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Excel-Funktionen und -Sonderzeichen

(bezogen auf Excel 2013)


Schreibweise Erklärung
(Zellen A1-A3 als Beispiel)
$ Das Stringzeichen ($) bewirkt einen absoluten
z.B. =A$1, =$A1 oder =$A$1 Zellbezug: beim Verschieben des Zellbezugs
bleibt der Bezug auf die Zeile (A$1), Spalte ($A1)
oder auf beides ($A$1) erhalten.
=SUM(A1:A3) Berechnet die Summe der Zellen von A1 bis A3
=A1+A2+A3 Berechnet die Summe der Zellen A1, A2 und A3
=A1^2 Quadriert den Wert der Zelle A1
=A1^0,5 Berechnet die Quadratwurzel aus dem Wert der
Zelle A1
=AVERAGE(A1:A3) Durchschnitt (arithmetischer Mittelwert) der
Zellen A1 – A3
=MEDIAN(A1:A3) Median der Zellen A1 – A3
=SUMSQ(A1:A3) Summe der quadrierten Zellwerte
=VAR.P(A1:A3) Varianz der Zellen A1-A3, d.h. die Summe der
quadrierten Abstände der Einzelwerte vom
n
1
Mittelwert ∑ (x −x́)2
n i=1 i
=STDEV.P(A1:A3) Standardabweichung der Zellen A1-A3, d.h. die
n

=MAX(A1:A3)
Quadratwurzel aus der Varianz
√ 1

n i=1
( xi − x́)2
Ermittelt den höchsten Wert in den Zellen A1 –
A3
=MIN(A1:A3) Ermittelt den niedrigsten Wert in den Zellen A1
– A3
=RANK(A1, A1:A3) Gibt den Rangplatz der Zelle A1 im Zellbereich
A1 – A3 an
=COUNT(A1:A5) Anzahl der Zellen im Zellbereich A1-A5, die
Werte enthalten
=COUNTBLANK(A1:A5) Anzahl der Leerzellen im Zellbereich A1-A5
=COUNTIF(B2:B5,“>55“) Anzahl der Zellen im Bereich B2-B5, deren
Werte über 55 liegen.
=IF(A1>60000;1;0) Zeigt eine 1 an, wenn der Wert von Zelle A1
über 60000 liegt.
=IF(A1>60000;3;IF(A1>40000;2;IF(A1>20000;1;0))) Prüft den Wert von Zelle A1 und zeigt folgende
Zahlen an: 3 für alle A1>60000, 2 für 59999 > A1
> 40000, 1 für 39999 > A1 > 20000, 0 für A1 <
19999

Lineartransformation:
y max − y min
y min +( x−x min )×
y= x max −x min
x: Ausgangswert, der auf eine neue Skala umgerechnet werden soll.
y min :UntergrenzederZielskala
y max :ObergrenzederZielskala
x min :ObergrenzederAusgangsskala
x max :UntergrenzederAusgangsskala

„z-Transformation“:
x−x́
y=
σ

y: Zielwert
x: Ausgangswert
x́ : Mittelwert
σ : Standardabweichung

Erstellung eines Histogramms (Excel 2013)


Ein Histogramm ist ein Balkendiagramm, das eine Häufigkeitsverteilung visualisiert.
1. Zuerst muss das Addin „Analysis ToolPak“ installiert werden. Dazu auf File -> Options -> Add-Ins
gehen, dann: „Goto“ Excel Addins und im neuen Menü bei Data Analysis / Analysis functions einen
Haken setzen und auf OK.
2. Einen „Bin range“ definieren, d.h. die Intervalle, für die die Häufigkeiten im Histogramm dargestellt
werden sollen. Dazu z.B. beim Prokopf-BIP in einer Spalte Werte eintragen, etwa von 10000, 150000,
20000 ... bis 60000.
3. In der Befehlsgruppe Data das Menü „Data Analysis“ aufrufen, histogram anklicken und OK. Im
dann erscheinenden Menü „input range“ den Eingabebereich und im „bin range“ den Bereich mit
den Intervallgrenzen angeben. Chart anklicken und OK. Dann werden in einem neuen Arbeitsblatt
(sheet) eine Tabelle mit Häufigkeiten und das Histogramm angezeigt.

Erstellung eines Streudiagramms


Ein Streudiagramm dient zur Visualisierung eines Zusammenhangs zwischen zwei zumeist
intervallskalierten Variablen.
Zwei Datenspalten (oder -zeilen) markieren
Diagramme einfügen, Streudiagramm auswählen
Mit der rechten Maustaste kann man die Skalierung der Achsen anpassen. Dazu zunächst auf die
betreffende Achse klicken.
Um die einzelnen Datenpunkte zu beschriften (z.B. mit Ländernamen), sei das kostenlose add-in „XY-
Chart labeler“ empfohlen, dass auf der Website http://www.appspro.com/Utilities/ChartLabeler.htm
heruntergeladen werden kann. Es fügt dem Menüband eine weitere Befehlsgruppe „XY Chart Labels“
hinzu. Durch Klicken auf „Add Labels“ öffnet sich ein Menü, in dem man den Zellbereich mit den
Namen der Datenpunkte angibt. Daraufhin versieht das Addin automatisch alle Datenpunkte mit
labels.
Über die Befehlsgruppe „Design“, „Add diagram element“ kann man eine „trend line“ hinzufügen, die
vom Computer so zwischen die einzelnen Punkte gelegt wird, dass die Abstände aller Punkte von der
Linie minimiert werden. Die Trendlinie zeigt an, wie stark der Zusammenhang zwischen den beiden
im Streudiagramm dargestellten Variablen ist. Durch Klicken von „trendline options“ kann man die
Funktion anzeigen lassen, die der Trendlinie zu Grunde liegt. Außerdem kann man das
„Bestimmtheitsmaß“ (R-Square) anzeigen, das angibt, wieviel Prozent der Streuung durch die Linie
erklärt werden.