Sie sind auf Seite 1von 18

Die Säulenroute

K U LT U R D E S W AT T E N M E E R S
V O N J A N D E R U P B I S S T. P E T E R - O R D I N G
Intro
Die Wattenmeerküste bietet unendliche Mög-
lichkeiten. Mit dieser Broschüre können Sie
sich leicht einen Überblick über die interessan-
ten kulturellen Erlebnisse verschaffen.

Die Route führt Sie zu den verschiedenen Sturmflutsäulen entlang


des Wattenmeeres. Auf den Säulen ist deutlich gekennzeichnet, wie
hoch das Wasser während der verschiedenen Sturmfluten stand – Sie
können die Dramatik mit eigenen Augen sehen. Die Säulen sind auch
Ausdruck der großen Bedeutung, die das Wasser für die Kultur des
Wattenmeeres hat. Man könnte sagen, dass Wasser das Leben am
Wattenmeer mitbestimmt – auf gute und manchmal auch auf schlech-
te Weise.

Auf der Schiffbrücke in Ribe steht eine Sturmflutsäule. Wenn Sie sie
anschauen und sehen, wie hoch das Meerwasser einmal in Ribes
Straßen stand, verstehen Sie, warum die Menschen in Ribe das Meer
fürchten. Der oberste Ring auf der Sturmflutsäule zeigt, wie das Was-
ser 1634 während der Burchardiflut, der „Zweiten Groten Mandrän-
ke“, etwas mehr als 6 Meter über dem normalen Wasserspiegel stand.
Damals ertranken ungefähr 8.000 Menschen und viele tausend Tiere
in der ganzen Wattenmeerregion, und sogar in der Kathedrale stand
das Wasser hoch.

Zusätzlich zu den Säulen haben wir verschiedene Themen ausgewählt,


die Sie dazu zu inspirieren sollen, Ihre eigene Route zusammenzu-
stellen. Dies sind Stadt, Tradition/Bräuche, Architektur, Gastronomie,
Maritime Kultur, Kunst und Persönlichkeiten. Aber zu guter Letzt auch,
wie die Menschen mit dem Wasser lebten. Sie erhalten auch Hinweise
darauf, wo Sie in der Nähe Kaffee trinken und Kuchen essen können.

Wenn Sie eine Online-Version dieser Broschüre benötigen, können


Sie die Website des dänischen Nationalparks Wattenmeer unter
www.nationalparkvadehavet.dk besuchen.
Mehr erfahren
Im Alltag verwenden Sie wahrscheinlich
Ihr Telefon, Smartphone, Tablet oder
Ihren Computer, um nach Informationen
zu suchen. Dies können Sie auch hier
tun. In dieser Broschüre geben wir Ihnen
Inspiration in Stichwörtern, über die Sie
im Internet mehr lesen können.

Auf www.nationalparkvadehavet.dk
oder bei den örtlichen Tourismusorgani-
sationen in Dänemark und Deutschland
sein, aber auch auf den Webseiten der
Sehenswürdigkeiten und Attraktionen.
Sie können auch die Adresse der nächs-
ten Sturmflutsäule, die Sie besuchen
möchten, in Ihr Navigationsgerät
eingeben.
Karte 1
Janderup
Åkirkevej 51,
6851 Janderup

der 2
Esbjerg

Säulen-
Dokvej 5, 6700 Esbjerg
(Anleger der Fähre nach Fanø)

route 3
Fanø Nordby
Ecke von Havnevej und
Langelinie, 6720 Fanø
Fanø Sønderho
Sønderho Havn, 6720 Fanø
(In der Nähe der „Börse“)

