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L. VAN BEETHOVEN – Klavierkonzert No.3, Op.

37, I Satz

Erster Satz hat eine Sonatenhauptsatzform und besteht aus folgenden Teilen:

1.Orchesterexposition, 2.Klavierexposition,3. Durchführung,4. Reprise,5. Solistische Kadenz und


6.Coda.

Insgesamt gibt es 507 Takte.

Analyse

Orchesterexposition (T. 1-111)

I Thema (1-16), c mol, ist ein Satz in Form: 4 + 4 + 8


c: D t (autentische Kadenz)
Überleitung (17-49), moduliert von c Moll nach Es Dur- Parallelle Tonalität und hat eine
fragmentarische Struktur:
4+3+4+4+2+2+4+4+6
c Es --------------------------------

II Thema (50-74), Es dur – c mol/Cdur, bei Format ist eine Themengruppe mit Abschnitten B1 und B2.
B1 ist eine Modulationsperiode mit Erweiterungen:
8+ 8+ 4+ 4
Es:D C: D T D T c: D t

B2 (74-103), repräsentiert eine Reihe von Sätzen, die auf Motiven und Themen basieren; zu Beginn
seines Auftretens in der Subdominante f mol, aber dann wird das basische c mol bestätigt. Welches
die Klavierexposition vorbereitet.
4+8+4+8+6
c:D t
Schlußgruppe (104-110) enthält eine Wiederholung des Grundmotivs und -themas in Nachahmung
der Bläser und der Streichern sowie die endgültige Kadenz und Bestätigung der Grundtonalität. 7
c:D t

Klavierexposition (T. 111-249)

I THEMA (111-130), c mol, kommt nach drei Takten der Solo-Einführung in das Thema vor (111-113);
es folgt ein Satz
4+4+8
c: D t (autentische Kadenz)
Das Thema wird vom Klavier gebracht, Motivvariation ist spürbar, und das Orchester schließt sich ab
dem 122. Takt an.

Überleitung (131-163), moduliert in nach Es dur, fragmentarische Struktur:


4+3 +4+4+8+6+4
c Es --------------------

II THEMA (164-249), Es Dur, es wurde im Vergleich zur ersten Exposition deutlich erweitertin Form
einer Themengruppe mit Abschnitten B1 und B2
B1 ist eine Periode mit viel größeren Erweiterungen, als in der ersten Exposition:
9 + 7 + 7 + 3 + 10 + 6 + 13 + 8
Es: K6/4 D7 T

B2 (227-245), repräsentiert eine Reihe von Sätzen: in ihnen allmählich, vom Es Dur, über c Moll, führt
eine Modulation zur Dominante g Moll durch in dem der Entwicklungsteil beginnen wird. Es endet im
245. Takt auf der Dominante g Moll: 4 + 4 + 10
g: D
Schlußgruppe (245-249) hat 4 Takte auf der Dominante von g Moll

Durchführung (249-308)

INTRODUKTION (249 – 256), g moll, 8


Auf der Dominante g Moll g:D

Hauptteil (257-295)
Es besteht aus einer Reihe von Sätzen, die harmonisch instabil sind und mehrere Tonalitäten
durchlaufen: 10 + 4 + 8 + 12 + 4
g f Des c

Schlußgruppe (295-308), Grundtonart cMoll, bereitet die Reprise vor 14


c: II6 k6/4 D5/3

Reprise (309-416)

I TEMA (309-317), c mol, verkürzt im Vergleich zur Exposition 4 + 4 , entwickelt sich in die
Überleitung
c: t D

Überleitung (317-340), findet in der gleichnamigen Tonalität C Dur statt, endet mit einem Triller auf
der Dominante:
4 + 9+10
C:D

II Thema (340-403), C Dur, Form - Themengruppe B1 (340 -375) und B2(375- 403); B1 – Periode mit
Erweiterungen, B2 - eine Reihe von Sätzen (Die Struktur ist ähnlich wie in der Exposition). Neben der
Tonalität Änderung, in Bezug auf die Exposition, das Thema ist melodisch reichhaltig, und nach dem
zweiten Thriller K6/4 D5/3 (395-400) endet im Takt 403 wo die Schlußgruppe beginnt.

