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DEUTSCHE

NORM August 2017

DIN EN 228
D
ICS 75.160.20 Ersatz für
DIN EN 228:2014-10

Kraftstoffe –
Unverbleite Ottokraftstoffe –
Anforderungen und Prüfverfahren;
Deutsche Fassung EN 228:2012+A1:2017
Automotive fuels –
Unleaded petrol –
Requirements and test methods;
German version EN 228:2012+A1:2017
Carburants pour automobiles –
Essence sans plomb –
Exigences et méthodes d’essai;
Version allemande EN 228:2012+A1:2017


BEST BeuthStandardsCollection - Stand 2017-10

Gesamtumfang 20 Seiten

DIN-Normenausschuss Materialprüfung (NMP)


Fachausschuss Mineralöl- und Brennstoffnormung (FAM) des NMP

© DIN Deutsches Institut für Normung e. V. · Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, Preisgruppe 11
nur mit Genehmigung des DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Berlin, gestattet.
Alleinverkauf der Normen durch Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin
www.din.de
www.beuth.de
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2669458
DIN EN 228:2017-08

Nationales Vorwort
Dieses Dokument (EN 228:2013+A1:2017) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 19 „Gasförmige und
flüssige Kraft- und Brennstoffe, Schmierstoffe und verwandte Produkte aus Erdöl und mit biologischem oder
synthetischem Ursprung“ erarbeitet, dessen Sekretariat von NEN (Niederlande) gehalten wird.

Das zuständige nationale Gremium ist der Arbeitsausschuss NA 062-06-32 AA, „Anforderungen an flüssige
Kraftstoffe“ im Fachausschuss Mineralöl- und Brennstoffnormung (FAM) des DIN-Normenausschusses
Materialprüfung (NMP).

Dieses Dokument enthält die Änderung 1, die von CEN am 17. März 2017 angenommen wurde.

Anfang und Ende der durch die Änderung eingefügten oder geänderten Texte sind jeweils durch
Änderungsmarken !" angegeben.

Änderungen

Gegenüber DIN EN 228:2014-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

a) Kennzeichnung an der Zapfsäule entsprechend den Anforderungen der Richtlinie zur Kraftstoffqualität
und der Richtlinie für Infrastruktur für alternative Kraftstoffe angepasst;

b) 5.1.2 „Weitere (Bio-)Komponenten“ ergänzt;

c) Aktualisierung der Verweisungen bzw. der Prüfverfahren.

Frühere Ausgaben

DIN 51607: 1984-07, 1985-06, 1988-01, 1989-08


DIN EN 228: 1993-05, 1999-02, 2000-02, 2004-03, 2008-11, 2013-01, 2014-10
DIN EN 228 Berichtigung 1: 2006-03
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DIN EN 228:2017-08

Nationaler Anhang NA
(informativ)

Literaturhinweise

DIN 51750-1:1990-12, Prüfung von Mineralölen — Probenahme — Allgemeines

DIN 51750-2:1990-12, Prüfung von Mineralölen — Probenahme — Flüssige Stoffe

DIN EN 14275, Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge — Untersuchung der Qualität von Ottokraftstoff und
Dieselkraftstoff — Probenahme an öffentlichen und gewerblichen Tankstellen

BImSchV 10, Zehnte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über die
Beschaffenheit und die Auszeichnung der Qualitäten von Kraftstoffen — 10. BImSchV) vom
08. Dezember 2010, BGBI I, 2010, Nr. 62, S. 1849–1861 *)
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*) Nachgewiesen in der DITR-Datenbank der DIN Software GmbH, zu beziehen bei: Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin
(Hausanschrift: Burggrafenstr. 6, 10787 Berlin).

3
DIN EN 228:2017-08

Nationaler Anhang NB
(normativ)

Nationale Festlegungen zu den Abschnitten 3, 4 und 5

NB.1 Probenahme

Die Probenahme muss nach DIN 51750-1:1990-12 und DIN 51750-2:1990-12 durchgeführt werden. Bei der
Probenahme an Tankstellen ist DIN EN 14275 zu beachten.

NB.2 Kennzeichnung der Tanksäulen

Die Kennzeichnung der Tanksäulen ist in der BlmSchV 10 geregelt.

NB.3 Anforderungen an die Klopffestigkeit von unverbleitem Ottokraftstoff Super Plus

Zusätzlich zu den Festlegungen in Tabelle 1 bzw. Tabelle 2 werden die Anforderungen hinsichtlich der Klopf-
festigkeit für den unverbleiten Ottokraftstoff Super Plus wie folgt festgelegt.

— ROZ mindestens 98,0

— MOZ mindestens 88,0

Alle anderen Anforderungen sind identisch mit denen für den unverbleiten Ottokraftstoff Super.

NB.4 Flüchtigkeitsanforderungen

Siehe auch Bild 1 und Tabelle 4.

Vom 1. Mai bis zum 30. September kommen die Werte der Klasse A (Sommerware) zur Anwendung.

Vom 16. November bis zum 15. März kommen die Werte der Klasse D (Winterware) zur Anwendung.

Vom 1. Oktober bis zum 15. November und vom 16. März bis zum 30. April kommen die Werte der Klasse D1
zur Anwendung. In diesen Übergangszeiten sind Mischungen aus den Klassen D1 und A zulässig. Dabei
dürfen die unteren Grenzwerte von Klasse A nicht unterschritten und die oberen Grenzwerte von Klasse D1
nicht überschritten werden.
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EUROPÄISCHE NORM EN 228:2012+A1
EUROPEAN STANDARD
NORME EUROPÉENNE Mai 2017

ICS 75.160.20 Ersatz für EN 228:2012

Deutsche Fassung

Kraftstoffe —
Unverbleite Ottokraftstoffe —
Anforderungen und Prüfverfahren
Automotive fuels — Carburants pour automobiles —
Unleaded petrol — Essence sans plomb —
Requirements and test methods Exigences et méthodes d’essai

Diese Europäische Norm wurde vom CEN am 1. September 2012 angenommen und schließt Änderung 1 ein, die am 17. März
2017 vom CEN angenommen wurde.

Die CEN-Mitglieder sind gehalten, die CEN/CENELEC-Geschäftsordnung zu erfüllen, in der die Bedingungen festgelegt sind, unter
denen dieser Europäischen Norm ohne jede Änderung der Status einer nationalen Norm zu geben ist. Auf dem letzten Stand
befindliche Listen dieser nationalen Normen mit ihren bibliographischen Angaben sind beim CEN-CENELEC-Management-
Zentrum oder bei jedem CEN-Mitglied auf Anfrage erhältlich.

Diese Europäische Norm besteht in drei offiziellen Fassungen (Deutsch, Englisch, Französisch). Eine Fassung in einer anderen
Sprache, die von einem CEN-Mitglied in eigener Verantwortung durch Übersetzung in seine Landessprache gemacht und dem
Management-Zentrum mitgeteilt worden ist, hat den gleichen Status wie die offiziellen Fassungen.