4
Ribe
Skibbroen 25,
6760 Ribe

5
Mandø
Strandvej 2 Mandø,
6760 Ribe

6
Rømø
Havnepladsen Havneby,
6792 Rømø

7
Ballum
Ballum Enge, 6261 Bredebro (In
der Nähe der Bewässerungsmühlen)

8
Højer
Slusevej,
6280 Højer

9
Föhr
Wyk, 25938 Föhr
(Am Hafen)

10
Pellworm
Ostersiel, 25849 Pellworm
(Am Hafen)

11
Husum
Husum Hafen Schiffbrücke,
25813 Husum

12
St. Peter-Ording
Übergang Bad,
25826 St. Peter-Ording
1

3 2

8
200 km

10

11

12
NO. 1

Janderup
Die Sturmflutsäule steht auf dem Zelt-
platz bei der Kirche von Janderup, und
wurde im Jahr 2000 als Ersatz für die alte
Säule errichtet. Die Marsch um den Varde
Å ist eines der wenigen ungeschützten
Marschgebiete ohne Deich. Auf der Säule
sind von unten nach oben die Jahre 2005,
1928, 1923, 1981, 1990, 1911 und 1909
markiert. Der Ladeplatz diente bis zum
Beginn des 20. Jahrhunderts als Lade- und
Entladefläche, bis er durch die Eisenbahn
ersetzt wurde.

Kulturthemen
Städte: Varde, Oksbøl, Blåvand
Architektur: Kirche von Janderup, Tirpitz, Westschleswiger
Bauernhöfe in Ho, Varde Ministadt
Maritime kultur: Entlade- und Ladeplatz. Der Janderup
Ladeplatz diente zeitweise auch als Zollstelle
Leben mit dem Wasser: Mündung des Varde Å in der Bucht
von Ho, Skallingen, die Marsch, Myrthue – Natur, Kultur & Lernen
Kunst/Persönlichkeiten: Museum Frello in Varde, Skipperhuset,
Christian Sørensen Riber, genannt „Kræ Riwer“
Nationalpark-Info: Tirpitz, Myrthue – Natur, Kultur & Lernen
Touristeninformation: www.visitwestdenmark.dk

Kaffee/Kuchen
In der Gegend gibt es eine gute Auswahl an Orten, an denen Sie eine
Pause mit Kaffee und Kuchen einlegen können. Besonders in Orten
wie Varde, Blåvand, Oksbøl und Ho, aber auch im Süden in Hjerting.
Probieren Sie den Kuchen des Tages bei Hr. Skov in Blåvand oder im
Hjerting Badehotel mit Blick auf Skallingen.

Å KIR KE VE J 5 1
NO. 2

Esbjerg
Der Hafen von Esbjerg war früher ein
wichtiger Fischereihafen, heute ist es eine
Drehscheibe für Öl, Erdgas und Windener-
gie. Die Sturmflutsäule, die sich zentral am
Hafen am Anleger der Fähre nach Fanø
befindet, zeugt von der großen Kraft des
Meeres im Laufe der Zeit. Im November
1981 erreichte der Wasserstand in Esbjerg
wegen eines besonders starken Sturms über
der Nordsee 4,3 Meter. Das ist der höchste
Wasserstand, den das Dänische Meteorolo-
gische Institut jemals im Hafen gemessen hat.

Kulturthemen
Stadt: Esbjerg
Architektur: Das Stadtzentrum um Kongensgade, Wasserturm
von Esbjerg, Hjerting Kirche
Gastronomie: Bakskuld (getrockneter Fisch), Tobisfisch,
Nordseekabeljau, Nordseelamm, Æwlkag’ mæ’ flæsk (Kuchen
mit Schweinefleisch)
Maritime kultur: Fischerei, Export landwirtschaftlicher
Produkte, Öl, Windenergie, Museums-Feuerschiff Hornsrev
Leben mit dem Wasser: Fiskeri- og Søfartsmuseet,
Hafen von Esbjerg, Denkmal für die umgekommenen Fischer
aus Esbjerg, Esbjerg-Museum
Kunst/Persönlichkeiten: Svend Vig Hansen „Der Mensch
am Meer“, Kunstmuseum Esbjerg
Sehenswertes in der Nähe: „Der Mensch am Meer“,
Fiskeri- og Søfartsmuseet
Nationalpark-Info: Fiskeri- og Søfartsmuseet
Touristeninformation: www.visitribeesbjerg.dk

Kaffee/Kuchen
Esbjerg bietet verschiedene Möglichkeiten im Zentrum und im Hafen-
gebiet. In den Bäckereien der Stadt können Sie auch das typische
Roggenbrot kaufen, das von den Dänen morgens, mittags und abends
gegessen wird. Heutzutage wird viel Wert auf Kaffee gelegt. Warum
also nicht einen „Kaffee To Go“ auf dem Weg zur nächsten Sturmflut-
säule mitnehmen?

