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Erstellt am: 13.04.2005

Ausdrucke aus der digitalen Datenbank der TÜV Rheinland Group. Netz- und Vervielfältigungserlaubnis gilt nur für DVS-Mitglied 645209 (TÜV Rheinland Industrie Service).
Zuletzt geändert am: 09.05.2006

Juli 2006

DVS – DEUTSCHER VERBAND


Angleichung der DIN 6700
FÜR SCHWEISSEN UND
an neue Normen Merkblatt
VERWANDTE VERFAHREN E.V.
Qualifizierung und Auswahl der Schweißzusätze; DVS 1622
Anpassung der Werkstoffgruppen Beiblatt 1

Das Merkblatt DVS 1622 enthält Druckfehlerberichtigungen zur DIN 6700 und Regelungen zur Anpassung der DIN 6700-Reihe an
neue Normen.
Dieses Beiblatt wurde mit dem Ziel erstellt, die DIN 6700-6 an die neuen Normen für Schweißzusätze und Werkstoffe anzupassen.

Inhalt: 1 Allgemeines

1 Allgemeines Dieses Beiblatt enthält Hinweise zur


2 Geltungsbereich – Anwendung der DIN EN 13479 und der DIN EN 14532-1 bis -3.
3 Verweise auf Normen, Vorschriften und Richtlinien – Anpassung des Anhangs A in der DIN 6700-6 an die aktuellen
4 Qualifizierung der Schweißzusätze EN-Schweißzusatzwerkstoffnormen,
4.1 Grundsätzliche Bemerkungen
– Anpassung des Anhangs C in der DIN 6700-6 an die aktuellen
4.2 Qualifizierung und Konformitätsbewertung EN-Werkstoffnormen,
4.3 Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstellen
– Anpassung der Vorgaben in der DIN 6700-6, Abs. 4.4 an die
5 Auswahl der Schweißzusätze
Werkstoffbescheinigungen nach DIN EN 10204.
Nachdruck und Kopie, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Herausgebers

6 Anpassung der Werkstoffgruppen


7 Werkstoffbescheinigungen
Anlagen: 1: Zulassungszertifikat 2 Geltungsbereich
2: Kennzeichnung
3 – 5: Auswahl der Schweißzusätze nach Dieses Beiblatt gilt für die Anwendung der DIN 6700-6.
DIN 6700-6, Anhang A Die Anforderungen der DIN 6700 bleiben gültig bis zum Erschei-
6 – 8: Anpassung der Werkstoffgruppen nach nen einer europäischen Norm zum Schweißen von Schienen-
DIN 6700-6, Anhang C fahrzeugen (EN 15085).

3 Verweise auf Normen, Vorschriften und Richtlinien

CEN ISO/TR 15608 Schweißen – Richtlinien für eine Gruppeneinteilung von metallischen Werkstoffen: Ausgabe: 2005-10
DIN 5512-3 Werkstoffe für Schienenfahrzeuge – Stähle – Teil 3: Flacherzeugnisse aus nichtrostenden Stählen; Auswahl-
norm: Ausgabe: 2004-05
DIN 6700-1 Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen – Teil 1: Grundbegriffe, Grundregeln: Ausgabe:
2001-05
DIN 6700-2 Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen – Teil 2: Bauteilklassen, Anerkennung der Schweiß-
betriebe; Konformitätsbewertung: Ausgabe: 2001-05
DIN 6700-3 Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen – Teil 3: Konstruktionsvorgaben: Ausgabe: 2003-02
DIN 6700-4 Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen – Teil 4: Ausführungsregeln: Ausgabe: 2001-05
DIN 6700-5 Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen – Teil 5: Güteanforderungen: Ausgabe: 2002-05
DIN 6700-6 Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen – Teil 6: Werkstoffe, Schweißzusätze, Schweißverfah-
ren, schweißtechnische Planungsunterlagen: Ausgabe: 2000-08
DIN EN 10025-1 Warmgewalzte Erzeugnisse aus Baustählen – Teil 1: Allgemeine technische Lieferbedingungen: Ausgabe:
2005-02
DIN EN 10025-2 Warmgewalzte Erzeugnisse aus Baustählen – Teil 2: Technische Lieferbedingungen für unlegierte Baustähle:
Ausgabe: 2005-04
DIN EN 10025-3 Warmgewalzte Erzeugnisse aus Baustählen – Teil 3: Technische Lieferbedingungen für normalgeglühte/nor-
malisierend gewalzte schweißgeeignete Feinkornbaustähle: Ausgabe: 2005-02
DIN EN 10025-4 Warmgewalzte Erzeugnisse aus Baustählen – Teil 4: Technische Lieferbedingungen für thermomechanisch
gewalzte schweißgeeignete Feinkornbaustähle: Ausgabe: 2005-04
DIN EN 10025-5 Warmgewalzte Erzeugnisse aus Baustählen – Teil 5: Technische Lieferbedingungen für wetterfeste Baustäh-
le: Ausgabe: 2005-02

Diese Veröffentlichung wurde von einer Gruppe erfahrener Fachleute in ehrenamtlicher Gemeinschaftsarbeit erstellt und wird als eine wichtige Erkenntnisquelle zur
Beachtung empfohlen. Der Anwender muss jeweils prüfen, wie weit der Inhalt auf seinen speziellen Fall anwendbar und ob die ihm vorliegende Fassung noch gültig
ist. Eine Haftung des DVS und derjenigen, die an der Ausarbeitung beteiligt waren, ist ausgeschlossen.

