Sie sind auf Seite 1von 4

ack/geohack.php?params=47.6_N_19.

366666666667_E_dim:10000_region:HU-PE_type:city&pagename=G%C3%B6d%C3%B6ll%C5%91&language=de)

Gödöllő
Gödöllő [ˈgødølːøː] (deutsch Getterle) ist eine Stadt im
ungarischen Komitat Pest. Gödöllő

Inhaltsverzeichnis Gödöllő

Lage
Geschichte
Sehenswürdigkeiten und Freizeit
Basisdaten
Galerie
Staat: Ungarn
Städtepartnerschaften
Region: Mittelungarn
Literatur
Komitat: Pest
Weblinks
Kleingebiet bis
Einzelnachweise Gödöllő
31.12.2012:

Koordinaten: 47° 36′ N, 19° 22′ O


Lage Fläche: 61,97 km²
Einwohner: 34.396 (1. Jan. 2011)
Gödöllő liegt ca. 30 km nordöstlich von Budapest,
Bevölkerungsdichte: 555 Einwohner je km²
erstreckt sich über 6.198 ha Fläche und hat
34.396 Einwohner (Stand 2011). Telefonvorwahl: (+36) 28

Postleitzahl: 2100
Geschichte KSH kódja: 32559
Struktur und Verwaltung (Stand: 2014)
Zwei Gräberfunde bei Gödöllő belegen eine Besiedelung
bereits im Übergang von der Frühlatène (LTB II) zur Gemeindeart: Stadt
Mittellatène (LTC I), ungefähr 399 bis 200 v. Chr. Das György András Gémesi
wichtigste Fundobjekt ist ein Schwert mit dem Oberteil Bürgermeister: (GLK - Gödöllői
der Schwertscheide, die mit gold-inkrustierten Tierköpfen Lokálpatrióta Klub)
verziert ist. Der Fund befindet sich heute im Ungarischen Szabadság tér 7
Postanschrift:
Nationalmuseum (Magyar Nemzeti Múzeum).[1] 2100 Gödöllő
www.godollo.hu (http://ww
Website:
Das Gebiet der Ortschaft war nachweislich seit dem w.godollo.hu/)
14. Jahrhundert schwach besiedelt; die ohnehin geringe
(Quelle: A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011.
Bevölkerungszahl verringerte sich während der január 1. (http://portal.ksh.hu/pls/ksh/docs/hun/hnk/Helyseg
Türkenherrschaft (seit 1541) noch weiter. nevkonyv_adattar_2011.xls) bei Központi statisztikai
hivatal)
Der Aufstieg Gödöllős begann 1737, als das Dorf von
dem bedeutenden ungarischen Großgrundbesitzer Antal Grassalkovich I. erworben wurde, der seit 1741 hier
als Stammsitz seiner Familie mit Schloss Gödöllő Ungarns größtes Barockpalais erbauen ließ. Auch das
Dorf profitierte von seinem Gestaltungswillen: durch Bauten, die Ansiedlung deutscher Handwerker und das
Marktrecht 1763.
Nach dem Niedergang der Familie Grassalkovich erwarb schließlich der ungarische Staat das Gut und
machte es dem (österreichischen Kaiser und ungarischen) König Franz Joseph I. 1867 zum Geschenk zur
Krönungsfeier im Anschluss an den Österreichisch-Ungarischen Ausgleich. Die häufigen Besuche des
Herrscherpaares und besonders von Königin Elisabeth führten zu einem Aufschwung Gödöllős als
mondäner Sommerfrische für Budapester Adelsfamilien mit aller dazugehörenden Infrastruktur. Diese
Funktion behielt das Städtchen in verkleinertem Rahmen auch in der Zwischenkriegszeit als Sommersitz des
ungarischen Reichsverwesers Miklós Horthy bei.

Während der kommunistischen Herrschaft wurde, um den „bourgeoisen“ Eindruck des Ortes abzumildern,
viel Industrie angesiedelt, aber auch der Hauptsitz der agrarwissenschaftlichen Szent-István-Universität
Gödöllő.

Seit dem 1. Januar 1966 hat Gödöllő Stadtrecht.

Nach der Wende von 1989 hatte die Stadt den schwierigen Transformationsprozess hin zur
Dienstleistungsgesellschaft zu bewältigen. Nach dem Abzug der letzten im königlichen Schloss
einquartierten sowjetischen Truppen 1990 wurde dieses weitestgehend restauriert und zu einem
Kulturzentrum umgebaut. Im Schloss können Räumlichkeiten für Festivitäten (z. B. Hochzeiten) angemietet
werden.

Sehenswürdigkeiten und Freizeit


Schloss Grassalkovich
Reformierte Kirche
Basilika Mariä Himmelfahrt in Máriabesnyő, erbaut in den 1760er Jahren
Gödöllői Kisvasút, Museumsbahn

In der Nähe von Gödöllő wurde der Hungaroring für Formel-1-Rennen samt einem Erlebnispark errichtet.
Nächstgelegene Badeorte: Erlebnispark bei Hungaroring und Veresegyház.

Galerie
Schloss Gödöllő Szent-István-Universität

Pfarrkirche Mariä
Himmelfahrt

Städtepartnerschaften
Aichach, Deutschland
Bad Ischl, Österreich
Bogor, Indonesien
Gießen, Deutschland
Laxenburg, Österreich
Turnhout, Belgien
Valdemoro, Spanien
Wageningen, Niederlande

Literatur
Franz Weller: Die kaiserlichen Burgen und Schlösser in Wort und Bild. Hof-Buchdruckerei,
Wien 1880. (Online (https://archive.org/details/diekaiserlichenb00well))

Weblinks
Commons: Gödöllő (https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:G%C3%B6d%C3%B6ll%C
5%91?uselang=de) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Königliches Schloss (http://www.kiralyikastely.hu/)
Agraruniversität (http://www.szie.hu/)
Luftaufnahmen von Gödöllő (http://www.civertan.hu/legifoto/legifoto.php?page_level=202)

Einzelnachweise
1. Miklós Szabó/Eva Petres: Decorated Weapons of the La Tene Iron Age in the carpathian
Basin. Inventaria Praehist. Hungariae V, Budapest 1992; In: Susanne Sievers/Otto Helmut
Urban/Peter C. Ramsl: Lexikon zur Keltischen Archäologie. A–K; Mitteilungen der
prähistorischen Kommission im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften,
Wien 2012, ISBN 978-3-7001-6765-5, S. 651.

Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gödöllő&oldid=200458004“

Diese Seite wurde zuletzt am 30. Mai 2020 um 08:35 Uhr bearbeitet.

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zu den Urhebern und
zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser
abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser
Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.
Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.