hilfsbremse; Hebel feststellbar 49 Spur Achse 3
23 Dauerbremse 50 Spur Achse 4

24 Motor 51 Gewichte / Garantien


25 Marke Typ RENAULT 3CG 52 Leergewicht 562
26 Bauart E / / Elektromotor 53 Garantiegewicht 690
27 Hubraum 0 54 Achsgarantien v/h 295/425

28 Leistung / n 12.00 / 0 55 Dachlast keine


29 Md. max. / n 57.00 / 0 56 Anhängelasten keine
30 Abgasreinigung 57 gebremst 0 0
31 Schalldämpfer 58 ungebremst 0 0
32 Schalldämpfer 59 mit Auflaufbremse 0 0
33 Schalldämpfer 60 Zentralachsanhänger 0 0
34 Motorkennzeichen 3CG hinten, am Motorgehäuse 61 Zentralachsanhänger / ABS 0 0
62 Drehschemellenkung 0 0
63 Drehschemellenkung / ABS 0 0
35 Geräuschdämpfung 64 Sattelanhänger 0 0
65 Sattelanhänger / ABS 0 0
66 Gesamtzuggewicht 0 0
67 Stützlast/Faktor Anhängevorr. 0 0 / 0.000 - 0.000
68 Reifen und Felgen
69 v = 125/80 R 13 65 M 4x13 ET 23.5
70 h = 145/80 R 13 75 M 4x13 ET 23.5
72 Emissionen
Variante Z Abgas Geräusch dB/A n/min Rauch k-Wert n/min
ACVYB/ACVYB? a (A24) GDBE (5090) 0 0

Bemerkungen, behördliche Auflagen


09) TG gültig ab e2*2002/24-2002/24*0052*01
24) a. W. mit Rekuperationssystem
28) Dreissig-Minuten-Leistung (Systemleistung): 8,0 kW
36) Diebstahlsicherung: Lenkerschloss
Fahrzeugfrontgestaltung, gefährliche Fahrzeugteile, Frontschutzbügel: Art. 67 bzw. Anh. 8, Ziff. 11, VTS sowie Weisungen vom 29.9.1995, EJPD
-Erfüllt mit Original-Front
38) a. W. mit 2 Halbtüren
52) inkl. Batteriesatz zu 96,5 kg
72) Geräusche nicht bewertbar
Eintrag Fz-Ausweis
190 Für Kategorieeinteilung und Führerausweis massgebliches Leergewicht: 375 kg
Fahrzeugdaten 67

H5 Typengenehmigung (Motorrad)
Schweizerisches Fahrzeug-Datenblatt CH 6BA4 51
01 MOTORRAD 04 BMW 1600GTL 07
02 05 K16GT; 0602/A 08
03 L3e EFKO-Code 60 06 WB106020......... 09 e1*2002/24-1137/2008*0498

10 Hersteller BMW BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG, D-80788 MUENCHEN EFKO-Code 4012
11 Herstellerplakette rechts, vorne am Radträger
12 Fahrgestellnummer rechts, am Rahmen

13 Fahrgestell 31 Ausrüstungen / Abmessungen


14 Achsen / Räder 2/2 32 Abstellstütze Seiten- /Zentralständer
15 Getriebe / i-A / Zuordnung m6 / 2,75 /a 33 Diebstahlsicherung Lenker- /Zündschloss komb.
/ / 34 Bes. Ausrüstung Vollverschalung
16 Fahrzeug v max. 220
17 Handbremse hydr., 2 Scheiben gelocht, auf VR
ABS mit EBV auf VR u. HR Teilintegral 35 Länge 2480
36 Breite 980
18 Fussbremse hydr., 1 Scheibe gelocht, auf HR 37 Höhe 1465
ABS mit EBV auf HR 38 Überhang v/h 0/0
39 Überhang v/h 0/0
19 Feststellbremse 40 Abstand Achse 1 - 2 1620
41 Spur Achse 1 0
42 Spur Achse 2 0

20 Motor 43 Gewichte / Garantien


21 Marke Typ BMW 166EA 44 Leergewicht 423
22 Bauart B / 4-Takt / 6 / Reihe-Inj 45 Garantiegewicht 560
23 Hubraum 1650 46 Achsgarantien 212/0/368
24 Leistung / n 118 / 7750
25 Md. max. / n 175 / 5000 47 Anhängelasten keine .
26 Katalysator K 2/7723443 [e1] 48 gebremst 0
27 Schalldämpfer HS 2/7723444 [e1] 49 ungebremst 0
28 Schalldämpfer
29 Motorkennzeichen 166EA 50 Seitenwagenbetrieb nein
rechts, am Motorgehäuse
30 Geräuschdämpfung

51 Reifen und Felgen v = 120/70 ZR 17 (58W); 3.50x17


52 h = 190/55 ZR 17 (75W); 6.00x17
53
54

55 Emissionen
Variante Gültig ab Z Abgas Geräusch dB/A n/min Rauch k-Wert n/min
0602/A 00 a AEBO (C03) GCBF 92.0 3875 y (4554) 0 0

Bemerkungen, behördliche Auflagen


06) TG gültig ab Fahrgestellnr.: WB106020 .. ZZ13064 bzw.
09) e1*2002/24-1137/2008*4098*00
31) Abblendlicht ww. Mit Halogen- oder Gasentladungslampe zugelassen. Leuchtweitenregulierung und Scheinwerferreinigungsanlage,
gemäss e1*2002/24-1137/2008*0498*00 nicht erforderlich
33) mit Wegfahrsperre


68 Fahrzeugdaten

H6 Typengenehmigung (Traktor)
Schweizerische Fahrzeug-Typengenehmigung CH 4RB5 07
01 TRAKTOR 04 RIGITRAC SKH 095 07 Kabine (308)
02 Landw.; 40 km/h 05 SA Motor: 33.609CTA 08
03 EFKO-Code 42 06 SKH090...SA 09

10 Hersteller RIGITRAC TRAKTORENBAU AG; 6403 Küssnacht am Rigi EFKO-Code 2875


11 Herstellerplakette rechts, seitlich am Längsträger oberhalb Vorderachse
12 Fahrgestellnummer rechts, seitlich am Längsträger oberhalb Vorderachse

13 Fahrgestell 36 Ausrüstungen / Abmessungen


14 Achsen / Räder 2/4 37 Anzahl Plätze Total 1–2 v1–2
15 Federung 38 Anzahl Türen 2
16 Lenkung hydrostatisch 39 Rückspiegel links und rechts
17 Achsantrieb A 40 Länge 4024 – 4125
18 Getriebe / i-A / Zuordnung h1 / 13.65 / a / / 41 Breite 1900 – 2350
42 Höhe 2346 – 2447
19 Fahrzeug v max. mech. 0-0 /autom. 40 - 0 43 Überhang v/h 0–0 / 1150 – 0
20 Betriebsbremse hydr., Kreise-A1/A2, Lamellen im 44 Abstand Achse 1 - 2 2350 –0
Oelbad; Pedale fest miteinander 45 Abstand Achse 2 - 3 0 –0
verbunden 46 Abstand Achse 3 - 4 0 –0
21 Hilfsbremse Federspeicher, abstufbar, Lamellen 47 Spur Achse 1 1585 – 1909
im Oelbad, auf A1+A2 48 Spur Achse 2 1585 – 1909
22 Feststellbremse wie Hilfsbremse 49 Spur Achse 3 0 –0
23 Dauerbremse hydrostatischer Antrieb 50 Spur Achse 4 0 –0

24 Motor 51 Gewichte / Garantien


25 Marke Typ SISU 33.609CTA 52 Leergewicht 3530 – 3740
26 Bauart D / 4-Takt / 3 / Reihe-T-DI 53 Garantiegewicht 7000 –0
27 Hubraum 3298 54 Achsgarantien v / h 3500 – 3500
28 Leistung / n 74.00 2100 55 Dachlast 0
29 Md. max. / n 467.00 1600 56 Anhängelasten mech. autom.
30 Katalysator 57 gebremst 0 / 22000
31 Schalldämpfer HS 1/SKH90-3 58 ungebremst 0 / 2500
32 Schalldämpfer 59 mit Auflaufbremse 0 / 6000
33 Schalldämpfer 60 Zentralachsanhänger 0 /0
34 Motorkennzeichen 33.609CTA 61 Zentralachsanhänger / ABS 0 /0
Plakette, links seitlich am Motorblock 62 Drehschemellenkung 0 /0
63 Drehschemellenkung / ABS 0 /0
35 Geräuschdämpfung 64 Sattelanhänger 0 /0
65 Sattelanhänger / ABS 0 /0
66 Gesamtzuggewicht 0 /0
67 Faktor Anhängevorr. 0 /0

68 Reifen und Felgen


69 335/80 R 20 134G8; 420/65 R20 125A8; 560/45 R 22.5 152 D
70 440/65 R 24 128A8; 480/65 R 24 133A8; 360/80 R 24 143A8
71 Varianten im Abrollumfangbereich 3130-3953 mm nach ETRTO möglich

72 Emissionen
Variante Z Abgas Geräusch dB/A n/min Rauch k-Wert n/min
-/- a AGAJ (F02) GDAL 78.0 2200 z (829) RCAA 2.97 2190

Bemerkungen, behördliche Auflagen usw.


