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Übungen zu Betriebsorganisation

Bachelor Mechatronik, Maschinenbau, nachh. Entwicklung


Prof. Dr.-Ing. Thomas Eder
Fachbereich Mechatronik und Maschinenbau

Übungssammlung zur Vorlesung


Betriebsorganisation
im Sommersemester 2020

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1- 01 Nennen Sie einen Grundgedanken von „lean management“.

1-02 Nennen Sie zwei Unterarten von „lean management“ und grenzen Sie diese gegeneinander
ab.

1-03 Definieren Sie „Effizienz“.

1-04 Definieren Sie „Effektivität“.

1-05 Welche Reihenfolge zur Bearbeitung ist richtig?


[ ] 1. Effektivität, 2. Effizienz
[ ] 1. Effizienz , 2. Effektivität

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2-01 Nennen Sie fünf öffentlich zugängliche Informationsquellen, um Informationen zu
Unternehmen über das Internet in Erfahrung zu bringen.

2-02 Nennen Sie fünft formale Kriterien, die Unternehmen charakterisieren.

2-03 Beschreiben Sie das "ökonomische Prinzip".

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2-04 Benennen und erläutern Sie kurz 2 Unterarten des "ökonomischen Prinzips".
Geben Sie zu jeder Unterart ein Beispiel.

2-05 Wie können knappe Güter unterschieden werden? Für jede Art ist ein Beispiel zu nennen.

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2-06 In welche drei Phasen lässt sich der Lebenslauf eines Unternehmens einteilen?
Charakterisieren Sie jede Phase mit zwei durchzuführenden Aufgaben.

2-07 Was wird durch die "Rechtsform" eines Unternehmens definiert?

2-08 Welche Rechtsform trifft für Personengesellschaften (P) oder für Kapitalgesellschaften (K) zu?
Fügen Sie die offizielle Abkürzung hinzu.

Rechtsform (P) (K) Abkürzung


Gesellschaft bürgerlichen Rechts
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Kommanditgesellschaft
Offene Handelsgesellschaft

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2-09 Aus welchen Elementen besteht eine Aufbauorganisation?

2-10-1 Nennen Sie 5 grundlegende betriebliche Funktionen?

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2-10-2 Zeichnen Sie eine Darstellung einer Funktionalorganisation. Detaillieren Sie zwei Funktionen
auf einer weiteren Ebene.

2-10-3 Zeichnen Sie eine Darstellung einer mehrstufigen Sektoralorganisation.

2-11 Zeichnen Sie eine allgemeine Darstellung einer Matrix-Organisation.

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2-12 Benennen Sie jeweils zwei Vor- und Nachteile einer Matrixorganisation gegenüber einer
funktionalen Organisation?

2-13 Was ist eine Stellenbeschreibung? Nennen Sie 5 Elemente einer Stellenbeschreibung.

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2-14 Grenzen Sie die beiden Begriffe „Kompetenz“ und „Verantwortung“ gegeneinander ab.

2-15 Erläutern Sie das „organisatorische Kongruenzprinzip“. Gehen Sie speziell darauf ein, wenn
die Elemente nicht ausgewogen zueinander sind.

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2-16 Konkretisieren Sie für eine gute Kooperation zwischen einer/einem Professor/in und
einer/einem Studierenden für jede der beiden Rollen eine AKV-Beschreibung. Erläutern Sie
zunächst, was das Akronym AKV bedeutet.

2-17 Erstellen Sie eine Zielvereinbarung anhand des SMART-Schemas für ein Ziel zwischen Ihnen
und Ihrer Führungskraft oder Ihrem Dozenten. Erläutern Sie zunächst, was das Akronym
„SMART“ bedeutet.

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2-18-1 Fallstudie: Umstrukturierung der „Wood-Car GmbH“

Bei der fiktiven „Wood-Car GmbH“ handelt es sich um ein mittelständisches Modellauto-
Unternehmen, das sich auf kleine Holzautos spezialisiert hat. Da es auf dem Markt eine große
Anzahl schädlicher Kunststoffspielzeuge für Kinder gibt, möchte sich das Unternehmen davon
abheben und legt den Fokus auf die Entwicklung und Produktion gesundheitlich
unbedenklicher Autospielzeuge für Kinder und Erwachsene.

Die Geschäftsführung der „Wood Car GmbH“ besteht aus zwei Geschäftsführern; Direkt
unter der Geschäftsführung gibt es folgende Abteilungen mit ihren Aufgaben:

 Entwicklung
Aufgaben: Entwicklung passender nicht verschluckbarer Teile für die Fahrzeugkomponenten
 Einkauf/Beschaffung
Aufgaben: Suche nach geeigneten Lieferanten sowie die Beschaffung der für die
Fahrzeugkomponenten erforderlichen Materialien
 Produktion
Aufgaben: Erstellung von Musterprodukten, Erstellung der Endprodukte
 Vertrieb
Aufgaben: Verkauf der Holzautos an den Handel und an ausgewählte Privatpersonen
 Marketing
Aufgabe: Durchführen von Marktrecherchen, Werben der Holzautos in ausgesuchten Medien
 Personal
Aufgaben: typische Personalverwaltungsaufgaben wie z.B. Lohn- und Gehaltsabrechnung
 Rechnungswesen und Finanzierung
Aufgabe: Buchhaltung, Investitionsrechnung und Controlling
Als neue Geschäftsfelder sind geplant:
 Holzautos mit verschiedenen Designs
 Steuerbare Holzautos mit Fernsteuerung
 Bausatz für selbst zusammenbaubare Holzautos

2-18-2 Bisher existiert noch kein Organigramm, das die gegenwärtige Organisationsstruktur
widerspiegelt. Helfen Sie der „Wood Car GmbH“ und erstellen Sie auf Basis der Angaben ein
Organigramm für die gegenwärtige Organisationsstruktur! Um welche Organisationsstruktur
handelt es sich? Begründen Sie Ihre Antwort.

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2-18-3 Die „Wood Car GmbH“ plant den Aufbau neuer Geschäftsfelder und überlegt, welche
Organisationsstruktur sinnvoller ist: Matrixorganisation oder Linienorganisation. Im Zuge der
Umstrukturierung soll zudem eine IT Abteilung eingeführt werden. Skizzieren Sie, wie sich die
Matrix und Linienorganisation für die „Wood Car GmbH“ nach dem Aufbau
neuer Geschäftsfelder darstellen könnte.
Welche Organisationsstruktur – Matrix oder Linienorganisation – schlagen Sie vor?
Begründen Sie Ihre Entscheidung!

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3-01 Eine Unternehmensplanung beginnt in aller Regel mit der langfristig angelegten Zielplanung,
bei der u.a. Leitbild des Unternehmens und Geschäftsfelder definiert werden. Stellen Sie in
einem Schaubild die mittel- und kurzfristigen Planungs-Elemente einer
Unternehmensplanung in einer sinnvollen Reihenfolge dar.

3-02 Der "Absatzplan" ist das Ergebnis der "Absatzplanung". Aus welchen drei Elementen besteht
der "Absatzplan"?