DVS, Ausschuss für Technik, Arbeitsgruppe „Schweißen im Schienenfahrzeugbau“

Bezug: Verlag für Schweißen und verwandte Verfahren DVS-Verlag GmbH, Postfach 10 19 65, 40010 Düsseldorf, Telefon (02 11) 15 91- 0, Telefax (02 11) 15 91-150
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DIN EN 10025-6 Warmgewalzte Erzeugnisse aus Baustählen – Teil 6: Technische Lieferbedingungen für Flacherzeugnisse aus
Stählen mit höherer Streckgrenze im vergüteten Zustand: Ausgabe: 2005-02
DIN EN 10028-1 Flacherzeugnisse aus Druckbehälterstählen – Teil 1: Allgemeine Anforderungen: Ausgabe: 2003-09
DIN EN 10028-2 Flacherzeugnisse aus Druckbehälterstählen – Teil 2: Unlegierte und legierte Stähle mit festgelegten Eigen-
schaften bei erhöhten Temperaturen: Ausgabe: 2003-09
DIN EN 10028-3 Flacherzeugnisse aus Druckbehälterstählen – Teil 3: Schweißgeeignete Feinkornbaustähle, normalgeglüht:
Ausgabe: 2003-09
DIN EN 10083-1 Vergütungsstähle – Teil 1: Technische Lieferbedingungen für Edelstähle: Ausgabe: 1996-10
DIN EN 10083-2 Vergütungsstähle – Teil 2: Technische Lieferbedingungen für unlegierte Qualitätsstähle: Ausgabe: 1996-10
DIN EN 10083-3 Vergütungsstähle – Teil 3: Technische Lieferbedingungen für Borstähle: Ausgabe: 1996-10
DIN EN 10088-1 Nichtrostende Stähle – Teil 1: Verzeichnis der nichtrostenden Stähle: Ausgabe: 2005-09
DIN EN 10088-2 Nichtrostende Stähle – Teil 2: Technische Lieferbedingungen für Blech und Band aus korrosionsbeständigen
Stählen für allgemeine Verwendung: Ausgabe: 2005-09
DIN EN 10088-3 Nichtrostende Stähle – Teil 3: Technische Lieferbedingungen für Halbzeug, Stäbe, Walzdraht, gezogenen
Draht, Profile und Blankstahlerzeugnisse aus korrosionsbeständigen Stählen für allgemeine Verwendung:
Ausgabe: 2005-09
DIN EN 10130 Kaltgewalzte Flacherzeugnisse aus weichen Stählen zum Kaltumformen – Technische Lieferbedingungen:
Ausgabe: 1999-02
DIN EN 10204 Metallische Erzeugnisse – Arten von Prüfbescheinigungen: Ausgabe: 2005-01
DIN EN 10216-2 Nahtlose Stahlrohre für Druckbeanspruchungen – Technische Lieferbedingungen – Teil 2: Rohre aus unlegier-
ten und legierten Stählen mit festgelegten Eigenschaften bei erhöhten Temperaturen: Ausgabe: 2004-07
DIN EN 13479 Schweißzusätze – Allgemeine Produktnorm für Zusätze und Pulver zum Schmelzschweißen von metallischen
Werkstoffen: Ausgabe: 2005-03
DIN EN 14532-1 Schweißzusätze – Prüfverfahren und Qualitätsanforderungen – Teil 1: Grundprüfungen und Konformitäts-
bewertung von Schweißzusätzen für Stahl, Nickel und Nickellegierungen: Ausgabe: 2005-02
DIN EN 14532-2 Schweißzusätze – Prüfverfahren und Qualitätsanforderungen – Teil 2: Ergänzende Prüfungen und Konformi-
tätsbewertung von Schweißzusätzen für Stahl, Nickel und Nickellegierungen: Ausgabe: 2005-02
DIN EN 14532-3 Schweißzusätze – Prüfverfahren und Qualitätsanforderungen – Teil 3: Konformitätsbewertung von Drahtelekt-
roden, Drähte und Stäbe zum Schweißen von Aluminiumlegierungen: Ausgabe: 2005-02
DIN EN 1561 Gießereiwesen – Gusseisen mit Lamellengraphit: Ausgabe: 1997-08
DIN EN 1562 Gießereiwesen – Temperguss: Ausgabe: 1997-08
DIN EN 1563 Gießereiwesen – Gusseisen mit Kugelgraphit: Ausgabe: 2005-10
DIN EN 1600 Schweißzusätze – Umhüllte Stabelektroden zum Lichtbogenhandschweißen von nichtrostenden und hitzebe-
ständigen Stählen: Ausgabe: 1997-10
DIN EN 1652 Kupfer- und Kupferlegierungen – Platten, Bleche, Bänder, Streifen und Ronden zur allgemeinen Verwendung:
Ausgabe: 1998-03
DIN EN 1653 Kupfer und Kupferlegierungen – Platten, Bleche und Ronden für Kessel, Druckbehälter und Warmwasserspei-
cheranlagen: Ausgabe: 2000-11
DIN EN 1654 Kupfer- und Kupferlegierungen – Bänder für Federn und Steckverbinder: Ausgabe: 1998-03
DIN EN 439 Schweißzusätze – Schutzgase zum Lichtbogenschweißen und Schneiden: Ausgabe: 1995-05
DIN EN 440 Schweißzusätze – Drahtelektroden und Schweißgut zum Metall-Schutzgasschweißen von unlegierten Stählen
und Feinkornstählen: Ausgabe: 1994-11
DIN EN 499 Schweißzusätze – Umhüllte Stabelektroden zum Lichtbogenhandschweißen von unlegierten Stählen und
DIN 1913 Feinkornstählen – Einteilung: Ausgabe: 1995-01
DIN EN 573-1 Aluminium und Aluminiumlegierungen – Chemische Zusammensetzung und Form von Halbzeug –
Teil 1: Numerisches Bezeichnungssystem: Ausgabe: 2005-02
DIN EN 573-2 Aluminium und Aluminiumlegierungen – Chemische Zusammensetzung und Form von Halbzeug –
Teil 2: Bezeichnungssystem mit chemischen Symbolen: Ausgabe: 1994-12
DIN EN 573-3 Aluminium und Aluminiumlegierungen – Chemische Zusammensetzung und Form von Halbzeug –
Teil 3: Chemische Zusammensetzung: Ausgabe: 2003-10
DIN EN 757 Aluminium und Aluminiumlegierungen – Vorlegierungen, durch Erschmelzen hergestellt – Spezifikationen:
Ausgabe: 1995-09
DIN EN ISO 18273 Schweißzusätze – Massivdrähte und -stäbe zum Schmelzschweißen von Aluminium und Aluminiumlegierun-
gen – Einteilung: Ausgabe: 2004-05
DIN EN ISO 4063 Schweißen und verwandte Prozesse – Liste der Prozesse und Ordnungsnummern: Ausgabe: 2000-04
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DIN EN ISO 6947 Schweißnähte – Arbeitspositionen – Definitionen der Winkel von Neigung und Drehung: Ausgabe: 1997-05
DIN EN ISO 9606-3 Prüfung von Schweißern – Schmelzschweißen – Teil 3: Kupfer und Kupferlegierungen: Ausgabe: 1999-06
DVS 1620 Schweißtechnische Prüfung im Schienenfahrzeugbau: Ausgabe: 2004-11
DVS 1622 Druckfehlerberichtigung DIN 6700 mit Angleichung an neue Normen: Ausgabe: 2005-08
E DIN EN 15085-1 Bahnanwendungen – Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen –
Teil 1: Allgemeines: Ausgabe: 2005-02
E DIN EN 15085-2 Bahnanwendungen – Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen –
Teil 2: Qualitätsanforderungen und Zertifizierung von Schweißbetrieben: Ausgabe: 2005-02
E DIN EN 15085-3 Bahnanwendungen – Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen –
Teil 3: Konstruktionsvorgaben: Ausgabe: 2005-02
E DIN EN 15085-4 Bahnanwendungen – Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen –
Teil 4: Herstellungsanforderungen: Ausgabe: 2005-02
E DIN EN 15085-5 Bahnanwendungen – Schweißen von Schienenfahrzeugen und -fahrzeugteilen –
Teil 5: Überprüfung, Versuche und Dokumentation: Ausgabe: 2005-02

