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DER FRÜHLING

Leise zieht durch mein Gemüt


Leise zieht durch mein Gemüt Тихо сердца глубины
Liebliches Geläute, Звоны пронизали,
Klinge, kleines Frühlingslied, Лейся, песенка весны,
Kling hinaus, ins Weite! Разливайся дале.
Kling hinaus bis an das Haus, Ты пролейся, где цветы
Wo die Blumen sprießen; Расцветают томно,
Wenn du eine Rose schaust, Если розу встретишь ты, -
Sag, ich lass sie grüßen! Ей привет мой скромный.
(Перевод А.Блока

Schreiben Sie die folgenden Zahlen als Wörter, gebrauchen Sie sie in den Sätzen.
Der 1. Mai, am 8. März, am 9. Mai, am 1. Januar, der 1. September, das 2.
Zimmer, im 3. Stock, auf der 68. Seite, im 89. Haus.
TEXT1
Frühling
Das Jahr hat vier Jahreszeiten: den Sommer, den Frühling, den Herbst und den
Winter. Jede Jahreszeit hat ihre Freuden. Auch der Frühling ist schön. Er besteht aus
drei Monaten und beginnt im März.
Im März schläft noch die Natur. Anfang März sind die Pfützen auf den Straßen
zugefroren. Die Bäume stehen ganz kahl und bewegen ihre nackten Äste bei jedem
Windstoß. Die Flüsse sind mit Eis bedeckt. Die Tage werden um diese Zeit länger.
Die Nächte werden kürzer.
Im April beginnt die Natur zu erwachen. Aber das Wetter ist noch unbeständig.
Bald taut es, bald friert es wieder. Der Volksmund sagt:
„April, April, der weiß nicht, was er will!
Bald Sonnenschein, bald Schnee
Bald regnet es – o weh!
April, April, macht immer, was er will.“
Das ist der Monat des Tauwetters und der ersten Frühlingsblumen. Die Sonne
scheint so stark, dass sogar das Eis auf den Flüssen taut und aufbricht. So beginnt der
Eisgang. Durch die Flüsse schwimmen große und kleine Eisschollen. Sie treffen sich
und brechen sich. Die Flüsse schwellen an und das Hochwasser beginnt. Während
des Hochwassers treten die Flüsse über ihre Ufer und überschwemmen Wiesen,
Felder und Wälder. Dabei werden viele Tiere tot. Auch die Bäume brechen sich.
Manchmal brechen sich die Häuser und die Leute werden tot. Das sind die
Hochwasserkatastrophen.
Im April treiben die Bäume Knospen. Die Knospen schwellen und gehen auf,
und die Bäume setzen die ersten Blätter an. Dann beginnt die Zeit des Saftsteigens.
Besonders auffällig ist das bei der Birke.
Die Vögel kehren aus dem Süden zurück, bauen ihre Neste und brüten Junge
aus. Besonders schön trillern die Vögel um diese Zeit. Aber am schönsten singen die
Lerchen. Eine steigt hoch in die Luft hinauf, und während sie langsam dahinschwebt,
singt sie lustig und spaßig. An ihrer Stelle steigt ein anderer Vogel und beginnt sein
Lied. Uns kommt es aber so vor, als verklinge das Lerchenlied nie an jedem warmen
Tag. Auch die ersten Insekten verlassen ihre Quartiere, um sich in der Sonne zu
wärmen.
In dieser Zeit gehen die ersten Blumen auf: Schneeglöckchen, Maiglöckchen,
Primel, Krokus, Tulpen, Veilchen. Sie verbreiten einen richtigen Frühlingsduft in der
frischen Luft.
Mai ist der wärmste Monat des Frühlings. Die Bäume sind ganz grün. Und die
Obstbäume sind mit weißen und rosa Blüten bedeckt. Die ersten Gurken und
Radischen werden schon reif. Anfang Mai sind die ersten Gewitter mit Blitz und
Donner. Nach dem Gewitter ist die Luft rein und frisch.
Ende Mai sind die Menschen schon leicht gekleidet. Zu dieser Zeit spielt man
schon Volleyball und Tennis, man unternimmt Reisen und Wanderungen. Die
Menschen sind froh, dass die Sonne scheint, dass das Wetter schön ist, dass die Vögel
trillern. Jede Jahreszeit ist schön, wenn der Mensch gesund und froh ist
Übungen zum Text
Übung 1 Beweisen Sie folgende Thesen anhand des Textes.
a) die Natur erwacht im Frühling,
b) das Wetter ist im Frühling unbeständig,
c) der Frühling bringt den Kindern viel Freude.
Übung 2 Stellen Sie Fragen zum Text und lassen Sie Ihre Studienkollegen sie
beantworten
Text 2
Der Frühling ist eingezogen. März ist der Monat des Tauwetters. Anfang des Monats
liegt oft der Schnee hoch, die Temperatur kann 5-10 Grad unter Null sein. Aber dann
taut es so schnell, dass sogar die kleinsten Flüsse über ihre Ufer treten und Wiesen
und Felder überschwemmen. Die Sonne erwärmt mit ihren Strahlen die Erde und der
Schnee beginnt zu schmelzen. Durch die Straßen rauschen kleine Bäche und singen
ihre lustigen Lieder. Die Kinder basteln Papierschiffchen und lassen sie schwimmen.
Oft kommen sie pitschepatschenass nach Hause , weil es ihnen Spaß macht, im
Wasser zu hantieren. Die Dächer "weinen" im Frühling und es tropft von den
Eiszapfen. Wir hören ein lustiges Getröpfel. Im April gehen die ersten Feld- und
Waldblumen auf: Schneeglöckchen, Lungenkraut, Primel, Krokus. Für die Bäume
beginnt die Zeit des Saftsteigens. Besonders auffällig ist das bei der Birke. Die
Spechte sind wohl die ersten Vögel, die das bei der Birke erraten. Sie wissen, dass
dieses Getränk gesund ist, und dass es sehr gut schmeckt. Auch die Ameisen
verlassen um diese Zeit ihre unterirdischen Quartiere und wagen sich zum ersten Mal
nach draußen, um sich in der Sonne zu wärmen. Die ersten Fliegen sind ebenfalls
schon da. Und die fleißigen Spinnen haben bereits ihr erstes Netz gesponnen. Bald
kehren die Zugvögel nach Hause zurück und die ersten Lerchen werden schon
trillern.
Am Ende des Monats kann man die ersten Maiglöckchen entdecken. Sie verbreiten
einen richtigen Frühlingsduft in der reinen frischen Luft. Die Knospen springen an
den Bäumen und die ersten grünen zärtlichen Blätter erscheinen. Die Bäume
bedecken sich im Mai mit grünem Laub und weißen und rosa Blüten. Es ist ein
schönes Bild, wenn die Bäume mit Blüten bedeckt sind. Es ist sehr günstig für die
Pflanzen, wenn es im Frühling regnet. Der Wind treibt die Wolken, sie ziehen sich
zusammen und der Platzregen beginnt. Ein fernes Grollen kündigt das Gewitter an,
das sehr oft im Mai kommt. Dann zucken die Blitze am Himmel. Gegen Ende des
Frühlings ist es einfach herrlich im Garten. Und wenn der Flieder blüht, dann ist auch
der Sommer nicht weit.

