Sie sind auf Seite 1von 7

Deutsche Lebens-Rettungs-

Gesellschaft e.V.
Newsletter

Newsletter 4/2020

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

was war das für ein herrliches Wetter zu Ostern. Und auch
das kommende Wochenende verspricht warme
Temperaturen und jede Menge Sonne weit und breit. Doch
anstatt uns an den Stationen auf die kommende Saison
vorzubereiten, Ausbildung zu betreiben und die sonst im Foto: Denis Foemer/DLRG

Frühjahr bereits zahlreichen Wassersportveranstaltungen abzusichern, sind wir dazu angehalten, in den
eigenen vier Wänden zu sitzen und soziale Kontakte zu vermeiden. Daran wird wohl auch die heutige
Konferenz der Bundesregierung mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer
kaum etwas ändern. An einen Saisonbeginn Anfang Mai jedenfalls ist nicht zu denken.
Dennoch müssen wir uns so gut es geht vorbereiten, um auch relativ kurzfristig den Wasserrettungsdienst im
Binnenland und an den Küsten aufnehmen zu können, sollten im Verlauf der kommenden Monate
Freizeitaktivitäten am und im Wasser doch noch flächendeckend möglich werden.
Bis dahin gilt es, die Menschen möglichst von den Gewässern fernzuhalten, um Ertrinkungsunfälle zu
verhindern und Einsatzkräfte nicht unnötig in Gefahr zu bringen. Nutzt dazu eure Medienkontakte vor Ort und
eure eigenen Kanäle, um die Menschen in eurer Umgebung dafür zu sensibilisieren – damit alle gesund
bleiben!

Beste Grüße

Euer Frank Villmow


Leiter Verbandskommunikation

Themen in dieser Ausgabe:


Förderpreis DLRG & Schule mit erfolgreicher Premiere
Unfallkassen erkennen Covid-19 als Berufskrankheit an
Vorübergehende Erleichterungen im Vereinsrecht
Neuigkeiten aus der Leitung Ausbildung
Social Media Kampagne soll Kinder zu Hause wasserfest machen
Finanzministerium erleichtert steuerliche Behandlung von Maßnahmen im Zusammenhang mit Corona-Krise
Förderpreis Helfende Hand 2020
Eventteam sucht Verstärkung
Web-Schnupper-Mitarbeiter*innen-Wochenende

Kurz und knapp


Tagung „DLRG und Schule 2020“ abgesagt
Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise musste die Leitung Ausbildung die Tagung „DLRG und Schule
2020“ in diesem Jahr leider absagen. Diese sollte vom 8. bis 10. Mai im Bundeszentrum in Bad Nenndorf
stattfinden. Wegen fehlender Kapazitäten im Tagungshotel Delphin im weiteren Jahresverlauf und vieler
anderer Gremientagungen, die die Kernaufgaben der DLRG betreffen und dringender einen neuen Termin
benötigen, wird es keinen Ersatztermin geben. Die nächste Tagung wird im Jahr 2022 stattfinden, hoffentlich
wieder in gewohnter Weise und mit ebenso vielen Interessierten wie in diesem Jahr.

1
Das Grüne Band: Bewerbungsphase verlängert
DOSB und Commerzbank haben gemeinsam entschieden, die
Bewerbungsfrist für „Das Grüne Band für vorbildliche
Talentförderung im Verein“ vom 31. März auf den 31. Mai 2020
zu verschieben. Damit sollen in Zeiten der Corona-Pandemie
und den damit verbundenen Einschränkungen noch mehr
Sportvereine die Chance erhalten, sich um den Förderpreis in
Höhe von 5.000 Euro zu bewerben.
Ihre Bewerbungen für Das Grüne Band können DLRG-Gliederungen in der Bundesgeschäftsstelle per Post
(DLRG e.V., z.H. Ariane Kick, Im Niedernfeld 1-3, 31542 Bad Nenndorf) oder E-Mail einreichen.