07) Sicherheitskabine LOCHMANN RT2; DLG-Prüfbericht-Nr. 2007-744 nach 79/622/EWG
09) keine EG-Gesamtgenehmigung vorhanden; TAFV 2
16) Vorderradlenkung, Allrad-Analoglenkung; zusätzlich elektr. blockierbare Allrad-Parallellenkung; wird bei Geschwindigkeiten über 22 km/h
automatisch blockiert
22) Federspeicher: mechanische Lösevorrichtung = Verbindung entriegeln

Eintrag Fz-Ausweis
118 Höchstgeschwindigkeitszeichen 40 km/h erforderlich
160 Folgende Fz-Teile müssen vor der Fahrt gesichert werden: Parallellenkung
Erfahrungswerte 69

I1 Motordaten
Ottomotor/Benzinmotor Dieselmotor
Treibstoff
Arten Benzin, Erdgas, Ethanol Dieseltreibstoff
Anforderung Klopffestigkeit Benzin 95 … 98 Oktan Zündwilligkeit 51 ... 62 Cetan
Selbstentzündung Selbstentzündungstemp. 500 ... 650°C Selbstentzündung 320 ... 380°C
Flammbereich Flammpunkt unter -25°C Flammbereich 55 ... 100°C
Siedebereich Siedeverlauf 30 ... 215°C Siedebereich 180 ... 360°C
Ladungswechsel
Frischladung Treibstoff-Luft-Gemisch oder Luft Frischluft
Liefergrad Liefergrad (Saugmotor) 0,6 ... > 1.0 Liefergrad (Saugmotor) 0,8 ... 0,9
Liefergrad (aufgelad. Motor) 1,1 ... 1,6 Liefergrad (aufgelad. Motor) 1,2 ... 1,6
Gemischbildung
Art Äussere oder innere Gemischbildung Innere Gemischbildung
Theor. Luftbedarf (kg/kg) Benzin 14,7 ... 14,9 Dieseltreibstoff 14,5
Luftverhältnis (Lambda) Katalysatorbetrieb 1,0 Volllastbereich 1,2 ... 1,6
Höchstleistung 0,9 Teillastbereich 2,5 ... 3,0
Sparbetrieb 1,2 Leerlauf, Übergang 7,0 ... 10,0
Kaltstart 0,6
Schichtladung 1,0 ... 4,0
Laststeuerung
Art Quantitäts- oder Qualitätsregelung Qualitätsregelung
Verdichtung
Verdichtungsverhältnis 7:1 ... 14:1 direkt einspritzend 14:1 ... 20:1
12 ... 50 bar indirekt einspritzend 19:1 ... 25:1
Verdichtungsenddruck 400 ... 500 °C 30 ... 50 bar
Verdichtungsendtemperatur 600 ... 800 °C
Zündung
Art Fremdzündung durch Zündfunken Selbstentzündung an der heissen Luft

Zündzeitpunkt bzw. Prüfwert bei Starterdrehzahl OT ± 2° Einspritzbeginn 15 ... 30 v. OT


Einspritzzeitpunkt im Leerlauf 8 … 13 ° v. OT Einspritzende veränderlich
(Beispiel) bei mittleren Drehzahlen 23 … 43 ° v. OT Einspritzdauer 20 ... 40 °KW
Zündverzug 0,001 s
Verbrennung
Gleichraumverbrennung Gleichdruckverbrennung
Verbrennungsablauf Normale Verbrennung 20 ... 40 m/s Normale Verbrennung 20 ... 40 m/s
Flammausbreitung Klopfende Verbrennung 300 ... 500 m/s Klopfende Verbrennung 300 ... 500 m/s
Höchstdruck Verbrennungs-Höchstdruck 35 ... 120 bar Verbrennungs-Höchstdruck 60 ... 220 bar
Höchsttemperatur Höchsttemperatur 2000 ... 2500 °C Höchsttemperatur °C 2000 ... 2500
Restgase
Restdruck bei Auslass öffnet 2 ... 4 bar bei Auslass öffnet 4 ... 6 bar
bei Auslass schliesst 0,2 ... 0,5 bar bei Auslass schliesst 0,2 ... 0,5 bar
Temperatur bei Volllast 700 ... 1000 °C bei Volllast 550 ... 750 °C
im Leerlauf 300 ... 500 °C im Leerlauf 200 ... 300 °C
Grenzwerte PW
in mg/km EURO 4 EURO 5 EURO 6 EURO 4 EURO 5 EURO 6
gültig ab 1.1.2005 1.9.2009 1.9.2014 1.1.2005 1.9.2009 1.9.2014
Kohlenmonoxid CO 1000 1000 1000 500 500 500
Kohlenwasserstoff HC 100 100 100
Stickoxide NOX 80 60 60 250 180 80
Nichtmethan-HC 68
Partikel 5* 5* 25 5 5
*Benzindirekteinspritzung
Wärmeenergieverteilung
Nutzarbeit 28 ... 35 % 32 ... 42 %
Reibung und Strahlung 7 ... 9 % 7 ... 8 %
Kühlung 30 ... 33 % 27 ... 30 %
Abgaswärme 31 ... 35 % 24 ... 30 %
Kenngrössen
Max. effektiver Mitteldruck 9 ... 24 bar 10 ... 24 bar
Motordrehzahl 4000 ... 8000 1/min Nfz 1000 ... 2000 1/min
Pw 1000 ... 5000 1/min
Motordrehmoment 100 ... 450 Nm Nfz 600 ... 3700 Nm
Hubraumleistung 50 ... 90 kW/l Nfz 40 ... 90 kW/l
Treibstoffverbrauch 230 ... 300 g/kWh 190 ... 250 g/kWh
70 Erfahrungswerte

I2 Reibwerte
Reibungszahlen

Haftreibung µH Gleitreibung µG Rollreibung µR


Werkstoffpaarung
trocken geschmiert trocken geschmiert geschmiert
Stahl - Stahl 0,15 0,12 0,12 0,05 – 0,01 0,003 – 0,001
Stahl - Gusseisen 0,20 0,10 0,18 0,08 – 0,01 –
Stahl - LgPbSn 0,20 0,10 0,16 0,06 – 0,03 –
Stahl - CuSn-Leg. 0,15 0,10 0,10 0,05 – 0,03 –
Stahl - Polyamid – – 0,30 0,12 – 0,05 –
Gusseisen - Bremsbelag org. – – 0,25 – 0,45 – –

Haftreibung µH von Luftreifen

Strassenzustand

Geschwindigkeit in km/h nass, mit Wasserhöhe von


trocken vereist
0,2 mm 1 mm 2 mm
50 0,85 0,65 0,55 0,50 kleiner 0,1
90 0,80 0,60 0,30 0,05 –
100 0,75 0,55 0,20 – –

I3 Schnittgeschwindigkeit
(Richtwerte für das Bohren mit Spiralbohrer aus Schnellarbeitsstahl)
Zu bearbeitende Werkstoffe vs in m/min Zu bearbeitende Werkstoffe vs in m/min
Unleg. Stahl bis 700 N/mm2 30 ... 35 Gusseisen bis 250 N/mm2 30 ... 35
Unleg. Stahl über 700 N/mm2 20 ... 25 CuZn-Legierungen 20 ... 25
Legierter Stahl 20 ... 25 Aluminium-Legierungen 20 ... 25

Bohrerdurchmesser d in mm
30 25 20 15 12 10 8 7 6 5
40
4

30
3
Schnittgeschwindigkeit vs in m/min

25

20

15

12

10
100 150 200 300 400 600 1000 2000 3000
Drehzahl n in 1/min
Arbeitssicherheit 71

K1 Sicherheitskennzeichnungen
Komponenten der Sicherheitskennzeichnung
Form

Bedeutung oder Farbe des ergän-


Sicherheitsfarbe Kontrastfarbe
Aufgabe zenden Symbols

Rot Material zur


Gefahr, Verbot Weiss Schwarz Verbot
Brandbekämpfung

Gelb Vorsicht,
Vorsicht Schwarz Schwarz
mögliche Gefahr

Grün Sicherheit (Schutz, Gefahrlosigkeit,


Weiss Weiss
Erste Hilfe) Rettungsmittel

Blau Hinweise oder


Gebot, Hinweis Weiss Weiss Gebot
Unterrichtung

Verbotszeichen (rot)

Dieses Zeichen darf nur in


Verbindung mit einem Zusatz-
zeichen verwendet werden, das
präzise Aussagen über das Feuer, offenes Licht und
Verbot macht. Rauchen verboten Rauchen verboten Mit Wasser löschen verboten Für Fussgänger verboten

Verbot für Personen mit Für Flurförderfahrzeug


Zutritt für Unbefugte verboten Herzschrittmacher Nichts abstellen oder lagern verboten Einschalten verboten.