ÜBUNGEN ZUM THEMA "DER FRÜHLING"

Übung 1. Nennen Sie drei Grundformen der Verben:


einziehen, tauen, treten, überschwemmen, schmelzen, rauschen, hantieren, weinen,
tropfen, aufgehen, erraten, verlassen, sich wagen, spinnen, entdecken, verbreiten,
springen, erscheinen, treiben, sich zusammenziehen, ankündigen, zucken, blühen.

Übung 2. Beantworten Sie die Fragen zum Text:


1. Wie nennt man den ersten Frühlingsmonat? 2. Was passiert mit den Flüssen, wenn
es sehr schnell taut? 3. Was macht die Sonne mit ihren Strahlen? 4. Was kann man im
Frühling auf den Straßen sehen? 5. Warum sagt man, dass die Dächer im Frühling
"weinen"? 6. Was hört man, wenn es von den Eiszapfen tropft? 7. Was geht im April
auf? 8. Welche Blumen gehen im April auf? 9. Wie heißt für die Bäume die Zeit, die
im April beginnt? 10. Wie heißt der Vogel , der als erster das Saftsteigen errät? 11.
Was verlassen um diese Zeit die Ameisen? 12. Warum wagen sie sich zum ersten Mal
nach draußen? 13. Was machen die Spinnen? 14. Welche Vögel kehren nach Hause
zurück? 15. Welche Blumen kann man Ende April entdecken? 16. Was verbreiten die
Maiglöckchen in der frischen Luft? 17. Was springt an den Bäumen? 18. Was
erscheint danach an den Bäumen? 19. Womit werden die Bäume im Mai bedeckt? 20.
Was ist im Frühling günstig für die Pflanzen? 21. Was macht der Wind mit den
Wolken? 22. Was kommt oft im Mai? 23. Was kündigt das Gewitter? 24. Was zuckt
am Himmel? 25. Wann ist es herrlich im Garten? 26. Wann ist der Sommer nicht
weit?

