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Deutsche Lebens-Rettungs-

Gesellschaft e.V.
Newsletter

Newsletter 3/2020

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

im vergangenen Jahr sind in Deutschland mindestens 417 Menschen


ertrunken. In Binnengewässern verloren mindestens 362 Männer und
Frauen ihr Leben, das sind rund 87 Prozent der Opfer. Diese Statistik gab
die DLRG am Donnerstag (5.3.) in München bekannt. „Flüsse, Seen oder
Kanäle sind nach wie vor die größten Gefahrenquellen. Nur
vergleichsweise wenige Gewässerstellen werden von Rettungs-
schwimmern bewacht. Die Anzahl der Opfer ist 2019 um 17,3% auf
417 zurückgegangen. Zwar brach der vergangene Sommer zahlreiche
Temperaturrekorde, diese wechselten sich jedoch mit einigen
Regentagen, kühlen Temperaturen und starken Unwettern ab. So Foto: Arno Schwamberger/DLRG

entschieden sich viele Menschen oftmals gegen ein Bad im See oder an den Küsten, was die auf den ersten
Blick positive Entwicklung erklärt. Wie sich schönes Wetter auf die Ertrinkungsfälle auswirken kann, zeigten die
Monate Juni, Juli und August: 237 Männer, Frauen und Kinder ertranken in diesen immer wieder von
Hitzewellen und Trockenheit geprägten Monaten, mehr als die Hälfte der tödlichen Wasserunfälle des gesamten
Jahres.
Die tödlichen Unfälle an Nord- und Ostsee haben sich im Vergleich zu 2018 um zwei Fälle reduziert. An den
Küsten zwischen Borkum und Usedom starben 23 Menschen (fünf in der Nord- und 18 in der Ostsee), davon
viele beim Segeln oder Angeln. Deutlich gesunken sind die Todesfälle in Schwimmbädern. 2019 verzeichnete
die DLRG-Statistik elf Opfer (2018: 29) in Frei-, Hallen- und Naturbädern. In privaten Swimmingpools ertranken
zwei Menschen. Besonders vom Ertrinken betroffen sind Kinder und junge Menschen. 17 Kinder (2018: 15) im
Vorschul- und acht (elf) im Grundschulalter kamen im Wasser ums Leben. Eine besondere Risikogruppe stellen
weiterhin Flüchtlinge. Im vergangenen Jahr ertranken 27 Asylsuchende, die so gut wie alle Nichtschwimmer
waren. Die DLRG hat ihre Baderegeln in über 25 Sprachen übersetzt sowie Piktogramme der Baderegeln zum
kostenlosen Nachdruck entwickelt und den Kommunen wie auch Gliederungen der DLRG zum Download zur
Verfügung gestellt: https://www.dlrg.de/informieren/regeln/download-uebersetzungen.html
Wie in den Vorjahren ertranken die meisten Menschen in Bayern, dort kamen 95 Personen ums Leben – sieben
mehr als im Jahr zuvor. Auf Rang zwei rangiert Nordrhein-Westfalen mit 65 Todesfällen, dritter ist
Niedersachsen, das flächenmäßig zweitgrößte Bundesland, mit 51 Todesfällen. Es folgen Baden-Württemberg
(37), Brandenburg (34) und Mecklenburg-Vorpommern (27).

Weitere Zahlen und die Präsentation zur Pressekonferenz

Beste Grüße

Euer Frank Villmow


Leiter Verbandskommunikation

Themen in dieser Ausgabe:


Absage von Veranstaltungen der Bundesakademie bis Mitte April beschlossen
Lebensretter Ausgabe 1/2020 und digitale Ausgabe mit Regionalteil
Neue Aufklärungskampagne
Förderpreis Helfende Hand
Das Grüne Band
1
Deutscher Ehrenamtspreis
Medientraining
Stellenausschreibungen Bundesfreiwilligendienst
Organisation von Telefon- und Videokonferenzen
Downloads im Internet-Service-Center (ISC)
Umstellung Weblayout
Anhebung der Kleinunternehmergrenze zum 1. Januar 2020
SERC-Trophy 2020

