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Gaslöschanlagen

CO2 - und INERGEN® - Löschanlagen, SapphireTM,


Brandmeldung und Löschsteuerung FAST2000®

A Tyco International Company


Vorwort

Sehr geehrte Geschäftspartnerin,


sehr geehrter Geschäftspartner,
wir freuen uns, Ihnen unseren neuen Produktkatalog „Feuerschutz“ überreichen zu dür-
fen. Unsere Produktspezialisten haben für Sie ein umfassendes Portfolio unserer Video-
komponenten zusammengestellt.

Mehr als 125 Jahre Erfahrung stehen hinter unseren Produkten und Dienstleistungen in
den Kerngeschäftsfeldern Feuerschutz, Sicherheit und Kommunikation. Sie als Partner
stehen im Mittelpunkt unserer Betrachtungen. Mit unserem breiten Produktangebot
können wir für die unterschiedlichsten Anforderungen erfolgreiche und nachhaltige
Lösungen anbieten. Selbstverständlicher Bestandteil unserer Arbeit ist das Qualitäts-
sicherungssystem nach DIN EN ISO 9001.

Auch dem Stand der Technik stets ein Stück voraus zu sein, ist Teil unserer Unterneh-
mensphilosophie und die Grundlage unseres Erfolgs. Mehr als 2.000 Mitarbeiter in
Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service stehen Ihnen bei uns in Deutschland
zur Seite; dazu kommt das Know-how unserer Kollegen in den Schwesterunternehmen
überall in Europa.

Wenn Sie detailliertere Informationen oder technische Dokumentationen zu den hier


aufgeführten Produkten wünschen, wenden Sie sich bitte an Ihren regionalen Ansprech-
partner. Weitere Informationen über Systemlösungen aus unserem breiten Produktport-
folio können Sie direkt bei Ihren regionalen Ansprechpartnern oder über unsere Home-
page www.tycofis.de anfordern:

f Brandmeldetechnik
f 6WDWLRQ¸UH/ÈVFKDQODJHQ
f Zutrittskontrolle
f Einbruchmeldeanlagen
f Sicherheitsmanagementsysteme
f Kommunikationssysteme
f Warensicherung
f RFID
f Videoüberwachnung

© TOTAL WALTHER GmbH, 51069 Köln


Stand: Mai 2009

Alle Rechte an diesen Dokumenten liegen bei der TOTAL WALTHER GmbH. Der Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit schrift-
licher Genehmigung gestattet. Die angegebenen Produktangaben, Bestellnummern, Beschreibungstexte, Maße, Daten usw. sind
unverbindlich und nicht vollständig. Veränderungen der Leistungsmerkmale werden hervorgerufen aufgrund ständiger Weiterentwick-
lung, Anpassung an die Anforderungen der Anwender und technologischer Veränderungen. Für die in diesem Katalog abgedruck-
ten Informationen übernimmt die TOTAL WALTHER GmbH weder Garantie noch die juristische Verantwortung oder Haftung. Für
Druckfehler, die sich trotz sorgfältiger Durchsicht eingeschlichen haben sollten, kann ebenfalls keine Haftung übernommen werden.
Änderungen vorbehalten.
Hinweis zu verwendeten Marken- und Produktnamen:
Sofern Marken- und Produktnamen genannt werden, so sind diese Marken- und Produktnamen Eigentum der innehabenden Firmen
und Unternehmen. Wir erheben keinen Anspruch auf die eingetragenen Warenzeichen, Produkte oder Markennamen.
Gaslöschanlagen

Damit Sie tief durchatmen


können ...
wir schützen, was Ihnen
wichtig ist
Ein optimales Brandschutzkonzept trägt dem
Personen-, Sachwerte- und Umweltschutz
gleichermaßen Rechnung. Die frühzeitige
Detektion ist dabei ebenso wichtig wie eine
zuverlässige und schnelle Löschtechnik mit
dem richtigen Löschmittel.

Bereiche, in denen durch hohe Brandlasten


ein großes Risiko herrscht oder in denen sich
hochempfindliche Sachwerte befinden,
werden optimal durch Inertgaslöschanlagen
geschützt. Denn Wasser als Löschmittel
könnte die Werte beschädigen oder zerstören.
Unter Inertgasen (inert = untätig, unbeteiligt)
werden reaktionsträge Gase verstanden, die
sich an gewissen chemischen Vorgängen
nicht beteiligen.
Inertgaslöschanlagen arbeiten durch Sauer-
stoffentzug, durch den ein Feuer im Keim
erstickt wird. Weil sie vollkommen rückstands-
frei löschen, eignen sie sich besonders für den
Schutz hochwertiger Technik und unwieder-
bringlicher Kulturgüter. Als anerkannter Spe-
zialist in der Entwicklung hochwertiger Brand-
schutzanlagen bauen wir, TOTAL WALTHER,
Gas - Löschanlagen in aller Welt. Sie werden
nach internationalen Sicherheitsstandards ent-
wickelt und sind erfolgreich im Einsatz.

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 1 22.04.2009 15:03:06


1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 2 22.04.2009 15:03:06
Gaslöschanlagen

Inhalt

CO2 - Löschanlagen Hochdruck 6

CO2 - Löschanlagen Niederdruck, KOTIKA® 72

INERGEN® plus 300 bar und 200 bar 100

Brandmeldung und Löschsteuerung FAST2000® 182

SapphireTM 212

Stickstoff - Löschanlage Niederdruck 214

Service 216

Index 218

Suchen und finden

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 3 22.04.2009 15:03:06


CO2 - Löschanlagen Hochdruck

CO2 - der natürliche


Klassiker im
Brandschutz
CO2 (Kohlensäure) ist ein farb- und geruchloses, elek-
trisch nicht leitendes Gas, das in der Natur vorkommt.

Es besitzt die hervorragenden Eigenschaften, keine


chemischen Verbindungen mit anderen Stoffen ein-
zugehen und keine Rückstände zu hinterlassen. CO2
ist daher ein sauberes Löschmittel, das vor allem
dort eingesetzt wird, wo wasser- und schmutzemp-
findliche Bereiche wirksam und ohne Löschmittel-
rückstände geschützt werden müssen. CO2 löscht
zuverlässig brennbare Flüssigkeiten und Gase, aber
auch feuchtigkeitsempfindliche Einrichtungen und
sensible Technik.
Weniger geeignet ist dieses Löschmittel für Berei-
che, in denen sich Personen aufhalten, denn CO2
ist in löschfähiger Konzentration für Menschen
lebensgefährdend. Unsere modernen Löschanlagen
sind daher mit besonderen Alarm- und Warntech-
niken ausgestattet, die dafür sorgen, dass Personen
rechtzeitig den Bereich verlassen, bevor das CO2
ausströmt.

Dem Feuer den Atem nehmen


Die Löschwirkung von CO2 beruht auf der Verdrän-
gung von Sauerstoff, der die Brandentwicklung be-
günstigt. Während der normale Sauerstoffanteil der
Luft bei 21 % Vol. liegt, senkt die Zugabe von CO2 im
entsprechenden Schutzbereich den Anteil auf
15 % Vol. und weniger, wodurch jeder Brand inner-
halb kurzer Zeit erstickt werden kann.

Sicherheit, die sich rechnet


Unsere CO2- Löschanlagen sind vom VdS - System
zugelassen und die einzelnen Bauteile wurden nach
VdS-Richtlinien geprüft und sind CE - zertifiziert. Für
Anlagen nach FM- Richtlinien (NFPA) können die
CO2- Bauteile ebenfalls eingesetzt werden. Wichtige
Komponenten wurden im eigenen Haus entwickelt
und in unserem Löschversuchszentrum erprobt. Eine
eigene zertifizierte Fertigung sorgt für hohe Qualität.
Durch den Einsatz unserer CO2- Löschanlagen erhalten
Sie hohe Prämienrabatte auf Ihre Feuer- und Feuer-
Betriebsunterbrechungs- Versicherung.

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 4 22.04.2009 15:03:06


Sicher, schnell und flexibel Optimale Technik für maximalen Schutz
Die Funktionsweise einer CO2- Löschanlage ist denkbar Unsere modernen CO2- Löschanlagen werden über elektroni-
einfach: Sobald die automatischen Brandmelder einen ent- sche Branderkennungssysteme angesteuert und ausgelöst.
stehenden Brand registriert haben, löst die Steuerzentrale Brandmelde- und Steuerzentralen werden mit verschiede-
akustische und, wenn vorhanden, optische Warnsignale aus. nen Bausteinen der Modultechnik zur perfekten Ansteu-
Nach Ablauf der Vorwarnzeit wird das Löschmittel durch ei- erung von CO2- Löschanlagen eingesetzt. Sie werten die
nen Auslöseimpuls aktiviert. Alternativ kann die CO2- Lösch- einlaufenden Signale der automatischen Brandmelder aus,
anlage auch über einen Handauslösetaster aktiviert werden. alarmieren das Personal und die Feuerwehr und steuern die
Auslöse- und Verzögerungseinrichtung der CO2- Löschanla-
ge an.
Die Auslegung einer CO2- Löschanlage wird durch unsere
erfahrenen Ingenieure vorgenommen. Ob das CO2 im Hoch-
oder Niederdruckverfahren gelagert wird, hängt von der Impuls 2000 - eine Revolution in der Löschansteuerung
benötigten Löschmittelmenge ab. Die Löschwirkung ist bei Aus Personenschutzgründen muss der Löschbereich verlas-
beiden Verfahren identisch. sen werden. Mit einer patentierten Eigenentwicklung, dem
elektromechanischen Impuls 2000 - System, setzen wir
neue Maßstäbe in der Löschansteuerung für den Personen-
schutz. Impuls 2000 schließt die Beeinflussung einer Gas-
Löschen mit CO2 - löschanlage durch elektronische Falschimpulse, z. B. durch
Hochspannungseinflüsse, zuverlässig und kostengünstig
Hochdruck aus. Eindeutig definierte Impulse steuern elektromechanisch
die Vorwarnzeit. Der Löschbereich muss verlassen werden,
bevor das Löschmittel zum Einsatz kommt.
Bei der Hochdrucktechnik wird das CO2- Löschmittel bei Um-
gebungstemperatur in Stahlflaschen gelagert.

Die Hochdruck - Stahlflaschen werden bei Bedarf zu größe-


ren Batterien zusammengefasst. Alle Löschmittelflaschen
sind über Hochdruckschläuche an ein gemeinsames
Sammelrohr angeschlossen. Bis zu 50 kg CO2- Füllung pro
Flasche können in der Hochdrucktechnik gelagert werden.
Zur ständigen Inhaltskontrolle wird jede Flasche gewogen
und mit elektrischen Meldekontakten versehen, um einen
Löschmittelschwund von 10 % automatisch anzuzeigen und
zu melden.

Beispiel einer CO2- Hochdruckanlage für


einen Löschbereich:
1 Brandmelder
2 Brandmelde- und Steuerzentrale FAST2000®
3 Akustisches Alarmsignal
4 Optisches Warnsignal (optional)
5 Impuls 2000 (Schrittmotorauslösung)
6 CO2- Flaschenbatterie
7 Löschdüsen
8 Handauslösetaster
9 Druckentlastung

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 5 22.04.2009 15:03:07


CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - System 10A Hochdruckanlagen
6
Bestell-Nr.
Einbereichsanlage, ohne Reservebatterie,

1 Pilotflasche und max.19 Folgeflaschen.


Hierzu siehe auch Teileliste 5-050-236.

erhöhter Personenschutz Stufe III

Technisches Datenblatt 5-050-0236


Stand: 15.Aug.2006 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 6 22.04.2009 15:03:07


CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - System 10A Hochdruckanlagen
7
Bestell-Nr.
Positions-Nr. Bezeichnung

101 Elektrische Brandmelde-/Steuerzentrale

101.1 Controller

102 Automatische Melder

103 Handauslösung

104 Alarmierung, akustisch

105 Alarmierung / Anzeige, optisch

106 Schrittmotor SMV-1

107 Betriebsmittel / Klima / Lüftung

109 Programmierschnittstelle SMV-1

202.1 Auslösekopf III

203.1 Steuerschlauch DN 8

203.4 Schleichgasventil SGV-2

207 CO2-Blockiereinrichtung DN 12

208 Flaschenventil CI 12-7 (CO2)

306 Anschlußschlauch DN 16

307 Rückschlagventil CO2

308 CO2-Flasche für CI-Technik

309 Wiegeeinrichtung, komplett

309.1 Schwundmeldeschalter RS3

502 Verbindungsleitung / HF-Fittinge

502.1 Spannmutter als Übergang

504 Düse, GRD und GOD

505 Alarmdruckschalter ADS

506 Prüfanschluss für ADS

507 Schneeschiene

508 CO2-Sammelrohr

Technisches Datenblatt 5-050-0236


Stand: 15.Aug.2006 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 7 22.04.2009 15:03:07


CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - System 10B Hochdruckanlagen
8
Bestell-Nr.
Einbereichsanlage, ohne Reservebatterie,

1 Pilotflasche und max.19 Folgeflaschen.


Hierzu siehe Teileliste 5-050-0239.

ohne Personenschutz,

Technisches Datenblatt 5-050-0239


Stand: 07.Sep.2006 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 8 22.04.2009 15:03:07


CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - System 10B Hochdruckanlagen
9
Bestell-Nr.
Positions-Nr. Bezeichnung

101 Elektrische Brandmelde-/Steuerzentrale

101.1 Controller

102 Automatische Melder

103 Handauslösung

104 Alarmierung, akustisch

105 Alarmierung / Anzeige, optisch

107 Betriebsmittel / Klima / Lüftung

108 Stoßfeder SF-2

109 Programmierschnittstelle SMV-1

201 Steuerflasche INERGEN, 200 bar

202 Pneumatische Steuereinheit

203 Pneumatikventil

203.4 Auslösekopf III

204 Druckkontrolleinrichtung DKE-6

204.1 Druck-Überwachungseinr. KM-4

204.2 Steuerschlauch DN 8

204.3 Schleichgasventil SGV-2

204.6 Prüf-und Entlastungseinrichtung PRE

204.7 Umsetzerventil 10/200 bar

204.8 Pneumatische Steuereinheit

204.8.1 Anschlußschlauch DN10 - 200bar

204.2 Filter SLF-2

206 Umschaltung Einsatz-Reserve UER-1

208 Flaschenventil CI 12-7 (CO2)

306 Anschlußschlauch DN 16

307 Rückschlagventil CO2

308 CO2-Flasche für CI-Technik

309 Wiegeeinrichtung, komplett

309.1 Schwundmeldeschalter RS3

401 Bereichsventil HD/BV-

401.1 Blockierhahn DN 6 m. Entlüftung

402 Pneumatikantrieb

404 Positionsschalter „ZU“

406 Sicherheitsventil HD 140 bar

501 Sammelrohr

502 Verbindungsleitung / HF-Fittinge

504 Düse, GRD und GOD

505 Alarmdruckschalter ADS

506 Prüfanschluss für ADS

507 Schneeschiene

Technisches Datenblatt 5-050-0239


Stand: 07.Sep.2006 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 9 22.04.2009 15:03:08


Hierzu siehe Teileliste 5-050-0237. 10
Einbereichsanlage, erhöhter Personenschutz Stufe III mit/ohne
CO2-Stop.

mit Stop-Ventil:
1 - 40 Flaschen: 8 l Steuerflasche
41 - 100 Flaschen: 27 l Steuerflasche
101 - 250 Flaschen: 80 l Steuerflasche

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 10


ohne Stop-Ventil:
21 - 40 Flaschen: 8 l Steuerflasche
41 - 100 Flaschen: 27 l Steuerflasche
101 - 250 Flaschen: 80 l Steuerflasche
CO2 - Löschanlagen Hochdruck
CO2 - System 11A Hochdruckanlagen

Stand: 07.Sep.2006 TSM/Wth


Technisches Datenblatt 5-050-0237
Bestell-Nr.

22.04.2009 15:03:08
CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - System 11A Hochdruckanlagen
11
Bestell-Nr.
Positions-Nr. Bezeichnung

101 Elektrische Brandmelde-/Steuerzentrale

101.1 Controller

102 Automatische Melder

103 Handauslösung

104 Alarmierung, akustisch

105 Alarmierung / Anzeige, optisch

106 Schrittmotor SMV-1

107 Betriebsmittel / Klima / Lüftung

109 Programmierschnittstelle SMV-1

201 Steuerflasche INERGEN, 200 bar

202.1 Auslösekopf III

202.2 Druckkontrolleinrichtung DKE-6

202.3 Druck-Überwachungseinr. KM-4

203.1 Steuerschlauch DN 8

203.4 Schleichgasventil SGV-2

204.1 Prüf-und Entlastungseinrichtung PRE

204.1.1 Anschlußschlauch DN10 - 200bar

204.2 Filter SLF-2

205 Blockiereinrichtung Einbereichsanlage

206 Umschaltung Einsatz-Reserve UER-1

209 Flaschenventil CI 12-6 mit ASK-I

210 CO2-Stopp-Ventil

306 Anschlußschlauch DN 16

307 Rückschlagventil CO2

308 CO2-Flasche für CI-Technik

309 Wiegeeinrichtung, komplett

309.1 Schwundmeldeschalter RS3

502 Verbindungsleitung / HF-Fittinge

502.1 Spannmutter als Übergang

504 Düse, GRD und GOD

505 Alarmdruckschalter ADS

506 Prüfanschluss für ADS

507 Schneeschiene

508 CO2-Sammelrohr

Technisches Datenblatt 5-050-0237


Stand: 07.Sep.2006 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 11 22.04.2009 15:03:08


Hierzu siehe Teileliste 5-050-0240. 12
Einbereichsanlage, ohne Personenschutz, und ohne CO2-Stop.

ohne Stop-Ventil:
21 - 40 Flaschen: 8 l Steuerflasche
41 - 100 Flaschen: 27 l Steuerflasche
101 - 250 Flaschen: 80 l Steuerflasche

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 12


CO2 - Löschanlagen Hochdruck
CO2 - System 11B Hochdruckanlagen

Stand: 07.Sep.2006 TSM/Wth


Technisches Datenblatt 5-050-0240
Bestell-Nr.

22.04.2009 15:03:08
CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - System 11B Hochdruckanlagen
13
Bestell-Nr.
Positions-Nr. Bezeichnung

101 Elektrische Brandmelde-/Steuerzentrale

101.1 Controller

102 Automatische Melder

103 Handauslösung

104 Alarmierung, akustisch

108 Stoßfeder SF-2

201 Steuerflasche INERGEN, 200 bar

202.1 Auslösekopf III

202.2 Druckkontrolleinrichtung DKE-6

202.3 Druck-Überwachungseinr. KM-4

203.1 Steuerschlauch DN 8

203.4 Auslösekopf III

204.1 Druck-Überwachungseinr. KM-4

204.1.1 Anschlußschlauch DN10 - 200bar

204.2 Filter SLF-2

205 Blockiereinrichtung Einbereichsanlage

206 Umschaltung Einsatz-Reserve UER-1

209 Flaschenventil CI 12-6 mit ASK-I

306 Anschlußschlauch DN 16

307 Rückschlagventil CO2

308 CO2-Flasche für CI-Technik

309 Wiegeeinrichtung, komplett

309.1 Schwundmeldeschalter RS3

401 Bereichsventil HD/BV-

401.1 Blockierhahn DN 6 m. Entlüftung

502 Verbindungsleitung / HF-Fittinge

502.1 Spannmutter als Übergang

504 Düse, GRD und GOD

505 Alarmdruckschalter ADS

506 Prüfanschluss für ADS

507 Schneeschiene

508 CO2-Sammelrohr

Technisches Datenblatt 5-050-0240


Stand: 07.Sep.2006 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 13 22.04.2009 15:03:08


Hierzu siehe Teileliste 5-050-0238. 14
Mehrbereichsanlage, erhöhter Personenschutz Stufe III
Verzögerungszeit für die Löschbereiche kann
unterschiedlich sein.

Bis 40 Flaschen: 27 l Steuerflasche 200 bar


>40 Flaschen < 250 Flaschen: 80 l Steuerflasche 200 bar

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 14


CO2 - Löschanlagen Hochdruck
CO2 - System 12A Hochdruckanlagen

Stand: 07.Sep.2006 TSM/Wth


Technisches Datenblatt 5-050-0238
Bestell-Nr.

22.04.2009 15:03:09
CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - System 12A Hochdruckanlagen
15
Bestell-Nr.
Positions-Nr. Bezeichnung

101 Elektrische Brandmelde-/Steuerzentrale

101.1 Controller

102 Automatische Melder

103 Handauslösung

104 Alarmierung, akustisch

105 Alarmierung / Anzeige, optisch

106 Schrittmotor SMV-1

107 Betriebsmittel / Klima / Lüftung

108 Stoßfeder SF-2

109 Programmierschnittstelle SMV-1

201 Steuerflasche INERGEN, 200 bar

202 Pneumatische Steuereinheit

202.1 Auslösekopf III

203.1 Druck-Überwachungseinr. KM-4

203.4 Steuerschlauch DN 8

207 CO2-Blockiereinrichtung DN 12

208 Flaschenventil CI 12-7 (CO2)

306 Anschlußschlauch DN 16

307 Rückschlagventil CO2

308 CO2-Flasche für CI-Technik

309 Wiegeeinrichtung, komplett

309.1 Schwundmeldeschalter RS3

502 Verbindungsleitung / HF-Fittinge

502.1 Spannmutter als Übergang

504 Düse, GRD und GOD

505 Alarmdruckschalter ADS

506 Prüfanschluss für ADS

507 Schneeschiene

508 CO2-Sammelrohr

Technisches Datenblatt 5-050-0238


Stand: 07.Sep.2006 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 15 22.04.2009 15:03:09


Hierzu siehe Teileliste 5-050-0241. 16
Mehrbereichsanlage, erhöhter Personenschutz Stufe III
Gleiche Verzögerungszeit in allen Löschbereichen.

Bis 40 Flaschen: 27 l Steuerflasche 200 bar


>40 Flaschen < 250 Flaschen: 80 l Steuerflasche 200 bar

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 16


CO2 - Löschanlagen Hochdruck
CO2 - System 12B Hochdruckanlagen

Stand: 07.Sep.2006 TSM/Wth


Technisches Datenblatt 5-050-0241
Bestell-Nr.

22.04.2009 15:03:09
CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - System 12B Hochdruckanlagen
17
Bestell-Nr.
Positions-Nr. Bezeichnung

101 Elektrische Brandmelde-/Steuerzentrale

101.1 Controller

102 Automatische Melder

103 Handauslösung

104 Alarmierung, akustisch

105 Alarmierung / Anzeige, optisch

106 Schrittmotor SMV-1

107 Betriebsmittel / Klima / Lüftung

109 Programmierschnittstelle SMV-1

201 Steuerflasche INERGEN, 200 bar

202 Flaschenventil CI 12, 200 bar

203.4 Auslösekopf III

204 Elektro-Pneumatische Steuerlogik EPSL

204.1 Druck-Überwachungseinr. KM-4

204.2 Filter SLF-2

204.3 Druckminderer 200/10 bar

204.4 Magnetventil 24V DC

204.7 Umsetzerventil 10/200 bar

204.8 Pneumatische Steuereinheit

204.8.1 Pneumatikventil

206 Umschaltung Einsatz-Reserve UER-1

208 Flaschenventil CI 12-7 (CO2)

306 Anschlußschlauch DN 16

307 Rückschlagventil CO2

308 CO2-Flasche für CI-Technik

309 Wiegeeinrichtung, komplett

309.1 Schwundmeldeschalter RS3

401 Bereichsventil HD/BV-

401.1 Blockierhahn DN 6 m. Entlüftung

402 Pneumatikantrieb

404 Positionsschalter „ZU“

406 Sicherheitsventil HD 140 bar

501 Sammelrohr

502 Verbindungsleitung / HF-Fittinge

502.1 Spannmutter als Übergang

504 Düse, GRD und GOD

505 Alarmdruckschalter ADS

506 Prüfanschluss für ADS

507 Schneeschiene

Technisches Datenblatt 5-050-0241


Stand: 07.Sep.2006 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 17 22.04.2009 15:03:09


CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - System 12C Hochdruckanlagen
18
Bestell-Nr.
27 l Steuerflasche 200 bar
>40 Flaschen < 250 Flaschen: 80 l Steuerflasche 200 bar
Mehrbereichsanlage, ohne Personenschutz.
Hierzu siehe Teileliste 5-050-0242.

Bis 40 Flaschen:

Technisches Datenblatt 5-050-0242


Stand: 07.Sep.2006 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 18 22.04.2009 15:03:10


CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - System 12C Hochdruckanlagen
19
Bestell-Nr.
Positions-Nr. Bezeichnung

101 Elektrische Brandmelde-/Steuerzentrale

101.1 Controller

102 Automatische Melder

103 Handauslösung

104 Alarmierung, akustisch

105 Alarmierung / Anzeige, optisch 227

107 Betriebsmittel / Klima / Lüftung

108 Stoßfeder SF-2

201 Steuerflasche INERGEN, 200 bar

202 Flaschenventil CI 12, 200 bar

203 Steuerleitung DN 7
203.4 Schleichgasventil SGV-2
204 Elektro-Pneumatische Steuerlogik EPSL
204.1 Prüf-und Entlastungseinrichtung PRE
204.2 Filter SLF-2
204.3 Druckminderer 200/10 bar
204.4 Magnetventil 24V DC
204.7 Umsetzerventil 10/200 bar
204.8 Pneumatische Steuereinheit
204.8.1 Pneumatikventil
206 Umschaltung Einsatz-Reserve UER-1

208 Flaschenventil CI 12-7 (CO2)

306 Anschlußschlauch DN 16

307 Rückschlagventil CO2

308 CO2-Flasche für CI-Technik

309 Wiegeeinrichtung, komplett

309.1 Schwundmeldeschalter RS3

401 Bereichsventil HD/BV-

401.1 Blockierhahn DN 6 m. Entlüftung

402 Pneumatikantrieb

404 Positionsschalter „ZU“

406 Sicherheitsventil HD 140 bar

501 Sammelrohr

502 Verbindungsleitung / HF-Fittinge

504 Düse, GRD und GOD

505 Alarmdruckschalter ADS

506 Prüfanschluss für ADS

507 Schneeschiene

Technisches Datenblatt 5-050-0242


Stand: 07.Sep.2006 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 19 22.04.2009 15:03:10


CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - Flaschenbatterie mit Pilot - /
20 Folgeflasche (CI - Technik)
Bestell-Nr.

Pos. Bezeichnung Technisches Datenblatt


1 CO2-Flasche 5-012-07
2 Anschlußschlauch DN 16 CO2-CI 5-036-05
3 CO2-Sammelrohr CSR 5-033-08
4 Steuerleitung für CO2 und INERGEN® -Batterie 5-437-11
5 Ständer-CI für CO2-Batterie, Mod. 05 5-052-08
- Stütze für CO2-Einzelständer Mod. 05 -
6 Wiegeeinrichtung 5-056-04
- Wiegeeinrichtung (Montage und Justierung) 5-056-05
8 Blockiereinrichtung für CO2-HD Einbereichsanl. 5-076-06
9 Schrittmotor SMV-1 5-425-10
alternativ: Stoßfeder SF-2 5-425-01
Stoßfeder SF-2 EEx 5-425-02
10 Autom. Schleichgasventil SGV-2 5-437-15
16 Schwundmeldeschalter Typ RS-4 5-357-06

Technisches Datenblatt 5-051-21


Stand: 25.Mär.2009 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 20 22.04.2009 15:03:10


CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - Flaschenbatterie mit separater Steuer-
flasche (CI - Technik) 21
Bestell-Nr.

3
14
4
5

10

17
15 16

9
8
12
1

13

Pos. Bezeichnung Technisches Datenblatt


1 CO2-Flasche 5-012-07
2 Anschlußschlauch DN 16 CO2-CI 5-036-05
3 CO2-Sammelrohr CSR 5-033-08
4 Steuerleitung für CO2 und INERGEN® -Batterie 5-437-11
5 Ständer-CI für CO2-Batterie, Mod. 05 5-052-08
- Stütze für CO2-Einzelständer Mod. 05 -
6 Wiegeeinrichtung 5-056-04
- Wiegeeinrichtung (Montage und Justierung) 5-056-05
8 Blockiereinrichtung für CO2-HD Einbereichsanl. 5-076-06
9 Schrittmotor SMV-1 5-425-10
alternativ: Stoßfeder SF-2 5-425-01
Stoßfeder SF-2 EEx 5-425-02
10 Autom. Schleichgasventil SGV-2 5-437-15
12 Auslösekopf AKIII 5-422-05

13 INERGEN®-Steuerflasche (Einsatzflasche) 5-412-12


als Option mit Reserveflasche -
14 Freistehender Ständer für INERGEN®-Batterie 5-452-02

15 Prüf- und Entlastungseinrichtung PRE-1 5-437-10

16 Schwundmeldeschalter Typ RS-4 5-357-06

17 Umschaltung Einsatz/Reserve Typ UER-1 5-477-01

- Gitterrost 560 -

Technisches Datenblatt 5-051-18


Stand: 25.Mär.2009 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 21 22.04.2009 15:03:10


CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - Flaschenbatterie
22 Aufstellungsmöglichkeiten
Bestell-Nr.

Technisches Datenblatt 5-051-21


Stand: 25.Mär.2009 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 22 22.04.2009 15:03:11


CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - Flasche mit Ventil Cl 12
23
Bestell-Nr.
Die CO2-Flasche besteht aus nahtloser Stahlflasche, Schnellöffnungsventil, Transportschutzkappe und CO2-Füllung.

67 l K0 240 535 6

40 l K0 240 515 6

27 l K0 240 507 6

Technische Daten

Nennvolumen 67 l 40 l 27 l
2)
Nennfüllung 50 kg - CO2 30 kg - CO2 2)
20 kg - CO2 2)
Flaschenventil CI 12-7 1)
Ventilgewinde 1“ NPT
Füllfaktor 0,75 kg/l
Fülldruck 52 bar / 15°C
Prüfdruck Stahl, Messing
Werkstoffe Stahl, Messing
Transportgewicht (leer) ~ 60 kg ~ 40 kg ~ 30 kg
Transportgewicht (gefüllt) 110 kg 70 kg 50 kg
Maß L1 1485±10 mm 1485±10 mm 1075±10 mm *
Maß L2 ~ 1625 mm ~ 1625 mm ~ 1215 mm *
Maß L2 Ø 267 mm Ø 204 mm Ø 204 mm

* bei älteren 27l-Flaschen kann das Maß L1 = 1060 mm


und 2 = 1200 mm vorkommen.

Flasche gemäß 99/36/EG (TPED), p-Stempelung, Kennzeichnung nach EN 1089,


Gewinde 1“ NGT min 25 mm lang.
1) siehe hierzu Technisches Datenblatt 5-022-06.
2) Standardfüllung bei 0,75 kg/l für „normale“ Umgebungstemperaturen.
Für sogenannte „heisse Länder“ wird die Tropenfüllung eingesetzt mit 45 kg bei 0,66
kg/l. Siehe auch Rückseite.
3) Aufkleber siehe auch Technisches Datenblatt 5-012-10.

Technisches Datenblatt 5-012-07


Stand: 22.Aug.2005 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 23 22.04.2009 15:03:11


CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - Flasche mit Ventil Cl 12
24
Bestell-Nr.
Druck - Temperatur - Diagramm

Die CO2- Flasche 67 l mit Tropenfüllung 45 kg wird auftrags-


bezogen zusammengestellt. Dazu ist eine Zusatzbeschriftung
notwendig.

1. Flaschenhalsschild K0 235 379 6


2. Aufkleber 45 kg K0 235 378 6

Technisches Datenblatt 5-012-07


Stand: 22.Aug.2005 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 24 22.04.2009 15:03:11


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Schnellöffnungsventil Cl 12-7
25
Bestell-Nr.
Das Schnellöffnungsventil CI 12-7 ist ein automatisch oder F= F
manuell zu öffnendes Flaschenventil für Kohlendioxid (CO2).
Der automatische Öffnungsvorgang kann elektrisch und/oder
pneumatisch eingeleitet werden.

Funktionsbeschreibung
Das Schnellöffnungsventil wird durch Steuer-Gas direkt ange-
steuert. Bei Freigabe des Steuergases öffnet der
Steuerkolben den Ventilteller und das Löschmittel CO2 strömt
aus.
Wird das Steuergas abgesperrt, so wird das Ventil sowohl durch
den Fließdruck, als auch durch die eingebaute
Rückholfeder geschlossen.
Eine Berstscheibe ist eingebaut.

Technische Daten
Max. Fülldruck: 52 bar / 15°C
Min. Steuerdruck 26 bar bei 52 bar Fülldruck
Max. Betriebsdruck: 140 bar
Gewicht: ≈ 1,1 kg + Tauchrohr
Werkstoff: Messing
Nennberstdruck 1. Ausgang Löschmittel und Füllstutzen mit Schutzkappe
der Berstscheibe: 260 bar 2. Anschlußkappe ASK-1mit Eingang Steuergas
3. Berstscheibensicherung
4. Flascheneinschraubstutzen

Bestell - Nummern

Ventil CI 12-7 ohne Tauchrohr K0 241 026 6

Tauchrohr, Länge L = 1450 mm K0 240 580 6

Für Füllanweisung, Ersatzteile und Spezialwerkzeuge


siehe 5-022-07

Für Tauchrohrlängenanpassung und Montage siehe


Rückseite.

Technisches Datenblatt 5-022-06


Stand: 03.2004 TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 25 22.04.2009 15:03:12


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Schnellöffnungsventil Cl 12-7
26
Bestell-Nr.

Theoretische Tauchrohrlänge

Flaschentyp L (mm)
8 Liter Konkav-Boden 610
13,4 Liter Konkav-Boden 1010
27 Liter Konkav-Boden 1030
40 Liter Konkav-Boden 1450
67,5 Liter Konkav-Boden 1450

Aufgrund der Flaschenhöhentoleranzen wird empfohlen für


die Bestimmung der Tauchrohrlängen die exakte Methode zu
wählen.

Exaktes Anpassen der Tauchrohrlänge

Anlernleitung zum Kürzen des Tauchrohrs


1) Ventil mit Originaltauchrohr bis zum Boden in Flasche stecken
2) Abstand L1 ausmessen
3) Tauchrohr um Maß L1 + 29 mm kürzen (Ende 30° abschägen)
4) Ventil in Flasche fest einschrauben
Wir empfehlen als Dichtung: PTFE-Band
als Drehmoment: 220 + 20 Nm

Technisches Datenblatt 5-022-06


Stand: 03.2004 TSM/Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 26 22.04.2009 15:03:12


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Anschlußschlauch DN 16 / 140 bar
(CI - Technik) 27
Bestell-Nr.
Anwendung

Der Anschlußschlauch wird in Löschanlagen mit gasförmigen K0 247 045 6


Löschmitteln, die in Gebäuden als Teil einer Feuerlöschanlage
installiert sind, eingesetzt.

Der Anschußschlauch ist geeignet für die Anwendung in CO2-


Hochdruckanlagen (CI-Technik). Er verbindet das Flaschenventil
mit dem Rückflußverhinderer / Sammelrohr.

Anforderung

VdS CEA-4013

Technische Daten

Nenndurchmesser: 16 mm (12 mm)


Betriebs- / Systemdruck: ca. 60 bar
Max. Betriebsdruck: 140 bar
Prüfdruck: 280 bar
Min. Biegeradius: 110 mm
Betriebstemperatur: -20 °C bis +50 °C
Medium: Kohlendioxid (CO2)
Werkstoff: Thermoplast /
Stahl, verzinkt
Gewicht: 0,75 kg
Zulassung: VdS
Zulassungsnummer: G 303001

Technisches Datenblatt 5-036-05


Stand: 12.2003 TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 27 22.04.2009 15:03:12


CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - Sammelrohr Typ CSR / 140 bar
28
Bestell-Nr.
Anwendung Anforderung

Das CO2-Sammelrohr wird in Löschanlagen mit gasförmigen Druckgeräterichtlinie 97/23/EG.


Löschmitteln, die in Gebäuden als Teil einer Feuerlöschanlage
installiert sind, eingesetzt.

Das Sammelrohr ist geeignet für die Anwendung in CO2-Hoch-


druckanlagen (CI-Technik).
Technische Daten
Das Sammelrohr ist mit den benötigten Anschlüssen für die
Rückflussverhinderer Typ RV 12-2 ausgestattet. Nenndurchmesser: DN50
Betriebs- / Systemdruck: ca. 60 bar
Rückflussverhinderer Typ RV 12-2 nach technischem Datenblatt Max. Betriebsdruck: 140 bar
5-076-05. Prüfdruck: 175 bar
Betriebstemperatur: - 20°C ... +50°C
Medium: Kohlendioxid (CO2)
Werkstoff: Stahl, korrosionsgeschützt
Kennzeichnung: gemäß Druckgerätericht
linie 97/23/EG

Abmessungen

Flaschenanzahl pro Reihe


2 Flaschen 3 Flaschen 4 Flaschen 5 Flaschen
Länge Lg (mm) 610 915 1220 1525
Gewicht (kg) 11,7 17,6 23,5 29,4

Das Sammelrohr ist ausgestattet mit Anschlußgewinde nach


ISO 228, wobei L = G2“ Linksgewinde und R = G2“ Rechts- 2 Flaschen K0 240 332 6
gewinde bedeutet. 3 Flaschen K0 240 333 6
Das Linksgewinde wird durch eine umlaufende Rille ** gekenn- 4 Flaschen K0 240 334 6
zeichnet.
5 Flaschen K0 240 335 6

Technisches Datenblatt 5-033-08


Stand: 11.Jul.2007 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 28 22.04.2009 15:03:12


CO2 - Löschanlagen Hochdruck CO2 - Sammelrohr Typ CSR / 140 bar
29
Bestell-Nr.
Anordnung von Sammelrohren und Verbindungsrohren

Einreihig an der Wand


oder freistehend

Zweireihig freistehend

Technisches Datenblatt 5-033-08


Stand: 11.Jul.2007 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 29 22.04.2009 15:03:12


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Rückflussverhinderer Typ RV 12 - 3
30
Bestell-Nr.
Der Rückflussverhinderer wird in Löschanlagen mit gasförmigen
Löschmittel, die in Gebäuden als Teil einer Anlage installiert
sind, eingesetzt. Der Rückflussverhinderer ist Bestandteil des
Sammelrohres für CO2-Anlagen, siehe technisches Datenblatt
5-033-08.

K0 241 373 6
Funktion

Dieser Rückflussverhinderer ermöglicht den Durchfluss vom


Flaschenventil zum Sammelrohr und verhindert ihn in entgegen-
gesetzter Richtung.

Benutzung und Wartung

Der Rückflussverhinderer wird standardmäßig in das CO2-Sam-


melrohr eingeschraubt. Das Gewinde in dem der Rückflußver-
hinderer eingeschraubt wird, ist mit G ½“ ISO 228 auszuführen.
Zur Abdichtung gegen das Sammelrohr ist eine Flachdichtung
vorzusehen. Das Anzugsmoment beträgt 50+10 Nm. Die
Durchflußrichtung ist zu beachten. Die Rohrleitung muß vor dem
Rückschlagventil frei von Verunreinigungen sein. Der Rückfluss-
verhinderer ist bei sachgemäßer Benutzung wartungsfrei.
Beschädigte Rückflußverhinderer sind sofort gegen Neue
auszutauschen

Technische Daten

Nenndurchmesser: 12 mm
Freier Strömungsquerschnitt: 113 mm2
Betriebs- / Systemdruck: ~ 60 bar
Max. Betriebsdruck: 140 bar
Prüfdruck: 175 bar (mit Sammelrohr)
Betriebstemperatur: -20°C ... +50°C
Medium: Kohlendioxid (CO2)
Gehäusewerkstoff: Messing
Gewicht: ~ 0,4 kg
Einbaulage: beliebig
Kennzeichnung:
Zertifizierungsstelle: 0786- VdS
Anforderung: DIN EN 12094-13
und VdS 4012
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstraße 51
51069 Köln

Technisches Datenblatt 5-076-08


Stand: 17.Aug.2005 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 30 22.04.2009 15:03:13


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Steuerleitung für CO2 - Batterie (CI - Technik)
und INERGEN® - Batterie 200 bar 31
Bestell-Nr.
1. Technische Daten für Pos. 1. Schlauchleitung DN 8

Nenndurchmesser: 8 mm
Max. Betriebsdruck: 250 bar
Prüfdruck: 500 bar
Mind. Biegeradius: 50 mm K0 247 032 6
Umgebungstemperatur: -20°C ... +55°C
Gewicht: 0,18 kg
Werkstoff: Thermoplaste / Stahl,
verzinkt

2. Adapter M 18 x 1,5 / Ø 10

Bezeichnung Rohr Ø M1 M2 L S1 S3 Gewicht


Adapter M 18x1,5 / Ø 10 10 mm M18x1,5 M16x1,5 26 mm 19 mm 19 mm 0,03 kg K0 240 305 6

Technisches Datenblatt 5-437-11


Stand: 04.2003 TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 31 22.04.2009 15:03:13


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Steuerleitung für CO2 - Batterie (CI - Technik)
32 und INERGEN® - Batterie 200 bar
Bestell-Nr.
3. Verschraubungen

Gerade Verschraubung Einstellbare L-Verschraubung

Einstellbare T-Verschraubung

Einstellbare W-Verschraubung

T-Verschraubung für SGV/ELV

Technische Daten für Pos. 2 und 3

Bezeichnung RohrØ M L1 L2 L5 S3 Gewicht


Gerade Verschraubung 10 mm - 42 mm 13 mm - 19 mm 0,06 kg K0 029 122 6
Einstellbare L-Verschraubung 12 mm M18x1,5 32 mm 17 mm 29,5 mm 22 mm 0,14 kg K0 029 196 6

Einstellbare T-Verschraubung 10 mm M16x1,5 30 mm 15 mm 29 mm 19 mm 0,1 kg K0 029 193 6


T-Verschraubung für SGV/ELV 10 mm M16x1,5 30 mm - 29 mm 19 mm 0,1 kg K0 029 191 6
Adapter M 18x1,5 / Ø 10 10 mm M18x1,5 M16x1,5 26 mm 19 mm 19 mm 0,03 kg K0 029 510 6

Technisches Datenblatt 5-437-11


Stand: 04.2003 TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 32 22.04.2009 15:03:14


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Ständer-CI für CO2 - Batterie, Modell 05
33
Bestell-Nr.
Technische Daten

Werkstoff: Stahl, pulverbeschichtet RAL 3000 Ständer K0 240 008 6


Gewicht: 9,8 kg
Befestigungsmaterial
K0 240 178 6

Hinweis

Befestigungsmaterial ist der Wiegeeinrichtung beigepackt.

Technisches Datenblatt 5-052-08


Stand: 08.Dez.2005 TSM-Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 33 22.04.2009 15:03:14


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Wiegeeinrichtung Typ WEH -1
34
Bestell-Nr.
Ständer für CO2 - Batterie
Anwendung
Tech. Datenblatt 5-052-08

Die Wiegeeinrichtung wird in Löschanlagen mit gasförmigen


Löschmittel, die in Gebäuden als Teil einer Anlage installiert sind, K0 240 178 6
eingesetzt.

Die mechanische Wiegeeinrichtung wird zur dauernden Ge-


wichtsüberwachung von Flaschen für CO2- Feuerlöschanlagen
nach Techn. Datenblatt 5-051-18 eingesetzt.

Die Befestigung der Wiegeeinrichtung erfolgt an den CO2-Einzel-


ständer nach Techn. Datenblatt 5-052-08.

Funktion

Das Funktionsprinzip basiert auf dem physikalischen Hebelge-


setzt: Kraft x Kraftarm = Last x Lastarm. Die Last, hier die Lösch-
mittelflasche, hängt freischwebend an einem extrem kurzen
Lastarm, wobei die um ein vielfaches leichtere Kraft,
hier das Aufhängegewicht, an einem langen Kraftarm das
Gegengewicht darstellt.

Eine Feineinstellung erfolgt bei eingebauter Flasche über die


Justierspindel, wobei der Kraftarm verändert wird. Im normalen
Betriebszustand drückt die mit 100% gefüllte Löschmittelflasche
den Lastarm nach unten, die Justierspindel als Teil des Kraftarm
liegt oben in der Ständeraussparung an. Das Aufhängegewicht
ragt oben aus dem Ständer heraus, und zeigt damit die 100%
Füllung an. Bei einem Gewichtverlust von 5 – 10% des Inhaltes
wandert die Flasche nach oben – sie ist leichter geworden – und
auf der Kraftseite bewegt sich die Justierspindel und das Aufhän-
gegewicht nach unten, wodurch die Anzeige 90 % erreicht.

Benutzung und Wartung

Montage und Justierung der Wiegeeinrichtung siehe Techn.


Datenblatt Nr. 5-056-05.

Die Wiegeeinrichtung ist bei sachgemäßer Aufstellung war- Die Befestigungsschrauben für CO2-Ständer und Wiegeeinrich-
tungsfrei. tung sind beigepackt.

Die Funktionsfähigkeit (Gängigkeit) ist im Rahmen der allge-


meinen Bedienungsanweisung gemäß Pkt. 4 der Montage und
Justieranweisung 5-056-05 zu prüfen.

Schadhafte oder nicht funktionsfähige Wiegeeinrichtungen sind


sofort gegen Neue auszutauschen.

Anforderung

DIN EN 12094-11 und VdS CEA 4027

Technisches Datenblatt 5-056-04


Stand: 21.Feb. 2007 TSM / Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 34 22.04.2009 15:03:16


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Wiegeeinrichtung Typ WEH -1
35
Bestell-Nr.
Technische Daten

Kleinste Nettolast: 18 kg
Max. Bruttolast: 150 kg
Werkstoff:
Aufhängering Pos.1 Kugelgraphitguß, verzinkt
Waagebügel Pos.2 Kugelgraphitguß, verzinkt
Konsole Pos.3 Kugelgraphitguß, verzinkt
Justierspindel Pos.4 Messing
Gewicht: ca. 2,6 kg
Zulassung: VdS G 392006
Kennzeichnung:
Zertifizierungsstelle: 0786- VdS
EG-Konformitätszertifikat: 0786-CPD-30049
Anbringung CE-Kennzeichen: siehe Baujahr
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstraße 51
51069 Köln

Aufhängegewicht

Werkstoff: Stahl, beschichtet

Flaschentyp Gewicht (kg)


K0 240 1936
67 4,8
40 2,6 K0 240 191 6

27 2,2 K0 240 1896

Zusatzgewicht

Werkstoff: Stahl, verzinkt K0 240 187 6

Technisches Datenblatt 5-056-04


Stand: 21.Feb. 2007 TSM / Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 35 22.04.2009 15:03:16


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Blockiereinrichtung für CO2 - Hochdruck-
36 Einbereichsanlagen / 140 bar
Bestell-Nr.
Anwendung und Funktion Benutzung und Wartung

Die Blockiereinrichtung wird in Löschanlagen mit gasförmigen Die Blockiereinrichtung ist bei sachgemäßer Benutzung
Löschmitteln, die in Gebäuden als Teil einer Feuerlöschanlage wartungsfrei. Beschädigte Blockiereinrichtungen sind sofort
installiert sind, eingesetzt. auszutauschen. Hinweise in der Bedienungsvorschrift der
Die Blockiereinrichtung ist geeignet für die Anwendung in CO2- Löschanlage sind zu beachten.
Hochdruckanlagen (CI-Technik). Sie wird nach der Pilotflasche
vor dem Abgang zur Steuerleitung in den Schlauchabgang
montiert, mit der Blockiereinrichtung kann der Löschvorgang
blockiert und wieder freigegeben werden.
Die Blockiereinrichtung besteht aus einem 2/2-Wegekugelhahn
mit Entlastungsbohrung und Anbauteilen. Zur Überwachung
beider Stellungen können zwei Schalter, gemäß Technisches
Technische Daten
Datenblatt 5-125-01 angebaut werden. Mit dem
beiliegendem Schloß kann die jeweilige Endstellung gesichert Nenndurchmesser: DN 12
werden. Der Kugelhahn muss richtungsweisend eingebaut Betriebs- / Systemdruck: ca. 60 bar
werden. Max. Betriebsdruck: 140 bar
Betriebstemperatur: -20 °C bis +50 °C
Medium: Kohlendioxid (CO2)
Gehäusewerkstoff: Stahl, korrosionsgeschützt
Kennzeichnung:
Gewicht: 1,0 kg
Anforderung

DIN EN 12094-06 und VdS CEA 4032.

KO 246 288 6

Technisches Datenblatt 5-076-06


Stand: 06. 2004 TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 36 22.04.2009 15:03:16


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Schrittmotorverzögerung SMV -1
37
Bestell-Nr.
Anwendung

Die SMV–1 ist Bestandteil der TOTAL WALTHER “IMPULS K0 241 397 6
2000“ Technologie. Es handelt sich hierbei um eine elektro–
mechanische Verzögerungseinrichtung für den Einsatz auf
Pilotflaschen in CO2 Hochdruckanlagen und INERGEN® 200bar
Anlagen, sowie zur Auslösung von 200bar Steuergasflaschen
für die Mehrbereichs anlagensteuerung EPSL–2/ –3 und
INERGEN® / IG55 300bar Anlagen mit erhöhtem Personen-
schutz.

Funktion

Nach einem Meldeeingang wird die SMV–1 von der Zentra-


le angesteuert. Nach eingehen des Auslöseimpuls läuft der
Schrittmotor mit der Drehzahl entsprechend der eingestellten
Verzögerungszeit an. Über eine Kulisse und einen Betätigungs-
bolzen wird gegen Ende der Verzögerungszeit ein Federspeicher
ausgelöst, dessen Kraft die Nadel eines Auslösekopfes (AK–III)
durch die Auslösemembran der INERGEN® / CO2 Ventile CI 12-
6/-7 treibt und diese damit auslöst.