4 Qualifizierung der Schweißzusätze 4.3 Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstellen


Die Prüfung, Überwachung und Zertifizierung der Hersteller / Lie-
4.1 Grundsätzliche Bemerkungen
feranten-Erstinspektion erfolgt durch eine der anerkannten Zerti-
Auf Grund der Veröffentlichung der Produktnorm für Schweißzu- fizierungsstellen nach BauPG (Richtlinie 89/106/EWG).
sätze – DIN EN 13479 – wird die Ü-Zeichenregelung durch die
Berechtigt für die Durchführung der Eignungsprüfung nach DIN
CE-Kennzeichnung abgelöst. Zukünftig ist die Konformität für
EN 14532-1 bis DIN EN 14532-3 und die Produktzertifizierung
den Schienenfahrzeugbau nach DIN 6700-6 auf dem Etikett sind weiterhin die bisher im bauaufsichtlichen Bereich nach Bau-
nachzuweisen mit: regelliste A, Teil 1, anerkannten PÜZ-Stellen2) .
– CE-Kennzeichnung nach DIN EN 13479 und
– Angabe der Zulassungs-Nr. der Produktzertifizierung durch
5 Auswahl der Schweißzusätze
eine anerkannte Zertifizierungsstelle.
Für Schweißzusätze sowie deren Hersteller / Lieferanten, die bis- Die Anlagen 3 bis 5 enthalten die Auswahl der Schweißzusätze
her die Anforderungen nach der Ü-Zeichenregelung erfüllt ha- nach DIN 6700-6, Anhang A.1, A.2 und A.4, unter Berücksichti-
ben, gelten die Anforderungen nach diesem Beiblatt als erfüllt. gung folgender Normen: DIN EN 10025-1 bis -6, CEN ISO/TR
Zusätzliche Prüfungen sind nicht erforderlich. 15608 3), DIN EN 1600, DIN EN ISO 18273.