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3-03 Allgemeines:
Als Ergebnis der Marktforschung nimmt ein Scheinwerferhersteller drei zusätzliche
Produkttypen für Nischenfahrzeuge in sein Produktportfolio auf.
- Produkt A (Scheinwerfer Typ A):
Aufgrund einer EU-Verordnung müssen alle PKW auf Tagfahrlichtfrontlampen umrüstet
werden. Die Prognose sagt, dass im Jahr1 1000 Autos des speziellen Typs (:= 2000 Stück vom
Typ A) umgerüstet werden. In Jahr2 kommen nur noch Nachzügler und
Schadensausbesserungen, wodurch die Prognose bei 500 Stück Scheinwerfer Typ A liegt. Der
Verkaufspreis liegt bei 129€.
- Produkt M (Scheinwerfer Typ M):
Der zweite Scheinwerfer Typ M geht direkt an Morgan und wird konstant mit 1400 Stück pro
Jahr geplant oder bestellt. Verkaufspreis ist 149€.
- Produkt G (Scheinwerfer Typ G):
Auf der jährlichen Aftermarket-Messe wurden die neuen „Bad-Guy“ Scheinwerfer vorgestellt,
die auf einem populären Film basieren. Dieser kommt erst in Jahr2 ins Kino, wodurch die
Prognose auf 300 Stk. In Jahr1 und 3000 Stk. in Jahr2 festgesetzt wurde. Verkaufspreis ist
179€.
Für Versuche und Werbemaßnahmen sollen pro Jahr als Eigenbedarf 10% der
prognostizierten Absatzmenge eingeplant werden.

Der Scheinwerfereinsatz (inkl. Glas, Birne und Kabel) und alle Einzelteile werden zugekauft.
Das Gehäuse und die Scheinwerfer als Endprodukt werden in der Produktion montiert.

1. Absatzplan

Berechnen Sie die Erlöse für die Typen A, M, G und den Gesamt-Erlös.

Jahr1 Jahr2
Typ Menge Preis Erlöse Menge Preis Erlöse
A
M
G
gesamt

3-04 Produktionsprogrammplanung
Ermitteln Sie die Anzahl der in Jahr1 und Jahr2 herzustellenden Scheinwerfer.
Jahr1 Jahr2
Typ Menge Menge
A
M
G

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3-05-a Produktionsplanung
Folgende Baukastenstücklisten sind gegeben.

Baugruppen Artikel

Stückliste Typ A Stückliste Typ M


Menge Bezeichnung KBz Menge Bezeichnung KBz
1 Einsatz ES-A 1 Einsatz ES-M
1 Gehäuse GH-A 1 Gehäuse GH-M
2 Halterungen HT1 2 Halterungen HT2
4 Schrauben M6x55 3 Schrauben M6x55

Stückliste Typ G Stückliste Gehäuse GH-A


Menge Bezeichnung KBz Menge Bezeichnung KBz
1 Einsatz ES-G 100g Kunststoffgranulat Gra
1 Gehäuse GH-G 3 Schrauben M6x55
2 Halterungen HT1 3 Unterlegscheibe DIN 125 US
2 Schrauben M6x55

Stückliste Gehäuse GH-M Stückliste Gehäuse GH-G


Menge Bezeichnung KBz Menge Bezeichnung KBz
100g Kunststoffgranulat Gra 150g Kunststoffgranulat Gra
2 Schrauben M6x55 2 Schrauben M6x55
2 Unterlegscheibe DIN 125 US 2 Unterlegscheibe DIN 125 US

3-05-b Stellen Sie für die Typen A, M und G jeweils eine Strukturstückliste und eine
Mengenstückliste für die zusammen. Ermitteln Sie den Bruttobedarf für die zu planenden
Jahre aller Komponenten und tragen die Bedarfsmengen in die Tabelle rechts von der
Mengenstückliste ein.
Verwenden Sie bei der Nennung der Komponenten die Kurzbezeichnung (KBz) auf den
Ebenen 1-2 (E1, E2).
Bei der Struktur- und Mengenstückliste gehen Sie von einem Stück des Endprodukts aus.

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Struktur-Stückliste Typ A Mengen-Stückliste Typ A Jahr1 Jahr2


Menge E1 KBz E2 KBz Menge Bezeichnung Menge Jahr1 Menge Jahr2

Struktur-Stückliste Typ M Mengen-Stückliste Typ M Jahr1 Jahr2


Menge E1 KBz E2 KBz Menge Bezeichnung Menge Jahr1 Menge Jahr2

Struktur-Stückliste Typ G Mengen-Stückliste Typ G Jahr1 Jahr2


Menge E1 KBz E2 KBz Menge Bezeichnung Menge Jahr1 Menge Jahr2

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3-06 Beschaffungsplanung
Gegeben sind die Beschaffungskosten (EP) pro Einheit (Stück oder Gewichtseinheit).
Ermitteln Sie die benötigten Sekundärbedarfe und berechnen Sie, wie hoch sich die Kosten
pro Zukaufteil (Sorte) bei der zu beschaffenden Menge belaufen. Wie hoch werden die
Beschaffungskosten gesamt für die beiden zu planenden Jahre werden?

Beschaffungsplanung Materialmengen
Jahr1 Jahr2
Zukaufteil Menge EP Kosten pro Sorte Menge EP Kosten pro Sorte
ES-A 35,00 € 35,00 €
ES-M 50,00 € 50,00 €
ES-G 68,00 € 68,00 €
HT1 7,00 € 7,00 €
HT2 9,00 € 9,00 €
M6 0,02 € 0,02 €
Gra
8,00 € 8,00 €
(Euro/kg)
US 0,25 € 0,25 €
Gesamt

3-07 Produktionsplanung
Inhouse werden die Gehäuse-Baugruppen und die Endprodukte Scheinwerfer hergestellt.

1) Die Herstellung der Gehäuse umfasst die Fertigungsschritte „Kunststoffspritzgießen“ und


„Montieren der Schrauben und Unterlegscheiben“, die räumlich und zeitlich direkt
nacheinander erfolgen. Pro Gehäuse (A, M und G) wird 1 Minute geplant. Die
Fertigungskosten an einer Kunststoffspritzmaschine (für Maschine inkl. Personal) werden
erfahrungsgemäß mit 1,50 €/min angesetzt.

2) Für die Montage des gesamten Scheinwerfers inkl. Verpackung in einem neutralen
Kunststoffbeutel werden 10 Minuten angesetzt. Die Montage erfolgt auf einem Universal-
/Montage-/Arbeitsplatz. Die Fertigungskosten an diesem Arbeitsplatz (für
Montagearbeitsplatz inkl. Personal) werden mit 0,75 €/min angesetzt.

Ermitteln Sie den Kapazitätsbedarf für 1) und 2) für die beiden zu planenden Jahre und geben
Sie an, wie viele Stunden pro Woche (50 Arbeitswochen / Jahr) benötigt werden. Annahme
ist, dass die Produktionsmenge gleichmäßig über das Jahr verteilt hergestellt wird.

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Kapazität Gehäusefertigung Kapazität Scheinwerfermontage
Teil Jahr1 (Std.) Jahr2 (Std.) Teil Jahr1 (Std.) Jahr2 (Std.)
GH-A A
GH-M M
GH-G G
Gesamtstunden Gesamtstunden
Stunden/Woche Stunden/Woche

3-08 Ermitteln Sie die gesamten Selbstkosten für die Endprodukte Typ A, Typ M und Typ G
bezogen auf die Jahresmenge (JMg). Berechnen Sie zuerst die Selbstkosten / Einheit, die sich
vereinfacht aus Materialkosten (MK) und Fertigungskosten (FK) sowie einem Zuschlag von
30% auf die Herstellkosten (HK = MK + FK) zusammensetzen.
Mit Hilfe der Jahresmenge können Sie die gesamten Selbstkosten eines Typs berechnen.