Jetzt noch Sonderrabatt sichern


Noch bis zum 17. April 2020 läuft die Ostersonderaktion der DLRG Service GmbH (DSG): Für alle im Online-
Shop bestellten, unveredelten Waren gewährt die DSG einen Sonderrabatt von 10% auf den Bruttopreis.

Baderegeln auf Bulgarisch


Die Baderegeln sind ein wichtiger Bestandteil unserer Präventions- und Ausbildungsarbeit.
Um die zehn einfachen, aber wichtigen Regeln auch Menschen näherzubringen, die im
Deutschen noch nicht sicher sind, gibt es die Baderegeln in viele Sprachen übersetzt zum
Download. Neu hinzugekommen ist jetzt die Übersetzung ins Bulgarische.

Förderpreis DLRG & Schule mit erfolgreicher Premiere


Genau 100 Schulen aus dem Bundesgebiet haben sich beim erstmals
ausgeschriebenen Förderpreis DLRG & Schule um ein DLRG Schulsiegel beworben.
Die Jury, bestehend aus Vertretern des Präsidiums, der DLRG-Jugend sowie einiger
Landesverbände, konnte insgesamt 53 Schulen sehr gute Leistungen in der
Schwimmausbildung bescheinigen. Diese Schulen erhalten das DLRG Schulsiegel.
Unter allen Siegern loste Präsident Achim Haag elf Schulen aus, die zusätzlich einen
der ausgelobten Sonderpreise erhalten. Diese Schulen wurden von uns schriftlich
über ihren Erfolg informiert.
Wenn sich die aktuelle Lage in Deutschland normalisiert hat, werden wir gemeinsam
mit den Landesverbänden einen geeigneten Rahmen finden, um die Verleihungen
der Schulsiegel vorzunehmen.

Über den Preis


Der Förderpreis DLRG & Schule zeichnet Schulen, die ein überdurchschnittliches Maß an Engagement und
Einsatz aufbringen, mit dem DLRG Schulsiegel aus. Der Förderpreis soll dazu beitragen, eines der großen Ziele
der DLRG – „Jedes Kind soll ein sicherer Schwimmer werden“ – zu realisieren. Mehr Informationen unter
dlrg.de/schulsiegel

Unfallkassen erkennen Covid-19 als Berufskrankheit an


Fast täglich gilt es für die Unfallkassen, neue Informationen und
Erkenntnisse umzusetzen und bekanntzugeben. So ändern sich
durchaus auch fast täglich die Aussagen bei den Unfallkassen. Was
gestern noch abgelehnt wurde, kann heute bereits versichert sein.
Foto: peterschreiber.media - stock.adobe.com

Wir sind mit vielen Unfallkassen im ständigen Austausch und beobachten genau die Veränderungen. Das ist
nicht immer einfach, denn jede Unfallkasse kann selbstständig über Umfang und Art der Informationen

2
entscheiden. Es gibt vorbildliche Unfallkassen, die hier sogar Rundschreiben an ihre Versicherten (u.a. auch
die DLRG) verschicken. Andere Unfallkassen wiederum informieren selten bis gar nicht.

Die im Corona-Sondernewsletter am 30. März 2020 veröffentlichte Information zum gesetzlichen


Unfallversicherungsschutz hat sich beispielsweise inzwischen auch geändert. Dort hatten wir noch
veröffentlicht, dass die Infizierung mit dem Corona-Virus selbst nicht versichert sei. Die Unfallkassen haben
die Infizierung mittlerweile aber als Berufskrankheit für einen Großteil an Berufsgruppen und bestimmte
Tätigkeiten in den Hilfsorganisationen anerkannt.

Wer aktuelle Informationen benötigt, sollte entweder auf der Homepage seiner zuständigen Unfallkasse
schauen oder mit der DLRG-Versicherungsabteilung (Telefon 05723 955-414) Kontakt aufnehmen.