4.2 Qualifizierung und Konformitätsbewertung


Für den Bereich des Schienenfahrzeugbaus nach DIN 6700 sind 6 Anpassung der Werkstoffgruppen
für den Übereinstimmungsnachweis nach DIN 6700-6, Abs. 5.1,
zukünftig folgende Voraussetzungen zu erfüllen: Die Anlagen 6 bis 8 enthalten die Gruppeneinteilung für Grund-
werkstoffe nach DIN 6700-6, Anhang C, unter Berücksichtigung
– Erstinspektion des Herstellers / Lieferanten und seiner werks- folgender Normen: DIN EN 10025-1 bis -6 und CEN ISO/TR
eigenen Produktionskontrolle nach DIN EN 13479, System 15608.
2+1) mit Nachweis über ein Zertifikat über die Erstinspektion.
– Eignungsprüfung nach DIN EN 14532-1 bis DIN EN 14532-3
(Grundeignungsprüfung nach DIN EN 13479) durch eine aner- 7 Werkstoffbescheinigungen
kannte Prüfstelle mit Nachweis über ein Zulassungszertifikat
nach dem Muster der Anlage 1 von einer anerkannten Zertifi- Auf Basis der DIN EN 10204 ist für Bauteile der Bauteilklasse C 1
zierungsstelle. oder C 2 nach DIN 6700-2 ein Abnahmeprüfzeugnis 3.1 nach
DIN EN 10204 erforderlich.
Zum Nachweis der Konformität ist die Lieferung vom Hersteller /
Lieferanten mit dem CE-Kennzeichen nach DIN EN 13479 und
mit der Zulassungs-Nr. einer anerkannten Zertifizierungsstelle zu
kennzeichnen. Anlage 2 enthält die erforderliche Kennzeichnung
der Schweißzusätze für den Schienenfahrzeugbau nach DIN
6700.

1)
siehe Richtlinie 89/106/EWG (BauPG), Anhang III.2.(ii), Möglichkeit 1; danach sind erforderlich:
– die Zertifizierung der werkseigenen Produktionskontrolle auf der Grundlage einer Erstinspektion des Werkes und der werkseigenen Produktions-
kontrolle,
– die laufende Überwachung der werkseigenen Produktionskontrolle durch eine anerkannte Zertifizierungsstelle.
2)
Bezugsquelle: Sonderheft 29 – PÜZ – Verzeichnis der Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstellen nach den Landesbauordnungen, Stand
Februar 2004.
3)
Veröffentlicht als DIN-Fachbericht CEN ISO/TR 15608.
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Anlage 1: Zulassungszertifikat

Zulassungszertifikat
für Schweißzusätze im Schienenfahrzeugbau nach DIN 6700

Hersteller: MusterWeld Schweißtechnik KG


Lichtbogenstraße 1
1000 Berlin

Schweißzusatz: SG-Drahtelektrode Zulassungs- Nr.:


Markenbezeichnung: Weld SG 2 Geltungsdauer:
Normbezeichnung: G 46 4 M G3Si1 DIN EN 440
Geltungsbereich aufgrund der nach DIN EN 14532-1 durchgeführten Eignungsprüfung:
Werkstoffe: a) Mit den Schutzgasen C1, M3 DIN EN 439:
S355J2 DIN EN 10 025-2
b) Mit den Schutzgasen M2 DIN EN 439:
S460N DIN EN 10 025-3
Schweißverfahren: 135 DIN EN ISO 4063
Schweißpositionen: PA, PB, PC, PE, PF DIN EN ISO 6947
Stromart und Polung: = (+)
Durchmesserbereich: 0,8 – 1,6 mm
Bemerkungen/Schweißbedingungen: . /.

Ort / Datum:
_________________________________________________________
(Zertifizierungsstelle)
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Anlage 2: Kennzeichnung der Schweißzusätze für den Schienenfahrzeugbau nach DIN 6700

Hinweise zur Kennzeichnung von Schweißzusätzen: – Zulassungsnummer der Zertifizierungsstelle, die die Produkt-
zertifizierung nach DIN EN 14532-1 bis -3 durchgeführt hat.
Nach DIN 6700-6 ist folgende Kennzeichnung auf der kleinst- Hinter der Zulassungsnummer ist die Code-Nr. für die Kenn-
möglichen Verpackung deutlich und haltbar anzubringen: zeichnung der Produktionsstätte anzugeben (z. B. DB AG
– Hersteller, 10.001.01/01; siehe auch Beispiel Bild 1).
– Markenbezeichnung, Soweit Drahtelektroden ohne Verpackung geliefert werden (z. B.
– Normbezeichnung, in Gitterboxen), ist die vollständige Kennzeichnung einschließlich
– Abmessung der Schweißzusätze, CE-Kennzeichen an jeder Spule anzubringen.
– Gewicht oder Stückzahl,
Beispiele für kleinstmögliche Verpackung: Spule bei Drahtelek-
– Chargennummer oder Fertigungseinheit,
troden, kleinstes Elektrodenpaket.
– CE-Kennzeichnung (siehe auch Bild 1) oder Ü-Zeichen nach
DIN 6700-6, Anhang 2.