Benutzung und Wartung

Die SMV–1 wird vor Auslieferung funktionsgeprüft und ist, nach


Anschluss der Elektroanschlüsse, nach eventueller Einstellung
der Verzögerungszeit (siehe hierzu Bedienungsanweisung
M414.83) und Aufschrauben auf den Auslösekopf AK-III ein-
satzbereit. Vor der Montage auf den Auslösekopf ist zu kontrollie-
ren, ob die SMV–1 gespannt ist. Ist das nicht der Fall, ist die
SMV–1, wie in M414.83 beschrieben, zu spannen. Die SMV–1
ist den üblichen empfohlenen Wartungszyklen zu unterziehen,
die mit Funktionskontrollen sowie Überprüfung der eingestellten
Verzögerungszeit, durchzuführen ist.

Anforderung Zubehör

DIN EN 12094-2 Der Spanner ist Bestandteil des Lieferumfangs der SMV–1 und
braucht nicht separat bestellt zu werden.

Technische Daten
Nennspannung: 24 V ±15% DC
Leistungsaufnahme: 15 W
Einschaltdauer: 100% ED
Stoßkraft: ~ 560N
Umgebungstemperaturen: -20°C … +50°C
Schutzklasse: IP54
Verzögerungszeit: 10s … 60s
Werkstoffe: Aluminium, Edelstähle
Kupfer-Legierungen, Kunststoffe
Gewicht: ~ 2,5kg
Gewicht Spanner: ~ 0,25 kg
Einbaulage: wie dargestellt
Zulassung: VdS G 302010
Kennzeichnung:
Zertifizierungsstelle: 0786 – VdS
EG – Konformität: 0786 – CPD – 30073
AnbringungCE – Kennzeichen: siehe Baujahr
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstraße 51
51069 Köln
Technisches Datenblatt 5-425-10
Stand: 04.Apr.2007 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 37 22.04.2009 15:03:16


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Schrittmotorverzögerung SMV - 2
38
Bestell-Nr.
Anwendung

Die SMV–2 ist Bestandteil der TOTAL WALTHER “IMPULS K0 241 399 6
2000“ Technologie. Es handelt sich hierbei um eine
elektro–mechanische Verzögerungseinrichtung für den Einsatz
in CO2 Niederdruckanlagen (KOTIKA® mit
pN=20bar), sowie in der Mehrbereichsanlagensteuerung
(pN=10bar) EPSL–2 für CO2 Hochdruck und INERGEN®
200bar Anlagen sowie in der EPSL–3 für INERGEN® / IG55
300bar Anlagen mit erhöhtem Personenschutz.

Funktion

Nach einem Meldeeingang wird die SMV – 2 von der Zetrale aus-
gelöst. Nach eingehen des Auslöseimpuls läuft der Schrittmotor
mit der Drehzahl entsprechend der eingestellten Verzögerungs-
zeit an. Über eine Kulisse und einen Betätigungsbolzen wird ge-
gen Ende der Verzögerungszeit der Auslösestößel des Ventiles
gedrückt und damit das Ventil ausgelöst. Die SMV–2 wird über
den Steuergaseingang (1) mit Druck versorgt und nach der
Auslösung fließt das Steuergas über den Anschluss 2 weiter.

Benutzung und Wartung

Die SMV–2 wird vor Auslieferung Druck - und Funktionsgeprüft


und ist, nach Anschluss der Ein- und Ausgangsleitungen, der
Elektroanschlüsse, sowie nach eventueller Einstellung der Ver-
zögerungszeit (siehe hierzu Bedienungsanweisung M414/83),
einsatzbereit. Die SMV–2 ist den üblichen empfohlenen War-
tungszyklen zuunterziehen, die mit Dichtheits - und Funktions-
kontrolle sowie Überprüfung der eingestellten Verzögerungszeit,
durchzuführen ist.

Anforderung

DIN EN 12094-2

Technische Daten

Nenndruck: 10bar / 20bar


Max. Betriebsdruck: 25bar
Nennquerschnitt: 8 mm
Umgebungstemperaturen: 0°C … +50°C
Mediumtemperaturen: - 10°C … +50°C
Medium: CO2 / INERGEN® / N2 / Ar /
IG55
Nennspannung: 24 ±15% V DC
Max. Strom: 0,6 A Zubehör
Schutzklasse: IP54
Verzögerungszeit: 10s … 60s
Werkstoffe: Aluminium, Edelstähle Rücksetzmagnet K0 241 401 0
Kupfer-Legierungen, Kunststoffe
Gewicht: ~ 2,5kg
Einbaulage: wie dargestellt
Zulassung: VdS G 303004
Kennzeichnung:
Anbringung: siehe Baujahr
Zertifizierungsstelle: 0786 – VdS
EG – Konformität: 0786 – CPD – 30074
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstraße 51
Köln

Technisches Datenblatt 5-425-11


Stand: 05.Apr.2007 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 38 22.04.2009 15:03:17


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Stoßfeder SF - 2
39
Bestell-Nr.
Die Stoßfeder ist eine elektrische Auslösung für INERGEN - und
®
K0 246 032 6
CO2 -Flaschen. Sie ist geeignet zum Anbau an die Ventile der
CI-Typenklasse.

Bestellangaben

Nennspannung: 24 V DC-20% / +15% Vor Montage der Stoßfeder SF-2 auf den Auslösekopf II, Hand-
Leistungsaufnahme: 15 W auslösung oder Pneumatikkopf ist die Stoßfeder zu spannen.
Einschaltdauer: 100 % ED Dazu den Spanner in das Anschlussgewinde schrauben.
Stoßkraft: ~ 560 N Dann die Flügelschraube soweit einschrauben bis ein hörbares
Schutzart: IP 65 Einrasten wahrgenommen wird. Anschließend den Spanner
Umgebungstemperatur: -20°C ... +40°C herausschrauben und mit Ihrem Werkzeug aufbewahren.
Kabelverschraubung: M 16x1,5 Der Spanner ist Bestandteil der Stoßfeder und braucht deshalb
Kabeldurchmesser: ø5 … ø10 mm nicht separat bestellt zu werden.
Gerätesteckdose: DIN 43650
Gewicht: ~ 0,95 kg

Andere Spannungen bzw. Stromarten sind lieferbar.

Technisches Datenblatt 5-425-01


Stand: 14.Jul.2008 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 39 22.04.2009 15:03:17


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Stoßfeder SF - 2 EEx
40
Bestell-Nr.
Die Stoßfeder ist eine elektrische Auslösung für INERGEN - und
®
auf Anfrage
CO2 Flaschen. Sie ist geeignet zum Anbau an die Ventile der
CI-Typenklasse.

Technische Daten
Nennspannung: 25 V DC-20% / +10%
Max. Überwachungsstrom: 15 mA bei 0,9V
Leistungsaufnahme: 9W
Einschaltdauer: 100 % ED
Stoßkraft: ~ 560 N
Schutzart: IP 65
Kennzeichnung: II 2 G EEx me II T4
II 2 D T 140°C
Umgebungstemperatur: - 20°C ... +40°C
Kabelverschraubung: M 16 x 1,5
Kabeldurchmesser: max. ø9 mm
Beschaltung: Varistor ist integriert; Freilauf
diode kann entfallen
Gewicht: ~ 0,95 kg
Bestellnummer: Die Stoßfeder SF-2 EEx wird
auftragsgebunden angefertigt.
Gewicht 0, 25 kg

Andere Spannungen bzw. Stromarten sind lieferbar.

Vor Montage der Stoßfeder SF-2 EEx auf den Auslösekopf II,
Handauslösung oder Pneumatikkopf ist die Stoßfeder zu span-
nen. Dazu den Spanner in das Anschlussgewinde schrauben.
Dann die Flügelschraube soweit einschrauben bis ein hörbares
Einrasten wahrgenommen wird. Anschließend den Spanner
herausschrauben und mit Ihrem Werkzeug aufbewahren.
Der Spanner ist Bestandteil der Stoßfeder und braucht deshalb
nicht separat bestellt zu werden.

Technisches Datenblatt 5-425-02


Stand: 14.Jul.2008 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 40 22.04.2009 15:03:18


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Automatisches Schleichgasventil SGV - 2
41
Bestell-Nr.
Anwendung

Das Schleichgasventil wird in Löschanlagen mit gasförmigen


Löschmitteln, die in Gebäuden als Teil einer Anlage installiert
sind, eingesetzt.

Funktion

Das Schleichgasventil wird am Ende der pneumatischen Steuer-


leitung jeder Batteriebaugruppe eingebaut. Es verhindert, dass
sich im Falle von Undichtigkeiten im vorliegenden Steuerkreis
ein Druck aufbauen kann, und somit eine Auslösung vorgenom-
men wird. Geringe Steuergasströme werden in die Atmosphäre
abgeleitet. Der Auslösedruck schließt das Ventil SGV-2.
Zur Entlastung des Steuergases ist die Entlüftungsschraube
(gehöhrt zur SGV-2) von oben in das Schleigasventil einzu-
schrauben, bis die Steuerleitung entleert ist. Das Steuergas tritt
an den seitlichen Bohrungen aus. K0 241 232 6

Die Entlüftungsschraube ist nach Entleerung der


Steuerleitung wieder herauszuschrauben.

Benutzung und Wartung

Die Rohrleitung muss von Verunreinigungen frei sein.


Das Schleichgasventil ist bei sachgemäßer Benutzung wartungs-
frei. Beschädigte Ventile sind sofort gegen Neue auszutauschen.

Technische Daten

Betriebsdruck: 200 bar


Max. Betriebsdruck: 240 bar
Schließdruck: 5 bis 10 bar
Betriebstemperatur: -20°C ... +50°C
Medium: CO2 , INERGEN®, IG55
Gehäusewerkstoff: Messing
Gewicht: ~ 60 g
Einbaulage: beliebig
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstraße 51
51069 Köln

Technisches Datenblatt 5-437-15


Stand: 27.Nov.2007 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 41 22.04.2009 15:03:18


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Zubehör für Ventile der Baureihe CI 12
42
Bestell-Nr.
Auslösekopf AK III

Der Auslösekopf AK III dient als Verbindungselement zwischen K0 241 381 6


Ventil CI 12 und Stoßfeder SF-2/ Schrittmotorverzögerung
SMV-1. Eine Auslösenadel ist integriert, die von der Stoßfeder
oder von der Schrittmotorverzögerung betätigt, die Auslöse-
membran im CI-Ventil durchstößt und somit die Öffnung des
Flaschenventils herbeiführt.

Technische Daten

Max. Betriebsdruck: 360 bar


Prüfdruck: 540 bar
Gewicht: ≈ 0,3 kg
Werkstoff: Messing

Pneumatikkopf PAK

Der Pneumatikkopf PAK wird als Zwischenelement bei der K0 241 388 6
Doppelauslösung verwendet. Der Einbau erfolgt zwischen dem
Auslösekopf AK III und der Stoßfeder bzw. der Schrittmotor-
verzögerung.

Technische Daten

Max. Betriebsdruck: 240 bar


Prüfdruck: 360 bar
Gewicht: ≈ 0,25 kg
Werkstoff: Messing
Min. Steuerdruck (Pst)
bei 200 bar Fülldruck: 10 bar

Technisches Datenblatt 5-422-05


Stand: 05.2004 TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 42 22.04.2009 15:03:18


CO2 - Löschanlagen Hochdruck INERGEN® - Flasche 80 l / 200 bar
als Steuerflasche 43
Bestell-Nr.
Die INERGEN -Flasche besteht aus nahtloser Stahlflasche, Schnellöffnungsventil, Transportschutzkappe und
®

IINERGEN®-Füllung.

Technische Daten

Nennvolumen: 80 l K0 240 451 6


Flaschenventil: CI 12*
Nennfüllung: 23,9 kg / 16,8 m3
Fülldruck: 195 - 200 bar / 15 °C
Prüfdruck: 300 bar
Werkstoffe: Stahl, nahtlos für Flasche
Temperguß für Schutzkappe
Messing für Ventil
Transportgewichte: ca. 85 kg - 103 kg leer
ca. 110 kg - 128 kg gefüllt

Stahlflaschen ausgelegt nach Direktive 84/525/CEE, Abnahme


durch TÜV-D sowie, wenn notwendig, durch weitere unabhän-
gige Prüfinstanzen, soda eine ordnungsgemäße Verwendung in
D, NL, B und F möglich ist.

*CI 12-4: siehe Technisches Datenblatt 5-422-03


*CI 12-6: siehe Technisches Datenblatt 5-422-06

** Aufkleber siehe Technisches Datenblatt Nr. 5-412-13

Druck-Temperatur-Diagramm INERGEN® 52.40.08

Fülldruck

max. 200 bar / 15 °C


min. 195 bar / 15 °C

Technisches Datenblatt 5-412-09


Stand: 10.2000 TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 43 22.04.2009 15:03:18


CO2 - Löschanlagen Hochdruck INERGEN® - Flasche 27 l / 200 bar
44 als Steuerflasche
Bestell-Nr.
Die INERGEN -Flasche besteht aus nahtloser Stahlflasche,
®
K0 240 412 6
Schnellöffnungsventil, Transportschutzkappe und IINERGEN®-
Füllung.

Technische Daten

Nennvolumen: 27 l
Flaschenventil: CI 12*
Nennfüllung: 7,9 kg / 5,6 m3
Fülldruck: 195 - 200 bar / 15 °C
Prüfdruck: 300 bar
Werkstoffe: Stahl, nahtlos für Flasche
Temperguß für Schutzkappe
Messing für Ventil
Transportgewichte: ca. 31 kg - 38 kg leer
ca. 40 kg - 49 kg gefüllt

Stahlflaschen ausgelegt nach Direktive 84/525/CEE, Abnahme


durch TÜV-D sowie, wenn notwendig, durch weitere unabhän-
gige Prüfinstanzen, soda eine ordnungsgemäße Verwendung in
D, NL, B und F möglich ist.

Stahlflaschen ausgelegt nach Direktive 84/525/CEE, Abnahme


durch TÜV-D sowie, wenn notwendig, durch weitere unabhän-
gige Prüfinstanzen, sodaß eine ordnungsgemäße Verwendung
in D, NL, B und F möglich ist.

*CI 12-4: siehe Technisches Datenblatt 5-422-03


*CI 12-6: siehe Technisches Datenblatt 5-422-06

** Aufkleber siehe Technisches Datenblatt Nr. 5-412-13

INERGEN®-Flasche 27 l / 200 bar INERGEN® 52.40.08

Fülldruck

max. 200 bar / 15 °C


min. 195 bar / 15 °C

Technisches Datenblatt 5-412-12


Stand: 10.2000 TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 44 22.04.2009 15:03:20


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Halterung für INERGEN® - Flaschenbatterie
45
Bestell-Nr.
Die Halterung besteht aus den folgenden Teilen: 1.Halteschiene,
2. Flaschenhaltering, 3. Halteklammer und 4. Sammelrohrträger.

1. Halteschiene Halteschiene Gewicht


560 1,5 kg K0 240 102 6
Die Halteschiene wird an der Wand (Wandanordnung) oder
am Ständer (freistehende Anordnung) befestigt und dient zur 840 840 K0 240 104 6
Aufnahme der Sammelrohrträger und der Halteklammern.

2. Flaschenhaltering

Gewicht 2,3 kg K0 240 140 6

3. Halteklammer

Gewicht 0,06 kg
K0 240 080 6

Technisches Datenblatt 5-452-03


Stand: 04.99 / TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 45 22.04.2009 15:03:20


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Prüf- und Entlastungseinrichtung PRE -1
46
Bestell-Nr.
Die Prüf- und Entlastungseinrichtung für CO2- Hochdruck- und
INERGEN®-Anlagen wird verwendet für den Funktionstest des
pneumatischen Steuersystems und zur Entlastung des gesamten
Steuerkreises nach einer Auslösung.

Technische Daten

Max. Betriebsdruck: 240 bar K0 242 466 6


Prüfdruck: 320 bar
Umgebungstemperatur: -20 °C ... +45 °C
Gewicht: » 1,3 kg
Werkstoff: Aluminium / Stahl,
korrosionsgeschützt

1. Anschluß der Steuerleitung von Alarmsteuerflasche oder


Steuerflasche (Einsatz).

2. Anschluß der Steuerleitung von Alarmsteuerflasche oder


Steuerflasche (Reserve).

3. Anschluß der Steuerleitung zum weiteren Steuerungssystem.

4. Anschluß der Prüfflasche oder Entlastungsleitung mittels


Schlauch und Kupplungsstecker.

Technisches Datenblatt 5-437-10


Stand: 07.98 / TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 46 22.04.2009 15:03:21


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Prüf- und Entlastungseinrichtung PRE -1
47
Bestell-Nr.
Schaltbild

Gehäuse: Messing
Bügel: Kupfer
Kugel: Kunststoff
Gewicht: 0,16 kg

Eingang 2 muß mit einer Kugel Ø 14 mm abgedichtet werden,


wenn dieser nicht benötigt wird. Die Kugel ist beigepackt.

Die Prüf- und Entlastungsvorrichtung kann für jeden Schalt-


zustand mit einem Schalter zur Überwachung ausgerüstet
werden. Schalter, siehe Technisches Datenblatt 5-125-01.

Zubehör

Bezeichnung
Schaltersatz K0 246 287 6
Kugel Ø 14 mm K0 242 405 6

Technisches Datenblatt 5-437-10


Stand: 07.98 / TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 47 22.04.2009 15:03:21


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Schwundmeldeschalter Typ RS 4 (FAST)
48
Bestell-Nr.
Anwendung Technische Daten

Der Schwundmeldeschalter wird in CO2 - Löschanlagen einge- Werkstoff: Thermoplast


setzt, die mit einer FAST-Brandmeldezentrale ausgerüstet sind. Umgebungstemperatur: -20 °C … +50 °C
Schutzart: IP 67
Gewicht: 0,11 kg

Funktion
K0 246 275 6
Der Schwundmelderschalter Typ RS 4 gibt im Falle von Lösch-
mittelverlust (Schwund) bei CO2 - Anlagen über die Störmelde-
linie ein elektrisches Signal an die Brandmeldezentrale. Gleich-
zeig leuchtet am aktivierten Schalter die gelbe LED auf.
Der Anbausatz besteht aus Schalter, Betätigungsmagnet und
Befestigungschrauben.

Benutzung und Wartung

Der Schwundmelderschalter ist bei sachgemäßer Benutzung


wartungsfrei. Beschädigte Schalter sind sofort gegen
neue auszutauschen.

Bereitschaftsstellung

Installation

a. Justierung der Wiegeeinrichtung nach technischem Daten-


blatt 5-056-05. Betätigungmagnet mit Halter auf Waagebügel
schrauben.

b. Schwundmeldeschalter an Ständer anschrauben (Abstand


zwischen Schalter und Magnet max. 1 mm).

c. Elektrisch verbinden. Verdrahtungsschema siehe Rückseite.

d. Funktionsprüfung: - Justierspindel nach unten drücken


(Schwund-Stellung); gelbe LED leuchtet
auf.
- Justierspindel in Bereitschaftsstellung
bringen, gelbe LED erlischt.
Schwund-Stellung

Technisches Datenblatt 5-357-06


Stand: 07.Apr.2009 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 48 22.04.2009 15:03:21


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Schwundmeldeschalter Typ RS 4 (FAST)
49
Bestell-Nr.
Verdrahtungsskizze des Schwundmeldeschalters

Das Schaltbild zeigt die Stellung „Schwund“ an. Der Kontakt wird
durch den Magneten geöffnet.

Zubehör

Anschlußkasten K0 246 672 6


(für den Anschluss der Leitung von der BMZ sowie für den Ein-
bau des Endwiderstandes)

KM-5 / RS-4: enthält 2 Stck. Kabel je 2000 mm lang. Sie dienen K0 241 092 6
zur Bildung von Abschluss- und Anschlusskabel.

Technisches Datenblatt 5-357-06


Stand: 07.Apr.2009 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 49 22.04.2009 15:03:21


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Umschaltung Einsatz / Reserve UER -1
50
Bestell-Nr.
Die Umschaltung UER-1 kann in INERGEN - oder CO2 - Hochdruck-
®
Die dargestellten Schalter gehören nicht zur Grundausstattung.
Anlagen eingesetzt werden. Sie dient, eingebaut in die pneuma- Sie können aber einfach nachgerüstet werden. Dazu werden 2
tische Steuerleitung, zur Umschaltung von der Einsatzbatterie Stück Schaltersatz benötigt.
auf die Reservebatterie. Weitere Details zum Schalter siehe Technisches Datenblatt
5-125-01.

Technische Daten Die Umschaltung UER-1 kann auch zur Abschaltung und
Entlastung des pneumatischen Alarmsystems eingesetzt
werden. Der Einbau erfolgt hinter der Alarmsteuerflasche.
Max. Betriebsdruck: 240 bar
Steuermedium: CO2-Gasförmig oder INERGEN® 1. Eingang Steuergas
Umgebungstemperatur: - 20 °C ... + 45 °C 2. Ausgang zum Alarmierungs- und Steuerungssystem
Anschlußgewinde: M 16x1,5 DIN 2353 L 3. Ausgang zur Entlastungsleitung ins Freie
für Steuerleitung mit Außen
Ø 10 mm. Die Umbeschriftung erfolgt dann mit den Aufklebern vor Ort aus
Gewicht: » 3,6 kg dem Artikel „Ersatzaufkleber“.

1. Eingang Steuergas UER-1 K0 241 287 6


2. Ausgang Einsatzbatterie
Schaltersatz K0 246 287 6
3. Ausgang Reservebatterie
Ersatzaufkleber K0 235 388 6

Technisches Datenblatt 5-477-01


Stand: 07.98 TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 50 22.04.2009 15:03:22


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Druckschalter FF 4 - A22 - 022 (FF 4 - 60)
für CO2 - und INERGEN® - Anlagen 51
Bestell-Nr.
Anwendung

Der Druckschalter dient zur Übertragung eines elektrischen K0 246 299 6


Signals bei Druckbeaufschlagung in einer Lösch- oder Steuer-
leitung. Die Rückstellung erfolgt automatisch bei Erreichen des
unteren Schaltpunktes.

Klemmbild
Technische Daten

Nennspannung: 380 V
Nennbetriebsstrom: 6 A – 220V/AC11
1 A – 24V/DC11
Kontakt: 1 Wechsler
Schutzart: IP 65
Kabelverschraubung: PG 13,5
Oberer Schaltpunkt: 8 bar I werkseitig
Unterer Schaltpunkt: 4 bar I eingestellt
Max. Betriebsdruck: 120 bar (140 bar*)
Prüfdruck: 160 bar (168 bar)
Umgebungstemperatur: -20°C ... + 70°C
Einbaulage: beliebig
Gewicht: 0,5 kg
Anschlußbild
Nach Verdrahtung Gehäuse plombieren!

* siehe Typenschild (Wechsel von 120 bar auf 140 bar


in April 2007)

Prüfeinrichtung für Druckschalter

K0 246 296 6

Technisches Datenblatt 5-123-06


Stand: 30.Mrz.2007 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 51 22.04.2009 15:03:23


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Bereichsventilstation für CO2 - und
52 INERGEN® - Anlagen
Bestell-Nr.
Beschreibung

Die Bereichsventilstation wird bei Mehrbereichsanlagen


zwischen Löschmittelbatterie und Düsenrohrnetz eingebaut.
Jeder Löschbereich hat ein eigenes Bereichsventil, das im Aus-
lösefall automatisch öffnet und das Löschmittel strömt in den
entsprechenden Löschbereich. Die einzelnen Bereichsventile
sitzen in Bedienhöhe auf einem Verteilerrohr.
Weitere Details siehe aufgeführte technische Datenblätter.

Pos.-Nr. Benennung Technisches Datenblatt


3 Hochdruck-Fittings HF 5-433-04
7 Blockiereinrichtung 5-467-07
11 Bereichsventil DN 25, 50, 80 5-467-10
12 Druckreduziereinheit 5-467-10
16 Rücksetzwerkzeug -
17 Sicherheitsventil (bei CO2) 5-072-01

Technisches Datenblatt 5-467-05


Stand: 01.2003 TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 52 22.04.2009 15:03:23


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Bereichsventilstation für CO2 - und
INERGEN® - Anlagen 53
Bestell-Nr.
Maßtabelle

Verteilerrohr DN 50 80

A min Wandabstand bis 150 150


Mitte Verteilerrohr

H min Höhe Verteilerrohr 765 780


max über Fußboden 860 875

einstellbar durch Verteilerrohr-Halterung

Betriebsdruck / Prüfdruck

Komponente Max. Betriebsdruck Prüfdruck

Pos. 3, 11 u. 12 240 bar 320 bar

Pos. 7 10 bar 15 bar

* alle Maße in mm

Technisches Datenblatt 5-467-05


Stand: 01.2003 TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 53 22.04.2009 15:03:23


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Hochdruck-Bereichsventil HD - BV / 3 (DN25)
54 für INERGEN® und CO2
Bestell-Nr.
Beschreibung Nur bei CO2-Anlagen:

Das Hochdruck-Bereichsventil Typ „HD-BV/3“ ist als Teil einer Anstelle der Blende Teil 5.1 wird ein Zwischenstück Teil 5.2
Inertgas-Feuerlöschanlage im Bereitschaftszustand geschlossen benötigt.
und drucklos. Es öffnet nach Ansteuerung der integrierten
Auslöseeinrichtung. Das Bereichsventil des zu flutenden Lösch-
bereiches gibt während der Flutzeit den Weg des Löschmittels Teil Benennung DN
in das Rohrnetz frei. Die geschlossenen Bereichsventile anderer
Löschbereiche verhindern das Ausströmen von Löschmittel in 1 Eingangsflansch K0 240 375 6
die anderen Löschbereiche.
2 O-Ring K0 010 073 6
Das Bereichsventil besteht aus einem Kugelhahn und einem auf
das Ventilgehäuse montierten pneumatischen Drehantrieb. Der 3 Bereichsventil K0 241 124 6
Drehantrieb wird zum Öffnen des Bereichsventils mit Steuergas
bei einem Steuerdruck von 10 bar, beaufschlagt. Nach einer 4 O-Ring DN25 K0 010 073 6
Flutung wird das Bereichsventil von Hand geschlossen. (Siehe 5.1 Blende *
hierzu die entsprechende Bedienungsanleitung.)
5.2 Zwischenstück für CO2 K0 241 134 6
6 O-Ring K0 010 073 6
Anforderung
7 Ausgangsflansch K0 240 375 6

DIN EN 12094-5, CEA GEI6-N106/B und VdS CEA 4009 8 Schraubenbolzen K0 058 016 6

* Die Bohrung ist auftragsgebunden anzugeben.


Bestellung erfolgt auf Liste „KS 241IRDDRE2“.
Technische Daten

max. Betriebsüberdruck: 240 bar INERGEN® /


140 bar CO2
Prüfüberdruck: 320 bar
Steuerüberdruck: 10 bar
Ansteuerdruckbereich: 5 - 10 bar
Umgebungstemperatur: -20 °C ... + 50 °C
Einbaulage: beliebig, vorzugsweise: siehe
Datenblatt 5-467-05
Zulassung: VdS
Kennzeichnung:
Zertifizierungsstelle: 0786-VdS
EG-Konformitätszertifikat: 0786-CPD-30021
Anbringung CE-Kennzeichnung: siehe Baujahr Bereichsventil
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstr. 51
51069 Köln

Werkstoffe

Kugelhahn: Gehäusewerkstoff Aluminium


Kugel/Schaltwelle Edelstahl
Stellantrieb: Gehäusewerkstoff Aluminiumdruckguß
Schaltwelle/Zahnstange Edelstahl

Nur bei INERGEN® - Anlagen

Das Bereichsventil erhält die Druckreduziereinheit im Ausgangs-


bereich und wird zusammen mit der Blende Teil 5.1 und dem
Ein- und Ausgangsflansch zusammengeschraubt. Der Blen-
dendurchmesser muss so berechnet werden, dass der max.
Ausgangsdruck 60 bar beträgt.

Technisches Datenblatt 5-467-10


Stand: 15.Feb.2007 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 54 22.04.2009 15:03:24


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Hochdruck - Bereichsventil HD - BV / 3 (DN25)
für INERGEN® und CO2 55
Bestell-Nr.

Maße in mm

Typ A B C D E F H K L M N Gewicht Anzug ζ-Wert


(kg) der
Schrau-
ben Teil 8
(Nm)

DN25 157 52 43,5 3-12 in 0,5 mm 85 116 259 127 20 22 183 4,3 28 0,25
Schritten,
13-18 in 1 mm
Schritten

Zubehör

Rücksetzwerkzeug: K0 242 750 6


Wartungsanweisung W414/157 für INERGEN® und CO2 .

Beim Einsatz in 300 bar-Systemen werden folgende


zusätzliche Komponenten benötigt:
- Schalteraufbau K0 241 125 6
- Schalter K0 246 252 6
- Befestigungsmaterial f. Schalter K0 241 132 6

Technisches Datenblatt 5-467-10


Stand: 15.Feb.2007 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 55 22.04.2009 15:03:24


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Hochdruck - Bereichsventile HD - BV / 3
56 (DN50 / DN80) für INERGEN® und CO2
Bestell-Nr.
Beschreibung Teil Benennung DN
1 Eingangsflansch K0 240 373 6
Das Hochdruck-Bereichsventil Typ „HD-BV/3“ ist als Teil einer
2 O-Ring K0 010 105 6
Inertgas-Feuerlöschanlage im Bereitschaftszustand geschlossen
und drucklos. Es öffnet nach Ansteuerung der integrierten 3 Bereichsventil K0 241 127 6
Auslöseeinrichtung. Das Bereichsventil des zu flutenden Lösch-
bereiches gibt während der Flutzeit den Weg des Löschmittels 4 O-Ring K0 010 105 6
in das Rohrnetz frei. Die geschlossenen Bereichsventile anderer 5.1 Blende *
Löschbereiche verhindern das Ausströmen von Löschmittel in
die anderen Löschbereiche. 5.2 Zwischenstück für CO2 DN50 K0 241 135 6
Das Bereichsventil besteht aus einem Kugelhahn und einem auf
das Ventilgehäuse montierten pneumatischen Drehantrieb. Der 6 O-Ring K0 010 105 6
Drehantrieb wird zum Öffnen des Bereichsventils mit Steuergas 7 Ausgangsflansch K0 240 373 6
bei einem Steuerdruck von 10 bar, beaufschlagt. Nach einer
Flutung wird das Bereichsventil von Hand geschlossen. (Siehe 8 Schraubenbolzen K0 058 017 6
hierzu die entsprechende Bedienungsanleitung.)
9 Schalteraufbau K0 241 128 6

10 Schalter K0 246 252 6


Anforderung 11 Befestigungsmat. f. Schalter K0 241 132 6

DIN EN 12094-5, CEA GEI6-N106/B und VdS CEA 4009


Teil Benennung DN
1 Eingangsflansch K0 240 371 6
Technische Daten 2 O-Ring K0 010 178 6

max. Betriebsüberdruck: 240 bar INERGEN® / 3 Bereichsventil K0 241 130 6


140 bar CO2
4 O-Ring K0 010 178 6
Prüfüberdruck: 320 bar
Steuerüberdruck: 10 bar 5.1 Blende *
Ansteuerdruckbereich: 5 - 10 bar
Umgebungstemperatur: -20 °C ... + 50 °C 5.2 Zwischenstück für CO2 DN80 K0 241 136 6
Einbaulage: beliebig, vorzugsweise: siehe O-Ring K0 010 178 6
6
Datenblatt 5-467-05
Zulassung: VdS 7 Ausgangsflansch K0 240 371 6
Kennzeichnung:
Zertifizierungsstelle: 0786-VdS 8 Schraubenbolzen K0 058 025 6
EG-Konformitätszertifikat: 0786-CPD-30021 9 Schalteraufbau K0 241 131 6
Anbringung CE-Kennzeichnung: siehe Baujahr Bereichsventil
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH 10 Schalter K0 246 252 6
Feuerschutz und Sicherheit
11 Befestigungsmat. f. Schalter K0 241 132 6
Waltherstr. 51

* Die Bohrung ist auftragsgebunden anzugeben.


Bestellung erfolgt auf Liste „ KS 241IRDDRE2 “.

Werkstoffe

Kugelhahn: Gehäusewerkstoff Aluminium


Kugel/Schaltwelle Edelstahl
Stellantrieb: Gehäusewerkstoff Aluminiumdruckguß
Schaltwelle/Zahnstange Edelstahl

Nur bei INERGEN®-Anlagen

Das Bereichsventil erhält die Druckreduziereinheit im Ausgangs-


bereich und wird zusammen mit der Blende Teil 5.1 und dem
Ein- und Ausgangsflansch zusammengeschraubt. Der Blenden-
durchmesser muss so berechnet werden, dass der max.
Ausgangsdruck 60 bar beträgt.

Nur bei CO2-Anlagen

Anstelle der Blende Teil 5.1 wird ein Zwischenstück Teil 5.2
benötigt.
Technisches Datenblatt 5-467-12
Stand: 04.Jul.2007 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 56 22.04.2009 15:03:24


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Hochdruck-Bereichsventile HD - BV / 3
(DN50 / DN80) für INERGEN® und CO2 57
Bestell-Nr.

Maße in mm

Typ A B C D E F H K L M N Gewicht Anzug ζ-Wert


(kg) der
Schrau-
ben Teil 8
(Nm)

DN50 182 58 64 3-12 in 0,5 mm 112 116 352,5 173,4 20 47 228 9,3 28 0,2
Schritten,
13-35 in 1 mm
Schritten

DN80 221,5 65 102 20-56 in 2 mm 147 116 496 246 25 74 294 28,6 76 0,1
Schritten

Zubehör

Rücksetzwerkzeug K0 242 750 6


Wartungsanweisung W414/157 für INERGEN® und CO2.

Technisches Datenblatt 5-467-12


Stand: 04.Jul.2007 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 57 22.04.2009 15:03:24


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Blockiereinrichtung für INERGEN® /
58 CO2 - Bereichsventil
Bestell-Nr.
Anwendung und Funktion

Die Blockiereinrichtung wird in Löschanlagen mit gasförmigen K0 246 285 6


Löschmittel, die in Gebäuden als Teil einer Feuerlöschanlage
installiert sind, eingesetzt.
Die Blockiereinrichtung ist geeignet für Anwendung in
Gaslöschanlagen (CI-Technik). Sie wird Eingangsseitig an die
Bereichsventil-Steuerleitung und Ausgangsseitig an den Be-
reichsventil-Antrieb montiert. Mit der Blockiereinrichtung kann
der Löschvorgang blockiert und wieder freigegeben werden.
Die Blockiereinrichtung besteht aus einem 2/2-Wege Kugel-
hahn mit Entlastungsbohrung und Anbauteilen (siehe Tabelle).
Zur Überwachung beider Stellungen können zwei Schalter
angebaut werden. Siehe Technisches Datenblatt 5-125-01.
Mit dem beiliegenden Schloss kann die jeweilige Endstellung
gesichert werden. Der Kugelhahn muss richtungsweisend
eingebaut werden.

Bedienung und Wartung

Die Blockiereinrichtung ist bei sachgemäßer Benutzung


wartungsfrei. Beschädigte Blockiereinrichtungen sind sofort
auszutauschen. Hinweise in der Bedienungsvorschrift der
Löschanlage zu beachten.

Anforderung

DINEN 12094-6 und CEA 4032

Technische Daten

Nenndurchmesser: DN 6
Anschlussgewinde: Einlass R1/4“-A,
Auslass 16x1,5-A
Betriebsdruck: 10 bar
Prüfdruck: 15 bar
Betriebstemperatur: -20°C bis +50°C
Medium: INERGEN
Werkstoff: Stahl, vernickelt
Gewicht: 0,5 kg
Zulassung: VdS
Kennzeichnung:
Zertifizierungsstelle: 0786-VdS
EG-Konformitätszertifikat: 0786-CPD-30019
Anbringung CE-Kennzeichnung: siehe Baujahr Blockierein-
richtung
Hersteller: Total Walther GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstr. 51
51069 Köln

Der Blockiersatz besteht aus folgenden Teilen:

Pos.-Nr. Benennung
Pos. 1 Winkel-Verschraubung GL 10K0 K0 029 324 6
Pos. 2 Verbindungsschlauch DN8 K0 241 463 6
Pos. 3 Blockierhahn DN6 K0 241 289 6
Pos. 4 Manometer-Anschlußstutzen -
Pos. 5 Halterung (nicht dargestellt) -

Technisches Datenblatt 5-467-07


Stand: 09.2004 TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 58 22.04.2009 15:03:25


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Sicherheitsventil für CO2- Hochdruck-
Anlagen 59
Bestell-Nr.
Die Sicherheitsventile werden bei Mehrbereichsanlagen zwi-
schen Flaschenbatterie und Bereichsventil eingebaut.

Technische Daten CI-Technik SVK-Technik CI-Technik K0 241 227 6


Ansprechdruck, werkseingestellt: 140 bar 120 bar SVK-Technik K0 241 226 6
Betriebstemperatur: -45 bis + 200 °C -45 bis + 200 °C
Werkstoff (vorwiegend): Edelstahl Edelstahl
Gewicht: 0,8 kg 0,8 kg
Bauteilkennzeichen:

Zubehör bei Einsatz in der CI-Technik

Bezeichnung
W-Einschraub-Verschraubung K0 029 329 6
Verbindungsstück für Sicherheitsventil K0 029 640 6
Gerade Aufschraub-Verschraubung K0 029 144 6

Technisches Datenblatt 5-072-01


Stand: 01.2005 TSC-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 59 22.04.2009 15:03:25


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Elektro - pneumatische Steuerlogik EPSL - 2
60
Bestell-Nr.
Anwendung Funktion

Die EPSL–2 ermöglicht in Inertgas – Anlagen (INERGEN®, Ar, N2, Die EPSL–2 wird über den Steuergaseingang von einer Steu- auf Anfrage
IG55 und CO2) über einen elektrischen, bereichsbezogenen Auslö- ergasflasche mit Druck versorgt. Der Versorgungsdruck von
seimpuls die Ansteuerung und Auslösung von Bereichsventilen 200bar wird durch einen Druckminderer auf 10bar reduziert.
und die Auslösung der zugeordneten Flaschenbatteriegruppe(n). Im Auslösefall wird die Steuerflasche gleichzeitig mit dem
Alle Steuerungselemente sind zentral in einem Schrank geschützt für den entsprechenden Bereich zuständigen Magnetventil
untergebracht. Außerdem ist die Möglichkeit für Funktionsprü- ausgelöst. Über das Magnetventil wird das Bereichsventil mit
fungen gegeben, ohne Löschmittel auszulösen. Ein Türkontakt- Druck versorgt, um dieses zu öffnen. Erst nach Erreichen eines
schalter signalisiert das Öffnen des Schrankes. bestimmten Druckes in der Steuerleitung öffnet das pneuma-
tische Wegeventil und steuert die Umschaltventile an.

Bedienung und Wartung Wandmontage:

Die EPSL–2 wird vor der Auslieferung einer Druck- und Funkti- Die EPSL ist mit Halteschienen zur einfachen Wandmontage
onsprüfung unterzogen. Nach Anschluss der Ein und Ausgangs- ausgestattet.
leitungen, der Elektroanschlüsse, sowie nach Einstellung der
Verzögerungszeit (wenn SMV vorhanden), siehe hierzu auch
Bedienungsanweisung M414/83, ist die EPSL-2 einsatzbereit.
Die EPSL–2 ist den empfohlenen Wartungszyklen zu unterziehen,
die mit Funktions- und Dichtheitskontrollen durchzuführen sind.
(siehe hierzu auch Bedienungsvorschrift 5-497-01).

Technisches Datenblatt 5-467-08


Stand: 31.Mrz.2009 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 60 22.04.2009 15:03:26


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Elektro - pneumatische Steuerlogik EPSL - 2
61
Bestell-Nr.
Schrankmaße und Ausführungen

Typ B H T s Gewicht Ausführung Max. Anzahl Max. Anzahl


(mm) (mm) (mm) (mm) (max. kg) Löschbereiche Batteriegruppen

7.5 800 1200 400 400 116 S, ST 7 5

8.4 600 760 350 200 56 N, NN 8 4

12.7 1000 760 300 200 N, NN 12 7

Ausführungskürzel:

N - Normalausführung Technische Daten


NN - Normalausführung mit Handnotauslösung
S - mit Schrittmotor Nennspannung: 24V±15% DC
ST - mit Schrittmotor und Stoptaster Max. Strom: 0,6 A
Nenndruck: 200 bar
Max. Betriebsdruck: 240 bar
Steuerdrücke: Bereichsventil:10 bar;
Flaschenbatterie: 200±40 bar
Steuerschema
Umgebungstemperaturen: 0°C ... +50°C
Mediumtemperaturen: -10°C ... +50°C
(Vereinfachte Darstellung) Schutzklasse: IP44
Werkstoffe: Stahl (korrosionsgeschützt),
1. Filter Aluminium- , Kupfer –
2. Druckminderer Legierungen, Kunststoffe
3. Magnetventil Bereichssteuerung Anforderung: DIN EN 12094-2 und
4. Pneumatisches Wegeventil CEA 4011
5. Rückschlagventilblock Zulassung: VdS
6. Schrittmotor SMV-2 Kennzeichnung:
7. Manuelles Entlüftungsventil Zertifizierungsstelle: 0786 – VdS
8. Umsetzerventil EG-Konformitätszertifikat: 0786 – VdS – 30075
9. Prüfmanometer Anbringung CE-Kennzeichen: siehe Baujahr
10. Inspektionshahn Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
11. Prüf- und Entlastungseinrichtung Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstr. 51
Für Bestellungen ist die Bestellliste KS249-EPSL2-SMV2 51069 Köln
zu verwenden.

Technisches Datenblatt 5-467-08


Stand: 20.Apr.2007 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 61 22.04.2009 15:03:26


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Gaslösch - Raumschutzdüse GRD
62
Bestell-Nr.
Anwendung Montagehinweis

Die Düse wird für den Austrag gasförmiger Medien in Löschan- GRD – Düse mit Maulschlüssel SW 32 einschrauben. KS 241 GRD
lagen, die in Gebäuden als Teil einer Anlage installiert sind, ein-
gesetzt. Die Verwendung der GRD als Raumschutz-Düse in ver-
schieden dimensionierten Ausführungen ist möglich.

Funktion

Im Brandfall wird durch Verteilung des Mediums über die Düsen


eine löschfähige Konzentration im Raum aufgebaut. Dazu wird
die offene Düse in die Löschrohrleitung eingeschraubt.
Die Größe der Düsenbohrungen werden bei Planung der Lösch-
anlage fest gelegt. Durchmesser, die kleiner als 3mm sind, werden
mit einem Filter ausgestattet.

Bedienung und Wartung

Die Löschdüsen sind im Rahmen der Löschanlagenwartung


gründlich nachzusehen und von Staub, Fasern, Farbe und
sonstiger Verschmutzung zu säubern. Beschädigte Düsen sind
sofort gegen neue auszutauschen.

Anforderung

DIN EN 12094 – 7, VdS CEA 4016 und VdS CEA 4010

Technische Daten

Max. Betriebsdruck: 60 bar


Ausströmquerschnitt: 2 - 133 mm2 bei ½“
95 - 314 mm2 bei 1“
Medium/Anlagenart: Kohlendioxid, INERGEN®
Max. Düsenfläche: 30m2 bis 5m Raumhöhe
Einbaulage: beliebig
Werkstoff: Messing
Gewicht: GRD ½“ – 0,05 kg
GRD 1“ – 0,15 kg
Zulassung: VdS – G398008
Kennzeichnung: / VdS
Zertifizierungsstelle: VdS
EG-Konformitätszertifikat: 0786-CPD-30018
Bestell-Liste: KS 241 GRD

Typ GRD1/2“ GRD1“


R R½“ DIN 2999 R1“ DIN2999
d (mm) 1,5 – 2,5* 11,0 – 20,0
& 3,0 – 13,0
* ø1,5 bis 2,5 mm mit Filter

Blendendurchmesser d von 1,5 – 9,5 in 0,5 mm,


ab 10,0 mm in 1,0 mm Stufen.

Technisches Datenblatt 5-442-03


Stand: 28.Mrz.2008 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 62 22.04.2009 15:03:26


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Gaslösch - Objektschutzdüse GOD
63
Bestell-Nr.
Anwendung

Die Düse wird für den Austrag gasförmiger Medien in Löschan-


lagen, die in Gebäuden als Teil einer Anlage installiert sind, ein-
gesetzt. Die Verwendung der GOD kann als Einrichtungsschutz-
Düse, oder zum Schutz von Kabelböden erfolgen.

Funktion

Im Brandfall wird eine löschfähige Konzentration, durch ein sanftes


Einbringen des Mediums, über die Becherdüsen aufgebaut. Dazu
wird die Becherdüse in die Löschrohrleitung eingeschraubt. Die
Größe der Düsenbohrungen werden bei Planung der Löschanlage
festgelegt. Durchmesser, die kleiner als 3mm sind, sind mit einem
Filter ausgestattet.

Bedienung und Wartung

Die Löschdüsen sind im Rahmen der Löschanlagenwartung


gründlich nachzusehen und von Staub, Fasern, Farbe und
sonstiger Verschmutzung zu säubern. Beschädigte Düsen sind
sofort gegen neue auszutauschen.

Anforderung

VdS CEA 4016 und VdS CEA 4010

Technische Daten

Max. Betriebsdruck: 60 bar


Medium: Kohlendioxid
/ INERGEN® / IG 55
Einsatz: Objektschutz,
Kabelboden
Einbaulage: beliebig
Werkstoffe: Messing / Edelstahl
Zulassung: VdS - G398011
Kennzeichnung: VdS

Position 50 GOD 1/2“ xx 70 GOD 1/2“ xx 110 K GOD 1/2“ 110 L GOD 1/2“ 110 L GOD 1“ xx
xx xx

R R ½“ DIN 2999 R ½“ DIN 2999 R ½“ DIN 2999 R ½“ DIN 2999 R 1“ DIN 2999

L 16 mm 16 mm 16 mm 16 mm 20 mm

H 82 mm 97 mm 128 mm 292 mm 262 mm

D 1,5 mm* bis 5 mm 3 mm bis 9,5 mm 10 mm bis 13 mm 8 mm bis 13 mm 14 mm bis 20mm


(0,5mm Schritte) (0,5mm Schritte) (10mm Schritte) (10mm Schritte) (10mm Schritte)

DA 58 mm 80 mm 120 mm 120 mm 120 mm

ND 50 mm 70 mm 110 mm 110 mm 110 mm

SW SW 27 SW 27 SW 27 SW 27 SW 41

Gewicht 0,22 kg 0,29 kg 0,44 kg 0,95 kg 1,11 kg

Kopfform schmaler Kopf, 16 mm 4-Loch Kopf

* von 1,5 mm bis 2,5 mm mit Filter xx – bezogen auf Durchmesser D


Technisches Datenblatt 5-442-04
Stand: 19.Mrz.2009 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 63 22.04.2009 15:03:28


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Gaslösch - Objektschutz - Düse GOD
64
Bestell-Nr.
Schmaler Kopf 4-Loch Kopf
Diese Kopfform gibt es bei den folgenden Düsen: Diese Kopfform gibt es bei den folgenden Düsen:
50 GOD 1/2“ xx 110 K GOD 1/2“ xx
70 GOD 1/2“ xx 110 L GOD 1/2“ xx
110 L GOD 1“ xx

Montagehinweis

Für die Montage der GOD ½“ Düse wird ein Maulschlüssel SW 27 benötigt.
Für die Montage der GOD 1“ Düse wird ein Maulschlüssel SW 41 benötigt.
Für die Abdichtung des Gewindes wird PTFE-Band empfohlen.

Installation im Kabelboden

Erfolgt der Einsatz der GOD-Düse im Kabelboden, so hat der Ein-


bau gemäß unten stehender Skizze zu erfolgen.

Technisches Datenblatt 5-442-04


Stand: 19.Mrz.2009 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 64 22.04.2009 15:03:29


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Zubehör für Gaslösch - Objektschutz - Düse
GOD 65
Bestell-Nr.
Flanschringe

Anwendung

Zum Befestigen an Kanälen, Maschinen oder ähnlichen Einrich-


tungen sind Flanschringe in 3 Abmessungen verfügbar, die über
den Becher der Gaslösch-Objektschutz-Düse (GOD) geschoben
werden.
Gaslösch-Objektschutz-Düse (GOD) siehe Technisches Daten-
blatt 5-442-04.

Werkstoff

Edelstahl

Bestellangaben

Flanschring für Düsentyp Da [mm] Dl [mm] Di [mm] Schraubenanzahl 1)


GOD 50 85 73 63 4 K0 233 092 6
GOD 70 105 93 83 4 K0 233 094 6
GOD 110 K 2) 145 133 123 6 K0 233 096 6

1) Schraubenempfehlung: Zylinder-Blechschraube mit Schlitz K0 058 968 6


nach DIN 7971 Form B 3,5 x 13.

2) Flanschringe sind nur für Düse GOD 110 K zu verwenden, für


Düsen GOD 110 L sind die Flanschringe nicht geeignet.

Mit 4 bzw. 6 Schrauben wird die Düse mittels Flanschring am


Objekt festgeschraubt.

Technisches Datenblatt 5-442-05


Stand: 04.2004 / TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 65 22.04.2009 15:03:29


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Gaslösch - Verschluss - Düse GVD
66
Bestell-Nr.
Anwendung

Die Düse wird für den Austrag gasförmiger Medien in Löschan-


lagen, die in Gebäuden als Teil einer Anlage installiert sind,
eingesetzt. Im Normalfall wird diese Düse für Kanäle, Absau-
gungen und ähnliches eingesetzt, wo eine ständig offene Düse
von außen verstopft werden könnte. Die Verwendung der GVD
als Raumschutz-Düse in verschieden dimensionierten Ausfüh-
rungen ist möglich.

Funktion

Im Brandfall wird durch Verteilung des Mediums über die Düsen


eine löschfähige Konzentration im Löschbereich aufgebaut.
Dazu wird die Gaslösch-Verschluss-Düse an die Löschrohrleitung
angeschlossen. Bei Druckbeaufschlagung gibt die Düse den
Ausströmquerschnitt für das Medium frei. Bei Ende der Lösch-
mittelzufuhr schließt die Düse selbsttätig. Die Größe der Düsen-
bohrungen werden bei Planung der Löschanlage festgelegt.