Vorübergehende Erleichterungen im Vereinsrecht


Grundsätzlich gelten die vereins- und zivilrechtlichen Bestimmungen
auch während der COVID-19-Pandemie fort, wobei wir in der DLRG
vielfach in unseren Satzungen noch keine speziellen Regeln für
virtuelle Jahreshauptversammlungen, Vorstandssitzungen oder
Umlaufbeschlüsse haben. Dies führt wegen der derzeit von den
Ländern erlassenen Verordnungen zu Kontaktverboten zu
Schwierigkeiten bei der vereinsrechtlichen Arbeit. Foto: MQ-Illustrations - stock.adobe.com

Das bereits im März verabschiedete Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-,
Insolvenz- und Strafverfahrensrecht (BT Drucksache 19/18110) schafft hier Abhilfe. Danach können Vereine
vorübergehend auch ohne entsprechende Satzungsregelung Versammlungen ohne physische Präsenz
durchführen sowie Beschlüsse außerhalb von Versammlungen fassen. Konkret wurde folgende gesetzliche
Regelung zum Vereinsrecht in diesem Gesetz beschlossen:

Art. 2 § 5 Vereine und Stiftungen


(1) Ein Vorstandsmitglied eines Vereins oder einer Stiftung bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zu
seiner Abberufung oder bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt.
(2) Abweichend von § 32 Absatz 1 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs kann der Vorstand auch ohne
Ermächtigung in der Satzung Vereinsmitgliedern ermöglichen,
1. an der Mitgliederversammlung ohne Anwesenheit am Versammlungsort teilzunehmen und Mitgliederrechte
im Wege der elektronischen Kommunikation auszuüben oder
2. ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der
Mitgliederversammlung schriftlich abzugeben.
(3) Abweichend von § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist ein Beschluss ohne Versammlung der
Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens
die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen
Mehrheit gefasst wurde.

Das Gesetz ist zunächst bis zum 31.12.2020 beschränkt; eine Verlängerung bis 31.12.2021 ist möglich. Damit ist
der Fortbestand des jeweiligen Vorstandsamtes gesichert und es sind jetzt auch virtuelle
Jahreshauptversammlungen sowie Ratstagungen denkbar.

In ihrem Rundschreiben (RS 2020-038) zu diesem Thema empfehlen die Justiziare des Bundesverbandes
jedoch, zunächst auf die Durchführung virtueller Mitgliederversammlungen zu verzichten und die weitere
Entwicklung abzuwarten.
Für die alltägliche Vereinsarbeit sei in diesem Zusammenhang wichtig, dass nach § 28 BGB die Vorschriften
für die Mitgliederversammlung auch für den Vorstand entsprechend gelten. Damit ist es nun vorübergehend
möglich, Vorstandssitzungen ohne entsprechende Satzungsregelung virtuell, also per Video- oder

3
Telefonkonferenz, rechtswirksam abzuhalten. Hierbei sind die allgemeinen Formen und Fristen bei den
Ladungen gemäß Satzung oder Geschäftsordnung natürlich weiterhin einzuhalten.

Aufgrund Abs. 3 der neuen Regelung für Vereine können Beschlüsse auch deutlich einfacher schriftlich
erfolgen. Bisher waren gem. § 32 Abs. 2 BGB Beschlüsse außerhalb von Versammlungen nur möglich, wenn
alle Mitglieder schriftlich zugestimmt haben. Gerade für Beschlüsse der Jahreshauptversammlungen, aber
auch Ratstagungen war dies praktisch kein gangbarer Weg. Jetzt kann der Vorstand ein Beschlussverfahren
ohne Versammlung einleiten. Hierbei sind alle Mitglieder zu beteiligen. Bis zu dem vom Verein gesetzten
Termin muss mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimme in Textform abgeben und der Beschluss muss
mit der erforderlichen Mehrheit gefasst werden.

Ob sich für Jahreshauptversammlungen oder Ratstagungen hierzu eine dringende Notwendigkeit ergibt, sollte
nach Ansicht der Justiziare des Bundesverbandes intensiv geprüft werden. Aber auch diese Regelung gilt für
Vorstandsbeschlüsse. Zu beachten sei, dass eine angemessene Abstimmungsfrist (idealerweise analog der
Ladungsfristen) zu setzen ist.