DOKVE J 5
NO. 3

Fanø
Auf Fanø gibt es zwei Sturmflutsäulen.
Die Sturmflutsäule an der Langelinie, beim
Fähranleger in Nordby, zeigt, wie hoch das
Wasser bei den fünf schwersten Sturmflu-
ten stand. Die Sturmflutsäule in Sønderho
wurde 1998 errichtet. Nur sehr große An-
strengungen der Bewohner von Sønderho
beim Sturm von 1981, als die Deiche im
Gleichtakt mit dem Anstieg des Meeresspie-
gels erhöht werden mussten, retteten das
Dorf. Nach 1981 wurden die Deiche rund
um die Stadt höher und länger gemacht.

Kulturthemen
Städte: Nordby und Sønderho
Traditionen/Bräuche: Volksmusik, Trachten, Strickfestival,
Fannikerdage (Fanøtage), Pers Awten am 21. Februar, Drachenfestival
Architektur: Skipperhäuser
Gastronomie: Austern, Fanø-Lachs, Fanø Bryghus (Brauerei)
Maritime kultur: Fanø Museum, Fanø Skibsfart- og
Dragtsamling, Fanø Dagbog
Leben mit dem Wasser: Hannes Hus in Sønderho, Pers Awten
am 21. Februar, Deiche
Kunst/Persönlichkeiten: Fanø Kunstmuseum in Sønderho
Touristeninformation: www.visitfanoe.dk

Kaffee/Kuchen
Während der Sommersaison gibt es auf Fanø viele tolle Möglichkeiten
für Kaffee und Kuchen. Zu einer guten Tasse Kaffee können Sie auch
ein köstliches Eis genießen. Fanø Is stellt hausgemachtes Eis aus hoch-
wertigen Zutaten her. Im Café Fajancen in Sønderho können Sie eine
interessante Umgebung erleben, in der die Lokalbevölkerung ein- und
aus geht.

HAVNE VE J

S Ø N DE R HO HAVN
NO. 4

Ribe
Die Sturmflutsäule wurde 1920 aufge-
stellt. Sie besteht aus einem imposanten
Eichenpfahl mit Bronzeringen. Mit ihrem
vergoldeten „Hut“ sieht sie ein bisschen
wie ein Anleger für Gondeln in Venedig
aus. Das kommt nicht von ungefähr, die
Inspiration stammt von den Säulen einer
Schatzkammer in Mykene in Griechenland
von ca. 1300 v. Chr. Ungefähr 8.000 Men-
schen kamen 1634 bei einer Sturmflut ums
Leben, die als „Zweite Grote Mandränke“
bezeichnet wird.

Kulturthemen
Städte: Ribe, Vester Vedsted
Traditionen/Bräuche: Nachtwächter, Maritime Tage in Ribe
Architektur: Ribe Domkirke, Sankt Catharinæ Kirke,
Schiffbrücke, Mittelalterliche Altstadt (Häuser), Vadehavscentret,
dörfliches Leben in Vester Vedsted
Gastronomie: Nordseegarnelen, Strandkrabben, Muscheln,
Marschlamm und -rind
Maritime kultur: Museet Ribes Vikinger, Ribe Vikingecenter,
Schiffbrücke
Leben mit dem Wasser: Kammerschleuse, Deiche
Kunst/Persönlichkeiten: Jakob A. Riis-Museum,
Ribe Kunstmuseum, Ribe Hexenmuseum
Sehenswertes in der Nähe: Vadehavscentret, Mandø
Nationalpark-Info: Vadehavscentret
Touristeninformation: www.visitribeesbjerg.dk

Kaffee/Kuchen
Dänemarks älteste Stadt strahlt viel Atmosphäre aus. In den Cafés,
Hotels und Museen von Ribe können Sie herrlichen Kaffee und
Kuchen genießen. In der Rathaus-Konditorei und bei Pompei können
Sie immer frisch gebackenes Brot kaufen und sich bei einer Tasse frisch
gebrühtem Kaffee entspannen, während Sie rund um die Sturmflut-
säule schlendern.