Kurz und knapp


ZWRDK - Noch gibt es freie Plätze …
… für den Einsatz als Rettungsschwimmer an der Nord- oder Ostsee.
Rettungsschwimmer, die in diesem Sommer noch an die Küste fahren möchten,
sollten sich beeilen. Noch gibt es freie Plätze in der Hauptsaison, an einigen
Stationen werden diese aber bereits knapp. Kluge Köpfe bewerben sich daher
schnellst möglich. Und wer die größte Auswahl haben möchte, sucht sich seine
Einsatzzeit in der Nebensaison, am besten noch im Juni aus. Hier können fast
alle Wünsche erfüllt werden. Bewerbungen als Gruppe sind auch noch möglich,
beisielsweise auf der Full-Service Station Horumersiel, Hooksiel Schillig.
Euch erwartet eine frisch sanierte Unterkunft sowie das beste Equipment für
euren Einsatz.
Übersicht über freie Termine
Bewirb dich und erlebe den besten Sommer aller Zeiten als Rettungsschwimmer an der Küste

Absage von Veranstaltungen der Bundesakademie bis Mitte April


beschlossen
Die DLRG Bundesakademie stellt ihre Präsenz-Veranstaltungen wegen der
aktuellen Entwicklung von COVID-19 mit sofortiger Wirkung bis zunächst
15. April 2020 ein. Hiermit verbunden ist die Absage aller als
Präsenzveranstaltung terminierten Veranstaltungen, Lehrgänge und
Tagungen in diesem Zeitraum. Ausnahmen werden in enger Abstimmung
mit dem Bundesarzt geprüft und festgelegt (siehe beigefügtes
Rundschreiben).
Dies betrifft auch den verkaufsoffenen Samstag der Materialstelle am 14.3.2020. Die Sonderpreisliste vom 13.3.
bis 15.3.2020 behält ihre Gültigkeit. Gleichzeitig möchten wir auf unseren Tag der offenen Tür am Samstag,
13.06.2020, aufmerksam machen. An diesem Samstag werden wir unsere Türen öffnen. Euch erwarten
attraktive Sonderpreise, Outletware zu günstigen Preisen von unseren Lieferanten und ein interessantes
Rahmenprogramm.
Bitte prüft, ob ihr euer Training ausfallen lassen wollt oder den Termin für eure Jahreshauptversammlung
verschieben könnt. Hier sollte jede Ortsgruppe eine Risikoabwägung machen.
Rundschreiben Nr. 2020-023: Aktuelle Entwicklung COVID-19, Absage Refa E2 und weiterer Veranstaltungen
der Bundesakademie

Lebensretter Ausgabe 1/2020 und digitale Ausgabe mit Regionalteil erschienen


Um künftig besser für Krisenfälle gewappnet zu sein, entwickeln wir seit 2016 zusammen
mit dem »Krisennavigator«, dem Institut für Krisenforschung in Kiel, ein Krisenmanagement
für die DLRG. Auf dem Forum Verbandskommunikation im Januar in Bad Nenndorf haben
wir das daraus entstandene Krisenportal, das in den kommenden beiden Jahren weiter
ausgerollt wird, erstmals vorgestellt und mit den über 100 Teilnehmern die
Krisenkommunikation trainiert. Darüber berichten wir ausführlich im Topthema dieser
Lebensretter-Ausgabe. Das neue ePaper erscheint jeweils zeitgleich zur Printausgabe auf
dlrg.de/lebensretter und enthält ab sofort auch die Regionalausgaben.

2
Neue Aufklärungskampagne
Die DLRG startet eine Aufklärungskampagne „Sicheres Schwimmen“ und fordert Eltern, Lehrkräfte und
Schwimmtrainer auf, ihren gesellschaftlichen Auftrag, den Kindern das Schwimmen zu lehren, ernst zu nehmen
und diesem mit allen Mitteln nachzukommen. Mit ihrer Petition „Rettet die Bäder!“ hat die Schwimmausbilderin
Nummer eins in Deutschland einen ersten wichtigen Teilschritt erreicht. Nachdem im Dezember 2019 der
Petitionsausschuss in öffentlicher Sitzung über den Erhalt von Schwimmbädern in Deutschland diskutierte, war
die DLRG erst Anfang 2020 erneut im Bundestag. Dieses Mal nahm sich der Sportausschuss der Sache an und
verlautbarte anschließend ernsthafte Pläne für ein bundesweites Investitionsprogramm für die
Schwimmbäderinfrastruktur.