Bedienung und Wartung Technische Daten

Die Löschdüsen sind im Rahmen der Löschanlagenwartung Betriebsdruck: 60 bar


gründlich nachzusehen und von Staub, Fasern, Farbe und Löschmittel: Kohlendioxid
sonstiger Verschmutzung zu säubern. Beschädigte Düsen sind INERGEN®
sofort gegen neue auszutauschen. Einsatzbereich: Geschlossener Einrichtungs
schutz
Raumschutz
Einbaulage: beliebig
Werkstoff: Edelstahl

Montagehinweis

Die Gaslösch-Verschluss-Düse ist mit Maulschlüssel SW 36


einzuschrauben. Empfohl6,5enes Dichtmaterial: PTFEBand.
Bei Kanalanbau der Gaslösch-Verschluss-Düse ist das Zubehör
gemäß Datenblatt 5-442-07 zu verwenden.

Typ Düsenbohrung ca. Gewicht Freier Querschnitt


mm g mm2
GVD 3.0 3 180 7,1 K0 245 092 6
GVD 4.0 4 180 12,6 K0 245 094 6
GVD 5.0 5 175 19,6 K0 245 096 6
GVD 6.5 6,5 175 33,2 K0 245 098 6

Technisches Datenblatt 5-442-06


Stand: 11.2004 TSM-Brz

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 66 22.04.2009 15:03:30


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Zubehör für Gaslösch - Verschluss - Düse
GVD 67
Bestell-Nr.
Anwendung Montage [B]

Zum Befestigen an Kanälen, Maschinen oder ähnlichen Einrich- • Anschweißmuffe zentrisch über der Bohrung(Ø 25 mm) in der
tungen ist entweder [A] eine 4-teilige Edelstahlhalterung verfüg- Wandung ausrichten.
bar, die mit einem Spezialmontagewerkzeug in der Wandung (S • Mit einer Kehlnaht wird die Anschweißmuffe an der Wandung
≤ 6 mm) befestigt wird, oder [B] eine Anschweißmuffe aus Stahl. dicht verschweißt.
Die Gaslösch-Verschluss-Düse wird mit einer dieser Halterungen • Düse GVD in die Halterung eindrehen.
befestigt. Siehe auch Technisches Datenblatt
„Gaslösch-Verschluss-Düse GVD“ 5-442-06.

Montage [A]

• Geschlitzte Scheibe (Pos. 1), Scheibe (Pos. 2) und Gegenmut-


ter (Pos. 4) locker auf den Zwischenstutzen (Pos.3)
schieben, bzw. schrauben

• Montagewerkzeug mit entspanntem, zurückgedrehten Konus


in den Zwischenstutzen (Pos. 3) schieben

• Durch Drehen des Handgriffs arretiert der austretende Konus


die 4-teilige Halterung

• Stutzen durch die Bohrung D der Wandung schieben


(D = 36+1 mm)

• Geschlitzte Scheibe durch Verdrehen hinter der Wandung


positionieren

• Gegenmutter mit Maulschlüssel SW 36 gegen die Scheibe


festschrauben

• Konus entspannen und Spezialwerkzeug aus dem Zwischen-


stutzen entfernen Bezeichnung Material
Anschweißmuffe St37-2 K0 245 086 6
• Düse GVD in die Halterung eindrehen.

Halterung für GVD Pos. Gewicht (g) Maße (mm)

Scheibe, geschlitzt 1 Ø 45 x Ø 32,5 x 1


Scheibe 2 40 Ø 45 x Ø 32,5 x 1 K0 245 088 6
Zwischenstutzen 3 Ø 35 x 15
Flachmutter 4 M 32 x 1,5

Spezialmontagewerkzeug 5 2200 K0 245 090 6

Technisches Datenblatt 5-442-07


Stand: 21.Jan.2006 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 67 22.04.2009 15:03:30


CO2 - Löschanlagen Hochdruck Hinweise zum Löschmittel
68
Bestell-Nr.
1. Stoff- Zubereitungs- und Firmenbezeichnung

Produkt (Handelbezeichnung):
Chemische Formel:
Hersteller/Lieferant:

2. Zusammensetzung / Angabe zu Bestandteilen

Stoff oder Zubereitung

EINECS-Nr. CAS-Nr. Bezeichnung % Kennb. R-Sätze


204-696-9 00124-38-9 Kohlendioxid 100 - siehe Pkt. 15

3. Mögliche Gefahren

Bezeichnung der Gefahren: Unter Druck verflüssigtes Gas. Ist schwerer als Luft, kann sich im
Bodenbereich ansammeln. Freiwerdendes kaltes Gas bildet mit
feuchter Luft weißen Nebel. Flüssigkeit verdampft rasch beim
Entspannen, kühlt sich dabei ab und bildet Trockeneis; dabei ist
elektrostatische Aufladung möglich. Hohe Konzentrationen
wirken durch Verdrängen der Luft erstickend. Kalte Flüssigkeit
erzeugt Erfrierungen.

4. Erste - Hilfe Maßnahmen

Wirkung und Symptome siehe Punkt 11. Betroffenen unter


Selbstschutz(siehe Punkt 6 und 8) auf dem sichersten Weg aus
der Gefahrenzone bergen und an die frische Luft bringen,
durchgaste Kleidung vorsichtig entfernen. Hinlegen, ruhig und
warm halten. Bei Gefahr der Bewusstlosigkeit Lagerung und
Transport in stabiler Seitenlage. Bei Atemstillstand Atemspende/
künstliche Beatmung (12- 15 mal/ Min.). Bei Atem- und Kreis-
laufstillstand Herz- Lungen- Wiederbelebung. Notarzt zum Unfall-
ort rufen.

Einatmen: Frischluft, Atemwege freihalten, bei Atemnot Sauerstoff


inhalieren lassen.

Haut- / Augenkontakt: Bei Erfrierung Erwärmung durch Körperwärme, nicht reiben.


Blasen nicht öffnen, Wunden keimfrei abdecken. Augen bei
Erfrierung bei vorsichtig geöffnetem Lidspalt (Lidkrampf!) von
innen nach außen mit handwarmen Wasser oder physiologischer
Kochsalzlösung spülen. Lockerer keimfreier Verband. Sofortige
augenärztliche Weiterbehandlung.

Nach Verschlucken: - entfällt -

5. Maßnahmen zur Brandbekämpfung

Geeignete Löschmittel: Gas ist nicht brennbar. Bei Umgebungsbränden Behälter aus
geschützter Position gründlich mit Sprühwasser kühlen, wenn
möglich aus der Gefahrenzone bringen. Erwärmung führt zu
Drucksteigerung, Berstgefahr. Weiträumig absperren.

Geeignete Löschmittel: - entfällt -

Schutzausrüstung für die Feuerwehr: siehe Punkt 8.


Technisches Datenblatt 5-099-01/1
Stand: 26.Nov.2007 TSM/Wth

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CO2 - Löschanlagen Hochdruck Hinweise zum Löschmittel
69
Bestell-Nr.
6. Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung

Personenbezogene Schutzmaßnahmen: Siehe auch Punkt 8. Bei Gasaustritt Raum sofort verlassen,
Personen warnen, für ausreichende Lüftung sorgen. Betreten
des Bereiches mitumluftunabhängigem Atemschutzgerät,
wenn die Ungefährlichkeit der Atmosphäre nicht nachgewiesen
ist. Im Freien auf windzugewandter Seite bleiben oder Gaswolke
unter Beachtung der Windrichtung auf kürzestem Weg
verlassen. Bereich absperren. An der Austrittsstelle des flüssigen
Kohlendioxids ist eine starke elektrostatische Aufladung möglich.

Umweltschutzmaßnahmen: Möglichst Gasaustritt stoppen. Undichte Behälter sofort in


Sicherheit bringen und Inhalt fachgerecht entsorgen. Eindringen
in Kanäle und tiefliegende Räume verhindern.

Verfahren zur Reinigung: Durchlüftung der Räume

7. Handhabung und Lagerung

Bestimmungen der TRG 280 und BGR 500 beachten. Zur


Gasentnahme Behälter aufrecht stellen und gegen Umfallen
sichern. Nur solche Ausrüstungen verwenden, die für den Stoff,
den vorgesehenen Druck und die Temperatur geeignet sind.
Ventil langsam öffnen. Ein Eindringen von Fremdstoffen in den
Behälter ist zu vermeiden. Behälter von Wärmequellen und
offenen Flammen fernhalten. Behälter unter 50 °C an einem gut
gelüfteten Ort au frecht lagern und gegen Umfallen sichern.
Ventil dicht geschlossen halten. Nicht mit brennbaren und leicht
entzündlichen Stoffen zusammen lagern.

8. Expositionsbegrenzung und pers. Schutzausrüstung

Expositionsgrenzwerte:

CAS-Nr. Stoffbezeichnung % Art Wert Einheit


00124-38-9 Kohlendioxid 100 MAK 5000 ppm

Allgemeine Schutz- und Wirksame Be- und Entlüftung besonders im Bodenbereich


Hygienemaßnahmen: sicherstellen. Im Betrieb geschlossene Apparate verwenden und
Gase an der Austrittsstelle wirksam ableiten, evtl. abscheiden.
Ständige Überwachung der Dichtigkeit von Anlagen, Armaturen
und Behältern. Essen, Trinken, Rauchen und Aufbewahren von
Nahrungsmitteln und Tabakwaren im Arbeitsraum vermeiden.
Gas nicht einatmen. Kontakt mit der flüssigen Phase vermeiden.

Persönliche Schutzausrüstungen: Sicherheitsschuhe, Schutzkleidung, strapazierfähige Schutzhand-


schuhe, ggf. Schutzbrille. Bei unklaren Verhältnissen umgebungs-
umluftunabhängiges Atemschutzgerät.

Technisches Datenblatt 5-099-01/2


Stand: 26.Nov.2007 TSM/Wth

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CO2 - Löschanlagen Hochdruck Hinweise zum Löschmittel
70
Bestell-Nr.
9. Physikalische und chemische Eigenschaften

Farbe: farblos
Geruch: geruchlos
Molmasse: 44,01 g/mol
Zustand bei 20 °C: gasförmig
Schmelzpunkt (5,2 bar): - 57 °C
Siedepunkt (Sublimation): - 79 °C
Kritische Temperatur: 31 °C
Kritischer Druck: 74 bar
Explosionsgrenze (in Luft): entfällt
Zündtemperatur: entfällt
Dichte, gasförmig, (15 °C,1 bar): 1,85 kg/m3
Relative Dichte, gasf. (Luft =1): 1,53
Dampfdruck bei -10 °C: 27 bar
Dampfdruck bei 20 °C: 57 bar
Löslichkeit in Wasser (20 °C, 1bar): 1600 mg/l

10. Stabilität und Reaktivität

Zu vermeidende Bedingungen und Stoffe: Kann mit verschiedenen Stoffen, besonders bei höheren
Temperaturen heftig reagieren. Bei Mischungen mit Ammoniak
und Aminen sind gefährliche Reaktionen möglich.

11. Angaben zur Toxikologie

Kohlendioxid erfüllt im Organismus lebenswichtige physiologi-


sche Funktionen. Die ausgeatmete Luft enthält ca. 4%. Es ist
ungiftig, kann jedoch durch Sauerstoffverdrängung zu
Vergiftungserscheinungen und Erstickung führen. In niedriger
Konzentration bewirkt es eine Anregung des Atemzentrums, in
steigender Konzentration nimmt die narkotische Wirkung zu.
Bei Konzentrationen von 8- 10 % treten Atemnot, beschleunigter
Herzschlag, Blutdruckanstieg, Kopfschmerzen, Ohrensausen,
Erregung, Brechreiz, Blaufärbung der Haut und Schleimhäute,
Schwindel, Schwächegefühl, Bewegungsstörungen, krampf-
artige Zuckungen und schließlich Bewusstlosigkeit auf. Es kann
bei längerer Kohlendioxidexposition zur Toleranzentwicklung
kommen, die Empfindlichkeit gegenüber Kohlendioxid wird
vermindert. Konzentrationen von 20 % wirken tödlich, bei solch
hohen Konzentrationen können Betroffene plötzlich bewusstlos
zusammenbrechen und der Tod tritt schon nach 5- 10 Minuten
ein, wenn nicht rasche Hilfe erfolgt. Der Tod kann bei schweren
Gehirnschäden auch noch nach Tagen eintreten.

12. Angaben zur Ökologie

Wassergefährdungsklasse: Nicht wassergefährdender Stoff Kenn- Nr. 256 (Einst. nach


Anhang 1). Durch Verdrängen des Sauerstoff in Wasser
Gefährdung von Fischen und Plankton.

Spezifisches Treibhauspotential: 1

13. Hinweise zur Entsorgung

Produkt: Rückgabe an den Gaslieferanten.

Technisches Datenblatt 5-099-01/3


Stand: 26.Nov.2007 TSM/Wth

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CO2 - Löschanlagen Hochdruck Hinweise zum Löschmittel
71
Bestell-Nr.

14. Angaben zum Transport

Benennung: UN 1013 KOHLENDIOXID, 2.2


Gefahrzettel: 2.2 Nicht entzündbare, nicht giftige Gase
Klassifizierungscode: 2A
GGVSE/ADR/RID: Klasse 2 Unterklasse 2.2
ADR/RID-Gefahrnummer: 20
Weitere Transportinformationen: Volle und leere Behälter nur mit geschlossenem und dichtem
Ventil sowie geeignetem Ventilschutz transportieren.
Behälter vor dem Transport gegen Verrutschen oder Umfallen
sichern.

15. Vorschriften

Nummer im Anh. I der Direktive 67/548 EG: Nicht aufgeführt


EG-Einstufung / Kennzeichnung: Nicht als gefährlich eingestuft
Hinweise auf die besonderen Gefahren: R- Sätze
R As - Erstickend in hohe Konzentrationen
Sicherheitsratschläge: S- Sätze
S 9 - Behälter an einem gut gelüfteten Ort aufbewahren.
S 23 - Gas nicht einatmen.
Nationale Vorschriften: Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV),
Technische Regeln Druckbehälter (TRB),
Technische Regeln Druckgase (TRG),
Technische Regeln Gefahrstoffe (TRGS)
Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV, BGR, BGG),
Verwaltungsvorschrift wassergefährdende Stoffe (VwVwS),
Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) mit EG- Richtlinien,
Gefahrgutverordnung Strasse und Eisenbahn (GGVSE / ADR).

16. Sonstige Angaben

Weitere Information: Alle nationalen und örtlichen Vorschriften beachten.


Unterweisung der Mitarbeiter über die Gefahren beim Umgang
mit dem Produkt vornehmen. Bei der Einführung in neue Prozesse
oder Versuche unbedingt die Materialverträglichkeit und Sicherheit
beachten. Nähere Hinweise siehe z.B. Kühn/ Birett, Merkblätter
Gefährliche Arbeitsstoffe oder BGIAStoffdatenbank. E
ine Verbindlichkeit kann aus den Angaben nicht abgeleitet werden.
Das SDB entspricht dem heutigen Kenntnisstand

Technisches Datenblatt 5-099-01/4


Stand: 26.Nov.2008 TSM/Wth

1. CO2-Löschanlage-HD Kapitel I.indd 71 22.04.2009 15:03:30


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CO2 - Löschanlage Niederdruck, KOTIKA®

Mit Niederdruck für mehr


Löschvolumen:
KOTIKA® - Löschanlagen
Die KOTIKA® - Löschanlage ist die wirtschaftliche Alternative
ab einer CO2 - Lagermenge von 2.000 kg.

KOTIKA® steht für KOHLENSÄURE TIEFKALT: Das Löschmit-


tel CO2 wird in einem isolierten Behälter mit Kühlaggregat
bei einer Temperatur von -20 °C gelagert. Damit wird der
Druck der Kohlensäure auf 20 bar niedrig gehalten. Die
Niederdruck­technik eignet sich besonders für die rationelle
Bevorratung großer Löschmittelmengen.

Beispiel einer KOTIKA® - Löschanlage:


1 KOTIKA® - Behälter auf Schwundwaage
2 Hauptabsperrventil
3 Kühlaggregat
4 Schaltschrank
5 Füllleitungen
6 Sicherheitsarmaturen
7 Verteilerrohr
8 Bereichsventil
9 Riechstoffpatrone
10 Löschleitung
11 Löschdüse
12 Wärmemelder
13 Handauslösung
14 Brandmelde- und Steuerzentrale
15 elektrisches Signalhorn I
16 elektrisches Signalhorn II
17 Impuls Steuerung KOTIKA® inkl. Steuerventile
für Voralarm, Alarm und Fluten
18 Steuergasleitung

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2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 73 22.04.2009 14:33:54


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® CO2 - System 5 Niederdruckanlage, KOTIKA®
74
Bestell-Nr.
Ein-und Mehrbereichsanlage, elektrische Branderkennung.
Erhöhter Personenschutz (nach BGR 134) mit Schritt-
motorverzögerung.

Technisches Datenblatt 5-084-0242


Stand: 22.Jan.2009 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 74 22.04.2009 14:33:54


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® CO2 - System 5, Niederdruckanlage, KOTIKA®
75
Bestell-Nr.
Positions-Nr. Bezeichnung

101 Elektrische Brandmelde-/Steuerzentrale


FAST 2000 E
101.1 Controller
102 Automatische Melder
103 Handauslösung
103.0.1 Handauslösung HAE-1
103-0.2 Handauslösung HA-EX-1
104 Alarmierung, akustisch
104.0.01 Yodalarm YO3 - 24V DC
104.0.02 Yodalarm YO5 - 24V DC
104.0.03 Schallgeber DS 5 - 24V DC
104.0.04 Schallgeber DS 10 - 24V DC
104.0.05 Signalgeber dGH 21 - 24V DC
104.0.06 Signalgeber dEV 21 - 24V DC
104.0.07 Signalgeber, Squashni - 24V DC
104.0.08 Signalgeber, Roshni - 24V DC
105 Alarmierung / Anzeige, optisch
107 Betriebsmittel / Klima / Lüftung
216 Vorflut-/Entlastungseinrichtung
217 Impuls-Steuerung-KOTIKA (ISK)
219 Steuergasleitung 18x1
370 Behälter ND
371 Waage ND TSA CO2-xx to
372 Kältemaschine
373 Schaltschrank Kältemaschine
374 Sicherheitsventilkombination 25 bar
375 Befüllarmaturen
376 Hauptabsperrventil T2V-CO2
378 Manometer-Prüfventil
472 Bereichsventil K xxx/2, DN 50 - 150
472.0.1 Bereichsventil DN 50/K2
472.02 Bereichsventil DN 80/K2
472.03 Bereichsventil DN 100/K2
472.04 Bereichsventil DN 150/K2
504 Düse, GRD und GOD
504.0.1 Düse GRD ½“ und 1“
504.0.2 Düse GOD ½“ und 1“
507 Schneeschiene 300/1000
507.0.1 Schneeschiene 300
507.02 Schneeschiene 1000
901 Riechstoffpatronen RSP
901.01 Riechstoffpatrone RSP2000
901.02 Riechstoffpatrone RSP6000

Technisches Datenblatt 5-084-0242


Stand: 22.Jan.2009 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 75 22.04.2009 14:33:54


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® KOTIKA® - Behälter Type „A“ mit Waage
76
Bestell-Nr.

Pos. Benennung Typ


1 Hauptabsperrventil T2V-CO2
2 Kugelhahn DN 40, PN 40 1566
3 Kugelhahn DN 40, PN 40 1566
4 Eckventil DN 10, PN 100 E612/1
5 Eckventil DN 10, PN 100 E612/1
6 Eckventil DN 10, PN 100 E612/1
7 Kugelhahn DN 25, PN 40 1566
8 Wechselventil DN 15, PN 100 45/4
9 Sicherh. Ventil DN 7, PN 22 06-388/418
10 Kupplungsstecker 5602 - 16 - 16s
11 Kupplungsstecker 5602 - 16 - 16s
12 Rückschlagventil CH 10 / 12 / 14 - S
13 Magentventil EVR 6 / 10
14 Expansionsventil TER2
15 Hochleistungs-Blocktrockner

Technisches Datenblatt 5-011-04


Stand: 10.98 TSM-Brz

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 76 22.04.2009 14:33:55


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® KOTIKA® - Behälter Type „A“ mit Waage
77
Bestell-Nr.

Technisches Datenblatt 5-011-04


Stand: 10.98 TSM-Brz

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 77 22.04.2009 14:34:00


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Niederdruck - Bereichs - Ventile (KOTIKA®)
78 Typ „K“ / 2
Bestell-Nr.
Anwendung Technische Daten

Das Bereichs-Ventil wird in Löschanlagen mit tiefkaltem Kohlen- Betriebsüberdruck: max. 25 bar
dioxid (Löschmittel), die in Gebäuden errichtet Steuerdruck: 19 … 21 bar
werden, als Teil einer Löschanlage, eingesetzt. Das Bereichs- Prüfüberdruck: 40 bar
Ventil ist im Bereitschaftszustand geschlossen und steuert das Betriebstemperatur: - 30°C … + 50°C
Ausströmen des Löschmittels CO2 über das Verteiler-Rohrnetz in Medium: Kohlendioxid (CO2)
den zugehörigen Löschbereich. Flanschmaße: DIN 2501 / PN 25
Dichtfläche: DIN 2512 / Form N
Oberflächenschutz: Grundiert
Gehäusewerkstoff: Stahlguß
Funktion Zulassung: VdS G 394003
Kennzeichnung: , Vds
Zerifizierungsstelle: 0786 – VdS
Das Bereichs-Ventil wird durch die integrierte Auslöseeinrich- EG-Konformitätszertifikat: 0786-CPD-30014
tung mit CO2 – Gas direkt angesteuert (eigendruckgesteuert). Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Bei Freigabe des Steuergases öffnet der Steuerkolben im Feuerschutz und Sicherheit
Brandfall den Ventilteller und das Löschmittel CO2 strömt in den Waltherstraße 51
zu flutenden Löschbereich. Nach der erforderlichen Löschzeit 51069 Köln
wird das Steuergas abgesperrt, die Steuerleitung entlüftet und
sowohl der Fließdruck, als auch die eingebaute Rückholfeder
schließen das Ventil.

Einbau

Die Einbaulage ist stehend (siehe Rückseite) oder liegend. Der


Anschluß der Steuerleitung darf aber nicht von unten erfolgen.
Der Einbau muß in wettergeschützten Räumen erfolgen.

Anforderungen

89/106/EWG – Bauprodukterichtlinie DIN EN 12094 – 5


97/23/EG – Druckgeräterichtlinie
VdS CEA 4009 – VdS Richtlinie

Typ DN Maße (mm) Gewicht (kg) ζ - Wert Äquivalente Rohrlänge (m)

L H h C

K50 50 230 225 105 21 22 4,2 9 K0 241 165 6

K80 80 310 325 155 30 45 6,0 21 K0 241 168 6

K100 100 350 325 155 30 57 4,5 19 K0 241 170 6

K150 150 480 450 195 45 140 4,5 32 K0 241 175 6

Technisches Datenblatt 5-067-10


Stand: 19.Jan.2007 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 78 22.04.2009 14:34:00


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Niederdruck - Bereichs - Ventile (KOTIKA®)
Typ „K“ / 2 79
Bestell-Nr.
Einbaumaße (mm)

a
Typ DN L H b F
Muffen- Schweiß-
Bogen Bogen
K50 50 230 225 485 - 100 500
K80 80 310 325 595 330 120 550
K100 100 350 325 - 395 140 550
K150 150 480 450 - 545 170 800

Zubehör
Stückzahl pro Ventil

Typ DN Gegenflansch
(DIN 2635)
K50 50 2 x DN 50 K0 035 031 6
K80 80 2 x DN 80 K0 035 040 6
K100 100 2 x DN 100 K0 035 047 6
K150 150 2 x DN 150 K0 035 057 6

Typ DN Dichtung
(DIN 2691)
K50 50 2 x DN 50 K0 011 562 6
K80 80 2 x DN 80 K0 011 566 6
K100 100 2 x DN 100 K0 011 568 6
K150 150 2 x DN 150 K0 011 572 6

Maximale Anzugsmomente der Flanschschrauben (S)


Typ DN Schrauben
M 16 – 118 Nm (DIN 931; DIN 933*)
M 20 – 230 Nm
K50 50 8 x M16 x 40* K0 056 210 6
M 24 – 270 Nm
K80 80 16 x M16 x 55 K0 055 205 6
K100 100 16 x M20 x 50* K0 056 400 6
K150 150 16 x M24 x 85 (mit Mutter) K0 055 455 6

Typ DN Verschraubung
( DIN 2353)
K50 50
K80 80 K0 029 222 6
K100 100
K150 150 K0 029 324 6
Technisches Datenblatt 5-067-10
Stand: 19.Jan.2007 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 79 22.04.2009 14:34:01


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Überwachungsschalter für
80 Niederdruck - Bereichsventil Typ K
Bestell-Nr.
Der Schalter wird an den Niederdruck-Bereichsventilen Typ
K 50/2 bis K 200/2 installiert, wenn die Stellung des Ventils
überwacht werden soll.

Der Überwachungsschalter besteht aus den folgenden Teilen:

• Konsole
• Befestigungseinheit
• Positionsschalter, siehe auch Techn. Datenblatt 5-125-01
• Schraubstück und Kontermutter M 8 für K 50/2
• Schraubstück und Kontermutter M 12 für K 80/2 bis K 200/2
• Schrauben, Muttern, Kleinteile

Darstellung: Bereichsventile geschlossen

K0 246 280 6

Montagehinweis Prüfung des Schalters

1. Das Schraubstück mit Kontermutter in die Kolbenstange 1. Die Kontermutter lösen.


montieren (Maß 28 mm). (M 8 für DN 50, M 12 für
DN 80 bis DN 200) 2. Das Schraubstück in die Kolbenstange schrauben, bis der
Schalter betätigt wird.
2. Die Konsole mit Befestigungseinheit an die Steuerleitung 3. Betriebsbereitschaft wieder herstellen, Maß 28 mm.
montieren.
Wird das Bereichsventil einer Funktionsprüfung unterzogen,
3. Den Schalter auf die Konsole montieren, wie dargestellt. kann die Funktion des Schalters mit geprüft werden.

Technisches Datenblatt 5-067-13


Stand: 10.97 TSM-Brz

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 80 22.04.2009 14:34:02


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Riechstoffpatronen RSP
81
Bestell-Nr.
Die Riechstoffpatronen RSP sind zum Einsatz in CO2-Nieder-
druckanlagen vorgesehen. Die in der Patrone vorhandene Berst-
membrane wird durch den Fließdruck zerstört und der Riechstoff
verteilt sich mit dem fließenden Löschmittel in den Löschbereich.
Der Riechstoff dient zur Geruchswahrnehmung des geruchlosen
und unsichtbaren Kohlendioxids. Nach jeder Flutung ist die ent-
leerte Patrone gegen eine gefüllte neue auszutauschen.

Anordnung und Einbau

Es stehen zwei Größen zur Verfügung:

Riechstoffpatrone CO2-Einsatzmenge für Bestellnr.


Typ den Löschbereich
RSP-2000 bis 3.000 kg K0 241 350 6
RSP-6000 über 3.000 kg bis 10.000 kg K0 241 355 6

Für jede weiteren 10.000 kg CO2 ist je eine Riechstoffpatrone


Typ RSP-6000 zusätzlich vorzusehen.

Riechstoffpatronen RSP

RSP L (mm) Öffnungsdruck max. Betriebsdruck

2000 61 6 bar 60 bar


6000 109

Technisches Datenblatt 5-017-01


Stand: 07.98 TSM-Brz

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 81 22.04.2009 14:34:03


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Sicherheitsventil für CO2 - Niederdruckanlagen
82
Bestell-Nr.
Die Sicherheitsventile werden bei CO2-Niederdruckanlagen zwischen Behälter und Bereichsventil eingebaut.

Technische Daten

Ansprechdruck, werkseingestellt: 25 bar K0 241 220 6


Betriebstemperatur: -196 bis +185 °C
Werkstoff (vorwiegend): Rotguß/Edelstahl
Gewicht: 0,7 kg
TÜV-SV-Bauteilkennzeichen: 824

Technisches Datenblatt 5-072-02


Stand: 08.2004 TSM-Brz

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 82 22.04.2009 14:34:03


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Steuerventil für CO2 - Niederdruck-Anlagen
(KOTIKA®) 83
Bestell-Nr.

Das Steuerventil dient zur elektrischen Ansteuerung des pneumatischen Alarms und zur pneumatischen Ansteuerung
des Bereichsventils.

Technische Daten 3/2 - Wege Magnetventil

Gehäusewerkstoff: Aluminium-Legierung
Nennweite: DN 8
Betriebsdruck: 25 bar K0 246 065 6
Umgebungstemperatur: -10 °C / +50 °C
Einbaulage: beliebig
Betriebsart: stromlos geschlossen
Nennspannung: 24 V =
Leistungsaufnahme: 8 Watt
Einschaltdauer: 100 % ED
Schutzart: IP 44
Kabelverschraubung: M12 x 1,5
für Kabel Ø 6-8 mm
Gewicht: ~ 1,0 kg

Zubehör

Bezeichnung Öffnungsdruck
Verschraubung DIN 2353 für Anschluß an 10 mm
Steuerl.
Verschraubung DIN 2353
Schalldämpfer R 1/4" für Entlüftung3

Technisches Datenblatt 5-077-02


Stand: 05.2004 TSM-Brz

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 83 22.04.2009 14:34:04


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Servoventil für KOTIKA® Bereichsventile DN
84 150 und DN 200
Bestell-Nr.
Das Servoventil dient zur Steuerung der KOTIKA -Bereichsventile DN 150 und DN 200
®

K0 246 071 6
Technische Daten

Nennweite: DN 12
Betriebsdruck: 25 bar
Betriebsart: ohne Steuerdruck
geschlossen
Mindest-Steuerdruck: 6 bar
Werkstoff: überwiegend
Messing/Edelstahl
Einbaulage: beliebig
Umgebungstemperatur: -20 ° bis + 45 °C
Gewicht: 1,1 kg

Einbau im System Zubehör

Bezeichnung Öffnungsdruck
Verschraubung DIN 2353 R K0 029 222 6
1/4“-10 für Anschluß an 10 mm
Steuerl.
Verschraubung DIN 2353 R K0 029 324 6
1/4“-10
Doppelnippel 1/8“ ist beigepackt -

Schalldämpfer R 1/4“ für Entlüftung 3 K0 246 077 6

Technisches Datenblatt 5-077-03


Stand: 05.2002 TSM-Brz

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 84 22.04.2009 14:34:05


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Vorflut- und Entlastungshahn für
KOTIKA® - Anlagen 85
Bestell-Nr.
Die Baugruppe besteht aus einem allseitig druckbeaufschlag-
baren Kugelhahn sowie einer Befestigungspalte für einen
Positinsschalter zur Überwachung der Schaltstellung „Betrieb“
und einer Rasterung.
In der Stellung „Betrieb“ befindet sich der Kugelhahn in
Sperrstellung und ist gerastet. In der Stellung „Entlastung“ ist An-
schluß 1 mit Anschluß 2 verbunden. In der Stellung „Vorfluten“
ist Anschluß 2 mit Anschluß 3 verbunden,

KO 216 369 4

Technische Daten

Nennweite: DN 16
max. Betriebsdruck: 25 bar
Nenndruck: 40 bar
Umgebungstemperatur: -20 °C / +45 °C
Werkstoffe: Stahl/NBR/POM
Einbaulage: beliebig, jedoch empfohlen
wie dargestellt
Anschlußgewinde: M 23x1,5 nach DIN 2353,
Reihe L (Rohrdurchmesser
18mm)
Gewicht: 5,0 kg

Pos. Benennung
1 Konsole für PRE/UER/Vorflut inkl. KO 240 136 6
Befestigung*
2 Vorflut- und Entlastungshahn inkl. KO 216 369 4
Schrauben**
3 Manometerventil ohne Prüfanschluß KO 216 238 6
4 Manometer 0-40 bar KO 216 125 0
5 Lät-T-Stück, 18x ½,x18, Nr. 5130 KO 028 320 6
6 Dichtung 6, 2x17, 5x2 Pb KO 011 089 6
7 Schaltersatz (Option) KO 246 287 6

Technisches Datenblatt 5-077-04


Stand: 07.2000 TSM-Brz

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 85 22.04.2009 14:34:05


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Absperrhahn für Steuergas in
86 KOTIKA® - Anlagen
Bestell-Nr.
Der Absperrhahn besteht aus einem allseitig druckbeaufschlag-
baren Kugelhahn mit automatischer Entlastung, sowie einer
Befestigungsplatte für zwei Positionsschalter zur Überwachung
beider Schaltstellungen.
In der Stellung „Betrieb“ ist Anschluß 1 und 2 verbunden,
gleichzeitig wird über Bohrung 3 der Kammerraum entlastet. In
der Stellung „Steuergas aus“ wird Anschluß 2 über Bohrung 3
entlastet..

Technische Daten

Nennweite: DN 8/DN 16
Betriebsdruck: max. 25 bar
Nenndruck: 40 bar
Umgebungstemperatur: -20°C bis +50°C
Werkstoffe: Stahl/NBR/POM
Einbaulage: beliebig, jedoch empfohlen
wie dargestellt.
Gewicht: 0,5 kg (DN 8)
1,0 kg (DN 16)
Anschlußgewinde: nach DIN 2353, Reihe L

A B C D E F

DN8 M 16 x 1,5 75 mm 157,5 mm 23 mm 68 mm 10 mm K0 216 369 0

DN16 M 26 x 1,5 82 mm 242 mm 30 mm 105 mm 18 mm K0 216 369 2

* Die Bestellnummern beinhalten Schneidringe und Überwurfmuttern in Stahl- und Messingausführung, sowie die dazugehörigen
Befestigungsschrauben.

Technisches Datenblatt 5-077-05


Stand: 19.Jun.2006 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 86 22.04.2009 14:34:05


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Druckschalter FF 4 - A22 - 022 (FF 4 - 60)
für CO2 - und INERGEN® - Anlagen 87
Bestell-Nr.
Anwendung

Der Druckschalter dient zur Übertragung eines elektrischen K0 246 299 6


Signals bei Druckbeaufschlagung in einer Lösch- oder Steuer-
leitung. Die Rückstellung erfolgt automatisch bei Erreichen des
unteren Schaltpunktes.

Klemmbild
Technische Daten

Nennspannung: 380 V
Nennbetriebsstrom: 6 A – 220V/AC11
1 A – 24V/DC11
Kontakt: 1 Wechsler
Schutzart: IP 65
Kabelverschraubung: PG 13,5
Oberer Schaltpunkt: 8 bar I werkseitig
Unterer Schaltpunkt: 4 bar I eingestellt
Max. Betriebsdruck: 120 bar (140 bar*)
Prüfdruck: 160 bar (168 bar)
Umgebungstemperatur: -20°C ... + 70°C
Einbaulage: beliebig
Gewicht: 0,5 kg
Anschlußbild
Nach Verdrahtung Gehäuse plombieren!

* siehe Typenschild (Wechsel von 120 bar auf 140 bar


in April 2007)

Prüfeinrichtung für Druckschalter

K0 246 296 6

Technisches Datenblatt 5-123-06


Stand: 30.Mrz.2007 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 87 22.04.2009 14:34:06


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Impuls - Steuerung - KOTIKA® (ISK)
88
Bestell-Nr.
Anwendung und Aufbau Funktion

Die ISK wird in CO2 – Niederdruckanlagen (KOTIKA®) zur zeit- Die ISK wird über den Steuergaseingang mit Druck aus dem
verzögerten Ansteuerung und Auslösung von Bereichsventilen KOTIKA® – Behälter versorgt, der anstehende Druck kann über
eingesetzt. Alle Steuerungselemente sind zentral in einem das Manometer (2) abgelesen werden. Nach einem Steuerbe-
Schrank geschützt untergebracht. fehl aus der FAST – Zentrale wird der Schrittmotor (1) gestartet
Zudem ist die Möglichkeit für Funktionsprüfungen gegeben und die über die PSS – 1 (5) programmierte Verzögerungszeit
ohne Löschmittel auszulösen. läuft an.
Der Blockierhahn (7) ist mit zwei Schaltern (6) zur Überwachung Nach Ablauf der Verzögerungszeit, die parallel zum Schrittmotor
der Betriebsstellung ausgestattet, für den Kugelhahn „Steuergas in der Steuerzentrale abläuft, wird das Flutzeitsteuerventil betä-
Aus“ (9) sind optional ebenfalls Schalter montierbar. Zur visu- tigt und das Steuergas fließt über den normalerweise offenen
ellen Kontrolle der Betriebsstellungen ist der Schrank mit einem Blockierhahn zum Bereichsventil. Über das Flutzeitsteuerventil
Sichtfenster ausgestattet. (3) wird nach Ablauf der Flutzeit das Steuergas unterbrochen,
wodurch das Bereichsventil wieder schließt. Für ein eventuelles
Nachfluten wird das Flutzeitsteuerventil über einen speziellen
Drucktaster nochmal angesteuert. Zur Verhinderung der Flutung
Technische Daten dient der Blockierhahn (7). Nach Zurücknahme der Blockierung
erfolgt bei anstehendem Auslösesignal unmittelbar die Flutung.
Die Flutzeitsteuerung erfolgt über den Schalter am Blockierhahn
Nenndruck: 20 bar in Verbindung mit der Steuerzentrale. K0 241 396 6
Max. Betriebsdruck: 25 bar
Medium: CO2
Umgebungstemperaturen: 0°C ... + 50°C
Mediumtemperaturen: - 10°C ... + 50°C
Nennspannung: 24 V DC ±15%
Bedienung und Wartung
Max. Strom: 0,6 A
Schutzklasse: IP 44 Die ISK wird vor Auslieferung Druck - und Funktionsgeprüft und
Verzögerungszeit: 10 – 60 s ist, nach Anschluss der Ein - und Ausgangsleitungen, der Elektro-
Flutungszeit: 10 – 240 s anschlüsse, sowie nach eventueller Einstellung der Verzöge-
Schalter: max. 4 Stück rungs-zeit (siehe hierzu Bedienungsanweisung M414/83),
Nennspannung: 300 V Einsatzbereit. Die ISK ist den üblichen empfohlenen Wartungs-
Dauerstrom: 10 A bei 24 V DC zyklen zuunterziehen, die mit Dichtheits - und Funktionskontrolle
Schutzklasse: IP 65 durchzuführen ist. Zur Wartung kann über den Kugelhahn
Werkstoffe: Stahl (korrosionsgeschützt), „Steuergas Aus“ (9) die Steuereinrichtung drucklos geschaltet
Aluminium, werden.
Kupferlegierungen,
Kunststoffe
Gewicht: ca. 25 kg
Einbaulage: wie dargestellt
Zulassung: VdS G 307007
Kennzeichnung:
Zertifizierungsstelle: 0786-VdS
EG-Konformität: 0786-CPD-30064
Anbringung
CE-Kennzeichen: siehe Baujahr
Hersteller: TOTAL WALTHER
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstraße 51
51069 Köln

1. Schrittmotor SMV-2
2. Manometer Steuerdruck Eingang
3. Flutzeitsteuerventil
4. Manometer Steuerdruck Ausgang
5. Programmierschnittstelle PSS-1
6. Positionsschalter (max. 4 Stück)
7. Blockierhahn
8. Filter
9. Kugelhahn „Steuergas Aus“
10. Rücksetzmagnet für SMV-2
11. Kabelverschraubung M16x1,5 (6 Stk.)
12. Kabelverschraubung M20x1,5

Technisches Datenblatt 5-127-01


Stand: 22.Jan.2008 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 88 22.04.2009 14:34:06


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Schrittmotorverzögerung SMV - 2
89
Bestell-Nr.
Anwendung

Die SMV–2 ist Bestandteil der TOTAL WALTHER “IMPULS K0 241 399 6
2000“ Technologie. Es handelt sich hierbei um eine
elektro–mechanische Verzögerungseinrichtung für den Einsatz
in CO2 Niederdruckanlagen (KOTIKA® mit
pN=20bar), sowie in der Mehrbereichsanlagensteuerung
(pN=10bar) EPSL–2 für CO2 Hochdruck und INERGEN®
200bar Anlagen sowie in der EPSL–3 für INERGEN® / IG55
300bar Anlagen mit erhöhtem Personenschutz.

Funktion

Nach einem Meldeeingang wird die SMV – 2 von der Zetrale aus-
gelöst. Nach eingehen des Auslöseimpuls läuft der Schrittmotor
mit der Drehzahl entsprechend der eingestellten Verzögerungs-
zeit an. Über eine Kulisse und einen Betätigungsbolzen wird ge-
gen Ende der Verzögerungszeit der Auslösestößel des Ventiles
gedrückt und damit das Ventil ausgelöst. Die SMV–2 wird über
den Steuergaseingang (1) mit Druck versorgt und nach der
Auslösung fließt das Steuergas über den Anschluss 2 weiter.

Benutzung und Wartung

Die SMV–2 wird vor Auslieferung Druck - und Funktionsgeprüft


und ist, nach Anschluss der Ein- und Ausgangsleitungen, der
Elektroanschlüsse, sowie nach eventueller Einstellung der Ver-
zögerungszeit (siehe hierzu Bedienungsanweisung M414/83),
einsatzbereit. Die SMV–2 ist den üblichen empfohlenen War-
tungszyklen zuunterziehen, die mit Dichtheits - und Funktions-
kontrolle sowie Überprüfung der eingestellten Verzögerungszeit,
durchzuführen ist.

Anforderung

DIN EN 12094-2

Technische Daten

Nenndruck: 10bar / 20bar


Max. Betriebsdruck: 25bar
Nennquerschnitt: 8 mm
Umgebungstemperaturen: 0°C … +50°C
Mediumtemperaturen: - 10°C … +50°C
Medium: CO2 / INERGEN® / N2 / Ar /
IG55
Nennspannung: 24 ±15% V DC
Max. Strom: 0,6 A Zubehör
Schutzklasse: IP54
Verzögerungszeit: 10s … 60s
Werkstoffe: Aluminium, Edelstähle Rücksetzmagnet K0 241 401 0
Kupfer-Legierungen, Kunststoffe
Gewicht: ~ 2,5kg
Einbaulage: wie dargestellt
Zulassung: VdS G 303004
Kennzeichnung:
Anbringung: siehe Baujahr
Zertifizierungsstelle: 0786 – VdS
EG – Konformität: 0786 – CPD – 30074
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstraße 51
Köln

Technisches Datenblatt 5-425-11


Stand: 05.Apr.2007 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 89 22.04.2009 14:34:09


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Gaslösch - Raumschutzdüse GRD
90
Bestell-Nr.
Anwendung Montagehinweis

Die Düse wird für den Austrag gasförmiger Medien in Löschan- GRD – Düse mit Maulschlüssel SW 32 einschrauben.
lagen, die in Gebäuden als Teil einer Anlage installiert sind, ein-
gesetzt. Die Verwendung der GRD als Raumschutz-Düse in ver-
schieden dimensionierten Ausführungen ist möglich.

Funktion

Im Brandfall wird durch Verteilung des Mediums über die Düsen


eine löschfähige Konzentration im Raum aufgebaut. Dazu wird
die offene Düse in die Löschrohrleitung eingeschraubt.
Die Größe der Düsenbohrungen werden bei Planung der Lösch-
anlage fest gelegt. Durchmesser, die kleiner als 3mm sind, werden
mit einem Filter ausgestattet.

Bedienung und Wartung

Die Löschdüsen sind im Rahmen der Löschanlagenwartung


gründlich nachzusehen und von Staub, Fasern, Farbe und
sonstiger Verschmutzung zu säubern. Beschädigte Düsen sind
sofort gegen neue auszutauschen.

Anforderung

DIN EN 12094 – 7, VdS CEA 4016 und VdS CEA 4010

Technische Daten

Max. Betriebsdruck: 60 bar


Ausströmquerschnitt: 2 - 133 mm2 bei ½“
95 - 314 mm2 bei 1“
Medium/Anlagenart: Kohlendioxid, INERGEN®
Max. Düsenfläche: 30m2 bis 5m Raumhöhe
Einbaulage: beliebig
Werkstoff: Messing
Gewicht: GRD ½“ – 0,05 kg
GRD 1“ – 0,15 kg
Zulassung: VdS – G398008
Kennzeichnung: / VdS
Zertifizierungsstelle: VdS
EG-Konformitätszertifikat: 0786-CPD-30018
Bestell-Liste: KS 241 GRD

Typ GRD1/2“ GRD1“


R R½“ DIN 2999 R1“ DIN2999
d (mm) 1,5 – 2,5* 11,0 – 20,0
& 3,0 – 13,0
* ø1,5 bis 2,5 mm mit Filter

Blendendurchmesser d von 1,5 – 9,5 in 0,5 mm,


ab 10,0 mm in 1,0 mm Stufen.

Technisches Datenblatt 5-442-03


Stand: 28.Mrz.2008 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 90 22.04.2009 14:34:09


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Gaslösch - Objektschutzdüse GOD
91
Bestell-Nr.
Anwendung

Die Düse wird für den Austrag gasförmiger Medien in Löschan-


lagen, die in Gebäuden als Teil einer Anlage installiert sind, ein-
gesetzt. Die Verwendung der GOD kann als Einrichtungsschutz-
Düse, oder zum Schutz von Kabelböden erfolgen.

Funktion

Im Brandfall wird eine löschfähige Konzentration, durch ein sanftes


Einbringen des Mediums, über die Becherdüsen aufgebaut. Dazu
wird die Becherdüse in die Löschrohrleitung eingeschraubt. Die
Größe der Düsenbohrungen werden bei Planung der Löschanlage
festgelegt. Durchmesser, die kleiner als 3mm sind, sind mit einem
Filter ausgestattet.

Bedienung und Wartung

Die Löschdüsen sind im Rahmen der Löschanlagenwartung


gründlich nachzusehen und von Staub, Fasern, Farbe und
sonstiger Verschmutzung zu säubern. Beschädigte Düsen sind
sofort gegen neue auszutauschen.

Anforderung

VdS CEA 4016 und VdS CEA 4010

Technische Daten

Max. Betriebsdruck: 60 bar


Medium: Kohlendioxid
/ INERGEN® / IG 55
Einsatz: Objektschutz,
Kabelboden
Einbaulage: beliebig
Werkstoffe: Messing / Edelstahl
Zulassung: VdS - G398011
Kennzeichnung: VdS

Position 50 GOD 1/2“ xx 70 GOD 1/2“ xx 110 K GOD 1/2“ 110 L GOD 1/2“ 110 L GOD 1“ xx
xx xx

R R ½“ DIN 2999 R ½“ DIN 2999 R ½“ DIN 2999 R ½“ DIN 2999 R 1“ DIN 2999

L 16 mm 16 mm 16 mm 16 mm 20 mm

H 82 mm 97 mm 128 mm 292 mm 262 mm

D 1,5 mm* bis 5 mm 3 mm bis 9,5 mm 10 mm bis 13 mm 8 mm bis 13 mm 14 mm bis 20mm


(0,5mm Schritte) (0,5mm Schritte) (10mm Schritte) (10mm Schritte) (10mm Schritte)

DA 58 mm 80 mm 120 mm 120 mm 120 mm

ND 50 mm 70 mm 110 mm 110 mm 110 mm

SW SW 27 SW 27 SW 27 SW 27 SW 41

Gewicht 0,22 kg 0,29 kg 0,44 kg 0,95 kg 1,11 kg

Kopfform schmaler Kopf, 16 mm 4-Loch Kopf

* von 1,5 mm bis 2,5 mm mit Filter xx – bezogen auf Durchmesser D


Technisches Datenblatt 5-442-04
Stand: 19.Mrz.2009 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 91 22.04.2009 14:34:10


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Gaslösch - Objektschutz - Düse GOD
92
Bestell-Nr.
Schmaler Kopf 4-Loch Kopf
Diese Kopfform gibt es bei den folgenden Düsen: Diese Kopfform gibt es bei den folgenden Düsen:
50 GOD 1/2“ xx 110 K GOD 1/2“ xx
70 GOD 1/2“ xx 110 L GOD 1/2“ xx
110 L GOD 1“ xx

Montagehinweis

Für die Montage der GOD ½“ Düse wird ein Maulschlüssel SW 27 benötigt.
Für die Montage der GOD 1“ Düse wird ein Maulschlüssel SW 41 benötigt.
Für die Abdichtung des Gewindes wird PTFE-Band empfohlen.

Installation im Kabelboden

Erfolgt der Einsatz der GOD-Düse im Kabelboden, so hat der Ein-


bau gemäß unten stehender Skizze zu erfolgen.

Technisches Datenblatt 5-442-04


Stand: 19.Mrz.2009 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 92 22.04.2009 14:34:11


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Zubehör für Gaslösch - Objektschutz - Düse
GOD 93
Bestell-Nr.
Flanschringe

Anwendung

Zum Befestigen an Kanälen, Maschinen oder ähnlichen Einrich-


tungen sind Flanschringe in 3 Abmessungen verfügbar, die über
den Becher der Gaslösch-Objektschutz-Düse (GOD) geschoben
werden.
Gaslösch-Objektschutz-Düse (GOD) siehe Technisches Daten-
blatt 5-442-04.

Werkstoff

Edelstahl

Bestellangaben

Flanschring für Düsentyp Da [mm] Dl [mm] Di [mm] Schraubenanzahl 1)


GOD 50 85 73 63 4 K0 233 092 6
GOD 70 105 93 83 4 K0 233 094 6
GOD 110 K 2) 145 133 123 6 K0 233 096 6

1) Schraubenempfehlung: Zylinder-Blechschraube mit Schlitz K0 058 968 6


nach DIN 7971 Form B 3,5 x 13.

2) Flanschringe sind nur für Düse GOD 110 K zu verwenden, für


Düsen GOD 110 L sind die Flanschringe nicht geeignet.

Mit 4 bzw. 6 Schrauben wird die Düse mittels Flanschring am


Objekt festgeschraubt.