S K IB B R OE N 2 5
NO. 5

Mandø
Die Sturmflutsäule steht auf dem Weg
durch die Dünen an der Rettungsstation
vorbei zum Meer. Sie zeugt von Mandøs
engem Kontakt mit dem nicht immer
friedlichen Wattenmeer. Die derzeitige
Sturmflutsäule wurde 1959 errichtet. Sie
ist oben mit einem Kranz aus Bronze mit
den Kürzeln der vier Himmelsrichtungen
gekrönt. Sehen Sie sich auch die Sturmflut-
säule am Mandø Ebbevej auf dem Festland
mit der Schnitzerei von „Frau Ingeborg“
an der Spitze an.

Kulturthemen
Städte: Ribe, Vester Vedsted
Architektur: Kirche von Mandø, Mühle von Mandø
Gastronomie: Mandø-Lamm, Austern
Maritime kultur: Mandøhuset Seefahrerhaus
Leben mit dem Wasser: Rettungsstation, Deiche, Mandø-Bus
Kunst/Persönlichkeiten: Villum Benedikt Kann Rasmussen,
Gründer von VELUX
Sehenswertes in der Nähe: Vadehavscentret
Nationalpark-Info: Vadehavscentret
Touristeninformation: www.visitribeesbjerg.dk

Kaffee/Kuchen
Auf Mandø gibt es mehrere Möglichkeiten, insbesondere während der
Hochsaison. Das Café Mandøpigen bietet hausgemachte Kuchen mit
einer leckeren Tasse Kaffee. Restaurant Vadehavet Mandø und Mandø
Kro sind weitere Orte, an denen Sie einen Kaffee trinken und etwas
für die Naschkatzen finden können.

S TR ANDVE J 2
NO. 6

Rømø
Die Sturmflutsäule steht im Hafengebiet
des Hafens von Rømø. Am 3. Januar 1976
wehte ein starker Wind von Westnordwest,
und das Wasser stieg innerhalb weniger
Stunden an. Auf einem kleinen Hügel stan-
den zwei Pferde, vollständig vom Wasser
umgeben, aber mit gemeinsamer Hilfe
konnten sie gerettet werden. Die Sturmflut-
säule, die am 11. August 1991 aufgestellt
wurde, ist oben mit einer, wunderschönen
Schnitzerei eines Garnelenkutters verziert.

Kulturthemen
Stadt: Havneby
Traditionen/Bräuche: Walfangtraditionen, Pers Awten am
21. Februar, Oldtimer-Festival am Strand, Drachenfest
Architektur: Kommandantenhöfe, Denkmalgeschützte
Ferienhäuser, Kirche von Rømø
Gastronomie: Lamm, Röm-Austern, Wattenmeergarnelen
Maritime kultur: Kommandørgaarden des Nationalmuseums
Leben mit dem Wasser: Rømødamm, Pers Awten am
21. Februar, Tønnisgaard, Deiche
Kunst/Persönlichkeiten: Galerie zwischen Ebbe und Flut.
Pastor Jacobsen, der die ersten und sehr charakteristischen
Häuschen im Drachenstil baute
Touristeninformation: www.romo-tonder.dk

Kaffee/Kuchen
Auf Rømø gibt es eine große Auswahl an Optionen für Kaffee und
Kuchen. Fahren Sie beim Hattesgaard vorbei, der die leckersten haus-
gemachten Kuchen und Köstlichkeiten anbietet. Der Hotel Kommandør-
gården des Nationalmuseums bietet auch Kaffee und Kuchen in seinem
Café. Und im Hotel Kommandørgården steht eine südjütländische
Kaffeetafel mit bis zu 20 verschiedenen Kuchen auf dem Programm.