Hinweise:
Der Zuschlag von 30% beinhaltet allgemeine Kosten aus Verwaltung und Vertrieb
(:=Gemeinkosten)
Bei der Nutzung von Excel verwenden Sie die Funktion „=Runden(…;2)“
MK/ FK/ HK/ Zuschlag JahresMenge
Typ SK/ Einheit SK ges. Jahr1
Einheit Einheit Einheit 30% Jahr1

MK/ FK/ HK/ Zuschlag JahresMenge


Typ SK/ Einheit SK ges. Jahr2
Einheit Einheit Einheit 30% Jahr2

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3-09 Ergebnisplanung
Ermitteln Sie das gesamte Ergebnis (Umsatz – Kosten) für jeden Typ für beide zu planenden
Jahre. Wie hoch ist insgesamt das Ergebnis für beide Jahre über alle drei Typen?
Hinweis: Die Begriffe „Erlös“ und „Umsatz“ können Sie synonym zueinander betrachten.
Sk ges. Umsatz Ergebnis Sk ges. Umsatz Ergebnis Ergebnis
Typ
Jahr1 Jahr1 Jahr1 Jahr2 Jahr2 Jahr2 gesamt

gesamt

3-10 Ermitteln Sie die ergebnisstärksten Produkte in Jahr1, Jahr2 und insgesamt in absteigender
Reihenfolge.

3-11 Mit welchen einzuleitenden Maßnahmen kann man das Ergebnis verbessern? Mit welcher
Maßnahme kann man das Ergebnis um 25.000€ steigern?

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3-12 Um wieviel muss man den Verkaufspreis für Typ G erhöhen, damit man auf dieselbe
Ergebnissteigerung wie durch die Reduzierung des Einkaufswerts von ES-G um 8 Euro
kommt?
Wie ist der Verkaufspreis von Typ G im zweiten Planungsjahr?

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3-13 Amortisationsrechnung 1
Es soll geprüft werden, ob sich die Anschaffung einer Produktionsanlage innerhalb von zwei
Jahren amortisiert. Die geplante Investition ist durch folgende zu erwartenden Ein- und
Auszahlungen charakterisiert.
- Anschaffungswert (𝐼0 ) 100.000€
- jährliche Einzahlungen (E) 75.000€
- jährliche Auszahlungen (A) 20.000€

Ermitteln Sie grafisch den Wert der Amortisationsdauer und beantworten Sie, ob die Soll-
Amortisationsdauer von zwei Jahren erreicht werden kann.

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3-14 Amortisationsrechnung 2
Es soll geprüft werden, ob sich die Anschaffung einer Kunststoff-Spritzmaschine innerhalb
von zwei Jahren amortisiert. Die geplante Investition ist durch folgende zu erwartenden Ein-
und Auszahlungen charakterisiert.
- Anschaffungswert (𝐼0 ) 10.000€
- Preis des verkaufsfähigen Kunststoff-Produkts 10€
- Kosten für die Herstellung eines Kunststoff-Produkts 5€
Bei der Festlegung der zu verkaufenden und damit auch zu produzierenden Menge
unterscheidet man zwei Fälle:
o Fall1 (optimistisch): Jahresabsatzmenge 2.000 Stück
o Fall2 (pessimistisch): Jahresabsatzmenge 1.500 Stück

Ermitteln Sie grafisch den Wert der Amortisationsdauer für beide Fälle und beantworten Sie,
ob und wenn ja bei welchem Fall die Soll-Amortisationsdauer von zwei Jahren erreicht
werden kann.

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4-01 Geben Sie die Definition des "Produktlebenszyklus" an.

4-02 Nennen Sie die Phasen des Produktlebenszyklus?

4-03 In welche Planungen/Schwerpunkte wird die Produktplanung unterteilt und wodurch werden
sie geprägt?

4-04 In welche 3 Konstruktionsarten unterscheidet man?

4-05 Geben Sie die verschiedenen Freigabearten an und skizzieren Sie zu welchen Zeitpunkten sie
erfolgen.

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5-01 Ein Händler kalkuliert das einheitliche Produkt Erdöl nach der einstufigen Divisionskalkulation
folgendermaßen:
o Gesamtkosten im laufenden Monat 30.000 Euro
o Gekaufte Menge 150.000 Liter
Berechnen Sie die Selbstkosten pro Liter Erdöl.

5-02 Zur Detaillierung der Selbstkosten werden die Gesamtkosten nachfolgend aufgeteilt:
Kosten für das bezogene Erdöl 13.500 Euro
Kosten für die Verwaltung 6.500 Euro
Kosten für den Vertrieb 10.000 Euro
Gesamtkosten 30.000 Euro
Am 01.01. des laufenden Jahres betrug der Lagerbestand 55.000 Liter. Danach wurden
150.000 Liter eingekauft, am 31.01. betrug der Lagerbestand noch 5.000 Liter.
Berechnen Sie die Selbstkosten pro Liter Erdöl über die mehrstufige Divisionskalkulation
unter der Annahme, dass zur Stufe 1 die Tätigkeiten der Beschaffung und Produktion und zur
Stufe 2 die Tätigkeiten Vertrieb und Verwaltung zu rechnen sind.

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5-03 Ein Unternehmen (Lohndreherei) produziert drei ähnliche Drehteil-Typen (unterschiedliche
Längen). Die Gesamtkosten belaufen sich auf 240.000 Euro.
Für die Kalkulation der Selbstkosten soll die Äquivalenzmethode herangezogen werden.
Die Äquivalenzziffer richtet sich nach der Länge der Drehteile.
Berechnen Sie die Selbstkosten für jeden Drehteil-Typ über die Äquivalenzmethode.
Folgende Informationen liegen vor:

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5-04 Erstellen Sie einen Kostenstellenplan. Verwenden Sie Kostenstellen-Nummern und –Namen.
Hinweis: Erstellen Sie für die Geschäftsleitung einen Nummernkreis.

Geschäftsleitung

Kostenstellen-Nr. Kostenstellen-Name Kostenstellen-Verantwortung

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Literaturhinweis zum Rechnungswesen: https://www.rechnungswesen-verstehen.de/

6-01 Nennen Sie die vier Gemeinkostenarten der differenzierenden Zuschlagskalkulation und
geben Sie an, wie sie berechnet werden.

6-02 Folgende Einzelkosten sind für ein Gerät zur Metallverarbeitung erfasst worden:
Materialeinzelkosten 920,00 €/Stück
Fertigungseinzelkosten 240,00 €/Stück
Sondereinzelkosten der Fertigung 120,00 €/Stück

An Gemeinkostenzuschläge werden folgende Werte verwendet:


Materialgemeinkostenzuschlagssatz (MGKZ) 8%
Fertigungsgemeinkostenzuschlagssatz (FGKZ) 270%
Verwaltungsgemeinkostenzuschlagssatz (VwGKZ) 9%
Vertriebsgemeinkostenzuschlagssatz (VtGKZ) 6%
Berechnen Sie Herstellkosten (HK) und Selbstkosten (SK) für ein Gerät.

6-03 Berechnen Sie für einen bevorstehenden Auftrag von 10.000 Wasserpumpen die
Herstellkosten (HK) sowie die Selbstkosten (SK) insgesamt und pro Stück. Folgende Daten
sind für den Auftrag gegeben:
Materialeinzelkosten MEK 52.520 Euro
Fertigungseinzelkosten FEK 43.160 Euro
Sondereinzelkosten der Fertigung SoKF 420 Euro
Materialgemeinkosten-Zuschlagssatz MGKZ 9%
Fertigungsgemeinkosten-Zuschlagssatz FGKZ 50%
Verwaltungsgemeinkosten-Zuschlagssatz VwGKZ 15%
Vertriebsgemeinkosten-Zuschlagssatz VtGKZ 8%

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Werte/
Berechnung
Begriffe Abk. Formeln [Einheit]
Materialeinzelkosten
Materialgemeinkosten-Zuschlagssatz
Materialgemeinkosten
Materialkosten
Fertigungseinzelkosten
Fertigungsgemeinkosten-
Zuschlagssatz
Fertigungsgemeinkosten
Sondereinzelkosten der Fertigung
Fertigungskosten
Herstellkosten pro Auftrag
Herstellkosten pro Einheit
Verwaltungsgemeinkosten-
Zuschlagssatz
Verwaltungsgemeinkosten
Vertriebsgemeinkosten-Zuschlagssatz
Vertriebsgemeinkosten
Sondereinzelkosten des Vertriebs
Selbstkosten pro Auftrag
Selbstkosten pro Einheit

6-04 Steigen die Selbstkosten, wenn die Materialgemeinkosten für den Auftrag 1.500 Euro
betragen? Begründen Sie Ihre Entscheidung.