Schlußgruppe (403-416), C Moll, fragmentarisch, basierend auf Material vom Thema I, bereitet die
Kadenz auf der Dominannte vom c Moll: 3+3+7
c: D
Kadenz (417-480)
Es ist in der Grundtonart, basierend auf der Motivarbeit aller Materialien im Absatz: es ist virtuos,
enthält schnelle Passagen, zerlegte Akkorde, rhythmische Kombinationen von Achteln, Sechzehnteln,
Triolen... Thrillern, Tempowechsel etc. Kadenz endet im Takt 480., mit einem Thriller auf der
Dominante, wenn das Orchester „hereinkommt“ und gleich dannach die Coda auftritt.

Coda (481-507)
Die Coda bindet sich an die Kadenz; ist periodenförmig – Reihen von Viertakten. Enthält Material und
Themen und bestätigt den Grundton und rundet die Form ab:
4+4+4+4+4+4+2
c: D t
MOTIVE

Das Grundmotiv von Thema I womit dieser Satz beginnt, das bei den Streichern auch vorkommt,
basiert auf einem zerlegten aufsteigenden C moll Dreiklang (in Halben) und der allmähliche Abstieg
von der Dominante zur Tonika, der durch das punktierte Viertel gekennzeichnet ist, Achtel und zwei
Vierteln(1-2). Hinzu kommt die Wiederholung der Töne t D t D t (3-4 takt), Dies bedeutet, dass das
Motiv in zwei Untermotive unterteilt werden kann. Dieses Motiv wiederholt sich gleich nach der
Ausstellung noch ein Mal auf der Dominante (5-8), und dann wird abgekürzt oder modifiziert
verwendet.
Es wird auch im Kontrapunkt verarbeitet, beispielsweise am Ende der Orchester Exposition (104.)
kommt bei der Imitation vor – Es wird zuerst bei den Holzbläsern vorkommen, und dannach bei der
künstlichen Imitation bei den Streichern.
Im Verlauf des Satzes tritt das Hauptmotiv häufig auf den unterschiedlichen Tönen auf - manchmal
als Ganzes (z.B. Oboe, 22.T), oder nur ein Teil davon - Submotiv (Es gibt viele Beispiele, ich werde
aber nur einige nennen - Flötte, 32. T, Fagott, 74.T ... )
Besonders interessant ist die Erscheinung des zweiten Submotivs c g c g c bei den Pauken, am Anfang
der Coda in pp.
(481-488).
Dieses Motiv wurde verwendet, um alle Teile der Form zu bauen und ist bessonders wichtig für
diesen Satz.

Das Grundmotiv des zweiten lyrischen Themas besteht aus halben und vier Achteln in allmählicher
Bewegung. Zum ersten mal tritt es im 50. Takt bei Geigen und Klarinetten, und später in der Imitation
im 58 i 59. Takt (Geige i fagott). Es kommt auch bei der Kadenz vor – ab 334. Takt.
Alle anderen Motive stellen Varianten dieser beiden Grundmotive dar.
Es ist zu beachten, dass ein häufiges Auftreten von Passagen von den Themen beim Solist (z.B. I
Thema Klavier exposition ist in Passagen eingeleitet, dann auch die Durchführung...) sowie die
Tatsache, dass Thriller am Ende des Abschnitts üblich sind. Thriller wird auch oft bei der Kadenz
verwendet.
Themen haben umfangreiche Erweiterungen mit diesen Motiven, und insbesondere wird angemerkt,
dass das zweite Thema durch die Motive des ersten Themas erweitert wird - In diesem Absatz
verwendet Beethoven Teile und Themen bei der Konstruktion aller Abschnitte.

HARMONISCHE MERKMALE

Grundtonart ist c Moll. Es wird schon am Anfang hervorgehoben (zerlegtes C moll Dreiklang, und
dann im 3. und 4. Takt – t D t D t.
Tonalität des zweiten Themas in der Exposition ist der parallele Es Dur.
Der Entwicklungsteil umfasst enge Tonalitäten mit der Ausnahme von Des Dur.
Die Tonalitäten des Entwicklungsteil sind:
Dominante g Moll
Subdominantne f Moll
tonalitet sniženog drugog stupnja Des dur
Grundtonalität c Moll
Bei der Reprise erscheint neben dem grundlegenden c-Moll das gleichnamige C dur, im Thema II
vorgestellt.
Harmonisch ist dieser Satz im Stil des Klassikers geschrieben.