CEN-Mitglieder sind die nationalen Normungsinstitute von Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, der ehemaligen
jugoslawischen Republik Mazedonien, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland,
Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, der Schweiz,
Serbien, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, der Türkei, Ungarn, dem Vereinigten Königreich und
Zypern.
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EUROPÄISCHES KOMITEE FÜR NORMUNG


EUROPEAN COMMITTEE FOR STANDARDIZATION
COMITÉ EUROPÉEN DE NORMALISATION

CEN-CENELEC Management-Zentrum: Avenue Marnix 17, B-1000 Brüssel

© 2017 CEN Alle Rechte der Verwertung, gleich in welcher Form und in welchem Ref. Nr. EN 228:2012+A1:2017 D
Verfahren, sind weltweit den nationalen Mitgliedern von CEN
vorbehalten.
DIN EN 228:2017-08
EN 228:2012+A1:2017 (D)

Inhalt
Seite

Europäisches Vorwort ....................................................................................................................................................... 3


1 Anwendungsbereich............................................................................................................................................ 5
2 Normative Verweisungen .................................................................................................................................. 5
3 Probenahme........................................................................................................................................................... 7
4 Kennzeichnung der Tanksäulen ...................................................................................................................... 7
5 Anforderungen und Prüfverfahren ................................................................................................................ 7
5.1 !Bio-Komponenten" ................................................................................................................................... 7
5.1.1 !Ethanol" ........................................................................................................................................................ 7
5.1.2 !Weitere (Bio-)Komponenten" ............................................................................................................... 7
5.2 Farb- und Markierungsstoffe............................................................................................................................ 8
5.3 Additive ................................................................................................................................................................... 8
5.3.1 Allgemeines ............................................................................................................................................................ 8
5.3.2 Phosphor ................................................................................................................................................................. 8
5.3.3 (Methylcyclopentadienyl)mangantricarbonyl (MMT) ............................................................................. 8
5.4 Allgemein anwendbare Anforderungen und Prüfverfahren .................................................................. 8
5.5 Klimatisch abhängige Anforderungen und Prüfverfahren ................................................................... 11
5.5.1 Wassertoleranz ................................................................................................................................................... 11
5.5.2 Flüchtigkeitsanforderungen ............................................................................................................................ 11
5.6 Angabe der Ergebnisse für die Octanzahl................................................................................................... 14
5.7 Präzision und Streitfall..................................................................................................................................... 14
5.7.1 Auflösung von Streitfällen ............................................................................................................................... 14
5.7.2 Angaben zu Prüfverfahren für den Streitfall ............................................................................................. 14
Anhang A (normativ) Dampfdruckabweichung ..................................................................................................... 15
A.1 Zulässige Dampfdruckabweichung .............................................................................................................. 15
A.2 Anleitung zur Prüfung der Einhaltung der zulässigen Dampfdruckabweichung .......................... 15
Literaturhinweise ............................................................................................................................................................. 16
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DIN EN 228:2017-08
EN 228:2012+A1:2017 (D)

Europäisches Vorwort
Dieses Dokument (EN 228:2012+A1:2017) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 19 „Gasförmige und
flüssige Kraft- und Brennstoffe, Schmierstoffe und verwandte Produkte aus Erdöl und mit biologischem oder
synthetischem Ursprung“ erarbeitet, dessen Sekretariat von NEN gehalten wird.

Diese Europäische Norm muss den Status einer nationalen Norm erhalten, entweder durch Veröffentlichung
eines identischen Textes oder durch Anerkennung bis November 2017, und etwaige entgegenstehende
nationale Normen müssen bis November 2017 zurückgezogen werden.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, dass einige Elemente dieses Dokuments Patentrechte berühren
können. CEN [und/oder CENELEC] ist/sind nicht dafür verantwortlich, einige oder alle diesbezüglichen
Patentrechte zu identifizieren.

Dieses Dokument ersetzt !EN 228:2012".

Dieses Dokument enthält die Änderung 1, die von CEN am 17. März 2017 angenommen wurde.

Anfang und Ende der durch die Änderung eingefügten oder geänderten Texte sind jeweils durch
Änderungsmarken !" angegeben.

Dieses Dokument wurde ursprünglich unter einem Mandat an CEN erarbeitet, das die Europäische
Kommission und die Europäische Freihandelszone erteilt hat. Zusätzlich zu anderen Normen soll dieses
Dokument die in verschiedenen Europäischen Richtlinien getroffenen Ordnungsmaßnahmen unterstützen.

In der folgenden Liste sind die wesentlichen Änderungen zwischen der Europäischen Norm und der
vorherigen Ausgabe aufgeführt:

 !Neue Anforderungen entsprechend der Ergänzungen 2009/30/EG [3], 2011/63/EU [4] und
2014/77/EU [11] der Europäischen Richtlinie zur Kraftstoffqualität 98/70/EG [1] wurden
berücksichtigt." Tabellen 1, 2, 3, 4 und A.1 unterscheiden explizit zwischen den Anforderungen aus
der Europäischen Kraftstoff-Richtlinie 98/70/EG [1] einschließlich der nachfolgenden Änderungen [2],
[3] und [4] und anderen Anforderungen.
 Besondere Anforderungen seitens der Europäischen Kommission bezüglich der Limitierung der
Verwendung von (Methylcyclopentadienyl)mangantricarbonyl (MMT) wurden aufgenommen.

 Da die Einführung von 10 % (V/V) Ethanol in unverbleitem Ottokraftstoff Auswirkungen auf Raffinerie-
und Zumischungsprozesse hat, wurde eine Aktualisierung der Destillationscharakteristika in Betracht
gezogen und eine neue Tabelle 3 mit geringfügig angepassten Volatilitätsklassen (E70, E100 und VLI)
eingeführt. Noch immer dauern die Arbeiten zur Erzeugung von Daten an, die belegen würden, dass
diese Veränderungen den Kaltstart und Faktoren der Fahrbarkeit von Fahrzeugen bei heißen
Witterungsverhältnissen nicht beeinflussen. Diese Aktualisierungen stellen eine Vorsichtsmaßnahme
dar und könnten abhängig von kraftstoffbezogenen Problemen des Marktes überarbeitet werden.
BEST BeuthStandardsCollection - Stand 2017-10

 Zusätzliche Anforderungen an eine unverbleite Kraftstoffsorte für ältere Fahrzeuge, die für den Betrieb
mit unverbleiten Ottokraftstoffen mit einem höheren Biokraftstoffgehalt nicht zugelassen sind, wurden
in separaten Tabellen aufgenommen. Ein CEN/TR mit dem Ziel, eine Empfehlung für die Beimischung
von sauerstoffhaltigen Verbindungen zu erstellen, wurde parallel erarbeitet [5].
 Zusätzliche Erläuterungen zur Festlegung der im Markt unter besonderen Bedingungen maximal
zulässigen Dampfdruckabweichungen für ethanolhaltige unverbleite Ottokraftstoffe sind in Anhang A
gegeben. Die genaue Anzahl der Nachkommastellen der Abweichung wurde angegeben [4].