Förderpreis Helfende Hand 2020


Mit dem Förderpreis Helfende Hand fördert das Bundesministerium des Innern unter anderem die
Nachwuchsarbeit der Partner im Bevölkerungsschutz. Zudem werden überzeugende Ideen, Konzepte und
Projekte prämiert, die das Interesse der Menschen für ein freiwilliges Engagement im Bevölkerungsschutz
wecken. Als Preisträger kommen auch engagierte Arbeitgeber, Einrichtungen oder Personen infrage. DLRG-
Gliederungen können sich ab sofort bis zum 30. Juni für den BMI-Förderpreis Helfende Hand bewerben. Mitte
September gibt die Jury die nominierten Projekte bekannt. Die Gewinnerprojekte können sich unter
anderem über Preisgelder von bis zu 9.000 Euro freuen.
www.helfende-hand-foerderpreis.de

„Das Grüne Band“ für vorbildliche Talentförderung – jetzt bewerben


Das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ ist der
bedeutendste Förderpreis im deutschen Nachwuchsleistungssport,
den die Commerzbank und der Deutsche Olympische Sportbund
(DOSB) seit 34 Jahren gemeinsam vergeben. Auch 2020 werden
insgesamt 50 Vereine für ihre exzellente Nachwuchsarbeit
ausgezeichnet. Vereine oder Vereinsabteilungen können sich bis zum
31. März 2020 über ihren Spitzenverband bewerben. Eine hochkarätig
besetzte Jury wählt die 50 Gewinnervereine aus, die jeweils den Pokal „Das Grüne Band“ und eine Förderprämie
in Höhe von 5.000 Euro erhalten.
Bis zum 31. März 2020 können sich alle unter euch bewerben, die sich in der Nachwuchsarbeit engagieren.
Schickt eure Bewerbungsunterlagen einfach an die DLRG Bundesgeschäftsstelle, Im Niedernfeld 1-3, 31542 Bad
Nenndorf. Wir weisen darauf hin, dass neben einer ausführlichen Beschreibung der Erfolge auch eine
Bewertung der Präsentation erfolgt. Lediglich handschriftlich oder maschinell ausgefüllte Formblätter reichen
für eine erfolgreiche Bewerbung nicht aus. Bitte beachtet hierzu unbedingt die in der Ausschreibung
aufgeführten Kriterien, die auf dem Nachwuchs-Leistungssport-Konzept des DOSB basieren.
Alle Infos zur Bewerbung und zum Preis unter www.dasgrueneband.com

Deutscher Engagementpreis
Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Er würdigt
das freiwillige Engagement von Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die
Verleihung von Preisen unterstützen. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr
Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern. Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Deutschen
Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden
und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern in
Deutschland. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche
Fernsehlotterie und die Deutsche Bahn Stiftung.
Ab sofort können Preisträgerinnen und Preisträger von deutschlandweit über 700 Auszeichnungen für
freiwilliges Engagement für den Deutschen Engagementpreis nominiert werden. Alle, die seit dem 1. Juni 2019
einen dieser Preise für bürgerschaftliches Engagement gewonnen haben, können von ihren Preisausrichtern ins
Rennen um den Preis der Preise für bürgerschaftliches Engagement geschickt werden. Nominierungen sind bis
zum 30. Juni möglich.
Die Nominierung lohnt sich: In Aussicht stehen fünf Jurypreise, die mit jeweils 5.000 Euro dotiert sind sowie der
Publikumspreis. Dieser wird in einer Online-Abstimmung ermittelt und wird mit einem Preisgeld von 10.000
3
Euro honoriert. Die Teilnahme am Deutschen Engagementpreis ist für freiwillig Engagierte eine Würdigung ihres
Engagements und außerdem eine gute Gelegenheit, ihr Anliegen in die Öffentlichkeit zu tragen.
In Deutschland gibt es eine Vielzahl an Wettbewerben und Preisen für freiwilliges Engagement. Diese haben das
Ziel, freiwilliges Engagement öffentlich anzuerkennen und zu würdigen sowie engagierte Menschen und ihre
Organisationen in ihrem Handeln zu bestärken. Das Online-Serviceangebot „Preiselandschaft“ informiert über
Preise und hilft, einfach und schnell regions- und themenbezogene Wettbewerbe zu freiwilligem Engagement
zu finden (www.deutscher-engagementpreis.de/preiselandschaft).
Als Preis der Preise ehrt der Deutsche Engagementpreis herausragend engagierte Projekte, Initiativen und
Personen in fünf Kategorien und mit einem Publikumspreis. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden bei der
festlichen Preisverleihung am 3. Dezember 2020 in Berlin gekürt. Darüber hinaus versteht sich der Deutsche
Engagementpreis als Servicestelle für die bundesweit rund 700 Preisausrichter und bietet diesen Vernetzungs-
und Beratungsangebote an. Weitere Informationen unter: www.deutscher-engagementpreis.de/