Warnzeichen (gelb)

EX
Dieses Zeichen darf nur in
Verbindung mit einem
Zusatzzeichen verwendet
werden, das präzise
Aussagen über die Gefahr Warnung vor explosions- Warnung vor feuerge- Warnung vor Strom- Warnung vor explosions- Warnung vor
macht. fähiger Atmosphäre fährlichen Stoffen schlag, Hochspannung gefährlichen Stoffen Stolpergefahr

Warnung vor radioaktiven


Warnung vor Warnung vor gefährlicher Warnung vor giftigen Warnung vor ätzenden Stoffen und ionisierenden
Flurförderfahrzeugen elektrischer Spannung Stoffen Stoffen Strahlen Warnung vor Laserstrahl

Gebotszeichen (blau)

Dieses Zeichen darf nur


in Verbindung mit ei-
nem Zusatzzeichen ver-
wendet werden, das
präzise Aussagen über Gehörschutz Augenschutz Schutzhelm Schutzhand- Atemschutz Schutzschuhe
das Gebot macht. tragen benutzen benutzen schuhe benutzen benutzen benutzen Hände waschen
72 Arbeitssicherheit

Rettungszeichen (grün)

Rettungsweg
(Das Rettungszeichen Pfeil, der Richtung zu
ist über dem Flucht- Kennzeichnung Erste-Hilfe-Station Kennzeichnung Kennzeichnung
ausgang anzubringen) Rettungsweg rechts Defibrillator Erste-Hilfe-Station anzeugt Augenspüleinrichtung Notdusche

Recyclingsymbole

Recycling Recycling Recycling


Allgemein Glas Aluminium PET Kompostierbar Sonderabfall Hauskehricht Recycling Batterien

K2 GHS (Global Harmonisiertes System)


Gefahrensymbole im Vergleich ALT und NEU
Alte Gefahrstoffkennzeich- Neue Kennzeichnungssymbole Alte Gefahrstoffkennzeich- Neue Kennzeichnungssymbole
nung nach dem Chemikalien- nach GHS (Global Harmonized nung nach dem Chemikalien- nach GHS (Global Harmonized
gesetz System of Classification and La- gesetz System of Classification and La-
beling of Chemicals) beling of Chemicals)
Explosionsge- Explodierende Giftig Totenkopf mit
fährlich Bombe gekreuzten Kno-
Für explosive Kennbuchstabe T chen
Kennbuchstabe E Stoffe/Gemische
und Erzeugnisse Für akut toxische
mit Explosivstoff Stoffe und
Gemische

Hochentzündlich Flamme Gesundheits- Kein entspre-


schädlich chendes Pikto-
Kennbuchstabe E Für entzündbare gramm
Gase, Aerosole, Kennbuchstabe
Flüssigkeiten Xn
oder Feststoffe
Reizend
Kennbuchstabe
Xi

Leichtentzünd- Flamme Umweltgefähr- Umwelt


lich lich
Für entzündbare Für Stoffe und
Kennbuchstabe E Gase, Aerosole, Kennbuchstabe Gemische, die
Flüssigkeiten N akut oder chro-
oder Feststoffe nisch Gewässer
gefährden

Brandfördernd Flamme über ei- Kein entspre- Ausrufezeichen


nem Kreis chendes Pikto-
Kennbuchstabe gramm Für Stoffe und
O Für entzündend Gemische, die
(oxidierend) wir- Haut, Augen
kende Gase, Flüs- oder Atemwege
sigkeiten oder reizen
Feststoffe

Ätzend Ätzwirkung Kein entspre- Gesundheitsge-


chendes Pikto- fahr
Kennbuchstabe C Für Stoffe und gramm Für karzinogene
Gemische die auf oder die Atem-
Metalle korrosiv, wege sensibilisie-
hautätzend und/ rende Stoffe oder
oder schwer au- Gemische
genschädigend
wirken

Sehr giftig Totenkopf mit Kein entspre- Umweltgefähr-


gekreuzten Kno- chendes Pikto- lich
Kennbuchstabe chen gramm
T+ Für unter Druck
Für akut toxische stehende Gase
Stoffe und Gemi-
sche

Ab 01.06.2015 dürfen nur noch die Gefahrenpiktogramme nach dem GHS (Global Harmonisiertes System) verwendet werden.
Arbeitssicherheit 73

Gefahrenhinweise H-Sätze (früher R-Sätze) Sicherheitshinweise P-Sätze (früher S-Sätze)


Beispiel Beispiel

H 2 24 P 2 34
Laufende Nummer (24 für: Flüssigkeit und Laufende Nummer (34 für: Nur im Originalbehälter
Dampf extrem entzündbar) aufbewahren)
Gruppierung (2 Physikalische Gefahren, Gruppierung (1 Allgemein, 2 Prävention/Vorsorgemass-
3 Gesundheitsgefahren, 4 Umweltgefahren) nahme, 3 Empfehlungen, 4 Lagerung, 5 Entsorgung)
Gefahrenhinweis (Hazard Statement) Sicherheitshinweis (Precautionary Statement)

H-Satz H200-Reihe: Physikalische Gefahren (Auszug) P-Satz P100-Reihe: Allgemeines (Auszug)