H AVNE P LADS E N
NO. 7

Ballum
Die Sturmflutsäule wurde 1997 errichtet
und befindet sich beim kleinen Museum
und den beiden Bewässerungsmühlen
in Ballum Enge. Oben wird sie von einer
Schnitzerei gekrönt, die das Meer zeigt,
das das kleine Häuschen verschlingt. Heute
sind es die Deiche, die die Ballum-Marsch
schützen. Durch die Sturmflutsäule ist ein
Klu‘sstaag hindurchgesteckt. Das ist eine
Stange oder ein Stock, die verwendet wer-
den, wenn man sich über die Gräben oder
Kanäle der Marschlandschaft schwingt.

Kulturthemen
Städte: Die sieben Ballums, Skærbæk
Architektur: Strohgedeckte Häuser und viereckige Bauernhöfe,
Klægager, Den Gamle Digegreves Gård,
Gastronomie: Landküche, Südjütländische Kaffeetafel
Leben mit dem Wasser: Die Marsch, Schneckenmühlen,
Bewässerungsmühlen, (Den svorne vej) Ballum-Schleuse
Kunst/Persönlichkeiten: Jens Rosendahl Liederdichter
Touristeninformation: www.romo-tonder.dk

Kaffee/Kuchen
Südjütländische Kaffeetafeln finden Sie unter anderem im Ballum
Slusekro. Auf der Webseite des Gasthauses können Sie sich die köst-
lichen Kuchen anschauen. Die Kaffeetafel wurde Mitte des 19. Jahr-
hunderts in Südjütland populär. Der Grund war, dass Kaffee billiger
und damit für alle erschwinglich wurde und zuverlässigere Backöfen
eingeführt wurden.

B A LLUM E NGE
NO. 8

Højer
Die Sturmflutsäule steht westlich der alten
Schleuse von Højer und stammt aus dem Jahr
1861. Wenn man sieht, wo die Markierung
des höchsten Wasserstandes bei der Sturm-
flut von 1976 liegt, versteht man gut, warum
Dänemark und Deutschland 1977 zusam-
men mit dem Bau eines neuen Vordeichs
begonnen haben. Mit dem neuen Deich ist
das Marschland vor dem Meer und vor Über-
schwemmungen geschützt. In der Nähe der
Schleuse von Højer befindet sich in bei der
Vidå-Schleuse auch eine Sturmflutsäule.

Kulturthemen
Städte: Højer, Tønder, Møgeltønder
Traditionen/Bräuche: Klöppeleien, Drøhses Haus, Tønder Festival
Architektur: Baustil in der Landwirtschaft, Westfriesische Bauernhöfe.
Schackenborg Slot, Kirche von Møgeltønder, Stadt Møgeltønder.
Gastronomie: Højer Pølser (Würste), Südjütländische Kaffeetafel,
Reistorte von Højer
Maritime kultur: Mühle von Højer, Köge, Museum
Sønderjylland Tønder
Leben mit dem Wasser: Møgeltønder, Tondernmarsch,
Tondernmarschweg, Hinter dem Deich (Ausstellung bei der
Vidå-Schleuse), Vidå-Schleusen, Deiche
Kunst/Persönlichkeiten: Kunstmuseum Tønder, Nolde
Stiftung, Seebüll. Haizmann Museum Niebüll.
Sehenswertes in der Nähe: Drøhses Hus, Møgeltønder,
Nolde Stiftung
Nationalpark-Info: Højer Mølle
Touristeninformation: www.romo-tonder.dk

Kaffee/Kuchen
Wir befinden uns in einem Teil des Wattenmeeres und Südjütlands,
wo Kuchen in Form der südjütländischen Kaffeetafel einen hohen
Stellenwert hat. Die Kaffeetafel kann bei Marskens Bondegårdsferie
Hohenwarte in Højer genossen werden. Mögeltondern strahlt eine
gemütliche Atmosphäre aus, im Zentrum der Stadt gibt es gemütliche
Cafés, von Mormors lille Café bis zum Schackenborg Slotskro.