Technisches Datenblatt 5-442-05


Stand: 04.2004 / TSM-Brz

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 93 22.04.2009 14:34:12


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Gaslösch - Verschluss - Düse GVD
94
Bestell-Nr.
Anwendung

Die Düse wird für den Austrag gasförmiger Medien in Löschan-


lagen, die in Gebäuden als Teil einer Anlage installiert sind,
eingesetzt. Im Normalfall wird diese Düse für Kanäle, Absau-
gungen und ähnliches eingesetzt, wo eine ständig offene Düse
von außen verstopft werden könnte. Die Verwendung der GVD
als Raumschutz-Düse in verschieden dimensionierten Ausfüh-
rungen ist möglich.

Funktion

Im Brandfall wird durch Verteilung des Mediums über die Düsen


eine löschfähige Konzentration im Löschbereich aufgebaut.
Dazu wird die Gaslösch-Verschluss-Düse an die Löschrohrleitung
angeschlossen. Bei Druckbeaufschlagung gibt die Düse den
Ausströmquerschnitt für das Medium frei. Bei Ende der Lösch-
mittelzufuhr schließt die Düse selbsttätig. Die Größe der Düsen-
bohrungen werden bei Planung der Löschanlage festgelegt.

Bedienung und Wartung

Die Löschdüsen sind im Rahmen der Löschanlagenwartung


gründlich nachzusehen und von Staub, Fasern, Farbe und
sonstiger Verschmutzung zu säubern. Beschädigte Düsen sind
sofort gegen neue auszutauschen.

Technische Daten

Betriebsdruck: 60 bar
Löschmittel: Kohlendioxid
INERGEN®
Einsatzbereich: Geschlossener Einrichtungs
schutz
Raumschutz
Einbaulage: beliebig
Werkstoff: Edelstahl

Montagehinweis

Die Gaslösch-Verschluss-Düse ist mit Maulschlüssel SW 36


einzuschrauben. Empfohl6,5enes Dichtmaterial: PTFEBand.
Bei Kanalanbau der Gaslösch-Verschluss-Düse ist das Zubehör
gemäß Datenblatt 5-442-07 zu verwenden.

Typ Düsenbohrung ca. Gewicht Freier Querschnitt


mm g mm2
GVD 3.0 3 180 7,1 K0 245 092 6
GVD 4.0 4 180 12,6 K0 245 094 6
GVD 5.0 5 175 19,6 K0 245 096 6
GVD 6.5 6,5 175 33,2 K0 245 098 6

Technisches Datenblatt 5-442-06


Stand: 11.2004 TSM-Brz

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 94 22.04.2009 14:34:12


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Zubehör für Gaslösch - Verschluss - Düse
GVD 95
Bestell-Nr.
Anwendung Montage [B]

Zum Befestigen an Kanälen, Maschinen oder ähnlichen Einrich- • Anschweißmuffe zentrisch über der Bohrung(Ø 25 mm) in der
tungen ist entweder [A] eine 4-teilige Edelstahlhalterung verfüg- Wandung ausrichten.
bar, die mit einem Spezialmontagewerkzeug in der Wandung (S • Mit einer Kehlnaht wird die Anschweißmuffe an der Wandung
≤ 6 mm) befestigt wird, oder [B] eine Anschweißmuffe aus Stahl. dicht verschweißt.
Die Gaslösch-Verschluss-Düse wird mit einer dieser Halterungen • Düse GVD in die Halterung eindrehen.
befestigt. Siehe auch Technisches Datenblatt
„Gaslösch-Verschluss-Düse GVD“ 5-442-06.

Montage [A]

• Geschlitzte Scheibe (Pos. 1), Scheibe (Pos. 2) und Gegenmut-


ter (Pos. 4) locker auf den Zwischenstutzen (Pos.3)
schieben, bzw. schrauben

• Montagewerkzeug mit entspanntem, zurückgedrehten Konus


in den Zwischenstutzen (Pos. 3) schieben

• Durch Drehen des Handgriffs arretiert der austretende Konus


die 4-teilige Halterung

• Stutzen durch die Bohrung D der Wandung schieben


(D = 36+1 mm)

• Geschlitzte Scheibe durch Verdrehen hinter der Wandung


positionieren

• Gegenmutter mit Maulschlüssel SW 36 gegen die Scheibe


festschrauben

• Konus entspannen und Spezialwerkzeug aus dem Zwischen-


stutzen entfernen Bezeichnung Material
Anschweißmuffe St37-2 K0 245 086 6
• Düse GVD in die Halterung eindrehen.

Halterung für GVD Pos. Gewicht (g) Maße (mm)

Scheibe, geschlitzt 1 Ø 45 x Ø 32,5 x 1


Scheibe 2 40 Ø 45 x Ø 32,5 x 1 K0 245 088 6
Zwischenstutzen 3 Ø 35 x 15
Flachmutter 4 M 32 x 1,5

Spezialmontagewerkzeug 5 2200 K0 245 090 6

Technisches Datenblatt 5-442-07


Stand: 21.Jan.2006 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 95 22.04.2009 14:34:12


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Hinweise zum Löschmittel
96
Bestell-Nr.
1. Stoff- Zubereitungs- und Firmenbezeichnung

Produkt (Handelbezeichnung): Kohlendioxid


Chemische Formel: CO2
Hersteller/Lieferant: TOTAL WALTHER GmbH
Postfach 85 05 61
D - 51030 Köln
Telefon-Nr.: 0221 6785-0
Telefax-Nr.: 0221 6785-270
Notrufnummer: 0221 6785-0
e-mail: totalwalther@tycoint.com

2. Zusammensetzung / Angabe zu Bestandteilen

Stoff oder Zubereitung

EINECS-Nr. CAS-Nr. Bezeichnung % Kennb. R-Sätze


204-696-9 00124-38-9 Kohlendioxid 100 - siehe Pkt. 15

3. Mögliche Gefahren

Bezeichnung der Gefahren: Unter Druck verflüssigtes Gas. Ist schwerer als Luft, kann sich im
Bodenbereich ansammeln. Freiwerdendes kaltes Gas bildet mit
feuchter Luft weißen Nebel. Flüssigkeit verdampft rasch beim
Entspannen, kühlt sich dabei ab und bildet Trockeneis; dabei ist
elektrostatische Aufladung möglich. Hohe Konzentrationen
wirken durch Verdrängen der Luft erstickend. Kalte Flüssigkeit
erzeugt Erfrierungen.

4. Erste-Hilfe Maßnahmen

Wirkung und Symptome siehe Punkt 11. Betroffenen unter


Selbstschutz(siehe Punkt 6 und 8) auf dem sichersten Weg aus
der Gefahrenzone bergen und an die frische Luft bringen,
durchgaste Kleidung vorsichtig entfernen. Hinlegen, ruhig und
warm halten. Bei Gefahr der Bewusstlosigkeit Lagerung und
Transport in stabiler Seitenlage. Bei Atemstillstand Atemspende/
künstliche Beatmung (12- 15 mal/ Min.). Bei Atem- und Kreis-
laufstillstand Herz- Lungen- Wiederbelebung. Notarzt zum Unfall-
ort rufen.

Einatmen: Frischluft, Atemwege freihalten, bei Atemnot Sauerstoff


inhalieren lassen.

Haut- / Augenkontakt: Bei Erfrierung Erwärmung durch Körperwärme, nicht reiben.


Blasen nicht öffnen, Wunden keimfrei abdecken. Augen bei
Erfrierung bei vorsichtig geöffnetem Lidspalt (Lidkrampf!) von
innen nach außen mit handwarmen Wasser oder physiologischer
Kochsalzlösung spülen. Lockerer keimfreier Verband. Sofortige
augenärztliche Weiterbehandlung.

Nach Verschlucken: - entfällt -

5. Maßnahmen zur Brandbekämpfung

Geeignete Löschmittel: Gas ist nicht brennbar. Bei Umgebungsbränden Behälter aus
geschützter Position gründlich mit Sprühwasser kühlen, wenn
möglich aus der Gefahrenzone bringen. Erwärmung führt zu
Drucksteigerung, Berstgefahr. Weiträumig absperren.

Geeignete Löschmittel: - entfällt -

Schutzausrüstung für die Feuerwehr: siehe Punkt 8.


Technisches Datenblatt 5-099-01/1
Stand: 26.Nov.2007 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 96 22.04.2009 14:34:12


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Hinweise zum Löschmittel
97
Bestell-Nr.
6. Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung

Personenbezogene Schutzmaßnahmen: Siehe auch Punkt 8. Bei Gasaustritt Raum sofort verlassen,
Personen warnen, für ausreichende Lüftung sorgen. Betreten
des Bereiches mitumluftunabhängigem Atemschutzgerät,
wenn die Ungefährlichkeit der Atmosphäre nicht nachgewiesen
ist. Im Freien auf windzugewandter Seite bleiben oder Gaswolke
unter Beachtung der Windrichtung auf kürzestem Weg
verlassen. Bereich absperren. An der Austrittsstelle des flüssigen
Kohlendioxids ist eine starke elektrostatische Aufladung möglich.

Umweltschutzmaßnahmen: Möglichst Gasaustritt stoppen. Undichte Behälter sofort in


Sicherheit bringen und Inhalt fachgerecht entsorgen. Eindringen
in Kanäle und tiefliegende Räume verhindern.

Verfahren zur Reinigung: Durchlüftung der Räume

7. Handhabung und Lagerung

Bestimmungen der TRG 280 und BGR 500 beachten. Zur


Gasentnahme Behälter aufrecht stellen und gegen Umfallen
sichern. Nur solche Ausrüstungen verwenden, die für den Stoff,
den vorgesehenen Druck und die Temperatur geeignet sind.
Ventil langsam öffnen. Ein Eindringen von Fremdstoffen in den
Behälter ist zu vermeiden. Behälter von Wärmequellen und
offenen Flammen fernhalten. Behälter unter 50 °C an einem gut
gelüfteten Ort au frecht lagern und gegen Umfallen sichern.
Ventil dicht geschlossen halten. Nicht mit brennbaren und leicht
entzündlichen Stoffen zusammen lagern.

8. Expositionsbegrenzung und pers. Schutzausrüstung

Expositionsgrenzwerte:

CAS-Nr. Stoffbezeichnung % Art Wert Einheit


00124-38-9 Kohlendioxid 100 MAK 5000 ppm

Allgemeine Schutz- und Wirksame Be- und Entlüftung besonders im Bodenbereich


Hygienemaßnahmen: sicherstellen. Im Betrieb geschlossene Apparate verwenden und
Gase an der Austrittsstelle wirksam ableiten, evtl. abscheiden.
Ständige Überwachung der Dichtigkeit von Anlagen, Armaturen
und Behältern. Essen, Trinken, Rauchen und Aufbewahren von
Nahrungsmitteln und Tabakwaren im Arbeitsraum vermeiden.
Gas nicht einatmen. Kontakt mit der flüssigen Phase vermeiden.

Persönliche Schutzausrüstungen: Sicherheitsschuhe, Schutzkleidung, strapazierfähige Schutzhand-


schuhe, ggf. Schutzbrille. Bei unklaren Verhältnissen umgebungs-
umluftunabhängiges Atemschutzgerät.

Technisches Datenblatt 5-099-01/2


Stand: 26.Nov.2007 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 97 22.04.2009 14:34:12


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Hinweise zum Löschmittel
98
Bestell-Nr.
9. Physikalische und chemische Eigenschaften

Farbe: farblos
Geruch: geruchlos
Molmasse: 44,01 g/mol
Zustand bei 20 °C: gasförmig
Schmelzpunkt (5,2 bar): - 57 °C
Siedepunkt (Sublimation): - 79 °C
Kritische Temperatur: 31 °C
Kritischer Druck: 74 bar
Explosionsgrenze (in Luft): entfällt
Zündtemperatur: entfällt
Dichte, gasförmig, (15 °C,1 bar): 1,85 kg/m3
Relative Dichte, gasf. (Luft =1): 1,53
Dampfdruck bei -10 °C: 27 bar
Dampfdruck bei 20 °C: 57 bar
Löslichkeit in Wasser (20 °C, 1bar): 1600 mg/l

10. Stabilität und Reaktivität

Zu vermeidende Bedingungen und Stoffe: Kann mit verschiedenen Stoffen, besonders bei höheren
Temperaturen heftig reagieren. Bei Mischungen mit Ammoniak
und Aminen sind gefährliche Reaktionen möglich.

11. Angaben zur Toxikologie

Kohlendioxid erfüllt im Organismus lebenswichtige physiologi-


sche Funktionen. Die ausgeatmete Luft enthält ca. 4%. Es ist
ungiftig, kann jedoch durch Sauerstoffverdrängung zu
Vergiftungserscheinungen und Erstickung führen. In niedriger
Konzentration bewirkt es eine Anregung des Atemzentrums, in
steigender Konzentration nimmt die narkotische Wirkung zu.
Bei Konzentrationen von 8- 10 % treten Atemnot, beschleunigter
Herzschlag, Blutdruckanstieg, Kopfschmerzen, Ohrensausen,
Erregung, Brechreiz, Blaufärbung der Haut und Schleimhäute,
Schwindel, Schwächegefühl, Bewegungsstörungen, krampf-
artige Zuckungen und schließlich Bewusstlosigkeit auf. Es kann
bei längerer Kohlendioxidexposition zur Toleranzentwicklung
kommen, die Empfindlichkeit gegenüber Kohlendioxid wird
vermindert. Konzentrationen von 20 % wirken tödlich, bei solch
hohen Konzentrationen können Betroffene plötzlich bewusstlos
zusammenbrechen und der Tod tritt schon nach 5- 10 Minuten
ein, wenn nicht rasche Hilfe erfolgt. Der Tod kann bei schweren
Gehirnschäden auch noch nach Tagen eintreten.

12. Angaben zur Ökologie

Wassergefährdungsklasse: Nicht wassergefährdender Stoff Kenn- Nr. 256 (Einst. nach


Anhang 1). Durch Verdrängen des Sauerstoff in Wasser
Gefährdung von Fischen und Plankton.

Spezifisches Treibhauspotential: 1

13. Hinweise zur Entsorgung

Produkt: Rückgabe an den Gaslieferanten.

Technisches Datenblatt 5-099-01/3


Stand: 26.Nov.2007 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 98 22.04.2009 14:34:13


CO2 - Niederdruck, KOTIKA® Hinweise zum Löschmittel
99
Bestell-Nr.
14. Angaben zum Transport

Benennung: UN 1013 KOHLENDIOXID, 2.2


Gefahrzettel: 2.2 Nicht entzündbare, nicht giftige Gase
Klassifizierungscode: 2A
GGVSE/ADR/RID: Klasse 2 Unterklasse 2.2
ADR/RID-Gefahrnummer: 20
Weitere Transportinformationen: Volle und leere Behälter nur mit geschlossenem und dichtem
Ventil sowie geeignetem Ventilschutz transportieren.
Behälter vor dem Transport gegen Verrutschen oder Umfallen
sichern.

15. Vorschriften

Nummer im Anh. I der Direktive 67/548 EG: Nicht aufgeführt


EG-Einstufung / Kennzeichnung: Nicht als gefährlich eingestuft
Hinweise auf die besonderen Gefahren: R- Sätze
R As - Erstickend in hohe Konzentrationen
Sicherheitsratschläge: S- Sätze
S 9 - Behälter an einem gut gelüfteten Ort aufbewahren.
S 23 - Gas nicht einatmen.
Nationale Vorschriften: Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV),
Technische Regeln Druckbehälter (TRB),
Technische Regeln Druckgase (TRG),
Technische Regeln Gefahrstoffe (TRGS)
Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV, BGR, BGG),
Verwaltungsvorschrift wassergefährdende Stoffe (VwVwS),
Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) mit EG- Richtlinien,
Gefahrgutverordnung Strasse und Eisenbahn (GGVSE / ADR).

16. Sonstige Angaben

Weitere Information: Alle nationalen und örtlichen Vorschriften beachten.


Unterweisung der Mitarbeiter über die Gefahren beim Umgang
mit dem Produkt vornehmen. Bei der Einführung in neue Prozesse
oder Versuche unbedingt die Materialverträglichkeit und Sicherheit
beachten. Nähere Hinweise siehe z.B. Kühn/ Birett, Merkblätter
Gefährliche Arbeitsstoffe oder BGIAStoffdatenbank. E
ine Verbindlichkeit kann aus den Angaben nicht abgeleitet werden.
Das SDB entspricht dem heutigen Kenntnisstand

Technisches Datenblatt 5-099-01/4


Stand: 26.Nov.2008 TSM/Wth

2. CO2-HD-Kotika-Kapitel 2.indd 99 22.04.2009 14:34:13


100

INERGEN®

Die saubere Lösung


INERGEN® (von TOTAL WALTHER), eine Mischung
aus Inertgasen, löscht rückstandsfrei und für Perso-
nen ungefährlich.

INERGEN® ist daher ein ideales Löschmittel für Räume,


in denen sich sowohl Menschen als auch wertvolle
Sachwerte befinden. Archive und Museen profitie-
ren von den langen Haltezeiten der löschfähigen
Konzentrationen und dem äußerst geringen Tempe-
raturabfall bei einer INERGEN®-Flutung. Brände von
wertvollen Dokumenten oder Gemälden lassen sich
so zuverlässig vermeiden.

Als sehr trockenes Gasgemisch besitzt INERGEN®


eine niedrige Leitfähigkeit. Dies ist besonders wichtig
für den Einsatz in Trafo- und Hochspannungsräu-
men, wo nicht isolierte Anlagenteile eingebaut sind.
INERGEN® - Löschanlagen setzen beim Löschvorgang
die Luftfeuchtigkeit so herab, dass die Wahrschein-
lichkeit eines Funkenüberschlags - und damit einer
weiteren Brandgefahr - minimiert wird. Auch in der
chemischen Verfahrenstechnik ist INERGEN® durch
sein inertes Verhalten als Löschmittel optimal.

INERGEN® – für Mensch und Umwelt unbedenklich


Die für den menschlichen Organismus ungefährliche
geringe CO2- Konzentration regt beim Löschvorgang eine
unwillkürliche Atmungsvertiefung an und gewährleis-
tet so die ausreichende Sauerstoffversorgung für den
menschlichen Organismus. Diese automatische Anre-
gung zur Tiefatmung wirkt auch bei bewusstlosen Per-
sonen.
Neben dem Schutz von Personen und Sachwerten
spielt die Umweltverträglichkeit eine große Rolle. Im
Unterschied zu synthetischen Löschgasen sind alle Be-
standteile von INERGEN® rein natürlichen Ursprungs.
Nach dem Löschen gehen sie unverändert in die Atmo-
sphäre über, ohne die Umwelt zu belasten. INERGEN®
löscht somit rückstandsfrei und hundertprozentig um-
weltneutral.

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 100 22.04.2009 15:12:34


101

Zehn gute Gründe für INERGEN®


1) Für Menschen unbedenklich
Der Brandbereich kann rechtzeitig vor der Flutung verlassen werden. Die atmungs-
stimulierende Wirkung von INERGEN® bewahrt aber im Raum verbliebene verletzte
oder bewusstlose Personen vor Sauerstoffmangel.

2) Umweltschonend
INERGEN® belastet das ökologische Gleichgewicht nicht, da sich das Gasgemisch
aus natürlichen Bestandteilen zusammensetzt.

3) Optimaler Sachwerteschutz
INERGEN® löscht in Räumen mit hochwertiger technischer Ausrüstung hundert-
prozentig rückstandsfrei: Beim Eintritt in den Löschbereich senkt es die Tempera-
tur nur minimal; so wird die Bildung von Kondensat verhindert.

4) Weltweit zugelassen
INERGEN® ist als natürliches Löschmittel uneingeschränkt zugelassen.

5) Sicherheitscheck ohne Risiko


Probeflutungen zur Überprüfung der Funktionstüchtigkeit einer INERGEN®-
Löschanlage sind ohne Umweltbelastung jederzeit zugelassen und möglich.

6) Ohne Zersetzungsprodukte
INERGEN® bildet, anders als synthetische Löschgase, bei hohen Temperaturen
keine hochgiftigen Zersetzungsprodukte.

7) Kein Mangel an Ressourcen


Die natürlichen Inhaltsstoffe sind immer verfügbar. INERGEN® ist im Gegensatz zu
vergleichbaren synthetischen Löschmitteln unkompliziert herzustellen.

8) Klare Sicht im Notfall


Die gasförmige Lagerung verhindert beim Austritt aus den Lösch-
düsen die Raumvernebelung; die Sicht, z. B. auf Rettungswege, bleibt
unbeeinträchtigt.

9) Konstante Löschwirkung
INERGEN® hat nur eine geringfügig höhere Wichte als Luft. Dadurch ist die
löschwirksame Haltezeit der Konzentration länger als bei schweren Gasen.

10) Anerkannte Wirksamkeit


INERGEN® hat sich weltweit bei jedem Einsatz bewährt. Daher ist es vom VdS und
anderen nationalen und internationalen Institutionen anerkannt. Führende Versi-
cherungen gewähren Prämienrabatte.

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 101 22.04.2009 15:12:35


102

INERGEN ®
Zum Patent angemeldete innovative Technik, die jeden Druck ermöglicht!

– Konstanter Rohrdruck
NEU
– Variabel einstellbar auf 24, 42, 60 bar
– Kleinere Rohrdimensionen
– Leichtere Bauweise (Rohrfestigkeit)
– Leichtere Druckentlastungsfläche
– Mögliche Flutzeiten ab 60 Sekunden
– Modulare Bauweise
Wichtigstes Bauteil
– Verwendung bewährter Flaschenventiltechnik der INERGEN® plus -Technik:
– Mögliche Umrüstung bestehender Anlagen das Druckregelventil

– Made in Germany by TOTAL WALTHER

Kompakte Flaschenbatterietechnik Schneller Austausch


Platz sparend durch 50 % mehr Inhalt in einer Die patentierte Flaschenhalterungstechnik ermög-
Löschmittelflasche bei 300 bar gegenüber 200 bar licht einen raschen Aus- oder Einbau, z. Bsp. nach
Flaschendruck; dadurch 33 % weniger Flaschen. einem Einsatz.
Mehrere Flaschenreihen können gleichzeitig an ein
Sammelrohr gekoppelt werden.

Das Prinzip INERGEN® plus heißt:


Zeitsparende Kontrolle
natürlich effektiv – natürlich preisgünstig!
Die einfache Druckmessung genügt zur sicheren
Inhaltskontrolle der Hochdruckflaschen.

Sauerstoff-Konz. Vol %
Gefährdungsklassen gemäß BGI 888 und VdS 3518
beim Einsatz von INERGEN® - Löschanlagen
21
20 Alarmierung ist vorgeschrieben
Unverzögerter Löschmitteleinsatz erlaubt

Doppelte Alarmierungssysteme
Verzögerter Löschmitteleinsatz (10 - 30s) mit
12 elektrischer Verzögerungseinrichtung ist erlaubt.
Einfach-Steuerung ohne Verknüpfung ist erlaubt.

Doppelte Alarmierungssysteme
10 Verzögerter Löschmitteleinsatz (10 - 30s) mit nicht-
elektrischer Verzögerungseinrichtung. Verknüpfung
in der Steuerung nicht gefordert. Die Impuls2000 -
8 Technik erfüllt diese Bedingungen und mehr.
Einfach-Signale führen nicht zur Auslösung.

Verzögerter Löschmitteleinsatz (10-30s) mit


nicht - elektrischer Verzögerungseinrichtung.
Verknüpfung in der Steuerung gefordert. Die
Impuls2000 - Technik erfüllt diese Bedingungen.
Einfach-Signale führen nicht zur Auslösung.
0 2 4 5
CO2-Konz. Vol %

Grenzwert in den berufsgenossenschaftlichen


Sicherheitsregeln

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 102 22.04.2009 15:12:36


103

Beispiel einer Einbereichsanlage:


1 Brandmelder
2 Brandmelde- und Steuerzentrale
3 Akustisches Alarmsignal
4 Optisches Warnsignal (optional)
5 Steuerflasche mit Impuls 2000
(Schrittmotorauslösung)
6 INERGEN® - Flaschenbatterie
7 Druckregelventil DRV
8 Löschdüsen
9 Handauslösetaster
10 Leuchttableau
11 Druckentlastung

Fehlauslösung ausgeschlossen!
Die Funktionsweise einer INERGEN®-Löschanlage ist bei modernster Technik denkbar einfach.
Haben automatische Brandmelder einen entstehenden Brand registriert, löst die Steuerzentrale
akustische und, wenn vorhanden, optische Warnsignale aus. Nach Ablauf der Vorwarnzeit wird
das Schnellöffnungsventil der Steuerflasche durch einen Auslöseimpuls aktiviert.

Auch diese Löschanlage lässt sich mit dem Impuls-2000-System von TOTAL WALTHER steuern
und erhöht so den Personenschutz.

Nach der Auslösung strömt INERGEN® über die Löschdüsen in den Löschbereich. Bei Mehrbe-
reichsanlagen gewährleistet die elektropneumatische Steuerlogik (EPSL) das zuverlässige Zu-
ordnen von Löschmittelmenge und Löschbereich.
Die INERGEN®-Löschanlage kann auch über einen Handauslösetaster aktiviert werden.

INERGEN® schützt weltweit:


• Telekommunikationsanlagen
• Datenverarbeitungsräume
• Technikräume von Rundfunk- und Fernsehstudios
• Datenroboter
• Elektrische Schalt- und Verteilerräume
• Medizinische Diagnoseräume
• Chemische Verfahrenstechnik
• Farbenverarbeitung und -lagerung
• Öl- und Alkohollager
• Archive, Museen, Galerien, Bibliotheken
• Restaurierungswerkstätten

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 103 22.04.2009 15:12:37


INERGEN® plus 300 bar INERGEN® plus - Flaschenbatterie 300 bar
104 mit DRV Technologie
Bestell-Nr.

Technisches Datenblatt 5-451-05


Stand: 03.Mrz.2009 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 104 22.04.2009 15:12:52


INERGEN® plus 300 bar INERGEN® plus - Flaschenbatterie 300 bar
mit DRV Technologie 105
Bestell-Nr.
Pos. Bezeichnung

1 Flasche gefüllt 80 l / 300 bar (mit CI 12-9) K0 240 436 6


2 Ständer K0 240 142 6
3 Aufkleber 80 l „Löschmittelflasche“ K0 235 396 0
4 Druckkontrolleinrichtung DKE-6 K0 241 098 7
5 Druckregulierventil DRV K0 241 022 6
6 Adapter für DRV K0 241 089 6
7 Anschlußschlauch DN 12 / 120 bar K0 247 052 6
8 Dichtscheibe (Anschlußschlauch) K0 016 056 6
9 Stopfen G ½“ (in Pos.10 enthalten)
10 Sammelrohr ISR 60-560 K0 240 340 6
Sammelrohr ISR 60-840 K0 240 342 6
Sammelrohr ISR 60-1120 K0 240 344 6
Sammelrohr ISR 60-1400 K0 240 346 6
11 Sammelrohrträger K0 240 110 6
12 Befestigungsmateria K0 240 109 6
13 Reduzierstück 50 x 40 K0 026 335 6
14 Stopfen DN 40 K0 026 433 6
15 Halteschiene 560 K0 240 102 6
Halteschiene 840 K0 240 104 6
16 Flaschenhaltering K0 240 140 6
17 Halteklammer K0 240 080 6
18 Flasche 8 l / 200 bar gefüllt K0 240 401 6
19 Halterung Steuerflasche 8 l hängend K0 240 504 6
20 Stoßfeder SF-2 K0 246 032 6
21 Auslösekopf Ak III K0 241 381 6
22 Anschlussschlauch DN 10 K0 247 022 6
23 Adapter M 18x1,5/Ø 10 K0 240 305 6
24 Filter für Steuerleitung DN 8-SLF2 K0 241 386 6
25 Gerade Verschraubung L 10 K0 029 126 6
26 Blockiereinrichtung K0 246 289 6
27 Einst. T/L-Verschraubung K0 029 510 6
28 Einst. L-Verschraubung K0 029 632 6
29 Gerade Verschraubung ¼“NPT – M16x1,5 K0 029 168 6
30 Druckminderer LM51-2 K0 241 700 0
31 Einst. Winkel-Verschraubung K0 029 191 6
32 Gerade Aufschraubverschraubung M16x1,5 – G½“ K0 029 124 6
33 Entlastungsventil ELV K0 241 701 0
34 Autom. Schleichgasventil SGV-2 K0 241 232 6
35 Schlauch DN8/3TE x400 K0 241 463 6
36 Gerade Einschraubverschraubung M16x1,5 K0 029 122 6
37 Steuerschlauch DN 8 K0 247 021 6
38 T-Verschraubung RA 10 K0 029 193 6
39 Druckkontrolleinrichtung DKE-5
K0 241 098 6

- Gitterrost 560
K0 368 160 6
- Gitterrost 840
K0 368 165 6
Technisches Datenblatt 5-451-05
Stand: 03.Mrz.2009 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 105 22.04.2009 15:12:53


INERGEN® plus 300 bar Druckregulierventil DRV
106
Bestell-Nr.
Anwendung Technische Daten

Das Druckreduzierventil Typ DRV wird in Inertgas Löschsyste- Vordruck P1: 150 … 300 bar K0 241 022 6
men zur Reduzierung des Flaschendrucks von 150, 200 oder Max. Vordruck P1: 360 bar (bei 50°C)
300bar auf 60bar (Sonderanwendungen 25bar) eingesetzt. Hinterdruck P2: 25 bar bis 60 bar
Über einen Anschlussadapter (6) wird das DRV an den Flaschen- (Abhängig vom Steuerdruck)
ventilen CI 12-6 (200bar) oder CI 12-9 (300bar) befestigt. Steuerdruck P3: 20 bar bis max. 60 bar (bei
Abgangsseitig wird das DRV über einen Anschlussschlauch mit 15°C)
dem Sammelrohr d.h. Düsenrohrnetz verbunden (siehe System Querschnitt: min. 63,6 mm²
Diagramm 5-450-0038). Umgebungstemperaturen: -20°C … +50°C
Medium: INERGEN® (IG541), N2, Ar,
IG55
Werkstoff: Messing, Edelstahl, Kunst
stoffe
Funktion Gewicht: 1,52 kg
Zulassung: VdS Gxxxxxx
Intern. Patent-Nr.: PCT/EP2007/061217
Das DRV wird von einem Steuerdruck entsprechend dem gefor- Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
derten Hinterdruck gesteuert. Steigt der Hinterdruck über den Feuerschutz und Sicherheit
anstehenden Steuerdruck wird der Regler durch den höheren Waltherstraße 51
Hinterdruck zugefahren, sinkt er, wird er durch den Steuerdruck 51069 Köln
wieder aufgefahren. Dadurch bleibt der Massenstrom immer in
einem Bereich des maximalen Durchsatzes, wodurch Flutzeiten
entsprechend der VdS 2380 und ISO14520 erreicht werden
können. (Abhängig vom nach geschalteten Düsenrohrnetz). Im
Auslösefall wird eine Steuergasflasche mit 200 bar ausgelöst,
die zum einen auf der Hochdruckseite das Flaschenventil der
Löschgasflasche pneumatisch ansteuert und öffnet, und zum
anderen über einen Steuerdruckminderer der das DRV mit
Steuerdruck versorgt und öffnet. Da das DRV bestrebt ist den
Löschgasdruck gleich dem Steuerdruck zu halten, wird ein
Gasstrom mit konstantem Druck bei maximalem Massenstrom
dem Sammelrohr zugeführt. Werden einzelne Löschgasfla-
schen aus der Batterie entnommen verbleibt das DRV mit dem
Anschlussschlauch am Sammelrohr, die Steuerleitung des
entsprechenden DRV wird abgeklemmt und mit einem Stopfen
verschlossen. Dadurch bleibt das restliche System Einsatzbereit
– das DRV hat dann die Funktion eines Rückschlagventils und
verhindert einen Löschgasverlust an der Stelle der fehlenden
Flasche.

Bedienung und Wartung Maßskizze des DRV

Nach Montage des Anschlussadapters für DRV im Flaschen-


ventil, kann das DRV an dieses angeschlossen werden, nach
Montage des Anschlussschlauches an DRV und Sammelrohr
(ein separater Rückflussverhinderer wird nicht benötigt) sowie
des Steuergasanschlusses ist das DRV einsatzbereit. Das DRV
muss den üblichen halbjährlichen Wartungs- und Prüfzyklen mit
Funktions- und Dichtheitskontrollen unterzogen werden.

1 Gehäuse
2 Laufbuchse
3 Kolben
4 Verschlußstopfen
5 Feder
6 Anschlußverschraubung

Technisches Datenblatt 5-422-16


Stand: 18.Sep.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 106 22.04.2009 15:12:56


INERGEN® plus 300 bar Druckregler LM51-2
107
Bestell-Nr.
Anwendung

Der Druckregler wird in Inertgas-Löschanlagen mit Druckregulier- K0 241 700 0


ventil-Technik (DRV)eingesetzt.

Benutzung und Wartung

Der Einbau erfolgt in der Steuerleitung zur Steuergas-Versorgung


der DRV-Ventile. Der Druckregler ist bei sachgemäßer Benutzung
wartungsfrei. Beschädigte Druckregler sind sofort gegen neue
auszutauschen.

Technische Daten
Betriebsdruck: max. 300 bar
Vordruck P1: 200 bar
Hinterdruck P2: 55 bar +2bar
Umgebungstemperatur: -20 °C … +50 °C
CV -Wert: 0,15
Medium: INERGEN® (IG541), N2, Ar,
IG55
Anschlußgewinde: M16x1,5
Werkstoffe
Gehäuse: Messing, verchromt
Dichtung: Polyamid
Filter: Sintermetall
Gewicht: 1,0 kg

Technisches Datenblatt 5-437-16


Stand: 18.Sep.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 107 22.04.2009 15:13:01


INERGEN® plus 300 bar Entlastungsventil für INERGEN® plus - Systeme
108
Bestell-Nr.
Anwendung

Das Sicherheitsventil wird in Inertgas-Löschanlagen mit K0 241 701 0


Druckregulierventil-Technik (DRV)eingesetzt.

Benutzung und Wartung

Der Einbau erfolgt in der Steuerleitung zwischen dem Druck-


minderer und den DRV-Ventilen. Das Sicherheitsventil ist bei
sachgemäßer Benutzung wartungsfrei. Beschädigte Sicherheits-
ventile sind sofort gegen neue auszutauschen.

Anforderung

Druckgeräterichtlinie 97/23/EG

Anforderung

Druckbereich: 0,3 … 100 bar


Prüfdruck: 150 bar
Ansprechdruck: 57+2 bar (werkseitig
eingestellt)
Durchfluss: 500 Nm³/h (bei 20°C)
Umgebungstemperatur: - 20°C … +50°C
Einbaulage: wie dargestellt
Anschlußgewinde: G ½“ gem. ISO228-1
Werkstoffe
Gehäuse: Messing
Druckfeder: Edelstahl
Dichtung: Nylon
Gewicht: ~ 1,4 kg
Abnahme: TÜV

Zubehör

Adapter G½“ – M16x1,5 K0 029 124 6

Technisches Datenblatt 5-067-05


Stand: 18.Sep.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 108 22.04.2009 15:13:01


INERGEN® plus 300 bar Anschlußschlauch DN12 / 750
109
Bestell-Nr.
Anwendung

Der Anschlußschlauch wird in Löschanlagen mit gasförmigen K0 247 052 6


Löschmitteln, die in Gebäuden als Teil einer Anlage installiert
sind, eingesetzt. Der Anschlußschlauch ist für den Einsatz in
INERGEN® plus Systemen mit Konstantdruck-Technologie
bestimmt.

Funktion

Der Anschlußschlauch wird zwischen dem DRV-Ventil und dem


Sammelrohr installiert.

Anwendung

Nenndurchmesser: 12 mm
Systemdruck: ~ 60 bar
Betriebsdruck: max. 90 bar
Prüfdruck: 120 bar
Mindestbiegeradius: 80 mm
Umgebungstemperatur: -20 °C … +50 °C
Medium: INERGEN® (IG541), N2, Ar,
IG55
Werkstoffe: Gummi / Stahl, verzinkt
Gewicht: 0,75 kg

Zubehör

Dichtring K0 016 056 6

Technisches Datenblatt 5-436-04


Stand: 30.Sep.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 109 22.04.2009 15:13:06


INERGEN® plus 300 bar INERGEN® - Sammelrohr Typ ISR / 60
110
Bestell-Nr.
Das Sammelrohr ist geeignet für die Anwendung in INERGEN®
plus –Systemen mit Konstantdruckregel-Technik.
Beim DRV-System ist das Sammelrohr ein Teil des Rohrnetzes;
d.h. es hat die gleiche Druckstufe. Es sind vier Standardgrößen
verfügbar. Alle Eingänge der Schlauchanschlüsse sind werksei-
tig mit einem Stopfen abgedichtet.

Technische Daten

Betriebsdruck: 60 bar
Prüfdruck: 90 bar
Anschlussgewinde: R 2“ (DIN 2999)
Schlauchanschluss: G ½“ (ISO 228)
Werkstoff: Stahl, verzinkt
Umgebungstemperatur: -20°C … +50°C

Sammelrohr Nennweite Flaschenanzahl bei …


einreihigem Aufbau zweireihigem Aufbau
ISR60-560 2 4 K0 240 340 6
ISR60-840 DN 50 3 6 K0 240 342 6
ISR60-1120 4 8 K0 240 344 6
ISR60-1400 5 10 K0 240 346 6

Der Stopfen bzw. der Schlauch sind mit einem


Drehmoment von 55+5 Nm festzuziehen.

Technisches Datenblatt 5-433-07


Stand: 18.Sep.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 110 22.04.2009 15:13:18


INERGEN® plus 300 bar Muffe Rp 2“/2 -11.5 NPT und Rp 3“/3 - 8 NPT
111
Bestell-Nr.
Anwendung

Die Muffen können zur Verbindung zwischen Sammelrohr und


Rohrleitung in INERGEN® plus –Systemen eingesetzt werden.

Anwendung

Betriebsdruck: max. 60 bar


Prüfdruck: 80 bar
Anschlußgewinde: Rp nach DIN 2999
NPT nach ANSI B1.20.1
Werkstoff: St 37.0, verzinkt
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstraße 51
51069 Köln

Bezeichnung GR GN C (mm) A (mm) B (mm) L (mm)


Muffe Rp 2“/2-11.5 NPT Rp 2“ 2-11.5 NPT 82,65 30 22 56
Muffe Rp 3“/3-8 NPT Rp 3“ 3-8 NPT 100 35 30 80

Technisches Datenblatt 5-433-08


Stand: 30.Okt.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 111 22.04.2009 15:13:32


Hierzu siehe Funktionsbeschreibung 5-499-06 und Teileliste 5-450-0025. 112

2 - 40 Flaschen 8 l Steuerflasche 200 bar


41 - 100 Flaschen 27 l Steuerflasche 200 bar
101 - 250 Flaschen 80 l Steuerflasche 200 bar

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 112


Für Gefährdungsklasse I + II gemäß BGI888: Pos. 108 auf der Steuerflasche
Für Gefährdungsklasse III + IV gemäß BGI888: Pos. 106 auf der Steuerflasche
INERGEN
INERGEN
® plus
® 300
300bar
bar
System 14
INERGEN® - 300 bar Einbereichsanlage

Stand: 30.Nov.2005 TSM/Wth


Technisches Datenblatt 5-450-0025
** Prüf- und Entlastungseinrichtung PRE-1 nur in Verbindung mit 27 l- und 80 l-Steuerflasche
Bestell-Nr.

22.04.2009 15:13:34
INERGEN ® plus
INERGEN ® 300 bar INERGEN® - 300 bar Einbereichsanlage
System 14 113
Bestell-Nr.
Positions-Nr Bezeichnung VdS-Teilenummer Bezeichnung VdS-Teilenummer

101 Elektrische Brandmelde-/Steuerzentrale 251

101.1 Controller -

102 Automatische Melder -

103 Handauslösung 79

104 Alarmierung, akustisch 70-73, 210-215, 220, 226

105 Alarmierung / Anzeige, optisch 227

106 Schrittmotor SMV-1 445

107 Betriebsmittel / Klima / Lüftung -

108 Stoßfeder SF-2 453

201 Steuerflasche INERGEN, 200 bar 447

202 Flaschenventil CI 12, 200 bar 435

202.1 Auslösekopf III 455

202.2 Druckkontrolleinrichtung DKE-6 473

202.3 Druck-Überwachungseinr. KM-4 474

203 Steuerleitung DN 7 -

203.1 Steuerschlauch DN 8 439

203.2 Schleichgasventil SGV-1 258

203.3 Entlastungsventil ELV-1 472

204.1 Prüf-und Entlastungseinrichtung PRE 432

204.2 Filter SLF-2 427

205 Blockiereinrichtung Einbereichsanlage 452

206 Umschaltung Einsatz-Reserve UER-1 429

301 Löschmittelflasche INERGEN® 300bar 466, 476

302 Flaschenventil CI 12, 300 bar 467

303 Druckreduziereinheit DER/VS 468

304 Anschlußschlauch DN12, 300bar 469

305 Rückflußverhinderer 470

405 Druckreduziereinheit 200/60 bar 440-442

501 Sammelrohr 471

502 Verbindungsleitung / HF-Fittinge 443

503 Rohrleitung -

504 Düse, GRD und GOD 459, 460

505 Alarmdruckschalter ADS 83

506 Prüfanschluss für ADS 140

Technisches Datenblatt 5-450-0025


Stand: 30.Nov.2005 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 113 22.04.2009 15:13:34


Hierzu siehe Funktionsbeschreibung 5-499-07 sowie 5-499-08,
und Teileliste 5-450-0026.
114

Für Gefährdungsklasse I + II gemäß BGI888.


Verzögerungszeit für die Löschbereiche kann unterschiedlich sein.

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 114


Bis 40 Flaschen: 27 l Steuerflasche 200 bar
>40 Flaschen < 200 Flaschen: 80 l Steuerflasche 200 bar
INERGEN
INERGEN
® plus
® 300
300bar
bar
System 15 A
INERGEN® - 300 bar Mehrbereichsanlage

Stand: 20.Okt.2008 TSM/Wth


Technisches Datenblatt 5-450-0026
Bestell-Nr.

22.04.2009 15:13:36
INERGEN ® plus
INERGEN ® 300 bar INERGEN® - 300 bar Mehrbereichsanlage
System 15 A 115

Positions-Nr Bezeichnung Bezeichnung TW-Nr. VdS-Teilenummer Bestell-Nr.


VdS-Teilenummer
101 Elektrische Brandmelde-/Steuerzentrale 425 G 203051
101.1 Controller - -
102 Automatische Melder - -
103 Handauslösung 40, 79 -
104 Alarmierung, akustisch 70, 71, 247, G 28702 + G 28609
248, 263-266
105 Alarmierung / Anzeige, optisch 227 G 28714
107 Betriebsmittel / Klima / Lüftung - -
108 Stoßfeder SF-2 453 G 300015
201 Steuerflasche INERGEN, 200 bar 447 5-412-12
202 Flaschenventil CI 12, 200 bar 435 G 300015
202.1 Auslösekopf III 455 G 300015
202.2 Druckkontrolleinrichtung DKE-6 473 G 3xxxxx
202.3 Druck-Überwachungseinr. KM-4 474 G 3xxxxx
203 Steuerleitung DN 7 - -
203.1 Steuerschlauch DN 8 439 G 301011
203.2 Schleichgasventil SGV-1 458 -
203.3 Entlastungsventil ELV-1 472 -
204 Elektro-Pneumatische Steuerlogik EPSL-2/-3 G 300017
204.1 Prüf-und Entlastungseinrichtung PRE 432 -
204.2 Filter SLF-2 427 -
204.3 Druckminderer 200/10 bar G 300017
204.4 Magnetventil 24V DC G 300017
204.5 Bestätigungsventil 24V DC (Zwangsventil) G 300017
204.7 Umsetzerventil 10/200 bar G 300017
204.8 Pneumatische Steuereinheit EPSL-2 G 300017
204.8.1 Pneumatikventil EPSL-2 G 300017
205 Blockiereinrichtung Einbereichsanlage 452 G 302003
206 Umschaltung Einsatz-Reserve UER-1 429 -
301 Löschmittelflasche INERGEN® 300bar 466, 476 -
302 Flaschenventil CI 12, 300 bar 467 G 300015
303 Druckreduziereinheit DER/VS 468 G 307003
304 Anschlußschlauch DN12, 300bar 469 G 304019
305 Rückflußverhinderer 470 G 305002
401 Bereichsventil HD/BV-3 418-420 G 300016
402 Pneumatikantrieb G 300016
403 Positionsschalter „AUF“ G 300016
404 Positionsschalter „ZU“ G 300016
405 Druckreduziereinheit 200/60 bar DRE - 2N 440-442 G 399005
501 Sammelrohr 471 -
502 Verbindungsleitung / HF-Fittinge 443 -
503 Rohrleitung - -
504 Düse, GRD und GOD 459, 460 G 398008 +
G 398011
505 Alarmdruckschalter ADS 83 -
506 Prüfanschluss für ADS 140 -
Technisches Datenblatt 5-450-0026
Stand: 20.Okt.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 115 22.04.2009 15:13:36


Hierzu siehe Funktionsbeschreibung 5-499-07 sowie 5-499-08,
und Teileliste 5-450-0036.
116

Für Gefährdungsklasse III + IV gemäß BGI888.


Gleiche Verzögerungszeit in allen Löschbereichen.

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 116


Bis 40 Flaschen: 27 l Steuerflasche 200 bar
>40 Flaschen < 200 Flaschen: 80 l Steuerflasche 200 bar
INERGEN
INERGEN
® plus
® 300
300bar
bar
System 15 B
INERGEN® - 300 bar Mehrbereichsanlage

Stand: 20.Okt.2008 TSM/Wth


Technisches Datenblatt 5-450-0036
Bestell-Nr.

22.04.2009 15:13:38
INERGEN ® plus
INERGEN ® 300 bar INERGEN® - 300 bar Mehrbereichsanlage
System 15 B 117

Positions-Nr Bezeichnung Bezeichnung TW-Nr. VdS-Teilenummer Bestell-Nr.


VdS-Teilenummer
101 Elektrische Brandmelde-/Steuerzentrale 425 G 203051
101.1 Controller - -
102 Automatische Melder - -
103 Handauslösung 40, 79 -
104 Alarmierung, akustisch 70, 71, 247, G 28702 + G 28609
248, 263-266
105 Alarmierung / Anzeige, optisch 227 G 28714
106 Schrittmotor SMV-1 445 G 302010
107 Betriebsmittel / Klima / Lüftung - -
201 Steuerflasche INERGEN, 200 bar 447 5-412-12
202 Flaschenventil CI 12, 200 bar 435 G 300015
202.1 Auslösekopf III 455 G 300015
202.2 Druckkontrolleinrichtung DKE-6 473 G 3xxxxx
202.3 Druck-Überwachungseinr. KM-4 474 G 3xxxxx
203 Steuerleitung DN 7 - -
203.1 Steuerschlauch DN 8 439 G 301011
203.2 Schleichgasventil SGV-1 458 -
203.3 Entlastungsventil ELV-1 472 -
204 Elektro-Pneumatische Steuerlogik EPSL-2/-3 G 300017
204.1 Prüf-und Entlastungseinrichtung PRE 432 -
204.2 Filter SLF-2 427 -
204.3 Druckminderer 200/10 bar G 300017
204.4 Magnetventil 24V DC G 300017
204.5 Bestätigungsventil 24V DC (Zwangsventil) G 300017
204.7 Umsetzerventil 10/200 bar G 300017
204.8 Pneumatische Steuereinheit EPSL-2 G 300017
204.8.1 Pneumatikventil EPSL-2 G 300017
205 Blockiereinrichtung Einbereichsanlage 452 G 302003
206 Umschaltung Einsatz-Reserve UER-1 429 -
301 Löschmittelflasche INERGEN® 300bar 466, 476 -
302 Flaschenventil CI 12, 300 bar 467 G 300015
303 Druckreduziereinheit DER/VS 468 G 307003
304 Anschlußschlauch DN12, 300bar 469 G 304019
305 Rückflußverhinderer 470 G 305002
401 Bereichsventil HD/BV-3 418-420 G 300016
402 Pneumatikantrieb G 300016
403 Positionsschalter „AUF“ G 300016
404 Positionsschalter „ZU“ G 300016
405 Druckreduziereinheit 200/60 bar DRE - 2N 440-442 G 399005
501 Sammelrohr 471 -
502 Verbindungsleitung / HF-Fittinge 443 -
503 Rohrleitung - -
504 Düse, GRD und GOD 459, 460 G 398008 + G
398011
505 Alarmdruckschalter ADS 83 -
506 Prüfanschluss für ADS 140 -
Technisches Datenblatt 5-450-0036
Stand: 20.Okt.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 117 22.04.2009 15:13:38


Hierzu siehe Funktionsbeschreibung 5-499-07 sowie 5-499-08,
und Teileliste 5-450-0037.
118

Für Gefährdungsklasse III + IV gemäß BGI888.


Verzögerungszeit für die Löschbereiche kann unterschiedlich sein.

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 118


Bis 40 Flaschen: 27 l Steuerflasche 200 bar
>40 Flaschen < 200 Flaschen: 80 l Steuerflasche 200 bar
INERGEN
INERGEN
® plus
® 300
300bar
bar
System 15 C
INERGEN® - 300 bar Mehrbereichsanlage

Stand: 20.Okt.2008 TSM/Wth


Technisches Datenblatt 5-450-0037
Bestell-Nr.

22.04.2009 15:13:40
INERGEN ® plus
INERGEN ® 300 bar INERGEN® - 300 bar Mehrbereichsanlage
System 15 C 119

Positions-Nr Bezeichnung Bezeichnung TW-Nr. VdS-Teilenummer Bestell-Nr.