3
DIN EN 228:2017-08
EN 228:2012+A1:2017 (D)

 Einige neue bzw. überarbeitete Prüfverfahren wurden aufgenommen. Die Europäische Kraftstoff-Richt-
linie 98/70/EG [1] und deren Ergänzungen [2], [3], [4], ![11]" nehmen Bezug auf die in
EN 228:2004 zitierten Prüfverfahren, zusammen mit der Anforderung, dass überarbeitete
Prüfverfahren nachweislich mindestens dieselbe Genauigkeit und Präzision haben müssen wie die
Prüfverfahren, die sie ersetzen.
 Die Genehmigung für einen Schwefelgehalt von 50 mg/kg wurde entfernt.
 Der Bezug zur Anforderungsnorm für Ethanol, EN 15376, wurde auf die überarbeitete Ausgabe
aktualisiert.

!Die Kennzeichnung dieses Produktes an der Tanksäule stimmt mit den Anforderungen der Richtlinie zur
Kraftstoffqualität und der Richtlinie für Infrastruktur für alternative Kraftstoffe [12] überein."

Entsprechend der CEN-CENELEC-Geschäftsordnung sind die nationalen Normungsinstitute der folgenden


Länder gehalten, diese Europäische Norm zu übernehmen: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, die
ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island,
Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal,
Rumänien, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei,
Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern.
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4
DIN EN 228:2017-08
EN 228:2012+A1:2017 (D)

1 Anwendungsbereich
Diese Europäische Norm legt Anforderungen und Prüfverfahren für gelieferte und in Verkehr gebrachte
unverbleite Ottokraftstoffe fest. Sie gilt für deren Verwendung in Ottomotoren, die für den Betrieb mit
unverbleiten Ottokraftstoffen geeignet sind.

Diese Europäische Norm spezifiziert zwei Sorten unverbleiter Ottokraftstoffe: in Tabelle 1 eine Sorte mit
einem Sauerstoffgehalt von höchstens 3,7 % (m/m) und einem Höchstgehalt an Ethanol von 10,0 % (m/m)
sowie in Tabelle 2 eine Sorte mit einem Sauerstoffgehalt von höchstens 2,7 % (m/m) und einem
Höchstgehalt an Ethanol von 5,0 % (m/m), die für ältere Fahrzeuge vorgesehen ist, die für den Betrieb mit
unverbleiten Ottokraftstoffen mit einem höheren Biokraftstoffgehalt nicht zugelassen sind.
ANMERKUNG 1 Die beiden Sorten basieren auf Anforderungen europäischer Richtlinien [3], [4], ![11]".

ANMERKUNG 2 Für den Zweck dieser Europäischen Norm werden die Symbole „% (m/m)“ und „% (V/V)“ verwendet,
um Massenanteile μ bzw. Volumenanteile φ auszudrücken.

2 Normative Verweisungen
Die folgenden Dokumente, die in diesem Dokument teilweise oder als Ganzes zitiert werden, sind für die
Anwendung dieses Dokuments erforderlich. Bei datierten Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene
Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments
(einschließlich aller Änderungen).

EN 237:2004, Flüssige Mineralölerzeugnisse — Ottokraftstoff — Bestimmung von niedrigen Bleigehalten durch


Atomabsorptionsspektrometrie

EN 238:1996/A1:2003, Flüssige Mineralölerzeugnisse — Ottokraftstoff — Bestimmung des Benzolgehaltes


durch Infrarotspektrometrie

!EN 1601:2014 1), Flüssige Mineralölerzeugnisse — Unverbleite Ottokraftstoffe — Bestimmung


sauerstoffhaltiger organischer Verbindungen und des Gesamtgehalts an organisch gebundenem Sauerstoff
mittels Gaschromatographie (O-FID)"

EN 12177:1998, Flüssige Mineralölerzeugnisse — Unverbleite Ottokraftstoffe — Bestimmung des Benzol-


gehaltes mittels Gaschromatographie

!EN 13016-1:20071), Flüssige Mineralölerzeugnisse — Dampfdruck — Teil 1: Bestimmung des


luftgesättigten Dampfdruckes (ASVP) und Berechnung des trockenen Dampfdruckäquivalentes (DVPE)"

EN 13132:2000, Flüssige Mineralölerzeugnisse — Unverbleite Ottokraftstoffe — Bestimmung sauerstoff-


haltiger organischer Verbindungen und des Gesamtgehaltes an organisch gebundenem Sauerstoff mittels
Gaschromatographie mit Säulenschaltung

!EN 14275:2013, Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge — Untersuchung der Qualität von Ottokraftstoff und Diesel-
kraftstoff — Probenahme an öffentlichen und gewerblichen Tankstellen"

!EN 15376:2014, Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge — Ethanol zur Verwendung als Blendkomponente in Otto-
kraftstoff — Anforderungen und Prüfverfahren"

EN 15553:2007, Mineralölerzeugnisse und verwandte Produkte — Bestimmung der Kohlenwasserstofftypen —


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Adsorptionsverfahren mit Fluoreszenz-Indikator

EN 16135:2011, Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge — Bestimmung des Mangangehalts in unverbleitem


Ottokraftstoff — Flammenatomabsorptionsspektrometrisches Verfahren (FAAS)

1) In Überarbeitung.

5
DIN EN 228:2017-08
EN 228:2012+A1:2017 (D)

!EN 16136:2015, Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge — Bestimmung des Gehaltes an Mangan und Eisen in
unverbleitem Ottokraftstoff — Optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP
OES)"

!EN 16942:2016, Kraftstoffe — Identifizierung der Fahrzeug-Kompatibilität — Graphische Darstellung zur


Verbraucherinformation"

EN ISO 2160:1998, Mineralölerzeugnisse — Korrosionswirkung auf Kupfer — Kupferstreifenprüfung


(ISO 2160:1998)

EN ISO 3170:2004, Flüssige Mineralölerzeugnisse — Manuelle Probenahme (ISO 3170:2004)

EN ISO 3171:1999, Flüssige Mineralölerzeugnisse — Automatische Probenahme aus Rohrleitungen


(ISO 3171:1988)

!EN ISO 3405:20111), Mineralölerzeugnisse — Bestimmung des Destillationsverlaufes bei Atmosphären-


druck (ISO 3405:2011)"

EN ISO 3675:1998, Rohöl und flüssige Mineralölerzeugnisse — Bestimmung der Dichte im Labor — Aräometer-
Verfahren (ISO 3675:1998)

