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Büsinger Beobachter

Nr. 1 im Dezember 2010

Wird Büsingen 2011 steuerfrei?

Ein viertel Jahrhundert ist es her, dass Bü- gen“ überhaupt nicht verhandelt, da diese
singens Bevölkerung den ersten Steuerauf- offenbar als „zu heiss“ taxiert worden wa-
stand probte. Bereits über 30 Jahre zuvor, ren. Dieser Mangel wurde zwar erkannt,
am 20. Mai 1953, überreichte der Gemein- wie aus der Büsinger Dorfchronik hervor-
derat von Büsingen allen bundesdeutschen geht, das Weiterdenken aber einem „Exper-
Ministerien eine Denkschrift über die Si- ten“ des „BRD-Systems“, dem Fachanwalt
tuation der reichsdeutschen Exklave Büsin- für Steuerrecht und dem Lehrbeauftragten
gen mit dem Zweck, den Abschluss eines an der Universität zu Köln, Dr. Günther
„Staatsvertrages“ der Bundesrepublik Felix, überlassen, der in seinem Rechtsgut-
Deutschland mit der Schweiz in die Wege achten „Die einkommenssteuerliche Be-
zu leiten. Die Büsinger bekamen 1967 rücksichtigung von Exklave-Lasten, darge-
zwar einen „Staatsvertrag“, der aber die stellt an den Verhältnissen der Gemeinde
Kernpunkte ihrer Denkschrift von 1953, Büsingen“ den Büsingern die Sachlage
das Steuerwesen, den Geldverkehr sowie „BRD-System-konform“ darlegte.
die Postverhältnisse ausklammerte. Diese Dieses „Rechtsgutachten“ musste für die
Punkte wurden bei den „Staatsverhandlun- Büsinger ganz einfach in die Hose gehen,

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wenn man bedenkt, was heraus kommt, über ein ihr hoheitlich nicht unterstehendes
wenn man quasi einen Bock („Experte“ Gebiet abzuschliessen! Sie hätte das unbe-
des BRD-Systems) zum Gärtner macht. streitbar, wie oben gezeigt, vertraglich ein-
Die Beruhigungspille wurde den Büsingern wandfrei mit der Schweiz formulieren kön-
mit der Beauftragung dieses „Rechtsgut- nen, wenn sie denn das Recht dazu gehabt
achtens“ am 25. Februar 1985 verabreicht. hätte. Derartige Vertragsformulierungen
Der „Rechtsexperte“ liess sich, (damit die sind Absicht (keinesfalls aber Versehen!),
Pille auch Wirkung entfalten konnte) über um den juristisch nicht ausgebildeten Nor-
drei Jahre für ganze 70 Seiten „Rechtsgut- malbürger zu täuschen. Verträge, die mit
achten“ Zeit, so dass die Renitenz der Bü- einem Unberechtigten (hier „BRD“) ge-
singer danach im Koma lag. Es war damit schlossen wurden, sind nichtig. Die „BRD“
die gewünschte Ruhe wieder eingekehrt. ist zu allererst nachweispflichtig, dass sie
Bis heute! Hoheitsrechte über die Exklave des Deut-
schen Reichs, Büsingen, besitzt, bevor sie
Im „Staatsvertrag“ von 1967 – „Vertrag irgendwelche „Staatsverträge“ über Büsin-
zwischen der Schweizerischen Eidgenos- gen abschliessen kann.
senschaft und der Bundesrepublik Wenn die „BRD“ nicht den Nachweis er-
Deutschland; ÜBER die Einbeziehung bringen kann, dass sie Rechtsnachfolger
der Gemeinde Büsingen am Hochrhein in des Deutschen Reichs oder identisch mit
das schweizerische Zollgebiet“, abge- diesem ist, besitzt sie keine Hoheitsrechte
schlossen am 23. November 1964, in über Büsingen. Dagegen ist die Rechts-
Kraft seit 4. Oktober 1967 ist im Art. 1 von nachfolgerschaft der „BRD“ eindeutig im
einer „politischen Zugehörigkeit zur Bun- „Grundgesetz für die BRD“ (Besatzersta-
desrepublik Deutschland“ die Rede, auf tut) im Art. 133 formuliert: Hiernach ist die
die sich offenbar hoheitliche bzw. hoheits- die „BRD“ unbestritten Rechtsnachfolger
rechtliche Befugnisse der „BRD“ über Bü- der Militärverwaltungen (1945 bis 1949)
singen gründen sollen. Aus einer „politi- der US-amerikanischen, britischen und
schen Zugehörigkeit“ ergeben sich aber französischen Besatzungszonen bis zu ih-
keine Hoheitsrechte über ein (fremdes) Ge- rer Entrechtung am 17. Juli 1990 auf der
biet. Pariser Konferenz infolge der Löschung
„Politisch zugehörig“ zur Europäischen des Art. 23 GG (territorialer Geltungsbe-
Gemeinschaft sind z. B. Italien, Spanien, reich) durch die alliierte Besatzungsmacht.
Portugal, etc. Die Europäische Gemein- Jegliche Behauptung einer Identität oder
schaft hat dadurch aber keinerlei Hoheits- Rechtsnachfolgerschaft bezüglich des
rechte über diese souveränen Nationalstaa- Deutschen Reichs ist damit widerlegt. Zu-
ten. Wäre Büsingen „BRD-Staatsgebiet“, dem schliessen sich Identität- und Rechts-
müsste nicht der unbestimmte Rechtsbe- nachfolgerschaft gegenseitig aus.
griff „politische Zugehörigkeit…“ verge-
waltigt werden, um überhaupt einen Ver- Büsingen war zwar im Jahre 1945 kurzzei-
tragstext in Worte zu fassen. Der korrekte tig und unter völkerrechtswidriger Miss-
und bestimmte Rechtsbegriff hiesse dann achtung der schweizerischen Neutralität
„…unbeschadet der territorialen Zugehö- und Verletzung schweizerischen Territori-
rigkeit zur Bundesrepublik Deutsch- ums von einem Trupp französischer Solda-
land…“, um überhaupt hoheitliche bzw. ten besetzt worden (9.5.1945 bis
hoheitsrechtliche Befugnisse über ein Ge- 8.11.1945), was aber nicht über 1946 hin-
biet in einem Vertrag zum Ausdruck zu aus aufrecht erhalten worden ist (vermut-
bringen. lich aufgrund des Erkennens der absoluten
Völkerrechtswidrigkeit dieser Handlung).
Die „BRD“ hat somit keine hoheitlichen Büsingen war ab 1946 wieder unbesetztes
bzw. hoheitsrechtlichen Befugnisse über freies Gebiet des Deutschen Reichs, was
die reichsdeutsche Exklave Büsingen.
Demzufolge war und ist die „BRD“ nicht
berechtigt, irgendwelche „Staatsverträge“