VdS-Teilenummer
101 Elektrische Brandmelde-/Steuerzentrale 425 G 203051
101.1 Controller - -
102 Automatische Melder - -
103 Handauslösung 40, 79 -
104 Alarmierung, akustisch 70, 71, 247, G 28702 + G 28609
248, 263-266
105 Alarmierung / Anzeige, optisch 227 G 28714
107 Betriebsmittel / Klima / Lüftung - -
108 Stoßfeder SF-2 453 G 300015
201 Steuerflasche INERGEN, 200 bar 447 5-412-12
202 Flaschenventil CI 12, 200 bar 435 G 300015
202.1 Auslösekopf III 455 G 300015
202.2 Druckkontrolleinrichtung DKE-6 473 G 3xxxxx
202.3 Druck-Überwachungseinr. KM-4 474 G 3xxxxx
203 Steuerleitung DN 7 - -
203.1 Steuerschlauch DN 8 439 G 301011
203.2 Schleichgasventil SGV-1 458 -
203.3 Entlastungsventil ELV-1 472 -
204 Elektro-Pneumatische Steuerlogik EPSL-2/-3 G 300017
204.1 Prüf-und Entlastungseinrichtung PRE 432 -
204.2 Filter SLF-2 427 -
204.3 Druckminderer 200/10 bar G 300017
204.4 Magnetventil 24V DC G 300017
204.5 Bestätigungsventil 24V DC (Zwangsventil) G 300017
204.7 Umsetzerventil 10/200 bar G 300017
204.8 Pneumatische Steuereinheit EPSL-2 G 300017
204.8.1 Pneumatikventil EPSL-2 G 300017
205 Blockiereinrichtung Einbereichsanlage 452 G 302003
206 Umschaltung Einsatz-Reserve UER-1 429 -
301 Löschmittelflasche INERGEN® 300bar 466, 476 -
302 Flaschenventil CI 12, 300 bar 467 G 300015
303 Druckreduziereinheit DER/VS 468 G 307003
304 Anschlußschlauch DN12, 300bar 469 G 304019
305 Rückflußverhinderer 470 G 305002
401 Bereichsventil HD/BV-3 418-420 G 300016
402 Pneumatikantrieb G 300016
403 Positionsschalter „AUF“ G 300016
404 Positionsschalter „ZU“ G 300016
405 Druckreduziereinheit 200/60 bar DRE - 2N 440-442 G 399005
501 Sammelrohr 471 -
502 Verbindungsleitung / HF-Fittinge 443 -
503 Rohrleitung - -
504 Düse, GRD und GOD 459, 460 G 398008 + G
398011
505 Alarmdruckschalter ADS 83 -
506 Prüfanschluss für ADS 140 -
Technisches Datenblatt 5-450-0037
Stand: 20.Okt.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 119 22.04.2009 15:13:40


INERGEN ®
® plus INERGEN® - Flaschenbatterie 300 bar
INERGEN 300 bar
120
Bestell-Nr.

Technisches Datenblatt 5-451-03


Stand: 20-Nov.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 120 22.04.2009 15:13:42


INERGEN ®
® plus INERGEN® - Flaschenbatterie 300 bar
INERGEN 300 bar
121
Bestell-Nr.
Flaschentyp
80 ltr.
Boden bis Oberkante Halteschiene mm 1800
Boden bis Mitte Sammelrohr mm 2100
Boden bis Oberkante DRE-2N, DN 50 mm 2150
Boden bis Oberkante DRE-2N, DN 80 mm 2185
Bodenbelastung:
- als Flächenlast N/m² 20400
- als Punktlast N/Flasche 1600

Pos. Beschreibung Techn. Datenblatt


1 INERGEN®-Flasche 5-412-14
1.1 Druckreduziereinheit DRE V/S II 5-447-06
2 Anschlußschlauch DN 12 / 300 bar 5-436-03
3 INERGEN®-Sammelrohr ISR-4 (300 bar) 5-433-06
Hochdruck-Fittings HF 5-433-04
4 Druckkontrolleinrichtung DKE-6 5-457-08
(alternativ) 5-457-09
Drucküberwachungseinrichtung KM-4 5-457-10
5 Stoßfeder SF-2, 5-425-01
alternativ Stoßfeder SF-2 EEx, oder 5-425-02
Schrittmotorverzögerung SMV-1 5-425-10
6 Zubehör für Ventil der Baureihe “CI 12” (hier Auslösekopf) 5-422-05
7 Blockiereinrichtung für Einbereichsanlagen 5-476-02
8 Steuerleitung INERGEN -Batterie inkl.
® 5-437-11
Entlastungsventil und Schleichgasventil 5-437-12
5-437-14
9 Halterung für INERGEN® Batterie 5-452-03
nicht dargestellt: freistehender Ständer für INERGEN® - Batterie 5-452-02
10 INERGEN®-Steuerflasche 5-412-16
5-412-09
5-412-12
10.1 Halterung für 8 L-Steuerflasche -
10.2 Steuerflasche Anschlußschlauch DN 10/200 bar 5-436-02
12 Druckreduziereinheit DRE-2N (nicht dargestellt) 5-447-02
alternativ: Druckreduziereinheit DRE-3 (nicht dargestellt) 5-447-05
14 Prüf- und Entlastungseinrichtung (nicht dargestellt) 5-437-10
18 Entlastungsleitung mit Schlauch und Kupplung -

Technisches Datenblatt 5-451-03


Stand: 10.Nov.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 121 22.04.2009 15:13:42


INERGEN® plus®300
INERGEN 300bar
bar INERGEN® - Flasche 80 l / 300 bar
122
Bestell-Nr.
Die INERGEN -Flasche besteht aus nahtloser Stahlflasche, Schnell-
®

öffnungsventil, Transportschutzkappe und INERGEN® - Füllung.

Technische Daten

Nennvolumen: 80 l
Flaschenventil: CI 12-*
Nennfüllung: 33,5 kg / 23,6 m3
Fülldruck: 295 - 300 bar / 15 °C
Prüfdruck: 450 bar
Werkstoffe: Stahl, nahtlos für Flasche
Temperguß für Schutzkappe
Messing für Ventil
Transportgewichte: ca. 119 kg leer
ca. 153 kg gefüllt

* CI 12-9: siehe Technisches Datenblatt 5-422-10 K0 240 436 6


CI 12-8: siehe Technisches Datenblatt 5-422-08 K0 240 435 6

Das Schnellöffnungsventil CI 12-8 wurde durch das CI 12-9


abgelöst. Einsatz des CI 12-8 nur noch in Ausnahmefällen
notwendig.

Flasche gemäß 99/36/EG (TPED), -Stempelung, Kennzeich-


nung nach EN 1089, Gewinde 1“ NGT min. 25 mm lang.

** Aufkleber siehe Technisches Datenblatt 5-412-15.

Druck-Temperatur-Diagramm

INERGEN® 52.40.08

Fülldruck: max. 300 bar / 15 °C


min. 295 bar / 15 °C

Technisches Datenblatt 5-412-14


Stand: 10.Nov.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 122 22.04.2009 15:13:44


INERGEN
INERGEN ® 300 bar
® plus Pneumatisches Schnellöffnungsventil
CI 12-9 123
Bestell-Nr.
Funktionsbeschreibung

Pneumatische Auslösung
Das Ventil kann pneumatisch über eine Steuerflasche ausgelöst K0 241 029 6
werden, der Steuerdruck beträgt 200 bis 250 bar.

Steuerflasche
Es werden Steuerflaschen mit 200 bar Fülldruck
verwendet (max. Pb = 250 bar bei 50 °C).

Löschmittelflasche
Das aus der Löschmittelflasche freigesetzte Gas (300 bar) wird
durch die DRE V/S auf 200 bis 240 bar entspannt und dann in
den Schlauch und das Sammelrohr geleitet.
Zum Schließen des Ventils ist es notwendig die Steuergaszufuhr
zu unterbrechen und den Steuerdruck im Ventil abzubauen.
Durch den verbleibenden Flaschendruck und die eingebaute
Feder, schließt das Ventil automatisch.
Zum Schutz des Behälters gegen einen unzulässigen Über-
druck (z.B. durch Temperatureinwirkung) ist das Ventil mit einer
Berstkappe ausgestattet. Der Ansprechdruck beträgt 410 bis
450 bar.

Funktionsbeschreibung

Nenndurchmesser: 12 mm
Ausgangsanschluss: M18x1 Innen
Max. Fülldruck: 300 bar / 15 °C
Max. Betriebsdruck: 360 bar / 50°C
Nennsteuerdruck: 200bar
Min. Steuerdruck bei 300bar Fülldruck: 120bar
Max. Steuerdruck: 250 bar
Gewicht: ≈ 1,6 kg
Werkstoff: Messing
Nennberstdruck der Berstkappe: 420 bar
Zugelassen für folgende Löschgase: INERGEN®, IG55,
Ar, N2

1) Löschmittel Ausgang und Füllstutzen mit


Schutzstopfen
2) Anschlusskappe ASK-2 mit Eingang Steuergas
(Pst max. = 250 bar)
3) Prüfstutzen
4) Berstscheibensicherung
5) Flascheneinschraubstutzen
- Max. Drehmoment: 220 Nm+20Nm
- empfohlenes Dichtmaterial: PTFE-Band
Für Füllanweisung, Ersatzteile und Spezialwerkzeuge
siehe 5-422-11

Technisches Datenblatt 5-422-10


Stand: 06.Jun.2006 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 123 22.04.2009 15:13:46


INERGEN® plus
INERGEN ® 300
300bar
bar Anschlußschlauch DN 12 / 300 bar
124
Bestell-Nr.
Geeignet für Anwendung in INERGEN - Anlagen, 300 bar Systemdruck.
®

K0 247 021 3

Technische Daten

Nenndurchmesser: 12 mm
Max. Betriebsdruck: 350 bar
Prüfdruck: 700 bar
Min. Biegeradius: 150 mm
Umgebungstemperatur: -20 °C ... +55 °C
Werkstoff: Thermoplaste /
Stahl, verzinkt
Gewicht: ca. 0,8 kg

Technisches Datenblatt 5-436-03


Stand: 12.2003 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 124 22.04.2009 15:13:46


INERGEN ® plus
INERGEN ® 300 bar INERGEN® - Sammelrohr Typ ISR / 300
125
Bestell-Nr.
Das INERGEN - Sammelrohr wird in Löschanlagen mit gasför-
®

migen Löschmitteln, die in Gebäuden als Teil einer Feuerlösch-


anlage installiert sind, eingesetzt. Das Sammelrohr ist geeignet
für die Anwendung in INERGEN® - 300 bar - Anlagen (CI- Technik).
Der Flaschendruck von 300 bar muß hinter dem Flaschenventil
auf max. 240 bar reduziert werden. Das Sammelrohr ist mit den
benötigten Anschlüssen für die Rückflussverhinderer Typ RSVI
12-1 ausgestattet. Rückflussverhinderer Typ RSVI 12-1 nach
technischem Datenblatt 5-476-03.

Technische Daten

Nenndurchmesser: DN50
Max. Betriebsdruck: 240 bar
Prüfdruck: 320 bar
Betriebstemperatur: -20°C ... +50°C
Medium: INERGEN®
Werkstoff: Grundrohr 1: Stahl korrosions-
geschützt
Rückflußverhinderer 2: Messing
USIT-RING 3: Stahl / NBR
Gewicht: Pro 280 mm Länge: ca. 5,4 kg
Kennzeichnung: gemäß Druckgerätericht-
linie 97/23/EG

Es sind alle Ausführungen lieferbar von 2 Flaschen einreihige


Anordnung (Länge l = 560 mm) bis max. 10 Flaschenan-
schlüsse, zweireihige Anordnung (Länge l = 1400 mm).
Das Sammelrohr ist ausgestattet mit Anschlußgewinde nach
ISO 228, wobei L = G2“ Linksgewinde und R = G2“ Rechtsge-
winde bedeutet.
Das Linksgewinde wird durch eine umlaufende Rille ** gekenn-
zeichnet.
Die dargestellte Ausführung zeigt ein Sammelrohr für 6 Flaschen,
zweireihige Anordnung (Länge l = 840 mm).
Bestellung erfolgt über Stückliste: KS 246 ISR

Technisches Datenblatt 5-433-06


Stand: 29.Sep.2006 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 125 22.04.2009 15:13:47


INERGEN® plus
INERGEN ® 300
300bar
bar Druckreduziereinheit DRE-V/S II
126
Bestell-Nr.
Anwendung

Die DRE-V/S II wird in 300 bar Inertgas-Löschanlagen zur


Druckreduzierung auf ca. 200 bar eingesetzt. Sie kann direkt in
den Auslass des Ventils Typ CI 12-9 eingeschraubt werden.

Funktion

Die in der DRE enthaltene Blende reduziert als dynamische


Druckreduzierung den in der Flasche befindlichen Löschmittel-
druck von 300 bar (15°C) auf einen Druck von ca. 200bar.

Bedienung und Wartung

Nach Positionierung der Löschmittelflasche in der Batterie wird


anstelle des im Ventil befindlichen Verschlussstopfens die DRE–
V/S II im Ventilausgang montiert. Die Übereinstimmung der
Blendenbohrung mit der hydraulischen Berechnung ist vorher
zu Überprüfen. An die DRE kann direkt der Anschlussschlauch
montiert werden. Bei sachgemäßer Behandlung ist die Druckre-
duziereinheit wartungsfrei.

Bestellung über Stückliste: KS 241-DRE-V/S-II

Technische Daten

Nenndruck: 300 bar


Max. Betriebsdruck: 360 bar
Prüfdruck: 720 bar
Umgebungstemperaturen: -20°C … +50°C
Medium: N2, Ar, IG55,
INERGEN®
Blendendurchmesser „D“: ø3 – ø8 mm in
0,5 mm Schritten
Werkstoff: Messing, Kunststoff
Gewicht: 0,1 kg
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstraße 51
51069 Köln
Technisches Datenblatt 5-447-06
Stand: 23.Nov.2006 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 126 22.04.2009 15:13:47


INERGEN ® plus
INERGEN ® 300 bar Elektro - pneumatische Steuerlogik EPSL-3
127
Bestell-Nr.
Anwendung

Die EPSL–3 ermöglicht in Inertgas – Anlagen (INERGEN®, Ar, N2


und IG55) mit 300bar Betriebsdruck über einen elektrischen,
bereichsbezogenen Auslöseimpuls, die Ansteuerung und Aus-
lösung von Bereichsventilen und abhängig von der erfolgten
Öffnung des Bereichsventils die Auslösung der zugeordneten
Flaschenbatteriegruppe(n). Alle Steuerungselemente sind zen-
tral in einem Schrank geschützt untergebracht. Außerdem ist die
Möglichkeit für Funktionsprüfungen gegeben ohne Löschmittel
auszulösen. EinTürkontaktschalter signalisiert das Öffnen des
Schrankes.

Funktion

Die EPSL–3 wird über den Steuergaseingang von einer Steuer-


gasflasche mit Druck versorgt. Der Versorgungsdruck von 200bar
wird durch einen Druckminderer auf 10bar reduziert.
Im Auslösefall wird die Steuerflasche gleichzeitig mit dem für
den entsprechenden Bereich zuständigen Magnetventil aus-
gelöst. Das Magnetventil versorgt zuerst das Bereichsventil um
dieses zu Öffnen. Über zwei am Bereichsventil angebrachte
Positionsschalter ergibt sich eine Zwangssteuerung, welche bei
einer Mindestöffnung des Bereichsventils von 30° einen Bestä-
tigungsimpuls auf ein zusätzliches Magnetventil gibt. Erst die
Öffnung dieses Bestätigungsventils öffnet die Umschaltventile
und löst damit die verknüpften Batteriegruppen aus.

Bedienung und Wartung

Die EPSL–3 wird vor der Auslieferung einer Druck- und Funkti-
onsprüfung unterzogen. Nach Anschluss der Ein- und Ausgangs-
leitungen, der Elektroanschlüsse, sowie nach Einstellung der
Verzögerungszeit (wenn SMV vorhanden), siehe hierzu auch
Bedienungsanweisung M414/83, ist die EPSL-3 einsatzbereit.
Die EPSL–3 ist den empfohlenen Wartungszyklen zu unterzie-
hen, die mit Funktions- und Dichtheitskontrollen durchzuführen
sind. (siehe hierzu auch Bedienungsvorschrift 5-497-01).

Technisches Datenblatt 5-467-11


Stand: 20.Apr.2007 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 127 22.04.2009 15:13:48


INERGEN® plus
INERGEN ® 300
300bar
bar Elektro - pneumatische Steuerlogik EPSL-3
128
Bestell-Nr.
Typ B H T s Gewicht Ausführung Max. Anzahl Max. Anzahl
(mm) (mm) (mm) (mm) (max. kg) Löschbe- Batterie-
reiche gruppen
7.5 800 1200 400 400 116 N, S 7 5
8.4 600 760 350 200 56 N, S 8 4
12.7 1000 760 300 200 - N, S 12 7

Steuerschema (Vereinfachte Darstellung)

(Vereinfachte Darstellung)

1. Filter
2. Druckminderer
3. Magnetventil
4. Bestätigungsvenil
5. Pneumatisches Wegeventil
6. Rückschlagblock
7. Schrittmotor SMV-2
8. Manuelles Entlüftungsventil
9. Umsetzerventil
10. Prüfmanometer
11. Inspektionshahn

Für Bestellungen ist die Bestellliste KS249-EPSL3-SMV2 zu


verwenden.

Technisches Datenblatt 5-467-11


Stand: 20.Apr.2007 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 128 22.04.2009 15:13:51


Einbereichsanlage, ohne Reservebatterie, einfacher Personenschutz
1 Pilotflasche und 19 Folgeflaschen

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 129



INERGEN
INERGEN
® plus

66 - 73
66 - 73 Hupen, Wecker 230 V, 24 V
77* + 82*
77* + 82* Brandmeldesystem mit Rauchmelder
® 300

und Handauslösung
79 79 Handauslösung (Ex)
200 bar

83 83 Alarmdruckschalter
140 140 Prüfanschluß für Alarmdruckschalter
410 410 INERGEN® - Düse 1“
411 411 INERGEN® - Düse 1/2“
425 425 Drucküberwachungseinrichtung
433 433 Druckkontrolleinrichtung DKE4
434 434 INERGEN® - Flasche - 200 bar
435 435 Flaschenventil Cl 12 - 4 / MK - 1
436 436 Sammelrohr - 200 bar
437 437 Rückschlagventil
438 438 Anschlußschlauch DN 10
439 439 Steuerschlauch DN 8
440 - 442
440 - 442 Druckreduziereinheit DRE
443 443 Hochdruck - Fittings HF
450 450 INERGEN® - Becherdüse IBD
452 452 Blockiereinrichtung
453 453 Stoßfeder SF2
Für Funktionsprüfung: 454 454 Stoßfeder SF2 (EEx)
INERGEN® - System 4 (200 bar) VdS

Bedienungsvorschrift beachten, insbesondere Stoßfeder SF-2, 455 455 Auslösekopf II


Teil Nr. 453 / 454 vom Flaschenventil abschrauben 458 458 Schleichgasventil SGV-1

Stand: 05.98 TSM-Brz


Technisches Datenblatt 5-450-0014
Bestell-Nr.
129

22.04.2009 15:13:51
Einbereichsanlage, ohne Reservebatterie, einfacher Personenschutz
1 Pilotflasche und 19 Folgeflaschen
130

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 130


INERGEN
INERGEN
® plus

66 - 73
66 - 73 Hupen, Wecker 230 V, 24 V
77* + 82*
77* + 82* Brandmeldesystem mit Rauchmelder
® 200

und Handauslösung
79 79 Handauslösung (Ex)
300bar
bar

83 83 Alarmdruckschalter
140 140 Prüfanschluß für Alarmdruckschalter
410 410 INERGEN® - Düse 1“
411 411 INERGEN® - Düse 1/2“
425 425 Drucküberwachungseinrichtung
427 427 Filter, DN 8
429 429 Umschaltung Einsatz / Reserve
432 432 Prüf- und Entlastungseinrichtung
433 433 Druckkontrolleinrichtung DKE4
434 434 INERGEN® - Flasche - 200 bar
435 435 Flaschenventil Cl 12 - 4 / MK - 1
436 436 Sammelrohr - 200 bar
437 437 Rückschlagventil
438 438 Anschlußschlauch DN 10
439 439 Steuerschlauch DN 8
440 - 442
440 - 442 Druckreduziereinheit DRE
443 443 Hochdruck - Fittings HF
447 447 Steuerflasche 200 bar
450 450 INERGEN® - Becherdüse IBD
INERGEN® - System 5 (200 bar) VdS

452 452 Blockiereinrichtung


453 453 Stoßfeder SF2
Für Funktionsprüfung: 454 454 Stoßfeder SF2 (EEx)
Bedienungsvorschrift beachten, insbesondere Stoßfeder SF-2, 455 455 Auslösekopf II
Teil Nr. 453 / 454 vom Flaschenventil abschrauben

Stand: 05.98 TSM-Brz


Technisches Datenblatt 5-450-0015
458 458 Schleichgasventil SGV-1
Bestell-Nr.

22.04.2009 15:13:52
Mehrbereichsanlage, einfacher Personenschutz

27 l - Steuerflasche bis max. 40 Löschmittelflaschen


80 l - Steuerflasche bi s max. 200 Löschmittelflaschen

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 131



INERGEN
INERGEN
® plus
® 300
200 bar

66 - 73
66 - 73 Hupen, Wecker 230 V, 24 V
77* + 82*
77* + 82* Brandmeldesystem mit Rauchmelder
und Handauslösung
79 79 Handauslösung (Ex)
83 83 Alarmdruckschalter
140 140 Prüfanschluß für Alarmdruckschalter
144 Endschalter
410 410, 411 INERGEN® - Düse
411 418 - 420 Bereichsventil
421 Blockierhahn mit Entlüftung
425 425 Drucküberwachungseinrichtung
427 Filter DN 8
INERGEN® - System 7 (200 bar) VdS

429 Einsatz- Reserve- Umschaltung


Für Funktionsprüfung: 432 Prüf- und Entlastungseinrichtung
Bedienungsvorschrift beachten, insbesondere Stoßfeder SF-2, 433 433 Druckkontrolleinrichtung DKE4
Teil Nr. 453 / 454 vom Flaschenventil abschrauben und 434 Flasche 80 l - 200 bar

Stand: 05.98 TSM-Brz


Technisches Datenblatt 5-450-0017
Inspektionshähne in EPSL- 2 schließen. 435 Flaschenventil Cl 12 - 4 / MK - 1

Bestell-Nr.
131

22.04.2009 15:13:53
Einbereichsanlage, ohne Reservebatterie, erhöhter Personenschutz III
1 Pilotflasche und 19 Folgeflaschen
132

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 132


INERGEN
INERGEN
® plus
® 200

70-73,
300bar
bar

201-215,
220,
226 + 227 Akustische Alarmorgane
251 FAST 2000® System
79 Handauslösung (Ex)
83 Alarmdruckschalter
140 Prüfanschluß für Alarmdruckschalter
162 Drucküberwachungseinrichtung KM-3
163 Druckkontrolleinrichtung DKE-5
434 Flasche 80 l - 200 bar
435 Flaschenventil CI
436 Sammelrohr - 200 bar
437 Rückschlagventil
438 Anschlußschlauch DN 10
439 Steuerschlauch DN 8
440-442 Druckreduziereinheit DRE-2
443 HF-Fittinge
445 Schrittmotor SMV-1
452 Blockiereinrichtung
INERGEN® - System 10 (200 bar) VdS

455 Auslösekopf II
458 Schleichgasventil
459 GRD-Düse 1“
459 GRD-Düse 1/2“

Stand: 08.2003 TSM-Brz


Technisches Datenblatt 5-450-0020
460 GOD-Düse
Bestell-Nr.

22.04.2009 15:13:54
Einbereichsanlage erhöhter Personenschutz Stufe III
> = 21 Flaschen

21 - 40 Flaschen: 27 l Steuerflasche

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 133


41 -200 Flaschen: 80 l Steuerflasche

INERGEN

70-73,
INERGEN
® plus

201-215,
220,
® 300

226 + 227 Akustische Alarmorgane


251 FAST 2000® System
200 bar

79 Handauslösung (Ex)
83 Alarmdruckschalter
140 Prüfanschluß für Alarmdruckschalter
462 Drucküberwachungseinrichtung KM-3
427 Filter DN 8
429 Einsatz-Reserve-Umschaltung
432 Prüf- und Entlastungseinrichtung
463 Druckkontrolleinrichtung DKE-5
434 Flasche 80 l - 200 bar
435 Flaschenventil CI
436 Sammelrohr - 200 bar
437 Rückschlagventil
438 Anschlußschlauch DN 10
439 Steuerschlauch DN 8
440-442 Druckreduziereinheit DRE-2
443 HF-Fittinge
445 Schrittmotor SMV-1
447 Steuerflasche
452 Blockiereinrichtung
INERGEN® - System 11 (200 bar) VdS

455 Auslösekopf II
458 Schleichgasventil
459 GRD-Düse 1“
459 GRD-Düse 1/2“

Stand: 08.2003 TSM-Brz


Technisches Datenblatt 5-450-0021
460 GOD-Düse
Bestell-Nr.
133

22.04.2009 15:13:55
Einbereichsanlage erhöhter Personenschutz Stufe III
Unterschiedliche Verzögerungszeiten der Bereiche
134

bis 40 Flaschen: 27 l Steuerflasche


> 40 Flaschen = < 200 Flaschen: 80 l Steuerflasche

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 134


70-73,
201-215,
220,
INERGEN

226 + 227 Akustische Alarmorgane


INERGEN

251 FAST 2000® System


® plus

79 Handauslösung (Ex)
83 Alarmdruckschalter
® 200

140 Prüfanschluß für Alarmdruckschalter


144 Endschalter
300bar
bar

418 - 420 Bereichsventil


421 Blockierhahn mit Entlüftung
425 Drucküberwachungseinrichtung KM-3
427 Filter DN 8
429 Einsatz-Reserve-Umschaltung
432 Prüf- und Entlastungseinrichtung
433 Druckkontrolleinrichtung
434 Flasche 80 l - 200 bar
435 Flaschenventil CI
436 Sammelrohr - 200 bar
437 Rückschlagventil
438 Anschlußschlauch DN 10
439 Steuerschlauch DN 8
440-442 Druckreduziereinheit DRE-2
443 HF-Fittinge
447 Steuerflasche
448 EPSL- Steuerung mit Schrittmotor
451 Prüftasche
455 Auslösekopf II
456 Druckminderer
INERGEN® - System 12.1 (200 bar) VdS

458 Schleichgasventil
459 GRD-Düse 1“
459 GRD-Düse 1/2“

Stand: 11.2001 TSM-Brz


Technisches Datenblatt 5-450-0022
460 GOD-Düse
Bestell-Nr.

22.04.2009 15:13:57
INERGEN ® plus
INERGEN ® 300
200 bar INERGEN® - Flaschenbatterie 200 bar
135
Bestell-Nr.

* empfohlene Richtwerte
requirement

N = Anzahl der Flaschen


no. of cylinders

Technisches Datenblatt 5-451-02


Stand: 01.2008 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 135 22.04.2009 15:13:59


INERGEN® plus
INERGEN ® 200
300bar
bar INERGEN® - Flaschenbatterie 200 bar
136
Bestell-Nr.
Flaschentyp
80 L - Flasche 67 L -Flasche 27 L - Flasche
40 L - Flasche
L1 bis OK 1765 1475 1010
Halteschiene
L2 bis Mitte 2067 1807 1342
Sammelrohr
L3 bis OK 2155 1895 1430
DRE-2N
DN 50
L4 bis OK 2190 1930 -
DRE-2N
DN 80

alle Maße in mm

Pos. - Nr. Bennenung Techn. Datenblatt


1 INERGEN® - Flaschen 5-412-09 - 5-412-12
2 5-436-02
Anschlußschlauch DN 10 / 200 bar
3 INERGEN® - Sammelrohr - 200 bar 5-433-03
5-433-04
Hochdruck - Fittings HF
4 Druckkontrolleinrichtung DK 4 Drucküberwachungseinrichtung KM 2 5-457-04
5-457-02
5-457-03
5 Stoßfeder SF 2 5-425-1
alternativ: Stoßfeder SF 2 EEx 5-425-2
6 Zubehör für Cl 12 - 4 (hier Auslösekopf) 5-422-5
7 Blockiereinrichtung für Einbereichsanlagen 5-476-02
8 Steuerleitung INERGEN® - Batterie 200 bar 5-437-11
9 Halterung für INERGEN® - Batterie nicht dargestellt: freistehender Ständer 5-452-3
für INERGEN® - Batterie 5-452-

10 INERGEN® - Steuerflasche 5-412-9


5-412-12
12 Druckreduziereinheit DRE -2N
nicht dargestellt
5-447-02

14 Prüf- und Entlastungseinrichtung 5-437-10


18 Entlastungsleitung mit Schlauch und Kupplung -

Technisches Datenblatt 5-451-02


Stand: 01.2000 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 136 22.04.2009 15:13:59


INERGEN ® plus
INERGEN ® 300
200 bar INERGEN® - Flasche 80 l / 200 bar
als Steuerflasche 137
Bestell-Nr.
Die INERGEN - Flasche besteht aus nahtloser Stahlflasche, Schnellöffnungsventil, Transportschutzkappe und
®

IINERGEN® - Füllung.

Technische Daten

Nennvolumen: 80 l K0 240 451 6


Flaschenventil: CI 12*
Nennfüllung: 23,9 kg / 16,8 m3
Fülldruck: 195 - 200 bar / 15 °C
Prüfdruck: 300 bar
Werkstoffe: Stahl, nahtlos für Flasche
Temperguß für Schutzkappe
Messing für Ventil
Transportgewichte: ca. 85 kg - 103 kg leer
ca. 110 kg - 128 kg gefüllt

Stahlflaschen ausgelegt nach Direktive 84/525/CEE, Abnahme


durch TÜV-D sowie, wenn notwendig, durch weitere unabhän-
gige Prüfinstanzen, soda eine ordnungsgemäße Verwendung in
D, NL, B und F möglich ist.

*CI 12-4: siehe Technisches Datenblatt 5-422-03


*CI 12-6: siehe Technisches Datenblatt 5-422-06

** Aufkleber siehe Technisches Datenblatt Nr. 5-412-13

Druck-Temperatur-Diagramm INERGEN® 52.40.08

Fülldruck

max. 200 bar / 15 °C


min. 195 bar / 15 °C

Technisches Datenblatt 5-412-09


Stand: 10.2000 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 137 22.04.2009 15:13:59


INERGEN® plus
INERGEN ® 200
300bar
bar INERGEN® - Flasche 67 l / 200 bar
138
Bestell-Nr.
Die INERGEN - Flasche besteht aus nahtloser Stahlflasche, Schnellöffnungsventil, Transportschutzkappe und
®

INERGEN®- Füllung.

Technische Daten

Nennvolumen: 67 l K0 240 414 6


Flaschenventil: CI 12*
Nennfüllung: 20,1 kg / 14,1 m3
Fülldruck: 195 - 200 bar / 15°C
Prüfdruck: 300 bar
Werkstoffe: Stahl, nahtlos für Flasche
Temperguß für Schutzkappe
Messing für Ventil
Transportgewichte: ca. 74 kg - 90 kg leer
ca. 94 kg - 110 kg gefüllt

Stahlflaschen ausgelegt nach Direktive 84/525/CEE, Abnahme


durch TÜV-D sowie, wenn notwendig, durch weitere unabhän-
gige Prüfinstanzen, sodaß eine ordnungsgemäße Verwendung
in D, NL, B und F möglich ist.

*CI 12-4: siehe Technisches Datenblatt 5-422-03


*CI 12-6: siehe Technisches Datenblatt 5-422-06

** Aufkleber siehe Technisches Datenblatt Nr. 5-412-13

Druck-Temperatur-Diagramm INERGEN® 52.40.08

Fülldruck

max. 200 bar / 15 °C


min. 195 bar / 15 °C

Technisches Datenblatt 5-412-10


Stand: 10.2000 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 138 22.04.2009 15:14:00


INERGEN ® plus
INERGEN ® 300
200 bar INERGEN® - Flasche 40 l / 200 bar
139
Bestell-Nr.
Die INERGEN - Flasche besteht aus nahtloser Stahlflasche, Schnellöffnungsventil, Transportschutzkappe und
®

IINERGEN® - Füllung.

Technische Daten

Nennvolumen: 40 l K0 240 4136


Flaschenventil: CI 12*
Nennfüllung: 12,0 kg / 8,4 m3
Fülldruck: 195 - 200 bar / 15°C
Prüfdruck: 300 bar
Werkstoffe: Stahl, nahtlos für Flasche
Temperguß für Schutzkappe
Messing für Ventil
Transportgewichte: ca. 41 kg - 50 kg leer
ca. 53 kg - 62 kg gefüllt

Stahlflaschen ausgelegt nach Direktive 84/525/CEE, Abnahme


durch TÜV-D sowie, wenn notwendig, durch weitere unabhän-
gige Prüfinstanzen, sodaß eine ordnungsgemäße Verwendung
in D, NL, B und F möglich ist.

*CI 12-4: siehe Technisches Datenblatt 5-422-03


*CI 12-6: siehe Technisches Datenblatt 5-422-06

** Aufkleber siehe Technisches Datenblatt Nr. 5-412-13

Druck-Temperatur-Diagramm INERGEN® 52.40.08

Fülldruck

max. 200 bar / 15 °C


min. 195 bar / 15 °C

Technisches Datenblatt 5-412-11


Stand: 10.2000 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 139 22.04.2009 15:14:01


INERGEN® plus
INERGEN ® 200
300bar
bar INERGEN® - Flasche 27 l / 200 bar
140
Bestell-Nr.
Die INERGEN - Flasche besteht aus nahtloser Stahlflasche, Schnellöffnungsventil, Transportschutzkappe und
® K0 240 412 6
IINERGEN® - Füllung.

Technische Daten

Nennvolumen: 27 l
Flaschenventil: CI 12*
Nennfüllung: 7,9 kg / 5,6 m3
Fülldruck: 195 - 200 bar / 15 °C
Prüfdruck: 300 bar
Werkstoffe: Stahl, nahtlos für Flasche
Temperguß für Schutzkappe
Messing für Ventil
Transportgewichte: ca. 31 kg - 38 kg leer
ca. 40 kg - 49 kg gefüllt

Stahlflaschen ausgelegt nach Direktive 84/525/CEE, Abnahme


durch TÜV-D sowie, wenn notwendig, durch weitere unabhän-
gige Prüfinstanzen, soda eine ordnungsgemäße Verwendung in
D, NL, B und F möglich ist.

Stahlflaschen ausgelegt nach Direktive 84/525/CEE, Abnahme


durch TÜV-D sowie, wenn notwendig, durch weitere unabhän-
gige Prüfinstanzen, sodaß eine ordnungsgemäße Verwendung
in D, NL, B und F möglich ist.

*CI 12-4: siehe Technisches Datenblatt 5-422-03


*CI 12-6: siehe Technisches Datenblatt 5-422-06

** Aufkleber siehe Technisches Datenblatt Nr. 5-412-13

INERGEN®-Flasche 27 l / 200 bar INERGEN® 52.40.08

Fülldruck

max. 200 bar / 15 °C


min. 195 bar / 15 °C

Technisches Datenblatt 5-412-12


Stand: 10.2000 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 140 22.04.2009 15:14:02


INERGEN ® plus
INERGEN ® 300
200 bar INERGEN® - Flasche 80 l / 200 bar
141
Bestell-Nr.
Die INERGEN - Flasche besteht aus nahtloser Stahlflasche, Schnellöffnungsventil, Transportschutzkappe und
®

INERGEN® - Füllung.

Technische Daten

Nennvolumen: 8l K0 240 401 6


Flaschenventil: CI 12*
Nennfüllung: 2,4 kg / 1,7 m3
Fülldruck: 195 - 200 bar / 15 °C
Prüfdruck: 300 bar
Werkstoffe: Stahl, nahtlos für Flasche
Temperguß für Schutzkappe
Messing für Ventil
Transportgewichte: ca. 11 kg - 15 kg leer
ca. 13 kg - 17 kg gefüllt

Flasche gemäß 99/36/EG (TPED), -Stempelung, Kennzeich-


nung nach EN 1089, Gewinde 1“ NGT min. 25 mm lang.

*CI 12-4: siehe Technisches Datenblatt 5-422-03


*CI 12-6: siehe Technisches Datenblatt 5-422-06

** Aufkleber siehe Technisches Datenblatt Nr. 5-412-13

Druck-Temperatur-Diagramm INERGEN® 52.40.08

Fülldruck

max. 200 bar / 15 °C


min. 195 bar / 15 °C

Technisches Datenblatt 5-412-16


Stand: 02.2004 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 141 22.04.2009 15:14:03


INERGEN ® 200 bar
® plus Anschlußschlauch DN 10 / 200 bar
INERGEN 300
200bar
bar
142
Bestell-Nr.
®
Geeignet für Anwendung in INERGEN - Anlagen, 200 bar
Systemdruck.

K0 247 0226

Technische Daten

Nenndurchmesser: 10 mm
Max. Betriebsdruck: 240 bar
Prüfdruck: 480 bar
Min. Biegeradius: 60 mm
Umgebungstemperatur: - 20°C ... + 55°C
Werkstoff: Thermoplaste / Stahl, verzinkt
Gewicht: » 0,35 kg

Technisches Datenblatt 5-436-02


Stand: 07.98 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 142 22.04.2009 15:14:04


INERGEN ® 200
® plus Schnellöffnungsventil CI 12-6
INERGEN 300 bar
143
Bestell-Nr.
Das Schnellöffnungsventil CI 12-6 ist ein automatisch oder
manuell zu öffnendes Flaschenventil für INERGEN®.
Der automatische Öffnungsvorgang kann elektrisch und/oder
pneumatisch eingeleitet werden. Funktionsbeschreibung
Das Schnellöffnungsventil wird durch INERGEN® - Gas direkt an-
gesteuert. Bei Freigabe des Steuergases öffnet der Steuerkolben K0 241 025 6
den Ventilteller und das Löschmittel INERGEN® strömt aus.
Wird das Steuergas abgesperrt, so wird das Ventil sowohl durch
den Fließdruck, als auch durch die eingebaute Rückholfeder
geschlossen. Eine Berstscheibe ist eingebaut.

Technische Daten

Nenndurchmesser: 12 mm
Max. Fülldruck: 200 bar / 15°C
Min. Steuerdruck bei 200 bar Fülldruck: 100 bar
Max. Betriebsdruck: 240 bar
Gewicht: ≈ 1,1 kg
Werkstoff: Messing
Nennberstdruck der Berstscheibe: 270 bar

1) Ausgang Löschmittel und Füllstutzen mit Schutzkappe


2) Anschlußkappe ASK-1mit Eingang Steuergas
3) Prüfstutzen
4) Berstscheibensicherung
5) Flascheneinschraubstutzen
- Max. Drehmoment: 220 Nm +20 Nm
- empfohlenes Dichtmaterial: PTFE-Band

Für Füllanweisung, Ersatzteile und Spezialwerkzeuge siehe


5-422-07.

Technisches Datenblatt 5-422-06


Stand: 01.2001 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 143 22.04.2009 15:14:05


INERGEN® plus
INERGEN ® 200
300bar
bar INERGEN® - Sammelrohr 200 bar
144
Bestell-Nr.
Das Sammelrohr wird auftragsgebunden gefertigt und mit den
benötigten Anschlüssen und Rückschlagventilen ausgestattet.
Es ist geeignet für Anwendungen in INERGEN® - Anlagen,
Systemdruck 200 bar. Systemabstand = Flaschenabstand =
280 mm.

Es sind alle Ausführungen lieferbar von 2 Flaschenanschlüssen,


einreihige Anordnung (Länge = 560 mm) bis max. 15 Flaschen-
anschlüsse, dreireihige Anordnung (Länge = 1400 mm).

Technische Daten

Nenndurchmesser: DN 50
Max. Betriebsdruck: 240 bar
Prüfdruck: 320 bar
Werkstoffe: Sammelrohr 1): Stahl, verzinkt
Rückschlagventil 2): Messing
Gewicht: Pro 280 mm Länge: ca. 5,4 kg

Rückschlagventil, siehe auch Technisches Datenblatt 5-476-01.

Das Sammelrohr ist ausgestattet mit Anschlußgewinde nach


ISO 228, wobei L = G2“ Linksgewinde und R = G2“ Rechtsge-
winde bedeutet.
Das Linksgewinde wird durch eine umlaufende Rille ** gekenn-
zeichnet.

Die dargestellte Ausführung zeigt ein Sammelrohr für 9 Flaschen,


dreireihige Anordnung.

Technisches Datenblatt 5-433-03


Stand: 11.98 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 144 22.04.2009 15:14:05


INERGEN ® plus
INERGEN ® 300
200 bar Elektro - pneumatische Steuerlogik EPSL - 2
145
Bestell-Nr.
Anwendung Funktion

Die EPSL–2 ermöglicht in Inertgas – Anlagen (INERGEN®, Ar, N2, Die EPSL–2 wird über den Steuergaseingang von einer Steu- auf Anfrage
IG55 und CO2) über einen elektrischen, bereichsbezogenen Auslö- ergasflasche mit Druck versorgt. Der Versorgungsdruck von
seimpuls die Ansteuerung und Auslösung von Bereichsventilen 200bar wird durch einen Druckminderer auf 10bar reduziert.
und die Auslösung der zugeordneten Flaschenbatteriegruppe(n). Im Auslösefall wird die Steuerflasche gleichzeitig mit dem
Alle Steuerungselemente sind zentral in einem Schrank geschützt für den entsprechenden Bereich zuständigen Magnetventil
untergebracht. Außerdem ist die Möglichkeit für Funktionsprü- ausgelöst. Über das Magnetventil wird das Bereichsventil mit
fungen gegeben, ohne Löschmittel auszulösen. Ein Türkontakt- Druck versorgt, um dieses zu öffnen. Erst nach Erreichen eines
schalter signalisiert das Öffnen des Schrankes. bestimmten Druckes in der Steuerleitung öffnet das pneuma-
tische Wegeventil und steuert die Umschaltventile an.

Bedienung und Wartung


Wandmontage:

Die EPSL–2 wird vor der Auslieferung einer Druck- und Funkti- Die EPSL ist mit Halteschienen zur einfachen Wandmontage
onsprüfung unterzogen. Nach Anschluss der Ein und Ausgangs- ausgestattet.
leitungen, der Elektroanschlüsse, sowie nach Einstellung der
Verzögerungszeit (wenn SMV vorhanden), siehe hierzu auch
Bedienungsanweisung M414/83, ist die EPSL-2 einsatzbereit.
Die EPSL–2 ist den empfohlenen Wartungszyklen zu unterziehen,
die mit Funktions- und Dichtheitskontrollen durchzuführen sind.
(siehe hierzu auch Bedienungsvorschrift 5-497-01).

Technisches Datenblatt 5-467-08


Stand: 31.Mrz.2009 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 145 22.04.2009 15:14:06


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Elektro - pneumatische Steuerlogik EPSL - 2
146
Bestell-Nr.
Schrankmaße und Ausführungen

Typ B H T s Gewicht Ausführung Max. Anzahl Max. Anzahl


(mm) (mm) (mm) (mm) (max. kg) Löschbereiche Batteriegruppen

7.5 800 1200 400 400 116 S, ST 7 5

8.4 600 760 350 200 56 N, NN 8 4

12.7 1000 760 300 200 N, NN 12 7

Ausführungskürzel:

N - Normalausführung Technische Daten


NN - Normalausführung mit Handnotauslösung
S - mit Schrittmotor Nennspannung: 24V±15% DC
ST - mit Schrittmotor und Stoptaster Max. Strom: 0,6 A
Nenndruck: 200 bar
Max. Betriebsdruck: 240 bar
Steuerdrücke: Bereichsventil:10 bar;
Flaschenbatterie: 200±40 bar
Steuerschema
Umgebungstemperaturen: 0°C ... +50°C
Mediumtemperaturen: -10°C ... +50°C
(Vereinfachte Darstellung) Schutzklasse: IP44
Werkstoffe: Stahl (korrosionsgeschützt),
Aluminium- , Kupfer –
Legierungen, Kunststoffe
1. Filter Anforderung: DIN EN 12094-2 und
2. Druckminderer CEA 4011
3. Magnetventil Bereichssteuerung Zulassung: VdS
4. Pneumatisches Wegeventil Kennzeichnung:
5. Rückschlagventilblock Zertifizierungsstelle: 0786 – VdS
6. Schrittmotor SMV-2 EG-Konformitätszertifikat: 0786 – VdS – 30075
7. Manuelles Entlüftungsventil Anbringung CE-Kennzeichen: siehe Baujahr
8. Umsetzerventil Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
9. Prüfmanometer Feuerschutz und Sicherheit
10. Inspektionshahn Waltherstr. 51
11. Prüf- und Entlastungseinrichtung 51069 Köln
Für Bestellungen ist die Bestellliste KS249-EPSL2-SMV2
zu verwenden.

Technisches Datenblatt 5-467-08


Stand: 20.Apr.2007 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 146 22.04.2009 15:14:06


INERGEN®® -plus
INERGEN Allgemein
300 bar Freistehender Ständer für INERGEN®
- Batterie 150, 200 und 300 bar 147
Bestell-Nr.
Technische Daten Zubehör

Werkstoff: Stahl, pulverbeschichtet RAL 3000 Befestigungsschrauben sind unter den folgenden
Gewicht: ~ 16 kg Bestellnummer zu beziehen:
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit passend für: 150 bar - Technik K0 243 064 6
Waltherstraße 51 200 und 300 bar - Technik K0 240 109 6
51069 Köln

K0 240 142 6

Technisches Datenblatt 5-452-02


Stand: 25.Okt.2006 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 147 22.04.2009 15:14:06


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Halterung für INERGEN® - Flaschenbatterie
148
Bestell-Nr.
Die Halterung besteht aus den folgenden Teilen: 1.Halteschiene,
2. Flaschenhaltering, 3. Halteklammer und 4. Sammelrohrträger.

1. Halteschiene Halteschiene Gewicht


560 1,5 kg K0 240 102 6
Die Halteschiene wird an der Wand (Wandanordnung) oder
am Ständer (freistehende Anordnung) befestigt und dient zur 840 840 K0 240 104 6
Aufnahme der Sammelrohrträger und der Halteklammern.

2. Flaschenhaltering

Gewicht 2,3 kg K0 240 140 6

3. Halteklammer

Gewicht 0,06 kg
K0 240 080 6

Technisches Datenblatt 5-452-03


Stand: 04.99 / TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 148 22.04.2009 15:14:07


INERGEN®® -plus
INERGEN Allgemein
300 bar Steuerschlauch DN8 / 400
149
Bestell-Nr.
Anwendung
K0 241 463 6

Der Steuerschlauch wird in Löschanlagen mit gasförmigen Lösch-


mitteln, die in Gebäuden als Teil einer Anlage installiert sind,
eingesetzt. Der Steuerschlauch ist für den Einsatz in INERGEN®
plus -Systemen mit DRV-Technologie bestimmt.

Funktion
Der Steuerschlauch wird zur Verbindung der Steuergaseingänge
der Druckregulierventile benötigt.

Technische Daten

Nenndurchmesser: 8 mm
Systemdruck: ~ 60 bar
Betriebsdruck: max. 90 bar
Prüfdruck: 250 bar
Mindestbiegeradius: 55 mm
Umgebungstemperatur: -20 °C … +50 °C
Medium: INERGEN® (IG541),
N2, Ar, IG55
Werkstoffe: Gummi / Stahl,
verzinkt
Gewicht: 0,75 kg

Technisches Datenblatt 5-436-05


Stand: 15.Sep.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 149 22.04.2009 15:14:08


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Druckreduziereinheit DRE-2N für
150 Einbereichsanlagen
Bestell-Nr.
Die Druckreduziereinheit DRE-2N ist geeignet um in INERGEN ®

-Anlagen den Systemdruck von 200 bar auf maximal 60 bar zu


mindern. Sie wird eingebaut zwischen der INERGEN® Flaschen-
batterie und dem Düsenrohrnetz bei Einbereichsanlagen.

Technische Daten

Max. Betriebsdruck: 240 bar


Prüfdruck: 320 bar
Max. Anzugsmoment
der Schraubenbolzen: DN 50 / 28 Nm
DN 80 / 76 Nm
Gewicht: DN 50 / 9,3 kg
DN 80 / 23,7 kg
Zulassung: VdS – G399005

Werkstoffe

Flansche: Alu-Bronze
Blende: Messing Die Druckreduziereinheit besteht aus folgenden Komponenten:
Schraubenbolzen: Edelstahl
1) Eingangsflansch mit einem O-Ring
2) Blende mit zwei O-Ringen
3) Ausgangsflansch, ohne O-Ring
4) Schraubenbolzen mit U-Scheiben und Muttern (6 x am
Umfang)

Masse

Nenndurchmesser Type: DRE-2N, DN 50


DN 50 DN 80 Eingangsflansch DN 50 K0 240 373 6
A 170 mm 240 mm Blende DN 50, D= ............ *mm K0 242 756 6
B 128 mm 147 mm O-Ring für Blende DN 50 K0 010 105 6
D 3 – 12 in 0,5 mm 20 – 56 in 2,0 mm Ausgangsflansch DN 50 K0 240 373 6
Schritten Schritten
Schraubenbolzen, M 12x85 K0 058 013 6
13 – 35 in 1,0 mm
Schritten
GA G 2“ – ISO 228 G 3” – ISO 228
GE G 2“ – ISO 228 G 3” – ISO 228
Type: DRE-2N, DN 80
Eingangsflansch DN 80 K0 240 371 6

Blende DN 80, D= ............ *mm K0 242 758 6


O-Ring für Blende DN 80 K0 010 178 6
Ausgangsflansch DN 80 K0 240 371 6
Schraubenbolzen, M 16x110 K0 058 023 6

Technisches Datenblatt 5-447-02


Stand: 19.Dez.2006 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 150 22.04.2009 15:14:10


INERGEN®® -plus
INERGEN Allgemein
300 bar Druckreduziereinheit DRE-2S für
Einflaschenanlagen 151
Bestell-Nr.
Funktion

Die Druckreduziereinheit DRE-2S ist geeignet um in INERGEN® -


Einflaschenanlagen den Systemdruck von 200 bar auf maximal
60 bar zu mindern. Sie wird eingebaut zwischen der INERGEN®
- Einzelflasche und dem Düsenrohrnetz.
Es stehen zwei Varianten zur Verfügung: DRE-2S (M18) und DRE-
2S (M24) passend zum Gewinde des jeweiligen
Anschlußschlauchs.