!EN ISO 4259:20061), Mineralölerzeugnisse — Bestimmung und Anwendung der Werte für die Präzision von
Prüfverfahren (ISO 4259:2006)"

!EN ISO 5163:2014, Mineralölerzeugnisse — Bestimmung der Klopffestigkeit von Otto- und
Flugkraftstoffen — Motor-Verfahren (ISO 5163:2014)"

!EN ISO 5164:20141), Mineralölerzeugnisse — Bestimmung der Klopffestigkeit von Ottokraftstoffen —


Research-Verfahren (ISO 5164:2014)"

!EN ISO 6246:2017, Mineralölerzeugnisse — Abdampfrückstand von Kraftstoffen — Aufblaseverfahren


(ISO 6246:2017)"

EN ISO 7536:1996, Mineralölerzeugnisse — Bestimmung der Oxidationsbeständigkeit von Ottokraftstoffen —


Induktionsdauerverfahren (ISO 7536:1994)

!EN ISO 12185:19961), Rohöl und Mineralölerzeugnisse — Bestimmung der Dichte — U-Rohr-Oszillations-
verfahren (ISO 12185:1996)"

EN ISO 13032:2012, Mineralölerzeugnisse — Bestimmung niedriger Schwefelgehalte in Kraftstoffen —


Energiedispersives Röntgenfluoreszenzspektrometrieverfahren (ISO 13032:2012)

EN ISO 20846:2011, Mineralölerzeugnisse — Bestimmung des Schwefelgehaltes von Kraftstoffen für Kraft-
fahrzeuge — Ultraviolettfluoreszenz-Verfahren (ISO 20486:2011)

EN ISO 20884:2011, Mineralölerzeugnisse — Bestimmung des Schwefelgehaltes in Kraftstoffen für Kraft-


fahrzeuge — Wellenlängendispersive Röntgenfluoreszenz-Spektrometrie (ISO 20884:2011)
BEST BeuthStandardsCollection - Stand 2017-10

!EN ISO 22854:2016, Flüssige Mineralölerzeugnisse — Bestimmung der Kohlenwasserstoffgruppen und der
sauerstoffhaltigen Verbindungen in Ottokraftstoffen und in Ethanolkraftstoff (E85) — Multidimensionales
gaschromatographisches Verfahren (ISO 22854:2016)"

6
DIN EN 228:2017-08
EN 228:2012+A1:2017 (D)

3 Probenahme
Die Probenahme muss entweder nach EN ISO 3170 oder EN ISO 3171 und/oder in Übereinstimmung mit
den Festlegungen in den Nationalen Normen oder Vorschriften für die Probenahme von unverbleiten
Ottokraftstoffen vorgenommen werden. Die nationalen Festlegungen müssen in einem nationalen Anhang zu
dieser Europäischen Norm entweder im Detail beschrieben oder durch Verweisung erläutert werden.

Im Hinblick auf die Empfindlichkeit einiger in dieser Europäischen Norm zitierten Prüfverfahren ist der
Einhaltung von Empfehlungen zu Probenahmebehältern in den betreffenden Normen der Prüfverfahren
besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Es ist wichtig, dass die Behälter für die Probenahme und die Probenaufbewahrung von unverbleitem
Ottokraftstoff nicht verunreinigt sind, insbesondere nicht mit Blei und/oder Schwefel.

4 Kennzeichnung der Tanksäulen


!Die in der Kennzeichnung der Tanksäulen und Zapfsäulen enthaltenen Informationen für die Abgabe von
unverbleitem Ottokraftstoff und die Maße der Markierung müssen mit EN 16942 übereinstimmen."

Die Kennzeichnung muss deutlich zu erkennen und leicht verständlich sein sowie überall dort angebracht
werden, wo unverbleiter Ottokraftstoff mit metallischen Additiven in den Verkehr gebracht wird. Die
Kennzeichnung muss in der (den) nationalen Sprache(n) den Wortlaut „enthält metallische Additive“
enthalten und ist im Nationalen Anhang zu diesem Dokument zu spezifizieren.

!gestrichener Text"

!Es wird außerdem empfohlen, eine zusätzliche Kennzeichnung der Tanksäulen anzubringen, welche die
ausgelieferte Research-Oktanzahl (ROZ) spezifiziert."

5 Anforderungen und Prüfverfahren


5.1 !Bio-Komponenten"
5.1.1 !Ethanol"

Unverbleiter Ottokraftstoff darf bis zu 10,0 % (V/V) Ethanol enthalten, welches den Anforderungen nach
EN 15376 entspricht.

Falls durch europäische oder nationale Rechtsvorschriften gefordert, kann als Blendkomponente
eingesetztes Ethanol Vergällungsmittel enthalten. Diese Vergällungsmittel sind zugelassen, wenn sie keine
schädlichen Auswirkungen auf Fahrzeuge oder auf Kraftstoffverteilersysteme haben.
ANMERKUNG Zusätzliche Hinweise zum Umgang und der Beimischung von sauerstoffhaltigen Verbindungen im
Allgemeinen können [6] entnommen werden. Eine zusätzliche Richtlinie zur Beimischung von sauerstoffhaltigen
Verbindungen in Übereinstimmung mit den Anforderungen der 2009/30/EG ist in CEN/TR 16435 [5] zu finden.

Ein nachvollziehbarer Beleg der biologischen Herkunft wird empfohlen. Zur Ermittlung der biologischen
Herkunft von Ethanol gibt es alternativ die Möglichkeit der Altersbestimmung, basierend auf dem
Beta-Minus-Zerfall des radioaktiven Kohlenstoffisotops 14C. Diese Prüfung [9] ist für die tägliche
Routineanwendung zu aufwendig, sie kann aber für Auditierungszwecke hilfreich sein.
BEST BeuthStandardsCollection - Stand 2017-10

5.1.2 !Weitere (Bio-)Komponenten"

! Grenzwerte für die Zugabe von Ethanol und anderen sauerstoffhaltigen Verbindungen, wie in Tabelle 1
und Tabelle 2 angegeben, gelten nicht für andere Kohlenwasserstoffe, wie synthetische oder andere
erneuerbare 2) Kohlenwasserstoffe, da diese Komponenten in jeder Menge zulässig sind, vorausgesetzt, das

2) Zur Erläuterung von „erneuerbar“ siehe [13].

7
DIN EN 228:2017-08
EN 228:2012+A1:2017 (D)

fertig gemischte Produkt erfüllt die Anforderungen der EN 228. Die Verwendung erneuerbarer Rohstoffe in
Raffinerien ist ebenfalls zulässig, vorausgesetzt, der fertige Kraftstoff entspricht den Anforderungen der
EN 228."

5.2 Farb- und Markierungsstoffe


Die Verwendung von Farb- und Markierungsstoffen ist zulässig, solange diese keine schädlichen Auswir-
kungen auf Fahrzeuge oder auf Kraftstoffverteilersysteme aufweisen.