S LUS E VE J
NO. 9

Föhr
Die Sturmflutsäule steht im Hafen von Wyk
auf der Insel Föhr. Sie markiert die Sturm-
fluten der Vergangenheit. Der höchste Was-
serstand stammt vom 4. Februar 1825. Die
Säule ist aus Holz und oben wunderschön
dekoriert. Die Metallbänder vermitteln
einen visuellen Eindruck vom Wasserstand.

Kulturthemen
Stadt: Wyk
Traditionen/Bräuche: Biikebrennen am 21. Februar
Architektur: Friesenhäuser, Kirchen aus dem Mittelalter
in Nieblum, Sutre und Wyk-Boldixum
Gastronomie: Grethjens Gasthof
Maritime kultur: Dr. Carl Häberlin-Friesen Museum,
„Sprechende Steine“ in der St. Johannis-Kirche in Nieblum
Leben mit dem Wasser: Leuchtturm Olhörn, Halligbahn
Dagebüll–Oland–Langeneß
Kunst/Persönlichkeiten: Museum Kunst der Westküste,
H.C. Andersen
Sehenswertes in der Nähe: Hallig Hooge & Langeneß
Touristeninformation: www.nordseetourismus.de,
www.foehr.de,

Kaffee/Kuchen
Auf Föhr gibt es eine große Auswahl an Cafés, insbesondere am
Hafen in Wyk. Probieren Sie die große Auswahl an Trümmertorte,
die typisch für Nordfriesland ist. Warum heißt sie Trümmertorte?
Wahrscheinlich, weil sie schwer zu schneiden ist, ohne dass das
Stück umfällt.

WYK
NO. 10

Pellworm
Im Gegensatz zu den anderen Sturmflut-
säulen an der Wattenmeerküste ist die
Säule auf Pellworm aus Ziegeln gefertigt.
Auf der Säule sieht man Markierungen für
den Wasserstand der Stürme der Vergan-
genheit. Als Gast können Sie eine Treppe
an der Säule benutzen, und oben können
Sie die Aussicht von einer Plattform aus ge-
nießen. Die Säule befindet sich in der Mitte
des Hafens in Ostersiel auf Pellworm.

Kulturthemen
Städte: Tammensiel, Ostersiel
Traditionen/Bräuche: Ringreitturniere, Biikebrennen
am 21. Februar
Architektur: Warften (Erdhügel) Kirche St. Salvator mit
Turmruine, Nordermühle
Maritime kultur: Rungholt Museum
Leben mit dem Wasser: Leuchtturm Pellworm
Sehenswertes in der Nähe: Hamburger Hallig
Touristeninformation: www.nordseetourismus.de,
www.pellworm.de,

Kaffee/Kuchen
Kaffee und Kuchen können in der Hauptsaison an vielen verschie-
denen Orten genossen werden. In schönen Gärten, am Strand, auf
Warften, aber auch in den Hotels der Insel. Hier finden Sie verschiede-
ne Kaffeespezialitäten sowie friesische Bäckereispezialitäten. Probieren
Sie eine „Friesentorte“ oder „Pharisäertorte“.

OS T E R S IE L
NO. 11

Husum
Die prächtige Sturmflutsäule im Hafen von
Husum ist nicht zu übersehen. Sie besteht
aus Holz mit hübschen Messingmarkierun-
gen. Diese markieren die Sturmfluten der
Vergangenheit, wie etwa die von 1362.
Der wichtige Handelsplatz der Stadt wurde
damals zerstört, aber stattdessen erhielt
sie Zugang zum Meer und wurde zu einer
Hafenstadt. In der Umgebung gibt es
mehrere Sturmflutsäulen, darunter auch bei
Nordstrand in der Nähe von Husum.