Übung 3. Stellen Sie Fragen zu den fett gedruckten Wörtern:


1. Der Frühling ist eingezogen. 2. März ist der Monat des Tauwetters. 3. Die
kleinsten Flüsse treten über ihre Ufer. 4. Die Flüsse überschwemmen Wiesen und
Felder. 5. Die Sonne erwärmt mit ihren Strahlen die Erde. 6. Der Schnee beginnt
zu schmelzen. 7. Durch die Straßen rauschen kleine Bäche. 8. Oft kommen die
Kinder pitschepatschenass nach Hause. 9. Wenn es von den Eiszapfen tropft,
hören wir ein lustiges Getröpfel. 10. Im April gehen die ersten Feld- und
Waldblumen auf. 11. Die Zeit des Saftsteigens ist besonders bei der Birke auffällig.
12. Die Ameisen verlassen um diese Zeit ihre unterirdischen Quartiere. 13. Die
fleißigen Spinnen haben bereits ihr erstes Netz gesponnen. 14. Am Ende des
Monats kann man die ersten Maiglöckchen entdecken. 15. Die Maiglöckchen
verbreiten einen richtigen Frühlingsduft in der reinen frischen Luft. 16. Die
Knospen springen an den Bäumen. 17. Die Bäume bedecken sich im Mai mit
grünem Laub und weißen und rosa Blüten. 18. Der Wind treibt die Wolken. 19.
Wenn sich die Wolken zusammenziehen, beginnt der Platzregen. 20. Wenn sich die
Wolken zusammenziehen, beginnt der Platzregen. 21. Ein fernes Grollen kündigt
das Gewitter an. 22. Die Blitze zucken am Himmel. 23. Gegen Ende des Frühlings
ist es einfach herrlich im Garten. 24. Wenn der Sommer nicht weit ist, blüht der
Flieder.

Übung 4. Bilden Sie Sätze:


1. An, die Bäume, die Knospen, springen. 2. Rauschen, die Straße, der Bach, durch,
klein. 3. Der April, entdecken, das Ende, man, die Maiglöckchen, können. 4. Über,
der Fluss, der Ufer, der kleinste, treten. 5. Es, und, von, wir, tropfen, hören, der
Eiszapfen, das Getröpfel, lustig. 6. sich zusammenziehen, beginnen, der Platzregen,
die Wolke, und. 7. Die Erde, die Sonne, der Strahl, mit, erwärmen. 8. der Fluss, das
Feld, die Wiese, überschwemmen. 9. Verbreiten, richtig, rein, die Luft, der
Frühlingsduft, der Flieder. 10. Lassen, und, die Kinder, schwimmen, basteln, das
Papierschiffchen, sie. 11. Bei, der Specht, die Birke, der Vogel, der erste, sein, der,
erraten, das Saftsteigen. 12. Um, unterirdisch, verlassen, diese, die Ameise, das
Quartier, die Zeit. 13. Das Tauwetter, der Frühling, der Monat, der erste, sein. 14. Das
Netz, fleißig, die Spinne, spinnen. 15. Mit, der Mai, rosa, der Baum, die Blüte, das
Laub, sich bedecken, weiß, in.

Übung 5. Setzen Sie passende Wörter und Wendungen ein:


1. Oft kommen die Kinder ______pitschepatschenass_____ nach Hause. 2. Der
Schnee beginnt zu __ schmelzen___. 3. Der Wind _____ die Wolken. 4. Durch die
Straßen _______ kleine Bäche.
5. Die Maiglöckchen _____verbreiten ______ einen richtigen Frühlingsduft. 6. Es
_____ von den Eiszapfen, und wir hören ein lustiges ________. 7. Ende Mai -
Anfang April kann man die ersten Maiglöckchen ___die ersten Feld- und Waldblumen
___. 8. Die Flüsse _____ Wiesen und Felder. 9. Die Bäume bedecken sich im Mai
_____ und weißen und rosa Blüten. 10. Die Kinder basteln ____ und lassen sie
schwimmen. 11. ____die Knospe springen an den Bäumen. 12. Die Wolken
___ziehen___ sich ___zusammen __, und der Platzregen beginnt. 13. ______ zucken
am Himmel. 14. Im April gehen _____ auf. 15. März ist der Monat des ____. 16. Die
Zeit des __Saftsteigen ___ ist besonders bei der Birke auffällig. 17. ___der Regen ist
günstig für die Pflanzen im Frühling. 18. Wenn _____ blüht, dann ist auch der
Sommer nicht weit.
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entdecken, der Flieder, das Getröpfel, der Regen, tropfen, das Tauwetter, verbreiten,
die ersten Feld- und Waldblumen, rauschen, der Blitz, treiben, sich
zusammenziehen, die Knospe, schmelzen, das Papierschiffchen,
pitschepatschenass,die weißen und rosa Blüten, überschwemmen, das Saftsteigen,
das grüne Laub.

Übung 6. A) Merken Sie sich folgende Synonyme und sinnverwandte Wendungen:


es taut der Schnee schmilzt
einziehen kommen
pitschepatschenass sein bis auf die Haut durchnässt sein,
keinen trocknen Faden auf dem Leib haben,
klatschnass sein, pitsch(e)nass sein
durch und durch nass werden,
hantieren sich rummeln,
sich abgeben mit (+Dat.)
das Getröpfel das Tauwetter
aufgehen sprießen (o;o), sprossen (-te;-t)
auffällig sein auffallen, auffallend sein, krass sein
ins Auge fallen/springen
erraten enträtseln, raten, lösen, auf (Akk.)
kommen, auf einen Gedanken kommen
das Quartier das Unterkommen, die Unterkunft
sich wagen wagen + zu + Inf., sich trauen + zu + Inf.
sich entscheiden für Akk.
entdecken (auf)finden
springen ausschlagen, knospen, Knospen treiben

B) Sagen Sie anders, gebrauchen Sie dabei die oben gegebenen Synonyme und
sinnverwandte Wendungen:
1. Im März taut es, deshalb wird er der Monat des Tauwetters genannt. 2. Im April
entdeckt man in den Wäldern und auf den Feldern die ersten Frühlingsblumen . 3.
Der Frühling zieht erst Ende März ein. 4. Wenn die Bäche auf den Straßen rauschen,
hantieren die Kinder sehr gern im Wasser. 5. Die grünen Haare dieser Studentin sind
für alle auffällig. 6. Die Knospen springen an den Bäumen. 7. Die Kinder kommen
oft im Winter pitschepatschenass nach Hause. 8. Ich wage mich nicht, diesen
Professor anzusprechen. 9. Von den Dächern hört man heute ein richtiges Getröpfel.
10. Die ersten Frühlingsblumen sind schon aufgegangen. 11. Die bunten Blumen
kann man sehr leicht im grünen Gras entdecken. 12. Nach dem Überwinter verlassen
die Bären ihre Winterquartiere.

Übung 7. Erklären Sie, was das bedeutet:


1. März nennt man den Monat des Tauwetters.: таять, выходить из берегов,
заливать поля и луга, согревать лучами землю, снег тает, капает с сосулек,
веселая капель.
2. Im Frühling erwacht die Natur: время, когда деревья наливаются соком;
разгадывать, прилетать домой, выводить трели, покидать зимние квартиры,
плести паутину, лопаться, первые нежные листочки, первые весенние цветы.
3. Die Kinder hantieren gern im Wasser: таять, капать с сосулек, веселая капель,
ручьи журчат, делать бумажные кораблики, возиться в воде, прийти домой
промокшим до нитки.
4. April, April mach immer, was er will: таять, выше нуля, яркое солнце,
прозрачный и чистый воздух, подморозить, до -5 градусов, холодный резкий
ветер; то снег, то дождь; слякоть, можно заболеть.
5. Besonders schön sieht der Garten im Mai aus: лопаются почки, появляться,
первые нежные листочки, покрываться зеленой листвой, белыми и розовыми
цветами, ландыши, настоящий весенний запах, конец весны, сирень.
6. Es ist günstig für die Pflanzen, wenn es im Mai regnet: гнать тучи, собираться;
кажется, будет дождь; проливной дождь, можно промокнуть до нитки; дальние
раскаты грома, предвосхищать грозу, всплески молнии на небе, льет, как из
ведра; благоприятно для растений, все цветет и благоухает.