5.3 Additive
5.3.1 Allgemeines

Zur Qualitätsverbesserung ist die Verwendung von Additiven zulässig. Geeignete Kraftstoff-Additive ohne
bekannte schädliche Nebenwirkungen, die helfen, eine Verschlechterung in Bezug auf Fahrverhalten und
Wirksamkeit der Abgasreinigung zu vermeiden, werden in geeigneter Konzentration empfohlen. Andere
technische Mittel mit gleicher Wirkung dürfen ebenfalls verwendet werden.

!gestrichener Text"

ANMERKUNG Prüfverfahren, mit denen die Neigung zur Ablagerungsbildung bestimmt werden kann und die zur
Routineprüfung geeignet sind, wurden noch nicht identifiziert bzw. entwickelt.

5.3.2 Phosphor

Zum Schutz katalytischer Abgassysteme dürfen unverbleiten Ottokraftstoffen phosphorhaltige Verbindun-


gen nicht zugesetzt werden.

5.3.3 (Methylcyclopentadienyl)mangantricarbonyl (MMT)

Wenn (Methylcyclopentadienyl)mangantricarbonyl (MMT) als Additiv eingesetzt wird, ist eine besondere
Kennzeichnung vorzunehmen (siehe Abschnitt 4).

MMT ist ein metallhaltiges Additiv, das als Zusatz in unverbleitem Ottokraftstoff verwendet werden darf.

!gestrichener Text"

5.4 Allgemein anwendbare Anforderungen und Prüfverfahren


Bei Prüfung in Übereinstimmung mit den in den Tabellen 1, 2, 3 und 4 angegebenen Prüfverfahren müssen
unverbleite Ottokraftstoffe, entsprechend ihren Höchstgehalten an Sauerstoff, entweder die Grenzwerte in
den Tabellen 1 und 3 oder die in den Tabellen 2 und 4 einhalten.

Mitgliedsstaaten dürfen entscheiden, die Zulassung des Inverkehrbringens von unverbleitem Normalbenzin
fortzuführen. Diese separate Klasse muss allen Anforderungen entsprechen, die in den Tabellen 1, 2, 3 und 4
dieser Europäischen Norm angegeben sind, mit Ausnahme der Motor-Oktanzahl (MOZ), welche mindestens
81 und der Research-Oktanzahl (ROZ), welche mindestens 91 betragen muss. Die Anforderungen und
Prüfverfahren sind dann in einem Nationalen Anhang zu diesem Dokument festzulegen.

In den normativen Verweisungen dieser Europäischen Norm aufgeführte Prüfverfahren müssen nach einer
Überarbeitung mindestens die gleiche Genauigkeit und Präzision besitzen wie die Prüfverfahren, welche sie
BEST BeuthStandardsCollection - Stand 2017-10

ersetzen.

! Unverbleiter Ottokraftstoff darf keine Verfälschungsmittel oder Verunreinigungen enthalten, welche


dazu führen können, dass der Kraftstoff für den Einsatz in Ottomotoren, die für den Betrieb mit
unverbleitem Ottokraftstoff entwickelt wurden, nicht geeignet ist."
ANMERKUNG Für weitere Informationen zur Vermeidung einer Kontamination in der Lieferkette oder einer
gegenseitigen Verunreinigung ist es ratsam CEN/TR 15367, Teil 2 bzw. Teil 3, [7, 8] zu prüfen. Ein Verfahren zur
Bestimmung von hochsiedenden Komponenten in unverbleitem Ottokraftstoff ist bei CEN in der Entwicklung.

8
DIN EN 228:2017-08
EN 228:2012+A1:2017 (D)

Tabelle 1 — Anforderungen und Prüfverfahren für unverbleiten Ottokraftstoff mit einem


Höchstgehalt an Sauerstoff von 3,7 % (m/m)
Grenzwerte Prüfverfahrena
Eigenschaft Einheit
min. max. (siehe Abschnitt 2)
Research-Octanzahl, ROZ 95,0 —EN ISO 5164b
Motor-Octanzahl, MOZ 85,0 —EN ISO 5163b
Bleigehalt mg/l — 5,0
EN 237
Dichte (bei 15 °C)c kg/m3 720,0 775,0
EN ISO 3675
EN ISO 12185
Schwefelgehaltc mg/kg — 10,0 EN ISO 13032
EN ISO 20846
EN ISO 20884
Mangangehaltd !gestrichener !gestrichener EN 16135
!gestrichener Text" Text" Text" EN 16136
mg/l — 2,0
Oxidationsstabilität min 360 — EN ISO 7536
Abdampfrückstand (gewaschen) mg/100 ml — 5 EN ISO 6246
Korrosionswirkung auf Kupfer Korrosions- EN ISO 2160
Klasse 1
(3 h bei 50 °C) grad
Aussehene klar und trübungsfrei Visuelle
Begutachtung
Gehalt an Kohlenwasserstoffgruppenc % (V/V) EN 15553
 Olefine — 18,0 EN ISO 22854
 Aromaten — 35,0
Benzolgehaltc % (V/V) — 1,00 EN 238
EN 12177
EN ISO 22854
Sauerstoffgehaltc, i % (m/m) — 3,7 EN 1601
EN 13132
EN ISO 22854
Gehalt an sauerstoffhaltigen organischen % (V/V) EN 1601
Verbindungenc EN 13132
 Methanolf — 3,0 EN ISO 22854
 Ethanolg — 10,0
 Isopropylalkohol — 12,0
 Isobutylalkohol — 15,0
 tert-Butylalkohol — 15,0
 Ether (5 oder mehr C-Atome) — 22,0
— 15,0
 andere sauerstoffhaltige Verbindungenh
!ANMERKUNG Fett gedruckte Anforderungen entsprechen der Europäischen Richtlinie 98/70/EG [1] einschließlich
nachfolgender Ergänzungen [2], [3], [4] und [11]."
a Siehe auch 5.7.1.
b !Eine Korrektur von 0,2 muss für die Berechnung des Endergebnisses für die MOZ und die ROZ von den Messergebnissen
abgezogen werden. Erst danach kann das Ergebnis nach der Anforderung der Europäischen Richtlinie 98/70/EG [1]
einschließlich der nachfolgenden Ergänzungen [2], [3], [4] und [11] angegeben werden." Siehe auch 5.6 und 5.7.2.
c Siehe auch 5.7.2.
d Siehe auch 5.3.3.
e Das Aussehen ist bei Umgebungstemperatur zu bestimmen.
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f Stabilisierungsmittel müssen zugegeben werden.


g Zum Blenden eingesetztes Ethanol muss EN 15376 einhalten (siehe 5.1). Stabilisierungsmittel dürfen zugegeben werden.
h Andere Mono-Alkohole und Ether mit einem Siedepunkt nicht höher als in Tabelle 3 angegeben.
i !EN 13131 enthält keine spezifischen Festlegungen für einen Sauerstoffgehalt über 3 % (m/m)." Auf Basis der
Ringversuchs-Daten der letzten sechs Jahre akzeptiert CEN/TC 19 einen durchschnittlichen Wert für die Vergleichbarkeit von
R = 0,37 für alle Prüferfahren.

