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Der Phänomen der Migration (DAS KLIMA IN LIMA IST PRIMA)

In den letzten Jahren sind Städte wie Lima


größer geworden. Das liegt nicht nur am
guten Wetter, sondern vor allem an den
besseren Lebensbedingungen in den
Städten. Hier ist es leichter, eine gute
Ausbildung zu bekommen, und auch die
gesundlheitliche Versorgung ist besser.
Dadurch sind aber leider auch die
Armutsviertel am Rande der Stadt stark
angewachsen.
In der Hoffnung auf ein besseres Leben verlassen die Leute ihre Dörfer, um ihr
Glück in den Städten zu suchen. Durch diese Landflucht hat die peruanische
Hauptstadt Lima, in der rund ein Drittel der (peruanischen?) Bevölkerung
konzentriert ist, große soziale Probleme: vor allem die indigene Bevölkerung lebt in
Lima in den Randgebieten und damit unterhalb oder nur knapp über der
Armutsgrenze.

Was willst du sagen?= Aufgrund von Gegensatzen in den ethnischen Kulturen und
sozio-politische Disparitaten, kommt es zu einer ungenugenden Versorgung der
Bevolkerung .Nahrungsmittelimporte und somit hohe Deviseausgaben folgen.
Diese Phanomen hat verurschat dass man die grosse Krankenhauser und
fachspezialisten in Lima finden, aber diese migationsphanomen hat eine Vorteile
und eine nachteil.
Durch die großen Krankenhäuser, die aufgrund des
Bevölkerungszuwachses in Lima in den vergangenen
Jahren erbaut wurden, ist die medizinische
Grundversorgung wesentlich besser geworden. Zur
gleichen Zeit aber sind die Lebenskosten gestiegen und
soziale Probleme sind neu dazugekommen. Soziale
Disparitäten haben auch zu einer Kriminalität geführt.

Was willst Du hier sagen:


Ich habe einmal eine Ulltraschalluntersuchung nur fur 1 euro 50 auf die strasse
gefunden,interesant.Es gibt vor allen “Erstrimestre-Screenings” der mehr als
notwendig ist, wegen ihren Kost und effektivitat fur allen als Pranataldiagnostig auf
die Suche nach ser so gennante “Nackenodeme” fur den “Down Screening”. Hast
Du einen Arzt gefunden, der zu diesem Preis eine Ultraschalluntersuchung auf der
Strasse angeboten hat? Wenn ja, warum sollte das hier stehen? Ist das ein
Zeichen für billlige medizinische Leistungen? Für die Armut?

ICH WILL ARZT SEIN


ich erinnere mich, dass meine Oma mich, als ich noch klein war, fragte, wann ich
denn groß genug wäre, um Arzt zu sein, denn sie bräuchte einen Arzt. Eigentlich
hatte ich nicht Mediziner werden wollen, aber weil ich glaube, dass Oma immer
Recht hat und Peru tatsächlich Ärzte brauhte, habe ich mich Jahre später doch für
diesen Beruf entschieden. Allerdings ist es heute schwieriger geworden, in Peru
Arzt zu sein – weil die Konkurrenz so hoch ist. Von 680 Ärzten schaffen nur 40 die
Fachausbildung (warum? Was hat das mit Konkurrenz zu tun?) Ein weiteres
Problem ist, dass dann viele fertige Ärzte nach Europa, die USA, Kanada oder
Chile gehen. Sie fragen sich, wo sie am besten aufgenommen werden. Rund
zweieinhalb Millionen Peruaner leben im
Ausland, vor allem in den USA, Europa und
Japan.
Wer als Arzt im Praktikum arbeitet tut dies meist in einer der vielen Polikliniken.
Die Arbeit beginnt morgens um 7:30 mit der Frühbesprechung und der
gemeinsamen Visite. Die Stationsarbeit wird in der Regel von Internos und
Residentes (Ärzte in der Fachausbildung) erledigt. Die Assistenten und Oberärzte
überwachen und führen die Visite durch bzw. beschäftigen sich mit der Lehre.
Im Unterschied zu Deutschland, wird sehr viel Wert auf die körperliche
Untersuchung gelegt und in vielen Fällen auch ausschließlich nach dem klinischen
Untersuchungbefund behandelt; es kommt darauf an, welche Untersuchungen
notwendig ist und wieviel sie kostet (günstige Untersuchungen in hoher Qulität) .
Ich denke aber auch, dass es wichtig ist, alle Alternativen zu nutzen, das ist die
“Kunst der Medizin”. = Was meinst Du damit?
In meiner kleiner Tagesklinik arbeite ich nach dem deutschen Modell und möchte
neben der klassischen Schulmedizin auch die alternative Medizin aus Peru nutzen.
Bei der Geburt heißt das zum Beispiel dass wir den Parto Vertical praktizieren –
die Schwangere gebiert im Stehen, wie es schon bei den Inkas üblich war.
Generell ist meine Arbeit vor allem für die Ärmeren gedacht, in erster Linie sind
alte Leute und Kinder unsere Patienten. Der Schwerpunkt liegt auf der Orthopädie.
Aber wir sind mit unserer Arbeit erst am Anfang und brauchen noch Hilfe.
Ich habe immer gesagt, dass eine Fachausbildung in Pediatrie in Peru besonders
wertvoll und wichtig ist, da es sehr viele Kinder gibt mit vielfältigen Beschwerden.
Aber wir sind noch am Anfang.

SEIN UND ZEIT


Als ich am Universitätsklinikum in Essen gearbeitet habe, habe ich auch viele
Wissenschaftler und Studenten aus anderen Ländern kennengelernt. Einmal ist es
mir passiert ,dass ich einen Wissenschaftler aus den USA getroffen habe. Er fragte
mich auf Englisch ob ich der Professor wäre. Ich habe nur kurz gesag, dass ich
nur der Hackenhalter sei (WER?), bestimmt hat er mich nicht richtig verstanden,
als ich später dem Chefarzt davon erzählte, sagte er mir, dass der Hakenhalter
eigentlich die wichtigste Person im OP sei, denn nur er trage die Verantwortung,
wenn etwas passiere bei der Arbeit. Ich habe nur gelacht - es gibt vielleicht
Tausend Geschichten aus der Unizeit vor allem wenn ein Lateinamerikaner in
Deutschland lebt oder studiert und es zu Mißverständnissen kommt.
Zeit ist in Deutschland ein wichtiger Teil des Lebens, vielleicht gibt es deshalb
mehr exisstenzielle Probleme (verstehe ich nicht- was soll das heißen?), was in
Peru anders ist, hier denkt man nicht immer daran, wieviel Zeit man für jeden
Einzelnen Menschen hat, sondern wie man diese Zeit nutzen kann (als Arzt oder
generell?). Allerdings hat die letzte Regierung eine Kapagne unter dem Motto – La
hora sin demora - “Stunde ohne Verspätung” - gestartet, um mehr Respekt für die
Zeit zu schaffen – für die Zeit oder für mehr Pünktlichkeit? .