Lehrgangstipp Medientraining (Nr. 23246-20)


Zuschauer nehmen nur zu 10% wahr, was inhaltlich gesagt wird. Zu 25%
kommt es auf die Tonlage und Stimme an und sogar zu 65% auf die
Körpersprache. Fachkompetenz allein genügt also längst nicht. Wer
überzeugen will, muss glaubwürdig sein.
In diesem Seminar wird der souveräne und erfolgreiche Auftritt vor der
Kamera und dem Mikrofon praxisnah trainiert. Die Teilnehmer sollen
anschließend in der Lage sein, bei Auftritten im Fernsehen, Radio, bei
Zeitungsinterviews, Pressekonferenzen oder Präsentationen zu
überzeugen und ihre Botschaft gut zu übermitteln.
Der Lehrgang Medientraining richtet sich an DLRG-Vorstandsmitglieder und andere Führungskräfte, die
häufiger Interviews geben müssen oder mit Journalisten sprechen. Der Lehrgang wird auch für den
Vereinsmanager C-Modul D - Marketing, Kommunikation, Veranstaltungen, Neue Medien anerkannt. Das
Mindestalter beträgt 18 Jahre.
Themen / Inhalte
• Gestik - Mimik - Körpersprache und Erscheinungsbild
• Steuerung von Atmung, Tempo und Stimme
• Vor- und Nachbereitung von Interviews und Statements
• Formulieren klarer Botschaften in Kurz-Statements
• Gesprächstechniken bei Live-Auftritten und Interviews
• Praktische Übungen vor Kamera und Mikrofon
• Umgang mit Stress, Versprechern und Lampenfieber

Der Lehrgang findet vom 18. Bis 20. September in Bad Nenndorf statt und kostet für DLRG-Mitglieder 85,00
Euro. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit findet ihr hier.

Stellenausschreibungen Bundesfreiwilligendienst
Du hast deinen Schulabschluss in der Hand oder deine Ausbildung beendet und
keinen Plan wie es weitergeht? Du möchtest dich ein Jahr sozial engagieren? Der
Bundesfreiwilligendienst in der DLRG ist abwechslungsreich und spannend und
bietet dir einen perfekten Einstieg in das Berufsleben. Folgende Einsatzstellen
suchen noch Bundesfreiwillige:

1) Bundesfreiwilligendienst im LV Württemberg – im September 2020 starten!


Du weißt noch nicht, wie es nach der Schule weitergehen soll? Du möchtest die Zeit bis zum Studium sinnvoll
überbrücken? Oder möchtest du dir vielleicht ein Jahr Auszeit vom beruflichen Alltag nehmen und etwas
Gutes für die Gesellschaft tun? Wie wäre es mit einem einjährigen, sozialen Engagement im Landesverband
Württemberg? Der Bundesfreiwilligendienst macht es möglich! Alle Infos findest du hier:
https://wuerttemberg.dlrg.de/news-im-detail-jobs/neuigkeit/398/News/

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2) Bezirk Frankfurt am Main
Der Bezirk Frankfurt am Main sucht Bundesfreiwilligendienstleistende.
Mehr Infos gibt es hier: https://bez-frankfurt-main.dlrg.de/ueber-uns/bundesfreiwilligendienst/

3) Ortsgruppe Halle (Westf.)