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DIN EN 228:2017-08
EN 228:2012+A1:2017 (D)

Tabelle 2 — Anforderungen und Prüfverfahren für unverbleiten Ottokraftstoff mit einem


Höchstgehalt an Sauerstoff von 2,7 % (m/m)
Prüfverfahrena
Eigenschaft Einheit Grenzwerte
(siehe Abschnitt 2)
min. max.
Research-Octanzahl, ROZ 95,0 — EN ISO 5164b
Motor-Octanzahl, MOZ 85,0 — EN ISO 5163b
Bleigehalt mg/l — 5,0 EN 237
Dichte (bei 15 °C)c kg/m3 720,0 775,0 EN ISO 3675
EN ISO 12185
Schwefelgehaltc mg/kg — 10,0 EN ISO 13032
EN ISO 20846
EN ISO 20884
Mangangehaltd !gestrichener !gestrichener
!gestrichener Text" mg/l Text" Text" EN 16135
— 2,0 EN 16136
Oxidationsstabilität min 360 — EN ISO 7536
Abdampfrückstand (gewaschen) mg/100 ml — 5 EN ISO 6246
Korrosionswirkung auf Kupfer Korrosions-
Klasse 1 EN ISO 2160
(3 h bei 50 °C) grad
Aussehene klar und trübungsfrei Visuelle
Begutachtung
Gehalt an Kohlenwasserstoffgruppenc % (V/V) EN 15553
 Olefine — 18,0 EN ISO 22854
 Aromaten — 35,0
Benzolgehaltc % (V/V) — 1,00 EN 238
EN 12177
EN ISO 22854
Sauerstoffgehaltc % (m/m) — 2,7 EN 1601
EN 13132
EN ISO 22854
Gehalt an sauerstoffhaltigen organischen % (V/V) EN 1601
Verbindungenc EN 13132
 Methanolf — 3,0 EN ISO 22854
 Ethanolg — 5,0
 Isopropylalkoholh Volumenbei-
 Isobutylalkoholh mischungen
 tert-Butylalkoholh sind auf einen
 Ether (5 oder mehr C-Atome)h Sauerstoffgehalt
von maximal
 andere sauerstoffhaltige Verbindungenh, i 2,7 % (m/m)
beschränkt
!ANMERKUNG Fett gedruckte Anforderungen entsprechen der Europäischen Richtlinie 98/70/EG [1] einschließlich
nachfolgender Ergänzungen [2], [3], [4] und [11]."
a Siehe auch 5.7.1.
b !Eine Korrektur von 0,2 muss für die Berechnung des Endergebnisses für die MOZ und die ROZ von den Messergebnissen
abgezogen werden. Erst danach kann das Ergebnis nach der Anforderung der Europäischen Richtlinie 98/70/EG [1]
einschließlich der nachfolgenden Ergänzungen [2], [3], [4] und [11] angegeben werden." Siehe auch 5.6 und 5.7.2.
c Siehe auch 5.7.2.
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d Siehe auch 5.3.3.


e Das Aussehen ist bei Umgebungstemperatur zu bestimmen.
f Stabilisierungsmittel müssen zugegeben werden.
g zum Blenden eingesetztes Ethanol muss EN 15376 einhalten (siehe 5.1). Stabilisierungsmittel dürfen zugegeben werden.
h Der Sauerstoffgehalt des fertigen unverbleiten Ottokraftstoffs darf 2,7 % (m/m) nicht überschreiten. !Siehe zur Information
CEN/TR 16435 [5] für die Zumischung von Sauerstoff."
i Andere Mono-Alkohole und Ether mit einem Siedepunkt nicht höher als in Tabelle 4 beschrieben.

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DIN EN 228:2017-08
EN 228:2012+A1:2017 (D)

5.5 Klimatisch abhängige Anforderungen und Prüfverfahren

5.5.1 Wassertoleranz

Angesichts des bekannten Wasserabsorptionspotentials einiger Kraftstoffe müssen die Lieferanten sicher-
stellen, dass im Bereich der für das betreffende Land üblichen klimatischen Bedingungen keine Wasser-
abscheidung auftritt. Wenn das Risiko zur Wasserabscheidung besteht, müssen Korrosionsschutz-Zusätze
verwendet werden.

ANMERKUNG Für weitere Informationen zur Vermeidung von in der Versorgungskette auftretendem Wasser oder
Sediment sowie von gegenseitigen Verunreinigungen wird CEN/TR 15367-2 bzw. CEN/TR 15367-3 [7], [8] empfohlen.

5.5.2 Flüchtigkeitsanforderungen

Um den Anforderungen an das Kalt- und Heißfahrverhalten von Fahrzeugen unter den europäischen jahres-
zeitlichen und geographischen Verhältnissen zu entsprechen, sind zehn Flüchtigkeitsklassen definiert, die in
Tabelle 3 und Tabelle 4 angegeben und in Bild 1 und Bild 2 graphisch dargestellt sind. Jedes Land muss in
einem nationalen Anhang zu dieser Europäischen Norm für jede unverbleite Ottokraftstoffsorte festlegen,
welche dieser zehn Flüchtigkeitsklassen zu welchen Zeiten des Jahres in festgelegten Regionen des Landes
gelten.

Klasse A muss während des Sommers zur Anwendung kommen, der nicht später als am 1. Mai beginnt und
nicht vor dem 30. September endet. In Ländern mit niedrigen, nach [3] definierten Sommertemperaturen ist
die Klasse B während des Sommers anzuwenden, der nicht später als 1. Juni beginnt und nicht vor dem
31. August endet.

Jedes Land muss eine oder mehrere Flüchtigkeitsklassen mit VLI (Klassen C1, D1, E1 oder F1) für die Über-
gangszeiten auf beiden Seiten des Sommers festlegen. Jede Übergangszeit muss mindestens vier Wochen
betragen. Wenn Übergangszeiten als kritisch erachtet werden, muss die kritische Übergangszeit mindestens
acht Wochen betragen. Für die verbleibende Zeit gelten eine oder mehrere Winter-Klassen mit oder ohne
VLI (Klassen C, C1, D, D1, E, E1, F oder F1).

Die Verwendung der maximal zulässigen Dampfdruckabweichungen für Bioethanol enthaltende unverbleite
Ottokraftstoffe ist auf diejenigen Länder eingeschränkt, welche die entsprechenden in [3] dargelegten
Anforderungen erfüllen.