Technische Daten

Betriebsdruck: max. 240 bar


Prüfdruck: 320 bar
Blendendurchmesser „D“: ø1 – ø2,5 mm/ mit Sieb 1) in
0,5 mm Schritten
ø3 – ø6 mm/ ohne Sieb in
0,5 mm Schritten

Geeignet für den Einsatz in INERGEN® - Anlagen:


200 bar-Anlagen 300 bar- Anlagen
G wird nach der Berechnung festgelegt
D 42 mm 43 mm
L 3 – 12 in 0,5 mm 20 – 56 in 2,0 mm
Schritten Schritten
13 – 35 in 1,0 mm
Schritten
SW 22 24
L1 12 13 Bestellung über Stückliste: KS241DRE-2S-
1FLAS

Umgebungstemperatur: -20°C … +50°C


Medium: N2, Ar, IG55, INERGEN®
Werkstoff: Messing
Gewicht: ~ 0,1 kg
Zulassung: VdS – G399006
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstraße 51
51069 Köln

Technisches Datenblatt 5-447-03


Stand: 09.Nov.2007 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 151 22.04.2009 15:14:11


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Druckkontroll - Einrichtung DKE-5
152
Bestell-Nr.
Anwendung Technische Daten

Die Druckkontroll-Einrichtung wird in Löschanlagen mit gas- Typ: Rohrfedermanometer K0 241 098 6
förmigem Löschmittel, die in Gebäuden als Teil einer Anlage Klasse: 1,6
installiert sind, eingesetzt. Gewicht: ca. 0,15 kg
Max. Betriebsdruck: 240 bar
Messbereich: 0 – 300 bar
Umgebungstemperatur: -20 °C … +50 °C
Einbaulage: wie dargestellt
Funktion Anschlußgwinde: Sondergewinde
Werkstoff: verschiedene Metalle
Die Druckkontroll-Einrichtung DKE-5 dient zur Anzeige des korrosionsgeschützt
Flaschendruckes von INERGEN® - Flaschen. Zulassung: VdS Gxxxxxx
Kennzeichnung:
Zertifizierungsstelle: 0786 – VdS
EG-Konformitätszertifikat: 0786-CPD-xxxxx
Benutzung und Wartung Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstraße 51
Der Anschluss erfolgt am Prüfstutzen des Flaschenventils CI 12. 51069 Köln
Bei der Montage der DKE-5 erfolgt die Abdichtung bereits beim
Eindrücken des Stiftes in den Prüfstutzen. Hierdurch kann der Ersatz O-Ring: K0 010 005 6
Anbau und der Abbau verlustfrei erfolgen.

Montagehinweis

Beim Anschließen der Druckkontrolleinrichtung an das Flaschen-


ventil ist darauf zu achten, dass die Überwurfmutter (SW 19) mit
dem Werkzeug nur handfest angezogen werden darf.

Anforderung

DIN EN 12094-10 und VdS 4012

Zugehörigkeit

Druckkontrolleinrichtungen Ventile
Drucküberwachungseinrichtungen
SVI 12-8 CI 12-4 CI 12-6 CI 12-8 CI 12-9

DKE-3 Ja Nein Nein Nein Nein K0 241 095 6

DKE-4 Nein Ja Ja Nein Nein K0 241 096 6

DKE-5 Nein Nein Ja Nein Nein K0 241 098 6

DKE-6 Nein Nein Nein Ja Ja K0 241 098 7

KM-2 Ja Ja Ja Nein Nein K0 241 097 6

KM-3 Nein Nein Ja Nein Nein K0 241 091 6

KM-4 Nein Nein Ja Ja Ja K0 241 099 6

Technisches Datenblatt 5-457-05


Stand: 03.Sep.2007 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 152 22.04.2009 15:14:12


INERGEN®® -plus
INERGEN Allgemein
300 bar Druckkontroll - Einrichtung DKE-5
153
Bestell-Nr.
Anwendung Technische Daten

Die Druckkontroll-Einrichtung wird in Löschanlagen mit gas- Typ: Rohrfedermanometer K0 241 098 7
förmigem Löschmittel, die in Gebäuden als Teil einer Anlage Klasse: 1,6
installiert sind, eingesetzt. Gewicht: ca. 0,15 kg
Max. Betriebsdruck: 360 bar
Messbereich: 0 – 400 bar
Umgebungstemperatur: -20 °C … +50 °C
Einbaulage: wie dargestellt
Funktion Anschlußgwinde: Sondergewinde
Werkstoff: verschiedene Metalle
Die Druckkontroll-Einrichtung DKE-6 dient zur Anzeige des korrosionsgeschützt
Flaschendruckes von INERGEN® -Flaschen. Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstraße 51
51069 Köln
Benutzung und Wartung Ersatz O-Ring: K0 010 005 6

Der Anschluss erfolgt am Prüfstutzen des Flaschenventils CI 12. Molykotepaste :


Bei der Montage der DKE-6 erfolgt die Abdichtung bereits beim K0 080 483 6
Eindrücken des Stiftes in den Prüfstutzen. Dieser Stift ist vor
jeder Montage mit Molykotepaste leicht einzufetten.
Hierdurch kann der Anbau und der Abbau verlustfrei erfolgen.

Montagehinweis

Beim Anschließen der Druckkontrolleinrichtung an das Flaschen-


ventil ist darauf zu achten, dass die Überwurfmutter (SW 19) mit
dem Werkzeug nur handfest angezogen werden darf.

Anforderung

DIN EN 12094-10 und VdS 4012

Zugehörigkeit

Druckkontrolleinrichtungen Ventile
Drucküberwachungseinrichtungen
SVI 12-8 CI 12-4 CI 12-6 CI 12-8 CI 12-9
DKE-3 Ja Nein Nein Nein Nein K0 241 095 6

DKE-4 Nein Ja Ja Nein Nein K0 241 096 6

DKE-5 Nein Nein Ja Nein Nein K0 241 098 6

DKE-6 Nein Nein Nein Ja Ja K0 241 098 7

KM-2 Ja Ja Ja Nein Nein K0 241 097 6

KM-3 Nein Nein Ja Nein Nein K0 241 091 6


KM-4 Nein Nein Ja Ja Ja K0 241 099 6

Technisches Datenblatt 5-457-08


Stand: 18.Mrz.2009 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 153 22.04.2009 15:14:12


INERGEN®® plus
INERGEN - Allgemein
300 bar Drucküberwachungs - Einrichtung KM-5
154
Bestell-Nr.
Anwendung Anforderung

Die Drucküberwachungs-Einrichtung wird in Löschanlagen mit VdS 4012


gasförmigem Löschmittel, die in Gebäuden als Teil
einer Anlage installiert sind, eingesetzt.

Technische Daten

Genauigkeitsklasse: 1.6
Funktion Schutzart: IP 54
max. Betriebsdruck: 360 bar
Die Drucküberwachungseinrichtung dient zur Anzeige des Messbereich: 0 – 400 bar
Flaschendruckes und zur Detektierung von Druckverlusten bei Schaltdruck: 50 - 350 bar
INERGEN® -Flaschen. Die Drucküberwachungseinrichtung be- (voreingestellt auf 270 bar
steht aus dem Kontaktmanometer 1), den beiden Kabelstücken für 300 bar-Technik)
2), 4) und einem Anschlussstück 3). Umgebungstemperatur: -20°C … +50°C
Einbaulage: wie dargestellt
Anschlußgewinde: Sondergewinde
Alarmstrom: 20 mA max. (extern be
grenzt) bei ca. 7,5 VDC
Werkstoffe: verschiedene Metalle,
Benutzung und Wartung korrosionsgeschützt

Aufbau, Montage-Hinweise und Schaltpunkteinstellung gemäß


technischem Datenblatt 5-457-13 sind unbedingt zu
beachten. Der Anschluss erfolgt am Prüfstutzen des Flaschen- Zubehör
ventils CI 12. Bei der Montage der KM-5 erfolgt die Abdichtung
bereits beim Eindrücken des Stiftes in den Prüfstutzen. Hierdurch
kann der Anbau und der Abbau verlustfrei erfolgen. Ersatz O-Ring: K0 010 005 6

K0 241 099 7

Technisches Datenblatt 5-457-12


Stand: 19.Jan.2009 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 154 22.04.2009 15:14:14


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Drucküberwachungs - Einrichtung KM-5
155
Bestell-Nr.
Verdrahtungs-Skizze des Kontaktmanometers

Kontaktstellung entspricht dem Betriebsdruck bei 300 bar.


Der Schaltpunkt liegt bei 270 bar (fallender Druck).

D1 = Zener Diode ZPY 6,2 1+4 für Anschluss an FAST 2000 / 6351

D2 = LED, gelb 3+4 für Anschluss an Fremdzentralen


(Alarmstrom muss durch externen Widerstand auf
RE = Endwiderstand 4k7 20 mA begrenzt werden.)
(für FAST 2000 / 6351)

Zubehör

Zubehör für KM-5 enthält 2 Stck. Kabel je 2000 mm lang. Sie K0 241 092 6
dienen zur Bildung von Abschluss- und Anschlusskabel.
Weiterhin sind 5 Schaltpunkt-Einstell-Schlüssel beigepackt.

Zugehörigkeit

Druckkontrolleinrichtungen Ventile
Drucküberwachungseinrichtungen
SVI 12-8 CI 12-4 CI 12-6 CI 12-8 CI 12-9
DKE-3 Ja Nein Nein Nein Nein K0 241 095 6

DKE-4 Nein Ja Ja Nein Nein K0 241 096 6

DKE-5 Nein Nein Ja Nein Nein K0 241 098 6

DKE-6 Nein Nein Nein Ja Ja K0 241 098 7

KM-2 Ja Ja Ja Nein Nein K0 241 097 6

KM-3 Nein Nein Ja Nein Nein K0 241 091 6

KM-4 Nein Nein Ja Ja Ja K0 241 099 6

KM-5 Nein Nein Ja Ja Ja K0 241 099 7

Technisches Datenblatt 5-457-12


Stand: 19.Jan.2009 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 155 22.04.2009 15:14:16


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Zubehör für Gaslösch - Objektschutz - Düse
156 GOD
Bestell-Nr.
Flanschringe

Anwendung

Zum Befestigen an Kanälen, Maschinen oder ähnlichen Einrich-


tungen sind Flanschringe in 3 Abmessungen verfügbar, die über
den Becher der Gaslösch-Objektschutz-Düse (GOD) geschoben
werden.
Gaslösch-Objektschutz-Düse (GOD) siehe Technisches Daten-
blatt 5-442-04.

Werkstoff

Edelstahl

Bestellangaben

Flanschring für Düsentyp Da [mm] Dl [mm] Di [mm] Schraubenanzahl 1)


GOD 50 85 73 63 4 K0 233 092 6
GOD 70 105 93 83 4 K0 233 094 6
GOD 110 K 2) 145 133 123 6 K0 233 096 6

1) Schraubenempfehlung: Zylinder-Blechschraube mit Schlitz


nach DIN 7971 Form B 3,5 x 13. K0 058 968 6

2) Flanschringe sind nur für Düse GOD 110 K zu verwenden, für


Düsen GOD 110 L sind die Flanschringe nicht geeignet.

Mit 4 bzw. 6 Schrauben wird die Düse mittels Flanschring am


Objekt festgeschraubt.

Technisches Datenblatt 5-442-05


Stand: 04.2004 / TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 156 22.04.2009 15:14:16


INERGEN®® -plus
INERGEN Allgemein
300 bar Handnotauslösung II für CI-Ventile
157
Bestell-Nr.
Die Handnotauslösung II wird verwendet für die manuelle Be-
Bedienung
tätigung des Schnellöffnungsventils, wenn die normale Steuerener-
gie ausgefallen ist. Als zusätzliche Komponente zur elektrischen
oder pneumatischen Auslösung wird die Handnotaus- Sicherungsstift 1) wegziehen und Betätigungshebel 2) in
lösung am Flaschenventil installiert, mit Sicherungsstift versehen Pfeilrichtung drücken.
und verplombt.

Zu beachten ist, daß die personensicherheitstechnischen Aus-


rüstungen der Anlage im Ablauf des weiteren Steuervorganges
unbedingt Berücksichtigung finden.

Technische Daten

Die Handnotauslösung II ist nicht gestattet in VdS-zugelassenen


Systemen. Mindestbetätigungskraft am Hebel: 120 N
Werkstoffe: Messing / Stahl /
Kunststoff
Gewicht: 0,5 kg

K0 240 627 6

Technisches Datenblatt 5-427-03


Stand: 10.2000 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 157 22.04.2009 15:14:19


INERGEN®® plus
INERGEN - Allgemein
300 bar Doppelauslösung II für CI - Ventile
158
Bestell-Nr.
Die Doppelauslösung II ist eine Kombination aus elektrischer
und pneumatischer Auslösung am Flaschenventil der Pilot-
flasche. Sie wird notwendig, wenn aus Sicherheitsgründen zwei
Pilotflaschen eingesetzt werden müssen. Im Normalfall werden
beide elektrisch angesteuert. Durch die Doppelauslösung wer-
den jedoch auch im Störungsfalle, wenn nur eine aktiviert wird,
beide Flaschen geöffnet.

Die Doppelauslösung besteht aus den folgenden Komponenten:

1) Auslösekopf II K0 241 382 6


(siehe auch Technisches Datenblatt 5-422-05)

2) Pneumatikkopf K0 241 388 6


(siehe auch Technisches Datenblatt 5-422-05)

3) Stoßfeder SF-2 K0 246 032 6


(siehe auch Technisches Datenblatt 5-425-01)

4) Gerade Einschraubverschraubung RA6 K0 029 627 6


… Schlauch für Doppelauslösung

Technisches Datenblatt 5-427-04


Stand: 06.99 / TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 158 22.04.2009 15:14:21


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Stoßfeder SF - 2
159
Bestell-Nr.
Die Stoßfeder ist eine elektrische Auslösung für INERGEN - und
® K0 246 032 6
CO2 -Flaschen. Sie ist geeignet zum Anbau an die Ventile der
CI-Typenklasse.

Bestellangaben

Nennspannung: 24 V DC-20% / +15% Vor Montage der Stoßfeder SF-2 auf den Auslösekopf II, Hand-
Leistungsaufnahme: 15 W auslösung oder Pneumatikkopf ist die Stoßfeder zu spannen.
Einschaltdauer: 100 % ED Dazu den Spanner in das Anschlussgewinde schrauben.
Stoßkraft: ~ 560 N Dann die Flügelschraube soweit einschrauben bis ein hörbares
Schutzart: IP 65 Einrasten wahrgenommen wird. Anschließend den Spanner
Umgebungstemperatur: -20°C ... +40°C herausschrauben und mit Ihrem Werkzeug aufbewahren.
Kabelverschraubung: M 16x1,5 Der Spanner ist Bestandteil der Stoßfeder und braucht deshalb
Kabeldurchmesser: ø5 … ø10 mm nicht separat bestellt zu werden.
Gerätesteckdose: DIN 43650
Gewicht: ~ 0,95 kg

Andere Spannungen bzw. Stromarten sind lieferbar.

Technisches Datenblatt 5-425-01


Stand: 14.Jul.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 159 22.04.2009 15:14:22


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Stoßfeder SF - 2 EEx
160
Bestell-Nr.
®
Die Stoßfeder ist eine elektrische Auslösung für INERGEN - und auf Anfrage
CO2 Flaschen. Sie ist geeignet zum Anbau an die Ventile der
CI-Typenklasse.

Technische Daten

Nennspannung: 25 V DC-20% / +10%


Max. Überwachungsstrom: 15 mA bei 0,9V
Leistungsaufnahme: 9W
Einschaltdauer: 100 % ED
Stoßkraft: ~ 560 N
Schutzart: IP 65
Kennzeichnung: II 2 G EEx me II T4
II 2 D T 140°C
Umgebungstemperatur: - 20°C ... +40°C
Kabelverschraubung: M 16 x 1,5
Kabeldurchmesser: max. ø9 mm
Beschaltung: Varistor ist integriert; Freilauf
diode kann entfallen
Gewicht: ~ 0,95 kg
Bestellnummer: Die Stoßfeder SF-2 EEx wird
auftragsgebunden angefertigt.

Andere Spannungen bzw. Stromarten sind lieferbar.

Vor Montage der Stoßfeder SF-2 EEx auf den Auslösekopf II,
Handauslösung oder Pneumatikkopf ist die Stoßfeder zu span-
nen. Dazu den Spanner in das Anschlussgewinde schrauben.
Dann die Flügelschraube soweit einschrauben bis ein hörbares
Einrasten wahrgenommen wird. Anschließend den Spanner he-
rausschrauben und mit Ihrem Werkzeug aufbewahren.
Der Spanner ist Bestandteil der Stoßfeder und braucht deshalb
nicht separat bestellt zu werden.

Technisches Datenblatt 5-425-02


Stand: 14.Jul.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 160 22.04.2009 15:14:22


INERGEN®® -plus
INERGEN Allgemein
300 bar Schrittmotorverzögerung SMV -1
161
Bestell-Nr.
Anwendung

Die SMV–1 ist Bestandteil der TOTAL WALTHER “IMPULS K0 241 397 6
2000“ Technologie. Es handelt sich hierbei um eine elektro–
mecha-nische Verzögerungseinrichtung für den Einsatz auf
Pilotfla-schen in CO2 Hochdruckanlagen und INERGEN® 200bar
Anlagen, sowie zur Auslösung von 200bar Steuergasfla-
schen für die Mehrbereichs anlagensteuerung EPSL–2/ –3 und
INERGEN® / IG55 300bar Anlagen mit erhöhtem Personen-
schutz.

Funktion

Nach einem Meldeeingang wird die SMV–1 von der Zentrale


angesteuert. Nach eingehen des Auslöseimpuls läuft der Schritt-
motor mit der Drehzahl entsprechend der eingestellten Verzöge-
rungszeit an. Über eine Kulisse und einen Betätigungsbolzen wird
gegen Ende der Verzögerungszeit ein Federspeicher ausgelöst,
dessen Kraft die Nadel eines Auslösekopfes (AK–III) durch die
Auslösemembran der INERGEN® / CO2 Ventile CI 12-6/-7 treibt
und diese damit auslöst.

Benutzung und Wartung

Die SMV–1 wird vor Auslieferung funktionsgeprüft und ist, nach


Anschluss der Elektroanschlüsse, nach eventueller Ein-
stellung der Verzögerungszeit (siehe hierzu Bedienungsanwei-
sung M414.83) und Aufschrauben auf den Auslösekopf AK-III
einsatzbereit. Vor der Montage auf den Auslösekopf ist zu kon-
trollieren, ob die SMV–1 gespannt ist. Ist das nicht der Fall, ist die
SMV–1, wie in M414.83 beschrieben, zu spannen. Die SMV–1
ist den üblichen empfohlenen Wartungszyklen zu unterziehen,
die mit Funktionskontrollen sowie Überprüfung der eingestellten
Verzögerungszeit, durchzuführen ist.

Anforderung Zubehör

DIN EN 12094-2 Der Spanner ist Bestandteil des Lieferumfangs der SMV–1 und
braucht nicht separat bestellt zu werden.

Technische Daten
Nennspannung: 24 V ±15% DC
Leistungsaufnahme: 15 W
Einschaltdauer: 100% ED
Stoßkraft: ~ 560N
Umgebungstemperaturen: -20°C … +50°C
Schutzklasse: IP54
Verzögerungszeit: 10s … 60s
Werkstoffe: Aluminium, Edelstähle,
Kupfer-Legierungen,Kunststoffe
Gewicht: ~ 2,5kg
Gewicht Spanner: ~ 0,25 kg
Einbaulage: wie dargestellt
Zulassung: VdS G 302010
Kennzeichnung:
Zertifizierungsstelle: 0786 – VdS
EG – Konformität: 0786 – CPD – 30073
AnbringungCE – Kennzeichen: siehe Baujahr
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstraße 51
51069 Köln
Technisches Datenblatt 5-425-10
Stand: 04.Apr.2007 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 161 22.04.2009 15:14:22


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Schrittmotorverzögerung SMV - 2
162
Bestell-Nr.
Anwendung

Die SMV–2 ist Bestandteil der TOTAL WALTHER “IMPULS K0 241 399 6
2000“ Technologie. Es handelt sich hierbei um eine elektro–
mechanische Verzögerungseinrichtung für den Einsatz in CO2
Niederdruckanlagen (KOTIKA® mit
pN=20bar), sowie in der Mehrbereichsanlagensteuerung
(pN=10bar) EPSL–2 für CO2 Hochdruck und INERGEN®
200bar Anlagen sowie in der EPSL–3 für INERGEN® / IG55
300bar Anlagen mit erhöhtem Personenschutz.

Funktion

Nach einem Meldeeingang wird die SMV – 2 von der Zetrale aus-
gelöst. Nach eingehen des Auslöseimpuls läuft der Schrittmotor
mit der Drehzahl entsprechend der eingestellten Verzögerungs-
zeit an. Über eine Kulisse und einen Betätigungsbolzen wird ge-
gen Ende der Verzögerungszeit der Auslösestößel des Ventiles
gedrückt und damit das Ventil ausgelöst. Die SMV–2 wird über
den Steuergaseingang (1) mit Druck versorgt und nach der
Auslösung fließt das Steuergas über den Anschluss 2 weiter.

Benutzung und Wartung

Die SMV–2 wird vor Auslieferung Druck - und Funktionsgeprüft


und ist, nach Anschluss der Ein- und Ausgangsleitungen, der
Elektroanschlüsse, sowie nach eventueller Einstellung der Ver-
zögerungszeit (siehe hierzu Bedienungsanweisung M414/83),
einsatzbereit. Die SMV–2 ist den üblichen empfohlenen War-
tungszyklen zuunterziehen, die mit Dichtheits - und Funktions-
kontrolle sowie Überprüfung der eingestellten Verzögerungszeit,
durchzuführen ist.

Anforderung

DIN EN 12094-2

Technische Daten

Nenndruck: 10bar / 20bar


Max. Betriebsdruck: 25bar
Nennquerschnitt: 8 mm
Umgebungstemperaturen: 0°C … +50°C
Mediumtemperaturen: - 10°C … +50°C
Medium: CO2 / INERGEN® / N2 / Ar /
IG55
Nennspannung: 24 ±15% V DC
Max. Strom: 0,6 A Zubehör
Schutzklasse: IP54
Verzögerungszeit: 10s … 60s
Werkstoffe: Aluminium, Edelstähle Rücksetzmagnet K0 241 401 0
Kupfer-Legierungen, Kunststoffe
Gewicht: ~ 2,5kg
Einbaulage: wie dargestellt
Zulassung: VdS G 303004
Kennzeichnung:
Anbringung: siehe Baujahr
Zertifizierungsstelle: 0786 – VdS
EG – Konformität: 0786 – CPD – 30074
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstraße 51
Köln

Technisches Datenblatt 5-425-11


Stand: 05.Apr.2007 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 162 22.04.2009 15:14:23


INERGEN®® -plus
INERGEN Allgemein
300 bar Bereichsventilstation für CO2 - und
INERGEN® - Anlagen 163
Bestell-Nr.
Beschreibung

Die Bereichsventilstation wird bei Mehrbereichsanlagen


zwischen Löschmittelbatterie und Düsenrohrnetz eingebaut.
Jeder Löschbereich hat ein eigenes Bereichsventil, das im Aus-
lösefall automatisch öffnet und das Löschmittel strömt in den
entsprechenden Löschbereich. Die einzelnen Bereichsventile
sitzen in Bedienhöhe auf einem Verteilerrohr.
Weitere Details siehe aufgeführte technische Datenblätter.

Pos.-Nr. Benennung Technisches Datenblatt


3 Hochdruck-Fittings HF 5-433-04
7 Blockiereinrichtung 5-467-07
11 Bereichsventil DN 25, 50, 80 5-467-10
12 Druckreduziereinheit 5-467-10
16 Rücksetzwerkzeug -
17 Sicherheitsventil (bei CO2) 5-072-01

Technisches Datenblatt 5-467-05


Stand: 01.2003 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 163 22.04.2009 15:14:23


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Bereichsventilstation für CO2 - und
164 INERGEN® - Anlagen
Bestell-Nr.

Maßtabelle

Verteilerrohr DN 50 80

A min Wandabstand bis 150 150


Mitte Verteilerrohr

H min Höhe Verteilerrohr 765 780


max über Fußboden 860 875

einstellbar durch Verteilerrohr-Halterung

Betriebsdruck / Prüfdruck

Komponente Max. Betriebsdruck Prüfdruck

Pos. 3, 11 u. 12 240 bar 320 bar

Pos. 7 10 bar 15 bar

* alle Maße in mm

Technisches Datenblatt 5-467-05


Stand: 01.2003 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 164 22.04.2009 15:14:23


INERGEN®® -plus
INERGEN Allgemein
300 bar Hochdruck-Bereichsventil HD - BV / 3 (DN25)
für INERGEN® und CO2 165
Bestell-Nr.
Beschreibung Nur bei CO2-Anlagen:

Das Hochdruck-Bereichsventil Typ „HD-BV/3“ ist als Teil einer Anstelle der Blende Teil 5.1 wird ein Zwischenstück Teil 5.2
Inertgas-Feuerlöschanlage im Bereitschaftszustand geschlos- benötigt.
sen und drucklos. Es öffnet nach Ansteuerung der integrierten
Auslöseeinrichtung. Das Bereichsventil des zu flutenden Lösch-
bereiches gibt während der Flutzeit den Weg des Löschmittels Teil Benennung DN
in das Rohrnetz frei. Die geschlossenen Bereichsventile anderer
Löschbereiche verhindern das Ausströmen von Löschmittel in 1 Eingangsflansch K0 240 375 6
die anderen Löschbereiche.
2 O-Ring K0 010 073 6
Das Bereichsventil besteht aus einem Kugelhahn und einem auf
das Ventilgehäuse montierten pneumatischen Drehantrieb. Der 3 Bereichsventil K0 241 124 6
Drehantrieb wird zum Öffnen des Bereichsventils mit Steuergas
bei einem Steuerdruck von 10 bar, beaufschlagt. Nach einer Flu- 4 O-Ring DN25 K0 010 073 6
tung wird das Bereichsventil von Hand geschlossen. (Siehe hier- 5.1 Blende *
zu die entsprechende Bedienungsanleitung.)
5.2 Zwischenstück für CO2 K0 241 134 6
6 O-Ring K0 010 073 6

Anforderung 7 Ausgangsflansch K0 240 375 6


8 Schraubenbolzen K0 058 016 6
DIN EN 12094-5, CEA GEI6-N106/B und VdS CEA 4009
* Die Bohrung ist auftragsgebunden anzugeben.
Bestellung erfolgt auf Liste „KS 241IRDDRE2“.

Technische Daten

max. Betriebsüberdruck: 240 bar INERGEN® /


140 bar CO2
Prüfüberdruck: 320 bar
Steuerüberdruck: 10 bar
Ansteuerdruckbereich: 5 - 10 bar
Umgebungstemperatur: -20 °C ... + 50 °C
Einbaulage: beliebig, vorzugsweise: siehe
Datenblatt 5-467-05
Zulassung: VdS
Kennzeichnung:
Zertifizierungsstelle: 0786-VdS
EG-Konformitätszertifikat: 0786-CPD-30021
Anbringung CE-Kennzeichnung: siehe Baujahr Bereichsventil
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstr. 51
51069 Köln

Werkstoffe

Kugelhahn: Gehäusewerkstoff Aluminium


Kugel/Schaltwelle Edelstahl
Stellantrieb: Gehäusewerkstoff Aluminiumdruckguß
Schaltwelle/Zahnstange Edelstahl

Nur bei INERGEN®-Anlagen

Das Bereichsventil erhält die Druckreduziereinheit im Ausgangs-


bereich und wird zusammen mit der Blende Teil 5.1 und dem
Ein- und Ausgangsflansch zusammengeschraubt. Der Blen-
dendurchmesser muss so berechnet werden, dass der max.
Ausgangsdruck 60 bar beträgt.

Technisches Datenblatt 5-467-10


Stand: 15.Feb.2007 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 165 22.04.2009 15:14:24


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Hochdruck - Bereichsventil HD - BV / 3 (DN25)
166 für INERGEN® und CO2
Bestell-Nr.

Maße in mm

Typ A B C D E F H K L M N Gewicht Anzug ζ-Wert


(kg) der
Schrau-
ben Teil 8
(Nm)

DN25 157 52 43,5 3-12 in 0,5 mm 85 116 259 127 20 22 183 4,3 28 0,25
Schritten,
13-18 in 1 mm
Schritten

Zubehör
K0 242 750 6
Rücksetzwerkzeug:
Wartungsanweisung W414/157 für INERGEN® und CO2 .

Beim Einsatz in 300 bar-Systemen werden folgende


zusätzliche Komponenten benötigt: K0 241 125 6
- Schalteraufbau K0 246 252 6
- Schalter K0 241 132 6
- Befestigungsmaterial f. Schalter

Technisches Datenblatt 5-467-10


Stand: 15.Feb.2007 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 166 22.04.2009 15:14:24


INERGEN®® -plus
INERGEN Allgemein
300 bar Hochdruck - Bereichsventile HD - BV / 3
(DN50 / DN80) für INERGEN® und CO2 167
Bestell-Nr.
Beschreibung Teil Benennung DN
1 Eingangsflansch K0 240 373 6
Das Hochdruck-Bereichsventil Typ „HD-BV/3“ ist als Teil einer
2 O-Ring K0 010 105 6
Inertgas-Feuerlöschanlage im Bereitschaftszustand geschlos-
sen und drucklos. Es öffnet nach Ansteuerung der integrierten 3 Bereichsventil K0 241 127 6
Auslöseeinrichtung. Das Bereichsventil des zu flutenden Lösch-
bereiches gibt während der Flutzeit den Weg des Löschmittels 4 O-Ring K0 010 105 6
in das Rohrnetz frei. Die geschlossenen Bereichsventile anderer 5.1 Blende *
Löschbereiche verhindern das Ausströmen von Löschmittel
in die anderen Löschbereiche. Das Bereichsventil besteht aus 5.2 Zwischenstück für CO2 DN50 K0 241 135 6
einem Kugelhahn und einem auf das Ventilgehäuse montierten
pneumatischen Drehantrieb. Der Drehantrieb wird zum Öffnen 6 O-Ring K0 010 105 6
des Bereichsventils mit Steuergas bei einem Steuerdruck von 10 7 Ausgangsflansch K0 240 373 6
bar, beaufschlagt. Nach einer Flutung wird das Bereichsventil von
Hand geschlossen. (Siehe hierzu die entsprechende Bedienungs- 8 Schraubenbolzen K0 058 017 6
anleitung.)
9 Schalteraufbau K0 241 128 6

10 Schalter K0 246 252 6


Anforderung 11 Befestigungsmat. f. Schalter K0 241 132 6

DIN EN 12094-5, CEA GEI6-N106/B und VdS CEA 4009

Teil Benennung DN
Technische Daten 1 Eingangsflansch K0 240 371 6
2 O-Ring K0 010 178 6
max. Betriebsüberdruck: 240 bar INERGEN® /
140 bar CO2 3 Bereichsventil K0 241 130 6
Prüfüberdruck: 320 bar
4 O-Ring K0 010 178 6
Steuerüberdruck: 10 bar
Ansteuerdruckbereich: 5 - 10 bar 5.1 Blende *
Umgebungstemperatur: -20 °C ... + 50 °C
5.2 Zwischenstück für CO2 DN80 K0 241 136 6
Einbaulage: beliebig, vorzugsweise: siehe
Datenblatt 5-467-05 6 O-Ring K0 010 178 6
Zulassung: VdS
Kennzeichnung: 7 Ausgangsflansch K0 240 371 6
Zertifizierungsstelle: 0786-VdS
8 Schraubenbolzen K0 058 025 6
EG-Konformitätszertifikat: 0786-CPD-30021
Anbringung CE-Kennzeichnung: siehe Baujahr 9 Schalteraufbau K0 241 131 6
Bereichsventil
Hersteller: TOTAL WALTHER GmbH 10 Schalter K0 246 252 6
Feuerschutz und Sicherheit
11 Befestigungsmat. f. Schalter K0 241 132 6
Waltherstr. 51

* Die Bohrung ist auftragsgebunden anzugeben.


Werkstoffe
Bestellung erfolgt auf Liste „ KS 241IRDDRE2 “.

Kugelhahn: Gehäusewerkstoff
Kugel/Schaltwelle Aluminium
Stellantrieb: Gehäusewerkstoff Edelstahl
Schaltwelle/Zahnstange Aluminiumdruckguß
Edelstahl

Nur bei INERGEN®-Anlagen

Das Bereichsventil erhält die Druckreduziereinheit im Ausgangs-


bereich und wird zusammen mit der Blende Teil 5.1 und dem
Ein- und Ausgangsflansch zusammengeschraubt. Der Blenden-
durchmesser muss so berechnet werden, dass der max.
Ausgangsdruck 60 bar beträgt.

Nur bei CO2-Anlagen

Anstelle der Blende Teil 5.1 wird ein Zwischenstück Teil 5.2
benötigt.
Technisches Datenblatt 5-467-12
Stand: 04.Jul.2007 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 167 22.04.2009 15:14:24


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Hochdruck - Bereichsventile HD - BV / 3
168 (DN50 / DN80) für INERGEN® und CO2
Bestell-Nr.

Maße in mm

Typ A B C D E F H K L M N Gewicht Anzug ζ-Wert


(kg) der
Schrau-
ben Teil 8
(Nm)

DN50 182 58 64 3-12 in 0,5 mm 112 116 352,5 173,4 20 47 228 9,3 28 0,2
Schritten,
13-35 in 1 mm
Schritten

DN80 221,5 65 102 20-56 in 2 mm 147 116 496 246 25 74 294 28,6 76 0,1
Schritten

Zubehör

Rücksetzwerkzeug K0 242 750 6


Wartungsanweisung W414/157 für INERGEN® und CO2.

Technisches Datenblatt 5-467-12


Stand: 04.Jul.2007 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 168 22.04.2009 15:14:25


INERGEN®® -plus
INERGEN Allgemein
300 bar Blockiereinrichtung für Einbereichsanlagen
169
Bestell-Nr.
Anwendung und Funktion
K0 246 289 6

Die Blockiereinrichtung wird in Löschanlagen mit gasförmigen


Löschmitteln, die in Gebäuden als Teil einer Feuerlöschanlage
installiert sind, eingesetzt. Die Blockiereinrichtung ist geeig-
net für die Anwendung in Gaslöschanlagen (CI-Technik) mit
INERGEN® als Steuergas. Mit der Blockiereinrichtung kann der
Löschvorgang blockiert und wieder freigegeben werden.

Die Blockiereinrichtung besteht aus einem 2/2-Wege Kugelhahn


mit Entlastungsbohrung und Anbauteilen. Zur Überwachung bei-
der Stellungen können zwei Schalter angebaut
werden. Siehe Technisches Datenblatt 5-125-01. Mit dem
beiliegenden Schloß kann die jeweilige Endstellung gesichert
werden. Der Kugelhahn muss richtungsweisend einbaut werden.
Eine Befestigungskonsole sowie Schrauben und zwei
Adapter sind beigepackt.

Benutzung und Wartung

Die Blockiereinrichtung ist bei sachgemäßer Benutzung


wartungsfrei. Beschädigte Blockiereinrichtungen sind sofort
auszutauschen. Hinweise in der Bedienungsvorschrift der Lösch-
anlage sind zu beachten.

Anforderung

DINEN 12094-6 und CEA 4032

Technische Daten

Nenndurchmesser: DN 8
Betriebsdruck: 200 bar
Max. Betriebsdruck: 240 bar
Prüfdruck: 315 bar
Betriebstemperatur: -20 °C bis +50 °C
Medium: INERGEN®
Werkstoff: Stahl, vernickelt
Gewicht: 0,8 kg
Zulassung: VdS
Kennzeichnung:
Zertifizierungsstelle: 0786-VdS
EG-Konformitätszertifikat: 0786-CPD-30020
Anbringung CE Kennzeichnung: siehe Baujahr
Blockiereinrichtung
Hersteller: Total Walther GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstr. 51
51069 Köln

Technisches Datenblatt 5-476-02


Stand: 09.2004 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 169 22.04.2009 15:14:28


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Blockiereinrichtung für INERGEN® /
170 CO2 - Bereichsventil
Bestell-Nr.
Anwendung und Funktion

Die Blockiereinrichtung wird in Löschanlagen mit gasförmigen K0 246 285 6


Löschmittel, die in Gebäuden als Teil einer Feuerlöschanlage
installiert sind, eingesetzt.
Die Blockiereinrichtung ist geeignet für Anwendung in
Gaslöschanlagen (CI-Technik). Sie wird Eingangsseitig an die
Bereichsventil-Steuerleitung und Ausgangsseitig an den Be-
reichsventil-Antrieb montiert. Mit der Blockiereinrichtung kann
der Löschvorgang blockiert und wieder freigegeben werden.
Die Blockiereinrichtung besteht aus einem 2/2-Wege Kugel-
hahn mit Entlastungsbohrung und Anbauteilen (siehe Tabelle).
Zur Überwachung beider Stellungen können zwei Schalter
angebaut werden. Siehe Technisches Datenblatt 5-125-01.
Mit dem beiliegenden Schloss kann die jeweilige Endstellung
gesichert werden. Der Kugelhahn muss richtungsweisend
eingebaut werden.

Bedienung und Wartung

Die Blockiereinrichtung ist bei sachgemäßer Benutzung


wartungsfrei. Beschädigte Blockiereinrichtungen sind sofort
auszutauschen. Hinweise in der Bedienungsvorschrift der
Löschanlage zu beachten.

Anforderung

DINEN 12094-6 und CEA 4032

Technische Daten

Nenndurchmesser: DN 6
Anschlussgewinde: Einlass R1/4“-A,
Auslass 16x1,5-A
Betriebsdruck: 10 bar
Prüfdruck: 15 bar
Betriebstemperatur: -20°C bis +50°C
Medium: INERGEN
Werkstoff: Stahl, vernickelt
Gewicht: 0,5 kg
Zulassung: VdS
Kennzeichnung:
Zertifizierungsstelle: 0786-VdS
EG-Konformitätszertifikat: 0786-CPD-30019
Anbringung CE-Kennzeichnung: siehe Baujahr Blockierein-
richtung
Hersteller: Total Walther GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstr. 51
51069 Köln

Der Blockiersatz besteht aus folgenden Teilen:

Pos.-Nr. Benennung
Pos. 1 Winkel-Verschraubung GL 10K0 K0 029 3246
Pos. 2 Verbindungsschlauch DN8 K0 241 4636
Pos. 3 Blockierhahn DN6 K0 241 2896
Pos. 4 Manometer-Anschlußstutzen -
Pos. 5 Halterung (nicht dargestellt) -

Technisches Datenblatt 5-467-07


Stand: 09.2004 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 170 22.04.2009 15:14:29


INERGEN®® -plus
INERGEN Allgemein
300 bar Druckschalter FF 4 - A22 - 022 (FF 4 - 60)
für CO2 - und INERGEN® - Anlagen 171
Bestell-Nr.
Anwendung

Der Druckschalter dient zur Übertragung eines elektrischen K0 246 299 6


Signals bei Druckbeaufschlagung in einer Lösch- oder Steuer-
leitung. Die Rückstellung erfolgt automatisch bei Erreichen des
unteren Schaltpunktes.

Klemmbild
Technische Daten

Nennspannung: 380 V
Nennbetriebsstrom: 6 A – 220V/AC11
1 A – 24V/DC11
Kontakt: 1 Wechsler
Schutzart: IP 65
Kabelverschraubung: PG 13,5
Oberer Schaltpunkt: 8 bar I werkseitig
Unterer Schaltpunkt: 4 bar I eingestellt
Max. Betriebsdruck: 120 bar (140 bar*)
Prüfdruck: 160 bar (168 bar)
Umgebungstemperatur: -20°C ... + 70°C
Einbaulage: beliebig
Gewicht: 0,5 kg
Anschlußbild
Nach Verdrahtung Gehäuse plombieren!

* siehe Typenschild (Wechsel von 120 bar auf 140 bar


in April 2007)

Prüfeinrichtung für Druckschalter

K0 246 296 6

Technisches Datenblatt 5-123-06


Stand: 30.Mrz.2007 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 171 22.04.2009 15:14:29


INERGEN®® plus
INERGEN - Allgemein
300 bar Gaslösch - Raumschutzdüse GRD
172
Bestell-Nr.
Anwendung Montagehinweis

Die Düse wird für den Austrag gasförmiger Medien in Löschan- GRD – Düse mit Maulschlüssel SW 32 einschrauben. KS 241 GRD
lagen, die in Gebäuden als Teil einer Anlage installiert sind, ein-
gesetzt. Die Verwendung der GRD als Raumschutz-Düse in ver-
schieden dimensionierten Ausführungen ist möglich.

Funktion

Im Brandfall wird durch Verteilung des Mediums über die Düsen


eine löschfähige Konzentration im Raum aufgebaut. Dazu wird
die offene Düse in die Löschrohrleitung eingeschraubt. Die Größe
der Düsenbohrungen werden bei Planung der Lösch-anlage fest
gelegt. Durchmesser, die kleiner als 3mm sind, werden mit einem
Filter ausgestattet.

Bedienung und Wartung

Die Löschdüsen sind im Rahmen der Löschanlagenwartung


gründlich nachzusehen und von Staub, Fasern, Farbe und
sonstiger Verschmutzung zu säubern. Beschädigte Düsen sind
sofort gegen neue auszutauschen.

Anforderung

DIN EN 12094 – 7, VdS CEA 4016 und VdS CEA 4010

Technische Daten

Max. Betriebsdruck: 60 bar


Ausströmquerschnitt: 2 - 133 mm2 bei ½“
95 - 314 mm2 bei 1“
Medium/Anlagenart: Kohlendioxid, INERGEN®
Max. Düsenfläche: 30m2 bis 5m Raumhöhe
Einbaulage: beliebig
Werkstoff: Messing
Gewicht: GRD ½“ – 0,05 kg
GRD 1“ – 0,15 kg
Zulassung: VdS – G398008
Kennzeichnung: / VdS
Zertifizierungsstelle: VdS
EG-Konformitätszertifikat: 0786-CPD-30018
Bestell-Liste: KS 241 GRD

Typ GRD1/2“ GRD1“


R R½“ DIN 2999 R1“ DIN2999
d (mm) 1,5 – 2,5* 11,0 – 20,0
& 3,0 – 13,0
* ø1,5 bis 2,5 mm mit Filter

Blendendurchmesser d von 1,5 – 9,5 in 0,5 mm,


ab 10,0 mm in 1,0 mm Stufen.

Technisches Datenblatt 5-442-03


Stand: 28.Mrz.2008 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 172 22.04.2009 15:14:30


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Gaslösch - Raumschutzdüse GRD
173
Bestell-Nr.
Anwendung

Die Düse wird für den Austrag gasförmiger Medien in Löschan-


lagen, die in Gebäuden als Teil einer Anlage installiert sind, ein-
gesetzt. Die Verwendung der GOD kann als Einrichtungsschutz-
Düse, oder zum Schutz von Kabelböden erfolgen.

Funktion

Im Brandfall wird eine löschfähige Konzentration, durch ein sanftes


Einbringen des Mediums, über die Becherdüsen aufgebaut. Dazu
wird die Becherdüse in die Löschrohrleitung eingeschraubt. Die
Größe der Düsenbohrungen werden bei Planung der Löschanlage
festgelegt. Durchmesser, die kleiner als 3mm sind, sind mit einem
Filter ausgestattet.

Bedienung und Wartung

Die Löschdüsen sind im Rahmen der Löschanlagenwartung


gründlich nachzusehen und von Staub, Fasern, Farbe und son-
stiger Verschmutzung zu säubern. Beschädigte Düsen sind sofort
gegen neue auszutauschen.

Anforderung

VdS CEA 4016 und VdS CEA 4010

Technische Daten

Max. Betriebsdruck: 60 bar


Medium: Kohlendioxid
/ INERGEN® / IG 55
Einsatz: Objektschutz,
Kabelboden
Einbaulage: beliebig
Werkstoffe: Messing / Edelstahl
Zulassung: VdS - G398011
Kennzeichnung: VdS

Position 50 GOD 1/2“ xx 70 GOD 1/2“ xx 110 K GOD 1/2“ xx 110 L GOD 1/2“ xx 110 L GOD 1“ xx

R R ½“ DIN 2999 R ½“ DIN 2999 R ½“ DIN 2999 R ½“ DIN 2999 R 1“ DIN 2999

L 16 mm 16 mm 16 mm 16 mm 20 mm

H 82 mm 97 mm 128 mm 292 mm 262 mm

D 1,5 mm* bis 5 mm 3 mm bis 9,5 mm 10 mm bis 13 mm 8 mm bis 13 mm 14 mm bis 20mm


(0,5mm Schritte) (0,5mm Schritte) (10mm Schritte) (10mm Schritte) (10mm Schritte)

DA 58 mm 80 mm 120 mm 120 mm 120 mm

ND 50 mm 70 mm 110 mm 110 mm 110 mm

SW SW 27 SW 27 SW 27 SW 27 SW 41

Gewicht 0,22 kg 0,29 kg 0,44 kg 0,95 kg 1,11 kg

Kopfform schmaler Kopf, 16 mm 4-Loch Kopf

* von 1,5 mm bis 2,5 mm mit Filter xx – bezogen auf Durchmesser D


Technisches Datenblatt 5-442-04
Stand: 19.Mrz.2009 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 173 22.04.2009 15:14:31


INERGEN®® plus
INERGEN - Allgemein
300 bar Gaslösch - Objektschutz - Düse GOD
174
Bestell-Nr.
Schmaler Kopf 4-Loch Kopf
Diese Kopfform gibt es bei den folgenden Düsen: Diese Kopfform gibt es bei den folgenden Düsen:
50 GOD 1/2“ xx 110 K GOD 1/2“ xx
70 GOD 1/2“ xx 110 L GOD 1/2“ xx
110 L GOD 1“ xx

Montagehinweis

Für die Montage der GOD ½“ Düse wird ein Maulschlüssel SW 27


benötigt.
Für die Montage der GOD 1“ Düse wird ein Maulschlüssel SW 41
benötigt.
Für die Abdichtung des Gewindes wird PTFE-Band empfohlen.

Installation im Kabelboden

Erfolgt der Einsatz der GOD-Düse im Kabelboden, so hat der


Einbau gemäß unten stehender Skizze zu erfolgen.

Technisches Datenblatt 5-442-04


Stand: 19.Mrz.2009 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 174 22.04.2009 15:14:32


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Gaslösch - Objektschutz - Düse GOD
175
Bestell-Nr.
Anwendung

Die Düse wird für den Austrag gasförmiger Medien in Löschan-


lagen, die in Gebäuden als Teil einer Anlage installiert sind,
eingesetzt. Im Normalfall wird diese Düse für Kanäle, Absau-
gungen und ähnliches eingesetzt, wo eine ständig offene Düse
von außen verstopft werden könnte. Die Verwendung der GVD
als Raumschutz-Düse in verschieden dimensionierten Ausfüh-
rungen ist möglich.

Funktion

Im Brandfall wird durch Verteilung des Mediums über die Düsen


eine löschfähige Konzentration im Löschbereich aufgebaut.
Dazu wird die Gaslösch-Verschluss-Düse an die Löschrohrleitung
angeschlossen. Bei Druckbeaufschlagung gibt die Düse den
Ausströmquerschnitt für das Medium frei. Bei Ende der Lösch-
mittelzufuhr schließt die Düse selbsttätig. Die Größe der Düsen-
bohrungen werden bei Planung der Löschanlage festgelegt.

Bedienung und Wartung Technische Daten

Die Löschdüsen sind im Rahmen der Löschanlagenwartung Betriebsdruck: 60 bar


gründlich nachzusehen und von Staub, Fasern, Farbe und Löschmittel: Kohlendioxid
sonstiger Verschmutzung zu säubern. Beschädigte Düsen sind INERGEN®
sofort gegen neue auszutauschen. Einsatzbereich: Geschlossener Einrichtungs
schutz
Raumschutz
Einbaulage: beliebig
Werkstoff: Edelstahl

Montagehinweis

Die Gaslösch-Verschluss-Düse ist mit Maulschlüssel SW 36


einzuschrauben. Empfohl6,5enes Dichtmaterial: PTFEBand.
Bei Kanalanbau der Gaslösch-Verschluss-Düse ist das Zubehör
gemäß Datenblatt 5-442-07 zu verwenden.

Typ Düsenbohrung ca. Gewicht Freier Querschnitt


mm g mm2
GVD 3.0 3 180 7,1 K0 245 092 6
GVD 4.0 4 180 12,6 K0 245 094 6
GVD 5.0 5 175 19,6 K0 245 096 6
GVD 6.5 6,5 175 33,2 K0 245 098 6

Technisches Datenblatt 5-442-06


Stand: 11.2004 TSM-Brz

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 175 22.04.2009 15:14:32


INERGEN®® plus
INERGEN - Allgemein
300 bar Zubehör für Gaslösch - Verschluss - Düse
176 GVD
Bestell-Nr.
Anwendung Montage [B]

Zum Befestigen an Kanälen, Maschinen oder ähnlichen Einrich- • Anschweißmuffe zentrisch über der Bohrung (Ø 25 mm) in der
tungen ist entweder [A] eine 4-teilige Edelstahlhalterung verfüg- Wandung ausrichten.
bar, die mit einem Spezialmontagewerkzeug in der Wandung • Mit einer Kehlnaht wird die Anschweißmuffe an der Wandung
(S ≤ 6 mm) befestigt wird, oder [B] eine Anschweißmuffe aus dicht verschweißt.
Stahl. Die Gaslösch-Verschluss-Düse wird mit einer dieser Halte- • Düse GVD in die Halterung eindrehen.
rungen befestigt. Siehe auch Technisches Datenblatt „Gaslösch-
Verschluss-Düse GVD“ 5-442-06.