Neuigkeiten aus der Leitung Ausbildung


Seit dem 3. April werden Festlegungen im Ressort
Ausbildung nicht mehr in Rundschreiben, sondern in
Merkblättern dokumentiert und veröffentlicht. Hierüber hat
die Leitung Ausbildung mit dem Rundschreiben 2020-042
informiert. In diesem Zusammenhang wurde auch darüber
informiert, dass die Festlegungen aus vorangegangenen
Rundschreiben und Merkblättern der Leitung Ausbildung
außer Kraft gesetzt worden sind. Foto: Daniel Reinelt/DLRG

Der „erste Schwung“ Merkblätter, der unter anderem Regelungen zur Rettungsfähigkeit bei DLRG-
Veranstaltungen im Bereich der Leitung Ausbildung enthält, steht in der Dokumente-App im Internet Service
Center (ISC) im Ordner Ausbildung zum Download bereit.

Die Prüfungsordnung Schwimmen Rettungsschwimmen hat sich innerhalb kürzester Zeit zum
„Verkaufsschlager“ in der DLRG Materialstelle entwickelt. Mittlerweile wurde bereits die zweite Auflage
gedruckt. Bei dieser Gelegenheit haben wir ein paar Rechtschreibfehler korrigiert. Inhaltlich enthält die Version
vom 25.02.2020 keine Änderungen.

Um auch bei den Ausbilderhandbüchern auf dem aktuellen Stand zu sein, wurde eine Austauschseite mit den
aktuellen Prüfungsbedingungen für das Ausbilderhandbuch Schwimmen erstellt. Diese steht ebenfalls im ISC
zum Download bereit und wird zukünftig von der Materialstelle bei Bestellung des Ausbilderhandbuches mit
ausgeliefert.

Im Ausbilderhandbuch Rettungsschwimmen haben wir die neuen Prüfungsbedingungen direkt in die aktuelle
Auflage aufgenommen. Ansonsten beinhaltet die Neuauflage keine Änderungen. Auch diese steht im ISC
bereit. Wer noch die vorherige Auflage hat, kann sich die entsprechenden Seiten ausdrucken und im Ordner
austauschen.

Um in der aktuellen Lage in Bezug auf COVID-19 zu reagieren, haben die Leitungen Ausbildung, Einsatz und
Medizin mit dem Rundschreiben 2020-033 darauf hingewiesen, dass einige DLRG-Qualifikationen mit
Ablaufdatum 31.12.2020 bis zum 31.12.2021 gültig bleiben. Dies schafft Zeit bei derzeit ausfallenden
Fortbildungen. Diese Regelung wurde mittlerweile auch vom DOSB übernommen.

4
Social Media Kampagne soll Kinder zu Hause wasserfest machen
Auch in diesen schwierigen Zeiten möchten wir unsere Kernaufgaben weiter
wahrnehmen. In einer kleinen Videoserie geben wir Tipps und Hinweise zur
Wassergewöhnung und zeigen, wie man Kinder auch zu Hause in der Badewanne oder
unter der Dusche spielerisch an das nasse Element heranführen kann.

Bei der ersten Übung – dem Blubbern – pusten die Kinder mit einem zunächst langen
Strohhalm in der Badewanne Luftblasen ins Wasser. Danach tasten sie sich langsam mit einem kürzeren
Strohhalm immer näher heran. Zur weiteren Unterstützung können sie auch einen Tischtennisball vor sich her
pusten, bis sie schließlich ihr Gesicht ins Wasser legen und unter Wasser ausatmen.

Weitere Tipps und Übungen findet ihr unter dlrg.de/wassergewöhnung. Oder folgt uns bei Facebook und
Instagram.

Gegen die Langeweile zu Hause hat unser Seehund Nobbi außerdem sein
Malbuch zu den Bade- und Sonnenregeln hervorgeholt. Die Vorlagen zum
Ausmalen findet ihr unter dlrg.de/nivea-spielecke. Neben dem Ausmalen
können sich die Kleinen dort auch mit einem kleinen Quiz beschäftigen.
Haben sie das Lösungswort beisammen, sind sie auf jeden Fall wasserfest
und das nächste Badevergnügen kann – hoffentlich bald – kommen.