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auf den Gebietskarten der Uni Mainz bis rechtsbrecherischen „BRD“) aufzufordern,
zumindest 1952 auch so dokumentiert ist1. „BRD“-Vermögen in der Schweiz als
Sicherheit zu blockieren für den Fall, dass
Ein offizieller Beitritt zum Bundesgebiet die „BRD“ ihren Rückzahlungsverpflich-
nach Art. 23 GG (Grundgesetz für die Bun- tungen gegenüber der Enklave Büsingen
desrepublik Deutschland, alte Fassung) – nicht nachkommt.
was einen Volksentscheid in Büsingen vor- Zur Beantwortung der eingangs gestellten
ausgesetzt hätte – fand nie statt. Büsingen Frage: Es ist natürlich illusorisch, anzuneh-
wurde deshalb ausserhalb jeglicher Rechts- men, dass Büsingen völlig Abgabenfrei
grundlagen seit über 61 Jahren unter Vor- werden könnte. Zumindest aber sollten die
spiegelung falscher Tatsachen und hinter- unbedingt nötigen und erforderlichen Ab-
hältigster Täuschungen in einem Abhän- gaben in Büsingen zur Verwendung kom-
gigkeitsverhältnis zum „BRD-System“ ge- men und nicht an ein unberechtigtes Re-
halten, damit die Ausbeutung und Ab- gime der Fremdherrschaft namens „BRD“
schöpfung des Büsinger Volksvermögens abgeliefert werden.
ohne Gegenwehr durch das Besatzerregime
„BRD“ stattfinden konnte! Bis heute! Und wer nun meint, die Schweizerische
Da Verhandlungen und Vertragsabschlüsse Polizei und die BRD-Polizei seien im Falle
einer „BRD“ ohne Hoheitsrechte „über“ von Büsingen die „Freunde von Büsingen“
Büsingen nichtig sind, ist die Schweizeri- gewesen, der frage sich einmal, woher und
sche Eidgenossenschaft als Vertragspartner warum die vielen konzentrierten Brände in
der „BRD“ aufzufordern, jegliche Büsin- und rund um Büsingen kamen... Wurden
gen betreffende Verträge mit der „BRD“ die Büsinger wirklich über Brandursachen
mit sofortiger Wirkung aufzukündigen. und Brandverläufe immer vollständig auf-
Vertragspartner gegenüber der Schweizeri- geklärt? Cui Bono ? (wer profitiert davon?)
schen Eidgenossenschaft kann bis zur Wie- Schweigen macht einen zum Mittäter.
derherstellung der vollen Souveränität des
Deutschen Reichs nur eine umgehend zu
bildende Selbstverwaltung Büsingens als
freies unbesetztes Gebiet des Deutschen
Reichs sein. Alle Zugänge zur Enklave
Büsingen über schweizerisches Territorium
sind mit sofortiger Wirkung für jegliches
Dienstpersonal der „BRD“ durch schwei-
zerische Polizeikräfte zu unterbinden 2.
Die Errichtung einer Büsinger Bürgerwehr
mit Polizeigewalt zur Aufrechterhaltung
von Ruhe, Sicherheit und Ordnung ist un-
ter strikter Wahrung des Deutschen Reichs-
rechts umgehend in Angriff zu nehmen.
Die „BRD“ ist aufzufordern, alle bisher
unrechtmäßig erhaltenen Zahlungen (Steu-
ern, Bussgelder etc.) umgehend und wie
üblich verzinst an die Exklave Büsingen
zurückzuerstatten. Gleichzeitig ist die
Schweizerische Eidgenossenschaft (als
Vertragspartner einer betrügerischen und
1
Siehe Webseite http://www.ieg-maps.uni-
mainz.de/map1.htm
2
„Schweizerisch-deutsches Abkommen über
Durchgangsrechte“ abgeschlossen am 5.
Februar 1958, in Kraft seit 1. Januar 1961 Erstellt 11.12.2010
(SR 0.631.256.913.65)
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Dekret über die freie Großdeutsches-Reich-Exklave Büsingen am Hochrhein