6-05 Gleich zu Beginn der Bearbeitung des Auftrags wurden Lohnsteigerungen von 3,5%
ausgehandelt, die direkt wirksam wurden. Die Lohnerhöhung gilt nur für die direkten
Produktionsmitarbeiter. Für alle anderen Mitarbeiter gab es keine Gehaltserhöhung. Ferner
konnte der Auftrag wegen Engpässen in der Versorgung von Einzelteilen nicht rechtzeitig
fertiggestellt werden. Eine Sonderfahrt zum Kunden wurde nötig. Es entstanden zusätzliche
Transportkosten von 990€.
Auf welchen Kostenblock wirkt sich die Lohnerhöhung von 3,5% aus?
Welchem Kostenblock werden die zusätzlichen Transportkosten der Sonderfahrt
zugerechnet?
Um welchen absoluten und prozentuellen Wert haben sich die Herstell- und Selbstkosten des
gesamten Auftrags bezogen auf die ursprüngliche Kalkulation verändert?
Wie werden die beiden unterschiedlichen Kalkulationsdurchläufe bezeichnet?

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Werte/ Berechnung
Begriffe Abk. Formeln [Einheit]
Materialeinzelkosten
Materialgemeinkosten-
Zuschlagssatz
Materialgemeinkosten
Materialkosten
Fertigungseinzelkosten
Fertigungsgemeinkosten-
Zuschlagssatz
Fertigungsgemeinkosten
Sondereinzelkosten der Fertigung
Fertigungskosten
Herstellkosten pro Auftrag
Herstellkosten pro Einheit
Verwaltungsgemeinkosten-
Zuschlagssatz
Verwaltungsgemeinkosten
Vertriebsgemeinkosten-
Zuschlagssatz
Vertriebsgemeinkosten
Sondereinzelkosten des Vertriebs
Selbstkosten pro Auftrag
Auftragsmenge
Selbstkosten pro Einheit

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6-06 Berechnen Sie den geplanten und den tatsächlichen Gewinn für diesen Auftrag, wenn der
Verkaufspreis p bei 30 Euro liegt.

6-07 Der Geschäftsführer verlangt, dass die Herstellkosten wieder auf den geplanten Stand
reduziert werden. Ein Ansatz dazu ist folgender:

Bei den Materialkosten wurde eine durchschnittliche Ausschussquote AusQ von 6%


eingerechnet, da wegen einer alten Schraubstation die Drehmomentmessung ungenau
funktioniert und deswegen die Gewinde am Gehäuse irreparabel beschädigt werden. Auf
welchen Wert muss die Ausschussquote reduziert werden, damit bei dem nächsten Auftrag
die gestiegenen Lohnkosten der direkten Produktionsmitarbeiter mindestens ausgeglichen
werden?
Allgemeine Formel für Aussschussquote AusQ = Anzahl Gut-Teile / Gesamtanzahl
Hinweis: Rechnen Sie anstelle von Menge am besten mit Kosten.

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6-08 Erklären Sie, wie die Kosten der Hilfskostenstellen auf die Hauptkostenstellen verteilt
wurden.
Hilfskostenstellen Hauptkostenstellen
Betriebsabrechnungsbogen Kosten EUR Gebäude- Reparatur-
Material Fertigung 1 Fertigung 2 Verwaltung Vertrieb
reinigung abteilung
Einzelkosten
(1) Materialeinzelkosten (MEK) 400.000 400.000
(2) Fertigungslöhne (FL) 310.000 260.000 50.000
Gemeinkosten
(3) Gehälter 80.000 2.000 2.000 3.000 10.000 12.000 40.000 11.000
(4) Miete 60.000 500 500 9.000 15.000 25.000 8.000 2.000
(5) Abschreibungen 100.000 500 2.500 7.000 25.000 60.000 3.000 2.000
(6) Versicherungen 20.000 200 800 8.000 6.000 4.000 900 100
(7) kalkulatorische Zinsen 50.000 800 1.200 6.000 17.000 20.000 3.100 1.900
(8) andere Geko 90.000 1.250 2.750 5.000 22.000 24.000 31.000 4.000
(9) ∑ primäre Geko 400.000 5.250 9.750 38.000 95.000 145.000 86.000 21.000
Innerbetriebliche Leistungsverrechnung
(10) Gebäudereinigung 250 1.000 1.600 1.400 800 200
(11) Reparaturarbeiten 10.000
1.000 3.400 3.600 1.200 800
(12) ∑ primäre+ sekundäre Geko 40.000 100.000 150.000 88.000 22.000
(13) Bezugsgrößenart MEK FL FL HK HK
(14) Kalkulationssatz 10% 38,5% 300% 8,80% 2,20%

Zusatzangaben zur Innerbetrieblichen Leistungsverrechnung


EmpfangeneStelle Gebäude- Reparatur-
Material Fertigung 1 Fertigung 2 Verwaltung Vertrieb
Leitende Stelle reinigung werkstatt
(15) Gebäudereinigung 2.625 m² - 125 500 800 700 400 100
(16) Reparaturwerkstatt 500 Std. - - 50 170 180 60 40

6-09 Welche Probleme gibt es bei der Vollkostenrechnung?

2020V01 Seite 32 von 68


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6-10 Wann liegt die Gewinnschwelle vor?

6-11 Wie wird der Deckungsbeitrag definiert?

2020V01 Seite 33 von 68


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6-12-1 Die Kunststoff KG stellt in sechs verschiedenen Produktionsbereichen unterschiedliche
chemische Erzeugnisse her. In den Bereichen I bis IV ist ein Kühlverfahren notwendig. Zu
diesem Zweck wird kaltes Wasser benötigt, welches nach seiner zwangsläufigen Erwärmung
während des Produktionsprozesses immer wieder auf die ursprüngliche Temperatur
abgekühlt werden muss, um erneut verwendungsfähig zu sein. Folgende Daten sind gegeben:

Fixe Kosten pro Periode (Jahr) 54.000 Euro/Jahr


variable Kosten/m³ 0,20 Euro/m³
Die einzelnen Bereiche verbrauchten im vergangenen Jahr folgenden Mengen Kühlwasser:
Kostenstelle I II III IV V VI
Verbrauch Kühlwasser [m³/Jahr] 10.000 35.000 15.000 30.000 0 0

Wie hoch waren die gesamten Kosten pro m³?


Wie hoch war die Kostenbelastung der einzelnen Kostenstellen bei einer
Vollkostenrechnung?
Hinweis: bei Vollkostenrechnung werden alle Kosten(fix+variabel) berücksichtigt.
Hinweis: achten Sie auf eine verursachungsgerechte Kostenverteilung.

Kostenstelle I II III IV V VI Summe

Kühlwasser-
Kosten
€/Periode

6-12-2 Wie hoch sind die Kosten/m³ und die Kostenbelastung der einzelnen Stellen, wenn mit
Periodenbeginn der Bereich IV auf Luftkühlung umgestellt und die übrigen Bereiche die
gleichen Teilmengen beanspruchen wie in der abgelaufenen Periode?