Wenn eine solche Abweichung zulässig ist und angewendet wird, ist dies mit einer entsprechenden Angabe
im entsprechenden nationalen Anhang dieser Norm mit einem Verweis auf Anhang A zu vermerken.
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DIN EN 228:2017-08
EN 228:2012+A1:2017 (D)

Tabelle 3 — Flüchtigkeitsklassen für unverbleite Ottokraftstoffe mit einem Höchstgehalt an


Sauerstoff von 3,7 % (m/m)
Grenzwerte
Prüfverfahrena
Eigenschaften Einheiten Klasse Klasse Klasse Klasse Klasse Klasse
(siehe Abschnitt 2)
A B C/C1 D/D1 E/E1 F/F1
Dampfdruck kPa, min. 45,0 45,0 50,0 60,0 65,0 70,0 EN 13016-1b
VP kPa, max. 60,0 70,0 80,0 90,0 95,0 100,0
% verdampft bei % (V/V), min. 22,0 22,0 24,0 24,0 24,0 24,0 EN ISO 3405
70 °C, E70 % (V/V), max. 50,0 50,0 52,0 52,0 52,0 52,0
% verdampft % (V/V), min. 46,0 46,0 46,0 46,0 46,0 46,0 EN ISO 3405
bei 100 °C, E100 % (V/V), max. 72,0 72,0 72,0 72,0 72,0 72,0
% verdampft bei % (V/V), min. 75,0 75,0 75,0 75,0 75,0 75,0 EN ISO 3405
150 °C, E150
Siedeendpunkt, °C, max. 210 210 210 210 210 210 EN ISO 3405
FBP
Destillationsrück- % (V/V), max. 2 2 2 2 2 2 EN ISO 3405
stand
Vapour Lock C D E F
Index, (VLI) Index, max. — — — — — —
(10 VP + 7 E70)
Vapour Lock C1 D1 E1 F1
Index (VLI) Index, max. — — 1 064 1 164 1 214 1 264
(10 VP + 7 E70)
!ANMERKUNG Fett gedruckte Anforderungen entsprechen der Europäischen Richtlinie 98/70/EG [1] einschließlich
nachfolgender Ergänzungen [2], [3], [4] und [11]."
a Siehe auch 5.7.1.
b Es ist das trockene Dampfdruck-Äquivalent (DVPE) anzugeben.
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Bild 1 — Beziehung zwischen VP, E70 und VLI für zehn verschiedene Flüchtigkeitsklassen für
unverbleiten Ottokraftstoff mit einem Höchstgehalt an Sauerstoff von 3,7 % (m/m)

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DIN EN 228:2017-08
EN 228:2012+A1:2017 (D)

Tabelle 4 — Flüchtigkeitsklassen für unverbleite Ottokraftstoffe mit einem Höchstgehalt an


Sauerstoff von 2,7 % (m/m)
Eigenschaften Einheiten Grenzwerte Prüfverfahrena
Klasse Klasse Klasse Klasse Klasse Klasse (siehe Abschnitt 2)
A B C/C1 D/D1 E/E1 F/F1
Dampfdruck kPa, min. 45,0 45,0 50,0 60,0 65,0 70,0 EN 13016-1b
VP kPa, max. 60,0 70,0 80,0 90,0 95,0 100,0
% verdampft bei 70 °C, % (V/V), min. 20,0 20,0 22,0 22,0 22,0 22,0 EN ISO 3405
E70 % (V/V), max. 48,0 48,0 50,0 50,0 50,0 50,0
% verdampft bei 100 °C, % (V/V), min. 46,0 46,0 46,0 46,0 46,0 46,0 EN ISO 3405
E100 % (V/V), max. 71,0 71,0 71,0 71,0 71,0 71,0
% verdampft bei 150 °C, % (V/V), min. 75,0 75,0 75,0 75,0 75,0 75,0 EN ISO 3405
E150
Siedeendpunkt, FBP °C, max. 210 210 210 210 210 210 EN ISO 3405
Destillationsrückstand % (V/V), max. 2 2 2 2 2 2 EN ISO 3405
Vapour Lock Index, (VLI) C D E F
(10 VP + 7 E70) Index, max. — — — — — —
Vapour Lock Index (VLI) C1 D1 E1 F1
— —
(10 VP + 7 E70) Index, max. 1 050 1 150 1 200 1 250
!ANMERKUNG Fett gedruckte Anforderungen entsprechen der Europäischen Richtlinie 98/70/EG [1] einschließlich
nachfolgender Ergänzungen [2], [3], [4] und [11]."
a Siehe auch 5.7.1.
b Es ist das trockene Dampfdruck-Äquivalent (DVPE) anzugeben.
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Bild 2 — Beziehung zwischen VP, E70 und VLI für zehn verschiedene Flüchtigkeitsklassen für
unverbleiten Ottokraftstoff mit einem Höchstgehalt an Sauerstoff von 2,7 % (m/m)

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DIN EN 228:2017-08
EN 228:2012+A1:2017 (D)

5.6 Angabe der Ergebnisse für die Octanzahl

Zur Vermeidung von Fehlinterpretationen wird für diese Angaben der Ergebnisse das folgende Berichts-
schema empfohlen:

 ROZm, die nach EN ISO 5164 gemessene Research-Octanzahl;

 MOZm, die nach EN ISO 5163 gemessene Motor-Octanzahl;

 ROZ und MOZ, die Research- und Motor-Octanzahlen, die nach Korrektur von ROZm und MOZm nach
Gleichungen (1) und (2) in Prüfberichten anzugeben sind.

ROZ  =  ROZm  −  0,2 (1)

MOZ  =  MOZm  −  0,2 (2)

5.7 Präzision und Streitfall

5.7.1 Auflösung von Streitfällen

Alle in dieser Europäischen Norm genannten Prüfverfahren enthalten Angaben zur Präzision. Im Streitfall
sind die in EN ISO 4259 beschriebenen Verfahren zur Beilegung des Streits anzuwenden; die Interpretation
der Ergebnisse hat auf Basis der Präzision der Prüfverfahren zu erfolgen.

5.7.2 Angaben zu Prüfverfahren für den Streitfall

Im Streitfall bezüglich der Motor-Oktanzahl und Research-Oktanzahl muss die EN ISO 5163 bzw.
EN ISO 5164 angewendet werden. Für die Bestimmung der MOZ und ROZ dürfen andere Verfahren als die in
Tabelle 1 und Tabelle 2 angegebenen, angewendet werden, vorausgesetzt, diese Verfahren stammen aus
einer anerkannten Verfahrensserie und verfügen über eine gültige Präzisionsaussage in Übereinstimmung
mit EN ISO 4259, die mindestens die gleiche Präzision zeigt wie das in Bezug genommene Verfahren. Das
Prüfergebnis, das mit einem alternativen Verfahren erhalten wird, muss ebenfalls eine nachweisbare
Beziehung zu dem Ergebnis besitzen, das mit dem angegebenen Referenzverfahren erhalten wird.

