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Wie die Angst vor dem Tod Menschen zu Sklaven macht

Göttingen – Die Schweinegrippe fordert neue Opfer in Deutschland. So


lautete vorgestern eine Schlagzeile in einer bekannten deutschen
Tageszeitung.

Zweifellos haben sehr viele Menschen Angst davor durch Krankheit,


Unfälle, Alter oder andere unglückliche Umstände das Leben zu verlieren.

Hierzu stellt sich die Frage: Woher kommt eigentlich die Angst vor dem
Tod? Ja wie kann diese Angst Menschen zu Sklaven machen?
Seit Jahrzehnten beschäftigt sich die Wissenschaft mit dem Thema „Furcht
vor Tod und Sterben“. Darüber gibt es bereits etliche Bücher und Studien.
Trotzdem ist der Tod für die meisten nach wie vor ein Tabuthema.
Allerdings werden wir früher oder später zwangsläufig selbst damit
konfrontiert. Im Schnitt sterben jeden Tag 160.000 Menschen.
Ausnahmslos jeder kann irgendwann davon eingeholt werden, und diese
unumgängliche Tatsache macht vielen schreckliche Angst.
Die Furcht vor Tod und Sterben gliedert man in Furcht vor Schmerzen,
Furcht vor dem Unbekannten, Furcht davor, einen geliebten Menschen zu
verlieren, oder auch Furcht davor, wie sehr der eigene Tod den
Hinterbliebenen zu schaffen macht.
Mit am häufigsten zu beobachten ist die Furcht davor, einfach nicht mehr
zu existieren. Die Vorstellung, der Tod sei das absolute Lebensende, jagt
vielen Menschen Angst ein, egal welcher Religion sie angehören.
Wie kann diese Furcht einen Menschen versklaven?

Lesen wir dazu vorher den Text aus Hebräer 2:14b,15 einmal gemeinsam
nach.

Hebräer 2:14b, 15
der das Mittel hat, den Tod zu verursachen, das heißt den Teufel, 15 und [damit]
er alle die befreie, die aus Todesfurcht ihr Leben lang der Sklaverei unterworfen
waren.

Wie wir hier gelesen haben kann der Teufel den Tod verursachen und
versucht auch die Menschen durch die Angst vor dem Tod zu versklaven.
Wie geht er dabei vor?
Unter anderem durch unzählige Omen, Bräuche und abergläubische
Vorstellungen, die das Leben behindern. Zwei Beispiele möchte ich hier
erwähnen.
Zum einen das indische Handbuch „Omenwissen“ , das besonders mit
Astrologie verknüpft ist. Es gab auch einen Omenkodex, der „Das Gesetz
der Eidechse“ hieß. Als allerschlimmstes Vorzeichen sah man es an, wenn
einem eine Katze über den Weg lief. Sie galt als Todesbote. Diese
Omenfurcht übt einen nachhaltigen Einfluß auf die Lebensführung der
Menschen aus.
Zum anderen der Glaube an ewige Qual in einer Feuerhölle. Dieser Glaube
ist unter anderem im Christentum und Islam weit verbreitet. Demnach
werden alle Menschen die während ihres Lebens auf der Erde böse waren
nach ihrem Tod für immer gequält werden. Im Mittelalter hat die römisch-
katholische Kirche daraus auch noch Kapital geschlagen, indem sie
Ablassbriefe verkaufte, durch welche man sich angeblich aus der Hölle
freikaufen konnte.

Um nicht auf Satan hereinzufallen schauen wir uns einmal an was die Bibel
über den Tod sagt. Dazu schlagt mit mir eure Bibel in Prediger 9 auf und
wir lesen dort den Vers 10.
Prediger 9:10
Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt
weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem
Ort, wohin du gehst.
Hier wird von einem Zustand der Nichtexistenz gesprochen. Ist das nicht
das, wovor gerade viele Angst haben? Nein! Denn Jehova gibt uns
Menschen eine Hoffnung.
In Johannes 5:28 heißt es: Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde
kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören
und herauskommen werden.
Weiter heißt es in Offenbarung 21:4:
Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr
sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren
Dinge sind vergangen.“
Sind das nicht positiv stimmende Worte?
In der folgenden Erfahrung wird die Kraft der Auferstehungshoffnung noch
verdeutlicht.
Es geht um die 15-jährige Michaelyn. Sie hatte Leukämie und sah
tragischerweise dem unabwendbaren Tod entgegen. Ihre Mutter Paula
erinnert sich: „Michaelyn sagte, ihr mache es nichts aus zu sterben, weil
sie wisse, daß der Tod nur etwas Vorübergehendes ist. Wir sprachen viel
über Gottes neue Welt und über all diejenigen, die darin auferweckt
werden. Michaelyn hatte einen sehr starken Glauben an Jehova Gott und
an die Auferstehung — keine Spur eines Zweifels.“ Die
Auferstehungshoffnung bewahrte das tapfere junge Mädchen vor einer
lähmenden Todesfurcht.

Ja die Auferstehungshoffnung kann einen jeden davor bewahren, nicht von


Satan und dem Tod zu Sklaven gemacht zu werden.

---THE END---