Montage [A]

• Geschlitzte Scheibe (Pos. 1), Scheibe (Pos. 2) und Gegenmut-


ter (Pos. 4) locker auf den Zwischenstutzen (Pos.3)
schieben, bzw. schrauben

• Montagewerkzeug mit entspanntem, zurückgedrehten Konus


in den Zwischenstutzen (Pos. 3) schieben

• Durch Drehen des Handgriffs arretiert der austretende Konus


die 4-teilige Halterung

• Stutzen durch die Bohrung D der Wandung schieben


(D = 36+1 mm)

• Geschlitzte Scheibe durch Verdrehen hinter der Wandung


positionieren

• Gegenmutter mit Maulschlüssel SW 36 gegen die Scheibe


festschrauben

• Konus entspannen und Spezialwerkzeug aus dem Zwischen-


stutzen entfernen Bezeichnung Material
Anschweißmuffe St37-2 K0 245 086 6
• Düse GVD in die Halterung eindrehen.

Halterung für GVD Pos. Gewicht (g) Maße (mm)

Scheibe, geschlitzt 1 Ø 45 x Ø 32,5 x 1


Scheibe 2 40 Ø 45 x Ø 32,5 x 1 K0 245 088 6
Zwischenstutzen 3 Ø 35 x 15
Flachmutter 4 M 32 x 1,5

Spezialmontagewerkzeug 5 2200 K0 245 090 6

Technisches Datenblatt 5-442-07


Stand: 21.Jan.2006 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 176 22.04.2009 15:14:32


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Hochdruck - Fittings HF
177
Bestell-Nr.
Spannmutter HF
Anwendung

Die Hochdruck-Fittings HF werden in INERGEN® -Anlagen im


Hochdruckbereich zwischen Sammelrohr und Druckreduzier-
einheit eingesetzt. Die zur Verfügung stehenden Dimensionen
und Formen werden in Rechts-Links- Gewindetechnik ausge-
führt, und passen zu den Systemmaßen 280 mm, sowohl bei der
Sammelrohr- als auch bei der Bereichsventilanordnung.

Technische Daten
Abschlußmutter HF
Max. Betriebsdruck: 240 bar
Prüfdruck: 320 bar
Anschlußgewinde: Rechts / ISO 228
Links / ähnlich ISO 228
Die Abdichtung erfolgt
mittels O-Ring
Werkstoffe: Stahl, verzinkt
Buntmetall-Legierung
Hersteller: TOTAL WALTHER
Feuerschutz und Sicherheit
Waltherstraße 51
51069 Köln

* Linksgewinde ist gekennzeichnet durch umlaufende Rille.

Bezeichnung DN D (mm) 1) Gewinde 2) Gewinde L (mm) Gewicht (kg)


Spannmutter 50 RL 50 82 2“ ISO rechts 2“ ISO links 100 2,4 K0 240 311 6
Spannmutter 80 RL 80 112 3“ ISO rechts 3“ ISO links 110 3,3 K0 240 315 6
Abschlußmutter 50 R 50 82 2“ ISO rechts G 1/2“ ISO 70 2,1 K0 240 314 6
Abschlußmutter 50 L 50 82 2“ ISO links G 1/2“ ISO 70 2,1 K0 240 318 6
Abschlußmutter 80 R 80 112 3“ ISO rechts G 1/2“ ISO 75 3,0 K0 240 319 6
Abschlußmutter 80 L 80 112 3“ ISO links G 1/2“ ISO 75 3,0 K0 240 320 6

Technisches Datenblatt 5-433-04


Stand: 10.Aug.2007 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 177 22.04.2009 15:14:34


INERGEN®® plus
INERGEN - Allgemein
300 bar Hochdruck - Fittings HF
178
Bestell-Nr.
T-Stück HF Winkel HF

* Linksgewinde ist gekennzeichnet durch eingegossenen Buchstaben „L“.

Bezeichnung DN 1) Gewinde 2) Gewinde L (mm) D (mm) Gewicht (kg)


Winkel 50 RL 50 2“ ISO rechts 2“ ISO links n/a 102,5 2,2 K0 240 307 6
Winkel 80 RL 80 3“ ISO rechts 3“ ISO links n/a 127,5 4,3 K0 240 309 6
T-Stück 50 RRL 50 2“ ISO rechts 2“ ISO rechts 2“ ISO links 102,5 4,4 K0 240 327 6
T-Stück 50x25x50 RRL 50/25 2“ ISO rechts 1“ ISO rechts 2“ ISO links 102,5 3,2 K0 240 329 6
T-Stück 80 RRL 80 3“ ISO rechts 3“ ISO rechts 3“ ISO links 127,5 6,0 K0 240 321 6
T-Stück 80x50x80 RRL 80/50 3“ ISO rechts 2“ ISO rechts 3“ ISO links 127,5 5,6 K0 240 323 6
T-Stück 80x25x80 RRL 80/25 3“ ISO rechts 1“ ISO rechts 3“ ISO links 127,5 6,0 K0 240 325 6

Verbindungs-Stück HF

* Linksgewinde ist gekennzeichnet durch umlaufende Rille.

Bezeichnung DN 1) Gewinde 2) (mm) 2) Gewinde D (mm) Gewicht (kg)


Verbindungsstück 560-50 RL 50 2“ ISO rechts 70 2“ ISO links 560 8.5 K0 240 258 6
Verbindungsstück 560-80 RL 80 3“ ISO rechts 95 3“ ISO links 560 13,7 K0 240 259 6

Technisches Datenblatt 5-433-04


Stand: 10.Aug.2007 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 178 22.04.2009 15:14:37


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Hinweise zum Löschmittel
179
Bestell-Nr.
1. Stoff- Zubereitungs- und Firmenbezeichnung

Produkt (Handelbezeichnung): INERGEN® 52.40.08


Gasgemisch aus 8 Vol.-% Kohlendioxid,
40 Vol.-% Argon, 52 Vol.-% Stickstoff
Hersteller/Lieferant: TOTAL WALTHER GmbH
Feuerschutz und Sicherheit
Postfach 85 05 61
D - 51030 Köln
Telefon-Nr.: 0221 6785-0
Telefax-Nr.: 0221 6785-270
Notrufnummer: 0221 6785-0
e-mail: totalwalther@tycoint.com

2. Zusammensetzung / Angabe zu Bestandteilen

Stoff oder Zubereitung

EINECS-Nr. CAS-Nr. Bezeichnung % Kennb. R-Sätze


- - - - - -

Zusätzliche Hinweise: Kein Gefahrstoff gemäß GefstoffV!

3. Mögliche Gefahren

Bezeichnung der Gefahren: Erstickend in hohen Konzentrationen


Gasgemisch ist schwerer als Luft, bei Ansammlung in
Besondere Gefahrenhinweise für Mensch und Umwelt: tiefergelegten oder geschlossenen Räumen besteht
Erstickungsgefahr (Sauerstoffverdrängung)

4. Erste-Hilfe Maßnahmen

Nach Einatmen: Unter Selbstschutz den Verletzten an die frische Luft bringen -
ggf. Atemspende oder Gerätebeatmung - Arzt aufsuchen.
Nach Hautkontakt: n. a.
Nach Augenkontakt: n. a.
Nach Verschlucken: n. a.
Hinweise für den Arzt: Symptomatische Behandlung

5. Maßnahmen zur Brandbekämpfung

Geeignete Löschmittel:
Aus Sicherheitsgründen ungeeignete Löschmittel: n. a.
Gefährdung durch Verbrennungsprodukte oder keine
entstehende Gase: Druckgasflaschen können nach erhöhter Wärmeeinwirkung
Besondere Schutzausrüstung bei der Brandbekämpfung: innerhalb weniger Minuten bersten
keine

6. Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung

Personenbezogene Schutzmaßnahmen: Ausreichende Be- und Entlüftung sicherstellen.


Geschlossene Räume ggf. verlassen.
Umweltschutzmaßnahmen: n. a.
Verfahren zur Reinigung: Durchlüftung der Räume
Technisches Datenblatt 5-499-01/1
Stand: 27.Jan.2006 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 179 22.04.2009 15:14:37


INERGEN®® plus
INERGEN - Allgemein
300 bar Hinweise zum Löschmittel
180
Bestell-Nr.
7. Handhabung und Lagerung

Handhabung:
Nur in geschlossenen Systemen handhaben. Auf Dichtigkeit der
Behälter und Anschlüsse achten. Ausreichende Be- und Entlüf-
tung sicherstellen. Rückströmungen von Fremdstoffen in eige-
ne Systeme verhindern. Nur unterwiesene Personen dürfen mit
Druckgasbehälter umgehen. Das Produkt ist nicht brennbar.

Lagerung: Anforderungen an Lagerräume u. Behälter : Druckgasflaschen


sind gegen Umfallen zu sichern (z.B. Ketten oder Bügel), Druck-
gasflaschen sind vor Erwärmung durch Heizkörper oder
offene Flammen zu schützen, Lagerräume müssen ausreichend
belüftet werden.

Zusammenlagerungshinweise: Nicht zusammen mit brennbaren Stoffen lagern. Weitere An-


gaben zu den Lagerbedingungen: Behälter an einem gut gelüf-
teten Ort aufbewahren, Erhitzen der Druckgasbehälter führt
zu Druckerhöhung und Berstgefahr!, TRG 280 beachten!

8. Expositionsbegrenzung und pers. Schutzausrüstung

Bestandteile mit arbeitsplatzbezogenen, zu überwachenden Grenzwerten:

CAS-Nr. Stoffbezeichnung % Art Wert Einheit


124-38-9 Kohlendioxid 8 MAK 5000 ppm

Persönliche Schutzausrüstungen:

Atemschutz: Bei einer Sauerstoffkonzentration unter 10 Vol. % oder bei


längerem Aufenthalt ist ein unabhängiges Atemschutzgerät
notwendig.
Handschutz: Schutzhandschuhe aus Leder
Augenschutz: n.a.
Körperschutz: Schutzschuhe nach DIN/EN 344

9. Physikalische und chemische Eigenschaften

Erscheinungsbild: Form: verdichtetes Gas Farbe: farblos Geruch: geruchlos


pH-Wert: bei -- g/l Wasser und - °C n. a.
Zustandsänderung: Siedepunkt/Siedebereich: -
Schmelzpunkt /Schmelzbereich: -
Flammpunkt: n. a. °C
Zündtemperatur: n. a. °C
Explosionsgrenzen: untere: - Vol.-% obere: - Vol.-%
Dampfdruck: bei - °C -
Dichte: bei 0 °C 1,5219 kg/m³
Löslichkeit in Wasser: bei 15 °C n. a.
Viskosität (dynamisch): bei 20 °C n. a.

10. Stabilität und Reaktivität

Zu vermeidende Bedingungen und Stoffe: Erhöhte Wärmeeinwirkung auf Druckgasflaschen verhindern –


Berstgefahr!
Gefährliche Zersetzungsprodukte: keine Daten vorhanden

Technisches Datenblatt 5-499-01/2


Stand: 27.Jan.2006 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 180 22.04.2009 15:14:37


INERGEN® plus
- Allgemein
300 bar Hinweise zum Löschmittel
181
Bestell-Nr.
11. Angaben zur Toxikologie

Akute Toxizität, Daten einer (mehrerer) Komponente(n):

Komponente Art Wert Spezies


- - - -

Wirkung nach wiederholter oder länger andauernder Exposition: Keine toxische Wirkung - Produkt verdrängt den Luftsauerstoff
und wirkt erstickend.
Krebserzeugende, erbgutverändernde sowie fortpflanzungsgefähr- keine
dende Wirkung: keine
Sonstige Angaben:

12. Angaben zur Ökologie

Angaben zur Elimination (Persistenz und Abbaubarkeit): keine Daten vorhanden


Verhalten in Umweltkompartimenten (Mobilität): keine Daten vorhanden
Ökotoxizität: keine Daten vorhanden
Sonstige Angaben: keine

13. Hinweise zur Entsorgung

Produkt: Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften


Empfehlung (ggf. EAK - Nummer): 16 05 03 Gase in Druckbehältern mit Ausnahme derjenigen,
die unter 16 05 04 fallen.

14. Angaben zum Transport

Landtransport Lufttransport
ADR/RID/GGVSE-Klasse: 2 Seeschiffstransport ICAO/IATA-Klasse: 2.2
Klassifizierungscode: 1 A IMDG/GGVSee-Klasse: 2 UN/ID-Nr.: 1956
UN-Nr.: 1956 PG: - UN-Nr.: 1956 PG: - PG: - Seite: -
Gefahrzettel: 2.2, 20 Seite: 2125 EmS: 2-04 MFAG: 620 Name: Compressed gas, n.o.s.
Name: Verdichtetes Gas, n.a.g. Marine pollutant: mp Weitere Angaben zum Transport: keine
Name: Compressed gas, n.o.s.

15. Vorschriften

Kennzeichnung:
Gefahrenbezeichnung und Kennbuchstabe: n. a.
R-Sätze: Erstickend in hohen Konzentrationen
S-Stätze: n. a.
Sonstige Hinweise: Kennzeichnung der Druckgasflaschen gemäß den Transportvor-
Wassergefährdungsklasse: schriften und der ISO 7225
Sonstige Vorschriften: n. a.
BetrSichV, TRG 102 „Gasgemische“, TRG 280 „Allgmeine Anfor-
derungen an Druckgasbehälter, Betreiben von Druckgasbehäl-
tern, TRGS 900 „Grenzwerte“, UVV „Gase“ (BGV B 6).

16. Sonstige Angaben


Weitere Information:
Bei Anwendung in Feuerlöschanlagen werden überwiegend die
INERGEN® - Mengen so ausgelegt, daß Sauerstoffkonzentrationen
zwischen 15 Vol.% und 10 Vol.% sowie CO2-Konzentrationen zwi-
schen 2 Vol.% und 5 Vol.% im gefluteten Raum vorhanden sind. Bei
kurzzeitigem Aufenthalt in dieser Atmosphäre sind für den gesun-
den Menschen keine Gefahren bekannt. Die bei einem Brand ent-
stehenden Verbrennungsprodukte können jedoch hochgiftig sein,
sodaß der mit INERGEN® geflutete Raum immer zu verlassen ist.
Die Angaben geben den Stand der Kenntnisse des Inverkehrbrin-
gers wieder. Sie sind keine vertragliche Zusicherung von Qualitäts-
eigenschaften des Produktes bzw. der Lieferspezifikation.
Technisches Datenblatt 5-499-01/3
Stand: 27.Jan.2006 TSM/Wth

3. Inergen-Plus-Kapitel 3.indd 181 22.04.2009 15:14:37


182

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 182 22.04.2009 15:16:48


183

Brandmeldung und Löschsteuerung FAST2000®

Optimales Gefahrenmanagement
aus einer Hand
Feuer beginnen oft unbemerkt und breiten sich aus, weil Brandherde nicht rechtzeitig bemerkt werden.

Ernste Schäden für Menschen, Umwelt und Sachwerte können die Konsequenz sein. Die wirtschaftlichen
Folgekosten durch Datenverlust oder Produktionsausfall sind oft nicht vorhersehbar und werden von den Versiche-
rern meist nicht gedeckt. Deshalb brauchen Industrie- und Gewerbeunternehmen ebenso wie Dienstleistungsunter-
nehmen und Verwaltungseinrichtungen zuverlässige Brandmeldetechnik kombiniert mit einem Löschsystem, das
dem individuellen Bedarf angepasst ist.
Die Systemfamilie FAST2000® erfüllt diese Anforderungen mit höchsten technischen Standards und der bewährten
Kompetenz der TOTAL WALTHER GmbH. Lösungen, welche sich die hervorragenden Löscheigenschaften des Wassers
zu Nutze machen und dabei Menschen und Sachwerte optimal schützen sowie die Brandauswirkungen auf die Umwelt
begrenzen.

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 183 22.04.2009 15:17:21


184

Impuls 2000:
Einzigartige Technik
im Einsatz
Ein Löschbereichsmodul dient eigenständig als Ver- FAST2000®, kombiniert mit CO2 - und KOTIKA® -
arbeitungsknoten für alle Funktionen - einschließlich Löschanlagen, schützt
Detektieren, Alarmieren und zeitdefi niertem Steuern • Druck- und Werkzeugmaschinen
eines Löschbereichs. Ein Meldebereichsmodul ist • Alkohol-, Öl-, Reifen- und
speziell für reine Brandmeldeanlagen konzipiert. • Gefahrstofflager
• Kunststoffverarbeitung
Mit einer patentierten Eigenentwicklung, dem elekt- • Generatoren und Innentransformatoren
romechanischen Impuls2000 - System, setzt TOTAL •Spanplattenbeschichtung
WALTHER neue Maßstäbe in der Löschansteuerung • Walzgerüste
für den Personenschutz. Impuls2000 schließt die
Beeinflussung einer Gaslöschanlage durch elektroni-
sche Falschimpulse, z. B. durch Hochspannungsein-
flüsse, zuverlässig aus. Das unkontrollierte Ausströ-
men von Löschgasen wird verhindert. Ein Spezialmo-
tor, der nur durch gezielte, programmierte elektrische
Impulse ablaufen kann, bildet das Kernelement der
Verzögerungseinrichtung. Aus Sicherheitsgründen
sind zwei unabhängige, elektrische Alarmierungsein-
richtungen vorgesehen. Erst bei eindeutig definierten
Impulsen wird sichergestellt, dass eine kurze elektro-
mechanisch gesteuerte Vorwarnzeit abläuft, in der
der Löschbereich verlassen werden kann, bevor das
Löschmittel frühestmöglich zum Einsatz kommt.

Immer die richtige


Verbindung
FAST2000® ist durch die frei programmierbare
Software geeignet für die kombinierte Vernetzung
unterschiedlicher Schutzbereiche. Speziell entwi-
ckelte Schnittstellen ermöglichen es, verschiedene
Systeme reibungslos miteinander zu verknüpfen.

FAST2000®, kombiniert mit INERGEN® Löschanlagen,


schützt
• EDV- und Technik-Räume, vor allem in der lT-Branche
• medizinische Diagnoseräume und Chemielabors
• Öl-, Alkohol- und Farbenlager
• Archive, Museen und Galerien

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 184 22.04.2009 15:17:23


185

Effektives Gefahrenmanagement mit den flexiblen und leicht zu


vernetzenden Sicherheitssystemen von TOTAL WALTHER.

1 Brandmeldezentralen A und B
2 Alarmvisualisierung
3 INERGEN©-FIaschenbatterie
4 KOTlKA© - Tank
5 Automatische Brandmelder in den Löschbereichen
6 Automatische Brandmelder in Brandmeldebereichen
7 lNERGEN©-Düsenrohrnetz
8 CO2- Düsenrohrnetz

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 185 22.04.2009 15:17:24


FAST2000® FAST2000® Compact/2
186
Bestell-Nr.
Brandmeldezentrale und elektrische Steuereinrichtung

Eigenschaften

• 2-Loop Zentrale, erweiterbar auf 8 Loops, bis 198 Adressen


pro Loop (128 gem. VdS)

• Entspricht EN54-2 and –4 als Brandmeldezentrale und


EN12094-1 als elektrische Steuereinrichtung

• Optionales abgesetztes Bedienfeld

• 12-fach Meldergruppenanzeige

• Sprachneutral, keine Texte auf der Front, nur Piktogramme

• 3 verschiedene Sprachen in der Zentrale gleichzeitig verfügbar,


auszuwählen über das Menü

• Kompatibel mit PBS-2/16 Systemen ermöglicht die Erweiterung


existierender Installationen

Die FAST2000® Compact/2 Zentralen sind Brandmeldezentra-


len und elektrische Steuereinrichtungen für kleine und mittlere
Installationen in industrieller und kommerzieller Anwendung.

Die FAST2000® Compact/2 basiert auf der neuesten Tyco PBS


Technology und entspricht EN54-2/-4 Standard für Brandmel-
deanlagen, EN12094-1 Standard für elektrische Steuereinrich-
tungen und den VdS Richtlinien.

Ein Mikroprozessor steuert die komplexen Funktionen zwischen


den intelligenten, analogen Brandmeldern und den Ausgängen
für die Alarmierung und die Ansteuerung der Löschanlagen.
Ein weiterer Prozessor ist für die Steuerung des Displays und die
interne Kommunikation zuständig.

Durch die Möglichkeit der freien Programmierung kann die


FAST 2000® an die unterschiedlichsten Anforderungen ange-
passt werden.

Die integrierte Netzwerkfähigkeit ermöglicht die Vernetzung mit


anderen Zentralen der Baureihen FAST2000 oder PBS über
RS422/485, 30mA oder Glasfaser.

Die FAST2000® Compact/2 ist in drei Versionen verfügbar:

FAST2000® Compact-E/2-ZI:
1-Bereichs Löschsteuerzentrale mit 12-fach Meldergruppenan-
zeige (2 Loops je198 (128) Adressen, 6 überwachte digitale
Eingänge, Löschansteuerung mit 2 überwachten Alarmierungs-
ausgängen und 2 überwachten Steuerausgängen)

FAST2000® Compact-E/2-SC:
1-Bereichs Löschsteuerzentrale mit skandinavischem Feuer-
wehrbedienfeld (2 Loops je198 (128) Adressen, 6 überwachte
digitale Eingänge, Löschansteuerung mit 2 überwachten Alar-
mierungsausgängen und 2 überwachten Steuerausgängen)

FAST2000® Compact-D/2-ZI:
Brandmeldezentrale (2 Loops je198 (128) Adressen, 6 über-
wachte digitale Eingänge, Löschansteuerung mit 4 überwach-
ten Alarmierungsausgängen)

Alle Versionen können auf 8 Loops erweitert werden.

Technisches Datenblatt 3-15-01


Stand: 26.10.2007 TSM / M.Kling

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 186 22.04.2009 15:17:24


FAST2000® FAST2000® Compact/2
187
Bestell-Nr.
Artikel - Nr.

FAST2000® Compact-E/2-ZI mit Meldergruppenanzeige K0 246 065 6


FAST2000® Compact/2-SC mit skandinavischem Feuerwehr- K0 245 900 1
bedienfeld
SRP-32-ZI abgesetztes Bedienfeld mit Meldergruppenanzeige K0 245 900 2
FAST2000® Compact-D/2-ZI mit Meldergruppenanzeige K0 245 900 3
SRP-32-SC abgesetztes Bedienfeld Skandinavien K0 245 900 4
Batterie 12V/24Ah K0 245 945 6

Optionen

Netzwerk Grundplatte für DIN Schiene CM-32 CTCB2-DIN K0 990 022 0


Netzwerk Anschlusskarte 30mA CM-32 CTCM1 K0 990 011 3
Netzwerk Anschlusskarte RS232 CM-32 CTCM232 K0 990 011 4
Netzwerk Anschlusskarte RS422/485 CM-32 CTCM422 K0 990 011 5
Netzwerk Anschlusskarte Glasfaser CM-32 CTCMOPT1 K0 990 011 6
Loop Modul LM-32C K0 990 016 6
Ausgangskarte mit 8 Open-Kollektor- K0 990 012 4
Ausgängen IO-32C
Einzelrelais 1 Wechsler K0 990 021 4
Einzelrelais 2 Wechsler K0 990 021 2
Feuerwehranschlusskarte CM-32F K0 990 018 4

Ersatzteile

Kontroll-Modul C M-32C-2 K0 990 012 0


Display Unit mit Meldergruppenanzeige DE-32-ZI K0 990 012 1
Display Unit skandinavisch DE-32-SC K0 990 012 2
Compact Grundplatte Vers.2 GP-32-2 K0 990 012 3
Loop-Modul LM-32C K0 990 016 6
Stormversorgung K0 990 023 4

Technische Daten (Grundversion)

Stromversorgung: Eingang 105 – 250 VAC


47 – 63 Hz
Ausgang 27,2 V DC, 2.5 A max.
temperaturkompensiert (EN54-4)
Batterie 2 x 12V, 24Ah max.
Stromaufnahme Alarmstrom < 400 mA
Batteriebetrieb > 200 mA
Ringleitungen System Sensor Protokoll 2
Serie 200 und 500
autom. Melder, Druckknopfmelder
und Ein-/Ausgangsmodule
Relais Ausgänge 4A / 230 VAC
Alarmausgänge Anzahl 2
Dauerstrom 2A
Ventilausgänge Anzahl 2
Spritzenstrom 1.8A
ohmsche Belastung > 15 Ohm < 600 Ohm
Maße (H x B x T) mm x mm x mm 470 x 370 x 240

Technisches Datenblatt 3-15-01


Stand: 26.10.2007 TSM / M.Kling

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 187 22.04.2009 15:17:24


FAST2000® FAST2000® / 2
188
Bestell-Nr.
19” Brandmeldezentrale und elektrische Steuereinrichtung

Eigenschaften

• Modulare 19” Zentrale

• Separate Module für jeden Löschbereich

• Bis zu 198 adressierte Elemente pro Loop, 128 gemäß VdS

• Entspricht EN54-2 und –4 als Brandmeldezentrale

• Entspricht EN12094-1 als elektrische Steuereinrichtung

• Optionales abgesetztes Bedienfeld

• 3 verschiedene Sprachen in der Zentrale gleichzeitig verfügbar,


auszuwählen über das Menü

• Bis zu 500 Ringleitungen möglich

• Bis zu 250 Löschbereiche möglich

Die FAST2000®/2 Zentralen sind Brandmeldezentralen und


elektrische Steuereinrichtungen für kleine, mittlere und große
Installationen in industrieller und kommerzieller Anwendung.

Die FAST2000® basiert auf der neuesten Tyco PBS Technology


und entspricht EN54-2/-4 Standard für Brandmeldeanlagen,
EN12094-1 Standard für elektrische Steuereinrichtungen und
den VdS Richtlinien.

Verschiedene Module mit unterschiedlichen Funktionen sind


verfügbar um die Zentrale an die Anforderungen der Installation
anzupassen. 19” Front Module sind in einem oder mehreren 19”
Baugruppenträgern installiert und mit den Anschlusskarten auf
der Montageplatte verbunden.

Ein separater Mikroprozessor für jeden Löschbereich steuert die


komplexen Funktionen zwischen den intelligenten, analogen
Brandmeldern und den Ausgängen für die Alarmierung und die
Ansteuerung der Löschanlagen. Ein weiterer Prozessor ist für die
Steuerung des Displays und die interne Kommunikation zuständig.

Durch die Möglichkeit der freien Programmierung kann die


FAST 2000® an die unterschiedlichsten Anforderungen ange-
passt werden.

Die integrierte Netzwerkfähigkeit ermöglicht die Vernetzung mit


anderen Zentralen der Baureihen FAST2000® oder PBS über
RS422/485, 30mA oder Glasfaser.

Die FAST2000® ist in 3 Größen erhältlich:

FAST2010®/2:
Wandschrank für kleine Anwendungen bis 2 Löschbereiche
(4 Loops)

FAST2020®/2:
Wandschrank für mittlere Anwendungen bis 4 Löschbereiche
(8 Loops)

FAST2030®/2:
Standschrank für große Anwendungen bis 250 Löschbereiche
(500 Loops)
Technisches Datenblatt 3-015-02
SStand: 26.10.2007 TSM / M.Kling

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 188 22.04.2009 15:17:25


FAST2000® FAST2000® / 2
189
Bestell-Nr.
Die FAST2000 /2 wird auftragsbezogen nach den Anforde-
®

rungen des Projekts gefertigt.

Artikel - Nr.

Kontroll-Modul CM-32/2 K0 990 012 0


Display-Modul DM-32/2 K0 990 012 1
Loop Modul Löschen LM-32E/2 K0 990 013 0
Loop Modul Brandmeldung LM-32D/2 K0 990 013 2
Löschmittelmodul EM-32/2 K0 990 013 4

Optionen

Netzwerk Grundplatte für DIN Schiene CM-32 CTCB2-DIN K0 990 022 0


Netzwerk Anschlusskarte 30mA CM-32 CTCM1 K0 990 011 3
Netzwerk Anschlusskarte RS232 CM-32 CTCM232 K0 990 011 4
Netzwerk Anschlusskarte RS422/485 CM-32 CTCM422 K0 990 011 5
Netzwerk Anschlusskarte Glasfaser CM-32 CTCMOPT1 K0 990 011 6
Abgesetztes Bedienfeld SRP-32-ZI K0 245 900 2

Technische Daten

Stromversorgung: Eingang 105 – 250 VAC


47 – 63 Hz
Ausgang 27,2 V DC, 5.5 A max.
temperaturkompensiert (EN54-4)
Batterie 2 x 12V, 65Ah max.
Stromaufnahme: abhängig von den installierten Modulen
Alarmstrom > 400 mA
Batteriebetrieb > 300 mA
Ringleitungen System Sensor Protokoll 2
pro Löschbereich Serie 200 und 500
automatische Melder, Druckknopfmelder
und Ein-/Ausgangsmodule
Relais Ausgänge
Ausgänge für jeden en Löschbereich:
Alarmausgänge: Anzahl 2
Dauerstrom 2A
Ventilausgänge: Anzahl 2
Spritzenstrom 1.8A
ohmsche Belastung > 15 Ohm < 600 Ohm
Maße (H x W x D): mm x mm x mm FAST2010®: 478 x 600 x 400
FAST2020® : 746 x 600 x 400
FAST2030® : 2000 x 800 x 500

Technisches Datenblatt 3-015-02


SStand: 26.10.2007 TSM / M.Kling

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 189 22.04.2009 15:17:25


FAST2000® Bedienfeld SRP-32
190
Bestell-Nr.
Abgesetztes Bedienfeld für FAST2000 und PBS Systeme
®

Eigenschaften

• Großes LCD Display mit 8 Zeilen und 40 Zeichen

• Sprachneutral, keine Texte auf der Front, nur Piktogramme

• Entspricht EN54-2 and –4

• Anzeigen für Löschsteuerung

• Integrierte Netzwerkfunktionalität, Anschluss über RS422 /


485, 30mA oder Glasfaser

• 12-fach Meldergruppenanzeige

• 3 verschiedene Sprachen in der Zentrale


gleichzeitig verfügbar, auszuwählen über das Menü

Das SRP-32 ist ein abgesetztes Bedienfeld für die Zentralen der
Baureihen FAST2000® und PBS-16/-2.

Das SRP-32 basiert auf der neuesten Tyco PBS Technolog und ent-
spricht EN54-2/-4 Standard für Brandmeldeanlagen, EN12094-1
StandardfürelektrischeSteuereinrichtungenunddenVdSRichtlinien.

Ein Mikroprozessor steuert die Anzeigen auf dem LCD-Display und


die komplexe Kommunikation zwischen dem Bedienfeld und den
anderen Zentralen der Installation.

5 Zusatzrelais auf der Anschlusskarte stellen Sammelsignale ge-


mäß Normen zur Verfügung. Überwachungsschaltungen für die
Stromversorgung und die Batterien sind integrierter Bestandteil der
Anschlusskarte.

Durch die Möglichkeit der freien Programmierung kann das


SRP-32 an die unterschiedlichsten Anforderungen angepasst
werden.

Die integrierte Netzwerkfähigkeit ermöglicht die Vernetzung mit


anderen Zentralen der Baureihen FAST2000® oder PBS über
RS422/485, 30mA oder Glasfaser.

Das SRP-32 ist in zwei Versionen verfügbar:

SRP-32/ZI:
Abgesetztes Bedienfeld mit 12-fach Meldergruppenanzeige

SRP-32/SC:
Abgesetztes Bedienfeld mit skandinavischem Feuerwehrbe-
dienfeld

Technisches Datenblatt 3-015-03


Stand: 26.10.2007 TSM / M.Kling

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 190 22.04.2009 15:17:26


FAST2000® Bedienfeld SRP-32
191
Bestell-Nr.
Artikel - Nr.

Bedienfeld mit Meldergruppenanzeige SRP-32-ZI K0 245 900 2


Bedienfeld mit skandinavischer Front SRP-32-ZI K0 245 900 4

Optionen

Netzwerk Anschlusskarte 30mA CM-32 CTCM1 K0 990 011 3


Netzwerk Anschlusskarte RS232 CM-32 CTCM232 K0 990 011 4
Netzwerk Anschlusskarte RS422/485 CM-32 CTCM422 K0 990 011 4
Netzwerk Anschlusskarte Glasfaser CM-32 CTCMOPT1 K0 990 011 5
K0 990 011 6

Ersatzteile

Grundplatte für SRP-32 CM-32CTMB K0 990 011 8


Netzwerk Grundplatte für SRP-32 CM-32CTCB1 K0 990 011 9
Kontroll-Module CM-32C-2 K0 990 012 0
Display Einheit mit Meldergruppenanzeige DE-32-ZI K0 990 012 1
Display Einheit skandinavisch DE-32-SC K0 990 012 2

Technische Daten

Stromversorgung: PSU 24V DC gem. EN54-4


Batterie 24V DC
Stromaufnahme: Alarmstrom < 200 mA
Batteriebetrieb < 150 mA
Relais Ausgänge: 4A / 230 VAC
Maße: mm x mm x mm 2 50 x 250 x 75 (H x B x T)

Technisches Datenblatt 3-015-03


Stand: 26.10.2007 TSM / M.Kling

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 191 22.04.2009 15:17:26


FAST2000® Signalgeber Roshni - LP
192
Bestell-Nr.
Elektronische Warntonsirenen zur örtlichen Alarmierung in Brand-
meldeanlagen. Die Signalgeber bestehen aus einem robusten
Kunststoffgehäuse mit vergossener Elektronik und einem Sockel
mit Bajonettverschluss zur Aufputzmontage an Wand oder De-
cke. Für seitliche Kabeleinführung ist der Aufputzsockel (hohes
Unterteil) einzusetzen.
Es können 26 unterschiedliche Tonfrequenzen einschließlich
DIN-Ton, nach DIN 33404, mittels eines 5-poligen DILSchalters
programmiert werden. Beide Signalgeber besitzen eine interne
Lautstärkeregelung.

Technische Daten

Betriebsspannung: 9 - 28 V DC
Stromaufnahme: 16 mA @ 24V DC
Lautstärke: 102 dB(A) @ 24V DC
Kabelanschluß: max. 2,5 mm2
Zulässige Umgebungstemperatur: -25°C ... +70°C
Schutzart: IP 54 (IP 65)
Gehäusematerial: ABS 30, rot RAL 3001
Gewicht: 240 g
VdS-Anerkennung: G 206019
CE-Konformität RL 89/106/EWG: 0832-CPD-0128

Bezeichnung Bemerkung
Signalgeber Roshni-LP Inklusiv flachem Unterteil K0 245 540 7
Aufputzsockel Roshni Ersatzteil hohes Unterteil K0 245 542 6

Technisches Datenblatt 3-030-11


Stand: 02.10.2007 TSM / Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 192 22.04.2009 15:17:27


FAST2000® Signalgeber Roshni - LP
193
Bestell-Nr.
Elektrischer Anschluss

KO 216 369 4

Toneinstellung und Lautstärke

Für VdS-Applikationen sind nur die Tonarten 3, 5 und 8 zulässig.


Die Programmierung erfolgt nur für den 1. Ton.
Der 2. Ton kann zusätzlich separat angesteuert werden.

Nr. Tonart Frequenz/Modulation 2. Ton Code Stromaufnahme Lautstärke (1m)


12 V 24 V 12 V 24 V
3 An- und abschwel- 800/970 (Hz) 1 Hz 14 11101 8 mA 18 mA 103 dB 105 dB
lender Ton
4 Dauerton 2850 (Hz) 14 11100 14 mA 29 mA 110 dB 116 dB
5 An- und abschwel- 2400-2850 (Hz) 7 Hz 4 11011 10 mA 23 mA 104 dB 114 dB
lender Ton
8 An- und abschwel- 1200-500 (Hz) 1 Hz 14 11000 8 mA 16 mA 95 dB 103 dB
lender Ton*
14 Dauerton 970 Hz 14 10010 9 mA 20 mA 99 dB 107 dB

* = DIN-Ton

Technisches Datenblatt 3-030-11


Stand: 02.10.2007 TSM / Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 193 22.04.2009 15:17:28


FAST2000® Optischer Rauchmelder 2251EM
194
Bestell-Nr.
Der analog adressierbare Rauchmelder Typ 2251EM arbeitet
nach dem Streulichtprinzip. Die Einstellung der physikalischen
Adresse erfolgt mittels zwei dekadischer Drehschalter. Als Alarm-
anzeige dienen zwei rote LEDIndikatoren, die an den gegenüber-
liegenden Seiten des Melders angebracht sind. Dadurch wird
mindestens eine LED von jedem Blickwinkel aus gesehen. K0 245 745 7

Technische Daten

Betriebsspannung: 15 - 32 V DC
Ruhestrom: 0,2 mA
Alarmstrom (LED an): max. 7,0 mA bei 24 V DC
Zulässige Umgebungstemperatur: -20°C bis +60°C
Max. rel. Luftfeuchte: 93 % (keine Betauung)
Zulässige Windgeschwindigkeit: 20 m/s
Gehäusematerial: Thermoplast, weiß
Gewicht: 0,110 kg
Schutzart: IP 42
Europäische Normen: EN 54-7; EN 50081-1;
EN 50082-1
VdS-Anerkennung: G200052

Der Melder wird in den Meldersockel B 501 eingesetzt.


Für Installation und Montage siehe techn. Datenblatt 3-068-01.

Technisches Datenblatt 3-064-02


Stand: 05/2001 TSM/Wth

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 194 22.04.2009 15:17:28


FAST2000® Wärmedifferentialmelder 5251 REM
195
Bestell-Nr.
Der analog adressierbare Wärmedifferentialmelder Typ 5251REM
wird der Ansprechklasse 1 zugeordnet. Bei der Verwendung in K0 245 749 6
automatischen Brandmeldeanlagen ist zu beachten, daß er nur in
Räumen eingesetzt wird, deren Höhe 7,5 m nicht überschreitet.
Die Einstellung der physikalischen Adresse erfolgt mittels zwei
dekadischer Drehschalter. Als Alarmanzeige dienen zwei rote
LED-Indikatoren, die an den gegenüberliegenden Seiten des Mel-
ders angebracht sind. Dadurch wird mindestens eine LED von
jedem Blickwinkel aus gesehen.

Technische Daten

Betriebsspannung: 15 - 32 V DC
Ruhestrom: 0,2 mA
Alarmstrom (LED an): 7 mA bei 24 V DC
Ansprechtemperatur: 58°C
Zulässige Umgebungstemperatur: -30°C bis +43°C
Max. rel. Luftfeuchte: 95 % (keine Betauung)
Gehäusematerial: Thermoplast, weiß
Gewicht: 0,150 kg
Schutzart: IP 42
Europäische Normen: pr EN 54-5, A1R;
EN 50081-1;
EN 50082-1
VdS-Anerkennung: G200095

Der Melder wird in den Meldersockel B 501 eingesetzt.


Für Installation und Montage siehe techn. Datenblatt 3-068-01.

Technisches Datenblatt 3-064-02


Stand: 06/2001 TSM/Wth

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 195 22.04.2009 15:17:28


FAST2000® Branderkennungselement MM50
196
Bestell-Nr.
Das adressierbare Branderkennungselement Typ MM50-X arbei-
tet als Temperaturmelder mit Differentialeffekt. Der Anschluß ist
nur an Zentralen mit Total-Walther-Protokoll möglich. Der Melder
besteht aus dem Temperaturfühler, Gehäuse und der integrierten
Adressiereinheit. Die Einstellung der physikalischen Adresse er-
folgt mittels zwei dekadischer Drehschalter. Als Alarmanzeige
dient eine rote LED, die durch zwei Sichtfenster im Gehäusede-
ckel sichtbar ist. Der Einsatz ist als Branderkennungselement zur
Ansteuerung von automatischen Feuerlöschanlagen anerkannt.

Technische Daten

Betriebsspannung: 15 - 32 V DC
Ruhestrom: £ 0,375 mA
Alarmstrom (LED an): 5,1 mA bei 24 V DC
Zulässiger Leitungswiderstand: max. 20W
Zulässige Umgebungstemperatur: 0°C ... +50°C
Gewicht: 0,6 kg
Schutzart: IP 65
Kabelverschraubung: M16x1,5 (Æ 7 – 11mm)
Werkstoffe:
Gehäuse: Aluminiumdruckguss
Fühler: Edelstahl
Verschraubung: Kunststoff
Abmessungen:
Länge inkl. Fühler: ca. 240mm
Breite inkl. Verschraubung: ca. 130mm
Tiefe: ca. 60mm
VdS-Zulassung: G 205107

Projektierung Montage

Die Projektierung erfolgt gemäß VDS 2496 als elektrisch Die Montage erfolgt bei Raumüberwachung mit dem Befesti-
wirkendes Branderkennungselement. gungswinkel ( siehe Zubehör) senkrecht unter der Decke. Bei
Überwachungsfläche: 30 m2 max. Objektüberwachung senkrecht zum gerichteten Luftstrom.
Montagehöhe: 8 m max. Für die Befestigung sind zwei Bohrungen ( ø 4,4mm) vorhanden.
Bei Sonderanwendungen, z.B. Umgebungstemperatur > 50°C,
Für Einrichtungsschutz (Objektschutz) müssen die Melder der ist die Melderelektronik außerhalb dieses Bereiches zu installieren.
Einrichtung entsprechend angeordnet werden.
Weitere Angaben sind den Richtlinien der zutreffenden Löschan-
lagen zu entnehmen. Bestellnummern

Typ
Elektrischer Anschluß MM50-60 K0 990 026 0
MM50-66 auf Anfrage
Es sind nur abgeschirmte Leitungen zulässig (z.B. J-Y (ST)
Y2x2x0,8). Abschirmung über Klemme „S“ durchverbinden und MM50-72 K0 990 026 1
entsprechend der Installationsanleitung der Zentrale mit dem MM50-80 K0 990 026 2
Potentialausgleich verbinden.
MM50-100 auf Anfrage
MM50-120 auf Anfrage
MM50-150 auf Anfrage

Zubehör

Befestigungswinkel, (siehe Technisches Datenblatt 3-039-07). K0 990 026 6

Technisches Datenblatt 5-065-03


Stand: 21.Sep.2005 TSM/Wth

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 196 22.04.2009 15:17:28


FAST2000® Grenzwerteinheit M512ME
197
Bestell-Nr.
Beschreibung

Die Grenzwerteinheit M512ME stellt ein Interface zwischen kon-


ventionellen 2-Draht-Meldern und der intelligenten Ringleitung
der FAST2000® dar. Die Grenzwerteinheit überwacht die konveti-
nelle Linie und meldet deren Status (Normal, Störung, Alarm) an die
Brandmeldezentrale.
Der Strom für die Grenzwertlinie wird entweder separat eingespeist
(von der Zentrale oder externer Stromversorgung) oder dem Loop
entnommen. Wenn die M512ME aus den Loop gespeist wird,
ist die zusätzliche Belastung des Loops zu berücksichtigen. Bei
Verwendung einer externen Stromversorgung ist die Loop - Seite
von der konvetionellen Linie und der Stromversorgung galvanisch
getrennt. Die externe Stromversorgung muss EN54-4 entsprechen
(Notstrombatterie) und eine Erdschlussüberwachung besitzen. Die
M512 besitzt einen Eingang (T5) für die Störung der Stromversor-
gung. Wenn die Spannung an diesem Eingang auf Minus (T3) ge-
schaltet wird, zeigt die Zentrale eine Störung an.
Der Strom auf der Grenzwertlinie ist auf 60mA begrenzt. Zwei
Abbrechlaschen sind vorgesehen, um die Strombegrenzung zu
verringern. Bei die abgebrochenen Laschen beträgt der maximale
Linienstrom 20mA. Bei Verwendung einer Zenerdiode 8V2 als
Alarmelement sind die Laschen abzubrechen.
Die Adressierung des Moduls erfolgt im Bereich von 101 bis 199.
Über zwei dezimale Drehschalter wird die Adresse eingestellt.

Installation

Mit Hilfe des Montageadapters M500DIN1 kann die Grenzwert-


einheit M512ME auf einer DIN-Hutschiene in der Brandmeldezen-
trale oder in einem separaten Gehäuse montiert werden. Zur Auf-
putzmontage steht die AP Montage Box SMB500 zur Verfügung.

Technische Daten

Versorgungsspannung Ringleitung: 15 – 32V


Stromaufnahme Ringleitung
(externe Stromversorgung): 300μA
Maximale Spannung der Grenzwertlinie: 25,5V
Strombegrenzung der Grenzwertlinie
(Laschen abgebrochen): 20mA
Strombegrenzung der Grenzwertlinie
(Laschen nicht abgebrochen): 60mA
Maximale externe Versorgungsspannung: 18 – 32V
Endwiderstand: 3,3k – 4,7k
Maximale Impedanz der Grenzwertlinie: 100Ω
Störungseingang für Stromversorgung
(low aktiv): 0,2V max.
Temperaturbereich:
Luftfeuchtigkeit -10°C bis +60°C
(keine Kondensation): 10% - 93%
Abmessungen: 121 x 107 x 32
Gewicht: 140g
Kabeldurchmesser: max. 3mm²

Technisches Datenblatt 3-067-07


Stand: 10.01.2006/ TSM -Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 197 22.04.2009 15:17:29


FAST2000® Grenzwerteinheit M512ME
198
Bestell-Nr.
Artikel - Nr.

Grenzwerteinheit M512ME K0 246 907 7


Montageadapter für Hutschiene M500DIN1 K0 246 908 0
Aufputzmontagebox SMB500 K0 246 90 46

Bild 4: Verdrahtung der 2-Draht-Grenzwertinie, loop-gespeist,


ohne externe Stromversorgung

Bild 5: Verdrahtung der 2-Draht-Grenzwertinie mit externer


Stromversorgung.

Technisches Datenblatt 3-067-07


Stand: 10.01.2006/ TSM -Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 198 22.04.2009 15:17:30


FAST2000® Überwachungsmodule M210E & M220E
199
Bestell-Nr.
Beschreibung Installation

Die Überwachungsmodule M210E und M220E sind micropro- Hinweis: Diese Module dürfen nur an kompatible Zentralen mit
zessor gesteuerte Ringleitungselemente zur Überwachung von adressierbarer Ringleitungskommunikation und den geforderten
externen Baugruppen. Eigenschaften für die für die Steuerung und Überwachung
angeschlossen werden. Module der Serie M200 können auf
verschiedene Weise montiert werden (siehe Abb.1):

1. In der M200E-SMB AP-Montagebox, flache Bauform.

2. Der M200E-DIN Adapter ermöglicht die Montage auf einem


Standard 35mm x 7.5mm C-Hutschienenprofil in der Brandmel-
M210E Überwachungsmodul mit einem Eingang derzentrale oder einem anderen geeigneten Gehäuse.

3. Das M200E-PMB Adapterstück ermöglicht die Montage direkt


Das Modul stellt einen Eingang zur Überwachung von Brandmel- in der Brandmelderzentrale oder einem anderen geeigneten
dekontakten mit Schließerfunktion oder Überwachungskontakten Gehäuse.
zur Verfügung. Das M210E besitzt eine 3-farbige grün/rot/gelb
LED, die bei jeder Kommunikation mit der Zentrale grün aufblinkt.
Im Alarmfall kann von der Brandmelderzentrale zur Anzeige die
rote LED angesteuert werden. Die gelbe LED wird direkt von dem
Modul angesteuert und blinkt bei einem Drahtbruch an dem Ein-
gang. Diese Anzeige wird im Ereignisfall, wegen der vorrangigen
Ansteuerung der roten LED durch die Zentrale überschrieben.

M220E Überwachungsmodul mit zwei Eingängen

Das Modul M220E stellt zwei Eingänge zur Überwachung von


Brandmeldekontakten mit Schließerfunktion oder Überwachungs-
kontakten zur Verfügung. Das Modul besitzt zwei 3-farbige
grün/rot/gelb LED´s, die bei jeder Kommunikation mit der
Zentrale grün aufblinken. Im Alarmfall kann von der Brandmel-
derzentrale zur Anzeige die rote LED angesteuert werden. Die
gelbe LED wird direkt von dem Modul angesteuert und blinkt bei
einem Drahtbruch an dem entsprechenden Eingang. Diese An-
zeige wird im Ereignisfall, wegen der vorrangigen Ansteuerung
der roten LED durch die Zentrale überschrieben.

Technische Daten

Betriebsspannungsbereich: 15 bis 30VDC (Min. 17,5VDC zur LED Ansteuerung)


Max. Ruhestrom:
ohne Kommunikation: 310μA (M210E) 340μA (M220E)
Kommunikation mit LED ein: 510μA (M210E) 600μA (M220E)
LED Strom (Rot): 2,2mA
LED Strom (Gelb): 8,8mA
Betriebstemperatur: -20 °C bis 60 °C
Luftfeuchtigkeit: 5% bis 95% Rel. Luftfeuchte
Abmessungen Modul: 93mm(H) x 94mm(B) x 23mm(T)
Abmessungen AP-Montagebox: 132mm(H) x 137mm(B) x 40mm(T)
Gewicht (nur Modul): 110 g
Gewicht (Modul und M200E-SMB): 252 g
Max. Kabelquerschnitt: 2,5mm²

Technisches Datenblatt 3-067-08


Stand: 30.11.2005/ TSM -Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 199 22.04.2009 15:17:32


FAST2000® Überwachungsmodule M210E & M220E
200
Bestell-Nr.
Die Verdrahtung der Serie M200 Module erfolgt über die Steck-
verbinder mit einem Kabelquerschnitt von max. 2,5mm².

Die Moduladresse wird mit einem geeigneten Schraubendreher


an dem Drehschalter eingestellt (siehe Abb. 2). Dieser kann von
der vorne oder der rechten Seite des Moduls erreicht werden.

Isolator Artikel - Nr.