Finanzministerium erleichtert steuerliche Behandlung von Maßnahmen im Zusammenhang mit Corona-Krise


Mit Schreiben vom 9. April 2020 hat das Bundesministerium der Finanzen steuerliche Maßnahmen zur
Förderung der Hilfe im Zusammenhang mit der Corona-Krise getroffen. Die Einschränkungen aufgrund der
Corona-Krise sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, deren Bewältigung auch vielfach
gesamtgesellschaftliches Engagement erfordert.

Die jetzt vom Bundesfinanzministerium im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder
getroffene Verwaltungsregelung unterstützt dieses Engagement durch vielfache Vereinfachungen im Bereich
des Steuerrechts auch für gemeinnützige Vereine, die für den Zeitraum vom 1. März bis zum 31. Dezember
2020 gelten:

- Die Verwendung / Einwerbung von Spenden zur Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene ist unschädlich
für gemeinnützige Verein, auch wenn sie nach der eigenen Satzung keinen entsprechenden
steuerbegünstigten Zweck verfolgen.
- Bei Maßnahmen, wie z.B. Einkaufshilfen, im Zusammenhang mit der Corona-Krise, ist die körperliche
Hilfsbedürftigkeit zu unterstellen, bei finanzieller Hilfe die wirtschaftliche Hilfsbedürftigkeit glaubhaft zu
machen.
- die Verwendung sonstiger vorhandener Mittel steuerbegünstigter Vereine ist ausnahmsweise auch ohne
entsprechenden Satzungszweck unschädlich für die Steuerbegünstigkeit.
- Sofern gemeinnützige Vereine Personal, Räumlichkeiten, Sachmittel oder andere Leistungen zur
Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Krise zur Verfügung stellen, so wird dies nicht beanstandet,
wenn die Betätigung ertragssteuerlich oder umsatzsteuerlich einem Zweckbetrieb gem. § 65 AO
zuzuordnen ist.
- Bei unentgeltlicher Bereitstellung von medizinischem Bedarf und unentgeltlichen Personalgestellungen für
medizinische Zwecke wird von der Besteuerung einer unentgeltlichen Wertabgabe abgesehen.
- Verluste aus steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben im Sinne von § 64 AO bzw. der
Vermögensverwaltung bis zum 31. Dezember 2020 können mit Mitteln des ideellen Bereichs, Gewinnen
aus Zweckbetrieben, Erträgen aus der Vermögensverwaltung oder Gewinnen aus wirtschaftlichen
Geschäftsbetrieben ohne Gefährdung der Steuerbegünstigung ausgeglichen werden.

5
- Die Weiterzahlung von Ehrenamts- oder Übungsleiterpauschalen ist gemeinnützigkeitsrechtlich
unschädlich, auch wenn die Tätigkeit aufgrund der Corona-Krise (zeitweise) nicht mehr möglich ist.

Zum Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen

Förderpreis Helfende Hand 2020


Mit dem Förderpreis Helfende Hand fördert das Bundesministerium des Innern unter anderem die
Nachwuchsarbeit der Partner im Bevölkerungsschutz. Zudem werden überzeugende Ideen, Konzepte und
Projekte prämiert, die das Interesse der Menschen für ein freiwilliges Engagement im Bevölkerungsschutz
wecken. Als Preisträger kommen auch engagierte Arbeitgeber, Einrichtungen oder Personen infrage.

DLRG-Gliederungen können sich noch bis zum 5. Juli 2020 bewerben. Mitte September gibt die Jury die
nominierten Projekte bekannt. „Die Helfende Hand ist ein wirklich toller Preis. Die Gewinner können sich unter
anderem über Preisgelder von bis zu 9.000 Euro freuen“, so der Leiter Verbandskommunikation im DLRG-
Präsidium, Frank Villmow, der auch Jurymitglied ist. Als solches erwartet Villmow Bewerbungen von
Projekten, die „langfristig wirken“ und auch schon „erste Ergebnisse“ vorweisen können. „Zudem sind
Konzepte und Ideen von besonderem Interesse für mich, die ihre Ausrichtung auf Nachhaltigkeit erkennen
lassen.“ www.helfende-hand-foerderpreis.de