H200 Instabil, explosiv. P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett
H201 Explosiv, Gefahr der Massenexplosion. bereithalten.
H202 Explosiv; grosse Gefahr durch Splitter, Spreng- und Wurfstücke. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
H204 Gefahr durch Feuer oder Splitter, Spreng- und Wurfstücke. P103 Vor Gebrauch Kennzeichnungsetikett lesen.
H205 Gefahr der Massenexplosion bei Feuer.
H220 Extrem entzündbares Gas. P-Satz P200-Reihe: Prävention (Auszug)
H221 Entzündbares Gas.
H222 Extrem entzündbares Aerosol.
H223 Entzündbares Aerosol. P201 Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen.
H224 Flüssigkeit und Dampf extrem entzündbar. P202 Vor Gebrauch alle Sicherheitshinweise lesen und verstehen.
H225 Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar. P210 Von Hitze / Funken / offener Flamme / heissen Oberflächen fernhalten,
H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar. nicht rauchen.
H228 Entzündbarer Feststoff. P211 Nicht gegen offene Flamme oder andere Zündquelle sprühen.
H240 Erwärmung kann Explosion verursachen. P220 Von Kleidung /…/ brennbaren Materialien fernhalten/entfernt aufbewah-
H241 Erwärmung kann Brand oder Explosion verursachen. ren.
H242 Erwärmung kann Brand verursachen. P221 Mischen mit brennbaren Stoffen /… unbedingt verhindern.
H250 Entzündet sich in Berührung mit Luft von selbst. P222 Kontakt mit Luft nicht zulassen.
H251 Selbsterhitzungsfähig, kann sich selbst erhitzen; kann in Brand geraten. P223 Kontakt mit Wasser wegen heftiger Reaktion und möglichem Aufflam-
H252 In grossen Mengen selbsterhitzungsfähig; kann in Brand geraten. men unbedingt verhindern.
H261 In Berührung mit Wasser entstehen entzündbare Gase. P230 Feucht halten mit …
H270 Kann Brand verursachen oder verstärken; Oxidationsmittel. P232 Vor Feuchtigkeit schützen.
H271 Kann Brand oder Explosion verursachen; starkes Oxidationsmittel. P233 Behälter dicht verschlossen halten.
H272 Kann Brand verstärken; Oxidationsmittel. P234 Nur im Originalbehälter aufbewahren..
H280 Enthält Gas unter Druck; kann bei Erwärmung explodieren. P240 Behälter und zu befüllende Anlage erden.
H281 Enthält tiefkaltes Gas; kann Kälteverbrennungen oder Verletzungen P241 Explosionsgeschützte elektrische Betriebsmittel / Lüftungsanlagen / Be-
verursachen. leuchtung /… verwenden.
H290 Kann gegenüber Metallen korrosiv sein. P242 Nur funkenfreies Werkzeug verwenden.
P243 Massnahmen gegen elektrostatische Aufladungen treffen.
P244 Druckminderer frei von Fett und Öl halten.
H-Satz H300-Reihe: Gesundheitsgefahren (Auszug) P251 Behälter steht unter Druck: Nicht durchstechen oder verbrennen, auch
nicht nach der Verwendung.
H300 Lebensgefährlich bei Verschlucken. P260 Staub / Rauch / Gas / Nebel / Dampf / Aerosol nicht einatmen.
H301 Giftig bei Verschlucken. P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden.
H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. P262 Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen.
H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege lebensgefähr- P264 Nach Gebrauch … gründlich waschen.
lich sein. P270 Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.
H310 Lebensgefahr bei Hautkontakt. P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden.
H311 Giftig bei Hautkontakt. P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
H312 Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt. P280 Schutzhandschuhe / Schutzkleidung / Augenschutz / Gesichtsschutz tra-
H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. gen.
H315 Verursacht Hautreizungen. P281 Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung verwenden.
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. P282 Schutzhandschuhe / Gesichtsschild / Augenschutz mit Kälteisolierung tra-
H318 Verursacht schwere Augenschäden. (entfällt, wenn auch H314) gen.
H319 Verursacht schwere Augenreizung. P283 Schwer entflammbare / flammhemmende Kleidung tragen.
H330 Lebensgefahr bei Einatmen. P284 Atemschutz tragen.
H331 Giftig bei Einatmen.
H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen. P-Satz P300-Reihe: Reaktion (Auszug)
H334 Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembe-
schwerden verursachen.
H335 Kann die Atemwege reizen. P301 BEI VERSCHLUCKEN: ...
H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. P302 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: ...
H340 Kann genetische Defekte verursachen (Expositionsweg angeben, so- P303 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): ...
fern schlüssig belegt ist, dass diese Gefahr bei keinem anderen Exposi- P304 BEI EINATMEN: ...
tionsweg besteht). P305 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: ...
H350 Kann Krebs erzeugen (Expositionsweg angeben, sofern schlüssig belegt P306 BEI KONTAMINIERTER KLEIDUNG: ...
ist, dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht). P310 Sofort Tox-Zentrum oder Arzt anrufen.
H360 Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib P311 Tox-Zentrum oder Arzt anrufen.
schädigen (konkrete Wirkung angeben, sofern bekannt) (Expositions- P312 Bei Unwohlsein Tox-Zentrum oder Arzt anrufen.
weg angeben, sofern schlüssig belegt ist, dass die Gefahr bei keinem P313 Ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen.
anderen Expositionsweg besteht). P314 Bei Unwohlsein ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen.
H362 Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen. P315 Sofort ärztlichen Rat einholen / ärztliche Hilfe hinzuziehen.
H370 Schädigt die Organe (oder alle betroffenen Organe nennen, sofern P320 Besondere Behandlung dringend erforderlich (siehe … auf diesem Kenn-
bekannt) (Expositionsweg angeben, sofern schlüssig belegt ist, dass zeichnungsetikett).
diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht). P321 Besondere Behandlung (siehe … auf diesem Kennzeichnungsetikett).
H371 Kann die Organe schädigen (oder alle betroffenen Organe nennen, P322 Gezielte Massnahmen (siehe … auf diesem Kennzeichnungsetikett).
sofern bekannt) (Expositionsweg angeben, sofern schlüssig belegt ist, P330 Mund ausspülen.
dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht). P331 KEIN Erbrechen herbeiführen.
H372 Schädigt die Organe (alle betroffenen Organe nennen) bei längerer P332 Bei Hautreizung:
oder wiederholter Exposition (Expositionsweg angeben, wenn schlüssig P333 Bei Hautreizung oder -ausschlag:
belegt ist, dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg be- P334 In kaltes Wasser tauchen / nassen Verband anlegen.
steht). P335 Lose Partikel von der Haut abbürsten.
H373 Kann die Organe schädigen (alle betroffenen Organe nennen, sofern P336 Vereiste Bereiche mit lauwarmem Wasser auftauen. Betroffenen Bereich
bekannt) bei längerer oder wiederholter Exposition (Expositionsweg nicht reiben.
angeben, wenn schlüssig belegt ist, dass diese Gefahr bei keinem ande- P337 Bei anhaltender Augenreizung: ...
ren Expositionsweg besteht). P338 Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter
ausspülen.
P340 Die betroffene Person an die frische Luft bringen und in einer Position
H-Satz H400-Reihe: Umweltgefahren (Auszug) ruhigstellen, die das Atmen erleichtert.
P341 Bei Atembeschwerden an die frische Luft bringen und in einer Position
H400 Sehr giftig für Wasserorganismen. ruhigstellen, die das Atmen erleichtert.
H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung. P342 Bei Symptomen der Atemwege: ...
H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. P350 Behutsam mit viel Wasser und Seife waschen.
H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. P351 Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen.
H413 Kann für Wasserorganismen schädlich sein, mit langfristiger Wirkung. P352 Mit viel Wasser und Seife waschen.
P353 Haut mit Wasser abwaschen / duschen.
EUH- Ergänzende Gefahrenmerkmale und Kennzeichnungselemente (Aus- P360 Kontaminierte Kleidung und Haut sofort mit viel Wasser abwaschen und
Sätze zug) danach Kleidung ausziehen.
P370 Bei Brand: ...
EUH 006 Mit und ohne Luft explosionsfähig. P372 Explosionsgefahr bei Brand.
EUH 014 Reagiert heftig mit Wasser. P380 Umgebung räumen.
EUH 018 Kann bei Verwendung explosionsfähige/ entzündbare Dampf/ Luft-Gemische
bilden. P-Satz P400-Reihe: Aufbewahrung (Auszug)
EUH 019 Kann explosionsfähige Peroxide bilden.
EUH 029 Entwickelt bei Berührung mit Wasser giftige Gase.
EUH 032 Entwickelt bei Berührung mit Säure sehr giftige Gase. P402 An einem trockenen Ort aufbewahren.
EUH 066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen. P403 An einem gut belüfteten Ort aufbewahren.
EUH 070 Giftig bei Berührung mit den Augen. P404 In einem geschlossenen Behälter aufbewahren.
EUH 071 Wirkt ätzend auf die Atemwege. P405 Unter Verschluss aufbewahren.
EUH 059 Die Ozonschicht schädigend. P406 In korrosionsbeständigem /… Behälter mit korrosionsbeständiger Ausklei-
EUH 201 Enthält Blei. Nicht für den Anstrich von Gegenständen verwenden, die von dung aufbewahren.
Kindern gekaut oder gelutscht werden könnten. P410 Vor Sonnenbestrahlung schützen.
EUH 201 A Achtung! Enthält Blei. P411 Bei Temperaturen von nicht mehr als … °C / … aufbewahren.
EUH 202 Cyanacrylat. Gefahr. Klebt innerhalb von Sekunden Haut und Augenlider zu- P412 Nicht Temperaturen von mehr als 50 °C aussetzen.
sammen. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P420 Von anderen Materialien entfernt aufbewahren.
74 Arbeitssicherheit

K3 Industrielle Gase
Gasflaschen-Kennzeichnung

Produktebezeichnung Gefahrensymbole mit


Nr. der Gefahrklasse

Hersteller, Adr./Telefon

Ergänzende Gefahrenangabe Hinweise in mindestens


und Vorsichtsmassnahmen einer zweiten Landessprache
Sicherheitsdatenblatt

Gefahrensymbole auf Gasflaschen

oder oder

2 2 2 2 2 5.1 8

nicht entzündbar entzündbar giftig entzündend ätzend


nicht giftig

Farbcodierung auf Gasflaschen

N N N N N N N
Acetylen (C2H2) Argon (Ar) Helium (He) Kohlendioxid (CO2) Sauerstoff (O2) Stickstoff (N2 ) Wasserstoff (H2)
oxidrot dunkelgrün braun grau weiss schwarz rot

N = Neu; Farbcodierung ab 2006. Ältere, noch im Umlauf befindliche Gasflaschen, weisen auf der Schulter andere Farben auf, so
sind z. B. Sauerstoff blau und Acetylen orange gekennzeichnet.