Mustermarke 100
MAG-Drahtelektrode zum Schweißen von
un- und niedriglegierten Stählen
DIN EN 440 – G 46 4 M G3Si1
Schutzgas nach DIN EN 439: M21
Zulassungen: TÜV; GL, DB-Zul.-Nr.: 42.999.01/01
0035
05
12345-CPD-0035
DIN EN 13479 +
MusterWeld Schweißtechnik KG, 1000 Berlin, Lichtbogenstr. 1
DIN EN 440
Gewicht Fertigungs-Nr. ø
15 kg 47111 1,2 mm

Bild 1. Musteretikett.
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Anlage 3: Zuordnung der Mindestanforderungen an das Schweißgut nach DIN EN 499 bzw. DIN EN 757 für ausgewählte
Stähle (außer nichtrostende Stähle) (Ersatz für Tabelle A.1 der DIN 6700-6)

Grundwerkstoffe1) nach DIN EN 10025-2 bis -6 Mindestanforderungen an das Schweißgut 1) 2)


S235JR DIN EN 10025-2 35 A DIN EN 499
(Alt: St 37 DIN 17100, St 1203 DIN 1623) (Alt: 43 20 DIN 1913)
S355J2+N DIN EN 10025-2 35 0 (35A)3) DIN EN 499
(Alt: St 52 DIN 17100) (Alt: 43 30 (4320)3) DIN 1913)
E295 bis E360 DIN EN 10025-2 42 0 DIN EN 499
(Alt: St 50, St 60, St 70 DIN 17100)4) (Alt: 51 30 DIN 1913)
S275N bis S 355N DIN EN 10025-3 35 0 (35A)3) DIN EN 499
(Alt: StE 255-StE 355 DIN 17102 ) (Alt: 43 32 (4322)3) DIN 1913)
S275M bis S355M DIN EN 10025-4
S380N DIN EN 10 113 38 0 DIN EN 499
(Alt: StE 380 DIN 17102) (Alt: Y 38 32 DIN 8529)
S420N DIN EN 10 025-3 42 0 DIN EN 499
S420M DIN EN 10025-4 (Alt: Y 42 32 DIN 8529)
(Alt: S420N DIN EN 10 113, StE 420 DIN 17102)
S460N DIN EN 10 025-3, 46 0 DIN EN 499
S460M DIN EN 10025-4 (Alt: Y 46 32 DIN 8529)
S460Q DIN EN 10 025-6
(Alt: S460N DIN EN 10 113, S460Q DIN EN 10 137
StE 460 DIN 17102)
S500Q DIN EN 10 025-6 50 0 DIN EN 499
(S500Q DIN EN 10 137, StE 500 DIN 17102) (Y 50 32 DIN 8529)
S550Q DIN EN 10 025-6 55 0 DIN EN 757
(Alt: S550Q DIN EN 10 137 (Alt: Y 55 42 DIN 8529)
FeE 550 Euronorm 137)
S620Q DIN EN 10 025-6 62 0 DIN EN 757
(Alt: S620Q DIN EN 10 137, FeE 620 Euronorm 137) (Alt: Y 62 42 DIN 8529)
S690Q DIN EN 10 025-6 69 0 DIN EN 757
(Alt: S690Q DIN EN 10 137, FeE 690 Euronorm 137) (Alt: Y 69 42 DIN 8529)
1)
In Klammern die Werkstoffbezeichnungen bzw. Kennzahlen nach den alten ungültigen DIN-Normen.
2)
Neben den genannten DIN EN-Normen für Stabelektroden gelten auch alle anderen DIN EN-Normen für Schweißzusätze, je nach Schweißverfah-
ren.
3)
Stabelektroden der Umhüllungstypen R und RC, mitteldickumhüllt (D/d < 1,6) nach DIN EN 499 (Alt: Stabelektrodenklasse 3 (R3, R(C)3) nach
DIN 1913) sind nur für Wurzel- und Dünnblechschweißung (Blechdicke ≤ 3 mm) von Stumpfnähten zu verwenden.
4)
Für diese Grundwerkstoffe sind basische Schweißzusätze zu bevorzugen. Zur Vermeidung von Aufhärtungen sind geeignete Gegenmaßnahmen
vorzusehen (Wärmebehandlung).
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Anlage 4: Zuordnung der Schweißzusätze nach DIN EN 1600*) für ausgewählte nichtrostende Stähle nach DIN 5512-3 und
DIN EN 10088 (Ersatz für Tabelle A.2 der DIN 6700-6)

Grundwerkstoff A nach DIN EN 10088


Grundwerkstoff B 1.4301 1.4401 1.4541 1.4571 1.4003
nach DIN EN 10088 (X4CrNi18-10) (X4CrNiMo17-12-2) (X6CrNiTi18-10) (X6CrNiMoTi17-12-2) (X2CrNi12)
1.4318 1.4512
(X2CrNiN18 7) (X2CrTi12)
1.4589
(X5CrNiMoTi152)
DIN 5512-3
Schweißzusätze nach DIN EN 1600 1) 2)
un- und niedriglegierte
18 8 Mn (1.4370)
Stähle
1.4003
(X2CrNi12)
1.4512
(X2CrTi12) 19 9 L (1.4316) 3)
1.4589
(X5CrNiMoTi152)
DIN 5512-3
1.4571
19 12 3 Nb (1.4576)
(X6CrNiMoTi17-12-2)
1.4541
19 9 Nb (1.4551)
(X6CrNiTi18-10)
1.4401
19 12 3 L (1.4430)
(X4CrNiMo17-12-2)
1.4301
(X4CrNi18-10)
19 9 L (1.4316)
1.4318
(X2CrNiN18-7)
1)
Neben den genannten DIN EN-Normen für Stabelektroden gelten auch alle anderen DIN EN-Normen für Schweißzusätze, je nach Schweißver-
fahren.
2)
Auf den Zeichnungen / Stücklisten ist vorzugsweise die Werkstoffnummer anzugeben (z. B.: 1.4316).
3)
Für 1.4003 und 1.4589 alternativ: Schweißzusatz 1.4370