Kosten- I II III IV V VI Summe


stelle
Verbrauch
m³/Periode
Kühlwasser-
Kosten
€/Periode

2020V01 Seite 34 von 68


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6-12-3 Stellen Sie sich vor, Sie wären als Betriebsleiter des Produktionsbereichs II mit 3% am
Jahreserfolg Ihres Produktionsbereichs beteiligt. Wie reagieren Sie auf die neue Situation?

6-13 Für die sechs Produkte der Kunststoff KG gelten folgende Daten:

Fixe Kosten pro Periode (Jahr) 236.000 Euro/Jahr


(Hinweis: Einheit entspricht hier Mengen-Einheit - z.B. Stück)

Wie hoch ist der Periodenerfolg, der dem Netto-Gewinn der Periode entspricht?
Nutzen Sie dabei das Schema der Deckungsbeitragsrechnung.
Hinweis: Der Unterschied zwischen Brutto- und Netto- Gewinn besteht in den Fixkosten.
Produkt
A B C D E F
Geplante Menge
[Mengen-Einheiten] 20.000 35.000 7.500 16.000 26.000 2.000

Geplanter
Verkaufspreis p 8 10 24 12 18 20
[Euro / Einheit]
Geplante variable
Kosten kvar 6 9 14 10 12 8
[Euro / Einheit]
Stück- Deckungs–
beitrag
db=p – kvar
[Euro / Einheit]

Bruttogewinn/ Sorte
[Euro]
Fixkosten Kfix

[Euro / Periode]
Netto-Gewinn
(Erfolg / Periode)
[Euro / Periode]

2020V01 Seite 35 von 68


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6-14-1 Die Alphabet KG fertigt die Produkte A, B und C. Die Verkaufspreise (p) ab Werk liegen bei
16,40 Euro, 16,10 Euro und 13,00 Euro pro Einheit. Die Produktionsmengen (m) lagen in der
abgelaufenen Periode bei 12.000, 32.000 und 25.000 Einheiten je Sorte. Die dazugehörigen
Gesamtkosten (K) je Sorte betrugen 153.600 Euro, 512.000 Euro und 287.500 Euro. Bei jeder
Sorte ist der Gesamtkostenverlauf linear ansteigend. Wie hoch sind für das abgelaufene
Geschäftsjahr das Gesamtergebnis, der Ergebnis/Einheit und das Ergebnis/Sorte?
Produkte Preis/ Kosten/ Ergebnis/ Menge/ Ergebnis/
(Sorten) Einheit Einheit Einheit Sorte Sorte

2020V01 Seite 36 von 68


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6-14-2 Für das kommende Jahr rechnet man bei unveränderten Absatzpreisen mit einem
mengenmäßigen Absatzrückgang um 10% bei jeder Sorte. Die Gesamtkosten (K) je Sorte
dürften sich dann auf 143.760€, 481.280€ und 264.250€ belaufen. Wie hoch werden das
Gesamtergebnis, das Ergebnis/ Einheit und das Ergebnis/Sorte im kommenden Jahr
vermutlich sein? Worauf führen Sie das überproportionale Absinken des Gewinns zurück?

Produkte Preis/ Kosten/ Ergebnis/ Menge/ Ergebnis/


(Sorten) Einheit Einheit Einheit Sorte Sorte

2020V01 Seite 37 von 68


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6-14-3 Was halten Sie von dem Vorhaben der Geschäftsleitung das Produkt B im kommenden Jahr
aus dem Produktionsprogramm zu streichen?

Dazu benötigen Sie u.a. die zusätzlichen Informationen zur Beantwortung dieser Fragen:
- Wie hoch sind die Fixkosten für B?
(Hinweis: Die in den Gesamtkosten enthaltenen Fixkosten sind ausschließlich
produktspezifisch)
- Wie hoch fällt das gesamte Ergebnis aus, wenn das Produkt B nicht produziert und
verkauft wird?

2020V01 Seite 38 von 68


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6-15 Ein Getriebehersteller verkauft sein Standard-Getriebe für 100€ pro Stück. An variablen
Kosten fallen pro Getriebe 60€ an. Die gesamten fixen Kosten betragen 150.000€ pro
Periode.
Ermitteln Sie grafisch und rechnerisch für diese Situation den „break-even-point“.

2020V01 Seite 39 von 68


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7-01 Was bedeuten die Begriffe Finanzierung und Investition?

7-02 Ermitteln Sie anhand der vorliegenden Ausgangsdaten die Vorteilhaftigkeit der
Investitionsalternativen nach den unterschiedlichen Methoden der Investitionsrechnung.

Daten Abk. Einheit Maschine A Maschine B


Anschaffungskosten 𝐼𝑜 Euro 150.000 70.000
Nutzungsdauer n Jahre 10 10
Geplante Ausbringungsmenge 𝑚𝑝𝑙𝑎𝑛 Stück/Jahr 10.000 10.000
Maximale Ausbringungsmenge 𝑚𝑚𝑎𝑥 Stück/Jahr 17.000 15.000
Restwert (liquidationserlös) RW Euro 10.000 0
Kalkulationszinsfluss I % 5 5
Materialeinzelkosten MEK Euro/Stück 2,30 2,65
Energiekosten (nur für Betrieb der Euro/Jahr 1.750 1.250
Maschine) bei geplanter Menge
Kosten für Grundwartung der Maschine Euro/Jahr 8.000 6.000
pro Jahr
Lohnkosten (Kosten bei geplanter Menge) FL Euro/Stück 1,00 1,75
Verschleißwerkzeuge (Kosten bei geplanter WZK Euro/Jahr 1.250 1.500,00
Menge)
Gehälter Euro/Jahr 7.500 7.500
Stückpreis p Euro/Stück 7,55 7,15

7-03 Ermitteln Sie die Vorteilhaftigkeit der Investitionsalternativen nach der Methode der
Kostenvergleichsrechnung. Da zunächst die Ausbringungsmenge (𝑚𝑝𝑙𝑎𝑛 ) bei beiden
Maschinen gleich hoch angesetzt wird, legen Sie die Gesamtkosten zugrunde.

7-03.a Klassifizieren Sie die oben stehenden Kosten-Positionen in fixe und variable Kosten ein.

7-03.b Bestimmen Sie zunächst die Kapitalkosten bestehend aus kalkulierten Abschreibungen und
kalkulierten Zinsen.

Maschine A Maschine B
Anschaffungskosten - Restwert (Io-RW) Euro
kalk. Abschreibung (Io-RW)/Nutzungsdauer Euro/Jahr
durchschn. gebundenes Kapital = (Io+RW)/2 DGK Euro
kalk. Zinsen = durchschn. geb. Kapital * i Euro/Jahr
Kapitalkosten KD Euro/Jahr

2020V01 Seite 40 von 68


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7-03.c Bestimmen Sie die betriebsbedingten Fixkosten / Jahr
Maschine A Maschine B
Kosten für Grundwartung der Maschine pro Jahr Euro/Jahr
Gehälter Euro/Jahr
betriebsbedingte Fixkosten/Jahr Euro/Jahr

7-03.d Berechnen Sie die gesamten jährlichen Fixkosten


Maschine A Maschine B
Kapitalkosten Euro/Jahr
+ betriebsbedingte Fixkosten Euro/Jahr
gesamte Fixkosten Euro/Jahr

7-03.e Bestimmen Sie die variablen Kosten für die geplante Menge und pro Stück.
Maschine A Maschine B
MEK bei geplanter Menge = MEK *mplan Euro/Jahr
Fertigungslöhne bei geplanter Menge = FL *mplan Euro/Jahr
Energiekosten Euro/Jahr
Werkzeugkosten Euro/Jahr
Summe variable Kosten bei geplanter Menge Euro/Jahr
variable Kosten pro Stück Euro/Einheit

7-03.f Bestimmen Sie die Gesamtkosten bei der geplanten Menge und beurteilen Sie die
Vorteilhaftigkeit der Investitionsalternativen.
Maschine A Maschine B
Fixkosten Euro/Jahr
var. Kosten Euro/Jahr
Gesamtkosten Euro/Jahr
Welche Maschine ist vorteilhafter? [ ] [ ]

7-03.g Bestimmen Sie die Vorteilhaftigkeit bei der Nutzung der maximalen Ausbringungsmenge.
Maschine A Maschine B
Fixkosten Euro/Jahr
var. Kosten/Stück Euro/Stück
var. Kosten bei max. Ausbringungsmenge Euro/Jahr
Gesamtkosten Euro/Jahr
Gesamte Stückkosten Euro/Stück
Welche Maschine ist vorteilhafter? [ ] [ ]

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7-03.h Definieren Sie den Begriff "kritische Menge" und ermitteln Sie diese kritische Menge
rechnerisch und grafisch.