Im Streitfall bezüglich der Dichte ist EN ISO 12185 anzuwenden.

Im Streitfall bezüglich des Gehaltes an Schwefel ist EN ISO 20846 oder EN ISO 20884 anzuwenden.

Im Streitfall bezüglich des Gehaltes an Kohlenwasserstoffgruppen ist EN ISO 22854 anzuwenden (siehe
[10]).

Im Streitfall bezüglich des Gehaltes an Benzol kann EN 238 nicht angewendet werden.

Im Streitfall bezüglich des Sauerstoffgehaltes kann EN 13132 nicht angewendet werden.

Im Streitfall bezüglich des Methanolgehaltes ist EN 1601 anzuwenden.

ANMERKUNG EN 1601 ist für Proben anwendbar, die > 15 % (V/V) Ether enthalten, sofern bei Anwendung des
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Verfahrens ein Verdünnungsschritt, der die Ethermenge auf einen Wert unter 15 % (V/V) verringert, durchgeführt wird.

Im Streitfall bezüglich des Gehaltes an sauerstoffhaltigen Verbindungen ist EN ISO 22854 anzuwenden.

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DIN EN 228:2017-08
EN 228:2012+A1:2017 (D)

Anhang A
(normativ)

Dampfdruckabweichung

A.1 Zulässige Dampfdruckabweichung


Zur Ermittlung der zulässigen Dampfdruckabweichung für nicht in Tabelle A.1 aufgeführte Ethanolgehalte
ist diese durch lineare Interpolation zwischen den oberhalb und unterhalb angrenzenden Tabellenwerten,
die nach den in Tabelle A.1 angegebenen Prüfverfahren ermittelt wurden, zu berechnen.

Tabelle A.1 — Höchstzulässige Dampfdruckabweichung für unverbleite Ottokraftstoffe, die


Bioethanol enthalten
Ethanolgehalt Zulässige Dampfdruckabweichung
EN 1601, EN 13132, EN ISO 22854a EN 13016-1
% (V/V) kPa
0 0
1,0 3,7
2,0 6,0
3,0 7,2
4,0 7,8
5,0 8,0
6,0 8,0
7,0 7,9
8,0 7,9
9,0 7,8
10,0 7,8
a Siehe auch 5.7.2.

A.2 Anleitung zur Prüfung der Einhaltung der zulässigen Dampfdruckabweichung


Für die Überprüfung der korrekten Einhaltung der zulässigen Dampfdruckabweichung ist als Probenahme-
verfahren EN 14275 einzusetzen.

Für die Verifizierung der korrekten Einhaltung ist die nachfolgende Vorgehensweise einzuhalten:

1) Der Ethanolgehalt ist mit den in Tabelle A.1 genannten Prüfverfahren zu ermitteln.

2) Anhand des Ethanolgehaltes ist die interpolierte Dampfdruckabweichung zu berechnen.


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3) Die ermittelte interpolierte Dampfdruckabweichung nach EN 228 ist zur Flüchtigkeit von Klasse A
(60,0 kPa) zu addieren, wie in Tabelle 3 festgelegt, um einen neuen Dampfdruckgrenzwert zu erhalten;

4) Das trockene Dampfdruckäquivalent (DVPE) aus einem 1-l-Behälter ist nach EN 13016-1 zu bestimmen.

5) Die in den Schritten 3) und 4) erhaltenen Ergebnisse sind zu vergleichen.

6) Für den Vergleich und zur Feststellung der Einhaltung der maximalen Dampfdruckabweichung sind die
entsprechenden Verfahrensschritte nach EN ISO 4259 anzuwenden.

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DIN EN 228:2017-08
EN 228:2012+A1:2017 (D)

Literaturhinweise

[1] Richtlinie 98/70/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Oktober 1998 über die
Qualität von Otto- und Dieselkraftstoffen und zur Änderung der Richtlinie 93/12/EWG des Rates

[2] Richtlinie 2003/17/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 3. März 2003 zur Änderung
der Richtlinie 98/70/EG über die Qualität von Otto- und Dieselkraftstoffen und Änderung der
Richtlinie 93/12/EWG des Rates

[3] Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2009 zur
Änderung der Richtlinie 98/70/EG im Hinblick auf die Spezifikationen für Otto-, Diesel- und
Gasölkraftstoffe und die Einführung eines Systems zur Überwachung und Verringerung der
Treibhausgasemissionen sowie zur Änderung der Richtlinie 1999/32/EG des Rates im Hinblick auf
die Spezifikationen für von Binnenschiffen gebrauchte Kraftstoffe und zur Aufhebung der
Richtlinie 93/12/EWG

[4] Richtlinie 2011/63/EU der Kommission vom 1. Juni 2011 zur Änderung der Richtlinie 98/70/EG des
Europäischen Parlaments und des Rates über die Qualität von Otto- und Dieselkraftstoffen zwecks
Anpassung an den technischen Fortschritt

[5] CEN/TR 16435, Flüssige Mineralölerzeugnisse — Zumischung von sauerstoffhaltigen Verbindungen


entsprechend den bestehenden Anforderungen nach EN 228

[6] CONCAWE report 08/03, Guidelines for blending and handling motor gasoline containing up to
10 % V/V ethanol, available from www.concawe.org

[7] CEN/TR 15367-2, Mineralölerzeugnisse — Leitfaden für eine gute Systemwartung — Teil 2: Otto-
kraftstoffe für Kraftfahrzeuge

[8] CEN/TR 15367-3, Mineralölerzeugnisse — Leitfaden für eine gute Systemwartung — Teil 3: Vermei-
dung der gegenseitigen Verunreinigung

[9] Method 13, Determination of 14C content in ethanol, Annex I of Commission Regulation (EC)
No. 625/2003, of 2 April 2003, amending Regulation (EC) No 1623/2000 laying down detailed rules for
implementing Council Regulation (EC) No. 1493/1999 on the common organization of the market in
wine with regards to market mechanism

[10] CEN/TR 15745, Flüssige Mineralölerzeugnisse — Bestimmung der Kohlenwasserstoffgruppen und


sauerstoffhaltigen Verbindungen mit multidimensionalen gaschromatographischen Verfahren — Round
Robin Forschungsbericht

[11] !Richtlinie 2014/77/EU der Kommission vom 10. Juni 2014 zur Änderung der Anhänge I und II der
Richtlinie 98/70/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Qualität von Otto- und
Dieselkraftstoffen"
BEST BeuthStandardsCollection - Stand 2017-10

[12] !Richtlinie 2014/94/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2014 über
den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe"

[13] !Richtlinie 2009/28/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2009 zur
Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen und zur Änderung und schließlichen
Aufhebung der Richtlinien 2001/77/EG und 2003/30/EG"

16