*) Alternativ zu den Festlegungen in den Zeichnungen und Stücklisten nach Tabelle A.2 können auch andere, für den jeweiligen Grundwerkstoff zertifi-
zierte Schweißzusätze verwendet werden.
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Anlage 5: Zuordnung der Schweißzusätze nach DIN EN ISO 18273 für ausgewählte Aluminium und Aluminiumlegierungen
nach DIN EN 573-3 (Ersatz für Tabelle A.4 der DIN 6700-6)

Grundwerkstoff A nach DIN EN 573


Grund- AlCu- AlSi- u. AW-Al 99,0 AW-AlMg3 AW-AlMg4,5Mn0,7 AW-AlMgSi AW-AlZn4,5Mg1
werkstoff B Guss- AlSiMg- (AW-1200); (AW-5754); (AW-5083) (AW-6060); (AW-7020)
nach DIN EN 573 legierung Guss- AW-Al 99,5 AW-AlMg2Mn0,8 AW-AlSiMg(A)
mit legierung (AW-1050A); (AW-5049); (AW-6005A);
Cu > 2 % mit
Si > 5 % AW-Al 99,8(A) AW-AlMg2,5 AW-AlSi1Mg
(AW-1080A); (AW-5052) (AW-6082);
AW-Al 99,98 AW-AlMg5
(AW- 1098) (AW-5056A)
Schweißzusätze nach DIN EN ISO 18273 1)
S Al 5356 S Al 5356 S Al 5356
AW-AlZn4,5Mg1 (AlMg5Cr(A)) (AlMg5Cr(A)) (AlMg5Cr(A))
(AW-7020) S Al 5087 2) S Al 50872) S Al 50872)
(AlMg4,5MnZr) S Al 5356 (AlMg4,5MnZr) (AlMg4,5MnZr)
AW-AlMgSi S Al 5356 (AlMg5Cr(A)) S Al 5356
(AW-6060); (AlMg5Cr(A)) S Al 5087 2) (AlMg5Cr(A))
AW-AlSiMg(A) S Al 5087 2) (AlMg4,5MnZr) S Al 50872)
(AW-6005A); (AlMg4,5MnZr) (AlMg4,5MnZr)
AW-AlSi1Mg S Al 4043 S Al 5356 S Al 4043
(AW-6082) (AlSi5) 3) 4) (AlMg5Cr(A)) (AlSi5) 3) 4)
AW-AlMg4,5Mn0,7 S Al 5087 2) S Al 5087 2)
(AW-5083) (AlMg4,5MnZr) (AlMg4,5MnZr)
AW-AlMg3
(AW-5754); S Al 4043 S Al 4043 S Al 5356
(AlSi5) 4) (AlSi5) 4) (AlMg5Cr(A))
AW-AlMg2Mn0,8
(AW-5049); S Al 5087 2)
AW-AlMg2,5 (AlMg4,5MnZr)
(AW-5052)
AW-AlMg5
(AW-5056A)
AW-Al 99,0
(AW-1200);
AW-Al 99,5
(AW-1050A); S Al 1450
AW-Al99,8(A) (Al99,5Ti)
(AW-1080A);
AW-Al 99,98
(AW- 1098)
S Al 4043 S Al 4043
AlSi- u. AlSiMg- (AlSi5) 4) (AlSi5) 4)
Gusslegierung
mit Si > 5 % S Al 4047 S Al 4047
(AlSi12) 4) (AlSi12) 4)
AlCu- S Al 4047
Gusslegierung (AlSi12) 4)
mit Cu > 2 %
1)
Auf den Zeichnungen / Stücklisten ist vorzugsweise die Legierung anzugeben (z. B.: S AlMg4,5MnZr).
2)
Alternativ: S Al 5183 (AlMg4,5Mn0,7).
3)
S Al 4043 (AlSi5) wird nur bei Reparatur der Bauteile verwendet, welche bei der Neufertigung bereits damit geschweißt wurden. Für eine Neuferti-
gung ist die Anwendung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer zu vereinbaren.
4)
Bei nicht mit Anstrich versehenen Bauteilen ist die Verfärbung der Schweißnaht zu berücksichtigen.
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Anlage 6: Gruppeneinteilung nach DIN EN 288-3 1) – Stähle / CEN ISO/TR 15608 (Ersetzt Tabelle C.1 der DIN 6700-6)