2020V01 Seite 42 von 68


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7-04 Gewinnvergleichsrechnung
7-04.a Es soll die Vorteilhaftigkeit der Alternativen bei der geplanten Menge berechnet werden,
wenn die Produkte, die je nach Herstellung auf Maschine A oder B mit unterschiedlichen
Preisen verkauft werden können.
(Grund kann eine bessere Qualität, besseres Aussehen der Produkte je nach Wahl der
Maschine sein)
Maschine A Maschine B
Stückpreis p Euro/Stück
Erlöse = Stückpreis * mplan
Kosten K ges
Ergebnis = Erlöse - Kosten
Welche Maschine ist vorteilhafter? [ ] [ ]

7-04.b Bestimmen Sie die Menge, bei der der Gewinn für beide Alternativen gleich hoch ist. Ändert
sich die Einschätzung bzgl. Vorteilhaftigkeit bei maximal möglicher Menge?

2020V01 Seite 43 von 68


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7-05 Rentabilitätsvergleich
7-05.a Ermitteln Sie die Vorteilhaftigkeit der Investitionsalternativen unter Berücksichtigung einer
Mindestrentabilität von 7% bezogen auf das durchschnittlich gebundene Kapital.
Maschine A Maschine B
Gewinn (ohne Zinskosten)
Durchschnittlich gebundenes Kapital DGK
Rentabilität
Welche Maschine ist vorteilhafter? [ ] [ ]

7-06 Amortisationsdauer
7-06.a Bestimmen Sie die Amortisationsdauer, wobei die jährlichen Rückflüsse um die jährlichen
Abschreibungsbeträge erhöht werden sollen.
Die von der Geschäftsleitung festgelegte max. Amortisationsdauer beträgt 6 Jahre. Wie
gehen Sie mit dem Ergebnis um?
Maschine A Maschine B
jährliche Rückflüsse:= jährlicher Gewinn
jährliche Abschreibung
Anschaffungskosten
Restwert
Amo.dauer = (Anschaffungskosten-Restwert)/
(jährl. Rückflüsse + jährl. Abschreibung)
Welche Maschine ist vorteilhafter? [ ] [ ]

7-06.b Der Einkaufsleiter bringt den Aspekt der Fremdbeschaffung ins Spiel. Das Produkt kann zu
folgendem Einstandspreis (entspricht den Kosten für die Beschaffung) beschafft werden und
entspricht der Qualität der Produkte von Maschine B.
Berechnen Sie die Ergebnisschmälerung, die bei der Fremdbeschaffung im Vergleich zu der
Produktion des Produkts auf Maschine A bei Erreichen der max. Amortisationsdauer zu
verzeichnen ist.
Fremdbe-
Maschine A schaffung
Einstandspreis in [Euro] X 7,00
jährliche Kosten
Stückpreis
jährliche Erlöse
jährliches Ergebnis
Ergebnis nach 6 Jahren
Ergebnisdifferenz zw. Maschine A und Fremdb.

2020V01 Seite 44 von 68


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7-07 Es ist eine Entscheidung über zwei vorliegende Beschaffungs-Alternativen zu treffen.
Bei den Alternativen handelt es sich um zwei Maschinen, die unterschiedliche maximale
Ausbringungsmengen realisieren können.

Daten Einheit Maschine A Maschine B


Anschaffungskosten (Io) Euro 390.000 525.000
Restwert (Liquidationserlös) (RW) Euro 78.000 105.000
Nutzungsdauer (n) Jahre 5 5
max. Ausbringungsmenge mmax.
Stück/Jahr 35.000 40.000
(max. Produktionskapazität)
Gehälter (fix) pro Jahr Euro 46.000 56.000
Sonstige Fixkosten Euro 25.700 20.100
Materialeinzelkosten pro Jahr
Euro 35.000 40.000
bei max. Ausbringungsmenge (MEK)
Lohnkosten pro Jahr bei
Euro 52.000 20.000
max. Ausbringungsmenge (FL)
sonstige variable Kosten pro Jahr bei
Euro 7.150 5.200
max. Ausbringungsmenge (K var sonst.)
Kalkulationszinsfuss % 10 10
Erlöse pro Stück (p) Euro 7,50 7,50
Mindestrentabilität % 12 12
Soll-Amortisationsdauer Jahre 4 4

Ermitteln der Vorteilhaftigkeit nach den 4 statischen Investitionsverfahren


1) KVR inkl. der kritischen Menge
2) GVR (Menge bei BEP)
3) RVR (Kapitalrentabilität)
4) Amortisationsdauer

Leere Tabellen siehe kommende Arbeitsblätter

2020V01 Seite 45 von 68


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Wert Formel Maschine A Maschine B
kalkulatorische
Abschreibung =
kalk.Abschr.
kalkulatorische Zinsen
=
kalk.Zinsen
Kapitalkosten
(Kapitaldienst) =
KD
betriebliche Fixkosten
=
K fix betr.

Fixkosten
=
KVR

K fix

variable Kosten
=
K var
variable Kosten pro
Einheit =
k var
Gesamtkosten
=
K ges

gesamte Stückkosten
=
k ges

Vorteilhaftigkeit liegt bei

kritische Menge =

Wert Formel Maschine A Maschine B


Erlös
=
E

Gesamtkosten
=
K ges

Gewinn pro Periode


=
G

Vorteilhaftigkeit liegt bei


GVR

Deckungsbeitrag db =

Fixkosten
K fix

Menge bei
=
Gewinnschwelle

Wert Formel Maschine A Maschine B


durchschnittlicher Gewinn
vor Zinsen =
G vorZ
durchschnittlich
gebundenes Kapital =
RVR

DGK
Kapital-Rentabilität
=
Rent

Vorteilhaftigkeit liegt bei

2020V01 Seite 46 von 68


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Wert Formel Maschine A Maschine B

Anschaffungskosten Io =

Restwert
(Liquidationserlös) =
RW
Gewinn
=
G

kalk. Abschreibungen
=
AVR

kalk. Abschr.

Amortisationsdauer =

Amortisationsdauer bzgl.
=
Anschaffungskosten

Vorteilhaftigkeit liegt bei

2020V01 Seite 47 von 68


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8-01 In welche Teile wird das Rechnungswesen prinzipiell unterteilt?

8-02 Definieren Sie die Begriffe Inventur und Inventar.

8-03 Geben Sie die 4 Wertänderungen in einer Bilanz an.

2020V01 Seite 48 von 68


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8-04 Beschreiben Sie grob, welche Merkmale typisch für eine Bilanz sind?