K4 Kältemittel, Kältemittelöle
Eigenschaften R1234yf R744 R134a Abkürzung Erklärung
der Kältemittel (HFO-1234yf) (CO2) ODP Ozone Depletion Potential,
Siedepunkt keiner bei (Ozonabbau- potenzial)
-29 °C -26 °C
mit 1013 hPa Normaldruck GWP Global Warming Potential,
Kritischer Punkt 95 °C 31 °C 102 °C Greenhouse Warming Potential
(Globales Erwärmungspotenzial)
Molare Masse 114 g/mol 44,01 g/mol 102,04 g/mol
TEWI Total Equivalent Warming Impact.
ODP 0 0 0 TEWI-Kennziffer: Auf CO2 bezogener Ver-
GWP 4,4 1 1430 gleichswert der die Gesamt-Treibhausbe-
lastung angibt
Verweildauer
zirka 120 ASHRAE American Society of Heating, Refrigerati-
in der Atmo- 11 Tage 14 Jahre
Jahre on an Air-conditioning Engineers
sphäre
R Refrigerant (Kältemittel)
HFO Hydrofluorolefin
PAG Polyalkylenglykol, Kälteöl, ist hygrosko-
pisch
POE Polyolester, Kälteöl, ist hygroskopisch
Abkürzungen und englische Begriffe 75

L1 Abkürzungen und englische Begriffe


ABS Anti-Blockier-System GPS Global Positioning System (Weltweites Positionsbestimmungs-
ABV Anti-Blockier-Verhinderer system)
AC Alternating current (Wechselstrom) GWP Global Warming Potential, Greenhouse Warming Potential
ACC Automatic Cruise Control (automatische Abstandsregelung) (Globales Erwärmungspotenzial)
ACEA Association des Constructeurs Europeéns de l'Automobil
ADS Adaptives Dämpfersystem HBA Hilfskraftbremsanlage
AGR Abgasrückführung HEV Hybrid Electric vehicle
AGS Automatische Getriebesteuerung HFM Heissfilm-Luftmassenmesser
ASHRAE American Society of Heating, Refrigeration and Air-conditioning HFO Hydrofluorolefin
Engineers HUD Head-up-Display
AKS Automatisches Kupplungs System HV Hoch-Volt
ALB Automatisch lastabhängiger Bremskraftregler
ASC Automatic-Stability-Control (Automatische Stabilitätskontrolle) lDl lndirect lnjection (Indirekte Einspritzung)
ASG Automatisiertes Schalt-Getriebe IGBT Insulated Gate Bipolar Transistor
ASR Antriebsschlupf-Regelung ISO International Organization for Standardization (Internationale
ASTM American Society of Testing and Materials (Amerikanische Ge- Organisation für Normung)
sellschaft für Prüftechnik und Materialwesen)
ATL Abgasturbolader LIN Local Interconnect Network
LLR Leerlaufregelung
BAS Bremsassistent LNG Liquified Natural Gas (verflüssigtes Erdgas)
BBA Betriebsbremsanlage LPG Liquified Petroleum Gas (Autogas)
BDE Benzin-Direkteinspritzung LR Load Response
BIP Beginning of Injection Period (Förderbeginn-Erkennung) LRF Load Response Fahrt
BMR Bremsmomentregelung LWL Lichtwellenleiter
LWR Leuchtweitenregelung
CAN Controller-Area-Network (rechnergestütztes Datennetz) LWS Latentwärmespeicher
CDI Common Rail Diesel lnjection (Common Rail Einspritzung)
CNG Compressed Natural Gas (komprimiertes Erdgas) MAF Mass Air FIow (Luftmassenmesser)
CPU Central Processing Unit (zentrale Recheneinheit) MAP Manifold Air Pressure (Saugrohrdrucksensor)
CRS Common Rail System MIL Malfunction Indicator Lamp
CVT Continuous-Variable-Transmission (Stufenloses Übersetzungs- MODIC Mobiler Diagnose Computer
getriebe) MOS Metal-Oxid Semiconductor (Metall-Oxid Halbleiter)
MOSFET MOS-Feldeffekt-Transistor
D2B Digital Domestic Bus MOST Media Oriented Systems Transport
DAB Digital Audio Broadcasting MSR Motor-Schleppmoment Regelung
DC Direct Current (Gleichstrom)
DDE Digitale-Diesel-Elektronik NBF Nadelbewegungsfühler
DFM Dynamo Feld Monitor NEFZ Neuer Europäischer Fahr-Zyklus
DI Direct Injection (Direkteinspritzung) NLS Needle Lift Sensor (Nadelbewegungs-Sensor)
DME Digitale-Motor-Elektronik
DMS Dehnmessstreifen OBD On Board Diagnose
DOT Department of Transportation (Verkehrsministerium in USA) ODP Ozone Depletion Potential (Ozonabbaupotenzial)
DPF Diesel Particulate Filter (Diesel-Partikelfilter)
DSC Digital-Stability-Control (Digitale Stabilitätskontrolle) PAG Polyalkylenglykol, Kälteöl
DVB Digital Video Broadcasting PCU Pump Control Unit (Pumpensteuergerät)
DVD Digital Versatile Disc PDE Pumpe-Düse-Einheit (Unit Injector System)
DWA Diebstahl-Warnanlage PLD Pumpe-Leitung-Düse (Unit Pump System)
PM Particulate Matter (Partikelmasse)
EAG Elektronisches Automatik-Getriebe POE Polyolester, Kälteöl
EBS Elektronisches Bremssystem POF Plastic Optical Fibre (Lichtwellenleiter)
ECVT Elektronisch gesteuertes stufenloses Übersetzungsgetriebe PWM Pulsweitenmodulation
EDC Elektronische-Dämpfer-Control
EDC Elektronic Diesel Control (Elektronisches Diesel R Refrigerant (Kältemittel)
Motormanagement) RDS Radio Data System (Radiosender Datensystem)
EDS Elektronische Differenzialsperre RHD Right-Hand Drive (Rechtslenker)
EGS Elektronische Getriebesteuerung RKS Reifendruck-Kontroll-System
EHB Electro-Hydraulic-Braking-System (Elektro-Hydraulisches- RME Rapsmethylester (Alternativkraftstoff)
Bremssystem)
EKS Elektronisches Kupplungssystem SAC Self Adjusting Clutch (Selbstnachstellende Kupplung)
EML Elektronische Motor-Leistungsregelung SBC Sensotronic Brake Control
EMV Elektro-Magnetische-Verträglichkeit SCR Selective Catalytic Reduction (Selektive katalytische Reduktion)
EOBD On-Board-Diagnose für Europa SP Sicherheitsprüfung
EPB Elektro-Pneumatische-Bremse SRS Supplement Restraint System (Sicherheits-Rückhaltesystem)
EPHS Electrically Powered Hydraulic Steering (elektro-hydraulische SUV Sport Utility Vehicle
Lenkunterstützung)
ESD Elektronisches Sperrdifferenzial TCS Traction Control System (Antriebsschlupfregelung)
ESG Einscheiben-Sicherheits-Glas TEWI Total Equivalent Warming Impact.
ESP Elektronic-Stability-Program (Elektronisches Stabilitäts- TEWI-Kennziffer: Auf CO2 bezogener Vergleichswert, der die
Programm) Gesamt-Treibhausbelastung angibt
ETRTO European Tyre and Rim Technical Organization (Europäische TFT Thin-Film Transistor (Dünnschichttransistor)
Organisation zur Erfassung von Reifen und Felgen) TTP Time-Triggered-Protocol
ETS Elektronisches Traktionssystem
UIS Unit Injector System (Pumpe-Düse-Einheit)
FBA Feststellbremsanlage UPS Unit Pump System (Pumpe-Leitung-Düse)
FDI Fuel Direct lnjection (Benzindirekteinspritzung)
FDR Fahrdynamikregelung VI Viskositätsindex
FDS Fahrzeug-Diagnose-System VSG Verbundsicherheitsglas
FET Feldeffekt-Transistor VTG Variable Turbinengeometrie (Abgasturbolader)
FGR Fahrgeschwindigkeitsregler VVT Variable Valve Timing (variable Ventilsteuerzeiten)
FSI Fuel Stratified lnjection (Benzindirekteinspritzung)
WLAN Wireless Local Area Network
GDI Gasoline Direct lnjection (Benzindirekteinspritzung) WÜK Wandler-Überbrückungs-Kupplung
76 Abkürzungen und englische Begriffe