In Ansehung des Völkerrechts gilt ein Staatsgebiet als frei, wenn es nicht durch eine fremde Staatsmacht
besetzt und unterworfen ist.
Die Enklave Büsingen am Hochrhein ist Staatsgebiet des Großdeutschen Reichs und aufgrund seiner vom
Staatsgebiet der neutralen Schweiz umschlossenen Lage von einer fremden Staatsmacht weder besetz-
noch unterwerfbar, ohne die Souveränitätsrechte der Schweiz zu verletzen.
Andererseits ist die Schweiz aufgrund ihrer vor dem Wiener Kongreß 1815 erklärten und danach
international anerkannten Neutralität sowie der ausdrücklichen Respektierung dieser Erklärung durch das
Deutsche Reich am 26. August 1939 nicht berechtigt, einer fremden Staatsmacht Zugang zur Enklave
Büsingen am Hochrhein zu gewähren.

Ebenso ist die neutrale Schweiz nicht berechtigt, jedwede Verhandlungen bzw. Vereinbarungen über die
Enklave Büsingen am Hochrhein mit einer fremden Staatsmacht zu führen bzw. zu treffen.
Verhandlungen bzw. Vereinbarungen über die Enklave Büsingen am Hochrhein seitens der Schweiz sind
deshalb völkerrechtsgültig ausschließlich mit dem Großdeutschen Reich oder dessen Rechtsnachfolger zu
führen bzw. zu treffen. Sämtliche ab dem 7. Mai 1945 geführten Verhandlungen bzw. getroffenen
Vereinbarungen zwischen der neutralen Schweiz und einer fremden Staatsmacht über die Enklave
Büsingen am Hochrhein sind deshalb völkerrechtswidrig und somit nichtig.
[....]
Als Teilgebiet des Großdeutschen Reichs unterliegt die Enklave Büsingen am Hochrhein den Gesetzen und
Verordnungen des Großdeutschen Reichs mit Stand vom 7. Mai 1945 vor Kapitulation der deutschen
Wehrmacht. Die politische Selbstverwaltung der Enklave Büsingen am Hochrhein ist deshalb an diese
Rechtslage gebunden. Nicht gebunden wäre die politische Selbstverwaltung der Enklave Büsingen am
Hochrhein an Gesetze und Verordnungen, die den allgemein sowie international anerkannten
Menschenrechten zuwider laufen würden. Diese Gesetze und Verordnungen wären bis zur Widerherstellung
der vollen Souveränität des Deutschen Reichs von der politischen Selbstverwaltung zu suspendieren.
Dieses Dekret wurde verfaßt von selbstverwaltenden Angehörigen des Deutschen Volkes in dem
Bestreben, die Freiheit und Souveränität des Deutschen Volkes ausgehend von einem freien Teilgebiet des
Großdeutschen Reichs auf dem gesamten Territorium des Deutschen Reichs wiederzuerlangen. Die
Verfasser sind der Überzeugung, daß von dem besetzten und unterworfenen Gebiet des Großdeutschen
Reichs aus keine Möglichkeit für die Wiedererlangung der vollen Souveränität des Deutschen Reichs
aufgrund fehlender Legitimation in einem völkerrechtlich gesicherten Verfahren mehr besteht.

www.brd-schwindel.com http://www.bewusst.tv/politik-geschichte/