Gruppeneinteilung nach DIN EN 288-3 Gruppen nach Bezeichnung nach


Nr. Beschreibung CEN ISO/TR 15608 DIN-Normen DIN EN-Normen
1.1 C-Mn-Stähle mit Re ≤ 355 N/mm² innerhalb 1.1, 1.2 St 37-2 bis St 52-3 S235JR bis S355J2+N
der Analysengrenzen: DIN 17 100; DIN EN 10025-2;
C ≤ 0,24 %,
StE 255 bis StE 355 S275N bis S355N
Si ≤ 0,55 % DIN 17 102; DIN EN 10025-3;
Mn ≤ 1,6 %,
Mo ≤ 0,65 % St 12 bis St 14 S275M bis S355M
P ≤ 0,045%, DIN 1623 T. 1; DIN EN 10025-4;
S ≤ 0,045% St 37.4 bis St 52.4 DC01 bis DC04
sonstige insges. ≤ 0,8 % DIN 1628; DIN EN 10130;
sonstige einzeln ≤ 0,3 %
GS 38 bis GS 52 C22 DIN EN 10 083;
DIN 1681; P235GH bis 16Mo3
GS16 Mn5, GS20Mn5 DIN EN 10028
DIN 17 182;
HI bis 15 Mo 3
DIN 17 155;
St 35.8 bis 19 Mn 5
DIN 17 175;
C 22 DIN 17 200
1.2 C-Mn-Stähle mit Re ≤ 355 N/mm² innerhalb 11.1, 11.2, 11.3 St 50 bis St 70 E295 bis E360
der Analysengrenzen: DIN 17 100; DIN EN 10025-2;
C > 0,24 %, C25 bis C 60 C25 bis C60
Si ≤ 0,55 %
DIN 17 200 DIN EN 10083
Mn ≤ 1,6 %,
Mo ≤ 0,65 % 1.4 WTSt 37-2 bis S235JOW bis S355J2W+N
P ≤ 0,045%, WTSt 52-3 DIN EN 10025-5
S ≤ 0,045% nach SEW 087
sonstige insges. ≤ 0,8 %
sonstige einzeln ≤ 0,3 %
1.3 Mn-Hartstahl / Gruppe 1 ./. ./. X120Mn12
1.4 Gusseisen 71, 72, 73 GG 10 bis GG 35 GJL-100 bis GJL-500
DIN 1691 DIN EN 1561
GTW-35-04 bis GJMW-350-4 bis GJMW-450-7
GTW-45-07 DIN 1692 DIN EN 1562
GTS-35-10 bis GJMB-350-10 bis GJMB-800-1
GTS-70-02 DIN 1692 DIN EN 1562
GGG 40 bis GGG 70 GJS-400-15U bis GJS-700-2U
DIN 1693 DIN EN 1563
2 Feinkornbaustähle mit 1.3 StE 380 bis StE 460 S420N, NL bis S460N, NL
Re > 355 N/mm² bis DIN 17 102; DIN EN 10025-3;
Re ≤ 500 N/mm² 2.1, 2.2 FeE 500 V S420M, ML bis S460M, ML
Euronorm 113 DIN EN 10025-4
3.1 S460Q, QL, QL1 bis S500Q,
QL, QL1 DIN EN 10025-6
3 Vergütete Feinkornbaustähle 3.1 FeE550V bis FeE690V S550Q, QL, QL1 bis S690Q,
mit Re > 500 N/mm² Euronorm 113 QL, QL1 DIN EN 10025-6
4 Stähle mit 6.1 ./. z.B. 14MoV6-3
Cr ≤ 0,6 %, DIN EN 10216-2
Mo ≤ 0,5%,
V ≤ 0,25%
5 Stähle mit 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 z.B. 13 CrMo 44 z.B. 14CrMo4-5
Cr ≤ 9 %, DIN 17 155 DIN EN 10028
Mo ≤ 1,2%
6 Stähle mit 6.2, 6.3, 6.4 X-20 CrMoV 121 ./.
Cr ≤ 12 %, DIN 17 175;
Mo ≤ 1%, GS-17 CrMo 55
V ≤ 0,5% DIN 17 245

Für den Einsatz von Stählen nach DIN EN 10025-4 und von Stählen mit Re > 690 N/mm2 nach DIN EN 10025-6 ist die Zustim-
mung des Bestellers im Rahmen der Schweißtechnischen Prüfung nach DVS 1620 erforderlich.
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noch Anlage 6: Gruppeneinteilung nach DIN EN 288-3 1) – Stähle / CEN ISO/TR 15608

Gruppeneinteilung nach DIN EN 288-3 Gruppen nach Bezeichnung nach


Nr. Beschreibung CEN ISO/TR 15608 DIN-Normen DIN EN-Normen
7 Stähle mit Ni ≤ 9 % 9.1, 9.2, 9.3 ./. ./.
8 Ferritische oder martensitische 7 X 6 CrTi 12 (1.4512); X2CrTi12 (1.4512);
nichtrostende Stähle mit
X 2 Cr 11 (1.4003); X2CrNi12 (1.4003)
Cr =12 % – 20 % DIN EN 10088
X 5 CrNiMoTi 15 2
(1.4589) DIN 5512-3
9 Austenitische nichtrostende Stähle sowie 8 X 5 CrNi 18 10 X5CrNi18-7
die entsprechenden Stahlgusssorten (1.4301); (1.4301);
X 6 CrNiTi 18 10 X6CrNiTi18-10
(1.4541); (1.4541);
X 5 CrNiMo 17 12 2 X5CrNiMo17-12-2
(1.4401); (1.4401);
X 6 CrNiMoTi 17 12 2 X6CrNiMoTi17-12-2
(1.4571) (1.4571)
DIN 5512-3 und die DIN EN 10088 und die
entsprechenden Stahl- entsprechenden Stahlguss-
gusssorten nach sorten
DIN 17 445
./. Duplexstähle 10 ./. X2CrNiMoN 22-5-3 (1.4462)
DIN EN 10088-3