absolute pressure Absoluter Druck camshaft in head engine CIH-Motor engine displacement Motorhubraum
absorption silencer Absorptionsschall- camshaft sensor Nockenwellensensor engine-drag torque Motorschleppmoment-
dämpfer capacitance Kapazität control regelung
acceleration Beschleunigung capacitors Kondensatoren engine graphs Motorkennlinien
acceleration knock Beschleunigungs- castor Nachlauf engine temperature Motortemperatur-
klopfen catalyst Katalysator  sensor sensor
activated carbon Aktivkohlebehälter centre of gravity of Fahrzeugschwerpunkt engine torque Motordrehmoment
 canister   vehicle exhaust system Auspuffanlage
activated carbon filter Aktivkohlefilter claw-pole generator Klauenpolgenerator exhaust-gas recircu- Abgasrückführung
active safety Aktive Sicherheit clearance lamps Begrenzungsleuchten  lation (EGR)
active steering Aktivlenkung clutch Kupplung exhaust-gas recircula- Abgasrückführventil
active suspension Aktive Federungs- clutch disk Kupplungsscheibe   tion valve
systems systeme coil ignition Spulenzündung exhaust-gas turbo Abgasturboaufladung
actors Aktoren combustion chamber Verbrennungsraum  charging
adjustable vibration Verstellbare Schwin- commercial vehicle Nkw-Reifen
 damper gungsdämpfer  tyres fault diagnosis Fehlerdiagnose
adjustment of head Scheinwerfereinstel- compact generator Compact-Generator final-drive assembly Achsantrieb
 lamp lung compression ignition Selbstzündung firing order Zündfolge
aerodynamic drag Luftwiderstand compression ratio Verdichtungsverhältnis fixed caliper Festsattel
air consumption Luftverbrauch compression space Verdichtungsraum flame glow-plug Flammglühkerze
air cooling Luftkühlung compressor Verdichter flash point Flammpunkt
air dryer Lufttrockner connecting rod Pleuelstange flap shift induction Klappenschaltsaugrohr
air flow sensor Luftmengenmesser connection diagram Schaltplan  pipe
air mass sensor Luftmassenmesser constant-pressure Gleichdruckverbren- flash code Blinkcode
air ratio Luftverhältnis   combustion nung flat-base rim Flachbettfelge
air spring Luftfeder constant-volume Gleichraumverbren- floating brake Faustsattel
alloy Legierung  combustion nung fly wheel Schwungrad
alI-wheel drive Allradantrieb continuously variable Stufenloses Getriebe fog lamp Nebelscheinwerfer
alI-wheel steering AIIrad-Lenkung   gearbox force Kraft
alternating current Drehstromgenerator control loop Regelkreis four-stroke engine Viertaktmotor
 generator control motor Stellmotor front engine Frontmotor
altitude sensor Höhensensor conventional ignition Konventionelle Zünd- front-wheel drive Vorderradantrieb
anti-freezing com- Gefrierschutzmittel anlage fuel Kraftstoff
 pound conversion grade Konvertierungsgrad fuel cell Brennstoffzelle
anti-Iock braking Anti-BIockier-System coolant Kühlmittel fuel filter Kraftstofffilter
 system coolant temperature Kühlmitteltemperatur- fuel pressure regulator Kraftstoffdruckregler
astabile tilting shape Astabile Kippstufe cooling Kühlung fuel tank vent valve Tankentlüftungsventil
atmospheric pressure Atmosphärischer Druck cooling system Kühlsystem fuel tank ventilation Kraftstoffbehälterent-
atomic Atom coupling head Kupplungskopf lüftung
attitude angle Schwimmwinkel crank-gear Kurbeltrieb fuse elektrische Sicherung
automatic anti-lock Automatische Blockier- crankshaft Kurbelwelle 
Verhinderer crescent gear pump Sichelpumpe gasoline Benzin
automatic gearbox Automatikgetriebe customer service Kundendienst gas suspension Gasfederung
automatic transmissi- ATF-Öl gateway Verbindungsstelle von
  on fluid damping of vibrations Schwingungsdämp- Netzwerken
auxillary power take- Nebenantrieb fung gear drive Zahnradtrieb
of dial gauge Messuhr gearbox Getriebe
average speed Durchschnittsge- diesel engine Dieselmotor glow plugs Glühkerzen
schwindigkeit differential gear Ausgleichsgetriebe grooved ball bearing Rillenkugellager
axial force Axialkraft differential lock Ausgleichssperren
axially offset Desachsierung disk brake Scheibenbremse Hall-effect pulse Hallgeber
axle drive Achsgetriebe disk spring Tellerfeder  generator
axle geometry Achsgeometrie displacement Hubraum headlamps Scheinwerfer
axle-pivot steering Achsschenkel-Lenkung distributor-injection Verteilereinspritz- headlight range Leuchtweiteneinstel-
 pump pumpe (EDC)   adjustment lung
balancing Auswuchten distributorless elec- Vollelektronische headlight range Leuchtweitenregelung
belt drive Riementrieb   tronic ignition Zündung  control
blower clutch Lüfterkupplung double overhead DOHC-Motor heat range Wärmewert
blower drive Lüfterantrieb   camshaft engine horizontally opposed Boxermotor
boost pressure Ladedruck driving speed Fahrgeschwindigkeit   engine
bottom valve Bodenventil driving speed sensor Fahrgeschwindigkeits- hybrid propulsion Hybridantrieb
brake circuit scheme Bremskreisaufteilung sensor hydraulic lifter Hydrostössel
brake control loop Bremsregelkreis drop-centre rim Tiefbettfelge
brake disk Bremsscheibe dry-sump lubrication Trockensumpfschmie- idIe adjustment Leerlaufsteller
brake drum Bremstrommel rung idle switch Leerlaufschalter
brake fluid Bremsflüssigkeit dwell angle Schliesswinkel ignition angle Zündwinkel
brake linkage Bremsgestänge dwell period Schliesszeit ignition coil Zündspule
brake power assist Bremskraftverstärker ignition delay Zündverzug
 unit electric retarder Wirbelstrombremse ignition interval Zündabstand
brake power regulator Bremskraftregler electro-hydraulic fuel elektrohydraulischer ignition system Zündanlage
brake-pressure reducer Bremsdruckminderer  controller Drucksteller inductive pickup Induktivgeber
brake-pressure control Bremsdruckregelung electronic ignition Elektronische Zündung inIet air temperature Ansauglufttemperatur-
brake-pressure sensor Bremsdrucksensor electronic petrol Elektronische Benzin- inIet manifold air Saugrohrdrucksensor
brakes Bremsen  injection einspritzung   pressure sensor
braking distance Bremsweg electronic speed Elektronischer Ge- injection nozzle Einspritzdüsen
braking system Bremsanlage  control schwindikeitsregler injection pressure Einspritzdruck
bulb Glühlampe electronic stability Elektronisches Stabi- injection valve Einspritzventil
 programm litätsprogramm (ESP) inlet manifold air Saugrohrdrucksensor
camber Sturz (Rad) emergency running Notlauf   pressure
camshaft Nockenwellen engine Motor inlet manifold chan- Saugrohrumschalt-
camshaft advance Nockenwellenversteller engine brake Motorbremse   ging-over valve ventil
Abkürzungen und englische Begriffe 77