• Du hast Spaß an der Arbeit mit Kindern und Erwachsenen?
• Du hast Interesse am Sport?
• Du möchtest gerne in einem jungen Team arbeiten?
• Du übernimmst gerne Verantwortung?

Dann bist Du hier genau richtig!


Alle Infos für unsere zwei freien BUFDI-Stellenangebote findest Du hier:
https://halle-we.dlrg.de/bundesfreiwilligendienst/

4) Ortsgruppe Barmstedt
Derzeit sucht die DLRG Barmstedt eine*n Bundesfreiwilligendienstler*in. Seit 2016 beschäftigt die Gliederung
Barmstedt junge Menschen im Bundesfreiwilligendienst. Die Bundesfreiwilligendienstler*innen erhalten viele
Einblicke in die Tätigkeitsbereiche der Schwimmausbildung, des Sanitätswesens und der Absicherung am und
im Wasser. Die Jugendsparte der Ortsgruppe Barmstedt ist ebenfalls sehr aktiv, auch hier werden Bundes-
freiwilligendienstler*innen eingesetzt.
Weitere Informationen können der Internetseite entnommen werden:
https://barmstedt.dlrg.de/mitmachen/bundesfreiwilligendienst/

Organisation von Telefon- und Videokonferenzen


Nicht immer ist es möglich, sich für eine Besprechung
zusammenzusetzen. Das ist aber auch gar nicht erforderlich, wenn ein
paar Dinge beachtet werden.
Anlässlich der COVID-19-Pandemie können viele Präsenzveran-
staltungen gerade nicht wie gewohnt stattfinden. So hat etwa die
DLRG-Bundesakademie alle Veranstaltungen, Lehrgänge und
Tagungen bis zunächst 15. April 2020 abgesagt. Gremien können unter
Umständen per Umlaufbeschluss entscheiden. Diskussionbedarf kann
mit Telefon- oder Videokonfernzen befriedigt werden.

Organisation
Wie jede Sitzung sollte eine Telefon- oder Videokonferenz gut vorbereitet sein und moderiert werden.
Informationen und Dokumente müssen vor der Konferenz zur Verfügung gestellt werden. Es kann sich anbieten,
Rollen (Protokollführer, "Zeitnehmer") zu vergeben.
Damit man der Diskussion folgen kann, ist eine ablenkungsarme und leise Umgebung wichtig.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten die Einsatzbereitschaft ihres Endgeräts vorher prüfen und sich
mit der ggf. erforderlichen Software vorher vertraut machen. Nervig wird es, wenn 20 Personen darauf warten,
dass ein Teilnehmer noch "kurz" einen Treiber für die Kamera installieren muss oder sich während der
Veranstaltung auf die Suche nach seinem Laptop-Kabel macht.
Die Funkdisziplin muss eingehalten werden. Es spricht immer nur eine Person und nennt (jedenfalls in größeren
Gruppen) vor jedem Beitrag ihren Namen und ggf. die Organisation. Rückkopplungen und störende Geräusche
werden vermieden, wenn alle, die nicht dran sind, ihr Mikrofon auf "stumm" schalten.
Bei Telefonkonferenzen fehlt die nonverbale Kommunikation. Ironische Bemerkungen werden deshalb vielleicht
nicht verstanden und sollten vermieden werden.
Häufig werden Besprechungen in der Küche des Vereinsheims oder an der Theke im Hotel Delphin
"nachbereitet". Dieser wichtige informelle Austausch droht bei der virtuellen Besprechung verloren zu gehen.
Deswegen ist es eine gute Idee, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Chance zu geben, die Besprechung
aus ihrer Sicht zusammenzufassen.

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Vor allem Moderatorinnen und Moderatoren finden bei Golem viele weitere hilfreiche Anregungen für die
Organisation von Telefon- und Videokonferenzen.