Eventteam sucht Verstärkung


Die Leitung Verbandskommunikation im Präsidium sucht noch Verstärkung für ihr Eventteam. Dessen
Mitglieder übernehmen bei Großveranstaltungen des Bundesverbandes wie der Bundestagung oder
Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen vor allem Auf- und Abbauarbeiten (z.B. Werbematerial
und Technik). Es handelt sich um vereinzelte Einsätze im Jahr. Handwerkliche Vorkenntnisse und Fähigkeiten
sind wünschenswert, eine gewisse körperliche Belastbarkeit ist Voraussetzung.

Wer interessiert ist, kann sich formlos per E-Mail melden. Ansprechpartner ist der stellvertretende Leiter VK,
Holger Sturm, der das Team auch leitet.

Web-Schnupper-Mitarbeiter*innen-Wochenende
Was sonst nur Mitarbeitende der Bundesebene können, ist
an diesem Wochenende für alle Interessierten der DLRG-
Jugend möglich: Das Web-Schnupper-Mitarbeiter*innen-
Wochenende (MaWo) ist genau das richtige für euch, wenn
ihr
- euch schon öfter gefragt habt, wer auf der Bundesebene
aktiv ist und welche Aufgaben die Mitarbeitenden haben,
- Lust auf einen Perspektivwechsel habt oder
- einfach schnuppern möchtet, ob die Arbeit bei uns etwas für euch ist!

Neben grundlegenden Informationen dazu, wie die Arbeit auf Bundesebene organisiert ist, werden sich unsere
Arbeitsfelder mit ihren aktuellen Themen und Inhalten vorstellen.

Ihr erhaltet einen Einblick in die Bereiche Klima und Umwelt, Sportliche Jugendbildung und Gesundheit,
Kinder- und Jugendpolitik, Bildung, Medien, Prävention sexualisierter Gewalt, Internationale Jugendarbeit
sowie Ehrenamt im Jugendverband.

Dieses MaWo findet nicht als Präsenzveranstaltung statt, sondern in Form einer Videokonferenz. Das heißt, ihr
könnt von zu Hause aus am Web-Schnupper-Mitarbeiter*innen-Wochenende teilnehmen und die Arbeitsfelder
kennenlernen. Wir werden gemeinsam beginnen, um einen ersten Überblick über die Bundesebene zu
erhalten und dann könnt ihr in die Arbeit der einzelnen Arbeitsfelder reinschnuppern.

6
Zielgruppe: Alle Aktiven in der DLRG-Jugend, die sich inhaltlich auf der Bundesebene engagieren möchten

Datum: 16.05.2020

Anmeldung bitte an anmeldung@dlrg-jugend.de mit dem Stichwort „Schnupper-MaWo“.

Impressum
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG)
Generalsekretär Ludger Schulte-Hülsmann
Im Niedernfeld 1-3
31542 Bad Nenndorf
Tel.: 05723/955-0
Fax: 05723-955999
E-Mail: bgf@bgst.dlrg.de

Eingetragen im Amtsgericht Berlin-Charlottenburg


Vereins-Register-Nr.: VR 244198-NZ

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Achim Haag, Präsident
Hans-Hermann Höltje, Vizepräsident
Dr. Detlev Mohr, Vizepräsident
Thorsten Reus, Vizepräsident
Ute Vogt, Vizepräsidentin

USt-ID: DE 119 823 912

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs.2 RStV:


Frank Villmow, Leiter Verbandskommunikation

Newsletter Abonnement
Du möchtest keinen Newsletter mehr erhalten, deine Daten einsehen oder ändern? Kein Problem, gehe
einfach auf unsere Newsletterseite und trage dort deine E-Mail Adresse ein, mit der du diesen Newsletter
empfangen hast. Anschließend bekommst du einen Link per E-Mail zugeschickt, über den du deine Daten
verändern kannst.

Das könnte Ihnen auch gefallen