inlet manifold flap Saugrohrklappenum- power assist steering Servolenkung spring Feder
  changing-over valve schaltventil pre-engaged drive Schub-Schraubtrieb- spring strut Federbein
in-line engine Reihenmotor  starter Starter star connection Sternschaltung
in-line injection pump Reiheneinspritzpumpe pre-field circuit Vorerregerstromkreis static friction Haftreibung
input-processing- EVA-Prinzip prehaeting system Vorglühanlage steer angle sensor Lenkwinkelsensor
  output principle pre-ignition Frühzündung steering system Lenkung
interior-mixture Innere Gemischbildung pressure circulation Druckumlaufschmie- steering wheel Lenkrad
 formation  lubrication rung stop light switch Bremslichtschalter
internal combustion Hubkolbenmotor pressure differential Differenzdrucksensor stop lights Bremsleuchten
  piston engine   sensor stroke Takt
internal gear pump Innenzahnradpumpe pressure regulator Druckregler stroke to bore ratio Hub-Bohrungsver-
pressure sensor Drucksensor hältnis
kingpin offset Lenkrollhalbmesser primary cup seal Primärmanschette suspension Federung
knock sensor Klopfsensor programming flow Programmablauf switch Schalter
 chart synchronizing device Synchronisiereinrich-
lambda control Lambdaregelung pulse generator Impulsgeber tung
lambda probe Lambdasonde pump-connection- Pumpe-Leitung-Düse system test device Systemtestgerät
leaf spring Blattfeder  nozzle
light alloy wheel Leichtmetallrad pump-nozzlemagneto Pumpe-Düse-Magnet- three-way catalytic Dreiwegekatalysator
liquid cooling Flüssigkeitskühlung  valve ventile   converter
load capacity index Tragfähigkeitsindex pump-nozzle-unit Pumpe-Düse-Einheit throttle valve Drosselklappe
loading limitation Ladebegrenzungs- throttle position Drosselklappengeber
 valve ventil quality control Qualitätsregelung  sensor
load-reduction by me- Zündungseingriff quantity control Quantitätsregelung thrust link tape Schubgliederband
  ans of ignition retard timing diagram Steuerdiagramm
load signal Lastsignal rack and pinion Zahnstangenlenkge- timing ignition Frühzündungszeit
locking synchroniza- Sperrsynchronisierung   steering gear triebe  advance
 tion radial ply tyres Radialreifen toe difference angle Spurdifferenzwinkel
locking value Sperrwert radial-piston injection Radialkolben-Verteiler- toe-in Vorspur
lubricating grease Schmierfett  pump einspritzpumpe toe-out Nachspur
lubricating oil Schmieröl range-change injec- Gruppeneinspritzung toothed-belt drive Zahnriementrieb
lubricating oil filter Schmierölfilter  tion torque Drehmoment
lubrication Schmierung rear axle Hinterachse torque converter Drehmomentwandler
rear engine Heckmotor torsion bar spring Drehstabfeder
main load sensor Hauptlastsensor rear fog lamp Nebelschlussleuchten traction control system Antriebsschlupfrege-
manifold pressure Saugrohrdruck rear lamps Schlussleuchten lung
manual gearbox Schaltgetriebe rear wheel drive Hinterradantrieb transistorised ignition Transistorzündanlagen
mass air-flow meter Luftmassenmesser reduction catalyst Reduktionskatalysator   system
multi-disk clutch Mehrscheibenkupp- residual magnetism Remanenz transmission Übersetzung, Getriebe
lung resonance tubes Resonanzrohre transversal accelera- Querbeschleunigungs-
multi-link suspension Mehrlenkerachse rigid axle Starrachse   tion sensor sensor
multipoint injection Mehrpunkteinsprit- rim Felge transverse link Querlenker
MPI zung rim code Felgenbezeichnungen turbocharger Abgasturbolader
multi valve Mehrventiltechnik roll center Momentanzentrum turbo lag Turboloch
roller chain Rollenkette twist-beam rear axle Verbundlenkerachse
oblique angle Schräglaufwinkel roller skin Rollbalg two-spark ignition coil Zweifunkenzündspule
on-board diagnostic On-Bord-Diagnose roller vane pump Rollenzellenpumpe tyre cross sections Relfenquerschnitte
opening of the spanner Maulweite rolling friction Rollreibung tyre designations Reifenbezeichnungen
operational amplifier Operationsverstärker rolling resistance Rollwiderstand tyre dimensions Reifenabmessungen
optical axle alignment Optische Achsvermes- roots blower Rootsgebläse tyre patterns Reifenprofile
sung rotary-disk valve shift Drehschieber- tyre wear Reifenverschleiss
outside temperature Aussentemperatur-   induction pipe Schaltsaugrohr tyre width Reifenbreite
 sensor sensor rotary-rate sensor Drehratensensor tyres Bereifung, Reifen
overhead camshaft OHC-Motor rotor-type pump Rotorpumpe
 engine under floor engine Unterflurmotor
over head valves OHV-Motor safety Sicherheit understeering vehicle Untersteuerndes
 engine safety steering column Sicherheitslenksäule  handling Fahrverhalten
oversteering vehicle Übersteuerndes screw connections Schraubverbindungen unit of measurement Masseinheit
 handling Fahrverhalten secondary-air system Sekundärluftsystem
oxidation catalyst Oxidationskatalysator secondary-air valve Sekundärluftventil valve Ventil
oxygen sensor Lambda-Sonde  self-diagnosis Eigendiagnose valve actuation Ventilbetätigung
self-supporting body Selbsttragender Aufbau valve opening time Ventilöffnungszeit
park braking system Feststellbremsanlage  semi-trailing arm Schräglenker valve overlap Ventilüberschneidung
particulate filter Partikelfilter semi-trailing arm axle Schräglenkerachse valve rotating Ventildrehvorrichtung
passenger car Personenwagen sequential multi point Sequentielle Einsprit-  mechanism
passenger car tyres Pw-Reifen  injection zung valve seat Ventilsitz
passive safety Passive Sicherheit shift induction pipes Schaltsaugrohre variable camshaft- variable Nockenwel-
pedal position sensor Pedalwertgeber side-channel pump Seitenkanalpumpe timing lensteuerung
performance tuning Leistungssteigerung silencer Schalldämpfer V-belt Keilriemen
periphery pump Peripheralpumpe  simultaneous injection Simultane Einspritzung vibration damper Schwingungsdämpfer
permanent braking Dauerbremsanlage single point injection Zentraleinspritzung (SPI) viscous blower clutch Visco-Lüfterkupplung
  system single-bed catalyst Einbettkatalysator
permanent magneto Permanentmagnet spark ignition Fremdzündung weight (force) Gewichtskraft
piston Kolben sparking-plug Zündkerzen wet boiling point Nasssiedepunkt
planetary gearbox Planetengetriebe speed- and reference Drehzahl- und Bezugs- wheel Rad
planet wheel Planetenrad   mark sensor markengeber wheel base Radstand
planet carrier Planetenträger speed index Geschwindigkeitsindex wheel bearing Radlager
positive crankcase Kurbelgehäuseentlüf- speed of rotation Drehzahl wheel camber Sturz
  ventilation tung speed sensor Drehzahlsensor wheel cylinder Radzylinder
positive-displacement Verdrängerpumpe speed signal Geschwindigkeitssignal wheel suspensions Radaufhängungen
 pump spreading Spreizung wheel-speed sensor Raddrehzahlsensor
78 Stichwortverzeichnis