1)
Basis der Gruppeneinteilung für Stähle in der DIN 6700-6 ist die DIN EN 288-3. Die Norm ist ungültig und nicht mehr anzuwenden, sie ist hinsichtlich
der Werkstoffgruppeneinteilung durch CEN ISO/TR 15608 ersetzt. Die Gruppeneinteilung der DIN 6700-6 bleibt unverändert.
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Anlage 7: Gruppeneinteilung nach DIN EN 288-4 1) – Aluminium und Aluminiumlegierungen / CEN ISO/TR 15608
(Ersetzt Tabelle C.2 der DIN 6700-6):

Gruppeneinteilung nach DIN EN 288-4 Bezeichnung


Gruppen nach
DIN 1725-1 (Knetleg.) nach DIN EN 573
Nr. Beschreibung CEN ISO/TR 15608
DIN 1725-2 (Gussleg.)
21 Reinaluminium mit 21 Al99,98 EN AW-Al 99,98
≤ 1 % Verunreinigungen oder Legierungsgehalt Al99,8 (EN AW- 1098)
EN AW-Al 99,8(A)
Al99,5
(EN AW-1080A)
Al99
EN AW-Al 99,5
(EN AW-1050A)
EN AW-Al 99,0
(EN AW-1200)
22.3 Nichtaushärtbare 22.2, 22.3 AlMg2,7 EN AW-AlMg2Mn0,8
AlMg-Legierungen mit 1,5% < Mg ≤ 3,5% AlMg2Mn0,8 (EN AW-5049)

AlMg3 EN AW-AlMg2,5
(EN AW-5052)
EN AW-AlMg3
(EN AW-5754)
22.4 Nichtaushärtbare 22.4 AlMg4,5Mn EN AW-Mg4,5Mn0,7
AlMg-Legierungen mit Mg > 3,5% (EN AW-5083)
AlMg5
EN AW-AlMg5
(EN AW-5019)
23.1 Aushärtbare 23.1 AlMgSi0,5 EN AW-AlMgSi
AlMgSi- Legierungen (EN AW-6060);
AlMgSi0,5Mn
EN AW-AlSiMg(A)
AlMgSi0,7
(EN AW-6005A);
AlMgSi1
EN AW-AlSi1MgMn
(EN AW-6082)
23.2 Aushärtbare 23.2 AlZn4,5Mg1 EN AW-AlZn4,5Mg1
AlZnMg-Legierungen (EN AW-7020)
24.1 Nichtaushärtbare AlSi – 24.1 G-AlSi12, EN AC-AlSi12
Gusslegierungen mit Cu ≤ 1% und 5% < Si ≤ 15% GK-AlSi12 (EN AC-44200)
24.2 Aushärtbare AlSiMg – 24.2 G-AlSi7Mg wa, EN AC-AlSi7Mg
Gusslegierungen mit GK-AlSi7Mg wa (EN AC-42000)
Cu ≤ 1%, 5% < Si ≤ 15% und 01% < Mg ≤ 0,80% G-AlSi9Mg wa, EN AC-AlSi9Mg
GK-AlSi9Mg wa (EN AC-43300)
G-AlSi10Mg wa, EN AC-AlSi10Mg
GK-AlSi10Mg wa (EN AC-43400)
26 Aushärtbare AlCu – 26 G-AlCu4Ti wa, EN AC-AlCu4Ti
Gusslegierungen mit 2% < Cu ≤ 6% GK-AlCu4Ti wa (EN AC-21100)

1)
Basis der Gruppeneinteilung für Aluminium und Aluminiumlegierungen in der DIN 6700-6 ist die DIN EN 288-4. Die Norm ist ungültig und nicht mehr
anzuwenden, sie ist hinsichtlich der Werkstoffgruppeneinteilung durch CEN ISO/TR 15608 ersetzt. Die Gruppeneinteilung der DIN 6700-6 bleibt
unverändert.
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Anlage 8: Gruppeneinteilung nach DIN EN ISO 9606-3 – Kupfer und Kupferlegierungen / CEN ISO/TR 15608
(Ersetzt Tabelle C.3 der DIN 6700-6)

Gruppeneinteilung nach DIN EN ISO 9606-3 Gruppen nach Bezeichnung nach


Nr. Beschreibung CEN ISO/TR 15608 DIN EN 1652, DIN EN 1653, DIN EN 1654

31 Reinkupfer 31 Cu-ETP (CW004A)


Cu-FRTP (CW006A)
Cu-OF (CW008A)
Cu-DLP (CW023A)
Cu-DHP (CW024A)
32 Kupfer-Zink-Legierungen 32.1, 32.2 CuZn5 (CW500L) bis CuZn40 (CW509L)
CuZn20Al2As (CW702R)
CuZn23Al2Co (CW703R)
CuZn38AlFeNiPbSn (CW715R)
CuZn38Sn1As (CW717R)
CuZn39Sn1 (CW719R)
33 Kupfer-Zinn-Legierungen 33 CuSn4 (CW450K) bis CuSn8 (CW453K)
CuSn3Zn9 (CW454K)
34 Kupfer-Nickel-Legierungen 34 CuNi25 (CW350H)
CuNi9Sn2 (CW351H)
CuNi10Fe1Mn (CW352H)
CuNi30Mn1Fe (CW354H)
35 Kupfer-Aluminium-Legierungen 35 CuAl8Fe3 (CW303G)
CuAl9Ni3Fe2 (CW304G)
CuAl10Ni5Fe4 (CW307G)
36 Kupfer-Nickel-Zink-Legierungen 36 CuNi10Zn27 (CW401J) bis
CuNi18Zn27 (CW410J)