2020V01 Seite 49 von 68


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9-01 Sie sind als Praktikant im Einkauf eines größeren Automobilherstellers beschäftigt. An
ihrem zweiten Tag überreicht Ihr Chef Ihnen schmunzelnd einen Brief, in dem ein
Lieferant Ihnen zur Ernennung zum Geschäftsführer gratuliert. Was kann passiert
sein?

9-02 Nachdem alle ihren Spaß hatten, gibt Ihnen Ihr Chef ein Angebot eines Lieferanten.
Darin befinden sich Fehler / fehlende Angaben: um welche handelt es sich?
Angebot
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns über Ihre Anfrage und machen Ihnen folgendes Angebot:
Scheinwerfer Typ BG zum Preis von 68€/Stk, zuzüglich Mehrwertsteuer.
Zahlung 30 Tage netto oder 10 Tage 8% Skonto.
Mit freundlichen Grüßen
NEO Light GmbH
i.V. Müller

9-03 Als nächstes sollen Sie die eingegangenen Auftragsbestätigungen für die letzten 3
getätigten Bestellungen überprüfen. Welche Punkte müssen Sie überprüfen?

2020V01 Seite 50 von 68


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9-04 Eine Bestellung hat bezüglich des Angebots eine geänderte Bestellmenge, wann wird
der Vertrag trotzdem gültig?

9-05.1 Nach einigen Tagen gehen Sie in die nächste Abteilung um dort Ihren Einblick zu
bekommen Ihre erste Aufgabe ist es den Gewinnzuschlag bei einem Produkt des
Portfolios zu berechnen, dessen Listenpreis 182,40 Euro sein soll. Die Selbstkosten
werden nach der differenzierenden Zuschlagskalkulation berechnet. Die benötigten
Werte, Zuschläge und Rabatte sind:
o FEK 20 Euro
o MEK 60 Euro
o MGKZ 20%
o FGKZ 75%
o VwGKZ 15%
o VtGKZ 10%
o Kundenskonto 4%
o Kundenrabatt 15%

2020V01 Seite 51 von 68


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9-05.2 Wie hoch ist der LVP, wenn der ZVP 155,04 Euro beträgt und die Kunden 20% Rabatt
fordern werden?

2020V01 Seite 52 von 68


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9-06 Da die bestellten Stückzahlen im Laufe der letzten Jahre stetig zunahmen, wird
zwischen Scheinwerferhersteller und Automobilkunde überlegt, wie das Bestellwesen
effizienter gestaltet werden kann. Dazu soll zwischen den beiden Geschäftspartnern
ein Rahmenvertrag geschlossen werden.
Erläutern Sie den Begriff Rahmenvertrag vor diesem Hintergrund und nennen Sie
jeweils einen Vorteil für den Käufer und Verkäufer.

9-07 Definieren Sie den Begriff „Lieferabruf“

2020V01 Seite 53 von 68


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9-08 Ein Kunde bestellt bei seinem Lieferant über Lieferabrufe, bei denen die Abrufmenge
als Fortschrittszahlen
dargestellt wird. Die Fortschrittszahlen werden immer zum Jahresanfang auf null
zurückgesetzt. Zum 1.1 werden 500 Stück abgerufen. Danach werden im Wochen
Rhythmus ebenfalls 500 Stück abgerufen. Später als der Abruftermin ist nicht erlaubt.
Wird außerhalb der terminlichen Toleranz geliefert, sind Strafzahlungen zu leisten.
Für jede angefangene Woche zu früh fallen 1000€ und für jede angefangene Woche
zu spät 10.000€ an.
Folgende Liefer-Mengen haben sich bis zum 1.3. ergeben. 1.1. 1000St. / 15.1. 500St. /
20.1. 150St. / 29.1. 350 / 12.2. 500St. / 19.2 1000 St. /26.2. 500St.Ist der Lieferant
seinen Lieferverpflichtungen bis zum 1.3. nachgekommen?
Falls Lieferverletzungen auftraten, sollen diese bzgl. Rückstand oder Vorlauf in Stück
und Tagen charakterisiert werden. Fallen Strafzahlungen an? Wenn ja, in welcher
Höhe?

2020V01 Seite 54 von 68


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9-09 Erklären Sie den Ablauf bei Kundenauftrags-neutralen und –bezogener Fertigung.

9-10 Erstellen Sie eine ABC-Analyse der folgenden Materialien und stellen Sie das Ergebnis
in Form einer Lorenzkurve dar! Welche Artikel würden Sie als A-, B- und C-Artikel
bezeichnen? Welche Konsequenzen würden Sie als Leiter der Materialwirtschaft in
Ihrem Unternehmen aus dieser Klassenbildung ziehen?

Gesamter relativer Rang gemäß


Wert pro Verbrauchs-
Materialart Verbrauchs-Wert Verbrauchs- relativer
Stück [€] Menge (Stück/a)
[€]/a wert in % Verbrauch-Wert

Scheibe 0,02 120.000


Spannband 0,07 22.000
Klappe 0,09 30.000
Dichtung 0,15 30.000
Schelle 0,20 6.000
Halter 1,60 2.000
Gleitring 3,00 3.500
Zahnrad 20,00 750
Welle 48,00 500
Lagerbock 98,00 300
Kupplung 600,00 22
Antrieb 2.000,00 2
Gesamt

2020V01 Seite 55 von 68


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Rang gemäß Kumuliert:


relativer Kumuliert:
relativer relativer Mengen-
Materialart Verbrauchs- Mengen-
Verbrauch- Verbrauchswert Prozentsatz %
wert in % Prozentsatz %
Wert in %

2020V01 Seite 56 von 68


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9-11 Aus welchen Prozessen/betrieblichen Funktionen besteht grob der
Auftragsabwicklungsprozess?

9-12 Listen Sie vier relevante Dokumentarten innerhalb des Auftragsabwicklungsprozesses


auf und erläutern Sie kurz die Bedeutung von jeder Dokumentart.

9-13 Sie stellen fest, dass die Bestelltätigkeiten in Ihrem Unternehmen im Vergleich zu den
Wettbewerbsunternehmen einen sehr hohen Aufwand verursachen. Was schlagen
Sie vor, wie Sie in Zukunft Artikel, die Sie häufig und regelmäßig bei Ihren Lieferanten
bestellen, aufwandsarm beschaffen können? Nennen Sie dafür die benötigten
Dokumente und nennen Sie jeweils einen Vorteil davon für Kunden und Lieferanten!

2020V01 Seite 57 von 68


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9-14 Definieren Sie die Begriffe Primär-, Sekundär- und Tertiär-Bedarf und geben Sie
anhand der Produktion von Möbeln ein passendes Beispiel pro Begriff an!

9-15 Erläutern Sie den Unterschied zwischen Brutto- und Nettobedarf und nennen Sie
anhand der Produktion von Fahrrädern ein passendes, einfaches Beispiel!

2020V01 Seite 58 von 68


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10-01 Unterscheiden Sie die Begriffe „Organisation“, „Disposition“ und „Improvisation“ auf
dem Gebiet des Geschäftsprozessmanagements. Nennen Sie jeweils ein Beispiel.

10-02 Mit welchen Aufgaben beschäftigt man sich beim Geschäftsprozessmanagement?

2020V01 Seite 59 von 68


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10-03 Nennen Sie vier Arten von Prozess-Kennzahlen! Über welche Formeln werden diese
Kennzahlen bestimmt?

10-04 Mit welcher Methode können Sie einen Prozess so genau abgrenzen, dass Sie den
Geschäftsprozess in einer Gruppe weiterbearbeiten können?

10-05 Grenzen Sie den Prozess „Absatzplanung“ mit der in 9-05 ermittelten Methode ab.