M1 Stichwortverzeichnis
Abgasgrenzwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Druck. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 Gleitreibung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Abkürzungen . . . . . . . . . . . . . . . 32, 75 - 79 Druckluftbremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Grafische Darstellungen . . . . . . . . . . . . . . 6
Abmass oberes, unteres. . . . . . . . . . . . . . 15 Druckventile. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 Grenzwerte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Abmasse (Bohrungen/Wellen). . . . . . 16,17 Griechisches Alphabet. . . . . . . . . . . . . . 58
ACEA. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 Eindrehung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Grundriss. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Akkumulator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Einheitsbohrung-, welle . . . . . . . . . . . . . 16 Gummifeder. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Akustische Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Einstich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Amperemeter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Elektrische Leitungen . . . . . . . . . . . . . . 29 Haftreibung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Anfasung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Elektromagnetismus . . . . . . . . . . . . . . . 34 Halbleiterbauelemente. . . . . . . . . . . . . 38
Anglo-Amerikanische Elektronische Bauelemente. . . . . . . . . . 38 Halbmetalle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Einheiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 Elektromotoren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Halbschnitt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Anhänger. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Elemente, chemisch. . . . . . . . . . . . . . . . 53 Halogenlampen. . . . . . . . . . . . . . . . . 40, 41
Anhängersteckdose. . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Englische Begriffe . . . . . . . . . . . . . . 75 - 77 Heizwerte, spezifische. . . . . . . . . . . . . . . 56
Anpass. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 EURO-Grenzwerte. . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Hochspannung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Anschlusspläne. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Evolventenverzahnung. . . . . . . . . . . . . 23 Hochvolt (HV)-Anlagen. . . . . . . . . . . . . 29
Ansenkung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Explosionsdarstellungen. . . . . . . . . . . . . . 5 Hohlradantrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Ansichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 H-Sätze. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
API-Klassifikation. . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 Fahrzeugdaten. . . . . . . . . . . . . . . . . 63-68 Hydrauliksymbole . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
ATF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 Fahrzeugfedern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Hydraulikzylinder. . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Aufriss. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Farbcodierung, Gasflaschen . . . . . . . . . 74 Hydropneumatische Feder . . . . . . . . . . 28
Automatenöle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 Farbkennzeichnung, elektrische Hypoidantrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Axiallager. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Leitungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Federn. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 IGBT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Batterien/Akkumulatoren. . . . . . . . . . . 34 Federverbindungen. . . . . . . . . . . . . . . . 23 Industrielle Gase. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Bearbeitungsangaben. . . . . . . . . . . . . . 14 Feingewinde. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 ISO-Gewinde. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Beispielzeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Fertigungszeichnungen. . . . . . . . . . . . . . . 5
Beleuchtung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34, 40 Feste Stoffe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 JASO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Benzinmotor. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Festigkeitsklassen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Betätigungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22, 35 FET. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 Kabelfarben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Betätigungsarten d. Wegeventile. . . . . . 46 Flachdichtungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Kältemittel, -öle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Bezeichnungen am Fläche. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 Kegelradantrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Drehstück . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Flansch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Kegelrollenlager . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Blattfeder. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Flexray. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Keilverbindungen, Keilwellen. . . . . . . . 23
Blinkgeber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 Flüssige Stoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 Kennbuchstaben (Elektrik) . . . . . . . . . . . 32
Blockschaltbilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Formate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Kenngrössen (Motor). . . . . . . . . . . . . . . 69
Bluetooth. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Formwellenverbindungen. . . . . . . . . . . 23 Kerbverzahnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Bremsenschaltpläne. . . 49Bremsflüssigkeit Funktionsdarstellungen. . . . . . . . . . . . . . . 5 Kernlochbohrung. . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
62 Funktionssymbole für Kerzengewinde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Bund. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Bremsenschaltpläne. . . . . . . . . . . . . . 49 Kippschaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Bussysteme. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Kleinspannung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Gasentladungslampen . . . . . . . . . . . . . . 41 Klemmenbezeichnungen. . . . . . . . . . . . . 31
CAN-Bus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Gasfeder. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Kondensatoren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Chemische Elemente. . . . . . . . . . . . . . . 53 Gasflaschen, Kennzeichnung . . . . . . . . 74 Konus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Chemische Verbindungen. . . . . . . . . . . 54 Gasförmige Stoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 Kopfkreis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Gebotszeichen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 Kugellager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Darlington-Schaltung. . . . . . . . . . . . . . 38 Gefahrenhinweise. . . . . . . . . . . . . . . . . 73 Kunststoffe, Kurzzeichen . . . . . . . . . . . . 57
Darstellung und Vermassung Gemischbildung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
von Gewinden . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Generatoren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Ladungswechsel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Darstellungsarten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Geschwindigkeitssymbole. . . . . . . . . . . 59 Lager. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Dehnverbindung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Getriebe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26, 27 Lagerzapfen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Diagramme. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Getriebeöle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 Lampen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34, 40, 41
Dichtungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Getriebeschema-Symbole . . . . . . . . . . . . 27 Länge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Dieselmotor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Gewinde. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13, 20 Längspressverbindung. . . . . . . . . . . . . . 23
DOT. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 Gewinde-Nenndurchmesser . . . . . . . . . 13 Laststeuerung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Drehstabfeder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 GHS (Global Harmonisiertes Leiterquerschnitt. . . . . . . . . . . . . . . 29, 30
Drehstück. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 System) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 Leitungen, elektrisch. . . . . . . . . . . . 29, 34
Stichwortverzeichnis 79

Lepelletier-Satz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Reedrelais. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 Symbole, elektrische . . . . . . . . . . . . . . . 34


Leuchtdioden. . . . . . . . . . . . . . . 35, 38, 40 Refrigerant (Kältemittel). . . . . . . . . . . . 74 Symbole, hydraulische. . . . . . . . . . . . . . 44
Leuchtmittel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40, 41 Regelungstechnik. . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 Symbole, logische. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
LIN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Regler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Symbole, pneumatische. . . . . . . . . . . . . . 47
Linien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Reibwerte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Logische Verknüpfungen . . . . . . . . . . . . 42 Reifendaten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 Technische Zeichnungen. . . . . . . . . . . . . . 5
Luftfeder. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Relais. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 Teilkreis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Restgase. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Teilschnitt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Magnetismus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Rettungszeichen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 Tellerfeder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Masse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 Rillenkugellager. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Thyristor. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Massstäbe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Rohrgewinde. . . . . . . . . . . . . . . . . . 13, 20 Toleranzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Messgeräte (Elektrik). . . . . . . . . . . . . . . 33 Rollreibung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 Torsionsstab . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Messgeräte (Fluidtechnik). . . . . . . . . . . . 46 Tragfähigkeitsindex. . . . . . . . . . . . . . . . 59
Metalle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 Sacklochbohrung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Transistoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Mitnehmerverbindungen . . . . . . . . . . . 23 SAE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 Trapezfeder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Montagezeichnungen. . . . . . . . . . . . . . . . 5 Schalterdarstellungen. . . . . . . . . . . 38, 39 Treibstoff. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
MOS-FET. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 Schaltzeichen, elektrische. . . . . . . . . . . 34 TTP. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
MOST . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Scheinwerfersysteme. . . . . . . . . . . . . . . 40 Typengenehmigungen. . . . . . . . . . . 63 - 68
Motordaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Schematische Zeichnungen. . . . . . . . . . . . 6
Motorenöle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 Schmelzsicherungen . . . . . . . . . . . . . . . . 41 Übergangspassungen. . . . . . . . . . . . . . . 15
Motormanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Schneckenradantrieb. . . . . . . . . . . . . . . . 26 Übergangsradius . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Motorradöl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 Schnitte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Übertragungselemente. . . . . . . . . . . . . . 27
Muttern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Schnittebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Schnittgeschwindigkeit. . . . . . . . . . . . . 70 Vakuumlampen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Nadellager. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Schnittverlauf. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Ventile der Fluidtechnik . . . . . . . . . 44 - 49
Nennmass. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Schraffuren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Verbindungen, chemische. . . . . . . . . . . 54
Nichtmetalle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 Schrägkugellager. . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Verbotszeichen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Niederspannung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Schrauben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21, 22 Verbrennung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Nomogramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Schraubenfeder. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Verknüpfungen, logische . . . . . . . . . . . . 42
Normalgewinde. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Schraubenradantrieb. . . . . . . . . . . . . . . . 26 Vermassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12, 13
Schraubensicherungen . . . . . . . . . . . . . . 22 Verzahnungsarten. . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Oberflächen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Schrumpfverbindung. . . . . . . . . . . . . . . 23 Viskositätsvergleich. . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Ohmmeter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Schweissen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18, 19 Vollschnitt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Ölspezifikationen. . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 Seitenriss. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Voltmeter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Optokoppler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 Sensoren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Volumen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Ordnungszahl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 Sicherheitshinweise. . . . . . . . . . . . . . . . 73 Vorsatzzeichen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
O-Ringe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Sicherheitskennzeichnungen . . . . . . . . . 71
Ottomotor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Sicherungen, Elektrik. . . . . . . . . . . . . 34, 41 Wälzlager. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Sicherungen, Mechanik. . . . . . . . . . . . . . 22 Wärmeenergieverteilung . . . . . . . . . . . 69
Passungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 - 17 Simmerring. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Warnzeichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Pendellager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Simpson-Satz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Wegeventile. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44, 45
Periodentabelle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 Spannungsbezugspfeil. . . . . . . . . . . . . . 33 Wellendarstellung. . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Planetengetriebe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Spannungsebenen. . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Werkstoffarten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Pneumatiksymbole. . . . . . . . . . . . . . . . . 47 Spannungsverlust. . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Whitworth-Gewinde. . . . . . . . . . . . . . . 20
Polygonwellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Spezifischer Heizwert . . . . . . . . . . . . . . . 56 Widerstände. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Presspassungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Spielpassungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Wilson-Satz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Pressverbindungen. . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Spiralfeder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Woodruffkeil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Profildichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Spulen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
P-Sätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73 Steuergeräte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Xenonlampen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Pumpen, hydraulisch. . . . . . . . . . . . . . . 44 Steuerungstechnik. . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Stirnradantrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Zahnradgetriebe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Querbohrung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Stirnseite. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Zahnstangenantrieb . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Stoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 Zeichnungsarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Radialwellendichtring. . . . . . . . . . . . . . . 25 Stoffwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55, 56 Zugfahrzeug. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Rauhwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Strombezugspfeil. . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Zulässiger Spannungsverlust. . . . . . . . . 29
Ravigneaux-Satz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Stromkreise. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Zündung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36, 69
Recyclingsymbole. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 Stromlaufplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Zylinderrollenlager . . . . . . . . . . . . . . . . 24