Technische Lösung - Systemauswahl


Teilweise stellen vorhandene Telefonanlagen "Räume" für Telefonkonferenzen bereit. Wenn die Kapazität nicht
ausreicht, kann auf Dienstleister ausgewichen werden. Im Internet werben viele (teilweise kostenlose) Anbieter
um die Gunst der Kunden.

Für Videokonferenzen gibt es zahlreiche Produkte. Bei der Auswahl ist insbesondere darauf zu achten, dass die
Lösung mit unterschiedlichen Geräten und Betriebssystemen funktioniert. Der AK IT hat kürzlich
https://meet.jit.si ausprobiert. Der erste Eindruck war vielversprechend:
• An der kostenlosen Lösung hat uns gefallen, dass man eine Konferenz sehr schnell und ohne Anmeldung
einrichten kann.
• Für die Teilnahme muss nur ein Link zur Verfügung gestellt werden.
• Es ist möglich, den eigenen Bildschirm zu teilen.
• Ein Sprechwunsch kann mit einem Klick angezeigt werden.
• Wer nicht per App oder Laptop teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, telefonisch teilzunehmen.

Downloads im Internet-Service-Center (ISC)


Informationen für Funktionäre und Downloads wie Prüfungsordnungen, Versicherungsunterlagen, Vorlagen
zum Datenschutz, Leitfäden, Handbücher und Merkblätter haben wir weitestgehend im Internet-Service-Center
(ISC) unter https://dlrg.net eingestellt und wird weiter gefüllt. Solltet ihr hier Informationen oder Vorlagen
vermissen, die ihr früher downloaden konntet, schreibt uns eine Mail an info@dlrg.de. Wir leiten das dann an
die zuständigen Ressorts weiter.
Das ISC ist ausschließlich aktiven DLRG-Mitgliedern vorbehalten und ein Login mit dem DLRG-Account
erforderlich. Solltest du noch keinen DLRG-Account haben, kannst du diesen jetzt hier anlegen. Gib dabei deine
Gliederung an, in der du Mitglied bist. Diese erhält eine E-Mail mit deinem Antrag und kann deinen Account
freischalten.

Umstellung Webdesign
Am 15. September 2019 wurde der Webauftritt der DLRG-Bundesseiten
auf das neue Layout umgestellt. Die Seitenstruktur wurde verschlankt.
Es gibt nur noch vier Menüpunkte „Informieren“, „Mitmachen“, „Für
Mitglieder“ und „Spenden“. Die Menüpunkte „Presse“, „Shop“,
„Kontakt“, „DLRG-Jugend“ und „DSG“ wanderten ins Meta-Menü. Das
Layout wurde modernisiert und für die Ausgabe auf mobilen
Endgeräten optimiert. Seit Ende September konnten auch die
Gliederungen auf das neue Layout umziehen. Bisher haben nur wenige
Gliederungen davon Gebrauch gemacht. Viele scheuen den Aufwand
der Umstellung. Doch die Umstellung ist wirklich einfach.
Der Arbeitskreis IT hat den Gliederungen wieder Hilfen zur Verfügung gestellt, die die Umstellung erleichtern
sollen. So gibt es bereits eine fertige Seitenstruktur mit Standardseiten für die Gliederungen, die nur noch mit
Inhalt befüllt werden müssen. Darin sind auch schon Bilder und verschiedene Apps, wie z.B. News,
Terminkalender, Impressum bereits integriert und vorkonfiguriert. Selbstverständlich sind diese Seiten wie
bisher individuell anpassbar. Vorlagen für HTML oder PHP, als Alternative zu TYPO3, werden dafür durch den
Arbeitskreis IT nicht erstellt.
Das aktuelle Layout wird nur noch bis zum Umstieg auf TYPO3 10.4 unterstützt. Möglicherweise werden die
alten Seiten nach der Umstellung nicht mehr vernünftig dargestellt oder Apps funktionieren nicht mehr richtig.
Der Umstieg ist notwendig, um Sicherheitslücken zu schließen. Für die alten Versionen in TYPO3 gibt es dann
keine Unterstützung mehr.