Name des abzugrenzenden Geschäftsprozesses

Supplier Input Process Output Customer

2020V01 Seite 60 von 68


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10-06 Zeichnen Sie den Prozess „Absatzplanung“ und seinen Teilprozessen mit den
Symbolen der Wertschöpfungsketten-Diagramme.

10-07 Welche Kennzahl(en) ist/sind für Sie sinnvoll für eine Überprüfung, ob der Prozess
der Absatzplanung gut funktioniert?

2020V01 Seite 61 von 68


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10-08 Ergänzen Sie die prinzipielle Abbildung um die wesentlichen Merkmale zur
Beschreibung eines Geschäftsprozesses.

10-09 Nennen Sie die 7 Phasen der Veränderung.

2020V01 Seite 62 von 68


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10-10 Da noch kein Ablauf grafisch vorliegt, sollen Sie ein Swim-Lane-Diagramm für einen
Genehmigungsprozess für Gutschriften erstellen. Das oben genannte Beispiel soll
anschließend als Testfall für diesen Prozess dienen.
Damit eine Gutschrift wirksam wird, müssen zwei Personen daran beteiligt sein. Die
beteiligten Parteien sind: 1) Mitarbeiter (MA) 2) Vorgesetzter (VG).
Der Prozess beginnt mit der Erstellung der Gutschrift durch den Mitarbeiter. Wenn
die Wertgutschrift über 500 Euro liegt, muss die Gutschrift durch den Vorgesetzen
genehmigt werden. Der Mitarbeiter übergibt die erstellte Gutschrift seinem
Vorgesetzten. Dieser empfängt sie und prüft sie. Anschließend übergibt der
Vorgesetzte die Genehmigung dem Mitarbeiter. Der Mitarbeiter nimmt die Gutschrift
entgegen und kann die Gutschrift direkt an die Debitoren(Kunden)-Buchhaltung
geben, wenn der Vorgesetzte nach vorheriger Prüfung die Gutschrift genehmigt hat
oder der Wert der Gutschrift max. 500 Euro beträgt. Danach ist Prozess zu Ende. Falls
die Gutschrift nicht genehmigt wird, storniert der Vorgesetzte die Gutschrift. Dann ist
für diesen Fall ebenfalls der Prozess zu Ende. Verwenden Sie die
Flussdiagramm/Programmablaufplan-Symbole und kennzeichnen Sie mit dem
definierten Symbol den Anfang und das Ende des Prozesses.

10-11 Erstellen Sie ein Swim-Lane-Diagramm für die Verwaltung einer Falschlieferung
bezogen auf die Menge im Rahmen des Auftragsabwicklungsprozesses. Die
beteiligten Parteien sind: Kunde (K), Lieferant (L).
Der Prozess beginnt dadurch, dass der Kunde (K) feststellt, dass die gelieferte Menge
nicht der bestellten Menge entspricht und reklamiert schriftlich beim Lieferanten.
(Hinweis: den Inhalt der Dokumente müssen Sie nicht beschreiben und darstellen).
Der Lieferant (L) empfängt das Reklamationsschreiben.
Der Lieferant prüft, ob es sich um eine Über- oder Unterlieferung handelt (zu viel
oder zu wenig geliefert wurde). Wurde mehr geliefert als bestellt, ruft der Lieferant
den Kunden an, bespricht den nächsten Schritt und erfragt die Entscheidung des
Kunden. Hat der Lieferant bei dem Telefonat erfahren, dass der Kunde die
überlieferte Menge behalten will, erstellt der Lieferant eine Rechnung über die
gesamte gelieferte Menge und sendet sie dem Kunden zu. Der Kunde erhält und
bezahlt die Rechnung. Danach ist der Prozess für diesen Teilablauf zu Ende. Will der
Kunde die Differenzmenge nicht behalten, holt der Lieferant diese Menge ab. Der
Lieferant erstellt eine Rechnung über die vom Kunden vereinnahmte Menge. Danach
ist der Prozess für diesen Teilablauf zu Ende.
Wurde weniger geliefert als bestellt, stellt der Lieferant die fehlende Menge für den
Versand bereit und erstellt eine Rechnung über die bestellte Menge. Danach sendet
er die Ware inkl. Rechnung dem Kunden zu. Der Kunde empfängt Ware und
Rechnung und bezahlt die Rechnung. Danach ist der Prozess für diesen Teilablauf zu
Ende.

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Verwenden Sie die Flussdiagramm-/ Programmablaufplan-Symbole und
kennzeichnen Sie mit dem geeigneten Symbol den Anfang und das Ende des
Prozesses.

10-12 Erstellen Sie ein Swim-Lane-Diagramm für die Anbahnung eines Auftrags im Rahmen des
Auftragsabwicklungsprozesses.

Die beteiligten Parteien sind: Kunde (K), Lieferant (L).

Der Prozess beginnt dadurch, dass der Kunde (K) eine schriftliche Anfrage stellt und an
den Lieferant (L) sendet. Der Lieferant (L) empfängt die Anfrage. (L) erstellt ein Angebot
und sendet das Angebot an (K). Nach Erhalt prüft (K) das Angebot. Ist das Angebot in
Ordnung, bestellt (K) auf Basis des Angebots schriftlich bei (L). Ist es nicht nach seinen
Vorstellungen, entscheidet (K), ob er eine Bestellung mit leicht reduziertem Preis erstellt
und an (L) schickt. Die Alternative dazu ist, dass (K) ohne Information an (L) das Angebot
intern ablehnt und keine weiteren Schritte mehr unternimmt (der Prozess ist damit am
Ende). Erhält (L) eine Bestellung, prüft er die Bestellung, ob sie mit dem Angebot
übereinstimmt. Ist die Bestellung in Ordnung, erfasst (L) diese Bestellung als Auftrag in
seinem ERP-System und sendet eine Auftragsbestätigung an (K). Für diesen Strang ist der
Prozess zu Ende. Im anderen Fall wird die weitere Vorgehensweise festgelegt. Danach ist
der Prozess zu Ende.

Verwenden Sie die Flussdiagramm-/Programmablaufplan-Symbole und kennzeichnen Sie


mit dem geeigneten Symbol den Anfang und das Ende des Prozesses.

10-13 Erstellen Sie ein Swim-Lane-Diagramm für die Freigabe einer technischen Änderung.

Die beteiligten Parteien sind: Konstrukteur (Kon) und Freigabestelle (FG)

Der zu modellierende Prozess beginnt damit, dass ein Konstrukteur (Kon) eine
Fehlermeldung entgegennimmt. (Kon) stellt in jedem Fall einen Änderungsantrag und
leitet diesen an die Freigabestelle (FG) weiter. Nach Erhalt des Änderungsantrags
entscheidet die Freigabestelle (FG) darüber, ob diese Änderung fortgeführt wird oder
nicht. Falls die Änderung nicht weiterbearbeitet werden soll, lehnt die Freigabestelle den
Antrag ab und der Prozess ist damit beendet. Wird der Antrag freigegeben, beauftragt
die Freigabestelle die Konstruktion (Kon) mit der fachlichen Beurteilung. Die
Konstruktion prüft, ob Teile ersetzt werden müssen. Falls Teile ersetzt werden müssen,
erstellt die Konstruktion eine Kurzkalkulation und heftet diese an den Antrag. In beiden
Fällen (Ersetzen von Teilen Ja/Nein) unterschreibt (Kon) den Antrag und gibt ihn an die
Freigabestelle (FG) zurück. Die Freigabestelle (FG) nimmt den Antrag entgegen und
bereitet die weiteren Schritte vor. Danach ist der Prozess zu Ende.
Verwenden Sie die Flussdiagramm-/Programmablaufplan-Symbole und kennzeichnen Sie
Anfang und Ende des Prozesses mit geeigneten Symbolen.
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