Kulturthemen
Stadt: Husum
Architektur: Schloss Husum, Marienkirche Husum,
Roter Haubarg
Gastronomie: Pharisäer, ein bekanntes Heißgetränk aus
Nordfriesland. Krabben
Maritime kultur: Schiffahrtsmuseum Nordfriesland, Hafen
von Husum, NordseeMuseum
Leben mit dem Wasser: Halligbahn von Cecilienkoog nach
Nordstrandischmoor, Elisabeth-Sophien-Koog
Kunst/Persönlichkeiten: Nordfriesland Museum, Nissenhaus,
Theodor-Storm-Haus, Fanny zu Reventlow
Nationalpark-Info: Nationalpark-Haus beim Hafen
Touristeninformation: www.nordseetourismus.de,
www.husum-tourismus.de

Kaffee/Kuchen
In einem der Cafés im Hafengebiet können Sie mit toller Aussicht
einen Kaffee genießen. Die Sehenswürdigkeiten und Museen servieren
auch hochwertigen Kaffee und Kuchen. Die Gäste erzählen, dass riesi-
ge Kuchenstücke serviert werden. Gehen Sie auch auf Kuchen-Entde-
ckungsreise durch die Bäckereien der Stadt, die Qualität ist erstklassig.

S C HIFFB R ÜC KE
N O. 12

St. Peter-
Ording
Die Sturmflutsäule steht im Zentrum von
St. Peter-Ording, Ortsteil Bad. Wie bei den
anderen Säulen entlang der Wattenmeer-
küste gibt es auch hier Metallmarkierungen,
die die Höhe des Wasserspiegels während
der Sturmfluten im Laufe der Geschichte
sichtbar machen. Charakteristisch für die
Gegend sind der Strand, die Sanddünen
und die Salzwiesen.

Kulturthemen
Städte: Tönning, St. Peter-Ording, Friedrichstadt
Traditionen/Bräuche: Haus Peters Tetenbüll, Museum
Landschaft Eiderstedt
Architektur: Pfahlbauten, Herrenhaus Hoyerswort
Gastronomie: Rest. Seekiste Fisch und Meeresfrüchte,
Schankwirtschaft Wilhelm Andresen
Maritime kultur: Leuchtturm Westerheversand, Historischer
Hafen Tönning
Leben mit dem Wasser: St. Peter-Ording Strand,
St. Peter-Ording Pfahlbauten, Seebrücke
Kunst/Persönlichkeiten: Förderverein für Kunst und Kultur
Eiderstedt e. V.
Sehenswertes in der Nähe: Eidersperrwerk, Leuchtturm
Westerheversand, Multimar Wattforum
Nationalpark-Info: Nationalpark-Haus St. Peter-Ording
Touristeninformation: www.nordseetourismus.de,
www.st-peter-ording.de

Kaffee/Kuchen
Entlang der Küste und in der Stadt selbst gibt es bis zu 20 Cafés,
daher sind die Möglichkeiten reichhaltig. Die Auswahl an Kuchen
ist groß, probieren Sie zum Beispiel ein Stück Apfelstrudel. Auch an
Allergiker ist gedacht, mehrere Cafés servieren glutenfreie Kuchen
und Torten.

Ü B E R GANG B AD
Nationalpark Vadehavet
vadehavet@danmarksnationalparker.dk
+45 72 54 36 34
www.nationalparkvadehavet.dk

Das Wattenmeer ist das weltweit größte zusammenhängende Gezeitengebiet mit


globaler Bedeutung für Tiere und Pflanzen. Dieser Naturschatz ist als Nationalpark
geschützt und als UNESCO-Weltnaturerbe ausgezeichnet.
Seit seiner Entstehung vor über 8.000 Jahren ist es eng mit der Besiedlungsge-
schichte des Menschen verbunden. Für Besucher bietet das Wattenmeer mit der
angrenzenden Küstenregion neben der Natur auch einzigartige Kulturerlebnisse.

Dieses Projekt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
Erfahren Sie mehr über Interreg Deutschland-Danmark unter www.interreg5a.eu