6
Anhebung der Kleinunternehmergrenze zum 1. Januar 2020
Durch Artikel 7 Nr. 2 des Dritten Bürokratieentlastungsgesetzes vom 22.11.2019 (BGBl. I 2019, S. 1746) wurde in
§ 19 Abs. 1 S. 1 UStG die Umsatzgrenze für das vorangegangene Kalenderjahr von 17.500 € auf 22.000 € erhöht.
Die Änderung trat zum 1. Januar 2020 in Kraft.

Eine Gliederung deren umsatzsteuerpflichtige Bruttoumsätze aus wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb, Zweck-


betrieb in 2019 nicht mehr als 22.000 € betragen hat und im Jahr 2020 voraussichtlich nicht mehr als 50.000 €
betragen wird, fällt daher für das Jahr 2020 in den Anwendungsbereich des § 19 UStG und ist von der
Umsatzsteuer befreit, damit entfällt aber auch der Vorsteueranspruch. Alle Gliederungen die diese Grenzen
übersteigen unterliegen der Umsatzsteuer.

SERC-Trophy 2020
Die Simulated Emergency Response Competition (SERC) wurde in den letzten Monaten und Jahren als
Bestandteil oder Hauptinhalt von Wettkämpfen in der DLRG immer populärer. Bei dieser realitätsnahen Disziplin
müssen vier Rettungssportler pro Team ein fiktives Unfallszenario mit mehreren „Opfern“ im und am Wasser
möglichst schnell erkennen und entsprechende Rettungsmaßnahmen einleiten. Dabei ist die eigene Sicherheit
jederzeit zu beachten.
Bei zurückliegenden Wettkämpfen wie Weltmeisterschaften oder dem Deutschlandpokal haben Teams aus fast
allen Landesverbänden Foto: Steph Dittschar

und Gliederungen der DLRG an der SERC teilgenommen. In Deutschland haben sich zwischenzeitlich drei
Wettkämpfe etabliert, bei denen SERC angeboten wird.
Die Bundesebene der DLRG möchte das Thema SERC noch stärker fokussieren und schreibt daher eine
deutschlandweite SERC-Trophy aus, an der sich DLRG-Gliederungen mit ihrem eigenen SERC-Wettkampf
beteiligen können. Die SERC-Trophy besteht pro Wettkampfjahr aus bis zu vier Veranstaltungen. Bei den
einzelnen Wettkämpfen kann es sich jeweils um einen eigenständigen SERC-Wettkampf oder einen
Rettungssportwettkampf mit integriertem SERC-Teil handeln.
Interessierte Gliederungen können sich bei Vorliegen der Voraussetzungen, die im beigefügten PDF-Dokument
zu finden sind, bis zum 31.12.2019 unter rettungssport@bgst.dlrg.de mit einem Veranstaltungskonzept beim
Bundesverband zur Aufnahme in die SERC Trophy 2020 bewerben. Darin sollten neben allen organisatorischen
Punkten u.a. die unter „Voraussetzungen“ genannten Bedingungen erläutert werden.
Die Entscheidung über die Aufnahme in die SERC-Trophy liegt bei der Bundesebene. Diese unterstützt die
jeweilige Gliederung mit einem Pauschalbetrag von 500 Euro.
Ausschreibung Serc Trophy einals pdf-Dokument

Impressum
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG)
Generalsekretär Ludger Schulte-Hülsmann
Im Niedernfeld 1-3
31542 Bad Nenndorf
Tel.: 05723/955-0
Fax: 05723-955999
E-Mail: bgf@bgst.dlrg.de

Eingetragen im Amtsgericht Berlin-Charlottenburg


Vereins-Register-Nr.: VR 244198-NZ

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Achim Haag, Präsident
Hans-Hermann Höltje, Vizepräsident
Dr. Detlev Mohr, Vizepräsident
Thorsten Reus, Vizepräsident
Ute Vogt, Vizepräsidentin

7
USt-ID: DE 119 823 912

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs.2 RStV:


Frank Villmow, Leiter Verbandskommunikation

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