Alle Module der Serie M200 sind mit einer Kurzschlussüberwa- M201E K0 990 026 6
chung und einem Isolator für die Ringleitung ausgerüstet. Falls DIN Rail Clip M200E-DIN K0 246 904 3
erforderlich können die Isolatoren aus der Verdrahtung heraus- AP Box M200E-SMB KO K0 246 904 5
genommen werden, z.B. wenn Signalgeber angeschlossen sind
deren Stromversorgung über die spezielle Ringleitung erfolgt. In
diesem Fall sollte der Ausgang „Ringleitung+“ direkt an Klemme
5 und nicht an Klemme 2 angeschlossen werden (siehe Ver-
drahtungsdiagramm).

ACHTUNG: Vor der Installation von Meldern oder Modulen ist


die Ringleitung spannungsfrei zu schalten.

M210E & M220E Verdrahtung

Anschluss der Module M210E & M220E siehe Abb.3

Technisches Datenblatt 3-067-08


Stand: 30.11.2005/ TSM -Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 200 22.04.2009 15:17:33


FAST2000® Kurzschlussisolator M200XE
201
Bestell-Nr.
Beschreibung

Das M200XE Isolatormodul ermöglicht die Überwachung und


Trennung von Kurzschlüssen auf der Ringleitung. Im Kurz-
schlussfall oder bei einem Spannungsausfall auf dem Modul
wird ein 2,2KOhm Widerstand in die Plusleitung des Ringes
geschaltet und das fehlerhafte Element isoliert. Das Modul
M200XE verfügt über eine zweifarbige (grün/gelb) LED. Im
Normalzustand blinkt die LED alle 3 Sekunden grün auf. Ein
Kurzschluss auf der Ein- oder Ausgangsseite leuchtet wird mit
der dauerleuchtenden gelben LED angezeigt.

Technische Daten

Betriebsspannungsbereich: 15 bis 30VDC (Min. 17,5VDC zur LED Ansteuerung)


200μA @ 24V
Max. Ruhestrom: 15mA
Isolations- Strom: -20 °C bis 60 °C
Betriebstemperatur: 5% bis 95% Rel. Luftfeuchte
Luftfeuchtigkeit: 93mm(H) x 94mm(B) x 23mm(T)
Abmessungen Modul 132mm(H) x 137mm(B) x 40mm(T)
Abmessungen AP-Montagebox 62 g
Gewicht (nur Modul): 200 g
Gewicht (Modul und M200E-SMB): 2,5mm²
Max. Kabelquerschnitt:

Installation M201E Verdrahtung

Hinweis: Diese Module dürfen nur an kompatible Zentralen


mit adressierbarer Ringleitungskommunikation und den gefor-
derten Eigenschaften für die für die Steuerung und Überwa-
chung angeschlossen werden. Module der Serie M200 kön-
nen auf verschiedene Weise montiert werden (siehe Abb.1):

1. In der M200E-SMB AP-Montagebox, flache Bauform.

2. Der M200E-DIN Adapter ermöglicht die Montage auf einem


Standard 35mm x 7.5mm C-Hutschienenprofil in der Brandmel-
derzentrale oder einem anderen geeigneten Gehäuse.

3. Das M200E-PMB Adapterstück ermöglicht die Montage direkt


in der Brandmelderzentrale oder einem anderen
geeigneten Gehäuse.
Die Verdrahtung der Serie M200 Module erfolgt über die Steck-
verbinder mit einem Kabelquerschnitt von max.
2,5mm².

ACHTUNG: Vor der Installation von Meldern oder Modulen ist die
Ringleitung spannungsfrei zu schalten.

Technisches Datenblatt 3-067-09


30.11.2005/ TSM -Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 201 22.04.2009 15:17:33


FAST2000® Kurzschlussisolator M200XE
202
Bestell-Nr.
Artikel - Nr.

M200XE K0 246 904 1


DIN Rail Clip M200E-DIN K0 246 904 3
AP Box M200E-SMB KO K0 246 904 5

Technisches Datenblatt 3-067-09


30.11.2005/ TSM -Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 202 22.04.2009 15:17:38


FAST2000® Überwachungsmodul M221E, 2 Eingänge,
1 Ausgang 203
Bestell-Nr.
Beschreibung

Das Steuermodul M221E ist ein microprozessor-gesteuertes


Ringleitungselement. Es besitzt zwei Eingänge zur Überwachung
von Brandmeldekontakten mit Schließerfunktion oder Überwa-
chungskontakten. Zusätzlich steht ein Relaisausgang (Wechsler,
1-polig) zur Ansteuerung von externen Baugruppen wie z.B.
Feuerabschlusstüren zur Verfügung.
Mit den drei 3-farbigen LED´s wird der Zustand jedes Ein-/
Ausganges angezeigt. Die LED´s A und B beziehen sich auf die
beiden Moduleingänge. Jede LED blinkt bei der Kommunikation
des Moduls mit der Zentrale grün auf. Im Alarmfall kann von der
Brandmelderzentrale zur Anzeige die rote LED angesteuert wer-
den. Die gelbe LED wird direkt von dem Modul angesteuert und
blinkt bei einem Drahtbruch an dem entsprechenden Eingang.
Diese Anzeige wird im Ereignisfall, wegen der vorrangigen An-
steuerung der roten LED durch die Zentrale überschrieben.
Die LED C bezieht sich auf den Modulausgang. Die LED blinkt
bei der Kommunikation des Moduls mit der Zentrale grün auf.
Bei einer Ansteuerung des Relaisausganges leuchtet die LED zur
Anzeige dauerhaft grün auf.
Die Schaltleistung der M221E Relaiskontakte beträgt 2A bei
30VDC.

Technische Daten

Betriebsspannungsbereich: 15 bis 30VDC (Min. 17,5VDC zur LED Ansteuerung)


Max. Ruhestrom:
ohne Kommunikation: 340μA
Kommunikation mit LED ein: 660μA
LED Strom (Rot): 2,2mA
LED Strom (Gelb): 8,8mA
Betriebstemperatur: -20 °C bis 60 °C
Luftfeuchtigkeit 5% bis 95% Rel. Luftfeuchte: 5% bis 95% Rel. Luftfeuchte
Abmessungen Modul: 93mm(H) x 94mm(B) x 23mm(T)
Abmessungen AP-Montagebox: 132mm(H) x 137mm(B) x 40mm(T)
Gewicht (nur Modul): 85 g
Gewicht (Modul und M200E-SMB): 227 g
Max. Kabelquerschnitt: 2,5mm²

Installation

Hinweis: Diese Module dürfen nur an kompatible Zentralen mit


adressierbarer Ringleitungskommunikation und den geforderten
Eigenschaften für die für die Steuerung und Überwachung
angeschlossen werden. Module der Serie M200 können auf
verschiedene Weise montiert werden (siehe Abb.1):

1. In der M200E-SMB AP-Montagebox, flache Bauform.

2. Der M200E-DIN Adapter ermöglicht die Montage auf einem


Standard 35mm x 7.5mm C-Hutschienenprofil in der Brandmel-
derzentrale oder einem anderen geeigneten Gehäuse.

3. Das M200E-PMB Adapterstück ermöglicht die Montage di-


rekt in der Brandmelderzentrale oder einem anderen geeigneten
Gehäuse. Die Verdrahtung der Serie M200 Module erfolgt
über die Steckverbinder mit einem Kabelquerschnitt von max.
2,5mm².

Technisches Datenblatt 3-067-10


Stand: 30.11.2005/ TSM -Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 203 22.04.2009 15:17:39


FAST2000® Überwachungsmodul M221E, 2 Eingänge,
204 1 Ausgang
Bestell-Nr.
Die Moduladresse wird mit einem geeigneten Schraubendreher
an dem Drehschalter eingestellt (siehe Abb. 2). Dieser kann von
der vorne oder der rechten Seite des Moduls erreicht werden.

ACHTUNG: Vor der Installation von Meldern oder Modulen ist


die Ringleitung spannungsfrei zu schalten.

Isolator Artikel - Nr.

Alle Module der Serie M200 sind mit einer Kurzschlussüberwa- M221E K0 246 903 9
chung und einem Isolator für die Ringleitung ausgerüstet. Falls DIN Rail Clip M200E-DIN K0 246 904 3
erforderlich können die Isolatoren aus der Verdrahtung heraus- AP Box M200E-SMB KO K0 246 904 5
genommen werden, z.B. wenn Signalgeber angeschlossen sind
deren Stromversorgung über die spezielle Ringleitung erfolgt. In
diesem Fall sollte der Ausgang „Ringleitung+“ direkt an Klemme
5 und nicht an Klemme 2 angeschlossen werden (siehe Ver-
drahtungsdiagramm).

M221E Verdrahtung

Zum Anschluss siehe Abb.4.

Technisches Datenblatt 3-067-10


Stand: 30.11.2005/ TSM -Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 204 22.04.2009 15:17:40


FAST2000® Steuermodul M201E mit einem Ausgang
205
Bestell-Nr.
Beschreibung

Das Steuermodul M201E ist ein microprozessor-gesteuertes


Element, das die Steuerung von externen Geräten über die Ring-
leitung ermöglicht. Der Ausgang des M201E kann für den über-
wachten oder nicht überwachten Betrieb verdrahtet werden
(siehe hierzu auch Abb. 3 und 4).
Eine 3-farbige LED zeigt den Modulzustand an. Bei der Ansteu-
erung des Relaisausganges leuchtet die LED zur Anzeige dauer-
haft grün auf. Im Fall eines Drahtbruches oder einer Störung des
Modulausganges blinkt die gelbe LED.

Technische Daten

Betriebsspannungsbereich: 15 bis 30VDC (Min. 17,5VDC zur LED Ansteuerung)


Max. Ruhestrom:
ohne Kommunikation: 310μA
Kommunikation mit LED ein: 510μA‘
LED Strom (Rot): 2,2mA
LED Strom (Gelb): 8,8mA
Betriebstemperatur: -20 °C bis 60 °C
Luftfeuchtigkeit 5% bis 95% Rel. Luftfeuchte: 5% bis 95% Rel. Luftfeuchte
Abmessungen Modul: 93mm(H) x 94mm(B) x 23mm(T)
Abmessungen AP-Montagebox: 132mm(H) x 137mm(B) x 40mm(T)
Gewicht (nur Modul): 85 g
Gewicht (Modul und M200E-SMB): 227 g
Max. Kabelquerschnitt: 2,5mm²

Installation

Hinweis: Hinweis: Diese Module dürfen nur an kompatible


Zentralen mit adressierbarer Ringleitungskommunikation und
den geforderten Eigenschaften für die für die Steuerung und
Überwachung angeschlossen werden. Module der Serie M200
können auf verschiedene Weise montiert werden (siehe Abb.1):

1. In der M200E-SMB AP-Montagebox, flache Bauform.

2. Der M200E-DIN Adapter ermöglicht die Montage auf einem


Standard 35mm x 7.5mm C-Hutschienenprofil in der Brand-
melderzentrale oder einem anderen geeigneten Gehäuse.

3. Das M200E-PMB Adapterstück ermöglicht die Montage


direkt in der Brandmelderzentrale oder einem anderen geeig-
neten Gehäuse.
Die Verdrahtung der Serie M200 Module erfolgt über die Steck-
verbinder mit einem Kabelquerschnitt von max. 2,5mm².

ACHTUNG: Vor der Installation von Meldern oder Modulen ist


die Ringleitung spannungsfrei zu schalten.

Die Moduladresse wird mit einem geeigneten Schraubendreher


an dem Drehschalter eingestellt (siehe Abb. 2). Dieser kann von
der vorne oder der rechten Seite des Moduls erreicht werden.

Technisches Datenblatt 3-067-11


Stand: 30.11.2005/ TSM -Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 205 22.04.2009 15:17:41


FAST2000® Überwachungsmodul M221E, 2 Eingänge,
206 1 Ausgang
Bestell-Nr.

Isolator Artikel - Nr.

Alle Module der Serie M200 sind mit einer Kurzschlussüberwa- M201E K0 246 904 0
chung und einem Isolator für die Ringleitung ausgerüstet. Falls DIN Rail Clip M200E-DIN K0 246 904 3
erforderlich können die Isolatoren aus der Verdrahtung heraus- AP Box M200E-SMB KO K0 246 904 5
genommen werden, z.B. wenn Signalgeber angeschlossen sind
deren Stromversorgung über die spezielle Ringleitung erfolgt. In
diesem Fall sollte der Ausgang „Ringleitung+“ direkt an Klemme
5 und nicht an Klemme 2 angeschlossen werden (siehe Ver-
drahtungsdiagramm).

M201E Verdrahtung

Das Modul M201E kann für den überwachten oder nicht über-
wachten Betrieb verdrahtet werden (siehe hierzu auch Abb. 3
und 4). Bei einer Beschaltung gemäß den VdS Anforderungen
beachten Sie das, wegen des Polaritätswechsels der Spannung
im Ansteuerfall, der +Draht der Abschlusseinheit M200E-EOL-RD
an Klemme 8 und der -Draht an Klemme 9 angeschlossen wird.
Der minusgeschaltete Eingang an Klemme 12 kann zur Meldung
einer externen Störung, z.B. für den Störungsmeldekontakt eines
externen Netzteiles, genutzt werden. Der Ausfall der Versor-
gungsspannung wird ebenfalls überwacht, ebenso wie ein
Absinken der Spannung unter 7V.

Technisches Datenblatt 3-067-10


Stand: 30.11.2005/ TSM -Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 206 22.04.2009 15:17:42


FAST2000® Handfeuermelder HFM/3/22/17
207
Bestell-Nr.
• System Sensor Ringleitungsprotokoll
Artikel - Nr.
• Robustes Aluminiumgehäuse
• Optische Auslöseanzeige mittels LED
• Dual-Isolatormodul Artikel-Nr.: K0 246 913 0
• Bedienhinweise durch Normsymbole Artikel-Nr. Nachrüstsatz IP54: K0 246 915 0
• Erhöhung des Schutzgrades auf IP54 mit optionalem Artikel-Nr. Wetterschutzdach rot: (enthält Nachrüstsatz IP54) K0 246 909 6
Nachrüstsatz Schlüssel für Handfeuermelder: K0 245 506 6
Ersatzglasscheibe: K0 245 508 6

Anleitung zur Adresseinstellung siehe Datenblatt 3-069-04

Beschreibung

Der Handfeuermelder dient gemäß EN54-11/B dem Einsatz an


einer Ringleitung mit System Sensor/200- Protokoll. Er besteht
aus einem robusten Aluminiumgehäuse, das sich im Vergleich
mit Kunststoffgehäusen dank seiner Umweltbeständigkeit auch
bei jahrelangem Einsatz als vorteilhaft erweist: es ist bruchsicher,
formstabil und verfärbt sich nicht im Sonnenlicht.
Der Handfeuermelder besitzt eine optische Auslöseanzeige
mittels LED. Die Melderadresse ist über einen Taster einstellbar
und die Anzeige der eingestellten Adresse erfolgt über eine
LED. Ein, im Melder integrierter ein- und ausgangsseitiger Isola-
tor trennt die benachbarten Loop-Elemente bei einem
eventuellen Kurzschluss sicher und rasch.
Die schwenkbare Türe mit einem Öffnungswinkel von 180°
verfügt über eine auswechselbare Glasscheibe. Bei ausgelö-
stem Melder verhindert die integrierte Sperrnase das Schließen
der Türe.
Sonderausführungen in Farbe, Design, Funktion und Innenbe-
schaltung sind auf Anfrage erhältlich. Mit Hilfe des optionalen
Nachrüstsatzes HFM/HM-ZSIP54 kann der Schutzgrad auf
IP54 erhöht werden.

Technische Daten

Betriebsspannung: Versorgung durch die Loopspannung


Stromaufnahme 300μA (Ruhe)
Umgebungstemperatur: -20°C bis +60°C (Dauerbetrieb)
-25°C bis +70°C (max. 12 Stunden)
Schutzart: IP42, auf IP54 nachrüstbar
Abmessungen: 125 x 125 x 34 (mm)
Farbe: rot, RAL3000
Gewicht: 400g
Zulassung: VdS G202035

Technisches Datenblatt 3-069-05


Stand: 15.12.2008 / TSM-Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 207 22.04.2009 15:17:43


FAST2000® Handauslösung HM/1/22/17/17
208
Bestell-Nr.
• System Sensor Ringleitungsprotokoll
Artikel - Nr.
• Robustes Aluminiumgehäuse
• Optische Auslöseanzeige mittels LED
• Dual-Isolatormodul Artikel-Nr.: K0 246 914 0
• Großes Beschriftungsfeld Artikel-Nr. Nachrüstsatz IP54: K0 246 915 0
• Erhöhung des Schutzgrades auf IP54 mit optionalem Artikel-Nr. Wetterschutzdach rot: (enthält Nachrüstsatz IP54) K0 246 910 6
Nachrüstsatz Schlüssel für Handfeuermelder: K0 245 506 6
Ersatzglasscheibe: K0 245 509 6

Anleitung zur Adresseinstellung siehe Datenblatt 3-069-04.

Beschreibung

Der Handmelder dient gemäß EN54-11/B und EN12094-3


dem Einsatz an einer Ringleitung mit System Sensor/200-
Protokoll. Er besteht aus einem robusten Aluminiumgehäuse,
das sich im Vergleich mit Kunststoffgehäusen dank seiner Um-
weltbeständigkeit auch bei jahrelangem Einsatz als vorteilhaft
erweist: es ist bruchsicher, formstabil und verfärbt sich nicht im
Sonnenlicht.
Der Hanmelder besitzt eine optische Auslöseanzeige mittels
LED. Die Melderadresse ist über einen Taster einstellbar und
die Anzeige der eingestellten Adresse erfolgt über eine LED.
Ein, im Melder integrierter ein- und ausgangsseitiger Isolator
trennt die benachbarten Loop-Elemente bei einem eventuellen
Kurzschluss sicher und rasch.
Die schwenkbare Türe mit einem Öffnungswinkel von 180°
verfügt über eine auswechselbare Glasscheibe. Bei ausgelö-
stem Melder verhindert die integrierte Sperrnase das Schließen
der Türe.
Sonderausführungen in Farbe, Design, Funktion und Innenbe-
schaltung sind auf Anfrage erhältlich. Mit Hilfe des optionalen
Nachrüstsatzes HFM/HM-ZSIP54 kann der Schutzgrad auf
IP54 erhöht werden.

Technische Daten

Betriebsspannung: Versorgung durch die Loopspannung


Stromaufnahme 300μA (Ruhe)
Umgebungstemperatur: -20°C bis +60°C (Dauerbetrieb)
-25°C bis +70°C (max. 12 Stunden)
Schutzart: IP42, auf IP54 nachrüstbar
Abmessungen: 125 x 125 x 34 (mm)
Farbe: gelb, RAL1021
Gewicht: 400g
Zulassung: VdS G202035

Technisches Datenblatt 3-069-06


Stand: 15.12.2008 / TSM-Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 208 22.04.2009 15:17:44


FAST2000® Handfeuermelder HFM/3/22/17
209
Bestell-Nr.
• Grenzwerttechnik
Artikel - Nr.
• Robustes Aluminiumgehäuse
• Optische Auslöseanzeige mittels LED
• Bedienungshinweise durch Normsymbole Artikel-Nr.: K0 245 502 7
• Erhöhung des Schutzgrades auf IP54 mit optionalem Artikel-Nr. Nachrüstsatz IP54: K0 246 915 0
Nachrüstsatz Artikel-Nr. Wetterschutzdach rot: (enthält Nachrüstsatz IP54) K0 246 909 6
Schlüssel für Handfeuermelder: K0 245 506 6
Ersatzglasscheibe: K0 245 508 6

Beschreibung

Der Handfeuermelder dient gemäß EN54-11/B dem Einsatz in


Grenzwerttechnik. Er besteht aus einem robusten Aluminium-
gehäuse, das sich im Vergleich mit Kunststoffgehäusen dank
seiner Umweltbeständigkeit auch bei jahrelangem Einsatz als
vorteilhaft erweist: es ist bruchsicher, formstabil und verfärbt
sich nicht im Sonnenlicht.
Der Handfeuermelder besitzt eine optische Auslöseanzeige
mittels LED. Die schwenkbare Türe mit einem Öffnungswinkel
von 180° verfügt über eine auswechselbare Glasscheibe. Bei
ausgelöstem Melder verhindert die integrierte Sperrnase das
Schließen der Türe.
Sonderausführungen in Farbe, Design, Funktion und Innenbe-
schaltung sind auf Anfrage erhältlich. Mit Hilfe des optionalen
Nachrüstsatzes HFM/HM-ZSIP54 kann der Schutzgrad auf
IP54 erhöht werden.

Technische Daten

Betriebsspannung: Versorgung durch die Loopspannung


Stromaufnahme 300μA (Ruhe)
Umgebungstemperatur: --20°C bis +60°C (Dauerbetrieb)
-25°C bis +70°C (max. 12 Stunden))
Schutzart: IP42, auf IP54 nachrüstbar
Abmessungen: 125 x 125 x 33 (mm)
Farbe: rot, RAL3000
Gewicht: 400g
Zulassung: VdS G202034

Technisches Datenblatt 3-069-07


Stand: 15.12.2008 / TSM-Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 209 22.04.2009 15:17:44


FAST2000® Handauslösung HM/1/22/17/17
210
Bestell-Nr.
• Grenzwerttechnik
Artikel - Nummern
• Robustes Aluminiumgehäuse
• Optische Auslöseanzeige mittels LED
• Großes Beschriftungsfeld Artikel-Nr.: K0 245 504 7
• Erhöhung des Schutzgrades auf IP54 mit optionalem Artikel-Nr. Nachrüstsatz IP54: K0 246 915 0
Nachrüstsatz Artikel-Nr. Wetterschutzdach: (enthält Nachrüstsatz IP54) K0 246 910 6
Schlüssel für Handfeuermelder: K0 245 506 6
Ersatzglasscheibe: K0 245 509 6

Beschreibung

Der Handmelder dient gemäß EN54-11/B und EN12094-3


dem Einsatz in Grenzwerttechnik. Er besteht aus einem
robusten Aluminiumgehäuse, das sich im Vergleich mit
Kunststoffgehäusen dank seiner Umweltbeständigkeit auch bei
jahrelangem Einsatz als vorteilhaft erweist: es ist bruchsicher,
formstabil und verfärbt sich nicht im Sonnenlicht.
Der Handmelder besitzt eine optische Auslöseanzeige
mittels LED.
Die schwenkbare Türe mit einem Öffnungswinkel von 180°
verfügt über eine auswechselbare Glasscheibe. Bei ausgelö-
stem Melder verhindert die integrierte Sperrnase das Schließen
der Türe.
Sonderausführungen in Farbe, Design, Funktion und Innenbe-
schaltung sind auf Anfrage erhältlich. Mit Hilfe des optionalen
Nachrüstsatzes HFM/HM-ZSIP54 kann der Schutzgrad auf
IP54 erhöht werden.

Technische Daten

Betriebsspannung: Versorgung durch die Loopspannung


Umgebungstemperatur: 300μA (Ruhe)
-20°C bis +60°C (Dauerbetrieb)
Schutzart: -25°C bis +70°C (max. 12 Stunden)
Abmessungen: IP42, auf IP54 nachrüstbar
Farbe: 125 x 125 x 34 (mm)
Gewicht: gelb, RAL1021
Zulassung: 400g
VdS G202034

Technisches Datenblatt 3-069-08


Stand: 15.12.2008 / TSM-Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 210 22.04.2009 15:17:45


FAST2000® Handfeuermelder HFM/3/22/17
211
Bestell-Nr.
• Grenzwerttechnik
Artikel - Nr.
• Robustes Aluminiumgehäuse
• Optische Auslöseanzeige mittels LED
• Großes Beschriftungsfeld Artikel-Nr.: K0 246 917 0
• Erhöhung des Schutzgrades auf IP54 mit optionalem Artikel-Nr. Nachrüstsatz IP54:
Nachrüstsatz K0 246 909 6

Beschreibung

Der Stopp-Taster dient gemäß EN54-11/B und EN12094-3


dem Einsatz in Grenzwerttechnik. Er besteht aus einem
robusten Aluminiumgehäuse, das sich im Vergleich mit
Kunststoffgehäusen dank seiner Umweltbeständigkeit auch bei
jahrelangem Einsatz als vorteilhaft erweist: es ist bruchsicher,
formstabil und verfärbt sich nicht im Sonnenlicht.
Der Stopp-Taster besitzt eine optische Aktivierungsanzeige
mittels LED.
Die schwenkbare Türe mit einem Öffnungswinkel von 180°
verfügt über eine auswechselbare Glasscheibe.
Sonderausführungen in Farbe, Design, Funktion und Innenbe-
schaltung sind auf Anfrage erhältlich. Mit Hilfe des optionalen
Nachrüstsatzes HFM/HM-ZSIP54 kann der Schutzgrad auf
IP54 erhöht werden.

Technische Daten

Betriebsspannung: Versorgung durch die Loopspannung


Stromaufnahme 300μA (Ruhe)
Umgebungstemperatur: -20°C bis +60°C (Dauerbetrieb)
-25°C bis +70°C (max. 12 Stunden)
Schutzart: IP42, auf IP54 nachrüstbar
Abmessungen: 125 x 125 x 34 (mm)
Farbe: blau, RAL5015
Gewicht: 400g
Zulassung: VdS G207160

Technisches Datenblatt 3-069-09


Stand: 26.10.2008 / TSM-Kli

4. Fast2000-Kapitel 4.indd 211 22.04.2009 15:17:46


212

SapphireTM

Die Brandrisiken in der industriellen Fertigung, in


Technik- und EDV-Räumen, in Telekommunika-
tionseinrichtungen, Lagern und Archiven sind hoch.
Brandschäden an Gebäude oder Einrichtung kön-
nen von Versicherungen zwar abgedeckt werden,
nicht aber unkalkulierbare Folgekosten wie langwie-
rige Stillstandzeiten, die Abwesenheit vom Markt,
Image- oder Kundenverlust.

Rückstandsfreies Löschen
Das Löschsystem SapphireTM nutzt das Löschmittel
Novec 1230TM. Im Ruhezustand ist das Löschmittel
eine farblose und fast geruchlose Flüssigkeit. Im Not-
fall bekämpft das SapphireTM- Löschsystem Brände
schnell, wirksam und rückstandsfrei. Brandschäden
werden minimiert oder verhindert, das Risiko eines
Ausfalls von vitalen Funktionen Ihres Unternehmens
reduziert.

Umweltfreundlich
Das verwendete Löschmittel besticht durch eine
hohe Umweltverträglichkeit beim Einsatz eines
Entstehungsbrandes. Es trägt weder zum Abbau der
Ozonschicht noch nennenswert zum globalen Treib-
hauseffekt bei. Das Löschmittel zersetzt sich nach
fünf Tagen in seine Bestandteile.

Die Vorteile von SapphireTM auf einen Blick:


• Effizientes und sicheres Löschen
• Keine Löschmittelrückstände
• Elektrisch nicht leitend
• Umweltfreundlich 1 Löschmittelbehälter
2 Wandhalterung
• Platz- und Kostensparend durch geringe 3 Anlageschild
4 Manometer
Löschmittelmenge
5 Elektrischer Auslöser
6 Lokale manuelle Auslösung (Option)
Ihre Investition lohnt sich! 6a Sicherheitslasche
7 Elektrische Drucküberwachung (Option)
Als weltweit größter Anbieter von Sicherheitssys- 8 Pneumatischer Auslöser für die Folgeflaschen
temen stellen wir Ihnen das zur Zeit wohl umwelt- 9 Alarmdruckschalter
10 Löschmitteldüsen
freundlichste chemische Löschmittel zur Verfügung.
11 Anweisung für manuelle Auslösung
Es ist die beste chemische Alternative zu Halon und 12 Flaschenschild
ist von den Emissionsbegrenzungen gemäß Kyoto- 13 Rohrnetz
14 Steuerleitung
Protokoll nicht betroffen. 15 Elektrische Anschlussdose

5. Sapphire-Kapitel 5.indd 212 22.04.2009 15:05:34


213

Einsatzbereiche von SapphireTM


• Computer- und EDV-Räume
• Telekommunikationsinstallationen
• Elektrische Schalt- und Verteilerräume,
Transformatoren
• Kontrollräume, Mess- und Steuerräume
• Lager und Archive
• Museen und Bibliotheken, unwiederbringliche
Kunst- und Kulturgüter
• Labore und medizinische Einrichtungen
• Fahrzeugkabinen
• Kabelkanäle und Kabeltrassen

Schnell und sicher löschen


Im Brandfall wird das Löschmittel unter Druck ge-
setzt und der Löschbereich geflutet. SapphireTM ver-
dampft beim Austritt aus den Löschdüsen und ver-
teilt sich blitzschnell und gleichmäßig im Löschbe-
reich. Das Löschgas absorbiert die Hitze und greift
zusätzlich chemisch in den Verbrennungsprozess
ein; ein unkontrolliertes Feuer wird so verhindert.
Aufgrund der systembedingten kurzen Flutungszeit
von ca. 10 s wird das Feuer bereits in der Entste-
hungsphase gelöscht. Brandschäden werden mi-
nimiert. Eine nennenswerte Sichtbehinderung und
Gefährdung für Personen entsteht nicht.

5. Sapphire-Kapitel 5.indd 213 22.04.2009 15:05:36


6. Stickstoff-Kapitel 5.indd 214 22.04.2009 15:11:33
Stickstoff - Löschanlage Niederdruck

Stickstoff ist ein farbloses, geruchloses und elektrisch


nicht leitendes Gas, welches in unserer natürlichen
Umgebungsluft mit ca. 78 Vol.-% vorkommt.
Es gehört zur Gattung der Inertgase, welche auch als
„clean agent“ bezeichnet werden, da sie bei der Flu-
tung vollständig verdampfen und keine Löschmittel-
Rückstände hinterlassen.

Die Löschwirkung von Stickstoff beruht auf dem


Sauerstoffverdrängungsprinzip. Dadurch ist beim
Einsatz auf eine eventuell vorhandene Personen-
gefährdung zu achten und bei der Auslegung der
Löschanlage sind entsprechende Maßnahmen vor-
zunehmen.

Eine Stickstoff- Niederdrucktechnik befindet sich zzt.


in der Vorbereitung.

Die Anlagentechnik wird sich im wesentlichen aus


den bekannten Komponenten der TOTAL WALTHER
CO2 - Niederdrucktechnik, Kotika® zusammensetzen.

6. Stickstoff-Kapitel 5.indd 215 22.04.2009 15:11:33


Notizen

Service und Dienstleistungen

Sie verantworten komplexe, aufwändige


Projekte, die nicht selten in engen Zeitplä-
nen und mit begrenzten Budgets realisiert
werden müssen. Wir unterstützen Sie
dabei: Mit unseren integrierten Systemlö-
sungen und einem ausgefeilten, zuverläs-
sigen Serviceangebot.

Index.indd 216 22.04.2009 15:09:41


Technischer Service
Ob es um die Elektronik, Mechanik oder um integrierte Lösungen geht: Wir sind in allen Bereichen der Sicherheitstech-
nik kompetent und bieten Ihnen eine flächendeckende Technik-Organisation mit einheitlich hohem Qualitätsstandard:
VdS-zugelassen und ISO9001 zertifiziert.

Ihr Partner von Anfang an


Wir legen Wert auf integrierte Serviceleistungen: Beratung, Projektierung, Installation, Kundendienst, Aufschaltung und
Alarmverfolgung liefern wir Ihnen aus einer Hand - mit „24/7“ Service bundesweit. Unsere Sicherheitsexperten sind
rund um die Uhr für Sie da: Experten, die unser Gesamtkonzept aus innovativer Technik, individueller Beratung, exakter
Planung und intelligenten Lösungen täglich mit Leben füllen. Und Mitarbeiter, denen Sie vertrauen können - weil ihre
Kompetenz das Ergebnis eines permanenten internen Erfahrungsaustausches und regelmäßiger Workshops und Schu-
lungen ist.

Unser Serviceangebot für Sie


Reibungslose Installation und Inbetriebnahme der Sicherheitssysteme
Ausführliche Einweisung und Schulung der Nutzer/Bediener
Regelmäßige Instandhaltung und Wartung der gesamten Anlage
Umgehende kompetente Störfall- und Fehlerbehebung
Permanenter Technischer Support durch 24-Stunden-Service-Hotline
Persönliche Ansprechpartner in jeder Region

Eigene Notruf- und Serviceleitstelle


Heute gibt es kaum ein Unternehmen, das seine Geschäftsräume, Produktionsstätten oder Büros nicht mit Einbruch-
oder Brandmeldeanlagen oder anderen Sicherheitssystemen ausgestattet hat. Modernste Technik sorgt dafür, dass
Unregelmäßigkeiten bei den Schließsystemen oder der Ausbruch eines Feuers sofort erkannt und angezeigt werden.
Wichtig ist jedoch nicht nur das einwandfreie Funktionieren der Sicherheitstechnik vor Ort. Entscheidend ist auch die
sekundenschnelle Weiterleitung des Alarms und die Koordination einer entsprechenden Reaktion durch eine qualifi-
zierte Notruf- und Serviceleitstelle.

Das Service-Center betreibt eine der modernsten Notruf- und Serviceleitstellen in Deutschland. Vom Standort Ratingen
aus betreuen wir deutschlandweit rund 50.000 Kunden aller Größenordnungen.

Das qualifizierte Personal in der Notruf- und Serviceleitstelle arbeitet die eingehenden Meldungen nach individuell
mit den Kunden festgelegten Maßnahmenplänen ab. Diese reichen vom Rückruf in dem überwachten Objekt bis zur
direkten Alarmierung von entsprechenden Sicherheitsdiensten, Polizei oder Feuerwehr.

Die Notruf- und Serviceleitstelle reagiert nicht nur in Notfällen, sie übernimmt auch die Fernüberwachung von Türanla-
gen, registriert Schließ- und Öffnungszeiten und überprüft nach festgelegten Routinen die Funktionsfähigkeit installierter
Systeme.

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Index Artikel
218

Absperrhahn für Steuergas in KOTIKA® - Anlagen .............................................. 88 INERGEN® - Flasche 40 l / 200 bar ......................................................................... 142
Absperrhahn für Steuergas in KOTIKA® - Anlagen: DN8, DN16 ................... 88 INERGEN® - Flasche 67 l / 200 bar ..........................................................................141
Anschlußschlauch DN 10 / 200 bar ......................................................................145 INERGEN® - Flasche 80 l / 200 bar ..........................................................................144
Anschlußschlauch DN 12 / 300 bar ......................................................................127 INERGEN® - Flasche 80 l / 200 bar als Steuerflasche ............................. 44, 140
Anschlußschlauch DN12 / 750 ...............................................................................112 INERGEN® - Flasche 80 l / 300 bar...........................................................................125
Anschlußschlauch DN 16 / 140 bar (CI - Technik) ..............................................28 INERGEN® - Flaschenbatterie 200 bar..........................................................138, 139
Automatisches Schleichgasventil SGV - 2 ...............................................................42 INERGEN® - Flaschenbatterie 300 bar......................................................................123
Bedienfeld SRP-32...........................................................................................................192 INERGEN® plus .....................................................................................................................105
Bereichsventilstation für CO2 - und INERGEN® - Anlagen ...............53,166,167 INERGEN® plus - Flaschenbatterie 300 bar mit DRV Technologie .................108
Blockiereinrichtung für CO2 - Hochdruck - Einbereichsanlagen /140 bar ...37 INERGEN® - Sammelrohr 200 bar .............................................................................147
Blockiereinrichtung für Einbereichsanlagen .........................................................172 INERGEN®- Sammelrohr Typ ISR / 60 .....................................................................113
Blockiereinrichtung für INERGEN®/ CO2 - Bereichsventil .................................173 INERGEN® - Sammelrohr Typ ISR / 300 .................................................................128
Branderkennungselement MM50 ............................................................................198 INERGEN® - System 4 (200 bar) VdS .......................................................................132
CO2 - Flasche mit Ventil Cl 12 -......................................................................................24 INERGEN® - System 5 (200 bar) VdS .......................................................................133
CO2 - Flasche mit Ventil Cl 12, 67 l, 27l, 40l .......................................................... 24 INERGEN® - System 7 (200 bar) VdS .......................................................................134
CO2 - Flaschenbatterie mit separater Steuerflasche (CI - Technik) ................... 2 INERGEN® - System 10 (200 bar) VdS ....................................................................135
CO2 - Löschanlagen Hochdruck ..................................................................................... 5 INERGEN® - System 11 (200 bar) VdS ....................................................................136
CO2 - Sammelrohr Typ CSR / 140 bar ...................................................................... 29 INERGEN® - System 12.1 (200 bar) VdS ................................................................137
CO2 - System 10A Hochdruckanlagen ....................................................................... 8 Muffe Rp 2“/2 -11.5 NPT und Rp 3“/3 - 8 NPT ...................................................114
CO2 - System 10B Hochdruckanlagen ......................................................................10 KOTIKA® - Behälter Type „A“ mit Waage ................................................................... 78
CO2 - System 11A Hochdruckanlagen ......................................................................12 Kurzschlussisolator M200XE ......................................................................... 203, 204
CO2 - System 11B Hochdruckanlagen ......................................................................14 Niederdruck - Bereichs - Ventile (KOTIKA®) Typ „K“ / 2 ..................................... 80
CO2 - System 12A Hochdruckanlagen ......................................................................16 Optischer Rauchmelder 2251EM .............................................................................196
CO2 - System 12B Hochdruckanlagen ......................................................................18 Pneumatisches Schnellöffnungsventil CI 12-9 .....................................................126
CO2 - System 12C Hochdruckanlagen ......................................................................20 Prüf- und Entlastungseinrichtung PRE -1.................................................................... 47
CO2 - System 5 Niederdruckanlage, KOTIKA® ........................................................76 Prüf- und Entlastungseinrichtung PRE -1, Kugel Ø 14 mm ............................... 48
Doppelauslösung II für CI - Ventile ............................................................................ 161 Prüf- und Entlastungseinrichtung PRE -1, Schaltersatz ....................................... 48
Druckkontroll - Einrichtung DKE-5 ................................................................. 155, 156 Riechstoffpatronen RSP ................................................................................................... 83
Druckreduziereinheit DRE-2N für Einbereichsanlagen ....................................153 Riechstoffpatronen RSP, RSP-2000 ........................................................................... 83
Druckreduziereinheit DRE-2S für Einflaschenanlagen .....................................154 Riechstoffpatronen RSP, RSP-6000 ........................................................................... 83
Druckreduziereinheit DRE-V/S II ...............................................................................129 Rückflussverhinderer Typ RV 12 - 3 ......................................................................... 31
Druckregler LM51-2 ......................................................................................................110 Schnellöffnungsventil CI 12-6 .....................................................................................146
Druckregulierventil DRV ...............................................................................................109 Schnellöffnungsventil Cl 12-7 .............................................................................. 26, 27
Druckschalter FF 4 - A22 - 022 (FF 4 - 60) für CO2 - und INERGEN® - Schrittmotorverzögerung SMV -1 .................................................................... 38, 164
Anlagen ............................................................................................................... 52, 89, 174 Schrittmotorverzögerung SMV - 2 ........................................................... 39, 91, 165
Druckschalter FF 4 - A22 - 022 (FF 4 - 60) für CO2 - und INERGEN® - Schwundmeldeschalter Typ RS 4 (FAST) ............................................................... 49,
Anlagen, Prüfeinrichtung für Druckschalter .....................................................52, 89 Servoventil für KOTIKA® Bereichsventile DN 150 und DN 200 ..................... 86
Drucküberwachungs - Einrichtung KM-5 ................................................... 157, 158 Signalgeber Roshni - LP .................................................................................................194
FAST2000® / 2 ...............................................................................................................190 Sicherheitsventil für CO2 - Niederdruckanlagen ................................................... 84
FAST2000® Compact/2 188 EG - Sicherheitsdatenblatt gemäß Ständer-CI für CO2 - Batterie, Modell 05 .................................................................. 34
91/155/EWG, TRGS 220 ................................................................................183, 184 Steuermodul M201E mit einem Ausgang ........................................................... 207
EG-Sicherheitsdatenblatt gemäß 91/155/EWG, TRGS 220 ......................182 Steuerschlauch DN8 / 400 ........................................................................................152
Elektro - pneumatische Steuerlogik EPSL - 2 ..............................................148, 149 Steuerventil für CO2 - Niederdruck-Anlagen (KOTIKA®) ..................................... 85
Elektro - pneumatische Steuerlogik EPSL-3 ................................................130, 131 Stoßfeder SF - 2 ....................................................................................................... 40, 162
Entlastungsventil für INERGEN® plus - Systeme .................................................. 111 Stoßfeder SF - 2 EEx .............................................................................................. 41, 163
Freistehender Ständer für INERGEN® - Batterie 150, 200 und 300 bar ..150 Überwachungsmodule M210E & M220E .......................................................... 201
Gaslösch - Objektschutzdüse GOD ....................................................................93, 176 Überwachungsmodul M221E, 2 Eingänge, 1 Ausgang ................................ 205
Gaslösch - Objektschutz - Düse GOD ................................................................ 94, 177 Überwachungsschalter für Niederdruck - Bereichsventil Typ K ....................... 82
Gaslösch - Raumschutzdüse GRD ..................................................................... 92, 175 Umschaltung Einsatz / Reserve UER -1..................................................................... 51
Gaslösch - Verschluss - Düse GVD ..................................................................... 96, 178 Vorflut- und Entlastungshahn für KOTIKA® - Anlagen .......................................... 87
Gaslösch - Verschluss - Düse GVD ................................................................................ 96 Wärmedifferentialmelder 5251 REM .....................................................................197
Gerade VerschraubunSteuerleitung für CO2 - Batterie (CI - Technik) und
INERGEN® - Batterie 200 bar ......................................................................................... 33
Grenzwerteinheit M512ME ..............................................................................199, 200
Halterung für INERGEN® - Flaschenbatterie .................................................. 46, 151
Handauslösung HM/1/22/17/17 ............................................................. 210, 212
Handfeuermelder HFM/3/22/17 ..................................................... 209, 211, 213
Handnotauslösung II für CI-Ventile 160 ..................................................................160
Hochdruck-Bereichsventil HD - BV / 3 (DN25) für INERGEN® und CO2 ....168
Hochdruck - Bereichsventile HD - BV / 3 (DN50 / DN80) für INERGEN®
und CO2 ......................................................................................................................... 57, 170
Hochdruck - Bereichsventil HD - BV / 3 (DN25) für INERGEN® und CO2 .... 56
Hochdruck-Bereichsventil HD - BV / 3 (DN25) für INERGEN® und CO2 ...... 55
Hochdruck - Bereichsventil HD - BV / 3 (DN25) für INERGEN® .......................55
Hochdruck - Fittings HF ...................................................................................... 180, 181
Hinweise zum Löschmittel ...................................................................................... 69, 98
Impuls - Steuerung - KOTIKA® (ISK) ............................................................................. 90
INERGEN® ............................................................................................................................ 103
NERGEN® - 300 bar Einbereichsanlage System 14 .........................................115
INERGEN® - 300 bar Mehrbereichsanlage System 15 A ...............................117
INERGEN® - 300 bar Mehrbereichsanlage System 15 B ............................... 119
INERGEN® - 300 bar Mehrbereichsanlage System 15 C ...............................121
INERGEN® - Flasche 27 l / 200 bar .........................................................................143
INERGEN® - Flasche 27 l / 200 bar als Steuerflasche ........................................45

Index.indd 218 22.04.2009 15:09:42


Index Bestellnummern
219

K0 080 483 6 .................................................................................................................154 K0 240 259 6 ................................................................................................................. 179


K0 010 005 6 .......................................................................................... 153, 154, 155 K0 240 305 6 ................................................................................................................. 106
K0 010 105 6 ......................................................................................................151, 168 K0 240 307 6 ................................................................................................................. 179
K0 010 073 6 ........................................................................................................ 55, 166 K0 240 309 6 ................................................................................................................. 179
K0 010 105 6 ................................................................................................................... 57 K0 240 311 6 ................................................................................................................. 178
K0 010 178 6 ............................................................................................ 57, 151, 168 K0 240 314 6 ................................................................................................................. 178
KO 011 089 6 .................................................................................................................. 86 K0 240 315 6 ................................................................................................................. 178
K0 011 562 6 ................................................................................................................... 80 K0 240 318 6 ................................................................................................................. 178
K0 011 566 6 ................................................................................................................... 80 K0 240 319 6 ................................................................................................................. 178
K0 011 568 6 ................................................................................................................... 80 K0 240 320 6 ................................................................................................................. 178
K0 011 572 6 ................................................................................................................... 80 K0 240 321 6 ................................................................................................................. 179
K0 016 056 6 ......................................................................................................106, 110 K0 240 323 6 ................................................................................................................. 179
K0 026 335 6 .................................................................................................................106 K0 240 325 6 ................................................................................................................. 179
K0 026 433 6 .................................................................................................................106 K0 240 327 6 ................................................................................................................. 179
KO 028 320 6 ................................................................................................................... 86 K0 240 329 6 ................................................................................................................. 179
K0 029 122 6 ........................................................................................................ 33, 106 K0 240 332 6 .................................................................................................................... 29
K0 029 124 6 ......................................................................................................106, 109 K0 240 333 6 .................................................................................................................... 29
K0 029 126 6 .................................................................................................................106 K0 240 334 6 .................................................................................................................... 29
K0 029 144 6 ................................................................................................................... 60 K0 240 335 6 .................................................................................................................... 29
K0 029 168 6 .................................................................................................................106 K0 240 340 6 ......................................................................................................106, 111
K0 029 191 6 .................................................................................................................106 K0 240 342 6 ......................................................................................................106, 111
K0 029 193 6 .................................................................................................................106 K0 240 344 6 ......................................................................................................106, 111
K0 029 196 6 ................................................................................................................... 33 K0 240 346 6 ......................................................................................................106, 111
K0 029 222 6 ........................................................................................................... 80, 85 K0 240 371 6 ............................................................................................. 57, 151, 168
K0 029 324 6 ................................................................................................................... 59 K0 240 373 6 ............................................................................................. 57, 151, 168
K0 029 324 6 ........................................................................................................... 80, 85 K0 240 375 6 ........................................................................................................ 55, 166
K0 029 329 6 ................................................................................................................... 60 K0 240 401 6 ......................................................................................................106, 142
K0 029 510 6 ........................................................................................................ 33, 106 K0 240 412 6 ......................................................................................................... 45, 141
K0 029 627 6 .................................................................................................................159 K0 240 414 6 ................................................................................................................. 139
K0 029 632 6 .................................................................................................................106 K0 240 413 6 ................................................................................................................. 140
K0 029 324 6 .................................................................................................................171 K0 240 435 6 ................................................................................................................. 123
K0 029 640 6 ................................................................................................................... 60 K0 240 436 6 ......................................................................................................106, 123
K0 035 031 6 ................................................................................................................... 80 K0 240 451 6 ........................................................................................................ 44, 138
K0 035 040 6 ................................................................................................................... 80 K0 240 504 6 ................................................................................................................. 106
K0 035 047 6 ................................................................................................................... 80 K0 240 507 6 .................................................................................................................... 24
K0 035 057 6 ................................................................................................................... 80 K0 240 515 6 .................................................................................................................... 24
K0 055 205 6 ................................................................................................................... 80 K0 240 535 6 .................................................................................................................... 24
K0 055 455 6 ................................................................................................................... 80 K0 240 580 6 .................................................................................................................... 26
K0 056 210 6 ................................................................................................................... 80 K0 240 627 6 ................................................................................................................. 158
K0 056 400 6 ................................................................................................................... 80 K0 240 193 6 .................................................................................................................... 36
K0 058 013 6 .................................................................................................................151 K0 240 305 6 .................................................................................................................... 32
K0 058 016 6 ........................................................................................................ 55, 166 K0 241 022 6 ......................................................................................................106, 107
K0 058 017 6 ........................................................................................................ 57, 168 K0 241 025 6 ..................................................................................................................144
K0 058 023 6 .................................................................................................................151 K0 241 026 6 .................................................................................................................... 26
K0 058 025 6 ........................................................................................................ 57, 168 K0 241 092 6 .................................................................................................................... 50
K0 058 968 6 ........................................................................................................... 66, 94 K0 241 124 6 .................................................................................................................... 55
K0 058 968 6 .................................................................................................................157 K0 241 125 6 .................................................................................................................... 56
KO 216 125 0 ................................................................................................................... 86 K0 241 127 6 .................................................................................................................... 57
KO 216 238 6 ................................................................................................................... 86 K0 241 128 6 .................................................................................................................... 57
K0 216 369 0 ................................................................................................................... 87 K0 241 029 6 ................................................................................................................. 124
K0 216 369 2 ................................................................................................................... 87 K0 241 089 6 ................................................................................................................. 106
KO 216 369 4 ....................................................................................................... 86, 194 K0 241 091 6 ................................................................................................................. 156
K0 233 092 6 ................................................................................................ 66, 94, 157 K0 241 092 6 ................................................................................................................. 156
K0 233 094 6 ................................................................................................ 66, 94, 157 K0 241 095 6 ................................................................................................................. 156
K0 233 096 6 ........................................................................................................... 66, 94 K0 241 096 6 ................................................................................................................. 156
K0 235 378 6 ................................................................................................................... 25 K0 241 097 6 ................................................................................................................. 156
K0 235 379 6 ................................................................................................................... 25 K0 241 098 6 ...........................................................................................106, 153, 156
K0 235 388 6 ................................................................................................................... 51 K0 241 098 7 ...........................................................................................106, 154, 156
K0 235 396 0 .................................................................................................................106 K0 241 099 6 ................................................................................................................. 156
K0 240 008 6 ................................................................................................................... 34 K0 241 099 7 ......................................................................................................155, 156
K0 240 080 6 .................................................................................................................106 K0 241 124 6 ................................................................................................................. 166
K0 240 102 6 ............................................................................................. 46, 106, 149 K0 241 125 6 ................................................................................................................. 167
K0 240 104 6 ............................................................................................. 46, 106, 149 K0 241 127 6 ................................................................................................................. 168
K0 240 109 6 ......................................................................................................106, 148 K0 241 128 6 ................................................................................................................. 168
K0 240 110 6 .................................................................................................................106 K0 241 130 6 ........................................................................................................ 57, 168
KO 240 136 6 ................................................................................................................... 86 K0 241 131 6 ...................