Übung 8. Widerlegen Sie die Aussagen:


1. Im März ist es schon genug warm. 2. Man sagt: Im April ist das Wetter stabil. 3. Im
Frühling liegt die Natur in tiefem Schlaf. 4. Im Mai stehen die Bäume noch ganz
kahl. 5. Die ersten Gewitter kommen erst im Sommer.

Übung 9. Korrigieren Sie die Fehler:


1. Тает так быстро, что маленькие реки выходят из берегов и заливают поля и
луга.
Es taut so schnell, was die kleine Flüsse aus den Ufern rausgehen und
überschwimmen Wiesen und Felder.

2. Дальние раскаты грома предвосхищают грозу, молнии сверкают на небе.


Ein fernes Grollen kündigt das Gewitter an, die Blitze zucken am Himmel.

3. Дети мастерят бумажные кораблики и пускают их плавать. Часто они


приходят промокшими домой, потому что им доставляет удовольствие, возиться
в воде.
Die Kinder meistern Papierenschifchen und erlauben sie zu schwimmen. Oft sie
kommen pitschepatschenas nach Hause , denn es sie Spas macht, das Wasser
hantieren.

4.Распускаются почки на деревьях, и появляются первые нежные листочки.


Die Knospern lösen auf den Bäumen auf und erscheinen die erste grüne zärtliche
Blätter.

5. Солнце согревает своими лучами землю и снег начинает таять.


Das Sohne erwährmt mit seine Stralen das Erde und der Schnee beginnt zu tauen.
EINE SCHWALBE MACHT NOCH KEINEN SOMMER
Sarah und ihr Bruder Ben haben mit ihren Eltern Abendbrot gegessen.
"Na, wer wäscht heute ab?", will Mutti wissen. "Ich habe gestern gewaschen und
vorgestern, heute ist Ben dran", findet Sarah. "Gut, Ben macht heute den Abwasch",
bestimmt Mutti. Ben meckert: "Ja, natürlich, immer die Kleinen. Abwaschen ist so
doof!" Sarah lacht: "Aber von sauberen Tellern isst du doch gern." Vati macht einen
Vorschlag: "Wenn ihr beide bis zum Wochenende im Haushalt helft, fahren wir am
Sonntag in den Tierpark." Ben freut sich: "Toll! Dort soll es junge Bären geben!" Er
wäscht ab und mault auch kein bisschen mehr.
Vorm Schlafengehen sagt Ben zu seiner Mutti: "Nun habe ich abgewaschen und wir
fahren in den Park, stimmt's?" Mutti meint aber: "Eine Schwalbe macht noch keinen
Sommer. Wir wollen doch mal sehen, ob du auch den Rest der Woche so fleißig bist,
Ben. Und jetzt schlaf schön."
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er ist dran - его очередь
meckern - привередничать
doof - dumm
maulen - дуться

DIE BÄUME SCHLAGEN AUS

Sarah hat eine neue Freundin, Nina. Sie kommt aus Russland und geht in Sarahs
Klasse, weil ihre Eltern jetzt in Deutschland arbeiten.
Eines Morgens gehen Sarah und Nina zusammen zur Schule. Sarah sagt: "Bald
kommt der Frühling, die Bäume schlagen aus." Nina nickt, aber sie versteht das Wort
nicht. Zu Hause schaut sie im Wörterbuch nach: ausschlagen heißt брыкаться. Das
machen doch nur Pferde oder Kühe?
Nun wird Nina neugierig. Ob sich die Bäume in Deutschland bewegen, wenn der
Frühling kommt? Muss man da vorsichtig sein, wenn man rausgeht? Sie fragt ihren
Vati, er kann sehr gut deutsch. Vati lacht erst lange, dann erklärt er: "Wir sind hier in
einem anderen Land, das ist wahr. Aber mit den Bäumen passiert im Frühling
dasselbe wie in Russland. Sie bekommen Blätter! Das nennt man ausschlagen!" Nun
lacht Nina auch. Am nächsten Morgen zeigt sie Sarah die ersten kleinen Blättchen
und sagt stolz: " Du hast Recht - die Bäume schlagen wirklich aus!"
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nicken - кивать
neugierig - любопытный
vorsichtig sein - быть осторожным